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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Elektrolyt, enthaltend ein Elektrolytsalz,
sowie eine Batterie unter Verwendung des Elektrolyten.
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2. Beschreibung des diesbezüglichen
Standes der Technik
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Jüngst sind
gemäß der Entwicklung
in der elektronischen Technologie eine Anzahl von kleinen tragbaren
elektronischen Vorrichtungen, wie VTR (Videobandaufzeichner – video
tape recorder) mit eingebauter Kamera, Mobiltelefone und Notebook-Computer
groß in
Gebrauch gekommen, und Miniaturisierung und Leichterwerden der Vorrichtungen
sind zum Thema geworden. Batterien, speziell Sekundärbatterien,
sind auf dem Entwicklungsstadium, als tragbare Stromquelle für diese
Vorrichtungen verwendet zu werden, angekommen. Insbesondere Lithiumionen-Sekundärbatterien
haben Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da die Batterien eine hohe
Energiedichte erreichen können.
Speziell Batterien vom dünnen
Typ mit Formmerkmalen, die gefaltet werden können, und mit hoher Einsatzflexibilität wurden
aktiv studiert und entwickelt.
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In
den Batterien mit Formmerkmalen mit hoher Einsatzflexibilität wird beispielsweise
ein Feststoffelektrolyt ohne Möglichkeit
eines Flüssigkeitsauslaufens
verwendet. Da der Feststoffelektrolyt beispielsweise ein Gel-Elektrolyt,
in dem ein Weichmacher, enthaltend ein Elektrolytsalz, in einem
höheren
Polymer gehalten wird, und ein höherer
Polymerfeststoffelektrolyt, in dem ein Elektrolytsalz auf ein höheres Polymer
dispergiert wird, haben Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Eine Anzahl
von Berichten über
den Gel-Elektrolyt oder den höheren
Polymerfeststoffelektrolyt wurden gemacht. Beispielsweise können die
Elektrolyten unter Verwendung eines einfachen Verfahrens, wie der
Polymerisation von Lösungen,
enthaltend Monomere, die in einem Gel- oder Feststoffzustand sein
sollen, hergestellt werden.
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Beispielsweise
wird der Elektrolyt in einer Batterie, in der eine positive Elektrode
und eine negative Elektrode mit einem dazwischen angeordneten Separator
gestapelt sind, hergestellt durch Imprägnieren des Separators mit
einer Lösung,
enthaltend Monomere, und dann werden die Monomere polymerisiert.
Auch der Elektrolyt wird durch Einsetzen einer Lösung, enthaltend Monomere,
auf einer positiven Elektrode oder einer negativen Elektrode hergestellt,
und dann werden die Monomere polymerisiert.
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In
der Batterie des diesbezüglichen
Standes der Technik wird die Kollektorschicht einer negativen Elektrode
jedoch aus Kupfer (Cu) hergestellt, welche einen Umstand zum Inhibieren
der Reaktion darstellt, wodurch ein problemloses Verfahren der Monomerpolymerisation
unterbrochen wird. Folglich verbleibt eine Anzahl von nicht-umgesetzten
Monomeren im Elektrolyten, und die verbliebenen Monomeren lösen sich
oder reagieren gemäß der Elektrodenreaktion,
was in einer Beeinträchtigung
der Ladungs-/Entladungseffizienz oder der Ladungs-/Entladungs-Charakteristik
resultiert. Eine Polymerisation kann durch Ändern der Bedingungen, wie
dem Erhöhen
der Reaktionstemperatur, gefördert
werden. Wenn jedoch die Reaktionstemperatur erhöht wird, zersetzt sich der
Elektrolyt. Folglich wird die Ladungs-/Entladungseffizienz oder
die Ladungs-/Entladungs-Charakteristik ebenfalls beeinträchtigt.
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Die
US-A-5 223 353 offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines Feststoffelektrolyten,
der durch Polymerisation ungesättigter
Carbonsäureester
erhalten wird, die durch Umsetzung eines Al-lylalkoholes mit aliphatischen oder
aromatischen Mono- oder Polycarbonsäuren gebildet werden.
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Die
EP-A-1 001 477 bezieht sich auf einen Feststoff- oder Gelpolymerelektrolyten,
enthaltend Lithiumsalze.
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Die
US-A-5 660178 offenbart einen hydrophilen Haftkleber als eine Komponente
einer biomedizinischen Elektrode. Eine reaktive Mischung, die difunktionelles
Poly(ethylenglykol), am Ende gekappt mit ethylenisch ungesättigten
copolymerisierbaren Monomeren, enthält, wird auf ein Substrat beschichtet
und dann wird der Film polymerisiert.
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Die
EP-A-0 809 314 bezieht sich auf unterschiedliche Polymerisationsreaktionen,
um einen Schutzfilm zu bilden, der an sich ein Elektrolytmaterial
auf der Oberfläche
des negativen Pols darstellt und somit das Wachstum von Dendriten
von Lithium- oder Zinkelektroden von sekundären Batterien verhindert.
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Die
DE-A-19713 072 beschreibt die Reduktion von Polymerelektrolyten
für Lithiumbatterien,
enthaltend Pigmente, polymere Bindemittel, Weichmacher, Lithiumsalze
und schließlich
(gegebenenfalls) ein Lösungsmittel.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung wurde geschaffen, um die vorangehenden Probleme zu überwinden.
Gegenstand der Erfindung ist es, einen Elektrolyt bereitzustellen,
der in der Lage ist, einen ausgezeichneten Elektrolyten zu erhalten,
sowie eine Batterie unter Verwendung des Elektrolyten. Diese Aufgabe
wird durch eine Batterie gemäß Anspruch
1 gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den Unteransprüchen
angegeben.
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Ein
Elektrolyt der Erfindung wird durch eine Polymerisationsreaktion
hergestellt und enthält
mindestens ein oder mehrere Carbonsäuren, Alkalimetallcarboxylat
und Erdalkalimetallcarboxylat. Eine Batterie der Erfindung umfasst
eine positive Elektrode, eine negative Elektrode und einen Elektrolyten.
Der Elektrolyt wird hergestellt durch Polymerisationsreaktion und
enthält
mindestens ein oder mehrere Carbonsäuren, Alkalimetallcarboxylat
und Erdalkalimetallcarboxylat.
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Der
Elektrolyt der Erfindung enthält
mindestens entweder eine Carbonsäure
oder ein Carboxylat. Daher kann die Polymerisation von Monomeren
problemlos ablaufen, selbst in Gegenwart von Kupfer im Fall, wo der
Elektrolyt das höhere
Polymer enthält,
erhalten durch beispielsweise Polymerisation von Monomeren. Folglich
kann eine ausgezeichnete Qualität
eines Elektrolyten mit geringer Menge an zurückbleibenden Monomeren erhalten
werden.
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Die
Batterie der Erfindung zeigt eine ausgezeichnete Batterie-Charakteristik,
da die Batterie den Elektrolyten der Erfindung umfasst.
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Andere
und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden vollständiger aus
der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Draufsicht, die den Aufbau einer Batterie gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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2 ist
ein Querschnitt der Batterie entlang der Linie A-A in 1.
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3 ist
ein Querschnitt, der den Aufbau einer Batterie gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGS-FORMEN
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Im
folgenden werden Ausführungsformen
der Erfindung in Einzelheiten anhand der Zeichnungen beschrieben.
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[Erste Ausführungsform]
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1 zeigt
eine ebene Struktur einer Batterie gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung. 2 ist eine Querschnittsstruktur
entlang der Linie A-A in 1. Die Batterie wird erhalten
durch Einschließen
einer Batterievorrichtung 20, an der ein positiver Elektrodenanschluss 11 und
ein negativer Elektrodenanschluss 12 befestigt sind, innerhalb
eines äußeren Bauelements 30.
Die Batterievorrichtung 20 hat einen Aufbau, in dem eine
positive Elektrode 21 und eine negative Elektrode 22 mit
einem Separator 23, der mit dem Elektrolyt imprägniert wird
und dazwischen angeordnet ist, gestapelt sind.
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Die
positive Elektrode 21 wird beispielsweise aus einer positiven
Elektrodenmischungsschicht 21a und einer positiven Elektrodenkollektorschicht 21b gebildet.
Die positive Elektrodenmischungsschicht 21a ist auf einer
Seite der positiven Elektrodenkollektorschicht 21b vorgesehen.
Obwohl in der Figur nicht gezeigt, kann die positive Elektrodenmischungsschicht 21a auf
beiden Seiten der positiven Elektrodenkollektorschicht 21b vorgesehen
werden. Die positive Elektrodenkollektorschicht 21b enthält beispielsweise
Aluminium (A1) und ist insbesondere hergestellt aus beispielsweise
Aluminiumfolie.
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Die
positive Elektrodenmischungsschicht 21a wird gebildet,
enthaltend beispielsweise ein positives Elektrodenmaterial, ein
Leitfähigkeitsmittel,
wie Carbon Black oder Graphit, und ein Bindemittel, wie Polyvinylidenfluorid.
Bevorzugte Beispiele des positiven Elektrodenmaterials sind ein
zusammengesetztes Lithiumoxid oder ein zusammensetztes Lithiumsulfid,
enthaltend Lithium (Li), ein metallisches Sulfid oder Oxid, das
kein Lithium enthält,
wie TiS2, MoS2,
NbSe2 oder V2O5, und spezifische höherpolymere Materialien und
ein oder zwei Arten und mehr werden aus der oben erwähnten Gruppe
gemäß der Verwendung
der Batterie ausgewählt.
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Speziell
zusammengesetztes Lithiumoxid, ausgedrückt durch LixMaO2, ist bevorzugt, da es eine hohe Energiedichte
erreichen kann. In der zusammensetzten Formel ist Ma bevorzugt ein
oder mehrere Arten von Übergangsmetallen.
Speziell ist es bevorzugt, mindestens eine Art, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Kobalt (Co), Nickel (Ni) und Mangan (Mn).
Der Wert von × liegt
normalerweise im Bereich von 0,05 ≤ × ≤ 1,10. Spezifische
Beispiele des zusammengesetzten Lithiumoxids sind LiNiyCo1–yO2 (worin 0 ≤ y ≤ 1) oder LiMn2O4 und dergleichen.
Es gibt ebenfalls zusammengesetztes Lithiumoxid, das ausgedrückt wird
durch LiMbPO4. In der zusammengesetzten
Formel bedeutet Mb mindestens eine Art von Element, ausgewählt aus der
Gruppe, bestehend aus Kobalt, Nickel, Eisen (Fe), Mangan, Kupfer
(Cu), Magnesium (Mg), Zink (Zn), Calcium (Ca), Cadmium (Cd), Strontium
(Sr) und Barium (Ba). Das zusammengesetzte Lithiumoxid hat eine
sogenannte Olivin-Struktur.
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Die
negative Elektrode 22 ist wie die positive Elektrode 21 gebildet
aus beispielsweise einer negativen Elektrodenmischungsschicht 22a und
einer negativen Elektrodenkollektorschicht 22b. Die negative
Elektrodenmischungsschicht 22a ist auf einer Seite der
negativen Elektrodenkollektorschicht 22b vorgesehen. Obwohl
in der Figur nicht gezeigt, kann die negative Elektrodenmischungsschicht 22a auf
beiden Seiten der negativen Elektrodenkollektorschicht 22a vorgesehen
werden. Die negative Elektrodenkollektorschicht 22b enthält beispielsweise
Kupfer und wird speziell hergestellt aus beispielsweise einer Kupferfolie.
Kupfer ist eine Substanz mit einer ausgezeichneten Leitfähigkeit,
so dass die negative Elektrodenkollektorschicht 22b, enthaltend
Kupfer, bevorzugt ist, da sie aus ein ausgezeichneter Kollektor
fungiert.
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Die
negative Elektrodenmischungsschicht 22a wird gebildet,
enthaltend beispielsweise ein negatives Elektrodenmaterial und ein
Bindemittel, wie Polyvinylidenfluorid. Das negative Elektrodenmaterial
enthält
beispielsweise ein Material, das in der Lage ist, Lithium einzuschließen oder
freizusetzen, oder ein Material, das in der Lage ist, Lithium abzutrennen
oder zu lösen.
Von diesen ist es bevorzugt, dass sie ein Material als das negative
Elektrodenmaterial enthalten, das in der Lage ist, Lithium einzuschließen oder
freizusetzen, so dass eine ausgezeichnete Ladungs-/Entladungszyklus-Charakteristik erhalten
werden kann. Es ist ebenfalls möglich,
eine Kombination des Materials zu verwenden, das in der Lage ist,
Lithium einzuschließen/freizusetzen, und
des Materials, das in der Lage ist, Lithium abzutrennen/zu lösen.
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Beispiele
des negativen Elektrodenmaterials, das in der Lage ist, Lithium
einzuschließen/freizusetzen, sind
kohlenstoffhaltige Materialien, wie nicht-graphitisierter Kohlenstoff,
graphitisierter Kohlenstoff und Graphit. Die kohlenstoffhaltigen
Materialien sind bevorzugt, da zusätzlich zur Fähigkeit,
ausgezeichnete Ladungs-/Entladungs-Zykluscharakteristik zu erhalten,
diese in Luft stabil sind und für
den industriellen Gebrauch leicht hergestellt werden können. Spezifische
Beispiele der Kohlenstoffmaterialien sind gecrackter Kohlenstoff,
Koks, Graphit, glasartiger Kohlenstoff, aus höherer polymerer organischer
Verbindung kalzinierte Materialien, Kohlenstofffaser und aktivierter
Kohlenstoff. Der Koks umfasst Pechkoks, Nadelkoks und Petroleumkoks.
Das aus höherem
Polymer kalzinierte Material ist ein Material, erhalten durch Kalzinieren
eines höherpolymeren
Materials, wie phenolischem Harz oder Furanharz, bei einer geeigneten
Temperatur, um carbonisiert zu werden.
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Andere
Beispiele des negativen Elektrodenmaterials, die in der Lage sind,
Lithium einzuschließen
und freizusetzen, sind ein Metall oder ein Halbleiter, das/der in
der Lage ist, eine Legierung oder Verbindung mit Lithium zu bilden,
und die Legierung und Verbindung dieser. Das Metall, die Legierung
oder die Verbindung jener wird ausgedrückt beispielsweise durch eine
chemische Formel DsEtLiu. In der chemischen Formel bedeutet D mindestens
eine Art von metallischem Element oder Halbleiterelement, das in
der Lage ist, mit Lithium eine Legierung oder Verbindung zu bilden,
und E bedeutet mindestens eine Art von metallischem Element oder Halbleiterelement,
außer
Lithium und D. Die Werte von s, t und u sind jeweils s > 0, t ≥ 0 bzw. u ≥ 0.
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Als
die metallischen Elemente und die Halbleiterelemente, die in der
Lage sind, mit Lithium Legierungen und Verbindungen zu bilden, sind
4B-Gruppen-Metallelemente und Halbleiterelemente bevorzugt. Silicium (Si)
und Zinn (Sn) sind noch bevorzugter, und Silicium ist am meisten
bevorzugt. Die Legierungen und Verbindungen dieser sind ebenfalls
bevorzugt. Spezifische Beispiele dieser sind SiB4,
SiB6, Mg2Si, Mg2Sn, Ni2Si, TiSi2, MoSi2, CoSi2, NiSi2, CaSi2, CrSi2, Cu5Si, FeSi2, MnSi2, NbSi2, TaSi2, VSi2, WSi2 und ZnSi2.
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Noch
andere Beispiele des negativen Elektrodenmaterials, die in der Lage
sind, Lithium einzuschließen
und freizusetzen, sind metallisches Oxid und hochpolymeres Material.
Ein Beispiel des metallischen Oxids ist Zinnoxid, und Beispiele
des höherpolymeren
Materials sind Polyacetylen und Polypyrrol.
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Materialien,
die in der Lage sind, Lithium abzutrennen/zu lösen, sind beispielsweise Lithiummetalle und
Lithiumlegierungen. Beispiele von Lithiumlegierung sind Legierungen
von Lithium kombiniert mit einem oder zwei oder mehr Arten von Aluminium
(Al), Zinn (Sn), Zink (Zn), Blei (Pb), Silicium (Si), Gallium (Ga),
Indium (In), Kobalt (Co), Titan (Ti) und Cadmium (Cd).
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Der
Separator 23 wird beispielsweise gebildet aus einem porösen Film,
hergestellt aus Material auf Polyolefin-Basis, wie Polypropylen
oder Polyethylen, oder einem porösen
Film, hergestellt aus einem anorganischen Material, wie keramischem
nicht-gewebtem Gewebe. Eine Struktur, in der zwei oder mehr Arten
der porösen
Filme gestapelt sind, kann ebenfalls verwendet werden.
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Der
den Separator 23 imprägnierende
Elektrolyt ist ein sogenannter Gel-Elektrolyt und enthält beispielsweise
ein höheres
Polymer, einen Weichmacher und Lithiumsalz als ein Elektrolytsalz.
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Das
höhere
Polymer ist zum Beibehalten der Form des Elektrolyten und zur Aufrechterhaltung
der mechanischen Festigkeit und kann ionische Leitfähigkeit
aufweisen oder auch nicht.
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Beispiele
des verwendeten höheren
Polymers sind jene, hergestellt durch radikalische Polymerisation von
Monomeren, wie höherer
Polymerester, höherer
Polymerether, und höheres
Fluorpolymer. Monomere umfassen monofunktionelle Monomere, die eine
polymerisierende funktionelle Gruppe in einem Molekül aufweisen,
und polyfunktionelle Monomere, die zwei und mehr polymerisierende
funktionelle Gruppen in einem Molekül aufweisen. Eines dieser allein
oder zwei und mehrere Arten werden zur Verwendung gemischt. Speziell im
Falle der Herstellung beispielsweise von höherem Esterpolymer können als
monofunktionelle Monomere, solche wie Methacrylat, Acrylat, Dimethacrylat,
Trimethacrylat oder Diacrylat, verwendet werden.
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Der
Weichmacher hat zusätzlich
zur Erweichung des Elektrolyten die Funktion, das Lithiumsalz zu
lösen.
Beispiele des Weichmachers sind Ester, wie Butyrat, Acetat, Propionat,
Ether, wie Diethylether, Dimethylether oder dergleichen, und Estercarbonat,
wie Propylencarbonat, Ethylencarbonat, Diethylcarbonat und Dimethylcarbonat.
Eines dieser allein oder zwei oder mehrere Arten werden zur Verwendung
gemischt.
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Die
Konzentration des höheren
Polymers im Elektrolyten liegt bevorzugt im Bereich beispielsweise von
3 bis 50 Vol.-%, beides inklusive. Die Konzentration des Weichmachers
im Elektrolyten liegt bevorzugt im Bereich von 50 bis 97 Vol.-%,
beides inklusive. Der Grund ist, dass, wenn die Konzentration des
Weichmachers zu hoch ist, und diejenige des höheren Polymers zu niedrig ist,
die mechanische Festigkeit nicht aufrecherhalten werden kann, während die
Ionenleitfähigkeit
verbessert werden kann. Im Gegensatz hierzu, wenn die Konzentration
des höheren
Polymers zu hoch ist, wird die ionische Leitfähigkeit verringert, während die
mechanische Festigkeit verbessert werden kann.
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Geeignete
Beispiele von Lithiumsalzen sind LiPF6,
LiBF4, LiAsF6, LiClO4, LiCF3SO3, LiN(SO2CF3)2, LiC(SO2CF3)3,
LiAlCl4 und LiSiF6,
und zwei und mehr Arten dieser können
zur Verwendung ebenfalls gemischt werden. Speziell LiPF6 und
LiBF4 sind bevorzugt als Lithiumsalze, da
sie ausgezeichnete Oxidationsstabilität aufweisen. Die Konzentration
von Lithiumsalz im Weichmacher liegt bevorzugt im Bereich von 0,1
bis 3,0 Mol/dm3 und noch bevorzugter im
Bereich von 0,5 bis 2,0 Mol/dm3.
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Der
Elektrolyt enthält
ebenfalls mindestens entweder eine Carbonsäure oder ein Carboxylat. Daher läuft die
Reaktion im Elektrolyten problemlos ab, selbst wenn das höhere Polymer
hergestellt wird durch Durchführen
einer Polymerisation von Monomeren in einem Zustand, wo die positive
Elektrode 21 und die negative Elektrode 22 gestapelt
sind, und der Elektrolyt dazwischen angeordnet ist. Mit anderen
Worten läuft
die Reaktion problemlos ab, selbst wenn die negative Elektrode 22 einen
Bestandteil zum Inhibieren der Reaktion, wie Kupfer, enthält.
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Spezifische
Beispiele von Carbonsäuren
sind: Alkylmonocarboxylat, wie Ameisensäure, Essigsäure, Octansäure und Stearinsäure; Alkyldicarboxylat,
wie Oxalsäure,
Malonsäure
und Adipinsäure;
aromatische Carbonsäure,
wie Benzoesäure
und Terephthalsäure;
und fluoriertes Alkylcarboxylat, wie Perfluor-n-caprylat. Beispiele
von Carboxylat sind Alkalimetallcarboxylat und Erdalkalimetallcarboxylat.
Beispiele von Alkalimetallcarboxylat sind Lithiumsalz jeder oben
erwähnten
Carbonsäure,
und Beispiele von Erdalkalimetallcarboxylat sind die Magnesiumsalze
einer oben er wähnten
Carbonsäure.
Zu diesem Zeitpunkt können
eine Art allein oder zwei und mehr Arten der Carbonsäuren oder
Carboxylate zur Verwendung gemischt werden.
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Die
Gesamtkonzentration von Carbonsäure
und Carboxylat im Elektrolyt beträgt bevorzugt 10 ppm (Massenfraktion)
und mehr. Der Grund hierfür
ist, dass, wenn dieser geringer als der Wert ist, die Monomere nicht
ausreichend polymerisiert werden. Auch die Konzentration beträgt bevorzugt
10% (Massenfraktion) und weniger. Der Grund hierfür ist, dass,
wenn dieser zu hoch ist, die Batterie-Charakteristik beeinträchtigt wird.
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Jeweils
der positive Elektrodenanschluss 11 und der negative Elektrodenanschluss 12 wird
aus dem Inneren des äußeren Bauelements 30 in
Richtung nach außen,
beispielsweise in dieselbe Richtung, herausgeführt. Ein Teil des positiven
Elektrodenanschlusses 11 wird mit der positiven Elektrodenkollektorschicht 21b innerhalb
des äußeren Bauelements 30 verbunden.
Auch ein Teil des negativen Elektrodenanschlusses 12 wird
mit der negativen Elektrodenkollektorschicht 22b innerhalb
des äußeren Bauelements 30 verbunden.
Jeweils der positive Elektrodenanschluss 11 und der negative
Elektrodenanschluss 12 wird aus einem metallischen Material,
wie Aluminium, Kupfer, Nickel oder rostfreiem Stahl hergestellt.
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Das äußere Bauelement 30 ist
gebildet aus beispielsweise einem laminierten Film, in dem ein hochpolymerer
Film, ein metallischer Film und ein hochpolymerer Film, in dieser
Reihenfolge, laminiert werden. Der hochpolymere Film wird gebildet
aus beispielsweise einem Polyolefinharz, wie Polypropylen oder Polyethylen. Der
metallische Film wird gebildet aus beispielsweise einem Aluminiumfilm.
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Das äußere Bauelement 30 und
der positive Elektrodenanschluss 11 und der negative Elektrodenanschluss 12 werden
fest befestigt mit beispielsweise einem Versiegelungsfilm 31,
der dazwischen angeordnet ist, wodurch der Lufteintritt in ausreichendem
Maße verhindert
wird. Der Versiegelungsfilm 31 ist hergestellt aus einer
Substanz, die an den positiven Elektrodenanschluss 11 und
den negativen Elektrodenanschluss 12 befestigbar ist. Beispielsweise
im Falle, wo der positive Elektrodenanschluss 11 und der
negative Elektrodenanschluss 12 aus dem oben erwähnten metallischen
Material gebildet werden, ist der Versiegelungsfilm 31 bevorzugt
hergestellt aus einem Polyolefinharz, wie Polyethylen, Polypropylen,
denaturiertem Polyethylen oder denaturiertem Polypropylen.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zur Herstellung der Batterie beschrieben.
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Zuerst
wird eine positive Elektrodenmischung hergestellt durch Mischen
des positiven Elektrodenmaterials, eines Leitfähigkeitsmittels und eines Bindemittels.
Die positive Elektrodenmischung wird in einem Lösungsmittel, wie N-Methylpyrrolidon,
dispergiert, wodurch ein positive Elektrodenmischungsaufschlämmung erhalten
wird. Die positive Elektrodenmischungsaufschlämmung wird auf die positive
Elektrodenkollektorschicht 21b aufgebracht, und dann das
Lösungsmittel
getrocknet. Eine positive Elektrodenmischungsschicht 21a wird
durch Durchführen
von Formpressen gebildet. Hierdurch wird eine positive Elektrode 21 hergestellt. Dann
wird der positive Elektrodenanschluss 11 an der positiven
Elektrodenkollektorschicht 21b durch Schweißen oder
dergleichen befestigt.
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Als
nächstes
wird die negative Elektrodenmischung hergestellt durch Mischen beispielsweise
des negativen Elektrodenmaterials, das in der Lage ist, Lithium
einzuschließen/freizusetzen,
sowie eines Bindemittels. Die negative Elektrodenmischung wird in
einem Lösungsmittel,
wie N-Methylpyrrolidon
dispergiert, wodurch eine negative Elektrodenmischungsaufschlämmung erhalten
wird. Die negative Elektrodenmischungsaufschlämmung wird auf die negative
Elektrodenkollektorschicht 22b aufgebracht, und dann wird
das Lösungsmittel
getrocknet. Eine negative Elektrodenmischungsschicht wird durch
Durchführen
von Formpressen gebildet. Hierdurch wird eine negative Elektrode 22 hergestellt.
Dann wird der negative Elektrodenanschluss 12 auf der negative
Elektrodenkollektorschicht 22b durch Schweißen oder
dergleichen befestigt.
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Dann
wird ein Separator 23 bereitgestellt. Die positive Elektrode 21 und
die negative Elektrode 22 werden mit der positiven Elektrodenmischungsschicht 21a und
der negativen Elektrodenmischungsschicht 22a, die einander
gegenüberliegen,
laminiert, wobei der Separator 23 dazwischen angeordnet
ist.
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Dann
werden beispielsweise Monomere, die radikalisch polymerisierbar
sind, Lithiumsalz, ein Weichmacher, mindestens entweder eine Carbonsäure oder
ein Carboxylat und, wenn notwendig, ein radikalisches Polymerisations-Startmittel
gemischt. Dann wird der Separator 23 mit dem erhaltenen
gemischten Lösungsmittel
imprägniert.
Zu diesem Zeitpunkt ist es bevorzugt, dass die positive Elektrodenmischungsschicht 21a und
die negative Elektrodenmischungsschicht 22a mit dem gemischten
Lösungsmittel
imprägniert
sind. Beispiele des radikalischen Polymerisations-Startmittel sind
Diacylperoxid, Peroxycarbonat, Peroxyester, Peroxyketal, Dialkylperoxid,
Hydroperoxid und eine Azo-Verbindung. Einer dieser allein oder zwei
und mehrere Arten können
gemischt verwendet werden.
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Nach
Imprägnieren
des Separators 23 mit dem gemischten Lösungsmittel wird beispielsweise
ein äußeres Bauelement 30 hergestellt,
und die Batterievorrichtung 20 wird in das äußere Bauelement 30 eingeführt. Das äußere Bauelement 30 wird
an der Batterievorrichtung 20 in einer Dekompressionsatmosphäre adsorbiert,
während
der äußere Rahmen
des äußeren Elements 30 durch
thermische Fusion versiegelt wird. Im Endabschnitt des äußeren Bauelements 30,
aus dem der positive Elektrodenanschluss 11 und der negative
Elektrodenanschluss 12 herausgeführt werden, wird ein Versiegelungsfilm 31 aufgebracht,
jeweils so, dass der positive Elektrodenanschluss 11 und
der negative Elektrodenanschluss 12 dazwischen liegt. Dann
werden die äußeren Rahmen
mit dem Versiegelungsfilm 31, der dazwischen angeordnet
ist, aneinander befestigt.
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Nach
Versiegeln der äußeren Rahmen
am äußeren Bauelement 30 wird
das gemischte Lösungsmittel verfestigt
(hier: geliert) durch Einsatz einer Wärmebehandlung bei einer vorbestimmten
Temperatur, bei beispielsweise 95°C
und darunter, um beispielsweise eine radikalische Polymerisation
von Monomeren durchzuführen,
wodurch der Elektrolyt erhalten wird. Hierdurch wird die in 1 und 2 gezeigte
Batterie vervollständigt.
Zu diesem Zeitpunkt ist mindestens entweder eine Carbonsäure oder
ein Carboxylat in dem gemischten Lösungsmittel enthalten, so dass
selbst wenn die negative Elektrodenkollektorschicht 22b Kupfer
enthält, eine
Polymerisation von Mono meren problemlos abläuft und das verbleibende Verhältnis von
nicht-reagierten Monomeren sehr klein wird. Auch werden Monomere
nach Aufbau der Batterie polymerisiert, so dass ein Teil des Elektrolyten
in die positive Elektrodenmischungsschicht 21a und die
negative Elektrodenmischungsschicht 22a eintritt. Folglich
werden die positive Elektrode 21, die negative Elektrode 22 und
der Elektrolyt fest befestigt. Zusätzlich läuft die Polymerisation in ausreichendem
Maße ab,
selbst wenn die Polymerisationstemperatur so niedrig ist wie 95°C und geringer,
so dass eine Zersetzung des Elektrolyten unterdrückt wird.
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Die
Batterie wirkt wie folgt.
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Wenn
die Batterie geladen wird, wird beispielsweise Lithium von der positiven
Elektrode 21 freigesetzt und wird in der negativen Elektrode 22 durch
den Elektrolyt eingeschlossen. Wenn die Batterie entladen wird, wird
beispielsweise Lithium von der negativen Elektrode 22 freigesetzt
und wird in der positiven Elektroden 21 durch den Elektrolyt
eingeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt ist zumindest entweder eine
Carbonsäure
oder ein Carboxylat im Elektrolyt enthalten. Daher werden Monomere
ausreichend polymerisiert, um ein höheres Polymer zu werden, und
die Menge an nichtumgesetzten Monomeren, die im Elektrolyt verbleibt,
wird extrem klein. Folglich wird eine Zersetzung und Umsetzung von
Monomeren selbst nach wiederholtem Laden/Entladen unterdrückt, so
dass die Beeinträchtigung
der Ladungs-/Entladungseffizienz und der Ladungs-/Entladungs-Charakteristik verhindert
werden kann.
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In
der Ausführungsform
der Erfindung umfasst die Batterie den Elektrolyt, enthaltend mindestens
entweder eine Carbonsäure
oder ein Carboxylat. Im Falle, wo der Elektrolyt ein höheres Polymer,
erhalten durch Polymerisieren von Monomeren, enthält, kann
eine Polymerisation von Monomeren daher problemlos ablaufen, selbst
wenn es einen Bestandteil zur Inhibierung der Reaktion, wie Kupfer,
gibt. Folglich kann die Menge an nicht-umgesetzten Monomeren, die
im Elektrolyten verbleibt, auf eine extrem kleine Menge unterdrückt werden.
Daher kann eine Beeinträchtigung
der Batterie-Charakteristik, wie die Ladungs-/Entladungseffizienz und
die Ladungs-/Entladungs-Charakteristik,
verhindert werden, selbst wenn die negative Elektrodenkollektorschicht 22b aus
Kupfer gebildet wird.
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Auch
ein Polymerisieren von Monomeren kann problemlos ablaufen, selbst
in Gegenwart von Kupfer, so dass Monomere, selbst in einem Zustand,
benachbart zu den Elektroden, polymerisiert werden können. Folglich
können
die positive Elektrode 21, die negative Elektrode 22 und
der Elektrolyt fest befestigt werden.
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[Zweite Ausführungsform]
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3 zeigt
die Querschnittstruktur einer Batterie gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung. 3 entspricht der Querschnittstruktur
entlang der Linie A-A in 1. Die Batterie weist denselben Aufbau,
Wirkung und Effekte, wie jene der ersten Ausführungsform, auf, außer dass
die Batterie einen Elektrolyt 41 anstatt des Elektrolyts
der Batterie gemäß der ersten
Ausführungsform umfasst,
und dass die Batterie keinen Separator umfasst. Daher werden dieselben
Nummerierungen und Ziffern für
dieselben Elemente verwendet, und die detaillierte Beschreibung
wird weggelassen.
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Ein
Elektrolyt 41 ist ein sogenannter höherer Polymerfeststoffelektrolyt
und enthält
beispielsweise mindestens entweder eine Carbonsäure oder ein Carboxylat, ein
höheres
Polymer und Lithiumsalz als Elektrolytsalz. Mit anderen Worten,
außer
dass dieser keinen Weichmacher enthält, ist es derselbe wie der
Elektrolyt gemäß der ersten
Ausführungsform.
Als das höhere
Polymer können
diejenigen mit ionischer Leitfähigkeit
von den in der ersten Ausführungsform
beschriebenen verwendet werden.
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Die
Batterie gemäß der Ausführungsform
der Erfindung kann in derselben Art und Weise wie in der ersten
Ausführungsform
hergestellt werden, außer
für nachfolgendes:
Mindestens entweder eine Carbonsäure oder
ein Carboxylat, die Monomeren, die radikalisch polymerisiert werden
können,
Lithiumsalz und ein Weichmacher werden gemischt, und das erhaltene
gemischte Lösungsmittel
wird auf die positive Elektrodenmischungsschicht bzw. die negative
Elektrodenmischungsschicht aufgebracht; die positive Elektrode und
die negative Elektrode werden so laminiert, dass jeder Elektrolyt
direkt einander gegenüberliegt.
Auch die Batterie kann erzeugt werden durch Herstellen eines Elektrolyts,
enthaltend einen Weichmacher, in derselben Art und Weise wie in
der ersten Ausführungsform
und dann durch Entfernen des Weichmachers, beispielsweise durch Trocknen.
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BEISPIELE
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Spezifische
Beispiele der Erfindung werden anhand von 1 und 2 im
Detail beschrieben.
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Beispiele 1 bis 18
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Zunächst wurden
1 Mol Kobaltcarbonat (CoCO3) mit 0,5 Mol
Lithiumcarbonat (Li2CO3)
gemischt, und die Mischung wurde für 5 Stunden an Luft bei 900°C kalziniert,
wodurch LiCoO2 erhalten wurde. Dann wurde eine
positive Elektrodenmischung durch Mischen von 85 Vol.-Teilen LiCoO2 als dem positiven Elektrodenmaterial, 5
Vol.-Teilen Graphit als einem Leitfähigkeitsmittel und 10 Vol.-Teilen Polyvinylidenfluorid
als ein Bindemittel hergestellt. Die positive Elektrodenmischung
wurde dann in einem Lösungsmittel,
wie N-Methyl-2-pyrrolidon, dispergiert, wodurch eine positive Elektrodenmischungsaufschlämmung erhalten
wurde. Die positive Elektrodenmischungsaufschlämmung wurde homogen auf die
positive Elektrodenkollektorschicht 21b, hergestellt aus
einer bandförmigen
Aluminiumfolie von 20 μm
Dicke, homogen aufgebracht und dann das Lösungsmittel getrocknet. Eine
positive Elektrodenmischungsschicht 21a wurde durch Formpressen
unter Verwendung einer Walzenpresse oder dergleichen gebildet. Hierdurch
wurde eine positive Elektrode 21 hergestellt.
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Ebenfalls
wurde eine negative Elektrodenmischung durch Mischen von 90 Vol.-Teilen
pulverisierten Graphitpulvers als dem negativen Elektrodenmaterial
und 10 Vol.-Teilen Polyvinylidenfluorid als einem Bindemittel hergestellt.
Die negative Elektrodenmischung wurde dann in einem Lösungsmittel,
wie N-Methyl-2-pyrrolidon, dispergiert, wodurch eine negative Elektrodenmischungs aufschlämmung erhalten
wurde. Die negative Elektrodenmischungsaufschlämmung wurde homogen auf eine
Seite der negativen Elektrodenkollektorschicht 22b, hergestellt
aus einer bandförmigen
Kupferfolie von 15 μm
Dicke, aufgebracht, und dann wurde das Lösungsmittel getrocknet. Eine
negative Elektrodenmischungsschicht 22a wurde durch Formpressen
unter Verwendung einer Walzenpresse oder dergleichen gebildet. Hierdurch
wurde eine negative Elektrode 22 hergestellt.
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Nach
Herstellen der positiven Elektrode 21 und der negativen
Elektrode 22 wurde der positive Elektrodenanschluss 11 an
der positiven Elektrodenkollektorschicht 21b befestigt,
während
der negative Elektrodenanschluss 12 an der negativen Elektrodenkollektorschicht 22b befestigt
wurde. Dann wurde ein Separator 23, hergestellt aus einem
mikroporösen
Polypropylenfilm, von 25 μm
Dicke hergestellt, und die positive Elektrode 21 und die
negative Elektrode 22 wurden mit dem Separator 23,
der dazwischen angeordnet wurde, zusammengestapelt.
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Dann
wurden Monomere, die zur Radikalpolymerisation in der Lage sind,
wie Methoxydiethylenglykolmethacrylat und Polyethylenglykolmethacrylat,
und Weichmacher, wie Propylencarbonat, Ethylencarbonat und Diethylcarbonat,
in den folgenden Massenfraktionen gemischt; Methoxydiethylenglykolmethacrylat
: Polyethylenglykolmethacrylat : Propylencarbonat : Ethylencarbonat
Diethylcarbonat = 5 : 5 : 20 : 20 : 50. Dann wurde ein gemischtes
Lösungsmittel
durch Lösen
von Carbonsäure
oder Carboxylat, Lithiumphosphathexafluorid (LiPF6)
als einem Elektrolytsalz und Bis-(4-t-butylcyclohexyl)peroxydicarbonat (BCHPC)
als einem Radikalpolymerisations-Startmittel im gemischten Lösungsmittel
hergestellt. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Arten von Carbonsäure oder
Carboxylat, die in den Beispielen 1 bis 18 verwendet wurden, wie
in Tabelle 1 gezeigt, variiert. Die Konzentration von Carbonsäure oder
Carboxylat, gemischt im Elektrolyt, betrug 10 ppm pro Massenfraktion.
Auch wurde LiPF6 so gemischt, dass die Konzentration
im Weichmacher 1 Mol/dm3 betrug, und 15 Mol
BCHPC wurden mit 1 Mol Monomeren, die zur radikalischen Polymerisation
in der Lage sind, gemischt.
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Nach
Herstellung des gemischten Lösungsmittels
wurden der Separator 23 und die Nachbarregionen mit dem
gemischten Lösungsmittel
imprägniert,
und das äußere Bauelement 30 wurde
an der positiven Elektrode 21 und der negativen Elektrode 22 mit
einem dazwischen in einer Dekom pressionsatmosphäre aufgebrachten Versiegelungsmttel 40,
befestigt. Dann wurde ein Versiegelungsfilm 31 zwischen
der positiven Elektrode 11, der negativen Elektrode 12 und
dem äußeren Bauelement 30 vorgesehen,
und die äußeren Rahmen des äußeren Bauelements 30 wurden
durch thermische Fusion versiegelt. Dann wurden Monomere, enthalten im
gemischten Lösungsmittel,
durch Erhitzen bei 75°C
für 45
Minuten radikalisch polymerisiert, um einen Elektrolyt zu erhalten.
Hierdurch wurde die in 1 gezeigte Batterie hergestellt.
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Als
Vergleichsbeispiel 1 für
Beispiele 1 bis 18 wurde eine Batterie in derselben Art und Weise
wie in den Beispielen 1 bis 18 hergestellt, außer dass eine Carbonsäure oder
ein Carboxylat nicht zum gemischten Lösungsmittel, das der Elektrolyt
darstellt, zugegeben wurde. Als Vergleichsbeispiel 2 und 3 für Beispiele
1 bis 18 wurden Batterien in derselben Art und Weise wie in Beispiel
1 bis 18 hergestellt, außer
dass die in Tabelle 2 gezeigten Verbindungen anstelle von einer
Carbonsäure
oder einem Carboxylat in dem gemischten Lösungsmittel gelöst wurden,
um jeweils den Elektrolyt darzustellen.
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Die
Elektrolyten wurden aus dem Inneren der Batterien, die in derselben
Art und Weise wie in den Beispielen 1 bis 18 und Vergleichsbeispiel
1 bis 3 hergestellt wurden, herausgenommen, und Infrarotspektroskopie-Analysen
wurden hiermit durchgeführt,
um die Konzentration von Monomeren, die im Elektrolyt verblieben, auf
Basis der spektralen Intensität
von 1.636 cm–1 zu
erhalten, die die Existenz von Doppelbindung von Monomeren angibt.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle 1 und der Tabelle
2 gezeigt. In Tabelle 1 und in Tabelle 2 geben die Werte vom verbliebenen
Verhältnis
von Monomeren das Verhältnis
nach Polymerisation an, vorausgesetzt, die Konzentration von Monomeren
vor der Polymerisation beträgt
1.
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Wie
aus Tabelle 1 und Tabelle 2 ersehen werden kann, wird das verbliebene
Verhältnis
von Monomeren in den Beispielen 1 bis 18 auf weniger als 0,01 abgesenkt,
und im Gegensatz hierzu, wurde das verbliebene Verhältnis von
Monomeren in den Vergleichsbeispielen 1 bis 3 so hoch wie 0,42 und
mehr. Mit anderen Worten wurde festgestellt, dass der Gehalt an
Monomeren im Elektrolyt, enthaltend eine Carbonsäure oder ein Carboxylat, extrem
klein war.
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Auch
Ladung/Entladung wurde mit den Batterien, hergestellt in den Beispielen
1 bis 18 und Vergleichsbeispielen 1 bis 3, durchgeführt, wodurch
die Entladungskapazität
(anfängliche
Entladungskapazität)
und die Ladungs-/Entladungseffizienz, die das Verhältnis der
Entladungskapazität
gegen die Ladungskapazität
darstellt, erhalten. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Laden bei einem
konstanten Strom von 150 mA durchgeführt, bis die Batteriespannung
4,2 V erreichte, dann für
insgesamt 15 Stunden bei einer konstanten Spannung von 4,2 V fortgesetzt.
Entladen wurde bei einem konstanten Strom von 100 mA durchgeführt, bis
die Batteriespannung 2,5 V erreichte. Beides wurde bei 23°C durchgeführt. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 und Tabelle 2 gezeigt.
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Wie
aus Tabelle 1 bis Tabelle 2 ersehen werden kann, war die anfängliche
Entladungskapazität
in den Beispielen 1 bis 18 so groß wie 493 mAh und mehr, und
die anfägliche
Entladungskapazität
in den Vergleichsbeispielen 1 bis 3 war jeweils so niedrig wie 287
mAh und niedriger. Auch die Ladungs-/Entladungseffizienz in den
Beispielen 1 bis 18 war so hoch wie 92% und mehr und die Ladungs-/Entladungskapazität in den
Vergleichsbeispielen 1 bis 3 war jeweils so niedrig wie 50% und
darunter. Mit anderen Worten, es wurde festgestellt, dass eine große anfängliche
Entladungskapazität
und eine hohe Ladungs-/Entladungseffizienz erhalten werden kann,
indem eine Carbonsäure
oder ein Carboxylat im Elektrolyt enthalten ist.
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Weiterhin
wurden 500 Zyklen von Ladung/Entladung mit den Batterien der Beispiele
1 bis 18 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 3 unter denselben wie
oben beschriebenen Bedingungen durchgeführt. Dann wurde der Anteil
des 500-ten Zyklus der Entladungskapazität gegen den 1-sten Zyklus der
Entladungskapazität,
d.h. die Kapazitätsretentionsrate
bei 500-tem Zyklus erhalten. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 und
Tabelle 2 gezeigt.
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Wie
aus Tabelle 1 und Tabelle 2 ersehen werden kann, war die Kapazitätsretentionsrate
beim 500-sten Zyklus in den Beispielen 1 bis 18 so hoch wie 78%
und mehr und im Gegensatz hierzu war die Kapazitätsretentionsrate beim 500-sten
in den Vergleichsbeispielen 1 bis 3 jeweils so niedrig wie 1% und
weniger. Mit anderen Worten wurde festgestellt, dass eine ausgezeichnete
Ladungs/Entladungs-Zykluscharakteristik erhalten werden kann, indem
eine Carbonsäure
oder ein Carboxylat im Elektrolyt enthalten ist.
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Obwohl
zu diesem Zeitpunkt nicht speziell beschrieben, können dieselben
Ergebnisse unter Verwendung von Methoxydiethylenglykolmethacrylat
oder Polyethylenglykoldimethacrylat alleine als Monomeren erhalten
werden. Auch können
dieselben Ergebnisse unter Verwendung von Monomeren, außer Methoxydiethylenglykohmethacrylat
und Polyethylenglykoldimethacrylat erhalten werden.
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Die
Erfindung wurde anhand der Ausführungsformen
und Beispiele beschrieben. Jedoch ist die Erfindung auf die Ausführungsformen
und Beispiele nicht beschränkt,
sondern verschiedene Modifikationen sind möglich. Beispielsweise wurden
die oben erwähnte
erste Ausführungsform
und die Beispiele beschrieben anhand einer Batterie, umfassend den
Separator 23. Jedoch muss diese den Separator 23 nicht
aufweisen. Auch die zweite Ausführungsform
wurde anhand einer Batterie beschrieben, die keinen Separator umfasst.
Jedoch kann ein Separator zwischen der positiven Elektrode 21 und
der negativen Elektrode 22 angeordnet sein.
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Weiterhin
wurde in den oben erwähnten
Ausführungsformen
und den Beispielen eine flache Batterievorrichtung 20 beschrieben.
Jedoch kann die Batterievorrichtung 20 innerhalb des äußeren Bauelements 30 gefaltet
oder aufgerollt sein.
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Zusätzlich wurde
in der oben erwähnten
Ausführungsform
und den Beispielen ein Elektrolyt, enthaltend Lithiumsalz als das
Elektrolytsalz, speziell beschrieben. Jedoch ist die Erfindung auch
anwendbar auf einen Elektrolyt, enthaltend ein anderes Elektrolytsalz,
wie Natrium(Na)salz oder Calcium(Ca)salz.
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Auch
wurde ein Typ von Batterie, in dem die Batterievorrichtung 20 innerhalb
des äußeren Bauelements 30,
hergestellt aus einem laminierten Film, in der oben erwähnten Ausführungsform
und den Beispielen eingeschlossen ist, beschrieben. jedoch ist die
Erfindung auch auf Batterien vom Knopf-Typ oder Münzen-Typ anwendbar.
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Zusätzlich wurde
eine sekundäre
Batterie in den oben erwähnten
Ausführungsformen
und Beispielen beschrieben. Jedoch ist der Elektrolyt der Erfindung
ebenfalls auf andere Batterien, wie primäre Batterien, anwendbar. Weiterhin
kann der Elektrolyt für
andere elektrische Vorrichtungen, wie Kondensatoren, Kapazitäten oder
elektrochromatische Vorrichtungen, eingesetzt werden.
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Wie
beschrieben, enthält
der Elektrolyt der Erfindung mindestens entweder eine Carbonsäure oder
ein Carboxylat. Daher kann die Polymerisation von Monomeren problemlos
ablaufen, selbst in Gegenwart von Kupfer im Falle, wo der Elektrolyt
das höhere
Polymer, erhalten durch beispielsweise Polymerisation von Monomeren,
enthält,
und die Menge an nicht-umgesetzten Monomeren, die im Elektrolyten
verbleibt, kann auf extrem kleine Mengen unterdrückt werden. Folglich kann eine
ausgezeichnete Qualität
eines Elektrolyten mit kleiner Menge an verbliebenen Monomeren erhalten
werden.
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Auch
in der Batterie der Erfindung kann eine Beeinträchtigung der Batterie-Charakteristik
verhindert werden, da die Batterie hergestellt ist, um den Elektrolyt
der Erfindung zu umfassen.
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Offensichtlich
sind viele Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung
im Lichte der obigen Lehren möglich.
Es ist daher verständlich,
dass im Schutzumfang der beigefügten
Ansprüche
die Erfindung auch anders ausgeführt
werden kann, als dies speziell beschrieben wurde.