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Die
Erfindung betrifft eine Einheit aus zwei Heißgasrohren, die mit Hilfe eines
Rohrverbinders miteinander verbunden sind, sowie ein Verfahren zur Verbindung
von zwei Rohren. Eine solche Einheit ist aus dem Stand der Technik
bekannt (vgl.
US 5887909
A ).
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Bei
der Installation eines Wärmeerzeugers, wie
beispielsweise eines Heizkessels, kann sein Heißgasausgang auf verschiedene
Arten an den Rauchabzug angeschlossen werden: Er kann mittels starrer
Rohre, flexibler Rohre, gerader Rohre oder Rohrbögen und mittels einer Kombination
solcher Rohren angeschlossen werden.
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Als
Beispiel sei der Anschluss eines mit einem starren Rohr vergleichbaren
Ausgangsstutzens eines Heizkessels an ein flexibles oder ein starres Rohr
genannt, das die Rohrleitung eines Rauchabzugs darstellt.
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Stand der
Technik
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Unabhängig von
der Art des Anschlusses oder der Kombination der angeschlossenen
Rohre kann die Qualität
dieser Anschlüsse
unter anderem durch das Vorhandensein von Kondensation am Körper des
Wärmeerzeugers
und durch Austreten von Heißgas
beeinträchtigt
werden.
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Die
bis heute eingesetzten Anschlüsse
reichen von der einfachen Steckverbindung ohne besondere Abdichtung
und ohne mechanische Befestigung bis hin zur Steckverbindung mit
mechanischer Befestigung durch eine Schelle oder Mittel wie Klemmschrauben,
die gleichzeitig durch den Ausgangsstutzen und das angeschlossene
Rohr hindurchgeführt
sind. So verwendet man beispielsweise für den Anschluss von flexiblen
Rohren Schellen, welche die Spiralwindungen oder eine Dichtung in Form
der Spiralwindungen auf der einen Seite und eine glatte Fläche auf
der anderen Seite zusammendrücken.
Für das
Ineinanderstecken der beiden starren Rohre mit mechanischer Befestigung
benutzt man Schrauben, welche durch die Rohre hindurchgeführt sind.
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Keiner
der bis heute eingesetzten Anschlüsse kann in Bezug auf die Gasdichtigkeit
oder den Kondensationsschutz als befriedigend angesehen werden.
Erscheint der eine oder andere dieser Anschlüsse in dieser Hinsicht als
befriedigend, so erweist er sich jedoch als arbeitsaufwendig oder
als die Positionierung der Rohre erschwerend.
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Es
ist die Aufgabe der Erfindung, die oben genannten Nachteile abzustellen
und eine Lösung anzubieten,
die es in Bezug auf Dichtigkeit und Kondensation gestattet, eine
zuverlässige
und haltbare Verbindung zu erzielen, die leicht auszuführen ist.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird durch eine Einheit von zwei Heißgasrohren
gelöst,
die mittels eines Rohrverbinders miteinander verbunden sind. Bei jedem
der beiden Rohre kann es sich sowohl um ein starres wie um ein flexibles
Rohr handeln.
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Der
für diese
Einheit verwendete Rohrverbinder besteht erfindungsgemäß aus einem
ersten und einem zweiten zylindrischen Abschnitt, die mittels eines
Zwischenstückes
in axialer Richtung des Rohrverbinders miteinander verbunden sind,
wobei der erste Abschnitt eines der beiden Rohre durch Einstecken
aufnimmt, mindestens der erste zylindrische Abschnitt eine ringförmige Wulst
aufweist, die zusammen mit dem Rohr einen ringförmigen Raum bildet, der mit
einem die Abdichtung zwischen Rohrverbinder und Rohr gewährleistenden
Material gefüllt ist.
Außerdem
ist dieser erste zylindrische Abschnitt mit Befestigungsmitteln
versehen, die an der Wulst eine zum Rohr axiale Befestigung des
Rohrverbinders gewährleisten.
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Der
Rohrverbinder besteht im Wesentlichen aus einem Rohrelement aus
Metall oder Plastik, dessen Unterteilung in zwei zylindrische Abschnitte
dazu dient, seine beiden Enden an die Art der anzuschließenden Rohre
und an die Befestigungsart anzupassen. Die Rohre können starr
oder flexibel, die Befestigungen demontierbar oder nicht demontierbar
sein.
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Der
erste zylindrische Abschnitt wurde so entworfen, dass er das entsprechende
Rohr durch Einstecken des Letzteren aufnehmen kann. Dieses Rohr
wird daher in den ersten zylindrischen Anschnitt eingesteckt.
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Das
Zwischenstück
des Rohrverbinders erfüllt
die doppelte Funktion eines Adapterstücks für den Rohrdurchmesser zwischen
den beiden zylindrischen Abschnitten des Rohrverbinders und als
Muffe für
die gegenseitige Positionierung zwischen dem Rohrverbinder und den
anzuschließenden
Rohren.
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Der
zweite zylindrische Abschnitt wurde entsprechend der Art des anzuschließenden Rohrs
und der Befestigungsart entworfen.
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Der
erste zylindrische Abschnitt weist eine ringförmige Wulst auf, die hauptsächlich dazu
dient, ein Material aufzunehmen, das die Abdichtung zwischen diesem
Abschnitt des Rohrverbinders und dem eingesteckten Rohr gewährleistet.
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Gleichzeitig
dient diese Wulst zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, welche an
der Wulst eine zum Rohr axiale Befestigung des Rohrverbinders gewährleisten.
Bei den meisten erfindungsgemäßen Ausführungsformen
besitzen diese Befestigungsmittel eine (oder mehrere) Klemmschraube(n).
Diese Schraube (oder jede dieser Schrauben) wird in eine auf die
Wulst aufgeschweißte
oder aufgelötete
Mutter eingeführt
oder bewegt sich im Gewindegang eines in das Wulstmaterial und somit
in das Material des Rohrverbinders eingearbeiteten Gewindeloches.
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Um
die Vorteile der vorliegenden Erfindung voll nutzen zu können, bestehen
das die Abdichtung gewährleistende
Material sowie die axialen Befestigungsmittel beide aus einer Dichtung,
die durch Einspritzen eines härtenden
Materials wie Silikon oder eine feuerfeste Masse in den ringförmigen,
durch die Wulst und das Rohr begrenzten Raum erhalten wurde. Diese
Ausführungsform
macht die Benutzung der Klemmschrauben nicht mehr unbedingt erforderlich.
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Um
das die Dichtung bildende Material einspritzen zu können, ist
die ringförmige
Wulst mit mindestens einer Öffnung
versehen. Diese Öffnung, oder
jede dieser Öffnungen,
muss nach dem Einspritzen des Materials verschlossen werden, um
sein Auslaufen oder sein Austreten nach außen zu verhindern. Die zu diesem
Zweck vorzusehenden Verschlussmittel können aus Plastikpfropfen in
einer den Öffnungen
entsprechenden Anzahl bestehen.
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Wenn
man den Rohrverbinder mit einer axialen Befestigung durch eine oder
mehrere Klemmschrauben entwirft, wird das die Dichtung bildende Material
vorteilhaft durch das (oder die) Gewindeloch (Gewindelöcher) oder
die Mutter(n) eingespritzt, in welche die Schraube eingeschraubt
wird, und man verschließt
diese Öffnung
(oder jede dieser Öffnungen)
anschließend
mit einer Schraube.
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Der
zweite zylindrische Abschnitt des, Rohrverbinders wird je nach Art
des anzuschließenden Rohrs
und Art des Befestigungsmittels in unterschiedlichen Ausführungsarten
entworfen. Die hauptsächlichen
Ausführungsarten
sind folgende:
- – Der Außendurchmesser des zweiten
zylindrischen Abschnittes wird so gewählt, dass dieser Abschnitt
in ein starres Rohr eingesteckt werden kann. Diese Anordnung gestattet
es insbesondere, zu verhindern, dass sich Kondenswasser an der Außenseite
des starren Rohrs bildet oder vom eingesteckten Rohr in den ersten
Abschnitt auf die Außenseite
des starren Rohrs rinnt.
- – Der
zweite zylindrische Abschnitt wird mit einem zylindrischen Überwurfring
versehen, der auf dem starren Rohr sitzt, in das der Rohrverbinder
eingesteckt ist. Der Überwurfring
besitzt eine ähnliche ringförmige Wulst
und ähnliche
Befestigungsmittel wie die des ersten zylindrischen Abschnittes, die
eine zum Rohr axiale Befestigung des zweiten zylindrischen Abschnittes
gewährleisten.
Die Verwendung einer durch Einspritzen eines härtenden Materials erhaltenen
Dichtung macht die Verbindung unlösbar.
- – Bei
einer Variante der obenstehenden Ausführungsart wird die Dichtung
aus einem zusammendrückbaren
Material gebildet. In dieser Variante ist die Verbindung lösbar.
- – Bei
einer weiteren Variante umfassen die Befestigungsmittel eine Klemmschelle.
In dieser Variante ist die Verbindung ebenfalls lösbar.
- – Der
Innendurchmesser des zweiten zylindrischen Abschnittes wird so gewählt, dass
dieser Abschnitt ein flexibles oder starres Rohr durch Einstecken
aufnehmen kann. Diese Anordnung macht es erforderlich, den zweiten
Abschnitt mit einer ringförmigen
Wulst zu versehen, welche gemeinsam mit dem Rohr einen ringförmigen Raum begrenzt,
der dazu bestimmt ist, mit einem die Abdichtung zwischen Rohrverbinder
und Rohr gewährleistenden
Material gefüllt
zu werden.
- – Falls
der zweite zylindrische Abschnitt dazu entworfen wird, ein starres
Rohr aufzunehmen, wird der Innendurchmesser dieses zylindrischen
Abschnittes groß genug
gewählt,
damit das einspritzbare, die Dichtung bildende Material sich zwischen
dem Rohrverbinder und dem Rohr über die
ringförmige
Wulst hinaus verteilen kann.
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Die
Erfindung betrifft ebenfalls die nachfolgenden Merkmale, die einzeln
oder entsprechend allen ihren technisch möglichen Kombinationen berücksichtigt
werden:
- – das
Zwischenstück
des Rohrverbinders ist kegelstumpfförmig, wenn der Rohrverbinder
zur Verbindung zweier Rohre gleicher Art, aber mit unterschiedlichem
Durchmesser ausgeführt
wird,
- – das
Zwischenstück
ist kegelstumpfförmig,
wenn der Rohrverbinder zur Verbindung von zwei Rohren unterschiedlicher
Art ausgeführt
wird.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird ebenfalls durch ein Verfahren zur Verbindung
zweier Heißgasrohre
mittels eines Rohrverbinders gelöst,
der einen ersten zylindrischen Abschnitt und einen zweiten zylindrischen
Abschnitt aufweist, die durch ein Zwischenstück in axialer Richtung des
Rohrverbinders miteinander verbunden sind, wobei mindestens einer der
zylindrischen Abschnitte eine ringförmige Wulst aufweist.
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Dieses
Verfahren umfasst erfindungsgemäß folgende
Schritte:
- – Anschluss
der beiden Rohre durch Einstecken in die beiden zylindrischen Abschnitte
des Rohrverbinders und
- – Ausfüllen der
ringförmigen
Wulst mit einem die Abdichtung zwischen Rohrverbinder und angeschlossenem
Rohr gewährleistenden
Material.
- – Abwarten
des Aushärtens
des oben genannten Materials. Gemäß den vorteilhaften Ausführungsarten
des Verfahrens:
- – füllt man
die ringförmige
Wulst durch Einspritzen,
- – verschließt man die Öffnung oder
die Öffnungen der
Wulst, durch die das Material eingespritzt wurde, nach dem Ausfüllen der
ringförmigen
Wulst,
- – schraubt
man die Klemmschrauben radial in die ringförmige Wulst ein, nachdem sich
die Dichtung ausgebildet hat.
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Weitere
erfindungsgemäße Merkmale
und Vorteile ergeben sich aus der untenstehenden Beschreibung einiger
Verbindungen, die in den angefügten
Zeichnungen abgebildet sind. In diesen Zeichnungen zeigt:
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1 die
Seitenansicht einer Einheit von Rohren, die mittels eines erfindungsgemäßen Rohrverbinders
verbunden sind;
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2 die
Seitenansicht einer Einheit von Rohren, die mittels einer Variante
des in 1 gezeigten, erfindungsgemäßen Rohrverbinders verbunden
sind;
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3 und 4 jeweils
die Einheiten von 1 und 2 im Axialschnitt;
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5 die
Einheit von 2 mit einer Klemmschraube und
einer zusammendrückbaren Dichtung
im zweiten Abschnitt des Rohrverbinders;
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6 die
Einheit von 2 mit zwei Klemmschrauben und
einer Dichtung, die durch Einspritzen in den zweiten Abschnitt des
Rohrverbinders erhalten wurde;
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7 die
Verbindung von zwei flexiblem Rohren mittels eines Rohrverbinders,
die nicht in den Schutzumfang der Erfindung fällt;
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8 und 9 den
Anschluss einer starren Rohrleitung an einen Ausgangsstutzen mittels
eines Rohrverbinders mit zwei verschiedenen Arten von Dichtungen 1 zwischen
dem zweiten zylindrischen Abschnitt des Rohrverbinders und dem Ausgangsstutzen;
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10 den
Anschluss eines flexiblen Rohrs an einen Ausgangsstutzen mittels
eines Rohrverbinders, der mit einem Kondenswassersammler ausgerüstet ist;
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11 die
Verbindung von zwei starren Rohren mittels eines erfindungsgemäßen Rohrverbinders;
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12 und 13 den
Anschluss eines flexiblen Rohrs an einen Ausgangsstutzen mit mechanischer
Befestigung durch eine auf zwei verschiedene Arten am Rohrverbinder
befestigte Klemmschelle;
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14 einen
erfindungsgemäßen Rohrverbinder
in seiner Grundkonfiguration.
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In
ihrer in 1 und 3 dargestellten Grundkonfiguration
besteht die Einheit von zwei mittels Rohrverbinder verbundenen Heißgasrohren
aus einem ersten flexiblen Rohr 1, einem zweiten starren Metallrohr 2 und
einem Rohrverbinder 3. Der Rohrverbinder 3 weist
zwei zylindrische Abschnitte 11 und 12 auf, die
untereinander in axialer Richtung zum Rohrverbinder durch ein kegelstumpfförmiges Zwischenstück 1:3 verbunden
sind.
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Der
erste zylindrische Abschnitt 11 weist eine einzige ringförmige Wulst 15 auf,
die dazu dient, zusammen mit dem Rohr 1 nach dem Montieren
des Rohrverbinders einen Raum zu begrenzen, der hauptsächlich dazu
bestimmt ist, mit einem Material gefüllt zu werden, das eine Dichtung 16 bildet.
Wie in den Figuren dargestellt, ist der erste zylindrische Abschnitt 11 das
Oberteil des Rohrverbinders, wenn dieser sich in Arbeitsposition
befindet.
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Die
Dichtung 16 erfüllt
eine doppelte Funktion. Zunächst
dient sie zur Abdichtung der Verbindung. Zu diesem Zweck besteht
sie aus einem einspritzbaren Material, wie Silikon oder einer feuerfesten
Masse. Dieses Material wird entsprechend der Gastemperatur gewählt. Die
Dichtung wird erhalten, indem das genannte Material nach dem Montieren des
Rohrverbinders durch eine oder mehrere in die ringförmige Wulst 15 eingearbeitete Öffnungen 17 in diese
Wulst eingespritzt wird. Nach dem Einspritzen härtet das Material aus.
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Die
zweite Funktion der Dichtung 16 ist die eines Mittels zur
Befestigung des Rohrverbinders an dem angeschlossenen Rohr. Da das
die Dichtung bildende, einspritzbare Material nach dem Einspitzen mit
geringer Restelastizität
aushärtet,
bildet die Dichtung wie bei einer Klebeverbindung gleichzeitig eine feste
Verbindung zwischen dem Rohrverbinder und dem entsprechenden Rohr.
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Der
Rohrverbinder 3 kann vorteilhaft aber nicht zwingend mit
den Klemmschrauben 18 versehen werden. Diese Klemmschrauben
werden nach Ausbildung der Dichtung 16 radial in die ringförmige Wulst 15 eingeführt und
in eine auf die ringförmige Wulst 15 aufgeschweißte oder
aufgelötete
Mutter 19 eingeschraubt oder bewegen sich im Gewindegang eines
in das Material des Rohrverbinders 1 eingearbeiteten Gewindeloches.
Bei diesem Gewindeloch handelt es sich vorteilhafterweise um die Öffnung 17, die
zum Einspritzen des die Dichtung bildenden Materials dient.
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In
der beispielsweise in 1 und 14 dargestellten
Arbeitsposition des Rohrverbinders ist der zylindrische Abschnitt 12 das
Unterteil des Rohrverbinders.
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Der
Rohrverbinder 3 wird je nach Gastemperatur und nach der
durch ihre Verbrennung entstehenden Kondensation aus Metall oder
Plastik hergestellt.
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Der
beispielsweise in 2 und 4 dargestellte
Rohrverbinder 100 weist alle Bauteile des Rohrverbinders 3 auf.
Gleiche Bauteile tragen die gleiche Positionsnummer.
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Der
Rohrverbinder 100 weist neben diesen Bauteilen einen Überwurfring 101 auf,
der zum zweiten zylindrischen Abschnitt 12 koaxial angeordnet
ist und durch eine Verschweißung
oder Verklebung 102 am ersten zylindrischen Abschnitt 11 befestigt
ist.
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Gemäß einer
in 12 dargestellten Variante, wird der Überwurfring 101 durch
eine Klemmschelle 103 ersetzt. Diese Schelle ist wie der Überwurfring 101 durch
eine Verschweißung
oder Verklebung am ersten zylindrischen Abschnitt 11 befestigt. Gemäß einer
weiteren in 13 dargestellten Variante, wird
der Überwurfring
durch eine Klemmschelle; 104 ersetzt, die durch eine oder
die Schrauben 18 am ersten zylindrischen Abschnitt 11 befestigt
ist.
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Der Überwurfring 101 und
die Klemmschelle 103, 104 haben die ausschließliche Funktion
der axialen mechanischen Befestigung des Rohrverbinders am angeschlossenen
Rohr. Die nachfolgende Beschreibung der Erfindung berücksichtigt
nicht ein eventuelles Vorhandenseins eines dieser Bauteile.
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Die
zylindrischen Abschnitte 11 und 12 des Rohrverbinders
sind so ausgeführt,
dass sie durch Stecken mit dem entsprechenden Rohr der beiden anzuschließenden Rohre
verbunden werden können.
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Gemäß des in 3 dargestellten
Beispiels wird ein spiralförmiges
flexibles Rohr 1 mit einem starren Rohr 2 wie
beispielsweise mit dem Ausgangsstutzen eines Heizkessels verbunden.
Der Ausgangsstutzen 2 ist aus Stahlguss hergestellt.
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Der
Innendurchmesser des zylindrischen Abschnittes 11 wird
so gewählt,
dass er das flexible Rohr 1 durch Einstecken aufnehmen
kann. Im Gegensatz hierzu wird der Außendurchmesser des zylindrischen
Abschnittes 12 so gewählt,
dass der Rohrverbinder in das Rohr 2 eingesteckt werden kann.
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Die
beiden zylindrischen Abschnitte 11 und 12 sind
in Richtung der Achse A des Rohrverbinders mittels eines kegelstumpfförmigen Zwischenstücks 13 miteinander
verbunden, dessen größeres Ende zum
Abschnitt 11 weist, während
das andere Ende zum Abschnitt 12 weist. Diese Form und
die Anordnung des Zwischenstücks 13 dienen
zunächst
der Anpassung der jeweiligen Durchmesser der beiden zylindrischen
Abschnitte 11 und 12 untereinander.
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Außerdem bildet
das Zwischenstück 13 aufgrund
seiner Außen-
bzw. Innenfläche
Auflageflächen
für die
Rohre 1 und 2. Das Zwischenstück 13 erfüllt somit
die Funktion einer Muffe, welche die Positionierung des Rohrverbinders
zur Übergangsstelle zwischen
beiden anzuschließenden
Rohren 1 und 2 erleichtert. Das Rohr 1 liegt
auf der Innenfläche
des Zwischenstücks 13 auf
und der Rohrverbinder 3 liegt mit der Außenseite
des Zwischenstücks 13 auf
dem Rohr 2 auf.
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Rein
geometrisch betrachtet scheint es möglich, den Rohrverbinder auch
in zur 3 umgekehrten Richtung zu benutzen. So scheint
es auf den ersten Blick möglich,
den zylindrischen Abschnitt 12 in das Rohr 1 einzuführen und
das Rohr 2 im zylindrischen Abschnitt 11 aufzunehmen,
dessen Innendurchmesser größer als
der des Abschnittes 12 ist.
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Um
jedoch das von der Erfindung erwartete Ergebnis zu erzielen, ist
es wichtig, den Rohrverbinder immer in der dargestellten Weise einzusetzen: Das
obere Rohr muss in den ersten zylindrischen Abschnitt eingesteckt
werden um eventuell vorhandenes Kondenswasser wie ein Trichter zu
sammeln. Da der zweite zylindrische Abschnitt der meisten aller Varianten
des Rohrverbinders mit einem Außendurchmesser
ausgebildet ist, der es diesem zweiten zylindrischen Abschnitt gestattet,
in das untere Rohr eingesteckt zu werden, bleibt das Trichterprinzip
erhalten.
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Bei
den beiden in 7 und 11 dargestellten
Anwendungen, das heißt
bei der Verbindung von zwei gleichartigen Rohren, wird die Anbringung einer
Dichtung erforderlich. Wenn das untere Rohr flexibel ist, wird diese
Dichtung durch Einspritzen erhalten. Wenn das untere Rohr starr
ist, wird die Dichtung vorteilhaft durch Einspritzen erhalten, jedoch kann
sie als Variante von einer zusammendrückbaren Dichtung gebildet werden.
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Das
bedeutet für
den in 7 dargestellten Sonderfall (Ausführungsbeispiel,
das nicht in den Schutzumfang der Erfindung fällt) einer Verbindung von zwei
flexiblen Rohren, dass beide zylindrische Abschnitte des Rohrverbinders
einen Innendurchmesser aufweisen müssen, der groß genug
ist, um jedes der beiden flexiblen Rohre in den entsprechenden zylindrischen
Abschnitt einstecken zu können.
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Die 7 zeigt
einen Rohrverbinder, der zwei zylindrische Abschnitte 11A und 11B mit
gleichem Innendurchmesser zur jeweiligen Aufnahme der flexiblen
Rohre 1A oder 1B von gleichem Durchmesser aufweist.
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Als
Variante der in 7 dargestellten Anordnung kann
der Rohrverbinder zwei zylindrische Abschnitte mit unterschiedlichem
Innendurchmesser zur Aufnahme flexibler Rohre mit unterschiedlichem Durchmesser
aufweisen.
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Um
für das
Zwischenstück
des Rohrverbinders die doppelte Funktion der Verbindung zweier zylindrischer
Abschnitte und die einer Muffe zur Positionierung des Rohrverbinders
zur Übergangsstelle der
beiden anzuschließenden
Rohre beizubehalten, weist das in der 7. dargestellte
Zwischenstück des
Rohrverbinders mit der Positionsnummer 14 eine Form auf,
die sich von der oben beschriebenen unterscheidet.
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Das
Zwischenstück 14 ist
nämlich
als ringförmige
oder umlaufende Vertiefung ausgebildet, die nach außen offen
ist und den Körper
des Rohrverbinders umgibt. Die Vertiefung 14 weist vorteilhaft
einen runden Querschnitt auf. Sie kann jedoch auch eine aus zwei
kegelstumpfförmigen
Teilen 141 und 142 gebildete Form aufweisen, welche
axial mittels des zwischen ihnen platzierten zylindrischen Teils 143 miteinander
verbunden sind. Für
alle Verbindungen zwischen einem flexiblen Rohr und dem ersten zylindrischen
Abschnitt des Rohrverbinders wie sie die 1 bis 7, 10, 12 und 13 zeigen, wird
zur Herstellung einer dichten Verbindung beim Anschluss einmalig
wie folgt verfahren. Nach dem Montieren des Rohrverbinders, das
heißt
nach dem Einführen
des flexiblen Rohrs in der Rohrverbinder wird Silikon oder eine
feuerfeste Masse in den zwischen der ringförmigen Wulst 15 und
der Außenwand des
Rohrs 1 gebildeten Raum eingespritzt. Die Wahl des einzuspritzenden
Materials zur Bildung der Dichtung richtet sich hauptsächlich nach
der Gastemperatur.
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Nach
dem Einspritzen des die Dichtung bildenden Materials werden zwei
Klemmschrauben 18 in die Öffnungen 17 oder die
Muttern 19 eingeschraubt, die zu diesem Zweck in der ringförmigen Wulst 15 vorgesehen
sind. Die Schrauben verschließen
so die Einspritzöffnungen.
Da die Dichtung eine gewisse mechanische Steifheit aufweist, die
es ihr gestattet, mit den Klemmschrauben zusammenzuwirken, müssen die
Klemmschrauben nicht bis zum Anschlag auf das Rohr oder in die Wandung
des Rohrs eingeschraubt werden, um axial zum Rohr eine mechanische
Stabilisierung des Rohrverbinders zu gewährleisten.
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Dank
der spiralförmigen
Struktur des flexiblen Rohrs kann die Breite der Dichtung in axialer Richtung
des Rohrverbinders auf die Breite der ringförmigen Wulst 15 begrenzt
werden. Diese Breite entspricht im Allgemeinen zwei bis drei Windungen der
Spiralstruktur des flexiklen Rohrs.
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Wenn
es sich im Gegensatz hierzu darum handelt, den ersten Abschnitt
des Rohrverbinders, wie beispielsweise in 8 und 9 dargestellt,
an ein starres Rohr anzuschließen,
oder wenn es sich allgemeiner darum handelt, ein Rohr mit einer
hauptsächlich
glatten Oberfläche
an den erfindungsgemäßen Rohrverbinder
anzuschließen,
wird bevorzugterweise das zur Ausbildung der Dichtung bestimmte Material
in einer solchen Menge eingespritzt, dass es sich über die
ringförmige
Wulst 15 hinaus verteilen kann, das heißt praktisch im gesamten Raum,
der durch den entsprechenden zylindrischen Abschnitt des Rohrverbinders
und die Wandung des Rohr begrenzt wird. In 9 wird dies
für das
Beispiel der Verbindung einer starren Rohrleitung 4 dargestellt.
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Wenn
die Verbindung mittels eines Rohrverbinders 100 erfolgt,
der einen Überwurfring 101 aufweist,
sind die Befestigungsmittel sowie die Art der Befestigung des ersten
Abschnittes auf dem oberen Rohr die gleichen wie die bisher beschriebenen
und die Befestigungsmittel sowie die Art der Befestigung des zweiten
Abschnittes, genauer gesagt, der Überwurfring auf dem unteren
Rohr, ebenfalls die gleichen Mittel und die gleiche Art wie die
zuvor beschriebenen.
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Wenn
es sich daher darum handelt, ein flexibles Rohr 1 mittels
eines Rohrverbinders 100 an ein starres Rohr 2 anzuschließen, wie
dies in 6 dargestellt ist, wird das
die Dichtung bildende Material einerseits in den Raum zwischen die
ringförmige Wulst 15 des
zylindrischen Abschnittes 11 und das flexible Rohr 1 und
andererseits in den Raum zwischen die Wulst 115 und das
Rohr 2 eingespritzt. Die in den ersten Raum eingespritzte
Menge wird so festgelegt, dass man eine Dichtung 16 erhält, die
sich annähernd
auf einer Breite erstreckt, die in axialer Richtung des Rohrverbinders
gemessen der Breite der ringförmigen
Wulst 15 entspricht. Im Gegensatz hierzu wird die in den
zweiten Raum eingespritzte Menge so festgelegt, dass man eine Dichtung 116 erhält, die sich über den
Raum der ringförmigen
Wulst 115 hinaus erstreckt.
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Nach
der Ausbildung der Dichtungen 16 und 116 werden
die Klemmschrauben 18 zum Verschließen der Einspritzöffnungen
in jede der Wülste
montiert und nach dem Aushärten
der Dichtungen in die entsprechende Dichtung eingeschraubt.
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Als
eine in 5 dargestellte Variante kann die
durch Einspritzen eines geeigneten Materials in situ ausgelbildete
Dichtung durch Anbringen einer Dichtung 120 aus zusammendrückbarem
Material und vorteilhaft aus Silikon ersetzt werden. Diese Option
ist jedoch auf den Anschluss des zweiten zylindrischen Abschnittes
an ein Rohr und auf den Fall einer lösbaren Verbindung beschränkt.
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Falls
man diese erfindungsgemäße Variante verwendet,
reicht es oft, nur eine einzige Klemmschraube einzusetzen.
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Der
erfindungsgemäße Rohrverbinder
kann übrigens
auch eingesetzt werden, wenn es sich darum handelt, zwei Rohre miteinander
zu verbinden, indem man zwischen ihnen einen Überwurfring 27 zum Auffangen
von Kondensat montiert, wie dies in 10 dargestellt
wird. Für
diese Anwendung wird ein Rohrverbinder 100 benutzt, dessen
zylindrischer Abschnitt 11 mit einer Röhre 20 versehen ist,
die zur Kondenswasserableitung radial herausragt. Die Befestigung
des flexiblen Rohrs 1 und die Befestigung des starren Rohrs 2 erfolgt
durch die oben beschriebenen Teile und Weise, beispielsweise unter
Bezugnahme auf 5.
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Die
bisher beschriebenen, mit einem Überwurfring
versehenen Rohrverbinder werden in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, bei dem der Überwurfring
auf den zylindrischen Abschnitt 11 des Rohrverbinders aufgeschweißt oder aufgelötet ist,
das heißt
auf den anderen zylindrischen Abschnitt als den, zu dem sie koaxial
angeordnet sind. Diese Befestigungsart wurde ebenfalls für den Rohrverbinder
gewählt,
der mit einer in 12 dargestellten Klemmschelle 103 versehen
ist.
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Als
Variante weist der in 13 dargestellte Rohrverbinder
eine Klemmschelle 104 mit zwei Halteblechen 105 auf,
die auf dem ersten zylindrischen Abschnitt 11 des Rohrverbinders
mittels der Klemmschrauben 18 festgeschraubt sind.
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Die
verschiedenen Ausführungsbeispiele und
Varianten des erfindungsgemäßen Rohrverbinders
können
je nach dem Bedarf, die ausgeführte Verbindung
zu lösen
oder nicht zu lösen,
gewählt werden.