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DE60113482T2 - Airbagmodul und Verfahren zu seiner Montage - Google Patents

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DE60113482T2
DE60113482T2 DE2001613482 DE60113482T DE60113482T2 DE 60113482 T2 DE60113482 T2 DE 60113482T2 DE 2001613482 DE2001613482 DE 2001613482 DE 60113482 T DE60113482 T DE 60113482T DE 60113482 T2 DE60113482 T2 DE 60113482T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
modules
console
steering wheel
module
structure according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE2001613482
Other languages
English (en)
Other versions
DE60113482D1 (de
Inventor
Luis Gras Tous
Joakim Landen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volvo Car Corp
Original Assignee
Volvo Car Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volvo Car Corp filed Critical Volvo Car Corp
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Publication of DE60113482D1 publication Critical patent/DE60113482D1/de
Publication of DE60113482T2 publication Critical patent/DE60113482T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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  • Steering Controls (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Modulaufbau mit einem Airbagmodul und wenigstens zwei Module für elektrische Bedienelemente und ein Verfahren zu deren Zusammenbau.
  • STAND DER TECHNIK
  • Module für den Zusammenbau von Aufpralldämpfern, sogenannte Airbagmodule, sind schon allgemein bekannt und werden zum Beispiel in US-A-5 755 458 oder US-A-5 149 127 offenbart. Diese Art von Modul enthält im Allgemeinen ein Aufprallkissen, das in einer Konsole eingebaut ist, die in Verbindung mit dem Zusammenbau von Hupenschaltern zwischen der Konsole und der Lenkradnabe eingesetzt wird. Ein Problem bei derartigen Modulen ist, dass die elektrischen Verbindungen für das Airbagmodul aus der Lenkradnabe vorstehen und schwierig zu verbinden sein können, während gleichzeitig die Gefahr besteht, dass die elektrischen Leitungen beim Zusammenbau und beim Ausbauen des Airbagmoduls eingeklemmt und beschädigt werden.
  • Ein anderes Problem, das sich in Verbindung mit dieser Art von Modul ergibt, ist die Schwierigkeit, einen genauen Sitz zwischen dem Steuerrad, dem Airbagmodul und den Schalteranordnungen zum Bedienen der peripheren Einrichtung zu erreichen. Die Schalteranordnungen können selbst als Module ausgeführt sein, die entsprechend bekannten Lösungen direkt mit dem Steuerrad verbunden sind. Eine derartige Lösung ist aus der US-A-5 403 981 bekannt, die den am nächsten kommenden Stand der Technik aufzeigt. Dies bedeutet, dass ein schlechter Sitz zwischen den genannten Modulen und dem Airbagmodul vorhanden ist, und dass die elektrischen Leitungen für die Module schwierig einzubauen sind und die Gefahr besteht, dass sie bei Einbau des Airbagmoduls beschädigt oder eingeklemmt werden. Da das menschliche Auge sehr empfindlich auf nicht zentrisch eingebaute Teile reagiert, kann ein Kunde ein negatives Bild auch bei nur kleinen Abweichungen bekommen. Aus diesem Grund ist ein präziser Einbau wünschenswert.
  • Ein weiteres Problem besteht darin, dass solch eine Einbaulösung sehr oft bedeutet, dass nur das Airbagmodul für die Bedienung der Hupe eingesetzt werden kann. In einer angespannten Situation muss sich der Fahrer daran erinnern, dass die Schalteranordnung nicht diese Funktion hat. Da sich die Schalteranordnung allgemein von dem Rand des Lenkrades aus und auf einem Abschnitt auf den Speichen des Lenkrades erstreckt, muss der Fahrer eine Hand vollständig oder teilweise von dem Lenkrad nehmen, um auf das Airbagmodul Druck ausüben zu können.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Modulaufbau zur Verfügung zu stellen, der einerseits den Zusammenbau und den Ausbau des Airbagmoduls und der Module für verschiedene Bedienelemente erleichtert und andererseits das Zusammenbauen zwischen den verschiedenen Module und zwischen dem Modulaufbau und der Lenkradnabe vereinfacht. Dieses Ziel wird mit einem Modulaufbau mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.
  • Ein Modulaufbau gemäß der Erfindung weist eine Konsole auf, die in eine Lenkradnabe eingebaut werden soll, wobei die Konsole mit Befestigungsmitteln für ein Airbagmodul versehen ist. Die Konsole weist außerdem Befestigungsmittel für wenigstens zwei Module für elektrische Bedienelemente auf, wobei das Airbagmodul und die Module für die Bedienelemente mit zusammenwirkenden ersten Führungen versehen sind. Normalerweise ist ein Modul für die Bedienelemente, die die Steuerung des Stereosystems des Autos, des Telefons und der Navigationseinrichtung zum Beispiel an jeder Seite des Airbagmoduls eingebaut. Es ist indessen ebenso möglich, zwei dieser Module auf jeder Seite einzubauen, oder alternativ einen auf jeder Seite und einen an der Bodenseite des Airbagmoduls, was teilweise von der Gestaltung der Lenkradnabe und teilweise von den Bedürfnissen der Fernbedienung verschiedener elektrischer Einrichtungen von dem Lenkrad aus abhängt.
  • Die Module für die elektrischen Bedienelemente sind einzeln austauschbar. Es ist deshalb leicht, beschädigte Module auszutauschen oder ein oder mehrere Module mit weiteren oder neuen Funktionen zu verbesseren. Die elektrischen Verbindungen können bei der Montage entweder manuell durch Zusammenfügen der Kontakte von Hand miteinander verbunden werden oder automatisch dadurch, dass man die Modulkontakte mit entsprechenden Verbindungen automatisch verbindet, wenn das Modul beim Einbau in die Konsole an seine Stelle eingeschoben wird.
  • Das Airbagmodul ist mit einer Anzahl von anderen Führungen versehen, die an die Konsole angepasst sind und die mit entsprechenden Führungen in der Lenkradnabe zusammenwirken und in der Lage sind, den Modulaufbau in Bezug auf die Lenkradnabe zu zentrieren. Die Konsole ist deshalb in der Lenkradnabe nachgiebig montiert, um durch das Airbagmodul das Zentrieren zu ermöglichen. Die elektrischen Verbindungen des Airbagmoduls können auf die gleiche Weise ausgeführt werden wie für die Module der Bedienelemente.
  • Die Konsole stellt ebenso einen Schutz für die Verlegung der elektrischen Leitungen in der Lenkradnabe dar. Ihre Unterbringung zwischen der Lenkradnabe und dem Airbagmodul und anderen Modulen verringert die Gefahr auf ein Mindestmaß, dass sie beschädigt werden, wenn die Module eingebaut oder entfernt werden. Wenn die Verbindungen für die Module automatisch mittels Kontakten verbunden werden, die ineinander gesteckt werden, dann kann die Länge der elektrischen Leitungen auf ein Mindestmaß verringert werden. Um den Einbau und den Ausbau der Module noch weiter zu erleichtern, können alle Befestigungen aus Druckknöpfen bestehen.
  • Ein Sicherheitsmerkmal ist, dass alle Module, die Teil des Modulaufbaus sind, über die Konsole mit einem oder mehreren Hupenschaltern in der Lenkradnabe verbunden sind. In einer angespannten Situation ist es deshalb nicht notwendig, dass der Fahrer nach einem bestimmten Druckknopf sucht oder einen bestimmten Teil des Lenkrades drücken muss, wie zum Beispiel das Airbagmodul, da eine Betätigung eines jeden Teils des Modulaufbaus die Hupe aktivieren kann. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass die Kraft, die notwendig ist, um die Module für andere elektrische Einrichtungen zu bedienen, gegenüber der Kraft, die zur Betätigung der Hupe notwendig ist, ausgeglichen ist. Es muss möglich sein, die Schalteranordnungen auf jedem der Module zu betätigen, indem man deutlich weniger Druck anwendet als für die Betätigung des Hupenschalters notwendig ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Zusammenbauen eines Modulaufbaus gemäß Anspruch 1. Dieses Verfahren umfasst die folgenden Schritte:
    • – Es wird eine Konsole mit der Lenkradnabe verbunden;
    • – es werden mindestens zwei Module für Bedienelemente, die mit einer Anzahl von Führungen ausgestattet sind, in entsprechende, zusammenwirkende Führungsnuten in der Konsole geschoben und darin in Verbindung mit ihrer Befestigung in der Lenkradnabe befestigt;
    • – ein Airbagmodul, das mit einer Anzahl von weiteren Führungen ausgestattet ist, wird in die entsprechenden interagierenden Führungsnuten in den Modulen für Bedienelemente so geschoben, dass die Module bezüglich des Airbagmoduls zentriert werden, wenn das Airbagmodul in der Konsole befestigt wird.
  • Die Module für die Bedienelemente werden mit der Konsole verbunden, nachdem diese in der Lenkradnabe eingebaut wurde, wobei die elektrischen Verbindungen automatisch miteinander verbunden werden. Alternativ können die Module für die Bedienelemente mit der Konsole verbunden werden, bevor diese in die Lenkradnabe eingebaut wird. In diesem Fall können die elektrischen Verbindungen miteinander verbunden werde, kurz bevor die Konsole eingebaut wird. Auf die gleiche Weise kann das Airbagmodul zur Zeit der Montage durch automatische Verbindung oder durch Verbindung von Hand über eine Öffnung in der Konsole verbunden werden, die einen Zugang zu den dahinter liegenden Leitungen bildet. Dennoch ist es wünschenswert, dass die Module austauschbar sind, ohne dass die Konsole ausgebaut werden muss.
  • Durch die Erfindung können die Module für die Bedienelemente genau eingeführt werden und bieten eine bessere Passung und Zentrierung zwischen den genannten Modulen und dem Airbagmodul. Die verschiedenen Teile des Modulaufbaus können offensichtlich in umgekehrter Reihenfolge ausgebaut werden.
  • BESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • Es zeigen:
  • 1 eine Explosionsdarstellung mit einem Lenkrad und den zugehörigen Teilen eines Modulaufbaus;
  • 2 eine Konsole mit befestigten Modulen für die Bedienelemente;
  • 3 ein Lenkrad mit einer Konsole entsprechend 2 mit einem Airbagmodul, das in der Konsole eingebaut werden soll; und
  • 4 ein Lenkrad mit einem entsprechend der Erfindung fertig eingebauten Modul.
  • BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • In 1 ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel dargestellt, das ein Lenkrad 1 mit einer Lenkradnabe 2 aufweist, in die eine Anzahl von Modulen 9a, 9b, 12 eingebaut werden sollen. Die Lenkradnabe hat eine durchgehende Hülse 4 für elektrische Kabel (nicht gezeigt) für die genannten Module und eine Anzahl von Befestigungspunkten 3a, 3b, 3c (der Befestigungspunkt 3c ist in 1 verdeckt) für eine Konsole 5. Die Konsole weist eine Endfläche auf, die der Lenkradnabe zugewandt ist und mit einer Reihe von Ausnehmungen 6a, 6b, 6c versehen ist; außerdem weist sie eine Wand auf, die im wesentlichen im rechten Winkel zu der Endfläche um die Konsole herum angeordnet ist. Die genannten Ausnehmungen 6a, 6b, 6c wirken mit einer entsprechenden Anzahl von Befestigungselementen (nicht gezeigt) zusammen, um die Konsole 5 an den Befestigungspunkten 3a, 3b, 3c zu befestigen. Die zur Befestigung der Konsole 5 in der Lenkradnabe eingesetzten Befestigungselemente stellen ebenso Hupenschalter dar. Die Hupe kann dadurch aktiviert werden, dass man auf die Konsole 5 oder auf irgendeines der zugehörigen Module drückt. Nach dem Zusammenbauen der Module liegen die elektrischen Leitungen geschützt zwischen der Lenkradnabe 2 und der Konsole 5.
  • Die elektrische Verbindung aller zugehörigen Module 9a, 9b, 12 kann in diesem Fall entweder unmittelbar vor dem Einbau jedes Moduls dadurch hergestellt werden, dass man die elektrischen Kontakte von Hand miteinander verbindet oder automatisch dann, wenn beim Einbau jedes Moduls an seinem Platz zusammenwirkende Kontakte ineinander gedrückt werden. In dem letzten Fall können die Kontakte vorzugsweise an der Konsole 5 angebracht sein, in Verbindung mit den von den Modulen eingenommenen Stellungen. Die Konsole 5 kann auch danach mit den elektrischen Leitungen von Hand durch eine Ausnehmung in der Endfläche 22a der Konsole 5 (2) verbunden werden oder automatisch bei der Montage durch Kontakte in der Lenkradnabe 2.
  • Die Konsole 5 weist eine Umfangswand 22b auf, die sich im wesentlichen im rechten Winkel zu deren Endfläche 22a erstreckt. Entlang der Außenseiten eines Paares von einander gegenüberliegenden Abschnitten der genannten Wand 22b weist die Konsole 5 erste Führungsnuten 7a, 7b auf, die mit entsprechenden ersten Führungselementen 8a, 8b auf den Seiten eines Paares von Modulen 9a, 9b für der Konsole zugewandte Bedienelemente zusammenwirken. Diese Module 9a, 9b werden mit Hilfe der ersten Führungsnuten 7a, 7b und der Führungen 8a, 8b in ihre Stellung gebracht und an ihren Platz geschoben und durch die Befestigungselemente 20a, 20b (2) in einem Paar von Rasten 10a, 10b in der Wand 22b der Konsole 5 verriegelt. Um eine genaue Positionierung zu erreichen, sind die Module 9a, 9b mit wenigstens einem Anschlag 11a, 11b versehen, die mit dem Rand der Wand 22b der Konsole 5 zur gleichen Zeit in Berührung kommen, zu der die Befestigungselemente 20a, 20b in die Rasten 10a, 10b in der Konsole 5 eingreifen. Die Module 9a, 9b können mit der Konsole 5 verbunden werden bevor oder nachdem diese mit der Lenkradnabe 2 verbunden wurde. Verschiedene Wege zur Verbindung der elektrischen Leitungen (nicht gezeigt) der Module 9a, 9b wurden oben beschrieben.
  • Zusätzlich zu den oben erwähnten Befestigungselementen können die Module auch dadurch an ihrem Platz gehalten werden, dass man weitere zusammenwirkende Führungen und Führungsnuten bekannter Art vorsieht, wie zum Beispiel einander gegenüberstehende U-förmige Nuten auf der Konsole und mit diesen zusammenpassenden Zungen auf den Modulen. Die oben genannten Befestigungselemente weisen vorzugsweise Druckknöpfe oder andere Arten von Schnellkupplungen auf.
  • Wie aus 2 zu ersehen ist, sind sowohl die Konsole 5 als auch die Module 9a, 9b für die Bedienelemente zusätzlich mit weiteren zweiten Führungsnuten und Führungen versehen. Die Konsole 5 ist mit Führungen in Form von weiteren Aussparungen 21a, 21b in ihrer Endfläche 22a versehen, die der Lenkradnabe 2 zugewandt ist. Die Module 9a, 9b weisen weitere, zweite Führungsnuten 24a, 24b; 25a, 25b in ihren Seiten auf, die der Konsole 5 zugewandt sind. Die genannten zweiten Führungsnuten 24a, 24b; 25a, 25b sind von den ersten Führungen 8a, 8b getrennt, die mit der Konsole 5 in Montagerichtung der Module zusammenwirken.
  • Ein Airbagmodul ist mit Führungen 13a, 13b und 14a, 14b bzw. 15a, 15b versehen, die mit entsprechenden Aussparungen 21a, 21b in der Konsole 5 und mit den Führungsnuten 24a, 24b bzw. 25a, 25b auf den Modulen 9a, 9b für die Bedienelemente zusammenwirken. In 3 ist ein Lenkrad 1 mit der Konsole 5 und den Modulen 9a, 9b mit daran befestigten Bedienelementen dargestellt, das für die Aufnahme des Airbagmoduls bereit ist. Wenn das Airbagmodul 12 befestigt wird, dann greifen die Führungen 14a, 14b; 15a, 15b (1) in die Führungsnuten 24a, 24b; 25a, 25b auf den Modulen 9a, 9b für die Bedienelemente ein, wobei das Airbagmodul 12 in Bezug auf die beiden Module 9a, 9b eingeführt und zentriert wird. Wenn das Airbagmodul 12 um ein gewisses Maß eingeschoben wurde, dann kommen ein Paar von Führungen 13a, 13b auf der Endfläche des Moduls, die der Nabe zugewandt sind, mit ihren entsprechenden Ausnehmungen 21a, 21b in der Endfläche der Konsole 5 in Kontakt. Das Airbagmodul 12 wird dann in Bezug auf die Konsole 5 und die Lenkradnabe 2 eingeführt und zentriert. Die Führungen 13a, 13b des Airbagmoduls bilden auch Befestigungseinrichtungen, die vorzugsweise das Airbagmodul 12 mit der Konsole durch Druckknöpfe verbinden. Auf diese Weise wird sowohl die Lage der montierten Module 5, 9a, 9b, 12 in Bezug auf die Lenkradnabe 2 und der wechselseitige Sitz in Bezug auf das Airbagmodul 12 und die Module 9a, 9b für die Bedienelemente sichergestellt. Ein Steuerrad mit der vollständigen Montage der Module ist in 4 gezeigt.
  • Das in 1 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt einen Modulaufbau mit zwei getrennten Modulen für die Bedienelemente. In Abhängigkeit von der Ausführung des Lenkrades, wie zum Beispiel der Anzahl der Radspeichen und der Anzahl der erforderlichen Funktionen, ist es natürlich möglich, eine Lösung mit einer Mehrzahl von Modulen aufzufinden. Es ist zum Beispiel möglich, vier Module paarweise in einem Lenkrad gemäß 1 einzubauen, oder ein Modul auf jeder Lenkradspeiche eines Lenkrades mit zwei oder mehr Speichen anzuordnen. Das bestimmende Merkmal der Erfindung ist, dass alle Module für die Bedienelemente um den Umfang der Konsole herum eingebaut sind, wobei das Zentrieren und das Zusammenbauen der Module in Beziehung auf das Lenkrad beim Einbau des Airbagmoduls durch ein Hineinführen mittels zusammenwirkender Führungen und Führungsnuten durchgeführt wird.

Claims (15)

  1. Modulaufbau für ein Lenkrad in einem Fahrzeug, das mit einer Konsole (5) ausgestattet ist, die zum Einbau in eine Lenkradnabe (2) des Lenkrades vorgesehen ist, wobei die Konsole (5) mit einer Anzahl von Aussparungen (21a, 21b) zum Befestigen eines Airbagmoduls (12), das eine entsprechende Anzahl von Befestigungselementen (13a, 13b) aufweist, ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Modulen (9a, 9b) für Bedienungselemente einerseits an der Konsole (5) in Verbindung mit dem Airbagmodul (12) befestigt sind, und andererseits lösbar mit dem Airbagmodul (12) durch zusammenwirkende Führungen (8a, 8b) an den Kontrollmodulen (9a, 9b) und Führungsnuten (7a, 7b) an dem Airbagmodul (12) verbunden sind.
  2. Modulaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (5) Führungsnuten (7a, 7b) zum Zusammenwirken mit Befestigungselementen (8a, 8b, 20a, 20b) an mindestens zwei Modulen (9a, 9b) für Bedienelemente aufweist, und dass das Airbagmodul (12) und die Module (9a, 9b) für Bedienelemente mit zusammenwirkenden weiteren Führungen und Führungsnuten (14a, 14b, 15a, 15b, 24a, 24b, 25a, 25b) ausgestattet sind.
  3. Modulaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (5) eine Endfläche (22a) gegenüber der Lenkradnabe und eine Wand (22b) aufweist, die im Wesentlichen rechtwinklig zu der Endfläche um deren Umfang steht.
  4. Modulaufbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (9a, 9b) für Bedienelemente an der Aussenseite der Wand (22b) der Konsole (5) befestigt sind.
  5. Modulaufbau nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Airbagmodul (12) an der Endoberfläche (22a) der Konsole (5) befestigt ist.
  6. Modulaufbau nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Airbagmodul (12) zwischen den Modulen (9a, 9b) für Bedienelemente befestigt ist.
  7. Modulaufbau nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (9a, 9b) für Bedienelemente einzeln ersetzbar sind.
  8. Modulaufbau nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienelemente (9a, 9b) Schalteranordnungen zum Bedienen von elektrischen Geräten im Fahrzeug aufweisen.
  9. Modulaufbau nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (5) einen Schutz für elektrische Verkabelung in der Lenkradnabe bildet.
  10. Modulaufbau nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Module (9a, 9b, 12), die Bestandteil der Modulaufbau sind, durch die Konsole (5) zu einem oder mehreren Hupenschaltern in der Lenkradnabe verbunden sind.
  11. Modulaufbau nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Befestigungsvorrichtungen des Modulaufbaus Schnappverbindungen aufweisen.
  12. Verfahren zum Zusammenbau eines Modulaufbaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass – eine Konsole (5) mit der Lenkradnabe (2) verbunden wird; – mindestens zwei Module (9a, 9b) für Bedienelemente, die mit einer Anzahl von Führungen (8a, 8b) ausgestattet sind, in entsprechende, zusammenwirkende Führungsnuten (7a, 7b) in der Konsole (5) geschoben, und darin in Verbindung mit ihrer Befestigung in der Lenkradnabe befestigt werden; – ein Airbagmodul (12), das mit einer Anzahl von weiteren Führungen (14a, 14b, 15a, 15b) ausgestattet ist, wird in die entsprechenden interagierenden Führungsnuten in den Modulen (9a, 9b) für Bedienelemente so geschoben, dass die Module bezüglich des Airbagmoduls zentriert werden, wenn das Airbagmodul (12) in der Konsole befestigt wird.
  13. Verfahren für den Zusammenbau eines Modulaufbaus nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (9a, 9b) an der Konsole (5) befestigt werden, bevor sie in die Lenkradnabe (2) eingesetzt werden.
  14. Verfahren für den Zusammenbau eines Modulaufbaus nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (9a, 9b) an der Konsole (5) nach dem Einsetzen in die Lenkradnabe (2) befestigt werden.
  15. Verfahren für den Zusammenbau eines Modulaufbaus nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass alle Befestigungen Schnappverbindungen aufweisen.
DE2001613482 2000-07-14 2001-07-03 Airbagmodul und Verfahren zu seiner Montage Expired - Lifetime DE60113482T2 (de)

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