[go: up one dir, main page]

DE60114401T2 - Verfahren und system zur kalibrierung einer elektrischen messung der linienbreite und in dem verfahren genutzter wafer - Google Patents

Verfahren und system zur kalibrierung einer elektrischen messung der linienbreite und in dem verfahren genutzter wafer Download PDF

Info

Publication number
DE60114401T2
DE60114401T2 DE60114401T DE60114401T DE60114401T2 DE 60114401 T2 DE60114401 T2 DE 60114401T2 DE 60114401 T DE60114401 T DE 60114401T DE 60114401 T DE60114401 T DE 60114401T DE 60114401 T2 DE60114401 T2 DE 60114401T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line structure
width
straight line
length
component
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60114401T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60114401D1 (de
Inventor
Margit Sarstedt
Rik Jonckheere
Ventzeslav Rangelov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Interuniversitair Microelektronica Centrum vzw IMEC
Infineon Technologies AG
Original Assignee
Interuniversitair Microelektronica Centrum vzw IMEC
Infineon Technologies AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Interuniversitair Microelektronica Centrum vzw IMEC, Infineon Technologies AG filed Critical Interuniversitair Microelektronica Centrum vzw IMEC
Application granted granted Critical
Publication of DE60114401D1 publication Critical patent/DE60114401D1/de
Publication of DE60114401T2 publication Critical patent/DE60114401T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/02Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Or Measuring Of Semiconductors Or The Like (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kalibrierung eines elektrischen Linienbreitenmesssystems und ein elektrisches Linienbreitenmessungs-Kalibriersystem.
  • Um lithographische Prozesse, wie sie in der Halbleitertechnologie verwendet werden, zu kontrollieren und zu optimieren, muss die tatsächliche Breite der Strukturen auf einem Wafer in einer statistischen Weise bestimmt werden. Diese Prozesskontrolle muss auch den Einfluss von Änderungen in der Geometrie, z.B. Änderungen in der Breite, Anwesenheit von Ecken etc., erfassen.
  • Daher werden regelmäßig Messungen auf den definierten Strukturen durchgeführt. Definiert bedeutet, dass ein lithographischer Prozess, i.e. Resist-Auftragung, Belichtung und Entwicklung, angewendet wird, um Strukturen in einem lichtempfindlichen (photosensitiven) Material zu entwerfen.
  • Die Breite dieser Strukturen kann unter Verwendung verschiedener Techniken, wie zum Beispiel Rasterkraftmikroskopie (Atomic Force Microscopy, AFM), Querschnitts-Rasterelektronenmikroskopie (cross-sectional Scanning Electronic Microscopy, X-SEM) oder top-down Rasterelektronenmikroskopie (top-down Scanning Electronic Microscopy, SEM) bestimmt werden.
  • Diese Verfahren sind jedoch zeitintensiv, was die statistische Prozesskontrolle sehr teuer oder sogar nicht durchführbar macht. Für X-SEM müssen die Wafer gespalten werden, und sind so für die weitere Prozessierung oder die Wiederverwendung verloren. Für die Durchführung dieser Methoden werden ferner teure Geräte benötigt.
  • Eine kostengünstigere und schnellere Messtechnik wird benötigt, um den lithographischen Prozess in einer mehr großtechnischen Weise kontrollieren zu können.
  • Daher werden die entworfenen Strukturen unter Verwendung einer Ätztechnik in eine darunter liegende leitfähige Schicht übertragen. Diese strukturierten Strukturen können elektrisch gemessen werden, wodurch ihr Widerstand bestimmt wird.
  • Unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes kann die Breite der gemessenen Struktur aus ihrem Widerstandswert gewonnen werden.
    Figure 00020001
    wobei
    • • R ein gemessener elektrischer Widerstand ist,
    • • L eine bekannte, i.e. vorgegebene, Länge der geraden Linienstruktur ist,
    • • Wm eine gewonnene Breite der geraden Linienstruktur, im weiteren auch als gemessene Breite bezeichnet, ist,
    • • ρ eine bekannte, i.e. vorgegebene, Resistivität der strukturierten Schicht, i.e. der geraden Linienstruktur ist, und
    • • d die Dicke der strukturierten Schicht ist.
  • Die aus dem Widerstandswert R gewonnene Breite Wm unterscheidet sich jedoch von der tatsächlichen Breite M aufgrund von Fehlern, welche zum Beispiel durch die elektrische Messeinrichtungs-Anordnung, die elektrische Messung selbst oder durch den Strukturierungsprozess eingeführt werden.
  • Um den Offset S zu bestimmen, wobei 2·S = M – Wm, (2) wird der Widerstand R einer Menge von geraden Linien, welche dieselbe Länge L aufweisen, als Funktion der entworfenen Linienbreite Wdesign, i.e. so wie von dem Schaltkreis-Designer auf dem Bildschirm gezeichnet, gemessen (siehe Offset-Kurve 100 in 1A).
  • Dieses Verfahren ist nicht dafür geeignet, die tatsächliche Breite M der geraden Linienstruktur zu erhalten, da nur der Offset bezüglich den entworfenen Werten der Breite gewonnen wird.
  • 1B zeigt ein Beispiel einer geraden Linienstruktur 101, welche die Dicke d, eine Breite W und eine Länge L aufweist.
  • Das oben beschriebene Verfahren zum elektrischen Bestimmen der Breite der strukturierten Strukturen verwendet nur gerade Linien mit unterschiedlichen Breiten W.
  • Es kann nicht den Beitrag von Änderungen der Breite innerhalb einer Linie abschätzen. Der Offset zwischen dem gemessenen Wert Wm und der entworfenen Breite wird durch eine Extrapolation zum Ende des Breitenbereichs hin bestimmt, was ein unsicheres Ergebnis bewirkt, welches sehr empfindlich ist auf die verwendete Menge von Breitenwerten W.
  • Der tatsächliche Wert der Breite M kann nicht ermittelt werden, da nur die entworfene Breite berücksichtigt werden kann.
  • Das Ziel der Erfindung ist es, ein System und ein Verfahren bereitzustellen zum selbstkonsistenten Kalibrieren der elektrischen Messeinrichtungs-Anordnung, welche bei der Kontrolle und Optimierung lithographischer Prozesse, wie sie in der Halbleitertechnologie verwendet werden, verwendet wird.
  • Dieses Messverfahren liefert den tatsächlichen Wert M der strukturierten Strukturen und parallel dazu einen genauen Wert für den Offset, welcher durch die elektrische Messung und den Strukturierungsprozess eingeführt wird.
  • Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass der für den Offset gewonnene Wert dazu verwendet werden kann, Unterschiede in der lithographischen und post-lithographischen Verarbeitung, welche zum Erzielen elektrisch messbarer strukturierter Linien benötigt wird, zu überwachen. Änderungen in dieser Verarbeitung können durch Änderungen des gewonnenen Offset-Wertes widergespiegelt werden.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass nur eine begrenzte Menge von Strukturen benötigt wird. Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass auch der Einfluss von Eckeneffekten auf den lithographischen Prozess aus elektrischen Messungen bestimmt werden kann. Dieser Einfluss kann dann bei einer Optimierung des lithographischen Prozesses korrigiert werden.
  • Das Verfahren kann dazu verwendet werden, die tatsächliche Breite M, die gemessene Breite W und ihren Unterschied 2S zu korrelieren.
  • Selbst wenn die gemessene Breite W zum Beispiel mittels AFM oder SEM bestimmt wird, und der Unterschied zu dem ELM-Messergebnis bekannt ist, da er ein eine bestimmte Technologie charakterisierender Parameter ist, kann die wahre Breite M nicht gewonnen werden.
  • Wenn die gemessene Breite W gemessen ist und die tatsächliche Breite M bestimmt ist, kann der Unterschied 2S dazu verwendet werden, den Strukturierungsprozess zu optimieren.
  • Zum Zwecke der Lehre der Erfindung werden im Folgenden bevorzugte Ausgestaltungen des Verfahrens beschrieben.
  • Merkmale der Ausgestaltungen von verschiedenen Aspekten der Erfindungen können auch kombiniert werden. Es wird jedoch für den Fachmann ersichtlich sein, dass weitere alternative und gleichwertige Ausgestaltungen der Erfindung erdacht und in die Praxis umgesetzt werden können, ohne vom Anwendungsbereich der Erfindung, welcher in den Ansprüchen definiert ist, abzuweichen.
  • Das Verfahren zur Kalibrierung eines elektrischen Linienbreitenmesssystems der Erfindung ist in Anspruch 1 definiert.
  • Weiterhin wird ein Wafer offenbart, zur Verwendung in dem oben beschriebenen Verfahren zur Kalibrierung eines elektrischen Linienbreitenmesssystems, wobei der Wafer die Kalibrierstruktur aufweist.
  • Ein elektrisches Linienbreitenmessungs-Kalibriersystem gemäß der Erfindung ist in Anspruch 7 definiert und weist eine Verarbeitungseinheit auf, welche eingerichtet ist, die Schritte des Verfahrens aus Anspruch 1 auszuführen.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die einfache und somit kostensparende Weise der Kalibrierung eines elektrischen Linienbreitenmesssystems.
  • Weiterhin stellt die Erfindung eine sehr zeitsparende Kalibrierung eines elektrischen Linienbreitenmesssystems bereit.
  • Gemäß der Erfindung werden die gemessene Breite der ersten geraden Linienstruktur, die gemessene Breite der zweiten geraden Linienstruktur und die gemessene Breite der dritten Linienstruktur unter Verwendung von Formeln gemäß dem Ohmschen Gesetz bestimmt.
  • Die gemessene Breite Wm1 der ersten geraden Linienstruktur, die gemessene Breite Wm2 der zweiten geraden Linienstruktur und die gemessene Breite Wm12 der dritten Linienstruktur werden unter Verwendung der folgenden Formeln bestimmt:
    Figure 00060001
    wobei
    • • ρ eine vorgegebene Resistivität des Linienstrukturmaterials ist,
    • • d die Dicke der Linienstruktur ist,
    • • L1 die Länge der ersten geraden Linienstruktur ist,
    • • L2 die Länge der zweiten geraden Linienstruktur ist,
    • • R1 der elektrische Widerstand der ersten geraden Linienstruktur ist,
    • • R2 der elektrische Widerstand der zweiten geraden Linienstruktur ist,
    • • L12 die Länge der dritten Linienstruktur ist, und
    • • R12 der elektrische Widerstand der dritten Linienstruktur ist.
  • Die erste Breite M1, die zweite Breite M2 und die dritte Breite M12 können unter Verwendung der folgenden Formeln bestimmt werden: M1 = Wm1 + ΔS, M2 = Wm2 + ΔS,und M12 = Wm12 + ΔS,wobei ΔS ein Offset-Wert ist, welcher einen additiven Gerätefehler darstellt. Mit anderen Worten stellt ΔS den Fehler des verwendeten Messgerätes dar.
  • Die erste Breite M1 und die zweite Breite M2 werden unter Verwendung der folgenden Formeln bestimmt: M1 = Wm1 + 2·S, M2 = Wm2 +2·S,
    Figure 00070001
    wobei L1 = l1 – S, L2 = l2 + S,
    • • L12 die Länge der dritten Linienstruktur ist, und
    • • S den halben Fehler der elektrischen Messung bezogen auf die physikalische Breite darstellt, und somit die Dicke der Ummantelung darstellt.
  • Weiterhin können mindestens zwei der folgenden geraden Linienstrukturen dieselbe Länge aufweisen:
    • • die erste gerade Linienstruktur,
    • • die zweite gerade Linienstruktur, und/oder
    • • die dritte Linienstruktur.
  • Diese Ausgestaltung der Erfindung vereinfacht das Kalibrierungsverfahren weiter.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung,
    • • weist der erste Linienabschnitt, welcher die erste Breite aufweist, dieselbe Länge auf wie die erste gerade Linienstruktur, und
    • • weist der zweite Linienabschnitt, welcher die zweite Breite aufweist, dieselbe Länge auf wie die zweite gerade Linienstruktur.
  • In dem Wafer können mindestens zwei der folgenden geraden Linienstrukturen dieselbe Länge aufweisen:
    • • die erste gerade Linienstruktur,
    • • die zweite gerade Linienstruktur, und/oder
    • • die dritte Linienstruktur.
  • Weiterhin kann das elektrische Linienbreitenmessungs-Kalibriersystem einen Wafer aufweisen, welcher die Kalibrierstruktur enthält.
  • In anderen Worten wird eine Menge von Strukturen gebildet dargestellt zum selbstkonsistenten Kalibrieren der elektrischen Messeinrichtungs-Anordnung und zum Erhalten des tatsächlichen Wertes der Breite M der Strukturen, wie durch diese elektrische Messung bestimmt.
  • Diese Menge von Strukturen enthält zwei gerade Linien. Die Menge von Strukturen enthält ferner eine nicht-gerade Struktur, welche ein nicht-rechtwinkliges Layout aufweist.
  • Die Breite der dritten Linienstruktur oder von Teilen davon wird aus der Breite der zwei geraden Linienstrukturen ausgewählt.
  • Diese Menge von Strukturen weist zumindest zwei gerade Linienstrukturen auf. Diese Menge von Strukturen weist ebenfalls mindestens eine nicht-gerade Struktur auf, welche ein nicht-rechtwinkliges Layout aufweist. Die Breite dieser nicht-geraden Struktur oder von Teilen davon wird aus einer endlichen Menge von diskreten Werten ausgewählt. Diese diskreten Werte sind die Breiten der geraden Linienstrukturen.
  • In der Erfindung wird ein Verfahren gezeigt, um die elektrische Messeinrichtung in einer selbstkonsistenten Weise zu kalibrieren, und um den tatsächlichen Wert der Breite M der Strukturen, wie durch diese elektrische Messung bestimmt, zu bestimmen.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung wird die folgende Messsequenz verwendet. Zuerst wird ein elektrischer Widerstand R1 einer ersten geraden Linienstruktur, welche eine Breite M1 und eine erste Länge aufweist, gemessen.
  • Aus dieser elektrischen Messung wird unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes eine gemessene erste Breite Wm1 gewonnen.
  • Dann wird ein elektrischer Widerstand R2 einer zweiten geraden Linienstruktur, welche die zweite Breite M2 und vorzugsweise aber nicht notwendigerweise dieselbe Länge aufweist, bestimmt, i.e. gemessen.
  • Aus dieser zweiten elektrischen Messung wird unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes eine gemessene zweite Breite Wm2 gewonnen.
  • Schließlich wird der Widerstand R12 der dritten Linienstruktur gemessen, vorzugsweise auch die Länge aufweisend.
  • Aus dieser dritten elektrischen Messung wird unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes eine äquivalente Breite, im Weiteren als gemessene dritte Breite Wm12 bezeichnet, gewonnen.
  • Die gemessene dritte Breite Wm12 wird als äquivalent beschrieben, da die Breite dieser dritten Struktur nicht konstant ist und man deshalb keine physikalische Breite für solch eine Struktur bestimmen kann.
  • Mit Bezug auf Anspruch 1:
    Zuerst wird der Widerstand Ri, i ganzzahlig, einer ersten Menge von Strukturen von geraden Linien, welche mindestens zwei gerade Linien mit einer Breite Mi und einer bekannten Länge Li aufweist, gemessen.
  • Aus dieser elektrischen Messung kann für jede einzelne gerade Linie eine gemessene Breite Wmi unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes gewonnen werden.
  • Schließlich wird der elektrische Widerstand Rij, i und j ganzzahlig, einer zweiten Menge von Strukturen von nicht-geraden Linien, welche mindestens eine nicht-gerade Linie aufweist, gemessen. Die Strukturen in dieser zweiten Menge von Strukturen weisen bekannte Längen Lij auf. Aus dieser elektrischen Messung wird unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes eine äquivalente gemessene Breite Wmij gewonnen.
  • Diese Breite Wmij wird als äquivalent beschrieben, da die Breite dieser Strukturen nicht konstant ist und man deshalb keine physikalische Breite für solch eine Struktur bestimmen kann.
  • Diese elektrischen Messungen ergeben einen Satz von Gleichungen, unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes, welche den Widerstand der Strukturen der ersten und zweiten Menge als Funktion der bekannten Parameter, wie der Schichtdicke d, der Schichtresistivität ρ und Länge L, und als Funktion der unbekannten Parameter, i.e. der tatsächlichen Breite M und des Offsets 2S, beschreiben.
  • Da jede einzelne Struktur der zweiten Menge in die Strukturen der ersten Menge zerlegt werden kann, kann der Widerstand jeder einzelnen Struktur der zweiten Menge als Funktion der Breite Wmi der Strukturen der ersten Untermenge beschrieben werden.
  • Aus diesem Satz von Gleichungen wird der tatsächliche Wert der Breite Mi der geraden Strukturen berechnet.
  • Der Offset 2S, welcher den Fehler der elektrischen Messung bezogen auf die physikalische Breite darstellt, und somit die Dicke der Ummantelung und die Messeinrichtungs-Anordnung darstellt, wird mit demselben Satz von Gleichungen berechnet. Auf diese Weise wird die elektrische Messung und die Messeinrichtungs-Anordnung kalibriert.
  • Der Bereich von Breiten der verwendeten geraden Linien kann beschränkt werden, so dass ein Offset erhalten wird, welcher nicht von der Breite abhängt.
  • Das Verfahren kann dazu verwendet werden, Änderungen in der lithographischen und post-lithographischen Verarbeitung, welche zum Erhalten elektrisch messbarer strukturierter Linien benötigt wird, zu messen. Dieser Wert kann somit dazu verwendet werden, diese Art von Änderungen zu überwachen oder verschiedene Strukturierungsprozesse zu vergleichen.
  • Das Verfahren kann dazu verwendet werden, den Beitrag von Änderungen in der Geometrie zu dem Strukturierungsprozess selbst zu bestimmen.
  • Die bestimmte erste Breite, die zweite Breite, die dritte Breite und vorzugsweise der bestimmte Fehler der elektrischen Messung bezogen auf die physikalische Breite können für den Layout-Entwurf eines elektronischen Schaltkreises verwendet werden.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindungen werden nun im Einzelnen unter Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • 1A und 1B zeigen ein Diagramm, welches den gemessenen elektrischen Widerstand als eine Funktion des Inversen der entworfenen Breite zeigt, wobei die senkrechten Streifen auf der Kurve tatsächliche Messpunkte darstellen (1A), sowie ein Beispiel einer geraden Linienstruktur;
  • 2 zeigt ein Elektronenstrahl-Belichtungssystem;
  • 3A bis 3C zeigen einen Wafer (3A), ein verwendetes Modul des Wafers (3B) und eine vergrößerte Ansicht einer Linienstruktur (3C) gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 4 zeigt ein Four-Wire Verbindungsschema, welches zum Messen der Linienbreite verwendet wird, gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 5A bis 5C zeigen eine erste gerade Linienstruktur (5A), eine zweite gerade Linienstruktur (5B) und eine dritte Linienstruktur (5C) gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 6A bis 6C zeigen eine erste gerade Linienstruktur (6A), eine zweite gerade Linienstruktur (6B) und eine dritte Linienstruktur (6C) gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 7A bis 7D zeigen weitere Beispiele einer entsprechenden dritten Linienstruktur gemäß weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung;
  • 8 zeigt weitere Beispiele einer dritten Linienstruktur gemäß weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung;
  • 9 zeigt ein weiteres Beispiel einer dritten Linienstruktur gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 10 zeigt weitere Beispiele einer dritten Linienstruktur gemäß weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung;
  • 11A bis 11C zeigen gemessene und erwartete Linienbreiten als eine Funktion einer Anzahl von Merkmalen oder ihrer äquivalenten Länge (11A: Merkmale sind Ausbuchtungen (bumps); 11B: Merkmale sind Einschnürungen (pinches); 11C: Merkmale sind Einschnürungen und Ausbuchtungen);
  • 12 zeigt eine Korrelation zwischen einer gemessenen und einer erwarteten Breite für verschiedene Breiten und poly-Si oder amorph-Si;
  • 13A bis 13D zeigen eine gemessene Linienbreite als eine Funktion der Anzahl von Biegungen für Winkel 28 (13A), 45 (13B) und 90 (13C), sowie eine gemessene Linienbreite als eine Funktion des Winkels von Biegungen (13D);
  • 14 zeigt ein Diagramm zum Veranschaulichen der Linearität des ELM für einen weiten Bereich von Linienbreiten verglichen mit SEM.
  • 2 zeigt ein Elektronenstrahl-Belichtungssystem 200, welches eine Elektronenquelle 201 enthält sowie einen Wehnelt-Zylinder 202, welcher in der Elektronenflussrichtung, in 2 durch einen Pfeil 203 symbolisiert, angeordnet ist.
  • Die Elektronenquelle 201 weist ein negatives elektrisches Potential von ungefähr 10 kV bis 50 kV auf. Eine Anode 204 weist ein Loch in ihrer Mitte auf, so dass der Elektronenstrahl 207 das Loch passieren kann. Die Anode 204 ist auf Masse Potential gelegt.
  • Der Wehnelt-Zylinder 202 wird zum Fokussieren der Elektronen des Elektronenstrahls 207 verwendet.
  • Weiterhin sind Kondensatorplatten 205 in der Elektronenstrahlrichtung 203 bereit gestellt. Die Kondensatorplatten 205 stellen ein elektrisches Feld zum Ausblenden des Elektronenstrahles 207 bereit.
  • Der Elektronenstrahl 207 durchläuft weiterhin eine Apertur 206 und eine magnetische Linse 208, welche aus Ringspulen gebildet ist, wobei die Apertur 206 und die magnetische Linse 208 in der Elektronenstrahlrichtung 203 hintereinander und hinter den Kondensatorplatten 205 angeordnet sind.
  • Unter Verwendung weiterer bereitgestellter Zylinderspulen 209, 210 wird der Elektronenstrahl 207 in die erste Richtung (unter Verwendung erster Zylinderspulen 209) und in die zweite Richtung (unter Verwendung zweiter Zylinderspulen 210) abgelenkt.
  • Es wird eine weitere magnetische Linse 211 bereitgestellt, zum Fokussieren des Elektronenstrahls 207 auf einen Durchmesser von 0,01 bis 0,5 μm in der Schreibebene. Eine Oberfläche eines Wafers 212 wird in der Schreibebene angeordnet, und der Wafer 212 wird auf einen lasergesteuerten beweglichen Tisch 213 gestellt.
  • Gemäß diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird eine LeikaTM VB6-HR als ein Elektronenstrahl-Belichtungsystem 200 verwendet.
  • Es sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass der Wafer 212 mit der Kalibrierstruktur auch unter Verwendung optischer Lithographie-Verfahren hergestellt werden kann.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, denselben Prozess für den Kalibrier-Wafer zu verwenden, welcher Prozess auch für den Zielanwendungs-Wafer verwendet wird.
  • 3A zeigt den Wafer 300 im weiteren Detail. Eine Mehrzahl von Modulen 301 ist auf dem Wafer 300 strukturiert. Es sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass der Wafer 300 gemäß diesem Ausführungsbeispiel ein Test-Wafer ist, welcher zur Kalibrierung des Systems verwendet wird.
  • Ein Beispiel-Modul 301 ist in 3B in einer vergrößerten Ansicht gezeigt.
  • Jedes Modul 301 weist eine Bonding-Pad-Konfiguration auf, welche 16 Kontakt-Pads 310 enthält. Die Verbindungs-Pad-Anordnung wird zum Messen während eines Probecard Touchdown verwendet, unter Verwendung eines elektrischen Linienbreitenmesssystems, was im Weiteren genauer beschrieben wird.
  • Das elektrische Linienbreitenmesssystem, welches zur Bestimmung einer Linienbreite verwendet wird, basiert auf dem Electroglas Prober HorizonTM 4080X und dem Keithley Parametric TesterTM S900B. Eine zusätzliche Komponente für eine genaue Spannungsmessung ist der Digital-Multimeter KeithleyTM 2010, welcher mit dem Keithley Parametric TesterTM S900B verbunden ist.
  • Der Electoroglas Prober HorizonTM 4080X ist ein automatisiertes Wafer-Untersuchungssystem. Ein Wafer-Untersucher wird dazu verwendet, elektrische Parameter von Geräten zu messen sowie die Front-End-Prozessschritte zu kontrollieren. Der Wafer-Untersucher richtet jeden einzelnen Die auf einem Wafer an Pins auf einer Probe-Card aus, welche mit einem Tester verbunden sind, der das elektrische Verhalten misst. Weiterhin richtet der Prüfer den Wafer automatisch an dem nächsten Die aus. Auf dem Prüfer wird eine KeithleyTM Probe-Card installiert, welche 33 Nadeln (needles) aufweist, wobei die Pins der Nadeln vorzugsweise aus Wolfram bestehen.
  • Der Keithley Parametric TesterTM S900B ist ein parametrisches Testsystem zum Überwachen von Halbleiterprozessen und die Geräte-Charakterisierung. Es weist ein Personal-Computerbasiertes System auf, welches von der KeithleyTM Test-Umgebungs-Software-Plattform gesteuert wird.
  • Weiterhin werden zwei Kraft-Messeinheiten 9621 (force measurement units) bereitgestellt, welche programmiert werden können, während vorgegebener Spannung den Strom zu begrenzen oder während vorgegebenem Strom die Spannung zu begrenzen.
  • Es sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Four-Wire-Verbindungsschema 400 verwendet wird zum Messen der Breite einer Linienstruktur 401, welche zwei Kontaktpunkte 402, 403 aufweist, wie in 4 gezeigt.
  • Eine Stromquelle 404 wird bereitgestellt zum Vorgeben eines Teststroms ICD an dem ersten Kontakt-Pad 402, dem Hauptkörper (main body) 405 der Linienstruktur 401 und dem zweiten Kontakt-Pad 403. Ferner wird ein Spannungsmessgerät 406 über einen ersten Anschluss 407 mit dem ersten Kontakt-Pad 402 sowie über einen zweiten Anschluss 408 mit dem zweiten Kontakt-Pad 403 verbunden. Das Spannungsmessgerät misst eine gemessene Spannung VCD.
  • Der Hauptkörper 405 der Linienstruktur 401 weist eine Linienlänge LC auf, i.e. im Allgemeinen hat die Linienstruktur eine Linienlänge LC und eine Linienbreite Mi. Ein gemessener Sheet-Widerstand RS wird mit ρS bezeichnet.
  • Somit wird ein gemessener Linienwiderstand RCD berechnet gemäß
  • Figure 00170001
  • Die Linienbreite Wmi wird durch die folgende Formel bestimmt:
  • Figure 00170002
  • Jedes Modul 301 enthält, wie in 3B gezeigt, sechs Strukturen, eine erste Struktur 316, welche durch eine so genannte Van-der-Pauw-Struktur gebildet wird, sowie fünf gerade Linienstrukturen 311, 312, 313, 314, 315.
  • 3C zeigt eine vergrößerte Ansicht einer symbolisierten geraden Linienstruktur 312, welche mit vier Kontakt-Pads elektrisch verbunden ist, um mit einer Stromquelle und einem Voltmeter kontaktiert zu werden, wie oben im Zusammenhang mit 4 beschrieben.
  • 5A bis 5C zeigen eine Menge von geraden Linienstrukturen, welche zum selbstkonsistenten Kalibrieren einer elektrischen Messeinrichtung verwendet werden sowie zum Erhalten des tatsächlichen Wertes der Breite M der geraden Linienstrukturen, wie durch diese elektrische Messung definiert, gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung.
  • In einer Ausgestaltung dieses Aspektes enthält diese Menge von Strukturen zwei gerade Linien 501, 502 wie in 5A und 5B gezeigt.
  • In diesem Zusammenhang bedeutet gerade, dass die Breite Mi der entsprechenden geraden Linienstruktur i und ihre Ausrichtung sich entlang ihrer gesamten Länge Li nicht ändern, bzw. in anderen Worten ist das Layout dieser geraden Linienstruktur ein Rechteck.
  • Gemäß diesem Ausführungsbeispiel können die geraden Linienstrukturen 501, 502 dieselbe Länge L aufweisen; in dem in 5A und 5B gegebenen Beispiel sind die Länge L1 der ersten geraden Linienstruktur 501 und die Länge L2 der zweiten geraden Linienstruktur 502 daher gleich.
  • Die zwei geraden Linienstrukturen 501, 502 haben jedoch eine unterschiedliche Breite M1, M2.
  • Diese Menge von Linienstrukturen enthält ebenfalls eine nicht-gerade Struktur als eine dritte Linienstruktur 503, welche ein nicht-rechtwinkliges Layout aufweist. Die dritte Linienstruktur 503 weist einen ersten Linienbereich 504 und einen zweiten Linienbereich 505 auf. Die Breite der dritten Linienstruktur 503 oder von Teilen davon werden aus den Breiten M1, M2 der zwei geraden Linien 501, 502 ausgewählt.
  • In dem in 5C gegebenen Beispiel kann die Breite M12 eines Bereiches 504, 505 der dritten Linienstruktur 503 entweder den Wert M1 oder den Wert M2 aufweisen. Diese nicht-gerade Struktur 503 ist daher eine Kombination der zwei geraden Linien 501, 502. In dem in 5C gegebenen Beispiel weist die dritte Linienstruktur 503 daher eine Breite M1 für den ersten Linienbereich 504 mit einer Länge L3a auf, eine Breite M2 für den zweiten Linienbereich 505 mit einer Länge L3b auf, wobei M1 < M2. Gemäß dieser bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die gesamte Länge L3 (L3 = L3a + L3b) der nicht-geraden Linienstruktur 503 gleich der Länge L1 der ersten geraden Linienstruktur 501 und der Länge L2 der zweiten geraden Linienstruktur 502.
  • 6A bis 6C zeigen eine Menge von geraden Linienstrukturen, welche zum selbstkonsistenten Kalibrieren einer elektrischen Messeinrichtung verwendet werden, sowie zum Erhalten des tatsächlichen Wertes der Breite M der geraden Linienstrukturen, wie durch diese elektrische Messung definiert, gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die erste gerade Linienstruktur 601 und die zweite gerade Linienstruktur 602 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind dieselben verglichen mit der ersten geraden Linienstruktur 501 und der zweiten geraden Linienstruktur 502 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die dritte Linienstruktur weist einen ersten Linienbereich 604, einen zweiten Linienbereich 605 und einen dritten Linienbereich 606 auf. Die Breite der dritten Linienstruktur 603 oder von Teilen davon werden aus den Breiten M1, M2 der zwei geraden Linien 601, 602 ausgewählt.
  • In dem in 6C gegebenen Beispiel kann die Breite M12 eines Bereiches 604, 605, 606 der dritten Linienstruktur 603 entweder den Wert M1 oder den Wert M2 aufweisen. Diese nicht-gerade Struktur 603 ist daher eine Kombination der zwei geraden Linien 601, 602. In dem in 6C gegebenen Beispiel weist die dritte Linienstruktur 603 daher eine Breite M1 für den ersten Linienbereich 604 mit einer Länge L3a, eine Breite M2 für den zweiten Linienbereich 605 mit einer Länge L3b und wiederum eine Breite M1 für den dritten Linienbereich 606 mit einer Länge L3c auf, wobei M1 kleiner M2. Gemäß diesem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Gesamtlänge L3 (L3 = L3a + L3b + L3c) der nicht-geraden Linienstruktur 603 gleich der Länge L1 der ersten geraden Linienstruktur 601 und der Länge L2 der zweiten geraden Linienstruktur 602.
  • 7A bis 7D zeigen weitere Beispiele einer entsprechenden dritten Linienstruktur 700, 710, 720, 730 gemäß weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung.
  • 7A zeigt eine dritten Linienstruktur 700, welche einen ersten Bereich 701, einen zweiten Bereich 702 und einen dritten Bereich 703 aufweist, wobei der zweite Bereich 702 eine Breite M2 der zweiten geraden Linienstruktur aufweist, und der erste Bereich 701 und der dritte Bereich 703 eine Breite M1 der ersten geraden Linienstruktur aufweisen, wobei M1 < M2. Der zweite Bereich 702 erstreckt sich nur über den ersten Bereich 701 und den dritten Bereich 703 auf einer ersten lateralen Seite 704 der dritten Linienstruktur 700; auf der anderen lateralen Seite 705 der dritten Linienstruktur 700 sind die drei Bereiche 701, 702, 703 aneinander ausgerichtet.
  • 7B zeigt eine dritte Linienstruktur 710, welche einen ersten Bereich 711, einen zweiten Bereich 712 und einen dritten Bereich 713 aufweist, wobei der zweite Bereich 712 eine Breite M1 der ersten geraden Linienstruktur aufweist, und der erste Bereich 711 und der dritte Bereich 713 die Breite M2 der zweiten geraden Linienstruktur aufweisen, wobei M1 < M2. Der zweite Bereich 712 wird durch eine Stufe gebildet, wodurch eine Vertiefung auf jeder lateralen Seite 714, 715 der dritten Linienstruktur 710 gebildet wird.
  • 7C zeigt eine dritte Linienstruktur 720, welche einen ersten Bereich 721 und einen zweiten Bereich 722 aufweist, welche in einem Winkel von 90° zueinander angeordnet sind. Der erste Bereich 721 weist eine Breite M1 der ersten geraden Liniestruktur auf, und der zweite Bereich 722 weist eine Breite M2 der zweiten geraden Linienstruktur auf.
  • 7D zeigt eine dritte Linienstruktur 730, welche einen ersten Bereich 731, einen zweiten Bereich 732, einen dritten Bereich 733, einen vierten Bereich 734 und einen fünften Bereich 735 aufweist. Alle Bereiche haben entweder die Breite M1 der ersten geraden Linienstruktur oder die Breite M2 der zweiten geraden Linienstruktur. Der zweite Bereich 732 ist in einem Winkel von 90° zu dem ersten Bereich 731 angeordnet. Der dritte Bereich 733 ist in einem Winkel von 90° zu dem zweiten Bereich 732 angeordnet. Der vierte Bereich 734 ist in einem Winkel von 90° zu dem dritten Bereich 733 angeordnet. Der fünfte Bereich 735 ist in einem Winkel von 90° zu dem vierten Bereich 734 angeordnet. Die gesamte dritte Linienstruktur 730 weist somit eine U-förmige Struktur auf.
  • Gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung weisen der erste Bereich 731, der zweite Bereich 732, der vierte Bereich 734 und der fünfte Bereich 735 jeweils die Breite M1 der ersten geraden Linienstruktur auf, wohingegen der dritte Bereich 733 die Breite M2 der zweiten geraden Linienstruktur aufweist.
  • Es sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass der Winkel von 90° in diesem Ausführungsbeispiel nur veranschaulichend ist. Ein beliebiger Winkel kann in der Erfindung verwendet werden.
  • Es sollte weiterhin erwähnt werden, dass gemäß der Erfindung in der dritten Linienstruktur mindestens einmal eine Änderung ihrer Breite auftreten muss.
  • Im Allgemeinen wird die Breite der nicht-geraden Struktur oder von Teilen davon aus einer endlichen Menge von diskreten Werten ausgewählt. Diese diskreten Werte sind die Breiten der geraden Linien.
  • Diese dritte Linienstruktur kann in die in der ersten Teilmenge enthaltenen Strukturen zerlegt werden, i.e. zum Beispiel die erste gerade Linienstruktur und die zweite gerade Linienstruktur.
  • Gewöhnlich weichen die Strukturen in der zweiten Teilmenge von einer geraden Linie ab aufgrund von Änderungen in der Breite, z.B. dem Verengen oder Verbreitern der Linie, der Anwesenheit von Ausbuchtungen entlang der Linie, Teilen der Struktur, welche in einer anderen Richtung ausgerichtet sind, oder einer Kombination davon. Die Breite dieser nicht-geraden Struktur oder von Teilen davon wird aus einer endlichen Menge von diskreten Werten ausgewählt. Diese diskreten Werte sind die Breiten der geraden Linien der ersten Teilmenge.
  • Es sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass eine beliebige Zahl von Bereichen, welche die erste Breite M1 aufweisen, und eine beliebige Zahl von Bereichen, welche die zweite Breite M2 aufweisen, bereitgestellt werden kann, wodurch eine abwechselnde lineare oder gewinkelte (zum Beispiel Rechteck) Struktur gebildet wird.
  • Um diesen Aspekt der Erfindung weiter zu veranschaulichen, zeigt 8 fünf verschiedene Möglichkeiten für eine dritte Linienstruktur 312 aus 3C, nämlich
    • • eine erste Linie 801 mit einer diskreten Ausbuchtung 802,
    • • eine zweite Linie 803 mit einer diskreten Einschnürung 804,
    • • eine dritte Linie 805 mit einer vorgegebenen Anzahl von abwechselnden Ausbuchtungen 806 und Einschnürungen 807,
    • • eine vierte Linie 808 in einer U-Form 809, wodurch eine biegsame Linie gebildet wird, und
    • • eine fünfte Linie 810, welche eine einzelne Breitenänderung 811 entlang der gesamten Länge der Linie aufweist.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Messsequenz verwendet, was nun ausführlich beschrieben wird.
  • Zuerst wird der Widerstand R1 der ersten geraden Linie, welche die Breite M1 und Länge L aufweist, gemessen. Aus dieser elektrischen Messung wird eine Breite Wm1 unter der Verwendung des Ohmschen Gesetzes gewonnen. Dann wird der Widerstand R2 der zweiten geraden Linie, welche eine Breite M2 und dieselbe Länge L aufweist, gemessen. Aus dieser zweiten elektrischen Messung wird eine Breite Wm2 wiederum unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes gewonnen. Schließlich wird der Widerstand R12 der dritten Linienstruktur, welche die Länge L aufweist, gemessen. Diese dritte Linienstruktur ist eine nicht-gerade Struktur wie oben beschrieben. Aus dieser dritten elektrischen Messung wird eine äquivalente Breite Wm12 unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes gewonnen.
  • Diese äquivalente Breite Wm12 wird als äquivalent beschrieben, da die Breite der dritten Linienstruktur nicht konstant ist und daher für eine solche Struktur keine physikalische Breite bestimmt werden kann.
  • In 5A bis 5C wird diese Ausgestaltung für den Fall veranschaulicht, bei dem beide geraden Linien dieselbe Länge L aufweisen, und die nicht-gerade Linie dieselbe Länge L aufweist. Diese dritte Linienstruktur ist aus zwei Teilen zusammengesetzt: dem ersten Bereich 504, welcher die Breite M1 und die Länge
    Figure 00240001
    aufweist, den zweiten Bereich 505, welcher die Breite M2 und die Länge
    Figure 00240002
    aufweist.
  • Diese drei Messungen ergeben die folgenden Gleichungen in diesem Beispiel. Es sollte erwähnt werden, dass der Offset nicht nur entlang der senkrechten Linien auftritt, sondern entlang aller Seitenwände der Linienstruktur.
  • Figure 00240003
  • Die erste Breite M1, die zweite Breite M2 und die dritte Breite M12 können unter Verwendung der folgenden Formeln bestimmt werden: M1 = Wm1 + ΔS, (7) M2 = Wm2 + ΔS, und (8) M12 = Wm12 + ΔS, (9)wobei ΔS ein Offset-Wert ist, welcher einen additiven Gerätefehler darstellt.
  • Alternativ oder zusätzlich können die erste Breite M1 und die zweite Breite M2 ferner unter Verwendung der folgenden Formeln bestimmt werden: M1 = Wm1 + 2·S, (10) M2 = Wm2 + 2·S, (11)
    Figure 00250001
    wobei L1 = l1 – S, (13) L2 = l2 + S, (14)
    • • ρ eine vorgegebene Resistivität des Linienstrukturmaterials ist,
    • • d die Dicke der Linienstruktur ist,
    • • L1 die Länge des ersten Bereiches der dritten Linienstruktur ist,
    • • L2 die Länge des zweiten Bereiches der dritten Linienstruktur ist,
    • • R1 der elektrische Widerstand der ersten geraden Linienstruktur ist,
    • • R2 der elektrische Widerstand der zweiten geraden Linienstruktur ist, und
    • • L12 die Länge der dritten Linienstruktur ist,
    • • R12 der elektrische Widerstand der dritten Linienstruktur ist,
    • • S den halben Fehler der elektrischen Messung bezogen auf die physikalische Breite darstellt, und somit die Dicke der Ummantelung darstellt.
  • Aus diesem Satz von Gleichungen kann der tatsächliche Wert der Breite der zwei geraden Strukturen berechnet werden, was die tatsächlichen Werte M1, M2 ergibt. Der Offset-Wert 2·S stellt den Fehler der elektrischen Messung und der Messeinrichtungs-Anordnung dar und wird mit demselben Satz von Gleichungen berechnet.
  • Unter Verwendung dieses Satzes von Gleichungen werden die elektrische Messung und die Messeinrichtung selbstkonsistent kalibriert.
  • Der Bereich von Breiten der verwendeten geraden Linien kann beschränkt werden, so dass ein Offset erhalten wird, welcher nicht von der Breite abhängt. Für jede Messsequenz kann eine unterschiedliche Menge von Strukturen verwendet werden, wobei jede Menge von Strukturen ihren eigenen beschränkten Bereich von Breiten aufweist.
  • Im Allgemeinen wird eine Messsequenz verwendet. Zuerst wird der Widerstand Ri, mit einer ganzen Zahl i, einer ersten Menge von geraden Linienstrukturen, i.e. einer ersten Menge von geraden Linien, welche mindestens zwei gerade Linien aufweist mit einer Breite Mi und bekannter Länge Li, gemessen. Aus dieser elektrischen Messung kann für jede gerade Linie eine Breite Wmi unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes gewonnen werden. Schließlich wird der Widerstand Rij, mit ganzen Zahlen i und j (i ≠ j), einer zweiten Menge von Strukturen nicht-gerader Linien, welche mindestens eine nicht-gerade Linie aufweist, gemessen.
  • Es sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass die zweite Menge von Strukturen eine beliebige Anzahl (mindestens eine) von Teilen mit einer Breite Mi und eine beliebige Anzahl (mindestens eine) von Teilen mit einer Breite Mj aufweisen kann. Die Gesamtlänge der zweiten Menge von Strukturen ist die Gesamtsumme über die Teillängen mit der Breite Mi und der Breite Mj.
  • Die Strukturen in dieser zweiten Menge von Strukturen haben bekannte Längen Lij. Aus dieser elektrischen Messung wird eine äquivalente Breite Wmij unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes gewonnen. Diese Breite Wmij wird als äquivalent beschrieben, da die Breite dieser Strukturen nicht konstant ist, und daher für eine solche Struktur eine physikalische Breite nicht bestimmt werden kann.
  • Diese elektrischen Messungen liefern einen Satz von Gleichungen, unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes, welche den Widerstand der Strukturen der ersten und zweiten Menge beschreiben als eine Funktion der bekannten Parameter, wie der Schichtdicke d, Schicht-Resistivität ρ und Länge L, und als Funktion der unbekannten Parameter, i.e. der tatsächlichen Breite M und des Offsets 2·S. Da jede Struktur der zweiten Menge in die Strukturen der ersten Menge zerlegt werden kann, kann der Widerstand jeder Struktur der zweiten Menge als eine Funktion der Breite Wmi der Strukturen der ersten Teilmenge beschrieben werden.
  • Aus diesem Satz von Gleichungen kann der tatsächliche Wert der Breite Mi der geraden Strukturen berechnet werden, was die tatsächlichen Werte Mi ergibt. Der Offset 2·S stellt den Fehler der elektrischen Messung und der Messeinrichtungs-Anordnung dar und wird mit demselben Satz von Gleichungen berechnet. Auf diese Weise werden die elektrische Messung und die Messeinrichtung kalibriert. Der Bereich von Breiten der verwendeten geraden Linien kann beschränkt werden, so dass ein Offset erhalten wird, welcher nicht von der Breite abhängt.
  • Der Beitrag von Änderungen in den Strukturierungsprozess selbst kann unter Verwendung des Verfahrens der Erfindung überwacht werden.
  • Wenn die lithographische und post-lithographische Verarbeitung geändert wird, was notwendig ist um elektrisch messbare strukturierte Linien zu erhalten, kann der Offset 2·S sich ebenfalls ändern. Dieser Wert kann somit dazu verwendet werden, diese Art von Änderungen zu überwachen oder verschiedene Strukturierungsprozesse zu vergleichen.
  • Der Beitrag der Linien-Kanten-Rauhigkeit (line edge roughness, LER) kann durch Anwendung eines Verfahrens eines der anderen Ausführungsbeispiele bestimmt werden.
  • Idealerweise weist die strukturierte Linie einen rechteckigen Querschnitt auf. In der Praxis schwankt jedoch der Querschnitt der strukturierten Linie in einer zufälligen Weise entlang der Linie, was an den Änderungen in der Breite, Form oder Neigung der Linie gesehen werden kann. Der Schwankungsbereich kann durch die Änderungen in dem Strukturierungsprozess kontrolliert werden. Durch das Messen von mindestens zwei Linien, welche einen unterschiedlichen Schwankungsbereich aufweisen, zum Beispiel einen Unterschied in der Neigung oder einen Unterschied in der Summe der Linien-Kanten-Rauhigkeit, kann der Beitrag dieser Schwankung bestimmt werden.
  • Der Beitrag von Änderungen in der Geometrie zu dem Strukturierungsprozess selbst kann unter Verwendung der vorliegenden Erfindung bestimmt werden.
  • In diesem Fall wird eine Messsequenz verwendet. Zuerst wird der Widerstand Ri, i ganzzahlig, einer ersten Menge von Strukturen von geraden Linien, welche mindestens zwei gerade Linien aufweist, i.e. ein rechtwinkliges Layout aufweisend, mit einer Breite Mi und bekannter Länge Li, gemessen.
  • Schließlich wird der Widerstand Rij, mit i und j ganzzahlig, einer zweiten Menge von Strukturen von nicht-geraden Linien, welche mindestens eine nicht-gerade Linie aufweist, gemessen.
  • Diese zweite Menge von nicht-geraden Strukturen enthält Strukturen, welche aus den in der ersten Menge von Strukturen enthaltenen Strukturen zusammengesetzt ist. Die Länge einer solchen nicht-geraden Struktur ist gleich der Summe der Längen der zusammensetzenden geraden Strukturen.
  • In diesem Fall weisen beide gerade Linien dieselbe Länge L auf, und die nicht-gerade Linie weist eine Länge 2L auf.
  • Der Widerstand Rij der nicht-geraden Linien sollte gleich der Summe des vorher gemessenen Widerstandes der zusammensetzenden rechtwinkligen Strukturen sein.
  • Die Abweichung zwischen dem gemessen Widerstand Rij und dem berechneten Widerstand kann dazu verwendet werden, den Effekt von Änderungen in der Geometrie zu bestimmen und den lithographischen Prozess zu optimieren.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird eine Messsequenz verwendet. Zuerst wird der Widerstand R1 der ersten geraden Linie, welche die Breite M1 und Länge L1 aufweist, gemessen. Aus dieser elektrischen Messung wird unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes eine Breite Wm1 gewonnen.
  • Dann wird der Widerstand R2 der zweiten geraden Linie, welche die Breite M2 und dieselbe Länge L2 aufweist, gemessen. Aus dieser zweiten elektrischen Messung wird unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes eine Breite Wm2 gewonnen.
  • Schließlich wird der Widerstand R12 der dritten Struktur, welche die Länge L12 aufweist, gemessen. Diese dritte Struktur ist eine nicht-gerade Struktur, wie in einer anderen Ausgestaltung der Erfindung definiert.
  • Aus dieser dritten elektrischen Messung wird unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes eine äquivalente Breite Wm12 gewonnen. Diese Breite Wm12 ist als äquivalent beschrieben, da die Breite dieser dritten Struktur nicht konstant ist, und daher für eine solche Struktur eine physikalische Breite nicht bestimmt werden kann.
  • In 9 wird diese Ausgestaltung illustriert. Die dritte Linienstruktur 900 ist zusammengesetzt aus zwei Teilen 901, 902, welche entsprechend eine entworfene Länge von Li und Lj aufweisen, während die gesamte entworfene Länge Lij ist. Die Längen Li und Lj der zusammensetzenden Teile, welche während der elektrischen Messungen berücksichtigt werden, unterscheidet sich von der entworfenen Länge aufgrund des Offsets S. Dieser Offset tritt nicht nur entlang der senkrechten Linien auf, sondern entlang aller Seitenwände der Linienstruktur.
    Figure 00300001
    Figure 00310001
    Mi = Wmi + 2·S, (19) Mj = Wmj + 2·S, (20) Li = li – S, (21) Lj = lj + S. (22)
  • Aus diesem Satz von Gleichungen kann der tatsächliche Wert der Breite der zwei geraden Linienstrukturen berechnet werden, was die tatsächlichen Werte ergibt.
  • Der Offset 2·S stellt den Fehler. der elektrischen Messung und der Messeinrichtungs-Anordnung dar und wird mit demselben Satz von Gleichungen berechnet, wie es oben gemacht wurde.
  • Somit werden die elektrische Messung und die Messanordnung selbstkonsistent kalibriert. Der Bereich von Breiten der verwendeten geraden Linien kann beschränkt werden, so dass ein Offset erhalten wird, welcher nicht von der Breite abhängt. Für jede Messsequenz kann eine unterschiedliche Menge von Strukturen verwendet werden, wobei jede Menge von Strukturen ihren eigenen beschränkten Bereich von Breiten aufweist.
  • Tabelle 1 zeigt Messungen von 180, 150 und 130 nm Linien. Die Breite des Pinches beträgt (stands) entsprechend für jede Linie 100, 70 und 50 nm und die Länge 500 nm.
  • Tabelle 1:
    Figure 00320001
  • 10 zeigt ein SEM-Bild eines 50 × 500 nm Pinches auf einer 180 nm Linie. Die Spalten "erwartet" geben einen Wert an, welcher berechnet ist aus der Gleichung:
    Figure 00320002
    wobei L die Gesamtlänge (60 μm) ist, Lpinch die Länge eines Pinches (500 nm) ist und W * / mline und W * / mpinch Zahlen sind, welche durch ELM-Messungen auf Linien ohne jegliche Merkmale, i.e. gerade Linien, gegeben sind.
  • Ein Vergleich der gemessenen und erwarteten Werte führt zu der Schlussfolgerung: es gibt kein unerwartetes Verhalten.
  • Entsprechend der Kombination von Breiten gibt es konstante Abweichungen von den erwarteten Werten. Diese hängen mit der Druckqualität zusammen, was für jede Kombination auf top-down SEM bewiesen wurde.
  • Eine Bestätigung dieser Schlussfolgerung wird ebenfalls durch die folgenden Messungen gegeben. Um zu untersuchen, ob ein Übergang von höherer zu niedrigerer Linienbreite den Widerstand der Linie beeinflusst, und um eine Information über den durch Proximity-Effekte bedingten Materialverlust zu erhalten, wurden zusätzliche Linien entworfen und gemessen. Diese ändern einmal die Breite und haben Längen der beiden Abschnitte, welche äquivalent sind zu den Linien mit Ausbuchtungen und den Linien mit Einschnürungen.
  • Eine Veranschaulichung des Designs ist in 10 gegeben.
  • Die Graphen in 11A, 11B, 11c zeigen die gemessene äquivalente Linienbreite Wm als eine Funktion der Anzahl von Ausbuchtungen (11A) und Einschnürungen (11B).
  • Die Werte, welche aus gemessenen Linienbreiten von blanken Linien berechnet wurden, sind wiederum als "erwartete Werte" bezeichnet. Diese sind sehr nahe an den Messungen von Linien mit einer einzelnen Änderung von zwei Breiten.
  • Der Offset der mit Merkmalen versehenen Linien nimmt mit zunehmender Anzahl von Merkmalen zu.
  • Ein Grund dafür könnte teilweise der durch Proximity-Effekte bedingte Materialverlust sein, aber ebenso der Effekt der Verkürzung der Ausbuchtungen zum Beispiel durch Seitenwand-Passivierung. Es wurde kein Unterschied zwischen den zwei verwendeten Substraten gesehen. Die Graphen basieren auf Messungen von Linien, welche aus dotiertem amorphen Silizium zusammengesetzt sind.
  • In 11C sind Linien mit Ausbuchtungen (bumped lines), Abschnürungen (pinched lines) und abwechselnde Linien zusammen aufgetragen gegen die Anzahl der Ausbuchtungen (für Linien mit Abschnürungen: 120 minus die Anzahl der Abschnürungen). Die erste Linie 1101 und die zweite Linie 1102 stellen entsprechend den berechneten (erwarteten) Wert dar für Kombinationen 180 nm Ausbuchtung und 70 und 50 nm Einschnürung.
  • Die Abweichung der Messungen von den erwarteten Werten nimmt mit zunehmender Anzahl von Merkmalen zu. Dies wird erklärt mit dem Effekt der Verkürzung der Ausbuchtungen aufgrund von Seitenwandpasivierung, aber ebenfalls mit dem durch Proximity-Effekte bedingten Materialverlust.
  • Der Trend der gemessenen Linienbreite gegen die erwartete Breite dieser alternierenden Linien ist in einem Diagramm 1200 der 12 gezeigt.
  • Die Quadrate stellen Strukturen dar, welche auf poly-Si gedruckt sind, und die Kreise solche auf amorph-Si.
  • Es wurde kein Unterschied in dem Verhalten von beiden Substraten beobachtet. Ein Trend zu abnehmenden gemessenen Linienbreitenwerten wird deutlich für Kombinationen, welche mehr als 80 nm Unterschied in der Breite der Ausbuchtungen und Einschnürungen aufweisen. Diese Strukturen könnten eine Schlüsselrolle für weitere Kalibrierungsüberlegungen spielen.
  • Ein weiterer Punkt der Linearitäts-Untersuchungen war der Einfluss von Biegungen auf die elektrischen Eigenschaften von Polysilizium-Leiterbahnen mit Breiten zwischen 70 und 150 nm. Es wurde angenommen, dass solch ein Einfluss mit zunehmendem Biegungswinkel zunehmen würde.
  • In dem Design wurden daher Biegungen von 28°, 45° und 90° eingeschlossen. Um eine mögliche Änderung des Widerstandes zu bestimmen, wurden Linien mit unterschiedlicher Anzahl von Biegungen gemessen; wo eine additive Abhängigkeit von dem Effekt jeder Biegung erwartet wurde.
  • In 13A, 13B, 13C, sind die gemessenen Linienbreiten als eine Funktion der Anzahl von Biegungen gezeigt.
  • Es gibt keinen Anstieg des Widerstandes. Im Gegensatz dazu nimmt der Widerstand geringfügig ab, was mit einer Vergrößerung der Linie in den Ecken erklärt wird.
  • Beide Kurven in 13C sind als Funktion des Winkels gezeichnet für Linien mit 4 und 8 Biegungen.
  • Es gibt keine sichtbare Abhängigkeit des Widerstandes von dem Biegungswinkel. Die Linien auf dem Wafer wurden mit SEM untersucht, um die Strukturierungsqualität in Gebieten mit unterschiedlichen Biegungen zu überprüfen. Die Form der Ecken wurde geringfügig durch Proximity-Effekte beeinflusst, wobei das zusätzliche Material mehr zu sein scheint als das fehlende. Zusätzlich dazu wurde ein geringer Unterschied in der Linienbreite zwischen senkrechten und schrägen Linien beobachtet.
  • Unsere Schlussfolgerung nach der Messung gebogener Linien ist, dass Biegungen nicht die elektrischen Eigenschaften von Polylinien beeinflussen für Linienbreiten bis hinunter zu 70 nm. Die kleinen Änderungen in der gemessenen Linienbreite sind höchstwahrscheinlich bedingt durch Eigenschaften des Elektronenstrahl-Druckens (e-beam printing) und der anschließenden Verarbeitung.
  • Wie oben erklärt, ist top-down CD-SEM das Haupt-Metrologie-Werkzeug in der Lithographie.
  • In 14 werden die gemäß der vorliegenden Erfindung erhaltenen Ergebnisse mit den CD-SEM Ergebnissen verglichen.
  • Ein solcher Vergleich kann die Leistungsfähigkeit des ELM als eine unabhängige Metrologie-Technik zeigen, und ebenfalls für sub-0,1-μm-Technologieknoten.
  • Die SEM-Messungen wurden durchgeführt auf einem top-down CD-SEM-System KLA 8100XP unter Verwendung der 70%- und 90%-Ableitungs-Algorithmen.
  • Die Korrelation zwischen beiden Messtechniken kann in 14 gesehen werden, wo die Linienbreiten, welche mit SEM gemessen wurden, gegen die ELM-Werte aufgetragen sind.
  • 100
    Offset-Kurve
    101
    gerade Linienstruktur
    200
    Elektronenstrahl-Belichtungssystem
    201
    Elektronenquelle
    202
    Wehnelt-Zylinder
    203
    Pfeil
    204
    Anode
    205
    Kondensatorplatte
    206
    Apertur
    207
    Elektronenstrahl
    208
    magnetische Linse
    209
    Zylinderspule
    210
    Zylinderspule
    211
    weitere magnetische Linse
    212
    Wafer
    213
    lasergesteuerter beweglicher Tisch
    300
    Wafer
    301
    Modul
    310
    Kontaktpad
    311
    gerade Linienstruktur
    312
    gerade Linienstruktur
    313
    gerade Linienstruktur
    314
    gerade Linienstruktur
    315
    gerade Linienstruktur
    316
    erste Struktur
    400
    Four-Wire-Verbindungsschema
    401
    Linienstruktur
    402
    Kontaktpunkt
    403
    Kontaktpunkt
    404
    Stromquelle
    405
    Hauptkörper der Linienstruktur
    406
    Voltmeter
    407
    erster Anschluss
    408
    zweiter Anschluss
    501
    erste gerade Linienstruktur
    502
    zweite gerade Linienstruktur
    503
    dritte gerade Linienstruktur
    504
    erster Bereich dritte gerade Linienstruktur
    505
    zweiter Bereich dritte gerade Linienstruktur
    601
    erste gerade Linienstruktur
    602
    zweite gerade Linienstruktur
    603
    dritte Linienstruktur
    604
    erster Linienbereich
    605
    zweiter Linienbereich
    606
    dritter Linienbereich
    700
    dritte Linienstruktur
    701
    erster Bereich
    702
    zweiter Bereich
    703
    dritter Bereich
    704
    erste laterale Seite dritte Linienstruktur
    705
    zweite laterale Seite dritte Linienstruktur
    710
    dritte Linienstruktur
    711
    erster Bereich
    712
    zweiter Bereich
    713
    dritter Bereich
    714
    erste laterale Seite dritte Linienstruktur
    715
    zweite laterale Seite dritte Linienstruktur
    720
    dritte Linienstruktur
    721
    erster Bereich
    722
    zweiter Bereich
    730
    dritte Linienstruktur
    731
    erster Bereich
    732
    zweiter Bereich
    733
    dritter Bereich
    734
    vierter Bereich
    735
    fünfter Bereich
    801
    erste Linie
    802
    Ausbuchtung erste Linie
    803
    zweite Linie
    804
    Einschnürung zweite Linie
    805
    dritte Linie
    806
    Ausbuchtung dritte Linie
    807
    Einschnürung dritte Linie
    808
    vierte Linie
    809
    U-Form vierte Linie
    810
    fünfte Linie
    811
    Breitenänderung fünfte Linie
    900
    dritte Linienstruktur
    901
    Teil dritte Linienstruktur
    902
    Teil dritte Linienstruktur
    1200
    Diagramm

Claims (8)

  1. Verfahren zur Kalibrierung eines elektrischen Linienbreitenmesssystems, die folgenden Schritte aufweisend: • das Bereitstellen einer Kalibrierstruktur mit a) einer ersten geraden Linienstruktur, welche eine erste Breite aufweist, und welche Linienstruktur aus einem Linienstrukturmaterial mit einer vorgegebenen bekannten Resistivität gebildet ist, wobei die erste Linienstruktur eine bekannte erste Länge und eine bekannte Dicke aufweist, b) einer zweiten geraden Linienstruktur, welche eine zweite, von der genannten ersten Breite verschiedene, Breite aufweist, und welche Linienstruktur aus dem Linienstrukturmaterial gebildet ist, wobei die zweite gerade Linienstruktur eine bekannte zweite Länge und dieselbe Dicke wie die erste gerade Linienstruktur aufweist, c) einer dritten Linienstruktur, welche aus dem Linienstrukturmaterial gebildet ist, und welche dieselbe Dicke wie die erste gerade Linienstruktur aufweist, welche dritte Linienstruktur mindestens eine erste Komponente aufweist, welche dieselbe Breite wie die erste gerade Linienstruktur aufweist, und mindestens eine zweite Komponente, welche dieselbe Breite wie die zweite gerade Linienstruktur aufweist, wobei die dritte Linienstruktur eine bekannte dritte Länge Lij aufweist, wobei die Summe der Längen der mindestens einen ersten Komponente eine bekannte erste Komponentenlänge Li aufweist, und wobei die Summe der Längen der mindestens einen zweiten Komponente eine bekannte zweite Komponentenlänge Lj aufweist, • das Bestimmen des elektrischen Widerstandes der ersten geraden Linienstruktur, • das Bestimmen einer berechneten ersten Breite Wmi unter Verwendung der Resistivität des Linienstrukturmaterials, der ersten Länge, der Dicke und des elektrischen Widerstandes der ersten geraden Linienstruktur, und unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes, • das Bestimmen des elektrischen Widerstandes der zweiten geraden Linienstruktur, • das Bestimmen einer berechneten zweiten Breite Wmj unter Verwendung der Resistivität des Linienstrukturmaterials, der zweiten Länge, der Dicke und des elektrischen Widerstandes der zweiten geraden Linienstruktur, und unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes, • das Bestimmen des elektrischen Widerstandes Rij der dritten Linienstruktur, • das Bestimmen einer berechneten dritten Breite Wmij unter Verwendung der Resistivität ρ des Linienstrukturmaterials, der dritten Länge Lij, der Dicke d und des elektrischen Widerstandes Rij der dritten Linienstruktur, und unter Verwendung des Ohmschen Gesetzes, gemäß der folgenden Formel:
    Figure 00410001
    • das Bestimmen des Fehlers 2·S des elektrischen Linienbreitenmesssystems bezüglich der fehlerberichtigten Breite, unter Verwendung der folgenden Formel:
    Figure 00410002
    • das Bestimmen einer fehlerberichtigten ersten Breite Mi und einer fehlerberichtigten zweiten Breite Mj unter Verwendung der folgenden Formeln: Mi = Wmi + 2·S, Mj = Wmj + 2·S, • das Kalibrieren des elektrischen Linienbreitenmesssystems unter Verwendung der fehlerberichtigten ersten Breite Mi und der fehlerberichtigten zweiten Breite Mj.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die dritte Linienstruktur aus genau einer ersten Komponente und genau einer zweiten Komponente besteht, und bei dem die fehlerberichtigte erste Breite M1 und die fehlerberichtigte zweite Breite M2 unter Verwendung der folgenden Formeln bestimmt werden: M1 = Wm1 + 2·S, M2 = Wm2 + 2·S,
    Figure 00420001
    wobei • L1 die bekannte Länge der ersten Komponente der dritten Linienstruktur ist, • L2 die bekannte Länge der zweiten Komponente der dritten Linienstruktur ist, und • L12 = L1 + L2.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem mindestens zwei der folgenden geraden Linienstrukturen dieselbe Länge aufweisen: • die erste gerade Linienstruktur, • die zweite gerade Linienstruktur, • die dritte Linienstruktur.
  4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die dritte Linienstruktur dieselbe Länge aufweist wie die erste gerade Linienstruktur und die zweite gerade Linienstruktur.
  5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die fehlerberichtigte erste Breite Mi und die fehlerberichtigte zweite Breite Mj für den Layout-Entwurf eines elektronischen Schaltkreises verwendet werden.
  6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der auf die fehlerberichtigte Breite bezogene Fehler des elektrischen Linienbreitenmesssystems für den Layout-Entwurf eines elektronischen Schaltkreises verwendet wird.
  7. Elektrisches Linienbreitenmessungs-Kalibriersystem, aufweisend eine Verarbeitungseinheit, welche eingerichtet ist, die Schritte gemäß Anspruch 1 auszuführen für eine Kalibrierstruktur mit • einer ersten geraden Linienstruktur, welche aus einem Linienstrukturmaterial mit einer vorgegebenen bekannten Resistivität gebildet ist, wobei die erste Linienstruktur eine bekannte erste Länge und eine bekannte Dicke aufweist, • einer zweiten geraden Linienstruktur, welche aus dem Linienstrukturmaterial gebildet ist, wobei die zweite gerade Linienstruktur eine bekannte zweite Länge und dieselbe Dicke wie die erste gerade Linienstruktur aufweist, • einer dritten Linienstruktur, welche aus dem Linienstrukturmaterial gebildet ist, und welche die dieselbe Dicke wie die erste gerade Linienstruktur aufweist, welche dritte Linienstruktur mindestens eine erste Komponente aufweist, welche dieselbe Breite wie die erste gerade Linienstruktur aufweist, und mindestens eine zweite Komponente, welche dieselbe Breite wie die zweite gerade Linienstruktur aufweist, wobei die dritte Linienstruktur eine bekannte dritte Länge Lij aufweist, wobei die mindestens eine erste Komponente eine bekannte erste Komponentenlänge Li aufweist, und wobei die mindestens eine zweite Komponente eine bekannte zweite Komponentenlänge Lj aufweist.
  8. Elektrisches Linienbreitenmessungs-Kalibriersystem gemäß Anspruch 7, weiterhin aufweisend einen Wafer, welcher die Kalibrierstruktur enthält.
DE60114401T 2000-01-21 2001-01-22 Verfahren und system zur kalibrierung einer elektrischen messung der linienbreite und in dem verfahren genutzter wafer Expired - Lifetime DE60114401T2 (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US17749000P 2000-01-21 2000-01-21
US177490P 2000-01-21
US23258900P 2000-09-14 2000-09-14
US232589P 2000-09-14
PCT/EP2001/000663 WO2001053773A2 (en) 2000-01-21 2001-01-22 Method and system for calibration of an electrical linewidth measurement and wafer for being used in the method

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60114401D1 DE60114401D1 (de) 2005-12-01
DE60114401T2 true DE60114401T2 (de) 2006-08-03

Family

ID=26873360

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60114401T Expired - Lifetime DE60114401T2 (de) 2000-01-21 2001-01-22 Verfahren und system zur kalibrierung einer elektrischen messung der linienbreite und in dem verfahren genutzter wafer

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP1278997B1 (de)
DE (1) DE60114401T2 (de)
WO (1) WO2001053773A2 (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3974443A (en) * 1975-01-02 1976-08-10 International Business Machines Corporation Conductive line width and resistivity measuring system
US5617340A (en) * 1994-04-28 1997-04-01 The United States Of America As Represented By The Secretary Of Commerce Method and reference standards for measuring overlay in multilayer structures, and for calibrating imaging equipment as used in semiconductor manufacturing
US5485080A (en) * 1993-09-08 1996-01-16 The United States Of America As Represented By The Secretary Of Commerce Non-contact measurement of linewidths of conductors in semiconductor device structures

Also Published As

Publication number Publication date
WO2001053773A2 (en) 2001-07-26
EP1278997B1 (de) 2005-10-26
WO2001053773A3 (en) 2002-01-24
DE60114401D1 (de) 2005-12-01
EP1278997A2 (de) 2003-01-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112018006828B4 (de) Überlagerungs-target für selbstreferenzierende und selbstkalib-rierende moiré-muster-überlagerungsmessung
DE69020484T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Beschreibung von fotolithografischen Systemen.
DE69611119T2 (de) Berührungsloses elektrisches Messverfahren für dünne Oxide
DE69031856T2 (de) Kompensation von lithographischen und Ätznäheeffekten
DE102009019426B4 (de) Verfahren zum Inspizieren der Einregelzeit eines Ablenkungsverstärkers und Verfahren zum Beurteilen des Versagens eines Ablenkungsverstärkers
DE112013004657T5 (de) Metrologie der modellbasierten Positionsbestimmung und der kritischen Dimension
US5383136A (en) Electrical test structure and method for measuring the relative locations of conducting features on an insulating substrate
DE3644458C2 (de) Verfahren zum Auswerten der Prozeßparameter bei der Herstellung von Halbleiteranordnungen sowie Anordnungen dafür
DE102013213785A1 (de) Verfahren und System zur Bestimmung von Überlappungsprozessfenstern in Halbleitern durch Inspektionstechniken
DE112018002123B4 (de) VERFAHREN ZUM BESTIMMEN EINER GLEICHMÄßIGKEIT UND EINHEITLICHKEIT EINER WIRKSAMEN DOSIS EINES LITHOGRAPHIE-WERKZEUGS UND SYSTEM ZUM BESTIMMEN EINER WIRKSAMEN DOSIS EINES LITHOGRAPHIE-WERKZEUGS
WO2019101646A1 (de) Verfahren zur qualifizierung einer maske für die mikrolithographie
JPH11166805A (ja) パターンの合わせずれの電気的測定方法
DE102006051489B4 (de) Teststruktur für durch OPC-hervorgerufene Kurzschlüsse zwischen Leitungen in einem Halbleiterbauelement und Messverfahren
DE102005014793B4 (de) Verfahren und Inspektionssystem zur CD-Messung auf der Grundlage der Bestimmung von Flächenanteilen
DE60114401T2 (de) Verfahren und system zur kalibrierung einer elektrischen messung der linienbreite und in dem verfahren genutzter wafer
DE102017219217B4 (de) Masken für die Mikrolithographie, Verfahren zur Bestimmung von Kantenpositionen der Bilder der Strukturen einer derartigen Maske und System zur Durchführung eines derartigen Verfahrens
DE112005002263B4 (de) Kalibrierung von optischen Linienverkürzungsmessungen
DE102011051079B4 (de) Verfahren zum Steuern eines Prozesses und Prozesssteuersystem
DE69901787T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Abbildung eines Oberflächenpotentials
DE102005063460B4 (de) Verfahren zur Prozesssteuerung
DE102004059664B4 (de) Gerät zur automatischen Fokussierung und Verfahren dazu
BE1027584B1 (de) Substrat und verfahren zur kalibrierung von messvorrichtungen
DE10258423B4 (de) Verfahren zur Charakterisierung eines Linsensystems
DE102016221014B4 (de) Elektrischer Test auf Waferebene auf optische Nahbereichskorrektur - und/oder Ätzabweichungen
DE102004063522A1 (de) Verfahren zur Korrektur von strukturgrößenabhängigen Platzierungsfehlern bei der photolithographischen Projektion mittels eines Belichtungsapparats und dessen Verwendung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition