[go: up one dir, main page]

DE60112020T2 - Geneigte Femurkomponente - Google Patents

Geneigte Femurkomponente Download PDF

Info

Publication number
DE60112020T2
DE60112020T2 DE60112020T DE60112020T DE60112020T2 DE 60112020 T2 DE60112020 T2 DE 60112020T2 DE 60112020 T DE60112020 T DE 60112020T DE 60112020 T DE60112020 T DE 60112020T DE 60112020 T2 DE60112020 T2 DE 60112020T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
femur
component
medial
plane
prosthesis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60112020T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60112020D1 (de
Inventor
Jean-François Biegun
Pascal Marceaux
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aesculap SAS
Original Assignee
Aesculap SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aesculap SAS filed Critical Aesculap SAS
Application granted granted Critical
Publication of DE60112020D1 publication Critical patent/DE60112020D1/de
Publication of DE60112020T2 publication Critical patent/DE60112020T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/02Prostheses implantable into the body
    • A61F2/30Joints
    • A61F2/38Joints for elbows or knees
    • A61F2/3877Patellae or trochleae

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Oberschenkelknochen-Bauteil, das dazu bestimmt ist, mit einem Tibiaplateau zusammenzuwirken, ggf. mit Zwischenfügung eines Schienbein-Einsatzes oder Meniskus, der auf das Tibiaplateau aufgebracht wird, sowie eine Knieprothese, die ein Oberschenkelknochen-Bauteil dieser Art aufweist.
  • Die aus dem Stand der Technik bekannten Oberschenkelknochen-Bauteile weisen eine Trochlea und mindestens eine, vorzugsweise zwei, Kondyle auf, wobei eine Trochlea-Bahn von der Trochlea in der Außenfläche des Bauteils definiert wird, und wobei eine Einheit von ebenen inneren Flächen, die dazu bestimmt sind, mit entsprechenden resezierten Flächen des distalen Endes eines Oberschenkelknochens in Kontakt zu kommen, in der Innenfläche des Bauteils definiert sind, wobei die ebenen inneren Flächen miteinander innere Kanten definieren.
  • Wenn man Schienbeinprothesen der oben erwähnten Art einsetzt, und insbesondere, wenn man ein Oberschenkelknochen-Bauteil von der oben erwähnten Art am distalen Ende eines Oberschenkelknochens einsetzen möchte, führt man zunächst das durch, was ein Schnitt oder eine Resektion des Endes des Oberschenkelknochens genannt wird. Diese Resektion wird allgemein so durchgeführt, dass das Ende des Oberschenkelknochens mehrere durch Kanten voneinander getrennte Flächen aufweist. Eine der Flächen ist im Wesentlichen senkrecht zur Achse des Oberschenkelknochens, während die anderen Flächen bezüglich dieser einen Fläche geneigt sind.
  • Zum Einsetzen der Prothese wird das Schienbein ebenfalls entlang einer Fläche am proximalen Ende des Schienbeins reseziert, die im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Schienbeins ist.
  • Für eine gegebene Knieprothese definiert man die mediale Seite und die laterale Seite dieser Prothese. Die medial-laterale Ebene ist die Ebene parallel zur Achse des Schienbeins und weist ebenfalls die Achse des anderen Schienbeins auf. Bezüglich einer gegebenen Prothese ist die mediale Seite dann die Seite der Prothese, die sich auf der Seite der anderen Prothese oder des anderen gesunden Knies des Patienten befindet, und die laterale Seite ist die Seite, die sich auf der Außenseite des Patienten befindet.
  • Wenn man das Schienbein gemäß einem wie oben definierten, so genannten neutralen Schnitt schneidet, d.h. unter Bildung einer ebenen Fläche senkrecht zur Achse des Schienbeins, entnimmt man mehr Knochenmaterial aus dem oberen lateralen Bereich des Schienbeins als aus dem oberen medialen Bereich des Schienbeins. Dagegen entnimmt der neutrale Schnitt des Oberschenkelknochens die gleiche Menge an Knochenmaterial vom medialen und vom lateralen Kondyl. Folglich stellt man vor dem Einsetzen und dem Herstellen der Prothese fest, das es zwischen dem resezierten Schienbein und dem resezierten Oberschenkelknochen kein Parallelogramm sondern ein trapezförmiges Volumen gibt, wobei der Abstand des Schienbeins zum Oberschenkelknochen senkrecht zur resezierten Schienbeinfläche auf der lateralen Seite größer ist als der gleiche Abstand auf der medialen Seite.
  • Das Vorhandensein dieses trapezförmigen Raums ist nicht wünschenswert. Es kann sich nämlich in einem zu stark gespannten medialen Kollateralband oder einem zu losen lateralen Kollateralband äußern. Um diesen trapezförmigen Raum zu vermeiden, hat man folglich beim Einsetzen des Oberschenkelknochens vorgesehen, eine externe Drehung des Oberschenkelknochens durchzuführen. Durch Drehen des Oberschenkelknochens entnimmt man mehr Knochenmaterial im medialen Bereich als im lateralen Bereich, und man erzeugt einen rechteckigen Raum. Die Durchführung dieser externen Drehung des Oberschenkelknochens, und insbesondere die Durchführung eines Schnitts derart, dass mehr mediales Knochenmaterial als laterales Knochenmaterial abgeschnitten wird, hat aber die folgenden Nachteile:
    • 1) Wenn der Oberschenkelknochen extern gedreht wird, wird zunächst die proximale Trochlea-Bahn lateral verschoben, während die Rille distal zur medialen Seite zurückgebracht wird. Wenn das Knie bei eingesetzter Prothese gebeugt wird, durchquert so die Trochlea die Mittellinie und verschiebt sich medial. Die "Medialisierung" der Trochlea-Bahn kann ein Faktor sein, der zu einer schlechten Positionierung der Trochlea bei ihrer Bewegung führt, was sich in Schmerzen, einem Bruch, einer Erschlaffung oder einer Abnutzung äußern kann.
    • 2) Wenn der Oberschenkelknochen extern gedreht wird, ist es außerdem sinnvoll, auch das Schienbein extern zu drehen, um den Oberschenkelknochen und das Schienbein in der gestreckten Position des Knies in Flucht zu bringen. Das kann dazu führen, dass die Basisplatte der Schienbeinprothese sich über den Knochen hinaus erstreckt, so dass der Chirurg, um dieses zu vermeiden, ein kleineres Schienbein-Bauteil vorsehen muss. Wenn eine kleinere Schienbeinprothese verwendet wird, ist die allgemeine Abdeckung des Knochens verringert, was auch nicht gut ist.
    • 3) Außerdem müssen die Oberschenkelknochen-Bauteile des Schienbeins über einen ganzen Verschiebebereich in Drehung in Flucht gebracht werden, um die Abnutzung des Polyethylens des Einsatzes zu reduzieren, der sich zwischen ihnen befindet. Wenn die beiden Bauteile des Oberschenkelknochens und des Schienbeins extern gedreht werden, wird die Kontaktzone zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Schienbein in Dehnung maximal, wird aber nach und nach reduziert, wenn das Knie sich beugt, das heißt, die Kongruenz wird weniger gut. Wenn das Schienbein-Bauteil gemäß einer neutralen Drehung mit dem Oberschenkelknochen-Bauteil angeordnet wird, das selbst extern gedreht wird, ist die Kongruenz in der Biegung klein, aber in der Dehnung groß. Daraus folgt, dass der Kontaktbereich in der Biegung maximal, aber in der Dehnung reduziert wird. Es folgt also aus den obigen Anmerkungen, dass unabhängig von der Ausrichtung des Schienbein-Bauteils, wenn der Oberschenkelknochen extern gedreht wird, die Kongruenz nicht im ganzen Biegebereich beibehalten werden kann. Dies wird ein sehr wichtiger Faktor oder Parameter bei Kniegelenk-Konstruktionen mit starker Bemuskelung.
    • 4) Die Durchführung einer externen Drehung des Oberschenkelknochens entnimmt mehr Knochenmaterial auf der vorderen lateralen Seite und erhöht die Wahrscheinlichkeit der Bildung einer Kerbe. Dies kann den Oberschenkelknochen für einen Bruch empfänglich machen, was unerwünscht ist.
    • 5) Schließlich kann eine unsachgemäße Entnahme von Knochenmaterial des vorderen medialen Oberschenkelknochens einen Zwischenraum zwischen dem Implantat und dem Knochen erzeugen und die gute Lage des Implantats gefährden.
  • Unter den Prothesen des Stands der Technik ist insbesondere diejenige bekannt, die im deutschen Gebrauchsmuster Nr. G 8911095.1 im Namen von Miehlke beschrieben ist. Bei dieser Prothese sind die Kanten der Käfige in ihrem distalsten Bereich zur zu den Kondylen tangentialen Ebene parallel, und die Trochlea-Bahn ist hier bezüglich der Senkrechten zu dieser tangentialen Ebene (oder Bezugsebene, die von den Kondylen definiert wird, wenn sie auf einer waagrechten Ebene aufliegen) "geneigt".
  • Es ist ebenfalls die Prothese bekannt, die im amerikanischen Patent Ries Nr. 5.824.105 beschrieben ist. Die Kanten sind hier ebenfalls zur zu den Kondylen tangentialen Ebene in ihrem distalsten Bereich parallel, und die Trochlea-Bahn ist senkrecht zu dieser Ebene, wobei ein abgeschrägter Einsatz zwischen dem Tibiaplateau und den Kondylen angeordnet ist, um den trapezförmigen Raum der 1 so gut wie möglich füllen zu können.
  • Eine andere Oberschenkelknochen-Prothese des Stands der Technik ist diejenige, die im amerikanischen Patent Nr. 5.326.361 im Namen von Hollister beschrieben ist. In dieser Druckschrift ist der Käfig (die Kanten) bezüglich der zu den Kondylen tangentialen Ebene (oder Bezugslinie) geneigt, und die Trochlea-Bahn ist ebenfalls bezüglich der Senkrechten zur tangentialen Ebene geneigt.
  • Schließlich sieht die in US-A-6.013.103 im Namen von Kaufman beschriebene Prothese einen Käfig parallel zur zu den Kondylen tangentialen Ebene und eine Trochlea-Bahn vor, die bezüglich zur Senkrechten zur tangentialen Ebene geneigt ist.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, die oben erwähnten Nachteile zu beseitigen und schlägt insbesondere ein neues Oberschenkelknochen-Bauteil vor, das es ermöglicht, ohne dass der Oberschenkelknochen bei seiner Resektion extern gedreht werden muss, trotzdem das mit der neutralen Resektion des Schienbeins verbundene Problem zu lösen, d.h. das Vorhandensein eines trapezförmigen Zwischenraums zwischen dem resezierten Schienbein und dem resezierten Oberschenkelknochen.
  • Aufgrund der Erfindung müssen die mit der externen Drehung des Oberschenkelknochens verbundenen Probleme nicht mehr ertragen werden, da diese nicht mehr durchzuführen ist, und gleichzeitig hat das zur Prothese kollaterale Band keine variable Spannung mehr zwischen der medialen Seite und der lateralen Seite der Prothese.
  • Erfindungsgemäß ist ein Oberschenkelknochen-Bauteil einer Knieprothese mit einem Trochleabereich und mindestens einem, vorzugsweise zwei, Kondylen, wobei eine Trochlea-Bahn im Trochleabereich in der Außenfläche des Bauteils definiert ist, und mit einer Einheit von inneren eben Flächen, die dazu bestimmt sind, mit entsprechenden resezierten Flächen des distalen Endes eines Oberschenkelknochens in Kontakt zu kommen, die einen offenen inneren Käfig in der Innenfläche des Bauteils definieren, wobei die inneren ebenen Flächen miteinander innere Kanten definieren, wobei die Kondyle eine Bezugslinie definieren, wenn sie auf eine waagrechte Ebene aufgebracht werden, die der Kontaktlinie mit dieser Ebene entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechte Projektion der Trochlea-Bahn in der medial-lateralen Ebene senkrecht zur Bezugslinie ist, und die Kanten in der orthogonalen Projektion auf die medial-laterale Ebene um einen Neigungswinkel ungleich Null bezüglich der Bezugslinie geneigt sind.
  • Indem man so vorsieht, die inneren Flächen des Oberschenkelknochen-Bauteils bezüglich der Schienbeinebene, auf der die Kondyle aufliegen werden, zu "neigen", d.h. die Käfige zu neigen, kann man den trapezförmigen Raum perfekt füllen und somit die gleiche Spannung auf beiden Seiten der Prothese für die zur Prothese kollateralen Bänder erhalten, ohne hierzu eine externe Drehung des Oberschenkelknochen-Bauteils durchführen zu müssen, die sonst große Nachteile haben würde.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der offene innere Käfig fünf ebene Flächen auf.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung haben die Kondyle außen eine Kugelform.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entspricht der Neigungswinkel dem Winkel, um den der Oberschenkelknochen im Fall der so genannten Methode der externen Drehung des Oberschenkelknochens gedreht werden muss, so dass diese Methode nicht mehr notwendig ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Paar von wie oben erwähnten Oberschenkelknochen-Bauteilen, d.h. ein linkes Oberschenkelknochen-Bauteil und ein rechtes Oberschenkelknochen-Bauteil, wobei der Neigungswinkel im Fall der linken Prothese im Uhrzeigersinn und für die rechte Prothese im umgekehrten Uhrzeigersinn berechnet wird.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf eine Totalprothese des Knies, die ein wie oben beschriebenes Bauteil aufweist, das mit einem Tibiaplateau zusammenwirkt, ggf. mit Zwischenfügung eines Meniskus oder Schienbein-Einsatzes, insbesondere aus Polyethylen.
  • In den Zeichnungen, die nur als Beispiel dienen, ist eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt.
  • 1 ist eine Ansicht eines Knies, bei dem eine Resektion des Oberschenkelknochens und eine Resektion des Schienbeins durchgeführt wurden, in der gebeugten Stellung des Knies und ohne externe Drehung des Oberschenkelknochens.
  • 2 ist eine Ansicht gleich der der 1, bei der der Oberschenkelknochen aber eine externe Drehung erfahren hat.
  • 3 ist eine Seitenansicht eines Oberschenkelknochen-Bauteils gemäß der Erfindung, gesehen rechts von der Prothese der 4.
  • 4 ist eine Ansicht in der medial-lateralen Ebene des Bauteils der 3 im Fall einer linken Prothese, und
  • 5 ist eine Ansicht in der medial-lateralen Ebene der Prothese der 3 im Fall einer rechten Prothese.
  • In 3 weist das Oberschenkelknochen-Bauteil 1 zwei Kondyle 2 und eine Trochlea 3 auf. Die Trochlea 3 definiert eine Trochlea-Bahn, von der man die Projektion 4 in der Ebene der 4 sieht, die die medial-laterale Ebene ist. Die Außenfläche der Kondyle 2 hat in der Ebene der 3, die auch die von vorne nach hinten reichende Ebene ist, eine Kreisform, und gleiches gilt für die Trochlea 3, wobei die Trochlea-Bahn 4 Kreisform hat. Im Inneren des Oberschenkelknochen-Bauteils 1 sind fünf ebene Flachen 5, 6, 7, 8 und 9 definiert, die einen offenen Hohlraum definieren. Diese fünf Flächen 5, 6, 7, 8, 9 werden voneinander durch Kanten 15, 16, 17, 18 getrennt. Von der Innenfläche 7 gehen zwei Blöcke 19 und 20 aus, auf denen der resezierte Oberschenkelknochen verankert werden soll. Die Innenflächen 5, 6, 7, 8 und 9 entsprechen in der Abmessung und der Neigung den im Oberschenkelknochen der 1 resezierten Flächen. In der medial-lateralen Ebene sind die Kanten, und insbesondere die Kante 15, um α = 3° bezüglich der Senkrechten 22 zur Projektion 4 senkrecht zur Trochlea-Bahn in der Ebene der 4 (medial-laterale Ebene) geneigt. Diese Neigung α ist in Abhängigkeit vom Oberschenkelknochen jeder Person variabel und kann im Allgemeinen zwischen 1° und 10°, vorzugsweise zwischen 2° und 5° liegen. Von außen sieht das erfindungsgemäße Oberschenkelknochen-Bauteil genauso aus wie die Prothesen des Stands der Technik. Der innere Käfig wurde aber im Vergleich mit den Käfigen des Stands der Technik gedreht geformt. Die Käfige des Stands der Technik waren "parallel" zur Prothese geformt, während jetzt dieser innere Käfig mit einer leichten Neigung bezüglich der Prothese geformt ist.
  • 4 stellt eine linke Prothese in der Ebene parallel zur Schienbeinebene dar, wobei der Winkel zwischen der Projektion in der medial-lateralen Ebene der Trochlea-Bahn und der Senkrechten 23 in dieser gleichen Ebene zur Projektion der Kante 15 weniger als 3° beträgt, wobei die Drehung in der negativen trigonometrischen Richtung stattfindet.
  • In 5 beträgt dieser Winkel mehr als 3°, wobei die Drehung gegen den Uhrzeigersinn stattfindet, das heißt in positiver trigonometrischer Richtung. Es handelt sich also um eine Prothese des rechten Beins.
  • 1 stellt die Knochen des Oberschenkelknochen und des Schienbeins dar, wie sie vor dem Einsetzen der Prothese reseziert wurden, wobei der Oberschenkelknochen keiner externen Drehung unterzogen wurde. 2 stellt die gleichen resezierten Knochen im von der Anwendung der vorliegenden Erfindung unterschiedlichen Fall dar, bei dem der Oberschenkelknochen eine externe Drehung erfahren hat.
  • Die Neigungswinkel der beiden Bauteile haben den gleichen Absolutwert.
  • Die Kontaktlinie der Kondyle mit einer waagrechten Fläche, auf der sie angeordnet sind, ist die Bezugslinie. Die Senkrechte 22 zur Projektion 4 senkrecht zur Trochlea-Bahn in der Ebene der 4 ist ebenfalls die Bezugslinie 22.

Claims (8)

  1. Oberschenkelknochen-Bauteil einer Knieprothese mit einem Trochleabereich (3) und zwei Kondylen (2), wobei eine Trochlea-Bahn im Trochleabereich in der Außenfläche des Bauteils definiert ist, und mit einer Einheit von ebenen inneren Flächen (5, 6, 7, 8, 9), die dazu bestimmt sind, mit entsprechenden resezierten Flächen des Endes eines Oberschenkelknochens in Kontakt zu kommen, die einen offenen inneren Käfig in der Innenfläche des Bauteils bilden, wobei die inneren ebenen Flächen miteinander innere Kanten (15, 16, 17, 18) bilden, wobei die Kondyle eine Bezugslinie (22) definieren, wenn sie auf eine waagrechte Ebene aufgebracht werden, die der Kontaktlinie mit dieser Ebene entspricht, wobei die Kanten in der orthogonalen Projektion auf die mediallaterale Ebene einen Neigungswinkel (a) ungleich Null mit der Bezugslinie (22) in der medial-lateralen Ebene bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechte Projektion (4) der Trochlea-Bahn in der mediallateralen Ebene senkrecht zur Bezugslinie (22) ist.
  2. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der offene innere Käfig fünf ebene Flächen aufweist.
  3. Bauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondyle außen kugelförmig sind.
  4. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel dem Winkel entspricht, um den der Oberschenkelknochen im Fall der Methode mit externer Drehung des Oberschenkelknochens gedreht werden muss, so dass diese Methode nicht mehr notwendig ist.
  5. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel im Absolutwert zwischen 1° und 10°, vorzugsweise zwischen 2° und 5° liegt und insbesondere gleich 3° ist.
  6. Paar von Oberschenkelknochen-Bauteilen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigungswinkel der beiden Bauteile entgegengesetzte trigonometrische Vorzeichen haben.
  7. Paar nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigungswinkel der beiden Bauteile den gleichen Absolutwert haben.
  8. Knieprothese, die ein Tibiaplateau und ein Oberschenkelknochen-Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist.
DE60112020T 2000-10-18 2001-10-12 Geneigte Femurkomponente Expired - Lifetime DE60112020T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0013313 2000-10-18
FR0013313A FR2815244B1 (fr) 2000-10-18 2000-10-18 Composant femoral incline

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60112020D1 DE60112020D1 (de) 2005-08-25
DE60112020T2 true DE60112020T2 (de) 2006-05-18

Family

ID=8855455

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60112020T Expired - Lifetime DE60112020T2 (de) 2000-10-18 2001-10-12 Geneigte Femurkomponente

Country Status (7)

Country Link
US (1) US6802865B2 (de)
EP (1) EP1201206B1 (de)
JP (1) JP4137425B2 (de)
AT (1) ATE299685T1 (de)
DE (1) DE60112020T2 (de)
ES (1) ES2245674T3 (de)
FR (1) FR2815244B1 (de)

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20070100461A1 (en) * 2005-04-12 2007-05-03 The University Of Vermont And State Agriculture College Knee prosthesis
US9301845B2 (en) 2005-06-15 2016-04-05 P Tech, Llc Implant for knee replacement
US8211181B2 (en) * 2005-12-14 2012-07-03 New York University Surface guided knee replacement
EP1968497B1 (de) 2005-12-15 2016-03-16 Zimmer, Inc. Distale femorale knieprothese
FR2901996B1 (fr) * 2006-06-12 2008-08-22 Jean Francois Biegun Composant femoral pour genou droit ou gauche
US20080004710A1 (en) * 2006-06-30 2008-01-03 Howmedica Osteonics Corp. Femoral head resurfacing
US20080109085A1 (en) * 2006-11-03 2008-05-08 Howmedica Osteonics Corp. Method and apparatus for hip femoral resurfacing tooling
AU2011300819B2 (en) * 2010-09-10 2014-01-23 Zimmer Gmbh Femoral prothesis with medialized patellar groove
US8671736B2 (en) 2011-05-26 2014-03-18 Emisense Technologies, Llc Agglomeration and charge loss sensor for measuring particulate matter
US8713991B2 (en) 2011-05-26 2014-05-06 Emisense Technologies, Llc Agglomeration and charge loss sensor for measuring particulate matter
US9060868B2 (en) 2011-06-16 2015-06-23 Zimmer, Inc. Femoral component for a knee prosthesis with bone compacting ridge
US8932365B2 (en) 2011-06-16 2015-01-13 Zimmer, Inc. Femoral component for a knee prosthesis with improved articular characteristics
US9308095B2 (en) 2011-06-16 2016-04-12 Zimmer, Inc. Femoral component for a knee prosthesis with improved articular characteristics
US8409293B1 (en) 2011-10-26 2013-04-02 Sevika Holding AG Knee prosthesis
US10130375B2 (en) 2014-07-31 2018-11-20 Zimmer, Inc. Instruments and methods in performing kinematically-aligned total knee arthroplasty
WO2017058535A1 (en) 2015-09-29 2017-04-06 Zimmer, Inc. Tibial prosthesis for tibia with varus resection

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8911095U1 (de) * 1989-07-12 1990-08-16 Miehlke, Rolf, Prof. Dr., 4415 Sendenhorst Kniegelenkprothese
US5133758A (en) * 1991-09-16 1992-07-28 Research And Education Institute, Inc. Harbor-Ucla Medical Center Total knee endoprosthesis with fixed flexion-extension axis of rotation
FR2698537B1 (fr) * 1992-12-01 1995-01-06 Medinov Sa Prothèse tricompartimentale du genou.
EP0680292B1 (de) * 1993-11-23 1999-07-21 Bruno E. Dr. Gerber System für die ausbildung einer kniegelenk-endoprothese
US5549688A (en) * 1994-08-04 1996-08-27 Smith & Nephew Richards Inc. Asymmetric femoral prosthesis
US5681354A (en) * 1996-02-20 1997-10-28 Board Of Regents, University Of Colorado Asymmetrical femoral component for knee prosthesis
US5964808A (en) * 1996-07-11 1999-10-12 Wright Medical Technology, Inc. Knee prosthesis
FR2777452B1 (fr) * 1998-04-15 2000-12-15 Aesculap Sa Prothese de genou
FR2805454B1 (fr) * 2000-02-24 2003-01-10 Aesculap Sa Prothese du genou a cavite dans la trochlee
FR2805455B1 (fr) * 2000-02-24 2002-04-19 Aesculap Sa Composant femoral d'une prothese du genou a trois rayons de courbure

Also Published As

Publication number Publication date
EP1201206B1 (de) 2005-07-20
JP4137425B2 (ja) 2008-08-20
US20020045947A1 (en) 2002-04-18
FR2815244A1 (fr) 2002-04-19
ES2245674T3 (es) 2006-01-16
EP1201206A1 (de) 2002-05-02
US6802865B2 (en) 2004-10-12
FR2815244B1 (fr) 2003-06-27
JP2002177308A (ja) 2002-06-25
DE60112020D1 (de) 2005-08-25
ATE299685T1 (de) 2005-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60112020T2 (de) Geneigte Femurkomponente
DE69922723T2 (de) Knieprothese mit vier Gelenkflächen
DE2906458C2 (de) Kniegelenkendoprothese
DE69206697T2 (de) Oberfläche einer Kniegelenkprothese
DE69629531T2 (de) Auslegung der Kondyle der femoralen Kniegelenksprothesenkomponente
DE60306088T2 (de) Knöchelprothese mit einem Lager aus polymerem Werkstoff
DE60302323T2 (de) Bewegliches Talusteil für Totalknöchelprothese
DE69428640T2 (de) Knieersatzprothese
DE60126527T2 (de) Modulare Gelenkprothese
EP1658023B1 (de) Sprunggelenk-endoprothese
DE2802655C2 (de) Kniegelenkendoprothese
DE69617551T2 (de) Knieprothese
DE69924193T2 (de) Instrument zur auswertung des gleichgewichts eines kniegelenks
DE69528655T2 (de) Asymmetrische femorale prothese
DE69416588T2 (de) Intervertebrale scheibenprothese
DE69216437T2 (de) Kniegelenksprothese
EP2022448B1 (de) Künstliches Gelenk und ein zu diesem Einsatz bestimmtes Gelenkteil
DE602005003183T2 (de) Orthopädischer Spreizer
DE69518077T3 (de) Schneidgerät für die femorale interkondyläre nut einer von hinten stabilisierten knieprothese
DE102007032150B4 (de) Künstliches Meniskusteil und Kniegelenkprothese
DE2304988A1 (de) Kniegelenkprothese
DE3101789A1 (de) Kniegelenkprothese
DE4041920A1 (de) Kuenstliches kniegelenk
DE2228853B2 (de) Knie- oder Ellenbogengelenkstotalendoprothese
DE3039992A1 (de) Endoprothetische knochengelenkvorrichtung insbesondere fuer das kniegelenk

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition