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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung
einer Flüssigkeit
mit ultrafeinen, zusammengesetzten Partikel, sowie ein Gerät zur Herstellung
derselben.
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Vor
kurzem wurden ultrafeine Partikel, deren Durchmesser im Submikrometerbereich
oder darunter liegt und die mindestens ein Material ausgewählt aus
organischen Polymeren, Metallen und anorganischen Verbindungen umfassen,
als Material mit einer hohen Funktionalität und als ein Material mit
hochwertigen physikalischen Eigenschaften entwickelt. In diesem
Zusammenhang sind insbesondere zusammengesetzte, ultrafeine Partikel
anzumerken, in denen unterschiedliche Arten von organischen Polymeren
gleichförmig
aggregiert sind, das heißt
zusammengesetzte, ultrafeine Partikel, bei denen mindestens ein
ultrafeines Partikel mit einem Durchmesser im Nanometerbereich,
das aus organischen Polymeren, Metallen und anorganischen Verbindungen
ausgewählt
ist, gleichförmig
aggregiert und gebunden ist.
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Eine
Flüssigkeit
mit solchen zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln (z.B. ein zusammengesetztes, ultrafeines
Partikel aus organischem Polymer und anorganischer Verbindung) wird
herkömmlicherweise
mit dem folgenden Verfahren hergestellt: unter Verwendung eines
Brech- und Dispersionsgeräts,
das mit einem Hauptkörper
mit zwei Düsenabschnitten
ausgestattet ist, wird eine Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
bei der es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der die gewünschten
Mengen an feinen Partikeln aus organischem Polymer und anorganischer
Verbindung gemischt sind, unter einem hohen Druck in den Hauptkörper eingeführt und
es wird ein zusammengesetztes, ultrafeines Partikel hergestellt,
indem die beiden Düsenabschnitte
zur Einspritzung der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
mit einer hohen Geschwindigkeit und Kreuzung/Kollision der Flüssigkeit
gebracht werden.
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Mit
einem Verfahren, bei dem das vorstehend beschriebene Brech- und
Dispersionsgerät
verwendet wird, ist es möglich,
die Partikel aus organischem Polymer und anorganischer Verbindung
zu brechen und dispergieren, bis sie den Zustand von ultrafeinen
Partikeln annehmen. Die Herstellung eines zusammengesetzten, ultrafeinen
Partikels, bei dem zusammenmgesetzte, ultrafeine Partikel aus anorganischer
Verbindung auf der Nanoebene gleichförmig dispergiert und mit einem
organischen Polymer aggregiert sind, hat sich jedoch als schwierig
erwiesen.
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Die
vorliegende Erfindung bietet ein Verfahren, mit dem zusammengesetzte, ultrafeine
Partikel, in denen unterschiedliche organische Polymere gleichförmig aggregiert
sind, und eine Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln, in der mindestens
ein ultrafeines Partikel im Nanobereich aus Metall und anorganischer
Verbindung ausgewählt
und gleichförmig
dispergiert und gebunden ist, auf eine einfache Weise und in großen Mengen
hergestellt werden können
sowie ein Gerät
zur Herstellung derselben.
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Erfindungsgemäß ist ein
Verfahren zur Herstellung einer Flüssigkeit mit zusammengesetzten,
ultrafeinen Partikeln vorgesehen, das die Schritte umfasst:
Zubereitung
eines Dispersionsmittels, bei dem es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der ultrafeine Partikel aus voneinander unterschiedlichen
Materialien dispergiert sind,
Einführung des Dispersionsmittels
unter einem hohen Druck in einer erste Kammer und eine zweite Kammer mit
einem Einlaß bzw.
Auslaß,
Anlegen
von Hochfrequenzspannung an die erste und zweite Kammer, wodurch
innerhalb der ersten und zweiten Kammer umlaufendes Dispersionsmittel
angeregt wird,
Anlegen von Gleichstromspannung an jedes angeregte
Dispersionsmittel auf der nachgeschalteten Seite relativ zur Stelle,
an der die Hochfrequenzspannung angelegt wird, und Elektrifizierung
jedes Dispersionsmittels mit voneinander unterschiedlicher Polaritäten, und
Aggregation
und Bindung durch Anregungstransfer sowie elektrostatische Aggregation
ultrafeiner Partikeln miteinander in der Flüssigkeit in deren Kollisionsfeld
durch Einspritzung des mit voneinander unterschiedlichen Polaritäten elektrifizierten
Dispersionsmittels mit einer hohen Geschwindigkeit durch zwei elektrisch
voneinander isolierte Düsenabschnitte
und Kreuzung/Kollision miteinander.
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Darüber hinaus
bietet die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer
Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln, das die Schritte umfasst:
Herstellung
eines ersten Dispersionsmittels, in dem ultrafeine Partikel bestehend
aus mindestens einem Material ausgewählt aus organischen Polymeren,
Metallen und anorganischen Verbindungen, dispergiert sind,
Herstellung
eines zweiten Dispersionsmittels, bei dem es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der mindestens eine Art von ultrafeinen Partikeln aus
organischem Polymer dispergiert ist,
Einführung des ersten bzw. zweiten
Dispersionsmittels unter einem hohen Druck in die erste bzw. zweite
Kammer mit einem Einlaß/Auslaß,
Anlegen
von Hochfrequenzspannung an die erste und zweite Kammer, Anregung
des ersten bzw. zweiten Dispersionsmittels, welche in der ersten
bzw. zweiten Kammer umlaufen,
Anlegen von Gleichstromspannung
an das erste und zweite Dispersionsmittel auf der nachgeschalteten
Seite relativ zu der Stelle, an der die Hochfrequenzspannung angelegt
wird, und Elektrifizieren der einzelnen Dispersionsmittel mit voneinander
unterschiedlichen Polaritäten,
und
Aggregation und Bindung durch Anregungstransfer sowie elektrostatische
Aggregation von ultrafeinen Partikeln miteinander in dem ersten
und zweiten Dispersionsmittel in dessen Kollisionsfeld durch Einspritzung
des ersten und zweiten Dispersionsmittels, die mit voneinander unterschiedlichen
Polaritäten
elektrifiziert sind, mit einer hohen Geschwindigkeit durch zwei
elektrisch voneinander isolierte Düsenabschnitte und Kreuzung/Kollision
miteinander.
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Außerdem bietet
die vorliegende Erfindung ein Gerät zur Herstellung einer Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln, bestehend aus:
eine
erste Kammer mit einem Einlaß/Auslaß, in die
ein Dispersionsmittel eingeführt
wird, und das Dispersionsmittel besteht aus einer Flüssigkeit,
in der ultrafeine Partikel aus voneinander unterschiedlichen Materialien dispergiert
sind,
eine zweite Kammer mit einem Einlaß/Auslaß, in die das Dispersionsmittel
eingeführt
wird,
ein Aggregations-/Bindungsmittel mit zwei voneinander
elektrisch isolierten Düsenabschnitten
zur Einführung des
Dispersionsmittels, das in der ersten und zweiten Kammer umläuft, Einspritzung
dieser Dispersionsmittel und Kreuzung/Kollision miteinander,
eine
Hochfrequenzquelle zum Anlegen einer Hochfrequenzspannung an das
Dispersionsmittel, das in der ersten und zweiten Kammer umläuft, mit
Hilfe eines Isolierbauteils, durch das Hochfrequenz geleitet werden
kann, und
eine Gleichstromquelle, die an ein Bauteil angeschlossen
ist, das sich am Düsenabschnitt
auf der nachgeschalteten Seite einer Flußrichtung des Dispersionsmittels
relativ zu der Stelle befindet, an der die Hochfrequenzspannung
angelegt wird.
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Und
darüber
hinaus bietet die vorliegende Erfindung ein Gerät zur Herstellung einer Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln, bestehend aus:
erstes
Dispersionsmittel-Herstellungsmittel zur Herstellung eines ersten
Dispersionsmittels, bei dem es sich um eine Flüssigkeit handelt, in der ultrafeine
Partikel bestehend aus mindestens einem Material ausgewählt aus
organischen Polymeren, Metallen und anorganischen Materialien dispergiert
sind,
zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmittel zur Herstellung
eines zweiten Dispersionsmittels, bei dem es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der ultrafeine Partikel aus mindestens einem organischen
Polymer dispergiert sind.
eine erste Kammer mit einem Einlaß/Auslaß, in die
das unter Druck stehende erste Dispersionsmittel vom ersten Dispersionsmittel-Herstellungsmittel
kommend eingeführt
wird,
eine zweite Kammer mit einem Einlaß/Auslaß, in die das unter Druck stehende
zweite Dispersionsmittel vom zweiten Dispersionsmittel-Herstellungsmittel
kommend eingeführt
wird,
einem Aggregations-/Bindungsmittel mit zwei voneinander
elektrisch isolierten Düsenabschnitten
zur Einführung
des ersten bzw. zweiten Dispersionsmittels, die in der ersten bzw.
zweiten Kammer umlaufen, und Einspritzung dieser Dispersionsmittel
und Kreuzung/Kollision miteinander,
eine Hochfrequenzquelle
zum Anlegen einer Hochfrequenzspannung an jedes Dispersionsmittel,
die in der ersten und zweiten Kammer umlaufen, mit Hilfe eines Isolierbauteils,
durch das Hochfrequenz geleitet werden kann, und
eine Gleichstromquelle,
die an ein Bauteil angeschlossen ist, das sich am Düsenabschnitt
auf der nachgeschalteten Seite einer Flussrichtung des ersten und
zweiten Dispersionsmittels relativ zu der Stelle befindet, an der
die Hochfrequenzspannung angelegt wird.
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Diese
Zusammenfassung der Erfindung beschreibt nicht notwendigerweise
sämtliche
notwendigen Merkmale, so dass die Erfindung auch eine Unter-Kombination
der beschriebenen Merkmale darstellen kann.
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Besser
verständlich
wird die Erfindung anhand der folgenden detaillierten Beschreibung
unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen, in denen:
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1 eine
schematische Draufsicht auf ein Gerät zur Herstellung von zusammengesetzten,
ultrafeinen Partikeln nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt,
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2 eine
Schnittansicht des in 1 enthaltenen Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus zeigt,
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3 eine
Schnittansicht eines anderen Verwendungszwecks des Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus
der 2 zeigt,
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4 eine
Schnittansicht des Hauptteils einer in 1 enthaltenen
ersten Kammer (oder einer zweiten Kammer) zeigt,
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5 eine
Schnittansicht eines Aggregations-/Bindungsmechanismus für ultrafeine
Partikel zeigt, der in dem Herstellungsgerät der 1 enthalten
ist,
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6 eine
schematische Draufsicht auf ein Gerät zur Herstellung eines zusammengesetzten,
ultrafeinen Partikels nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt, und
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7 eine
Schnittansicht eines zweiten, in 6 enthaltenen
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus
zeigt.
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Nachfolgend
werden ein Verfahren zur Herstellung einer Flüssigkeit mit zusammengesetzten,
ultrafeinen Partikeln und das zugehörige, erfindungsgemäße Herstellungsgerät ausführlich und
unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen erläutert.
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(Erste Ausführungsform)
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1 zeigt
eine schematische Draufsicht auf ein Gerät zur Herstellung von zusammengesetzten,
ultrafeinen Partikel nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, 2 zeigt eine Schnittansicht
des in 1 enthaltenen Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus, 3 zeigt
eine Schnittansicht eines anderen Verwendungszwecks des Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus
der 2, 4 zeigt eine Schnittansicht
des Hauptteils einer in 1 enthaltenen ersten Kammer
(oder einer zweiten Kammer), und 5 zeigt
eine Schnittansicht eines Aggregations-/Bindungsmechanismus für ultrafeine
Partikel, der in dem Herstellungsgerät der 1 enthalten
ist.
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Ein
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 ist über ein
Rohr 61 und zwei Verzweigungsrohre 62a und 62b mit
einem Lademechanismus 30 verbunden. Diese Verzweigungsrohre 62a und 62b bestehen beispielsweise
aus einem Isoliermaterial, wie Polyimid. Der Lademechanismus 30 enthält zwei
Rohre 63a und 63b und ist über diese Rohre 63a und 63b mit
einem Aggregations-Bindungsmechanismus für ultrafeine Partikel verbunden.
Die Rohre 63a und 63b bestehen beispielweise aus
einem elektrisch leitfähigen Material,
wie Edelstahl, und sind auf ihrer Innenwand mit einer dünnen Platin-
oder Goldfolie beschichtet.
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Der
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 hat beispielsweise,
wie in 2 und 3 dargestellt, einen Hauptblock 5 mit
einem rechteckig-geformten Oberteil-Loch 3 und einem rechteckig-geformten Unterteil-Loch 4 in
Flüssigkeitsverbindung
mit einem Hohlraumanteil 2 in einer vierseitigen Pyramide,
und über und
unter dem Hohlraumanteil 2, einen Hauptkörper 8 mit
Ober- und Unterteil-Blöcken 6 und 7,
die in das obere und untere rechteckig-geformte Loch 3 und 4 eingreifen
und dort befestigt sind. Hierbei ist anzumerken, dass der Durchmesser
der oberen und unteren Öffnungen
des in vierseitigen Pyramide geformten Hohlraumanteils 2 kleiner
als der Durchmesser der rechteckiggeformten Löcher 3 und 4 ist.
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Ein
Vielzahl von, beispielweise, zwei Düsenabschnitten 9a und 9b wird
so ausgebildet, dass diese jeweils dem Hauptblock 5 gegenüber liegen,
der sich auf der Zwischeninnenfläche
des Hohlraumanteils 2 befindet. Vorzugsweise besitzen die
Mündungen
der Spitzen (Abgabeauslaß)
dieser Düsenabschnitte 9a und 9b einen
Durchmesser im Bereich von einigen Mikrometern bis hundert-und-einige-zehn
Mikrometer zur Steigerung einer Einspritzgeschwindigkeit von Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
bei der es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der die gewünschten
Mengen von voneinander unterschiedlichen Materialien gemischt werden.
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An
der oberen Fläche
des oberen Blocks 6 ist ein Schraubenloch 10 ausgebildet.
Das nachfolgend beschriebene Rohr ist in und an diesem Schraubenloch 10 verschraubt,
befestigt und angeschlossen. Das Schraubenloch 10 befindet
sich über
einen Durchgang 11 mit der Gestalt eines umgekehrten Kegels
in Flüssigkeitsverbindung
mit zwei Verzweigungsdurchgängen 12a und 12b.
Die betreffenden Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b erstrecken
sich von Oberteil-Block 6 durch den Hauptblock 5 bis
zu den Spitzenflächen der
beiden Düsenabschnitte 9a und 9b und
die Mündungen
auf diesen Spitzenoberflächen
sind verschlossen.
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Die
betreffenden Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b an
der Basis der Düsenabschnitte 9a und 9b sind
mit Öffnungsabschnitten 13a bzw. 13b zur
Beschleunigung einer Fluidgeschwindigkeit der in die betreffenden
Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b eingeführten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
ausgestattet.
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Im
Hinblick auf die Düsenabschnitte
wird eine Vielzahl von Düsenabschnitten,
d.h. drei oder mehr, verwendet. Die Vielzahl von Düsenabschnitten
ist am Hauptblock 5 montiert, beispielsweise an den isoperimetrischen
Winkeln auf dem Kreisbahnverlauf der Ebene, beispielsweise, im Falle
von zwei Düsenabschnitten
sind die Düsenabschnitte
am Hauptblock 5 im Winkel von 180 Grad montiert, im Falle
von drei Düsenabschnitten im
Winkel von 120 Grad und im Falle von vier Düsenabschnitten im Winkel von
90 Grad. Insbesondere im Hinblick auf die Kollision von Einspritzflüssen der
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
in einer ausgewogenen Weise und mit höherer Energie sind die Düsenabschnitte
bevorzugt in gerader Anzahl, wie 2, 4, 6, an dem Körper montiert.
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Zwar
kann die Vielzahl von Düsenabschnitten
so am Hauptblock 5 montiert sein, dass Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
in einer horizontalen Richtung eingespritzt und miteinander gekreuzt
und zur Kollision gebracht werden können, sind diese vorzugsweise
so am Hauptblock 5 montiert, dass die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
in einer schrägen
Richtung eingespritzt und miteinander gekreuzt und zur Kollision
gebracht werden. Wenn eine solche Konfiguration ausgebildet wird,
wird der Kollisionsbereich der Einspritzflüsse der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
von der Vielzahl von Düsenabschnitten
aus oder der Kollisionsbereich des Einspritzflusses zu dem Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil
erweitert. Darüber
hinaus kann verhindert werden, dass der Düsenabschnitt und der Hauptblock
durch die Einspritzflüsse
von den Düsen
auf der gegenüberliegenden
Seite beschädigt
werden.
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Dabei
ist anzumerken, dass O-Ringe 14a und 14b in den
Verzweigungsdurchgängen 12a und 12b an der
Verbindungslinie des oberen Blocks 6a und des Hauptblocks 5 zwischengeschaltet
sind.
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An
der Unterseite des unteren Blocks 7 ist ein Schraubenloch 15 vorgesehen.
Dieses Schraubenloch 15 steht über ein kreisrundes zylindrisches
Loch 16 in Flüssigkeitsverbindung
mit dem Hohlraumabschnitt 2 des Hauptblocks 5.
Dabei ist anzumerken, dass das Rohr 61 in dem Schraubenloch 15 des
unteren Blocks 7 verschraubt, befestigt und angeschlossen
ist.
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Ein
Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 aus
einem Material, dessen Oberflächensteifigkeit
mindestens größer als
die Oberflächensteifigkeit
eines Materials in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
(beispielweise, Partikel) ist, reicht durch den Hauptblock 5 und
wird auf eine an- und abnehmbare Weise in den Hohlraumabschnitt 2 eingeführt.
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Wenn
das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 in
den Hohlraumabschnitt 2 eingeführt ist, befindet sich das
Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 im
Einspritzfluss-Kreuzungsabschnitt
der beiden von den Düsenabschnitten 9a und 9b aus
eingespritzten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
und die Einspritzflüsse
der diesbezüglichen
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
werden im wesentlichen an den beiden Seiten des Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteils 17 zur
Kollision gebracht.
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Als
das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 kann
ein Bauelement aus einem Material verwendet werden, dessen Oberflächensteifigkeit
mindestens größer als
die Oberflächensteifigkeit
des feinen Partikels in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
ist. Falls es sich bei dem gewünschten
Material in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
jedoch um eine Vielzahl von Materialien handelt, ist es notwendig,
dass steifste Material als Bezugsmaterial zu verwenden und das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil
aus einem steiferen Material als das Bezugsmaterial auszubilden.
Vorzugsweise wird das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil
aus einem aus Metall wie Eisen bestehenden Substrat hergestellt,
auf dessen Oberfläche
eine große
Anzahl von Diamantpartikeln, Kobalt oder Sinterdiamant und Hartmetall-gesinterter
Kompakt galvanisch abgeschieden wird, um auf diese Weise die Brechkraft
der Materialien in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
(insbesondere, Partikel aus Metall- und anorganischem Material)
und des Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteils
durch Verringerung des Abriebs durch den Einspritzfluss der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
zu steigern. Vorzugsweise wird ein Substrat aus einem Metall, auf
dessen Oberfläche
eine große
Anzahl von Diamantpartikeln galvanisch abgeschieden ist, in eine Struktur
gebracht, bei der eine große
Anzahl von Diamantpartikeln mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser
von 5 bis 10 μm
auf dem Substrat aus einem Metall mit dem Flächenbedeckungsverhältnis von
70% oder mehr galvanisch abgeschieden ist. Insbesondere ist ein
Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil
aus einem Sinterdiamanten bevorzugt, da in diesem Fall die Effizienz
der Energieumwandlung bei der Kollision der Einspritzflüsse der
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
in die Brechkraft hoch ist und eine vorzügliche Abriebfestigkeit besteht.
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Im
Hinblick auf die Form des Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteils 17 ist
dieses bevorzugt in einer Form mit einer den Mündungsanteilen gegenüber gelegenen
Oberfläche
(Kollisionsoberfläche),
deren Anzahl der Anzahl der Düsen
entspricht, ausgebildet, beispielsweise in der Form eines Dreikantstabs.
Dessen Kollisionsenergie kann auf eine effizientere Weise in die
Brechkraft von Materialien in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit (insbesondere,
Partikel aus Metall- und anorganischen Materialien) umgewandelt
werden, wenn die von der Vielzahl der Düsenabschnitte aus eingespritzten
Einspritzflüsse
der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
an dem Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteils
unter Verwendung eines solchen Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteils
zur Kollision gebracht werden.
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Wie
in 1 dargestellt, ist das Rohr 18, in das
die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
eingeführt
wird, in das Schraubenloch 10 des oberen Blocks 6 eingeschraubt
und mittels einer Schraubenmutter 9 an ihm befestigt und
fixiert. Im Rohr 18 ist eine Hochdruck-Förderpumpe 20 zwischengeschaltet.
Auf der der Hochdruck-Förderpumpe 20 vorgeschalteten
Seite des Rohrs 18 ist ein Ventil 21 zwischengeschaltet.
Ein Überleitrohr 22 zweigt
von dem in das Schraubenloch 15 des Unterteilblock 7 eingeschraubten
und an diesem befestigten Rohr 61 ab und dessen Spitze
ist an die Hochdruck-Förderpumpe 20 angeschlossen.
Im Überleitrohr 22 sind
auf der Seite des Überleitrohrs 22 in
der Nähe
der Abzweigstelle des Überleitrohrs 22 bzw.
zwischen den Anteilen des Rohrs 61 auf der nachgeschalteten
Seite des Rohrs 61 zwei Ventile 23 bzw. 24 zwischen
geschaltet.
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Der
Lademechanismus 30 ist mit Stützbrettern 31a und 31b ausgestattet,
die parallel zueinander ausgerichtet sind. Auf diesen Stützbrettern 31a und 31b befinden
sich jeweils zwei (insgesamt vier) durchgehende (nicht dargestellt),
die einander gegenüber
liegend münden.
Vier Gelenkbauteile 34, bestehend aus dem kreisrunden zylindrischen
Anteil 32 und einem kleinerer kreisrunden zylindrischen
Anteil 33, der an diesem kreisrunden zylindrischen Anteil 32 in
konzentrischer Form befestigt ist, sind in die durchgehenden Löcher (nicht dargestellt)
der Stützbretter 31a und 31b eingeführt, so
dass sich die kleineren kreisrunden zylindrischen Anteile 33 auf
den Spitzenseiten der gegenüberliegenden
Flächen
dieser Stützbretter 31a und 31b befinden
und die Schrittanteile der kreisrunden zylindrischen Anteile 32 und
der kleineren kreisrunden zylindrischen Anteile 33 die
gegenüberliegenden
Seiten der Stützbretter 31a und 31b berühren. An
den Endflächen
der betreffenden kleineren kreisrunden zylindrischen Anteile 33 sind
Schraubenlöcher
(nicht dargestellt) ausgebildet. Auf den Endflächen der betreffenden kreisrunden
zylindrischen Anteile 32 sind konvexe Anteile 35 mit
einer kreisrunden zylindrischen Form vorgesehen und die konvexen
Anteile 35 befinden sich durch Durchgänge 36 mit einem kleinen
Durchmesser in Flüssigkeitsverbindung
in den Schraubenlöchern
(nicht dargestellt) der kleineren kreisrunden zylindrischen Anteile 33.
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Jeweils
eine von zwei Kappen 37 aus einem Isoliermaterial, wie
Nylon oder ähnlichem,
bedecken die und sind befestigt an den beiden Endabschnitten einer
ersten kreisrunden zylindrischen Kammer 38 bzw. einer zweiten
kreisrunden zylindrischen Kammer 39. Die beiden Endabschnitte
der ersten und zweiten kreisrunden zylindrischen Kammer 38 und 39 sind
so ausgebildet, dass sie parallel zueinander zwischen den Stützbrettern 31a und 31b angeordnet
sind, indem diese Endabschnitte in die konvexen Anteile 35 der
kreisrunden zylindrischen Anteile 32 des Gelenkbauteils 34 eingeführt sind.
Die erste und zweite Kammer 38 und 39 bestehen beispielsweise
aus Edelstahl. Dabei ist anzumerken, dass in der Nähe des Einlasses/Auslasses
der beiden Enden in Längsrichtung
in der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 Durchgänge 40 vorgesehen
sind, die den Querschnitt verkleinern. In der Mitte der betreffenden
Kappen 37 münden
kleinere Löcher,
die in Flüssigkeitsverbindung
mit den Durchgängen 40 der
ersten und zweiten Kammer 38 und 39 und dem Durchgang 36, der
einen kleineren Durchmesser besitzt, des Gelenkbauteils 34 stehen.
Die Innenfläche,
an der die Durchgänge 40 der
ersten und zweiten Kammer 38 und 39 ausgebildet
sind, ist mit einer dünnen
Folie 38f (39f) aus Platin (oder Gold) beschichtet,
wie in 4 dargestellt ist.
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Acht
Abstandsstäbe 41 mit
Schraubenlöchern
an beiden Endanteilen sind so angeordnet, dass sie die erste und
zweite Kammer 38 und 39 zwischen den Stützbrettern 31a und 31b umgeben
und parallel zueinander verlaufen. Von den gegenüberliegenden Seiten und den
gegenüberliegenden
Seiten der Stützbretter 31a und 31b sind
acht Schrauben 42 sind in die Schraubenlöcher der
beiden Endanteile des Abstandsstabs 42 eingeschraubt und
daran befestigt. Durch die Anordnung dieser Abstandsstäbe 41 relativ
zu den Stützbrettern 31a und 31b und
die Verschraubung und Befestigung der Abstandsstäbe 41 durch die Schrauben 42 werden die
kreisrunden zylindrischen Anteile 32 der Gelenkbauteile 34 dahingehend
bewegt, dass sie sich näher
an der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 befinden,
deren zwei Endabschnitte in die konvexen Anteile 35 dieser
kreisrunden zylindrischen Anteile 32 eingeführt sind
und zwischen den Stützbrettern 31a und 31b befestigt sind,
wobei auch die Stützbretter 31a und 31b im
vorgegebenen Intervall voneinander fixiert sind.
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Die
gewindegeschnittenen Spitzenabschnitte der beiden Verzweigungsrohre 62a und 62b sind
eingeschraubt in und befestigt an den Schraubenlöchern der kleineren kreisrunden
zylindrischen Anteile 33 der beiden an der Seite des Stützbretts 31a montierten Gelenkbauteile 34 und
mit einer Schraubenmutter 43 fest und haltbar angekoppelt
und fixiert. Der gewindegeschnittene eine Endabschnitt der beiden
Rohre 63a und 63b ist eingeschraubt in und befestigt
an dem Schraubenloch des kleineren kreisrunden zylindrischen Anteils 33 der beiden
an der Seite des Stützbretts 31b montierten
Gelenkbauteile 34 und mit einer Schraubenmutter 44 fest und
haltbar gekoppelt und fixiert.
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Ein
Kammerträger 45 dient
zur Abstützung
der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 in der
Nähe des Zentrums,
wie in 4 dargestellt ist. Beispielsweise ist ein kreisrundes
zylindrisches Hochfrequenzversorgungsbauteil 46 aus einem
elektrisch leitfähigen
Material, wie Kupfer oder ähnlichem,
in der Nähe
um das Zentrum der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 angebracht,
wo sich der Kammerträger
befindet. Ein kreisrundes zylindrisches Isolierbauteil 47,
durch das Hochfrequenz geleitet werden kann, ist an den betreffenden
inneren Umfangsflächen
des Hochfrequenzversorgungsbauteils 46 mit einer kreisrunden
zylindrischen Gestalt angebracht und kontaktiert direkt mit der äußeren Umfangsfläche der
Kammern 38 und 39. Dabei ist zu beachten, dass
das kreisrunde zylindrische Hochfrequenzversorgungsbauteil 46 und
das kreisrunde zylindrische Isolierbauteil 47 in Richtung
ihrer Achse in zwei Teile geteilt sind und in der Nähe des Zentrums
dieser Kammern 38 und 39 durch Einpassen von oben
und von unten angebracht sind. Hochfrequenzversorgungsanschlüsse 48 sind
in die betreffenden Hochfrequenzversorgungsbauteile 44 eingeschraubt
und daran befestigt und werden mit Schraubenmuttern 49 fixiert.
Bezugnehmend auf zwei Verdrahtungen 50 ist das eine Ende
derselben an den Hochfrequenzversorgungsanschluss 48 angeschlossen
und das andere Ende derselben an eine Hochfrequenzquelle 51 angeschlossen.
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Das
Isolierbauteil 47 ist beispielsweise aus Fluorharz, wie
Polytetrafluorethylen oder ähnlichem,
oder Polyvinylchloridharz oder Keramik, wie Aluminiumoxid oder Zirkondioxid,
hergestellt. Darüber
hinaus besitzt das Isolierbauteil 47 vorzugsweise eine
Dicke von 50 bis 500 μm.
Wegen dieser Konfiguration des Isolierbauteils 47 kann
eine durch die Verdrahtung 50 und den Versorgungsanschluss 48 zu
dem kreisrunden zylindrischen Versorgungsbauteil 46 gelieferte
Hochfrequenzspannung auf eine effiziente Weise an die erste und zweite
Kammer 38 und 39 angelegt werden und es kann verhindert
werden, dass der Gleichstrom aus dem elektrifizierten Dispersionsmittel,
das in der ersten und zweiten Kammer umläuft, rückwärts durch den Hochfrequenzdurchgang
fließt
und in die Hochfrequenzquelle 51 fließt und diese beschädigt.
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Eine
Gleichstromquelle 52 ist an den Rohren 63a und 63b angeschlossen,
die an ein Bauteil auf der nachgeschalteten Seite in der Flussrichtung
des Dispersionsmittels relativ zu der Stelle, an der die Hochfrequenzspannung
angelegt wird, gekoppelt sind, beispielsweise durch die Verdrahtungen 53 und 54 so
mit der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 gekoppelt
sind, dass die eine positiv geladen ist und die andere negativ geladen
ist.
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Dabei
ist anzumerken, dass die erste und zweite Kammer 38 und 39 nicht
darauf beschränkt
sind, aus einem elektrisch leitfähigen
Material zu bestehen. Beispielsweise können die erste und zweite Kammer 38 und 39 auch
so konfiguriert sein, dass ein Durchgang vorgesehen ist, der den
Querschnitt in der Nähe
des Einlasses/Auslasses der beiden Enden in Längsrichtung innerhalb des kreisrunden
zylindrischen Körpers
aus einem elektrisch leitfähigen
Material, wie Edelstahl oder ähnlichem,
verengt und durch Beschichtung mit einer dünnen Folie aus einem Isoliermaterial,
durch das auf der Innenfläche,
wo sich dieser Durchgang befindet, Hochfrequenz geleitet werden
kann. In diesem Fall ist ein durch die Verdrahtung an die Hochfrequenzquelle
angeschlossener Hochfrequenzversorgungsanschluss direkt an dem kreisrunden
zylindrischen Körper
montiert. Bei der ersten und zweiten Kammer mit dieser Konfiguration
kann durch Einsatz der dünnen
Folie verhindert werden, dass der Gleichstrom rückwärts von dem elektrifizierten
Dispersionsmittel zu der Hochfrequenzquelle fließt, ähnlich wie bei dem kreisrunden
zylindrischen Isolierbauteil 47, bei dem Hochfrequenzspannung
auf die in 4 dargestellte Weise geleitet
werden kann, und es wird eine vereinfachte Struktur realisiert.
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Darüber hinaus
beschränken
sich die Anschlussstellen der Verdrahtungen 53 und 54 der
Gleichstromquelle 52 nicht auf die Rohre 63a und 63b.
Beispielsweise kann die Verdrahtung der Gleichstromquelle auch an
der aus einem elektrisch leitfähigen
Material bestehenden ersten und zweiten Kammer 38 und 39 auf
der nachgeschalteten Seite in Flussrichtung des Dispersionsmittels
im Vergleich zu der Stelle, an der die Hochfrequenz angelegt wird,
angeschlossen sein. Darüber
hinaus kann die Verdrahtung der Gleichstromquelle an den ersten
und zweiten Block 73a und 73b des an späterer Stelle
beschriebenen Aggregations-Bindungsmechanismus 70 angeschlossen
sein. In diesem Fall bilden der erste und zweite Block 73a und 73b des
Aggregations-/Bindungsmechanismus 70 eine Form der gemeinsamen
Nutzung ein und desselben Lademechanismus. Wird die Gleichstromquelle
auf diese Weise angeschlossen, wird die Länge der Rohre 63a und 63b vorzugsweise
verkürzt,
um das Dispersionsmittel bis zu den Durchgängen des ersten und zweiten
Blocks, an die durch die erste und zweite Kammer 38 und 39 Hochfrequenz
angelegt wird, im Anregungszustand zu halten.
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Der
Aggregations-/Bindungsmechanismus 70 besitzt beispielsweise,
wie in 5 dargestellt ist, einen rechteckig-geformten
Hauptblock 72, bei dem es sich um ein Stützkörper mit
einem rechteckigen Loch 71 handelt, das auf beiden Seiten
zu den Stirnseiten geöffnet
ist, sowie ersten und zweiten Block 73a und 73b;
die so montiert sind, dass sie das rechteckige Loch 71 auf
den Stirnseiten der beiden Seiten dieses Hauptblocks 72 umgeben.
Der rechteckig-geformte Hauptblock 72 besteht aus einem
Isoliermaterial, beispielsweise Nylon oder ähnliches. Der erste und zweite
Boock 73a und 73b bestehen aus einem elektrisch
leitfähigen
Material, beispielsweise Edelstahl oder ähnliches. Dabei ist anzumerken,
dass die Außenfläche des
ersten und zweiten Blocks 73a und 73b mit einer
Isolierfolie beschichtet sein kann. Der erste und zweite Block 73a und 73b besitzen
rechteckig-geformte hervorstehende Anteile 74a und 74b,
die auf der Fläche
gegenüber
dem Hauptblock 72 ausgebildet sind, und diese hervorstehenden
Anteile 74a und 74b passen in das rechteckige
Loch 71 des Hauptblocks 72.
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Aus
dem ersten und zweiten Block 73a und 73b stehen
zwei Düsenabschnitte 75a und 75b so
vor, dass sie in dem rechteckigen Loch 71 einander gegenüber liegen.
Vorzugsweise verlaufen diese Düsenabschnitte 75a und 75b in
einem gewünschten
Winkel schrägt
nach unten aus einem ähnlichen
Grund wie bei dem bereits vorstehend beschriebenen Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1.
Vorzugsweise besitzen die Mündungen
(Abgabeauslass) der Spitze dieser Düsenabschnitte 75a und 75b einen
Durchmesser im Bereich von einigen Mikrometern bis einhundert-und-einige-zehn
Mikrometer, um auf diese Weise die Einspritzgeschwindigkeit des
Dispersionsmittels zu erhöhen.
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Am
oberen Anteil des ersten bzw. zweiten Blocks 73a bzw. 73b mündet jeweils
ein Schraubenloch 76a bzw. 76b. Diese Schraubenlöcher 76a und 76b stehen
in Flüssigkeitskontakt
mit den Durchgängen 78a und 78b,
die durch Löcher 77a und 77b mit
der Form eines umgekehrten Kegels im ersten und zweiten Block 73a und 73 gebildet
werden. Diese Durchgänge 78a und 78b verlaufen
bis zu den Spitzenflächen
der beiden Düsenabschnitte 75a und 75b und
münden
auf diesen Spitzenflächen.
Die Innenflächen
der Löcher 77a und 77b mit
der Form eines umgekehrten Kegels und der Durchgänge 78a und 78b sind
mit einer dünnen
Folie aus Platin oder Gold beschichtet. Öffnungsanteile 79a und 79b zur
Beschleunigung der Flussgeschwindigkeit des in die betreffenden
Durchgänge 78a und 78b eingeführten Dispersionsmittels
sind in die betreffenden Durchgänge 78a und 78b zwischengeschaltet,
die sich an der Basis der Düsenabschnitte 75a und 75b befinden.
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An
der Unterfläche
des Hauptblocks 72 ist ein nach innen verlaufendes Schraubenloch 80 vorgesehen.
Dieses Schraubenloch 80 befindet sich über ein kegelförmiges Loch 81 und
ein kreisrund zylindrisches Loch 82 in Flüssigkeitsverbindung
mit dem rechteckigen Loch 71 des Hauptblocks 72.
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Die
einen Endanteile der Rohre 63a und 63b sind an
den beiden Gelenkbauteilen 34 angekoppelt und die anderen
Endanteile, die mit einem Gewinde versehen wurden, sind in die Schraubenlöcher 76a bzw. 76b des
ersten bzw. zweiten Blocks 73a bzw. 73b eingeschraubt
und daran befestigt und werden durch Schraubenmuttern 83a bzw. 83b fest
fixiert und angeschlossen. Der mit einem Gewinde versehene eine
Endanteil des Abgaberohrs 64 ist in das Schraubenloch 80 des
Hauptblocks 72 eingeschraubt und daran befestigt,
Nachfolgend
wird ein Verfahren zur Herstellung einer Flüssigkeit mit feinen, zusammengesetzten
Partikeln nach der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform unter Bezugnahme
auf ein Herstellungsgerät
beschrieben.
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(Dispersionsmittel-Herstellungsschritt)
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Zunächst wird,
wie in 1 und 3 dargestellt ist, das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 des Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 vorher
in eine solche Lage gebracht, dass es sich außerhalb des Einspritzfluss-Kreuzungsanteils
der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
der beiden Düsenabschnitte 9a und 9b befindet.
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Die
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
in der die gewünschten
Mengen der voneinander unterschiedlichen Materialien in der Flüssigkeit
gemischt sind, wird durch das Rohr 18 in die Hochdruck-Förderpumpe 20 eingeführt, in
der die Flüssigkeit
auf einen höheren
Druck gebracht und in das Schraubenloch 10 des oberen Blocks 6 des
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 eingeführt wird.
Diese unter Hochdruck stehende Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
wird durch den Durchgang 11 mit der Form eines umgekehrten
Kegels des oberen Blocks 6 in die Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b eingeführt. Die
in diese Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b geflossene
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit wird
beim Durchlauf durch die Öffnungen 13a und 13b beschleunigt
und wird von den Mündungsanteilen
der Düsenabschnitte 9a und 9b innerhalb
des Hohlraumanteils 2 des Hauptblocks 5 aus mit
einer hohen Geschwindigkeit eingespritzt. Da die Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b der
Düsenabschnitte 9a und 9b einander
gegenüber
liegend angebracht sind und schräg
nach unten verlaufen, wird die von den Mündungen der Düsenabschnitte 9a und 9b aus
eingespritzte Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
zur Kreuzung und Kollision miteinander gebracht. Folglich wird ein
Dispersionsmittel, in dem die feinen Partikel (oder ultrafeinen
Partikel) dispergiert sind und ultrafeinen Partikel aus voneinander
unterschiedlichen Materialien dispergiert sind, hergestellt und
die in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
enthaltenen voneinander unterschiedlichen Materialien werden in
feine Partikel zerbrochen.
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Als
die Flüssigkeit
können
beispielsweise Alkohole, wie Ethylalkohol, Isopropylalkohol, Isobutylalkohol,
Ketone, wie Methylethylketon, oder organische Lösungsmittel, wie Dimethylsulfoxid,
Toluol, Xylol oder ähnliche
oder Wasser aufgeführt
werden. Diese Flüssigkeiten
können
je nach der Art oder Kombination der zu dispergierenden Materialien
in Form einer einzelnen Flüssigkeit
oder einer Mischflüssigkeit
verwendet werden.
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Als
die voneinander unterschiedlichen Materialien können organische Polymere, Metalle,
anorganische Verbindungen oder ähnliches
aufgeführt
werden. In diesem Zusammenhang werden als Kombinationen von voneinander
unterschiedlichen Materialien beispielsweise (a) eine Form, bei
der unterschiedliche organische Polymere verwendet werden, und (b)
eine Form, bei der mindestens eine Art von organischem Polymer und
mindestens eine Art ausgewählt
aus Metallen und anorganischen Verbindungen, aufgeführt.
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Als
die organischen Polymere kann beispielsweise eine Reihe von thermoplastischen
Harzen, wie Polyethylen, Polypropylen, Polyphenylensulfit, Polyimid,
Acrylharz, Polyester, Polyvinylalkohol, Ethylenacetatvinylalkohol,
oder Rohzusammensetzungsharz, wie Polylaktat, aufgeführt werden.
Darüber
hinaus ist es auch möglich,
als den organischen Polymer Duroplastharz außer thermoplastischem Harz
zu verwenden. Außerdem
ist es erlaubt, zwei oder mehr Arten von organischen Polymeren mit
unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften zu verwenden. Zur
Verwendung des organischen Polymers wird dieser in der Flüssigkeit
aufgetrennt oder dispergiert. Falls der organische Polymer dispergiert
wird, werden bevorzugt Partikel mit einem Durchmesser von 10 μm oder weniger
und bevorzugter von 1 μm
oder weniger verwendet.
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Als
die Metalle können
beispielsweise Eisen, Silber, Edelstahl und ähnliches verwendet werden.
Im Hinblick auf die Metalle ist es bevorzugt, ein Metall mit einem
Partikeldurchmesser von 10 μm
oder weniger und bevorzugter von 1 μm oder weniger zu verwenden.
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Als
die anorganischen Verbindungen können
beispielsweise Kohlenstoff, Graphit, oxidbasierte Keramikstoffe,
wie Glass, eine Reihe von Metallsalzen oder Siliziumdioxid, Zirkonoxid,
Titanoxid, Aluminiumoxid und Chromoxid, nitridbasierte Keramikstoffe,
wie Siliziumnitrid, Aluminiumnitrid und Bornitrid, karbidbasierte Keramikstoffe,
wie Siliziumkarbid, Borkarbid und ähnliche aufgeführt werden.
Im Hinblick auf die anorganischen Verbindungen ist es bevorzugt,
Partikeldurchmesser von 10 μm
oder weniger und bevorzugter von 1 μm oder weniger zu verwenden.
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Im
Hinblick auf die Mengen der in der Flüssigkeit zu mischenden, voneinander
unterschiedlichen Materialien werden bevorzugt (a) 10 bis 20 Gew-%
verwendet, falls unterschiedliche Arten von organischen Polymeren
verwendet werden, und (b) 5 bis 15 Gew-% verwendet, falls mindestens
eine Art von organischem Polymer und mindestens eine Art ausgewählt aus
Metallen und anorganischen Verbindungen verwendet wird.
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Vorzugsweise
beträgt
der Hochdruck der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
die in den Körper 8 des
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 eingeführt wird,
500 kg/cm2 oder mehr. Vorzugsweise beträgt die Einspritzgeschwindigkeit
der von den beiden Düsenabschnitten 9a und 9b aus
eingespritzten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
beträgt
300 m/sec oder mehr. Falls der Hochdruck der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
weniger als 500 kg/cm2 beträgt und die
Einspritzflussgeschwindigkeit der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
beträgt
300 m/sec beträgt,
können
beim Zerbrechen und Dispergieren des Materials, wie organische Polymere,
in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
Probleme auftreten. Vorzugsweise werden die Obergrenzen des Hochdrucks
der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
und die Einspritzflussgeschwindigkeit der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in der Praxis auf 3.000 kg/cm2 bzw. 600
m/sec beschränkt.
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Vorzugsweise
werden bei den Vorgängen
des Zerbrechens und Dispergierens der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
durch den Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 je
nach Art und Kombination der Materialien die folgenden Formen verwendet.
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(1) Modus, bei dem die
Materialien in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
unterschiedliche Arten von organischen Polymeren sind.
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Wie
bereits beschrieben werden die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
zur Einspritzung von den beiden Düsen 9a und 9b aus
gezwungen und miteinander zur Kreuzung/Kollision gebracht, ohne
dass sich das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 im
Kreuzungs-/Kollisionsanteil
der Hohlraumanteils 2 des Hauptkörpers 8 befindet.
Durch die Anwendung eines solchen Verfahrens kann verhindert werden,
dass die Molekülketten
des in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
enthaltenen organischen Polymers übermäßig stark zerschnitten werden.
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(2) Modus, bei dem die
Materialien in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
aus ultrafeinen Partikeln bestehend und ultrafein dispergiert werden
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Zunächst ist
das Ventil 24 des in 1 dargestellten
Rohrs 61 geschlossen und das Ventil 23 des Überleitrohrs 22 ist
geöffnet.
Anschließend
wird die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
bei der es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der die gewünschten
Mengen der voneinander unterschiedlichen Materialien in der Flüssigkeit
gemischt sind, durch das Rohr 18 in die Hochdruck-Förderpumpe 20 eingeführt, in
der die Flüssigkeit
auf einen höheren
Druck gebracht wird, in das Schraubenloch 10 des oberen
Blocks 6 eingeführt
und nachdem dieser bis zum Überleitrohr 22 mit
der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
gefüllt
ist, wird das in Rohr 18 zwischengeschaltete Ventil 21 geschlossen.
In anderen Worten, die Hochdruck-Förderpumpe 20 und der
Hauptkörper 8 bilden
durch das Überleitrohr 22 einen
geschlossenen Kreislauf. Nach diesem Vorgang werden die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
von den Mündungen
der Düsenabschnitte 9a und 9b aus
eingespritzt und ähnlich
wie im vorbeschriebenen Fall miteinander gekreuzt und zur Kollision
gebracht. Zur Wiederholung dieses Vorgangs wird die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
nach den Kreuzungs-/Kollisionsvorgängen durch das Überleitrohr 22 zur
Hochdruck-Förderpumpe 20 zurückgeleitet,
wo sie auf den gewünschten
Hochdruck gebracht, in das Schraubenloch 10 des oberen
Blocks 6 des Hauptkörpers 8 eingeführt und
von den Mündungen
der Düsenabschnitte 9a und 9b aus
eingespritzt und miteinander gekreuzt und zur Kollision gebracht
wird.
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Durch
das Wiederholen des Vorgangs der Kreuzung/Kollision der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
werden die Partikel dispergiert; beispielsweise kann auf diese Weise
sowohl ein Dispersionsmittel, in dem ultrafeine Partikel mit einem
Durchmesser von einigen Hundert Nanometern oder weniger gleichförmig dispergiert sind,
hergestellt werden als auch voneinander unterschiedliche Materialien
in der Mischflüssigkeit
zu ultrafeinen Partikeln zerbrochen werden.
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Dabei
ist anzumerken, dass nachdem die Flussgeschwindigkeit der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in der nachfolgenden Beschreibung berechnet und die Flüssigkeit
eingespritzt ist von den Mündungen
der Düsenabschnitte 9a und 9b und
miteinander gekreuzt/ zur Kollision gebracht ist, wird der Vorgang
bis zu dem Verfahren unmittelbar bevor die gekreuzte/ zur Kollision
gebrachte Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
abermals gekreuzt/ zur Kollision gebracht wird als "ein Durchlauf' bezeichnet.
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(3) Modus, bei dem Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
in der schwer zu zerbrechende Metalle und anorganische Verbindungen
mit organischen Polymeren gemischt sind, zerbrochen und dispergiert
wird.
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Zunächst wird,
wie 2 zu entnehmen ist, das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 den
Hauptblock 5 durchdringend in den Hohlraumanteil 2 eingeführt, so
dass das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 sich vorher
im wesentlichen im Einspritzfluss-Kreuzungsanteil der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
der beiden Düsenabschnitte 9a und 9b befindet.
Anschließend
wird die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
in der die gewünschten Mengen
von feinen Partikeln aus Metallen und anorganischen Verbindungen
und organischen Polymeren gemischt sind, durch das Rohr 18 in
die Hochdruck-Förderpumpe 20 eingeführt, in
der aus der Flüssigkeit
durch Druckbeaufschlagung eine Hochdruckflüssigkeit hergestellt wird,
und in das Schraubenloch 10 des oberen Blocks 6 eingeführt. Diese
unter Hochdruck stehende Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
wird durch den Durchgang 11 mit der Form eines umgekehrten
Kegels des oberen Blocks 6 in die Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b eingeführt. Die
in diese Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b geflossene
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
wird beim Durchlauf durch die Öffnungen 13a und 13b beschleunigt
und wird von den Mündungen
der Düsenabschnitte 9a und 9b innerhalb
des Hohlraumanteils 2 des Hauptblocks 5 aus eingespritzt.
Da die Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b der
Düsenabschnitte 9a und 9b einander
gegenüber
liegend angebracht sind und schräg
nach unten verlaufen, kollidiert die von den Mündungen der Düsenabschnitte 9a und 9b aus
eingespritzte Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
mit dem im wesentlichen am Einspritzfluss-Kreuzungsanteil befindlichen Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17.
Auf diese Weise wird die Kollisionsenergie der feinen Partikel der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
im Vergleich zu der Kollisionsenergie im Fall, bei dem die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
mit sich selbst kollidiert, wesentlich erhöht. Insbesondere können, indem
das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 in
der Form einer Dreikantsäule
ausgebildet wird, zwei von den beiden Düsenabschnitten 9a und 9b aus
eingespritzte Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
in der vertikalen Richtung oder einer angenähert vertikalen Richtung auf
den beiden Oberflächen
des Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 in
der Form einer Dreikantsäule
zur Kollision gebracht werden. Daher kann eine höhere Kollisionsenergie auf
die feinen Partikel in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit einwirken. Außerdem kann
die Umwandlungseffizienz der Kollisionsenergie in Brechkraft weiter
erhöht
werden, indem das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 aus
einem Sinterdiamanten mit der größten Steifigkeit
unter den derzeit erhältlichen
Materialien hergestellt wird.
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Als
Ergebnis kann nicht nur die Dispersion von ultrafeinen Partikeln
realisiert werden, sondern die feinen Partikel aus Metall oder anorganischen
Verbindungen in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
können
auch auf eine effiziente Weise zu ultrafeinen Partikeln zerbrochen
werden, was mit der Methode, bei der die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten zur Kollision gebracht
werden, sich schwierig gestaltet hat.
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Dabei
ist anzumerken, dass bei der Form (3) sowie dem Modus (2) der Vorgang,
bei dem die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
von den beiden Düsenabschnitten 9a und 9b aus
eingespritzt und an dem Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 zur
Kollision gebracht wird, in einer Vielzahl von Durchläufen ablaufen
kann.
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(4) Modus, bei dem Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
in der unterschiedliche organische Polymere, die nicht leicht zu
koppeln sind, enthalten sind, zerbrochen und dispergiert wird
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Zunächst werden
beispielsweise zwei Arten von Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
durch Mischung der gewünschten
Mengen von voneinander unterschiedlichen organischen Polymeren in
einer Flüssigkeit
hergestellt. Das Ventil 24 des in 1 dargestellten
Rohrs 61 ist geschlossen und das Ventil 23 des Überleitrohrs 22 ist
geöffnet.
Anschließend
wird eine der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
durch das Rohr 18 in die Hochdruck-Förderpumpe 20 eingeführt, in
der die Flüssigkeit
durch Druckbeaufschlagung zur Hochdruckflüssigkeit wird, in das Schraubenloch 10 des
Oberteilblocks 6 eingeführt
und nachdem dieser bis zum Überleitrohr 22 mit der
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
gefüllt
ist, wird das in das Rohr 18 zwischengeschaltete Ventil 21 geschlossen.
Anschließend
werden die in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
enthaltenen organischen Polymere durch eine Vielzahl von Durchläufen des
Vorgangs, bei dem die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
von den Mündungen der
Düsenabschnitte 9a und 9b aus
eingespritzt und wie im vorstehend beschriebenen Fall miteinander
gekreuzt/zur Kollision gebracht werden, in ultrafeine Partikel verwandelt
und ultrafein dispergiert.
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Anschließend wird,
nachdem die Hochdruck-Förderpumpe 20 angehalten
und das Ventil 21 geöffnet wurde,
der andere Anteil der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
durch das Rohr 18 in die Hochdruck-Förderpumpe 20 eingeführt, und
der andere Anteil der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
wird in den einen Anteil der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
eingemischt, indem diese Pumpe 20 angeschaltet und bis
auf Hochdruck hochgefahren wird. Der Vorgang, bei dem die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
in der zwei Arten von organischen Polymeren gemischt sind, von den
Mündungen
der Düsenabschnitte 9a und 9b aus
eingespritzt und miteinander gekreuzt/zur Kollision gebracht wird,
wird bei einer Vielzahl von Durchläufen wiederholt durchgeführt.
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Mit
diesem Verfahren kann ein ultrafein dispergiertes Dispersionsmittel
eingestellt werden und schwer mischbare organische Polymere werden
bis zu einem gewissen Grad gekoppelt und in ultrafeine Partikel
umgewandelt.
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Dabei
ist anzumerken, dass obwohl die Herstellung des Dispersionsmittels
mit Hilfe des in 1, 2 und 3 dargestellten
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 erfolgt, die
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
in welcher die voneinander unterschiedlichen Materialien dem flüssigen Medium
zugemischt sind in dem in 1 dargestellten
Aggregations-Bindungsmechanismus 70 und dem nachstehend
beschriebenen Vorgang eingeführt
werden, wo das Dispersionsmittel, in welchem unterschiedliche Arten
von Materialien zu ultrafeinen Partikeln werden und dispergiert
sind, verwendet werden kann. Falls dieser Aggregations-Bindungsmechanismus 70 jedoch
gleichzeitig als ein Herstellungsmechanismus für das Dispersionsmittel dient, wird
die Anwendung der Gleichstromspannung an die erste und zweite Kammer 38 und 39 des
Lademechanismus 30 angehalten und diese Kammern 38 und 39 dienen
lediglich als ein Durchgang. Darüber
hinaus wird die Hochdruckflüssigkeits-Förderpumpe
in die Rohrleitung zwischengeschaltet und es wird eine Fest-Flüssig-Mischflüssigkeits-Rohrleitung
auf der vorgeschalteten Seite der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 vorgesehen.
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(Schritt der Dispersionsmittel-Elektrifizierung)
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Das
in dem Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 hergestellte
Hochdruck-Dispersionsmittel wird
durch das Rohr 61 und die Verzweigungsrohre 62a und 62b in
den Durchgang 3, der einen kleineren Durchmesser besitzt,
des Gelenkbauteils 34 des Lademechanismus 30 eingeführt und
läuft mit
einer hohen Geschwindigkeit von dem Gelenkbauteil 34 in
dem Durchgang 40 der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 um
und fließt
darüber
hinaus zu den Rohren 63a und 63b, die sich hinter
den Kammern befinden.
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Zu
diesem Zeitpunkt wird, wie in 4 dargestellt
ist, die gewünschte
Hochfrequenzspannung von der Hochfrequenzquelle 51 durch
die Verdrahtung 50 und den Stromversorgungsanschluss 48 zu
dem kreisrund-geformten Stromversorgungsbauteil 46 geliefert;
die Hochfrequenzspannung wird von diesem kreisrund-geformten Stromversorgungsbauteil 46 durch
das kreisrund-geformte Isolierbauteil 47 aus Polytetrafluorethylen
in die erste und zweite Kammer 38 und 39 geliefert.
Auf diese Weise wird das ultrafeine Partikel enthaltende und in
der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 umlaufende
Dispersionsmittel angeregt. Zur gleichen Zeit wird der Gleichstrom
von der Gleichstromquelle 52 durch die Verdrahtungen 53 und 54 zu
den Rohren 63a und 63b geliefert, die sich auf
der nachgeschalteten Seite relativ zu der Stelle, an der die Hochfrequenzspannung
angelegt wird, befinden. Hierdurch wird das in der ersten Kammer 38 umlaufende
Dispersionsmittel mit bereits angeregten ultrafeinen Partikeln negativ
geladen. Außerdem
wird das in der zweiten Kammer 39 umlaufende Dispersionsmittel
mit bereits angeregten ultrafeinen Partikeln positiv geladen. Da
durch das Anlegen einer solchen Hochfrequenzspannung im Dispersionsmittel
Fluktuationen hervorgerufen werden können, kann durch das anschließende Anlegen
der Gleichstromspannung eine ausreichend starke negative Elektrifizierung
und positive Elektrifizierung der betreffenden Dispersionsmittel
bewirkt werden.
-
Dabei
ist anzumerken, dass bei dem Prozess, bei dem das Dispersionsmittel
in dem Durchgang 40 der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 umläuft, die
Flüsse
der betreffenden Dispersionsmittel aufgrund der Verengung der Durchgänge in der
Nähe der
Auslässe
beschleunigt sind.
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Darüber hinaus
ist das Stromversorgungsbauteil 46, wenn die Hochfrequenzspannung
zur ersten und zweiten Kammer 38 und 39 geliefert
wird, wie in 4 dargestellt ist, nicht direkt
an die erste und zweite Kammer 38 und 39 angeschlossen;
indem zwischen diese das Isolierbauteil 47 zwischengeschaltet
wird, kann verhindert werden, dass die Gleichstromspannung durch
das positiv und negativ geladene Dispersionsmittel zur Hochfrequenzquelle 51 zurück zu fließen und
die Quelle 51 zu beschädigen.
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Außerdem kann
durch Ausbildung der Verzweigungsrohre 62a und 62b,
so dass sie den Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 und
den Lademechanismus 30 mit einem Isoliermaterial verbinden,
verhindert werden, dass die Gleichstromspannung durch die vorstehend
beschriebenen positiv und negativ geladenen Dispersionsmittel in
den Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 fließt.
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Vorzugsweise
wird die von der Hochfrequenzquelle 51 gelieferte Hochfrequenzspannung
auf einen Bereich von 500 kHz bis 10 MHz und einen Bereich von 20
V bis 400 V eingestellt.
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Vorzugsweise
wird die von der Gleichstromquelle 52 gelieferte Gleichstromspannung
auf einen Bereich von 0,4 A bis 10 A und einen Bereich von 100 V
bis 5 kV eingestellt.
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(Schritt der Herstellung
einer Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln durch Aggregation/Bindung
von ultrafeinen Partikeln)
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Die
in dem Lademechanismus 30 und den Rohren 63a und 63b aus
einem elektrisch leitfähigen
Material mit voneinander unterschiedlichen Polaritäten geladenen
Dispersionsmittel werden unter Hochdruck aus den Rohren 63a und 63b in
die Schraubenlöcher 76a und 76b des
aus einem elektrisch leitfähigen
Material bestehenden ersten und zweiten Blocks 73a und 73b eingeführt, die
von dem aus einem Isoliermaterial bestehenden Hauptblock 72 des
Aggregations-Bindungsmechanismus 70 getrennt sind. Da der
erste und zweite Block 73a und 73b von dem aus
einem Isoliermaterial bestehenden Hauptblock 72 elektrisch
getrennt sind, werden die betreffenden Hochdruck-Dispersionsmittel zur Erhaltung des
Elektrifizierungsvolumens in die Durchgänge 78a und 78b eingeführt. Bei
dem Vorgang des Durchlaufens der Öffnungen 79a und 79b der
betreffenden Durchgänge 78a und 78b und
Einspritzung von den Mündungen
der Düsenabschnitte 75a und 75b in
dem rechteckigen Loch 71 des Hauptblocks 72 aus
werden diese Dispersionsmittel weiter beschleunigt. Da die Durchgänge 78a und 78b der
Düsenabschnitte 75a und 75b einander
gegenüber
liegend angebracht sind und schräg
nach unten verlaufen, werden die von den Mündungen der Düsenabschnitte 75a und 75b aus eingespritzten
Dispersionsmittel auf eine effiziente Weise miteinander gekreuzt
und zur Kollision gebracht. In einem solchen Kollisionsfeld werden
die ultrafeinen Partikeln in den betreffenden Dispersionsmitteln,
die mit voneinander unterschiedlichen Polaritäten elektrifiziert sind, durch
Anregungstransfer aggregiert und miteinander gekoppelt sowie gegenseitig
stark angezogen und elektrostatisch aggregiert. Folglich kann mit
dem Verfahren, bei dem ultrafeine Partikel aus voneinander unterschiedlichen
Materialien, die vor der Einspritzung von den Düsenabschnitten 75a und 75b aus
dispergiert wurden, miteinander gekoppelt werden, eine Flüssigkeit
mit einer großen
Anzahl von zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln bestehend aus
unterschiedlichen Arten von Materialien hergestellt werden.
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Bei
der vorstehend beschriebenen Herstellung einer Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln wird das geladene Dispersionsmittel
beim Umlauf durch die erste und zweite Kammer 38 und 39,
die Rohre 63a und 63b und die Durchgänge 78a und 78b des
ersten und zweiten Blocks 73a und 73b des aus Metall,
wie Edelstahl, hergestellten Aggregations-Bindungsmechanismus 70 an
den Innenflächen
dieser Bauteile einer Elektrolyse unterzogen und aufgetrennt. Insbesondere
das Bauteil, durch welches das positiv geladene Dispersionsmittel
umläuft,
ist besonders elektrolysiert und zerlegt. In diesem Zusammenhang
kann die elektrolytische Auftrennung der geladenen Dispersionsmittel
verhindert werden, indem die Innenflächen der ersten und zweiten
Kammer 38 und 39, die Innenflächen der Rohre 63a und 63b und
die Innenflächen
der Durchgänge 78a und 78b des
ersten und zweiten Blocks 73a und 73b des Aggregations-Bindungsmechanismus 70 mit
einer dünnen
Folie aus Platin oder Gold beschichtet werden.
-
Bis
zu diesem Punkt wird nach der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform
laut der vorstehenden Beschreibung das Dispersionsmitel in die erste
und zweite Kammer eingeführt
und befindet sich dort im Umlauf, wo die Hochfrequenzspannung angelegt
wird, und darüber
hinaus wird die Gleichstromspannung auf der nachgeschalteten Seite
relativ zu der Stelle, an der die Hochfrequenzspannung angelegt
wird, angelegt, diese Dispersionsmittel werden mit voneinander unterschiedlichen
Polaritäten
geladen, werden durch die elektrisch voneinander isolierten Durchgänge und
die Düsenabschnitte
eingespritzt und gekreuzt/zur Kollision gebracht. Mit diesem Verfahren
kann eine Bindung und ein zusammengesetzter Zustand für diese
unterschiedlichen Arten von Materialien erreicht werden, was bisher
schwer zu realisieren war, wenn die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit, bei der es sich um
eine Flüssigkeit
handelt, in der unterschiedliche Arten von Materialien nur gemischt sind,
nach dem konventionellen Verfahren gekreuzt/zur Kollision gebracht
wird, so dass mit diesem Verfahren eine Flüssigkeit mit zusammengesetzten,
ultrafeinen Partikeln hergestellt werden kann, in der unterschiedliche Materialien,
beispielsweise unterschiedliche Arten von organischen Polymeren
oder ein organischer Polymer und eine anorganische Verbindung wie
Siliziumdioxid fest und stark auf der Nanoebene aneinander gebunden sind.
-
Die
auf diese Weise hergestellte Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln zeigt weder Koagulation
noch Präzipitation
(Ausfällung)
bei der Langzeitlagerung und besitzt vorzügliche Dispersions- und Stabilitätseigenschaften.
Die erwähnte
Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln kann zur Herstellung
einer Gas-undurchlässigen
Folie und einer Reihe von Materialien mit einer hohen Funktionalität und von
Materialien mit hochwertigen physikalischen Eigenschaften verwendet
werden.
-
Darüber hinaus
kann nach der vorstehend beschriebenen ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform
ein Herstellungsgerät,
mit dem eine Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln, in der unterschiedliche
Arten von Materialien, beispielsweise unterschiedliche Arten von
organischen Polymeren oder ein organischer Polymer und eine anorganische
Verbindung wie Siliziumdioxid fest und stark gebunden sind, realisiert
werden.
-
(Zweite Ausführungsform)
-
6 ist
eine Draufsicht in schematischer Darstellung, in der ein Herstellungsgerät für ein zusammengesetztes,
ultrafeines Partikel gemäß der zweiten
erfindungsgemäßen Ausführungsform
gezeigt wird, und 7 ist eine Schnittansicht, die
den in 6 enthaltenen zweiten Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus
zeigt. Dabei ist anzumerken, dass für ähnliche Bauteile die selben
Bezugszeichen und -zahlen wie in 1 verwendet
werden und auf eine Beschreibung verzichtet wird.
-
Ein
erstes Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus (mit einer ähnlichen
Struktur wie der vorstehend beschriebene Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus
der 2 und 3) 1 bzw. ein zweites
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90 sind durch die
Rohre 65a bzw. 65b an einen Lademechanismus 30 angeschlossen.
Diese Rohre 65a und 65b sind aus einem Isoliermaterial,
beispielsweise Polyimid, hergestellt. Der Lademechanismus 30 enthält zwei
Rohre 63a und 63b und ist durch diese Rohre 63a und 63b an einen
Aggregations-Bindungsmechanismus 70 für ultrafeine Partikel angeschlossen.
Die Rohre 63a und 63b sind aus einem elektrisch
leitfähigen
Material, beispielsweise Edelstahl, hergestellt und auf ihrer Innenfläche mit
einer dünnen
Folie aus Platin oder Gold beschichtet.
-
In
dem erstes Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 wird
eine Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit, in
der die gewünschte
Menge von mindestens einer Art ausgewählt aus organischen Polymeren,
Metallen und anorganischen Verbindungen gemischt ist, durch das
Rohr 18 in den Hauptkörper 8 eingeführt.
-
Der
zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90 besitzt
beispielsweise, wie in 7 dargestellt ist, einen Hauptblock 94 mit
einem recheckig-geformten Loch 92 im Oberteil, das mit
einem Hohlraumanteil 91 in einer vierseitigen Pyramide 92 und
nach oben und nach unten von dem Hohlraumanteil 91 in einer
vierseitigen Pyramide 92 einen Hauptkörper 97, dessen oberer
bzw. unterer Block 95 bzw. 96 in dem oberen bzw.
unteren rechteckig-geformten Loch 92 bzw. 93 eingeführt und
fixiert ist. Dabei ist anzumerken, dass der Hohlraumanteil 91 sich
in den unteren Block 96 erstreckt. Die Durchmesser der
oberen und unteren Öffnungen
des Hohlraumanteils 91 mit der Form einer vierseitigen
Pyramide sind kleiner als der Durchmesser der rechteckig-geformten
Löcher 92 und 93.
-
Eine
Vielzahl von beispielsweise zwei Düsenabschnitten 98a und 98b sind
so ausgebildet, dass sie sich gegenüber dem an der intermediären Innenfläche des
Hohlraumanteils 91 befindlichen Hauptblock 94 befinden.
Vorzugsweise haben die Mündungen
der Spitzen (Abgabeauslass) dieser Düsenabschnitte 98a und 98b einen
Durchmesser im Bereich von wenigen Mikrometern bis einhundert-und-einige-zehn
Mikrometer, im Hinblick auf eine Steigerung der Einspritzgeschwindigkeit
der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
bei der es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der die gewünschte
Menge von mindestens eine Art von organischem Polymer gemischt ist.
-
An
der oberen Fläche
des oberen Blocks 95 ist ein Schraubenloch 99 vorgesehen.
Das nachfolgend zu beschreibende Rohr wird in und an diesem Schraubenloch 99 eingeschraubt,
befestigt und angeschlossen. Das Schraubenloch 99 steht
durch den Durchgang 100 mit der Form eines umgekehrten
Kegels in Flüssigkeitsverbindung
mit zwei Verzweigungsdurchgängen 101a und 101b.
Die betreffenden Verzweigungsdurchgänge 101a und 101b verlaufen
von den betreffenden Oberabschnittblocks 95 durch die Hauptblöcke 94 zu den
Spitzenflächen
der beiden Düsenabschnitte 98a und 98b und
die Mündungen
auf diesen Spitzenflächen sind
geschlossen.
-
Öffnungsabschnitte 102a und 102b zur
Beschleunigung der Flüssigkeitsgeschwindigkeit
der in die betreffenden Verzweigungsdurchgänge 101a und 101b eingeführten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
sind in den betreffenden Verzweigungsdurchgängen 101a und 101b an
der Basis der Düsenabschnitte 98a und 98b zwischengeschaltet.
-
Im
Hinblick auf den Düsenabschnitt
kann eine Vielzahl, d.h. drei oder mehr verwendet werden. Die vorstehend
genannte Vielzahl von Düsenabschnitten
ist am Hauptblock 94 montiert, beispielsweise an den isoperimetrischen
Winkeln auf der Kreisbahn der Ebene, beispielsweise im Fall, dass
es sich um zwei Düsenabschnitte
handelt, werden die Düsenabschnitte
am Hauptblock 94 unter einem Winkel von 180 Grad montiert, im
Fall von drei Düsen
unter einem Winkel von 120 Grad und im Fall von vier Düsen im Winkel
von 90 Grad montiert. Insbesondere, zur Kollision der Einspritzflüsse der
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
in einer gut ausgewogenen Weise und mit hoher Energie ist es bevorzugt,
dass die Düsenabschnitte
in gerader Zahl, wie 2, 4, 6, an dem Hauptkörper montiert werden.
-
Obwohl
die Vielzahl von Düsenabschnitten
so am Hauptblock montiert sein kann, dass die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
in einer horizontalen Richtung eingespritzt und gekreuzt und zur
Kollision gebracht werden, werden diese vorzugsweise so am Hauptblock 94 montiert,
dass die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
in einer schrägen
Richtung eingespritzt und gekreuzt und zur Kollision gebracht werden.
Bei Ausbildung einer solchen Konfiguration wird es möglich, die
Kollisionsregion der von der Vielzahl der Düsenabschnitte ausgehenden Einspritzflüsse zu verbreitern.
Darüber
hinaus lässt
sich auf diese Weise verhindern, dass die Düsenabschnitte und der Hauptblock
durch die von den Düsen
der gegenüberliegenden
Seite ausgehenden Einspritzflüsse
beschädigt
werden.
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Dabei
ist anzumerken, dass O-Ringe 103a und 103b in
den Verzweigungsdurchgängen 101a und 101b an
der Verbindungslinie des oberen Blocks 95 und des Hauptblocks 94 zwischengeschaltet
sind.
-
An
der unteren Fläche
des unteren Blocks 96 ist ein Schraubenloch 104 ausgebildet.
Dieses Schraubenloch 104 steht durch ein kegelförmiges Loch 105 und
ein kreisrundes zylindrisches Loch 106 in Flüssigkeitsverbindung
mit dem Hohlraumanteil 91 des Hauptblocks 94.
Dabei ist anzumerken, dass der Durchmesser des kreisrunden zylindrischen
Lochs 106 kleiner ausgebildet wird als der des kreisrunden
zylindrischen Lochs 106 des vorstehend beschriebenen erstes
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1,
so dass der Druck des Hohlraumanteils 91 auf einen höheren Wert
als atmosphärischer
Druck eingestellt werden kann. Das Rohr 65b ist im Schraubenloch 104 des
unteren Blocks 96 eingeschraubt, befestigt und angeschlossen.
-
Wie
in 6 dargestellt ist, ist ein Rohr 107,
in das die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
eingeführt
wird, im Schraubenloch 99 des oberen Blocks 95 eingeschraubt
und an diesem befestigt und mit einer Schraubenmutter 108 angeschlossen.
Im Rohr 107 ist eine Hochdruck-Förderpumpe 109 zwischengeschaltet.
Auf der der Hochdruck-Förderpumpe 109 vorgeschalteten
Seite ist in Rohr 107 ein Ventil 110 zwischengeschaltet.
Von dem an der Seite des zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90 verbundenen
Rohr 65b zweigt ein Überleitrohr 111 ab
und dessen Spitzenende ist an die Hochdruck-Förderpumpe 109 angeschlossen.
Im Überleitrohr 111 sind
in der Nähe
des Verzweigungsanteils des Überleitrohrs 22 bzw.
zwischen den Anteilen des Rohrs 65b auf der nachgeschalteten
Seite des Rohrs 65b zwei Ventile 112 bzw. 113 zwischengeschaltet.
-
Nachfolgend
wird ein Verfahren zur Herstellung einer Flüssigkeit mit feinen, zusammengesetzten
Partikeln nach der zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform unter Bezugnahme
auf ein in 6 und 7 dargestelltes
und vorstehend beschriebenes Herstellungsgerät beschrieben.
-
(Schritt der Herstellung
des ersten Dispersionsmittels)
-
Zunächst wird,
wie in 6 und 3 dargestellt ist, das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 des erstes
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 vorher so positioniert,
dass es sich außerhalb
des Einspritzfluss-Kreuzungsanteils der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit der beiden Düsenabschnitte 9a und 9b befindet.
-
Die
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
bei der es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der die gewünschte Menge
von mindestens einem Material ausgewählt aus organischen Polymeren,
Metallen und anorganischen Verbindungen gemischt ist, wird durch
das Rohr 18 in die Hochdruck-Förderpumpe 20 eingeführt, in
der die Flüssigkeit
durch Druckbeaufschlagung auf einen höheren Druck gebracht wird und
in das Schraubenloch 10 des oberen Blocks 6 eingeführt wird.
Diese unter Hochdruck stehende Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit wird durch den Durchgang 11 mit
der Form eines umgekehrten Kegels des oberen Blocks 6 in
die Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b eingeführt. Die
in diese Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b geflossene
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
wird beim Durchlauf durch die Öffnungen 13a und 13b beschleunigt
und von den Mündungsanteilen
der Düsenabschnitte 9a und 9b innerhalb
des Hohlraumanteils 2 des Hauptblocks 5 aus mit
einer hohen Geschwindigkeit eingespritzt. Da die Verzweigungsdurchgänge 12a und 12b der
Düsenabschnitte 9a und 9b einander
gegenüber
liegend angebracht sind und schräg
nach unten verlaufen, wird die von den Mündungen der Düsenabschnitte 9a und 9b aus
eingespritzte Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
zur gegenseitigen Kreuzung und Kollision gebracht. Daher werden
ein Dispersionsmittel, bei dem es sich um eine Flüssigkeit handelt,
in der deren feine Partikel (oder ultrafeinen Partikel) dispergiert
sind, sowie Materialien (mindestens eine Art von organischen Polymeren,
Metallen und anorganischen Materialien) in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
gegeneinander zu feinen Partikeln zerbrochen.
-
Als
die Flüssigkeit
können ähnliche
wie laut Beschreibung der ersten Ausführungsform verwendet werden.
Diese Flüssigkeiten
können
je nach der Art oder Kombination der zu dispergierenden Materialien
in Form einer einzelnen Flüssigkeit
oder einer Mischflüssigkeit
verwendet werden.
-
Als
Material(ien) aus mehr als einem Material ausgewählt aus organischen Polymeren,
Metallen, anorganischen Verbindungen wird (a) ein Modus, bei dem
ein einzelner organischer Polymer, Metall und anorganische Verbindung
verwendet wird, (b) ein Modus, bei dem unterschiedliche Arten von
organischen Polymeren verwendet werden, und (c) ein Modus, bei dem
mindestens eine Art von organischen Polymeren und mindestens eine
Art ausgewählt
aus Metallen und anorganischen Verbindungen verwendet werden, aufgeführt.
-
Als
die organischen Polymere, Metalle und anorganischen Verbindungen
können ähnliche
wie laut Beschreibung der ersten Ausführungsform und solche mit ähnlichen
Partikeldurchmessern verwendet werden.
-
Vorzugsweise
beträgt
der Hochdruck der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
die in den Hauptkörper 8 des erstes
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 eingeführt wird,
500 kg/cm2 oder mehr und die Einspritzgeschwindigkeit
der von den beiden Düsenabschnitten 9a und 9b aus
eingespritzten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
beträgt
300 m/sec oder mehr.
-
Im
Hinblick auf die Menge(n) der mindestens einen Art von organischen
Polymeren, Metallen und anorganischen Verbindungen zur Einmischung
in die Flüssigkeit
werden bevorzugt (a) 10 bis 20 Gew-% verwendet, falls eine einzelne
Art von organischem Polymer, Metall oder anorganischer Verbindung
verwendet wird, (b) 10 bis 20 Gew-% verwendet, falls unterschiedliche
Arten von organischen Polymeren verwendet werden, und (c) 5 bis
15 Gew-% verwendet, falls mindestens eine Art von organischem Polymer
und mindestens eine Art ausgewählt
aus Metallen und anorganischen Verbindungen verwendet wird.
-
Vorzugsweise
wird der Betrieb (1) eines Modus, bei dem die Materialien in der
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
unterschiedliche Arten von organischen Polymeren darstellen, (2)
eines Modus, bei dem die Materialien in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
zu noch ultrafeineren Partikeln gemacht werden und noch ultrafeiner
dispergiert werden, und (c) eines Modus, bei dem Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
in der schwer zu zerbrechende Metalle und anorganische Verbindungen
mit organischen Polymeren gemischt sind, zerbrochen und dispergiert
wird, je nach den Arten von Material und den Kombinationen in der
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
die in der ersten Ausführungsform
laut Beschreibung der ersten Ausführungsform für den Zeitpunkt
der Brech- und Dispersionsvorgänge
der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
durch den Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1,
verwendet.
-
(Zweites Dispersionsmittel-Herstellungsschritt)
-
Zunächst wird
die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
bei der es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der die gewünschte
Menge(n) von mindestens einem organischen Polymer gemischt ist/sind,
durch das Rohr 107 des zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90 in
die Hochdruck-Förderpumpe 109 eingeführt, in
der die Flüssigkeit
durch Druckbeaufschlagung auf den höheren Druck gebracht wird,
und in das Schraubenloch 99 des oberen Blocks 95 eingeführt. Diese
unter Hochdruck stehende Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
wird durch den Durchgang 100 mit der Form eines umgekehrten Kegels
des oberen Blocks 95 in die Verzweigungsdurchgänge 101a und 101b eingeführt. Die
in diese Verzweigungsdurchgänge 101a und 101b geflossene
Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
wird beim Durchlauf durch die Öffnungen 102a und 102b beschleunigt
und wird von den Mündungsanteilen
der Düsenabschnitte 98a und 98b innerhalb
des Hohlraumanteils 91 des Hauptblocks 94 aus
eingespritzt. Da der Druck des Hohlraumanteils 91 durch
die Verengung des Durchmessers des kreisrunden zylindrischen Lochs 106 auf
einen höheren
Druck als Atmosphärendruck
eingestellt wird, werden bei der Kreuzung/Kollision der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
die feinen Partikel (oder ultrafeinen Partikel) dispergiert und
der organische Polymer in feine Partikel zerbrochen, ohne die Molekülketten
des organischen Polymers in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit übermäßig zu zerschneiden.
Folglich wird das zweite Dispersionsmittel, bei dem es sich um eine
Flüssigkeit
handelt, in der mindestens eine Art von ultrafeinen Partikeln aus
organischem Polymer dispergiert sind, hergestellt.
-
Als
die Flüssigkeit
können ähnliche
wie laut der Beschreibung der ersten Ausführungsform verwendet werden.
Diese Flüssigkeiten
können
je nach der Art oder Kombination der zu dispergierenden Materialien
in Form einer einzelnen Flüssigkeit
oder einer Mischflüssigkeit
verwendet werden.
-
Als
der mindestens eine organische Polymer wird (a) ein Modus, bei dem
ein einzelner organischer Polymer verwendet wird, und (b) ein Modus,
bei dem unterschiedliche Arten von organischen Polymeren verwendet
werden, aufgeführt.
-
Als
die organischen Polymere können ähnliche
wie laut Beschreibung der ersten Ausführungsform und solche mit ähnlichen
Partikeldurchmessern verwendet werden. Vorzugsweise beträgt der Hochdruck
der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
die in den Hauptkörper 97 des
zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90 eingeführt wird,
500 kg/cm2 oder mehr und die Einspritzgeschwindigkeit
der von den beiden Düsenabschnitten 98a und 98b aus
eingespritzten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
beträgt
300 m/sec oder mehr.
-
Im
Hinblick auf die Menge(n) des mindestens einen organischen Polymers
zur Einmischung in die Flüssigkeit
sind 10 bis 20 Gew-% bevorzugt.
-
Vorzugsweise
werden die folgenden Formen je nach der Art des Materials und den
Kombinationen in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
zum Zeitpunkt der Anwendung eines Brech- und Dispersionsbetriebs
für die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
durch den zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90 verwendet.
-
Insbesondere
ist das in 6 dargestellte Ventil 113 des
Rohrs 65b geschlossen und das Ventil 112 des Überleitrohrs 111 ist
geöffnet.
Anschließend
wird die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
bei der es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der die gewünschte(n)
Menge(n) des mindestens einen organischen Polymers gemischt ist,
durch das Rohr 107 in die Hochdruck-Förderpumpe 109 eingeführt, in
der die Flüssigkeit
durch Druckbeaufschlagung auf einen höheren Druck gebracht wird,
in das Schraubenloch 99 des oberen Blocks 95 eingeführt wird
und nachdem dieser bis zum Überleitrohr 111 mit
der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
gefüllt
ist, wird das in das Rohr 107 zwischengeschaltete Ventil 110 geschlossen.
In anderen Worten, die Hochdruck-Förderpumpe 109 und
der Hauptkörper 97 bilden
durch das Überleitrohr 111 einen
geschlossenen Kreislauf. Nach diesem Vorgang werden die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeiten
von den Mündungen
der Düsenabschnitte 98a und 98b aus
eingespritzt und miteinander gekreuzt und zur Kollision gebracht ähnlich wie
im vorbeschriebenen Fall, bei dem der Druck im Hohlraumanteil 91 auf
einen höheren
Druck als Atmosphärendruck
eingestellt. Dieser Vorgang wird wiederholt, so dass die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
nach den Kreuzungs-/Kollisionsvorgängen durch
das Überleitrohr 111 zur
Hochdruck-Förderpumpe 109 zurückgeleitet
wird, wo sie auf den gewünschten
Hochdruck gebracht, in das Schraubenloch 99 des oberen
Blocks 95 des Hauptkörpers 97 eingeführt und
von den Mündungen
der Düsenabschnitte 98a und 98b aus
eingespritzt und im Hohlraumanteil 91 miteinander gekreuzt
und zur Kollision gebracht wird.
-
Auf
diese Weise kann durch Wiederholung der Vorgänge, derart dass die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
miteinander gekreuzt/zur Kollision gebracht wird, das zweite Dispersionsmittel
hergestellt werden, in dem beispielsweise ultrafeine Partikel von
einigen Hundert Nanometern oder weniger gleichförmig dispergiert sind sowie
mindestens eine Art von organischem Polymer in der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
zu ultrafeinen Partikeln zerbrochen wird.
-
(Schritt der Einschleusung
des Dispersionsmittels)
-
Das
in dem erstes Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 hergestellte,
unter Hochdruck stehende erste Dispersionsmittel wird durch das
Rohr 65a in den Durchgang 36, der einen kleineren
Durchmesser besitzt, des Gelenkbauteils 34 des Lademechanismus 30 eingeführt und
läuft weiterhin
vom Gelenkbauteil 34 in den Durchgang 40 der ersten
Kammer 38 mit einer hohen Geschwindigkeit um. Das in dem
zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90 hergestellte,
unter Hochdruck stehende zweite Dispersionsmittel wird durch das
Rohr 65b in den Durchgang 36, der einen kleineren
Durchmesser besitzt, des Gelenkbauteils 34 des Lademechanismus 30 eingeführt und
läuft weiterhin
vom Gelenkbauteil 34 in den Durchgang 40 der zweiten
Kammer 39 mit einer hohen Geschwindigkeit um und fließt im weiteren
zu den Rohren 63a und 63b, die sich hinter den
Kammern befinden.
-
Zu
diesem Zeitpunkt wird, wie in 4 dargestellt
ist, die gewünschte
Hochfrequenzspannung von der Hochfrequenzquelle 51 durch
die Verdrahtung 50 und den Stromversorgungsanschluss 48 zu
dem kreisrund geformten Versorgungsbauteil 46 geliefert,
von diesem kreisrund geformten Stromversorgungsbauteil 46 wird die
Hochfrequenzspannung in die erste und zweite Kammer 38 und 39 geliefert,
beispielsweise durch das kreisrund geformte Isolierbauteil 47 aus
Polytetrafluorethylen geleitet. Daher werden das erste und das zweite, Dispersionsmittel
mit ultrafeinen Partikeln, die in der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 umlaufen,
angeregt. Zur gleichen Zeit wird der Gleichstrom von der Gleichstromquelle 52 durch
die Verdrahtungen 53 und 54 zu den Rohren 63a und 63b auf
der nachgeschalteten Seite relativ zu der Stelle, an der die Hochfrequenzspannung
angelegt wird, geliefert. Dadurch wird das bereits angeregte erste
Dispersionsmittel, das in der ersten Kammer 38 umläuft und
ultrafeine Partikel aus mehr als einer Art von Material ausgewählt aus
mindestens einer Art von organischen Polymeren, Metallen und anorganischen
Verbindungen, negativ geladen. Außerdem wird das bereits angeregte
zweite Dispersionsmittel, das in der zweiten Kammer 39 umläuft und
die ultrafeinen Partikel aus mindestens einer Art von organischen
Polymeren enthält,
positiv geladen. Da durch das Anlegen einer solchen Hochfrequenzspannung
Fluktuationen in dem ersten und zweiten Dispersionsmittel erzeugt
werden können,
kann durch das anschließende
Anlegen der Gleichstromspannung an das betreffende erste und zweite
Dispersionsmittel eine ausreichend starke negative elektrische Aufladung
und positive Elektrifizierung hervorgerufen werden.
-
Dabei
ist anzumerken, dass bei dem Prozess, bei dem das Dispersionsmittel
in dem Durchgang 40 der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 umläuft, aufgrund
der Verengung der Durchgänge
in der Nähe
der Auslässe
die Flüsse
der betreffenden Dispersionsmittel beschleunigt sind.
-
Darüber hinaus
ist das Stromversorgungsbauteil 46, wenn die Hochfrequenzspannung
zur ersten und zweiten Kammer 38 und 39 geliefert
wird, wie in 4 dargestellt ist, nicht direkt
mit der. ersten und zweiten Kammer 38 und 39 verbunden;
indem zwischen diese das Isolierbauteil 47 zwischengeschaltet
ist, kann die Gleichstromspannung daran gehindert werden, rückwärts durch
das positiv und das negativ geladene Dispersionsmittel zur Hochfrequenzquelle 51 zu
fließen
und die Quelle 51 zu beschädigen.
-
Außerdem kann
durch Ausbildung der Verzweigungsrohre 65a und 65b,
so dass sie den Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 und 90 an
den Lademechanismus 30 mit einem Isoliermaterial anschließen, verhindert werden, dass die Gleichstromspannung
durch die vorstehend beschriebenen positiv und negativ geladenen
Dispersionsmittel in die Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismen 1 und 90 zurück fließt.
-
Vorzugsweise
wird die von der Hochfrequenzquelle 51 gelieferte Hochfrequenzspannung
auf einen Bereich von 500 kHz bis 10 MHz und einen Bereich von 20
V bis 400 V eingestellt.
-
Vorzugsweise
wird die von der Gleichstromquelle 52 gelieferte Gleichstromspannung
auf einen Bereich von 0,5 A bis 10 A und einen Bereich von 100 V
bis 5 kV eingestellt.
-
(Schritt der Herstellung
einer Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln durch Aggregation/Bindung
von ultrafeinen Partikeln)
-
Die
in dem Lademechanismus 30 und den Rohren 63a und 63b aus
einem elektrisch leitfähigen
Material mit voneinander unterschiedlichen Polaritäten geladenen
Dispersionsmittel werden mit einem hohen Druck von den Rohren 63a und 63b in
die Schraubenlöcher 76a und 76b des
aus einem elektrisch leitfähigen Material
bestehenden ersten und zweiten Blocks 73a und 73b eingeführt, die
von dem aus einem Isoliermaterial bestehenden Hauptblock 72 des
Aggregations-Bindungsmechanismus 70 getrennt werden. Da
der erste und zweite Block 73a und 73b durch den
aus einem Isoliermaterial bestehenden Hauptblock 72 elektrisch
isoliert sind, werden das unter einem Hochdruck stehende erste und
zweite Dispersionsmittel unter Erhaltung des Elektrifizierungsvolumens
in die Durchgänge 78a und 78b eingeführt. Bei
dem Vorgang des Durchlaufens der Öffnungen 79a und 79b der
betreffenden Durchgänge 78a und 78b werden
dieses erste und zweite Dispersionsmittel weiter beschleunigt und
von den Mündungen
der Düsenabschnitte 75a und 75b in
dem rechteckigen Loch 71 des Hauptblocks 72 aus
eingespritzt. Da die Durchgänge 78a und 78b der
Düsenabschnitte 75a und 75b einander
gegenüber
liegend angebracht sind und schräg
nach unten verlaufen, wird das von den Mündungen der Düsenabschnitte 75a und 75b aus
eingespritzte erste und zweite Dispersionsmittel auf eine effiziente Weise
miteinander gekreuzt und zur Kollision gebracht. In einem solchen
Kollisionsfeld werden die ultrafeinen Partikeln in dem betreffenden
ersten und zweiten Dispersionsmittel, die mit voneinander unterschiedlichen
Polaritäten
elektrifiziert sind, durch Anregungstransfer aggregiert und miteinander
gekoppelt sowie gegenseitig stark angezogen und elektrostatisch
aggregiert. Folglich kann mit dem Verfahren, bei dem ultrafeine
Partikel aus dem einen oder mehreren Materialien ausgewählt aus
mindestens einer Art von organischen Polymeren, Metallen und anorganischen
Verbindungen, die vor der Einspritzung von den Düsenabschnitten 75a und 75b aus
dispergiert wurden, miteinander gekoppelt werden, eine Flüssigkeit
mit einer großen
Anzahl von zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln bestehend aus
einem oder mehreren Material(ein) hergestellt werden und ultrafeine
Partikeln aus mindestens einem organischen Polymer werden miteinander
gekoppelt.
-
Bei
der Herstellung einer Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln laut der vorstehenden
Beschreibung werden das geladene erste und zweite Dispersionsmittel
beim Umlauf durch die erste und zweite Kammer 38 und 39,
die Rohre 63a und 63b und die Durchgänge 78a und 78b des
ersten und zweiten Blocks 73a und 73b des aus
Metall, wie Edelstahl, bestehenden Aggregations-Bindungsmechanismus 70 an den
Innenflächen
dieser Bauteile einer Elektrolyse unterzogen und aufgetrennt. In
diesem Zusammenhang kann die elektrolytische Auftrennung der geladenen
Dispersionsmittel verhindert werden, indem die Innenflächen der
ersten und zweiten Kammer 38 und 39, die Innenflächen der
Rohre 63a und 63b und die Innenflächen der
Durchgänge 78a und 78b des
ersten und zweiten Blocks 73a und 73b des Aggregations-Bindungsmechanismus 70 mit
einer dünnen
Folie aus Platin oder Gold beschichtet werden.
-
Bis
zu diesem Punkt werden gemäß der zweiten
erfindungsgemäßen Ausführungsform
laut der vorstehenden Beschreibung das erste und zweite Dispersionsmittel
in die erste und zweite Kammer eingeführt und befinden sich dort
im Umlauf, wo die Hochfrequenzspannung angelegt wird, und darüber hinaus
wird die Gleichstromspannung auf der nachgeschalteten Seite relativ
zu der Stelle, an der die Hochfrequenzspannung angelegt wird, angelegt,
dieses erste und zweite Dispersionsmittel sind mit voneinander unterschiedlichen
Polaritäten
geladen, werden durch die elektrisch voneinander isolierten Durchgänge und
von den Düsenabschnitten
aus eingespritzt und gekreuzt/zur Kollision gebracht. Mit diesem
Verfahren kann eine Bindung und ein zusammengesetzter Zustand für diese
unterschiedlichen Arten von Materialien erreicht werden, was bisher schwer
zu realisieren war, wenn die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit,
bei der es sich um eine Flüssigkeit
handelt, in der unterschiedliche Arten von Materialien nur gemischt
sind, nach dem konventionellen Verfahren gekreuzt/zur Kollision
gebracht wird, so dass mit diesem Verfahren eine Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln hergestellt werden
kann, in der unterschiedliche Materialien, beispielsweise unterschiedliche
Arten von organischen Polymeren oder ein organischer Polymer und
eine anorganische Verbindung wie Siliziumdioxid fest und stark auf
der Nanoebene aneinander gebunden sind.
-
Darüber hinaus
ist es gemäß der zweiten
erfindungsgemäßen Ausführungsform
möglich
ultrafeine Partikel herzustellen und eine für das verwendete Material geeignete
ultrafeine Dispersion durchzuführen,
indem das erste und zweite Dispersionsmittel unter Verwendung des
erstes und zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 und 90 hergestellt
werden. Konkret für
den Fall, wo ein zusammengesetztes, ultrafeines Partikel bestehend
aus einer anorganischen Verbindung, wie Siliziumdioxid, die nur
schwer ultrafeine Partikel bilden kann, und einem organischen Polymer,
wie in 2 dargestellt ist, kann durch Verwendung des erstes
Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1, bei dem das
Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 in die
Einspritzfluss-Kreuzungs-/Kollisionsregion
eingeführt
ist, der Brechprozess der anorganischen Verbindung auf eine effiziente
Weise durchgeführt
werden, das erste Dispersionsmittel, in dem ultrafeine Partikel
aus einer anorganischen Verbindung ultrafein dispergiert sind, kann
hergestellt werden und das zweite Dispersionsmittel, in dem ultrafeine
Partikel aus einem organischen Polymer mit einer angemessenen Molekülkette kann
mit dem zweiten Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90 hergestellt
werden. Daher kann durch den Durchlauf dieses ersten und zweiten
Dispersionsmittels durch den vorstehend beschriebenen Lademechanismus 30 für das Dispersionsmittel
und den Aggregations- Bindungsmechanismus 70 der
ultrafeinen Partikel eine Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln durch eine auf der
Nanoebene erfolgende Bindung und Integration von ultrafeinen Partikel
aus anorganischer Verbindung, wie Siliziumdioxid, an die ultrafeinen
Partikel aus einem organischen Polymer hergestellt werden.
-
Die
auf diese Weise hergestellte Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln zeigt weder Koagulation
noch Präzipitation
(Ausfällung)
bei der Langzeitlagerung und besitzt vorzügliche Dispersions- und Stabilitätseigenschaften.
Die erwähnte
Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln kann zur Herstellung
einer Gas-undurchlässigen
Folie und einer Reihe von Materialien mit einer hohen Funktionalität und von
Materialien mit hochwertigen physikalischen Eigenschaften verwendet
werden.
-
Darüber hinaus
kann nach der vorstehend beschriebenen zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform
ein Herstellungsgerät,
mit dem eine Flüssigkeit
mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln, in der unterschiedliche
Arten von Materialien, beispielsweise unterschiedliche Arten von
organischen Polymeren oder ein organischer Polymer und eine anorganische
Verbindung wie Siliziumdioxid fest und stark gebunden sind, realisiert
werden.
-
Nachfolgend
werden Beispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf
die vorstehend beschriebenen Figuren ausführlich erläutert.
-
(Beispiel 1)
-
(Erster Schritt)
-
Zur
Herstellung der ersten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
wurde Polylaktat (2-Zusammensetzungen-Rohharz)
mit Dimethylsulfoxid vermengt, so dass dessen Konzentration 10 Gew-%
beträgt.
-
Darüber hinaus
wurde zur Herstellung der zweiten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
Polyvinylalkohol mit Dimethylsulfoxid vermengt, so dass dessen Konzentration
10 Gew-% beträgt.
-
(Zweiter Schritt)
-
Das
Dimethylsulfoxid wird zu dem Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 (in
der Form, bei der das Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 nicht
in die Einspritzfluss-Kreuzungs-/Kollisionsregion
des Hohlraumanteils eingeführt
ist), wie in 1 und 3 dargestellt
ist, geliefert und das System wird mit dem selben Dimethylsulfoxid
befüllt.
Anschließend
wird die erste Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 eingeführt und
es wurden fünf
Durchläufe
des Dispergierungsbetriebs durchgeführt, bis die in das gesamte
System gefüllte
erste Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
die folgenden Bedingungen erfüllte.
-
<Dispersionsbedingungen>
-
- Druck für
die Einführung
der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den Hauptkörper
des Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus: 2000 kg/cm2 und
- Durchmesser der Mündungen
der beiden Düsenabschnitte:
100 μm.
-
(Dritter Schritt)
-
Während die
zweite Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
schrittweise in den Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1,
der bereits die erste Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
enthält,
eingeführt
wird, wurde das Dispersionsmittel, in dem die ultrafeinen Partikel
aus Polylaktat und ultrafeinen Partikel aus Polyvinylalkohol gleichförmig dispergiert
waren, hergestellt, indem fünf
Durchläufe
des Dispergierungsbetriebs durchgeführt wurden, bis die erste Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
und die zweite Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
unter den genannten Bedingungen aufgetrennt und miteinander in dem
System dispergiert sind.
-
(Vierter Schritt)
-
Das
Dispersionsmittel befindet sich unter Hochdruck im Umlauf in der
ersten und zweiten Kammer 38 und 39 des Lademechanismus 30 durch
das Rohr 61, die in 1 dargestellten
Verzweigungsrohre 62a und 62b und fließt aus zu
den Rohren 63a und 63b auf der nachgeschalteten
Seite. Zu diesem Zeitpunkt wird, wie in 4 dargestellt
ist, die Hochfrequenzspannung unter den nachfolgend genannten Bedingungen
von der Hochfrequenzquelle 51 durch die Verdrahtung 50 und
den Stromversorgungsanschluss 48 zu dem kreisrund-geformten
Versorgungsbauteil 46 geliefert; von diesem kreisrundgeformten
Versorgungsbauteil 46 wird die Hochfrequenzspannung durch
das kreisrundgeformte Isolierbauteil 47 aus, beispielsweise,
Polytetrafluorethylen in die erste und zweite Kammer 38 und 39 geliefert.
Zur gleichen Zeit wird der Gleichstrom von der Gleichstromquelle 52 durch
die Verdrahtungen 53 und 54 zu den Rohren 63a und 63b geliefert,
die sich auf der nachgeschalteten Seite relativ zu der Stelle, an
der die Hochfrequenzspannung angelegt wird, befinden. Hierdurch
wird das in der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 umlaufende
Dispersionsmittel mit ultrafeinen Partikeln angeregt. Hierdurch
wird das in der ersten Kammer 38 umlaufende Dispersionsmittel
mit bereits angeregten ultrafeinen Partikeln negativ geladen. Darüber hinaus
wird das in der zweiten Kammer 39 umlaufende Dispersionsmittel
mit bereits angeregten ultrafeinen Partikeln positiv geladen.
-
<Elektrifizierungsbedingungen>
-
- Hochfrequenzspannung: 5 MHz, 500 V, und
- Gleichstromspannung: 3 kV, 3,5 kW.
-
(Fünfter Schritt)
-
Das
Dimethylsulfoxid mit zusammengesetzten, feinen Partikeln, in dem
eine große
Anzahl von zusammengesetzten, feinen Partikeln bestehend aus Polylaktat
und Polyvinylalkohol in Dimethylsulfoxid dispergiert sind, wurde
erhalten durch Einführung
der betreffenden Dispersionsmittel, die in den Rohren 63a und 63b mit voneinander
unterschiedlichen Polaritäten
elektrifiziert wurden, in den Aggregations-Bindungsmechanismus 70 und
Einspritzung mit einem hohen Druck im Hohlraumanteil 71 von
den Mündungen
der beiden Düsenabschnitte 75a und 75b aus,
wobei der Durchmesser der elektrisch voneinander isolierten Mündungen
10 μm betrug,
und Kreuzung/Kollision.
-
Selbst
bei Lagerung des erhaltenen Dimethylsulfoxid mit zusammengesetzten,
feinen Partikeln für eine
Dauer von 6 Monaten war keine Trennung der betreffenden feinen Partikeln,
die aus einer großen
Anzahl von zusammengesetzten, feinen Partikeln bestehen, und keine
Ausfällung
und keine Aggregation/Kondensation zu erkennen.
-
Eine
Verbundfolie mit einer Dicke von 10 μm aus Polylaktat und Polyvinylalkohol
wurde durch Druckbeschichtung von Dimethylsulfoxid mit einem zusammengesetzten,
feinen Partikel laut Beispiel 1 auf dem Silikonbogen gebildet und
dieser getrocknet.
-
(Vergleichsbeispiel 1)
-
Zur
Herstellung von Polylaktat- und Polyvinylalkohol-enthaltendem Dimethylsulfoxid
wurden die im ersten Schritt von Beispiel 1 hergestellte Polylaktatenthaltende
erste Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
und die Polyvinylalkohol-enthaltende zweite Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
im Verhältnis
von 1:1 geschüttelt
und gemischt. Anschließend
wurde eine Verbundfolie von 10 μm
durch Leimdruck dieser Lösung
auf den Silikonbogen und anschließendes Trocknen gebildet.
-
(Vergleichsbeispiel 2)
-
Das
Dispersionsmittel, in dem die im dritten Schritt von Beispiel 1
hergestellten ultrafeinen Partikel aus Polylaktat und die ultrafeinen
Partikel aus Polyvinylalkohol gleichförmig dispergiert waren, wurde
hergestellt. Eine Verbundfolie aus Polylaktat und Polyvinylalkohol
mit einer Dicke von 10 μm
wurde durch Leimdruck dieses Dispersionsmittels auf den Silikonbogen
und anschließendes
Trocknen gebildet.
-
Der
Zustand der hergestellten Folie, die Folienfestigkeit, Dehnbarkeit
und das Aussehen der Folie auf der durch in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiele
1 und 2 erhaltenen Verbundfolie wurden untersucht. Die Ergebnisse
sind der nachfolgenden Tabelle 1 zu entnehmen. Dabei ist anzumerken,
dass die Folienfestigkeit eine Festigkeit ist, wenn die von dem
Silikonbogen abgeschälte
Folie gezogen wurde und die Dehnbarkeit einem durchschnittlichen
Verdünnungsgrad
der Foliendicke in einem Zustand entspricht, bei dem die Folie auf
ungefähr
100°C erhitzt
wurde und in die Längs-
und Querrichtung gezogen wurde.
-
-
Tabelle
1 ist zu entnehmen, dass eine Verbundfolie aus Polylaktat und Polyvinylalkohol
mit herausragenden Festigkeits- und Dehnbarkeitseigenschaften, die
transparent und dem Aussehen nach gleichförmig gefärbt ist, durch Leimdruck des
durch in Beispiel 1 erhaltenen Dimethylsulfoxids mit zusammengesetzten,
feinen Partikeln auf den Silikonbogen und Trocknen gebildet werden
kann.
-
(Beispiel 2)
-
(Erster Schritt)
-
Zur
Herstellung der ersten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
mit einer Siliziumoxidkonzentration von 12 Gew-% wurde ein Aggregat
aus Siliziumoxidpulver (durchschnittlicher Partikeldurchmesser des
Primärpartikels:
7 nm) in reinem Wasser dispergiert. Anschließend wurde das erste Dispersionsmittel,
in dem die ultrafeinen Partikel aus Siliziumoxid dispergiert sind,
hergestellt, indem die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den erstes Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 (Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 war
in den Einspritzfluss-Kreuzungs-/Kollisionsbereich
eingeführt),
der in den vorstehend beschriebenen 6 und 2 dargestellt
ist, eingeführt
und 7 Durchläufe
des Brech- und Dispergierungsbetriebs bei der Einspritzung der ersten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
von den beiden Düsenabschnitten 9a und 9b aus
und Kreuzung/Kollision unter den nachfolgend genannten Bedingungen
durchgeführt
wurden.
-
<Brech- und Dispersionsbedingungen>
-
- Druck für
die Einführung
der ersten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den erstes Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus: 1500 kg/cm2,
- Durchmesser der Mündungen
der beiden Düsenabschnitte:
100 μm,
- Beschleunigung der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
nach dem Durchlauf durch den Öffnungsabschnitt:
250 m/sec,
- Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil:
ein Sinterdiamant mit drei Seiten mit den Abmessungen 8 mm, 8 mm
und 8 mm in der Form eines gleichseitigen Dreikantstabs.
-
(Zweiter Schritt)
-
Zur
Herstellung der zweiten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
mit einer Polyvinylalkoholkonzentration von 12 Gew-% wurde Polyvinylalkohol
in dem reinen Wasser aufgetrennt und dispergiert. Anschließend wurde
das zweite Dispersionsmittel, in dem ultrafeine Partikel aus Polyvinylalkohol
dispergiert sind, hergestellt, indem die erste Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90,
der in den vorstehend beschriebenen 6 und 7 dargestellt
ist, eingeführt
und drei Durchläufe
des Dispersionsbetriebs der Einspritzung der zweiten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
von den beiden Düsenabschnitten 98a und 98b aus
und Kreuzung/Kollision unter den nachfolgend genannten Bedingungen
durchgeführt
wurden.
-
<Brech- und Dispersionsbedingungen>
-
- Druck für
die Einführung
der zweiten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den ersten Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus: 1500 kg/cm2,
- Durchmesser der Mündungen
der beiden Düsenabschnitte:
150 μm.
-
(Dritter Schritt)
-
Das
erste und zweite Dispersionsmittel befinden sich unter Hochdruck
durch die Rohre 65a und 65b im Umlauf in der ersten
und zweiten Kammer 38 und 39 des Lademechanismus 30 und
fließt
aus zu den Rohren 63a und 63b auf der nachgeschalteten
Seite relativ zu diesen Kammern. Zu diesem Zeitpunkt wird, wie in 4 dargestellt
ist, die Hochfrequenzspannung unter den nachfolgend genannten Bedingungen
von der Hochfrequenzquelle 51 durch die Verdrahtung 50 und
den Stromversorgungsanschluss 48 zu dem kreisrund-geformten
Versorgungsbauteil 46 geliefert; von diesen kreisrundgeformten
Versorgungsbauteilen 46 wird die Hochfrequenzspannung durch
das kreisrundgeformte Isolierbauteil 47 aus, beispielsweise,
Polytetrafluorethylen in die erste und zweite Kammer 38 und 39 geliefert.
Zur gleichen Zeit wird der Gleichstrom von der Gleichstromquelle 52 durch
die Verdrahtungen 53 und 54 zu den Rohren 63a und 63b geliefert,
die sich auf der nachgeschalteten Seite relativ zu der Stelle, an
der die Hochfrequenzspannung angelegt wird, befinden. Hierdurch
wird das in der ersten Kammer 38 umlaufende Dispersionsmittel
mit bereits angeregten ultrafeinen Partikeln aus Siliziumoxid negativ
geladen. Darüber
hinaus wird das in der zweiten Kammer 39 umlaufende Dispersionsmittel
mit bereits angeregten ultrafeinen Partikeln aus Polyvinylalkohol
positiv geladen.
-
<Elektrifizierungsbedingungen>
-
- Hochfrequenzspannung: 200 V, 2 MHz, und
- Gleichstromspannung: 2 kV, 2,0 kW.
-
(Vierter Schritt)
-
Das
Wasser mit einem zusammengesetzten, feinen Partikel, in dem eine
große Anzahl
der zusammengesetzten, feinen Partikeln aus Multiplexen aus ultrafeinen
Siliziumoxidpartikeln und ultrafeinen Polyvinylalkohol-Partikeln
(Mischungsverhältnis
3:7 (m/m)) in Wasser dispergiert sind, wurde erhalten durch Einführung des
ersten und zweiten Dispersionsmittels, die in den Rohren 63a und 63b mit
voneinander unterschiedlichen Polaritäten elektrifiziert wurden,
in den Aggregations-Bindungsmechanismus 70 und
Einspritzung mit einem hohen Druck im Hohlraumanteil 71 von
den Mündungen
der beiden Düsenabschnitte 75a und 75b aus,
wobei der Durchmesser der elektrisch voneinander isolierten Mündungen
100 μm betrug,
und Kreuzung/Kollision derselben miteinander.
-
(Beispiel 3)
-
Ein
Wasser mit zusammengesetzten, feinen Partikeln, in dem eine große Anzahl
von zusammengesetzten, feinen Partikeln aus Multiplexen aus ultrafeinen
Siliziumoxidpartikeln und ultrafeinen Polyvinylalkohol-Partikeln
(Mischungsverhältnis
3:7 (m/m)) in Wasser dispergiert waren, wurde erhalten durch ein ähnliches Verfahren
wie in Beispiel 2 außer
dass die folgenden Elektrifizierungsbedingungen im dritten Schritt
von Beispiel 2 verwendet wurden: Hochfrequenzspannung: 400 V, 4
MHz; Gleichstrom: 5 kV, 3,5 kW.
-
(Vergleichsbeispiel 3)
-
Das
Wasser mit ultrafeinen Partikeln, in dem ultrafeine Partikel aus
Siliziumoxid und ultrafeine Partikel aus Polyvinylalkohol in einem.
Gewichtsverhältnis
von 3:7 enthalten sind, wurde hergestellt durch Einführung des
in Beispiel 2 hergestellten ersten und zweiten Dispersionsmittels
in den Aggregations-Bindungsmechanismus 70 durch die Rohre 65a und 65b,
die erste und zweite Kammer 38 und 39 und die
Rohre 63a und 63b und Einspritzung mit einem hohen
Druck von den Mündungen
der beiden Düsenabschnitte 75a und 75b mit einem
Mündungsdurchmesser
von 100 μm
aus und Kreuzung/Kollision miteinander. Dabei ist anzumerken, dass
auf das Anlegen der Hochfrequenzspannung an das in der Kammer 38 bzw. 39 umlaufende
erste bzw. zweite Dispersionsmittel und das Anlegen der Gleichstromspannung
an das zu den Rohren 63a und 63b geflossene erste
bzw. zweite Dispersionsmittel verzichtet wurde.
-
Drei
Arten von Gas-undurchlässigem
Hochqualitätspapier
wurden hergestellt durch Beschichtung mit dem Wasser, enthaltend
zusammengesetzte, ultrafeine Partikel aus den Beispielen 2, 3 und
Vergleichsbeispiel 3, welche erhalten wurden auf der Ankerbeschichtung
mit einer Dicke von 5 μm
auf der Oberfläche
des Hochqualitätspapiers
beziehungsweise durch das Walzenauftragsverfahren und durch Trocknen
und Bildung einer Gas-undurchlässigen
Schicht mit einer Dicke von 10 μm.
-
Das
Sauerstoffpermeabilitätsvermögen und
das Wasserdampfpermeabilitätsvermögen der
Gas-undurchlässigen
Hochqualitätspapiere
der Beispiele 2, 3 und des Vergleichsbeispiels 3 wurden gemessen.
Dabei ist anzumerken, dass zur Messung der Sauerstoffpermeabilität eine Probe
mit einem Durchmesser von 10 cm, die aus der Laminatfolie herausgeschnitten
wurde, mit einem Gasperm (Produktbezeichnung; Nippon Spectrum, Co.,
Ltd.) unter den Bedingungen der Druckbeaufschlagung bei 5 kg/cm2 und einer Sauerstoffkonzentration von 100%
bei 25°C
und 65% relative Luftfeuchtigkeit vermessen wurde. Außerdem wurde
zur Messung der Wasserdampfpermeabilität eine Probe mit einem Durchmesser
von 10 cm, die aus der Laminatfolie herausgeschnitten wurde, mit
einem L80-4000 Type (Produktbezeichnung; Dr. lyssy, Inc., Schweiz)
bei 40°C,
90% relativer Luftfeuchtigkeit gemäß JIS K129 vermessen. Die Ergebnisse
sind in der folgenden Tabelle 2 angegeben.
-
-
Wie
Tabelle 2 zu entnehmen ist, besitzen die Gas-undurchlässigen Hochqualitätspapiere
der Beispiele 2 und 3 vorzügliche
Sauerstoff blockierende Eigenschaften und Wasserdampf-blockierende
Eigenschaften im Vergleich zu dem Gasundurchlässigen Hochqualitätspapier
des Vergleichsbeispiels 3, bei dem keine Hochfrequenzspannung und
keine Gleichstromspannung an das erste und zweite Dispersionsmittel
angelegt wurden, sondern das Wasser mit ultrafeinen Partikeln, in
dem durch Kreuzung/Kollision in dem Aggregations-/Bindungsmechanismus
erhaltene ultrafeine Partikel aus Siliziumoxid und ultrafeine Partikel
aus Polyvinylalkohol vorliegen, verwendet wurde.
-
(Beispiel 4)
-
(Erster Schritt)
-
Zur
Herstellung der ersten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
mit einer Siliziumoxidkonzentration von 12 Gew-% und Polytetrafluorethylen
(PTFE)-Konzentration
von 1 Gew-% wurde ein Aggregat aus Siliziumoxidpulver (durchschnittlicher
Partikeldurchmesser des Primärpartikels:
7 nm) und PTFE-Feinpartikel in dem reinen Wasser dispergiert. Anschließend wurde
das erste Dispersionsmittel, in dem die ultrafeinen Partikel aus Siliziumoxid
und die ultrafeinen Partikel aus PTFE dispergiert waren, hergestellt,
indem die Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den erstes Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 1 (Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil 17 war
in den Einspritzfluss-Kreuzungs-/Kollisionsbereich des Hohlraumanteils
eingeführt),
der in den vorstehend beschriebenen 6 und 2 dargestellt
ist, eingeführt
und 7 Durchläufe
des Brech- und Dispersionsbetriebs der Einspritzung der ersten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
von den beiden Düsenabschnitten 9a und 9b aus
und Kreuzung/Kollision unter den nachfolgend genannten Bedingungen
durchgeführt
wurden.
-
<Brech- und Dispersionsbedingungen>
-
- Druck für
die Einführung
der ersten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den erstes Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus: 1500 kg/cm2,
- Durchmesser der Mündungen
der beiden Düsenabschnitte:
100 μm,
Beschleunigung der Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
nach dem Durchlauf durch den Öffnungsabschnitt:
250 m/sec,
- Mischflüssigkeits-Kollisionsbauteil:
ein Sinterdiamant mit drei Seiten mit den Abmessungen 8 mm, 8 mm
und 8 mm in der Form eines gleichseitigen Dreikantstabs.
-
(Zweiter Schritt)
-
Zur
Herstellung der zweiten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
mit einer Polyvinylalkoholkonzentration von 12 Gew-% wurde Polyvinylalkohol
in dem reinen Wasser aufgetrennt und dispergiert. Anschließend wurde
das zweite Dispersionsmittel, in dem ultrafeine Partikel aus Polyvinylalkohol
dispergiert waren, hergestellt, indem die erste Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den zweites Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus 90,
der in den vorstehend beschriebenen 6 und 7 dargestellt
ist, eingeführt
und drei Durchläufe
des Dispersionsvorgangs der Einspritzung der zweiten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
von den beiden Düsenabschnitten 98a und 98b aus
und Kreuzung/Kollision unter den nachfolgend genannten Bedingungen
durchgeführt
wurden.
-
<Brech- und Dispersionsbedingungen>
-
- Druck für
die Einführung
der zweiten Fest-Flüssig-Mischflüssigkeit
in den erstes Dispersionsmittel-Herstellungsmechanismus: 1500 kg/cm2,
- Durchmesser der Mündungen
der beiden Düsenabschnitte:
150 μm.
-
(Dritter Schritt)
-
Das
erste und zweite Dispersionsmittel befinden sich unter Hochdruck
durch die in 6 dargestellten Rohre 65a und 65b im
Umlauf in der ersten und zweiten Kammer 38 und 39 des
Lademechanismus 30 und fließen aus zu den Rohren 63a und 63b auf
der nachgeschalteten Seite relativ zu diesen Kammern. Zu diesem Zeitpunkt
wird die Hochfrequenzspannung unter den nachfolgend genannten Bedingungen
von der Hochfrequenzquelle 51 durch die Verdrahtung 50 und
den Stromversorgungsanschluss 48 zu dem kreisrund-geformten
Versorgungsbauteil 4b geliefert, wie 4 zu
entnehmen ist; von diesen kreisrund-geformten Versorgungsbauteilen
wird die Hochfrequenzspannung durch das kreisrund-geformte Isolierbauteil 47 aus,
beispielsweise, Polytetrafluorethylen in die erste und zweite Kammer 38 und 39 geliefert.
Zur gleichen Zeit wird der Gleichstrom von der Gleichstromquelle 52 durch
die Verdrahtungen 53 und 54 zu den Rohren 63a und 63b geliefert,
die sich auf der nachgeschalteten Seite relativ zu der Stelle, an
der die Hochfrequenzspannung angelegt wird, befinden. Hierdurch
wird das in der ersten Kammer 38 umlaufende Dispersionsmittel
mit bereits angeregten ultrafeinen Partikeln aus Siliziumoxid negativ
geladen. Darüber
hinaus wird das in der zweiten Kammer 39 umlaufende Dispersionsmittel
mit bereits angeregten ultrafeinen Partikeln aus Polyvinylalkohol
positiv geladen.
-
<Elektrifizierungsbedingungen>
-
- Hochfrequenzspannung: 200 V, 2 MHz, und
- Gleichstromspannung: 2 kV, 2,0 kW.
-
(Vierter Schritt)
-
Das
Wasser mit einem zusammengesetzten, feinen Partikel, in dem eine
große
Anzahl der zusammengesetzten, feinen Partikeln aus Multiplexen aus
ultrafeinen PTFE- Partikeln,
ultrafeinen Siliziumoxidpartikeln und ultrafeinen Polyvinylalkohol-Partikeln
(Mischungsverhältnis
9:27:64 (m/m/m)) in Wasser dispergiert sind, wurde erhalten durch
Einführung
des ersten und zweiten Dispersionsmittels, die in den Rohren 63a und 63b mit
voneinander unterschiedlichen Polaritäten elektrifiziert wurden,
in den Aggregations-Bindungsmechanismus 70 und
Einspritzung mit einem hohen Druck im Hohlraumanteil 71 von
den Mündungen
der beiden Düsenabschnitte 75a und 75b aus,
wobei der Durchmesser der Mündungen
100 μm betrug,
und Kreuzung/Kollision derselben miteinander.
-
(Beispiel 5)
-
Das
Wasser mit zusammengesetzten, feinen Partikeln, in dem eine große Anzahl
von zusammengesetzten, feinen Partikeln aus Multiplexen aus ultrafeinen
PTFE-Partikeln, ultrafeinen Siliziumoxidpartikeln und ultrafeinen
Polyvinylalkohol-Partikeln (Mischungsverhältnis 9:27:64 (m/m/m)) in Wasser
dispergiert sind, wurde erhalten durch ein ähnliches Verfahren wie in Beispiel
2 außer
dass die folgenden Elektrifizierungsbedingungen im dritten Schritt
von Beispiel 3 verwendet wurden:
- Hochfrequenzspannung: 400
V, 4 MHz; Gleichstrom: 5 kV, 3,5 kW.
-
(Vergleichsbeispiel 4)
-
Das
Wasser, enthaltend ultrafeine Partikel, in welchem ultrafeine PTFE-Partikel,
ultrafeine Siliziumoxidpartikel und ultrafeine Polyvinylalkohol-Partikel
im Gewichtsverhältnis
9:27:64 vorliegen, wurde erhalten durch Einführung des in Beispiel 4 hergestellten
ersten und zweiten Dispersionsmittels in den Aggregations-Bindungsmechanismus 70 durch
die Rohre 65a und 65b, die erste und zweite Kammer 38 und 39 und
die Rohre 63a und 63b und Einspritzung mit einem
hohen Druck von den Mündungen
der beiden Düsenabschnitte 75a und 75b mit
einem Mündungsdurchmesser
von 100 μm
und Kreuzung/Kollision miteinander. Dabei ist anzumerken, dass auf
das Anlegen der Hochfrequenzspannung an das in der Kammer 38 bzw. 39 umlaufende erste
bzw. zweite Dispersionsmittel und das Anlegen der Gleichstromspannung
an das zu den Rohren 63a und 63b geflossene erste
bzw. zweite Dispersionsmittel verzichtet wurde.
-
Drei
Arten von Gas-undurchlässigem
Hochqualitätspapier
wurden erhalten durch Beschichtung mit dem Wasser mit ultrafeinen
Partikeln aus den Beispielen 4, 5 und dem Vergleichsbeispiel 4,
erhalten durch Ankerbeschichtung mit einer Dicke von 5 μm auf der
Oberfläche
des Hochqualitätspapiers
beziehungsweise durch das Walzenauftragsverfahren und durch Trocknen
und Bildung einer Gas-undurchlässigen
Schicht mit einer Dicke von 10 μm.
-
Das
Sauerstoffpermeabilitätsvermögen und
das Wasserdampfpermeabilitätsvermögen der
Gas-undurchlässigen
Hochqualitätspapiere
der Beispiele 4, 5 und des Vergleichsbeispiels 4 wurden mit einem ähnlichen
Verfahren wie in Beispiel 2 gemessen. Die Ergebnisse sind in der
folgenden Tabelle 3 angegeben.
-
-
Wie
Tabelle 3 zu entnehmen ist, besitzen die Gas-undurchlässigen Hochqualitätspapiere
der Beispiele 4 und 5 vorzügliche
Sauerstoff blockierende Eigenschaften und Wasserdampf-blockierende
Eigenschaften im Vergleich zu dem Gasundurchlässigen Hochqualitätspapier
des Vergleichsbeispiels 4, bei dem keine Hochfrequenzspannung und
keine Gleichstromspannung an das erste und zweite Dispersionsmittel
angelegt wurden, sondern das Wasser mit ultrafeinen Partikeln, in
dem durch Kreuzung/Kollision in dem Aggregations-Bindungsmechanismus
erhaltene ultrafeine Partikel aus PFTE, ultrafeine Partikel aus
Siliziumoxid und ultrafeine Partikel aus Polyvinylalkohol vorliegen,
verwendet wurde.
-
Darüber hinaus
besitzen die Gas-undurchlässigen
Hochqualitätspapiere
der Beispiele 4 und 5 auch vorzügliche
Sauerstoff blockierende Eigenschaften und Wasserdampf-blockierende Eigenschaften
im Vergleich zu dem Gas-undurchlässigen
Hochqualitätspapier
der Beispiele 2 und 3, bei denen keine Hochfrequenzspannung und
keine Gleichstromspannung an das erste und zweite Dispersionsmittel
angelegt wurden, sondern das Wasser mit ultrafeinen Partikeln, in
dem durch Kreuzung/Kollision in dem Aggregations-Bindungsmechanismus
erhaltene ultrafeine Partikel aus Siliziumoxid und ultrafeine Partikel
aus Polyvinylalkohol vorliegen, verwendet wurde. Insbesondere besitzt
das Gas-undurchlässige
Hochqualitätspapier
des Beispiels 5 vorzügliche
Wasserdampfblockierende Eigenschaften im Vergleich zu einer Aluminiumfolie
mit einer Dicke von 7 μm.
-
Bis
hierhin ist, wie vorstehend ausführlich
beschrieben ist, erfindungsgemäß ein Verfahren
vorgesehen, bei dem ein flüssiges
Medium mit zusammengesetzten, ultrafeinen Partikeln aus unterschiedlichen
Arten von organischen Polymeren, die zur Herstellung von Materialien
mit einer hohen Funktionalität
und von Materialien mit hochwertigen physikalischen Eigenschaften
geeignet sind, gleichförmig
aggregiert sind und zusammengesetzte, ultrafeine Partikel, wobei
mindestens eines der ultrafeinen Partikel aus organischen Polymeren, Metallen
und anorganischen Verbindungen ausgewählt ist, gleichförmig dispergiert
und gekoppelt sind, auf eine einfache Weise hergestellt werden kann,
sowie das zugehörige
Herstellungsgerät.