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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Kraftwerk bzw. Aggregat, das
in der Lage ist, eine Bewegungsenergie auszugeben, indem ein Elektromotor angetrieben
wird, und ein Fahrzeug, in dem das Kraftwerk eingebaut ist, ein
Steuerungsverfahren, ein Speichermedium und ein Programm des Kraftwerks, eine
Antriebseinheit, die in der Lage ist, eine Last und ein Fahrzeug
anzutreiben, das die Antriebseinheit trägt, und ein Steuerungsverfahren,
ein Speichermedium und ein Programm für die Antriebseinheit.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Bisher
bestand ein Vorschlag für
ein herkömmliches
Kraftwerk, das einen Kondensator, der mit einem positiven Elektrodenbus
und einem negativen Elektrodenbus eines Wechselrichterschaltkreises
verbunden ist, um einem Elektromotor eine dreiphasige Wechselstromleistung
zuzuführen,
und eine Gleichstromleistungsquelle aufweist, die mit dem positiven
Elektrodenbus oder dem negativen Elektrodenbus des Wechselrichterschaltkreises
und einem Sternpunkt des Elektromotors verbunden ist (z. B. japanische
Patentoffenlegungsschrift Hei 10-337047, japanische Patentoffenlegungsschrift
11-178114 und dergleichen). Bei dieser Vorrichtung wird bewirkt, daß ein Schaltkreis,
der eine Spule einer jeden Phase des Elektromotors und ein Schaltelement
einer jeden Phase des Wechselrichterschaltkreises aufweist, als
ein Booster-Chopper- bzw.
Verstärker-Steller-Schaltkreis
zum Speichern einer elektrischen Ladung in dem Kondensator funktioniert,
indem eine Spannung der Gleichstromleistungsquelle erhöht wird,
und der Elektromotor wird unter der Voraussetzung angesteuert, daß der Kondensator,
in dem die elektrische Ladung gespeichert ist, als eine Gleichstromleistungsquelle
betrachtet wird. Eine Schaltoperation der Schaltelemente des Wechselrichterschaltkreises,
die zum Zeitpunkt des Anlegens des dreiphasigen Wechselstroms an
den Elektromotor ausgeführt
wird, bewirkt eine gleichzeitige Steuerung des Antriebs des Elektromotors
und eine Steuerung der Speicherung der elektrischen Ladungen in
dem Kondensator.
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Bei
einer solchen Kraftanlage gibt es jedoch Situationen, wo der Elektromotor
nicht mit einer gewünschten
Leistung angesteuert werden kann, obwohl die Kraftanlage bei voller
Leistung arbeiten kann, wenn die Gleichstromleistungsquelle eine
normale Temperatur aufweist; wenn die Temperatur der Gleichstromleistungsquelle
niedrig ist, wie z. B. bei einer Inbetriebnahmezeit des Elektromotors,
verlangsamt sich die Rate der chemischen Reaktion innerhalb der
Gleichstromleistungsquelle, und der Innenwiderstand der Gleichstromleistungsquelle
steigt an. Unter solchen Bedingungen ist die Leistung einer Batterie
manchmal weniger als optimal.
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Da
eine Leistungsabgabe der Gleichstromleistungsquelle abnimmt, selbst
wenn die Gleichstromleistungsquelle eine hohe Temperatur aufweist, ist
es ferner zu bevorzugen, die Temperatur der Gleichstromleistungsquelle
innerhalb eines entsprechenden Bereichs beizubehalten, damit das
Kraftwerk auf seinem maximalen Potential arbeiten kann. Damit ein
stabiler Verstärkungsbetrieb
eines Leistungsumwandlungsabschnitts ausgeführt werden kann, der als der
Booster-Chopper-Schaltkreis in dem vorstehend beschriebenen Kraftwerk
funktioniert, ist es ferner zu bevorzugen, die Temperatur dieses
Abschnitts innerhalb eines angemessenen Bereichs beizubehalten.
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Solche
Umstände
sind gleichermaßen
anwendbar auf die Temperatur einer Gleichstromleistungsquelle und
eine Temperatur eines Gleichstrom-Gleichstromwandlers in einer Vorrichtung,
in der eine Verstärkungsoperation
eines Schaltkreises, der eine Spule einer jeden Phase eines Elektromotors
und Schaltelemente eines Wandlerschaltkreises aufweist, durch den
Gleichstrom-Gleichstromwandler als Ersatz ausgeührt wird, nämlich in einer Kraftanlage,
in der eine Gleichstrom-Gleichstrom-Umwandlung einer Gleichstromspannung,
die von der Gleichstromleistungsquelle kommt, in den Gleichstrom-Gleichstromwandler
fließt,
eine Gleichstromleistung in einem Kondensator gespeichert wird,
die Gleichstromleistung, die in dem Kondensator gespeichert ist,
in eine dreiphasige Wechselstromleistung durch eine Schaltoperation
der Schaltelemente des Wandlerschaltkreises umgewandelt wird und
die dreiphasige Wechselstromleistung dem Elektromotor zugeführt wird.
Die Situation ist für
Temperaturen in einer Antriebseinheit vergleichbar, in der eine
Gleichstrom-Gleichstromumwandlung einer Gleichstromspannung von
der Gleichstromleistungsquelle durch einen Gleichstrom-Gleichstromwandler
angeführt wird,
die Gleichstromleistung in einem Kondensator gespeichert wird und
die Gleichstromleistung, die in dem Kondensator gespeichert ist,
einem elektrischen Gerät
(einer Last) zugeführt
wird.
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Aus
der US-A-6 066 928 ist ebenfalls ein elektrisches System für ein Elektrofahrzeug
bekannt, das einen Spannungswechselrichters umfaßt, der eine Gleichstrom-Eingangsspannung
von einem Gleichstromeingangsschaltkreis empfängt und eine variable Wechselstromspannung
einer variablen Frequenz erzeugt. Dieses System umfaßt keine
Einrichtung zur Beibehaltung angemessener Temperaturbedingungen.
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Es
ist eine Aufgabe der Antriebseinheit und des Steuerungsverfahrens
gemäß der vorliegenden Erfindung,
eine Leistung durch Beibehalten von angemesseneren Temperaturbedingungen
für die
Leistungsquelle oder den Gleichstrom-Gleichstromwandler zu maximieren.
Ferner bezieht sich die Antriebseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung
auf ein Maximieren einer Leistung durch rasches Erwärmen der
Leistungsquelle, wenn die Temperatur der Leistungsquelle niedrig
ist. Ferner bezieht sich die Antriebseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung
auf eine Maximierung der Leistung durch Einschränkung der Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers.
Ferner ist die vorliegende Erfindung darauf bezogen, ein Fahrzeug
bereitzustellen, das eine angemessenere Temperatur in der Antriebseinheit
beibehält,
um die Leistung der Antriebseinheit zu maximieren. Das Speichermedium
und Programm gemäß der vorliegenden
Erfindung sind darauf bezogen, zu bewirken, daß ein Computer als eine Steuervorrichtung zur
Beibehaltung von angemesseneren Temperaturen für die Leistungsquelle oder
den Gleichstrom-Gleichstromwandler funktioniert.
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Aus
der US-A-5 710 699 ist ebenso eine Vorrichtung für eine Belastungsverteilung
einer Batterie in einem elektrischen Leistungssystem bekannt. Die Vorrichtung weist
einen ersten Gleichstrom-Gleichstromwandler und eine zusätzliche
passive Energiespeichervorrichtung auf, die mit einem Gleichstromverknüpfung durch
einen zweiten Gleichstrom-Gleichstromwandler gekoppelt ist. Diese
Vorrichtung weist keine Einrichtung auf, um für eine Beibehaltung angemessenerer
Temperaturbedingungen zu sorgen.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Antriebseinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung weist folgende Merkmale auf:
einen Gleichstrom-Gleichstromwandler,
der Energiespeichereinrichtungen aufweist, die in der Lage sind, einen
Gleichstrom als Energie vorübergehend
als Energie zu speichern, und die in der Lage sind, durch Schalten
von Schaltelementen eine Gleichstrom-Gleichstromumwandlung einer
eingegebenen Gleichstromspannung unter Verwendung der in den Energiespeichereinrichtungen
gespeicherten Energie auszuführen
und eine Last mit der umgewandelten Gleichstromspannung zu versorgen;
eine
Leistungsquelle, die in der Lage ist, dem Gleichstrom-Gleichstromwandler
eine Gleichstromleistung zuzuführen;
und
Temperatursteuereinrichtungen zum Ausführen einer Schaltsteuerung
des Schaltelements, um die Temperatur zu steuern, basierend auf
einer Temperatur der Leistungsquelle oder einer Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers.
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In
der Antriebseinheit der gemäß vorliegenden
Erfindung kann die Temperatur der Leistungsquelle oder die Temperatur
des Gleichstrom-Gleichstromwandlers angemessener beibehalten werden, so
daß ein
volles Leistungspotential realisiert werden kann, selbst in einer
einfach aufgebauten Vorrichtung, weil die Temperatursteuerungseinrichtungen eine
Schaltsteuerung der Schaltelemente basierend auf einer Temperatur
der Leistungsquelle oder einer Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers ausführen, um
die Temperatur des entsprechenden Elements zu steuern. Hier umfaßt der Begriff "Leistungsquelle" eine Leistungsquelle
auf, die aufgeladen und entladen werden kann. Nachstehend weist die "Leistungsquelle", wenn nicht anders
angegeben, die vorstehenden Elemente auf.
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Bei
einer solchen erfindungsgemäßen Antriebseinheit
können
Vorkehrungen getroffen werden, daß eine elektrische Speichervorrichtung,
die mit einer Leistung aufgeladen werden kann, die von dem Gleichstrom-Gleichstromwandler
ausgegeben wird, bereitgestellt wird und die Temperatursteuereinrichtungen
Einrichtung sind zum Steuern einer geladenen Spannung der elektrischen
Speichervorrichtung durch eine Schaltsteuerung basierend auf einer
Temperatur der Leistungsquelle oder einer Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers.
In der ersten Antriebseinheit können
bei einem solchen Aspekt der vorliegenden Erfindung Temperatursteuereinrichtungen
Einrichtungen zum Ausführen
einer Schaltsteuerung sein, um eine geladene Spannung der elektrischen
Speichervorrichtung höher
als normal einzustellen, wenn eine Temperatur der Leistungsquelle ein
erster Schwellenwert oder diesen unterschreitet, und die Temperatursteuereinrichtungen
können
zudem Einrichtungen zum Ausführen
der Schaltsteuerung sein, um eine geladene Spannung der elektrischen
Speichervorrichtung geringer einzustellen als normal, wenn eine
Temperatur der Leistungsquelle ein zweiter Schwellenwert ist oder
diesen überschreitet.
Ferne können
bei der Antriebseinheit in einem solchen Aspekt der vorliegenden
Erfindung, bei dem die elektrische Speichervorrichtung vorgesehen
ist, die Temperatursteuereinrichtungen Einrichtung zum Auferlegen
von Einschränkungen
auf die geladene Spannung der elektrischen Speichervorrichtung und zum
Ausführen
der Schaltsteuerung sein, wenn eine Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers ein
dritter Schwellenwert ist oder ein diesen überschreitet. Indem die geladene
Spannung der elektrischen Speichervorrichtung gesteuert wird, besteht die
Möglichkeit,
eine angemessenere Temperatur für die
Leistungsquelle oder den Gleichstrom-Gleichstromwandler beizubehalten.
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In
der Antriebseinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung können
die Temperatursteuereinrichtungen ferner Einrichtungen zum Einstellen
einer Schaltfrequenz der Schaltelemente basierend auf einer Temperatur
der Leistungsquelle oder einer Tempe ratur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers
und zum Ausführen
einer Schaltsteuerung mit einer voreingestellten Schaltfrequenz
sein. Bei der Antriebseinheit bei einem solchen Aspekt der vorliegenden Erfindung
können
die Temperatursteuereinrichtungen Einrichtungen zum Einstellen der
Schaltfrequenz auf einen niedrigeren Wert als normal und zum Ausführen einer
Schaltsteuerung sein, wenn eine Temperatur der Leistungsquelle ein
vierter Schwellenwert oder diesen unterschreitet, und die Temperatursteuereinrichtungen
auch Einrichtungen zum Einstellen der Schaltfrequenz auf einen höheren Wert
als normal und zum Ausführen
einer Schaltsteuerung sein, wenn eine Temperatur der Leistungsquelle
ein fünfter Schwellenwert
ist oder diesen überschreitet.
Ferner können
bei der Antriebseinheit bei einem Aspekt der vorliegenden Erfindung,
bei dem die Schaltfrequenz der Schaltelemente des Gleichstrom-Gleichstromwandlers
eingestellt wird, die Temperatursteuereinrichtungen Einrichtungen
zum Einstellen der Schaltfrequenz auf einen niedrigeren Wert als
normal und zum Ausführen
einer Schaltsteuerung sein, wenn die Temperaturen der Schaltelemente
ein sechster Schwellenwert sind oder diesen überschreiten, und die Temperatursteuereinrichtungen
können
zudem Einrichtungen zum Einstellen der Schaltfrequenz der Schaltelemente
auf einen höheren
Wert als normal und zum Ausführen
einer Schaltsteuerung sein, wenn eine Temperatur der Energiespeichereinrichtungen
ein siebter Schwellenwert ist oder diesen überschreitet. Wie vorstehend
beschrieben, ist es möglich,
angemessenere Temperaturen in der Leistungsquelle oder dem Gleichstrom-Gleichstromwandler
beizubehalten, indem der Einstellvorgang der Schaltfrequenz der
Schaltelemente des Gleichstrom-Gleichstromwandlers gesteuert wird.
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Ferner
kann die Antriebseinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung so konfiguriert sein, daß die vorstehend beschriebene
Last ein Elektromotor ist, der durch einen mehrphasigen Strom angetrieben wird
und einen Wechselrichterschaltkreis aufweist, der in der Lage ist,
eine Gleichstromleistung, die durch den Gleichstrom-Gleichstromwandler
umgewandelt wird, in eine mehrphasige elektrische Leistung umzuwandeln
und die mehrphasige elektrische Leistung dem Elektromotor zuzuführen.
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Hier
umfaßt
der Begriff "Elektromotor" auch Elektromotoren,
die als Generatormotoren funktionieren, die in der Lage sind, Elektrizität zu erzeugen.
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Ein
Fahrzeug gemäß der vorliegenden
Erfindung kann eine Antriebseinheit und einen Elektromotor aufweisen,
so daß es
sich bei der Last um den Elektromotor handelt, der durch einen mehrphasigen Strom
angesteuert wird. Somit kann die Temperatur innerhalb der Vorrichtung
auf einem angemesseneren Wert beibehalten werden, der es ermöglicht,
ein Fahrzeug bereitzustellen, das sein Leistungspotential voll demonstriert.
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Das
Steuerungsverfahren der Antriebseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung
ist ein Verfahren einer Antriebseinheit, die folgende Merkmale aufweist:
einen
Gleichstrom-Gleichstromwandler, der Energiespeichereinrichtungen
aufweist, die in der Lage sind, einen Gleichstrom vorübergehend
als Energie zu speichern, und die in der Lage sind, durch Schalten von
Schaltelementen eine Gleichstrom-Gleichstromumwandlung einer eingegebenen
Gleichstromspannung unter Verwendung der Energiespeichereinrichtungen
auszuführen
und eine Last mit der Gleichstromspannung zu versorgen;
eine
Leistungsquelle, die in der Lage ist, dem Gleichstrom-Gleichstromwandler
eine Gleichstromleistung zuzuführen,
und,
basierend auf einer Temperatur der Leistungsquelle oder einer Temperatur
des Gleichstrom-Gleichstromwandlers, wird eine Schaltsteuerung der
Schaltelemente ausgeführt,
um die Temperatur zu steuern.
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Bei
dem Steuerungsverfahren der Antriebseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung
besteht die Möglichkeit,
die Temperatur der Leistungsquelle oder des Gleichstrom-Gleichstromwandlers
angemessener beizubehalten, so daß eine einfach aufgebaute Vorrichtung
der Antriebseinheit ermöglicht,
ihr volles Potential zu leisten, weil eine Schaltsteuerung der Schaltelemente
basierend auf einer Temperatur der Leistungs quelle oder einer Temperatur
des Gleichstrom-Gleichstromwandlers ausgeführt wird, um die Temperatur
des entsprechenden Elements zu steuern.
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Ein
solches Steuerungsverfahren der Antriebseinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung kann derart gekennzeichnet sein, daß, basierend auf einer Temperatur
der Leistungsquelle oder Temperaturen der Schaltelemente, eine geladene
Spannung einer elektrischen Speicherspannung, die in der Antriebseinheit
beinhaltet ist und die in der Lage ist, eine von dem Gleichstrom-Gleichstromwandler
abgegebene Leistung zu speichern, durch eine Schaltsteuerung gesteuert
wird. Wie vorstehend beschrieben, besteht die Möglichkeit, durch Steuern der
geladenen Spannung der elektrischen Speicherspannung, angemessenere
Bedingungen für
die Temperatur der Leistungsquelle oder die Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers
beizubehalten.
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Ferner
kann ein Steuerungsverfahren der Antriebseinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung dadurch gekennzeichnet sein, daß, basierend auf einer Temperatur
der Leistungsquelle oder einer Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers,
eine Schaltfrequenz der Schaltelemente eingestellt wird und eine
Schaltsteuerung bei der eingestellten Schaltfrequenz ausgeführt wird.
Wie vorstehend beschrieben, besteht die Möglichkeit, angemessenere Bedingungen
für die
Temperatur der Leistungsquelle oder die Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers
beizubehalten, indem die Einstellung der Schaltfrequenz der Schaltelemente
des Gleichstrom-Gleichstromwandlers gesteuert wird.
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Ein
Speichermedium gemäß der vorliegenden
Erfindung speichert in einer Antriebseinheit, die folgende Merkmale
aufweist:
einen Gleichstrom-Gleichstromwandler, der Energiespeichereinrichtungen
aufweist, die in der Lage sind, einen Gleichstrom vorübergehend
als Energie zu speichern, und die in der Lage ist, durch Schalten
von Schaltelementen, eine Gleichstrom-Gleichstromumwandlung einer
eingegebenen Gleichstromspannung durch Verwendung der in den Energiespeichereinrichtungen
gespeicherte Energie auszuführen
und eine Last mit der umgewandelten Gleichstromspannung zu versorgen;
und
eine Leistungsquelle, die in der Lage ist, dem Gleichstrom-Gleichstromwandler
eine elektrische Gleichstromleistung zuzuführen,
ein computerlesbares
Programm, das bewirkt, das ein Computer als Temperatursteuereinrichtung
zum Ausführen
einer Schaltsteuerung der Schaltelemente, um die Temperatur zu steuern,
basierend auf einer Temperatur der Gleichstromleistungsquelle oder
einer Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers funktioniert.
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In
dem Speichermedium gemäß der vorliegenden
Erfindung kann eine angemessene Temperatur in der Leistungsquelle
oder dem Gleichstrom-Gleichstromwandler beibehalten werden, so daß es für eine einfach
aufgebaute Antriebseinheit möglich
ist, bei vollem Betriebspotential zu arbeiten, weil das Speichermedium
das computerlesbare Programm speichert, das bewirkt, daß der Computer
als die Temperatursteuereinrichtung zum Ausführen einer Schaltsteuerung
der Schaltelemente des Wechselrichterschaltkreises funktioniert,
um eine Temperatursteuerung basierend auf einer Temperatur der Leistungsquelle
oder einer Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers auszuführen, wenn
der Computer in die Antriebseinheit eingebaut ist und die Antriebseinheit
dazu gebracht wird, zu arbeiten.
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Ein
Programm gemäß der vorliegenden
Erfindung befindet sich in einer Antriebseinheit, die folgende Merkmale
aufweist:
einen Gleichstrom-Gleichstromwandler, der Energiespeichereinrichtungen
aufweist, die in der Lage sind, einen Gleichstrom vorübergehend
als Energie zu speichern, und die in der Lage sind, durch Schalten von
Schaltelementen, eine Gleichstrom-Gleichstromumwandlung einer eingegebenen
Gleichstromspannung durch Verwendung der in den Energiespeichereinrichtungen
gespeicherte Energie auszuführen
und eine Last mit der umgewandelten Gleichstromspannung zu versorgen;
und
eine Leistungsquelle, die in der Lage ist, dem Gleichstrom-Gleichstromwandler
eine Gleichstromleistung zuzuführen,
ein
computerlesbares Programm, das bewirkt, das ein Computer als Temperatursteuereinrichtung
zum Ausführen
einer Schaltsteuerung der Schaltelemente, um die Temperatur zu steuern,
funktioniert, basierend auf einer Temperatur der Gleichstromleistungsquelle
oder einer Temperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers.
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Das
Programm gemäß der vorliegenden
Erfindung bewirkt, daß der
Computer als die Temperatursteuereinrichtung zum Ausführen einer
Schaltsteuerung der Schaltelemente des Wechselrichterschaltkreises
funktioniert, um eine Temperatursteuerung auszuführen, basierend auf einer Temperatur der
Leistungsquelle oder einer Temperatur des Gleichstromwandlers, und
daher kann, wenn der Computer in die Antriebseinheit eingebaut ist
und bewirkt wird, daß die
Antriebseinheit arbeitet, eine angemessene Temperatur in der Leistungsquelle
oder dem Gleichstrom-Gleichstromwandler beibehalten werden, so daß es für die Antriebseinheit
möglich
ist, ihr volles Leistungspotential auszuschöpfen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine Skizze des Aufbaus eines Kraftwerks 20 darstellt,
das nicht der vorliegenden Erfindung entspricht.
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2 ist
ein Schaltdiagramm des Kraftwerks 20, und es zeigt eine
u-Phase von Dreiphasenspulen eines Motors 22.
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3 ist
ein Flußdiagramm,
das eine Leistungsquellentemperaturanstiegs-Verarbeitungsroutine
exemplarisch darstellt, die durch einen elektronische Steuereinheit 40 des
Kraftwerks 20 ausgeführt werden
soll.
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4 ist
eine exemplarische Zeichnung, die eine Wellenform eines Sternpunktstroms
während
eines Erwärmungsvorgangs
exemplarisch darstellt.
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5 ist
ein Blockdiagramm, das eine Skizze des Aufbaus eines Kraftwerks 20B gemäß einem Alternativbeispiel
darstellt,
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6 ist
ein Schaltungsdiagramm des Kraftwerks 20B des Alternativbeispiels,
und das Diagramm zeigt eine u-Phase der Dreiphasenspulen des Motors 22.
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7 ist
ein Flußdiagramm,
das eine Schaltkreisstemperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine exemplarisch
darstellt, die durch die elektronische Steuereinheit 40 ausgeführt werden
soll.
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8 zeigt
eine Beziehung zwischen einer Reaktortemperatur T1 und einem Spannungs-Höchstwerts
V1max und eine Beziehung zwischen einer Transistortemperatur Tt
und einem Spannungshöchstwert
Vtmax.
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9 ist
ein Flußdiagramm
einer Beispielschaltkreisstemperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine,
die durch die elektronische Steuereinheit 40 ausgeführt werden
soll.
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10 zeigt
eine Beziehung zwischen den Wärmewerten
von Transistoren T1 bis T6 und Spulen des Elektromotors 22 und
einer Schaltfrequenz.
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11 ist
ein Blockdiagramm, das eine Skizze des Aufbaus eines Kraftwerks 120 gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt.
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12 ist
ein Flußdiagramm,
das eine Leistungstemperaturanstiegs-Verarbeitungsroutine beispielhaft
darstellt, die durch eine elektronische Steuerungseinheit 140 des
Kraftwerks 120 gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgeführt
werden soll.
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13 ist
ein Flußdiagramm,
das eine Gleichstrom-Gleichstromwandler-Temperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine
beispielhaft darstellt, die durch eine elektronische Steuerungseinheit 140 ausgeführt werden
soll.
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14 zeigt
eine Beziehung zwischen einer Reaktortemperatur T12 und einem Spannungshöchstwert
V1max2 und eine Beziehung zwischen einer Transistortemperatur Tt2
und einem Spannungshöchstwert
Vtmax2.
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15 ist
ein Flußdiagramm,
das die Gleichstrom-Gleichstromwandler-Temperatursteuerungsverarbeitungsroutine
exemplarisch darstellt, die durch die elektronische Steuereinheit 140 ausgeführt werden
soll.
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16 zeigt
eine Beziehung zwischen den Wärmewerten
der Transistoren T7 und T8 und einem Reaktor L und einer Schaltfrequenz.
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BESTER MODUS
ZUM AUSFÜHREN
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die
beigefügten
Zeichnungen näher
erläutert.
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Die
Erfindung ist in dem Beispiel von 11 ff
verkörpert.
Die Kraftanlagen von 1 bis 10 sind
nicht erfindungsgemäß; jedoch
sind sie für
das Verständnis
der Erfindung von Nutzen.
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1 ist
ein Blockdiagramm, das einen Überblick über den
schemenhafte Aufbau eines Kraftwerks 20 darstellt. Das
Kraftwerk 20 weist einen Elektromotor 22 auf,
der durch einen dreiphasigen Wechselstrom arbeitet; einen Wechselrichterschaltkreis 24,
der in der Lage ist, eine elektrische Gleichstromleistung in eine
dreiphasige Wechselstromleistung umzuwandeln und die umgewandelte
Leistung dem Elektromotor 22 zuzuführen; einen Kondensator 30,
der mit einem positiven Elektrodenbus 26 und einem negativen
Elektrodenbus 28 des Wechselrichterschaltkreises verbunden
ist; eine Gleich stromleistungsquelle 32, die mit einem
Sternpunkt des Elektromotors 22 und dem negativen Elektrodenbus 28 des Wechselrichterschaltkreises 24 verbunden
ist; einen Temperaturkondensator 50 zum Erfassen einer
Temperatur der Gleichstromleistungsquelle 32; und eine elektronische
Steuerungseinheit 40, die die gesamte Vorrichtung steuert.
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Der
Elektromotor 22 ist beispielsweise ein synchroner Motorgenerator,
der in der Lage ist, eine Elektrizität zu erzeugen, und der einen
Rotor aufweist, an dessen äußerer Oberfläche ein
Dauermagnet angebracht ist, und einen Stator, an den Dreiphasenspulen
gewunden sind. Eine Drehachse des Elektromotors 22 ist
eine Abgabeachse des Kraftwerks gemäß der ersten Ausführungsform,
und die Leistung wird von der Abgabeachse abgegeben. Weil der Beispielsmotor 22 gemäß der ersten
Ausführungsform
ein Motorgenerator ist, kann der Elektromotor 22 ferner
eine Elektrizität
erzeugen, wenn in seine Drehachse eine Leistung eingegeben wird.
Zudem ist die Drehachse des Motors 22 direkt oder indirekt
mit einer Radachse verbunden, wenn das Kraftwerk 20 gemäß der ersten
Ausführungsform
in ein Fahrzeug eingebaut ist.
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Der
Wechselrichterschaltkreis 24 weist sechs Transistoren T1
bis T6 und sechs Dioden D1 bis D6 auf. Die sechs Transistoren T1
bis T6 sind in Paaren angeordnet, so daß diese Transistoren in bezug
auf jeweils den positiven Elektrodenbus 26 und den negativen
Elektrodenbus 28 eine Source-Seite bzw. eine Sink-Seite
sind, und die Dreiphasenspulen (u v w) des Elektromotors 22 sind
jeweils mit einem Knoten der Transistoren verbunden.
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Der
Kondensator 30 ist so aufgebaut, daß er als eine Gleichstromleistungsquelle
zum Antrieb des Elektromotors 22 funktioniert. Die Funktion
des Kondensators 30 wird nachstehend ausführlich beschrieben.
Ferner handelt es sich bei der Gleichstromleistungsquelle 32 um
beispielsweise eine sekundäre Batterie
aus Nickelmetallhydrid oder Lithiumionen. Die Gleichstromleistungsquelle 32 weist
beispielsweise eine Speicherkapazität auf, die größer ist
als die Kapazität
des Kondensators 30 mit einer identischen Spannung.
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Eine
elektronische Steuereinheit 40 ist ein Mikroprozessor mit
einer CPU 42 als die Hauptkomponente und weist einen ROM 44 auf,
der ein Verarbeitungsprogramm speichert, einen RAM 46,
der Daten vorübergehend
speichert, und Eingangs-/Ausgangs-Ports (die in den Zeichnungen nicht
gezeigt sind). In der elektronischen Steuereinheit 40 werden Befehlswerte
und dergleichen betreffend einer Leistungsquellentemperatur Tb von
einem Temperatursensor 50 zum Erfassen einer Temperatur
der Gleichstromleistungsquelle 32 und betreffend des Betrieb
des Elektromotors 22 über
den Eingangsport eingegeben. Von der elektronischen Steuereinheit 40 wird
ein Steuersignal oder dergleichen, das zum Ausführen einer Schaltsteuerung
der Transistoren T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 verwendet werden
soll, über
den Ausgangsport ausgegeben.
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Als
nächstes
erfolgt eine Beschreibung des vorstehend beschriebenen Betriebs
des Kraftwerks 20. Zunächst
wird ein Beispielbetrieb beschrieben, bei dem der Kondensator 30 als
eine Gleichstromleistungsquelle zum Zuführen von Elektrizität zum Elektromotor 22 funktioniert.
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2 ist
ein Schaltungsdiagramm der Kraftanlage 20. Das Diagramm
zeigt die u-Phase
der Dreiphasenspulen des Elektromotors 22. Unter Berücksichtigung
eines Zustands, in dem der Transistor T2 der u-Phase des Wechselrichterschaltkreises 24 ein ist,
wird ein Kurzschluß,
wie durch den gestrichelten Pfeil in der Zeichnung gezeigt ist,
gebildet, und die u-Phase der Dreiphasenspulen des Elektromotors 22 funktioniert
als ein Reaktor. Wenn der Transistor T2 in diesem Zustand abgeschaltet
wird, wird eine Energie, die in der u-Phase der Dreiphasenspulen
gespeichert ist, die als ein Reaktor funktioniert, in dem Kondensator 30 über den
Schaltkreis gespeichert, der durch den durchgehenden Pfeil in der
Zeichnung gezeigt ist. Eine Spannung kann zu diesem Zeitpunkt höher sein
als eine Spannung der Gleichstromleistungsquelle 32. Andererseits
ist es möglich,
die Gleichstromleistungsquelle 32 über den Schaltkreis unter Verwendung
eines elektrischen Potentials des Kondensators 30 aufzuladen.
Daher kann dieser Schaltkreis als eine Aufwärtsstellerschaltung und eine
Abwärtsstellerschaltung
betrachtet werden, die in der Lage ist, eine Energie der Gleichstromleistungsquelle 32 zum
Speichern von Energie in dem Kondensator 30 zu verstärken und
zudem die Gleich stromleistungsquelle 32 unter Verwendung
eines elektrischen Potentials des Kondensators 30 zu laden.
Die v- und w-Phasen der Dreiphasenspulen des Elektromotors 22 können zudem
als Aufwärtssteller- und
Abwärtsstellerschaltungen ähnlich wie
bei der u-Phase
betrachtet werden. Somit besteht die Möglichkeit, den Kondensator 30 durch
Ein- oder Ausschalten
der Transistoren T2, T4, und T6 aufzuladen oder die Gleichstromleistungsquelle 32 unter
Verwendung eines elektrischen Potentials aufzuladen, das in dem
Kondensator 30 gespeichert ist. Der Potentialunterschied,
der aus dem Aufladen des Kondensators 30 resultiert, variiert
gemäß der Größe der elektrischen
Ladung, die in dem Kondensator 30 gespeichert werden soll,
in anderen Worten, gemäß den Werten
der elektrischen Ströme,
die an den Reaktor gesendet werden sollen. Somit ist es möglich, eine
Spannung zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 30 durch eine Schaltsteuerung der Transistoren
T2, T4 und T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 und durch
Steuern der Ströme,
die an den Reaktor gesendet werden sollen, zu steuern. Um den Elektromotor 22 durch
einen solchen Schaltkreis anzusteuern, ist es lediglich notwendig,
einen Pseudo-Dreiphasen-Wechselstrom an die Dreiphasenspulen des
Elektromotors 22 zu liefern, in dem eine Schalten der Transistoren
T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 gesteuert
wird. Wenn dem Dreiphasen-Wechselstrom zu diesem Zeitpunkt Gleichstromkomponenten
hinzugefügt
werden, in anderen Worten ein elektrisches Potential des Dreiphasen-Wechselstroms
zur Plusseite oder zur Minusseite versetzt wird und der Dreiphasen-Wechselstrom dem
Elektromotor 22 zugeführt
wird, besteht die Möglichkeit,
den Elektromotor 22 unter Verwendung von Wechselstromkomponenten
anzutreiben, während
der Kondensator 30 unter Verwendung der Gleichstromkomponenten
aufgeladen wird. Durch Ausführen
einer Schaltsteuerung der Transistoren T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 besteht daher
die Möglichkeit,
den Elektromotor 22 anzutreiben, während zwischen den Anschlüssen des
Kondensators 30 eine Spannung gesteuert wird. Die Spannung
zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 30 wird beispielsweise eingestellt, so
daß sie näherungsweise
zweimal so groß ist
wie die Spannung zwischen den Anschlüssen der Gleichstromleistungsquelle 32.
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Anschließend erfolgt
eine Beschreibung des Betriebs der Erwärmung der Gleichstromleistungsquelle 32,
wenn die Gleichstromleistungsquelle 32 sich in einem Nied rigtemperaturzustand
befindet. 3 ist ein Flußdiagramm,
das eine Leistungsquellentemperaturanstiegs-Verarbeitungsroutine
beispielhaft darstellt, die durch die elektronische Steuerungseinheit 40 des
Kraftwerks ausgeführt
werden soll. Diese Routine wird jeweils zu einem vorgeschriebenen
Zeitpunkt ausgeführt.
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Wenn
die Leistungsquellentemperaturanstiegs-Verarbeitungsroutine ausgeführt wird,
liest die CPU 42 der elektronischen Steuerungseinheit 40 zunächst eine
Leistungsquellentemperatur Tb der Gleichstromleistungsquelle 32,
die von dem Temperatursensor 50 stammt (Schritt S100),
und bestimmt, ob die Ablesung der Leistungsquellentemperatur Tb einen
vorgeschriebenen Schwellwert Tblow überschreitet (Schritt S102).
Hier handelt es sich bei dem Schwellwert Tblow um einen Schwellwert,
der zum Bestimmen dessen verwendet wird, ob die Gleichstromleistungsquelle 32 eine
Nennabgabe oder -leistung ausgeben kann, die zum Antrieb des Elektromotors 22 erforderlich
ist, und der Schwellwert wird basierend auf Spezifikationen einer
Leistungsquelle oder dergleichen bestimmt. Ob eine erforderliche Leistung
oder dergleichen basierend auf der Leistungsquellentemperatur Tb
ausgegeben werden kann, wird zuerst bestimmt, weil der Innenwiderstand ansteigt,
wenn die Leistungsquellentemperatur Tb der Gleichstromleistungsquelle 32 niedrig
wird, so daß die
für eine
Abgabe an den Elektromotor 22 verfügbare Leistung abnimmt. Wenn
bestimmt wird, daß die
Leistungsquellentemperatur Tb den Schwellwert Tblow dabei überschreitet,
wird eine Normalantriebsungssteuerung (Normalbetrieb) des Elektromotors 22 ausgeführt, wobei
bestimmt wird, daß dem
Elektromotor 22 eine erforderliche Leistung zugeführt werden
kann (Schritt S104). Insbesondere wird basierend auf einer Anfrage,
die von dem Elektromotor 22 empfangen wird, ein Drehmomentbefehlswert
eingestellt, und, basierend auf der Einstellung, wird eine Schaltsteuerung
der Transistoren T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 ausgeführt, um
den Elektromotor 22 anzutreiben. Eine Schaltfrequenz der
Transistoren T1 bis T6 zu diesem Zeitpunkt, in anderen Worten, eine
Frequenz einer Trägerwelle wird
so eingestellt, daß die
Frequenz zum Reduzieren des Drehmomentwelligkeit des Elektromotors 22 und
zum Verringern eines Schaltverlustes der Transistoren T1 bis T6
des Wechselrichterschaltkreises geeignet ist.
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Wenn
hingegen bestimmt wird, daß die
Leistungsquellentemperatur Tb die Schwelltemperatur Tblwo oder darunter
ist, wird bestimmt, daß die
Temperatur für
die Gleichstromleistungsquelle 32 zu niedrig ist, um eine
angemessene Leistung zu bieten, und es wird mit einer Verarbeitung
eines Aufwärmvorgangs
zum Erhöhen
der Innentemperatur der Gleichstromleistungsquelle 32 begonnen
(Schritt S106). Die Verarbeitung für den Aufwärmvorgang ist, wie in 4 gezeigt,
eine Verarbeitung, die die Welligkeit eines Sternpunktstroms, der
zu einem Sternpunkt des Elektromotors 22 fließt, größer machen
soll als die Welligkeit eines Sternpunktstroms, der während einer
Normalantriebsungssteuerung des Elektromotors 22 erzeugt
wird. Weil die Gleichstromleistungsquelle 32 schneller
erwärmt
wird, fließt
ein stärkerer
Sternpunktstrom hinein und ihre Leistung wird verbessert. Genauer
ist eine Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 auf
einen Wert eingestellt, der größer ist
als während
der normalen Antriebssteuerung des Elektromotors 22. Die Spannung
zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 30 kann beispielsweise auf einen Wert
eingestellt werden, der zweimal so groß ist wie die Spannung zwischen
den Anschlüssen
der Gleichstromleistungsquelle 32, und die Frequenz der
Trägerwelle ist
auf einen niedrigen Wert eingestellt. Eine Schaltsteuerung der Transistoren
T1 bis T6 wird dann basierend auf dieser Einstellung ausgeführt. Weil
der Sternpunktstrom, der zu dem Sternpunkt des Elektromotors 22 strömt, mit
der gleichen Frequenz schwingt wie die der Trägerwelle, wenn die Frequenz der
Trägerwelle
niedrig ist und die Schaltfrequenz der Transistoren T1 bis T6 daher
niedrig wird, erzeugt der Sternpunktstrom große Schwingungen, oder in anderen
Worten wird die Welligkeit des Stroms groß. Weil sich ein elektrisches
Potential an dem Sternpunkt des Elektromotors 22 innerhalb
eines Bereichs der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 unmittelbar
verändert,
wenn die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 auf
einen großen
Wert eingestellt ist, wird eine Welligkeit des Sternpunktstroms
groß.
Somit besteht die Möglichkeit,
während
des Antriebs des Motors 22 die Gleichstromleistungsquelle 32 bis
zu einer Temperatur, die ermöglicht,
daß die
Gleichstromleistungsquelle eine angemessene Leistung liefert, rasch
zu erwärmen.
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In
dem vorstehend beschriebenen Kraftwerk 20, wenn eine Temperatur
der Gleichstromleistungsquelle 32 niedrig ist, wird die
Frequenz der Trägerwelle
auf einen niedrigen Wert eingestellt, und die Spannung zwischen
den Anschlüssen
des Kondensators 30 wird auf einen hohen Wert eingestellt,
und eine Schaltsteuerung der Transistoren T1 bis T6 wird basierend
auf den eingestellten Werten ausgeführt. Somit ist es möglich, einen
Strom, dessen Welligkeit relativ groß ist, zur Gleichstromleistungsquelle 32 zu senden
und dadurch die Gleichstromleistungsquelle 32 rasch zu
erwärmen,
wenn deren Temperatur niedrig ist. Folglich kann die Gleichstromleistungsquelle 32 ihre
volle Leistungskapazität
erbringen.
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Bei
dem Kraftwerk 20 wird der Kondensator 30 derart
installiert, daß der
positive Elektrodenbus 26 und der negative Elektrodenbus 28 des
Wechselrichterschaltkreises 24 miteinander verbunden sind. Bei
einem Kraftwerk 20B, von dem ein zusätzliches Beispiel in 5 gezeigt
ist, besteht jedoch auch die Möglichkeit,
einen Kondensator 30B derart zu installieren, daß der positive
Elektrodenbus 26 des Wechselrichterschaltkreises mit dem
Sternpunkt des Elektromotors 22 verbunden ist. Bei diesem
beispielhaften Kraftwerk 20B kann der Aufbau dahingehend
als identisch betrachtet werden, daß eine Gleichstromleistungsquelle,
deren Spannung die Summe der Spannung zwischen den Anschlüssen des
Kondensators 30B und der Spannung zwischen den Anschlüssen der
Gleichstromleistungsquelle 32 ist, installiert ist, um
den positiven Elektrodenbus 26 und den negativen Elektrodenbus 28 des
Wechselrichterschaltkreises zu verbinden. In anderen Worten wird der
Kondensator 30 des Kraftwerks 20 installiert,
um den positiven Elektrodenbus 26 und den negativen Elektrodenbus 28 des
Wechselrichterschaltkreises 24 zu verbinden. Der Vorgang
betreffend die Einstellung der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30b wird
nachstehend beschrieben.
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6 ist
ein Schaltungsdiagramm des Kraftwerks 20B, bei dem es sich
um ein abgewandeltes Beispiel handelt und das im Diagramm die u-Phase der
Dreiphasenspulen des Elektromotors 22 darstellt. Wenn der
Transistor T2 eingeschaltet ist, wird der Kurzschluß, der in
der Zeichnung durch einen gestrichelten Pfeil gezeigt ist, gebildet,
und die u-Phase der Dreiphasenspulen des Elektromotors 22 funktioniert
als ein Reak tor. Wenn der Transistor T2 in diesem Zustand abgeschaltet
wird, wird eine in der u-Phase
der Dreiphasenspulen gespeicherte Energie, die als ein Reaktor funktioniert,
in dem Kondenstor 30B über
den Schaltkreis, der durch einen durchgehenden Pfeil in der Zeichnung
gezeigt ist, gespeichert. Indem der Transistor T1 abgeschaltet wird, kann
jedoch die Gleichstromleistungsquelle 32 unter Verwendung
einer elektrischen Ladung von dem Kondensator 30B aufgeladen
werden. Daher kann dieser Schaltkreis als Chopper- bzw. Stellerschaltkreis
betrachtet werden, der in der Lage ist, eine Energie der Gleichstromleistungsquelle 32 in
dem Kondensator 30B zu speichern und außerdem die Gleichstromleistungsquelle 32 unter
Verwendung des elektrischen Potentials des Kondensators 30B zu
speichern. Weil die v- und w-Phasen des Elektromotors 22 desgleichen
als Chopper-Schaltkreise ähnlich
der u-Phase betrachtet werden können,
besteht die Möglichkeit,
den Kondensator 30B durch Ein- oder Ausschalten der Transistoren
T1 bis T6 aufzuladen und die Gleichstromleistungsquelle 32 unter Verwendung
von elektrischen Ladungen aufzuladen, die in dem Kondensator 30B gespeichert
sind. Ein Potentialunterschied, der infolge der Aufladung des Kondensators 30B entsteht,
variiert entsprechend der Größe der elektrischen
Ladungen, die in dem Kondensator 30B gespeichert sind,
nämlich
entsprechend den Werten der Ströme,
die an den Reaktor gesendet werden sollen. Somit besteht die Möglichkeit,
die Spannung zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 30B durch Ausführen einer Schaltsteuerung
der Transistoren T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 und
Steuern der Werte der Ströme,
die an den Reaktor gesendet werden sollen, zu steuern. Um den Elektromotor 22 unter
Verwendung der beschriebenen Schaltkreise anzutreiben, ist es lediglich
erforderlich, den Dreiphasenspulen des Elektromotors 22 durch
Ausführen
einer Schaltsteuerung der Transistoren T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 einen
Pseudo-Dreiphasen-Wechselstrom
zuzuführen.
Wenn dabei dem Dreiphasenwechselstrom Gleichstromkomponenten hinzugefügt werden,
in anderen Worten, wenn ein elektrisches Potential des Dreiphasen-Wechselstroms
zur Plusseite oder Minusseite versetzt wird und der Dreiphasen-Wechselstrom
dem Elektromotor 22 zugeführt wird, kann der Elektromotor 22 unter
Verwendung von Wechselstromkomponenten angetrieben werden, während der
Kondensator 30B unter Verwendung von Gleichstromkomponenten
aufgeladen wird. Daher besteht die Möglichkeit, den Elektromotor 22 anzutreiben,
während
die Spannung zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 30 durch eine Schaltsteuerung der Transistoren
T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 eingestellt
wird. Selbst bei dem Alternativbeispiel des Kraftwerks 20B besteht
die Möglichkeit,
die Spannung zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 30B ähnlich
dem Kraftwerk 20 einzustellen und eine Temperaturanstiegssteuerungs-Verarbeitungsroutine
auszuführen,
die in 3 gezeigt ist. Hier ist zu beachten, daß bei einem
normalen Antrieb des Elektromotors 22 die Spannung zwischen
den Anschlüssen
des Kondensators 30B so eingestellt wird, daß sie beispielsweise nahezu
mit der Spannung zwischen den Anschlüssen der Gleichstromleistungsquelle 32 identisch
ist, und wenn die Gleichstromleistungsquelle 32 eine niedrige
Temperatur aufweist, wird die Spannung zwischen den Anschlüssen des
Kondensators 30B so eingestellt, daß sie höher ist als die Spannung zwischen
den Anschlüssen
der Gleichstromleistungsquelle 32.
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In
dem Kraftwerk 20 ist die Gleichstromleistungsquelle 32 derart
installiert, daß der
negative Elektrodenbus 28 des Wechselrichterschaltkreises 24 mit
dem Sternpunkt des Elektromotors 22 verbunden ist. Es ist
jedoch zudem möglich,
die Gleichstromleistungsquelle 32 in einer solchen Weise
zu installieren, daß der
positive Elektrodenbus 26 des Wechselrichterschaltkreises 24 mit
den Sternpunkt des Elektromotors 22 verbunden ist. Ferner
ist in dem Kraftwerk 20B, bei dem es sich um ein alternatives Beispiel
handelt, die Gleichstromleistungsquelle 32 in einer solchen
Weise installiert, daß der
negative Elektrodenbus 28 des Wechselrichterschaltkreises 24 mit
dem Sternpunkt des Motors 22 verbunden ist und der Kondensator 30B in
einer solchen Weise installiert ist, daß der positive Elektrodenbus 26 des Wechselrichterschaltkreises 24 mit
dem Sternpunkt des Elektromotors 22 verbunden ist. Es ist
jedoch zudem möglich,
den Kondensator 30B in einer solchen Weise zu installieren,
daß der
negative Elektrodenbus 28 des Wechselrichterschaltkreises 24 mit
dem Sternpunkt des Elektromotors 22 verbunden ist, und zudem
die Gleichstromleistungsquelle 32 derart zu installieren,
daß der
positive Elektrodenbus 26 des Wechselrichterschaltkreises 24 mit
dem Sternpunkt des Elektromotors 22 verbunden ist.
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In
dem Kraftwerk 20 und dem Kraftwerk 20B, bei dem
es sich um ein abgewandeltes Beispiel handelt, wird eine Frequenz
einer Trägerwelle
auf einen niedrigen Wert eingestellt, um die Gleichstromleistungsquelle 32 zu
erwärmen,
während
die Spannung zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 30 hoch eingestellt wird, um eine Schaltsteuerung
der Transistoren T1 bis T6 auszuführen, es ist jedoch auch möglich, alle
beide zu verwenden. Es sollte zudem beachtet werden, daß, wenn
die Spannungen zwischen den Anschlüssen der Kondensatoren 30 und 30B nicht
hoch eingestellt sind, die Möglichkeit besteht,
eine Gleichstromleistungsquelle zu installieren, die aufgeladen
werden kann, wie z. B. eine sekundäre Batterie aus Nickelmetallhydrid
oder Lithiumionen, anstelle der Kondensatoren 30 und 30B.
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Bei
dem Kraftwerk 20 und bei dem Kraftwerk 20B gemäß dem Alternativbeispiel
ist die Anordnung so ausgeführt,
daß die
Gleichstromleistungsquelle 32 durch eine Schaltsteuerung
der Transistoren T1 bis T6 erwärmt
wird. Es ist jedoch auch möglich,
andere Verfahren zu übernehmen,
z. B. ein direktes Erwärmen
einer Gleichstromleistungsquelle unter Verwendung einer Heizvorrichtung
oder dergleichen.
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Das
Kraftwerk 20 und das Kraftwerk 20B des Alternativbeispiels
ist so konfiguriert, daß,
wenn die Leistungsquellentemperatur Tb der Gleichstromleistungsquelle 32 den
Schwellwert Tblow erreicht oder unterschreitet, wird ein Aufwärmvorgang
zum Erwärmen
der Gleichstromleistungsquelle 32 ausgeführt. Es
ist jedoch möglich,
die Erfindung derart zu konfigurieren, daß, wenn die Leistungsquellentemperatur Tb
der Gleichstromleistungsquelle 32 einen Schwellwert Tbhi
erreicht oder überschreitet,
der Temperaturanstiegs-Einschränkungsvorgang
zum Einschränken
eines Temperaturanstiegs der Gleichstromleistungsquelle 32 ausgeführt wird.
Bei der Verarbeitung des Temperaturanstiegs-Einschränkungsvorgangs handelt
es sich um eine umgekehrte Verarbeitung der Aufwärmvorgangsverarbeitung bei
Schritt S106 einer Routine, die in 3 gezeigt
ist, in anderen Worten, einen Vorgang, bei dem die Welligkeit des
Sternpunktstroms kleiner gemacht wird als eine Welligkeit des Sternpunktstroms,
die infolge einer Normalbetriebsverarbeitung bei Schritt S104 der
Routine entsteht, die in 3 gezeigt ist. Wenn der Sternpunktstrom,
dessen Welligkeit klein wird, in die Gleichstromleistungsquelle 32 fließt, besteht
die Möglichkeit,
einen Wärmewert
zu steuern, der aufgrund eines Innenwiderstands der Gleichstromleistungsquelle 32 entsteht.
Zudem kann die Gleichstromleistungsquelle 32 ihr Leistungspotential
voll entfalten, weil der Temperaturanstieg eingeschränkt ist.
Insbesondere wird die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 auf
einen niedrigeren Wert eingestellt als eine Spannung zwischen den
Anschlüssen, die
zum Zeitpunkt des Normalbetriebs anzufordern ist (beispielsweise
niedriger als eine Spannung, die zweimal so hoch ist wie die Spannung
zwischen den Anschlüssen
der Gleichstromleistungsquelle 32), während die Frequenz der Trägerwelle
höher eingestellt
wird als die Frequenz zum Zeitpunkt des Normalbetriebs. Basierend
auf der Einstellung wird eine Schaltsteuerung der Transistoren T1
bis T6 ausgeführt.
An dieser Stelle ist es offensichtlich, daß, in bezug auf die Verarbeitung
des Temperaturanstiegseinschränkungsbetriebs,
entweder die Einstellung der Spannung zwischen den Anschlüssen des
Kondensators 30 oder die Einstellung der Frequenz der Trägerwelle
in die Praxis umgesetzt werden kann.
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Bei
dem Kraftwerk 20, dem Kraftwerk 20B und den verschiedenen
Beispielen dieser Vorrichtungen ist es so, daß gemäß der Leistungsquellentemperatur
Tb der Gleichstromleistungsquelle 32 ein Vorgang zum Erwärmen der
Gleichstromleistungsquelle 32 und ein Vorgang zum Einschränken des Temperaturanstiegs
ausgeführt
wird. Eine Schaltsteuerung der Transistoren T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 kann
jedoch auch auf einer Temperatur des Aufwärts- und Abwärts-Stellerschaltkreises
basieren, der aus einer Spule einer jeden Phase des Elektromotors 22,
die als ein Aufwärts- und
Abwärts-Reaktor
funktionieren, und den Transistoren T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 besteht,
die als ein Schalter zum Aufwärts-
und Abwärts-Stellbetrieb funktionieren,
beispielsweise gemäß der Temperatur
der Spule einer jeden Phase des Elektromotors 22 und den
Temperaturen der Transistoren T1 bis T6. 7 ist ein
Flußdiagramm, das
eine Schaltkreistemperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine exemplarisch
darstellt, die durch die elektronische Steuerungseinheit 40 ausgeführt werden
soll. Die Routine wird wiederholt zu einem vorbestimmten Intervall
ausgeführt.
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Wenn
die Schaltkreistemperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine ausgeführt wird,
liest zunächst
die CPU 42 der elektronischen Steuereinheit 40 eine
Temperatur (Reaktortemperatur T1) der Spule einer jeden Phase des
Elektromotors 22, die durch einen Temperatursensor 52 erfaßt wird,
und Temperaturen (Transistortemperatur Tt) der Transistoren T1 bis
T6 des Wechselrichterschaltkreises 24, die durch einen
Temperatursensor 54 erfaßt werden (Schritt S110). Basierend
auf der Reaktortemperatur T1 und der abgelesenen Transistortemperatur
Tt wird ein Höchstwert
Vmax der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 eingestellt
(Schritt S112), und es wird eine Schaltsteuerung der Transistoren
T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 innerhalb
eines Bereiches ausgeführt,
in dem die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 den
eingestellten Höchstwert
Vmax nicht überschreitet
(Schritt S114), bei dem die Routine beendet wird. Zum Einstellen
des Höchstwertes
Vmax der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 bei
der Ausführungsform,
wird eine Beziehung zwischen der Reaktortemperatur T1 und einem
Höchstwert
V1max der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 und
eine Beziehung zwischen der Transistortemperatur Tt und dem Höchstwert
V1max der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 durch
Experimentieren oder dergleichen festgestellt und in dem ROM 44 als
Kennfelder gespeichert. Wenn die Reaktortemperatur T1 und die Transistortemperatur
Tt gegeben sind, werden der Höchstwert
V1max und Vtmax entsprechend den Kennfeldern erhalten, und ein kleinerer
von diesen Werten wird als der Höchstwert
Vmax der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 erhalten.
Die Spannung zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 30 wird auf einen niedrigeren Wert eingestellt
als es für
den Zweck der Einschränkung
einer Welligkeit eines Stroms, der an die Spule einer jeden Phase
des Elektromotors 22 angelegt werden soll, sowie für den Zweck
der Einschränkung
von Wärmewerten
erforderlich ist, die aufgrund eines Schaltens der Transistoren
T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 entstehen. 8 zeigt
Kennfelder der Beziehung zwischen der Reaktortemperatur T1 und dem
Höchstwert
V1max der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 und
der Beziehung zwischen der Transistortemperatur Tt und dem Höchstwert
Vtmax der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30.
Indem der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 gemäß der Tempe ratur
der Spule einer jeden Phase des Elektromotors 22 und den
Temperaturen der Transistoren T1 bis T6 des Wechselrichterschaltkreises 24 Einschränkungen
auferlegt werden, besteht die Möglichkeit,
die Spule einer jeden Phase des Elektromotors 22 und die
Transistoren T1 bis T6 vor Überhitzung
zu schützen
und dadurch eine Betriebsstabilität zu gewährleisten. Obwohl das Alternativbeispiel
so konfiguriert ist, daß der
Höchstwert
Vmax der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 basierend
auf der Reaktortemperatur T1 der Spule einer jeden Phase des Elektromotors 22 und
der Transistortemperatur Tt der Transistoren T1 bis T6 eingestellt
ist, besteht zudem die Möglichkeit,
eine Anordnung zu verwenden, wobei der Höchstwert Vmax der Spannung
zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 30 basierend auf entweder der Reaktortemperatur
T1 oder der Transistortemperatur Tt eingestellt wird.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Alternativbeispiel werden die Spule
einer jeden Phase des Elektromotors 22 und die Transistoren
T1 bis T6 vor einer Überhitzung
geschützt,
indem die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 30 eingeschränkt wird.
Die Spule einer jeden Phase des Elektromotors 22 und die
Transistoren T1 bis T6 können
jedoch auch dadurch vor einer Überhitzung
geschützt
werden, indem eine Schaltfrequenz der Transistoren T1 bis T6 gesteuert
wird. 9 ist ein Flußdiagramm,
das eine Schaltkreistemperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine exemplarisch
darstellt, die durch die elektronische Steuereinheit 40 ausgeführt werden
soll. Wenn die Schaltkreistemperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine
ausgeführt
wird, liest zunächst
die CPU 42 der elektronischen Steuerungseinheit 40 die
Reaktortemperatur T1 und die Transistortemperatur Tt, die durch
den Temperatursensor 52 und einen Temperatursensor 54 erfaßt werden
(Schritt S120), und die Schaltfrequenz (Frequenz einer Trägerwelle)
der Transistoren T1 bis T6 wird basierend auf der Reaktortemperatur
T1 und der abgelesenen Transistortemperatur Tt eingestellt (S122).
Eine Schaltsteuerung der Transistoren T1 bis T6 wird dann bei der
eingestellten Schaltfrequenz ausgeführt (Schritt S124). Hier wird
in bezug auf die Verarbeitung der Einstellung der Schaltfrequenz
der Transistoren T1 bis T6 in diesem Beispiel, wenn die Reaktortemperatur
T1 eine Schwelltemperatur Tlhi erreicht oder überschreitet, die Schaltfrequenz
höher eingestellt
als die Schaltfrequenz, die zum Zeitpunkt des Normalbetriebs bei
Schritt S104 der Routine von 3 eingestellt
wird. Wenn die Transistortemperatur Tt desgleichen eine Schwellentemperatur
Tthi überschreitet,
wird die Schaltfrequenz niedriger eingestellt als die Schaltfrequenz,
die zum Zeitpunkt des Normalbetriebs eingestellt wird. 10 zeigt
eine Beziehung zwischen der Schaltfrequenz und einem Wärmewert
der Spule einer jeden Phase des Elektromotors 22 und Wärmewerten
der Transistoren T1 bis T6. Wie in 10 gezeigt
ist, nimmt der Wärmewert der
Spule einer jeden Phase ab, während
die Schaltfrequenz ansteigt. Wohingegen die Wärmewerte der Transistoren T1
bis T6 abnehmen, während
die Schaltfrequenz abnimmt. Wenn daher die Spule einer jeden Phase
des Elektromotors 22, die als ein Reaktor funktioniert,
aufgrund von beispielsweise einem Zusammenbruch des Kühlsystems überhitzt wird,
wird die Schaltfrequenz erhöht,
und wenn die Transistoren T1 bis T6 überhitzt sind, wird die Schaltfrequenz
gesenkt, wodurch die Möglichkeit
entsteht, einen Teil, der als ein Aufwärt- und Abwärts-Stellerschaltkreis funktioniert,
vor Überhitzung
zu schützen und
eine Betriebsstabilität
zu gewährleisten.
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Bei
einem solchen Kraftwerk 20 und dem Alternativbeispiel ist
es zudem in bezug auf einen Speicher wie z. B. CD-ROM, DVD-ROM,
Diskette oder dergleichen möglich,
diese als ein Speichermedium verwendet zu werden, die ein computerlesbares
Programm speichert, um zu bewirken, daß ein Computer als ein Steuersystem
zum Ausführen
einer Temperatursteuerungsverarbeitung der Gleichstromleistungsquelle 32 und
einer Temperatursteuerungsverarbeitung der Spule einer jeden Phase
des Elektromotors 22 und der Transistoren T1 bis T6 funktioniert.
Die Effekte der vorliegenden Erfindung können erreicht werden, indem
das Programm gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in ein elektronisches Steuerungssystem
installiert wird und das Programm unter Verwendung eines solchen
Speichermediums ausgeführt
wird.
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Anschließend erfolgt
eine Beschreibung eines Kraftwerks 120 gemäß der vorliegenden
Erfindung. 11 ist ein Blockdiagramm, das
eine Skizze des Aufbaus des Kraftwerks 120 gemäß der Erfindung
zeigt. Wie in 11 gezeigt ist, weist das erfindungsgemäße Kraftwerk 120 den
gleichen Aufbau auf wie das zuvor beschriebene Kraftwerk 20,
außer daß ein Gleichstrom-Gleichstromwandler 148 vorgesehen
ist, der einen Aufwärts-
und Abwärtsbetrieb ausführt, anstatt
zu bewirken, daß die
Spule einer jeden Phase des Elektromotors und die Transistoren T1
bis T6 und die Dioden D1 bis D6 des Wechselrichterschaltkreises 24 in
dem zuvor beschriebenen Kraftwerk 20 als Aufwärts- und
Abwärts-Steller-
bzw. -Chopper-Schaltkreis funktionieren. Insbesondere weist das
erfindungsgemäße Kraftwerk 20 einen Elektromotor 22 auf,
der durch einen Dreiphasen-Wechselstrom angesteuert wird; einen
Wechselrichterschaltkreis 124, der in der Lage ist, eine
elektrische Stromleistung in eine Dreiphasen-Wechselstromleistung
umzuwandeln und die Leistung dem Elektromotor 22 zuzuführen; einen
Kondensator 130, der mit einem positiven Elektrodenbus 126 und
einem negativen Elektrodenbus 128 des Wechselrichterschaltkreises 124 verbunden
ist; eine Gleichstromleistungsquelle 132, die sich auf-
und entladen kann; einen Gleichstrom-Gleichstromwandler 148, der
in der Lage ist, eine Gleichstromspannung von der Gleichstromleistungsquelle 132 zu
verstärken
und die Gleichstromleistung dem Kondensator 130 zuzuführen; einen
Temperatursensor 150, der eine Temperatur der Gleichstromleistungsquelle 132 erfaßt; und
eine elektronische Steuereinheit 140, die die gesamte Vorrichtung
steuert. Von den Komponenten des erfindungsgemäßen Kraftwerks 120 werden
die Komponenten, die denen des zuvor beschriebenen Kraftwerks 20 entsprechen,
mit Bezugszeichen versehen, die gegenüber den bisher verwendeten
Bezugszeichen in ihrem Wert um die Zahl 100 mehr betragen,
und daher wird auf eine ausführliche
Beschreibung derselben verzichtet.
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Der
Gleichstrom-Gleichstromwandler 148 weist zwei Transistoren
T7 und T8 auf, die derart konfiguriert sind, daß diese Transistoren in bezug
auf den positiven Elektrodenbus 126 und den negativen Elektrodenbus 128 des
Wechselrichterschaltkreises 24 zu einer Source-Seite und
zu einer Sink-Seite werden; zwei Dioden D7 und D8, die mit den Transistoren
T7 bzw. T8 verbunden sind, so daß die Dioden und die Transistoren
parallel zueinander sind und die Richtung des Stromflusses der ersteren
entgegengesetzt zu dem der letzteren ist; und einen Reaktor L, der
mit einem Knoten M der Transistoren T7 und T8 verbunden ist. Ferner
gibt die elektronische Steuereinheit 140 ein Steuersignal aus,
das zum Ausführen einer
Schaltsteuerung der Transistoren T7 und T8 des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 verwendet
werden soll.
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Es
erfolgt eine Beschreibung des Betriebs des erfindungsgemäßen Kraftwerks 120,
das derart aufgebaut ist, insbesondere der Betrieb der Gleichstromleistungsquelle 132,
wenn die Gleichstromleistungsquelle 132 eine niedrige Temperatur
aufweist. 12 ist ein Flußdiagramm,
das eine Leistungsquellentemperaturanstiegs-Verarbeitungsroutine
exemplarisch darstellt, die durch die elektronische Steuerungseinheit 140 des
erfindungsgemäßen Kraftwerks 120 ausgeführt werden
soll. Diese Routine wird zu jedem vorgeschriebenen Zeitintervall
wiederholt ausgeführt.
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Wenn
die Leistungsquellentemperaturanstiegs-Verarbeitungsroutine ausgeführt wird,
liest zunächst
eine CPU 142 der elektronischen Steuereinheit 140 eine
Batterietemperatur Tb2 der Gleichstromleistungsquelle 132 (Schritt
S200) und bestimmt, ob die erfaßte
Leistungsquellentemperatur Tb2 eine Schwellentemperatur Tblow 2 überschreitet (Schritt
S202). Infolge der Bestimmung, wenn die Leistungsquellentemperatur
Tb die Schwelle Tblow2 überschreitet,
wird bestimmt, daß die
Gleichstromleistungsquelle 132 dem Elektromotor 22 eine
angemessene Leistung zuführen
kann, und eine Antriebssteuerung (Verarbeitung des Normalbetriebs)
des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 wird unter Verwendung
der Spannung zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 130 und der Schaltfrequenz der Transistoren
T7 und T8, die zum Zeitpunkt des Normalantriebs des Elektromotors 122 (Schritt
S204) eingestellt wird, ausgeführt.
Wenn die Leistungsquellentemperatur Tb die Schwellentemperatur Tblow2 erreicht
oder sie unterschreitet, wird bestimmt, daß die Gleichstromleistungsquelle 132 den
Elektromotor 22 nicht mit angemessener Leistung versorgen
kann, weil die Temperatur der Gleichstromleistungsquelle zu niedrig
ist, und eine Verarbeitung des Aufwärmbetriebs zum Aufwärmen der
Gleichstromleistungsquelle 132 wird ausgeführt (Schritt
S206), womit diese Routine beendet wird. Die Verarbeitung des Aufwärmbetriebs
ist ein Vorgang, bei dem eine Welligkeit des Stroms, der durch den
Reaktor L fließt,
größer gemacht
wird als eine Welligkeit, die während
eines Normalbetriebs bei Schritt S204 folglich entsteht. Wenn die
vergrößerte Welligkeit
des Stroms in die Gleichstromleistungsquelle 132 fließt, wird
die Erwärmung
bzw. Aufheizung aufgrund des Innenwiderstands der Gleichstromleistungsquelle 132 gefördert, und
die Gleichstromleistungsquelle 132 kann rasch erwärmt werden,
wodurch die volle Leistungskapazität demonstriert werden kann.
Um genauer zu sein, wird die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 höher eingestellt
als die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130,
die zum Zeitpunkt des Normalantriebs des Elektromotors 122 erforderlich
ist, und zudem wird eine Schaltfrequenz (Frequenz einer Trägerwelle)
der Transistoren T7 und T8 des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 niedriger
als normal eingestellt. Die Verarbeitung wird durch eine Antriebssteuerung des
Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 basierend
auf dieser Einstellung ausgeführt,
und basierend auf der Eigenschaft, daß, wenn das elektrische Potential
des Knotens M der Transistoren T7 und T8 sich innerhalb eines Bereichs
der Spannung zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 130 und auf der gleichen Frequenz wie
die Schaltfrequenz der Transistoren T7 und T8 ändert, steigt die Spannung zwischen
den Anschlüssen
des Kondensators 130 an, und die Schaltfrequenz der Transistoren
T7 und T8 wird gesenkt, und die Welligkeit des durch die Gleichstromleistungsquelle 132 fließenden Stroms steigt
an.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Kraftwerk 120,
wird die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 höher eingestellt
als die Spannung während
des Normalbetriebs, und zudem wird die Schaltfrequenz (Frequenz
einer Trägerwelle)
der Transistoren T7 und T8 auf einen verringerten Wert eingestellt,
wenn die Gleichstromleistungsquelle 132 eine niedrige Temperatur
aufweist. Die Antriebssteuerung des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 wird
unter Verwendung dieser Einstellung ausgeführt, so daß die Möglichkeit besteht, die Gleichstromleistungsquelle 132 mit
einem Strom zu versorgen, dessen Welligkeit relativ groß ist, und
die Gleichstromleistungsquelle 132 rasch zu erwärmen. Daher
besteht die Möglichkeit,
Effekte zu erreichen, die jenen des vorstehend beschriebenen Kraftwerks ähnlich sind.
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Das
erfindungsgemäße Kraftwerk 120 ist
so konfiguriert, daß die
Leistungsquellentemperatur Tb2 der Gleichstromleistungsquelle 132 den
Schwellenwert Tblow2 erreicht oder unterschreitet und ein Aufwärmbetrieb
zum Aufwärmen
der Gleichstromleistungsquelle 132 ausgeführt wird.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit,
eine Anordnung zu verwenden, so daß, wenn die Leistungsquellentemperatur
Tb der Gleichstromleistungsquelle 132 die Schwellentemperatur
Tbhi2 erreicht oder überschreitet,
ein Temperaturanstiegs-Einschränkungsbetrieb
zum Einschränken
eines Temperaturanstiegs der Gleichstromleistungsquelle 132 verwendet
wird, um eine Verschlechterung der Leistung der Gleichstromleistungsquelle 132 durch übermäßig hohe
Temperaturen zu verhindern. Die Verarbeitung des Temperaturanstiegs-Einschränkungsbetriebs
verläuft
umgekehrt zur Verarbeitung des Erwärmungsbetriebs bei Schritt
S206 der in 12 gezeigten Routine, nämlich einem
Verfahren bzw. Prozeßschritt,
bei dem eine Welligkeit eines Stroms, der durch die Gleichstromleistungsquelle 132 fließt, kleiner
gemacht wird als eine Welligkeit eines Stroms, die aufgrund einer Verarbeitung
eines Normalbetriebs bei Schritt 204 der in 12 gezeigten
Routine entsteht. Wenn der Strom, dessen Welligkeit klein wird,
in die Gleichstromleistungsquelle 132 fließt, besteht
die Möglichkeit,
den Wärmewert
einzuschränken,
der aufgrund eines Innenwiderstands der Gleichstromleistungsquelle 132 entsteht,
wodurch der Temperaturanstieg eingeschränkt werden kann. Insbesondere
wird die Spannung niedriger eingestellt als die Spannung zwischen
den Anschlüssen
des Kondensators 130 während
der Normalantriebssteuerung (während
des Normalbetriebs) des Elektromotors 122, und die Schaltfrequenz
(Frequenz einer Trägerwelle)
der Transistoren T7 und T8 wird auf eine höhere Frequenz eingestellt,
und eine Schaltsteuerung der Transistoren T7 und T8 des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 basiert
auf dieser Einstellung. Hier ist es offensichtlich, daß bei einer
Verarbeitung des Temperaturanstiegs-Einschränkungsbetriebs entweder die
Einstellung der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 oder
die Einstellung der Frequenz der Trägerwelle ausgeführt werden
kann.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Kraftwerk 120 und
dem Alternativbeispiel werden ein Verfahren bzw. Prozeßschritt
zum Erwärmen
der Gleichstromleistungsquelle 132 und ein Verfahren bzw.
Prozeßschritt
zum Einschränken
des Temperaturanstiegs gemäß der Leistungsquellentemperatur
Tb2 der Gleichstromleistungsquelle 132 ausgeführt. Es
ist jedoch außerdem
möglich,
eine Anordnung zu verwenden, so daß eine Temperatursteuerung
des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 durch eine Schaltsteuerung
der Transistoren T7 und T8 gemäß der Temperatur
des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 ausgeführt wird,
beispielsweise die Temperatur des Reaktors L und der Transistoren
T7 und T8. 13 ist ein Flußdiagramm,
das eine Gleichstrom-Gleichstromwandler-Temperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine
exemplarisch darstellt, die durch die elektronische Steuerungseinheit 140 ausgeführt werden
soll. Diese Routine wird wiederholt zu vorgeschriebenen Intervallen
ausgeführt.
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Wenn
die Gleichstrom-Gleichstromwandler-Temperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine
ausgeführt
wird, liest zunächst
die CPU 142 der elektronischen Steuerungseinheit 140 die
Temperatur des Reaktors L (Reaktortemperatur T12), die durch einen Temperatursensor 152 erfaßt wird,
und die Temperaturen der Transistoren T7 und T8 (Transistortemperatur
Tt2), die durch einen Temperatursensor 154 erfaßt werden
(Schritt S210). Basierend auf der erfaßten Reaktortemperatur T12
und der Transistortemperatur Tt2, wird dann der Höchstwert
Vmax2 der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 eingestellt
(Schritt S212) und eine Schaltsteuerung der Transistoren T7 und
T8 des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 wir innerhalb
eines Bereichs ausgeführt,
in dem die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 den
eingestellten Höchstwert
Vmax2 nicht überschreitet (Schritt
S214), wodurch die Routine beendet wird. In bezug auf eine Einstellung
des Höchstwerts
Vmax2 der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 bei
dieser Ausführungsform,
werden im Vorfeld eine Beziehung zwischen der Reaktortemperatur
T12 und dem Höchstwert
V1max2 der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 und
eine Beziehung zwischen der Transistortemperatur Tt2 und dem Höchstwert
Vtmax der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 durch
Experimente oder dergleichen ermittelt, und als Kennfelder in dem
ROM 144 gespeichert. Wenn die Reaktortemperatur T12 und
die Transistortemperatur Tt2 gegeben sind, werden die Höchstwerte
V1max2 und Vtmax2 entsprechend den Kennfeldern erhalten, und der
kleinere Wert von diesem Werten wird als der Höchstwert Vmax2 der Spannung zwischen
den Anschlüs sen
des Kondensators 130 erhalten. Der Spannung zwischen den
Anschlüssen des
Kondensators 130 werden Einschränkungen auferlegt, um die Welligkeit
des Stroms, der in den Reaktor L fließt, auf einem niedrigen Wert
unten zu halten, und um zudem eine Erwärmung einzuschränken, die
aufgrund eines Schaltens der Transistoren T7 und T8 des Gleichstrom-Gleichstromwandler 148 entstehen
kann. 14 zeigt Kennfelder, die eine Beziehung
zwischen der Reaktortemperatur T12 und dem Höchstwert V1max2 der Spannung
zwischen den Anschlüssen
des Kondensators 130 und eine Beziehung zwischen der Transistortemperatur
Tt2 und dem Höchstwert
Vtmax2 der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 anzeigen.
Indem somit der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 gemäß der Temperatur
des Reaktors L und den Temperaturen der Transistoren T7 und T8 des
Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 Einschränkungen
auferlegt werden, kann der Gleichstrom-Gleichstromwandler 148 vor einer Überhitzung
geschützt
und ein stabiles Betriebsverhalten gewährleistet werden. Bei diesem
Alternativbeispiel ist die Erfindung übrigens so konfiguriert, daß, basierend
auf der Reaktortemperatur T12 und der Transistortemperatur Tt2,
der Höchstwert Vmax2
der Spannung zwischen den Anschlüssen des
Kondensators 130 eingestellt wird. Es ist jedoch zudem
möglich,
eine Konfiguration zu verwenden, bei der, basierend auf entweder
der Reaktortemperatur T12 oder der Transistortemperatur Tt2, der Höchstwert
Vmax2 der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 eingestellt
wird. Ferner besteht zudem die Möglichkeit,
den Höchstwert
Vmax2 der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 basierend
auf der Innentemperatur des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 ausschließlich des
Reaktors L und der Transistoren T7 und T8 einzustellen.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Alternativbeispiel ist die Erfindung
derart konfiguriert, daß der
Gleichstrom-Gleichstromwandler 148 vor Überhitzung geschützt wird,
indem der Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators 130 Einschränkungen
auferlegt werden. Es besteht jedoch zudem die Möglichkeit, den Gleichstrom-Gleichstromwandler 148 vor
einer Überhitzung
zu schützen,
indem eine Schaltfrequenz der Transistoren T7 und T8 gesteuert wird. 15 ist
ein Flußdiagramm, das
eine Gleichstrom-Gleichstromwandler-Temperatursteuerung-Verarbeitungsroutine
exempla risch darstellt, die durch die elektronische Steuerungseinheit 140 in
einem solchen Fall ausgeführt
werden soll. Wenn die Gleichstrom-Gleichstromwandler-Temperatursteuerungs-Verarbeitungsroutine
ausgeführt
wird, liest die CPU 142 der elektronischen Steuerungseinheit 140 zunächst die
Reaktortemperatur T12 und die Transistortemperatur Tt2, die durch die
Temperatursensoren 152 und 154 erfaßt werden (Schritt
S220), und, basierend auf der erfaßten Reaktortemperatur T12
und der Transistortemperatur Tt2, wird eine Schaltfrequenz (Frequenz
einer Trägerwelle)
der Transistoren T7 und T8 eingestellt (Schritt S222). Eine Schaltsteuerung
der Transistoren T7 und T8 des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 wird bei
der eingestellten Frequenz ausgeführt (Schritt S224), wodurch
diese Routine beendet wird. In Bezug auf die Einstellung der Schaltfrequenz
bei diesem abgewandelten Beispiel, wird die Schaltfrequenz höher eingestellt
als beispielsweise die Schaltfrequenz, die zum Zeitpunkt des Normalbetriebs
bei Schritt S204 der in 12 gezeigten
Routine eingestellt werden soll, wenn die Reaktortemperatur T12 den
Schwellwert T1hi2 erreicht oder überschreitet, und
wenn die Transistortemperatur Tt2 den Schwellwert Tthi2 erreicht
oder überschreitet,
wird die Schaltfrequenz niedriger eingestellt als die Schaltfrequenz, die
zum Zeitpunkt des Normalbetriebs eingestellt werden soll. 16 zeigt
eine Beziehung zwischen einer Schaltfrequenz und einem Brennwert
des Reaktors L und Wärmewerten
der Transistoren T7 und T8. Wie in 16 gezeigt
ist, ist die Abnahme des Wärmewerts
des Reaktors L um so größer, je
größer die
Schaltfrequenz ist, während
die Brennwerte der Transistoren T7 und T8 zurückgehen, während die Schaltfrequenz abnimmt.
Wenn der Reaktor L überhitzt
ist, beispielsweise aufgrund eines Zusammenbruchs eines Kühlsystems
des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148, steigt daher die
Schaltfrequenz an, und wenn die Transistoren T7 und T8 überhitzt sind,
wird die Schaltfrequenz gesenkt, wodurch der Gleichstrom-Gleichstromwandler 148 vor
einer Überhitzung
geschützt
werden kann und somit eine Betriebsstabilität gewährleistet werden kann.
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Das
erfindungsgemäße Kraftwerk 120 und das
Alternativbeispiel sind so konfiguriert, daß eine Temperatur der Gleichstromleistungsquelle 132 gesteuert
wird, die als eine Leistungsquelle zum Ansteuern des Elektromotors 122 dient.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit,
das Kraftwerk so zu konfigurieren, daß es auf eine Vorrichtung angewendet werden
kann, die eine Temperatur einer Gleichstromleistungsquelle steuert,
die als eine Leistungsquelle zum Ansteuern einer gewöhnlichen
Leistung verbrauchenden Last dient. Ferner ist es zudem möglich, einen
Aspekt bereitzustellen, so daß ein
Speichermedium, wie z. B. ein CD-ROM, ein DVD-ROM, eine Diskette
oder dergleichen, als ein Speichermedium verwendet werden können, das
ein computerlesbares Programm speichert, um zu bewirken, das ein
Computer als ein Steuerungssystem funktioniert, um eine Verarbeitung
einer Temperatursteuerung der Gleichstromleistungsquelle 132 und
eine Verarbeitung einer Temperatursteuerung des Gleichstrom-Gleichstromwandlers 148 (des
Reaktors L und der Transistoren T7 und T8) auszuführen. Die
Effekte der vorliegenden Erfindung können erreicht werden, indem
das Programm gemäß der Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung in ein Steuerungssystem installiert wird
und das Programm durch Nutzung eines Speichermediums ausgeführt wird.
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In
den Kraftwerken 20 und 120 gemäß einer nicht durch die Erfindung
abgedeckten Ausführungsform
und einer Ausführungsform
gemäß der Erfindung
und dem Alternativbeispiel werden Synchron-Motorgenerator, die durch
einen dreiphasigen Wechselstrom betrieben werden, als die Elektromotoren 22 und 122 verwendet,
doch kann auch ein beliebiger Typ eines Elektromotors verwendet
werden, der einen mehrphasigen Strom verwendet.
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Die
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden unter Verwendung der vorstehenden Aspekte
beschrieben, doch die vorliegende Erfindung ist nicht auf solche
Aspekte beschränkt.
Die vorliegende Erfindung kann auf verschiedene Ausführungsformen
beschränkt
werden, die vom Gegenstand der vorliegenden Ansprüche nicht
abweichen.
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INDUSTRIELLE
ANWENDBARKEIT
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Wie
vorstehend beschrieben, sind die Antriebseinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung, ein Fahrzeug, das die Antriebseinheit trägt, ein
Steuerungsverfahren, ein Spei chermedium und ein Programm der Antriebseinheit
zum Steuern einer Temperatur der Leistungsquelle geeignet, die als
eine Leistungsquelle eines Elektromotors oder anderer Geräte dient,
die als eine Antriebsquelle eines Fahrzeugs, wie z. B. eines Autos,
aufgeladen werden sollen, oder zum Steuern einer Temperatur eines
Stromrichters, der zwischen der Leistungsquellen und dem elektrischen
Gerät interveniert.