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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen elektrophotographischen Photorezeptor. Überdies
betrifft die vorliegende Erfindung ein elektrophotographisches Bildaufzeichnungsverfahren
und eine elektrophotographische Bildaufzeichnungsvorrichtung, die
den Photorezeptor verwenden. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung
eine Prozesskartusche für
die elektrophotographische Bildaufzeichnungsvorrichtung, welche
den Photorezeptor beinhaltet.
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Diskussion
des Hintergrundes
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Als
elektrophotographische Bildaufzeichnungsverfahren sind verschiedene
Verfahren, die einen Photorezeptor verwenden, wie das Carlson-Verfahren
und die davon abgeleiteten Verfahren bekannt und sind für Bildaufzeichnungsvorrichtungen,
wie Kopiergeräte
und Drucker, verwendet werden. Unter den für solche Bildaufzeichnungsverfahren
verwendeten Photorezeptoren sind derzeit Photorezeptoren, die ein
organisches lichtempfindliches Material verwenden, in Gebrauch genommen
worden, weil sie Vorteile wie niedrige Herstellungskosten, gute
Produktivität
und niedrige Umweltverschmutzung aufweisen.
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Spezifische
Beispiele der organischen Photorezeptoren beinhalten die Photorezeptoren,
welche eine der folgenden lichtempfindlichen Schichten beinhalten:
- (1) organische photoleitende Harzschichten,
wie in typischer Weise Poly-N-vinylcarbazol;
- (2) lichtempfindliche Schichten vom Typ der Charge-Transfer-Komplexe,
wie in typischer Weise eine Kombination von Poly-N-vinylcarbazol
(PVK) mit 2,4,7-Trinitrofluorenon
(TNF);
- (3) lichtempfindliche Schichten vom Typ der Pigmentdispersion,
wie in typischer Weise eine Kombination von Phthalocyanin und einem
Bindemittelharz; und
- (4) funktionsmäßig getrennte
lichtempfindliche Schichten, wie in typischer Weise eine Kombination
eines ladungserzeugenden Materials und eines Ladungstransportmaterials.
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Unter
diesen Photorezeptoren erregen die funktionsmäßig getrennten Photorezeptoren
derzeit beträchtliche
Aufmerksamkeit.
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Die
elektrophotographischen Bildaufzeichnungsverfahren beinhalten in
typischer Weise die folgenden Vorgänge:
- (1)
Aufladen eines elektrophotographischen Photorezeptors an einem dunklen
Ort (Aufladungsvorgang);
- (2) Bestrahlen des aufgeladenen Photorezeptors mit bildmäßigem Licht,
um ein elektrostatisches latentes Bild darauf zu bilden (Belichtungsvorgang);
- (3) Entwickeln des latenten Bildes mit einem Entwickler, der
einen Toner, zusammengesetzt hauptsächlich aus einem farbgebenden
Mittel und einem Bindemittel, beinhaltet, um darauf ein Tonerbild
zu erzeugen (Entwicklungsvorgang);
- (4) gegebenenfalls Übertragen
des Tonerbildes auf ein intermediäres Übertragungsmedium (erster Übertragungsvorgang);
- (5) Übertragen
des Tonerbildes auf ein Empfangsmaterial, wie ein Empfangspapier
(zweiter Übertragungsvorgang);
- (6) Erwärmen
des Tonerbildes, um das Tonerbild auf dem Empfangsmaterial zu fixieren
(Fixiervorgang); und
- (7) Reinigen der Oberfläche
des Photorezeptors (Reinigungsvorgang).
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Der
Mechanismus der Bildung eines elektrostatischen latenten Bildes
in der funktionsmäßig getrennten
lichtempfindlichen Schicht mit einer Ladungserzeugungsschicht und
einer auf der Ladungserzeugungsschicht ausgebildeten Ladungstransportschicht
ist wie folgt:
- (1) wenn die lichtempfindliche
Schicht belichtet wird, nachdem sie aufgeladen wurde, durchläuft Licht
die durchsichtige Ladungstransportschicht und erreicht dann die
Ladungserzeugungsschicht;
- (2) das in der Ladungserzeugungsschicht beinhaltete Ladungserzeugungsmaterial
absorbiert das Licht und erzeugt einen Ladungsträger, wie Elektronen und positive
Löcher;
- (3) der Ladungsträger
wird in die Ladungstransportschicht injiziert und durch die Ladungstransportschicht transportiert,
was von dem durch die Aufladung auf der lichtempfindlichen Schicht
erzeugten elektrischen Feld bewirkt wird;
- (4) zum Schluss erreicht der Ladungsträger die Oberfläche der
lichtempfindlichen Schicht und neutralisiert die Ladung darauf,
was die Bildung eines elektrostatischen latenten Bildes zur Folge
hat.
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Für solche
funktionsmäßig getrennten
Photorezeptoren ist eine Kombination eines hauptsächlich ultraviolettes
Licht absorbierenden Ladungstransportmaterials und eines hauptsächlich sichtbares
Licht absorbierenden Ladungserzeugungsmaterials dafür bekannt,
nützlich
zu sein.
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Derzeit
ist ein Bedarf nach einem Photorezeptor mit langer Lebensdauer vorhanden.
Insbesondere wurde hauptsächlich
danach geforscht, die mechanische Lebensdauer (das heißt die Abriebfestigkeit)
der Photorezeptoren zu verbessern. Zum Beispiel sind in der japanischen
Patentveröffentlichung
(auf solche Veröffentlichungen
wird hierin nachfolgend als „JPP" Bezug genommen werden)
Nr. 8-20739 usw. neue Bindemittelharze vorgeschlagen worden, und
verschiedene Photorezeptoren mit einem neuen Aufbau sind ebenfalls offenbart
worden. Das liegt daran, dass die Lebensdauer eines Photorezeptors
im Wesentlichen von dem Abrieb der lichtempfindlichen Schicht abhängt, nicht
etwa von der Verschlechterung der elektrostatischen Eigenschaften
des Photorezeptors.
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Wenn
jedoch die Abriebfestigkeit von Photorezeptoren mittels unterschiedlicher
Verfahren verbessert wird, wird angenommen, dass ein bedeutender
Bedarf zur Verbesserung der Qualitätsminderung der elektrostatischen
Eigenschaften, wie der Abnahme des Aufladungspotentials (das heißt, des
Potentials eines dunklen Gebietes VD des
Photorezeptors, auf das hierin nachfolgend manchmal als Dunkelgebietspotential
Bezug genommen wird) und der Zunahme des Restpotentials (das heißt, des
Potentials eines belichteten Gebietes VL des
Photorezeptors, auf das hierin nachfolgend manchmal als Hellgebietspotential
Bezug genommen wird) vorhanden sein wird. Bei dem Versuch, die Qualitätsminderung
der elektrostatischen Eigenschaften zu verbessern, sind hauptsächliche
Materialien, welche organische Photorezeptoren aufbauen, wie Ladungserzeugungsmaterialien
und Ladungstransportmaterialien, verbessert worden. Überdies
sind derartige Verfahren, wie dass unterschiedliche Additive, wie
Antioxidantien, den Photorezeptoren zugesetzt werden, ebenfalls
vorgeschlagen worden. Es besteht jedoch eine Austauschbeziehung
zwischen den verschlechterten elektrostatischen Eigenschaften, das
heißt
der Abnahme des Aufladungspotentials und der Zunahme des Restpotentials. Daher
gibt es kein Verfahren, um sowohl die Abnahme des Aufladungspotentials
und auch die Zunahme des Restpotentials zu verbessern. Es wird daher
ein Photorezeptor mit einer guten Kombination von hohem Dunkelgebietspotential
und niedrigem Restpotential heiß ersehnt.
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Als
eine der Maßnahmen
gegen Abrieb der Photorezeptoren sind Verfahren vorgeschlagen worden, in
denen auf der Oberfläche
eines Photorezeptors eine Schutzschicht gebildet wird. Untersuchungen
zur Bildung einer Schutzschicht wurden erstmals für anorganische
Photorezeptoren angestellt und sind zum Beispiel in JPP 2-3171,
2-7058 und 3-43618 offenbart worden. In diesen Fällen, in welchen eine Schutzschicht
auf anorganischen Photorezeptoren ausgebildet wird, wird für die Schutzschicht
vorzugsweise ein Füllstoff
mit einem verhältnismäßig niedrigen
Widerstand verwendet. Wenn daher solche Photorezeptoren aufgeladen
werden, wird die gesamte Schutzschicht oder die Grenzschicht zwischen
der Schutzschicht und der anorganischen lichtempfindlichen Schicht
typischerweise eher als die Oberfläche des Photorezeptors aufgeladen.
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Wenn
ein latentes Bild nicht auf der Oberfläche des Photorezeptors, sondern
auf der Innenseite der Schutzschicht gebildet wird, weist der Photorezeptor
den Vorteil auf, dass das sich ergebende elektrostatische latente
Bild kaum von Fehlstellen auf der Oberfläche des Photorezeptors, wie
Kratzern, beeinflusst wird. Es muss jedoch eine große Menge
von elektrisch leitfähigem
Füllstoff,
wie Metalloxiden, der Schutzschicht zugesetzt werden, um der Schutzschicht
eine Schutzfunktion zu verleihen. In einem solchen Fall nimmt der
Widerstand der gesamten Schutzschicht oder der Oberflächen-Widerstand
der Schutzschicht ab, sogar wenn die Schutzschicht transparent gemacht
wird, indem ein geeignetes Metalloxid verwendet wird, was das Auftreten verwaschener
Bilder bei wiederholter Verwendung zur Folge hat. In dem Versuch,
das Problem der verwaschenen Bilder zu lösen, haben JPP 2-7057 und das
japanische Patent Nr. 2 675 035 Verfahren vorgeschlagen, bei denen
sich die Konzentration eines elektrisch leitfähigen Metalloxids in der Tiefenrichtung
der Schutzschicht ändert.
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Um
das Problem der verwaschenen Bilder auf der Prozess-Seite zu lösen, wird überdies
eine Vorrichtung, beinhaltend ein Erwärmungsgerät, das den Photorezeptor erwärmt, vorgeschlagen.
Durch Erwärmen des
Photorezeptors kann das Auftreten verwaschener Bilder vermieden
werden. Wenn jedoch ein Trommelerwärmer in den Photorezeptor eingesetzt
wird, muss der Durchmesser des Photorezeptors größer gemacht werden.
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Derzeit
werden elektrophotographische Bildaufzeichnungsvorrichtungen immer
mehr miniaturisiert, und daher werden hauptsächlich Photorezeptoren mit
einem kleinen Durchmesser verwendet. Weil diese Erwärmungsmethode
für solche
Photorezeptoren mit einem kleinen Durchmesser nicht verwendet werden
kann, ist es schwierig, einen Photorezeptor mit einem kleinen Durchmesser
bereitzustellen, der eine gute Lebensdauer aufweist. Wenn ein Trommelerwärmer in
einer Bilderzeugungsvorrichtung bereitgestellt wird, hat die Vorrichtung überdies
viele Nachteile, wie dass die Vorrichtung groß wird; die elektrische Leistungsaufnahme stark
zunimmt; und es lange dauert, bis die Vorrichtung aufgewärmt ist.
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Wenn
eine Schutzschicht, beinhaltend einen Füllstoff mit einem niedrigen
elektrischen Widerstand als eine Oberflächenschicht auf einem organischen
Photorezeptor (einem sogenannten OPC) gebildet wird, der ein Ladungserzeugungsmaterial
und ein Ladungstransportmaterial beinhaltet, tritt das Problem auf,
dass die sich ergebenden Bilder einen Zieheffekt aufweisen, wenn
der Photorezeptor wiederholt verwendet wird. Überdies werden, wenn das vorstehend
erwähnte
Verfahren für
OPC's verwendet
wird, bei dem sich die Konzentration eines in einer Schutzschicht
beinhalteten elektrisch leitfähigen
Metalloxids in der Tiefenrichtung der Schutzschicht ändert, das
für anorganische
Photorezeptoren nützlich
ist, beinahe die gleichen Ergebnisse erhalten (das heißt es entstehen
Bilder mit Zieheffekt).
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Der
Grund dafür
ist noch nicht geklärt
worden, es wird jedoch angenommen, dass er darin besteht, dass die
gegenwärtigen
Bilderzeugungsverfahren, in welchen Punktbilder gemäß digitalen
Signalen auf der Oberfläche
eines Photorezeptors geschrieben werden, sich in hohem Maß von den
alten Bilderzeugungsverfahren unterscheiden, in welchen typischerweise
ein anorganischer Photorezeptor verwendet wird (das heißt, in denen
ein analoges Bild auf einem anorganischen Photorezeptor gebildet
wird). Das heißt,
das Niveau der Anforderungen an die Auflösung der auf einem gegenwärtigen Photorezeptor
gebildeten latenten Bilder, die von der Maschinenseite her gestellt
werden, ist in hohem Maße
anders geworden, und daher kann das Zieheffekt-Problem bemerkbar
sein.
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Wenn
derartige Situationen in Rechnung gestellt werden, ist es wesentlich,
in der Oberflächenschicht eines
optischen Photorezeptors einen Füllstoff
mit hohem Widerstand an Stelle eines Füllstoffs mit niedrigem Widerstand
zu verwenden. Wenn jedoch ein Füllstoff
mit hohem spezifischem Widerstand verwendet wird, neigt ein Problem
dazu, derart aufzutreten, dass das Restpotential des sich ergebenden
Photorezeptors zunimmt. Wenn das Restpotential zunimmt (das heißt, das
Potential des belichteten Gebietes eines Photorezeptors in einer
Bildaufzeichnungsvorrichtung zunimmt), werden die Bilddichte und
die Halbtonwiedergabe der sich ergebenden Bilder verschlechtert.
Wenn man anstrebt, derartige Probleme zu lösen, sollte das Dunkelgebietspotential
erhöht
werden. Wenn jedoch das Dunkelgebietspotential erhöht wird,
nimmt die elektrische Feldstärke
ebenfalls zu, was Bildfehler wie Hintergrundentwicklung und kurze
Lebensdauer des Photorezeptors nach sich zieht.
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In
dem Bestreben, das Ansteigen des Restpotentials zu vermeiden, sind
in JPP 44-834, 43-16198
und 49-10258 Verfahren, bei denen eine photoleitfähige Schutzschicht
erzeugt wird, offenbart worden. Es wird jedoch bildmäßig Licht
von der Schutzschicht absorbiert, und daher nimmt die Lichtmenge
ab, welche die lichtempfindliche Schicht erreicht, was Abnahme der
Lichtempfindlichkeit des Photorezeptors zur Folge hat. Es wird daher
wenig Wirkung erzielt.
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Die
offengelegte japanische Patentveröffentlichung (auf diese Veröffentlichungen
wird hierin nachfolgend als JOP Bezug genommen) Nr. 57-30846 offenbart
ein Verfahren, in dem ein Metall oder ein Metalloxid mit einem mittleren
Teilchendurchmesser von nicht mehr als 0,3 μm als ein Füllstoff in einer Schutzschicht
beinhaltet ist, um eine durchsichtige Schutzschicht herzustellen,
was das Ansteigen des Restpotentials verhindert. Jedoch ist die
Auswirkung der Verhinderung des Ansteigens des Restpotentials nicht
ausreichend, und daher kann das Problem nicht gelöst werden.
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Das
liegt daran, dass das Ansteigen des Restpotentials eher durch Ladungseinfang
wegen des zugesetzten Füllstoffs
und ungleichmäßige Verteilung
des Füllstoffs
als durch Verschlechterung des Wirkungsgrades der Ladungserzeugung
verursacht wird. Sogar wenn ein Füllstoff mit einem mittleren
Teilchendurchmesser von nicht größer als
0,3 μm verwendet
wird, nimmt die Transparenz der sich ergebenden Schutzschicht ab, wenn
der Füllstoff
aggregiert. Im Gegensatz dazu kann eine transparente Schutzschicht
gebildet werden, wenn ein Füllstoff
mit einem mittleren Teilchendurchmesser von nicht weniger als 0,3 μm verwendet
wird, sofern der Füllstoff
gleichmäßig verteilt
ist.
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Überdies
offenbart JOP 4-281461 in dem Bestreben, einen Photorezeptor herzustellen,
der in der Lage ist, das Ansteigen des Restpotentials zu verhindern,
während
er dabei eine gute mechanische Festigkeit aufweist, ein Verfahren,
bei dem ein Ladungstransportmaterial zusammen mit einem Füllstoff
in einer Schutzschicht beinhaltet ist. Das Einbringen eines Ladungstransportmaterials
in einer Schutzschicht verbessert die Ladungsbeweglichkeit, und
daher kann die Zunahme des Restpotentials in einem gewissen Umfang
verringert werden. Wenn jedoch ein Füllstoff zugesetzt wird, wird
das Restpotential bedeutend erhöht,
was durch die Zunahme des Widerstandes der Schutzschicht und der
Anzahl der Ladungseinfangstellen in der Schutzschicht verursacht
wird. Daher trifft die Einschränkung
der Zunahme des Restpotentials mittels dieses Verfahrens auf eine
Grenze. Es muss die Dicke der Schutzschicht verringert werden oder
der Füllstoffgehalt
verringert werden. Demgemäß kann der
Bedarf für
einen Photorezeptor mit guter Lebensdauer nicht befriedigt werden.
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Als
andere Verfahren zum Eindämmen
der Zunahme des Restpotentials sind ein Verfahren, in dem eine Lewis-Säure in einer
Schutzschicht beinhaltet ist (JOP 53-133444); ein Verfahren, in dem eine
organische Protonen-Säure
in einer Schutzschicht beinhaltet ist (JOP 55-157748); ein Verfahren,
in dem ein Elektronenakzeptor-Material in einer Schutzschicht beinhaltet
ist (JOP 2-4275); und ein Verfahren, in dem ein Wachs mit einem
Säurewert
von 5 mgKOH/g in einer Schutzschicht beinhaltet ist (JOP 2000-66434),
offenbart worden.
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Diese
Verfahren verbessern die Ladungsinjektion an der Grenzschicht zwischen
der Schutzschicht und der Ladungstransportschicht. Es wird angenommen,
dass mittels dieser Verfahren Teilgebiete mit einem niedrigen Widerstand
in der Schutzschicht erzeugt werden und die Ladung die Oberfläche der
Schutzschicht erreichen kann, was einen Rückgang des Restpotentials zur
Folge hat. Jedoch neigen die mittels dieser Verfahren erzeugten
Bilder dazu, verwaschen zu sein. Wenn eine organische Säure in der
Schutzschicht beinhaltet ist, neigt überdies der Dispersionsgrad
des Füllstoffes
in der Schutzschicht dazu, verschlechtert zu werden. Folglich haben
diese Verfahren nachteilige Auswirkungen, und daher kann gesagt
werden, dass das Problem nicht gelöst werden kann.
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In
Photorezeptoren, in denen ein Füllstoff
beinhaltet ist, um ihre Lebensdauer zu verbessern, ist es notwendig,
die Herstellung verwaschener Bilder zu vermeiden und den Anstieg
des Restpotentials einzudämmen, um
Bilder hoher Qualität
herzustellen. Überdies
ist es auch wichtig, dass sich Ladungen in dem Photorezeptor geradlinig
zu der Oberfläche
des Photorezeptors bewegen, ohne dabei von dem in der Schutzschicht
beinhalteten Füllstoff
gestört
zu werden. Daher muss der in der Schutzschicht beinhaltete Füllstoff
gut darin verteilt sein. Wenn der in einer Schutzschicht beinhaltete
Füllstoff
sich zusammenballt, werden die Bewegungen der Ladungen, die aus
der Ladungstransportschicht in die Schutzschicht injiziert werden,
durch den Füllstoff
gestört,
wenn sich die Ladungen zu der Oberfläche der Schutzschicht bewegen.
Daher wird ein aus gestreuten Tonerteilchen aufgebautes Tonerbild
erzeugt, was Verschlechterung des Auflösungsvermögens des Tonerbildes zur Folge
hat.
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Wenn überdies
bildmäßiges Licht
eine solche Schutzschicht durchstrahlt, die einen zusammengeballten
Füllstoff
beinhaltet, wird das Licht von dem Füllstoff gestreut, was Verschlechterung
der Lichtdurchlässigkeit
zur Folge hat, und dadurch verschlechtert sich das Auflösungsvermögen des
sich ergebenden Bildes.
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Ferner
beeinflusst der Dispersionsgrad eines in der Schutzschicht beinhalteten
Füllstoffes
in hohem Ausmaß die
Abriebfestigkeit des Photorezeptors. Wenn ein Füllstoff stark zusammenklumpt,
(das heißt,
der Füllstoff
schlecht dispergiert ist), wird die Abriebfestigkeit des sich ergebenden
Photorezeptors verschlechtert. Um einen Photorezeptor bereitzustellen,
in dem ein Füllstoff
in einer Schutzschicht beinhaltet ist, um die Lebensdauer des Photorezeptors
zu verbessern, der Bilder hoher Qualität herstellen kann, ist es daher
wichtig, nicht nur das Auftreten verwaschener Bilder und die Zunahme
des Restpotentials zu verhindern, sondern auch den Dispersionsgrad
des Füllstoffs
in der Schutzschicht zu verbessern.
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Eine
Lösung,
mittels derer diese Probleme zur gleichen Zeit gelöst werden,
ist jedoch noch nicht gefunden werden. Wenn nämlich ein Füllstoff in einer Oberflächenschicht
eines Photorezeptors beinhaltet ist, um dessen Lebensdauer zu verbessern,
neigen verwaschene Bilder dazu, hergestellt zu werden, und das Restpotential
neigt zum Zunehmen, und daher verbleibt das Problem, dass Bilder
hoher Qualität
nicht erhalten werden können.
Wie vorstehend erwähnt,
sollte ein Trommelerwärmer
in einer Bildaufzeichnungsvorrichtung bereitgestellt werden, um
ein derartiges Problem zu verbessern. Indessen kann ein Trommelerwärmer in
einem Photorezeptor kleiner Größe, der
erwünschterweise
eine gute Lebensdauer haben sollte, nicht eingebaut werden. Es gibt
daher keinen kleinen Photorezeptor mit guter Lebensdauer, der auch
Bilder hoher Qualität
herstellen kann. Der Einbau eines Trommelerwärmers ist ein Hindernis für eine miniaturisierte
Bildaufzeichnungsvorrichtung und eine Bildaufzeichnungsvorrichtung
mit geringem Verbrauch an elektrischer Energie.
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Derzeit
weisen organische Photorezeptoren gegenüber anorganischen Photorezeptoren
Vorteile wie hohe Lichtempfindlichkeit, breite spektrale Lichtempfindlichkeit,
geringe Umweltverschmutzung und gute elektrostatische Lebensdauer
auf. Um von derartigen Vorteilen vollen Gebrauch zu machen, müssen die
mechanische Lebensdauer und die elektrostatische Lebensdauer der
organischen Photorezeptoren verbessert werden. Überdies ist ein Photorezeptor,
der Bilder hoher Qualität
herstellen kann, wobei er gleichzeitig eine gute Lebensdauer hat,
besonders erwünscht,
um eine Bildaufzeichnungsvorrichtung mit guter Lebensdauer herzustellen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Demgemäß ist es
ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Photorezeptor bereitzustellen,
der Bilder hoher Qualität
herstellen kann und der eine gute Lebensdauer hat. Spezifisch ist
es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen stabilen Photorezeptor
bereit zu stellen, der eine gute mechanische Lebensdauer und eine gute
elektrostatische Lebensdauer aufweist (das heißt, der Anstieg des Restpotentials
und das Auftreten verwaschener Bilder können eingedämmt werden), und der Bilder
hoher Qualität
sogar bei wiederholter Verwendung herstellen kann.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Photorezeptor
bereitzustellen, der stabile Lichtempfindlichkeits-Eigenschaften
aufweist, sogar wenn sich Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit ändern, und
der widerstandsfähig
gegen Reaktionsgase wie Ozon und NOx ist.
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Noch
ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bildaufzeichnungsverfahren
bereitzustellen, welches den vorstehend erwähnten Photorezeptor verwendet
und mit dem auf stabile Weise Bilder hoher Qualität eine lange
Zeit lang hergestellt werden können.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bildaufzeichnungsvorrichtung
kleiner Größe und eine
Prozesskartusche bereitzustellen, mit denen auf stabile Weise Bilder
hoher Qualität
eine lange Zeit lang hergestellt werden können, ohne häufig den
Photorezeptor zu wechseln.
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Kurz
gesagt können
diese Ziele und andere Ziele der vorliegenden Erfindung, wie hierin
nachfolgend leichter ersichtlich werden wird, mittels eines elektrophotographischen
Photorezeptors erreicht werden, der mindestens ein elektrisch leitfähiges Substrat,
eine auf dem Substrat ausgebildete lichtempfindliche Schicht, die
ein Bindemittel umfasst, und eine Schutzschicht, die auf der lichtempfindlichen
Schicht ausgebildet ist und ein Bindemittelharz und einen Füllstoff
beinhaltet, umfasst, wobei das Bindemittelharz für die Schutzschicht und gegebenenfalls
auch das Bindemittelharz für
die lichtempfindliche Schicht ein Material umfassen, so dass, wenn
eine Lösung,
in der das Bindemittelharz in einem organischen Lösungsmittel,
das mit Wasser inkompatibel ist, gelöst ist, mit entionisiertem
Wasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit von nicht mehr als
1 μS/cm und
im Wesentlichen dem gleichen Gewicht wie dem des Lösungsmittels
gemischt und gerührt
wird, das entionisierte Wasser eine elektrische Leitfähigkeit
von nicht mehr als 2 μs/cm
aufweist.
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Es
ist bevorzugt, dass das Bindemittelharz vorher einer Reinigungsbehandlung,
wie Waschbehandlungen, die eine Lauge und/oder eine Säure verwenden,
unterworfen wird, um ionische Verunreinigungen daraus zu entfernen.
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Das
Bindemittelharz beinhaltet vorzugsweise ein Polycarbonatharz.
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Die
Schutzschicht (das heißt,
die Oberflächen-Schicht)
beinhaltet einen Füllstoff.
Der Füllstoff
ist vorzugsweise ein anorganisches Pigment mit einem spezifischen
Widerstand von nicht weniger als 1010 Ω·cm. Das
anorganische Pigment ist vorzugsweise ein Metalloxid, ausgewählt aus
der aus Siliciumdioxid, Aluminiumoxid und Titanoxid bestehenden
Gruppe.
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Der
pH-Wert und die Dielektrizitätskonstante
des anorganischen Pigmentes betragen vorzugsweise nicht weniger
als 5 beziehungsweise nicht weniger als 5. Die Oberfläche des
anorganischen Pigmentes wurde vorzugsweise einer Behandlung unterworfen,
wobei ein Material, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Titanat-Kupplungsmitteln, Aluminium- Kupplungsmitteln,
höheren
Fettsäuren,
Aluminiumoxid, Titandioxid und Zirconiumdioxid und Mischungen davon,
und der Mischungen davon mit einem Silan-Kupplungsmittel mit mindestens
einem der vorstehend erwähnten
Materialien vorzugsweise verwendet wird. Das Verhältnis (Ws/Wf) des
Gewichtes des Oberflächenbehandlungsmittels
zu dem Gewicht (Wf) des Füllstoffes
beträgt
von 0,03 bis 0,30. Der mittlere primäre Teilchendurchmesser des
Füllstoffes
ist vorzugsweise von 0,01 bis 0,5 μm.
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Die
Schutzschicht beinhaltet vorzugsweise ein Ladungstransportmaterial.
Das Ladungstransportmaterial ist vorzugsweise ein Ladungstransportpolymer,
wie ein Polycarbonatharz mit einer Triarylaminstruktur in der Hauptkette
und/oder Seitenkette.
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Das
Polycarbonatharz hat vorzugsweise eine Struktureinheit, ausgewählt aus
den folgenden Formeln (A) und (B):
worin R1 und R2 unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, eine substituierte oder unsubstituierte aliphatische
Gruppe, einen substituierten oder unsubstituierten Kohlenstoffring
oder eine substituierte oder unsubstituierte aromatische Gruppe
darstellen; und R3 bis R10 unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine substituierte
oder unsubstituierte aliphatische Gruppe oder einen substituierten
oder unsubstituierten Kohlenstoffring darstellen, und
worin
R3 bis R10 unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine substituierte
oder unsubstituierte aliphatische Gruppe oder einen substituierten
oder unsubstituierten Kohlenstoffring darstellen, und Z eine Atomgruppe,
die zur Bildung eines substituierten oder unsubstituierten Kohlenstoffrings
oder einer unsubstituierten heterocyclischen Gruppe notwendig ist,
darstellt.
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Die
Struktureinheit ist vorzugsweise eine der folgenden Struktureinheiten
(1) bis (3):
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In
einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Bildaufzeichnungsverfahren
bereitgestellt, welche die Schritte des Aufladens des Photorezeptors
der vorliegenden Erfindung, des Belichtens des aufgeladenen Photorezeptors,
um ein elektrostatisches latentes Bild zu bilden, des Entwickelns
des latenten Bildes mit einem Entwickler, um ein Tonerbild auf dem
Photorezeptor zu bilden, und des Übertragens des Tonerbildes
auf ein Empfangsmaterial beinhaltet. Der Belichtungsvorgang wird
vorzugsweise auf digitale Weise unter Verwendung einer Laserdiode
(LD) oder einer Leuchtdiode (LED, Light Emitting Diode) durchgeführt (das heißt, aus
Punkten bestehende Lichtbilder werden durch Einstrahlen eines Lichtstrahls
auf dem Photorezeptor gebildet).
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Das
Bildaufzeichnungsverfahren beinhaltet ferner vorzugsweise einen
Schritt des Aufbringens von Zinkstearat auf die Oberfläche des
Photorezeptors. Überdies
enthält
der Toner vorzugsweise Zinkstearat. Ferner ist es zu bevorzugen,
dass wenn der vorstehend erwähnte
Bildaufzeichnungsvorgang nicht durchgeführt wird, ein Reinigungsvorgang,
beinhaltend die Schritte des Anhaftens des Toners auf der Oberfläche des
Photorezeptors in dem Entwicklungsbereich und des Sammelns des Toners
in dem Reinigungsbereich, durchgeführt wird.
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In
noch einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Bildaufzeichnungsvorrichtung
bereitgestellt, welche den Photorezeptor der vorliegenden Erfindung,
eine Ladevorrichtung, die zum Aufladen des Photorezeptors konfiguriert
ist, eine Bildbestrahlungsvorrichtung, die zur Belichtung des Photorezeptors konfiguriert
ist, um ein elektrostatisches latentes Bild darauf zu bilden, eine
Bildentwicklungsvorrichtung, die zur Entwicklung des latenten Bildes
mit einem Entwickler konfiguriert ist, um ein Tonerbild darauf zu
bilden, und eine Übertragungsvorrichtung,
die zur Übertragung
des Tonerbildes auf ein Empfangsmaterial konfiguriert ist, beinhaltet.
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Vorzugsweise
ist die Ladevorrichtung eine Kontaktladevorrichtung oder eine Nah-Ladevorrichtung. Vorzugsweise
wird an die Ladevorrichtung eine Gleichspannung, der eine Wechselspannung überlagert
ist, angelegt. Es ist bevorzugt, dass die Belichtungsvorrichtung
unter Verwendung einer Laserdiode (LD) oder einer Leuchtdiode (LED)
als Lichtquelle digital Lichtbilder schreibt. Ferner ist es bevorzugt,
dass die Bildaufzeichnungsvorrichtung ferner ein Gleitmittel-Auftraggerät aufweist,
welches ein Gleitmittel wie Stearinsäure auf den Photorezeptor aufträgt.
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In
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Prozesskartusche
für eine
Bildaufzeichnungsvorrichtung bereitgestellt, welche den Photorezeptor
der vorliegenden Erfindung, ein Gehäuse und mindestens eine Vorrichtung
aus einer Ladevorrichtung, einer Bildbestrahlungsvorrichtung, einer
Bildentwicklungsvorrichtung, einer Bildübertragungsvorrichtung, einer
Reinigungsvorrichtung und einer Entladevorrichtung beinhaltet.
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Diese
und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden ersichtlich werden, wenn die folgende Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen,
in Erwägung
gezogen wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Verschiedene
andere Ziele, Merkmale und damit verbundene Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden vollständiger
gewürdigt
werden können,
wenn diese aus der Beschreibung in Einzelheiten besser verstanden
wird, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen in
Erwägung
gezogen wird, in denen gleiche Bezugsbuchstaben durchgängig gleiche
entsprechende Teile bezeichnen und worin:
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1 eine
schematische Ansicht ist, die den Querschnitt einer Ausführungsform
des Photorezeptors der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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2 eine
schematische Ansicht ist, die den Querschnitt einer anderen Ausführungsform
des Photorezeptors der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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3 eine
schematische Ansicht ist, die eine Ausführungsform der Bildaufzeichnungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht und die dazu dient, das
Bildaufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung zu erklären;
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4 eine
schematische Ansicht ist, die eine andere Ausführungsform der Bildaufzeichnungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht und die dazu dient, das
Bildaufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung zu erklären;
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5 eine
schematische Ansicht ist, die eine Ausführungsform der Prozesskartusche
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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6 ein
Röntgenspektrum
des in Beispielen der vorliegenden Erfindung verwendeten Titanylphthalocyanins
ist; und
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7 eine
schematische Ansicht ist, die noch eine andere Ausführungsform
der Bildaufzeichnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Der
Erfinder hat untersucht, warum die elektrostatischen Eigenschaften
von Photorezeptoren sich verschlechtern, wenn sie wiederholt verwendet
werden oder wenn sie in einer Atmosphäre verwendet werden, die reaktive
Gase wie Ozon und NOx beinhaltet. Als ein Ergebnis können die
Eigenschaften in gewissem Ausmaß verbessert
werden, indem die Hauptkomponenten des Photorezeptors, wie die Materialien
zur Ladungserzeugung und die Materialien zum Ladungstransport, verbessert
werden. Das heißt,
indem das Grundgerüst und/oder
physikalische Eigenschaften der Hauptkomponenten verändert werden,
können
die elektrostatischen Eigenschaften des Photorezeptors in gewissem
Ausmaß verbessert
werden. Der Erfinder hat herausgefunden, dass die Reinheit derartiger
Komponenten in weitem Umfang die elektrostatischen Eigenschaften
beeinflusst. Unter den Hauptkomponenten beträgt der Gehalt des Bindemittelharzes
in dem Photorezeptor etwa 50% oder mehr, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Schichten, wie der lichtempfindlichen Schicht und der Schutzschicht.
Herkömmlicher
Weise sind die Bindemittelharze verbessert worden, wobei ihren mechanischen
Eigenschaften Aufmerksamkeit gewidmet wurde, die Reinheit der Bindemittelharze
wurde jedoch nicht untersucht.
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Der
Erfinder hat die Reinheit, die Reinigungsverfahren und so weiter
der Photorezeptoren aufbauenden Bindemittelharze untersucht. Als
ein Ergebnis wird herausgefunden, dass durch Entfernen ionischer
Verunreinigungen aus den in einem Photorezeptor beinhalteten Bindemittelharzen
die elektrostatischen Eigenschaften in dramatischer Weise verbessert
werden können,
und spezifisch der Rückgang
des Dunkelgebietspotentials des Photorezeptors und der Anstieg von
dessen Restpotential eingedämmt
werden können.
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Die
Reinheit und die Reinigungsverfahren von für Photorezeptoren verwendeten
Bindemittelharzen sind in den JOP 7-84377 und 10-133405 offenbart
worden.
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In
JOP 7-84377 wird offenbart, dass ein Polycarbonatharz, beinhaltend
freies Chlor in einer Menge von nicht mehr als 2 ppm, in der lichtempfindlichen
Schicht verwendet wird. Typische Polycarbonatharze beinhalten freies
Chlor in einer Menge von etwa 2 bis 10 ppm. Wenn ein Polycarbonatharz,
das freies Chlor in einer großen
Menge beinhaltet, in einer lichtempfindlichen Schicht verwendet
wird, tritt das Problem auf, dass unerwünschte kleine schwarze Punktbilder
(oder Nadelstiche in Volltonbildern) gebildet werden. JOP 7-84377
offenbart, dass dieses Problem vermieden werden kann, indem das
vorstehend erwähnte
Polycarbonatharz verwendet wird.
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Der
in JOP 7-84377 offenbarte Photorezeptor hat eine Struktur, in welcher
eine lichtempfindliche Schicht auf einem Substrat ausgebildet ist,
oder eine geschichtete Struktur, in welcher eine Ladungserzeugungsschicht
und eine Ladungstransportschicht als eine lichtempfindliche Schicht
auf einem Substrat ausgebildet sind. Bei solchen Photorezeptoren
ist bei Wiederholtverwendung die lichtempfindliche Schicht in weitem Umfang
dem Abrieb unterworfen. Daher treten die unerwünschten Bilder, wie verwaschene
Bilder, die für
die Photorezeptoren, welche eine Schutzschicht beinhalten, typisch
sind, nicht auf. Das heißt,
JOP 7-84377 bezieht
sich nicht auf das Problem, das auftritt, wenn eine Schutzschicht
beinhaltende Photorezeptoren verwendet werden. Das Ziel der vorliegenden
Erfindung ist, einen Photorezeptor bereitzustellen, der eine Schutzschicht
beinhaltet und der ein derartiges Problem nicht verursacht.
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In
JOP 7-84377 wird offenbart, dass der Photorezeptor eine Schutzschicht
beinhalten kann. Es ist aber keine Beschreibung betreffend das vorstehend
erwähnte
spezifische Polycarbonat vorhanden, und daher ist es nicht klar,
ob das vorstehend erwähnte
Problem des Photorezeptors, der eine Schutzschicht aufweist, gelöst werden
kann.
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In
den Beispielen, die in JOP 7-84377 offenbart werden, wird die elektrische
Leitfähigkeit
der wässrigen
Schicht gemessen, die gebildet wird, wenn ein Polycarbonatharz gereinigt
wird. Die spezifischen Daten der elektrischen Leitfähigkeit
sind 4,4, 3,5, 3,9 und 12,7 μS/cm.
Diese Daten sind beinahe die gleichen wie diejenigen der nachstehend
erwähnten
Vergleichsbeispiele in der vorliegenden Anmeldung. Wie nachstehend
erwähnt,
kann der sich ergebende Photorezeptor das Problem nicht lösen, wenn
solche Polycarbonatharze für einen
Photorezeptor verwendet werden, das heißt, die Entstehung verwaschener
Bilder kann nicht vermieden werden.
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Mit
anderen Worten ist es zur Lösung
des Problems der verwaschenen Bilder nötig, die Polycarbonatharze
mit einer Reinigungsbehandlung für
ein höheres
Reinheitsniveau als dasjenige der in JOP 7-84377 offenbarten Reinigungsbehandlung
zu behandeln. Es kann gesagt werden, dass sogar wenn die in JOP
7-84377 offenbarten Polycarbonatharze in einer Schutzschicht verwendet
werden, das Problem der verwaschenen Bilder nicht gelöst werden
kann.
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Überdies
wird das Problem der verwaschenen Bilder durch verschiedene ionische
Verunreinigungen, die in dem in der Schutzschicht beinhalteten Harz
beinhaltet sind, verursacht. Als ein Ergebnis der Untersuchungen
des Erfinders werden unterschiedliche Materialien mit niedrigem
elektrischem Widerstand, welche aus den Photorezeptoren von außen zugesetzten
Ionen gebildete Salze sind, in den Photorezeptoren gefunden. Es
wird daher angenommen, dass Anionen und Kationen als Fallenstellen
oder Adsorptionsstellen dienen. Demgemäß ist keine Wirkung gegeben,
wenn lediglich die Menge an freiem Chlor verringert wird.
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JOP
10-133405 offenbart ein Ladungstransport-Polymermaterial, dessen
Reinigungsgrad durch den pH-Wert wiedergegeben wird und einen das
Ladungstransport-Polymer verwendenden Photorezeptor. Spezifisch
offenbart JOP 10-133405, dass die Eigenschaften eines Photorezeptors
von der Reinheit des in dem Photorezeptor beinhalteten Ladungstransport-Materials
beeinflusst werden und dass die für Materialien mit niedrigem
Molekulargewicht nützlichen
Reinigungsverfahren nicht auf Polymer-Materialien angewendet werden
können.
Es offenbart auch, dass durch Verwendung eines Ladungstransport-Polymermaterials
in einem Photorezeptor, das derart gereinigt wurde, dass der pH-Wert
der extrahierten Lösung
in dem Reinigungsvorgang in einen spezifischen Bereich fällt, der
sich ergebende Photorezeptor stabile elektrische Eigenschaften hat.
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Wenn
ein derartiges Ladungstransport-Polymermaterial, wie in JOP 10-133405 öffenbar,
in einer Ladungstransportschicht verwendet wird, hat die Ladungstransportschicht
eine bessere Abriebfestigkeit als diejenige einer Ladungstransportschicht,
in der ein Ladungstransportmaterial mit niedrigem Molekulargewicht
in einem Polymer dispergiert ist (auf diese Ladungstransportschicht
wird manchmal als eine MDP-Schicht Bezug genommen).
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Ladungstransport-Polymermaterialien
haben eine Gruppe mit einer Ladungstransportfunktion in ihrer Hauptkette
oder Seitenkette. Insbesondere ist eine Triphenylaminstruktur für Ladungstransport-Polymermaterialien
nützlich,
wie in JOP-133405
offenbart wird. Die Triphenylaminstruktur ist eine Propellerstruktur,
deren Zentrum ein Stickstoffatom ist, und sie ist sehr sperrig.
Daher hat eine solche Ladungstransport-Polymerschicht im Vergleich
zu MDP-Schichten eine verhältnismäßig hohe
Abriebfestigkeit. Jedoch ist die Abriebfestigkeit der Ladungstransport-Polymerschicht
höchstens
etwa das Zweifache von derjenigen von MDP-Schichten, wie in den
JOP 9-311479 und 9-311487 offenbart wird.
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Natürlich ist
es möglich,
den Gehalt der Ladungstransportgruppe zu verringern, um die Abriebfestigkeit der
sich ergebenden Ladungstransportschicht zu verbessern. Jedoch wird
durch Verwendung dieses Verfahrens das Ladungstransportvermögen der
Ladungstransportschicht verringert, ähnlich wie in dem Fall, bei
dem der Gehalt eines Ladungstransportmaterials mit niedrigem Molekulargewicht
erniedrigt wird, das in einer MDP-Schicht beinhaltet ist, und es
treten dadurch Probleme derart auf, wie dass die Beweglichkeit verringert wird
und Anstieg des Restpotentials erfolgt. Daher ist dieses Verfahren
nicht verwendbar.
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Wenn
der Photorezeptor, der in JOP 10-1433405 offenbart ist und der ein
Ladungstransport-Polymermaterial in der Ladungstransportschicht
beinhaltet, praktisch verwendet wird, wird der Abrieb verringert.
Jedoch wird der Photorezeptor immer noch ganz schön abgetragen,
so dass das Problem der verwaschenen Bilder nicht auftritt. Demnach
ist es nicht klar, ob das Problem der verwaschenen Bilder verhindert
werden kann, wenn das in JOP 10-133405 verwendete Ladungstransport-Polymermaterial in
einer Schutzschicht verwendet wird.
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In
den Beispielen von JOP 10-133405 liegt die elektrische Leitfähigkeit
der zur Waschbehandlung des Ladungstransport-Polymermaterials verwendeten
wässrigen
Lösung
im Bereich von 2,30 bis 8,69 μS/cm. Überdies
ist in den Beispielen die Menge an entionisiertem Wasser, das einer
Lösung
des Ladungstransport-Polymermaterials
in Methylenchlorid zugesetzt wird, das vierfache der Menge des zum
Auflösen
des Ladungstransport-Polymermaterials verwendeten Methylenchlorids.
Im Gegensatz dazu ist in dem Verfahren zum Bestimmen der elektrischen
Leitfähigkeit
in der vorliegenden Anmeldung die Menge des zugesetzten entionisierten
Wassers die gleiche wie diejenige des Lösungsmittels, welches das Bindemittelharz
löst. Daher muss
die Leitfähigkeit
(2,30 bis 8,69 μS/cm)
in JOP 10-133405
mit 4 multipliziert werden, wenn sie mit der elektrischen Leitfähigkeit
in der vorliegenden Anmeldung verglichen wird. Das heißt, eigentlich
beträgt
die Leitfähigkeit
der wässrigen
Lösung
in den Beispielen von JOP 10-133405 etwa von 8 bis 30 μS/cm. Diese
Daten sind beinahe die gleichen wie diejenigen von Vergleichsbeispielen
der vorliegenden Anmeldung.
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Daher
kann das Problem der verwaschenen Bilder nicht gelöst werden,
sogar wenn ein derartiges Ladungstransport-Polymermaterial für die Schutzschicht
verwendet wird. Mit anderen Worten ist es zur Lösung des Problems der verwaschenen
Bilder nötig,
die Ladungstransport-Polymermaterialien mit einer Reinigungsbehandlung
für ein
höheres
Reinheitsniveau als dasjenige der in JOP 10-133405 offenbarten Reinigungsbehandlung
zu behandeln.
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Überdies
wird das Ausmaß der
Reinigung der Ladungstransport-Polymermaterialien auf der Grundlage
des pH-Wertes der wässrigen
Lösung
beurteilt. Das heißt,
dieses Verfahren zieht wasserlösliche
basische Verunreinigungen in der wässrigen Lösung in Betracht. Sicherlich
verursachen solche wasserlöslichen
basischen Verunreinigungen den Anstieg des Restpotentials eines
Photorezeptors, bei dem positive Löcher als ein Träger verwendet
werden. Das Problem der verwaschenen Bilder wird jedoch durch basische
und auch durch saure Verunreinigungen verursacht. Daher ist unmöglich, das
Problem der verwaschenen Bilder zu vermeiden, indem lediglich die
Konzentration der basischen Verunreinigungen gesteuert wird.
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Der
Grund, warum die Verschlechterung der elektrostatischen Eigenschaften
eines Photorezeptors bei Wiederholtverwendung oder bei Verwendung
in einer Atmosphäre,
die reaktive Gase beinhaltet, durch Reinigen des Bindemittelharzes
(das heißt
durch Entfernen von ionischen Verunreinigungen aus dem Bindemittelharz)
verbessert werden kann, ist noch nicht mit Sicherheit festgestellt
worden. Es wird jedoch angenommen, dass der Grund wie folgt ist.
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Wenn
ein Photorezeptor mit bildmäßigem Licht
belichtet wird, absorbiert die lichtempfindliche Schicht das Licht
und erzeugt Photo-Ladungsträger.
Die derart erzeugten Photo-Ladungsträger durchlaufen die lichtempfindliche
Schicht zu deren Oberfläche
oder zu dem Substrat, und neutralisieren zum Schluss die Ladungen (oder
die von den Ladungen induzierten Ladungen), was die Erfüllung der
Funktionen zur Folge hat. Im Hinblick auf diese Funktionen hat das
Bindemittelharz nichts mit der Erzeugung von Photo-Ladungsträgern zu
tun, sondern es spielt eine wichtige Rolle zum Transportieren der
Photo-Ladungsträger.
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In
OPC's erfolgt der
Transport der Ladungsträger
im Wesentlichen durch Sprungleitung. Kationenradikale (wenn positive
Löcher
transportiert werden) oder Anionenradikale (wenn Elektronen transportiert
werden) bewegen sich durch die lichtempfindliche Schicht, indem
Löcher
oder Elektronen ausgetauscht werden. Daher ist es für das Bindemittelharz,
das mit dem Ladungstransport nichts zu tun hat, sehr wichtig, neutral
zu sein, wenn Ladungen transportiert werden. Mit anderen Worten
werden Ladungsträger
mit einer Polarität,
die der Polarität
der ionischen Verunreinigungen entgegengesetzt ist, von den Verunreinigungen
eingefangen, wenn ionische Verunreinigungen in dem Bindemittelharz
beinhaltet sind. Daher wird angenommen, dass die Vermeidung eines
derartigen Einfangs sehr wirkungsvoll gegen den Anstieg des Restpotentials
ist. Solche ionischen Verunreinigungen bewegen sich bei Wiederholtverwendung
entlang dem auf der lichtempfindlichen Schicht erzeugten elektrischen
Feld, und daher neigen schwache Punkte in der lichtempfindlichen
Schicht dazu, durch die Verunreinigungen beschädigt zu werden, was eine Beschleunigung
der Verschlechterung der Bestandteile der lichtempfindlichen Schicht
zur Folge hat.
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Die
elektrostatischen Eigenschaften eines Photorezeptors werden verschlechtert,
wenn der Photorezeptor wiederholt verwendet wird oder wenn der Photorezeptor
in einer Atmosphäre
verwendet wird, welche reaktive Gase enthält. Im letzteren Fall wird
die Verschlechterung durch ein Phänomen verursacht, in dem Ladungsträger, die
vor der Aufladung in der lichtempfindlichen Schicht eingefangen
sind, entladen werden, wenn die lichtempfindliche Schicht aufgeladen
wird, oder durch ein Phänomen,
in dem thermische Ladungsträger wegen
des elektrischen Feldes, das gebildet wird, wenn die lichtempfindliche
Schicht aufgeladen wird, erzeugt werden. Es wird angenommen, dass
die ionischen Verunreinigungen den Einfang der Ladungsträger und
die Erzeugung der thermischen Ladungsträger auslösen.
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In
dem letzteren Fall werden die konstitutiven Bestandteile der lichtempfindlichen
Schicht qualitätsgemindert,
wenn der Photorezeptor reaktiven Gasen ausgesetzt wird. Diese Verschlechterung
kann nicht nur durch die Gasdurchlässigkeit der Materialien erklärt werden,
und es wird angenommen, dass irgendwelche Absorptionsstellen in
der lichtempfindlichen Schicht vorhanden sind, welche die reaktiven
Gase absorbieren. In Anbetracht dieses Phänomens kann die Feuchtigkeit
der lichtempfindlichen Schicht nicht vernachlässigt werden. Die ionischen
Verunreinigungen haben eine hohe Affinität zu Wasser und den reaktiven
Gasen. Daher wird angenommen, dass durch ausreichendes Entfernen
derartiger Verunreinigungen die Verschlechterung der elektrostatischen
Eigenschaften vermieden werden kann.
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Damit
die Lebensdauer eines Photorezeptors nicht von seinem Abrieb abhängt, muss
die mechanische Haltbarkeit des Photorezeptors (das heißt, seine
Abriebfestigkeit) ebenfalls verbessert werden. Unter diesem Gesichtspunkt
kann ein Photorezeptor, in dem die Abriebfestigkeit seiner lichtempfindlichen
Schicht lediglich durch Verbesserung des Bindemittelharzes verbessert
wurde, nicht die Anforderungen (das heißt das Erfordernis langer Lebensdauer)
für Photorezeptoren
zur Verwendung in der derzeitigen Bildaufzeichnungsvorrichtung erfüllen. Daher
muss der Photorezeptor zur Verwendung in der derzeitigen Bildaufzeichnungsvorrichtung
auf seiner Oberfläche
eine Schutzschicht haben.
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In
der vorliegenden Erfindung wird die Schutzschicht über der
lichtempfindlichen Schicht ausgebildet, um die lichtempfindliche
Schicht vor mechanischen Gefährdungen
und Abrieb zu schützen.
Daher hat die Schutzschicht eine Abriebfestigkeit, die besser als
die der Ladungstransportschicht vom MDP-Typ und der ein Ladungstransport-Polymer
beinhaltenden Schutzschicht ist.
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Im
Allgemeinen ist der Abrieb der Schutzschicht, der von dem verwendeten
Bildaufzeichnungssystem abhängt,
nicht größer als
die Hälfte
von demjenigen der MDP-Ladungstransportschicht und der ein Ladungstransport-Polymermaterial
beinhaltenden Ladungstransportschicht. Wenn zum Beispiel ein typischer
zylindrischer Photorezeptor verwendet wird, der einen Durchmesser
von 30 mm hat und der eine MDP-Ladungstransportschicht als eine
Oberflächenschicht
beinhaltet, beträgt
der Abrieb der Schicht etwa 1,5 bis 2 μm, wenn 10 000 Empfangsmaterialien
der Größe A4 eingespeist
werden, um Tonerbilder zu erzeugen. Wenn im Gegensatz dazu der Photorezeptor
mit einer Schutzschicht der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
ist der Abrieb nicht größer als
etwa 0,5 μm
und vorzugsweise nicht größer als
0,3 μm.
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Es
sind unterschiedliche Schutzschichten bekannt. Wenn die Lebensdauer
eines derzeitigen organischen Photorezeptors in Hinsicht auf die
elektrostatischen Eigenschaften mit dessen Lebensdauer in Hinsicht auf
die Abriebfestigkeit verglichen wird, hat ein Photorezeptor zur
Verwendung in einer solchen derzeitigen Bildaufzeichnungsvorrichtung,
wie vorstehend erwähnt,
vorzugsweise eine Abriebfestigkeit mehrmals derjenigen der Photorezeptoren
vom Typ der MDP-Schicht,
die jetzt noch hauptsächlich
für elektrophotographische Bildaufzeichnungsvorrichtungen
verwendet werden. Mit anderen Worten sind Photorezeptoren, die ein
Ladungstransport-Polymermaterial beinhalten und eine etwa zweifache
Abriebfestigkeit wie die Abriebfestigkeit der Photorezeptoren vom
Typ der MDP-Schicht aufweisen, für
die derzeitige Bildaufzeichnungsvorrichtung nicht zufrieden stellend.
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In
der vorliegenden Erfindung ist der angestrebte Wert der Abriebfestigkeit
der Schutzschicht nicht weniger als die mehrmalige (vorzugsweise
fünfmalige)
Abriebfestigkeit der Photorezeptoren vom Typ der MDP-Schicht. Ein
spezifisches Beispiel einer Schutzschicht mit einer so guten Abriebfestigkeit,
wie vorstehend erwähnt,
ist eine Schutzschicht, die aus einem Bindemittelharz und einem
in dem Bindemittelharz dispergierten Füllstoff besteht.
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In
diesem Fall kann das Bindemittelharz ein elektrisch inaktives Polymer
oder ein Ladungstransport-Polymer sein.
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Die
Schutzschicht wird vorzugsweise für organische Photorezeptoren
verwendet. Jedoch können,
wie vorstehend erwähnt,
die technischen Vorgehensweisen, die für herkömmliche anorganische Photorezeptoren verwendet
wurden, nicht notwendiger Weise für organische Photorezeptoren
verwendet werden.
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Wenn
nämlich
eine Schutzschicht auf einer organischen lichtempfindlichen Schicht
ausgebildet wird, ist typischer Weise ein Füllstoff beinhaltet, um dem
sich ergebenden Photorezeptor eine gute Abriebfestigkeit zu verleihen.
Wenn jedoch ein Material mit einem geringen spezifischen Widerstand
(das heißt,
ein elektrisch leitfähiges
Material), das typischer Weise für
anorganische Photorezeptoren verwendet wird, für organische Photorezeptoren
verwendet wird, werden von Anfang an oder bei Wiederholtverwendung
unerwünschte
Bilder, wie verwaschene Bilder und solche mit Zieheffekt, hergestellt.
Daher muss ein Füllstoff
mit einem verhältnismäßig hohen
spezifischen Widerstand verwendet werden.
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Wenn
jedoch ein Füllstoff
mit einem verhältnismäßig hohen
spezifischen Widerstand verwendet wird, kann die Herstellung derartiger
unerwünschter
Bilder vermieden werden, es tritt jedoch ein anderes Problem auf,
wie dass das Restpotential zunimmt.
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Herkömmliche
anorganische Photorezeptoren werden mit oder ohne Schutzschicht
für Verfahren
mit positiver Aufladung verwendet. Hinsichtlich der Ladungstransport-Materialien zur Verwendung
in organischen Photorezeptoren sind Materialien für den Transport
mittels positiven Löchern
und Materialien für
den Transport mittels Elektronen untersucht worden. Es wurden jedoch
nur die Materialien für
den Transport mittels Löchern praktisch
verwendet. Daher werden beinahe alle derzeitigen funktionsmäßig getrennten
organischen Photorezeptoren für
Verfahren mit negativer Aufladung verwendet, damit sie ihre gute
Leistung. erbringen. Es gibt mehrere Photorezeptoren mit einer einschichtigen
lichtempfindlichen Schicht oder mit einer dazu gegensätzlichen
Struktur, in der eine Ladungstransportschicht auf einer Ladungserzeugungsschicht
ausgebildet ist, aber diese Photorezeptoren sind nicht die hauptsächlichen.
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Als
der Grund, warum die technischen Verfahren der Schutzschichten für anorganische
Photorezeptoren nicht auf organische Photorezeptoren angewendet
werden können,
wird angenommen dass die Polarität der
auf den organischen Photorezeptoren gebildeten Ladungen von derjenigen
auf den anorganischen Photorezeptoren verschieden ist. Das Dunkelgebietspotential
der organischen Photorezeptoren ist beinahe das gleiche wie dasjenige
der anorganischen Photorezeptoren, obwohl die Polarität verschieden
ist. Bezüglich
des Wirkungsgrades der Aufladung der Aufladevorrichtungen ist der
Wirkungsgrad der positiven Aufladung höher als derjenige der negativen
Aufladung.
-
Überdies
ist die Menge an reaktiven Gasen, die bei der negativen Aufladung
erzeugt werden, viel größer als
die Menge an reaktiven Gasen, die bei positiver Aufladung erzeugt
werden. Es wird angenommen, dass das Problem der verwaschenen Bilder
durch die Abnahme des Oberflächen-Widerstandes
des Photorezeptors verursacht wird. Außerdem ist bekannt, dass der
Oberflächen-Widerstand
hauptsächlich
durch die Materialien mit geringem spezifischem Widerstand verringert
wird, die durch die reaktiven Gase erzeugt werden und die an der
Oberfläche
des Photorezeptors anhaften.
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Um
dieses Problem zu lösen,
sind Verfahren der Kontaktaufladung offenbart worden. Es ist sicher, dass
die Konzentration von Ozon, die in der Nähe der Kontaktladevorrichtungen
vorhanden ist, im Vergleich zu derjenigen, wenn herkömmliche
Ladevorrichtungen (das heißt,
Ladevorrichtungen ohne Kontakt) verwendet werden, verhältnismäßig niedrig
ist. Jedoch ist, als ein Ergebnis der Untersuchungen des Erfinders,
die Menge an Materialien mit niedrigem Widerstand, die an der Oberfläche eines
mit einer Kontaktladevorrichtung aufgeladenen Photorezeptors anhaften,
beinahe die gleiche wie bei Aufladung mit einer Ladevorrichtung
ohne Kontakt. Es wird angenommen, dass der Grund für dieses
Ergebnis ist, dass wenn eine Kontaktladevorrichtung verwendet wird,
die erzeugten Materialien mit geringem spezifischem Widerstand durch
Kaftwirkung an der Oberfläche
des Photorezeptors anhaften, und die anhaftenden Materialien mit
geringem spezifischem Widerstand nicht von der Oberfläche abgelöst werden
können,
weil keine Luftströmung
zwischen der Ladevorrichtung und dem Photorezeptor vorhanden ist.
-
Wie
aus dem vorstehend erwähnten
Untersuchungsergebnis zu verstehen ist, ist es Wesentlich, einen Füllstoff
mit einem hohen spezifischen Widerstand in der Oberflächenschicht
zu verwenden, wenn eine Oberflächenschicht
auf einem für
negative Aufladung verwendeten Photorezeptor erzeugt wird. Daher
sollte auf organischen Photorezeptoren eine Schutzschicht erzeugt
werden, die von der für
herkömmliche
anorganische Photorezeptoren verwendeten Schutzschicht verschieden
ist.
-
Das
heißt,
das Folgende wird benötigt,
um einen Photorezeptor mit hervorragender Lebensdauer bereitzustellen:
- (1) Vermeidung der Verschlechterung der Aufladungseigenschaften
des Photorezeptors (das heißt,
Abnahme des Dunkelgebietspotentials) bei Wiederholtverwendung, während die
Zunahme des Restpotentials (das heißt, Zunahme des Hellgebietspotentials)
verhindert wird; und
- (2) Vermeidung des Auftretens von ungewünschten Bildern, wie verwaschenen
Bildern und Bildern mit niedriger Dichte, die durch die Ausbildung
einer Schutzschicht, um die Abriebfestigkeit des Photorezeptors zu
verbessern, verursacht werden.
-
In
den vorstehend erwähnten
beiden Punkten gibt es die folgenden drei Austauschbeziehungen:
-
(A) eine Austauschbeziehung
zwischen der Verschlechterung der Aufladungseigenschaften und der
Zunahme des Restpotentials.
-
Diese
Probleme werden durch Phänomene
verursacht, die in der lichtempfindlichen Schicht und Schutzschicht
insgesamt oder der Grenzfläche
dazwischen auftreten. Eine Maßnahme
wie eine Veränderung der
verwendeten Materialien oder des Schichtaufbaus, um eines der Probleme
zu lösen,
verschlechtert das andere Problem.
-
(B) eine Austauschbeziehung
zwischen der Verbesserung der Abriebfestigkeit und der Verringerung
des Restpotentials.
-
Die
Abnahme des Restpotentials eines Photorezeptors wird durch einen
Füllstoff
verursacht, welcher der Schutzschicht zugesetzt wird, um die Abriebfestigkeit
des Photorezeptors zu verbessern, oder durch die in dem Bindemittelharz
in der Schutzschicht beinhalteten Verunreinigungen, welche den Transport
von Ladungsträgern
durch die Schutzschicht in Folge der Zunahme des Volumenwiderstandes
der Schutzschicht behindern und die Anzahl der Fallenstellen darin
erhöhen.
-
(C) eine Austauschbeziehung
zwischen der Verbesserung der Abriebfestigkeit und der Verhinderung
verwaschener Bilder
-
Wenn
die Abriebfestigkeit der Oberflächenschicht
verbessert wird, haften Materialien mit niedrigem Widerstand, die
von durch Ladevorrichtungen erzeugten reaktiven Gasen verursacht
sind, an der Oberflächenschicht,
ohne davon entfernt zu werden, was eine Abnahme des Oberflächenwiderstandes
der Oberflächenschicht
zur Folge hat.
-
Als
ein Ergebnis der Untersuchungen der vorstehend beschrieben drei
Phänomene
(Austauschbeziehungen) durch den Erfinder wird gefunden, dass sie
mit äußeren oder
inneren ionischen Verunreinigungen zu tun haben. Das heißt, die
drei Probleme können
zur gleichen Zeit gelöst
werden, indem für
die Schutzschicht und/oder die lichtempfindliche Schicht ein Bindemittelharz
verwendet wird, aus dem ionische Verunreinigungen in höchstem Maß entfernt
worden sind. Das heißt,
es kann ein Photorezeptor bereitgestellt werden, der eine gute Lebensdauer
aufweist und der gute Bilder bei vielfach wiederholter Verwendung
herstellen kann. Überdies
können
ein Bildaufzeichnungsverfahren und eine Bildaufzeichnungsvorrichtung
und eine Prozesskartusche bereitgestellt werden, mittels derer auf
stabile Weise gute Bilder über
einen langen Zeitraum hinweg hergestellt werden können. Auf
diese Weise wurde die vorliegende Erfindung gemacht.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein elektrophotographischer Photorezeptor bereitgestellt,
beinhaltend mindestens ein elektrisch leitfähiges Substrat, eine lichtempfindliche
Schicht, die auf dem Substrat erzeugt ist und eine auf der lichtempfindlichen
Schicht erzeugte Schutzschicht, die ein Bindemittelharz und einen
Füllstoff
beinhaltet, wobei wenn eine Lösung,
in der das Bindemittelharz in einem organischen Lösungsmittel,
das mit Wasser inkompatibel ist, gelöst ist, mit entionisiertem
Wasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit von nicht mehr als
1 μS/cm
und im Wesentlichen dem gleichen Volumen wie dem des Lösungsmittels
gemischt und ausgeschüttelt
wird, das Wasser dann eine elektrische Leitfähigkeit von nicht mehr als
2 μS/cm
aufweist.
-
Das
Bindemittelharz wird vorzugsweise einer Reinigungsbehandlung, wie
Waschbehandlungen mittels einer Lauge und/oder Säure unterworfen, um ionische
Verunreinigungen daraus zu entfernen.
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Die
Reaktion wegen an dem Photorezeptor anhaftenden Verunreinigungen,
welche das Restpotential ansteigen lässt, erfolgt zuerst an der
Oberfläche
des Photorezeptors. Bei einem Photorezeptor, der keine Schutzschicht
hat, wird der beschädigte
Teil der Oberfläche
der lichtempfindlichen Schicht bei Wiederholtverwendung leicht abgerieben,
sogar wenn eine solche Reaktion an der Oberfläche der lichtempfindlichen
Schicht stattfindet, und daher werden die vorstehend erwähnten unerwünschten
Bilder kaum hergestellt. Wenn jedoch die Abriebfestigkeit durch
Bildung einer Schutzschicht verbessert wird (das heißt, die
Abriebgeschwindigkeit der Oberfläche
des Photorezeptors verringert wird), werden die elektrostatischen
Eigenschaften des Photorezeptors bedeutend verschlechtert (das heißt, das
Restpotential nimmt zu und das Dunkelgebietspotential nimmt ab).
-
Überdies
werden, wenn die Oberfläche
des Photorezeptors aufgeladen wird, was ein wesentlicher Vorgang
der elektrophotographischen Bildaufzeichnungsverfahren ist, reaktive
Gase erzeugt und es werden auf Grund der reaktiven Gase Materialien
mit niedrigem Widerstand auf der Oberfläche erzeugt. Derartige Materialien
mit niedrigem Widerstand werden entfernt, wenn die Oberfläche des
Photorezeptors leicht dem Abrieb unterliegt, was zur Folge hat,
dass kein Problem auftritt. Wenn jedoch die Oberfläche kaum
Abrieb erleidet, werden von einem solchen Photorezeptor verwaschene
Bilder hergestellt.
-
Dieses
Phänomen
betrifft auch die in der Schutzschicht beinhalteten Verunreinigungen,
und es wird angenommen, dass die chemische Qualitätsminderung
der Oberfläche
aus dem gleichen Grund wie vorstehend erwähnt verursacht wird.
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Im
Gegensatz dazu wurde bezüglich
des Problems der verwaschenen Bilder angenommen, dass die von Ladevorrichtungen
erzeugten reaktiven Gase Materialien mit niedrigem Widerstand erzeugen,
indem sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommen, die in der den
Photorezeptor umgebenden Atmosphäre
beinhaltet ist. Die Materialien mit niedrigem Widerstand setzen
sich auf der Oberfläche
des Photorezeptors ab, und dadurch wird der Oberflächenwiderstand
des Photorezeptors verringert. Es gab jedoch noch keine Erörterung über Adsorptionsstellen.
Das heißt,
eine Lösung
dadurch, dass solche Materialien mit niedrigem Widerstand daran
gehindert werden, an den Adsorptionsstellen adsorbiert zu werden,
ist noch nicht untersucht worden.
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Als
ein Ergebnis der Untersuchungen des Erfinders zu dem Bindemittelharz,
das in einer Schutzschicht in einer Menge von nicht weniger als
50% beinhaltet ist, wird gefunden, dass das Auftreten von verwaschenen
Bildern im Wesentlichen verhindert werden kann, indem die Menge
der in dem Bindemittelharz beinhalteten ionischen Verunreinigungen
verringert wird. Daher wird angenommen, dass die erzeugten Materialien mit
niedrigem Widerstand durch die an der Oberfläche des Photorezeptors vorhandenen
ionischen Verunreinigungen adsorbiert werden, oder aber die Materialien
mit niedrigem Widerstand wegen der ionischen Verunreinigungen erzeugt
werden.
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Obwohl
der Mechanismus nicht geklärt
ist, können
die vorstehend erwähnten
drei Probleme (Austauschbeziehungen) zur gleichen Zeit gelöst werden,
indem in der Schutzschicht ein Bindemittelharz verwendet wird, aus
dem ionische Verunreinigungen in höchstem Grad entfernt sind.
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Als
nächstes
wird das Verfahren, wie das Bindemittelharz zu reinigen ist, erklärt werden.
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Ein
Beispiel der Reinigungsverfahren ist wie folgt, das Reinigungsverfahren
ist aber nicht darauf beschränkt
und es können
bekannte Methoden verwendet werden, wenn das Bindemittelharz wie
vorstehend erwähnt
damit gereinigt werden kann.
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Das
zu verwendende Bindemittelharz wird in einem organischen Lösungsmittel
gelöst,
das mit entionisiertem Wasser inkompatibel (das heißt, nicht
gemischt werden kann) oder kaum kompatibel ist. Die Lösung wird
unter Rühren
mit einer wässrigen
Alkalilösung
(das heißt
einer Lösung,
in der Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid in entionisiertem Wasser
gelöst
ist) gemischt. Das Gemisch wird in einen Scheidetrichter gegeben, um
die organische Schicht von der wässrigen
Schicht zu trennen. Die derart hergestellt organische Schicht (das
heißt,
das Gemisch aus dem Bindemittelharz und dem organischen Lösungsmittel)
wird mit entionisiertem Wasser gewaschen und dann erwärmt, um
ein getrocknetes Bindemittelharz zu erhalten.
-
In
diesem Fall ist das organische Lösungsmittel,
das mit entionisiertem Wasser inkompatibel oder kaum kompatibel
ist, als ein organisches Lösungsmittel
definiert, das bei 20°C
eine Löslichkeit
in Wasser von nicht mehr als 3 Gramm pro 100 Gramm Wasser aufweist.
-
Bei
diesem Verfahren kann die wässrige
Alkalilösung
durch eine wässrige
Säurelösung (das
heißt, Salzsäure, Essigsäure und
so weiter) ersetzt werden. Außerdem
kann die gewaschene organische Schicht einem Lösungsmittel zugesetzt werden,
welches das Bindemittelharz nicht lösen kann, um das Harz auszufällen.
-
Auf
diese Weise wird das Bindemittelharz gereinigt. Es ist vorzuziehen,
dass das geeignete Reinigungsverfahren experimentell ermittelt wird,
derart dass das zu verwendende Bindemittelharz wie vorstehend erwähnt gereinigt
werden kann. Das heißt,
wenn eine Lösung
in der das derart gereinigte Bindemittelharz in einem mit Wasser
inkompatiblen organischen Lösungsmittel
gelöst
ist, unter Rühren
mit entionisiertem Wasser gemischt wird, das eine elektrische Leitfähigkeit
von nicht mehr als 1 μS/cm
aufweist, und die Leitfähigkeit
der wässrigen
Schicht davon beinahe die gleiche wie diejenige des entionisierten
Wassers (das heißt,
nicht mehr als 2 μS/cm)
ist, dann kann gesagt werden, dass das Bindemittelharz vollständig gereinigt
ist.
-
Als
nächstes
wird der Photorezeptor der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf
Zeichnungen erklärt werden.
-
1 ist
eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt einer Ausführungsform
des Photorezeptors der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
-
In 1 ist
eine einschichtige lichtempfindliche Schicht 33, beinhaltend
ein Ladungserzeugungsmaterial und ein Ladungstransportmaterial als Hauptkomponenten,
auf einem elektrisch leitfähigen
Substrat 31 ausgebildet. Außerdem ist eine Schutzschicht 39 auf
der Oberfläche
der lichtempfindlichen Schicht 33 ausgebildet. Die Schutzschicht 39 beinhaltet
ein Bindemittelharz, aus dem ionische Verunreinigungen in einem
sehr hohen Ausmaß entfernt
sind.
-
2 ist
eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt einer anderen
Ausführungsform
des Photorezeptors der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
-
In 2 sind
eine Ladungserzeugungsschicht 35, beinhaltend ein Ladungserzeugungsmaterial
als eine Hauptkomponente und eine Ladungstransportschicht 37,
beinhaltend ein Ladungstransportmaterial als eine Hauptkomponente,
auf einem elektrisch leitfähigen
Substrat 31 übereinander
angeordnet. Außerdem
ist eine Schutzschicht 39 auf der Ladungstransportschicht 37 ausgebildet.
Die Schutzschicht 39 beinhaltet ein Bindemittelharz, aus
dem ionische Verunreinigungen in einem sehr hohen Ausmaß entfernt
sind.
-
Geeignete
Materialien zur Verwendung als das elektrisch leitfähige Substrat 31 beinhalten
Materialien mit einem Volumenwiderstand nicht größer als 1010 Ω·cm. Spezifische
Beispiele derartiger Materialien beinhalten Kunststoffzylinder,
Kunststoff-Folien
oder Papierbögen
auf deren Oberfläche
ein Metall wie Aluminium, Nickel, Chrom, Nickel-Chrom, Kupfer, Gold,
Silber, Platin und dergleichen oder ein Metalloxid wie Zinnoxide,
Indiumoxide und dergleichen abgeschieden oder aufgesputtert ist. Überdies
kann ein Blech aus einem Metall wie Aluminium, Aluminiumlegierungen,
Nickel und rostfreiem Stahl verwendet werden. Es kann auch ein Metallzylinder
als das Substrat 31 verwendet werden, der durch Ausformen
eines Metalls wie Aluminium, Aluminiumlegierungen, Nickel und rostfreiem
Stahl zu einer Röhre
mittels eines Verfahrens wie Schlagausziehen oder direktes Streckausziehen
und darauf folgende Behandlung der Oberfläche der Röhre durch Beschneiden, Schwingschleifen,
Polieren und dergleichen Behandlungen hergestellt wird. Ferner können Endlosgürtel aus einem
Metall wie Nickel, rostfreiem Stahl und dergleichen, welche zum
Beispiel in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 52-36016 offenbart worden
sind, ebenfalls als das Substrat 31 verwendet werden.
-
Ferner
können
Substrate, bei welchen eine Beschichtungsflüssigkeit, beinhaltend ein Bindemittelharz und
ein elektrisch leitfähiges
Pulver, auf die vorstehend erwähnten
Träger
beschichtet ist, als das Substrat 31 verwendet werden.
Spezifische Beispiele von einem solchen elektrisch leitfähigen Pulver
beinhalten Ruß,
Acetylenschwarz, Pulver aus Metallen wie Aluminium, Nickel, Eisen,
Nickel-Chrom, Kupfer, Zink, Silber und dergleichen und Metalloxide
wie elektrisch leitfähige
Zinnoxide, ITO (Indium-Zinn-Oxid)
und dergleichen. Spezifische Beispiele des Bindemittelharzes beinhalten
bekannte thermoplastische Harze, wärmehärtbare Harze und Licht-vernetzbare
Harze, wie Polystyrol, Styrol-Acrylnitril-Copolymere, Styrol-Butadien-Copolymere,
Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymere,
Polyester, Polyvinylchlorid, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Polyvinylacetat,
Polyvinylidenchlorid, Polyarylate, Phenoxyharze, Polycarbonate,
Celluloseacetatharze, Ethylcellulosharze, Polyvinylbutyralharze,
Polyvinylformalharze, Polyvinyltoluol, Poly-N-vinylcarbazol, Acrylharze,
Siliconharze, Epoxyharze, Melaminharze, Urethanharze, phenolische
Harze, Alkydharze und dergleichen Harze.
-
Eine
derartige elektrisch leitfähige
Schicht kann erzeugt werden, indem eine Beschichtungsflüssigkeit, in
welcher ein elektrisch leitfähiges
Pulver und ein Bindemittelharz in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran, Dichlormethan, Methylethylketon, Toluol und
dergleichen Lösungsmitteln
dispergiert oder gelöst sind,
aufbeschichtet und dann die aufbeschichtete Flüssigkeit getrocknet wird.
-
Außerdem können auch
Substrate, bei denen unter Verwendung eines wärmeschrumpfbaren Harzschlauches,
der aus einer Kombination eines Harzes wie Polyvinylchlorid, Polypropylen,
Polyestern, Polyvinylidenchlorid, Polyethylen, chloriertem Kautschuk
und Fluor-haltigen Harzen mit einem elektrisch leitfähigen Material
hergestellt ist, ein elektrisch leitender Harzfilm auf der Oberfläche eines
zylindrischen Substrates ausgebildet ist, als das Substrat 31 verwendet
werden.
-
Als
nächstes
wird die lichtempfindlichen Schicht 33 des Photorezeptors
der vorliegenden Erfindung erklärt
werden.
-
In
der vorliegenden Erfindung kann die lichtempfindliche Schicht eine
einschichtige lichtempfindliche Schicht oder eine mehrschichtige
lichtempfindliche Schicht sein.
-
Als
erstes wird die mehrschichtige lichtempfindliche Schicht, beinhaltend
die Ladungserzeugungsschicht 35 und die Ladungstransportschicht 37,
erklärt
werden.
-
Die
Ladungserzeugungsschicht 35 (auf die hierin nachfolgend
als die CGL 35 (Charge Generation Layer) Bezug genommen
wird) beinhaltet ein Ladungserzeugungsmaterial als eine Hauptkomponente.
In der CGL 35 können
bekannte Ladungserzeugungsmaterialien verwendet werden. Spezifische
Beispiele von solchen Ladungserzeugungsmaterialien beinhalten Monoazopigmente,
Bisazopigmente, Trisazopigmente, Perylenpigmente, Perinonpigmente,
Chinacridonpigmente, kondensierte polycyclische Verbindungen vom
Chinontyp, Farbstoffe vom Typ der Quadratsäure, Phthalocyaninpigmente
anders als das TiO-Phthalocyanin
der vorliegenden Erfindung, Naphthalocyaninpigmente, Farbstoffe
vom Typ des Azuleniumsalzes und dergleichen Pigmente und Farbstoffe.
Diese Ladungserzeugungsmaterialien können allein oder in Kombination
verwendet werden.
-
Unter
diesen Ladungserzeugungsmaterialien werden vorzugsweise Azopigmente
und/oder Phthalocyaninpigmente verwendet. Insbesondere Titanylphthalocyanin
mit einem Röntgenbeugungsspektrum,
in dem bei einem Bragg 2θ – Winkel
von 27,2° ± 0,2° ein höchster Peak
beobachtet wird, wenn ein spezifischer Röntgenstrahl von Cu-Kα mit einer Wellenlänge von
1,541 Å das
Titanylphthalocyanin-Pigment bestrahlt; und Azopigmente mit der
folgenden Formel (4) werden vorzugsweise verwendet.
worin
R
201 und R
202 unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe
oder eine Cyanogruppe darstellen; und Cp
1 und
Cp
2 unabhängig voneinander eine Restgruppe eines
Kupplers darstellen, der die folgende Formel (5) hat:
worin
R
203 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe,
wie eine Methylgruppe und eine Ethylgruppe, oder eine Arylgruppe,
wie eine Phenylgruppe, darstellt; R
204,
R
205, R
206, R
207 und R
208 unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, eine Nitrogruppe, eine Cyanogruppe, ein Halogenatom,
wie ein Fluoratom, ein Chloratom, ein Bromatom und ein Jodatom,
eine Alkylgruppe, wie eine Trifluormethylgruppe, eine Methylgruppe
und eine Ethylgruppe, eine Alkoxygruppe wie eine Methoxygruppe und
eine Ethoxygruppe, eine Dialkylaminogruppe oder eine Hydroxylgruppe
darstellen; und Z eine Atomgruppe darstellt, die zur Bildung eines
substituierten oder unsubstituierten aromatischen Kohlenstoffrings
oder eines substituierten oder unsubstituierten aromatischen heterocyclischen
Ringes notwendig ist, darstellen.
-
Die
CGL 35 (Ladungserzeugungsschicht 35) kann zum
Beispiel mittels des folgenden Verfahrens hergestellt werden:
- (1) ein Ladungserzeugungsmaterial wird mit
einem geeigneten Lösungsmittel
gemischt, gegebenenfalls zusammen mit einem Bindemittelharz;
- (2) die Mischung wird unter Verwendung einer Kugelmühle, einer
Rührwerkskugelmühle, einer
Sandmühle oder
einer Ultraschall-Dispergiervorrichtung gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
herzustellen; und
- (3) wird die Beschichtungsflüssigkeit
auf ein elektrisch leitfähiges
Substrat beschichtet und dann getrocknet, um eine Ladungserzeugungsschicht
herzustellen.
-
Geeignete
Bindemittelharze, welche gegebenenfalls der Beschichtungsflüssigkeit
für die
Ladungserzeugungsschicht zugemischt werden, beinhalten Polyamide,
Polyurethane, Epoxyharze, Polyketone, Polycarbonate, Siliconharze,
Acrylharze, Polyvinylbutyral, Polyvinylformal, Polyvinylketone,
Polystyrol, Polysulfon, Poly-N- vinylcarbazol,
Polyacrylamid, Polyvinylbenzal, Polyester, Phenoxyharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere,
Polyvinylacetat, Polyphenylenoxid, Polyamide, Polyvinylpyridin,
Celluloseharze, Kasein, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon und
dergleichen Harze.
-
Der
Gehalt des Bindemittelharzes in der CGL 35 ist vorzugsweise
von 0 bis 500 Gewichtsteilen, und vorzugsweise von 10 bis 300 Gewichtsteilen
pro 100 Gewichtsteile des in der CGL 35 beinhalteten Ladungserzeugungsmaterials.
-
Geeignete
Lösungsmittel
zur Verwendung in der Beschichtungsflüssigkeit für die CGL beinhalten Isopropanol,
Aceton, Methylethylketon, Cyclohexanon, Tetrahydrofuran, Dioxan,
Ethylcellosolve, Ethylacetat, Methylacetat, Dichlormethan, Dichlorethan,
Monochlorbenzol, Cyclohexan, Toluol, Xylol, Ligroin und dergleichen Lösungsmittel.
Insbesondere werden Lösungsmittel
vom Ketontyp, Lösungsmittel
vom Estertyp und Lösungsmittel
vom Ethertyp vorzugsweise verwendet.
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für die
CGL kann mittels eines Beschichtungsverfahrens wie Tauchbeschichten,
Sprühbeschichten,
Wulstbeschichten, Düsenbeschichten,
Schleuderbeschichten und Ringbeschichten aufbeschichtet werden.
Die Dicke der CGL 35 beträgt vorzugsweise von 0,01 bis
5 μm, und
bevorzugter von 0,1 bis 2 μm.
-
Die
Ladungstransportschicht 37 (auf die hierin nachfolgend
als eine CTL 37 Bezug genommen wird) kann zum Beispiel
mittels des folgenden Verfahrens erzeugt werden:
- (1)
ein Ladungstransportmaterial und ein Bindemittelharz werden in einem
geeigneten Lösungsmittel
gelöst oder
dispergiert, um eine Beschichtungsflüssigkeit für eine CTL herzustellen; und
- (2) wird die Beschichtungsflüssigkeit
auf die CGL 35 beschichtet und getrocknet, um eine Ladungstransportschicht
herzustellen.
-
Die
CTL 37 kann wenn gewünscht
Additive wie Weichmacher, Egalisierungsmittel, Antioxidantien und dergleichen,
enthalten.
-
Ladungstransportmaterialien
werden in Materialien zum Ladungstransport durch positive Löcher und Materialien
zum Ladungstransport durch Elektronen eingeteilt.
-
Spezifische
Beispiele der Materialien zum Ladungstransport durch Elektronen
beinhalten Elektronen aufnehmende Materialien wie Chloranil, Bromanil,
Tetracyanethylen, Tetracyanochinodimethan, 2,4,7-Trinitro-9-fluorenon,
2,4,5,7-Tetranitro-9-fluorenon,
2,4,5,7-Tetanitroxanthon, 2,4,8-Trinitrothioxanthon, 2,6,8-Trinitro-4H-indeno[1,2-b]thiophen-4-on,
1,3,7-Trinitrodibenzothiphen-5,5-dioxid, Benzochinonderivate und
dergleichen.
-
Spezifische
Beispiele der Materialien zum Ladungstransport durch positive Löcher beinhalten
bekannte Materialien, wie Poly-N-carbazol und seine Derivate, Poly-γ-carbazolylethylglutamat
und seine Derivate, Pyren-Formaldehyd-Kondensationsprodukte und ihre Derivate,
Polyvinylpyren, Polyvinylphenanthren, Polysilan, Oxazolderivate,
Oxadiazolderivate, Imidazolderivate, Monoarylamine, Diarylamine,
Triarylamine, Stilbenderivate, α-Phenylstilbenderivate,
Benzidinderivate, Diarylmethanderivate, Triarylmethanderivate, 9-Styrylanthracenderivate,
Pyrazolinderivate, Divinylbenzolderivate, Hydrazonderivate, Indenderivate,
Butadienderivate, Pyrenderivate, Bisstilbenderivate, Enaminderivate
und dergleichen.
-
Diese
Ladungstransportmaterialien können
allein oder in Kombination verwendet werden.
-
Spezifische
Beispiele des Bindemittelharzes zur Verwendung in der CTL 37 beinhalten
bekannte thermoplastische Harze, wärmehärtbare Harze und Lichtvernetzbare
Harze, wie Polystyrol, Styrol-Acrylnitril-Copolymere, Styrol-Butadien-Copolymere, Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymere,
Polyester, Polyvinylchlorid, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere,
Polyvinylacetat, Polyvinylidenchlorid, Polyarylate, Phenoxyharze,
Polycarbonate, Celluloseacetatharze, Ethylcelluloseharze, Polyvinylbutyralharze,
Polyvinylformalharze, Polyvinyltoluol, Poly-N-vinylcarbazol, Acrylharze,
Siliconharze, Epoxyharze, Melaminharze, Urethanharze, phenolische Harze,
Alkydharze und dergleichen.
-
Es
ist zu bevorzugen, dass die Harze für die CTL 37 verwendet
werden, nachdem ionische Verunreinigungen daraus entfernt wurden.
-
Der
Gehalt des Ladungstransportmaterials in der CTL 37 beträgt vorzugsweise
von 20 bis 300 Gewichtsteilen, bevorzugter von 40 bis 150 Gewichtsteilen,
pro 100 Gewichtsteile des in der CTL 37 beinhalteten Bindemittelharzes.
Die Dicke der CTL 37 ist im Hinblick auf das Auflösungsvermögen der
sich ergebenden Bilder und die Reaktion (das heißt, die Lichtempfindlichkeit)
vorzugsweise nicht größer als
25 μm. Außerdem ist im
Hinblick auf das Aufladungspotential die Dicke der CTL 37 nicht
weniger als 5 μm.
Die Untergrenze verändert
sich, je nachdem für
welches Bildaufzeichnungssystem der Photorezeptor verwendet wird.
-
Geeignete
Lösungsmittel
zur Verwendung in der Beschichtungsflüssigkeit für die CTL beinhalten Tetrahydrofuran,
Dioxan, Toluol, Dichlormethan, Monochlorbenzol, Dichlorethan, Cyclohexanon,
Methylethylketon, Aceton und dergleichen Lösungsmittel.
-
Die
Ladungstransportschicht 37 kann Additive wie Weichmacher
und Egalisierungsmittel enthalten. Spezifische Beispiele der Weichmacher
beinhalten bekannte Weichmacher, die zum Weichmachen von Harzen
verwendet werden, wie Dibutylphthalat, Dioctylphthalat und dergleichen.
Die Zusatzmenge des Weichmachers beträgt von 0 bis 30 Gew.-% des
in der CTL 37 beinhalteten Bindemittelharzes.
-
Spezifische
Beispiele der Egalisierungsmittel beinhalten Siliconöle wie Dimethylsiliconöl und Methylphenylsiliconöl; Polymere
oder Oligomere, die eine Perfluoralkylgruppe in ihrer Seitenkette
beinhalten; und dergleichen. Die Zusatzmenge des Egalisierungsmittels
beträgt
von 0 bis 1 Gew.-% des in der CTL 37 beinhalteten Bindemittelharzes.
-
Als
nächstes
wird die einschichtige lichtempfindliche Schicht 33, wie
in 1 gezeigt, erklärt werden. Die lichtempfindlichen
Schicht 33 kann hergestellt werden, indem eine Beschichtungsflüssigkeit,
in der ein Ladungserzeugungsmaterial, ein Ladungstransportmaterial
und ein Bindemittelharz in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst oder
dispergiert sind, aufbeschichtet und dann die aufbeschichtete Flüssigkeit
getrocknet wird. Außerdem
kann die lichtempfindliche Schicht 33 das vorstehend erwähnte Ladungstransportmaterial
beinhalten, um eine funktionsmäßig getrennte
lichtempfindliche Schicht zu erzeugen. Die lichtempfindliche Schicht 33 kann
Additive, wie Weichmacher, Egalisierungsmittel und Antioxidantien
beinhalten.
-
Geeignete
Bindemittelharze zur Verwendung in der lichtempfindlichen Schicht 33 beinhalten
die vorstehend erwähnten
Harze zur Verwendung in der Ladungstransportschicht 37.
Die vorstehend erwähnten
Harze zur Verwendung in der Ladungserzeugungsschicht 35 können als
ein Bindemittelharz zugesetzt werden. Überdies können die vorstehend erwähnten Ladungstransport-Polymermaterialien
auch als ein Bindemittelharz verwendet werden. Insbesondere ist
es bevorzugt, dass diese Harze und Ladungstransport-Polymermaterialien
gereinigt werden, so dass ionische Verunreinigungen daraus entfernt
sind, bevor sie als das Bindemittelharz verwendet werden.
-
Der
Gehalt des Ladungserzeugungsmaterials beträgt vorzugsweise von 5 bis 40
Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des in der lichtempfindlichen
Schicht 33 beinhalteten Bindemittelharzes. Der Gehalt des
Ladungstransportmaterials beträgt
vorzugsweise von 0 bis 190 Gewichtsteile, bevorzugter von 50 bis
150 Gewichtsteile, pro 100 Gewichtsteile des in der lichtempfindlichen
Schicht 33 beinhalteten Bindemittelharzes.
-
Die
einschichtige lichtempfindliche Schicht 33 kann erzeugt
werden, indem eine Beschichtungsflüssigkeit, in der ein Ladungserzeugungsmaterial
und ein Bindemittelharz und gegebenenfalls ein Ladungstransportmaterial
in einem Lösungsmittel
wie Tetrahydrofuran, Dioxan, Dichlorethan, Cyclohexan und so weiter
mittels eines Beschichtungsverfahrens wie Tauchbeschichten, Sprühbeschichten,
Wulstbeschichten und dergleichen aufbeschichtet sind. Die Dicke
der lichtempfindlichen Schicht 33 beträgt vorzugsweise von 5 bis 25 μm.
-
Bei
dem Photorezeptor der vorliegenden Erfindung kann eine Grundbeschichtung
zwischen dem Substrat 31 und der lichtempfindlichen Schicht
(das heißt,
der lichtempfindlichen Schicht 33 in 1 und
der Ladungserzeugungsschicht in 2) ausgebildet
sein.
-
Die
Grundbeschichtung beinhaltet ein Harz als eine Hauptkomponente.
Da eine lichtempfindliche Schicht typischer Weise auf der Grundbeschichtung
gebildet wird, indem eine Flüssigkeit
aufbeschichtet wird, die ein organisches Lösungsmittel beinhaltet, hat
das Harz in der Grundbeschichtung vorzugsweise eine gute Widerstandsfestigkeit
gegenüber
allgemeinen organischen Lösungsmitteln.
-
Spezifische
Beispiele von derartigen Harzen beinhalten wasserlösliche Harze
wie Polyvinylalkoholharze, Kasein und Natriumsalze von Polyacrylsäure; Alkohol-lösliche Harze
wie Nylon-Copolymere und methoxymethylierte Nylonharze; und wärmehärtbare Harze,
die in der Lage sind, ein dreidimensionales Netzwerk auszubilden,
wie Polyurethanharze, Melaminharze, Alkyd-Melaminharze, Epoxyharze
und dergleichen.
-
Die
Grundbeschichtung kann ein feines Pulver aus Metalloxiden wie Titanoxid,
Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Zirconiumoxid, Zinnoxid und Indiumoxid
beinhalten, um das Auftreten von Moiré in den aufgezeichneten Bildern
zu verhindern und um das Restpotential des Photorezeptors zu verringern.
-
Die
Grundbeschichtung kann ebenfalls hergestellt werden, indem unter
Verwendung eines geeigneten Lösungsmittels
und eines vorstehend zur Verwendung bei der lichtempfindlichen Schicht
erwähnten
geeigneten Beschichtungsverfahrens eine Beschichtungsflüssigkeit
aufbeschichtet wird.
-
Die
Grundbeschichtung kann unter Verwendung eines Silan-Kupplungsmittels,
eines Titan-Kupplungsmittels oder eines Chrom-Kupplungsmittels erzeugt
werden.
-
Überdies
wird auch vorzugsweise eine Schicht aus Aluminiumoxid, die durch
ein Verfahren der anodischen Oxidation erzeugt wird, und eine Schicht
aus einer organischen Verbindung, wie Polyparaxylol, oder einer
anorganischen Verbindung wie SiO2, SnO2, TiO2, ITO oder
CeO2, die durch ein Vakuum-Aufdampfverfahren
erzeugt wird, verwendet.
-
Die
Dicke der Grundbeschichtung beträgt
vorzugsweise von 0 bis 5 μm.
-
In
dem Photorezeptor der vorliegenden Erfindung wird die Schutzschicht 39 über der
lichtempfindlichen Schicht (das heißt, der lichtempfindlichen
Schicht 33 in 1 und der Ladungstransportschicht 37 in 2)
erzeugt, um die lichtempfindliche Schicht zu schützen.
-
Geeignete
Materialien zur Verwendung in der Schutzschicht 39 beinhalten
ABS-Harze, ACS-Harze, Olefin-Vinylmonomer-Copolymere,
chlorierte Polyether, Arylharze, phenolische Harze, Polyacetal,
Polyamide, Polyamidimide, Polyacrylate, Polyarylsulfon, Polybutylen,
Polybutylenterephthalat, Polycarbonat, Polyethersulfon, Polyethylen,
Polyethylenterephthalat, Polyimide, Acrylharze, Polymethylpenten,
Polypropylen, Polyphenylenoxid, Polysulfon, Polystyrol, AS-Harze,
Butadien-Styrol-Copolymere,
Polyurethan, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Epoxyharze
und dergleichen.
-
Unter
diesen Harzen werden vorzugsweise Polycarbonatharze, die eine vorstehend
erwähnte
Struktureinheit mit der Formel (A) und/oder (B) beinhalten, verwendet.
Insbesondere Polycarbonatharze, die eine vorstehend erwähnte Struktureinheit
mit der Formel (1), (2) oder (3) beinhalten, werden bevorzugt verwendet.
-
Diese
Bindemittelharze können
allein oder in Kombination verwendet werden. Wie vorstehend erwähnt, ist
es zu bevorzugen, dass diese Harze so gereinigt werden, dass ionische
Verunreinigungen in höchstem
Maß entfernt
werden, wenn sie als ein Bindemittelharz verwendet werden. Ob ionische
Verunreinigungen in höchstem
Maß aus
einem Harz entfernt worden sind, kann mittels des vorstehend erwähnten Bewertungsverfahrens
beurteilt werden, bei dem eine Lösung,
die durch Auflösen
des Harzes in einem organischen Lösungsmittel, das nicht mit
Wasser mischbar ist, hergestellt wurde unter Rühren mit entionisiertem Wasser
gemischt wird und die elektrische Leitfähigkeit der Wasserschicht des
Gemisches gemessen wird.
-
Spezifische
Beispiele der Verbindungen mit der Formel (A) beinhalten die Verbindungen,
die in der Tabelle 1 gezeigt werden. Tabelle
1
-
Spezifische
Beispiele der Verbindungen mit der Formel (B) beinhalten die Verbindungen,
die in der Tabelle 2 gezeigt werden.
-
-
Wie
vorstehend erwähnt,
beinhaltet die Schutzschicht einen Füllstoff, wie organische Füllstoffe
und anorganische Füllstoffe.
-
Spezifische
Beispiele der organischen Füllstoffe
beinhalten Pulver aus Fluor-haltigen Harzen wie Polytetrafluorethylen,
Siliconharz-Pulver und amorphe Kohlenstoffpulver. Spezifische Beispiele
der anorganischen Füllstoffe
beinhalten Pulver von Metallen wie Kupfer, Zinn, Aluminium und Indium;
Metalloxide wie Siliciumdioxid, Zinnoxid, Zinkoxid, Titanoxid, Indiumoxid,
Antimonoxid, Wismutoxid, mit Antimon dotiertes Zinnoxid, mit Zinn
dotiertes Indiumoxid und Kaliumtitanat. Unter diesen Füllstoffen
werden unter dem Gesichtspunkt der Härte vorzugsweise anorganische
Füllstoffe
verwendet. Insbesondere werden vorzugsweise Siliciumdioxid, Titanoxid
und Aluminiumoxid verwendet.
-
Der
mittlere primäre
Teilchendurchmesser des in der Schutzschicht beinhalteten Füllstoffes
beträgt vorzugsweise
von 0,01 bis 0,5 μm,
um die Lichtdurchlässigkeit
und die Abriebfestigkeit der Schutzschicht zu verbessern. Wenn der
mittlere primäre
Teilchendurchmesser des verwendeten Füllstoffes zu klein ist, verschlechtern
sich die Abriebfestigkeit der Schutzschicht und die Dispergierbarkeit
des Füllstoffes
in einer Beschichtungsflüssigkeit.
Wenn im Gegensatz dazu der mittlere primäre Teilchendurchmesser des
verwendeten Füllstoffes
zu groß ist,
nimmt das Ausmaß der
Ausfällung
in einer Beschichtungsflüssigkeit
zu, und ein Problem derart, dass ein Film des verwendeten Toners
auf der Schutzschicht gebildet wird, neigt dazu aufzutreten.
-
Je
höher die
Konzentration des in der Schutzschicht beinhalteten Füllstoffes
ist, desto besser ist die Abriebfestigkeit der Schutzschicht. Wenn
jedoch die Konzentration zu hoch ist, werden nachteilige Auswirkungen
erzeugt, wie dass das Restpotential ansteigt und die Durchlässigkeit
der Schutzschicht für
das Licht, das zum Schreiben der Bilder verwendet wird, verschlechtert
wird. Daher ist die Konzentration nicht größer als 50 Gew.-%, und bevorzugter
nicht größer als
30 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Schutzschicht.
-
Die
Untergrenze der Füllstoff-Konzentration
sollte je nach der Abriebfestigkeit des verwendeten Füllstoffes
festgelegt werden (das heißt,
indem die Beziehung zwischen der Konzentration des verwendeten Füllstoffs
und dem Abrieb in Erwägung
gezogen wird). Die Abriebfestigkeit einer Schutzschicht hängt in hohem Ausmaß von dem
Füllstoff-Gehalt
in dem Oberflächenbereich
der Schutzschicht ab. Der Füllstoff-Gehalt beträgt vorzugsweise
nicht weniger als 5 Gew.-% und bevorzugter nicht weniger als 10
Gew.-%.
-
Um
das Auftreten von verwaschenen Bildern zu verhindern, werden in
der Schutzschicht vorzugsweise Füllstoffe
mit einem verhältnismäßig hohen
spezifischen Widerstand von nicht weniger als 1010 Ω·cm verwendet. Überdies
werden vorzugsweise Füllstoffe
mit einem pH-Wert von nicht weniger als 5 und/oder einer Dielektrizitätskonstante
von nicht weniger als 5 verwendet. Diese Füllstoffe können allein oder in Kombination verwendet
werden. Zum Beispiele kann eine Kombination von einem Füllstoff
mit einem pH-Wert von nicht weniger als 5 und von einem Füllstoff
mit einem pH-Wert von nicht mehr als 5; oder eine Kombination von
einem Füllstoff
mit einer Dielektrizitätskonstante
von nicht weniger als 5 und von einem Füllstoff mit einer Dielektrizitätskonstante
von nicht mehr als 5 verwendet werden.
-
Unter
diesen Füllstoffen
wird Aluminiumoxid in der α-Form,
welches eine hexagonal dicht gepackte Struktur hat, vorzugsweise
verwendet, um die Abriebfestigkeit der sich ergebenden Schutzschicht
zu verbessern und das Problem der verwaschenen Bilder zu verhindern.
Das liegt daran, dass das Aluminiumoxid eine hohes Isoliervermögen, eine
hohe Wärmestabilität und gute
Abriebfestigkeit hat.
-
Diese
Füllstoffe
werden vorzugsweise mit mindestens einem Oberflächenbehandlungsmittel behandelt,
um ihre Dispergierbarkeit zu verbessern. Verschlechterung der Dispergierbarkeit
eines in der Schutzschicht beinhalteten Füllstoffs bewirkt nicht nur
einen Anstieg des Restpotentials, sondern auch eine Verringerung
der Transparenz der Schutzschicht, die Erzeugung von Beschichtungs-Fehlstellen und Verschlechterung der
Abriebfestigkeit, und dadurch ergibt sich ein großes Problem,
so dass ein Photorezeptor mit guter Lebensdauer und dem Vermögen, gute
Bilder herzustellen, nicht bereitgestellt werden kann.
-
Geeignete
Oberflächenbehandlungsmittel
beinhalten bekannte Oberflächenbehandlungsmittel,
bevorzugt sind aber Oberflächenbehandlungsmittel,
welche die Isoliereigenschaften des in der Schutzschicht zu verwendenden
Füllstoffs
aufrechterhalten können.
Spezifische Beispiele von solchen Oberflächenbehandlungsmitteln beinhalten
Titanat-Kupplungsmittel, Aluminium-Kupplungsmittel, Zirconiumaluminat-Kupplungsmittel,
höhere
Fettsäuren
und Kombinationen von diesen Mitteln mit Silan-Kupplungsmitteln;
und Al2O3, TiO2, ZrO2; Silicone,
Aluminiumstearat und deren Mischungen. Diese sind bevorzugt, weil
sie in der Lage sind, Füllstoffen
gute Dispergierbarkeit zu verleihen und das Problem der verwaschenen
Bilder zu verhindern.
-
Wenn
Silan-Kupplungsmittel verwendet werden, neigt das Problem der verwaschenen
Bilder dazu, verursacht zu werden. Wenn es jedoch in Kombination
mit den vorstehend erwähnten
Oberflächenbehandlungsmitteln
verwendet wird, liegt ein Fall vor, bei dem das Problem vermieden
werden kann.
-
Der
Gehalt von einem Oberflächenbehandlungsmittel
in einem beschichteten Füllstoff,
der von dem primären
Teilchendurchmesser des Füllstoffs
abhängt,
beträgt
von 3 bis 30 Gew.-%, und bevorzugter von 5 bis 20 Gew.-%. Wenn der
Gehalt zu niedrig ist, kann gute Dispergierbarkeit nicht erreicht
werden. Wenn im Gegensatz dazu der Gehalt zu hoch ist, steigt das
Restpotential stark an.
-
Diese
Füllstoffe
können
allein oder in Kombination verwendet werden.
-
Die
Dicke der Schutzschicht beträgt
vorzugsweise von 0,1 bis 10 μm.
-
Diese
Füllstoffe
können
dispergiert werden, indem eine geeignete Dispergierapparatur verwendet wird.
Der mittlere Teilchendurchmesser des in der Beschichtungsflüssigkeit
für die
Schutzschicht dispergierten Füllstoffs
ist vorzugsweise nicht größer als
1 μm und
bevorzugter nicht größer als
0,5 μm.
-
Die
Schutzschicht kann mittels eines allgemeinen Beschichtungsverfahrens
erzeugt werden. Unter den allgemeinen Beschichtungsverfahren können vorzugsweise
Sprühbeschichtungsverfahren
und Ringbeschichtungsverfahren verwendet werden.
-
Die
Schutzschicht 39 kann ein Ladungstransportmaterial beinhalten,
um das Restpotential zu verringern und die Ansprechbarkeit des sich
ergebenden Photorezeptors zu verbessern. Spezifische Beispiele von Ladungstransportmaterialien
beinhalten die vorstehend zur Verwendung in der Ladungstransportschicht 37 erwähnten Ladungstransportmaterialien.
Wenn ein Ladungstransportmaterial mit niedrigem Molekulargewicht
in der Schutzschicht verwendet wird, kann die Konzentration des
Ladungstransportmaterials mit niedrigem Molekulargewicht in deren
Dickenrichtung einen Gradienten aufweisen. In diesem Fall ist es
bevorzugt, dass die Konzentration des Ladungstransportmaterials
an der Oberfläche
der Schutzschicht niedriger ist als diejenige an der Unterseite
der Schutzschicht, um die Abriebfestigkeit des sich ergebenden Photorezeptors
zu verbessern.
-
Die
Schutzschicht enthält
vorzugsweise ein Ladungstransport-Polymermaterial, das eine Bindemittelharz-
Funktion und auch eine Ladungstransportfunktion hat, weil die sich
dann ergebende Schutzschicht eine gute Abriebfestigkeit hat.
-
Geeignete
Ladungstransport-Polymermaterialien beinhalten bekannte Ladungstransport-Polymermaterialien.
Unter diesen Materialien werden vorzugsweise Polycarbonatharze mit
einer Triarylaminstruktur in ihrer Hauptkette und/oder Seitenkette
verwendet. Insbesondere werden bevorzugt Ladungstransport-Polymermaterialien
mit den folgenden Formeln (6) bis (15) verwendet:
worin
R
1, R
2 und R
3 unabhängig
voneinander eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe
oder ein Halogenatom darstellen; R
4 ein
Wasserstoffatom oder eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe
darstellt; R
5 und R
6 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe darstellen; r,
p und q unabhängig
voneinander 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 4 darstellen; k eine
Zahl von 0,1 bis 1,0 ist und j eine Zahl von 0 bis 0,9 ist; n eine
ganze Zahl von 5 bis 5000 ist; und X eine zweiwertige aliphatische
Gruppe, eine zweiwertige alicyclische Gruppe oder eine zweiwertige
Gruppe mit der folgenden Formel darstellt:
worin R
101 und
R
102 unabhängig voneinander eine substituierte
oder unsubstituierte Alkylgruppe, eine substituierte oder unsubstituierte
Arylgruppe oder ein Halogenatom darstellen; t und m 0 oder eine
ganze Zahl von 1 bis 4 darstellen; v 0 oder 1 ist; und Y eine geradkettige
Alkylengruppe, eine verzweigte Alkylengruppe, eine cyclische Alkylengruppe,
-O-, -S-, -SO-, -CO-, -CO-O-Z-O-CO- (Z stellt eine zweiwertige aliphatische
Gruppe dar) oder eine Gruppe mit der folgenden Formel darstellt:
worin a eine ganze Zahl von
1 bis 20 ist; b eine ganze Zahl von 1 bis 2000 ist; und R
103 und R
104 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe oder eine substituierte
oder unsubstituierte Arylgruppe darstellen, wobei R
101,
R
102, R
103 und R
104 gleich oder voneinander verschieden sein
können.
worin
R
7 und R
8 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe darstellen; Ar
1, Ar
2 und Ar
3 unabhängig
voneinander eine Arylengruppe darstellen; und X, k, j und n vorstehend
in Formel (6) definiert werden.
worin
R
9 und R
10 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe darstellen; Ar
4, Ar
5 und Ar
6 unabhängig
voneinander eine Arylengruppe darstellen; und X, k, j und n vorstehend
in Formel (6) definiert werden.
worin
R
11 und R
12 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe darstellen; Ar
7, Ar
8 und Ar
9 unabhängig
voneinander eine Arylengruppe darstellen; p eine ganze Zahl von
1 bis 5 ist; und X, k, j und n vorstehend in Formel (6) definiert
werden.
worin
R
13 und R
14 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe darstellen; Ar
10, Ar
11 und Ar
12 unabhängig
voneinander eine Arylengruppe darstellen; X
1 und
X
2 unabhängig
voneinander eine substituierte oder unsubstituierte Ethylengruppe
oder eine substituierte oder unsubstituierte Vinylengruppe darstellen;
und X, k, j und n vorstehend in Formel (6) definiert werden.
worin
R
15, R
16, R
17 und R
18 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe darstellen; Ar
13, Ar
14, Ar
15 und Ar
16 unabhängig voneinander
eine Arylengruppe darstellen; Y
1, Y
2 und Y
3 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Alkylengruppe, eine substituierte
oder unsubstituierte Cycloalkylengruppe, eine substituierte oder
unsubstituierte Alkylenethergruppe, ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom
oder eine Vinylengruppe darstellen; u, v und w unabhängig voneinander
0 oder 1 darstellen; und X, k, j und n vorstehend in Formel (6)
definiert werden.
worin
R
19 und R
20 unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom oder eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe
darstellen, und R
19 und R
20 einen
Ring bilden können;
Ar
17, Ar
18 und Ar
19 unabhängig
voneinander eine Arylengruppe darstellen; und X, k, j und n vorstehend
in Formel (6) definiert werden.
worin
R
20 eine substituierte oder unsubstituierte
Arylgruppe darstellt; Ar
20, Ar
21 Ar
22 und Ar
23 unabhängig voneinander
eine Arylengruppe darstellen; und X, k, j und n vorstehend in Formel
(6) definiert werden.
worin
R
22, R
23, R
24 und R
25 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe darstellen; Ar
24, Ar
25, Ar
26, Ar
27 und Ar
28 unabhängig
voneinander eine Arylengruppe darstellen; und X, k, j und n vorstehend
in Formel (6) definiert werden.
worin
R
26 und R
27 unabhängig voneinander
eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe darstellt; Ar
29, Ar
30 und Ar
31 unabhängig
voneinander eine Arylengruppe darstellen; und X, k, j und n vorstehend
in Formel (6) definiert werden.
-
Bei
dem Photorezeptor der vorliegenden Erfindung kann eine Zwischenschicht
zwischen der lichtempfindlichen Schicht und der Schutzschicht erzeugt
werden. Die Zwischenschicht beinhaltet ein Harz als eine Hauptkomponente.
Spezifische Beispiele des Harzes beinhalten Polyamide, Alkohol-lösliche Nylone,
wasserlösliches
Polyvinylbutyral, Polyvinylbutyral, Polyvinylalkohol und dergleichen.
Die Zwischenschicht kann mittels eines der vorstehend erwähnten bekannten
Beschichtungsverfahrens erzeugt werden. Die Dicke der Zwischenschicht
beträgt
vorzugsweise von 0,05 bis 2 μm.
-
In
dem Photorezeptor der vorliegenden Erfindung können eines oder mehrere Additive
wie Antioxidantien, Weichmacher, Gleitmittel, UV-Absorber, Ladungstransportmaterialien
mit niedrigem Molekulargewicht und Egalisierungsmittel in einer
oder mehreren der Schichten verwendet werden, um die Stabilität gegenüber widrigen
Umweltbedingungen zu verbessern, das heißt, den Rückgang der Lichtempfindlichkeit
und den Anstieg des Restpotentials zu vermeiden.
-
Geeignete
Antioxidantien zur Verwendung in den Schichten des Photorezeptors
beinhalten die folgenden Verbindungen, sind aber nicht darauf beschränkt.
-
(a) Phenolische Verbindungen
-
- 2,6-Di-t-butyl-p-kresol, butyliertes Hydroxyanisol, 2,6-Di-t-butyl-4-ethylphenol,
n-Octadecyl-3-(4'-hydroxy-3',5'-di-t-butylphenol),
2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-t-butylphenol),
2,2'-Methylen-bis-(4-ethyl-6-t-butylphenol),
4,4'-Thiobis-(3-methyl-6-t-butylphenol), 4,4'-Butylidenbis-(3-methyl-6-t-butylphenol),
1,1,3-Tris-(2-methyl-4-hydroxy-5-t-butylphenyl)butan,
1,3,5-Trimethyl-2,4,6-tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)benzol,
Tetrakis-[methylene-3-(3',5'-di-t-butyl-4'-hydroxyphenyl)propionat]methan,
Bis[3,3'-bis(4'-hydroxy-3'-t-butylphenyl)buttersäure]glycolester,
Tocophenolverbindungen und dergleichen.
-
(b) Paraphenylendiamin-Verbindungen
-
- N-Phenyl-N'-isopropyl-p-phenylendiamin,
N,N'-Di-sec-butyl-p-phenylendiamin,
N-Phenyl-N-sec-butyl-p-phenylendiamin, N,N'-Di-isopropyl-p-phenylendiamin, N,N'-Dimethyl-N,N'-di-t-butyl-p-phenylendiamin
und dergleichen.
-
(c) Hydrochinonverbindungen
-
- 2,5-Di-t-octylhydrochinon, 2,6-Didodecylhydrochinon, 2-Dodecylhydrochinon,
2-Dodecyl-5-chlorhydrochinon, 2-t-Octyl-5-methylhydrochinon, 2-(2-Octadecenyl)-5-methylhydrochinon
und dergleichen.
-
(d) Organische schwefelhaltige
Verbindungen
-
- Dilauryl-3,3'-thiodipropionat,
Distearyl-3,3'-thiodipropionat,
Ditetradecyl-3,3'-thiodipropionat,
-
(e) Organische phosphorhaltige
Verbindungen
-
- Triphenylphosphin, Tri(nonylphenyl)phosphin, Tri(dinonylphenyl)phosphin,
Trikresylphosphin, Tri(2,4-dibutylphenoxy)phosphin und dergleichen.
-
Geeignete
Weichmacher zur Verwendung in den Schichten des Photorezeptors beinhalten
die folgenden Verbindungen, sind aber nicht darauf beschränkt.
-
(a) Phosphorsäureester
-
- Triphenylphosphat, Trikresylphosphat, Trioctylphosphat,
Octyldiphenylphosphat, Trichlorethylphosphat, Kresyldiphenylphosphat,
Tributylphosphat, Tri-2-ethylhexylphosphat, Triphenylphosphat und
dergleichen.
-
(b) Phthalsäureester
-
- Dimethylphthalat, Diethylphthalat, Diisobutylphthalat, Dibutylphthalat,
Diheptylphthalat, Di-2-ethylhexylphthalat, Diisooctylphthalat, Di-n-octylphthalat,
Dinonylphthalat, Diisononylphthalat, Diisodecylphthalat, Diundecylphthalat,
Ditridecylphthalat, Dicyclohexylphthalat, Butylbenzylphthalat, Butyllaurylphthalat,
Methyloleylphthalat, Octyldecylphthalat, Dibutylfumarat, Dioctylfumarat
und dergleichen.
-
(c) Aromatische Carbonsäureester
-
- Trioctyltrimellitat, Tri-n-octyltrimellitat, Octyloxybenzoat
und dergleichen.
-
(d) Ester von zweibasischen
Fettsäuren
-
- Dibutyladipat, Di-n-hexyladipat, Di-2-ethylhexyladipat,
Di-n-octyladipat, n-Octyl-n-decyladipat,
Diisodecyladipat, Dialkyladipat, Dicapryladipat, Di-2-etylhexylazelat,
Dimethylsebacat, Diethylsebacat, Dibutylsebacat, Di-n-octylsebacat,
Di-2-ethylhexylsebacat,
Di-2-ethoxyethylsebacat, Dioctylsuccinat, Diisodecylsuccinat, Dioctyltetrahydrophthalat,
Di-n-octyltetrahydrophthalat und dergleichen.
-
(e) Fettsäureester-Derivate
-
- Butyloleat, Glycerinmonooleat, Methylacetylricinolat, Pentaerythritester,
Dipentaerythrithexaester, Triacetin, Tributyrin und dergleichen.
-
(f) Ester von Oxysäuren
-
- Methylacetylricinolat, Butylacetylricinolat, Butylphthalylbutylglycolat,
Tributylacetylcitrat und dergleichen.
-
(g) Epoxyverbindungen
-
- epoxydiertes Sojabohnenöl,
epoxydiertes Leinöl,
Butylepoxystearat, Decylepoxystearat, Octylepoxystearat, Benzylepoxystearat,
Dioctylepoxyhexahydrophthalat, Didecylepoxyhexahydrophthalat und
dergleichen.
-
(h) Ester von zweiwertigen
Alkoholen
-
Diethylenglycoldibenzoat,
Triethylenglycol-di-2-ethylbutyrat und dergleichen.
-
(i) Chlorhaltige Verbindungen
-
- chloriertes Paraffin, chloriertes Diphenyl, Methylester
von chlorierten Fettsäuren,
Methylester von methoxychlorierten Fettsäuren und dergleichen.
-
(j) Polyesterverbindungen
-
- Polypropylenadipat, Polypropylensebacat, acetylierte Polyester
und dergleichen.
-
(k) Sulfonsäure-Derivate
-
- p-Toluolsulfonamid, o-Toluolsulfonamid, p-Toluolsulfonethylamid,
o-Toluolsulfonethylamid, Toluolsulfon-N-ethylamid, p-Toluolsulfon-N-cyclohexylamid
und dergleichen.
-
(l) Citronensäure-Derivate
-
- Triethylcitrat, Triethylacetylcitrat, Tributylcitrat, Tributylacetylcitrat,
Tri-2-ethylhexylacetylcitrat, n-Octyldecylacetylcitrat und dergleichen.
-
(m) Andere Verbindungen
-
- Terphenyl, teilweise hydriertes Terphenyl, Kampfer, 2-Nitro-diphenyl,
Dinonylnaphthalin, Methylabietat und dergleichen.
-
Geeignete
Gleitmittel zur Verwendung in den Schichten des Photorezeptors beinhalten
die folgenden Verbindungen, sind aber nicht darauf beschränkt
-
(a) Kohlenwasserstoffe
-
- Flüssige
Paraffine, Paraffinwachse, Mikrowachse, Polyethylene mit niedrigem
Molekulargewicht und dergleichen.
-
(b) Fettsäuren
-
- Laurylsäure,
Myristinsäure,
Palmitinsäure,
Stearinsäure,
Arachinsäure,
Behensäure
und dergleichen.
-
(c) Fettsäureamide
-
- Stearinsäureamid,
Palmitinsäureamid, Ölsäureamid,
Methylenbisstearinsäureamid,
Ethylenbisstearinsäureamid
und dergleichen.
-
(d) Esterverbindungen
-
- Ester von Fettsäuren
mit niedrigen Alkoholen, Ester von Fettsäuren mit mehrwertigen Alkoholen,
Polyglycolester von Fettsäuren
und dergleichen.
-
(e) Alkohole
-
- Cetylalkohol, Stearylalkohol, Ethylenglycol, Polyethylenglycol,
Polyglycerin und dergleichen.
-
(f) Metallseifen
-
- Bleistearat, Cadmiumstearat, Bariumstearat, Calciumstearat,
Zinkstearat, Magnesiumstearat und dergleichen.
-
(g) Natürliche Wachse
-
- Carnaubawachs, Candelillawachs, Bienenwachs, Spermacetwachs,
Insektenwachs, Montanwachs und dergleichen.
-
(h) Andere Verbindungen
-
- Siliconverbindungen, Fluorverbindungen und dergleichen.
-
Geeignete
UV-Absorber zur Verwendung in den Schichten des Photorezeptors beinhalten
die folgenden Verbindungen, sind aber nicht darauf beschränkt
-
(a) Benzophenonverbindungen
-
- 2-Hydroxybenzophenon, 2,4-Dihydroxybenzophenon, 2,2',4-Trihydroxybenzophenon,
2,2',4,4'-Tetrahydroxybenzophenon,
2,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon
und dergleichen.
-
(b) Salicylatverbindungen
-
- Phenylsalicylat, 2,4-Di-t-butylphenyl-3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzoat
und dergleichen.
-
(c) Benzotriazolverbindungen
-
- (2'-Hydroxyphenyl)benzotriazol,
(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)benzotriazol,
(2'-Hydroxy-3'-t-butyl-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol
und dergleichen.
-
(d) Cyanacrylatverbindungen
-
- Ethyl-2-cyan-3,3-diphenylacrylat, Methyl-2-carbomethoxy-3-(paramethoxy)acrylat
und dergleichen.
-
(e) Quencher (Metallkomplexe)
-
- Nickel(2,2'-thiobis(4-t-octyl)phenolat)-n-butylamin,
Nickeldibutyldithiocarbamat, Cobaltdicyclohexyldithiophosphat und
dergleichen.
-
(f) HALS-Verbindungen
(gehinderte Amine)
-
- Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)sebacat, Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)sebacat, 1-[2-{3-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)propionyloxy}ethyl]-4-{3-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)propionyloxy}-2,2,6,6-tetrametylpyridin,
8-Benzyl-7,7,9,9-tetramethyl-3-octyl-1,3,8-triazaspiro[4,5]undecan-2,4-dion,
4-Benzoyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin und dergleichen.
-
Hierin
nachfolgend werden das Bildaufzeichnungsverfahren und die Bildaufzeichnungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Zeichnungen erklärt werden.
-
3 ist
eine schematische Ansicht zur Erklärung einer Ausführungsform
des Verfahrens und der Vorrichtung zur Bildaufzeichnung der vorliegenden
Erfindung.
-
In 3 bezeichnet
die Bezugsziffer 1 einen zylindrischen Photorezeptor. Der
Photorezeptor 1 ist der Photorezeptor der vorliegenden
Erfindung, bei dem mindestens eine lichtempfindliche Schicht und
eine Schutzschicht über
einem elektrisch leitfähigen
Substrat liegen, wobei ionische Verunreinigungen in höchstem Maß aus dem
in der lichtempfindlichen Schicht beinhalteten Bindemittelharz entfernt
sind. Obwohl der Photorezeptor 1 eine zylindrische Form
hat, können
auch bogenförmige
Photorezeptoren oder Endlosgürtel-Photorezeptoren
ebenfalls verwendet werden.
-
Um
den Photorezeptor 1 herum sind eine Lampe zur Entladung 7,
eine Ladevorrichtung 8, eine Vorrichtung zur bildmäßigen Belichtung 5,
eine Entwicklungsvorrichtung 11, eine Reinigungsvorrichtung,
die eine Reinigungsbürste 18 und
eine Reinigungsrakel 19 beinhaltet, angeordnet, wobei sie
den Photorezeptor berühren
oder eng an ihm anliegen. Das auf dem Photorezeptor 1 erzeugte
Tonerbild wird auf ein Empfangspapier 14 übertragen,
das mittels eines Paars Registerwalzen 13 an einem Übertragungsgürtel 15 zugeführt wird.
Das Empfangspapier 14 mit dem Tonerbild darauf wird mittels
einer Trennaufnahmevorrichtung 12 von dem Photorezeptor 1 getrennt.
-
In
der Bildaufzeichnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung können, wenn
gewünscht,
eine Vorrichtung 12 zum Aufladen vor der Übertragung,
eine Vorrichtung 15a zum Aufladen bei der Übertragung,
eine Vorrichtung 15b zum Aufladen beim Trennen und eine
Vorrichtung 17 zum Aufladen vor dem Reinigen angeordnet
werden. Bekannte Ladevorrichtungen wie Drahtbügel-Auflader (Corotron), Metallgitter-Auflader
(Scorotron), Halbleiter-Auflader und Aufladungswalzen können verwendet
werden. Es ist bevorzugt, dass eine mit einer Wechselspannung überlagerte
Gleichspannung an den Photorezeptor 1 angelegt wird, um
ungleichmäßige Aufladung
zu verringern.
-
Als
die Übertragungsvorrichtung 15 können die
vorstehend erwähnten
Ladevorrichtungen verwendet werden. Unter den Ladevorrichtungen
wird vorzugsweise eine Kombination der Vorrichtung 15a zum
Aufladen bei der Übertragung
und der Vorrichtung 15b zum Aufladen beim Trennen verwendet.
-
Geeignete
Lichtquellen zur Verwendung in der Vorrichtung zur bildmäßigen Belichtung 10 und
der Entladungslampe 7 beinhalten Leuchtstoffröhren, Wolframlampen,
Halogenlampen, Quecksilberdampflampen, Natriumdampflampen, Leuchtdioden
(LED's), Laserdioden
(LD's), Elektrolumineszenz
verwendende Lichtquellen (EL), und dergleichen. Außerdem können Filter
wie Kantenfilter, Bandpassfilter, das nahe Infrarot abschneidende
Filter (IR-Schutzfilter), dichroitische Filter, Interferenzfilter,
Lichttemperatur-Konversionsfilter und dergleichen verwendet werden,
um Licht mit einem gewünschten
Wellenlängen-Bereich
zu erhalten.
-
In
der Bildaufzeichnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist
es bevorzugt, dass die Lampe zum Entladen 7 nicht verwendet
wird. Das liegt daran, dass die Stoffe, welche die lichtempfindlichen
Schicht aufbauen, dazu neigen, durch das Licht qualitätsgemindert
zu werden, was einen Anstieg des Restpotentials und eine Abnahme
des Dunkelgebietspotentials zur Folge hat. Dies hängt von
den Spezies der in der lichtempfindlichen Schicht verwendeten Materialien
ab. Wird die Lampe zur Entladung 7 nicht verwendet, kann
die Auswirkung des Photorezeptors der vorliegenden Erfindung vollständig verwirklicht
werden.
-
Die
vorstehend erwähnten
Lampen können
nicht nur für
die vorstehend erwähnten
und in 3 veranschaulichten Verfahrensweisen
verwendet werden, sondern auch für
andere Vorgänge,
die Lichtbestrahlung verwenden, wie einen Lichtbestrahlung verwendenden Übertragungsvorgang,
einen Entladungsvorgang, einen Lichtbestrahlung beinhaltenden Reinigungsvorgang
und einen Vorbelichtungsvorgang.
-
Wenn
das auf dem Photorezeptor 1 mittels der Entwicklungseinheit 11 erzeugte
Tonerbild auf das Empfangspapier 14 übertragen wird, wird nicht
Alles aus dem Tonerbild auf das Empfangspapier 14 übertragen,
und es verbleiben restliche Tonerteilchen auf der Oberfläche des
Photorezeptors 1. Der restliche Toner wird mittels einer
Pelzbürste 18 und
einer Reinigungsrakel 19 von dem Photorezeptor 1 entfernt.
Der restliche Toner auf dem Photorezeptor 1 kann auch nur
mittels einer Reinigungsbürste
entfernt werden. Geeignete Reinigungsbürsten beinhalten bekannte Reinigungsbürsten wie
Pelzbürsten
und magnetische Bürsten.
Eine Gleitmittel-Auftragsvorrichtung 20 kann vorgesehen
sein, um ein Gleitmittel wie Zinkstearat mittels der Pelzbürste 18 auf
den Photorezeptor aufzutragen.
-
Wenn
der Photorezeptor 1, der vorher positiv (oder negativ)
aufgeladen wurde, mit bildmäßigem Licht belichtet
wird, wird auf dem Photorezeptor 1 ein elektrostatisches
latentes Bild mit einer positiven oder negativen Ladung erzeugt.
Wenn das latente Bild mit einer positiven (oder negativen) Ladung
mit einem Toner mit einer negativen (oder positiven) Ladung entwickelt
wird, kann ein positives Bild erhalten werden. Wenn im Gegensatz
dazu das latente Bild mit einer positiven (negativen) Ladung mit
einem Toner mit einer positiven (negativen) Ladung entwickelt wird,
kann ein negatives Bild (das heißt, ein Umkehrbild) erhalten
werden. Als das Entwicklungsverfahren können bekannte Entwicklungsverfahren
verwendet werden. Außerdem
können
bekannte Entladungsverfahren als die Entladungsverfahren verwendet
werden.
-
Die
Bildaufzeichnungsvorrichtung kann einen Mechanismus haben, der ein
Gleitmittel wie Zinkstearat auf die Oberfläche des Photorezeptors 1 aufträgt. Indem
Zinkstearat auf die Schutzschicht aufgebracht wird, ist es möglich, Filmbildung
des auf der Oberfläche
des Photorezeptors 1 verwendeten Toners zu verhindern, während gleichzeitig
die gute Abriebfestigkeit des Photorezeptors 1 beibehalten
wird. Außerdem
kann in dem Bildaufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung
das Problem der Bilder mit Zieheffekt verhindert werden, indem wiederholt
Anhaften des Toners auf der Oberfläche des Photorezeptors und
Aufsammeln des Toners an dem Reinigungsabschnitt durchgeführt wird,
wenn die vorstehend erwähnten
Bilderzeugungsvorgänge
nicht durchgeführt
werden.
-
Wenn
die Menge des auf dem Photorezeptor 1 aufgebrachten Zinkstearats
zu hoch ist, tritt das Problem auf, dass unzureichend fixierte Tonerbilder
erzeugt werden, weil eine zu hohe Menge an Zinkstearat auf das Tonerbild
angewendet wurde. Wenn außerdem
der Reibungskoeffizient der Oberfläche des Photorezeptors 1 etwa
0,1 wird, indem ein Überschuss
an Zinkstearat darauf aufgebracht wird, nimmt die Bilddichte des sich
ergebenden Bildes ab. Wenn im Gegensatz dazu die Menge an Zinkstearat
zu gering ist, tritt das Problem der Filmbildung der Tonerbestandteile
auf der Oberfläche
des Photorezeptors 1 auf, was das Problem des Auftretens
der Bilder mit Zieheffekt und von ungleichmäßigen Halbtonbildern zur Folge
hat.
-
Ein
Gleitmittel wie Zinkstearat kann in dem verwendeten Toner beinhaltet
sein, der auf die Oberfläche des
Photorezeptors 1 aufgebracht wird. In diesem Fall beträgt der Gehalt
des Gleitmittels in dem Toner von 0,1 bis 0,2 Gew.-%.
-
In
dem Bildaufzeichnungsverfahren kann das Problem der Filmbildung
des auf der Oberfläche
des Photorezeptors 1 verwendeten Toners und das Problem,
dass durch die Aufladung hervorgerufene Materialien an der Oberfläche des
Photorezeptors 1 anhaften und sich darauf ablagern, verhindert
werden, indem wiederholt Anhaften des Toners an dem Photorezeptor
in dem Entwicklungsabschnitt und Aufsammeln des Toners in dem Reinigungsabschnitt
durchgeführt
wird, wenn die vorstehend erwähnten
Bildaufzeichnungsvorgänge nicht
durchgeführt
werden. Das liegt daran, dass in dem Reinigungsabschnitt die an
der Oberfläche
des Photorezeptors 1 anhaftenden Materialien zusammen mit
dem Toner entfernt werden können.
-
Damit
ein Toner an der Oberfläche
eines Photorezeptors anhaftet, können
zum Beispiel die folgenden Verfahren verwendet werden:
- 1) Der Toner auf dem Entwicklungsabschnitt (der Walze) wird
am Photorezeptor haften gelassen, während der Photorezeptor und
die Entwicklungswalze gedreht werden, ohne dass eine Vorspannung
angelegt wird (in diesem Fall haftet eine beträchtliche Menge von Tonerteilchen
an dem Photorezeptor, wenn der Photorezeptor nur leicht erschöpft ist);
- 2) der Toner auf der Entwicklungswalze wird am Photorezeptor
haften gelassen, während
gesteuerte Vorspannungen an den Photorezeptor und die Entwicklungswalze
gelegt werden und Photorezeptor und Entwicklungswalze sich drehen,
so dass eine gewünschte
Menge von Tonerteilchen an dem Photorezeptor haftet; und
- 3) nachdem die gesamte Oberfläche des Photorezeptors geladen
und dann dem Licht ausgesetzt wurde, wird der Toner auf der Entwicklungswalze
auf der Oberfläche
des Photorezeptor haften gelassen, während der Photorezeptor und
die Entwicklungswalze gedreht werden. In diesem Fall wird auf der
gesamten Oberfläche
des Photorezeptors ein Vollton-Tonerbild erzeugt (das heißt, eine
große
Menge des Toners haftet daran).
-
4 ist
eine schematische Ansicht zur Erklärung einer anderen Ausführungsform
des Verfahrens und der Vorrichtung zur Bildaufzeichnung der vorliegenden
Erfindung. In dieser Ausführungsform
ist ein Photorezeptor 21 der Photorezeptor der vorliegenden
Erfindung und hat mindestens eine lichtempfindlichen Schicht und
eine Schutzschicht, die über
einem elektrisch leitfähigen
Substrat liegen, wobei ionische Verunreinigungen in höchstem Maß aus dem
die Schutzschicht bildenden Bindemittelharz entfernt sind.
-
Der
gürtelförmige Photorezeptor 21 wird
durch die Walzen 22a und 22b gedreht. Der Photorezeptor 21 wird
durch eine Ladevorrichtung 23 geladen und dann durch eine
Vorrichtung zur bildmäßigen Belichtung 24 bildmäßig belichtet,
um in dem Photorezeptor 21 ein elektrostatisches latentes
Bild zu erzeugen. Das latente Bild wird mit einer Entwicklungseinheit
(in 4 nicht gezeigt) entwickelt, um auf dem Photorezeptor 21 ein Tonerbild
zu erzeugen. Das Tonerbild wird unter Verwendung einer Übertragungs-Ladevorrichtung 25 auf
ein (nicht gezeigtes) Empfangspapier übertragen. Nach dem Vorgang
der Übertragung
des Tonerbildes wird die Oberfläche
des Photorezeptors 21 mit einer Reinigungsbürste 27 gereinigt,
nachdem unter Verwendung einer Vorreinigungs-Lichtbestrahlungsvorrichtung 26 ein
Vorgang der Vorreinigungs-Lichtbestrahlung durchgeführt worden
war. Dann wird der Photorezeptor 21 entladen, indem er
von einer Lichtquelle zur Entladung 28 ausgesendetem Licht
ausgesetzt wird. Diese Vorgänge
werden wiederholt durchgeführt.
-
In
der Bildaufzeichnungsvorrichtung, wie in 4 gezeigt,
wird die Vorreinigungs-Lichtbestrahlung von
der Seite des Substrates des Photorezeptors 21 aus durchgeführt. In
diesem Fall muss das Substrat lichtdurchlässig sein.
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Die
Bildaufzeichnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist nicht
auf die in 3 und 4 gezeigten
Bildaufzeichnungselemente beschränkt.
Zum Beispiel kann in 4 die Vorreinigungs-Lichtbestrahlung
von der Seite der lichtempfindlichen Schicht des Photorezeptors 21 aus
durchgeführt
werden. Überdies können die
Lichtbestrahlungen beim Vorgang der Bildbelichtung und dem Entladungsvorgang
von der Substratseite des Photorezeptors 21 aus durchgeführt werden.
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Als
Lichtbestrahlungsvorgänge
werden der bildmäßige Belichtungsvorgang,
die Vorreinigungs-Lichtbestrahlung und der Entladungsvorgang wie
vorstehend erwähnt
durchgeführt.
Außerdem
können
auch ein Lichtbestrahlungsvorgang vor der Übertragung, der vor der Übertragung
des Tonerbildes durchgeführt
wird, und ein vorhergehender Lichtbestrahlungsvorgang, der vor der
bildmäßigen Belichtung
durchgeführt
wird, und andere Lichtbestrahlungsvorgänge durchgeführt werden.
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Die
vorstehend erwähnte
Bildaufzeichnungseinheit kann fest in ein Kopiergerät, ein Faxgerät oder einen
Drucker eingebaut sein. Jedoch kann die Bildaufzeichnungseinheit
auch als eine Prozesskartusche darin eingesetzt sein. Die Prozesskartusche
bedeutet eine Bildaufzeichnungseinheit (oder -Vorrichtung), welche
einen Photorezeptor, ein Gehäuse
und mindestens eine aus einer Ladungsvorrichtung, einer Vorrichtung
zur bildmäßigen Belichtung,
einer Bildentwicklungsvorrichtung, einer Bildübertragungsvorrichtung, einer
Reinigungsvorrichtung und einer Entladevorrichtung beinhaltet.
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In
der vorliegenden Erfindung können
verschiedene Prozesskartuschen verwendet werden. 5 ist eine
schematische Ansicht, die eine Ausführungsform der Prozesskartusche
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. In 5 beinhaltet
die Prozesskartusche einen Photorezeptor 43 und eine Ladevorrichtung 40, eine
Vorrichtung zur bildmäßigen Belichtung 41,
eine Entwicklungswalze 45, eine Übertragungswalze 44 und eine
Reinigungsbürste 42,
welche um den Photorezeptor 43 herum angeordnet sind. Die
Ziffern 46 und 47 bezeichnen ein Gehäuse und
eine Entladevorrichtung. Der Photorezeptor 43 ist der Photorezeptor
der vorliegenden Erfindung, der mindestens eine lichtempfindlichen
Schicht und eine Schutzschicht über
einem elektrisch leitfähigen
Substrat aufweist, wobei ionische Verunreinigungen in höchstem Maß aus dem
die Schutzschicht bildenden Bindemittelharz entfernt sind.
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7 ist
ein Schema zur Erklärung
von noch einer anderen Ausführungsform
des Verfahrens und der Vorrichtung zur Bildaufzeichnung der vorliegenden
Erfindung.
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In 7 hat
die Bildaufzeichnungsapparatur einen Übertragungs-Endlosgürtel 100 und
vier Abschnitte zur Farbbilderzeugung, das heißt einen Abschnitt zur Schwarzbilderzeugung 106K,
einen Abschnitt zur Gelbbilderzeugung 106Y, einen Abschnitt
zur Magentabilderzeugung 106M und einen Abschnitt zur Cyanbilderzeugung 106C.
Ein Empfangspapier 107 wird durch eine Zufuhrwalze 108 zugeführt und
mittels eines Paars Registerwalzen 109 zeitrichtig dem
Gürtel-Photorezeptor 100 zugeführt.
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Andererseits
wird ein Cyan-Farbbild mit einem Verfahren ähnlich dem vorstehend erwähnten Bildaufzeichnungsverfahren
unter Verwendung einer Ladewalze 102C, einer Vorrichtung
zur bildmäßigen Belichtung 103C,
einer Bildentwicklungsvorrichtung 104C und einer Reinigungsvorrichtung 105C auf
einem Photorezeptor 101C erzeugt. Das auf dem Photorezeptor 101C erzeugte
Cyanbild wird unter Verwendung einer Übertragungsbürste 111C an
dem Spalt zwischen dem Übertragungsgürtel 100 und
dem Photorezeptor 101C auf das Empfangsmaterial 107 übertragen.
-
Auf
gleiche Weise werden ein Magenta-Farbbild, ein Gelb-Farbbild und
ein Schwarz-Farbbild,
die auf den jeweiligen Photorezeptoren 101M, 101Y und 101K erzeugt
sind, ebenfalls eines nach dem anderen unter Verwendung der Übertragungsbürsten 111M, 111Y beziehungsweise 111K auf
das Empfangsmaterial 107 übertragen. Auf diese Weise
wird ein vollständiges
Farbbild auf dem Empfangsmaterial 107 erzeugt. Das vollständige Farbbild
wird dann mit einer Fixiervorrichtung 112 fixiert.
-
Die
Ziffern 102K, 102Y und 102M bezeichnen
Ladewalzen. Die Ziffern 103K, 103Y und 103M bezeichnen
Vorrichtungen zur bildmäßigen Belichtung.
Die Ziffern 104K, 104Y und 104M bezeichnen
Bildentwicklungsvorrichtungen, die dazu konfiguriert sind, schwarze,
gelbe beziehungsweise magentafarbige Tonerbilder zu erzeugen. Die
Ziffern 105K, 105Y und 105M bezeichnen
Reinigungsvorrichtungen.
-
Nachdem
die Erfindung auf allgemeine Weise beschrieben wurde, kann ein weiteres
Verständnis durch
Bezugnahme auf bestimmte spezifische Beispiele erhalten werden,
die hierin lediglich zum Zweck der Veranschaulichung geboten werden
und die nicht als beschränkend
gedacht sind. In den Beschreibungen in den folgenden Beispielen
stellen die Zahlen Gewichtsverhältnisse
in Teilen dar, wenn nicht anders ausdrücklich vermerkt.
-
BEISPIELE
-
Reinigungsbeispiel 1
-
Fünf Teile
eines Polycarbonatharzes der Bisphenol A-Form wurden in 95 Teilen
Methylenchlorid gelöst.
Die Lösung
wurde mit 100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen
Leitfähigkeit
von 0,83 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht war 3,44 μS/cm.
-
Dann
wurde die organische Schicht mit einer 5%igen wässrigen Natriumhydroxidlösung gemischt,
und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Nach dem Abtrennen der
organischen Schicht aus der Mischung mittels eines Scheidetrichters
wurde die organische Schicht mit einer 2%igen Salzsäure gemischt,
und die Mischung wurde eine Stunde lang stark gerührt. Die
organische Schicht wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters
von der Mischung getrennt.
-
Die
organische Schicht wurde dann mit 100 Teilen entionisiertem Wasser
mit einer elektrischen Leitfähigkeit
von 0,90 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht wurde gemessen. Diese Abläufe wurden wiederholt, bis
die elektrische Leitfähigkeit
der wässrigen
Schicht zu einem gewünschten
Wert (das heißt,
nicht höher
als 2 μS/cm)
wurde. In diesem Fall war die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht 1,31 μS/cm.
-
Dann
wurde die auf diese Weise hergestellte Methylenchloridlösung (das
heißt,
die organische Schicht) in 2000 ml Methanol getropft, um das Polycarbonatharz
auszufällen.
Die Mischung wurde unter Verwendung einer Ansaugvorrichtung filtriert,
um das Harz zu erhalten. Das auf diese Weise erhaltene Harz wurde 2
Tage lang bei 100°C
Vakuum-getrocknet.
-
Auf
diese Weise wurde ein gereinigtes Polycarbonatharz 1 hergestellt.
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Reinigungsbeispiel 2
-
Fünf Teile
eines Polycarbonatharzes der Bisphenol Z-Form wurden in 95 Teilen
Methylenchlorid gelöst.
Die Lösung
wurde mit 100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen
Leitfähigkeit
von 0,83 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht war 2,28 μS/cm.
-
Dann
wurde die organische Schicht mit einer 5%igen wässrigen Natriumhydroxidlösung gemischt,
und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Nach dem Abtrennen der
organischen Schicht aus der Mischung mittels eines Scheidetrichters
wurde die organische Schicht mit einer 2%igen Salzsäure gemischt,
und die Mischung wurde eine Stunde lang stark gerührt. Die
organische Schicht wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters
von der Mischung getrennt. Die organische Schicht wurde dann mit
100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit
von 0,61 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht wurde gemessen. Diese Abläufe wurden wiederholt, bis
die elektrische Leitfähigkeit
der wässrigen
Schicht zu einem gewünschten
Wert (das heißt,
nicht höher
als 2 μS/cm)
wurde. In diesem Fall war die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen Schicht
1,64 μS/cm.
-
Dann
wurde die auf diese Weise hergestellte Methylenchloridlösung (das
heißt,
die organische Schicht) in 2000 ml Methanol getropft, um das Polycarbonatharz
auszufällen.
Die Mischung wurde unter Verwendung einer Ansaugvorrichtung filtriert,
um das Harz zu erhalten. Das auf diese Weise erhaltene Harz wurde 2
Tage lang bei 100°C
Vakuum-getrocknet.
-
Auf
diese Weise wurde ein gereinigtes Polycarbonatharz 2 hergestellt.
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Reinigungsbeispiel 3
-
Fünf Teile
eines Polycarbonatharzes der Bisphenol C-Form wurden in 95 Teilen
Methylenchlorid gelöst.
Die Lösung
wurde mit 100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen
Leitfähigkeit
von 0,73 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht war 3,88 μS/cm.
-
Dann
wurde die organische Schicht mit einer 5%igen wässrigen Natriumhydroxidlösung gemischt,
und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Nach dem Abtrennen der
organischen Schicht aus der Mischung mittels eines Scheidetrichters
wurde die organische Schicht mit einer 2%igen Salzsäure gemischt,
und die Mischung wurde eine Stunde lang stark gerührt. Die
organische Schicht wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters
von der Mischung getrennt. Die organische Schicht wurde dann mit
100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit
von 0,90 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht wurde gemessen. Diese Abläufe wurden wiederholt, bis
die elektrische Leitfähigkeit
der wässrigen
Schicht zu einem gewünschten
Wert (das heißt,
nicht höher
als 2 μS/cm)
wurde. In diesem Fall war die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen Schicht
1,87 μS/cm.
-
Dann
wurde die auf diese Weise hergestellte Methylenchloridlösung (das
heißt,
die organische Schicht) in 2000 ml Methanol getropft, um das Polycarbonatharz
auszufällen.
Die Mischung wurde unter Verwendung einer Ansaugvorrichtung filtriert,
um das Harz zu erhalten. Das auf diese Weise erhaltene Harz wurde 2
Tage lang bei 100°C
Vakuum-getrocknet.
-
Auf
diese Weise wurde ein gereinigtes Polycarbonatharz 3 hergestellt.
-
Reinigungsbeispiel 4
-
Fünf Teile
eines Polycarbonatharzes der Bisphenol C-Form, das als Probe aus
einer Charge entnommen wurde, die von der Charge des in dem Reinigungsbeispiel
3 verwendeten Polycarbonatharzes verschieden war, wurden in 95 Teilen
Methylenchlorid gelöst.
Die Lösung
wurde mit 100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen
Leitfähigkeit
von 0,59 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht war 3,95 μS/cm.
-
Dann
wurde die organische Schicht mit einer 5%igen wässrigen Natriumhydroxidlösung gemischt,
und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Nach dem Abtrennen der
organischen Schicht aus der Mischung mittels eines Scheidetrichters
wurde die organische Schicht mit einer 2%igen Salzsäure gemischt,
und die Mischung wurde eine Stunde lang stark gerührt. Die
organische Schicht wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters
von der Mischung getrennt. Die organische Schicht wurde dann mit
100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit
von 0,70 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht wurde gemessen. Diese Abläufe wurden wiederholt, bis
die elektrische Leitfähigkeit
der wässrigen
Schicht zu einem gewünschten
Wert (das heißt,
nicht höher
als 2 μS/cm)
wurde. In diesem Fall war die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen Schicht
1,53 μS/cm.
-
Dann
wurde die auf diese Weise hergestellte Methylenchloridlösung (das
heißt,
die organische Schicht) in 2000 ml Methanol getropft, um das Polycarbonatharz
auszufällen.
Die Mischung wurde unter Verwendung einer Ansaugvorrichtung filtriert,
um das Harz zu erhalten. Das auf diese Weise erhaltene Harz wurde 2
Tage lang bei 100°C
Vakuum-getrocknet.
-
Auf
diese Weise wurde ein gereinigtes Polycarbonatharz 4 hergestellt.
-
Reinigungsbeispiel 5
-
Fünf Teile
eines Polycarbonatharzes der Bisphenol C-Form, das als Probe aus
einer Charge entnommen wurde, die von den Chargen der in den Reinigungsbeispielen
3 und 4 verwendeten Polycarbonatharze verschieden war, wurden in
95 Teilen Methylenchlorid gelöst.
Die Lösung
wurde mit 100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen
Leitfähigkeit
von 0,93 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht war 5,26 μS/cm.
-
Dann
wurde die organische Schicht mit einer 5%igen wässrigen Natriumhydroxidlösung gemischt,
und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Nach dem Abtrennen der
organischen Schicht aus der Mischung mittels eines Scheidetrichters
wurde die organische Schicht mit einer 2%igen Salzsäure gemischt,
und die Mischung wurde eine Stunde lang stark gerührt. Die
organische Schicht wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters
von der Mischung getrennt. Die organische Schicht wurde dann mit
100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit
von 0,60 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht wurde gemessen. Diese Abläufe wurden wiederholt, bis
die elektrische Leitfähigkeit
der wässrigen
Schicht zu einem gewünschten
Wert (das heißt,
nicht höher
als 2 μS/cm)
wurde. In diesem Fall war die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen Schicht
1,49 μS/cm.
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Dann
wurde die auf diese Weise hergestellte Methylenchloridlösung (das
heißt,
die organische Schicht) in 2000 ml Methanol getropft, um das Polycarbonatharz
auszufällen.
Die Mischung wurde unter Verwendung einer Ansaugvorrichtung filtriert,
um das Harz zu erhalten. Das auf diese Weise erhaltene Harz wurde 2
Tage lang bei 100°C
Vakuum-getrocknet.
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Auf
diese Weise wurde ein gereinigtes Polycarbonatharz 5 hergestellt.
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Reinigungsbeispiel 6
-
Fünf Teile
eines Ladungstransport-Polymers, beinhaltend eine Struktureinheit
mit der folgenden Formel, wurden in 95 Teilen Methylenchlorid gelöst.
wobei
das auf Polystyrol umgerechnete Gewichtsmittel des Molekulargewichtes
(Mw) 145.000 beträgt
und das Verhältnis
Mw/Mn des Gewichtsmittels des Molekulargewichtes (Mw) zu dem Zahlenmittel
des Molekulargewichtes (Mn) 3,0 beträgt.
-
Die
Lösung
wurde mit 100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen
Leitfähigkeit
von 0,68 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht war 4,67 μS/cm.
-
Dann
wurde die organische Schicht mit einer 5%igen wässrigen Natriumhydroxidlösung gemischt,
und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Nach dem Abtrennen der
organischen Schicht aus der Mischung mittels eines Scheidetrichters
wurde die organische Schicht mit einer 2%igen Salzsäure gemischt,
und die Mischung wurde eine Stunde lang stark gerührt. Die
organische. Schicht wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters
von der Mischung getrennt. Die organische Schicht wurde dann mit
100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit
von 0,59 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht wurde gemessen. Diese Abläufe wurden wiederholt, bis
die elektrische Leitfähigkeit
der wässrigen
Schicht zu einem gewünschten
Wert (das heißt,
nicht höher
als 2 μS/cm)
wurde. In diesem Fall war die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen Schicht
1,32 μS/cm.
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Dann
wurde die auf diese Weise hergestellte Methylenchloridlösung (das
heißt,
die organische Schicht) in 2000 ml Methanol getropft, um das Polymer
auszufällen.
Die Mischung wurde unter Verwendung einer Ansaugvorrichtung filtriert,
um das Polymer zu erhalten. Das auf diese Weise erhaltene Polymer
wurde 2 Tage lang bei 100°C
Vakuum-getrocknet.
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Auf
diese Weise wurde ein gereinigtes Ladungstransport-Polymer 6 hergestellt.
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Reinigungsbeispiel 7
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Fünf Teile
eines Ladungstransport-Polymers, beinhaltend eine Struktureinheit
mit der folgenden Formel, wurden in 95 Teilen Methylenchlorid gelöst.
wobei
das auf Polystyrol umgerechnete Gewichtsmittel des Molekulargewichtes
153.000 beträgt
und das Verhältnis
Mw/Mn des Gewichtsmittels des Molekulargewichtes (Mw) zu dem Zahlenmittel
des Molekulargewichtes (Mn) 2,9 beträgt.
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Die
Lösung
wurde mit 100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen
Leitfähigkeit
von 0,68 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht war 5,23 μS/cm.
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Dann
wurde die organische Schicht mit einer 5%igen wässrigen Natriumhydroxidlösung gemischt,
und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Nach dem Abtrennen der
organischen Schicht aus der Mischung mittels eines Scheidetrichters
wurde die organische Schicht mit einer 2%igen Salzsäure gemischt,
und die Mischung wurde eine Stunde lang stark gerührt. Die
organische Schicht wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters
von der Mischung getrennt. Die organische Schicht wurde dann mit
100 Teilen entionisiertem Wasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit
von 0,62 μS/cm
gemischt und die Mischung wurde 30 Minuten lang stark gerührt. Die
Mischung wurde unter Verwendung eines Scheidetrichters in eine organische
Schicht und eine wässrige
Schicht getrennt. Die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen
Schicht wurde gemessen. Diese Abläufe wurden wiederholt, bis
die elektrische Leitfähigkeit
der wässrigen
Schicht zu einem gewünschten
Wert (das heißt,
nicht höher
als 2 μS/cm)
wurde. In diesem Fall war die elektrische Leitfähigkeit der wässrigen Schicht
1,48 μS/cm.
-
Dann
wurde die auf diese Weise hergestellte Methylenchloridlösung (das
heißt,
die organische Schicht) in 2000 ml Methanol getropft, um das Polymer
auszufällen.
Die Mischung wurde unter Verwendung einer Ansaugvorrichtung filtriert,
um das Polymer zu erhalten. Das auf diese Weise erhaltene Polymer
wurde 2 Tage lang bei 100°C
Vakuum-getrocknet.
-
Auf
diese Weise wurde ein gereinigtes Ladungstransport-Polymer 7 hergestellt.
-
Beispiel 1
-
Erzeugung
der Grundschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Grundschicht herzustellen.
| Titandioxid
(CR-EL von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.) | 400 |
| Melaminharz | 65 |
| Alkydharz | 120 |
| 2-Butanon | 400 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Grundschicht wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens auf
einen Aluminiumzylinder beschichtet und dann getrocknet. Auf diese
Weise wurde eine Grundschicht mit einer Dicke von 3,5 μm erzeugt.
-
Erzeugung
der Ladungserzeugungsschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungserzeugungsschicht herzustellen.
| Bisazopigment
mit der folgenden Formel | 10 |
| Polyvinylbutyral | 2 |
| 2-Butanon | 200 |
| Cyclohexanon | 400 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungserzeugungsschicht wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens
auf die Grundschicht beschichtet und dann getrocknet. Auf diese
Weise wurde eine Ladungserzeugungsschicht mit einer Dicke von 0,2 μm erzeugt.
-
Erzeugung
der Ladungstransportschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungstransportschicht herzustellen.
| Polycarbonat
der Bisphenol A-Form | 10 |
| Ladungstransportmaterial
mit niedrigem Molekulargewicht mit der folgenden Formel (a) | 8 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungstransportschicht wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens
auf die Ladungserzeugungsschicht beschichtet und dann getrocknet.
Auf diese Weise wurde eine Ladungstransportschicht mit einer Dicke
von 20 μm
erzeugt.
-
Erzeugung
der Schutzschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht herzustellen.
| Gereinigtes
Polycarbonatharz 1 | 10 |
| Ladungstransportmaterial
mit niedrigem Molekulargewicht mit der vorstehenden Formel (a) | 7 |
| Teilchenförmiges Aluminiumoxid
(spezifischer Widerstand von 2,5 × 1012 Ω·cm und
mittlerer Teilchendurchmesser der Primärteilchen von 0,3 μm) | 4 |
| Tetrahydrofuran | 400 |
| Cyclohexanon | 200 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht wurde mittels eines Sprühbeschichtungsverfahrens auf
die Ladungstransportschicht beschichtet und dann getrocknet. Auf
diese Weise wurde eine Schutzschicht mit einer Dicke von 5 μm erzeugt.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 1 hergestellt.
-
Beispiel 2
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass die Rezeptur der Beschichtungsflüssigkeit für eine Ladungstransportschicht
zu der folgenden verändert
wurde. Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungstransportschicht
| Gereinigtes
Polycarbonatharz 1 | 10 |
| Ladungstransportmaterial
mit niedrigem Molekulargewicht mit der vorstehenden Formel (a) | 8 |
| Tetrahydrofuran | 200 |
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 2 hergestellt.
-
Beispiel 3
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass das gereinigte Polycarbonatharz 1 in der Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht durch das gereinigte Polycarbonatharz 2 ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 3 hergestellt.
-
Beispiel 4
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 2 wurde wiederholt,
außer
dass das gereinigte Polycarbonatharz 1 in der Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht durch das gereinigte Polycarbonatharz 2 ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 4 hergestellt.
-
Beispiel 5
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass das gereinigte Polycarbonatharz 1 in der Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht durch das gereinigte Polycarbonatharz 3 ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 5 hergestellt.
-
Beispiel 6
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass die Rezeptur der Schutzschicht zu der folgenden verändert wurde. Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht
| Gereinigtes
Ladungstransport-Polymermaterial 6 | 17 |
| Teilchenförmiges Aluminiumoxid
(spezifischer Widerstand von 2,5 × 1012 Ω·cm und
mittlerer Teilchendurchmesser der Primärteilchen von 0,3 μm) | 4 |
| Tetrahydrofuran | 400 |
| Cyclohexanon | 200 |
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 6 hergestellt.
-
Beispiel 7
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Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 2 wurde wiederholt,
außer
dass die Rezeptur der Schutzschicht zu der folgenden verändert wurde
und die Dicke der Ladungstransportschicht beziehungsweise der Schutzschicht
zu 23 μm
beziehungsweise 2 μm
verändert
wurden. Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht
| Gereinigtes
Polycarbonatharz 1 | 17 |
| Teilchenförmiges Aluminiumoxid
(spezifischer Widerstand von 2,5 × 1012 Ω·cm und
mittlerer Teilchendurchmesser der Primärteilchen von 0,3 μm) | 4 |
| Tetrahydrofuran | 400 |
| Cyclohexanon | 200 |
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 7 hergestellt.
-
Beispiel 8 (Bezugsbeispiel)
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 4 wurde wiederholt,
außer
dass die Rezeptur der Schutzschicht zu der folgenden verändert wurde. Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht
| Gereinigtes
Polycarbonatharz 2 | 10 |
| Gereinigtes
Ladungstransport-Polymermaterial 6 | 10 |
| Tetrahydrofuran | 400 |
| Cyclohexanon | 200 |
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 8 hergestellt.
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Vergleichsbeispiel 1
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Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass das gereinigte Polycarbonatharz 1 durch das in dem Reinigungsbeispiel
1 verwendete ungereinigte Polycarbonatharz ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 1 hergestellt.
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Vergleichsbeispiel 2
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Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass das gereinigte Polycarbonatharz 1 durch das in dem Reinigungsbeispiel
2 verwendete ungereinigte Polycarbonatharz ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 2 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 3
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass das gereinigte Polycarbonatharz 1 durch das in dem Reinigungsbeispiel
3 verwendete ungereinigte Polycarbonatharz ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 3 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 4
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Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass das gereinigte Polycarbonatharz 1 durch das in dem Reinigungsbeispiel
6 verwendete ungereinigte Ladungstransport-Polymermaterial ersetzt
wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 4 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 5
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass die Schutzschicht nicht erzeugt wurde und die Dicke der Ladungstransportschicht
zu 25 μm
verändert
wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 5 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 6
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass die Schutzschicht nicht erzeugt wurde, die Rezeptur der Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungstransportschicht zu der folgenden verändert wurde und die Dicke der
Ladungstransportschicht zu 25 μm
verändert
wurde. Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht
| Gereinigtes
Ladungstransport-Polymermaterial 6 | 10 |
| Tetrahydrofuran | 200 |
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 6 hergestellt.
-
Bewertung 1
-
Jeder
der Photorezeptoren der Beispiele 1 bis 8 und der Vergleichsbeispiele
1 bis 6 wurde bewertet, indem er in ein Kopiergerät mit einer
Konstruktion wie der in 3 gezeigten eingesetzt wurde.
Eine Betriebsprüfung,
bei der 30.000 Bilder bei Raumtemperatur und normaler Feuchtigkeit
fortlaufend hergestellt wurden, wurde durchgeführt, wobei die Vorreinigungs-Lichtbestrahlung
nicht vorgenommen wurde und eine Ladevorrichtung vom Typ des Scorotrons
(Metallgitter) als die Ladevorrichtung verwendet wurde. Unter Verwendung einer
Laserdiode mit einer Wellenlänge
des emittierten Lichtes von 655 nm als einer Lichtquelle und eines
Polygonspiegels wurden Lichtbilder auf dem Photorezeptor geschrieben.
-
Beim
Beginn und dem Ende der Betriebsprüfung wurden die Qualitäten der
von jedem Photorezeptor hergestellten Bilder visuell bewertet. Überdies
wurde das Hellgebietspotential (VL) von jedem Photorezeptor an dem
Entwicklungsabschnitt gemessen. Außerdem wurde auch die Abriebmenge
von jedem Photorezeptor gemessen.
-
Die
Ergebnisse werden in Tabelle 3 gezeigt. Tabelle
3
-
Wie
aus Tabelle 3 zu erkennen ist, haben die Photorezeptoren der vorliegenden
Erfindung mit einer Schutzschicht, die das gereinigte Bindemittelharz
beinhaltet, eine verhältnismäßig geringe
Abriebmenge (das heißt,
eine verhältnismäßig gute
Lebensdauer) im Vergleich zu derjenigen der Photorezeptoren ohne
Schutzschicht (das heißt,
den Vergleichsbeispiele 5 und 6). Außerdem haben die Photorezeptoren
der vorliegenden Erfindung gute Aufladungseigenschaften, so dass
die Zunahme des Restpotentials geringer als diejenige der Vergleichs-Photorezeptoren
ist, und dadurch können
gute Bilder hergestellt werden.
-
Indem
ein gereinigtes Bindemittelharz in der lichtempfindlichen Schicht
(das heißt,
der Ladungstransportschicht) verwendet wird, kann die Zunahme des
Restpotentials weiter eingedämmt
werden.
-
Wenn
ein ungereinigtes Bindemittelharz mit ionischen Verunreinigungen
in einer Menge von nicht weniger als 2 μS/cm in der Schutzschicht verwendet
wird, steigt das Restpotential stark an, und dadurch werden Bilder
hergestellt, die nicht wünschenswert
sind, obwohl die Photorezeptoren eine gute Abriebfestigkeit aufweisen.
-
Wenn
ein Füllstoff
in der Schutzschicht beinhaltet ist, kann die Abriebfestigkeit dramatisch
verbessert werden, und der Effekt kann weiter verstärkt werden,
wenn der Füllstoff
in Kombination mit einem Ladungstransport-Polymer verwendet wird.
-
Beispiel 9
-
Der
Vorgang zur Bewertung des Photorezeptors von Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass die Metallgitter-Ladevorrichtung in dem Kopiergerät zu einer
Ladewalze verändert
wurde, welche eine Gleichspannungs-Vorspannung von –920V an
den Photorezeptor legte, während
sie den Photorezeptor berührte.
-
Als
ein Ergebnis waren die ersten Bilder und das dreißigtausendste
Bild gut. Jedoch hatte das dreißigtausendste
Bild leichte Hintergrundentwicklung, welche durch die Bildung eines
Tonerfilms auf der Ladewalze verursacht wurde. Der Ozongeruch beim
fortlaufenden Kopieren war viel geringer als in dem Fall, bei dem
die Metallgitter-Ladevorrichtung
verwendet wurde.
-
Beispiel 10
-
Der
Vorgang zur Bewertung des Photorezeptors von Beispiel 9 wurde wiederholt,
außer
dass ein Isolierband mit einer Dicke von 50 μm und einer Breite von 5 mm
auf beide Enden der Ladewalze geklebt wurde, um eine Lücke von
50 μm zwischen
dem Photorezeptor und der Ladevorrichtung zu erzeugen.
-
Als
ein Ergebnis wurde die Bildung von Tonerfilm auf der Ladewalze nicht
beobachtet, und das erste und das dreißigtausendste Bild waren gut.
Jedoch waren die nach der Betriebsprüfung hergestellten Halbtonbilder
leicht ungleichmäßig, was
von ungleichmäßiger Aufladung
verursacht wird.
-
Beispiel 11
-
Der
Vorgang zur Bewertung des Photorezeptors von Beispiel 10 wurde wiederholt,
außer
dass die Aufladungsbedingungen wie folgt verändert wurden.
-
Angelegte
Gleichspannungs-Vorspannung: –900V
Angelegte
Wechselspannungs-Vorspannung: 2,0 kV (Spannung von Spitze zu Spitze),
2kHz (Frequenz).
-
Als
ein Ergebnis hatten das erste und das dreißigtausendste Bild gute Bildqualitäten. Die
Verschmutzung der Ladewalze, die in Beispiel 9 beobachtet wurde,
und die in Beispiel 10 beobachteten ungleichmäßigen Halbtonbilder wurden
nicht beobachtet.
-
Beispiel 12
-
Erzeugung
der Grundschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Grundschicht herzustellen.
| Titandioxidpulver | 100 |
| Alkohol-lösliches
Nylon | 100 |
| Methanol | 500 |
| Butanol | 300 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Grundschicht wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens auf
einen Nickelgürtel
beschichtet und dann getrocknet, um eine Grundschicht mit einer
Dicke von 3 μm zu
erzeugen.
-
Erzeugung der Ladungserzeugungsschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungserzeugungsschicht herzustellen.
| Bisazopigment
mit der folgenden Formel | 2 |
| Trisazopigment
mit der folgenden Formel | 8 |
| Polyvinylbutyral | 2 |
| 2-Butanon | 200 |
| Cyclohexanon | 400 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungserzeugungsschicht wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens
auf die Grundschicht beschichtet und dann getrocknet, um eine Ladungserzeugungsschicht mit
einer Dicke von 0,3 μm
zu erzeugen.
-
Erzeugung der Ladungstransportschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungstransportschicht herzustellen.
| Polycarbonat
der Bisphenol Z-Form | 10 |
| Ladungstransportmaterial
mit der folgenden Formel (b) | 7 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungstransportschicht wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens
auf die Ladungserzeugungsschicht beschichtet und dann getrocknet,
um eine Ladungstransportschicht mit einer Dicke von 22 μm zu erzeugen.
-
Erzeugung
der Schutzschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht herzustellen.
| Gereinigtes
Polycarbonatharz 2 | 10 |
| Ladungstransportmaterial
mit der Formel (b) | 6 |
| Teilchenförmiges Aluminiumoxid
(spezifischer Widerstand von 1,5 × 1012 Ω·cm) | 4 |
| Toluol | 600 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht wurde mittels eines Ringbeschichtungsverfahrens auf
die Ladungstransportschicht beschichtet und dann getrocknet, eine
Schutzschicht mit einer Dicke von 3 μm zu erzeugen.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 12 hergestellt.
-
Beispiel 13
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 12 wurde wiederholt,
außer
dass das Polycarbonatharz in der Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht durch
das gereinigte Polycarbonatharz 4 ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 13 hergestellt.
-
Beispiel 14
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 12 wurde wiederholt,
außer
dass das Polycarbonatharz in der Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht durch
das gereinigte Polycarbonatharz 5 ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 14 hergestellt.
-
Beispiel 15
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 12 wurde wiederholt,
außer
dass die Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht zu der folgenden verändert wurde. Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht
| Gereinigtes
Ladungstransport-Polymermaterial 7 | 16 |
| Verbindung
mit der folgenden Formel (c) | 1 |
| Teilchenförmiges Aluminiumoxid
(spezifischer Widerstand von 1,5 × 1012 Ω·cm) | 4 |
| Toluol | 600 |
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 15 hergestellt.
-
Beispiel 16
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 12 wurde wiederholt,
außer
dass die Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht zu der folgenden verändert wurde. Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht
| Gereinigtes
Polycarbonatharz 2 | 10 |
| Ladungstransportmaterial
mit der Formel (b) | 6 |
| Teilchenförmiges Siliciumoxid
(spezifischer Widerstand von 5 × 1013 Ω·cm) | 5 |
| Toluol | 600 |
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 16 hergestellt.
-
Beispiel 17
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 12 wurde wiederholt,
außer
dass die Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht zu der folgenden verändert wurde. Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht
| Gereinigtes
Polycarbonatharz 2 | 10 |
| Ladungstransportmaterial
mit der Formel (b) | 6 |
| Elektrisch
leitfähiges
Titanoxid (spezifischer Widerstand von 7,1 × 107 Ω·cm) | 5 |
| Toluol | 600 |
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 17 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 7
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 12 wurde wiederholt,
außer
dass das Polycarbonatharz in der Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht durch
das in dem Reinigungsbeispiel 2 verwendete ungereinigte Polycarbonatharz
ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 7 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 8
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 13 wurde wiederholt,
außer
dass das Polycarbonatharz in der Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht durch
das in dem Reinigungsbeispiel 4 verwendete ungereinigte Polycarbonatharz
ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 8 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 9
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 14 wurde wiederholt,
außer
dass das Polycarbonatharz in der Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht durch
das in dem Reinigungsbeispiel 5 verwendete ungereinigte Polycarbonatharz
ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 9 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 10
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 15 wurde wiederholt,
außer
dass das Ladungstransport-Polymermaterial in der Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht durch das in dem Reinigungsbeispiel 7 verwendete ungereinigte
Ladungstransport-Polymermaterial ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 10 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 11
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors in Beispiel 12 wurde wiederholt,
außer
dass die Schutzschicht nicht erzeugt wurde und die Dicke der Ladungstransportschicht
zu 25 μm
verändert
wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 11 hergestellt.
-
Jeder
der auf diese Weise hergestellten Photorezeptoren der Beispiele
12 bis 17 und der Vergleichsbeispiele 7 bis 11 wurde in ein Kopiergerät mit einer
Konstruktion wie der in 4 gezeigten eingesetzt und es
wurde eine Betriebsprüfung
durchgeführt,
bei der 30.000 Bilder bei Raumtemperatur und normaler Feuchtigkeit
fortlaufend hergestellt wurden, wobei eine Laserdiode mit einer
Wellenlänge
des emittierten Lichtes von 780 nm als die Lichtquelle der Bildbelichtungsvorrichtung
verwendet wurde und der Vorreinigungs-Lichtbestrahlungsvorgang nicht
durchgeführt
wurde.
-
Beim
Beginn und dem Ende der Betriebsprüfung wurden die Qualitäten der
von jedem Photorezeptor hergestellten Bilder visuell bewertet. Überdies
wurde das Dunkelgebietspotential (VD) von jedem Photorezeptor an
dem Entwicklungsabschnitt gemessen. Außerdem wurde die Abriebmenge
von jedem Photorezeptor gemessen.
-
Die
Ergebnisse werden in Tabelle 4 gezeigt.
-
-
Wie
aus Tabelle 4 zu erkennen ist, haben die Photorezeptoren der vorliegenden
Erfindung mit einer Schutzschicht, die das gereinigte Bindemittelharz
beinhaltet, eine verhältnismäßig geringe
Abriebmenge (das heißt,
eine verhältnismäßig gute
Lebensdauer) im Vergleich zu derjenigen der Photorezeptoren ohne
Schutzschicht. Außerdem
haben die Photorezeptoren der vorliegenden Erfindung gute Aufladungseigenschaften,
so dass die Abnahme des Dunkelgebietspotentials geringer als diejenige
der Vergleichs-Photorezeptoren ist, und dadurch können gute
Bilder hergestellt werden.
-
Wenn
ein ungereinigtes Bindemittelharz mit ionischen Verunreinigungen
in einer Menge von nicht weniger als 2 μS/cm in der Schutzschicht verwendet
wird, nimmt das Dunkelgebietspotential stark ab, und dadurch werden
Bilder hergestellt, die nicht wünschenswert
sind.
-
Ein
in der Schutzschicht beinhalteter Füllstoff verbessert die Abriebfestigkeit
dramatisch, und der Effekt kann weiter verstärkt werden, wenn der Füllstoff
in Kombination mit einem Ladungstransport-Polymer verwendet wird.
-
Außerdem wurden
die Photorezeptoren, die der Betriebsprüfung mit 30.000 Bildern unterworfen
worden waren, dann einer anderen Betriebsprüfung unterworfen, in der 500
Bilder fortlaufend bei 30°C,
90% r.F. hergestellt wurden. Der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels
11 wurde der Betriebsprüfung
mit 500 Bildern nicht unterworfen, weil seine Bildqualitäten viel
zu schlecht waren.
-
Als
ein Ergebnis stellten die Photorezeptoren der Beispiele 12 bis 16
nicht Bilder her, die nicht wünschenswert
sind, aber die Photorezeptoren von Beispiel 17 und der Vergleichsbeispiele
7 bis 10 stellten verwaschene Bilder her, was eine Verschlechterung
der Auflösung
der Bilder zur Folge hat. Das von dem Photorezeptor des Beispiels
17 hergestellte verwaschene Bild war besser als die von den Photorezeptoren
der Vergleichsbeispiele 7 bis 10 hergestellten Bilder.
-
Beispiele 18 und 19 und
Vergleichsbeispiele 12 und 13
-
Die
Photorezeptoren der Beispiele 12 und 13 und der Vergleichsbeispiele
7 und 8 wurden einer Gasaussetzungsprüfung unterworfen, in der jeder
Photorezeptor 4 Tage lang in einer NOx-Gase in einer Menge von 50
ppm beinhaltenden Atmosphäre
angesiedelt wurde (das heißt,
danach sind dies die Photorezeptoren der Beispiele 18 und 19 und
der Vergleichsbeispiele 12 und 13). Vor und nach der Gasaussetzungsprüfung wurden
unter Verwendung von jedem der Photorezeptoren und der in 4 gezeigten
Bildaufzeichnungsvorrichtung Bilder hergestellt.
-
Als
ein Ergebnis nahm die Auflösung
der von den Photorezeptoren der Beispiele 18 und 19 hergestellten
Bilder kaum ab, dagegen nahm die Auflösung der von den Photorezeptoren
der Vergleichsbeispiele 12 und 13 hergestellten Bilder stark ab,
weil die Bilder verwaschen waren.
-
Beispiele 20 bis 22
-
Der
in der Beschichtungsflüssigkeit
für die
Schutzschicht verwendete Füllstoff
wurde mit einem Titanat-Kupplungsmittel oder Aluminiumoxid behandelt,
so dass das Gewicht des Behandlungsmittels 20% ausmachte.
-
Die
Beschichtungsflüssigkeiten
für die
Schutzschicht wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 12 durchgeführt hergestellt,
wobei der mit dem Titanat-Kupplungsmittel
beschichtete Füllstoff
(Beispiel 21) oder der mit Aluminiumoxid beschichtete Füllstoff
(Beispiel 22) verwendet wurde.
-
Der
mittlere Teilchendurchmesser des Füllstoffes, der mit dem Gerät CAPA500
von Horiba, Ltd. gemessen wurde, und die Dispergierbarkeit des Füllstoffes
in Bezug auf die Beschichtungsflüssigkeiten
für die Schutzschicht
von Beispiel 12 (das heißt,
Beispiel 20) und der Beispiele 21 und 22 wurden bewertet. In Bezug auf
die Dispergierbarkeit wurde der in einem Reagenzglas enthaltene
Füllstoff
in jeder Beschichtungsflüssigkeit
visuell dahingehend beobachtet, ob sich der Füllstoff absetzte.
-
Die
Ergebnisse werden in Tabelle 5 gezeigt.
-
-
Beispiele 23 bis 25
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors von Beispiel 12 wurde
unter Verwendung der Beschichtungsflüssigkeiten für die Schutzschicht
der Beispiele 20 bis 22 wiederholt.
-
Außerdem wurde
jede der Beschichtungsflüssigkeiten
für die
Schutzschicht auf jeweils eine Polyesterfolie beschichtet, um darauf
eine Schutzschicht zu erzeugen. Der Transmissionsgrad der auf der
Polyesterfolie erzeugten Schutzschichten wurde unter Verwendung
von Licht mit einer Wellenlänge
von 780 nm gemessen.
-
Ferner
wurde auch die mittlere Rauhigkeit über 10 Punkte der Schutzschichten
gemessen. Die Ergebnisse werden in Tabelle 6 gezeigt.
-
-
Beispiele 26 und 27
-
Der
Ablauf zur Bewertung des Photorezeptors von Beispiel 12 wurde unter
Verwendung der Photorezeptoren der Beispiele 24 und 25 wiederholt.
-
Als
ein Ergebnis war die Auflösung
der von den Photorezeptoren der Beispiele 24 und 25 hergestellten Bilder
besser als die des Photorezeptors von Beispiel 12.
-
Beispiel 28
-
Erzeugung der Grundschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Grundschicht herzustellen.
| Titandioxid | 400 |
| Melaminharz | 65 |
| Alkydharz | 120 |
| 2-Butanon | 400 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Grundschicht wurde auf einen Aluminiumzylinder beschichtet und dann
getrocknet, um eine Grundschicht mit einer Dicke von 3,5 μm zu erzeugen.
-
Erzeugung
der Ladungserzeugungsschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungserzeugungsschicht herzustellen.
| Titanylphthalocyanin
mit dem Röntgenbeugungsspektrum
wie in Fig. 6 gezeigt | 8 |
| Polyvinylbutyral | 5 |
| 2-Butanon | 400 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungserzeugungsschicht wurde auf die Grundschicht beschichtet
und dann getrocknet, um eine Ladungserzeugungsschicht mit einer
Dicke von 0,2 μm
zu erzeugen.
-
Erzeugung
der Ladungstransportschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungstransportschicht herzustellen.
| Polyarylat | 10 |
| Ladungstransportmaterial
mit der folgenden Formel (d) | 7 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Ladungstransportschicht wurde auf die Ladungserzeugungsschicht beschichtet
und dann getrocknet, um eine Ladungstransportschicht mit einer Dicke
von 21 μm
zu erzeugen.
-
Erzeugung
der Schutzschicht
-
Die
folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht herzustellen.
| Gereinigtes
Polycarbonatharz 2 | 9 |
| Ladungstransportmaterial
mit der Formel (d) | 7 |
| Teilchenförmiges Aluminiumoxid
(spezifischer Widerstand von 2,5 × 1012 Ω·cm und
mittlerer Teilchendurchmesser der Primärteilchen von 0,3 μm) | 3 |
| Tetrahydrofuran | 400 |
| Cyclohexanon | 200 |
-
Die
Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht wurde auf die Ladungstransportschicht beschichtet
und dann getrocknet, um eine Schutzschicht mit einer Dicke von 4 μm zu erzeugen.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 28 hergestellt.
-
Beispiel 29
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors von Beispiel 28 wurde
wiederholt, außer
dass die Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht zu der folgenden verändert wurde. Beschichtungsflüssigkeit
für eine
Schutzschicht
| Gereinigtes
Ladungstransport-Polymermaterial 7 | 16 |
| Verbindung
mit der vorstehenden Formel (c) | 1 |
| Teilchenförmiges Aluminiumoxid
(spezifischer Widerstand von 2,5 × 1012 Ω·cm und
mittlerer Teilchendurchmesser der Primärteilchen von 0,3 μm) | 3 |
| Tetrahyrdofuran | 400 |
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Beispiels 29 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 14
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors von Beispiel 28 wurde
wiederholt, außer
dass das in der Beschichtungsflüssigkeit
für die
Schutzschicht verwendete Polycarbonatharz durch das in dem Reinigungsbeispiel
2 verwendete ungereinigte Polycarbonatharz ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 14 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel 15
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors von Beispiel 28 wurde
wiederholt, außer
dass das in der Beschichtungsflüssigkeit
für die
Schutzschicht verwendete Ladungstransport-Polymermaterial durch
das in dem Reinigungsbeispiel 7 verwendete ungereinigte Ladungstransport-Polymermaterial
ersetzt wurde.
-
Auf
diese Weise wurde der Photorezeptor des Vergleichsbeispiels 15 hergestellt.
-
Jeder
der auf diese Weise hergestellten Photorezeptoren der Beispiele
28 und 29 und der Vergleichsbeispiele 14 und 15 wurde in eine Prozesskartusche
mit einer Konstruktion wie der in 5 gezeigten
eingesetzt, und es wurde eine Betriebsprüfung durchgeführt, bei
der 20.000 Bilder unter Verwendung einer Laserdiode mit einer Wellenlänge von
780 nm als einer Lichtquelle zur bildmäßigen Belichtung und eines
Polygonspiegels fortlaufend hergestellt wurden. Die Bildqualitäten des
ersten und des zwanzigtausendsten Bildes wurden bewertet. Außerdem wurde
die Abriebmenge von jedem Photorezeptor gemessen.
-
Die
Ergebnisse werden in Tabelle 7 gezeigt.
-
-
Beispiel 30
-
Der
Ablauf zur Herstellung des Photorezeptors von Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass der zur Entwicklung verwendete Toner zu einem Toner verändert wurde,
bei dem ein Zinkstearat-Pulver dem Toner in einer Menge von 0,15%
zugesetzt war. Auf diese Weise wurde eine Betriebsprüfung mit
50.000 Bildern durchgeführt.
Zu Vergleichszwecken wurde außerdem
eine Betriebsprüfung
mit 50.000 Bildern unter Verwendung des Toners, bei dem das Zinkstearat-Pulver
nicht zugesetzt worden war (das heißt, unter den Bedingungen von
Beispiel 1) ebenfalls durchgeführt.
-
Als
ein Ergebnis waren die Bildqualitäten des ersten und des fünfzigtausendsten
Bildes unter den Bedingungen von Beispiel 30 hervorragend. Spezifisch
hatte das fünfzigtausendste
Bild keine ungleichmäßigen Halbtonbilder. Überdies
bestanden keine Störungserscheinungen
auf der Oberfläche
des Photorezeptors.
-
Im
Gegensatz dazu hatte das unter den Bedingungen von Beispiel 1 hergestellte
fünfzigtausendste Bild
leicht ungleichmäßige Halbtonbilder. Überdies
wurde ein wenig Tonerfilmbildung auf der Oberfläche des Photorezeptors beobachtet.
-
Beispiel 31
-
Der
Ablauf zur Durchführung
der 50.000 Bilder-Betriebsprüfung
unter Verwendung des Photorezeptors von Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass Vorgänge,
die nicht ein Bild erzeugen, beinhaltend einen Lichtbestrahlungsvorgang
zum Bestrahlen der gesamten Oberfläche des Photorezeptors mit
bildmäßigem Licht
(das heißt, Bestrahlen
der Oberfläche
des Photorezeptors, so dass ein überall
schwarzes Bild erzeugt wird); einen Entwicklungsvorgang mit dem
Toner; und einen Toner-Einsammlungsvorgang
des Einsammelns des Toners auf der Oberfläche des Photorezeptors an dem
Reinigungsabschnitt, nach jeweils 1.000 Bildern durchgeführt wurden.
-
Als
ein Ergebnis hatte das fünfzigtausendste
Bild hervorragende Bildqualitäten
und es hatte keine ungleichmäßigen Halbtonbilder.
-
Außerdem wurden
nach der Betriebsprüfung
zehn Bilder bei 30°C
und 90% r.F. hergestellt. Die Bilder hatten genau so gute Bildqualitäten wie
das bei Raumtemperatur und normaler Feuchtigkeit hergestellte fünfzigtausendste
Bild.
-
Im
Gegensatz dazu war die Auflösung
der zehn bei 30°C
und 90 % r.F. nach der 50.000 Bilder-Betriebsprüfung ohne Durchführen der
Vorgänge,
die nicht ein Bild erzeugen (das heißt, unter den Bedingungen von Beispiel
1) hergestellten Bilder etwas verschlechtert.
-
Beispiel 32
-
Der
Ablauf zur Durchführung
der 50.000 Bilder-Betriebsprüfung
unter Verwendung des Photorezeptors von Beispiel 1 wurde wiederholt,
außer
dass die Lampe zum Entladen aus der Bilderzeugungsvorrichtung entfernt
wurde.
-
Die
Bildqualitäten
und das Hellgebietspotential (VL) des Photorezeptors werden in Tabelle
8 gezeigt.
-
-
Beispiele 33 und 34 und
Vergleichsbeispiele 16 und 17
-
Die
Photorezeptoren der Beispiele 28 und 29 und der Vergleichsbeispiele
14 und 15 wurden in eine Bilderzeugungsvorrichtung vom Tandem-Typ
mit einer Struktur wie in 7 gezeigt
eingesetzt, um eine 20.000 Bilder-Betriebsprüfung durchzuführen.
-
Als
ein Ergebnis ergaben die Photorezeptoren der Beispiele 28 und 29
nach der Betriebsprüfung
gute Bilder, jedoch ergaben die Photorezeptoren der Vergleichsbeispiele
14 und 15 Bilder mit dem Problem, dass der Farbton von Halbtonbildern
von demjenigen des Originalbildes verschieden war.
-
Auswirkungen
der vorliegenden Erfindung
-
Wie
vorstehend erwähnt,
können
die Probleme, die durch das Erzeugen einer Schutzschicht auf der Oberfläche eines
Photorezeptors, um die Lebensdauer des Photorezeptors zu verbessern,
verursacht werden, gelöst
werden, indem ionische Verunreinigungen aus dem in der Schutzschicht
zu verwendenden Bindemittelharz in höchstem Maß entfernt werden. Dadurch
kann ein Photorezeptor mit guter Lebensdauer, der in der Lage ist,
in stabiler Weise Bilder hoher Qualität herzustellen, bereitgestellt
werden.
-
Spezifisch
wird ein Photorezeptor mit guter mechanischer Lebensdauer und guter
elektrostatischer Lebensdauer (das heißt, Anstieg des Restpotentials,
Abnahme des Dunkelgebietspotentials und durch das Auftreten verwaschener
Bilder verursachte Verschlechterung der Bildqualität werden
verhindert) bereitgestellt. Mit anderen Worten ist das ein Photorezeptor,
der auf stabile Weise Bilder hoher Qualität herstellen kann, sogar wenn
er über
einen langen Zeitraum hinweg verwendet wird. Überdies ist der Photorezeptor
stabil, sogar wenn sich Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit ändern, und
sogar, wenn er in einer reaktive Gase enthaltenden Atmosphäre verwendet
wird.
-
Ferner
kann durch die Verwendung eines solchen Photorezeptors eine miniaturisierte
Bilderzeugungsvorrichtung, beinhaltend einen Photorezeptor mit einem
kleinen Durchmesser, oder eine Hochgeschwindigkeits-Bilderzeugungsvorrichtung,
in welchen beiden der Photorezeptor über einen langen Zeitraum hinweg verwendet
werden kann, bereitgestellt werden. Überdies werden ein elektrophotographisches Bildaufzeichnungsverfahren,
eine elektrophotographische Bildaufzeichnungsvorrichtung und eine
Prozesskartusche für eine
elektrophotographische Bildaufzeichnungsvorrichtung, mittels derer
Bilder hoher Qualität
sogar bei Verwendung über
einen langen Zeitraum hinweg auf stabile Weise hergestellt werden
können,
bereitgestellt.