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DE60112397T2 - Prüfeinrichtung für Leistungsfehler der zweiten Ebene zur Prüfung von Telekommunikationsvorrichtungen - Google Patents

Prüfeinrichtung für Leistungsfehler der zweiten Ebene zur Prüfung von Telekommunikationsvorrichtungen Download PDF

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DE60112397T2
DE60112397T2 DE60112397T DE60112397T DE60112397T2 DE 60112397 T2 DE60112397 T2 DE 60112397T2 DE 60112397 T DE60112397 T DE 60112397T DE 60112397 T DE60112397 T DE 60112397T DE 60112397 T2 DE60112397 T2 DE 60112397T2
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DE
Germany
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power
contraption
transformer
relay
load resistor
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DE60112397T
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Gary L. Penngrove Swale
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Alcatel USA Sourcing Inc
Original Assignee
Alcatel USA Sourcing Inc
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Publication of DE60112397T2 publication Critical patent/DE60112397T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/12Testing dielectric strength or breakdown voltage ; Testing or monitoring effectiveness or level of insulation, e.g. of a cable or of an apparatus, for example using partial discharge measurements; Electrostatic testing
    • G01R31/14Circuits therefor, e.g. for generating test voltages, sensing circuits
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/005Interface circuits for subscriber lines

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Circuit Breakers, Generators, And Electric Motors (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Diese Patentanmeldung offenbart den Gegenstand, der den in der US-Patentschrift 6,456,088B1: "1ST Level Power Fault Testing Apparatus for Testing Telecommunication Equipment" offenbarten Gegenstand betrifft.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Prüfvorrichtungen für Telekommunikationsanlagen. Konkret und ohne Einschränkung ist die vorliegende Erfindung auf eine Wechselstrom-Netzausfall-Prüfmaschine gerichtet, die fähig ist, Telekommunikations-Leitungskarten und Breitband-Koaxialkabel-Schnittstellen auf bekannte Netzausfall-Störfestigkeitskriterien zu prüfen.
  • Die in gegenwärtigen Netzwerken eingesetzten Telekommunikationsanlagen müssen verschiedene staatliche und industrielle Standards erfüllen, um nicht nur die nahtlose Interoperabilität sicherzustellen, welche das Risiko der Betriebsunterbrechung verringert, das aus Störungen von Fremdfabrikaten resultiert, sondern auch verschiedene Sicherheitsprobleme der Produkte anzusprechen. Entsprechend prüfen die Ausrüstungshersteller ihre Produkte nach den Standards der Telekommunikationsindustrie, die im Allgemeinen als BellCore-Spezifikationen bekannt sind (manchmal auch als Telcordia-Spezifikationen bezeichnet), welche eine umfassende Liste von Anforderungen der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV), der Produktsicherheit und des Umweltschutzes definieren.
  • Die Bellcore-Spezifikationen umfassen zwei Gruppen von Prüfstandards, GR-1089-CORE und GR-63-CORE. Die Prüfungen in GR-1089-CORE behandeln vorwiegend elektrische Erscheinungen, wohingegen die Prüfungen in GR-63-CORE zum überwiegenden Teil dem Wesen nach die Umwelt betreffen. Während jede Gruppe der Standards ziemlich umfassend ist, ist in der Regel nur eine Teilmenge der Prüfungen in Abhängigkeit vom Typ der Anlagen und ihrer vorgesehenen Betriebsumgebung erforderlich. Zusammen spezifizieren diese zwei Gruppen von Standards die elektrischen Anforderungen und die Umgebungsbedingungen am Einsatzort, die die Netzwerk-Hardware erfüllen muß, um in einem Telekommunikationsgebäude, zum Beispiel der Telekommunikations-Vermittlungsstelle (CO), aufgestellt zu werden.
  • Außer den Prüfanforderungen, die durch den Produkttyp bestimmt sind, hat Bellcore zusätzliche Prüfebenen definiert, die im Allgemeinen in der Telekommunikationsindustrie als Ebenen der Netzwerk Equipment Building Systeme (NEBS) von Telcordia bezeichnet sind. Die entsprechende NEBS-Ebene für eine spezielle Anlage wird wiederum durch ihre vorgesehene Betriebsumgebung und die spezifischen Anforderungen der Regional Bell Operating Companies (RBOCs) bestimmt. Im Allgemeinen bezeichnet eine höhere NEBS-Ebene eine strengere Prüfspezifikation.
  • Die NEBS-Prüfung bestätigt, daß die Telekommunikationsanlage erfolgreich unter bestimmten elektrischen und physikalischen umgebungsbedingte Beanspruchungen arbeiten kann und keine Gefahrenquelle für das Personal und die Benutzer darstellt. Die Beanspruchungen und Gefahren beinhalten Erdbeben, Vergiftungen der Luft, Feuer und Rauch, elektromagnetische Störung (EMI), elektrische Sicherheit und Erdung.
  • Die Anforderungen gemäß den drei NEBS-Ebenen können folgendermaßen zusammengefaßt werden: Ebene 1 beinhaltet: elektrische Sicherheit; Beleuchtung und Wechselstromnetzausfall (2. Ebene); Potentialausgleich und Erdung; Störaussendungen; und Feuerbeständigkeit; Ebene 2 beinhaltet: alles von Ebene 1, außerdem elektrostatische Entladung (ESD) unter Normalbetrieb; Störaussendungen und Störfestigkeit; Beleuchtung und Wechselstromnetzausfall (1. Ebene); Umgebungstemperatur und Feuchtigkeit (im Betrieb); Erdbeben Zone 2 und Schwingungen der Vermittlungsstelle; und Vergiftungen in der Luft (Indoor-Ebene); Ebene 3 beinhaltet: alles von Ebene 1 und Ebene 2, außerdem ESD (Installation und Reparatur); freie Störaussendungen und Störfestigkeit; Umgebungstemperatur und Feuchtigkeit (kurzzeitig); Erdbeben Zone 4; Vergiftungen in der Luft (Outdoor-Ebene); und Transport und Handhabung. Jede Prüfung innerhalb dieser drei Ebenen ist in der Dokumentation entweder von GR-1089-CORE oder von GR-63-CORE definiert.
  • Die Prüfung der Telekommunikationsschnittstellen, d.h. der Tip-und-Ring-Schnittstellen (T und R) der Leitungskarten, die in der Telekommunikationsanlage und in den Breitband-Koaxialkabel-Schnittstellen verwendet werden, auf Blitzfestigkeit und Wechselstrom-Netzausfall-Störfestigkeit gemäß den oben verwiesenen Standards ist aus verschiedenen Gründen notwendig. Stromversorgungsunternehmen, Ortsnetzbetreiber (LECs/Local Exchange Carriers) und Breitbandzugangsprovider versorgen oft die gleichen Kunden und verwenden häufig gemeinsam benutzte Betriebsmittel wie zum Beispiel Tragkonstruktionen oder einen gemeinsamen Graben für ihr entsprechendes Außennetz. Metallische Leiter, wie zum Beispiel Kabel oder Leiterpaare, die die Telekommunikationsanlage versorgen, können elektrischen Überspannungen von Blitz- und Netzstromversorgungsstörungen ausgesetzt sein. Trotz des Vorhandenseins von Schutzvorrichtungen in dem Telekommunikationsnetzwerk, die den Einfluß von Blitz- und Netzüberspannungen begrenzen, kann sich ein Teil dieser Störungen auf die Netzwerkanlage auswirken. Entsprechend können unter anormalen Bedingungen zum Beispiel Netzleitungen und Telekommunikationsleitungen (einschließlich Koaxialkabel) in elektrischen Kontakt kommen. Wenn der Kontakt mit einer Primärstromleitung auftritt, können die Störungen schnell durch das Stromversorgungssystem (5 Sekunden oder weniger) behoben werden und Schutzvorrichtungen (z.B. Kohleblöcke) können 60 Hz-Spannungen, die in dem T- oder R-Leiter auftreten, auf maximal ungefähr 600 VRMS (Effektivwert) bezüglich der Erde begrenzen. Wenn der Kontakt zu einer zweiten Netzleitung auftritt, kann die gesamte Sekundärspannung bezüglich der Erde (bis zu ungefähr 275 VRMS in einigen Fällen) in dem T- und R-Leiter vorkommen, die auf unbestimmte Zeit andauern kann, da die Sekundärstörung durch das Stromversorgungssystem nicht behoben werden kann.
  • Außerdem, da elektrische Netzleitungen und Telekommunikationsleitungen oft parallele Trassen als eine Folge eines gemeinsamen Verlegungsrechtes belegen, kann das Magnetfeld, das durch die Ströme in einer nahegelegenen Netzleitung induziert wurde, insbesondere unter anormalen Bedingungen, wie zum Beispiel einem Phase-zu-Erde-Fehler, große Spannungen zur Folge haben, die in die Telekommunikationsleitungen über die elektromagnetische Kopplung induziert werden. Die induzierten Spannungen treten longitudinal in dem T- und R-Leiter auf und können mehrere Hundert Volt erreichen. Niedrigere Pegel der Induktion können aus einer hochohmigen Netzstörung resultieren, wie zum Beispiel einem Phasenleiter, der gegen Erde abfällt. Wenn der resultierende Schieflaststrom innerhalb des normalen Arbeitsbereiches des Stromversorgungssystems liegt oder wenn die Schutzschalter und Sicherungen des Stromversorgungssystems nicht funktionieren, kann der Fehler über einen längeren Zeitraum andauern.
  • Gemäß dem Standard GR-1089-CORE von Bellcore beinhalten die Blitzüberspannungs- und Wechselstrom-Netzausfall-Störfestigkeitskriterien die Erfüllung verschiedener Prüfungen wie zum Beispiel der Kurzschlußprüfungen (Spitze-zu-Ring, Spitze-zu-Erde mit spannungslosem Ring, Ring-zu-Erde mit spannungsloser Spitze, Spitze- und Ring-zu-Erde gleichzeitig usw.) und verschiedene Wechselstrom-Netzausfallprüfungen. Wie oben erwähnt wurde, sind diese Kriterien in Kriterien der 1. Ebene und der 2. Ebene unterteilt. Um die Kriterien der 1. Ebene zu erfüllen, ist es erforderlich, daß die zu prüfende Telekommunikationsanlage (d.h. der Prüfling) unbeschadet ist und ordnungsgemäß weiterarbeitet, nachdem die Leistungsbeanspruchung entfernt wurde. Um die Kriterien der 2. Ebene zu erfüllen, werden die primären Schutzvorrichtungen in der Regel entfernt und hohe Leerlaufspannungen und hohe Kurzschlußströme werden oft für unterschiedliche Dauer angelegt, die bis zu 15 bis 30 Minuten oder so in einigen Fällen beträgt. Der Prüfling kann Schaden erleiden, aber es ist erforderlich, daß die Anlage nicht brennt, zersplittert (das heißt heftiges Auswerfen von Bruchstücken) oder zu einer elektrischen Gefahrenquelle wird.
  • Obwohl verschiedene Überspannungsprüfmaschinen zum Durchführen der Prüfungen zur Einhaltung der Überspannungen zur Verfügung stehen, die gemäß den Bellcore-Standards erforderlich sind, auf die oben hingewiesen wurde, ist die Anzahl der entsprechenden Wechselstrom-Netzausfall-Prüfmaschinen sehr gering, die in der Lage sind, Leistung an die zu prüfenden Telekommunikationseinheiten für das entsprechende Durchführen der Nachweisprüfungen zum Wechselstrom-Netzausfall, einschließlich der Tests der 2. Ebene, zu liefern. Außerdem sind die relativ wenigen, gegenwärtig vorhandenen Lösungen mit verschiedenen Unzulänglichkeiten und Nachteilen überhäuft. Erstens sind die vorhandenen Wechselstromleistungs-Prüfmaschinen in der Regel in einem hohen Maße kundenspezifisch und entsprechend nicht imstande, sich verschiedenen Typen von Telekommunikationsanlagen und Formfaktoren anzupassen. Außerdem sind diese Maschinen, was zumindest teilweise auf ihre kundenspezifische Anpassung zurückzuführen ist, ziemlich teuer herzustellen. Trotz der kundenspezifischen Anpassung sind jedoch die vorhandenen Netzausfall-Prüfmaschinen nicht imstande, die entsprechenden Ebenen der Prüfleistung an den Prüfling bereitzustellen, um den gesamten Bereich der Netzausfallprüfungen der 2. Ebene durchzuführen, wie gemäß den entsprechenden Abschnitten des Standards GR-1089-CORE gefordert wird. Außerdem, obgleich die herkömmlichen Netzausfall-Prüfmaschinen ziemlich geräumig wegen der großen Abmessung der Transformatoren sind, die in der Regel erforderlich sind, um die entsprechenden Ebenen der Prüfleistung bereitzustellen, sind sie nicht imstande, Leistung sowohl an die Zweileiter-T/R-Schnittstellen, als auch die Breitband-Koaxialkabel-Schnittstellen in der gleichen physikalischen Anlage zu liefern.
  • DE 373859 offenbart eine Prüfeinrichtung zur Prüfung der Spannungsfestigkeit von speziellen Fluiden. Die Einrichtung umfaßt ein Prüfgerät sowie ein Voltmeter, die in einem Schutzgehäuse angeordnet sind. Das Prüfgerät kann aus dem Gehäuse separat herausgenommen werden. Das Voltmeter sowie die anderen Geräte können aus dem Gehäuse herausgenommen werden, indem ein Verschluß des Gehäuses geöffnet wird, der den Transformator von einer Spannungsquelle trennt, wenn er geöffnet wird.
  • FR 1,436,108 A offenbart eine Vorrichtung zur Prüfung, wenn ein Kurzschluß an einer Probe unter vorgegebenen Bedingungen innerhalb einer vorgegebenen Zeit aufgebaut wird. Die Bedingungen sind derart, daß eine vorbestimmte Spannung, z.B. 300, 380 oder 500 V, an der Oberfläche der Probe über zwei Elektroden angelegt wird und gleichzeitig Ammoniumchlorid auf eine kontrollierte Weise auf die Oberfläche der Probe getröpfelt wird. Das Ammoniumchlorid hat den Effekt, daß ein Kurzschluß zwischen zwei Elektroden nach einer Weile aufgebaut wird. Wenn die Anzahl der Tropfen des Ammoniumchlorids, das von einem elektronisch gesteuerten Ventil bereitgestellt wird, einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt, der durch einen Zähler oder Komparator kontrolliert wird, wird ein elektrischer Hausanschluß zum Liefern der Leistung an die gesamte Vorrichtung durch einen Trennschalter abgeschaltet. Außerdem ist eine Mehrzahl von Transformatoren und Lastwiderstandsanordnungen wählbar und umschaltbar an dem elektrischen Hausanschluß angeschlossen.
  • Beginnend mit diesem Stand der Technik ist die Aufgabe der Erfindung, die bekannte Prüfeinrichtung zu verbessern, so daß sie für die Netzausfallprüfung von Telekommunikationsschnittstellen verwirklicht werden kann. Diese Aufgabe ist durch den Gegenstand von Anspruch 1 gelöst.
  • Entsprechend stellt die vorliegende Erfindung vorteilhaft eine sichere, vielseitige und Einzelplattform-Netzausfall-Prüfeinrichtung bereit, die imstande ist, sowohl die T/R-Schnittstellen von Leitungskarten (Zweileiterschnittstellen), als auch die Breitband-Koaxialkabel-Schnittstellen nach den Standards von Bellcore für Wechselstrom-Netzausfall der 2. Ebene zu prüfen. Die Vorrichtung wird durch einen landseitigen elektrischen Hausanschluß für Drehstrom 480 VAC, 600 A gespeist. Eine Mehrzahl von Transformatoren und Lastwiderstandsanordnungen ist mit der Leistungsquelle in einer Netzkonfiguration verbunden, die als eine Mehrzahl von auswählbaren und umschaltbaren Leistungswegen zum Anschließen an T/R- oder Breitband-Koaxialkabel-Schnittstellen des Prüflings in einer Prüfkammer angeordnet ist. Zum Zusammenschalten der Transformatoren und Lastwiderstandsanordnungen in der Netzanordnung sind Leistungsrelais bereitgestellt. Computergesteuerte Ausgangsrelais sind enthalten, um die präzise und periodische Zeitsteuerung der an den zu prüfenden Telekommunikationsschnittstellen angelegten Ausgangsleistung auszuführen. Ein Fernbedienungsgerät ist bereitgestellt, womit das Prüfpersonal alle Parameter der Netzausfall-Prüfvorrichtung überwachen und regeln kann.
  • In der gegenwärtig bevorzugten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine regelbare Spartransformatoreinheit mit Motorantrieb mit der Landleistungsquelle über ein Leistungsrelais verbunden. Die regelbare Spartransformatoreinheit ist betriebsfähig, um einen Leistungsausgang bereitzustellen, der wählbar umschaltbar auf eine erste Lastwiderstandsanordnung mittels eines oder mehr Leistungsrelais ist. Eine Zweileiter-T/R-Schnittstelle des angeordneten Prüflings wird regelbar mittels eines Ausgangsrelais gespeist, das mit der ersten Lastwiderstandsanordnung verbunden ist, die vorzugsweise als eine Ansammlung von binärcodierten Widerstandswerten in einem oder mehr Zweigen bereitgestellt ist. Der Zweigwiderstand ist veränderlich auswählbar durch fernbediente Relais.
  • Ein erster nichtregelbarer Transformator ist wählbar mit dem Ausgang der regelbaren Spartransformatoreinheit in einer Stromverstärkungskonfiguration verbunden. Der erste nichtregelbare Transformator ist betriebsfähig, um wählbar umschaltbar Leistung an eine zweite Lastwiderstandsanordnung bereitzustellen, in welcher die zweite Lastwiderstandsanordnung an eine Koaxialkabelschnittstelle über ein Ausgangsrelais anschließt. Eine oder mehr Leistungsrelais verbinden den ersten nichtregelbaren Transformator mit der zweiten Lastwiderstandsanordnung, welche vorzugsweise betriebsfähig ist, um ein Netzwerk aus mehreren Strompfaden zu verwirklichen, wobei jeder eine vorgegebene Stromstufe aufweist. Eine Menge von Relais, die mittels Schaltern fernbedienbar ist, steuert die Auswahl des angelegten Strompfades zu der Koaxialkabelschnittstelle.
  • Ein zweiter nichtregelbarer Transformator ist wählbar mit dem Ausgang der regelbaren Spartransformatoreinheit über ein Ausgangsrelais in einer Spannungskompensationskonfiguration verbunden, wodurch der zweite nichtregelbare Transformator betriebsfähig ist, um direkt mit der Koaxialkabelschnittstelle anzuschließen, um entsprechende Strompegel zum Durchführen bestimmter zusätzlicher Prüfungen gemäß dem Standard GR-1089-CORE anzulegen.
  • Als ein weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein dritter nichtregelbarer Transformator in einem separaten Zweig zwischen dem ersten nichtregelbaren Transformator und der zweiten Lastwiderstandsanordnung über mindestens ein Leistungsrelais angeordnet. Entsprechend ist der dritte nichtregelbare Transformator betriebsfähig, um wählbar umschaltbar Leistung auf einer verschiedenen Einstellung an die zweite Lastwiderstandsanordnung über den separaten Zweig gemäß der computerbasierten Zeitgeberrelaissteuerung bereitzustellen.
  • In noch einem weiteren Gesichtspunkt beinhaltet die Netzausfall-Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung eine Widerstandsanpassungsschaltung mit einer geerdeten Rückleitung zum Anschließen mit der T/R-Schnittstelle der Leitungskarte zum Durchführen bestimmter Wechselstrom-Netzausfallprüfungen der 1. Ebene ("Objektive Prüfungen") zusätzlich zu den Prüfungen der 2. Ebene. Die Widerstandsanpassungsschaltung wird über das Ausgangsrelais gesteuert, das mit der ersten Lastwiderstandsanordnung verbunden ist. Ein 1:2-Aufwärtstransformator mit einer Erde an seiner Sekundärspule ist mit dem Ausgang des Ausgangsrelais zur entsprechenden Speisung des geerdeten Widerstandsnetzwerkes verbunden.
  • Die vorliegende Erfindung kann durch Verweis auf die folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen umfangreicher verstanden werden, in welchen darstellen:
  • 1 – ein Blockschaltbild einer gegenwärtig bevorzugten beispielhaften Ausführungsform einer Wechselstrom-Netzausfall-Prüfmaschine der 2. Ebene, die gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung zur Prüfung der T/R- und der Breitband-Koaxialkabel-Schnittstellen bereitgestellt ist;
  • 2 – einen Stromlaufplan der Netzausfall-Prüfmaschine der vorliegenden Erfindung;
  • 3 – einen Stromlaufplan einer gegenwärtig bevorzugten beispielhaften Ausführungsform einer ersten Lastwiderstandsanordnung zur Verwendung mit der Netzausfall-Prüfmaschine der vorliegende Erfindung zur Prüfung einer Zweileiter-T/R-Schnittstelle;
  • 4 – einen Stromlaufplan einer gegenwärtig bevorzugten beispielhaften Ausführungsform einer zweiten Lastwiderstandsanordnung zur Verwendung mit der Netzausfall-Prüfmaschine der vorliegenden Erfindung zur Prüfung einer Koaxialkabelschnittstelle;
  • 5 – eine beispielhafte Schalteranordnung zum Steuern der Relais, die in der zweiten Lastwiderstandsanordnung verwendet wird;
  • 6 – einen Stromlaufplan einer gegenwärtig bevorzugten beispielhaften Ausführungsform einer computergesteuerten Zeitschalteranordnung zum Steuern der Ausgangsrelais, die zum Lastumschalten in der Netzausfall-Prüfmaschine der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 7 – einen Stromlaufplan einer gegenwärtig bevorzugten beispielhaften Ausführungsform einer geerdeten Schnittstellenschaltung der "objektiven Prüfung" zur Verwendung mit der Netzausfall-Prüfmaschine der vorliegenden Erfindung zum Durchführen bestimmter Wechselstrom-Netzausfallprüfungen der 1. Ebene; und
  • 8 – eine beispielhafte Verriegelungs-/Schaltanordnung zur Verwendung mit der Netzausfall-Prüfmaschine der vorliegenden Erfindung.
  • In den Zeichnungen sind gleiche oder ähnliche Elemente mit identischen Bezugszeichen überall in den mehreren Ansichten davon bezeichnet und die verschiedenen dargestellten Elemente sind nicht notwendigerweise im Maßstab gezeichnet. Unter Verweis nun auf 1 ist darin ein Blockschaltbild einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform einer Wechselstrom-Netzausfall-Prüfvorrichtung 100 dargestellt, die gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung zur Prüfung der Telekommunikationsvorrichtungen (Prüfling) bereitgestellt ist, z.B. der Zweileiter-T/R-Schnittstellen der Leitungskarten und der Breitband-Koaxialkabel-Schnittstellen, nach den Standards für Wechselstrom-Netzausfall von Bellcore, die in GR-1089-CORE, Section 4 (Issue 2, Rev. 1) dargelegt sind. Insbesondere stellt die Netzausfall-Prüfvorrichtung 100 eine Wechselstrom-Leistungsquelle bereit, die gemäß den in den Anforderungen R4-15, 04-17, R4-18, R4-34, R4-36, R4-41 und R4-44 und anderen Teilen des GR-1089-CORE bezüglich der Kriterien für Anlagen, die mit Koaxialkabelports (z.B. Section 4.6) anschließen, spezifizierten elektrischen Bedingungen betriebsfähig ist. Folglich kann die Netzausfall-Prüfvorrichtung 100 im weiteren als eine Netzausfall-Prüfmaschine der 2. Ebene für die Zwecke der vorliegenden Erfindung bezeichnet werden.
  • In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die Netzausfall-Prüfmaschine 100 von einem landseitigen elektrischen Hausanschluß 102 für Drehstrom 480 VAC, 600 A betrieben, der für Starkstrom- und Industrieanlagen allgemein zur Verfügung steht. Wie weiter unten in größerem Detail dargelegt wird, wird die Quellenleistung durch ein Leistungsweg-Netzwerk 104 aufbereitet, um die erforderliche stationäre und dynamische Ausgangsleistung zu erhalten. Im Wesentlichen wird eine Mehrzahl von Leistungswegen durch eine eindeutige Kombination von Transformatoren und Lastwiderstandsanordnungen verwirklicht, die mit der dreiphasigen Leistungsquelle 102 auf eine umschaltbar und selektiv auslösbare Weise zusammengeschaltet sind, um die entsprechenden Pegel des Stromes und der Spannung auf jedem Leistungsweg zu generieren, der zum Speisen der Schnittstelle des Prüflings zur Nachweisprüfung verwendet wird.
  • Die Ausgangsleistung von dem Leistungsweg-Netzwerk 104 wird an den Prüfling bereitgestellt, der in einer Prüfkammer 106 angeordnet ist, in welcher geeignete Wechselstrom-Netzausfallstörungen auf die Schnittstelle des Prüflings mit strenger Zeitsteuerung aufgebracht werden. Die Prüfkammer 106 besteht vorzugsweise aus einem durchsichtigen Plexiglasgehäuse, das dazu dient, um das Prüfpersonal vor explosiven Bruchstücken, elektrischer Gefahr und Feuergefahr, und Einatmung von Rauch während der Prüfung zu schützen.
  • Obgleich in 1 nicht explizit dargestellt ist, sollte der Fachmann klar erkennen, daß die Prüfkammer 106 mit einem Absauglüfterkanal ausgerüstet sein kann, um Rauch usw. abzusaugen. Ebenfalls kann eine Mehrzahl von Zugangslöchern oder -öffnungen bereitgestellt sein, um den Zugang von Meßsonden zu ermöglichen, zusätzlich zu einer Menge von Haupttüren, die mit der Prüfkammer verbunden sind. Wie unten detaillierter beschrieben wird, sind die Türen vorzugsweise mit einer Sicherheitsverriegelungsvorrichtung ausgerüstet, die mindestens zum Teil durch die Position der Türen (d.h. offen oder geschlossen) betätigt wird.
  • Mit der Prüfkammer 106 ist ein Fernbedienungsgerät (RCS) 108 verbunden, das für das Prüfpersonal ein Gerät zur Verfügung stellt, in welchem alle Parameter der Netzausfall-Prüfvorrichtung 100 fernüberwacht und ferngesteuert werden können. Vorzugsweise wird das RCS 108 durch eine Leistungsquelle für externe Steuerung (z.B. 48 VDC) gespeist, in welcher die Steuerleistung auf die verschiedenen Komponenten des Leistungsweg-Netzwerkes 104 und die Verriegelungsschaltung verteilt wird.
  • Unter Verweis nun auf 2 ist darin detailliert ein Stromlaufplan der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der Netzausfall-Prüfmaschine 100 der 2. Ebene dargestellt, die gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung bereitgestellt ist. Wie weiter unten dargelegt ist, wird die durch die Drehstromversorgung 102 bereitgestellte Systemleistung durch eine Mehrzahl von Leistungswegen (d.h. die Bezugszeichen 201A, 201B, 201C und 201D) aufbereitet, die aus einer Kombination von Transformatoren und Lastwiderstandsanordnungen gebildet sind, die in einer selektiv umschaltbaren Netzwerkkonfiguration angeordnet sind.
  • Von den drei Phasen, die von der Leistungsquelle 102 zu Verfügung stehen, werden nur zwei Phasen zum Speisen der Netzausfall-Prüfmaschine 100 verwendet. Man sollte ohne weiteres erkennen, daß eine der zwei Phasen der Leistungsquelle in der Netzausfall-Prüfmaschine 100 als ein Spannung führender Mittelleiter oder eine Spannung führende Rückleitung betriebsfähig ist. Da der Prüfling in der Prüfkammer 106 isoliert ist, ist eine geerdete Rückleitung entsprechend nicht erforderlich. Ein Leistungsrelais 202 wird zum wählbaren Verbinden der Leistungsquelle 102 mit einer regelbaren Spartransformatoreinheit 220 mit Motorantrieb bereitgestellt, die einen maximalen Ausgang von 560 VAC bei 120 A bereitstellt. Der Leistungsausgang des regelbaren Spartransformators 220 ist betriebsfähig, um wählbar mit einem der mehreren Leistungswege der hier dargestellten Netzausfall-Prüfmaschine 100 verbunden zu werden. Zum Beispiel ist der Leistungsausgang wählbar umschaltbar auf eine erste Lastwiderstandsanordnung 228A über ein Leistungsrelais 214 (angeordnet auf dem Leistungsweg 201B) und ein Ausgangsrelais 210B, das unter der computerbasierte Zeitgeberrelaissteuerung betriebsfähig ist, die weiter unten im Detail beschrieben ist. Die Lastwiderstandsanordnung 228A (ebenfalls weiter unten im Detail beschrieben) schließt an eine Zweileiter-T/R-Schnittstelle des Prüflings an, der in der Prüfkammer 106 zum Verwirklichen verschiedener elektrischer Bedingungen angeordnet ist, die gemäß den anwendbaren Anforderungen zum Durchführen der Wechselstrom-Netzausfallprüfungen der 2. Ebene spezifiziert sind. Entsprechend ist ein Voltmeter 238 zum Überwachen des Spannungseinganges über dem Ausgangsrelais 210B bereitgestellt, wodurch der Ausgang der regelbaren Spartransformatoreinheit 220 entsprechend eingestellt werden kann. Ähnlich ist ein Amperemeter 232 mit dem Ausgang des Ausgangsrelais 210B zum Überwachen des angelegten Stromes verbunden.
  • Der Ausgang des regelbaren Spartransformators 220 ist ebenfalls wählbar über ein Paar der Leistungsrelais 204, 206 mit dem ersten nichtregelbaren Transformator 222 betriebsfähig in einer Stromverstärkungskonfiguration verbunden. Der nichtregelbare Transformator 222 ist vorzugsweise als ein 4:1- Abwärtstransformator bereitgestellt, der zusammen mit dem regelbaren Spartransformator 220 arbeitet, um zwei Pegel von Ausgangssignalen in Abhängigkeit davon bereitzustellen, ob das Relais 204 oder das Relais 206 bestätigt ist. Wenn das Relais 204 bestätigt ist, wird der Ausgang 340–480 V bei 480 A (nominal) sein. Andererseits, wenn das Relais 206 bestätigt ist, wird der Ausgang 480–620 V bei 480 A (nominal) sein.
  • Der Ausgang des ersten nichtregelbaren Transformators 222 ist wählbar umschaltbar, um Leistung direkt an eine zweite Lastwiderstandsanordnung 228B bereitzustellen, die an eine Koaxialkabelschnittstelle über ein Ausgangsrelais 210C anschließt. Wiederum ist eine computerbasierte Zeitgeberrelaissteuerung zum Steuern der Arbeitsweise des Ausgangsrelais 210C bereitgestellt, so daß die entsprechende Leistung an dem Prüfling für eine präzise und periodische Zeitdauer angelegt werden kann. Der Leistungsweg 210D vom ersten nichtregelbaren Transformator 222 zur Lastwiderstandsanordnung 228B wird durch ein darauf angeordnetes Leistungsrelais 218 gesteuert.
  • Ein zweiter nichtregelbarer Transformator 226 ist wählbar mit dem Leistungsausgang der regelbaren Spartransformatoreinheit 220 in einer Spannungskompensationskonfiguration über den Leistungsweg 201A verbunden. Ein Ausgangsrelais 210A, das unter der computerbasierten Zeitgeberrelaissteuerung arbeitet, löst den Betrieb des nichtregelbaren Transformator 226 aus, der vorzugsweise als ein 20:1-Abwärtstransformator mit einem Ausgang von 24 V bei 1.000 A bereitgestellt ist. Der Fachmann sollte ohne weiteres erkennen, daß der Leistungsausgang von dem zweiten nichtregelbaren Transformator 226 insbesondere zur Prüfung der Koaxialkabelschnittstelle auf Einhaltung der bestimmten zusätzlichen Kriterien geeignet ist, die in R4-44 dargestellt sind, in welcher ein Strom von 1.000 A für eine Zeitdauer von ungefähr 20 Sekunden oder so anzulegen ist.
  • Weiter mit Verweis auf 2 ist ein dritter nichtregelbarer Transformator 224 in einem separaten Zweig (Leistungsweg 201C) zwischen dem ersten nichtregelbaren Transformator 222 und der zweiten Lastwiderstandsanordnung 228B angeordnet. Ein wählbar einschaltbares Leistungsrelais 208 verbindet den ersten nichtregelbaren Transformator 222 mit dem dritten nichtregelbaren Transformator 224, der vorzugsweise als ein 1:1,67-Aufwärtstransformator bereitgestellt ist, der betrieben wird, um einen Ausgang von 1.000 V bei 350 A bereitzustellen. Ein anderes Leistungsrelais, das Relais 216, schaltet wählbar diese Leistung auf die zweite Lastwiderstandsanordnung 228B um.
  • Als ein weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung beinhaltet die Netzausfall-Prüfmaschine 100 ebenfalls die Fähigkeit, bestimmte zusätzliche Wechselstrom-Netzausfallprüfungen der 1. Ebene durchzuführen, die für Zweileiter-T/R-Telekommunikationsports in 04-17 des Standards GR-1089-CORE spezifiziert sind. Um die Leistung zu nutzen, die durch die Netzausfall-Prüfmaschine zum Durchführen dieser Prüfungen eingespeist wurde, wird eine ordnungsgemäß geerdete Schnittstelle 240 (bezeichnet als Box für objektive Prüfung oder "O"-Box in dieser FIG.), die detaillierter weiter unten beschrieben wird, entsprechend an dem Ausgang des mit Zeitgeber gesteuerten Ausgangsrelais 210B bereitgestellt, das auf dem Leistungsweg 201B in der Netzausfall-Prüfmaschine der vorliegenden Erfindung angeordnet ist. Außerdem ist ein Leistungsrelais 212 betriebsfähig, um die Leistung von dem ersten nichtregelbaren Transformator 222 umzuschalten.
  • 3 stellt einen Stromlaufplan einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der ersten Lastwiderstandsanordnung 228A zur Verwendung mit der Netzausfall-Prüfmaschine 100 beim Prüfen von Zweileiter-T/R-Schnittstellen dar. Die über den Weg 312 von dem zeitgesteuerten Ausgangsrelais 210B angelegte Leistung wird für zwei Widerstandszweige 302A, 302B bereitgestellt, in welchen jeder Zweig als eine Reihe von Widerständen aufgebaut ist, deren Werte binärcodiert sind. Zum Beispiel sind 10 Widerstände (Bezugszeichen 304-1 bis 304-10) für den Zweig 302A bereitgestellt und die Widerstandswerte beginnen mit 1 Ohm und verdoppeln sich bis zu einem Maximalwert von 512 Ohm (d.h. 1, 2, 4, 8, 16, 32 usw.).
  • Die Verwendung der Binärcodierungsfunktion, die gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung bereitgestellt ist, ermöglicht dem Bediener, 1.023 verschiedene Zweigwiderstandswerte pro Zweig durch Verwenden von nur 10 einzelnen Widerstandswerten auszuwählen. Die Auswahl des Widerstandswertes pro Zweig wird durch eine Mehrzahl von Relais (Bezugszeichen 306-1 bis 306-10) gesteuert, die mit den Widerständen in einer parallelen Anordnung verbunden sind. Ein spezieller einzelner Widerstand wird in einem Zweig aktiv, wenn ein entsprechendes Relais offen ist (d.h. nicht bestätigt ist). Entsprechend, zum Beispiel, um einen Äquivalentwiderstand von 15 Ohm im Zweig 302A oder 302B zu erhalten, werden die Relais 306-10 bis 306-5 bestätigt, welche die entsprechenden Widerstände überbrücken.
  • In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Widerstandszweige der Lastwiderstandsanordnung 226A als identisch bereitgestellt. Die zwei Zweige schließen an die Zweileiter-T/R-Schnittstelle über die Wege 310A und 310B an dem Prüfling an, der in der Prüfkammer angeordnet ist. Eine einzelne Steuerleitung 308, die vorzugsweise von dem RCS ausgeht, stellt die Bestätigungsleistung an die Relais 306-1 bis 306-10 bereit. In einer beispielhaften Ausführungsform kann jedes Relais mit einer roten Anzeigelampe ausgerüstet sein, welche, wenn sie leuchtet, anzeigt, daß das Relais geschlossen ist (d.h. bestätigt ist). Die Widerstandsanordnung 228A ist vorzugsweise in einem rauchfarbenen Plexiglasgehäuse angeordnet, welche den Kontakt mit den Komponenten der Widerstandsanordnung verhindert, aber erlaubt, sie zu sehen. Die Türen des Gehäuses können ebenfalls mit Sicherheitsverriegelungen ausgerüstet sein, die die Türposition bestimmen. Die Steuerlogik der Verriegelung, die in Verbindung mit dem RCS bereitgestellt wurde, ist betriebsfähig, um die Transformatorleistung zu sperren (durch Betätigen des entsprechenden Leistungsrelais), wenn die Türen der Widerstandsanordnung offen sind.
  • Für den Fachmann sollte ersichtlich sein, daß an Stelle von einzelnen Widerständen, deren Werte binärcodiert sind, Widerstandsbaugruppen in der Lastwiderstandsanordnung 228A verwendet werden können, die Äquivalentwiderstandswerte in einer binärcodierten Weise aufweisen. Zahlreiche Widerstandsanordnungen können daher zum Bereitstellen einer entsprechenden Widerstandsanordnung für die Zwecke der vorliegenden Erfindung erhalten werden.
  • Unter Verweis nun auf 4 ist darin ein Stromlaufplan einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der zweiten Lastwiderstandsanordnung 228B zur Verwendung mit der Netzausfall-Prüfmaschine 100 der vorliegenden Erfindung beim Prüfen einer Koaxialkabelschnittstelle dargestellt. Zwei Leistungswegsegmente 404A und 404B sind für das wählbar umschaltbare Verbinden mit dem Leistungsweg-Netzwerk der Netzausfall-Prüfvorrichtung mittels des Leistungsrelais 216 (zum Speisen 1.000 V bei 350 A) und des Leistungsrelais 218 (zum Speisen 400 V bei 350 A) entsprechend bereitgestellt. Die Koaxialleistungsschnittstelle wird an den Prüfling über zwei Widerstandsanordnungsabschnitte 402A und 402B bereitgestellt, wobei jeder eine Mehrzahl von einzelnen (festen) Leistungswiderständen umfaßt, die konfiguriert sind, um als eine Mehrzahl von Strompfaden zu arbeiten, die vorgegebene Stromstufen (z.B. Intervalle von 2 A) aufweisen. Der ausgewählte Ausgangsstrom wird über den Pfad 406 bereitgestellt, der mit dem durch Schaltuhr gesteuerten Ausgangsrelais 210C verbunden ist, um den Strom an dem Prüfling für die entsprechende Zeitdauer (z.B. 3 Minuten, 6 Minuten usw.) anzulegen.
  • Die Lastwiderstandsanordnung 228B ist als zwei getrennte Widerstandsanordnungsabschnitte 402A und 402B bereitgestellt. Beide Anordnungsabschnitte umfassen einen oder mehr Strompfade, wobei jeder auf der Basis eines oder mehr Lastsegmente gebildet ist, die eine Widerstand-Relais-Baugruppe umfassen. Zum Beispiel sind sieben Lastsegmente (Bezugszeichen 408-1 bis 408-7) betriebsfähig, um eine Mehrzahl von Standardstrompfaden bezüglich des Anordnungsabschnittes 402A bereitzustellen. In gleicher Weise dienen die Lastsegmente 410-1 und 410-2 als Beispiel für den Anordnungsabschnitt 402B zum Verwirklichen einer Mehrzahl von Pfaden mit hohem Strom.
  • Jeder Leistungswiderstand in einem Pfad weist einen Abgriff auf und ein Abschnitt des Widerstandes wird dem Strompfad in Abhängigkeit von der angelegten Spannung und dem erforderlichen Strom durch ein darauf angeordnetes Relaispaar zugeschaltet oder weggeschaltet. Entsprechend sind insgesamt 18 Relais Ka bis Kr (Bezugszeichen 412-1 bis 412-18) in der beispielhaften Lastwiderstandsanordnung 228B bereitgestellt. Die Bestätigungssteuerung für diese Relais wird über eine Mehrzahl von Schaltern bereitgestellt, die vorzugsweise als Teil des RCS der Netzausfall-Prüfmaschine bereitgestellt sind.
  • 5 stellt eine beispielhafte Schalteranordnung 500 zum Steuern der Relais dar, die in der zweiten Lastwiderstandsanordnung 228B verwendet werden. Achtzehn Schalter, Bezugszeichen 502-1 bis 502-18, die mittels der Steuerleistung (24 V DC) betriebsfähig sind, stehen auf dem RCS für deren selektives Einschalten zur Verfügung, was die entsprechenden Relais in der Lastwiderstandsanordnung bestätigt und einen resultierenden Strompfad dadurch verwirklicht. Zum Beispiel werden durch Schließen der Schalter 502-1 und 502-10 die Relais Ka und Kj bestätigt, wodurch ein Strompfad verwirklicht wird, der aus dem Äquivalentwiderstand des Lastsegmentes 408-1 resultiert.
  • Unter Verweis nun auf 6 ist darin ein Stromlaufplan einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform einer computergesteuerten Zeitschalteranordnung 600 zum Steuern des Ausgangsrelais dargestellt, die in der Netzausfall-Prüfmaschine der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Ein computerbasierter Zeitschalter 602 ist betriebsfähig, um drei Zeitgeberrelais 612A bis 612C zu steuern, die die Bestätigungssteuerung für das ausgewählte eine der Ausgangsrelais 210A bis 210C bereitstellen, das die Leistung an den Prüfling umschaltet. Die Leistung für jedes Zeitgeberrelais wird durch eine spezielle Schalterkombination ausgewählt (weiter unten mit Verweis auf die Verriegelungs-/Schaltervorrichtung beschrieben, die in 8 dargestellt ist), die einen der Pfade 614A, 614B oder 614C speist. In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann nur ein Zeitgeberrelais jederzeit gespeist werden. Ein Zug-/Druckschalter (EIN/AUS) 608 wird betätigt, um ein Zeitschalter-Ausgangsrelais 606 freizugeben, das über eine entsprechende Schnittstellen-Elektronikschaltung 604 an dem computerbasierten Zeitschalter 602 angeschlossen ist. Vorzugsweise umfaßt die Schnittstellenschaltung Leistungstransistoren (z.B. T1 und T2), Dioden (z.B. D1), Widerstände (z.B. R1) und dergleichen.
  • Wenn das Zeitschalter-Ausgangsrelais 606 freigegeben ist, wird ein ausgewähltes Zeitgeberrelais bestätigt, das seinerseits das ausgewählte Ausgangsrelais steuert. Nach dem Einschalten des Schalters 608 leuchtet eine bernsteinfarbene Lampe 607A. Eine rote Lampe 607B leuchtet, wenn das ausgewählte Ausgangsrelais zum Bereitstellen der entsprechenden Wechselstromleistung an die entsprechende Last bestätigt ist.
  • 7 stellt einen Stromlaufplan einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform einer geerdeten Widerstandsanpassungsschaltung 240 (bezeichnet als "O"-Box) zur Verwendung mit der Netzausfall-Prüfmaschine der vorliegenden Erfindung zum Durchführen bestimmter Wechselstrom-Netzausfallprüfungen der 1. Ebene dar, die in GR-1089-CORE dargestellt sind. Wie vorher im Verweis auf die Beschreibung von 2 weiter oben angegeben ist, wird die "O"-Box 240 mit dem Ausgangsrelais 210B zum Bereitstellen der entsprechend geerdeten Leistung an den Prüfling verbunden, d.h. die Leitungskarte, die (unter Last) in einem Standard-Leitungskarten-Rack arbeitet, zum Durchführen der objektiven Prüfungen. Im Wesentlichen ermöglicht die "O"-Box 240 einen Rückleitungspfad gemeinsam mit der Gestellerde, selbst wenn die Prüfleistung durch die heiße Rückkehrleistung der Netzausfall-Prüfmaschine 100 gespeist wird.
  • Ein 1:2-Transformator 702 ist in der Schnittstellenschaltung 240 der "O"-Box bereitgestellt, in welcher die Primärspulenleiter 704A und 704B mit dem Ausgangsrelais 210B verbunden sind. Eine gemeinsame geerdete Rückleitung wird auf der Seite der Sekundärspule verwirklicht, die mit einem Widerstandsnetzwerk 701 verbunden ist, das eine Mehrzahl von Widerstandszweigen (Bezugszeichen 706-1 bis 706-8) zusätzlich zu einem geerdeten Leiter 706-9 umfaßt. Ein ausgewählter Wert des Widerstandes wird in jedem Widerstandszweig des Netzwerkes 701 bereitgestellt. In der in 7 gezeigten beispielhaften Ausführungsform dienen die Widerstände 708-1 bis 708-8 als Beispiel für die ausgewählten Widerstandswerte, die in dem Widerstandsnetzwerk 701 der vorliegenden Erfindung verwendet wurden.
  • Die Prüfleistung wird umschaltbar an dem Prüfling durch Steuern des Ausgangsrelais 210B angelegt, das unter der computerbasierten Zeitgeberrelaissteuerung arbeitet, wie im Detail weiter oben beschrieben ist. Entsprechende Mittel (Schalter, Relais und dergleichen) können zum Auswählen eines speziellen Widerstandszweiges zum Anschließen an die Leitungskarte bereitgestellt sein. Ebenfalls können Buchsen für Bananenstecker, die mit Kabeln verbunden sind, zum Anzapfen der gewünschten Widerstandsquelle der Schnittstellenschaltung 240 der "O"-Box bereitgestellt sein.
  • Unter Verweis nun auf 8 ist darin eine beispielhafte Verriegelungs-/Schalteranordnung 800 zur Verwendung mit der Netzausfall-Prüfmaschine 100 dargestellt. Wie weiter oben erwähnt wurde, beinhaltet das RCS eine Verriegelungs-/Schalterschaltung, um das unsichere Anlegen der Quellenleistung an den Lastwiderstandsanordnungen und die Prüfkammer des Prüflings zu verhindern. In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der RCS-Steuerlogik müssen die Türen beider Vorrichtungen sicher geschlossen sein, um die Verriegelungen 802 einzuschalten. Eine oder mehr grüne Lampen (z.B. Lampe 803) können verwendet werden, um die Übereinstimmung mit der RCS-Steuerlogik anzuzeigen.
  • Nach dem Einschalten der Verriegelungen 802 wird die Steuerleistung zum Bestätigen des Leistungsrelais 202 über den Pfad 806 angelegt, der den regelbaren Spartransformator mit der Wechselstrom-Leistungsquelle verbindet. Um die Verteilung der Steuerleistung an die restlichen Komponenten, d.h. die Transformatoren und bestätigten Relais freizugeben, wird eine Schalteranordnung 804 verwendet, die ein Paar von Schaltern 830 und 832 umfaßt, um zwischen dem 1.000 A-Pfad 614A, dem Standard-Schwachstrompfad 614B und dem Standard-Starkstrompfad 614A auszuwählen, von denen jeder unter der computerbasierten Zeitgeberrelaissteuerung selektiv einschaltbar ist, wie oben beschrieben ist. Nach dem Bestätigen des entsprechenden Zeitgeberrelais wird die Bestätigungsleistung an die Ausgangsrelais über die Pfade 808, 826 und 828 bereitgestellt (zum Bestätigen der Ausgangsrelais 210C, 210B oder 210A entsprechend). Eine gemeinsam befestigte Schalteranordnung 835, die die Schalter 834, 836 und 836 umfaßt, steuert die Bestätigung der verschiedenen Leistungsrelais (Relais, die nicht zum Lastumschalten verwendet sind) zum Verwirklichen nur der zulässigen Kombination(en) der Leistungswege in dem Leistungsweg-Netzwerk der Netzausfall-Prüfmaschine 100. Durch entsprechendes Konfigurieren der Schalter und der Relais kann eine einzelne Schalterstellung verwirklicht werden, um die Relais richtig zu bestätigen, so daß Kurzschlüsse usw. in dem Leistungsweg-Netzwerk vermieden werden.
  • Weiter durch Verweis auf 8 stellen die Pfade 810 und 812 die Bestätigungsleistung für die Relais 206 und 204 entsprechend bereit, die zwischen der regelbaren Spartransformatoreinheit 220 und dem nichtregelbaren Transformator 222 angeordnet sind. Die Pfade 814, 816 und 818 stellen die Bestätigungsleistung für die Relais 216, 218 und 208 zum Verwirklichen der Übertragung der Koaxialkabelschnittstellenleistung bereit. Ähnlich stellen die Pfade 820, 822 und 824 die Bestätigungsleistung für die Relais 214, 212 und 206 zum Verwirklichen der Übertragung der T/R-Zweileiter-Schnittstellenleistung bereit.
  • Auf der Basis der vorhergehenden detaillierten Beschreibung sollte ohne weiteres ersichtlich sein, daß die vorliegende Erfindung eine innovative Lösung der Wechselstrom-Leistungsquelle bereitstellt, die die vorhandenen Standards für die Netzausfallprüfung der 2. Ebene der Telekommunikationsanlage ohne die Unzulänglichkeiten und Mängel der herkömmlichen Wechselstrom-Netzausfall-Prüfmaschinen erfüllt, die in dem Abschnitt des Allgemeinen Standes der vorliegenden Patentanmeldung dargelegt sind. Die vielseitige Ausführung der Netzausfall-Prüfmaschine, die gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung bereitgestellt ist, ist vorteilhaft imstande, Leistung sowohl an Zweileiterschnittstellen, als auch an Breitband-Kabelschnittstellen innerhalb einer Plattform zu liefern. Durch Anschließen eines Stromregeltransformators an den Ausgang eines regelbaren Spartransformators wird der Quellenstrom um einen Faktor von 4 erhöht, dadurch werden die Strombereiche ermöglicht, die gemäß den anwendbaren Bellcore-Standards zum Durchführen der Wechselstrom-Störungsprüfungen der 2. Ebene erforderlich sind. Es sollte ersichtlich sein, daß durch Verwenden der Stromregeltechnik ein viel kleinerer Spartransformator in der Ausführung der Netzausfall-Prüfmaschine verwendet werden kann, dadurch Kosten gespart und die Gesamtabmessungen verringert werden. Außerdem kann durch Einbeziehen von Überstromtransformatoren (z.B. des ersten und des dritten nichtregelbaren Transformators) ein Überstromzustand von 125% für ungefähr 3 Minuten erreicht werden, um bestimmte Anforderungen in der gleichen Maschine zu erfüllen.
  • Außerdem ermöglicht die vorliegende Erfindung die Verwendung der gleichen oder im Wesentlichen der gleichen Komponenten für eine Vielzahl von Aufgaben. Zum Beispiel kann durch Verwenden der Binärcodierungsfunktion der vorliegenden Erfindung eine kleine Anzahl von Widerstandswerten vorteilhaft zusammengesetzt werden, um eine große Anzahl von Zweigwiderstandswerten zum Bereitstellen eines wesentlichen Bereiches der Prüfleistung bereitzustellen. Ebenfalls können einzelne Komponenten selektiv auf der Basis ihrer Funktion innerhalb der Netzausfall-Prüfmaschine optimiert werden. Zum Beispiel können die verschiedenen Relais, die zum Verwirklichen der wählbaren umschaltbaren Leistungswege verwendet werden, aus einem Sortiment von verfügbaren Relais bestehen. Die Relais, die nicht für das Lastumschalten verwendet werden, sind ausgelegt, um Laststrom bei dem spezifizierten Spannungspegel herzustellen und zu leiten, aber nicht zu trennen (d.h. kostengünstigere Komponenten). Die Relais, die zum Verbinden der Transformatoren verwendet werden, und die Relais, die zum Steuern der Last verwendet werden, sind spezifiziert, um Laststrom herzustellen, zu leiten und zu trennen. Entsprechend kann durch Verwenden einer Mischung von standardmäßigen und kundenspezifischen Komponenten, um die notwendigen Vollbereichs-Wechselstromanforderungen zu erfüllen, der Gesamtformfaktor sowie die Herstellbarkeit vorteilhaft optimiert werden.
  • Liste der in den Zeichnungen verwendeten Ausdrücke
    Figure 00260001

Claims (21)

  1. Prüfeinrichtung (100), umfassend: einen elektrischen Hausanschluß (102) zum Liefern von Leistung an die Prüfeinrichtung; eine Mehrzahl von Transformatoren (222, 224, 226) und Lastwiderstandsanordnungen (228A, 228B), die wählbar und umschaltbar mit dem elektrischen Hausanschluß (102) verbunden sind; und eine Mehrzahl von Ausgangsrelais (210A, 210B, 210C) zur wirksamen Zeitsteuerung der Ausgangsleistung; gekennzeichnet dadurch, daß die Prüfeinrichtung (100) als Prüfeinrichtung für Leistungsfehler zur Prüfung von Telekommunikationsschnittstellen verwirklicht ist; der elektrische Hausanschluß (102) ein dreiphasiger elektrischer Hausanschluß ist; das Verbinden der Transformatoren (222, 224, 226) und der Lastwiderstandsanordnungen (228A, 228B) mit dem elektrischen Hausanschluß (102) in der Form eines Netzwerkes verwirklicht ist, das als eine Mehrzahl von Leistungswegen (201A ... 201D) zum Anschließen an eine Spitzen- und Ringschnittstelle und eine Breitband-Koaxialkabel-Schnittstelle der zu prüfenden Vorrichtungen (EUT) aufgebaut ist; und eine Mehrzahl von Leistungsrelais (208218) zum Zusammenschalten der Transformatoren (222, 224, 226) und der Lastwiderstandsanordnungen (228A, 228B) in dem Netzwerk angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, in welcher die Mehrzahl der Ausgangsrelais (210A, 210B, 210C) durch eine computerbasierte Zeitgeberrelais-Steuereinrichtung gesteuert wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, in welcher die EUT in einer Prüfkammer (106) angeordnet sind, die ein durchsichtiges Plexiglasgehäuse umfaßt.
  4. Vorrichtung (100) nach Anspruch 3, in welcher die Prüfkammer (106) mit einem Sicherheitsverriegelungsmechanismus versehen ist.
  5. Vorrichtung (100) nach Anspruch 3, außerdem umfassend ein Fernbedienungsgerät, das mit der Prüfkammer (106) verbunden ist.
  6. Vorrichtung (100) nach Anspruch 3, in welcher die Mehrzahl der Lastwiderstandsanordnungen (228A, 228B) eine binärcodierte Widerstandsanordnung umfaßt.
  7. Vorrichtung (100) nach Anspruch 3, in welcher die Mehrzahl der Lastwiderstandsanordnungen (228A, 228B) eine Leistungwiderstandsanordnung umfaßt, die betriebsfähig ist, um einen oder mehr Strompfade mit einer vorgegebenen Stromstufe pro Pfad zu verwirklichen.
  8. Prüfeinrichtung (100) nach Anspruch 3, umfassend: eine regelbare Spartransformatoreinheit (220), die mit der dreiphasigen Leistungsquelle (102) über ein Leistungsrelais (202) verbunden ist, wobei die regelbare Spartransformatoreinheit (220) betrieben wird, um einen Leistungsausgang wählbar umschaltbar an eine erste Lastwiderstandsanordnung (228A) bereitzustellen, in welcher die erste Lastwiderstandsanordnung mit der Spitzen- und Ringschnittstelle der zu prüfenden Vorrichtungen (EUT) verbunden ist, die betriebsfähig ist, um in der Prüfkammer 106) angeordnet zu werden; einen ersten nichtregelbaren Transformator (222), der wählbar mit dem Leistungsausgang der regelbaren Spartransformatoreinheit (220) in einer Stromverstärkungskonfiguration verbunden ist, wobei der erste nichtregelbare Transformator (222) betrieben wird, um wählbar umschaltbar Leistung auf einer ersten Ebene an eine zweite Lastwiderstandsanordnung (228B) bereitzustellen, in welcher die zweite Lastwiderstandsanordnung mit der Koaxialkabelschnittstelle einer EUT verbunden ist, die betriebsfähig ist, um in der Prüfkammer (106) angeordnet zu werden; und einen zweiten nichtregelbaren Transformator (226), der wählbar mit dem Leistungsausgang der regelbaren Spartransformatoreinheit (220) in einer Spannungskompensationskonfiguration verbunden ist, wobei der zweite nichtregelbare Transformator mit der Koaxialkabelschnittstelle verbunden ist, um daran eine ausgewählte Leistung anzulegen.
  9. Vorrichtung (100) nach Anspruch 8, außerdem umfassend einen dritten nichtregelbaren Transformator (224), der in einem separaten Zweig zwischen dem ersten nichtregelbaren Transformator (222) und der zweiten Lastwiderstandsanordnung (228B) angeordnet ist, wobei der dritte nichtregelbare Transformator (224) betrieben wird, um wählbar umschaltbar Leistung auf einer zweiten Ebene an die zweite Lastwiderstandsanordnung (228B) über den separaten Zweig bereitzustellen.
  10. Vorrichtung (100) nach Anspruch 9, in welcher der dritte nichtregelbare Transformator (224) einen 1:1,67-Aufwärtstransformator umfaßt.
  11. Vorrichtung (100) nach Anspruch 9, außerdem umfassend ein Relaispaar (204, 206), das zwischen der regelbaren Spartransformatoreinheit (220) und dem ersten nichtregelbaren Transformator (222) angeordnet ist.
  12. Vorrichtung (100) nach Anspruch 11, außerdem umfassend mindestens ein Relais (210B), das zwischen der regelbaren Spartransformatoreinheit (220) und der ersten Lastwiderstandsanordnung (228A) angeordnet ist.
  13. Vorrichtung (100) nach Anspruch 12, in welcher das mindestens eine Relais (210B) ein Ausgangsrelais umfaßt, das unter der computerbasierten Zeitgeberrelaissteuerung betriebsfähig ist.
  14. Vorrichtung (100) nach Anspruch 13, in welcher der erste nichtregelbare Transformator (224) einen 4:1-Abwärtstransformator umfaßt und betriebsfähig ist, um wählbar umschaltbar Leistung an die erste Lastwiderstandsanordnung (228A) bereitzustellen.
  15. Vorrichtung (100) nach Anspruch 14, in welcher die erste Lastwiderstandsanordnung (228A) eine Mehrzahl von binärcodierten Widerständen umfaßt, die durch eine Reihe von daran verbundenen Relais wählbar sind.
  16. Vorrichtung (100) nach Anspruch 14, in welcher eine Widerstandsanpassungsschaltung mit einer geerdeten Rückleitung mit dem Ausgangsrelais über einen 1:2-Aufwärtstransformator verbunden ist.
  17. Vorrichtung (100) nach Anspruch 11, in welcher ein Ausgangsrelais (216, 218) zwischen der regelbaren Spartransformatoreinheit und dem zweiten nichtregelbaren Transformator (228B) angeordnet ist, wobei das Ausgangsrelais wählbar unter der computerbasierten Zeitgeberrelaissteuerung betrieben wird.
  18. Vorrichtung (100) nach Anspruch 17, in welcher der zweite nichtregelbare Transformator (226) einen 20:1-Abwärtstransformator umfaßt.
  19. Vorrichtung (100) nach Anspruch 11, außerdem umfassend: mindestens ein Relais, das zwischen dem ersten nichtregelbaren Transformator (222) und der zweiten Lastwiderstandsanordnung (228B) angeordnet ist; und ein Ausgangsrelais, das zwischen der zweiten Lastwiderstandsanordnung (228B) und der Koaxialkabelschnittstelle angeordnet ist, wobei das Ausgangsrelais wählbar unter der computerbasierten Zeitgeberrelaissteuerung betrieben wird.
  20. Vorrichtung (100) nach Anspruch 19, in welcher die zweite Lastwiderstandsanordnung (228B) eine Mehrzahl von Widerstandssegmenten umfaßt, die betriebsfähig sind, um einen oder mehr Strompfade mit einer vorgegebenen Stromstufe pro Pfad zu verwirklichen, und in welcher außerdem einzelne Widerstände, die auf den Widerstandssegmenten angeordnet sind, durch eine Mehrzahl von daran verbundenen Relais selektiv einschaltbar sind.
  21. Vorrichtung (100) nach Anspruch 20, in welcher die Mehrzahl der Relais durch eine Kombination von Handschaltern betriebsfähig ist.
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