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Diese
Erfindung bezieht sich auf neue RAR-selektive Retinoidagonisten,
auf die Verwendung solcher Retinsäurerezeptoragonisten, speziell
Retinsäurerezeptor γ (RARγ) selektive
Agonisten zur Behandlung von Emphysem.
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Die
chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist die Hauptursache
von Morbidität
und Mortalität,
was den dritten und vierten Rang der führenden Ursache für den Tod
in Europa bzw. Nordamerika einnimmt. COPD ist durch den verringerten
maximalen Ausatmungsfluß gekennzeichnet,
der sich über
mehrere Monate nicht verändert
und der für
2 oder mehrere folgende Jahre anhält. Patienten mit der schwersten
Form von COPD stellen im allgemeinen einen signifikanten Emphysemgrad
dar. Emphysem wird anatomisch durch die dauerhafte Luftraumerweiterung,
distal zu den Terminalbronchiolen, definiert. Es ist durch den allmählichen Verlust
des Lungenrückstoßes, Alveolarzerstörung, verringerte
Alveolaroberfläche
und Gasaustausch, was zu einer veningerten FEV1 führt, gekennzeichnet.
Diese zwei Merkmale, beeinträchtigter
Gasaustausch und Verringerung des Ausatmungsflusses, sind charakteristische
physiologische Abnormalitäten,
unter denen die Patienten mit Emphysem leiden. Das Hauptsymptom
der Patienten mit schwerem Emphysem ist die Kurzatmigkeit während minimaler
physikalischer Aktivität.
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Die
häufigste
Ursache von Emphysem ist das Rauchen, obwohl andere mögliche Umweltgifte
ebenso dazu beitragen können.
Diese verschiedenen beeinträchtigenden
Mittel aktivieren destruktive Verfahren in der Lunge, einschließlich Freisetzung
von aktiven Proteasen und Radikaloxidationsmitteln im Überschuß der Schutzmechanismen.
Das Ungleichgewicht in den Protease/Anti-Protease-Niveaus führt zur
Zerstörung
der Elastinmatrix, Verlust der Elastance der Lunge, Gewebeschäden und
kontinuierlichen Rückgang
der Lungenfunktion. Das Absetzen von schädlichen Mitteln (d. h. Aufhören mit
Rauchen) verlangsamt die Schädigungsrate,
jedoch werden die beschädigten
Alveolarstrukturen nicht wiederhergestellt und die Lungenfunktion
nicht wiedergewonnen.
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Retinsäure ist
ein multifunktioneller Modulator des Zellverhaltens mit dem Potential,
sowohl den extrazellulären
Matrixstoffwechsel als auch die normale Epitheldifferenzierung zu
verändern.
Es ist gezeigt worden, daß in
der Lunge Retinsäure
verschiedene Aspekte der Lungendifferenzierung durch Wechselwirkung
mit spezifischen Retinsäurerezeptoren
(RAR), die selektiv zeitlich und räumlich exprimiert werden, moduliert.
Die koordinierte Aktivierung von RARβ und RARγ ist mit Lungenverzweigung und
Alveolisation/Septumbildung verbunden worden. Während der Alveolarseptumbildung
erhöhen
sich die Retinsäurespeicherkörnchen in
den Fibroblastenmesenchym-umgebenden Alveolarwänden und RARγ-Exprimierung
in den Lungenspitzen. Die Erschöpfung
dieser Retinylester-Speicher entspricht der Abscheidung der neuen
Elastinmatrix und Septumbildung. Zur Unterstützung dieses Konzepts zeigte
(Massaro et al., Am. J. Physio, 1996, 270, L305–L310), daß die postnatale Verabreichung
von Retinsäure
die Anzahl an Alveolen bei Ratten erhöht. Außerdem wurde die Kapazität von Dexamethason,
um der Exprimierung von CRBP und RARβ mRNA und anschließenden Alveolarseptumbildung
in sich entwickelnden Rattenlungen vorzubeugen, durch all-trans-Retinsäure aufgehoben.
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Jüngste Studien
zeigten, daß die
all-frans-Retinsäure
die Bildung von neuen Alveolen induzieren und die Elastance der
Lunge nahezu normal in Tiermodellen von Emphysem wiedergewinnen
kann (D. Massaro et al. Nature Medicine, 1997, 3, 675). Jedoch bleibt
der Mechanismus, durch den dies auftritt, noch ungeklärt.
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Retinoide
sind eine Klasse von Verbindungen, die strukturell mit Vitamin A
verwandt sind und natürliche
und synthetische Verbindungen umfassen. Mehrere Reihen von Retinoiden
sind als klinisch nützlich
bei der Behandlung von dermatologischen und onkologischen Erkrankungen
festgestellt worden. Retinsäure
und ihre anderen natürlich
vorkommenden Retinoidanaloga (9-cis-Retinsäure, all-trans-3,4-Didehydroretinsäure, 4-Oxoretinsäure und
Retinol) sind pleiotrope Regulatorverbindungen, die die Struktur
und Funktion einer breiten Vielzahl von Entzündungs-, Immun- und Strukturzellen
modulieren. Sie sind wichtige Regulatoren der Epithelzellenproliferation,
Differenzierung und Morphogenese in den Lungen. Retinoide üben ihre
biologischen Wirkungen durch eine Reihe von Hormonkernrezeptoren
aus, die Liganden-induzierbare Transkriptionsfaktoren sind, welche
zu der Steroid/Thyroid-Rezeptor-Überfamilie
gehören.
Die Retinoidrezeptoren werden in zwei Familien klassifiziert, die
Retinsäurerezeptoren
(RARs) und die Retinoid-X-Rezeptoren (RXRs), wobei sie jeweils aus
drei verschiedenen Untertypen bestehen (α, β und γ). Jeder Untertyp der RAR-Genfamilie codiert eine
variable Anzahl an Isoformen, die aus dem Differenzialsplicen der
zwei primären
RNA-Transkripte stammen. All-trans-Retinsäure ist das physiologische
Hormon für
die Retinsäurerezeptoren
und bindet mit ungefähr gleicher
Affinität
an alle drei RAR-Untertypen, aber bindet nicht an die RXR-Rezeptoren,
für die
9-cis-Retinsäure
der natürliche
Ligand ist.
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In
vielen Nicht-Lungengeweben weisen die Retinoide entzündungshemmende
Wirkungen auf, verändern
das Fortschreiten der Epithelzelldifferenzierung und inhibieren
die Stromazellmatrixproduktion. Diese Eigenschaften führten zur
Entwicklung von topischen und systemischen Retinoidtherapeutika
für dermatologische
Erkrankungen, wie Schuppenflechte, Akne und hypertrophen Hautnarben.
Andere Anwendungen umfassen die Bekämpfung der akuten Promyelozytenleukämie, Adeno-
und Plattenepithelkarzinom und Leberfibrose. Eine Einschränkung in
der therapeutischen Verwendung von Retinoiden außerhalb von Krebs stammte aus der
relativen Toxizität,
die mit den natürlich
vorkommenden Retinoiden, alltrans-Retinsäure und 9-cis-Retinsäure beobachtet
wurde. Diese natürlichen
Liganden sind nicht-selektiv und weisen deshalb pleiotrope Wirkungen
im ganzen Körper
auf, die oftmals toxisch sind. Kürzlich
sind verschiedene Retinoide beschrieben worden, die selektiv oder
spezifisch mit den RAR- oder RXR-Rezeptoren oder mit spezifischen
Untertypen (α, β und γ) innerhalb
einer Klasse interagieren. Bioorg. Med. Chem. Lett., 1995, 5(23),
2801–4
offenbart Retinoidderivate, die in der Differenzierung von F9 embryonalen
Teratokarzinomzellen aktiv sind; außerdem werden Retinoidderivate
und ihre Verwendung als Medikamente in
US 5387594 und in Quant. Struct.-Act.
Relat., 1999, 18(2), 107–23
offenbart, weitere Retinoide mit einer hohen Affinität für RAR-α, -β und -γ werden beschrieben. Daher
können
die erfindungsgemäßen Retinoide
außerdem
für die
Therapie und Prophylaxe von dermatologischen Erkrankungen, die von
Epithelverletzungen begleitet werden, beispielsweise Akne und Schuppenflechte,
Licht- und altersgeschädigte
Haut; sowie zur Förderung
der Wundheilung, beispielsweise von Schnittwunden, wie Operationswunden,
Wunden, verursacht durch Verbrennungen und andere Wunden, verursacht durch
Hauttrauma; und für
die Therapie und Prophylaxe von malignen und prämalignen Epithelverletzungen, Tumoren
und präkanzerösen Veränderungen
der Schleimhaut im Mund, Zunge, Kehlkopf, Speiseröhre, Blase, Zervix
und Dickdarm, verwendet werden.
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Der
Ausdruck „Alkyl", wie hierin verwendet,
gibt gerade oder verzweigtkettige Alkylreste an, enthaltend 1 bis
10, vorzugsweise 1 bis 7 Kohlenstoffatome, wie Methyl, Ethyl, Isobutyl,
Pentyl, Amyl, 3-Pentyl, Hexyl oder Heptyl. Der Ausdruck „Niederalkyl", wie hierin verwendet,
gibt Alkylreste an, wie oben definiert, jedoch mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck „Alkoxy" auf eine gerade oder verzweigtkettige
Hydrocarbonoxygruppe, worin der „Alkylanteil" eine Alkylgruppe,
wie oben definiert, ist. Beispiele umfassen Methoxy, Ethoxy und
n-Propyloxy.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck „Alkoxyalkyl" auf eine Ethergruppe,
wobei der „Alkylteil" eine Alkylgruppe,
wie oben definiert, ist, Beispiele solcher Gruppen sind Methoxymethyl,
Ethoxymethyl, Propyloxymethyl, Butyloxymethyl und Methoxyethyl.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck „substituiertes Alkyl" auf eine Alkylgruppe,
wie oben definiert, substituiert durch einen oder mehrere Substituenten,
wie Hydroxy, Halogen, Mercapto, Sulfanyl, Trihalogenmethyl, Phenyl,
substituiertes Phenyl, Heterocyclyl, substituiertes Heterocyclyl
oder C3-C7-Cycloalkyl.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck „Alkenyl" auf eine ungesättigte Alkylgruppe mit mindestens
einer Doppelbindung.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich „substituiertes Phenyl" auf eine Phenylgruppe,
substituiert durch einen oder mehrere Substituenten, wie Alkyl,
Alkoxy, Hydroxy, Amino, Halogen und Trihalogenmethyl.
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Der
Ausdruck „substituiertes
Phenyloxy" bezieht
ich auf eine Phenyloxygruppe, wobei die Substituenten der Phenylgruppe
wie oben definiert sind.
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Der
Ausdruck „Halogen" bezieht sich auf
Fluor, Chlor, Iod und Brom.
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Der
Ausdruck „Heterocyclyl" bezieht sich auf
einen 5- oder 6-gliedrigen Ring, enthaltend mindestens ein Heteroatom,
ausgewählt
aus Sauerstoff, Schwefel und Stickstoff beispielsweise Tetrahydrofuran,
Pyrrolidinyl, Piperidinyl und Morpholinyl.
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Der
Ausdruck „Heteroarylring", wie hierin verwendet,
bezieht sich auf einen 5- oder 6-gliedrigen
Heteroarylring, enthaltend mindestens ein Heteroatom, ausgewählt aus
Sauerstoff, Schwefel und Stickstoff, beispielsweise Pyridinyl, Furanyl,
Thiophenyl, Pyrazolyl, Pyrrolyl, Isoxazolyl, Thiazolyl und Oxadiazolyl;
wobei der Heteroarylring durch Alkyl substituiert sein kann.
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Die
Verbindungen der Formeln IA bis IH, worin R8 Wasserstoff
ist, bilden Salze mit pharmazeutisch akzeptablen Basen, wie Alkalisalze,
beispielsweise Na- und K-Salze, und Ammonium- oder substituierte
Ammoniumsalze, wie Trimethylammonium- oder Triethylammoniumsalze,
die innerhalb des Umfangs dieser Erfindung liegen.
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In
einem Aspekt stellt diese Erfindung neue RAR-selektive Retinoidagonisten
der Formeln IA bis IH:
bereit,
worin
R
1, R
2 unabhängig voneinander
Wasserstoff oder C
1-C
5-Alkyl
sind;
A C(R
5R
6)
darstellt und
n eine ganze Zahl 1, 2 oder 3 ist; oder
A
Sauerstoff ist und
n 1 ist;
B C(R
3R
4), Sauerstoff, S(O)
m oder
N-Alkyl darstellt, mit der Maßgabe,
daß, wenn
A Sauerstoff ist, dann B C(R
3R
4)
ist;
m 0, 1 oder 2 ist;
R
3, R
4, R
5, R
6 unabhängig voneinander
Wasserstoff oder C
1-C
5-Alkyl
sind;
R
7 C
2-C
8-Alkyl, Alkoxy, Alkoxyalkyl oder substituiertes
Alkyl, Phenyloxy oder substituiertes Phenyloxy ist;
R
7 Wasserstoff, Alkyl, Alkenyl, Alkoxy, Alkoxyalkyl,
substituiertes Alkyl, Phenyloxy oder substituiertes Phenyloxy ist;
Ar Phenyl, substituiertes Phenyl oder ein Heteroarylring ist; und
R
8 Wasserstoff, C
1-C
5-Alkyl oder Benzyl ist;
und pharmazeutisch
wirksame Salze von Carbonsäuren
der Formel I bereit.
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Verbindungen
der Formeln IA bis IH können
in racemischer Form oder in der (R)- oder (S)-Form vorliegen.
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Bevorzugt
sind Verbindungen der Formeln I-A bis I-H, wobei A -(CH2)2- ist, B eine Gruppe C(R3R4) ist, Ar Phenyl ist und sich die -COOR8-Gruppe in Stellung 4 befindet.
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Eine
besonders bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung sind die Verbindungen der Formel I-A, wobei A -(CH2)2- ist, B eine
Gruppe C(R3R4) ist,
Ar Phenyl ist und sich die -COOR8-Gruppe
in Stellung 4 befindet und R7 C2-C8-Alkyl, Alkyloxy, Alkoxyalkyl oder substituiertes
Alkyl, wie Phenyl-methyl (= Benzyl), 2-Phenyl-ethyl, p-Trifluormethylphenylmethyl
und p-Chlorphenyl-methyl; oder Phenyloxy oder substituiertes Phenyloxy
ist. Diese besonders bevorzugten Verbindungen sind beispielsweise
(RS)-4-[2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanoyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[4-Phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butanoyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-3-(4-trifluor-methylphenyl)-propanoyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[4-Ethoxy-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,
8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butanoyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(4-Chlorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanoyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[Methoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[Ethoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[Propoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure;
(R)-
und (S)-4-[Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure;
(R,S)-4-[(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-p-tolyloxacetoxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(4-Fhorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanoyloxy]-benzoesäure; und
(RS)-4-[3-(3-Florphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanoyloxy]-benzoesäure.
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Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I-A, wobei A -(CH2)-
ist und B Sauerstoff ist, beispielsweise (R,S)-4-[2-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-heptanoyloxy]-benzoesäure.
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
sind Verbindungen der Formel I-B, wobei A -(CH2)2- ist, B eine Gruppe C(R3R4) ist, Ar Phenyl ist und sich die -COOR8-Gruppe in Stellung 4 befindet und R7 Alkyl, Alkyloxy, Alkoxyalkyl oder substituiertes
Alkyl, wie Phenyl-methyl
(= Benzyl), 2-Phenyl-ethyl, p-Trifluormethylphenyl-methyl, p-Chlorphenyl-methyl;
oder Phenyloxy oder substituiertes Phenyloxy ist. Diese besonders
bevorzugten Verbindungen sind
(RS)-(E)-4-[3-(5,5,8 8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hepta-1,5-dienyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hept-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-undec-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[5-Methyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[4-(4-Chlorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[4-(4-Chlorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-4-(4-trifluor-methylphenyl)-but-1-enyl)-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[5-Phenyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pent-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-5-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-thiophen-2-carbonsäure;
(RS)-4-[3-Butoxy-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propenyl]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-Benzyloxy-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propenyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[4-(4-Fluorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[4-(3-Chlorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[4-(4-Methoxyphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-3-Fluor-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure;
(E)-4-[3-Methyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure;
(E)-4-[3-Ethyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pent-1-enyl]-benzoesäure;
(E)-4-[3-Propyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-1-enyl]-benzoesäure;
(R,S)-4-[3-(4-Chloro-phenoxy)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propenyl]-benzoesäure;
(R,S)-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-3-(4-trifluormethyl-phenoxy)-propenyl]-benzoesäure;
(R,S)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-3-p-tolyloxypropenyl]-benzoesäure und
(R,S)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-3-(4-methoxy-phenoxy)-propenyl]-benzoesäure.
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Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I-B, wobei A -(CH2)2- ist und B Schwefel, -S(O)2- oder
Sauerstoff ist, zum Beispiel:
[(RS)-(E)-4-[3-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure];
(RS)-(E)-4-[3-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-4-phenylbut-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[3-(4,4-Dimethyl-1,1-dioxid-thiochroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure;
(RS)-(E)-4-[3-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-5-phenylpent-1-enyl]-benzoesäure und
(R,S)-4-[3-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-oct-1-ethyl]-benzoesäure.
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
sind Verbindungen der Formel I-D, wobei A -(CH2)2- ist und B -(CR3R4)- ist, beispielsweise (RS)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-yl]-benzoesäure.
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Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I-G, wobei A -(CR5R6)- ist, n 2 ist und B -(CR3R4)- ist, zum Beispiel:
(R)-4-[2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptyloxy]-benzoesäure;
(S)-4-[2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptyloxy]-benzoesäure;
4-[2-Propyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentyloxy]-benzoesäure;
4-[1-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-cyclopentyl-methoxy]-benzoesäure;
4-[1-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-cyclohexyl-methoxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(Pyridin-2-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(Pyridin-3-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(Pyridin-4-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[4-(Pyridin-2-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[4-(Pyridin-3-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[4-(Pyridin-4-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(1-Pyrazol-1-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[4-(Pyrazol-1-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[4-(Pyrrol-1-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(5-Methyl-isoxazol-2-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(2-Methyl-thiazol-4-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(1,2,4-Oxadiazol-3-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(Furan-2-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(Tetrahydrofuran-2-yl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[3-(Cyclohexyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[6-Hydroxy-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hexyloxy]-benzoesäure und
(RS)-4-[4-Thioethyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butyloxy]-benzoesäure;
und
Verbindungen der Formel I-G, wobei A -(CR5R6) ist, n 2 ist und B Sauerstoff N-Alkyl
oder S(O)m ist, wobei m 0 oder 1 ist, solche
Verbindungen wie beispielsweise
(RS)-4-[2-(N-Ethyl-4,4-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-yl)-heptyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoesäure;
(RS)-4-[2-(4,4-Dimethyl-1-oxid-thiochroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoesäure und
(RS)-4-[2-(2,2,4,4-Tetramethyl-chroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoesäure.
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
sind Verbindungen der Formel I-C, wobei A -(CH2)2- ist, B eine Gruppe C(R3R4) ist, Ar Phenyl ist und sich die -COOR8-Gruppe in Stellung 4 befindet und R7 Phenyloxy oder substituiertes Phenyloxy
ist.
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
sind Verbindungen der Formel I-F, wobei A -(CH2)2- ist, B eine Gruppe C(R3R4) ist, Ar Phenyl ist und sich die -COOR8-Gruppe in Stellung 4 befindet und R7 Alkyl, Alkoxyalkyl oder substituiertes
Alkyl, wie Phenyl-methyl (Benzyl), 2-Phenyl-ethyl, p-Trifluormethylphenyl-methyl und
p-Chlorphenyl-methyl ist.
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
sind Verbindungen der Formel I-H, wobei A -(CH2)2- ist, B eine Gruppe C(R3R4) ist, Ar Phenyl ist und sich die -COOR8-Gruppe in Stellung 4 befindet und R7 Alkyl, Alkylalkyl, Alkoxyalkyl oder substituiertes
Alkyl, wie Phenyl-methyl
(Benzyl), 2-Phenyl-ethyl, p-Trifluormethylphenyl-methyl, p-Chlorphenyl-methyl
oder substituiertes Alkoxy, wie Phenylmethoxy; oder 2-Phenylethoxy
oder Phenyloxy oder substituiertes Phenyloxy ist.
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Die
Verbindungen der Formel I-A, wobei R
7 Alkyl,
Alkoxyalkyl oder substituiertes Alkyl ist, können gemäß dem Verfahren, das in dem
Reaktionsschema 1 angegeben ist, hergestellt werden. Schema
1
worin die Symbole wie oben definiert sind.
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Die
Verbindungen der Formel 3 sind ohne weiteres durch den allgemeinen
Syntheseweg, der in Schema 1 angegeben ist, zugänglich. Die Säure 1 kann
gemäß den zuvor
veröffentlichten
Verfahrensweisen (
EP 661260 )
hergestellt werden. Die Säure
1 kann zweifach mit Lithiumdiisopropylamid (LDA) deprotoniert werden, und
das resultierende Dianion kann mit einer Vielzahl von Elektrophilen
umgesetzt werden, um alkylierte Produkte des Typs 2 zu erhalten.
Das Verknüpfen
unter Verwendung von N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(DCC) und 4-Dimethylaminopyridin (DMAP) mit dem entsprechenden funktionalisierten
4-Hydroxybenzoat führt
zu den Verbindungen 3. Die Hydrolyse des Esters (R
8 =
Alkyl) oder Hydrogenolyse (R
8 = Benzyl)
stellt die Säure
(R
8 = H) bereit.
-
Die
Verbindungen der Formel I-A, wobei R
7 Alkoxy
ist, können
gemäß dem Verfahren,
das in dem Reaktionsschema 1a angegeben ist, hergestellt werden: Schema
1a
worin
A, B, n, R
1 und
R
2 wie oben definiert sind und
R und
R
7' unabhängig voneinander
Alkyl oder substituiertes Alkyl sind.
-
Der α-Keto-ester
5 kann durch die Friedel-Crafts-Reaktion der Verbindung 4 mit Ethyloxalylchlorid/AlCl3 synthetisiert werden. Andere Verfahren
werden in Tetrahedron 55, 11343 (1999) von R. Rossi et al. beschrieben.
Die Reduktion der Ketogruppe in 5 mit Natriumborhydrid ergibt den
2-Hydroxy-ester 6, der mit verschiedenen Alkylhalogeniden unter
Verwendung von Silberoxid oder Cäsiumcarbonat
als eine Base alkyliert wird, um die Verbindung 7 zu erhalten. Ein
anderer Weg zu Verbindung 7 ist die reduktive Alkylierung von 5
gemäß M. Nishizawa,
Tetrahedron Letters 35, 4367 (1994) unter Verwendung von Alkoxytrimethylsilan
und Triethylsilan als Reagenzien und Trimethylsilyltriflat als Katalysator.
Die Hydrolyse des Esters 7 ergab die Säure 8, die zu Verbindungen
der Formel I-A, wie in Schema 1 gezeigt, umgewandelt werden kann.
-
Die
Verbindungen der Formel I-A, wobei R
7 Phenyloxy
oder substituiertes Phenyloxy ist, können gemäß Schema 1b hergestellt werden: Schema
1b:
worin
A, B, n, R, R
1 und
R
2 wie oben definiert sind;
X' Halogen ist; und
R
7'' unsubstituiertes
Phenyloxy oder substituiertes Phenyloxy ist.
-
Der α-Hydroxy-ester
6 kann zu dem α-Chlor-
oder α-Brom-ester
9 unter Verwendung von SOCl2 oder SOBr2 umgewandelt werden. Die Reaktion mit einem
Natriumphenolat ergibt den Phenyloxy-ester 10, der zu Verbindungen
der Formel I-A, wie in Schema 1 gezeigt, umgewandelt werden kann.
-
Die
Verbindungen der Formel I-B können
gemäß dem Verfahren,
das in Reaktionsschema 2 angegeben ist, hergestellt werden: Schema
2
worin A, B, n, R
1,
R
2, Ar und R
8 wie
oben definiert sind.
-
Die
Säure 2
wird zu dem Alkohol 11a reduziert, dann zu dem Aldehyd 12 in hohen
Ausbeuten reoxidiert (BH3·THF (Tetrahydrofuran),
gefolgt von Swern-Oxidation). Ein alternativer Weg mit hohen Ausbeuten
besteht aus der Umwandlung der Säure
2 zu dem Weinreb-Amid 11b und dann dessen Reduzieren mit LiAlH4 zu dem Aldehyd 12. Ein Wittig-Horner mit
dem entsprechenden Phosphonat führt
zu dem Olefin I-B. Die Hydrolyse des Esters ergibt dann die entsprechende
Säure (R8 = H).
-
Die
Verbindungen der Formel I-D können
aus dem Zwischenprodukt I-B (R
8 = Alkyl
oder H) durch Hydrierung des Olefins erhalten werden. Die Hydrolyse
(wo R
8 = Alkyl) unter Standardverfahren
stellt die entsprechenden Säuren
bereit (R
8 = H), siehe Schema 3: Schema
3
worin die Symbole wie oben definiert sind.
-
Die
Verbindungen der Formel I-G und I-H können gemäß dem Verfahren, das in Reaktionsschema
4 angegeben ist, hergestellt werden. Schema
4
worin
Z
2 Sauerstoff,
Schwefel oder NH ist, und die übrigen
Symbole wie oben definiert sind.
-
Die
Verbindungen 14 (wo Z2 O, S, NH ist) können durch
eine Verknüpfung
vom Mitsunobu-Typ
(Diethylazodicarboxylat (DEAD), Ph3P) unter
Verwendung des entsprechenden Phenol-, Thiophenol- oder Anilin-Verknüpfungspartners
synthetisiert werden. Die Hydrolyse der Ester 14 kann unter Verwendung
von Standardverfahren erreicht werden, um die entsprechenden Säuren (R8 = H) zu erhalten.
-
Das
Reaktionsschema 5 stellt das Verfahren zur Herstellung von Verbindungen
der Formel I-C dar: Schema
5
worin die Symbole wie oben definiert sind.
-
Der
Aldehyd 12 kann in die acetylenischen Derivate 15 unter Verwendung
des Verfahrens von Corey and Fuchs durch die Umsetzung mit Ph3P/CBr4, dann anschließend mit
Butyllithium (BuLi) umgewandelt werden. Das Zwischenprodukt 15 kann
dann mit einem entsprechenden aromatischen Halogenester in einer Pd(0)-katalysierten
Reaktion verknüpft
werden. Die resultierenden Verbindungen I-C können zu den Säuren I-C
(R8 = H) in der üblichen Weise hydrolysiert
werden.
-
Herstellung von Verbindungen
der Formel I-E:
-
- Schema
6 worin die Symbole wie oben definiert sind.
-
Die
Verbindungen der Formel I-E können
gemäß Schema
6 über
zwei Wege, die zu dem Zwischenprodukt 17 führen, synthetisiert werden.
Das Bromid 16 kann zu dem Grignard-Reagens mit Mg umgewandelt und dann
mit Aldehyd der Formel R7CHO umgesetzt werden.
In einem zweiten Weg kann die Verbindung 4 mit einem Säurechlorid
(R7COCl)/AlCl3)
umgesetzt werden, um das Keton 18 zu erhalten. Die Reduktion des
Carbonyls durch BH3·THF oder LiAlH4 ergab
den Alkohol 17. Das Verknüpfen
des Alkohols 17 mit einem Halbester von Terephthalsäure stellt
die Verbindungen der Formel I-E (R8 = Alkyl
oder Benzyl) bereit. Die Hydrogenolyse (R8 =
Benzyl) stellt die entsprechende Säure (R8 =
H) bereit.
-
Die
Verbindungen der Formel 21 in Schema 7 können aus dem Ausgangsbromid
16 durch die Formylierung unter Verwendung von Lithium-Halogen-Austausch/DMF
hergestellt werden. Der Aldehyd 19 kann dann in einer Aldolkondensation
mit dem substituierten Acetophenon verwendet werden. Das Enon 20
kann mit dem entsprechenden Cuprat oder gemischten Cuprat umgesetzt
werden, um 21 zu erhalten. Die Hydrolyse (R
8 =
Alkyl) oder Hydrogenolyse (R
8 = Benzyl)
stellt die Säure
21 (R
8 = H) bereit. Schema
7
worin die Symbole wie oben definiert sind.
-
Die
Verbindungen der Formel 23 können,
wie in Reaktionsschema 8 beschrieben, hergestellt werden. Der Aldehyd
12 kann zu dem Dithian 22 unter Standardverfahren umgewandelt werden.
Das Anion von 22 (aus 22 und BuLi) wird dann mit dem Benzylbromid,
das eine geschützte
oder maskierte Carboxylgruppe trägt,
eingefangen. Die Entschützung
des Dithians mit Hg(ClO
4)
2 stellt
die Carbonylverbindung 23 bereit. Die Hydrolyse unter Standardbedingungen
ergibt die Ketosäure
23 (R
8 = H). Siehe Schema 8: Schema
8
worin die Symbole wie oben definiert sind.
-
Die
Verbindungen der Formel I-F können
gemäß Schema
9 hergesellt werden: Schema
9
worin die Symbole wie oben definiert sind.
-
Die
Monoalkylierung des Amins 24 (beispielsweise über das Trifluoracetylamid,
Alkylierung unter Verwendung von KOH/DMSO und Hydrolyse) ergab die
Verbindung 25, die mit Phosgen oder Triphosgen chlorformyliert wurde,
wodurch die Verbindung 26 erhalten wurde. Die Reaktion mit 4-Hydroxy-benzoat
(R8 = Benzyl) und Pyridin ergab die Verbindung
27, die hydriert werden kann, um die Verbindung der Formel I-F zu
erhalten.
-
In
einem anderen Aspekt bezieht sich diese Erfindung auf die Verwendung
eines RAR-selektiven
Agonisten, wobei die systemische Verabreichung eine bevorzugte Verabreichungsweise
zur Behandlung von Emphysem und damit verbundenen Lungenerkrankungen
ist. Sie bezieht sich daher auf ein Verfahren zum Behandeln von
Emphysem und damit verbundenen Lungenerkrankungen durch die Behandlung
eines Säugers mit
einem RAR-selektiven
Agonisten, wobei die systemische Verabreichung eine bevorzugte Verabreichungsweise
ist.
-
Eine „therapeutisch
wirksame Menge" bedeutet
eine Menge einer Verbindung, die, wenn sie einem Säuger zum
Behandeln oder Vorbeugen einer Krankheit verabreicht wird, ausreichend
ist, um die Behandlung oder Vorbeugung für die Krankheit zu bewirken.
Die „therapeutisch
wirksame Menge" wird
in Abhängigkeit
der Verbindung, der Krankheit und ihrer Schwere und dem Alter, dem
Gewicht usw. des Säugers,
der behandelt werden soll, variieren.
-
Die
RARγ-Agonistenselektivität einer
Verbindung kann durch routinemäßige Ligandenbindungsassays,
die dem Fachmann bekannt sind, bestimmt werden, wie in C. Apfel
et al. Proc. Nat. Sci. Acad. (USA), 89: 7129–7133 (1992); M. Teng et al,
J. Med. Chem., 40: 2445–2451
(1997); und PCT-Veröffentlichung
WO 96/30009 beschrieben.
-
Die
Verwendungen der hierin offenbarten RAR-Agonisten können zur
Förderung
der Wiederherstellung von beschädigten
Alveolen und Septumbildung von neuen Alveolen, insbesondere zur
Behandlung von Emphysem verwendet werden. Die Behandlung mit RAR-Agonisten, insbesondere
RARγ-selektiven
Agonisten, ist nützlich,
um die Wiederherstellung der Alveolarmatrix und Septumbildung zu
fördern.
An sich sind die hierin offenbarten Verfahren zur Behandlung von
Krankheiten, wie Emphysem nützlich.
-
Typischerweise
wird die Dosierung zwischen etwa 0,01 und 1,0 mg/kg Körpergewicht
pro Tag, vorzugsweise etwa 0,05 bis etwa 0,5 mg/kg Körpergewicht
pro Tag liegen.
-
Insbesondere
wird die Dosierung eines RAR-selektiven Agonisten, die zur Behandlung
von Lungenemphysem benötigt
wird, von der Schwere des Zustands abhängen. Diese Dosierung kann
in einer konventionellen pharmazeutischen Zusammensetzung durch
eine Einzelverabreichung, durch mehrfache Anwendung oder über kontrollierte
Freisetzung verabreicht werden, da es benötigt wird, um die effektivsten
Ergebnisse zu erreichen. Die Dosierung wird so lange fortgesetzt,
wie eine medizinische Indikation vorliegt, was in Abhängigkeit
der Schwere der Krankheit zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten
liegen kann.
-
Typischerweise
wird eine pharmazeutisch akzeptable Zusammensetzung, wie ein Salz
des RAR-Agonisten der Formel I in einem pharmazeutisch akzeptablen
Träger
oder Verdünnungsmittel,
verabreicht. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung umfassen die pharmazeutisch
akzeptablen Salze irgendein chemisch geeignetes Salz, das in der
Technik bekannt ist, von Retinoidagonisten, da es zur Verabreichung
an menschliche Patienten brauchbar ist. Beispiele von konventionellen
Salzen, die in der Technik bekannt sind, umfassen die Alkalimetallsalze,
wie Natrium- und Kaliumsalze, die Erdalkalimetallsalze, wie Calcium-
und Magnesiumsalze, und Ammonium- und Alkylammoniumsalze.
-
Repräsentative
Abgaberegime umfassen oral, parenteral (einschließlich subkutan,
intramuskulär
und intravenös),
rektal, bukkal (einschließlich
sublingual), transdermal, pulmonal und intranasal. Ein Verfahren
der pulmonalen Verabreichung umfaßt Aerosolvernebelung einer
Lösung
eines RAR-Agonisten. Aerosolierte Zusammensetzungen können die
Verbindung umfassen, die in inversen Mizellen oder Liposomen verpackt
sind. Typische pulmonale und Atmungsabgabesysteme werden in US-Patent
Nr. 5,607,915, 5,238,683, 5,292,499 und 5,364,615 beschrieben.
-
Die
Behandlungsverfahren dieser Erfindung umfassen ebenso die systemische
Verabreichung von RAR-Agonisten in gleichzeitiger oder aufeinanderfolgender
Kombination mit einem weiteren Wirkstoff.
-
RAR-Agonisten
werden typischerweise als pharmazeutische Zusammensetzungen in Beimischung mit
einem pharmazeutisch akzeptablen, nicht-toxischen Träger verabreicht.
Wie oben erwähnt,
können
diese Zusammensetzungen zur parenteralen (subkutanen, intramuskulären oder
intravenösen)
Verabreichung, insbesondere in Form von flüssigen Lösungen oder Suspensionen; zur
oralen oder bukkalen Verabreichung, insbesondere in Form von Tabletten
oder Kapseln; zur intranasalen Verabreichung, insbesondere in Form
von Pulvern, Nasentropfen oder Aerosolen; und zur rektalen oder
transdermalen Verabreichung verwendet werden. Irgendein konventionelles
Trägermaterial
kann eingesetzt werden. Das Trägermaterial
kann irgendein organisches oder anorganisches Trägermaterial sein, wie Wasser,
Gelatine, Gummi arabicum, Laktose, Stärke, Magnesiumstearat, Talk,
Polyalkylenglykole und Rohvaseline.
-
Flüssige Formulierungen
zur parenteralen Verabreichung können
als Hilfsstoffe steriles Wasser oder physiologische Kochsalzlösung, Alkylenglykole,
wie Propylenglykol, Polyalkylenglykole, wie Polyethylenglykol, Öle von pflanzlichem
Ursprung und hydrierte Naphthaline enthalten. Sie können leicht
saure Puffer in pH-Bereichen von etwa 4 bis etwa 6 einsetzen. Geeignete
Puffer umfassen Acetat, Ascorbat und Citrat bei Konzentrationen
von etwa 5 mM bis etwa 50 nM. Zur oralen Verabreichung kann die
Formulierung durch die Zugabe von Gallensalzen oder Acylcarnitinen
verstärkt
werden.
-
Formulierungen
zur nasalen Verabreichung können
fest sein und können
Hilfsstoffe, beispielsweise Laktose oder Dextran, umfassen oder
können
wässerige
oder ölige
Lösungen
zur Verwendung in der Form von Nasentropfen oder dosiertem Spray
sein. Besondere nasale Formulierungen umfassen Trockenpulver, die für konventionelle
Trockenpulverinhalatoren (DPIs) geeignet sind, flüssige Lösungen oder
Suspensionen, die zur Vernebelung geeignet sind, und Treibmittelformulierungen,
die zur Verwendung in Dosierungsinhalatoren (MDIs) geeignet sind.
Zur bukkalen Verabreichung umfassen die typischen Hilfsstoffe Zucker,
Calciumstearat, Magnesiumstearat und vorgelatinierte Stärke.
-
Wenn
sie zur nasalen Verabreichung formuliert werden, kann die Absorption über der
Nasenschleimhaut durch oberflächenaktive
Säuren,
wie beispielsweise Glycocholsäure,
Cholsäure,
Taurocholsäure,
Ethocholsäure,
Deoxycholsäure,
Chenodeoxycholsäure,
Dehydrocholsäure,
Glycodeoxycholsäure
und Cyclodextrine, in einer Menge zwischen etwa 0,2 und 15 Gew.-%,
vorzugsweise zwischen etwa 0,5 und 4 Gew.-%, am stärksten bevorzugt
etwa 2 Gew.-% verstärkt
werden.
-
Feste
Formen zur oralen Verabreichung umfassen Tabletten, harte und weiche
Gelatinekapseln, Pillen, Beutel, Pulver und Körnchen. Jede Tablette, Pille
oder Beutel kann etwa 1 bis etwa 50 mg, vorzugsweise 5 bis etwa
10 mg RAR-Agonisten enthalten. Bevorzugte feste orale Dosierungsformen
umfassen Tabletten, zweiteilige harte Mantelkapseln und weiche elastische
Gelatinekapseln (SEG-Kapseln). SEG-Kapseln sind von besonderem Interesse,
da sie deutliche Vorteile gegenüber
den anderen beiden Formen bereitstellen (siehe Seager, H., „Soft gelatin
capsules: a solution to many tableting problems"; Pharmaceutical Technology, 9, (1985)).
Einige der Vorteile der Verwendung von SEG-Kapseln sind: a) Dosierungsgehaltseinheitlichkeit
wird in den SEG-Kapseln optimiert, da das Arzneimittel in einer
Flüssigkeit
gelöst
oder dispergiert wird, die in den Kapseln genau dosiert werden kann,
b) Arzneimittel, die als SEG-Kapseln formuliert sind, zeigten gute
Bioverträglichkeit,
da das Arzneimittel in einer wassermischbaren oder öligen Flüssigkeit
gelöst,
löslich
gemacht oder dispergiert wird, und deshalb werden, wenn sie im Körper freigesetzt
werden, die Lösungen
gelöst
oder emulgiert, um Arzneimitteldispersionen mit hoher Oberfläche zu erzeugen,
und c) Abbau der Arzneimittel, die für Oxidation während langer
Lagerung empfindlich sind, wird aufgrund der trockenen Hülle verhindert.
-
Die
Abgabe der erfindungsgemäßen Verbindungen
an den Patienten über
einen langen Zeitraum, beispielsweise für einen Zeitraum von einer
Woche oder einem Jahr, kann durch eine Einzelverabreichung eines kontrollierten
Freisetzungssystems, das ausreichend Wirkstoff für den gewünschten Freisetzungszeitraum
enthält,
erreicht werden. Verschiedene kontrollierte Freisetzungssysteme,
wie Mikrokapseln vom Monolith- oder Speichertyp, Depotimplantate,
osmotische Pumpen, Vesikel, Mizellen, Liposome, transdermale Pflaster,
Iontophoresevor richtungen und alternative injizierbare Dosierungsformen,
können
für diesen
Zweck verwendet werden. Die Lokalisierung an der Stelle, an der
die Abgabe des Wirkstoffes gewünscht
ist, ist ein weiteres Merkmal von einigen kontrollierten Freisetzungsvorrichtungen,
die sich als vorteilhaft bei der Behandlung von bestimmten Erkrankungen
erweisen können.
-
Die
folgenden sind repräsentative
pharmazeutische Formulierungen zur Verwendung von RAR-selektiven
Agonisten, wie hierin beschrieben, zur Förderung der Elastin-vermittelten
Matrixwiederherstellung und Alveolarseptumbildung.
-
Tablettenformulierung
-
Die
folgenden Wirkstoffe werden innig gemischt und zu einzelnen eingekerbten
Tabletten gepreßt.
-
-
Kapselformulierung
-
Die
folgenden Wirkstoffe werden innig gemischt und in eine Gelatinekapsel
mit harter Hülle
gefüllt.
-
-
Suspensionsformulierung
-
Die
folgenden Wirkstoffe werden gemischt, um eine Suspension zur oralen
Verabreichung zu bilden.
-
-
Injektionsformulierung
-
Die
folgenden Wirkstoffe werden gemischt, um eine Injektionsformulierung
zu bilden.
-
-
Nasale Formulierung
-
Die
folgenden Wirkstoffe werden gemischt, um eine Suspension zur nasalen
Verabreichung zu bilden.
-
-
-
Die
folgenden Präparate
und Beispiele werden angegeben, damit der Fachmann die vorliegende
Erfindung genauer versteht und praktizieren kann.
-
Beispiel 1
-
1.1. Herstellung von (R,S)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-heptansäure
-
2,85
ml Diisopropylamin wurden in 80 ml abs. THF (Tetrahydrofuran) gelöst und bei
0 ° mit
12.7 ml BuLi (Butyllithium, 1,6 M in Hexan) tropfenweise behandelt.
Nach 30 Minuten bei 0 °C
wurde eine Lösung
aus 2,0 g (5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-essigsäure in 20
ml THF eingetropft. Das Reaktionsgemisch wurde bei 0 °C für 1 Stunde,
dann bei Raumtemperatur für
30 Minuten gerührt.
Nach dem Abkühlen
zurück
auf 0 °C
wurde eine Lösung
aus 1,6 ml Pentyliodid in 5 ml THF tropfenweise zugegeben. Das Gemisch
wurde bei 0 °C
für 1 Stunde,
dann bei Raumtemperatur für
2 Stunden gehalten. Die Reaktion wurde unter Zugabe von 50 ml Wasser
gequencht, und der pH wurde auf 2 mit HCl 25 % eingestellt. Das
Gemisch wurde mit 3 Teilen 50 ml Diethylether extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden mit 2 Teilen 25 ml einer gesättigten
Lösung
aus Natriumthiosulfat, 1 Teil 25 ml Wasser und 1 Teil 25 ml gesättigtes
wässeriges
NaCl gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und das Lösungsmittel
eingedampft, wodurch ein orangefarbenes Öl erhalten wurde. Die Flashchromatographie
(SiO2, 20 % Ethylacetat/Hexan) ergab 2,37
g hellgelbes Öl,
das sich beim Stehenlassen verfestigte, Smp. 108 bis 110 °C.
-
Analog
zu Beispiel 1.1 wurden unter Verwendung eines entsprechenden Alkyliodids,
Alkylbromids oder Benzylbromids die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
1.1. (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure,
-
- 1H NMR (DMSO-d6): 12,21 (s, 1H), 7,25 (d, J = 8,1 Hz, 1H),
7,19 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 7,00 (dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1H), 3,58 (q,
J = 13,0 Hz, 1H), 1,62 (s, 4H), 1,32 (d, J = 7,1 Hz, 3H), 1,22 (s,
12H).
-
1.2. (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentansäure,
-
- 1H NMR (DMSO-d6): 12,21 (s, 1H), 7,24 (d, J = 8,2 Hz, 1H),
7,19 (d, J = 1,9 Hz, 1H), 7,01 (dd, J = 1,9, 8,0 Hz, 1H), 3,43 (m,
1H), 1,89 (m, 1H), 1,62 (s, 4H), 1,55 (m, 1H), 1,25 (m, 2H), 1,22
(s, 6H), 1,21 (s, 6H), 0,86 (t, J = 7,3 Hz, 3H).
-
1.3. (RS)-(E)-2-(5,5,8,8-Tetramethvl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-4-ensäure,
-
- 1H (DMSO-d6): 12,24 (s, 1H), 7,25 (d, J = 8,2 Hz, 1H), 7,19
(d, J = 1,9 Hz, 1H), 7,02 (dd, J = 2,0, 8,2 Hz, 1H), 5,36 (m, 2H),
3,45 (m, 1H), 2,60 (m, 1H), 2,25 (m, 1H), 1,62 (s, 4H), 1,57 (dd,
J = 1,2, 4,9 Hz, 3H), 1,22 (s, 3H), 1,21 (s, 3H).
-
1.4. (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hexansäure,
-
- 1H NMR (DMSO-d6): 12,15 (s, 1H), 7,24 (d, J = 8,2 Hz, 1H),
7,19 (d, J = 1,9 Hz, 1H), 7,01 (dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1H), 3,40 (m,
1H), 1,89 (m, 1H), 1,64 (m, 2H), 1,62 (s, 4H), 1,24 (m, 4H), 1,22
(s, 6H), 1,21 (s, 6H), 0,83 (t, J = 7,3 Hz, 3H).
-
1.5. (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-deeansäure,
-
- 1H (DMSO-d6): 12,24 (s, 1H), 7,24 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,18
(d, J = 2,2 Hz, 1H), 7,01 (dd, J = 2,1, 8,1 Hz, 1H), 3,39 (m, 1H),
1,73 (m, 2H), 1,64 (m, 2H), 1,62 (s, 4H), 1,27 (m, 20H), 0,85 (t,
J = 6,6 Hz, 3H).
-
1.6. (RS)-4-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethvl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentansäure,
-
- 1H NMR (DMSO-d6): 12,19 (s, 1H), 7,24 (d, J = 8,2 Hz, 1H),
7,20 (d, J = 1,8 Hz, 1H), 7,02 (dd, J = 1,8, 8,0 Hz, 1H), 3,49 (m,
1H), 1,80 (m, 1H), 1,62 (s, 4H), 1,44 (m, 2H), 1,22 (s, 6H), 1,21
(s, 6H), 0,86 (d, J = 6,5 Hz, 6H).
-
1.7. (RS)-3-Phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure, gelbes Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,05-7,25 (m, 8H),
3,82 (dd, J = 10,5, 7,3 Hz, 1H), 3,39 (dd, J = 15,10, 5 Hz, 1H),
3,00 (dd, J = 15, 7,3 Hz, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,26 (s, 9H), 1,19
(s, 1H).
-
1.8. (RS)-3-(4-Chlorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure, gelber Feststoff,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,0-7,3 (m, 7H),
3,77 (t, J = 9,0 Hz, 1H), 3,36 (dd, J = 15,6, 9,0 Hz, 1H), 2,92
(dd, J = 15,6, 9,0 Hz, 1H), 1,67 (s, 4H), 1,26 (s, 9H), 1,20 (s,
3H).
-
1.9 (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-3-(trifluormethylphenyl)-propansäure, gelber
Feststoff,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,48 (d, J = 9,6
Hz, 2H), 7,25 (m, 1H), 7,21 (d, J = 9,5 Hz, 2H), 7,08 (m, 2H), 3,80
(dd, J = 9,6, 9,0 Hz, 1H), 3,44 (dd, J = 15,3, 9,6 Hz, 1H), 3,05
(dd, J = 15,4, 9,0 Hz, 1H), 1,65 (s, 4H), 1,26 (s, 6H), 1,24 (s,
3H), 1,15 (s, 3H).
-
1.10. (RS)-4-Phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butansäure, hellgelber
Feststoff,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,04-7,35 (m, 8H),
3,52 (t, J = 8,1 Hz, 1H), 2,61 (t, J = 7,8 Hz, 2H), 2,40 (m, 1H),
2,10 (m, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,26 (s, 12H).
-
1.11. (RS)-4-Ethoxy-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butansäure, gelbes Öl,
-
- 1H NMR(CDCl3): 7,23 (d, J = 8,0
Hz, 1H), 7,20 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 7,07 (dd, J = 8,0, 2,0 Hz, 1H),
3,74 (t, J = 7,6 Hz, 1H), 3,30-3,60 (m, 4H), 2,35 (m, 1H), 1,96
(m, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,27 (s, 3H), 1,26 (s, 3H), 1,25 (s, 6H), 1,17
(t, J = 7,0 Hz, 3H).
-
1.12. (RS)-3-(4-Fluorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure,
-
- 1H NMR (DMSO): 12,28 (br s, 1H), 7,3-7,15 (m, 4H), 7,1-7,0
(m, 3H), 3,78 (dd, J = 9,3, 6,3 Hz, 1H), 3,22 (dd, J = 13,7, 9,3
Hz, 1H), 2,87 (dd, J = 13,7, 6,3 Hz, 1H), 1,61 (s, 4H), 1,22 (s,
9H), 1,21 (s, 3H).
-
1.13. (RS)-3-(3-Fluorphenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,67,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,3-7,0 (m, 5H),
6,95-6,7 (m, 2H), 3,78 (dd, J = 9,0, 6,4 Hz, 1H), 3,38 (dd, J =
13,8, 9,0 Hz, 1H), 2,98 (dd, J = 13,8, 6,4 Hz, 1H), 1,66 (s, 4H),
1,27 (s, 3H), 1,25 (s, 3H), 1,24 (s, 3H), 1,18 (s, 3H).
-
1.14. (RS)-3-(3-Chlorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,3-6,9 (m, 7H),
3,76 (dd, J = 8,7, 6,7 Hz, 1H), 3,34 (dd, J = 13,7, 8,7 Hz, 1H),
2,96 (dd, J = 13,7, 6,7 Hz, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,26 (s, 3H), 1,25
(s, 3H), 1,24 (s, 3H), 1,18 (s, 3H).
-
1.15. (RS)-3-(4-Methoxyphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,24 (d, J = 8,5
HZ, 1H), 7,15 (d, J = 1,9 Hz, 1H), 7,10 (dd, J = 8,2, 2,0 Hz, 1H),
7,04 (d, J = 8,7 Hz, 2H), 6,77 (d, J = 8,7 Hz, 2H), 3,76 (s, 3H),
3,755 (dd, J = 9,3, 6,2 Hz, 1H), 3,32 (dd, J = 13,8, 9,3 Hz, 1H),
2,93 (dd, J = 13,9, 6,2 Hz, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,26 (s, 3H), 1,25
(s, 6H), 1,20 (s, 3H).
-
Beispiel 2
-
2.1. Herstellung von (RS)-Benzyl-4-[2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrhydronaphthalin-2-yl)-heptanoyloxy]-benzoat
-
300
mg 2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptansäure wurden
in 10 ml Methylenchlorid gelöst
und zu dieser Lösung
wurden nacheinander 240 mg Benzyl-4-hydroxybenzoat und 116 mg N,N-Dimethylaminopyridin
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde auf 0 °C abgekühlt, und 217 mg 1,3-Dicyclohexylcarbodiimid
wurden auf einmal zugegeben. Das Gemisch wurde bei 0 °C für 2 Stunden,
dann bei Raumtemperatur für
2 Stunden gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde filtriert, und das resultierende Filtrat wurde
mit 2 Teilen 25 ml Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel eingedampft. Der Öl-/Feststoff-Rest
wurde durch Flashchromatographie (SiO2,
10 % Ethylacetat/Hexane) gewaschen und ergab 403 mg eines farblosen Öls, 1H NMR
(CDCl3): 8,07 (d, J = 8,8 Hz, 2H), 7,38-7,50
(m, 4H), 7,27 (m, 3H), 7,15 (m, 1H), 7,08 (d, J = 8,8 Hz, 2H), 5,35
(s, 2H), 3,73 (dd, J = 9,0, 7,5 Hz, 1H), 2,18 (m, 1H), 1,82 (m,1H),
1,68 (s, 4H), 1,2-1,5 (m, 6H), 1,29 (s, 3H), 1,28 (s, 9H), 0,88
(t, J = 7,5 Hz, 3H).
-
Analog
zu Beispiel 2 wurden die alkylierten Säuren von Beispiel 1 für das Verknüpfen mit
dem entsprechenden 4-Hydroxybenzoeester verwendet;
-
2.2. (RS)-Benzyl-4-[3-phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanoyloxy]-benzoat,
farbloses Öl
-
- 1H NMR (CDCl3): 8,02 (d, J = 8,8
Hz, 2H), 7,17-7,42 (m, 13H), 6,89 (d, J = 8,7 Hz, 2H), 5,33 (s,
2H), 4,06 (dd, J = 9,6, 7,2 Hz, 1H), 3,26 (dd, J = 13,9, 9,6 Hz,
1H), 3,11 (dd, J = 14,0, 7,2 Hz, 1H), 1,68 (s, 4H), 1,28 (s, 12H).
-
2.3. (RS)-Benzyl-4-[4-phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butanoyloxy]-benzoat, farbloses Öl
-
- 1H NMR (CDCl3): 8,08 (d, J = 8,8
Hz, 2H), 7,02-7,47 (m, 13H), 7,06 (d, J = 8,8 Hz, 2H), 5,35 (s,
2H), 3,75 (t, J = 9,0 Hz, 1H), 2,68 (t, J = 9,0 Hz, 2H), 2,50 (m,
1H), 2,18 (m, 1H), 1,68 (s, 4H), 1,28 (s, 12H).
-
2.4. (RS)-Allyl-4-[3-(4-chlorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanoyloxy]-benzoat,
gelbes Öl
-
- 1H NMR (CDCl3): 8,03 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,12-7,40 (m, 7H), 6,92 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 6,04 (m, 1H),
5,40 (dd, J = 17,4, 1,2 Hz, 1H), 5,28 (dd, J = 10,5, 1,2 Hz, 1H),
4,82 (d, J = 7,2 Hz, 2H), 4,02 (dd, J = 10,2, 7,5 Hz, 1H), 3,44
(dd, J = 15,6, 10,5 Hz, 1H), 3,08 (dd, J = 15,4, 7,4 Hz, 1H), 1,68
(s, 4H), 1,28 (s, 9H), 1,24 (s, 3H).
-
2.5. (RS)-Benzvl-4-[2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-3-(4-trifluormethylphenyl)-propanoyloxy]-benzoat,
hellgelbes Öl
-
- 1H NMR (CDCl3): 8,04 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,52 (d, J = 7,5 Hz, 2H), 7,10-7,48 (m, 10H), 6,92 (d,
J = 8,4 Hz, 2H), 5,34 (s, 2H), 4,04 (dd, J = 9,6, 7,5 Hz, 1H), 3,52
(dd, J = 1,8, 9,6 Hz, 1H), 3,15 (dd, J = 13,9, 7,5 Hz, 1H), 1,68
(s, 4H), 1,28 (s, 9H), 1,20 (s, 3H).
-
2.6. (RS)-Benzvl-4-[4-ethoxy-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin2-yl)-butanoyloxy]-benzoat, farbloses Öl
-
- 1H NMR (CDCl3): 8,06 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,33-7,43 (m, 5H), 7,28 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 7,26 (d, J
= 2,7 Hz, 1H), 7,12 (dd, J = 8,0, 2,0 Hz, 1H), 7,09 (d, J = 7,2
Hz, 2H), 5,35 (s, 2H), 3,97 (t, J = 7,2 Hz, 1H), 3,36-3,53 (m, 4H), 2,47
(m, 1H), 2,03 (m, 1H), 1,68 (s, 4H), 1,28 (s, 3H), 1,27 (s, 9H),
1,21 (t, J = 7,2 Hz, 3H).
-
2.7. (RS)-Benzyl-4-[3-(4-fluorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl-propanovloxy]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 8,04 (d, J = 8,9
Hz, 2H), 7,45-7,20 (m, 8H), 7,20-7,10 (m, 2H), 7,05-6,85 (m, 4H), 5,34
(s, 2H), 4,00 (dd, J = 9,7, 6,1 Hz, 1H), 3,42 (dd, J = 13,7, 9,7
Hz, 1H), 3,07 (dd, J = 13,7, 6,1 Hz, 1H), 1,68 (s, 4H), 1,28 (s,
9H), 1,23 (s, 3H).
-
2.8. (RS)-Benzyl-4-[3-(3-fluorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin
2-yl)-propanoyloxy]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 8,04 (d, J = 8,9
Hz, 2H), 7,45-7,10 (m, 11H), 7,05-6,85 (m, 3H), 5,34 (s, 2H), 4,04
(dd, J = 9,5, 6,0 Hz, 1H), 3,45 (dd, J = 13,8, 9,7 Hz, 1H), 3,09
(dd, J = 13,7, 6,0 Hz, 1H), 1,68 (s, 4H), 1,28 (s, 9H), 1,23 (s,
3H).
-
Beispiel 3
-
3.1. Herstellung von (RS)-4-[2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanoyloxyl-benzoesäure
-
403
mg (RS)-Benzyl-4-[2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanoyloxy]-benzoat
in 10 ml Ethylacetat mit 80 mg Palladium auf Kohlenstoff (10 Gew.-%)
wurden einem atmosphärischen Wasserstoffdruck
für 1 Stunde
unterzogen. Das Gemisch wurde über
Celite filtriert und mit etwa 10 ml Ethylacetat gewaschen. Die Lösung wurde
eingedampft, wodurch ein farbloses Öl erhalten wurde. Das Zerreiben
in Pentan ergab einen weißen
amorphen Feststoff, 303 mg, Smp. 133–135 °C.
-
Analog
zu Beispiel 3.1. wurden die Benzylester von Beispiel 2 in derselben
Weise verwendet, was ergab:
-
3.2. (RS)-4-[3-Phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanoyl-oxy]-benzoesäure,
-
- amorpher weißer
Feststoff, Smp. 163–164 °C
-
3.3. (RS)-4-[4-Phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butanoyl-oxy]-benzoesäure,
-
- amorpher weißer
Feststoff, Smp. 124–125 °C
-
3.4. (RS)-4-[2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-3-(4-trifluor-methylphenyl)-propanoxloxy]-benzoesäure
-
- amorpher weißer
Feststoff, Smp. 158–159 °C
-
3.5. (RS)-4-T4-Ethoxy-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalen-2-yl)-butanoyloxy]-benzoesäure,
-
- farbloser Feststoff, Smp. 133–134 °C.
-
3.6. [(RS)-4-[3-(4-Fluorphenyl))-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)propanoyloxy]-benzoesäure],
-
- weißer
Feststoff, Smp. 164–165 °C.
-
3.7. [(RS)-4-[3-(3-Fluorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanoyloxy]-benzoesäure],
-
- weißer
Feststoff, Smp. 171–172 °C.
-
Beispiel 4
-
4.1. Herstellung von (RS)-4-[3-(4-Chlorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl-)propanoyloxy]-benzoesäure
-
260
mg (RS)-Allyl-4-[3-(4-chlorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanoyloxy]-benzoat
(von Beispiel 2.4.) wurden in 6 ml THF gelöst. Der Reaktionskolben wurde
evakuiert und zweimal mit Argon ventiliert. 58 mg Tetrakis(triphenyl-phosphin)palladium
wurden zugegeben, gefolgt von 0,4 ml Morpholin. Das Reaktionsgemisch
wurde bei Raumtemperatur für
6 Stunden gerührt.
Das Gemisch wurde durch die Zugabe von 20 ml Wasser gequencht, und
der pH wurde auf 2 mit HCl 25 % eingestellt. Das Gemisch wurde mit
3 Teilen 25 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit 1 Teil 25 ml Wasser und 1 Teil 25 ml einer gesättigten
wässerigen
Lösung
aus NaCl gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und das Lösungsmittel
eingedampft, was ein orangefarbenes Öl ergab. Das Produkt wurde
durch Flashchromatographie (SiO2, 75 % Ethylacetat/Hexane)
gereinigt, wodurch ein gelber Schaum erhalten wurde. Das Zerreiben
in Pentan (+ Tropfen von Diethylether) ergab 157 mg eines hellgelben Feststoffes,
Smp. 129–130 °C.
-
Beispiel 5
-
5.1. Herstellung von (RS)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanol
-
725
mg (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptansäure wurden
in 10 ml THF gelöst
und bei 0 °C
mit 11,5 ml BH3·THF tropfenweise behandelt.
Das Reaktionsgemisch wurde bei 0 °C für 2 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde vorsichtig bei 0 °C mit einem Teil von 10 ml HCl
(3N) gequencht. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 30 Minuten
gerührt,
dann wurde es mit 3 Teilen von 50 ml Ethylacetat extrahiert. Die
organische Phase wurde über
MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel
eingedampft, wodurch ein hellgelbes Öl erhalten wurde. Das Produkt
wurde durch Flashchromatographie (SiO2,
20 % Ethylacetat/Hexane) gereinigt, wodurch 556 mg eines farblosen Öls erhalten
wurden, 1H NMR (CDCl3): 7,27 (d, J = 9,6
Hz, 1H), 7,10 (d, J = 1,5 Hz, 1H), 6,95 (dd, J = 9,6, 1,5 Hz, 1H),
3,71 (m, 2H), 2,72 (m, 1H), 1,67 (s, 4H), 1,60 (m, 2H), 1,20-1,35
(m, 6H), 1,27 (s, 12H), 0,84 (t, J = 7,5 Hz, 3H).
-
Analog
zu Beispiel 5.1 wurden unter Verwendung der entsprechenden Säuren von
Beispiel 1 die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
5.2. (RS)-3-Phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanol,
farbloses Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 6,95-7,30 (m, 8H),
3,74 (t, J = 6,6 Hz, 2H), 2,97 (m, 3H), 1,66 (s, 4H), 1,26 (s, 6H),
1,25 (s, 3H), 1,21 (s, 3H).
-
5.3. (RS)-3-(4-Chlorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanol, gelbes Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,10-7,35 (m, 3H),
6,92-7,10 (m, 4H), 3,75 (d, J = 7,2 Hz, 2H), 3,00 (m, 2H), 2,85
(m, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,26 (s, 6H), 1,24 (s, 3H), 1,20 (s, 3H).
-
5.4. (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethvl-5,6,7,8-tetrahydronaohthalin-2-yl)-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-propanol,
hellgelbes Öl
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,44 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,27 (d, J = 9,0 Hz, 1H), 7,18 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 6,96
(m, 2H), 3,76 (d, J = 6,6 Hz, 2H), 2,83-3,18 (m, 3H), 1,65 (s, 4H),
1,26 (s, 6H), 1,22 (s, 3H), 1,16 (s, 3H).
-
5.5. (RS)-4-Phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butanol,
farbloses Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,07-7,32 (m, 7H),
6,98 (dd, J = 8,4, 1,5 Hz, 1H), 3,72 (d, J = 7,2 Hz, 2H), 2,75 (m,
1H), 2,52 (m, 2H), 1,95 (m, 2H), 1,68 (s, 4H), 1,29 (s, 3H). 1,28
(s, 9H).
-
5.6. 2-(5,5,8,8-Tretramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-ethanol
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,24 (d, J = 8,0
Hz, 1H), 7,13 (d, J = 1,9 Hz, 1H), 6,98 (dd, J = 8,0, 1,9 Hz, 1H),
3,79 (br. q, J = 6,1 Hz, 2H), 2,79 (t, J = 6,6 Hz, 2H), 1,67 (s,
4H), 1,27 (s, 6H), 126 (s, 6H).
-
Beispiel 6
-
6.1. Herstellung von (RS)-N-Methoxy-N-methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäureamid
-
0,5
g (RS)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure wurden
in einem Gemisch aus 5 ml DMF und 10 ml Dichlormethan gelöst, und
1,9 g MeO(Me)NH·HCl
wurden zugegeben, gefolgt von 3,3 ml Diisopropylethylamin und 0,72
g 1-(3-Dimethyl)aminopropyl-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid. Das
Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 4 h gerührt, dann wurde Dichlormethan
auf einem Rotationsverdampfer entfernt, und der Rest wurde in Ethylacetat
(200 ml) gegossen, mit Wasser (1 × 100 ml), 1N HCl (1 × 50 ml),
ges. Natriumbicarbonat (1 × 50
ml), Salzlösung
(1 × 50
ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde abgetrennt, über MgSO4 getrocknet, konzentriert und ein Rest wurde
in dem nächsten
Schritt ohne weitere Reinigung verwendet.
Ausbeute 95 %. 1H
NMR (CDCl3): 7,22 (d, J = 8,2 Hz, 1H), 7,19
(d, J = 2,0 Hz, 1H), 7,0 (dd, J = 2,0, 8,2 Hz, 1H), 4,09 (m, 1H),
3,39 (br s, 3H), 3,15 (s, 3H), 1,66 (s, 4H), 1,42 (d, J = 7,0 Hz,
3H), 1,27 (s, 3H), 1,26 (s, 3H), 1,25 (s, 3H), 1,24 (s, 3H).
-
Analog
zu Beispiel 6.1. wurden unter Verwendung der entsprechenden Säuren von
Beispiel 1 die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
6.2. (RS)-N-Methoxy-N-methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentansäureamid,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,20 (m, 2H), 7,08
(dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1H), 3,96 (m, 1H), 3,47 (br s, 3H), 3,15 (s,
3H), 2,03 (m, 1H), 1,65 (s, 4H), 1,67 (m, 1H), 1,27 (m, 2H), 1,26
(s, 3H), 1,25 (s, 3H), 1,24 (s, 3H), 1,23 (s, 3H), 0,90 (t, J =
7,3 Hz, 3H).
-
6.3. (RS)-N-Methoxy-N-methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hexansäureamid,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,20 (m, 2H), 7,08
(dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1H), 3,93 (m, 1H), 3,47 (s, 3H), 3,15 (s,
3H), 2,04 (m, 1H), 1,67 (m, 1H), 1,65 (s, 4H), 1,31 (m, 4H), 1,26
(s, 3H), 1,25 (s, 3H), 1,24 (s, 3H), 1,23 (s, 3H), 0,87 (t, J = 7,3
Hz, 3H).
-
6.4. (RS)-N-Methoxv-N-methyl-4-methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentansäureamid
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,20 (m, 2H), 7,08
(dd, J = 1,8, 8,0 Hz, 1H), 4,08 (m, 1H), 3,49 (s, 3H), 3,15 (s,
3H), 1,98 (m, 1H), 1,65 (s, 4H), 1,52 (m, 2H), 1,26 (s, 3H), 1,25
(s, 3H), 1,24 (s, 3H), 1,23 (s, 3H), 0,91 (d, J = 6,5 Hz, 3H), 0,89
(d, J = 6,5 Hz, 3H).
-
6.5. (RS)-N-Methoxy-N-methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahyddronaphthalin-2-yl)-hex-4-ensäureamid,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,19 (m, 2H), 7,07
(dd, J = 2,0, 8,1 Hz, 1H), 5,40 (m, 2H), 3,97 (m, 1H), 3,46 (s,
3H), 3,15 (s, 3H), 2,76 (m, 1H), 2,34 (m, 1H), 1,65 (s, 4H), 1,61
(dd, J = 1,1, 4,8 Hz, 3H), 1,26 (s, 3H), 1,25 (s, 6H), 1,24 (s,
3H).
-
6.6. (RS)-N-Methoxy-N-methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-decansäureamid,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,19 (m, 2H), 7,07
(dd, J = 2,1, 8,1 Hz, 1H), 3,93 (m, 1H), 3,47 (s, 3H), 3,15 (s,
3H), 2,03 (m, 1H), 1,67 (m, 1H), 1,65 (s, 4H), 1,26 (s, 3H), 1,25
(s, 3H), 1,24 (s, 3H), 1,23 (s, 3H), 1,22 (m, 10H), 0,86 (t, J = 6,6
Hz, 3H).
-
6.7. (RS)-N-Methoxy-N-methyl-3-(4-fluorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäureamid
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,23 (d, J = 8,9
Hz, 2H), 7,15-7,00 (m, 3H), 6,90 (t. J = 8,8 Hz, 2H), 4,19 (br.,
1H), 3,41 (dd, J = 13,5, 9,2 Hz, 1H), 3,26 (br. s, 3H), 3,09 (s,
3H), 2,89 (dd, J = 13,5, 6.1 Hz, 1H), 1,65 (s, 4H), 1,25 (s, 3H), 1,24
(s, 3H), 1,23 (s, 3H), 1,19 (s, 3H).
-
6.8. (RS)-N-Methoxy-N-methyl-3-(3-chlorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäureamid
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,30-6,95 (m, 7H),
4,18 (br., 1H), 3,38 (dd, J = 13,4, 8,7 Hz, 1H), 3,27 (br. s, 3H),
3,10 (s, 3H), 2,90 (dd, J = 13,4, 6,6 Hz, 1H), 1,65 (s, 4H), 1,27
(s, 3H), 1,26 (s, 3H), 1,24 (s, 3H), 1,23 (s, 3H).
-
6.9. (RS)-N-Methoxy-N-methyl-3-(4-methoxyphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäureamid
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,35-7,10 (m, 3H),
7,05 (d, J = 8,6 Hz, 2H), 6,78 (d, J = 8,7 Hz, 2H), 4,20 (br., 1H),
3,76 (s, 3H), 3,42 (dd, J = 13,6, 9,5 Hz, 1H), 3,26 (br. s, 3H),
3,08 (s, 3H), 2,87 (dd, J = 13,3, 5,6 Hz, 1H), 1,65 (s, 4H), 1,27
(s, 3H), 1,24 (s, 6H), 1,21 (s, 3H).
-
Beispiel 7
-
7.1. Herstellung von (RS)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanal
-
Eine
Lösung
aus 0,35 ml Oxalylchlorid in 20 ml Methylenchlorid wurde bei –78 °C mit 0,4
ml absolutem DMSO behandelt. Das Gemisch wurde bei –78 °C für 5 Minuten
gerührt,
dann wurden 554 mg (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanol, gelöst in 4
ml Methylenchlorid, tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde bei –78 °C für 15 Minuten
gerührt.
1,3 ml Triethylamin wurden zugegeben, und das Gemisch wurde 15 Minuten
bei –78 °C, dann 2,5
Stunden bei Raumtemperatur gerührt.
Das Gemisch wurde mit 20 ml Wasser gequencht und mit 3 Teilen von
20 ml Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden
mit 2 Teilen von 5 ml Wasser und 1 Teil von 50 ml einer gesättigten
wässerigen Lösung aus
NaCl gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und das Lösungsmittel eingedampft,
wodurch ein gelbes Öl
erhalten wurde. Das Produkt wurde mit Flashchromatographie gereinigt (SiO2, 5 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 483 mg
farbloses Öl
erhalten wurden, 1H NMR (CDCl3): 9,64 (d,
J = 2,0 Hz, 1H), 7,30 (d, J = 8,4 Hz, 1H), 7,08 (d, J = 3,0 Hz,
1H), 6,95 (dd, J = 8,4, 3,0 Hz, 1H), 3,43 (td, J = 7,2, 2,0 Hz,
1H), 2,05 (m, 1H), 1,70 (m, 1H), 1,68 (s, 4H), 1,22-1,40 (m, 6H),
1,27 (s, 12H), 0,86 (m, 3H).
-
Analog
zu Beispiel 7.1 wurden unter Verwendung der entsprechenden Alkohole
von Beispiel 5 die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
7.2. (RS)-3-Phenyl-2-(5.5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)propan,
farbloses Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,73 (d, J = 1,7
Hz, 1H), 7,10-7,30 (m, 4H), 7,06 (m, 2H), 6,97 (d, J = 2,0 Hz, 1H),
6,92 (dd, J = 8,1, 2,0 Hz, 1H), 3,78 (td, J = 7,1, 1,7 Hz, 1H),
3,45 (dd, J = 13,8, 7,1 Hz, 1H), 2,91 (dd, J = 13,8, 7,1 Hz, 1H),
1,66 (s, 4H), 1,27 (s, 3H), 1,26 (s, 3H), 1,23 (s, 3H), 1,17 (s,
3H).
-
7.3. (RS)-3-(4-Chlorphenyl)-2-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanal,
farbloses Öl
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,73 (d, J = 1,7
Hz, 1H), 7,28 (d, J = 8,4 Hz, 1H), 7,17 (d, J = 8,1 Hz, 2H), 6,95
(d, J = 8,1 Hz, 2H), 6,92 (d, J = 3,1 Hz, 1H), 6,88 (dd, J = 8,4,
3,1 Hz, 1H), 3,73 (t, J = 7,5 Hz, 1H), 3,41 (dd, J = 14,4, 7,5 Hz,
1H), 2,89 (dd, J = 14,4, 7,5 Hz, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,27 (s, 6H),
1,23 (s, 3H), 1,17 (s, 3H).
-
7.4. (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-3-(4-trifluormethylphenyl)-propanal,
gelbes Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,75 (s, 1H), 7,47
(d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,31 (d, J = 7,8 Hz, 1H), 7,15 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 6,91 (m, 2H), 3,78 (t, J = 7,8 Hz, 1H), 3,49 (dd, J = 13,5,
7,8 Hz, 1H), 2,97 (dd, J = 13,5, 7,8 Hz, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,27
(s, 6H), 1,22 (s, 3H), 1,13 (s, 3H).
-
7.5. (RS)-4-Phenyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butanal,
farbloses Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,64 (d, J = 1,9
Hz, 1H), 7,10-7,35 (m, 6H), 7,07 (d, J = 2,4 Hz, 1H), 6,9 (dd, J
= 9,3, 2,4 Hz, 1H), 3,45 (td, J = 7,2, 1,9 Hz, 1H), 2,58 (m, 2H),
2,38 (m, 1H), 2,04 (m, 1H), 1,69 (s, 4H), 1,28 (s, 9H), 1,27 (s, 3H).
-
Beispiel 8
-
8.1. Herstellung von (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanal
-
0,55
g (RS)-N-Methoxy-N-methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäureamid
in 2 ml THF wurden zu einer Lösung
aus LiAlH4 (2,1 ml einer 1M Lösung in
THF) in 7 ml THF bei –40 °C über 10 Minuten
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei –40 °C für 30 Minuten gerührt, dann
auf 15 °C über 1,5
Stunden erwärmt.
Das Gemisch wurde auf –40 °C abgekühlt und
eine 20%ige Lösung
aus KHSO4 (5 ml) langsam über 15 Minuten
zugegeben und dann bei Raumtemperatur für 1 Stunde gerührt. Das Reaktionsgemisch
wurde in Ethylacetat (200 ml) gegossen, und Wasser (100 ml) wurde
zugegeben. Die Phasen wurden getrennt, und die wässerige Schicht wurde mit Ethylacetat
(3 × 25
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit
Wasser (l × 50
ml), 1N HCl (1 × 50
ml), ges. Natriumbicarbonat (1 × 50
ml), Salzlösung
(1 × 50
ml) gewaschen, über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde in dem nächsten
Schritt ohne Säulenreinigung
verwendet. Ausbeute 96 %. 1H NMR (CDCl3):
9,66 (d, J = 1,5 Hz, 1H), 7,30 (d, J = 8,1 Hz, 1 H), 7,11 (d, J
= 2,0 Hz, 1 H), 6,96 (dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1 H), 3,58 (qd, J = 1,6,
7,1 Hz, 1H), 1,68 (s, 4H), 1,42 (d, J = 7,1 Hz, 3H), 1,27 (s, 12H).
-
Analog
zu Beispiel 8.1. wurden unter Verwendung der entsprechenden Amide
von Beispiel 6 die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
8.2. (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentanal,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,64 (d, J = 2,3
Hz, 1H), 7,28 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,08 (d, J = 1,9 Hz, 1H), 6,94
(dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1H), 3,44 (dt, J = 2,3, 8,0 Hz, 1H), 2,03
(m, 1H), 1,68 (m, 1H), 1,67 (s, 4H), 1,30 (m, 1H), 1,27 (s, 12H), 0,92
(t, J = 7,3 Hz, 3H).
-
8.3. (RS)-(E)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-4-enal,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,64 (d, J = 2,2
Hz, 1H), 7,28 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,08 (d, J = 2,1 Hz, 1H), 6,94
(dd, J = 2,0, 8,1 Hz, 1H), 5,40 (m, 2H), 3,49 (dt, J = 2,1, 8,4
Hz, 1H), 2,74 (m, 1H), 2,42 (m, 1H), 1,67 (s, 4H), 1,61 (dd, J = 1,2,
4,9 Hz, 3H), 1,27 (s, 6H), 1,26 (s, 6H).
-
8.4. (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hexanal,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,63 (d, J = 2,3
Hz, 1H), 7,28 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,08 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,94
(dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1H), 3,42 (dt, J = 2,3, 7,3 Hz, 1H), 2,02
(m, 1H), 1,70 (m, 1H), 1,67 (s, 4H), 1,30 (m, 4H), 1,27 (s, 6H), 1,26
(s, 6H), 0,88 (t, J = 7,2 Hz, 3H).
-
8.5. (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl-decanal,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,63 (d, J = 2,4
Hz, 1H), 7,28 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,08 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,94
(dd, J = 2,0, 8,1 Hz, 1H), 3,43 (dt, J = 2,3, 7,3 Hz, 1H), 2,05
(m, 1H), 1,70 (m, 1H), 1,68 (s, 4H), 1,27 (s, 6H), 1,26 (s, 6H), 1,23
(m, 10H), 0,86 (t, J = 6,6 Hz, 3H).
-
8.6. (RS)-4-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentanal,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,62 (d, J = 2,4
Hz, 1H), 7,28 (d, J = 8,2 Hz, 1H), 7,09 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,95
(dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1H), 3,53 (dt, J = 2,4, 7,4 Hz, 1H), 1,91
(m, 1H), 1,67 (s, 4H), 1,54 (m. 2H), 1,27 (s, 12H), 0,92 (d, J = 6,3
Hz, 3H), 0,92 (d, J = 6,3 Hz, 3H).
-
8.7. (RS)-3-(4-Fluorphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanal,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,72 (d, J = 1,5
Hz, 1H), 7,10-6,80 (m, 7H), 3,73 (td, J = 7,2, 1,5 Hz, 1H), 3,40
(dd, J = 14,0, 7,1 Hz, 1H), 2,88 (dd, J = 14,0, 7,4 Hz, 1H), 1,66
(s, 4H), 1,27 (s, 3H), 1,26 (s, 3H), 1,23 (s, 3H), 1,17 (s, 3H).
-
8.8. (RS)-3-(3-Chlomhenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanal,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,73 (d, J = 1,2
Hz, 1H), 7,35-7,25 (m, 1H), 7,20-7,10 (m, 2H), 7,00-6,80 (m, 4H), 3,74
(td, J = 7,8, 1,2 Hz, 1H), 3,39 (dd, J = 13,9, 6,8 Hz, 1H), 2,87
(dd, J = 13,9, 7,7 Hz, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,27 (s, 3H), 1,26 (s,
3H), 1,23 (s, 3H), 1,16 (s, 3H).
-
8.9. (RS)-3-(4-Methoxyphenyl)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-proanal,
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,72 (d, J = 1,7
Hz, 1H), 7,27 (d, J = 8,0 Hz, 2H), 7,05-6,85 (m, 3H), 6,76 (d, J
= 8,2 Hz, 2H), 3,76 (s, 3H), 3,74 (td, J = 7,3, 1,8 Hz, 1H), 3,37
(dd, J = 14,0, 7,5 Hz, 1H), 2,88 (dd, J = 14,0, 7,0 Hz, 1H), 1,66 (s,
4H), 1,27 (s, 3H), 1,26 (s, 3H), 1,23 (s, 3H), 1,19 (s, 3H).
-
Beispiel 9
-
9.1. Herstellung von (RS)-(E)-Ethyl-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-benzoat
-
724
mg Ethyl-4-(diethoxyphosphorylmethyl)-benzoat wurden in 10 ml absolutem
THF gelöst
und bei –20 °C mit 2,4
ml einer 1,0M Lösung
aus Lithiumbis(trimethylsilyl) amid in Hexan behandelt. Nach 15
Minuten bei –20 °C wurde eine
Lösung
aus 483 mg (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanal
in 5 ml absolutem THF zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei
Raumtemperatur für
1 Stunde gerührt.
Das Gemisch wurde durch Zugabe von 1 Teil 10 ml Wasser, gefolgt
von 1 Teil 10 ml einer gesättigten wässerigen
Ammoniumchloridlösung
gequencht. Das Gemisch wurde mit 3 Teilen 10 ml Ethylacetat extrahiert. Die
vereinigten organischen Extrakte wurden über MgSO4 getrocknet
und das Lösungsmittel
eingedampft. Das gelbe Öl
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
2,5 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 669 mg farbloses Öl erhalten
wurden, 1H NMR (CDCl3): 7,95 (d, J = 8,5
Hz, 2H), 7,39 (d, J = 8,5 Hz, 2H), 7,24 (d, J = 8,4 Hz, 1H), 7,13
(d, J = 1,8 Hz, 1H), 7,01 (dd, J = 8,4, 1,8 Hz, 2H), 6,43 (m, 2H),
4,35 (q, J = 7,2 Hz, 2H), 3,36 (m, 1H), 1,78 (m, 2H), 1,67 (s, 4H),
1,38 (t, J = 7,2 Hz, 3H), 1,20-1,42 (m, 6H), 1,28 (s, 9H), 1,26
(s, 3H), 0,86 (m, 3H).
-
Analog
zu Beispiel 9.1. wurden unter Verwendung der entsprechenden Aldehyde
von Beispiel 7 und 8 und des richtigen Phosphonats die folgenden
Verbindungen synthetisiert:
-
9.2. (RS)-(E)-Methyl-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoat,
-
- 7,94 (d, J = 8,3 Hz, 2H), 7,40 (d, J = 8,3 Hz, 2H), 7,25
(d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,17 (d, J = 1,9 Hz, 1H), 7,01 (dd, J = 2,0,
8,1 Hz, 1H), 6,51 (dd, J = 15,9, 6,0 Hz, 1H), 6,44 (d, J = 15,9
Hz, 1H), 3,89 (s, 3H), 3,60 (m, 1H), 1,67 (s, 4H), 1,46 (d, J =
7,0 Hz, 3H), 1,28 (s, 6H), 1,27 (s, 6H).
-
9.3. (RS)-(E)-Methyl-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-1-enyl]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,94 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,38 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,23 (d, J = 8,2 Hz, 1H), 7,13
(d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,99 (dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1H), 6,44 (m, 2H),
3,89 (s, 3H), 3,36 (m, 1H), 1,73 (m, 2H), 1,67 (s, 4H), 1,29 (m,
2H), 1,27 (s, 6H), 1,26 (s, 6H), 0,92 (t, J = 7,3 Hz, 3H).
-
9.4. (RS)-(E,E)-Methyl-4-[3-(5,5,8,8-tetramethvl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hepta-1,5-dienyl]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,94 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,39 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,53 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,13
(d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,98 (dd, J = 2,0, 8,1 Hz, 1H), 6,45 (m, 2H),
5,45 (m, 2H), 3,89 (s, 3H), 3,42 (q, J = 7,2 Hz, 1H), 2,50 (m, 2H),
1,67 (s, 4H), 1,60 (m, 3H), 1,27 (s, 6H), 1,26 (s, 6H).
-
9.5. (RS)-(E)-Meth-g-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hept-1-enyl]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,94 (d, J = 8,5
Hz, 2H), 7,39 (d, J = 8,5 Hz, 2H), 7,23 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,13
(d, J = 1,9 Hz, 1H), 6,99 (dd, J = 1,9, 8,0 Hz, 1H), 6,43 (m, 2H),
3,89 (s, 3H), 3,35 (m, 1H), 1,77 (m, 2H), 1,67 (s, 4H), 1,29 (m,
4H), 1,27 (s, 6H), 1,26 (s, 6H), 0,88 (t, J = 7,1 Hz, 3H).
-
9.6. (RS)-(E-Methyl-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-undec-1-enyl]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,94 (d, J = 8,5
Hz, 1H), 7,39 (d, J = 8,5 Hz, 1H), 7,21 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,13
(d, J = 1,9 Hz, 1H), 6,98 (dd, J = 1,9, 8,1 Hz, 1H), 6,43 (m, 2H),
3,89 (s, 3H), 3,35 (m, 1H), 1,77 (m, 2H), 1,66 (s, 4H), 1,27 (s,
6H), 1,26 (s, 6H), 1,25 (m, 10H), 0,86 (t, J = 6,6 Hz, 3H).
-
9.7. (RS)-(E-Methyl-4-[5-methyl-3-(5,5,8,8-tetramethvl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-1-enyl]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,93 (d, J = 8,6
Hz, 2H), 7,38 (d, J = 8,6 Hz, 2H), 7,23 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,14
(d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,99 (dd, J = 2,0, 8,0 Hz, 1H), 6,42 (m, 2H),
3,89 (s, 3H), 3,43 (m, 1H), 1,66 (s, 4H), 1,65 (m, 1H), 1,56 (m,
2H), 1,27 (s, 6H), 1,26 (s, 6H), 0,93 (d, J = 6,4 Hz, 3H), 0,89
(d, J = 6,4 Hz, 3H).
-
9.8. (RS)-(E)-Ethyl-4-[4-phenyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydrnaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoat, hellgelbes Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,91 (d, J = 9,0
Hz, 2H), 7,34 (d, J = 9,0 Hz, 2H), 7,00-7,30 (m, 8H), 6,53 (dd,
J = 16,2, 7,8 Hz, 1H), 6,30 (d, J = 16,2 Hz, 1H), 4,35 (q, J = 7,2
Hz, 2H), 3,68 (q, J = 7,8 Hz, 1 H), 3,10 (d, J = 7,8 Hz, 2H), 1,66
(s, 4H), 1,38 (t, J = 7,2 Hz, 3H), 1,27 (s, 6H), 1,25 (s, 3H), 1,19
(s, 3H).
-
9.9. (RS)-(E)-Ethyl-4-[4-(4-chlorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoat,
farbloses Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,95 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,35 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,15-7,33 (m, 3H), 6,92-7,10
(m, 4H), 6,48 (dd, J = 16,5, 7,5 Hz, 1H), 6,31 (d, J = 16,5 Hz,
1H), 4,36 (q, J = 7,2 Hz, 2H), 3,62 (q, J = 7,5 Hz, 1H), 3,07 (d, J
= 7,5 Hz, 2H), 1,66 (s, 4H), 1,38 (t, J = 7,2 Hz, 3H), 1,27 (s,
6H), 1,24 (s, 3H), 1,18 (s, 3H).
-
9.10. (RS)-(E)-Ethyl-4-[3-(5,5,8,8-tetramethvl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-4-(4-trifluormethylphenyl)-but-1-enyl]-benzoat,
farbloses Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,96 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,46 (d, J = 9,0 Hz, 2H), 7,35 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,25
(m, 1H), 7,14 (d, J = 9,0 Hz, 2H), 6,90-7,05 (m, 2H), 6,51 (dd,
J = 16,2, 7,5 Hz, 1H), 6,35 (d, J = 16,2 Hz, 1H), 4,35 (q, J = 7,2
Hz, 2H), 3,66 (m, 1H), 3,13 (m, 2H), 1,66 (s, 4H), 1,38 (t, J =
7,2 Hz, 3H), 1,26 (s, 6H), 1,22 (s, 3H), 1,13 (s, 3H).
-
9.11. (RS)-(E)-Ethyl-4-[5-phenyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pent-1-enyl]-benzoat,
hellgelbes Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,97 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,38 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,12-7,35 (m, 7H), 7,02 (dd,
J = 8,5, 1,3 Hz, 1H), 6,44 (m, 2H), 4,37 (q, J = 7,2 Hz, 2H), 3,40
(m, 1H), 2,63 (m, 2H), 2,13 (q, J = 7,8 Hz, 2H), 1,68 (s, 4H), 1,38
(t, J = 7,2 Hz, 3H), 1,29 (s, 3H), 1,27 (s, 9H).
-
9.12. (RS)-(E)-Ethyl-5-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahdronaphthalin-2-yl)-oct-1-enylthiophen-2-carboxylat,
farbloses Öl,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,62 (d, J = 4,5
Hz, 1H), 7,23 (d, J = 8,4 Hz, 1H), 7,11 (d, J = 3,0 Hz, 1H), 6,96
(dd, J = 8,5, 3,0 Hz, 1H), 6,85 (d, J = 4,5 Hz, 1H), 6,48 (d, J
= 16,2 Hz, 1H), 6,32 (dd, J = 16,2, 8,4 Hz, 1H), 3,86 (s, 3H), 3,31
(q, J = 8,3 Hz, 1H), 1,70-1,90 (m, 2H), 1,67 (s, 4H), 1,20-1,45
(m, 6H), 1,27 (s, 9H), 1,26 (s, 3H), 0,86 (m, 3H).
-
9.13. (RS)-(E)-Methyl-4-[4-(4-fluorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,94 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,34 (d, J = 8,5 Hz, 2H), 7,24 (d, J = 8,7 Hz, 2H), 7,05-6,95
(m, 3H), 6,89 (t, J = 8,7 Hz, 2H), 6,50 (dd, J = 15,9, 7,7 Hz, 1H),
6,29 (d, J = 15,8 Hz, 1H), 3,89 (s, 3H), 3,62 (q, J = 7,9 Hz, 1H),
3,05 (d, J = 7,9 Hz, 2H), 1,66 (s, 4H), 1,27 (s, 3H), 1,26 (s, 3H),
1,24 (s, 3H), 1,18 (s, 3H).
-
9.14. (RS)-(E)-Methyl-4-[4-(3-chlorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,94 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,35 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,25-6,90 (m, 7H), 6,51 (dd,
J = 15,8, 7,6 Hz, 1H), 6,35 (d, J = 15,8 Hz, 1H), 3,90 (s, 3H),
3,65 (m, 1H), 3,06 (m, 2H), 1,66 (s, 4H), 1,27 (s, 3H), 1,26 (s, 3H),
1,24 (s, 3H), 1,17 (s, 3H).
-
9.15. (RS)-(E)-Methyl-4-[4-(4-methoxyphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalen-2-yl-but-1-enyl]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,93 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,34 (d, J = 8,3 Hz, 2H), 7,24 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,05-7,00
(m, 2H), 6,98 (d, J = 8,8 Hz, 2H), 6,76 (d, J = 8,7 Hz, 2H), 6,50
(dd, J = 15,9, 7,8 Hz, 1H), 6,29 (d, J = 15,9 Hz, 1H), 3,89 (s,
3H), 3,76 (s, 3H), 3,62 (q, J = 7,6 Hz, 1H), 3,03 (d, J = 7,5 Hz,
2H), 1,66 (s, 4H), 1,27 (s, 3H), 1,26 (s, 3H), 1,25 (s, 3H), 1,20
(s, 3H).
-
9.16. (RS)-(E)-Methyl-3-fluor-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-benzoat,
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,73 (dd, J = 8,1,
1,7 Hz, 1H), 7,67 (dd, J = 11,1, 1,6 Hz, 1H), 7,48 (t, J = 7, 8
Hz, 1H), 7,24 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,13 (d, J = 2, 0 Hz, 1H), 6,99
(dd, J = 8,1, 2,0 Hz, 1H), 6,59 (d, J = 16,0 Hz, 1H), 6,51 (dd, J
= 16,0, 7,4 Hz, 1H), 3,90 (s, 3H), 3,37 (q, J = 8,3 Hz, 1H), 1,77
(m, 2H), 1,67 (s, 4H), 1,28 (s, 6H), 1,26 (s, 6H), 1,40-1,20 (m,
6H), 0,86 (t, J = 6,8 Hz, 3H).
-
Beispiel 10
-
10.1. Herstellung von
(RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure
-
647
mg (RS)-(E)-Ethyl-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-benzoat wurden
in 9 ml absolutem Ethanol gelöst
und mit 1,63 g Kaliumhydroxid in 5 ml Wasser behandelt. Zu dem Gemisch
wurden 5 ml THF zugegeben, und die resultierende klare Lösung wurde
auf 45 °C
für 1 Stunde
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde mit 20 ml Wasser verdünnt, und
der pH wurde auf 2 mit HCl 25 % eingestellt. Das Gemisch wurde mit
3 Teilen 25 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit 1 Teil 25 ml Wasser und 1 Teil 25 ml einer gesättigten
wässerigen
NaCl-Lösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und im Vakuum konzentriert, wodurch ein hellgelbes Öl erhalten wurde.
Das Zerreiben in Pentan ergab 588 mg hellgelben Feststoff, Smp.
108 bis 109 °C.
-
Analog
zu Beispiel 10.1. wurden unter Verwendung der entsprechenden Ester
von Beispiel 9 die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
10.2. (RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure.
-
-
10.3. (RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-1-enyl]-benzoesäure.
-
-
10.4. (RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hepta-1,5-dienyl]-benzoesäure.
-
-
10.5. (RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hept-1-enyl]-benzoesäure.
-
-
10.6. (RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-undec-1-enyl]-benzoesäure. viskoses Öl.
-
- 1H NMR (DMSO-d6): 12,84 (s, 1H), 7,85 (d, J = 8,4 Hz, 1
H), 7,51 (d, J = 8,4 Hz, 1 H), 7,23 (d, J = 8,2 Hz, 1H), 7,18 (d,
J = 1,7 Hz, 1H), 7,02 (dd, J = 1,7, 8,2 Hz, 1H), 6,60 (dd, J = 15,9,
8,2 Hz, 1H), 6,48 (d, J = 15,9 Hz, 1H), 3,37 (q, J = 7,7 Hz, 1H),
1,70 (m, 2H), 1,61 (s, 4H), 1,22 (s, 6H), 1,20 (s, 6H), 1,15 (m,
10H), 0,82 (t, J = 6,5 Hz, 3H).
-
10.7. (RS)-(E)-4-[5-Methyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-1-enyl]-benzoesäure,
-
- Smp. 61–78 °C. 1H NMR
(DMSO-d6): 12,81 (s, 1H), 7,85 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,50 (d, J =
8,4 Hz, 2H), 7,24 (d, J = 8,2 Hz, 1H), 7,20 (d, J = 1,8 Hz, 1H),
7,03 (dd, J = 1,8, 8,2 Hz, 1H), 6,58 (dd, J = 15,9, 7,8 Hz, 1H),
6,49 (d, J = 15,9 Hz, 1H), 3,47 (q, J = 7,6 Hz, 1H), 1,62 (s, 4H),
1,60 (m, 2H), 1,43 (m, 1H), 1,23 (s, 6H), 1,21 (s, 6H), 0,90 (d,
J = 6,4 Hz, 3H), 0,88 (d, J = 6,4 Hz, 3H).
-
10.8. (RS)-(E)-4-[4-Phenyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure, hellgelber
Feststoff,
-
-
10.9. (RS)-(E)-4-[4-(4-Chlorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure, weißer Feststoff
-
-
10.10. (RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-4-(4-trifluormethylphenyl)-but-1-enyl]-benzoesäure, weißer Feststoff.
-
-
10.11. (RS)-(E)-4-(5-Phenyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pent-1-enyl]-benzoesäure, hellgelber
Feststoff,
-
-
10.12. (RS)-(E)-5-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-thiophen-2-carbonsäure, weißer Feststoff,
-
-
10.13. (RS)-(E)-4-[4-(4-Fluorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-envl]-benzoesäure, weißer Feststoff,
-
-
10.14. (RS)-[4-(3-Chlorphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure, weißer Feststoff,
-
-
10.15. (RS)-(E)-4-[4-(4-Methoxyphenyl)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-but-1-enyl]-benzoesäure, weißer Feststoff,
-
-
10.16. (RS)-(E)-3-Fluor-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure, weißer Feststoff,
-
-
Beispiel 11
-
11.1. Herstellung von
(RS)-4-[2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptyloxy]-benzoesäure
-
400
mg (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanol,
gelöst
in 25 ml absolutem THF, wurden mit 382 mg Triphenylphosphin, 242
mg Ethyl-4-hydroxybenzoat und 0,24 ml Diethylazodicarboxylat behandelt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß für 6 Stunden erhitzt. Das Gemisch
wurde mit 1 Teil 50 ml Diethylether verdünnt und mit 2 Teilen von 25
ml Wasser und 1 Teil von 50 ml einer gesättigten wässerigen Natriumchloridlösung gewaschen.
Die organische Phase wurde über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
Das resultierende gelbe Öl
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
3 % Ethylacetatl/Hexane), wodurch 591 mg (RS)-Ethyl-4-[2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptyloxy]-benzoat
als farbloses Öl
erhalten wurden.
-
Der
Ester (591 mg) wurde in 8 ml absolutem Ethanol gelöst und mit
1,47 g Kaliumhydroxid in 5 ml Wasser behandelt. Zu dem heterogenen
Gemisch wurden 4 ml THF zugegeben. Die resultierende klare Lösung wurde
auf 45 °C
für 3 Stunden
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde mit 20 ml Wasser verdünnt, und
der pH wurde auf 2 mit HCl 25 % eingestellt. Das Gemisch wurde mit
3 Teilen von 20 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten Extrakte
wurden über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert,
wodurch ein gelbes Öl
erhalten wurde. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
gereinigt (SiO2, 25 % Ethylacetat/Hexane), was
466 mg eines hellgelben Feststoffs mit sehr niedrigem Schmelzpunkt,
Mikroanalyse, ergab.
Ber.: C 79,58 %, H 9,06 %;
Gefunden:
C 79,50 %, H 9,05 %.
-
Analog
zu Beispiel 11.1. wurde unter Verwendung von 2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-ethanol
(Beispiel 5.6.) die folgende Verbindung synthetisiert:
-
11.2. 4-(2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-ethyloxy]-benzoesäure, weißer Feststoff,
-
-
Analog
zu Beispiel 11.1. wurde unter Verwendung von Methyl-4-mercaptobenzoat
die folgende Verbindung synthetisiert:
-
11.3. (RS)-4-[2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptylsulfanyl]-benzoesäure,
-
- als ein gelber Feststoff mit einem niedrigen Schmelzpunkt,
Mikroanalyse
- Ber.: C 76,67 %, H 8,73 %;
- Gefunden: C 76,79 %, H 8,80 %.
-
Beispiel 12
-
Herstellung von (RS)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-inyl]-benzoesäure
-
1,62
g Kohlenstofftetrabromid wurden in 25 ml Methylenchlorid gelöst und bei –20 °C mit einer
Lösung aus
2,56 g Triphenylphosphin in 25 ml Methylenchlorid behandelt. Das
Gemisch wurde bei 0 °C
für 15
Minuten gerührt.
Zu der orangefarbenen Lösung
wurden 733 mg (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanal
in 4 ml Methylenchlorid bei 0 °C
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 4 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde mit der Zugabe von 50 ml Wasser, gefolgt von 6
ml einer gesättigten
wässerigen
Natriumbicarbonatlösung
gequencht. Die Phasen wurden getrennt, und die wässerige Phase wurde weiter
mit 2 Teilen von 25 ml Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert,
wodurch ein gelber Feststoff erhalten wurde. Der Rest wurde in Pentan
zerrieben, und der Feststoff wurde durch Filtration entfernt. Das
Filtrat wurde im Vakuum konzentriert, was ein gelbes Öl ergab,
das durch Flashchromatographie gereinigt wurde (SiO2,
Hexan), wodurch 1,03 g (RS)-1,1-Dibrom-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-en,
als farbloses Öl
erhalten wurde.
-
Das
Dibromid (1,03 g) wurde in 17 ml absolutem THF gelöst und auf –78 °C abgekühlt. Die
Lösung wurde
mit 3,0 ml einer 1,6M Lösung
aus Butyllithium in Hexan behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde
bei –78 °C für 1 Stunde,
dann bei Raumtemperatur für
2 Stunden gerührt.
Das Gemisch wurde durch Zugabe von 10 ml Wasser, gefolgt von 10
ml einer gesättigten
wässerigen
Ammoniumchloridlösung
gequencht. Das Gemisch wurde mit 3 Teilen von 20 ml Diethylether
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden über MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
Das resultierende gelbe Öl
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
Hexane), wodurch 591 mg (RS)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-in
als farbloses Öl
erhalten wurde.
-
653
mg Methyl-4-iodbenzoat wurden in 15 ml absolutem Dimethylformamid
gelöst
und nacheinander mit 1,4 ml Triethylamin, 70 mg Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium
und 38 mg Kupfer(I)-iodid behandelt. Die Lösung wurde zweimal evakuiert
und mit Argon ventiliert, dann wurde das Alkin (591 mg) in 4 ml
absolutem Dimethylformamid zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
bei Raumtemperatur für
4 Stunden gerührt,
dann mit 50 ml Wasser verdünnt.
Das Gemisch wurde mit 3 Teilen von 30 ml Diethylether extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit 2 Teilen von 20
ml HCl 1N, 1 Teil von 20 ml Wasser und 1 Teil von 20 ml einer gesättigten
wässerigen
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und im Vakuum konzentriert. Das resultierende braune Öl wurde
durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
5 % tert-Butylmethylether/Hexane),
wodurch 609 mg (RS)-Methyl-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-inyl]-benzoat
als ein hellgelbes Öl
erhalten wurden.
-
Der
Ester (609 mg) wurde in 9 ml Ethanol gelöst und mit 1,59 g Kaliumhydroxid
in 6 ml Wasser behandelt. Das heterogene Gemisch wurde außerdem mit
4 ml THF behandelt, und die resultierende klare Lösung wurde
auf 45 °C
für 1,5
Stunden erhitzt. Das Gemisch wurde mit 20 ml Wasser verdünnt und
der pH auf 2 mit HCl 25 % eingestellt. Das Gemisch wurde mit 3 Teilen
von 25 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
Das resultierende orangefarbene Öl
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
25 % Ethyl/Hexane), gefolgt von Zerreiben in Pentan, wodurch 290
mg (RS)-4-[3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-inyl]-benzoesäure als
weißer
Feststoff erhalten wurden, Smp. 115–116 °C.
-
Beispiel 13
-
Herstellung von 2-(1,1,3,3-Tetramethyl-indan-5-yl)-essigsäure
-
10,0
g 1,1,3,3,5-Pentamethylindan wurden in 125 ml Kohlenstofftetrachlorid
gelöst,
und zu der resultierenden Lösung
wurden 9,92 g N-Bromsuccinimid und 35 mg 2,2'-Azobisisobutyronitril (AIBN) zugegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß für 5 Stunden
erhitzt. Die Reaktion wurde auf 0 °C abgekühlt, und das Succinimid wurde
abfiltriert. Die resultierende Lösung
wurde im Vakuum konzentriert, und der Rest (14,7 g) wurde außerdem in
150 ml Hexan gelöst.
Der Niederschlag wurde erneut durch Filtration entfernt, und die
Lösung
wurde im Vakuum konzentriert, wodurch 13,8 g 5-Brommethyl-1,1,3,3-tetramethylindan
als gelbes Öl
erhalten wurden.
-
Das
Bromid (13,8 g) wurde in 120 ml Acetonitril gelöst, und 0,4 g 18-Kronenether-6
wurden zugegeben, gefolgt von 6,73 g pulverisiertem Kaliumcyanid.
Das Reaktionsgemisch wurde auf 50 °C für 2 Stunden erhitzt. Das Gemisch
wurde auf 0 °C
abgekühlt
und filtriert. Die Lösung
wurde im Vakuum konzentriert. Der Feststoffrest wurde mit einer
Lösung
aus Natriumhypochlorit behandelt, um überschüssiges Cyanid zu vernichten.
Nach der Konzentration im Vakuum wurden 12,05 g eines gelben Öls erhalten.
Das Produkt wurde durch Flashchromatgraphie gereinigt (SiO2, 10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 7,99
g 2-(1,1,3,3-Tetramethylindan)-acetonitril als hellgelbes Öl erhalten
wurden.
-
Kaliumhydroxid
(6,5 g) wurden in 30 ml Ethanol 95 % gelöst und zu Nitril (3,5 g) zugegeben.
Das Gemisch wurde unter Rückfluß für 6 Stunden
unter einem Argonstrom erhitzt, um das gebildete Ammoniak zu entfernen.
Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt
und im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde in 100 ml Wasser aufgenommen
und mit 3 Teilen 50 ml Ether gewaschen, die verworfen wurden. Die
wässerige
Phase wurde auf pH 2 mit HCl 25 % angesäuert und mit 3 Teilen von 100
ml Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert, wodurch 3,64 g 2-(1,1,3,3-Tetramethylindan-5-yl)-essigsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurden, Smp. l43 °C.
-
Beispiel 14
-
Herstellung von (RS)-4-[2-(1,1,3,3-tetramethylindan-5-ylLptanoyloxy]-benzoesäure
-
Das
Produkt wurde, wie in Beispiel 1, 2 und 3 beschrieben, unter Verwendung
des Produktes von Beispiel 13 hergestellt, wodurch (RS)-4-[2-(1,1,3,3-Tetramethylindan-5-yl)-heptanoyloxy)-benzoesäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde, Smp. 132–134 °C.
-
Beispiel 15
-
15.1. Herstellung von
(RS)-4-[Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure
-
a) Herstellung von Oxo-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-essigsäure-ethylester
-
12,4
g Aluminiumtrichlorid wurden in 40 ml Methylenchlorid suspendiert,
auf 0 °C
abgekühlt
und tropfenweise mit einem Gemisch aus 10 g 1,1,4,4-Tetramethyl-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin
und 8,3 g Ethyloxalylchlorid, das in 40 ml Methylenchlorid gelöst wurde,
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde bei 0 °C für 15 Minuten und bei Raumtemperatur
für 4 Stunden
gerührt,
dann in Eiswasser gegossen, mit 10 ml 25%iger Salzsäure angesäuert und
mit Methylenchlorid extrahiert. Die organische Phase wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet (Na2SO4)
und das Lösungsmittel
eingedampft, wodurch ein gelbes Öl
erhalten wurde, das durch Filtration durch eine kurze Säule von
Kieselgel gereinigt wurde (Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat 10 %),
wodurch 15 g eines gelben Öls
erhalten wurden.
1H NMR (CDCl3): δ 1,30
(s, 12H), 1,42 (t, 3H, J = 7,1 Hz), 1,71 (s, 4H), 4,45 (qu, 2H,
J = 7,1 Hz), 7,43 (d, 1H, J = 8,30 Hz), 7,71 (dd, 1H, J = 8,30 Hz,
1,95 Hz), 7,98 (d, 1H, J = 1,95 Hz)
-
b) Herstellung von (RS)-Butoxy-(5,5,8,8-tetramethvl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäureethylester
-
6
g Oxo-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäureethylester
und 2,6 g Butoxytrimethylsilan wurden in 200 ml Methylenchlorid
gelöst.
Die Lösung
wurde auf 0 °C
abgekühlt,
mit 400 mg Trimethylsilyltriflat behandelt und bei 0 °C für 1,5 Stunden
gerührt.
Nach der tropfenweisen Zugabe von 2 g Triethylsilan wurde das Reaktionsgemisch
bei Raumtemperatur für
26 Stunden gerührt,
dann mit 500 ml Wasser verdünnt,
mit 2N Salzsäure angesäuert und
mit Ether extrahiert. Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen,
getrocknet (Na2SO4)
und das Lösungsmittel
eingedampft. Der ölige
Rest wurde mit Flashchromatographie (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/tert.-Butylmethylether
3 %) und präparativer
HPLC (YMC CN 60 Å 5–15 μm, Hexan)
gereinigt, wodurch 3,5 g des Titelproduktes als farbloses Öl erhalten
wurden.
1H NMR (CDCl3): δ 0,91 (t,
3H, J = 7,6 Hz), 1,23 (t, 3H, J = 8,7 Hz), 1,26 (s, 12H), 1,38 (st,
2H, J = 8,7 HZ), 1,55-1,66 (m, 6H), 3,44 (m, 1H), 3,54 (m, 1H),
4,18 (m, 2H), 4,79 (s, 1H), 7,19 (dd, 1H, J = 8,3 Hz, 2 Hz), 7,26 (d,
1H, J = 8,3 HZ), 7,35 (d, 1H, J = 2 Hz)
-
c) (RS)-Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäure
-
7,2
g Ethylester von Beispiel 15.1b wurden in 100 ml Ethanol gelöst. Eine
Lösung
aus 5,7 g Kaliumhydroxid in 20 ml Wasser wurde zugegeben, und das
Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 4 Stunden gerührt. Die
alkalische Lösung
wurde auf Eiswasser gegossen, mit Phosphorsäure angesäuert und mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und das Lösungsmittel
eingedampft. Der ölige
Rest wurde durch ein kurzes Pad von Kieselgel filtriert (Elutionsmittel
Hexan/25 % Ethylacetat), wodurch 6,1 g eines farblosen Öls erhalten
wurden, das beim Stehenlassen bei Kälte kristallisiert. Die Umkristallisierung
aus Hexan ergab die Titelverbindung als weiße Kristalle, Smp. 79 bis 82 °C.
-
d) (RS)-4-fButoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure
-
3,5
g Carbonsäure
von Beispiel 15.1.c wurden in 70 ml Methylenchlorid gelöst, gefolgt
von der Zugabe von 2,5 g 4-Hydroxy-benzoesäurebenzylester und 134 mg 4-Dimethylaminopyridin.
Die Lösung
wurde auf 0 °C
abgekühlt
und tropfenweise mit einer Lösung
aus 2,3 g Dicyclohexylcarbodiimid in 30 ml Methylenchlorid behandelt.
Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 6 Stunden gerührt, dann
auf Eiswasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Phase wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und das Lösungsmittel eingedampft. Der
halbkristalline Rest wurde mit Ether verdünnt, bei 0 °C für 30 Minuten gerührt und
filtriert. Das Filtrat wurde eingedampft und der ölige Rest
wurde mit Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 4:1), wodurch 6 g (RS)-4-[Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetoxy)-benzoesäurebenzylester
als farbloses Öl
erhalten wurden.
-
6,4
g dieses Benzylesters wurden in 150 ml Ethylacetat gelöst, mit
1,2 g 10 % Pd-C behandelt und bei Normaldruck/Raumtemperatur hydriert.
Nach 45 Minuten kräftigen
Rührens
ist die theoretische Menge an Wasserstoff absorbiert worden; der
Katalysator wurde abfiltriert, das Filtrat eingedampft und der kristalline
Rest aus Ethylacetat/Hexan umkristallisiert, wodurch 4 g der Titelverbindung
in weißen
Kristallen erhalten wurden, Smp. 129 bis 130 °C.
-
Analog
zu den Beispielen 15. 1.b) und c) wurden unter Verwendung der unterschiedlichen
Silylether als Ausgangsmaterial die folgenden Verbindungen synthetisiert:
15.2.b)
und c) ausgehend von Methoxytrimethylsilan wurde (RS)-Methoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäure, Smp.
135 bis 136 °C
erhalten (Hexan/Ethylacetat)
15.3.b) und c) ausgehend von Ethoxytrimethylsilan
wurde (RS)-Ethoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäure erhalten,
Smp. 106 bis 109 °C
15.4.b)
und c) ausgehend von Propoxytrimethylsilan wurde (RS)-Propoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäure erhalten,
Smp. 84 bis 86 °C
-
Analog
zu den Beispielen 15.1.d) wurden unter Verwendung der entsprechenden
Säuren
von Beispiel 15 die folgenden Endprodukte synthetisiert:
-
15.2.d) (RS)-4-[Methoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure,
-
- Smp. 190 bis 195 °C
(Ethylacetat/Hexan)
-
15.3.d) (RS)-4-[Ethoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-natphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure,
-
- Smp. 123 bis 125 °C
(Acetonitril)
-
15.4.d) (RS)-4-[Propoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl-acetoxy]-benzoesäure,
-
-
Beispiel 16
-
Herstellung
von (R)- und (S)-4-[Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure
-
Analog
zu Beispiel 15.1.d) wurden 1,8 g (RS)-Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäure und
736 mg D-Pantolacton unter Verwendung von 1,16 g Dicyclohexylcarbodiimid
und 70 mg 4-Dimethylaminopyridin in 40 ml Methylenchlorid verknüpft. Das
Rohprodukt wurde mit Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel,
Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat = 4:1), wodurch 2,26 g farbloses Öl erhalten
wurden. Die Diastereomere wurden durch präparative HPLC (Kromasil 100-10
CHI-DMB, Hexan/tert.-Butylmethylether 0,5 %) getrennt, wodurch 0,99
g eines Diastereomers I ([a] 20 / 546 = –3,49)
und 1,0 g des anderen Diastereomers II ([a] 20 / 546 = +59,29) erhalten wurden.
-
711
mg Diastereomer I wurden in 30 ml eines 2:1-Gemisches aus Tetrahydrofuran
und Wasser gelöst und
mit 276 mg Lithiumhydroxidmonohydrat behandelt. Die Lösung wurde
bei Raumtemperatur für
7 Stunden gerührt.
dann auf Eiswasser gegossen, mit 0,5N Salzsäure angesäuert und mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und das Lösungsmittel
eingedampft. Der ölige
Rest wurde durch ein kurzes Pad von Kieselgel filtriert (Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 1:1), wodurch 616 mg (R)- oder (S)-Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäure als
farbloses Öl
erhalten wurde, ([a] 20 / 546 = –76,95).
-
680
mg dieser Säure
wurden mit 4-Hydroxy-benzoesäurebenzylester
analog zu Beispiel 4 verknüpft, wodurch
nach der HPLC (Elutionsmitel Hexan/5 % Ethylacetat) 700 mg (R)-
oder (S)-4-[Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäurebenzylester
als farbloses Öl
erhalten wurde, ([a] 20 / 546 = –76,08).
-
685
mg dieses Benzylesters wurden in 15 ml Ethylacetat gelöst und nach
der Zugabe von 135 ml Pd-C 10 % bei Normaldruck für 0.5 Stunden
hydriert. Der Katalysator wurde abfiltriert, das Filtrat eingedampft
und der Rest aus Ethylacetat/Hexan umkristallisiert, wodurch 444
mg (R)- oder (S)-4-[Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure als
weiße
Kristalle erhalten wurden, Smp. 112 bis 113 °C, ([a] 20 / 546 = –92,55).
-
Die
Behandlung des Diastereomers II in derselben Weise, wie oben beschrieben,
ergab 581 mg (S)- oder (R)-4-[Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetoxy]-benzoesäure als
weiße Kristalle,
Smp. 113 bis 114 °C,
([a] 20 / 546 = +88,39).
-
Beispiel 17
-
Herstellung von (RS)-4-[3-Butoxy-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-propenyl]-benzoesäure
-
- a) 3,4 g (RS)-Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäure-ethylester wurden in
40 ml Ether gelöst.
Nach der tropfenweisen Zugabe von 30 ml einer 1M Lösung aus
DIBAH in Hexan bei –78 °C wurde das
Reaktionsgemisch auf 0 °C
erwärmt
und bei dieser Temperatur für
1,5 Stunden gerührt. Zur
Aufarbeitung wurde die Lösung
auf –10 °C abgekühlt, vorsichtig
mit 1 ml einer 2 mol Lösung
aus Rochellesalz in Wasser behandelt, gefolgt von der Zugabe von
weiteren 7 ml dieses Reagens. Die resultierende weiße Suspension
wurde bei Raumtemperatur für
1,5 Stunden gerührt,
filtriert, der Rest gut mit Ether gewaschen und die vereinigte organische
Lösung
getrocknet (MgSO4) und das Lösungsmittel
eingedampft, wodurch 3,05 g (RS)-2-Butoxy-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-ethanol
als farbloses Öl
erhalten wurden. Es wurde in dem nächsten Schritt ohne weitere
Reinigung verwendet.
- b) 2 ml Oxalylchlorid wurden in 50 ml Methylenchlorid gelöst und vorsichtig
mit einer Lösung
aus 3,4 ml DMSO in 10 ml Methylenchlorid bei –60 °C behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurden auf –35 °C für 10 Minuten
erwärmt,
auf –60 °C abgekühlt und
tropfenweise mit einer Lösung
aus 3,05 g des obengenannten Alkohols in 10 ml Methylenchlorid behandelt.
Nachdem Rühren
bei –50 °C für 15 Minuten
wurden 7 ml Triethylamin tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde auf Raumtemperatur erwärmt
und bei dieser Temperatur für
2,5 Stunden gerührt.
Die resultierende weiße
Suspension wurde auf Eiswasser gegossen, mit Methylenchlorid extrahiert,
die organische Phase mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4) und das Lösungsmittel eingedampft. Die
Flashchromatographie des öligen
Rests (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/5 % Ethylacetat) ergab 1,8
g (RS)-Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetaldehyd
als hellgelbes Öl.
- c) 3 g Diethyl-(4-carbethoxybenzyl)-phosphonat wurden in 30
ml Tetrahydrofuran gelöst,
auf –20 °C abgekühlt und
tropfenweise mit 9,25 ml einer 1M Lösung aus Lithium-bis(trimethylsilyl)amid
in Hexan behandelt. Nach 15 Minuten wurde eine Lösung aus 1,8 g des obengenannten
Aldehyds in 10 ml Tetrahydrofuran tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde auf Raumtemperatur erwärmt,
für 3 Stunden
gerührt, dann
auf Eiswasser, gesättigte
Ammoniumchloridlösung,
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Lösung wurde
mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und das Lösungsmittel
eingedampft. Die Flashchromatographie des resultierenden orangefarbenen Öls (Kieselgel,
Elutionsmittel Hexan/5 % Ethylacetat) ergab 1,6 g (RS)-4-[3-Butoxy-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-propenyl]-benzoesäureethylester
als hellgelbes Öl.
- d) Es wurde in 5 ml Ethanol und 2 ml Tetrahydrofuran gelöst und mit
einer Lösung
aus 2 g Kaliumhydroxid in 5 ml Wasser behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde bei 40 °C
für 3 Stunden
gerührt,
dann auf Eiswasser gegossen, mit 3N HCl angesäuert und mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4) und das Lösungsmittel eingedampft. Der
resultierende Schaum wurde durch ein kurzes Pad von Kieselgel filtriert
(Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat = 1:1). Die Umkristallisierung aus
Acetonitril ergab 1,1 g der Titelverbindung als weiße Kristalle,
Smp. 78 bis 80 °C.
-
Beispiel 18
-
Herstellung von 4-[Pentyl-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-carbamoyloxy]-benzoesäure
-
- a) 10 g 5,6,7,8-Tetrahydro-5,5,8,8-tetramethyl-2-naphthylamin
wurden in 140 ml Methylenchlorid gelöst. Nach der Zugabe von 50
ml Pyridin wurde das Reaktionsgemisch auf 0 °C abgekühlt, tropfenweise mit 34 ml
Trifluoressigsäureanhydrid
behandelt, bei 0 °C
für 2 Stunden
gerührt,
auf Eiswasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die organische
Phase wur de mit Wasser gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und das Lösungsmittel eingedampft, wodurch
ein orangefarbenes Öl
erhalten wurde, das durch Flashchromatographie (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 4:1) gereinigt und aus Hexan kristallisiert
wurde, wodurch 15 g weiße
Kristalle erhalten wurden, Smp. 154 bis 155 °C. Die Verbindung wurde in 100
ml DMSO gelöst
und mit 3,4 g Kaliumhydroxid behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde
auf 0 °C
abgekühlt,
tropfenweise mit 12 g Iodpentan, gelöst in 15 ml DMSO, behandelt
und bei Raumtemperatur für
24 Stunden gerührt.
Das Rohprodukt, das nach der üblichen
Aufarbeitung (Eiswasser/Ether) erhalten wurde, wurde durch Säulenchromatographie
gereinigt (Kieselgel, Hexan/10 % Ethylacetat), wodurch 13,9 g farbloses Öl erhalten
wurden.
Das Rohöl
wurde in 140 ml Ethanol gelöst,
mit einer Lösung
aus 10 g Kaliumhydroxid in 20 ml Wasser behandelt und bei Raumtemperatur
für 2 Stunden
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Eiswasser gegossen, mit Ether extrahiert,
getrocknet (Na2SO4)
und das Lösungsmittel
eingedampft. Der ölige
Rest wurde durch Kieselgel filtriert (Elutionsmittel Hexan/10 %
Ethylacetat), wodurch 9,8 g Pentyl-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-amin
als hellgelbes Öl
erhalten wurden. Eine Lösung
aus 1 g dieses Amins in 20ml Tetrahydrofuran wurden mit 380 mg Triphosgen
behandelt, unter Rückfluß für 3 Stunden
erhitzt, dann auf Eiswasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4) und das Lösungsmittel eingedampft. Der ölige Rest
wurde in Pentan kristallisiert, wodurch 1,2 g Pentyl-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-carbamoylchlorid
in weißen
Kristallen erhalten wurden, Smp. 79 bis 81 °C.
- b) 376 mg Natriumhydrid (50 % Suspension in Mineralöl) wurden
in 20 ml DMF suspendiert und bei 0 °C mit einer Lösung aus
4-Hydroxy-benzoesäurebenzylester
in 10 ml DMF behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde bei 0 °C gerührt, bis
eine klare Lösung
gebildet wurde (etwa 15 Minuten) und dann mit einer Lösung aus
1,2 g des obengenannten Carbamoylchlorids in 10 ml DMF behandelt.
Nach dem Rühren
bei Raumtemperatur für
1 Stunde wurde die resultierende Suspension auf eine eiskalte, gesättigte wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde
mit Wasser gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und das Lösungsmittel eingedampft. Der ölige Rest
wurde mit Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/10 % Ethylacetat), wodurch 1,4 g 4-[Pentyl-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-carbamoyloxy]-benzoesäurebenzylester
als farbloses Öl
erhalten wurden.
-
Es
wurde in 50 ml Ethylacetat gelöst
und nach der Zugabe von 400 mg Pd-C, 10 %, unter normalem Druck
hydriert. Nach 30 Minuten wurde der Katalysator abfiltriert, das
Filtrat eingedampft und der ölige
Rest durch Kieselgel filtriert (Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat
= 2:1), wodurch ein farbloses Öl
erhalten wurde, das in Pentan kristallisiert wurde. 750 mg der Titelverbindung
wurden als weiße
Kristalle erhalten, Smp. 100 bis 102 °C.
-
Beispiel 19
-
Herstellung von (R,S)-4-[3-Butoxy-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-prop-1-inyl]-benzoesäure
-
- a) Eine Lösung
aus 19,5 g Kohlenstofftetrabromid in 300 ml Methylenchlorid wurden
auf –20 °C abgekühlt und
mit einer Lösung
aus 30,8 g Triphenylphosphin in 250 ml Methylenchlorid behandelt.
Nach dem Rühren für 15 Minuten
bei 0 °C
wurde ein Lösung
aus 8,9 g (RS)-Butoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetaldehyd
(synthetisiert gemäß Beispiel
17.b) in 100 ml Methylenchlorid tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde für
3,5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, auf Eiswasser/gesättigte Natriumbicarbonatlösung gegossen
und mit Methylenchlorid extrahiert. Die organische Phase wurde mit
Wasser gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und eingedampft. Der braune Rest wurde
in 300 ml Hexan suspendiert, für
30 Minuten gerührt,
filtriert und das Filtrat eingedampft. Der ölige Rest wurde mit Flashchromatographie
gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat 5 %), wodurch
11,5 g 6-(3,3-Dibrom-1-butoxy-allyl)-1,1,4,4-tetramethyl-1,2,3,4-tetrahydro-naphtahalin
als hellgelbes Öl
erhalten wurden.
- b) Eine Lösung
aus 11,2 g dieses Dibromids in 400 ml Tetrahydrofuran wurde auf –78 °C abgekühlt und tropfenweise
mit 31,4 ml einer 1,6M Lösung
aus Butyllithium in Hexan behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde
für eine
Stunde bei Raumtemperatur gerührt,
auf Eis/gesättigte
wässerigen
Ammoniumchloridlösung gegossen
und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und eingedampft. Der ölige
Rest wurde mit Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Eluti onsmittel
Hexan/Ethylacetat 2,5 %), wodurch 3,6 g 6-(1-Butoxy-prop-2-inyl)-1,1,4,4-tetramethyl-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin
als farbloses Öl
erhalten wurden.
- c) 3,8 g 4-Iodbenzoesäuremethylester
wurden in 50 ml Dimethylformamid (DMF) gelöst und nacheinander mit 8,2
ml Triethylamin, 414 mg Dichlor-bis(triphenylphosphin)palladium
und 224 mg Kupfer(I)-iodid behandelt. Die Lösung wurde evakuiert und mit
Argon ventiliert, dann mit einer Lösung aus 3,5 g Alkin in 20
ml DMF behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde für 2 Stunden bei Raumtemperatur
unter Argon gerührt,
auf Eis/gesättigte
wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und mit Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und eingedampft. Der Rest wurde durch Chromatographie gereinigt
(Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat 3 %), wodurch 3,3 g
4-[3-Butoxy-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-prop-1-inyl]-benzoesäuremethylester
als hellgelbes Öl
erhalten wurden.
-
Das Öl wurde
in 25 ml Ethanol gelöst
und mit einer Lösung
aus 4,3 g Kaliumhydroxid in 10 ml Wasser behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde für
5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt,
auf Eiswasser gegossen, mit 3N HCl angesäuert und mit Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und eingedampft. Der
Feststoffrest wurde aus Acetonitril umkristallisiert, wodurch 1,2
g der Titelverbindung als gelbe Kristalle erhalten wurden, Smp.
140 bis 143 °C.
-
Beispiel 20
-
Herstellung von (R,S)-4-[(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-p-tolyloxy-acetoxy]-benzoesäure
-
- a) Eine Lösung
aus 5,7 g Oxo-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2yl)-essigsäureethylester (hergestellt
gemäß Beispiel
15a) in 80 ml Ethanol wurde auf –10 °C abgekühlt und mit 380 mg Natriumborhydrid
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde für 0,5 Stunden bei –10 °C gerührt, auf
Eiswasser gegossen, mit 0,1 N HCl angesäuert und mit Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden zweimal mit Wasser gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und eingedampft. Der
Rest wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 4:1), wodurch 5,6 g (R,S)-Hydroxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetatsäureethylester
als hellgelbes Öl
erhalten wurden.
- b) Ein Gemisch aus 1 g der Hydroxyverbindung, 1,1 g Thionylbromid
und 3 Tropfen DMF wurde für
0,5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, auf Eiswasser gegossen
und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und eingedampft. Der braune, ölige
Rest wurde mit Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat 5 %), wodurch 1,2 g (RS)-Brom-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäureethylester
als hellgelbes Öl
erhalten wurden.
- c) Eine Lösung
aus 184 mg p-Cresol in 3 ml THF wurde tropfenweise zu einer Suspension
aus 82 mg Natriumhydrid (ca. 50 % Mineralöl) in 2 ml THF bei 0 °C zugegeben.
Nach 15 Minuten Rühren
bei 0 °C
stoppte die Wasserstoffentwicklung und eine Lösung aus 500 mg Bromester in
5 ml THF wurde tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
bei Raumtemperatur für
4 Stunden gerührt,
dann auf Eis/gesättigte wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und mit Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und eingedampft. Der ölige
Rest wurde mit Flashchromatographie (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat
3 %) gereinigt, wodurch 430 mg (RS)-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-p-tolyloxy-essigsäureethylester
als gelbes Öl erhalten
wurden.
- d) 395 mg dieses Esters wurden analog zu Beispiel 15.1.c) hydrolysiert,
wodurch nach der Umkristallisierung aus Hexan 300 mg (RS)-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-2-yl)-p-tolyloxy-essigsäure als
weiße Kristalle
erhalten wurden, Smp. 128 bis 130 °C.
- e) 270 ml dieser Säure
wurden mit 174 mg 4-Hydroxy-benzoesäurebenzylester analog zu Beispiel
15.1.d) unter Verwendung von 158 mg Dicyclohexylcarbodiimid und
10 mg 4-Dimethylamino-pyridin verknüpft, wodurch nach der Reinigung
mit Flashchromatographie (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat
15 %) 392 mg (R,S)-[(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-p-tolyloxy-acetoxy]-benzoesäurebenzylester
als farbloses Öl
erhalten wurden.
- f) 376 mg dieses Benzylesters wurden in 10 ml Ethylacetat gelöst und nach
der Zugabe von 80 mg von 10 % Pd-C bei Normaldruck/Raumtemperatur
hydriert. Nach 0,5 Stunden wurde der Katalysator abfiltriert, das Filtrat
eingedampft und der ölige
Rest mit Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat 15 %), wodurch nach der Umkristallisierung aus
Acetonitril 161 mg der Titelverbindung als weiße Kristalle erhalten wurden,
Smp. 174 bis 176 °C.
-
Beispiel 21
-
Herstellung von (RS)-4-[3-Benzyloxy-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5-6-7-8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-propenyl]-benzoesäure
-
2,5
g Oxo-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäureethylester
(Beispiel 15.1.a) wurden mit 1,5 g Benzyloxytrimethylsilan gemäß der Verfahrensweise,
die in Beispiel 15.1.b) angegeben wird, umgesetzt, wodurch 1,2 g
(RS)-Benzyloxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäureethylester
als hellgelbes Öl
erhalten wurden.
-
Es
wurde mit DIBAH analog zu der in Beispiel 17a) angegebenen Verfahrensweise
zu (RS)-2-Benzyloxy-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5-6-7-8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-ethanol
reduziert (Ausbeute 1,05 g, farbloses Öl), zu (RS)-Benzyloxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetaldehyd
(Ausbeute 420 mg, hellgelbes Öl)
analog zu Beispiel 17b) oxidiert, mit Diethyl-(4-carbethoxybenzyl)phosphat
analog zu Beispiel 17c) umgesetzt und zu der Titelverbindung gemäß Beispiel
17d) hydrolysiert. 312 mg wurden als amorpher, farbloser Schaum
erhalten.
1H NMR (CDCl3):
6 1,28 (s, 12H), 1,68 (s, 4H, 4,55 qu, 2H, J = 12 Hz), 4,97 (d,
1H, J = 6,4 Hz), 6,48 (dd, 1H, J = 16 Hz, 6,8 Hz), 6,69 (d, 1H,
J = 16 Hz), 7,15-7,46 (m, 8H), 7,46 (d, 2H, J = 8 Hz), 8,02 (d,
2H, J = 8 Hz)
-
Beispiel 22
-
22.1 Herstellung von (R,S)-4-[3-{4-Chlor-phenoxy)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-propenyl]-benzoesäure:
-
- a) 326 mg Natriumhydrid (50 % in Mineralöl) wurden
in 10 ml THF suspendiert und tropfenweise bei 0 °C mit einer Lösung aus
734 mg 4-Chlorphenol in 10 ml THE behandelt. Nach dem Rühren für 15 Minuten
bei 0 °C
wurde eine Lösung
aus (R,S)-Brom-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-essigsäureethylester
(synthetisiert gemäß Beispiel
20b) in 20 ml THF tropfenweise zu der grauen Suspension zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde für
4 Stunden bei Raumtemperatur gerührt,
dann auf 200 ml Eiswasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingedampft. Der gelbe, ölige Rest
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 9:1), wodurch 1,8 g (R,S)-5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-p-chlorphenoxy-essigsäureethylester
als farbloses Öl
erhalten wurden.
- b) Dieser Ester (1,8 g) wurde in 25 ml Ether gelöst und tropfenweise
bei –78 °C mit 13,4
ml einer 1M Lösung aus
DIBAH in Hexan behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde für 1,5 Stunden
bei 0 °C
gerührt,
auf –10 °C abgekühlt und
vorsichtig mit 1 ml einer 2M Lösung
von Rochellsalz in Wasser behandelt, gefolgt von der Zugabe von
weiteren 4 ml dieses Reagens. Die resultierende weiße Suspension
wurde bei Raumtemperatur für
1,5 Stunden gerührt,
filtriert, der Rest wurde gut mit Ether gewaschen und die verreinigte
organische Lösung
getrocknet (MgSO4) und das Lösungsmittel
eingedampft. Der ölige
Rest wurde durch ein Pad von Kieselgel filtriert (Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 9:1), wodurch 1,47 g (R,S)-2-(p-Chlorphenoxy)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-ethanol
als farbloses Öl
erhalten wurde.
- c) 1,25 g dieses Alkohols wurden 30 ml Methylenchlorid gelöst und zu
einer Lösung
aus 1,7 g Dess-Martin-Reagens in 100 ml Methylenchlorid bei Raumtemperatur
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde für 2 Stunden gerührt, mit
100 ml Ether verdünnt,
mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und eingedampft. Der ölige
Rest wurde außerdem
durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/5
% Ethylacetat), wodurch 940 mg (R,S)-p-Chlor-phenoxy-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-acetaldehyd als hellgelbes Öl erhalten
wurden.
- d) 1,2 g Diethyl-(4-carbethoxybenzyl)phosphonat wurden in 10
ml THF gelöst,
auf –20 °C abgekühlt und tropfenweise
mit 3,9 ml einer 1M Lösung
aus Lithiumbis(trimethylsilyl)amid in Hexan behandelt. Nach 15 Minuten
wurde eine Lösung
aus 940 mg des obengenannten Aldehyds in 5 ml THF tropfenweise zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt, für 2 Stunden
gerührt,
dann auf eine gesättigte
wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden getrocknet (MgSO4) und eingedampft.
Der ölige
Rest wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/5 % Ethylacetat), wodurch 590 mg (R,S)-4-[3-(4-Chlorphenoxy)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-propenyl]-benzoesäureethylester
als farbloser Schaum erhalten wurden.
- e) Er wurde in 5 ml Ethanol gelöst und mit einer Lösung aus
246 mg LiOH·H2O in 2 ml Wasser behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde bei Raumtemperatur für
4 Stunden gerührt,
dann auf Eiswasser gegossen, mit 1N HCl angesäuert und mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4) und das Lösungsmittel eingedampft. Der ölige Rest
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 4:1), wodurch nach der Umkristallisierung aus Ethylacetat/Hexan
200 mg (R,S)-4-[3-(4-Chlor-phenoxy)-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-propenyl]-benzoesäure als
weiße
Kristalle erhalten wurden, Smp. 115 bis 116 °C.
-
Analog
zu Beispiel 22.1. wurden unter Verwendung von 4-Trifluormethyl-phenol,
p-Cresol bzw. 4-Methoxyphenol als Ausgangsmaterial die folgenden
Verbindungen synthetisiert:
-
22.2. (R,S)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl]-3-(trifluormethyl-phenoxy)-propenyl]-benzoesäure,
-
-
22.3. (R,S)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-3-p-tolyloxy-propenyl]-benzoesäure,
-
-
22.4. (R.S)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-3-(4-methoxy-phenoxy)-propenyl]-benzoesäure
-
-
Beispiel 23
-
Herstellunzg von (R,S)-4-[3-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure
-
- a) Ein Gemisch aus 4,7 g 6-Acetyl-4,4-dimethyl-chroman,
2,7 g Morpholin, 740 mg Schwefel und 97 mg p-Toluolsulfonsäure wurde
unter Argon für
22 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
Das dunkelbraune Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, tropfenweise
mit 11 ml Methanol behandelt, bei 0 °C für 2 Stunden gerührt und
zur Trockne eingedampft. Der braune, ölige Rest wurde durch Säulenchromatographie
gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat = 4:1), wodurch
3,3 g farbloses Öl
erhalten wurden. Es wurde in einem Gemisch aus 25 ml Essigsäure, 2,3
ml Wasser und 3,8 ml konzentrierter Schwefelsäure gelöst. Das Reaktionsgemisch wurde
unter Argon für
15 Stunden unter Rückfluß erhitzt
(Ölbadtemperatur
150 °C),
auf Raumtemperatur abgekühlt,
auf 100 ml Eiswasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die
organische Phase wurde getrocknet (MgSO4)
und eingedampft. Der braune, ölige
Rest wurde chromatographiert (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat
= 1:1), wodurch nach der Umkristallisierung aus Hexan 2,0 g (4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-essigsäure als
hellbeige Kristalle erhalten wurden, Smp. 108 bis 109 °C.
- b) 1,2 g Diisopropylamin wurden in 30 ml THF gelöst, auf
0 °C abgekühlt und
unter Argon mit 7,2 g n-Butyllithium, 1,6 mol in Hexan, behandelt.
Nach dem Rühren
für 30
Minuten wurde eine Lösung
aus 1 g (4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-essigsäure in 10 ml THF hineingetropft.
Das Reaktionsgemisch wurde bei 0 °C
für 30
Minuten, dann bei Raumtemperatur für 30 Minuten gerührt, auf
0 °C abgekühlt und
tropfenweise mit 1,4 g Pentyliodid behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde bei Raumtemperatur für
1 Stunde gerührt, dann
auf Eiswasser gegossen, mit 3N HCl angesäuert und dreimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden getrocknet
(MgSO4) und eingedampft. Das resultierende
gelbe Öl wurde durch
Chromatographie (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat = 4:1)
gereinigt, wodurch 930 mg (R,S)-2-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-heptansäure als
farbloses Öl
erhalten wurden, das sich beim Stehenlassen im Kühlschrank verfestigte.
- c) Die gesamte Menge dieser Säure (930 mg) wurde in 20 ml
THF gelöst,
auf 0 °C
abgekühlt
und unter Argon mit 16 ml Boran-dimethylsulfid, 1N in THF, behandelt.
Das Reaktionsgemisch wurde für
2 Stunden bei 0 °C
gerührt,
vorsichtig mit 3N HCl gequencht und bei 0 °C für 30 Minuten gerührt, gefolgt
von der Extraktion mit Ethylacetat. Die organischen Phasen wurden
getrocknet (MgSO4) und eingedampft. Das
resultierende gelbe Öl
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 4:1), wodurch 708 mg (R,S)-2-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-heptanol
als hellgelbes Öl
erhalten wurden.
- d) 0,5 ml Oxalylchlorid wurden in 20 ml Methylenchlorid gelöst und vorsichtig
mit 0,6 ml DMSO bei –70 °C behandelt.
Nach 5 Minuten Rühren
bei –70 °C wurden
700 mg (R,S)-2-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-heptanol,
gelöst
in 10 ml Methylenchlorid, tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde bei –78 °C für 15 Minuten
gerührt,
mit 1,8 ml Triethylamin behandelt, auf Raumtemperatur erwärmt, für 1 Stunde
bei dieser Temperatur gerührt,
auf Eiswasser gegossen und mehrmals mit Methylenchlorid extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und eingedampft. Das
resultierende Öl
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/15 % Ethylacetat), wodurch 680 mg (R,S)-2-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-heptanal
als hellbeiges Öl
erhalten wurden.
- e) Eine Lösung
aus 1,1 g Diethyl-(4-carbethoxybenzyl)phosphonat in 10 ml THF wurde
bei –20 °C mit 3,7 ml
Lithiumbis(trimethylsilyl)amid, 1N in Hexan, behandelt. Nach 15
Minuten wurde eine Lösung
aus 670 mg (R,S)-2-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-heptanal in 5 ml
THF tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei –20°C für 15 Minuten
und bei Raumtemperatur für
1,5 Stunden gerührt,
dann auf ein Gemisch aus Eis und gesättigter wässeriger Ammoniumchloridlösung gegossen
und mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und eingedampft. Das resultierende gelbe Öl wurde durch Flashchromatographie
gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/3 % Ethylacetat), wodurch
940 mg (R,S)-4-[3-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäureethylester als
farbloses Öl
erhalten wurden.
- f) Es wurde in 15 ml Ethanol gelöst und mit einer Lösung aus
1,25g Kaliumhydroxyd in 3 ml Wasser behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde bei Raumtemperatur für
3 Stunden gerührt,
dann auf Eiswasser gegossen, mit 2N HCl angesäuert und mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingedampft. Der resultierende weiße Schaum
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 1:1), wodurch nach der Umkristallisierung aus
Acetonitril 620 mg (R,S)-4-[3-(4,4,-Dimethyl-chroman-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure als
weiße
Kristalle erhalten wurden, Smp. 88 bis 91 °C.
-
Beispiel 24
-
Herstellung von (R,S)-4-[2-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-heptanoyloxyl-benzoesäure
-
- a) 925 mg (R,S)-2-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-heptansäure (synthetisiert
gemäß Beispiel
23b) wurden in 20 ml Methylenchlorid gelöst, gefolgt von der Zugabe
von 730 mg 4-Hydroxy-benzoesäurebenzylester
und 36 mg 4-Dimethylamino-pyridin. Die Lösung wurde auf 0 °C abgekühlt und
tropfenweise mit einer Lösung aus
660 mg Dicyclohexylcarbodiimid in 10 ml Methylenchlorid behandelt.
Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 5 Stunden gerührt, dann
auf Eiswasser gegossen und mit 3 Teilen 100 ml Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und eingedampft. Das übrige gelbe Öl wurde
durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel Hexan/Ethylacetat
= 4:1), wodurch 1,5 g (R,S)-4-[2-(4,4-Dimethylchroman-6-yl)-heptanoyloxy]-benzoesäurebenzylester
als hellgelbes Öl
erhalten wurden.
- b) Es wurde in 20 ml Ethylacetat gelöst und nach der Zugabe von
300 mg 10 % Pd-C bei Normaldruck und Raumtemperatur hydriert. Nach
1,5 Stunden kräftigen
Rührens
wurden 85 ml Wasserstoff absorbiert. Der Katalysator wurde abfiltriert,
das Filtrat eingedampft und das übrige
farblose Öl
durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel
Hexan/Ethylacetat = 4:1), wodurch nach der Umkristallisierung aus Pentan
800 mg (R,S)-4-[2-(4,4-Dimethyl-chroman-6-yl)-heptanoyloxy]-benzoesäure als
weiße
Kristalle erhalten wurden, Smp. 85 bis 87 °C.
-
Beispiel 25
-
Herstellung von (RS)-4-(3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-yl]-benzoesäure
-
200
mg (RS)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure wurden
in 20 ml absolutem Ethanol gelöst
und 60 mg 30 % Pd auf Kohlenstoff wurden zugegeben. Der Reaktionskolben
wurde von Sauerstoff durch Vakuum und Wasserstoffüllung (zweimal)
gereinigt. Das Gemisch wurde atomsphärischem H2-Druck
für 6 Stunden
unterzogen. Das Reaktionsgemisch wurde auf einem Pad von Celite
filtriert und im Vakuum konzentriert. Das Produkt wurde durch präparative
DC gereinigt (SiO2, 5 % Methanol/Methylenchlorid),
wodurch 140 mg der Titelverbindung als weißer Feststoff erhalten wurden.
1H NMR (CDCl3): 7,99 (d, J = 8,3 Hz, 2H),
7,21 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 7,19 (d, J = 8,3 Hz, 2H), 7,02 (d, J =
1,8 Hz, 1H), 6,89 (dd, J = 8,1, 1,8 Hz, 1H), 2,60-2,35 (m, 3H),
2,05-1,80 (m, 2H),
1,68 (s, 4H), 1,60-1,45 (m, 2H), 1,28 (s, 3H), 1,27 (s, 9H), 1,30-1,10
(m, 6H), 0,82 (t, J = 6,7 Hz, 3H).
-
Beispiel 26
-
26.1. Herstellung von
(R)-4-(1-Methylethyl)-3-[(R)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanoyl]-5,5-diphenyloxazolidin-2-on
-
2,0
g (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptansäure wurden
in 30 ml THF gelöst
und auf –30 °C abgekühlt. Zu
dem abgekühlten
Gemisch wurden nacheinander 2,3 ml Triethylamin und 780 μl Trimethylacetylchlorid
zugegeben. Das Gemisch wurde bei –30 °C für zwei Stunden gehalten. 308 mg
Lithiumchlorid wurden zugegeben, gefolgt von 978 mg (R)-4-(1-Methylethyl)-5,5-diphenyloxazolidin-2-on (Hintermann
T., Seebach D., Helv. Chim. Acta, 1998, 81, 2093). Das Gemisch konnte
sich auf Raumtemperatur erwärmen
und wurde bei dieser Temperatur für 18 Stunden gehalten. Das
Reaktionsgemisch wurde durch die Zugabe eines Teils von 30 ml einer
gesättigten
wässerigen
Ammoniumchloridlösung
gequencht. Das resultierende Gemisch wurde mit drei Teilen 30 ml
Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit zwei
Teilen von 30 ml 1N Salzsäurelösung, einem
Teil von 30 ml Wasser und einem Teil von 30 ml gesättigter wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und das Lösungsmittel
eingedampft. Das restliche gelbe Öl wurde durch Flashchromatographie
gereinigt (SiO2, 3 % Ethylacetat/Hexane
zu 20 % Ethylacetat/Hexane, Trockenpackung), wodurch 1,8 g der Titelverbindung
und 0,8 g der Ausgangssäure
erhalten wurden, 1H NMR (CDCl3): 7,40-7,20
(m, 6H), 7,15-6,95 (m, 6H), 6,77 (dd, J = 8,2, 2,0 Hz, 1H), 5,26
(d, J = 3,4 Hz, 1H), 4,92 (dd, J = 8,8, 6,2 Hz, 1H), 2,15 (m, 1H),
1,97 (m, 1H), 1,70 (m, 1H), 1,58 (br.s, 4H), 1,35-1,25 (m, 6H),
1,23 (s, 3H), 1,20 (s, 3H), 1,17 (s, 3H), 1,03 (s, 3H), 0,92 (d,
J = 7, 0 Hz, 3H), 0,85 (t, J = 6,8 Hz, 3H), 0,80 (d, J = 6,8 Hz,
3H).
[α]D = +63,5 (c = 0,502, in CHCl3).
-
Analog
zu Beispiel 26.1. wurde das entgegengesetzte Enantiomer unter Verwendung
des (S)-4-(1-Methylethyl)-5,5-diphenyloxazolidin-2-ons ebenso hergestellt:
-
26.2. (S)-4-(1-Methylethyl)-3-[(S)-2-(5,5.8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanoyl]-5,5-diphenyloxazolidin-2-on,
-
- [α]D = –63,5
(c = 0,492, in CHCl3).
-
Beispiel 27
-
27.1. Herstellung von
(R)-2-(5,5,8,8-Tetramethvl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-yl)-heptanol
-
1,8
g (R)-4-(1-Methylethyl)-3-[(R)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanoyl]-5,5-diphenyloxazolidin-2-on
wurden in 40 ml Ether gelöst
und mit 945 mg Lithiumaluminiumhydrid behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde bei Raumtemperatur für
4 Stunden gehalten. Das Gemisch wurde bei 0 °C mit 0,95 ml Wasser, gefolgt
von 0,95 ml einer 15%igen Natriumhydroxidlösung und 3 ml Wasser gequencht. Das
Gemisch wurde kräftig
für 30
min bei Raumtemperatur gerührt.
MgSO4 wurde zugegeben und das Gemisch wurde
filtriert. Die Konzentration im Vakuum ergab ein gelbes Öl, das durch
Flashchromatographie gereinigt wurde (SiO2,
10 % Ethylacetat/Hexane, Trockenpackung). [α]D = –11,0 (c
= 0,258, in CHCl3).
-
Analog
zu Beispiel 27.1. wurde das entgegengesetzte Enantiomer unter Verwendung
von (S)-4-(1-Methylethyl)-3-[(S)-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanoyl]-5,5-diphenyloxazolidin-2-on
ebenso hergestellt.
-
27.2. (S)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanol
-
- [α]D = +11,5 (c = 0,307, in CHCl3).
-
Beispiel 28
-
28.1. Herstellung von
[(R)-4-[2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptyloxyl-benzoesäurel
-
850
mg (R)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptanol,
gelöst
in 50 ml THF, wurden mit 810 mg Triphenylphosphin, 470 mg Methyl-4-hydroxybenzoat
und 0,49 ml Diethylazodicarboxylat behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß für 6 Stunden
erhitzt. Das Gemisch wurde mit 100 ml Ether verdünnt und mit zwei Teilen von
25 ml Wasser und einem Teil von 25 ml ges. wäs. Natriumchloridlösung gewaschen.
Die organische Phase wurde über
MgSO4 getrocknet. Die Lösungsmittel wurden im Vakuum
entfernt und das resultierende gelbe Öl wurde durch Flashchromatographie
gereinigt (SiO2, 3 % Ethylacetat/Hexane),
wodurch 1 g (R)-Methyl-4-[2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-2-yl)-heptyloxy]-benzoat
als farbloses Öl
erhalten wurde, [α]D = –23,3
(c = 0,307, in CHCl3).
-
Der
Ester (1 g), gelöst
in 20 ml THF/5 ml H2O/5 ml Methanol, wurde
mit 380 mg Lithiumhydroxidhydrat behandelt. Das Gemisch wurde bei
Raumtemperatur 4 Stunden gerührt.
Das Gemisch wurde mit 50 ml Wasser verdünnt und auf einen pH von 2
mit 1N Salzsäure
angesäuert.
Die resultierende Suspension wurde in 100 ml Ether aufgenommen und
die Phasen wurden getrennt. Die wässerige Phase wurde mit drei
Teilen von 50 ml Ether extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Umkristallisierung aus Acetonitril/Wasser
gereinigt, wodurch 796 mg des Produktes als glänzend Plättchen erhalten wurden. Smp.
74 bis 76 °C,
[α]D = –22,2
(c = 0,500, in CHCl3).
-
Analog
zu Beispiel 28.1. wurde das entgegengesetzte Enantiomer ebenso hergestellt:
-
28.2. [(S)-4-[2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-heptyloxy]-benzoesäure],
-
- Smp. 76 bis 77 °C,
[α]D = +23,1 (c = 0,506, in CHCl3).
-
Beispiel 29
-
29.1. Herstellung von
2-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure
-
2
g (RS)-2-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure, gelöst in 100
ml THF, wurden mit 9,6 ml einer 2M Lithiumdiisopropylamidlösung bei –23 °C behandelt.
Das Gemisch wurde bei dieser Temperatur für 15 min gehalten, dann wurden
1,19 ml Methyliodid tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde bei 0 °C
für 4 Stunden
gehalten, konnte sich dann auf Raumtemperatur für mehrere Tage erwärmen. Das
Gemisch wurde mit 100 ml einer 1N Salzsäurelösung gequencht. Das Gemisch
wurde mit drei Teilen von 100 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden mit 100 ml einer gesättigten wässerigen Natriumchloridlösung gewaschen.
Die organische Phase wurde mit MgSO4 getrocknet
und das Lösungsmittel
wurde eingedampft. Das gelbe Öl
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
20 % Ethylacetat/Hexane). 1H NMR (CDCl3):
7,31 (d, J = 2,2 Hz, 1H), 7,24 (d, J = 8,3 Hz, 1H), 7,15 (dd, J
= 8,3, 2,2 Hz, 1H), 1,67 (s, 4H), 1,58 (s, 6H), 1,27 (s, 6H), 1,26
(s, 6H).
-
Analog
zu Beispiel 29.1. wurden unter Verwendung des entsprechenden Alkyliodids
und des entsprechenden Substrats die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
29.2. 2-Propyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentansäure
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,25-7,15 (m, 2H),
7,04 (dd, J = 8,4, 2,1 Hz, 1H), 2,05-1,85 (m, 4H), 1,66 (s, 4H),
1,26 (s, 6H), 1,25 (s, 6H), 1,25-1,05 (m, 4H), 0,90 (t, J = 7,0
Hz, 6H).
-
Beispiel 30
-
30.1. Herstellung von
2-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanol
-
0,66
g 2-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propansäure, gelöst in 14
ml THF, wurden mit 24 ml 1M Lithiumaluminiumhydridlösung in
Ether behandelt. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 18 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde durch langsame Zugabe von Na2SO4·H2O, bis kein H2 erzeugt
wurde, gequencht. Der Feststoff wurde abfiltriert und das Lösungsmittel
wurde eingedampft, wodurch ein hellgelbes Öl erhal ten wurde, das durch
Flashchromatographie gereinigt wurde (SiO2,
10 % Ethylacetat/Hexane). 1H NMR (CDCl3):
7,29 (d, J = 2,2 Hz, 1H), 7,25 (d, J = 8,3 Hz, 1H), 7,12 (dd, J
= 8,3, 2,2 Hz, 1H), 3,55 (br.d, J = 5,4 Hz, 2H), 1,67 (s, 4H), 1,31
(s, 6H), 1,28 (s, 6H), 1,27 (s, 6H).
-
Analog
zu Beispiel 30.1. wurde die folgende Verbindung synthetisiert:
-
30.2. 2-Propel-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentanol
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,40-7,30 (m, 2H),
7,05 (dd, J = 8,4, 2,1 Hz, 1H), 3,66 (s, 2H), 1,75-1,55 (m, 4H), 1,67
(s, 4H), 1,27 (s, 6H), 1,26 (s, 6H), 1,35-1,05 (m, 4H), 0,88 (t,
J = 7,0 Hz, 6H).
-
Beispiel 31
-
31.1. Herstellung von
4-[2-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxyl-benzoesäure
-
305
mg 2-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanol,
gelöst
in 15 ml THF, wurden mit 338 mg Triphenylphosphin, 196 mg Methyl-4-hydroxybenzoat
und 0,21 ml Diethylazodicarboxylat behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß für 6 Stunden
erhitzt. Das Gemisch wurde in 100 ml 1:1 Ethylacetat/ges. wässeriger
Natriumchloridlösung
geteilt. Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet. Die Lösungsmittel wurden im Vakuum
entfernt und das resultierende Öl
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
20 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 160 mg Methyl-4-[2-methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propyloxy]-benzoat
als farbloses Öl
erhalten wurde.
-
Der
Ester (160 mg), gelöst
in 4 ml THF/O,8 ml H2O, wurde mit 50 mg
Lithiumhydroxidhydrat behandelt. Das Gemisch wurde bei 60 °C für zwei Stunden
erhitzt. Das Gemisch wurde auf pH 2 mit 1N Salzsäure angesäuert, dann in 10 ml Ethylacetat/10
ml ges. wässeriger
Natriumchloridlösung
geteilt. Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch präparative DC gereinigt (SiO2, 40 % Ethylacetat/Hexane), wodurch ein
weißer
Schaum erhalten wurde. 1H NMR (CDCl3): 8,03
(d, J = 8,8 Hz, 2H), 7,35 (d, J = 2,1 Hz, 1H), 7,26 (d, J = 8,4
Hz, 1H), 7,17 (dd, J = 8,4, 2,1 Hz, 1H), 6,91 (d, J = 8,8 Hz, 2H),
3,96 (s, 2H), 1,67 (s, 4H), 1,46 (s, 6H), 1,27 (s, 12H).
-
Analog
zu Beispiel 31.1. wurde die folgende Verbindung synthetisiert:
-
31.2. 4-2-Propyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentyloxy]-benzoesäure,
-
- 1H NMR (CDCl3): 8,05 (d, J = 8,9
Hz, 2H), 7,21 (d, J = 8,3 Hz, 1H), 7,11 (d, J = 2,1 Hz, 1H), 7,03
(dd, J = 8,3, 2,1 Hz, 1H), 6,98 (d, J = 8,9 Hz, 2H), 4,14 (s, 2H),
1,67 (s, 4H), 1,60-1,40 (m, 4H), 1,30-1,10 (m, 4H), 1,27 (s, 3H),
1,26 (s, 3H), 1,25 (s, 3H), 1,22 (s, 3H), 0,88 (t, J = 7,1 Hz, 6H).
-
Beispiel 32
-
32.1. Herstellung von
2-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propionitril
-
1,02
g (5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-acetonitril
(Farmer, L. et al., Bioorg. Med. Chem. Lett., 1997, 7,2747), gelöst in 12
ml THF, wurden mit 2,9 ml t-Butyllithium (17 M) bei –78 °C behandelt.
Das Reaktionsgemisch wurde bei –78 °C für 10 min
gerührt,
dann wurden 0,31 ml Methyliodid zugegeben. Das Gemisch wurde bei
45 °C für 30 min
gerührt.
Nach dem Abkühlen
auf –78 °C wurden
2,9 ml t-Butyllithium (1,7 M) zugegeben, gefolgt von 0,31 ml Methyliodid
15 min später.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 30 min gerührt. Das
Gemisch wurde durch die Zugabe von 15 ml Wasser gequencht und das resultierende
Gemisch wurde in 25 ml Ethylacetat/25 ml ges. wässeriger Natriumchloridlösung geteilt.
Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(SiO2, 10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch
1,12 g der Titelverbindung erhalten wurden. 1N NMR (CDCl3): 7,40 (d, J = 2,2 Hz, 1H), 7,31 (d, J
= 8,3 Hz, 1H), 7,18 (dd, J = 8,3, 2,2 Hz, 1H), 1,71 (s, 6H), 1,69
(s, 4H), 1,30 (s, 6H), 1,27 (s, 6H).
-
Analog
zu Beispiel 32.1. wurden die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
32.2. 2-Ethyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butyronitril
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,28 (d, J = 2,2
Hz, 1H), 7,27 (d, J = 8,3 Hz, 1H), 7,06 (dd, J = 8,3, 2,2 Hz, 1H),
2,07-1,80 (m, 4H), 1,68 (s, 4H), 1,30 (s, 6H), 1,27 (s, 6H), 0,92
(t, J = 7,4 Hz, 6H).
-
32.3. 2-Propyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentannitril
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,29 (d, J = 2,2
Hz, 1 H), 7,25 (d, J = 8,3 Hz, 1 H), 7,06 (dd, J = 8,3, 2,2 Hz,
1H), 2,00-1,70 (m, 4H), 1,68 (s, 4H), 1,55-1,45 (m, 2H), 1,30-1,10
(m, 2H), 1,28 (s, 6H), 1,27 (s, 6H), 0,88 (t, J = 7,4 Hz, 6H).
-
Beispiel 33
-
33.1. Herstellung von
2-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanal
-
1,12
g 2-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propionitril,
gelöst
in 8 ml trockenem Toluol, wurden mit 8,8 ml einer 1M Diisobutylaluminiumhydridlösung in
Toluol behandelt. Das Gemisch wurde unter Rückfluß für 18 Stunden erhitzt. Das Gemisch
wurde durch die Zugabe von 10 ml Wasser gequencht und das resultierende
Gemisch wurde in 25 ml Ethylacetet/25 ml ges. wässeriger Natriumchloridlösung geteilt.
Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2, 10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 521
mg der Titelverbindung erhalten wurden. 1H NMR (CDCl3): 9,47
(s, 1 N), 7,31 (d, J = 8,3 Hz, 1H), 7,16 (d, J = 2,2 Hz, 1H), 7,04
(dd, J = 8,3, 2,2 Hz, 1H), 1,68 (s, 4H), 1,44 (s, 6H), 1,27 (s,
12H).
-
Analog
zu Beispiel 33.1. wurden die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
33.2. 2-Ethyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-butanal
-
- 1HB NMR (CDCl3): 9,46 (s, 1H), 7,28
(d, J = 8,3 Hz, 1H), 7,09 (d, J = 2,1 Hz, 1H), 6,95 (dd, J = 8,3,
2,1 Hz, 1H), 1,94 (q, J = 7,6 Hz, 4H), 1,67 (s, 4H), 1,27 (s, 6H),
1,26 (s, 6H), 0,76 (t, J = 7,5 Hz, 6H).
-
33.3. 2-Propyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pentanal
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,45 (s, 1 H), 7,27
(d,1 = 8,3 Hz, 1 H), 7,08 (d, J = 2,1 Hz, 1H), 6,96 (dd, J = 8,3,
2,1 Hz, 1H), 1,95-1,85 (m, 4H), 1,67 (s, 4H), 1,27 (s, 6H), 1,26
(s, 6H), 1,20-1,05 (m, 4H), 0,91 (t, J = 7,2 Hz, 6H).
-
Beispiel 34
-
34.1. Herstellung von
[(E)-4-[3-Methyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2yl)-but-1-enyl]-benzoesäure]
-
1.21
g Ethyl-4-(diethoxyphosphorylmethyl)-benzoat wurden in 18 ml THF
gelöst
und bei –20 °C mit 4,23
ml einer 1M Lösung
aus Lithiumbis(trimethylsilyl)amid in Hexan behandelt. Nach 15 min
bei –20 °C wurde eine
Lösung
aus 521 mg 2-Methyl-2-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-propanal
in 14 ml THF zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur
für 1,5
Stunden gerührt.
Das Gemisch wurde durch die Zugabe von 10 ml Wasser gequencht und
das resultierende Gemisch wurde in 50 ml Ethylacetat/25 ml ges.
wässeriger
Natriumchloridlösung
geteilt. Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(SiO2, 10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch
743 mg des entsprechenden Esters erhalten wurden.
-
Der
Ester (743 mg) wurde in 37 ml THF/7,5 ml Wasser gelöst und 772
mg Lithiumhydroxidhydrat wurden zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde auf 40 °C
für 18
Stunden erhitzt. Das Gemisch wurde auf pH 2 mit 1 N Salzsäure angesäuert, dann
in 100 ml Ethylacetat/50 ml ges. wässeriger Natriumchloridlösung geteilt. Die
Phasen wurden getrennt und die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(SiO2, 40 % Ethylacetat/Hexane), wodurch
691 mg der Titelverbindung als weißer Schaum erhalten wurden,
Smp. 219 bis 220 °C.
-
Analog
zu Beispiel 34.1. wurden die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
34.2. [(E)-4-[3-Ethyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl,5,6,7-8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-pent-1-enyl]-benzoesäure,
-
-
34.3. T(E)-4-[3-Propyl-3-(5,5,8,8-tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-hex-1-eny]-benzoesäure,
-
-
Beispiel 35
-
35.1. Herstellung von
(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-essigsäure
-
9,7
g 6-Acetyl-4,4-dimethylthiochroman (J. Med. Chem., 1985, 28, 116)
wurden in 5,25 ml Morpholin gelöst.
1,41 g Schwefel (S8) wurden zugegeben, gefolgt
von 184 mg p-Toluolsulfonsäurehydrat.
Das Gemisch wurde unter Rückfluß für 22 Stunden
erhitzt. Nach dem Abkühlen
wurden 23 ml Methanol zugegeben. Das Gemisch wurde bei 0 °C für zwei Stunden
gerührt,
dann wurden die flüchtigen
Bestandteile im Vakuum entfernt, wodurch ein dunkelbraunes Öl erhalten
wurde, das durch Flashchromatographie gereinigt wurde (SiO2, 10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 7,4
g eines goldenen Öls
erhalten wurden.
-
Das
Thioamid (6,5 g) wurde in 54 ml Eisessig/8,3 ml Wasser gelöst und dann
mit 5 ml konzentrierter Schwefelsäure behandelt. Das Gemisch
wurde unter Rückfluß für 14 Stunden
erhitzt. Nach dem Abkühlen
wurde das Reaktionsgemisch auf 300 ml Eiswasser gegossen und dann
mit drei Teilen von 100 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit einem Teil von 100 ml Wasser und einem Teil
von 100 ml gesättigter
wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet und
im Vakuum konzentriert, wodurch ein schwarzer Feststoff erhalten
wurde. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(SiO2, 10 % Methanol/Methylenchlorid), wodurch
4,5 g eines beigefarbenen Feststoffes erhalten wurden. 1H NMR (CDCl3): 7,24 (d, J = 1,9 Hz, 1H), 7,04 (d, J
= 8,1 Hz, 1H), 6,96 (dd, J = 8,1, 1,9 Hz, 1 H), 3,56 (s, 2H), 3,05-2,95
(m, 2H), 2,00-1,90 (m, 2H), 1,31 (s, 6H).
-
Beispiel 36
-
36.1. Herstellung von
(RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptansäure
-
1,12
ml Diisopropylamin wurden in 24 ml THF gelöst und tropfenweise bei 0 °C mit 3,2
ml Butyllithium (2,5M) behandelt. Nach 30 min bei 0 °C wurde eine
Lösung
aus 0,6 g (4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-essigsäure in 4 ml THF eingetropft.
Das Reaktionsgemisch wurde bei 0 °C
für eine
Stunde, dann bei Raumtemperatur für 30 min gerührt. Nach
dem Abkühlen
auf 0 °C
wurde eine Lösung
aus 0,5 ml Pentyliodid in 2 ml THF tropfenweise zugegeben. Das Gemisch
wurde bei 0 °C
für eine
Stunde, dann bei Raumtemperatur für zwei Stunden gehalten. Das
Gemisch wurde mit der Zugabe von 25 ml Wasser gequencht und der
pH wurde auf 2 mit HCl 1N eingestellt. Das Gemisch wurde mit drei
Teilen von 25 ml Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden mit zwei Teilen von 25 ml Wasser und einem Teil von 25 ml
gesättigter
wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und im Vakuum konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
gereinigt (SiO2, 10 % Methanol/Methylenchlorid), wodurch
0,65 g eines hellgelben Öls
erhalten wurden. 1H NMR (CDCl3): 7,27 (d,
J = 1,8 Hz, 1H), 7,04 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 6,99 (dd, J = 8,1, 1,8
Hz, 1H), 3,46 (t, J = 7,7 Hz, 1H), 3,05 2,95 (m, 2H), 2,15-1,95
(m, 3H), 1,85-1,60 (m, 1H), 1,32 (s, 3H), 1,31 (s, 3H), 1,35-1,20
(m, 6H), 0,86 (t, J = 6,7 Hz, 3H).
-
Analog
zu Beispiel 36.1. wurden unter Verwendung eines entsprechenden Alkylhalogenids
oder Benzylhalogenids die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
36.2. (RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-3-phenylpropansäure
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,30-7,00 (m, 8H),
3,77 (t, J = 7,7 Hz, 1 H), 3,36 (dd, J = 13,8, 8,3 Hz, 1H), 3,05-2,90
(m, 3H), 1,95-1,90 (m, 2H), 1,29 (s, 3H), 1,22 (s, 3H).
-
36.3. (RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-4-phenylbutansäure
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,30-7,10 (m, 6H),
7,04 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 6,99 (dd, J = 8,1, 1,8 Hz, 1H), 3,45 (t,
J = 7,7 Hz, 1H), 3,05-2,95 (m, 2H), 2,65-2,50 (m, 2H), 2,45-2,30
(m, 1H), 2,15-2,00 (m, 1H), 1,95-1,90 (m, 2H), 1,31 (s, 3H), 1,30
(s, 3H).
-
Beispiel 37
-
37.1. Herstellung von
(RS)-N-Methoxy-N-methyl-N-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptanamid
-
0,44
g (RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptansäure wurde in einem Gemisch
aus 2,1 ml DMF/4,2 ml Methylenchlorid gelöst und 1,35 g MeO(Me)NH·HCl wurden
zugegeben, gefolgt von 2,47 ml Diisopropylethylamin und 0,53 g 1-[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid.
Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 4 Stun den gerührt, dann
wurden die flüchtigen
Bestandteile im Vakuum entfernt. Der Rest wurde in 100 ml Ethylacetat
aufgenommen und mit einem Teil von 50 ml Wasser, einem Teil von
50 ml 1N Salzsäure,
einem Teil von 50 ml gesättigter
wässeriger
Natriumbicarbonatlösung
und einem Teil von 50 ml gesättigter
wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und im Vakuum konzentriert, wodurch 0,49 g gelbes Öl erhalten
wurden. Das Rohprodukt wurde ohne Reinigung verwendet. 1H NMR (CDCl3): 7,27 (d, J = 1,8 Hz, 1H), 7,02 (d, J
= 8,1 Hz, 1H), 6,95 (dd, J = 8,1, 1,8 Hz, 1H), 3,48 (s, 3H), 3,35-3,20
(m, 1H), 3,15 (s, 3H), 3,05-2,95 (m, 2H), 2,00-1,90 (m, 2H), 1,75-1,55 (m, 2H), 1,32
(s, 3H), 1,26 (s, 3H), 1,35-1,20 (m, 6H), 0,85 (t, J = 6,9 Hz, 3H).
-
Analog
zu Beispiel 37.1. wurden die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
37.2. (RS)-N-Methoxy-N-methyl-2-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-3-phenylpropansäure
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,30-6,95 (m, 8H),
4,25-4,15 (m, 1 H), 3,40 (dd, J = 13,5, 8,3 Hz, 1H), 3,27 (br.s,
3H), 3,10 (s, 3H), 3,05-2,85 (m, 3H), 2,00-1,85 (m, 2H), 1,28 (s,
3H), 1,21 (s, 3H).
-
37.3. (RS)-N-Methoxy-N-methyl-2-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-4-phenylbutansäure
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,30-7,10 (m, 6H), 7,05-6,90 (m, 2H), 3,90-3,80
(m, 1H), 3,38 (br.s, 3H), 3,14 (s, 3H), 3,05-2,95 (m, 2H), 2,56
(t, J = 7,7 Hz, 2H), 2,45-2,30 (m, 1H), 2,15-2,00 (m, 1H), 1,95-1,90 (m, 2H), 1,30
(s, 6H).
-
Beispiel 38
-
38.1. Herstellung von
(RS)-2-(4 4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptanal
-
0,49
g (RS)-N-Methoxy-N-methyl-2-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptanamid
wurden in 5 ml THF gelöst
und mit 1,6 ml 1M Lithiumaluminiumhydridlösung in THF bei 40 °C behandelt.
Das Gemisch wurde bei –40 °C für 30 min
gerührt,
konnte sich dann auf Raumtemperatur über 1,5 Stunde erwärmen. Das
Gemisch wurde zurück
auf –40 °C abgekühlt und
3,5 ml 20%ige wässerige
KHSO4-Lösung
wurde über
5 min zugegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für eine Stunde
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde in 100 ml Ethylacetat/50 ml Wasser geteilt
und die Phasen wurden getrennt. Die wässerige Phase wurde mit drei
Teilen von 15 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit einem Teil von 25 ml Wasser, einem Teil von
25 ml 1N Salzsäure,
einem Teil von 25 ml gesättigter
wässeriger
Natriumbicarbonatlösung
und einem Teil von 25 ml gesättigter
wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und im Vakuum konzentriert, wodurch 0,35 g der Titelverbindung erhalten
wurden, die ohne Reinigung verwendet wurde. 1H NMR (CDCl3): 9,61 (d, J = 2,2 Hz, 1H), 7,13 (d, J
= 2,0 Hz, 1H), 7,08 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 6,86 (dd, J = 8,1, 2,0
Hz, 1H), 3,45-3.35 (m, 1H), 3,05-3,00 (in, 2H), 2,10-1,90 (m, 3H), 1,70-1,50
(m, 1H), 1,32 (s, 6H), 1,35-1,20 (m, 6H), 0,86 (br.t, J = 6,7 Hz,
3H).
-
Analog
zu Beispiel 38.1. wurden die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
38.2. (RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-3-phenylpropanal
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,72 (d, J = 1,5
Hz, 1H), 7,25-7,00 (m, 6H), 6,97 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,80 (dd,
J = 8,1, 2,0 Hz, 1H), 3,74 (td, J = 6,6, 1,5 Hz, 1H), 3,44 (dd,
J = 13,9, 6,5 Hz, 1H), 3,05-2,95 (m, 2H), 2,90 (dd, J = 13,9, 8,0
Hz, 1H), 1,95-1,85 (m, 2H), 1,27 (s, 3H), 1,20 (s, 3H).
-
38.3. (RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-4-phenylbutanal
-
- 1H NMR (CDCl3): 9,62 (d, J = 1,8
Hz, 1H), 7,35-7,05 (m, 7H), 6,86 (dd, J = 8,1, 2,0 Hz, 1H), 3,41
(td, J = 8,3, 1,7 Hz, 1H), 3,10-3,00 (m, 2H), 2,70-2,30 (m, 3H),
2,10-1,90 (m, 3H), 1,33 (s, 3H), 1,32 (s, 3H).
-
Beispiel 39
-
39.1. Herstellung von
(RS)-(E)-Methyl-4-[3-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoat
-
0,51
g Methyl-4-(diethoxyphosphorylmethyl)benzoat wurden in 7,5 ml THE
gelöst
und bei –20 °C mit 1,8
ml einer 1M Lösung
aus Lithiumbis(trimethylsilyl)amid in Hexan behandelt. Nach 15 min
bei –20 °C wurde eine
Lösung
aus 350 mg (RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptanal in 7,5 ml THF zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 1,5 Stunden gerührt. Das
Gemisch wurde durch die Zugabe von 10 ml Wasser gequencht und das
resultierende Gemisch wurde in 25 ml Ethylacetat/15 ml gesättigter
wässeriger
Natriumchloridlösung
geteilt. Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(SiO2, 10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch
200 mg des entsprechenden Esters erhalten wurden. 1H NMR (CDCl3): 7,94 (d, J = 8,5 Hz, 2H), 7,38 (d, J
= 8,5 Hz, 2H), 7,19 (d, J = 1,8 Hz, 1H), 7,03 (d, J = 8,1 Hz, 1H),
6,91 (dd, J = 8,1, 1,8 Hz, 1H), 6,45 (d, J = 15,9 Hz, 1H), 6,38
(d, J = 15,9 Hz, 1H), 3,90 (s, 3H), 3,30 (m, 1H), 3,05-3,00 (m,
2H), 2,00-1,90 (m, 2H), 1,85-1,75 (m, 2H), 1,33 (s, 6H), 1,40-1,30
(m, 6H), 0,86 (t, J = 6,5 HZ, 3H).
-
Analog
zu Beispiel 39.1. wurden die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
39.2. (RS)-(E)-Methyl-4-[3-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-
yl)-4-phenylbut-1-enyl]-benzoat
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,94 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 7,34 (d, J = 8,3 Hz, 2H), 7,25-7,00 (m, 7H), 6,92 (dd,
J = 8,1, 1,9 Hz, 1H), 6,52 (dd, J = 15,9, 7,3 Hz, 1H), 6,33 (d,
J = 15,9 Hz, 1H), 3,90 (s, 3H), 3,65 (m, 1H), 3,20-2,95 (m, 4H),
2,00-1,90 (m, 2H), 1,28 (s, 3H), 1,21 (s, 3H).
-
39.3. (RS)-(E)-Methyl-4-[3-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-5-phenylpent-1-enyl]-benzoat
-
- 1H NMR (CDCl3): 7,95 (d, J = 8,6
Hz, 2H), 7,38 (d, J = 8,5 Hz, 2H), 7,35-7,25 (m, 2H), 7,25-7,10
(m, 4H), 7,05 (d, J = 8,1 Hz, 1 H), 6,93 (dd, J = 8,1, 1,9 Hz, 1H),
6,47 (d, J = 15,9 Hz, 1H), 6,39 (d, J = 16,0 Hz, 1H), 3,89 (s, 3H),
3,36 (m, 1H), 3,05-2,95 (m, 2H), 2,60 (t, J = 7,8 Hz, 2H), 2,2-2,05
(m, 2H), 2,00-1,90 (m, 2H), 1,34 (s, 3H), 1,32 (s, 3H).
-
Beispiel 40
-
40.1. Herstellung von
(RS)-(E)-4-[3-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure
-
200
mg (RS)-(E)-Methyl-4-[3-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoat
wurden in 10 ml THF/3 ml Wasser/3 ml Methanol gelöst und 200
mg Lithiumhydroxidhydrat wurden zugegeben. Das Gemisch wurde bei
Raumtemperatur 4 Stunden gerührt.
Das Gemisch wurde mit 10 ml Wasser verdünnt und auf einen pH von 2
mit 1N Salzsäure
angesäuert.
Die resultierende Suspension wurde in 50 ml Ether aufgenommen und die
Phasen wurden getrennt. Die wässerige
Phase wurde mit drei Teilen von 25 ml Ether extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden über
MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(SiO2, 10 % Methanol/Methylenchlorid), gefolgt
von der Umkristallisierung aus Hexanen, wodurch 185 mg des Produktes
als weißer
Feststoff erhalten wurden. Smp. 146 bis 146,5 °C.
-
Analog
zu Beispiel 40.1. wurden die folgenden Verbindungen synthetisiert:
-
40.2. (RS)-(E)-4-[3-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-4-phenylbut-1-enyl]-benzoesäure
-
- als weißen
Feststoff, Smp. 183 bis 184 °C.
-
40.3. (RS)-(E)-4-[3-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-5-phenylpent-1-enyl]-benzoesäure
-
- als weißen
Feststoff, Smp. 63 bis 76 °C.
-
Beispiel 41
-
Herstellung von Ethyl-4-nitrophenylacetat
-
10
g 4-Nitrophenylessigsäure,
gelöst
in 100 ml Ethanol, wurden mit 3 ml konzentrierter Schwefelsäure behandelt.
Das Gemisch wurde unter Rückfluß für 18 Stunden
erhitzt. Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Gemisch mit 2N Natriumhydroxidlösung neutralisiert,
dann mit zwei Teilen von 200 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit einem Teil von 100 ml gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen,
dann über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert,
wodurch 11,5 g eines weißen Feststoffes
erhalten wurden, der ohne Reinigung verwendet wurde. 1H NMR (CDCl3): 8,19 (d, J = 8,8 Hz, 2H), 7,47 (d, J
= 8,8 Hz, 2H), 4,18 (q, J = 7,1 Hz, 2H), 3,73 (s, 2H), 1,27 (t,
J = 7,1 Hz, 3H).
-
Beispiel 42
-
Herstellung von (RS)-Ethyl-2-(4-nitrophenyl)-heptanoat
-
1
g Ethyl-4-nitrophenylacetat, gelöst
in 20 ml Dimethylformamid, wurden mit 3,12 Cäsiumcarbonat und 0,68 g Iodpentan
behandelt. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 18 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde auf 50 ml Eiswasser gegossen und das resultierende
Gemisch wurde mit zwei Teilen von 50 ml Ether extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert. Das
Produkt wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
20 % Ethylacetat/Hexane), wodurch ein hellgelbes Öl erhalten
wurde. 1H NMR (CDCl3): 8,18 (d, J = 8,6
Hz, 2H), 7,49 (d, J = 8,8 Hz, 2H), 4,25 = 4,00 (m, 2H), 3,64 (t.
J = 7,7 Hz, 1H), 2,20-2,00 (m, 1H), 1,85-1,70 (m, 1H), 1,45-1,15 (m, 6H), 1,22
(t, J = 7,2 Hz, 3H), 0,90-0,80 (m, 3H).
-
Beispiel 43
-
Herstellung von (RS)-Ethyl-2-(4-aminophenyl)-heptanoat
-
12
g (RS)-Ethyl-2-(4-nitrophenyl)-heptanoat, gelöst in 100 ml Ethanol, wurden
mit 2,4 g 10 % Palladium auf Kohlenstoff behandelt. Das Gemisch
wurde bei Raumtemperatur 18 Stunden unter 40 Psi Wasserstoff gerührt. Das
Gemisch wurde durch ein Celite-Pad filtriert und im Vakuum konzentriert.
Das Produkt wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2, 25 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 10,4
g eines hellgelben Öls erhalten
wurden. 1 H NMR (CDCl3): 7,10 (d, J = 8,4
Hz, 2H), 6,63 (d, J = 8,5 Hz, 2H), 4,20-4,00 (m, 2H), 3,61 (br.s,
2H), 3,40 (t, J = 7,7 Hz, 1H), 2,05-1,90 (m, 1H), 1,75-1,60 (m,
1H), 1,30-1,15 (m, 6H), 1,20 (t, J = 7,2 Hz, 3H), 0,85 (t, J = 6,7
Hz, 3H).
-
Beispiel 44
-
Herstellung von (RS)-Ethyl-2-[4-(3,3-dimethylacrylamido)-phenyl]-heptanoat
-
10,4
g (RS)-Ethyl-2-(4-Aminophenyl)-heptanoat, gelöst in 100 ml Chloroform, wurde
tropfenweise mit 4,64 ml 3,3-Dimethylacryloylchlorid behandelt.
Das Gemisch wurde unter Rückfluß für 6 Stunden
erhitzt. Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurden 100 ml Wasser zugegeben. Die Phasen wurden
getrennt und die wässerige
Phase wurde mit zwei Teilen von 50 ml Chloroform extrahiert. Die
vereinigten organischen Extrakte wurden mit zwei Teilen von 100
ml gesättigter
wässeriger
Natriumbicarbonatlösung
und einem Teil von 100 ml gesättigter
wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet und
im Vakuum konzentriert. Das Produkt wurde ohne Reinigung verwendet.
1H NMR (CDCl3): 7,48 (br.d, J = 8,4 Hz,
2H), 7,39 (br.s, 1H), 7,24 (d, J = 8,5 Hz, 2H), 5,71 (br.s, 1H),
4,20-4,00 (m, 2H), 3,48 (t, J = 7,7 Hz, 1H), 2,21 (br.s, 3H), 2,15-1,95
(m, 1H), 1,87 (s, 3H), 1,80-1,65 (m, 1H), 1,35-1,15 (m. 6H), 1,20
(t, J = 7,1 Hz, 3H), 0,85 (t, J = 6,7 Hz, 3H).
-
Beispiel 45
-
Herstellung von (RS)-Ethyl-2-(4,4-dimethyl-2-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-yl)-heptanoat
-
1
g (RS)-Ethyl-2-[4-(3,3-dimethylacrylamido)-phenyl]-heptanoat wurden
in 10 ml Methylenchlorid gelöst
und mit 1,2 g Aluminiumchlorid behandelt. Das Gemisch wurde unter
Rückfluß für 6 Stunden
erhitzt. Das Gemisch wurde auf 25 ml Eiswasser gegossen und dann mit
zwei Teilen von 25 ml Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit zwei Teilen von 25 ml gesättigter wässeriger Natriumbicarbonatlösung und einem
Teil von 25 ml gesättigter
wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und im Vakuum konzentriert. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie
gereinigt (SiO2, 20 % Ethylacetat/Hexane).
1H NMR (CDCl3): 8,92 (br.s, 1H), 7,21 (d,
J = 1,9 Hz, 1H), 7,13 (dd, J = 8,1, 1,9 Hz, 1H), 6, 78 (d, J = 8,1
Hz, 1H), 4,20-4,00 (m, 2H), 3,48 (t, J = 7,7 Hz, 1H), 2,48 (s, 2H),
2,10-1,90 (m, 1H), 1,80-1,65 (m, 1H), 1,35-1,15 (m, 6H), 1,33 (s, 3H), 1,32 (s,
3H), 1,22 (t, J = 7,1 Hz, 3H), 0,86 (t, J = 6,6 Hz, 3H).
-
Beispiel 46
-
Herstellung von (RS)-2-(4,4-Dimethyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-yl)-heptanol
-
7
g (RS)-Ethyl-2-(4,4-dimethyl-2-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-yl)-heptanoat
wurden in 70 ml Toluol gelöst
und bei 0 °C
mit 4,4 ml einer 10M Lösung
aus Borandimethylsulfidkomplexlösung
in Toluol behandelt. Das Gemisch wurde auf 90 °C für 7 Stunden erhitzt. Nach dem
Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Gemisch durch langsame Zugabe von 50
ml 10%iger wässeriger
Natriumcarbonatlösung
gequencht. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 30 min
gerührt
und die Phasen wurden getrennt. Die wässerige Phase wurde mit zwei
Teilen von 50 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten Extrakte
wurden über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
Das Produkt wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2, 25 % Ethylacetat/Hexane). 1H NMR (CDCl3): 6,97 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,76 (dd, J
= 8,2, 2,0 Hz, 1H), 6,41 (d, J = 8,2 Hz, 1H), 3,65 (dd, J = 10,6,
5,9 Hz, 1H), 3,57 (dd, J = 10,6, 7,9 Hz, 1H), 3,30-3,20 (m, 2H),
2,65-2,55 (m, 1H), 1,80-1,70 (m, 2H), 1,65-1,40 (m, 2H), 1,30-1,15
(m, 6H), 1,27 (s, 6H), 0,86 (t, J = 6,6 Hz, 3H).
-
Beispiel 47
-
Herstellung von (RS)-2-(N-Ethyl-4,4-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-yl)-heptanol
-
1,5
g (RS)-2-(4,4-Dimethyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-yl)-heptanol,
gelöst
in 25 ml Methylenchlorid, wurden bei 0 °C mit 0,46 ml Acetaldehyd und
3,46 g Natriumtriacetoxyborhydrid behandelt, dann wurden 0,62 ml
Essigsäure
zugegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 18 Stunden
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde mit der Zugabe von einem Teil von 25
ml Wasser gequencht und wurde dann mit zwei Teilen von 25 ml Methylenchlorid
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über MgSO4 getrocknet und im Vaku um konzentriert.
Das Produkt wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2, 25 % Ethylacetat/Hexane). 1H NMR (CDCl3): 6,98 (d, J = 2,2 Hz, 1H), 6,85 (dd, J
= 8,4, 2,2 Hz, 1H), 6,56 (d, J = 8,4 Hz, 1H), 3,75-3,55 (m, 2H),
3,33 (q, J = 7,1 Hz, 2H), 3,30-3,20 (m, 2H), 2,70-2,55 (m, 1H),
1,80-1,70 (m, 2H), 1,70-1,45 (m, 2H), 1,45-1,20 (m, 6H), 1,26 (s,
6H), 1,14 (t, J = 7,1 Hz, 3H), 0,84 (t, J = 6,5 Hz, 3H).
-
Beispiel 48
-
Herstellung von (RS)-4-[2-(N-Ethyl-4,4-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-yl)-heptyloxy]-benzoesäure
-
1
g (RS)-2-(N-Ethyl-4,4-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-yl)-heptanol,
gelöst
in 20 ml THF, wurde mit 950 mg Triphenylphosphin, 550 mg Methyl-4-hydroxybenzoat
und 0,57 ml Diethylazodicarboxylat behandelt. Das Gemisch wurde
mit 100 ml Ether verdünnt
und mit zwei Teilen von 25 ml Wasser und einem Teil von 25 ml ges.
wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet. Die
Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt und das resultierende gelbe Öl wurde
durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
3 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 670 mg (RS)-Methyl-4-[2-(N-ethyl-4,4-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-yl)-heptyloxy]-benzoat
als hellgelbes Öl
erhalten wurde.
-
Der
Ester (670 mg), gelöst
in 5 ml THF/5 ml H2O/5 ml Methanol, wurde
mit 260 mg Lithiumhydroxidhydrat behandelt. Das Gemisch wurde bei
40 °C für 6 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde mit 5 ml Wasser verdünnt und auf einen pH von 2
mit 1N Salzsäure
angesäuert.
Die resultierende Suspension wurde in 20 ml Ether aufgenommen und
die Phasen wurden getrennt. Die wässerige Phase wurde mit drei
Teilen von 10 ml Ether extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch präparative DC gereinigt (10 %
Methanol/Methylenchlorid), wodurch 320 mg hellgelbes Öl erhalten
wurden. 1H NMR (CDCl3): 8,01 (d, J = 9,0
HZ, 2H), 6,98 (d, J = 2,1 Hz, 1H), 6,95-6,85 (m, 3H), 6,52 (d, J
= 8,4 Hz, 1H), 4,64 (quint, J = 5,8 Hz, 1H), 3,32 (q, J = 7,1 Hz,
2H), 3,25-3,15 (m, 2H), 2,88 (dd, J = 14,1, 5,9 Hz, 1H), 2,78 (dd,
J = 14,1, 5,9 Hz, 1H), 1,80-1,65 (m, 4H), 1,55-1,25 (m, 6H), 1,24
(s, 3H), 1,18 (s, 3H), 1,11 (t, J = 7,1 Hz, 3H), 0,86 (t, J = 6,7
Hz, 3H).
-
Beispiel 49
-
Herstellung von (RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptanol
-
0,32
g (RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptansäure wurden in 5 ml THF gelöst und tropfenweise
bei 0 °C
mit 5,23 ml 1M BH3·THF in THF behandelt. Das
Gemisch wurde bei 0 °C
für zwei
Stunden gerührt
und wurde dann bei 0 °C
unter vorsichtiger Zugabe von einem Teil von 5 ml 3N HCl gequencht.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 30 min gerührt, wurde
dann mit drei Teilen von 25 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert,
wodurch ein gelbes Öl
erhalten wurde. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(SiO2, 10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch
0,31 g eines farblosen Öls
erhalten wurden. 1H NMR (CDCl3): 7,10 (d,
J = 1,9 Hz, 1H), 6,97 (d, J = 8,1 Hz, 1H), 6,81 (dd, J = 8,1, 1,9
Hz, 1H), 3,65 (dd, J = 10,7, 5,9 Hz, 1H), 3,57 (dd, J = 10,7, 8,4
Hz, 1H), 3,00-2,90 (m, 2H), 2,65-2,55
(m, 1H), 1,95-1,85 (m, 2H), 1,65-1,35 (m, 2H), 1,26 (s, 6H), 1,25-1,05
(m, 6H), 0,87 (t, J = 7,6 Hz, 3H).
-
Beispiel 50
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Herstellung von (RS)-Methyl-4-[2-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoat
-
0,25
g (RS)-2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptanol, gelöst in 15
ml THF, wurden mit 250 mg Triphenylphosphin, 150 mg Methyl-4-hydroxybenzoat
und 0,15 ml Diethylazodicarboxylat behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß für 6 Stunden
erhitzt. Das Gemisch wurde mit 50 ml Ether verdünnt und mit zwei Teilen von
15 ml Wasser und einem Teil von 15 ml ges. wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen. Die
organische Phase wurde über
MgSO4 getrocknet. Die Lösungsmittel wurden im Vakuum
entfernt und das resultierende Öl
wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
3 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 280 mg (RS)-Methyl-4-[2-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoat
als hellgelbes Öl
erhalten wurden. 1H NMR (CDCl3): 7,95 (d,
J = 8,9 Hz, 2H), 7,21 (d, J = 1,9 Hz, 1H), 7,03 (d, J = 8,1 Hz,
1H), 6,91 (dd, J = 8,1, 1,9 Hz, 1H), 6,87 (d, J = 8,9 Hz, 2H), 4,10-4,00
(m, 2H), 3,87 (s, 3H), 3,05-2,90 (m, 3H), 2,00-1,80 (m, 3H), 1,70-1,60
(m, 1H), 1,32 (s, 3H), 1,31 (s, 3H), 1,35-1,15 (m, 6H), 0,90-0,80
(m, 3H).
-
Beispiel 51
-
Herstellung von (RS)-4-[2-(4,4-Dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoesäure
-
140
mg (RS)-Methyl-4-[2-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoat,
gelöst
in 20 ml THF/5 ml H2O/5 ml Methanol, wurden
mit 200 mg Lithiumhydroxidhydrat behandelt. Das Gemisch wurde bei
40 °C für 6 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde mit 5 ml Wasser verdünnt und auf einen pH von 2
mit 1N Salzsäure angesäuert. Die
resultierende Suspension wurde in 20 ml Ether aufgenommen und die
Phasen wurden getrennt. Die wässerige
Phase wurde mit drei Teilen von 10 ml Ether extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden über
MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(10 % Methanol/Methylenchlorid), wodurch ein farbloses Öl erhalten
wurde. Das Zerreiben in Hexanen stellte einen weißen Feststoff
bereit, Smp. 168–169 °C.
-
Beispiel 52
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Herstellung von (RS)-4-[2-(4,4-Dimethyl-1-oxid-thiochroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoesäure
-
140
mg (RS)-Methyl-4-[2-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoat,
gelöst
in 5 ml THF/12 ml H2O/13 ml Methanol, wurden
mit 122 mg „Oxon" behandelt. Das Gemisch
wurde bei Raumtemperatur für 20
Stunden gerührt.
Das Gemisch wurde mit 25 ml Wasser verdünnt und in 20 ml Ethylacetat
aufgenommen und die Phasen wurden getrennt. Die wässerige
Phase wurde mit drei Teilen von 10 ml Ethylacetat extrahiert. Die
vereinigten Extrakte wurden über
MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(10 % Methanol/Methylenchlorid), wodurch 110 mg eines farblosen Öls erhalten
wurden.
-
110
mg (RS)-Methyl-4-[2-(4,4-dimethyl-1-oxid-thiochroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoat,
gelöst
in 20 ml THF/5 ml H2O/5 ml Methanol, wurden
mit 200 mg Lithiumhydroxidhydrat behandelt. Das Gemisch wurde bei 40 °C für 6 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde mit 5 ml Wasser verdünnt und auf einen pH von 2
mit 1N Salzsäure
angesäuert.
Die resultierende Suspension wurde in 20 ml Ether aufgenommen und
die Phasen wurden getrennt. Die wässerige Phase wurde mit drei
Teilen von 10 ml Ether extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(10 % Methanol/Methylenchlorid), wodurch eine farbloses Öl erhalten wurde.
Das Zerreiben in Acetonitril stellte 90 mg weißen Feststoff bereit, Smp.
146–146,5 °C.
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Beispiel 53
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Herstellung von (RS)-(E)-4-[3-(4,4-Dimethyl-1,1-dioxid-thiochroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure
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230
mg (RS)-(E)-Methyl-4-[3-(4,4-dimethyl-thiochroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoat,
gelöst
in 15 ml THF/18 ml H2O/20 ml Methanol, wurde
mit 1,86 g „Oxon" behandelt. Das Gemisch
wurde bei Raumtemperatur für
4 Stunden gerührt.
Das Gemisch wurde mit 25 ml Wasser verdünnt und in 50 ml Ethylacetat
aufgenommen und die Phasen wurden getrennt. Die wässerige
Phase wurde mit drei Teilen 20 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden über
MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 190 mg farbloses Öl erhalten
wurden.
-
190
mg (RS)-(E)-Methyl-4-[3-(4,4-dimethyl-1,1-dioxid-thiochroman-6-yl)-oct-1-enyl]-benzoat, gelöst in 20
ml THF/5 ml H2O/5 ml Methanol, wurden mit
200 mg Lithiumhydroxidhydrat behandelt. Das Gemisch wurde bei 40 °C 6 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde mit 5 ml Wasser verdünnt und auf einen pH von 2
mit 1N Salzsäure
angesäuert.
Die resultierende Suspension wurde in 20 ml Ether aufgenommen und
die Phasen wurden getrennt. Die wässerige Phase wurde mit drei
Teilen von 10 ml Ether extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Zerreiben in Hexanen gereinigt,
wodurch ein hellgelber Feststoff erhalten wurde, Smp. 195–206 °C.
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Beispiel 54
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Herstellung von (2,2,4,4-Tetramethyl-chroman-6-yl)-essigsäure
-
5,03
g 6-Acetyl-2,2,4,4-tetramethylchroman (Pat.
US 5,006,550 A ) wurden in
2,67 ml Morpholin gelöst. 0,69
g Schwefel (S
8) wurden zugegeben, gefolgt
von 91 mg p-Toluolsulfonsäurehydrat.
Das Gemisch wurde unter Rückfluß für 22 Stunden
erhitzt. Nach dem Abkühlen
wurden 12 ml Methanol zugegeben. Da Gemisch wurde bei 0 °C für zwei Stunden
gerührt,
dann wurden die flüchtigen
Bestandteile im Vakuum entfernt, wodurch ein dunkel braunes Öl erhalten
wurde, das durch Flashchromatographie gereinigt wurde (SiO
2, 10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 2,9
g eines goldenen Öls
erhalten wurden.
-
Das
Thioamid (2,9 g) wurde in 24 ml Eisessig/3,5 ml Wasser gelöst und wurde
dann mit 2,5 ml konzentrierter Schwefelsäure behandelt. Das Gemisch
wurde unter Rückfluß für 14 Stunden
erhitzt. Nach dem Abkühlen
wurde das Reaktionsgemisch auf 300 ml Eiswasser gegossen und wurde
dann mit drei Teilen von 100 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit einem Teil von 100 ml Wasser und einem Teil von
100 ml gesättigter
wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet
und im Vakuum konzentriert, wodurch ein schwarzer Feststoff erhalten
wurde. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(SiO2, 20 % Ethylacetat/Hexane), wodurch
ein beigefarbener Feststoff erhalten wurde, der aus Hexanen umkristallisiert
wurde (1,9 g). 1H NMR (CDCl3): 7,16 (d,
J = 2,2 Hz, 1H), 6,99 (dd, J = 8,3, 2,2 Hz, 1H), 6,75 (d, J = 8,3
Hz, 1H), 3,57 (s, 2H), 1,82 (s, 2H), 1,34 (s, 6H), 1,33 (s, 6H).
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Beispiel 55
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Herstellung von (RS)-2-(2,2,4,4-Tetramethyl-chroman-6-yl]-heptansäure
-
2,55
ml Diisopropylamin wurden in 60 ml THF gelöst und tropfenweise bei 0 °C mit 7,2
ml Butyllithium (2,5M) behandelt. Nach 30 min bei 0 °C wurde ein
Lösung
aus 1,8 g (2,2,4,4-Tetramethyl-chroman-6-yl)-essigsäure in 8
ml THF eingetropft. Das Reaktionsgemisch wurde bei 0 °C für eine Stunde,
dann bei Raumtemperatur für
30 min gerührt.
Nach dem Abkühlen
zurück
auf 0 °C
wurde ein Lösung
aus 1,42 ml Pentyliodid in 4 ml THF tropfenweise zugegeben. Das
Gemisch wurde bei 0 °C
für eine
Stunde, dann bei Raumtemperatur für zwei Stunden gehalten. Das
Gemisch wurde unter Zugabe von 50 ml Wasser gequencht und der pH
wurde auf 2 mit HCl 1N eingestellt. Das Gemisch wurde mit drei Teilen
von 50 ml Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden mit zwei Teilen von 50 ml Wasser und einem Teil von 50 ml
gesättigter
wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen.
Die organische Phase wurde über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2, 20 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 1,2
g hellgelbes Öl
erhalten wurden. 1H NMR (CDCl3): 7,17 (d,
J = 2,2 Hz, 1H), 7,03 (dd, J = 8,4, 2,2 Hz, 1H), 6,73 (d, J = 8,4
Hz, 1H), 3,45 (t, J = 7,7 Hz, 1H), 2,10-1,90 (m, 1H), 1,81 (s, 2H),
1,80-1,65 (m, 1H), 1,33 (s, 6H), 1,32 (s. 6H), 1,40-1,20 (m, 6H),
0,85 (t, J = 6,9 Hz, 3H).
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Beispiel 56
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Herstellung von (RS)-2-(2,2,4,4-Tetramethyl-chroman-6-yl)-heptanol
-
0,8
g (RS)-2-(2,2,4,4-Tetramethyl-chroman-6-yl)-heptansäure wurden
in 15 ml THF gelöst
und tropfenweise bei 0 °C
mit 12,3 ml 1M BH3·THF in THF behandelt. Das
Gemisch wurde bei 0 °C
für zwei
Stunden gerührt
und wurde dann bei 0 °C
unter vorsichtiger Zugabe eines Teils von 15 ml 3N HCl gequencht.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 30 min gerührt, wurde
dann mit drei Teilen von 75 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert,
wodurch ein gelbes Öl
erhalten wurde. Das Produkt wurde durch Flashchromatographie gereinigt
(SiO2, 10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch
0,5 g hellgelbes Öl
erhalten wurden. 1H NMR (CDCl3): 7,06 (d,
J = 2,2 Hz, 1H), 6,90 (dd, J = 8,3, 2,2 Hz, 1H), 6,75 (d, J = 8,3
Hz, 1H), 3,72 (dd, J = 10,7, 5,7 Hz, 1H), 3,64 (dd, J = 10,7, 8,0
Hz, 1H), 2,75-2,65 (m, 1H), 1,82 (s, 2H), 1,70-1,45 (m, 2H), 1,35 (s, 6H), 1,34 (s,
6H), 1,30-1,15 (m, 6H), 0,83 (t, J = 6,9 Hz, 3H).
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Beispiel 57
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Herstellung von (RS-Methyl-4-[2-(2,2,4,4-tetramethyl-chroman-6-yl)-heptyloxx]-benzoat
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0,5
g (RS)-2-(2,2,4,4-Tetramethyl-chroman-6-yl)-heptanol, gelöst in 35
ml THF, wurden mit 480 mg Triphenylphosphin, 275 mg Methyl-4-hydroxybenzoat
und 0,28 ml Diethylazodicarboxylat behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß für 6 Stunden
erhitzt. Das Gemisch wurde mit 100 ml Ether verdünnt und mit zwei Teilen 30
ml Wasser verdünnt
und mit zwei Teilen von 30 ml Wasser und einem Teil von 30 ml ges. wässeriger
Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über MgSO4 getrocknet.
Die Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt und das resultierende gelbe Öl wurde
durch Flashchromatographie gereinigt (SiO2,
10 % Ethylacetat/Hexane), wodurch 550 mg (RS)-Methyl-4-[2-(2,2,4,4-tetramethyl-chroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoat
als hellgelbes Öl
erhalten wurde.
1H NMR (CDCl3): 7,95
(d, J = 8,8 Hz, 2H), 7,10 (d, J = 2,2 Hz, 1H), 6,94 (dd, J = 8,3,
2,2 Hz, 1H), 6,88 (d, J = 8,8 Hz, 2H), 6,73 (d, J = 8,3 Hz, 1H),
4,20-4,00 (m, 2H), 3,87 (s, 3H), 3,05-2,90 (m, 1H), 1,95-1,85 (m,
1H), 1,82 (s, 2H), 1,70-1,60 (m, 1H), 1,34 (s, 6H), 1,33 (s, 3H),
1,32 (s, 3H), 1,30-1,20 (m, 6H), 0,90-0,80 (m, 3H).
-
Beispiel 58
-
Herstellung von (RS)-4-[2-(2,2,4,4-Tetramethyl-chroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoesäure
-
550
mg (RS)-Methyl-4-[2-(2,2,4,4-tetramethyl-chroman-6-yl)-heptyloxy]-benzoat,
gelöst
in 40 ml THF/10 ml H2O/10 ml Methanol, wurde
mit 600 mg Lithiumhydroxidhydrat behandelt. Das Gemisch wurde bei 40 °C für 6 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde mit 10 ml Wasser verdünnt und auf einen pH von 2
mit 1N Salzsäure
angesäuert.
Die resultierende Suspension wurde in 40 ml Ether aufgenommen und
die Phasen wurden getrennt. Die wässerige Phase wurde mit drei
Teilen von 20 ml Ether extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt und das Rohprodukt wurde durch Zerreiben in Acetonitril
gereinigt, wodurch 510 mg hellgelber Feststoff bereitgestellt wurden,
Smp. 94 bis 96 °C.
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Beispiel 59
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Wirkungen der RAR-selektiven
Retinoide bei der Wiederherstellung von Alveolen in Elastase-induziertem
Emphysem
-
RAR-selektive
Agonisten wurden hinsichtlich ihrer Wirkungen auf die Alveolarwiederherstellung
in dem Rattenmodell von Elastase-induziertem Emphysem bei Ratten
bewertet (D. Massaro et al. Nature Medicine (1997, 3,675). Die Tiere
wurden in Behandlungsgruppen von ungefähr acht eingeteilt. Die Lungenentzündung und
Alveolarschädigung
wurde in männlichen
Sprague-Dawley-Ratten durch eine Einzeleinflößung von Pankreaseelastase
(aus dem Schwein stammend, Calbiochem) 2 U/g Körpermasse induziert. Drei Wochen nach
der Verletzung wurde all-trans-Retinsäure oder RAR-Agonist in Dimethylsulfoxid
(20 mg/ml) gelöst
und bei –20 °C gelagert.
Frisch aufgearbeitete Stammlösungen
wurden täglich
durch Verdünnen
in PBS zu einer Endkonzentration von 2 mg/ml hergestellt. Die Tiere
wurden einmal täglich
mit dem Retinoid durch intraperitoneale Injektion oder oral, ausgehend
von Tag 21 nach der Verletzung, dosiert. Kontrollgruppen wurden
mit Elastase angeregt und 21 Tage später mit Vehikel (DMSO/PBS)
für 14
Tage behandelt. Die Tiere wurden 24 Stunden nach der letzten Dosierung
durch Ausblutung unter tiefer Anästhesie
getötet.
-
Die
Lungen wurden mit 10 % neutral gepuffertem Formalin durch intratracheale
Einflößung bei
einer konstanten Geschwindigkeit (1 ml/g Körpermasse/mm) inflatiert. Die
Lunge wurde entfernt und in Fixiermittel für 24 Stunden vor dem Bearbeiten
eingetaucht. Standardverfah ren wurden verwendet, um 5 μm Paraffinabschnitte
herzustellen. Die Abschnitte wurden mit Hematoxylin und Eosin (H%E)
eingefärbt.
Die computergesteuerte Morphometrieanalyse wurde durchgeführt, um
die durchschnittliche Alveolengröße und Alveolenzahl zu
bestimmen (Tabelle 1).
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Tabelle 1
-
Daten
werden für
(RS)-(E)-4-[3-(5,5,8,8-Tetramethyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-2-yl)-oct-1-enyl]-benzoesäure angegeben: