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Hintergrund
der Erfindung
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Eine
Funkverbindungsvorrichtung hat gegenüber einer kabelgebundenen Übertragungsvorrichtung
den Vorteil, dass sie problemlos als Datenübertragungsvorrichtung mit
einer ausgezeichneten Ortsveränderlichkeit
konfiguriert werden kann. In vielen Fällen ist es notwendig, diese
Vorrichtung zu verkleinern, um die Transportfähigkeit zu verbessern. Daher
müssen
auch die die Vorrichtung bildenden Elemente verkleinert werden.
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Der
kleine Resonator für
den Einsatz in Hochfrequenzfiltern, Oszillatoren o. Ä. verwendet häufig einen
TEM-Modus-Einwellenlängen-Ringresonator,
wie er in 1 gezeigt ist.
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Ein
oberer Leiter 101 und ein unterer Leiter 102 sind
auf gegenüberliegenden
Flächen
eines dielektrischen Substrats 100 angeordnet und bilden
dadurch einen Einwellenlängen-Ringresonator. Ein
Eingangssignal wird über
einen Kopplungskondensator 103 an einen Punkt a am oberen
Leiter 101 angelegt. Vom Punkt b, wo die elektrische Länge der
halben Wellenlänge
bei Resonanzfrequenz entspricht, wird ein Resonanzsignal ausgegeben,
das durch den Kopplungskondensator 104 geht, sodass ein
Resonator hoher Güte
entsteht.
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Da
der obere Leiter 101, die Kopplungskondensatoren 103, 104 usw.
auf dem dielektrischen Substrat 100 mit einem Druck- oder
Photoätzverfahren
ausgebildet werden können,
ist der Resonator gut für
die Massenproduktion geeignet und gewünschte Eigenschaften sind gut
reproduzierbar.
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Um
den Einwellenlängen-Ringresonator
zu verkleinern, wird vorgeschlagen, einen Spalt im oberen Leiter 101 als
Resonanzleitung vorzusehen, eine Kapazität in dem Spalt anzuschließen und
eine Übertragungsleitung
mit dem Resonator zu verbinden, wodurch ein Ausgangssignal gewonnen
wird. Mit dieser Konfiguration kann die Länge der Resonanzleitung des
Resonanzkreises auf eine Wellenlänge
oder weniger verringert werden, sodass eine Miniatur-Resonatorstruktur
hergestellt werden kann. Aufgrund von konzentrierten Elementen im
Resonanzkreis kann jedoch der Q-Wert des Resonators sinken. Dadurch
kommt es bei diesem Resonator oft zu einer stärkeren Verschlechterung des
Q-Werts als beim Einwellenlängen-Ringresonator.
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Eine
Ringantenne ist als Antenne für
den Einsatz in einem Rundfunkgerät
bekannt. 2 zeigt einen herkömmlichen
Aufbau einer Ringantenne. Ein Leiter 1101, der ein symmetrischer
Stromkreis mit einer elektrischen Länge ist, die einer Wellenlänge bei Resonanzfrequenz
entspricht, ist an seinem Ende mit einem Symmetrierglied 1102 verbunden.
Von dem asymmetrischen Stromkreis des Symmetrierglieds 1102 wird
ein Ausgangssignal erzeugt. Das Dokument US-A-5.583.523 beschreibt
eine ähnliche Einwellenlänge-Ringantenne.
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Die
einfach gestaltete Ringantenne ist gut zur Massenproduktion geeignet,
und ihre gewünschten
Eigenschaften sind gut reproduzierbar.
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Die
Ringantenne erfordert jedoch prinzipiell eine Leitungslänge, die
einer Wellenlänge
entspricht. Dadurch nimmt die Größe insbesondere
in einem Frequenzband mit einer großen Wellenlänge zu, was die Herstellung
eines tragbaren Rundfunkgeräts
erschwert.
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Kurze Darstellung
der Erfindung
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Ein
erstes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, den Resonator zu
verkleinern, ohne dass es zu einer Verschlechterung des Q-Werts
kommt.
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Ein
zweites Ziel ist es, die Ringantennenstruktur zu verkleinern.
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Erfindungsgemäß werden,
wenn die Übertragungsleitung
in einem TEM-Modus aus zwei Leitern besteht, die Enden dieser Leitung
mit entgegengesetzter Polarität
mit den Enden der anderen Leitung verbunden, wodurch ein Resonator
entsteht, der in einem Halbwellenlängenmodus in Resonanz ist, wie
in den Ansprüchen
1 und 5 definiert ist. Mit dieser Gestaltung, die frei von Leitungsunstetigkeiten
ist, die den Q-Wert verschlechtern, kann ein Resonator mit einem
hohen Q-Wert, der dem des Einwellenlängen-Ringresonators entspricht,
hergestellt werden. Es ist ausreichend, wenn die Länge der Übertragungsleitung
die Hälfte
des Einwellenlängen-Ringresonators
beträgt.
Dadurch kann die Form mit einer Struktur, die kaum eine Verschlechterung
des Q-Werts hat, miniaturisiert werden.
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Da
es keine Eigenschaften gibt, die die Leitungsunstetigkeit verschlechtern,
kann eine Antenne mit einer hohen Leistungsfähigkeit gestaltet werden, die
der der Einwellenlängen-Ringantenne entspricht. Dadurch
kann die Antenne auf die Hälfte
der herkömmlichen
Antenne verkleinert werden.
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Eine
weitere Verkleinerung ist durch Zwischenschalten eines kapazitiven
Elements im Ringantennen-Stromkreis möglich.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine schematische Darstellung, die ein Beispiel für einen
herkömmlichen
Einwellenlängen-Ringresonator
zeigt.
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2 ist
eine schematische Darstellung, die ein Beispiel für eine herkömmliche
Einwellenlängen-Ringantenne
zeigt.
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3 ist
eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines Ringresonators
der Erfindung.
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4 ist
ein Strom-Spannungs-Verteilungsdiagramm eines erfindungsgemäßen Ringresonators im
Resonanzzustand.
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5 ist
ein Strom-Spannungs-Verteilungsdiagramm des Einwellenlängen-Ringresonators von 1 im
Resonanzzustand.
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6 ist
eine schematische Darstellung, die den konkreten Aufbau des oberen
Leiters und des unteren Leiters von 3 zeigt.
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7 ist
eine schematische Darstellung, die eine erste Ausführungsform
einer Ringantenne der Erfindung zeigt.
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8 ist
ein Strom-Spannungs-Verteilungsdiagramm der Ringantenne von 2 im
Resonanzmodus.
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9 ist
ein Strom-Spannungs-Verteilungsdiagramm der Ringantenne von 7 im
Resonanzmodus.
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10 ist
eine schematische Darstellung, die eine zweite Ausführungsform
einer Ringantenne der Erfindung zeigt.
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11 ist eine schematische Darstellung, die
den konkreten Aufbau des oberen Leiters, des unteren Leiters und
des kapazitiven Elements der Ringantenne von 10 zeigt,
wobei 11A eine schematische Darstellung
ist, die den Gesamtaufbau zeigt, und die 11B und 11C Draufsichten sind, die einen anderen
Aufbau des Bereichs des kapazitiven Elements zeigen.
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12 ist
eine schematische Darstellung, die eine dritte Ausführungsform
der Ringantenne der Erfindung zeigt.
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13 ist
eine schematische Darstellung, die eine vierte Ausführungsform
der Ringantenne der Erfindung zeigt.
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14 ist eine schematische Darstellung, die
den konkreten Aufbau des oberen Leiters, des unteren Leiters und
des kapazitiven Elements der Ringantenne von 13 zeigt,
wobei 14A eine schematische Darstellung
ist, die den Gesamtaufbau zeigt, und 14B eine
Draufsicht ist, die einen anderen Aufbau des Bereichs des kapazitiven
Elements zeigt.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Nachstehend
werden exemplarische Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
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1. Erste exemplarische
Ausführungsform
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3 zeigt
ein Beispiel für
einen erfindungsgemäßen Ringresonator.
Ein oberer Leiter 301 und ein unterer Leiter 302 sind
auf den gegenüberliegenden
Flächen
eines dielektrischen Substrats (nicht dargestellt) in Kaskade ausgebildet
und bilden dadurch eine Übertragungsleitung.
Der obere Leiter 301 und der untere Leiter 302 werden
in der Regel von Metallleitungen in Ringform gebildet, die in das dielektrische
Substrat geätzt
werden, sodass Spalte 305 und 306 entstehen, die
jeweils in Teilen der Metallleitungen ausgebildet sind. Zwischen
einem Ende a am Spalt 305 des oberen Leiters 301 und
einem Ende d am Spalt 306 des unteren Leiters 302 sowie zwischen
einem Ende b am Spalt 305 des oberen Leiters 301 und
einem Ende c am Spalt 306 des unteren Leiters 302 werden
durch Durchgangslöcher 307 o. Ä. Verbindungen
hergestellt. Ein Kopplungskondensator 303 ist zum Eingeben
von Signalen mit dem Ende d am Spalt 306 des unteren Leiters 302 verbunden,
während
ein Kopplungskondensator 304 mit dem Ende c verbunden ist,
um Resonanzsignale zu gewinnen.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise des Resonators der Erfindung durch Vergleichen
mit dem Resonanzbetrieb des in 1 gezeigten
herkömmlichen
Einwellenlängen-Ringresonators erläutert.
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4 zeigt
eine Strom-Spannungs-Verteilung in dem Einwellenlängen-Ringresonator
von 1. Das Potential Vb am Punkt b am oberen Leiter 101 von 1 hat
in Bezug auf den unteren Leiter 102 die gleiche Größe, aber
die entgegengesetzte Polarität
wie ein Potential Va am Punkt a am oberen Leiter 101 von 1 in
Bezug auf den unteren Leiter 102. Dadurch kann der Resonanzmodus
aufrechterhalten werden, wenn die Polarität der Verbindung am Punkt a
und Punkt b umgekehrt werden kann.
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5 ist
eine Strom-Spannungs-Verteilung im Resonanzzustand, wo die Polarität der physischen
Verbindung am Punkt a und Punkt b umgekehrt worden ist, aufgrund
des vorstehenden Konzepts. Das Potential Vb am oberen Leiter 101 am Punkt
b von 1 ist negativ. Das ist jedoch das Potential am
Punkt b am oberen Leiter 101 in Bezug auf die untere Elektrode 102.
Somit kann das Potential am Punkt d am unteren Leiter 102 von 1 in
Bezug auf den oberen Leiter 101 als positiv angesehen werden.
Wenn die Polarität
der Verbindung am Punkt a und Punkt b umgekehrt werden kann, bleibt
somit der Resonanzmodus unverändert.
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3 zeigt
einen Resonator, der nach dem vorstehenden Konzept aufgebaut ist.
Und zwar wird die Übertragungsleitung
des oberen Leiters 101 an Positionen, die dem Punkt a und
dem Punkt b entsprechen, geteilt. Sie ist als Ringform gestaltet
und als obere Übertragungsleitung 301 bzw.
untere Übertragungsleitung 302 eingerichtet.
Zwischen dem Punkt b an der oberen Übertragungsleitung 301 und dem
Punkt c an der unteren Übertragungsleitung 302 wird
eine Verbindung mit entgegengesetzter Polarität hergestellt. Ebenso wird
zwischen dem Punkt a an der oberen Übertragungsleitung 301 und
dem Punkt d an der unteren Übertragungsleitung 302 eine
Verbindung mit entgegengesetzter Polarität hergestellt. Dadurch können die
obere Übertragungsleitung 301 und
die untere Übertragungsleitung 302 jeweils
die halbe elektrische Länge
der Übertragungsleitung
des Einwellenlängen-Resonators
mit Resonanzmodus bei der gleichen Frequenz haben.
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Wenn
man die Resonatoren, die die gleiche Frequenz haben, miteinander
vergleicht, hat der Ringresonator im TEM-Modus zwischen einem Leitungspaar
von 3 die halbe physische Länge des herkömmlichen
Einwellenlängen-Resonators
von 1, wodurch der Resonator verkleinert werden kann.
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Der
Resonanzkreis dieser Ausführungsform ist
eine Übertragungsleitung,
die keine feste Anzahl von konzentrierten Elementen – ein Faktor,
der den Q-Wert verschlechtert – benötigt. Daher
kann ein Resonator realisiert werden, der keine Unstetigkeiten hat
und eine hohe Resonanzleistung hat.
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6 ist
eine Darstellung, die den konkreten Aufbau der oberen Übertragungsleitung 301 und
der unteren Übertragungsleitung 302 von 3 zeigt. Der
Resonator ist mit einer oberen Metallleitung 601 und einer
unteren Metallleitung 602 gestaltet, die durch Ätzen o. Ä. auf der
jeweiligen Fläche
eines dielektrischen Substrats ausgebildet sind. Die Metallleitungen 601, 602 haben
Enden, die über
Durchgangslöcher 603 verbunden
sind.
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Bei
dieser Ausführungsform
kann der Resonator problemlos auf einer Leiterplatte zur Verwendung
in allgemeinen Industrie-Erzeugnissen realisiert werden.
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Es
ist zu beachten, dass sich die vorstehende Erläuterung zwar auf ein Beispiel
bezieht, wo aus praktischen Gründen
bei der Herstellung oder Erhaltung des Stromkreises ein dielektrisches
Substrat verwendet wird, aber ein solches dielektrisches Substrat
nicht unbedingt erforderlich ist, d. h., die Gestaltung kann mit
nur einem Leiterpaar realisiert werden.
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2. Zweite
exemplarische Ausführungsform
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7 zeigt
eine erste Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Ringantenne.
Ein oberer Leiter 701 und ein unterer Leiter 702 haben
eine elektrische Länge,
die der halben Wellenlänge
für die
Resonanzfrequenz entspricht, und sie sind so in einem Ring gestaltet,
dass sie eine Antenne bilden. Wenn der obere Leiter 701 an
gegenüberliegenden
Enden einen Anschluss a und einen Anschluss c hat, während der
untere Leiter 702 an gegenüberliegenden Enden einen Anschluss
b und einen Anschluss d hat, wird zwischen dem Anschluss c des oberen
Leiters 701 und dem Anschluss b des unteren Leiters 702 eine
Verbindung hergestellt. Der Anschluss a des oberen Leiters 701 wird
mit dem symmetrischen Anschluss eines Symmetrierglieds 703 verbunden, während der
Anschluss d des unteren Leiters 702 mit dem anderen symmetrischen
Anschluss des Symmetrierglieds verbunden wird. Das Symmetrierglied 703 hat
einen unsymmetrischen Anschluss 704 als Zuleitungsanschluss
für die
Ringantenne.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Ringantenne durch Vergleichen mit
dem Resonanzbetrieb der Einwellenlänge-Ringantenne von 2 beschrieben.
In 2 bildet ein Leiter 1101 einen Einwellenlängen-Ringresonator und
hat ein Zuleitungs-Symmetrierglied 1102,
sodass eine Ringantenne entsteht. 8 zeigt
die Strom-Spannungs-Verteilung
der Einwellenlänge-Ringantenne
im Resonanzzustand.
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Das
Potential Vb am Punkt b des Leiters in 2 ist dem
Potential Va am Punkt a in 2 entgegengesetzt,
wobei die beiden Potentiale unter idealen Bedingungen die gleiche
Größe haben.
Daher liegt der Resonanzmodus auch dann vor, wenn Punkt b von 2 mit
entgegengesetzter Polarität
mit Punkt a von 2 verbunden wird.
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9 ist
eine Strom-Spannungs-Verteilung der Ringantenne der Ausführungsform
von 7 im Resonanzzustand aufgrund des vorstehenden
Konzepts. In 7 ist das Potential Vb am Anschluss
c in Bezug auf den Anschluss d negativ, während das Potential am Anschluss
d in Bezug auf den Anschluss c als positiv angesehen werden kann.
Seine Größe ist gleich
der des Potentials Va am Punkt a. Daher bleibt in 7 der
Resonanzmodus auch dann unverändert,
wenn der Anschluss c mit entgegengesetzter Polarität mit dem
Anschluss b verbunden wird und der Anschluss a mit dem Anschluss
d verbunden wird. Aus diesem Grund hat die Ringantennenstruktur
dieser Ausführungsform
von 7 die halbe elektrische Länge der Einwellenlängen-Antenne
von 2, hat aber einen Resonanzmodus auf der gleichen
Resonanzfrequenz.
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Auf
diese Weise hat diese Ausführungsform gegenüber der
Ringantenne mit der gleichen Frequenz die halbe Länge der
Einwellenlängen-Ringantenne,
wodurch sie verkleinert werden kann. Außerdem kann der Antennenkreis
dieser Ausführungsform
nur mit einer Übertragungsleitung
gestaltet werden: Da er keine feste Anzahl von konzentrierten Elementen – ein Faktor,
der den Q-Wert verschlechtert – verwendet,
gibt es keine Unstetigkeiten in der Leitung, und er hat daher eine
Leistungsfähigkeit,
die der Einwellenlänge-Ringantenne
entspricht.
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3. Dritte exemplarische
Ausführungsform
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10 zeigt
eine zweite Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Ringantenne.
Der obere Leiter 701 und der untere Leiter 702 bilden
eine TEM-Übertragungsleitung.
Bei der Übertragungsleitung
sind das Ende c des oberen Leiters 701 und das Ende b des
unteren Leiters 702 über
ein kapazitives Element 705 miteinander verbunden. Ein
Symmetrierglied 703 zur Stromzuführung ist zwischen das Ende
a des oberen Leiters 701 und das Ende d des unteren Leiters 702 geschaltet.
Das Symmetrierglied 703 hat einen unsymmetrischen Signalanschluss 704,
der als Zuleitungsanschluss für
die Ringantenne dient.
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Die
Ringantenne dieser Ausführungsform hat
eine erniedrigte Resonanzfrequenz, die von einem Wert des in den
Resonanzkreis integrierten kapazitiven Elements 705 abhängt. Da
die Leitungslänge
der Antenne mit der gleichen Frequenz gegenüber der Struktur, die kein
kapazitives Element 705 hat, weiter verkürzt werden
kann, kann die Antenne auf weniger als die Hälfte der Leitungslänge der
herkömmlichen
Ringantenne weiter verkleinert werden.
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11A ist zeigt den detaillierten Aufbau des
oberen Leiters 701, des unteren Leiters 702 und des
kapazitiven Elements 705 von 10. Die
Antenne besteht aus einer oberen Metallleitung 801 und einer
unteren Metallleitung 802, die durch Ätzen auf derjeweiligen Fläche eines
dielektrischen Substrats ausgebildet sind. Die Metallleitungen 801, 802 sind an
den Enden durch ein kapazitives Element miteinander verbunden, das
durch Ausbilden eines vom Ende der oberen Metallleitung 801 ausgehenden kreisförmigen verlängerten
Teils 804 und eines vom Ende der unteren Metallleitung 802 ausgehenden kreisförmigen verlängerten
Teils 805 entsteht. Ein Symmetrierglied 703 zur
Stromzuführung
ist zwischen das Ende a der oberen Metallleitung 801 und das
Ende d der unteren Metallleitung 802 geschaltet. Das Symmetrierglied 703 hat
einen unsymmetrischen Signalanschluss 704, der als Zuleitungsanschluss
für die
Ringantenne dieser Ausführungsform dient.
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Die
verlängerten
Teile 804, 805 der oberen Metallleitung 801 und
der unteren Metallleitung 802 sind hinsichtlich der Form
nicht auf die Kreisform beschränkt,
sondern können
eine beliebige Form, z. B. eine nach innen zeigende rechteckige
Form, an den Enden der oberen Metallleitung 801 und der
unteren Metallleitung 802 haben, wie in 11B gezeigt, oder
sie können
eine T-Form haben, wie in 11C gezeigt.
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4. Vierte
exemplarische Ausführungsform
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12 zeigt
eine dritte Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Ringantenne.
Der obere Leiter 701 und der untere Leiter 702 bilden
eine TEM-Übertragungsleitung.
Die Übertragungsleitung hat über ein
kapazitives Element 706 und ein spannungsveränderliches
kapazitives Element 707 eine Verbindung zwischen dem Ende
c des oberen Leiters 701 und dem Ende b des unteren Leiters 702.
Das spannungsveränderliche
kapazitive Element 707, das allgemein als Varaktor bekannt
ist, ist ein kapazitives Element mit einem Kapazitätswert,
der von der Spannung an dem Anschluss gesteuert wird. Es wird so
zwischengeschaltet, dass sein spannungsanlegender Anschluss mit
dem kapazitiven Element 706 verbunden wird. Eine Spannungsquelle 708 zum Steuern
des Kapazitätswerts
wird zwischen das kapazitive Element 706 und das spannungsveränderliche
kapazitive Element 707 geschaltet. Die den Kapazitätswert steuernde
Spannungsquelle 708, die eine Gleichspannungsquelle mit
veränderlicher Spannung
ist, ist mit dem spannungsanlegenden Anschluss des spannungsveränderlichen
kapazitiven Elements 707 verbunden, um dessen Kapazitätswert zu
steuern.
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Weiterhin
ist ein Symmetrierglied 703 zwischen das Ende a des oberen
Leiters 701 und das Ende d des unteren Leiters 702 geschaltet.
Das Symmetrierglied 703 hat einen unsymmetrischen Signalanschluss 704,
der als Zuleitungsanschluss für
die Ringantenne dieser Ausführungsform
dient.
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Die
Ringantenne dieser Ausführungsform hat
eine Resonanzfrequenz, die von dem Wert des kapazitiven Elements 706 und
des spannungsveränderlichen
kapazitiven Elements 707 abhängt, die in den Resonanzkreis
integriert sind. Auch wenn der obere Leiter 701 und der
untere Leiter 702 die gleiche Leitungslänge haben, kann die Resonanzfrequenz durch Ändern des
Kapazitätswerts
des spannungsveränderlichen
kapazitiven Elements 707 mit der den Kapazitätswert steuernden
Spannungsquelle 708 geändert
werden. Durch Einstellen des Frequenzbereichs der Ringantenne mit
der den Kapazitätswert steuernden
Spannungsquelle 708 kann die Antenne in einem breiteren
Bereich arbeiten.
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5. Fünfte exemplarische
Ausführungsform
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13 zeigt
eine vierte Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Ringantenne.
Der obere Leiter 701 und der untere Leiter 702 bilden
eine TEM-Übertragungsleitung.
Die Übertragungsleitung hat
eine Verbindung zwischen dem Ende c des oberen Leiters 701 und
dem Ende b des unteren Leiters 702. Weiterhin ist ein Symmetrierglied 703 zur
Stromzuführung
zwischen dem Ende a des oberen Leiters 701 und dem Ende
d des unteren Leiters 702 vorgesehen. Das Symmetrierglied 703 hat
einen unsymmetrischen Signalanschluss 704, der als Zuleitungsanschluss
für die
erfindungsgemäße Ringantenne dient.
Der obere Leiter 701 und der untere Leiter 702, die
jeweils an einer beliebigen Stelle in zwei kapazitive Elemente 708 geteilt
sind, sind an den Teilungsstellen zwischengeschaltet.
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14 ist eine Darstellung, die den konkreten
Aufbau des oberen Leiters 701, des unteren Leiters 702 und
der kapazitiven Elemente 708 von 13 zeigt.
Die Antenne besteht aus einer oberen Metallleitung 901 und
einer unteren Metallleitung 902, die durch Ätzen o. Ä. auf den
gegenüberliegenden
Flächen
eines dielektrischen Substrats ausgebildet sind. Die Verbindung
wird über
ein Durchgangsloch 903 zwischen einem Ende c der oberen
Metallleitung 901 und einem Ende b der unteren Metallleitung 902 hergestellt.
Das kapazitive Element 708 weist einen Spalt 904,
der durch Teilen eines Zwischenteils der oberen Metallleitung 901 entsteht,
und einen Spalt 907, der durch Teilen eines Zwischenteils der
unteren Metallleitung 902 entsteht, auf. Gegebenenfalls
ist ein Paar T-förmige
Muster 905, 906 für den Spalt 904 ausgebildet.
Ebenso ist ein Paar T-förmige
Muster 908, 909 für den Spalt 907 ausgebildet. Das
Symmetrierglied 703 ist zwischen das Ende a der oberen
Metallleitung 901 und das Ende d der unteren Metallleitung 902 geschaltet.
Der unsymmetrische Signalanschluss 704 des Symmetrierglieds 703 bildet
einen Zuleitungsanschluss für
die Ringantenne dieser Ausführungsform.
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Es
ist zu beachten, dass es für
die Spalte 904, 907 ausreicht, Muster in anderen
Formen als dem T-förmigen
Muster auszubilden, z. B. in der in 14B oder 11B gezeigten Form.
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Die
vorstehende Beschreibung zeigte zwar Beispiele, bei denen das kapazitive
Element mittels eines Stromkreises mit verteilten Konstanten konfiguriert
war, aber es ist klar, dass die Konfiguration auch mit konzentrierten
Elementen möglich
ist.
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Der
Ringantenne der Ausführungsform
hat eine Resonanzfrequenz, die in Abhängigkeit vom Wert des in den
Resonanzkreis integrierten kapazitiven Elements 608 erniedrigt
wird. Dadurch kann die Antenne bei der gleichen Frequenz gegenüber der Konfiguration,
die kein kapazitives Element 608 enthält, verkleinert werden. Außerdem gibt
es weniger Einschränkungen
dafür,
wie die Schaltung in der Hauptanordnung angeordnet werden kann,
da das kapazitive Element an einer beliebigen Stelle in der Ringantennen-Anordnung
integriert werden kann.
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Die
Ausführungsformen
wurden zwar anhand von Beispielen beschrieben, in denen die einen Resonator
bildenden Übertragungsleitungen
von Metallleitungen auf gegenüberliegenden
Flächen
des dielektrischen Substrats gebildet werden, aber es ist klar,
dass die Erfindung ebenso für
andere TEM-Modus-Übertragungsleitungen,
unter anderem Lecher-Leitungen, verwendet werden kann.