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Technisches
Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft eine Hecktürplatte bzw.
Heckklappenplatte mit einer Wischereinrichtung zum Wischen eines
Fensterglases der Windschutzscheibe, der Heckscheibe oder ähnlichem
von Kraftfahrzeugen mit einem Wischerblatt und insbesondere eine
verbesserte Einrichtung, welche geeignet ist zum Wischen des Fensterglases
mit einer seitlich verlängerten
Form.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Als
Wischereinrichtung zum Wischen der Windschutzscheibe ist die Einrichtung
bekannt, welche vorgesehen ist mit einem Wischermotor, einer Schwenkwelle,
einem Wischerarm, der an der Schwenkwelle befestigt ist, einem Wischerblatt,
das mit dem Wischerarm verbunden ist, und einer Wischerverbindung,
welche zwischen dem Wischermotor und der Schwenkwelle verbindet,
und wobei die Einrichtung so angeordnet ist, dass die Schwenkwelle
wechselweise entsprechend der Drehung des wischermotors durch die
Wischerverbindung gedreht werden kann, wobei der Wischarm auf der
Windschutzscheibe um die Schwenkwelle herum schwingt. Dabei wischt
das mit dem Wischerarm verbundene Wischblatt die Windschutzscheibe
durch eine Hin- und Her- Bewegung in einem Bogen entsprechend der
Schwing- bzw. Oszillationsbewegung des wischerarms, wobei es gleichzeitig
gegen die Windschutzscheibe gedrückt
wird.
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Bei
der bekannten Wischereinrichtung, welche so aufgebaut ist, dass
sich das Wischerblatt auf dem kreisförmigen Bogen bewegt, verbleiben,
wenn die Einrichtung angewendet wird, um eine Windschutzscheibe
einer seitlich verlängerten
Art zu wischen, ungewischte Bereiche auf beiden Seiten der Windschutzscheibe.
Um ein Auftreten solcher ungewischten Bereiche auf der Windschutzscheibe
zu verhindern wurde versucht, eine Wischereinrichtung zu entwickeln,
wie sie in dem U.S. Patent Nr. 4 642 838 oder Nr. 3 651 699 offenbart
ist, bei welcher es möglich
ist, das Wischerblatt weit auf beide Seiten der Windschutzscheibe
zu schicken, durch mechanisches Strecken des Wischerblatts durch
Benutzung der Verbindung zu dem Zeitpunkt, zu welchem beide Seiten
der Windschutzscheibe gewischt werden. Jedoch ist es bei dieser
Art von Wischereinrichtung notwendig, die überdimensionierte besondere
Verbindung zur Vergrößerung der
Länge des
Wischerblatts zu verwenden, und entsprechend gibt es ein Problem,
da es unvorteilhaft ist, eine solche Wischereinrichtung unter dem
Gesichtspunkt der Konfigurationsschnelligkeit zu verwenden.
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Außerdem ist
bei der Wischereinrichtung, die mit einem Planetengetriebe vorgesehen
ist, ein Gehäuseelement,
das in dem Planetengetriebe beinhaltet ist, in einer länglichen
ovalen Form gebildet, und daher überlappen
sich das Gehäuseelement
des Planetengetriebes und der Wischerarm kreuzweise zu dem Zeitpunkt
des Betriebes. Entsprechend besteht ein anderes Problem darin, dass
die Möglichkeit
besteht, dass Fremdkörper
zwischen dem Gehäuseelement
und dem Wischerarm hängen
bleiben. Das Dokument JP-A-63 141 857 offenbart eine Bypass- bzw. Umführungs-
bzw. Überbrückungseinrichtung,
welche die Merkmale entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches
1 der vorliegenden Erfindung beinhalten.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist daher ein Ziel dieser Erfindung, eine Heckklappenplatte zu schaffen,
welche eine Wischereinrichtung aufweist, welche einfach in ihrem
Aufbau ist, aber geeignet ist, das Fensterglas ohne Hinterlassen
von ungewischten Bereichen zu wischen, sogar wenn sie bei dem Fenster
der seitlich verlängerten Art
benutzt wird, und geeignet ist zu verhindern, dass Fremdkörper zwischen
den Wischerelementen hängen
bleiben.
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Die
Anordnung der Wischereinrichtung entsprechend dieser Erfindung zur
Erzielung des genannten Zieles ist gekennzeichnet dadurch, dass
sie folgendes aufweist: einen Wischermotor der umschaltbaren Art,
welcher an einem Chassis des Fahrzeugs befestigt ist; eine Ausgangswelle,
welche wechselweise durch den Wischermotor in oder gegen die Richtung
des Uhrzeigersinns hin- und her gedreht wird; ein Drehgehäuse, welches
an der Ausgangswelle zum Hin- und Herdrehen zusammen mit der Ausgangswelle
befestigt ist; ein stationäres Zahnrad,
welches koaxial zur Ausgangswelle angeordnet ist und an dem Fahrzeugchassis
befestigt ist; ein Leerlaufzahnrad, welches drehbar auf dem Drehgehäuse gelagert
ist und mit dem stationären
Zahnrad zur hin- und herbewegenden Drehung an dem Drehgehäuse entsprechend
der Hin- und Herdrehung des Drehgehäuses in Eingriff steht; ein
Ausgangszahnrad, das drehbar auf dem Drehgehäuse gelagert ist und drehbar
durch Eingriff mit dem Leerlaufzahnrad angetrieben wird; eine Schwenkwelle, welche
drehbar auf dem Drehgehäuse
gelagert ist und an dem Ausgangszahnrad befestigt ist; einen Wischerarm,
welcher mit der Schwenkwelle verbunden ist; und ein Wischerblatt,
welches durch den Wischerarm gehalten wird, wobei das Drehgehäuse in einer kreisförmigen Form
gebildet ist, koaxial an der Ausgangswelle befestigt ist und einen
Radius besitzt, welcher ausreichend ist, um das sta tionäre Zahnrad, das
Leerlaufzahnrad und das Ausgangszahnrad aufzunehmen, und eine Höhlung ist
an der Heckklappenplatte des Fahrzeugchassis gebildet, wobei das Drehgehäuse eine
obere Fläche
besitzt, welche mit der der Heckklappe auf einer Ebene liegt.
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Bei
der Wischereinrichtung entsprechend dieser Erfindung wird, wenn
das Drehgehäuse,
welches das stationäre
Zahnrad, das Leerlaufzahnrad und das Ausgangszahnrad beinhaltet,
gedreht wird entsprechend der Hin- und Herdrehung der Ausgangswelle
durch die Speisung bzw. Versorgung des Wischermotors mit elektrischem
Strom, die Schwenkwelle hin- und hergehend gedreht entgegen dem
hin- und hergehend drehenden Drehgehäuse durch das stationäre Zahnrad,
das Leerlaufzahnrad und das Ausgangszahnrad. Dabei wird der Wischerarm,
der mit der Schwenkwelle verbunden ist, über die Windschutzscheibe oszilliert
bzw. geschwungen und das Wischerblatt, das durch den Wischerarm
gehalten wird, wischt die Fensterscheibe des Fahrzeugs.
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Zu
diesem Zeitpunkt erreicht das Wischerblatt eine Stelle, die weiter
von der Achse der Ausgangswelle der Wischereinrichtung entfernt
ist, da die substantielle Länge
des Wischerarms um den Abstand zwischen der Ausgangswelle und der Schwenkwelle
des Drehgehäuses „verlängert" ist. Daher wird
die Fensterscheibe von seitlich verlängerter Art vollständig gewischt
ohne ungewischte Bereiche an den oberen Bereichen auf beiden Seiten
davon zu hinterlassen.
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Außerdem ist
das Drehgehäuse
mit kreisförmiger
Form mit einem Radius gebildet, welcher ausreicht, die genannten
Zahnräder
abzudecken oder aufzunehmen, und entsprechend bleiben niemals Fremdkörper zwischen
dem Drehgehäuse
und dem Wischerarm hän gen,
sogar im Fall, dass das Drehgehäuse
hin- und hergehend bewegt wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Einzelteildarstellung, welche die Anordnung
der jeweiligen Teile der Wischereinrichtung entsprechend der Erfindung zeigt;
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2 ist
eine perspektivische Einzelteildarstellung der Teile der Wischereinrichtung
der 1 von der Rückseite;
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3 ist
eine Querschnittsansicht der in 1 gezeigten
Wischereinrichtung; und
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4 bis 6 sind
Vorderansichten, welche jeweils die Arbeitsweise der in 1 gezeigten Wischereinrichtung
zeigen.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Eine
Ausführungsform
der Wischereinrichtung entsprechend dieser Erfindung wird unten
anhand der Zeichnungen 1 bis 6 beschrieben. Die
in den Figuren gezeigte Wischereinrichtung 1 ist hauptsächlich zusammengesetzt
aus einem Wischermotor 2, einem Drehgehäuse 3, einem stationären Zahnrad 4,
einem Leerlaufzahnrad 5 , einem Ausgangszahnrad 6,
einem Wischerarm 7 und einem Wischerblatt 8.
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Der
Wischermotor 2 von umschaltbarer Art ist mechanisch mit
einer Ausgangswelle 2a verbunden durch Untersetzungszahnräder, und
elektrisch mit dem Wischersteuerungsschaltkreis (nicht gezeigt)
verbunden.
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Die
Ausgangswelle 2a ist so aufgebaut, um hin- und hergehend
gedreht zu werden durch die abwechselnde Änderung der Richtung von elektrischem
Strom, der dem Wischermotor 2 zugeführt wird, wenn ein in dem Wischersteuerungsschaltkreis vorgesehener
Wischerschalter in einen Betriebszustand geschalten wird, und so
angeordnet, um periodisch hin- und hergehende Drehungen zu bestimmten
Intervallen durchzuführen,
wenn der Wischerschalter in den Unterbrechungszustand geschalten wird.
Die Ausgangswelle 2a ist mit einer Kerbverzahnung 2a1 und
einem Gewinde 2a2 an dem oberen Ende davon gebildet, wie
in 3 gezeigt.
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Das
Drehgehäuse 3 ist
in einer kreisförmigen Form
gebildet und aus einer oberen Hälfte 3a und
einer unteren Hälfte 3b zusammengesetzt.
Die obere Hälfte 3a ist
ferner aus einer oberen Platte 3a1 und einer Seitenplatte 3a2 wie
in 1 und 2 gezeigt zusammengesetzt.
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Die
scheibenförmige
obere Platte 3a1 ist mit einer rund geformten Verbindungsöffnung 3a3 gebildet,
um mit der Ausgangswelle 2a in deren Mitte verbunden zu
werden. Die Verbindungsöffnung 3a3 ist mit
einer Kerbverzahnungsaufnahme 3a4 vorgesehen.
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Die
obere Platte 3a1 ist ferner mit einer Wellenöffnung 3a5 zur
Lagerung des Ausgangszahnrades 6 an einer Stelle nahe des äußeren Umfangs
davon gebildet. Die Wellenöffnung 3a5 ist
mit einem ersten Auflager 9 angeordnet.
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Die
obere Fläche 3a6 der
oberen Platte 3a1 ist abgeflacht. Die obere Platte 3a1 ist
mit einem oval- förmigen
unteren halb verbindenden Abschnitt 3a8 von der Mitte (Verbindungsöffnung 3a3)
in Richtung des äußeren Umfangs
(Wellenöffnung 3a5)
an der unteren Fläche 3a7 davon
gebildet. Der unter halb- verbindende Abschnitt 3a8 ist
mit einem Vorsprung 3a9 zur drehbaren Lagerung des Leerlaufzahnrads 5 gebildet
durch Vorstehen in einer wellen- ähnlichen Form in deren Mitte.
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Die
Seitenplatte 3a2 ist mit einer zylindrischen Form gebildet
und mit dem äußeren Umfang der
oberen Platte 3a1 verbunden.
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Die
untere Hälfte 3b ist
in einer ovalen plattenähnlichen
Form gebildet, um an dem unteren halb- Verbindungsabschnitt 3a8 der
oberen Hälfte 3a verbunden
zu sein, welcher mit einer runden Öffnung 3b1 zur Aufnahme
des stationären
Zahnrads 4 an dessen Endseiten gebildet ist, und ist mit
einer Wellenhalterung 3b2 zur drehbaren Lagerung des Ausgangszahnrades 6 an
seiner anderen Endseite vorgesehen. Die Wellenöffnung 3b2 ist mit
einem zweiten Auflager 10 versehen. Die untere Hälfte 3b ist
ferner mit einem Vorsprung 3b3 gebildet, der mit wellenähnlicher
Form zur drehbaren Lagerung des Leerlaufzahnrads 5 in der
Mitte davon vorsteht.
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Die
untere Hälfte 3b ist
mit dem unteren halb- Verbindungsabschnitt 3a8 der oberen
Hälfte 3a mit
Schrauben 11 verbunden.
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Das
Drehgehäuse 3,
das aus der oberen und unteren Hälfte 3a und 3b zusammengesetzt
ist, beinhaltet das stationäre
Zahnrad 4, das Leerlaufzahnrad 5 und das Ausgangszahnrad 6.
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Das
stationäre
Zahnrad 4 ist mit einem Stirnradteil 4a und einem
Nabenteil 4b in einem Körper vorgesehen.
Der Nabenteil 4b ist mit zylindrischer Form gebildet. Die
Welle des stationären
Zahnrads 4 ist hohl, um eine Durchgangsöffnung 4c zu bilden, durch
welche die Ausgangswelle 2a läuft. Das stationäre Zahnrad 4 ist
mit einem dritten Auflager 12 in der Durchgangsöffnung 4c vorgesehen.
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Der
Nabenteil 4b des stationären Zahnrades 4 ist
in eine Halterung 14 eingesetzt und an der Halterung 14 mit
Arretierungsbolzen 13 befestigt, folglich ist das stationäre Zahnrad 4 an
einem Fahrzeugchassis 81 durch die Halterung 14 befestigt,
so dass sie sich nicht bewegt.
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Der
Wischermotor 2 ist an dem Fahrzeugchassis 81 (Heckklappenaußenplatte)
durch die Halterung 14 an der Innenseite der Platte 81 befestigt, und
die Ausgangswelle 2a steht nach außen durch eine Unterlegscheibe 16 vor,
die in einer Wellenöffnung 8ab befestigt
ist, welche in der Heckklappenaußenplatte 81 gebildet
ist.
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Die
Ausgangswelle 2a läuft
durch das dritte Auflager 12 in der Durchgangsöffnung 4c des
stationären
Zahnrades 4. Außerdem
läuft die
Ausgangswelle 2a durch die Verbindungsöffnung 3a3 der oberen
Hälfte 3a des
Drehgehäuses 3,
die Kerbverzahnung 2a1 der Ausgangswelle 2a ist
in der Kerbverzahnungsaufnahme 3a4 der oberen Hälfte 3a befestigt,
und die Ausgangswelle 2a ist an der oberen Hälfte 3a des
Drehgehäuses 3 durch
Befestigung einer Gegenmutter 15 auf dem Gewinde 2a2 der
Ausgangswelle 2a befestigt.
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Das
Drehgehäuse 3 ist
in einer Höhlung 81a enthalten,
welche in der Außenplatte 81 des
Fahrzeugchassis gebildet ist und derart angeordnet, um sich in der
Höhlung
zusammen mit der Ausgangswelle 2a zu drehen.
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Das
stationäre
Zahnrad 4 ist angeordnet, um sich nicht unabhängig von
der Drehung der Ausgangswelle 2a zu drehen, wie oben beschrieben,
und kämmt
mit dem Leerlaufzahnrad 5 und dessen Stirnradteil 4a.
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Das
Leerlaufzahnrad 5 ist mit einem Stirnradteil 5a versehen,
um mit dem Stirnradteil 4a des stationären Zahnrades 4 an
dessen äußeren Umfangsteil
in Eingriff zu stehen. Das Leerlaufzahnrad 5 ist mit einem
vierten Auflager 17 in dessen Mitte versehen, und drehbar
durch die Vorsprünge 3a9 und 3b3 der
oberen und unteren Hälfte 3a und 3b des Drehgehäuses 3 durch
das Auflager 17 gelagert.
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Das
Leerlaufzahnrad 5 rotiert um das stationäre Zahnrad 4 während es
sich um seine eigen Achse dreht entsprechend der hin- und hergehenden Drehung
des Drehgehäuses 3.
Das Leerlaufzahnrad 5 steht mit dem Ausgangszahnrad 6 an
dem Stirnradteil 5a in Eingriff.
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Das
Ausgangszahnrad 6 ist mit einem Stirnradteil 6a gebildet,
um mit dem Stirnradteil 5a des Leerlaufzahnrads 5 an
dem äußeren Umfangsteil
davon in Eingriff zu stehen. Das Ausgangszahnrad 6 ist mit
einer Schwenkwelle 20 in einem Körper an der axialen Mitte davon
befestigt. Die Schwenkwelle 20 ist mit einer Kerbverzahnung 20a und
einem Gewinde 20b an dem oberen Ende davon ausgebildet,
und in der oberen und unteren Hälfte 3a und 3b des
Drehgehäuses 3 gelagert.
Die Schwenkwelle 20 ist durch das Dichtungselement 18 an
dem Abschnitt abgedeckt, der von der oberen Hälfte 3a vorsteht,
steht mit einer Schwenköffnung 7a1 in
Eingriff, die in einem Armkopf 7a des Wischerarms 7 an
der Kerbverzahnung 20a gebildet ist, und ist mit dem Wischerarm 8 durch
Anschrauben einer Gegenmutter 19 in dessen Gewinde 20b verbunden.
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Das
Ausgangszahnrad 6 ist so konzipiert, dass es sich um das
stationäre
Zahnrad 4 dreht, entsprechend der hin- und hergehenden
Drehung des Drehgehäuses 3 durch
die Drehung des Leerlaufzahnrads 5. Das Verhältnis 3:2
ist für
das Zahnradverhältnis
des stationären
Zahnrades 4 und des Ausgangszahnrades 6 in dieser
Ausführungsform
gewählt.
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Die
Schwenkwelle 20 wird hin- und hergehend gedreht gegen das
Drehgehäuse 3 durch
das stationäre
Zahnrad 4, das Leerlaufzahnrad 5 und das Ausgangszahnrad 6 entsprechend
der hin- und hergehenden Drehung des Drehgehäuses 3 zusammen mit
der Ausgangswelle 2a, wobei der Wischerarm 7 zwischen
einer ersten Dreh- bzw. Umkehrungsposition B1 und einer zweiten
Umkehrungsposition B3 auf der Fensterscheibe hin- und hergeschwungen
bzw. oszilliert wird.
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Der
Wischerarm 7 ist mit dem Armkopf 7a, einer Aufnahme 7b und
einem Armstück 7c vorgesehen.
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Der
Armkopf 7a des Wischerarms 7 ist mit der Schwenkwellenöffnung 7a1 an
deren Basisende versehen, wie oben beschrieben, und mit einer Kerbverzahnungsaufnahme 7a2,
um mit der Kerbverzahnung 20a der Schwenkwelle 20 in
der Schwenkwellenöffnung 7a1 in
Eingriff zu stehen. Der Armkopf 7a ist mit einem Rückhalteverbinder 7a3 an
dessen gegenüberliegenden
Ende versehen, und bewegbar mit dem Basisende der Aufnahme an dem
Aufnahmeverbinder 7a3 verbunden.
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Die
Aufnahme 7 ist mit dem Basisende des Armstücks 7c an
dessen oberen Ende durch eine Nietverbindung befestigt, und das
Armstück 7 ist
mit dem Wischerblatt 8 an dessen oberen Ende befestigt.
Außerdem
steht eine Armfeder (nicht gezeigt) zwi schen dem Basisende des Armstücks 7c und
dem oberen Ende des Armkopfs 7a in Eingriff, entsprechend
wird das Wischerblatt 8 entsprechend der Federkraft der
Armfeder gegen die Fensterscheibe gedrückt.
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Die
Wischereinrichtung 1 ist an einer Heckklappenplatte 80 des
Fahrzeugchassis befestigt, wie in 4 gezeigt.
Die Heckklappenaußenplatte 81 der
Heckklappenplatte 80 ist mit der kreisförmigen Höhlung 81a in der Mitte
auf der unteren Seite der Fensterscheibe 82 (Heckklappenglas)
versehen, wie in 4 gezeigt. Der Innendurchmesser
der Ausnehmung 81a ist geringfügig größer als der Außendurchmesser
des Drehgehäuses 3,
und die Tiefe der Höhlung 81a ist
geringfügig
größer als
die Stärke
des Drehgehäuses 3.
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Das
Drehgehäuse 3 ist
mit der Ausgangswelle 2a verbunden, welche in die Höhlung 81a der Heckklappen-
Außenplatte 81 wie
oben beschrieben vorsteht, und ist in der Höhlung 81a aufgenommen, so
dass die obere Fläche 3a6 des
Drehgehäuses 3 und
die äußere Fläche 81a der
Heckklappen- Außenplatte 81 in
einer Ebene sein können.
Ferner ist der Außendurchmesser
des Drehgehäuses 3 so
konzipiert, dass er geringfügig
geringer als der Innendurchmesser der Höhlung 81a ist, und
daher kommen Fremdkörper
oder ähnliches
niemals zwischen die Aussparung bzw. den Hohlraum 81a.
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Bei
der Wischereinrichtung 1 ist das Drehgehäuse 3 in
der Position A1 und das Wischerblatt 8 ist in der ersten
Umkehrungsposition B1, wie in 4 gezeigt,
wenn der in dem Wischersteuerungsschaltkreis vorgesehene Wischerschalter
ausgeschaltet ist (Stopp- Zustand).
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Beginnt
die Ausgangswelle 2a die Drehung in Richtung des Uhrzeigersinns
in 4 durch Schalten des Wischerschalters in dem Wischersteuerungsschaltkreis
in den Betriebszustand, beginnt das Drehgehäuse 3 die Drehung
in Richtung des Uhrzeigersinns zusammen mit der Ausgangswelle 2a,
wobei das Leerlaufzahnrad 5 in Richtung des Uhrzeigersinns
gedreht wird, während
es sich um das stationäre
Zahnrad 4 zusammen mit dem Drehgehäuse 3 in Richtung
des Uhrzeigersinns dreht und das Ausgangszahnrad 6 wird
zusammen mit der Schwenkwelle 20 entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht. Entsprechend startet das Wischerblatt 8 von der
ersten Umkehrungsposition B1 und beginnt den Wischbetrieb in Richtung
der zweiten Umkehrungsposition B3 auf der Fensterscheibe 82.
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Während das
Drehgehäuse 3 zu
der Position A2 entsprechend der Fortdauer der Drehung der Ausgangswelle 2a im
Uhrzeigersinn gedreht wird und das Wischerblatt 8 die Mittelposition
B2 der Fensterscheibe 82 erreicht, wie in 5 gezeigt,
wischt das Wischerblatt 8 den rechten Seitenbereich 60a des Wischbereichs 60,
ohne ungewischte Bereiche auf der Fensterscheibe zu hinterlassen.
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Außerdem wischt,
während
das Drehgehäuse 3 zu
der Position A3 entsprechend der weiteren Drehung der Ausgangswelle 2a im
Uhrzeigersinn gedreht wird und das Wischerblatt 8 die zweite
Umkehrungsposition B3 der Fensterscheibe 82 erreicht, wie in 6 gezeigt,
das Wischerblatt 8 den linken Seitenbereich 60a des
Wischbereichs 60, ohne ungewischte Bereiche auf der Fensterscheibe
zu hinterlassen. Bei der Wischereinrichtung 1 wird der
Wischbereich 60 in horizontaler Richtung größer bzw.
weiter durch den Gebrauch des Planetengetriebes (das stationäre Zahnrad 4,
das Leerlaufzahnrad 5 und das Ausgangszahnrad 6),
da es möglich
ist, das Wischerblatt 8 näher an die Aus gangswelle 2a zu
schieben, um soviel näher
wie ein Abstand zwischen der Ausgangswelle 2a und der Schwenkwelle 20 zu
dem Zeitpunkt, zu welchem die Mittelposition B2 der Fensterscheibe 82 gewischt
wird, und es möglich
ist, das Wischerblatt 8 von der Ausgangswelle 2a um
den Abstand zwischen den Wellen 2a und 20 wegzubewegen
zu einem Zeitpunkt des Wischens der oberen Abschnitte auf beiden
Seiten der Fensterscheibe 82.
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Erreicht
das Wischerblatt 8 die zweite Umkehrungsposition B3, ist
der Wischersteuerungsschaltkreis so ausgebildet, dass er die Richtung
eines elektrischen Stromes ändert,
der dem Wischermator 2 zugeführt wird. Entsprechend beginnt
das Drehgehäuse 3 die
Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn zusammen mit der Ausgangswelle 2a nach der
Ankunft des Wischerblatts 8 an der zweiten Umkehrungsposition
B3, wobei das Leerlaufzahnrad 5 entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht wird, während es
sich entgegen dem Uhrzeigersinn um das stationäre Zahnrad 4 zusammen
mit dem Drehgehäuse 3 dreht,
und das Ausgangszahnrad 6 wird in Richtung des Uhrzeigersinns
zusammen mit der Schwenkwelle 20 gedreht. Daher beginnt
das Wischerblatt 8 den Wischbetrieb in Richtung der ersten
Umkehrungsposition B1. Danach wird der Wischbetrieb fortgesetzt durch
die Wiederholung der Umkehrung an der ersten und zweiten Umkehrungsposition
B1 und B3, bis der Wischerschalter in dem Steuerungsschaltkreis ausgeschaltet
wird (Stopp- Zustand).
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Wird
der Wischerschalter in den Stopp- Zustand gebracht, wenn das Wischerblatt 8 in
einer Position zwischen den Umkehrungspositionen ist, wird die Stromversorgung
zu dem Wischermotor 2 von dem Wischersteuerungsschaltkreis
fortgeführt,
bis das Wischerblatt 8 zu der ersten Umkehrungsposition
B1 zurückkehrt,
entsprechend der Funktion des automatischen Stopp- Schaltkreises,
der in dem Wischermotor 2 enthalten ist, und die Strom versorgung des
Wischermotors 2 wird abgeschaltet zur gleichen Zeit der
Ankunft des Wischerblatts 8 an der ersten Umkehrungsposition
B1, und dabei wird das Wischerblatt 8 in der ersten Umkehrungsposition
B1 gestoppt.
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Wie
erwähnt
ist es entsprechend der Wischereinrichtung dieser Erfindung, welche
mit dem stationären
Zahnrad, dem Leerlaufzahnrad und dem Ausgangszahnrad vorgesehen
ist, möglich,
den Wischbereich in die seitlich verlängerte Form auszuweiten entsprechend
der Form des Fensters des Fahrzeugs und es ist möglich, die Fensterscheibe der seitlich
verlängerten
Art zu wischen, ohne die ungewischten Bereiche zu hinterlassen.
Außerdem
sind die Zahnräder,
diese sind das stationäre
Zahnrad, das Leerlaufzahnrad und das Ausgangszahnrad, in dem Drehgehäuse angeordnet,
das in einer kreisförmigen
Form gebildet ist, und daher ist es auch möglich zu verhindern, dass Fremdkörper zwischen
den Wischerelementen hängen
bleiben.