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DE60113114T2 - Integriertes diagnosesystem und -verfahren - Google Patents

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DE60113114T2
DE60113114T2 DE60113114T DE60113114T DE60113114T2 DE 60113114 T2 DE60113114 T2 DE 60113114T2 DE 60113114 T DE60113114 T DE 60113114T DE 60113114 T DE60113114 T DE 60113114T DE 60113114 T2 DE60113114 T2 DE 60113114T2
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DE
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computer
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dag
program
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DE60113114T
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Gregory Provan
Adnan Darwiche
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Teledyne Scientific and Imaging LLC
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Teledyne Licensing LLC
Rockwell Scientific Licensing LLC
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    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
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    • G06F11/2257Detection or location of defective computer hardware by testing during standby operation or during idle time, e.g. start-up testing using expert systems

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  • Hardware Redundancy (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Bereich der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein eingebettetes Diagnosesystem und eine Diagnosemethode für den Gebrauch in computerbasierten Systemen, die repetitive redundante Subsysteme haben.
  • Beschreibung des verwandten Standes der Technik
  • Moderne elektronische Systeme, wie Flugzeugavioniksysteme, können eine Vielzahl von elektrischen und elektronischen Subsystemen haben, die für Kommunikation, Navigation, Flugzeugkontrolle, Fernsensorik, Leistungsverteilung, Lebensunterstützung, elektronische Kriegsführung, verschiedene Sensoren, etc., benutzt werden. Weil die Komplexität dieser Systeme ansteigt, steigt auch die Zahl der potentiellen Fehler generell an. Auch ist die Beziehung zwischen den vielfältigen Subsystemen und einem Fehlersignal zunehmend komplex, was es schwieriger macht, den tatsächlichen Grund eines Fehlersignals zu determinieren. Als Ergebnis benötigen moderne Diagnosesysteme unter Umständen signifikante Analysearbeit, um die Ursache eines Fehlersignals zu isolieren.
  • Echtzeit eingebettete Diagnosesoftwaresysteme wurden entwickelt, um in computerbasierten Systemen („Hostsystemen"), während des Betriebes Fehler zu entdecken und zu isolieren. Die Hostsysteme haben einen Zentral- oder Wartungscomputer, welcher den Speicher zum Speichern der Diagnosesoftware und einen Prozessor hat, um die Systemdiagnose durchzuführen. Der zentrale Computer akzeptiert Fehlersignale von den vielfältigen Subsystemen und führt die Diagnosesoftware aus, um eine Determinierung der wahrscheinlichen Ursache des Fehlers durchzuführen. Unabhängig davon, hat sich, weil die Komplexität moderner Systeme sich erhöht hat, auch die Komplexität von Diagnosesoftware erhöht und diese Komplizität erfordert eine prohibitive Menge an Speicher und/oder Computerprozessordurchsatzleistung. Um diesen Beschränkungen entgegenzukommen, ist es für Systementwickler oft erforderlich, den Umfang oder die Tiefe des Diagnosesoftwaresystems zu skallieren.
  • Ein üblicher Ansatz für eingebettete Echtzeitdiagnose ist die Entwicklung eines kausalen Netzwerkmodells, basierend auf den Verhaltenscharakteristiken von den vielfältigen Subsystemen, die in dem übergreifenden Hostsystem enthalten sind. [Darwiche, A. 1998. Model-based Diagnosis Using Structured System Descriptions. J. of Al Research, 8: 165–222, June 1998]. Ein kausales Netzwerkmodell stellt für ein bestimmtes Hostsystem einen abgestuften Satz von Diagnosen bereit, bei gegebenen Eingaben und Ausgaben der vielfältigen Subsysteme, der leitungsersetzbaren Einheiten (line replaceable units, LRUs), Sensoren oder anderer Komponenten. Im Betrieb wird das kausale Netzwerk zusammen mit einem kausalen Netzwerkinterferenzcode in den Speicher innerhalb des Zentralcomputers des Systems geladen. Der Zentralcomputer akzeptiert Eingaben von dem System, welche auf einen Fehler hinweisen können, und nutzt die Eingabe in Verbindung mit dem kausalen Netzwerk, um die Wahrscheinlichkeitsverteilung in Relation zu den Fehlervariablen zu berechnen. Das kausale Netzwerk wird dann unter Benutzer des Interferenzcodes abgefragt und die wahrscheinliche Ursache des Fehlers wird generiert. All diese Schritte werden komplettiert, während das Hostsystem weiter arbeitet. Ein Nachteil dieses Ansatzes ist, dass das kausale Netzwerk und der Interferenzcode eine große Menge an Speicher verbrauchen und eine signifikante Prozessordurchsatzleistung erfordern, um es zu ermöglichen, dass das Interferenzieren schnell getan werden kann, insbesondere für Diagnosesysteme in der realen Welt (z.B. Netzwerke, die eine vernünftige Zahl von Fehlern in einem System selbst diagnostizieren können). Abhängig von dem System kann möglicherweise kein ausreichender Speicher oder keine ausreichende Durchsatzleistung vorhanden sein, um diesen Prozess zu implementieren.
  • Um diese Schwierigkeiten abzustellen, wurde ein flexiblerer Ansatz erdacht, um das kausale Netzwerk unter Benutzung von abfrageorientierten azyklischen Graphen (query directed acyclic graphs, Q-DAGs) zu implementieren. Im kausalen Netzwerk wird die meiste Arbeit durch Standard-Algorithmen durchgeführt, welche unabhängig sind von den spezifischen Nachweisen, welche durch die Fehlervariablen gesammelt werden. D.h. es gibt grundsätzlich keinen Unterschied zwischen den Läufen der Algorithmen, welche mit unterschiedlichen Werten für die Variablen durchgeführt werden und der Algorithmus wird sich bei einer Schlüsselentschei dung, die er macht, nicht unterschiedlich verzweigen. Daher kann ein Standardinterferenzalgorithmus auf ein kausales Netzwerk angewendet werden, wobei die Variablen Parameter anstatt spezifischer Werte sind. Das Ergebnis, das der Algorithmus zurückgibt, ist ein Q-DAG der eine Arithmetik oder ein logischer Ausdruck ist, welcher einige Parameter hat, die von spezifischen Nachweisen abhängen. [Nachzulesen bei Darwiche A. supra., and Adnan Darwiche, Gregory M. Provan: Query DAGS: A Practical Paradigm for Implementing Belief-Network Inference. J. of Al Research 6: 147–176, 1997].
  • Einer der Vorteile dieses Ansatzes ist, dass der Q-DAG typischerweise off-Line kompiliert wird unter Benutzung des gegebenen kausalen Netzwerks, eines Satzes von Variablen darüber, welche Nachweise gesammelt werden können (Nachweisvariablen), und eines Satzes von Variablen für die Berechnung der Wahrscheinlichkeitsverteilung (Abfragevariablen). Der Q-DAG und ein Auswerter, der spezifisch ist für das Hostsystem werden im Speicher des Hostsystems gespeichert und benutzt, um Fehler on-Line, d.h. während des Betreibens des Hostsystems zu evaluieren. Angenommen, Nachweise für Systemfehler treten auf, dann wird der Q-DAG unter Benutzung einer einfachen Arithmetik oder logischen Operationen, anstatt durch komplizierte kausale Netzwerkinterferenzierung ausgewertet. Dieser Ansatz reduziert die Speicheranforderung und die Computerarbeit, die erforderlich ist, um die on-Line Diagnoseauswertung auszuführen und kann einfach in verschiedenen Software- und Hardwareplattformen implementiert werden.
  • In konventionellen Diagnosesystemen muss ein Diagnoseprogramm für das gesamte Hostsystem generiert werden und im Speicher gespeichert werden. In Systemen die Q-DAG-basierte Diagnosen nutzen, wird ein Q-DAG für das gesamte System off-Line kompiliert und im Hostsystem Prozessorspeicher, zusammen mit seinem Interferenzalgorithmus, gespeichert.
  • Unbeachtet dieser Verbesserungen in den Speicher- und Durchsatzleistungsanforderungen, kann der Q-DAG-Ansatz immer noch eine prohibitive Menge von Speicher- und Prozessordurchsatzleistung verbrauchen. Z.B. haben einige moderne kommerzielle Flugzeuge komplexe Passagierunterhaltungssysteme (passenger entertainment system) mit einer Vielzahl von Subsystemen und Komponenten. Oft wird der Computer, der verantwortlich ist für das Durchführen des Diagnosesystems für das Entertainmentsystem auch zugeordnet für das Durchführen von anderen Aufgaben, die nahezu seine gesamte Durchsatzleistung und Speicher verbrauchen. Demgemäß gibt es nur eine geringe Durchsatzleistung oder Speicher, die zum Diagnosesystem zugeordnet werden können. In anderen Systemen ist der Computer, der die Diagnosen durchführt, einfach nicht stark genug, um Diagnosen, die Q-DAGs benutzen, adäquat zu speichern und durchzuführen.
  • A. Darwiche: „utilizing device behavior in structure based diagnosis", proceedings on artificial intelligence, 1999 Seiten 1 bis 6 offenbart eine strukturbasierte Diagnose, die zeigt, wie eine Diagnoseabfrage in einfachere Abfragen zerteilt werden kann.
  • Unbeachtlich dieser Einschränkungen erfordern viele Hostsysteme immer noch eingebettete Echtzeitdiagnosesysteme für schnelle und effiziente Echtzeitfehlerdetektierung und Isolation. Dies trifft im Speziellen zu für kommerzielle Flugzeuge, die generell unter strikten Durchlaufanforderungen für Flugzeugreparaturen stehen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein computerbasiertes eingebettetes Echtzeitdiagnosesystem gemäß Anspruch 1, ein Diagnosecomputerprogramm, wie definiert in Anspruch 4 und ein Verfahren für das Detektieren und Isolieren von Fehlern, wie definiert in Anspruch 9, zur Verfügung.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein neues eingebettetes Echtzeit-Q-DAG-basiertes Diagnosesystem, welches minimalen Speicher und Prozessordurchsatzleistung benutzt, während es immer noch volle Systemdiagnosen bereitstellt. Die Erfindung ist anwendbar zur Fehlerdetektierung und -isolation in Hostsystemen, die redundante oder repetitive Subsysteme haben. Durch Benutzen der vorliegenden Erfindung in Hostsystemen, die repetitive Architekturen haben, muss der gespeicherte Q-DAG nur eine Instanz von jedem Teil des Systems aufweisen, in welchem dieser Teil wiederholt auftaucht. Zusätzlich werden Algorithmen, die sich darauf beziehen, wie die verschiedenen repetitiven Subsysteme miteinander verbunden sind, generiert und mit den Q-DAGs gespeichert.
  • Z.B. muss, in dem Fall, dass die Architektur in vier identische und repetitive Subsysteme eingeteilt werden kann, nur ein Q-DAG, der eines dieser vier Subsysteme repräsentiert, kompiliert und im Speicher des Hostsystems gespeichert werden. Wenn ein Fehler in dem ersten Subsystem detektiert wird, kann der gespeicherte Q-DAG abgefangen werden, um die wahrscheinliche Ursache des Fehlers zu determinieren. Wenn ein Fehler in einem der anderen Subsysteme detektiert ist, kann durch den Gebrauch eines Replizierungsprogrammes, welches auch in dem Speicher innerhalb des Hostsystems gespeichert ist, die notwendige Anzahl von Q-DAGs repliziert werden. Wenn ein Fehler bei der dritten repetitiven Sektion detektiert wurde, werden zwei weitere Q-DAGs von dem gespeicherten Q-DAG repliziert. Das Diagnosesystem wird dann ausreichend viele Q-DAGs haben, um die wahrscheinliche Ursache des detektierten Fehlers zu determinieren. Nur die notwendige Anzahl von Q-DAGs wird repliziert, um den spezifischen Fehler zu diagnostizieren, welches auch in einer Reduktion der erforderlichen Prozessordurchsatzleistung während der Fehlerdiagnose resultiert.
  • Ein anderes wichtiges Merkmal der Erfindung ist der Verbindungsalgorithmus, welcher bestimmt, wie jeder der Q-DAGs miteinander verbunden ist oder Informationen austauscht, nachdem sie repliziert sind. Die Verbindung zwischen dem dritten und zweiten Q-DAG kann unterschiedlich sein von der Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Q-DAG. Die Verbindungsinformation kann die Form einer Matrix annehmen, welche bestimmt, wie die individuellen Subsystem-Q-DAGs verbunden sind, wenn sie einmal repliziert sind. Zusätzlich wird jeder Q-DAG eine Datentabelle aufweisen, welche Informationen darüber enthält, wie verschiedene Knoten des Q-DAGs miteinander verbunden sind. Die Fähigkeit, die gespeicherten Q-DAGs zu replizieren, plus der Verbindungsalgorithmus erlaubt dem Hostsystem-Computer einen Q-DAG für die Fehlerisolation des gesamten Hostsystems zu konstruieren.
  • Die Erfindung kann in jedem Hostsystem benutzt werden, welches einen Zentralcomputer hat, der sich auf einer Vielzahl von Eingaben für Fehlerdiagnose abstützt.
  • Er ist insbesondere anwendbar für Passagierunterhaltungssysteme in modernen kommerziellen Flugzeugen, wie z.B. die Boeing 747 und Boeing 777 der Boeing Company, welche eine hochgradig repetitive Architektur haben und einen Wartungscomputer haben, der für Diagnosen limitierten Speicher und Durchsatzleistung zur Verfügung hat. Diese Onlinediagnosen erlauben die Reparatur von Hostsystemen, die unter strengen Durchlaufreparaturanforderungen stehen. In kommerziellen Flugzeugen müssen die Systeme oft repariert werden, während das Flugzeug am Terminal angedockt ist. Durch den Gebrauch des neuen Diagnosesystems kann das eingebettete Diagnosesystem, falls ein Fehler in einem der Subsysteme detektiert wird, das wahrscheinliche fehlerhafte Subsystem isolieren, während das Flugzeug in Betrieb ist. Oft kann das fehlerhafte Subsystem repariert oder ersetzt werden, während das Flugzeug in Betrieb ist. In anderen Fällen kann das Diagnosesystem abgefragt werden und das fehlerhafte Subsystem kann schnell ersetzt werden, wenn das Flugzeug landet.
  • Diese und andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden für den Fachmann augenscheinlich von der nun folgenden detaillierten Beschreibung zusammengenommen mit den begleitenden Zeichnungsfiguren, in welchen:
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungsfiguren
  • 1 ein Blockdiagramm eines typischen Hostsystems ist, welches eine repetitive Architektur hat;
  • 2 ein Blockdiagramm eines Systems ist, welches dazu genutzt wird, Q-DAGs von kausalen Netzwerken zu generieren;
  • 3 eine Tabelle eines Teils einer Komponenten- oder Subsystembibliothek ist, welches von dem System, das in 2 gezeigt ist, genutzt wird, um ein Subsystemmodell zu generieren.
  • 4 eine graphische Repräsentation eines kausalen Netzwerks für das Subsystem ist, welches von dem System von 3 aus dem Systemmodell generiert wurde;
  • 5 eine graphische Repräsentation von dem Q-DAG ist, welcher von dem System der 3 aus dem kausalen Netzwerk von 4 generiert wurde;
  • 6 eine Matrix ist, welche die Informationen darüber enthält, welche Subsysteme verbunden sind;
  • 7 eine graphische Repräsentation von dem Hostsystem-Q-DAG ist, nachdem die Subsystem-Q-DAGs repliziert wurden und nachdem die Matrix Informationen eingearbeitet wurden;
  • 8 eine graphische Repräsentation ist, welche die Subsystem-Q-DAGs und Datentabellen illustriert, welche für das Hostsystem von 1 gespeichert wurden;
  • 9 ein simplifiziertes Blockdiagramm des umfassenden Unterhaltungssystems (total entertainment system, TES) für ein modernes kommerzielles Flugzeug ist.
  • 10 ein stärker detailliertes Blockdiagramm des TES ist, welches in 9 gezeigt ist; und
  • 11 ein Flussdiagramm des neuen Fehlerdiagnosesystems ist.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Das neue Diagnosesystem ist anwendbar auf Hostsysteme, welche redundante Architekturen haben, wie z.B. das System 10, das in 1 gezeigt ist, in welchem die verschiedenen Blöcke elektrische Subsysteme repräsentieren. Das System 10 umfasst drei identische Subsysteme, X1 bis X3. Jedes dieser Subsysteme ist verbunden zu zwei von sechs identischen Y Subsystemen, Y1 bis Y6. Jedes Y Subsystem ist auch verbunden zu zwei von zwölf identischen Z Subsystemen, Z1 bis Z12. Durch Benutzung des neuen Diagnosesystems ist jede Klasse von Q-DAGs (d.h. X, Y, und Z), die Anzahl der Instanzen der Klasse, und die Art, in welcher jeder Q-DAG mit Instanzen von anderen Q-DAGs verbunden ist, spezifiziert. Z.B. erscheint die Klasse X als drei Instanzen X1 bis X3, von welchen jede mit anderen Instanzen von X verbunden ist, genauso wie auch mit zwei Instanzen von Y. Klasse Y erscheint als sechs Instanzen, von denen jede verbunden ist mit einer Instanz von X und zwei Instanzen von Z. Die Klasse Z erscheint als zwölf Instanzen, von welchen jede verbunden ist mit einer Instanz von Y.
  • Ein Q-DAG muss für jede der Subsysteme X, Y und Z generiert werden. Wie im weiteren ausführlicher definiert, ist ein Q-DAG eine kompilierte Repräsentation eines kausalen Netzwerks; 2 zeigt ein bevorzugtes System 20 für das Generieren eines Q-DAGs. Die Schritte für das Generieren eines Q-DAGs schließen im Wesentlichen ein: Entwickeln eines Modells für jedes Subsystem für die diesbezügliche Busstruktur und die gegenseitigen Verbindungen, Anwenden einer kausalen Netzwerkinterferenz auf das Modell, Generieren einer kausalen Netzwerkrepräsentation basierend auf Verhaltenscharakteristiken der Subsysteme innerhalb des Modells, und Kompilieren der kausalen Netzwerkrepräsentation in einen Satz von Q-DAG Dateien, welche in dem Computerspeicher des Hostsystems gespeichert werden können.
  • Um das Systemmodell zu entwickeln, stellt das Datenerfassungssystem 21 eine graphische Gestaltungsschnittstelle (graphical design interface) für das Erfassen eines Blockdiagramms auf Systemebene und für Analyse, Simulation und Integration zur Verfügung. Das Datenerfassungssystem schließt eine schematische Erfassungsmaschine 22 ein, die das Entwickeln einer schematischen Sicht des Subsystems und seiner Komponenten ermöglicht. Die schematische Sicht kann eingegeben werden durch das händische Selektieren von Primitiven oder zusammengesetzten Objekten aus einer Datenbankbibliothek oder es kann automatisch von der Datenbank unter Benutzung eines Gestaltungswerkzeugs einer dritten Partei erfasst werden. Die Datenbankbibliotheken 23 stellen die Primitiven oder zusammengesetzten Objekte bereit, welche spezifisch für das Hostsystem gestaltet sind und stellt Verhaltensgleichungen bereit, welche die vielfältigen Primitiven beschreiben. 3 zeigt Beispiele von Primitiven 31, welche in der Datenbankbibliothek gespeichert werden können, wobei die Bibliothek eine graphische Repräsentation des Primitivs 32 zusammen mit Verhaltensgleichungen 33 enthält. Die Gleichungen beziehen sich auf die Eingabe und/oder Ausgabe der Primitiven, wenn diese betriebsbereit oder in einem fehlerhaften Modus sind. Abhängig von der spezifizierten Ebene können die primitiven Objekte ein Tor, ein Bus oder eine komplexe leitungsaustauschbare Einheit (line replaceable unit, LRU) sein; zusammengesetzte Objekte können aus den verfügbaren primitiven Objekten aufgebaut werden. Einmal aufgebaut, können zusammengesetzte Objekte in den Bibliotheken für Archivzwecke gespeichert werden. Das schematische Modell wird durch das Auswählen von Primitiven 30 und das Auswählen von zusammengesetzten Objekten entwickelt und ein repetitiver Block wird für das System zum Verbinden jedes Primitiven 30 mit Bussen oder Leitungen definiert.
  • Einmal definiert, wird das schematische Modell zu einem kausalen Netzwerkgenerator 24 weitergegeben, welcher ein kausales Netzwerkmodell entwickelt, basierend auf den Verhaltenscharakteristiken, welche durch das schematische Modell bereitgestellt werden. 4 ist eine graphische Repräsentation eines simplifizierten kausalen Netzwerkmodells 40 für das Subsystem X1, das die vier Komponenten COMP A–COMP D enthält. Das Netzwerk 40 basiert sowohl auf der Architektur des unterliegenden Systems (d.h. Subsysteme, LRUs, Busse, etc.) als auch auf Datenflussinformationen. Das Modell zeigt die Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen Subsystemen und Komponenten, zusammen mit einer Datenbank, welche das individuelle Verhalten jeder Komponente in Bezug auf Eingaben und Ausgaben beschreibt. Die Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen Knoten und Eltern können aus einer boolschen Logik oder einer bedingten Wahrscheinlichkeitsverteilung folgen. Das kausale Netzwerkmodell kann einen Satz von abgestuften Diagnosen für die Fehlerbehebung von Hostsystem Ausfällen, wie z.B. ein „totes" Subsystem oder Hostsystem Fehlerbedingungen, wie z.B. Fehler, die mit der Zeitablaufsteuerung der Subsysteme zusammenhängen, bereitstellen. Diese Verhaltenscharakteristiken beschreiben wie das modellierte Subsystem unter normalen Umständen arbeiten sollte. Kausale Netzwerke werden vollständiger beschrieben in Darwiche A. 1998. "Model based diagnosis using structured system descriptions. J. of Al Research, 8: 165–222, Juni 1998.
  • Mit Bezug wiederum zu 2 wird das kausale Netzwerk von dem kausalen Netzwerkgenerator 24 ausgegeben und zu dem kausalen Netzwerkinterferenzsystem (causal network interference system, CNETS) 25 weitergegeben. Das kausale Netzwerkmodell enthält die notwendigen Strukturen und Algorithmen für das Entwickeln einer zugehörigen kausalen Netzwerkinterferenz. CNETS 25 führt eine domänenunabhängige kausale Netzwerkinterferenz durch das Abbilden der Logikgleichungen in Netzwerkwerte für jedes Primitive durch. Diese logischen Gleichungen können entweder sehr einfach oder eher komplex sein, da große CNETS 25 sowohl boolsche Logik als auch bedingte Wahrscheinlichkeitsbeziehungen für das Modellieren der Primitiven unterstützen.
  • Wenn das Modellieren der kausalen Netzwerkinterferenz abgeschlossen ist, wird das Modell zu einem Diagnosekompilierer 26 weitergegeben, welcher benutzt wird, um einen kompilierten Diagnosecode zu generieren, welcher auch Q-DAG genannt wird. 5 zeigt eine graphische Repräsentation eines Q-DAG 50. Die Q-DAG-Generierung basiert auf traditionellen Algorithmen für exakte kausale Netzwerkinterferenz, wie von den gegenwärtigen Erfindern in den folgenden Artikeln diskutiert, Darwiche A. supra., und Adnan Darwiche, Gregory M. Provan: Query DAGS: A Practical Paradigm for Implementing Belief-Network Interference. J. of Al Research 6: 147–176, 1997.
  • Ein symbolisches kausales Netzwerk zeigt einen Q-DAG 50 mit einem UND-ODER-Baum. Das wahrscheinlichkeitskausale Netzwerk erzeugt einen Q-DAG, der analog ist zu dem symbolischen Q-DAG, abgesehen von den folgenden Unterschieden: es hat Multiplikationsoperatoren (*) an entsprechenden UND-Knoten, Additionsoperatoren (+) an entsprechenden ODER-Knoten und hat Konstanten-Knoten als Wahrscheinlichkeiten anstatt von Annahmen. Die Knoten der Baumstruktur können in fünf verschiedene Kategorien klassifiziert werden; nachweisspezifische Knoten (Evidence Specific Nodes, ESN) 51, Konstanten-Knoten (constant nodes, CONST) 52, UND-Knoten 53, ODER-Knoten 54, und Abfrage-Knoten 55. ESNs 51 enthalten Informationen über messbare Zustände und werden eingestellt, basierend auf dem gegenwärtig gemessenen Status des Systems, das diagnostiziert wird. Z.B. kann der Knoten anzeigen, dass ein Fehlerbericht aktiv oder inaktiv ist, oder dass ein Monitor eingestellt oder gelöscht ist. CONST-52-Knoten repräsentieren die Annahmen- oder Modus-Variablen eines kausalen Netzwerks, dessen Stati vordefiniert oder konstant sind und sind die Knoten, die die diagnostischen Schlussfolgerungen bereitstellen. Die ESN-51- und CONST-52-Knoten sind immer an den Blättern 56 des Q-DAGs zu finden. Die UND-53- und ODER-54-Knoten sind dazwischenliegende Q-DAG-Knoten, die eine logische Verknüpfbarkeit zwischen den Blattknoten 56 und dem Ursprungsknoten 57 bereitstellen. Schlussendlich ist ein Abfrage-Knoten 55 der Ursprung des Q-DAGs 50 und typischerweise ein (+)-Knoten, kann aber auch ein (*)-Knoten sein.
  • Die Baumstruktur des Q-DAGs 50 kann in einem Softwareprogramm repräsentiert werden durch den Gebrauch eines Satzes von Matrizen. Die Hauptmatrix wird Indexmatrix genannt und speichert die Knoten und die Zeiger zu den anderen Matrizen. Die Knoten des Q-DAGs stehen in einer Eltern-Kind-Beziehung. Z.B. hat ein Abfrage-Knoten ausschließlich Kinderknoten. Wenn ein hypothetischer Knoten X ein Elternknoten zum hypothetischen Knoten Y ist, ist Y das Kind von X. Nachdem Q-DAGs nicht immer als binäre Bäume repräsentiert werden, kann jeder Knoten eine unterschiedliche Anzahl von Kindern- oder Elternknoten haben.
  • Um diese Variabilität handhaben zu können, werden die Eltern- und Kindlisten für jeden Knoten in zwei großen Matrizen gespeichert, die jeweils Kindermatrix und Elternmatrix genannt werden. Separate Eltern und Kindermatrizen werden dazu benutzt, die Liste von Eltern- und Kinderknoten für jeden der Q-DAG-Knoten zu speichern. Jeder Knoten in der Indexmatrix wird seinen Startpunkt in diese Matrize hinein spezifizieren, genauso wie die Anzahl von Eltern und Kindern, die zu diesem Knoten gehören. Die Q-DAG-Knoten haben Zeiger in diese Matrix hinein, die die Anfangs- und Endepositionen für die betreffenden Eltern- und Kinderlisten spezifizieren.
  • Mit Bezug wiederum zu 2 ist der Q-DAG dann in dem Hostsystemspeicher, als ein eingebetteter Auswerter 28 gespeichert, welcher Statusvariablen 29 von dem Hostsystem akzeptiert, um den Q-DAG auszuwerten. Er generiert dann einen Fehlerreport 30, der das wahrscheinlich fehlerhafte Subsystem/Komponente identifiziert.
  • Wenn einmal die X-, Y-, und Z-Subsystem-Q-DAGs geformt sind, muss auch eine Ereignismatrix erzeugt werden, um Informationen darüber bereitzustellen, wie die verschiedenen Subsysteme miteinander verbunden sind. Diese Information ist notwendig, um die Q-DAGs miteinander zu verbinden, zu dem Zeitpunkt, wo sie repliziert wurden. 6 zeigt ein Beispiel einer Matrix 60 für das System von 1, welche erzeugt wird unter Benutzung der Parameter [i, j], wobei i die Komponenten X, Y oder Z bezeichnet und j die Instanz der Komponente bezeichnet. A1 in der Matrix bezeichnet eine Konfigurationsbindung oder Verbindung zwischen spezifischen Q-DAGs. Die Matrix ist als eine binäre (0,1) Matrix in der Software repräsentiert. Der System-Q-DAG kann nun repräsentiert werden als der Satz von Komponenten-Q-DAGs X, Y und Z plus eine Datentabelle, welche die Konfigurationsmatrix in 6 bereitstellt.
  • Die Datentabelle wird auf Q-DAG-Ebene Informationen enthalten, welche über die Matrixinformationen, welche Q-DAGs miteinander verbunden sind, hinausgehen und spezifische Informationen über die aktuellen Q-DAG-Knoten bereitstellt. Für jede Instanz einer Q-DAG-Klasse schließen die Q-DAG Informationen Daten sowohl über die Abfrage-Knoten und die ESN-Knoten bereit, einschließlich Werten und Instantiierungen dieser Knoten, ob diese Knoten mit Knoten in anderen Instanzen verbunden sind und Gewichten, die zu den ESN-Knoten zugeordnet sind. Die Datentabelle für die Q-DAG-Klasse X wird bezeichnet als TX; 7 illustriert graphisch die Inhalte des CMC Speichers für jede der spezifischen Subsysteme X, Y und Z.
  • Q1, Q2 und Q3 repräsentieren jeweils die Q-DAGs für die Subsysteme X, Y und Z. T1, T2 und T3 repräsentieren jeweils die Datentabellen für die Subsysteme X, Y und Z. Die Linien zwischen den Datentabellen sind eine graphische Repräsentation der Verbindungen zwischen den Subsystemen und den Q-DAG-Knoten.
  • Der Speicherplatz, der für die Datentabelle benötigt wird, ist abhängig von der Anzahl der Instanzen des spezifischen Q-DAGs und der Anzahl von Abfrage-Knoten und ESN-Knoten. Verbindbarkeit zwischen Q-DAG Instanzen ist daher auf Tabellenebene spezifiziert durch Instanzen von Abfrage- und ESN-Knoten, eher als durch die Verbindbarkeit der Q-DAGs selbst. Daher ist das Diagnosesystem, während es das System in 1 repräsentiert, zusammengesetzt aus Komponenten-Q-DAGs für die Klassen X, Y und Z, Matrixinformationen für das Verbinden aller ihrer Instanzen und einer Datentabelle, welche Knoteninformationen für jede Instanz einschließt.
  • Durch das Speichern von nur einem Q-DAG für jede Klasse, anstatt eines Q-DAGs für jede Instanz, wird der Speicher, der für das neue Diagnosesystem gebraucht wird, stark reduziert. Z.B. braucht der traditionelle Ansatz in einem System mit 400 Kopien von einer Klasse 1, welche jeweils 200 kB an Speicher benötigt und 200 Kopien von einer Klasse 2, welche jeweils 300 kB Speicher benötigt, 140 MB. Der neue Ansatz benötigt 0,5 MB eine Einsparung um mehr als 2 Größenordnungen.
  • Die Auswertung von Q-DAGs ist eine relativ einfache Aufgabe für den Zentral- bzw. Wartungscomputer des Hostsystems. Vor dem Betreiben des Hostsystems werden die Subsystem-Q-DAGs und die entsprechenden Datentabellen in dem Speicher des Zentralcomputers gespeichert. Systemnachweisvariablen werden als Eingaben erhalten und in Echtzeit zu dem Computer weitergegeben, welcher diese ESNs während der Q-DAG-Auswertung benutzt. Der zentrale Computer repliziert dann die Subsystem-Q-DAGs. Er kann entweder genügend Q-DAGs replizieren, um das gesamte Hostsystem zu repräsentieren oder nur ausreichende Subsystem-Q-DAGs replizieren, um das spezifische Fehlersignal zu diagnostizieren. An dem Punkt, wo die Q-DAGs repliziert wurden, wird auf die Datentabelleninformation zugegriffen, um die Daten, die die verschiedenen Instanzen verbinden, bereitzustellen. Der resultierende System-Q-DAG ist graphisch in 8 gezeigt, die Äste, die die Q-DAGs verbinden, repräsentieren physische Verbindungen, wie sie durch die Konfigurationsmatrix in 6 beschrieben werden.
  • Abhängig davon, wie Informationen zwischen den verschiedenen Subsystemen transferiert werden, kann das neue Diagnosesystem während der Fehlerisolierung weniger als alle Subsysteme replizieren. Z.B. kann das Diagnosesystem, falls ein Fehler bei X2 detektiert wird, seine Fehlerisolierung nach dem Replizieren von X1 in X2, Y1 in Y2 bis Y4 und Z1 in Z2 bis Z8 und das Einarbeiten der Datentabelleninformationen durchführen. Zu dem Zeitpunkt, zu dem der System-Q-DAG konstruiert ist, wird er, basierend auf den System/Fehlerinformationen, die zu dem Zentralcomputer gesandt werden, ausgewertet. Jeder Annahme-Knoten in dem Q-DAG hat ein zugeordnetes Gewicht, welches während des Diagnoseprozesses genutzt wird. Dieses Gewicht ist entweder basierend auf den gemessenen Stati des Systems oder wird berechnet, basierend auf den Gewichten seiner Kinder. Die Gewichte korrespondieren zu Fehlerwahrscheinlichkeiten, die als ganze Zahlen (integer), anstatt von Wahrscheinlichkeiten ausgedrückt sind. Es gibt dabei eine vorbestimmte Beziehung zwischen den Gewichten und den Wahrscheinlichkeiten.
  • Die CONST-Knoten benutzen ein konstantes Gewicht, das ihrem Zuverlässigkeitsgewicht entspricht. Die ESN-Knoten stellen ihre Gewichte basierend auf den gemessenen Stati des Systems ein. Daher wird, falls der gemessene Status derselbe ist, wie der Status, der diesem Knoten zugeordnet ist, das Gewicht auf „wahr" gesetzt. Jede gemessene Variable (d.h. Fehlerbericht) kann in verschiedene Stati eingestellt werden, so wie z.B. "aktiv" oder „inaktiv", so dass, falls ein Fehlerreport eines aktiven ESN-Knoten auf „wahr" gesetzt ist, dann auch der entsprechende Bericht inaktive ESN-Knoten, die in Beziehung zu dieser Variable stehen, auf „falsch" einstellen muss. Falls der Status der messbaren Variablen unbekannt ist, werden alle ESN-Knoten, die mit dieser Variablen assoziiert sind, auf „wahr" gesetzt. Die Gewichte werden dann im Baum hinauf zu den Abfrage-Knoten propagiert, indem die Kindergewichte für UND-Knoten addiert werden und für ODER-Knoten das minimale Gewicht der Kinder genommen wird. Auf Basis dieser generalisierten Struktur nutzt der Auswerter die Datentabellen, um den Verbindungsvariablen von einer Q-DAG-Klasse zu einer anderen zu folgen, wobei der gesamte System-Q-DAG ausgewertet wird, welcher implizit durch die Klassen-Q-DAG-Strukturen und die Datentabellen repräsentiert wird.
  • Der Q-DAG Auswerter generiert dann einen Fehlerbericht, der die möglichen fehlerhaften Subsysteme auflistet. Der Fehlerbericht kann entweder auf einem Monitor angezeigt werden oder in einer elektronischen Speicher-/Abfrage-Einrichtung für das Abfragen während Wartungsperioden gespeichert werden.
  • Das neue Diagnosesystem kann in vielen verschiedenen Typen von Hostsystemen, welche repititve Subsystem haben, benutzt werden, ist aber im Speziellen anwendbar für Flugzeugunterhaltungssysteme. 9 zeigt ein totales Unterhaltungssystem (total entertainment system, TES) 90 für ein kommerzielles Flugzeug, wie die Boeing 747 und Boeing 777. Das TES hat eine repititive Architektur, die im We sentlichen eine Kopfstationseinheit (head end unit, HEU) 92 und bis zu acht identische Bereichsverteilungssysteme (area distribution systems) ADS1 bis ADS8 einschließt. Das Diagnosesystem in dem TES stützt sich auch auf einen zentralen Wartungscomputer (central maintenance computer, CMC) 98, welcher Computerspeicher für das Speichern der neuen Diagnosesoftware aufweist und einen Prozessor für das Annehmen von Fehlerinformationen und das Ausführen der neuen Diagnosesoftware enthält.
  • Im Betrieb akzeptiert die HEU 92 Eingaben sowie z.B. Audio/Video Medien, eine Landschaftswahlkamera oder Passagierinformationen und distribuiert Video/Audio Informationen durch das gesamte Flugzeug über einen Bus 94 zu ADS1 bis ADS8, wobei ADS1 die Audio/Video Information vor den folgenden ADSen erhält, ADS2 die Information vor den weiterhin folgenden ADSen erhält usw. Die Information wird dann innerhalb jedes ADS zu 105 individuellen Passagiersitzen distribuiert. Jedes ADS hat identische Subsysteme oder LRUs und jedes hat identische Bus- und Kabelverbindungen.
  • 10 zeigt ein Blockdiagramm der HEU und der internen Subsysteme und Verbindungen von ADS1, welches auch eine repetitive Architektur hat. Die HEU 92 distribuiert die Audio/Video Information über eine RF Leitung 102 und ein ARCnet 103 zu einer Bereichsverteilungsbox (area distribution box, ADB) 104. An der ADB 104 werden die Informationen zu fünf Kolumnen 105A bis 105E distribuiert, von welchen jede wiederum die Informationen zu sieben Audio/Video Einheiten (audio video units, AVUs) 106A bis 106G distribuiert. Jede AVU distribuiert dann die Audio/Video Informationen zu einer Passagierschnittstelle (passenger interface, PI) 107, welche die Informationen zu drei Passagiersitzen distribuiert. Jeder Passagiersitz hat ein Sitzdisplay 108, eine Passagierkontrolleinheit (passenger control unit, PCU) 109, und einen Kopfhörer 110. Jede der ADSen, das der ADS1 folgt hat dieselben Subsysteme und Verbindungen, wie in 9 gezeigt.
  • Daher besteht das gesamte TES aus einer HEU, bis zu acht ADBs, bis zu 280 AVUs und 280 Pls. Unter Benutzung des neuen Diagnosesystems wird ein Q-DAG für jedes dieser repetitiven Subsysteme entwickelt, wie oben beschrieben, unter Benutzung des Systems, das in 2 gezeigt ist. Dies schließt Q-DAGs für die HEU, eine ADB, eine AVU und eine PI ein. Es wird dann eine Datentabelle für jeden Q-DAG entwickelt, welche die Matrixinformationen, die anzeigt, wie die verschiedenen Q-DAGs miteinander verbunden sind und die Q-DAG-Ebenen Informationen über die Q-DAG-Knoten und wie diese miteinander verbunden sind, enthält. Entsprechend müssen nur vier Q-DAGs im Speicher zusammen mit den entsprechenden Datentabelleninformationen gespeichert werden. Traditionellerweise würde ein gesamtes TES-Q-DAG alle 569 Subsysteme einschließen. Der CMC 98 wird dazu abgestellt, Systemfehler anzunehmen und zu diagnostizieren. In anderen Ausführungsformen kann der CMC 98 Teil des Flugcomputers sein, der die Aufgabe hat, andere Flugzeugfunktionen auszuführen, wie z.B. die Navigation. Der CMC 98 schließt generell einen zentralen Prozessor für das Ausführen des Diagnoseprogramms, Programmspeicher für das Speichern des Diagnoseprogramms, das Speichern von Eingaben für das Erhalten von Betriebs- oder Leistungsdaten und das Speichern von Informationen von den Subsystemen, ein. Der CMC 98 schließt bevorzugterweise auch eine magnetische oder optische Speicher-/Abfrageeinheit, wie z.B. ein Diskettenlaufwerk oder ein CD-ROM-Laufwerk ein und schließt auch ein bordeigenes visuelles Display, wie z.B. ein Flüssigkeitskristalldisplay (LCD) oder ein Videodisplay, ein.
  • Die vier Q-DAGs und ihre Datentabellen werden in dem CMC Speicher zusammen mit dem Beziehungsprogramm gespeichert. Der CMC 98 erhält Echtzeitinformationen von Sensoren, die zu jedem Subsystem innerhalb des TES zugeordnet sind und konvertiert diese Informationen zu Statusvariablen. Diese Statusvariablen können den Betriebszustand der Subsysteme reflektieren. Die Q-DAG-Dateien stellen Diagnosen bereit, die notwendig sind, um fehlerhafte Subsysteme, basierend auf den Statusvariablen, die von dem CMC empfangen werden, zu identifizieren. Beim Erhalten von Systeminformationen repliziert der CMC die notwendige Anzahl von Q-DAG-Instanzen und vereinigt damit die Datentabelleninformationen für jeden Q-DAG. Der Q-DAG wird dann ausgewertet und ein Bericht, der das wahrscheinlich fehlerhafte Subsystem anzeigt, wird dann in dem CMC Speicher gespeichert oder angezeigt.
  • In dem TES werden Video und Audio-Informationen seriell zu den ADS gesendet. Als Ergebnis brauchen nicht alle Subsysteme repliziert werden, um eine Diagnose analyse auszuführen. Z.B. werden, falls ein Fehler in dem fünften ADS Block delektiert wird, vier ADB Q-DAGs von dem ADB Q-DAG, der im Speicher gespeichert ist, repliziert. Die gespeicherten AVU- und PI-Q-DAGs werden jeweils 174-mal repliziert. Die Matrix und Q-DAG-Ebenen-Informationen werden abgefragt, um Q-DAG-Verbindungsdaten bereitzustellen. Unter Benutzung des neu konstruierten Q-DAGs, welcher ADS1 bis ADS5 abdeckt, wird eine Determinierung durchgeführt, ob der Fehler, der in ADS5 detektiert wurde, ein Ergebnis eines Fehlers bei ADS5 ist oder das Ergebnis eines Fehlers bei einer der vorhergehenden ADSen ist. Daher führt der Q-DAG Auswerter eine aufsteigende („Up-Stream") Diagnose durch, bevor der fünfte Q-DAG diagnostiziert wird.
  • 11 zeigt ein Flussdiagramm für die Erfindung sowohl für Offline als auch für Online. Im ersten Schritt 121 wird der Q-DAG Offline durch das System 20, das in 2 gezeigt wird, generiert und die entsprechende Datentabelle generiert. In dem nächsten Schritt 122 werden die Q-DAGs und die Datentabellen in dem Hostsystemspeicher, gewöhnlicher Weise der CMC-Speicher, gespeichert. Im Betrieb detektiert der CMC einen Fehler 123 und repliziert dann die notwendige Anzahl von Q-DAGs 124. Die Datentabelleninformation wird dann abgefragt 125, um einen System-Q-DAG zu erzeugen. Der Q-DAG wird dann ausgewertet 126 unter Benutzung der detektierten Fehlervariablen und eine Liste von wahrscheinlich fehlerhaften Subsystemen wird auf dem Host-System-Display angezeigt oder in Speicher 127 für die spätere Abfrage durch die Wartungsmannschaft gespeichert. Wenn dieser Ablauf komplettiert wurde, wird die generierte Q-DAG Information gelöscht, bis ein weiterer Fehler detektiert wird; zu diesem Zeitpunkt wird diese Operation wiederholt. Dieser Prozess kann auch in einem vorbestimmten Wartungsintervall komplettiert werden. Durch das Löschen des Q-DAGs bewahrt das Diagnosesystem wertvollen Computerspeicher.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung in beträchtlichem Detaillierungsgrad mit Referenz zu bestimmten spezifischen Konfigurationen der Erfindung beschrieben wurde, sind andere Versionen möglich. Daher soll der Rahmen der anhängenden Ansprüche nicht durch spezifische beschriebene Ausführungsformen limitiert sein.

Claims (9)

  1. Computergestütztes, eingebettetes Echtzeit-Diagnosesystem, das Folgendes umfasst: ein Hostsystem mit einer Mehrzahl von wiederholten Subsystemen, das Folgendes umfasst: einen Computer (98) zum Abarbeiten von Programmen; einen Computerspeicher zum Speichern von Programmen; eine Mehrzahl von Q-DAG-(Query Directed Acyclic Graph)-gestützten Diagnose-Inferenzprogrammen (57), eines für jeden Subsystemtyp in der genannten Mehrzahl von wiederholten Subsystemen, wobei die genannten Programme in dem genannten Speicher gespeichert sind und von dem genannten Computer (98) abgearbeitet werden, um diesen zu befähigen, eine Diagnose-Inferenz als Reaktion auf Fehlerdaten von einem Subsystem in einem aus den genannten mehreren Typen von wiederholten Subsystemen zu erzeugen; ein Replikationsprogramm, das in dem genannten Speicher gespeichert ist und von dem genannten Computer (98) abgearbeitet werden kann, um den genannten Computer (98) zu befähigen, jedes der genannten Diagnose-Inferenzprogramme (57) zu replizieren, um eine Diagnose-Inferenz als Reaktion auf Fehlerdaten von einem Subsystem in einem aus den genannten mehreren Typen von wiederholten Subsystemen zu leiten; und ein Konnektivitätsprogramm (60), das in dem genannten Speicher gespeichert ist und von dem genannten Computer (98) abgearbeitet werden kann, um diesen zu befähigen zu bestimmen, wie die genannten replizierten Diagnose-Inferenzprogramme (57) miteinander und mit den genannten Diagnose-Inferenzprogrammen (57) kommunizieren.
  2. System nach Anspruch 1, wobei das genannte System ein Flugzeugunterhaltungssystem (90) umfasst.
  3. System nach Anspruch 1, wobei das Konnektivitätsprogramm (60) auf der Basis dessen, wie die genannten mehreren Typen von repetitiven Subsystemen verbunden sind und in dem genannten Hostsystem kommunizieren, bestimmt, wie die genannten replizierten Diagnose-Inferenzprogramme (57) kommunizieren.
  4. Diagnose-Computerprogramm, das auf einem rechnerlesbaren Medium gespeichert ist, um Fehler zu erkennen und die wahrscheinliche Ursache der genannten Fehler in einem Hostsystem mit wiederholten Subsystemen zu ermitteln, das Folgendes umfasst: ein rechnerlesbares Q-DAG-(Query Directed Acyclic Graph)-gestütztes Diagnose-Inferenzprogramm, um einen Computer zu veranlassen, eine Diagnose-Inferenz auf einem der genannten wiederholten Subsysteme zu erzeugen; ein rechnerlesbares Replikationsprogramm, um den genannten Computer zu veranlassen, das genannte Diagnose-Inferenzprogramm zu replizieren, wenn ein Fehler auf einem der genannten wiederholten Subsysteme erkannt wird, um eine Reihe von replizierten Diagnose-Inferenzprogrammen zu erzeugen, um den genannten Computer zu veranlassen, eine Diagnose-Inferenz an einem Teil des Hostsystems durchzuführen, der das Subsystem enthält, an dem der Fehler erkannt wurde; und ein rechnerlesbares Konnektivitätsprogramm, um den genannten Computer zu veranlassen zu bestimmen, wie die genannten replizierten Diagnose-Inferenzprogramme miteinander und mit dem genannten Diagnose-Inferenzprogramm kommunizieren.
  5. Diagnose-Computerprogramm nach Anspruch 4, das auf einem rechnerlesbaren Medium gespeichert ist, wobei die Zahl der replizierten Diagnose-Inferenzprogramme den genannten Computer befähigt, eine Diagnose-Inferenz an einem Teil des Hostsystems durchzuführen, das alle Subsysteme mit einem Einfluss auf das Subsystem enthält, in dem der Fehler erkannt wurde.
  6. Diagnose-Computerprogramm nach Anspruch 4 oder 5, das auf einem rechnerlesbaren Medium gespeichert ist, wobei das Hostsystem mehrere wiederholte Subsystemtypen umfasst und das Diagnose-Inferenzprogramm zum Durchführen einer Diagnose-Inferenz an einem der genannten wiederholten Subsystemtypen umfasst.
  7. Diagnose-Computerprogramm nach einem der Ansprüche 4 bis 6, das auf einem rechnerlesbaren Medium gespeichert ist, wobei das genannte System mit wiederholter Architektur ein Flugzeugunterhaltungssystem ist.
  8. Diagnose-Computerprogramm nach einem der Ansprüche 4 bis 7, das auf einem rechnerlesbaren Medium gespeichert ist, wobei das genannte Konnektivitätsprogramm (60) auf der Basis dessen, wie die genannten wiederholten Subsysteme verbunden sind und in dem genannten Hostsystem kommunizieren, bestimmt, wie die genannten replizierten Diagnose-Inferenzprogramme (57) kommunizieren.
  9. Verfahren zum Erfassen und isolieren von Fehlern in einem Hostsystem mit wiederholten Subsystemen, umfassend die folgenden Schritte: Speichern (122) eines Q-DAG-(Query Directed Acyclic Graph)-gestützten Diagnose-Inferenzprogramms, das eines der genannten wiederholten Subsysteme repräsentiert, wobei das genannte Inferenzprogramm zum Ermitteln der Ursache von Fehlern in dem genannten Subsystem verwendet wird; Erkennen (123) eines Fehlers in einem der genannten wiederholten Subsysteme; Replizieren (124) der genannten Diagnose-Inferenzprogramme mehrere Male, um so die Ursache des genannten Fehlers zu ermitteln, wobei das genannte Replizieren auf der Architektur des genannten Hostsystems basiert; Generieren (125) eines Konnektivitätsalgorithmus zum Verbinden der genannten replizierten Diagnose-Inferenzprogramme, so dass sie miteinander und mit dem genannten Diagnose-Inferenzprogramm kommunizieren können, auf der Basis dessen, wie die genannten wiederholten Subsysteme miteinander in dem genannten Hostsystem kommunizieren; Beurteilen (126) der genannten Diagnose-Inferenzprogramme auf der Basis der genannten erkannten Fehler, um zu ermitteln, welches der genannten wiederholten Subsysteme die wahrscheinliche Ursache der genannten Fehler ist; und Generieren (127) eines Berichts über die Ursache der genannten Fehler.
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