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DE60110595T2 - Schalter mit vor- und hauptkontakten - Google Patents

Schalter mit vor- und hauptkontakten Download PDF

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Publication number
DE60110595T2
DE60110595T2 DE60110595T DE60110595T DE60110595T2 DE 60110595 T2 DE60110595 T2 DE 60110595T2 DE 60110595 T DE60110595 T DE 60110595T DE 60110595 T DE60110595 T DE 60110595T DE 60110595 T2 DE60110595 T2 DE 60110595T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contacts
auxiliary contact
auxiliary
main
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60110595T
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English (en)
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DE60110595D1 (de
Inventor
Franciscus Wouter VAN DEN AKKER
Gezienus Hilbert KNOL
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Danfoss Power Solutions II BV
Original Assignee
Eaton Electrics BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eaton Electrics BV filed Critical Eaton Electrics BV
Publication of DE60110595D1 publication Critical patent/DE60110595D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60110595T2 publication Critical patent/DE60110595T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
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    • HELECTRICITY
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  • Slide Switches (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter mit einem festen Satz von Kontakten und einen beweglichen Satz von Kontakten. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Schalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein Schalter dieser Bauart ist in der französischen Patentanmeldung FR-A-2 638 017 beschrieben.
  • Das Hilfskontaktelement auf welches auch als Bogenkontakt Bezug genommen wird, und das Hauptkontaktelement können Gleitkontakte sein, die dann, wenn der Schalter geschlossen ist, über die festen Kontakte in ihre Endposition gleiten, d.h. die Position, in der der Schalter vollständig geschlossen ist. Kontaktrollen werden im Allgemeinen zum Schließen von großen Kurzschlussströmen verwendet, beispielsweise Kurzschlussströme größer als 30 kA, wobei aber auch Kontaktklingen verwendet werden können. Es ist jedoch der Fall, dass die Verwendung von Rollen eine Anlage oder Anordnung vorsieht zur Verwendung mit einer Mechanik geringeren Gewichtes. Im Prinzip ist es notwendig, nur die Hilfskontaktelemente als Rollkontakte zu konstruieren.
  • Das europäische Patent 0 281 622 beschreibt einen Schalter, der insbesondere als ein Stromunterbrecher geeignet ist. Dieser Stromunterbrecher ist mit Kontaktrollen versehen, wobei alle Kontaktrollen in einem Satz von Kontaktrollen den gleichen Durchmesser besitzen, wobei aber jedes Paar eine unterschiedliche Länge aufweist. Die zwei kürzesten Rollen sind am dichtesten an den festen Kontakten positioniert, während die längsten Rollen am weitesten weg von den festen Kontakten angeordnet sind. Die festen Kontakte sind von einer gestuften Konstruktion und zwar an denjenigen Kanten, die zum Satz von Kontaktrollen hinweisen, wobei die Höhe jeder Stufe der Längendifferenz der Kontaktrollen entspricht. Die Abstände zwischen entgegengesetzten Stufen sind größer als die entsprechenden Längsabmessungen der Rollkontakte, so dass sich ein Luftspalt an jedem Punkt zwischen den beweglichen Kontakt rollen und den festen Kontakten dann einstellt, wenn der Schalter sich in der offenen Position befindet.
  • In der offenen Position sind die beweglichen Rollenkontakte somit von den festen Kontakten getrennt. Um den Schalter in die geschlossene Position zu bringen, werden die Kontaktrollen zu den festen Kontakten hin bewegt, worauf dann die Kontaktrollen Kontakt mehr oder weniger gleichzeitig mit dem Paar von festen Kontakten machen, und sodann unter Federvorspannung über die Oberfläche des Paars von festen Kontakten rollen. In der geschlossenen Position sind die Kontaktrollen somit in Kontakt und zwar unter mechanischer Vorspannung, mit der Oberfläche des Paars von festen Kontakten und überbrücken den Abstand zwischen denjenigen freien Endkanten dieser festen Kontakte, die zueinander hinweisen.
  • Die Lebensdauer des bekannten Stromunterbrechers oder Stromschalters wird dadurch erhöht, dass man ein Paar von Kontaktrollen verwendet, die soweit wie möglich gleichzeitig den Kontakt mit den festen Kontakten beim Öffnen unterbrechen.
  • Aus der FR-A-2638017 ist ein Schalter mit einem festen Satz von Kontakten und einem beweglichen Satz von Kontakten bekannt. Der feste Satz von Kontakten weist mindestens ein Paar von festen Kontakten auf, und zwar angeordnet mit einem Abstand voneinander und jeder besitzt einen Hilfskontaktteil und einen Hauptkontaktteil. Der bewegliche Satz von Kontakten weist mindestens ein Hilfskontaktelement und ein Hauptkontaktelement auf, wobei dann, wenn der Schalter geschlossen ist diese sich unter mechanischer Vorspannung in Kontakt befinden, wobei die Oberfläche des Hilfskontaktteils und des Hauptkontaktteils des Paares von festen Kontakten den Abstand überbrücken zwischen den freien und Kanten davon die aufeinander zuweisen.
  • Dieser bekannte Schalter wird für drei Phasen geschlossen und geöffnet. Zu diesem Zweck ist ein erstes Paar von beweglichen Messern und ein zweites Paar von beweglichen Messern vorgesehen, auf denen ein erster Satz von Hauptkontakten und ein zweiter Satz von Hauptkontakten kontaktiert, und zwar zusammen mit den Hilfskontakten, die daran befestigt sind. Während des Schließvorganges kontaktieren als erstes die beweglichen und die festen Hilfskontakte einander, worauf dann der erste Satz von beweglichen Hauptkontakten die entsprechenden festen Kontakte kontaktiert, und schließlich kann der zweite Satz von beweglichen Hauptkontakten mit den entsprechenden festen Hauptkontakten in Kontakt kommen. Ein kurzer Abstand zwischen den zweiten beweglichen Hauptkontakten und den zweiten festen Hauptkontakten wird dann vorgesehen, wenn der erste Satz von beweglichen Hauptkontakten anfängt mit den festen Hauptkontakten in Eingriff zu kommen. In der FR-A-2638017 ist ein kurzer Abstand zwischen einem Hilfskontakt und einem der Sätze von Hauptkontakten nicht offenbart noch klar spezifiziert. Jedoch könnte man aus den Figuren der FR-A-2638017 ableiten, dass dann wenn der Schalter geschlossen ist, das Hauptkontaktelement mechanischen elektrischen Kontakt mit dem Hauptkontaktteil der festen Kontakte nur macht, nachdem das Hilfskontaktelement einen Abstand über die Oberfläche des Hilfskontaktteils der festen Kontakte gelaufen ist.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Schalter der in der Präambel genannten Bauart vorzusehen, bei dem die Schalterlebensdauer ohne zusätzliche Kontakte verlängert wird.
  • Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung bei einem Schalter gemäß Anspruch 1 erreicht.
  • In der FR-A-2638017 wird absolut kein Hinweis gegeben, dass ein minimaler führender oder voreilender Abstand des Hilfskontaktes von essentieller Wichtigkeit dann ist, wenn der Schalter geschlossen ist und es gibt absolut keinen Hinweis auf einen spezifizierten Minimalabstand von 2 mm. Das an sich bekannte Maßnahme des Voreilens wird in erster Linie dazu verwendet um Kontaktverbrennen dann zu verhindern, wenn der Schalter ausgeschaltet wird. Durch die Erkenntnis und die Verwendung des minimalen Abstandes von 2 mm ist es möglich, die Schalterlebensdauer ohne Zufügen von Extrakosten zu verlängern. In dem Schalter der FR-A-2638017 werden zwei Sätze von Hauptkontakten benötigt. Im Folgenden, auf der Seite 8, Zeilen 1 und 2 (Übersetzer: diese Angabe bezieht sich auf den der Mitteilung nach der Regel 51(4) des Europäischen Patentamts beigefügten Fassung gewährbare Patentunterlagen) wird gesagt, dass der Schalter gemäß der vorliegenden Erfindung zum Schließen bei sehr hohen Kurzschlussströmen geeignet ist. Unter diesen Bedingungen ist es von größter Wichtigkeit, dass die Bedingungen des oben erwähnten Minimalabstandes eingehalten werden, da gerade unter diesen Umständen eine längere Vibrations- oder Schwingungszeit berücksichtigt werden kann.
  • Bei dem oben erwähnten Abstand von 2 mm ergibt sich eine deutliche Trennung zwischen der Zeit, wenn die beweglichen Hilfskontaktelemente in Kontakt mit den festen Kontakten kommen und der Zeit, wenn das Hauptkontaktelement in Kontakt mit den festen Kontakten kommt. Sämtliche Schaltoperationen sind nunmehr, wie erkenntlich, durch das Hilfskontaktelement und praktisch nicht durch das Hauptkontaktelement ausgeführt, und sämtliche Schließ- und Öffnungsphänomene, die während des Schaltens auftreten, treten nur beim Hilfskontaktelement und dem assoziierten oder zugehörigen Hilfskontaktteil der festen Kontakte auf. Die Folge davon ist, dass das Hilfskontaktelement geschädigt wird, wohingegen das Hauptkontaktelement unbeschädigt verbleibt. Da das Hauptkontaktelement den Hauptanteil des Stromes führt, ist es wichtig, dass das Hauptkontaktelement ungeschädigt verbleibt, selbst wenn bei einem Kurzschluss Strom geschlossen wird. Ein nicht beschädigtes Hauptkontaktelement trägt sodann auch in signifikanter Weise zu einer längeren Lebensdauer des Schalters bei. Das Phänomen des Schaltens nur mit den Bogenkontakten und nicht mit den Hauptkontakten war bereits einige Zeit auf dem Gebiet der Leistungsschaltertechnologie bekannt. Jedoch sind in dem letztgenannten Fall nicht die "Gleit"-kontakte sondern die "Anlage"-kontakte betroffen, wobei infolgedessen ein vollständig unterschiedliches Ausführungsbeispiel mit den zugehörigen unterschiedlichen Problemen erzeugt wurde. Im Falle der vorliegenden Kontaktkonstruktion werden die Kontakte beim Kurzschließen aufeinander gepresst und zwar durch die entstehenden elektromagnetischen Kräfte. Im Falle einer Kontaktkonstruktion mit Anlagekontakten haben diese Kräfte die Wirkung der Reduzierung des Kontaktdrucks.
  • Der erfindungsgemäße Schalter ist insbesondere geeignet als ein Lastunterbrechungsschalter, der im Allgemeinen in Serie mit einer Sicherheitssicherung liegt, um den Kurzschlussstrom zu unterbrechen und zu begrenzen, und insbesondere ist er in Serie geschaltet mit einer Stromunterbrechungs- und/oder Strombegrenzungsvorrichtung. Das Hauptkontaktelement gemäß der Erfindung schaltet nur dann, wenn der Kurzschlussstrom gekappt oder begrenzt ist.
  • In einem ersten Ausführungsbeispiel sind die beweglichen Haupt- und Hilfskontakte in einem Kontakt integriert.
  • In einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Hauptkontaktteile der festen Kontakte in einer ersten Ebene angeordnet und die Hilfskontaktteile der festen Kontakte sind in einer zweiten Ebene mit einem gewissen Abstand weg von und parallel zur ersten Ebene angeordnet, und die Bewegungsebene des Hauptkontaktelements ist parallel zu der ersten Ebene über einen kleinen Abstand weg und die Bewegungsebene des Hilfskontaktelements ist parallel zur zweiten Ebene ebenfalls über einen kleinen Abstand hinweg.
  • In einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Hauptkontaktteile und die Hilfskontaktteile der festen Kontakte in einer Ebene angeordnet und die Bewegungsebenen der Hauptkontaktelemente und der Hilfskontaktelemente fallen zusammen, wohingegen diese Ebenen der Ebene der Haupt- und Hilfskontaktteile der festen Kontakte entsprechen, wobei die Längen der Hilfs- und Hauptkontaktelemente voneinander in Überbrückungsrichtung sich unterscheiden und der Abstand der festen Kontakte in der Schaltrichtung schrittweise vermindert ist.
  • Es ist möglich, mehr Hilfskontaktelemente zu verwenden, und zwar einen nach dem anderen in der Bewegungsebene mit mehreren Stufen in den festen Kontakten, wobei die Hilfskontaktelemente mehr oder weniger gleichzeitig Kontakt mit den zugehörigen Hilfskontaktteilen der festen Kontakte machen, wenn der Schalter geschlossen ist, um den Strom über die Hilfskontaktelemente beim Start des Kontakts zu verteilen.
  • Im Europäischen Patent 0 281 622 wird festgestellt, dass eine Reduktion der Abstoßkräfte während des Schließvorgangs (Abstoßkräfte sind elektromagnetische Kräfte, die sich dann ergeben, wenn ein hoher Strom zwischen zwei Kontakten, die in Kontakt miteinander gebracht sind, fließt) wird erreicht durch die Verwendung von zwei parallelen Rollen. Die Abstoßkräfte auf die hier Bezug genommen wird, sind Kräfte, die senkrecht zur Oberfläche des festen Kontakts auftreten. Eine weitere Kraft, die auftritt ist die Rückstoßkraft. Im Prinzip hat die Rückstoßkraft den gleichen physikalischen Hintergrund, ist aber parallel zur Oberfläche des ersten Kontakts orientiert. Gemäß dieser Erfindung wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Rückstoßkräfte sich reduzieren, wenn es mehrere parallele Kontakte gibt, aber nur dann, wenn die Kontakte im vollen Eingriff stehen, beispielsweise dann, wenn Kurzschlussströme hindurchlaufen. Die Rückstoßkräfte entstehen jedoch nur dann, wenn ein Schalter geschlossen ist, und wirken direkt gegen die Mechanik und zwar in signifikanter Weise im Falle von Kurzschlüssen, wobei sich als Ergebnis ergibt, dass die Mechanik von stärkerer oder schwererer Konstruktion sein muss, als dies notwendig ist.
  • Bei einer weiteren Entwicklung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird die Rückstoßkraft, wenn der Schalter geschlossen ist, dadurch reduziert, dass ein Schlitz vorgesehen wird zwischen dem Hilfskontaktteil und dem Hauptkontaktteil der festen Kontakte.
  • Dadurch, dass man den Schlitz in den festen Kontakten vorsieht, wird darinnen der Verlauf des Strompfades derart beeinflusst, dass die Länge des Teils des Strompfades, der parallel zur Bewegungsrichtung der beweglichen Hilfs kontaktelemente in dem Hilfskontaktteil der festen Kontakte verläuft, reduziert wird. Diese reduzierte Länge hat eine niedrigere Rückstoßkraft zur Folge, was insbesondere beim Schließen eines Kurzschlusses von Wichtigkeit ist, und jede andere Reduktion der Rückstoßkraft überträgt sich direkt zurück in leichtere Mechaniken, was aus vielen Gründen erwünscht ist.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass in der zur Akteneinsicht offengelegten deutschen Patentanmeldung DE 32 23 654 A1 eine Ausnehmung in einem festen Kontakt vorgesehen ist, wobei aber diese Ausnehmung nicht durch die gesamte Dicke des festen Kontakts verläuft und somit nicht den Effekt des Schlitzes gemäß der Erfindung besitzt.
  • Ferner sei auch darauf hingewiesen, dass ein Schlitz in dem festen Kontakt an sich aus dem deutschen Patent DE 35 04 605 C2 bekannt ist, aber die Funktion dieses Schlitzes besteht darin, den Bogen dann zu verlängern, wenn der Schalter geöffnet wird und dies reduziert nicht die Rückstoßkraft der sich bewegenden Kontakte.
  • Ausführungsbeispiele des Schlitzes, die bevorzugter Weise verwendet werden, sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Hilfskontaktteil des festen Kontaktes zu einer L-Form verschmälert, wobei sich das freie Ende des Schenkels in entgegengesetzter Richtung zur Bewegungsrichtung zum Schließen des beweglichen Hilfskontaktelements erstreckt, und die Spur oder Bahn für das Element bildet. Vorzugsweise ist am freien Ende des Schenkels ein Vorsprung ausgebildet, der sich von der Spur oder Bahn in einer Richtung weg von dem freien Raum zwischen den festen Kontakten erstreckt, wobei das freie Ende des beweglichen Hilfskontaktelements nicht in Kontakt mit dem Vorsprung kommt, wenn der Schalter geschlossen ist.
  • Der Vorteil dieses Vorsprungs besteht darin, dass der Fuß des Bogens, der dann erzeugt wird, wenn der Schalter geöffnet wird, sich schneller zu sowohl dem Punkt des beweglichen Hilfskontaktelements als auch dem Punkt des Vorsprungs bewegt und infolgedessen wird sich jede Schädigung dort manifestieren. Diese zwei beschädigten Teile werden jedoch nicht in Kontakt miteinander kommen, oder mit anderen Kontaktteilen, wenn der Schalter geschlossen ist, was bedeutet, dass die Schließ- und Öffnungscharakteristika und auch die Stromführungscharakteristika nicht geändert werden, als Ergebnis irgendeiner Schädigung infolge des Bogens, wobei ein Ergebnis darin besteht, dass die Lebensdauer des Schalters verlängert wird. Wenn dieser Vorsprung nicht vorhanden wäre, so würde der Bogen die ansteigenden Kanten des Kontaktes schädigen, was einen nachteiligen Effekt auf die Schließcharakteristika hat. Dieser nachteilige Effekt wird insbesondere dann beobachtet, wenn das Schließen bei Kurzschlüssen und die Dauerhaftigkeit des Schalters im Wesentlichen an diesem Punkt sich verschlechtern.
  • Ausführungsbeispiele des Vorsprungs, die vorzugsweise verwendet werden, und die mit dem zugehörigen Teil des Hilfskontaktelements assoziiert sind, werden in weiteren abhängigen Ansprüchen beschrieben.
  • Die Erfindung wird im Einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, in der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels des Schalters gemäß der Erfindung, der vorzugsweise zu verwenden ist;
  • 2 eine Vorderansicht des Schalters der 1.
  • Der in den 1 und 2 gezeigte Schalter besteht aus einem Satz fester Kontakte und einem Satz beweglicher Kontakte. In diesem Ausführungsbeispiel enthält der Satz von festen Kontakten ein Paar von festen Kontakten 1, 2, wobei jeder einen Verbindungs- und Befestigungsteil 3, 4 und Kontaktteile am freien Ende aufweist. Diese festen Kontakte 1, 2 dienen zum Einbau in eine Schaltung oder ein Netzwerk, bei dem ein Strom ein- und ausgeschaltet werden soll. Der Kontaktteil der festen Kontakte 1, 2 weist einen Hauptkontaktteil 5, 6 auf und einen Hilfskontaktteil 7, 8. Die Hauptkontaktteile 5, 6 sind mit einem Abstand voneinander derart angeordnet, dass kein Bogen sich zwischen diesen ausbilden kann. Dieser Abstand zwischen den Hauptkontakten 5, 6 ist kleiner als der Abstand zwischen den Hilfskontakten 7, 8 der festen Kontakte 1, 2. Die Hauptkontaktteile 5, 6 und die Hilfskontaktteile 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 sind in der Weise konstruiert, dass gesehen von der Schließseite (links in den Figuren) die Kontaktteile der festen Kontakte 1, 2 von einer abgestuften Konstruktion sind.
  • Die beweglichen Hauptkontaktelemente 9, 10 stehen mit den Hauptkontaktteilen 5, 6 der festen Kontakte 1 und 2 in Wechselwirkung, während die beweglichen Hilfskontakte 11, 12 mit den Hilfskontaktteilen 7, 8 der festen Kontakte in Wechselwirkung stehen. In der in den Figuren gezeigten Öffnungsposition sind die Hauptkontaktelemente 9, 10 mit einem gegenseitigen Abstand angeordnet, der etwas kleiner ist als die Dicke der Hauptkontakte 5, 6 der festen Kontakte 1, 2. Das Gleiche gilt entsprechend für die Hilfskontaktelemente 11, 12 und der Hilfskontaktteile 7, 8 der festen Kontakte 1 und 2.
  • Die Hauptkontaktelemente bzw. Hilfskontaktelemente 9, 10 bzw. 11, 12 sind in einem Halter 13 untergebracht, der in einem nicht gezeigten Kontaktbügel gehaltert und durch diesen bewegt werden kann. Der Bewegungsmechanismus, von dem der Kontaktbügel einen Teil bildet, ist nicht dargestellt, da ein solcher Mechanismus auf viele bekannte Weisen implementiert werden kann, die dem Fachmann bekannt sind. Das automatische Öffnen und Schließen des Schalters ist auch eine Möglichkeit.
  • Die Länge der beweglichen Hauptkontaktmittel 9, 10 ist kleiner als der Abstand zwischen den festen Hilfskontaktteilen 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 und die beweglichen Hauptkontakte 9, 10 werden stets durch den Kontaktbügel in einer Position derart gehalten, dass die Hauptkontaktelemente 9, 10 frei von den Hilfskontaktteilen 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 in jeder Position des Schalters bleiben. Die beweglichen Hilfskontakte 11, 12 andererseits sind länger als der erwähnte Abstand zwischen den festen Hilfskontaktteilen 7, 8 der festen Kontakte 1, 2, kommen aber natürlich nicht in Kontakt mit den Hilfskontaktteilen 7, 8 der festen Kontakte 1, 2, wenn der Schalter sich in der Öffnungsposition befindet.
  • Die beweglichen Hilfskontaktelemente 11, 12 und die beweglichen Hauptkontaktelemente 9, 10 werden an ihrer Stelle mittels des Halters 13 und des elastischen Elements 14 in der Weise gehalten, dass der Abstand zwischen den beweglichen Hilfskontaktelementen 11, 12 etwas kleiner ist als die Dicke der festen Hilfskontaktteile 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 während die beweglichen Hauptkontaktelemente 9, 10 eine Beabstandung besitzen, die etwas kleiner ist als die Dicke der festen Hauptkontaktteile 5, 6 der festen Kontakte 1, 2. Die beweglichen Hilfs- und Hauptkontaktelemente sind vorgespannt in diese Position und zwar durch das elastische Element 14.
  • In der offenen Position bzw. Öffnungsposition sind die beweglichen Hilfs- und Hauptkontaktelemente 11, 12 bzw. 9, 10 vollständig frei von den Kontaktteilen der festen Kontakte 1, 2. Wenn der Schalter in die geschlossene Position zu bringen ist, wird der Halter 13 zu den festen Kontakten 1, 2 (nach rechts in den 1 und 2) bewegt und die Hilfskontaktelemente 11, 12 und die Hauptkontaktelemente 9, 10 werden während dieses Vorgangs aufeinander folgend Kontakt machen mit den zugehörigen Hilfskontaktteilen 7, 8 und den Hauptkontaktteilen 5, 6 der festen Kontakte 1 und 2. Während dieser Schließbewegung werden die Hilfskontaktelemente 11, 12 unter elastischer Vorspannung über diejenigen Oberflächen der Hilfskontaktteile 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 rollen, die zu diesen hinweisen und die Hauptkontaktelemente 9, 10 gleiten dann unter elastischer Vorspannung über diejenigen Oberflächen der Hauptkontaktteile 5, 6 der festen Kontakte 1, 2, die zu diesen hinweisen. In der endgültig geschlossenen Position oder Schließposition stehen die Hauptkontaktelemente 9, 10 in Kontakt mit den Hauptkontaktteilen 5, 6 der festen Kontakte 1, 2 und zwar unter dem entsprechenden Kontaktdruck derart, dass der Abstand zwischen den Hauptkontaktteilen 5, 6 durch den Durchgang des Stromes überbrückt wird. Dies gilt auch bezüglich des Abstandes, der durch die beweglichen Hilfskontaktelemente überbrückt wird und wobei infolgedessen diese auch einen gewissen Strom führen.
  • Während des Schließens machen die Hilfskontaktelemente 11, 12 als erstes Kontakt mit den Hilfskontaktteilen 7, 8 der festen Kontakte 1 und 2 bevor die Hauptkontaktelemente 9, 10 in Kontakt mit den Hauptkontaktteilen 5, 6 der erwähnten festen Kontakte 1, 2 kommen. Die Hauptkontaktelemente 9, 10 machen mechanischen und elektrischen Kontakt mit den zugehörigen Hauptkontaktteilen 5, 6 der festen Kontakte 1, 2 nur nachdem die Hilfskontaktelemente 11, 12 über einen Pfad von mindestens 2 mm über die Oberfläche der Hilfskontaktteile 7, 8 gelaufen sind, und zwar ausgehend von dem Zeitpunkt wo die Hilfskontaktelemente und die Hilfskontaktteile der festen Kontakte in Kontakt kommen. Eine gute Trennung der Funktion der Haupt- und Hilfskontaktelemente wird durch diese Mittel erreicht. Der Pfad oder die Bahn von mindestens 2 mm, die durchlaufen wird, reicht während des weiteren Schließens aus, um jedweden Bogen, der bei der Bewegung der Hauptkontaktteile 9, 10 auftritt, in elektrisch leitenden Kontakt mit den festen Hauptkontaktteilen 5, 6 zu kommen, um so eine Schädigung der Hauptkontaktteile zu vermeiden. Das Gleiche gilt auch in umgekehrter Richtung: jedweder Bogen, der beim Öffnen auftritt, wird in gleicher Weise sich selbst auf den sich bewegenden und festen Hilfskontaktteilen manifestieren. Da sämtliche Schaltoperationen soweit wie möglich mit den Hilfskontaktelementen ausgeführt werden, treten praktisch alle Bogenphänomene und andere Schließ- und Öffnungsphänomene während des Schaltens zwischen den Hilfskontaktelementen und den Hilfskontaktteilen der festen Kontakte 1 und 2 auf. Die logische Konsequenz davon besteht darin, dass nur die Hilfskontaktelemente und die Hilfskontaktteile beschädigt werden können, so dass die Hauptkontaktelemente und die Hauptkontaktteile unbeschädigt verbleiben. Die Hilfskontaktelemente werden daher als Bogenkontakte bezeichnet. Da der Hauptkontakt den Hauptanteil des Stroms führt ist es wichtig, dass dieser Kontakt unbeschädigt bleibt, und die Lebensdauer des Schalters wird infolgedessen verlängert.
  • Für eine leichtere Schließung des Schalters (Verhinderung von "judder") werden sämtliche Kontaktoberflächen vorzugsweise mit ansteigenden Kanten versehen.
  • Der Schalter ist besonders geeignet für das Schließen bei sehr hohen Kurzschlussströmen, beispielsweise prospektiven 100 kA. Zu diesem Zweck können die Hilfskontaktelemente 11, 12 als rollende Kontakte konstruiert sein. Da die Schaltphänomene soweit wie möglich zwischen den Rollkontakten 11, 12 und den Hilfskontaktteilen 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 aufgetreten sind, können die Hauptkontaktelemente 9, 10 als übliche Gleitkontakte konstruiert oder ausgebildet werden, was zur Folge hat, dass ein sehr niedriger Übergangswiderstand in der geschlossenen Position erreicht werden kann.
  • Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele und zwar in den 1 und 2 gezeigten Hauptkontaktteile 5, 6 bzw. 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 sind sämtlich in einer Ebene angeordnet und die beweglichen Haupt- und Hilfskontaktelemente 9, 10 bzw. 11, 12 sind daher einer nach dem anderen positioniert, um in Bewegungsebenen sich zu bewegen, die parallel zu der Ebene der Haupt- und Hilfskontaktteile 5, 6 bzw. 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 verlaufen. Es ist klar, das der Abstand zwischen den Bewegungsebenen, der durch die Mittellinie des relevanten beweglichen Kontaktelements einerseits verläuft und der Ebene der festen Haupt- und Hilfskontaktteile 5, 6 bzw. 7, 8 andererseits abhängig ist von der Dicke der beweglichen Haupt- und Hilfskontaktelemente und der erforderlichen Bewegung des beweglichen Kontaktelements senkrecht zur Bewegungsebene. Diese senkrechte Bewegung wird durch das bewegliche Kontaktelement vorgenommen, um in der Lage zu sein, in Kontakt mit dem zugehörigen festen Kontaktteil des festen Kontakts unter Vorspannung zu kommen.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die Hauptkontaktteile 5, 6 der festen Kontakte 1, 2 in einer ersten Ebene angeordnet, und die Hilfskontaktteile 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 sind in einer zweiten Ebene angeordnet, die parallel zur ersten Ebene mit einem bestimmten Abstand davon verläuft. Die Mittellinie des beweglichen Hauptkontaktelement 9, 10 wird in einer Ebene bewegt, die parallel zur ersten Ebene in einem kurzen Abstand davon weg verläuft. Die Bewegungsebene des Hilfskontaktelements 11, 12 erstreckt sich parallel zur zweiten Ebene, und zwar mit einem geringen Abstand davon. Die Betrachtung, die bezüglich des kleinen Abstands gilt, ist die gleiche wie die die für den oben erwähnten Abstand in dem Falle der Haupt- und Hilfskontaktelemente, positioniert einer nach dem anderen, wie in 1 und 2 gezeigt, gilt. Um den Hub zu reduzieren, wenn der Schalter geschlossen ist, können sich die Haupt- und Hilfskontaktteile 5, 6 bzw. 7, 8 des festen Kontakts 1, 2 einander um einen gewissen Abstand voneinander überlappen. Dies gilt auch bezüglich der beweglichen Hilfskontaktelemente bzw. der beweglichen Hauptkontaktelemente 11, 12 bzw. 9, 10.
  • In dem Ausführungsbeispiel gemäß den 1 und 2 sind Schlitze 15 und 16 zwischen den Hilfskontaktelementen 7, 8 der Hauptkontaktteile 5, 6 der festen Kontakte 1, 2 gemacht. Infolge dieses Schlitzes wird der Strompfad in dem festen Kontakt in einer Richtung verschoben, entgegengesetzt zur Richtung der Schließbewegung der Kontaktrollen 11, 12 in der Weise, dass die Länge des Teils des Strompfades, der parallel zur Bewegungsrichtung der beweglichen Hilfskontaktelemente 11, 12 in dem Hilfskontaktteil 7, 8 der Hilfskontakte 1, 2 verläuft, reduziert werden. Infolge dieser Reduktion der Länge wird Folgendes erreicht: die Rückstoßkraft auf den Satz beweglicher Kontakte, insbesondere der Hilfskontaktelemente 11, 12 oder der Kontaktrollen 11, 12 wird kleiner, wenn der Schalter geschlossen wird. Je weiter der Schlitz 15, 16 nach links verschoben wird, umso kleiner wird die Länge des erwähnten Teils des Strompfades. Die Verminderung der Rückstoßkraft ist ihrerseits wichtig, wenn Schließen bei einem Kurzschluss erfolgt und jedwede Reduktion der Rückstoßkraft, die erreicht werden kann, dadurch dass der Schlitz die direkte Folge besitzt, dass eine leichtere Mechanik verwendet werden kann, was für eine große Vielzahl von Gründen erwünscht ist. Vorzugsweise öffnet sich dieser Schlitz 15, 16 in den Raum zwischen den festen Kontakten 1 und 2, der durch die Hilfskontakt- bzw. Hauptkontaktelemente 11, 12 bzw. 9, 10 überbrückt werden muss.
  • Der Schlitz 15, 16 läuft nicht parallel zu der Bewegungsrichtung der beweglichen Hilfs- und Hauptkontaktelemente. Die Länge der Schlitze 15, 16 ist vor zugsweise die gleiche wie oder größer als die Größe der Kontaktregion oder Kontaktzone der Bahnen der beweglichen Hilfskontaktelemente und des Hilfskontaktteils der festen Kontakte während des Schließens. Anders ausgedrückt: der Schlitz erstreckt sich weiter über die Hilfskontaktteile 7, 8 der festen Kontakte 1, 2 hinaus. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der erste Abschnitt der Schlitze 15, 16, beginnend an dem Spalt zwischen den Hilfskontaktteilen 7, 8 bogenförmig, wobei auf den ersten Abschnitt ein gerader Abschnitt folgt, der vorzugsweise schräg bezüglich der Mittellinie der festen Kontakte 1, 2 verläuft. Die Form der Schlitze 15 und 16 kann man am deutlichsten in der 2 erkennen. Die minimale Länge des Schlitzes wird auch durch einen Pfeil P in dieser Figur angezeigt. Die Bogenform des Schlitzes 15, 16 hat den Vorteil, dass das bewegliche Hilfskontaktelement 11, 12 so nahe wie möglich an dem beweglichen Hauptkontaktelement 9, 10 (dichter hintereinander) in der Schließebene angeordnet werden kann, wobei sich als Ergebnis davon ergibt, dass der gesamte Schalter kompakter ausgebildet sein kann.

Claims (13)

  1. Schalter mit einem festen Satz von Kontakten und einem beweglichen Satz von Kontakten, wobei der feste Kontaktsatz mindestens ein Paar von festen Kontakten (1, 2) aufweist und zwar mit einem Abstand voneinander angeordnet und wobei jeder einen Hilfskontaktteil und einen Hauptkontaktteil (7, 8 bzw. 5, 6) aufweist, wobei der bewegliche Kontaktsatz mindestens ein Hilfskontaktelement (11, 12) und ein Hauptkontaktelement (9, 10) aufweist, die dann, wenn der Schalter geschlossen ist, in Kontakt sind und zwar unter mechanischer Vorbeanspruchung mit der Oberfläche des Hilfskontaktteils und des Hauptkontaktteils (7, 8 bzw. 5, 6) des Paars von festen Kontakten (1, 2) und zwar den Abstand überbrückend zwischen den freien Endkanten davon, die aufeinander zuweisen, und wobei dann, wenn der Schalter schließt, durch das Hauptkontaktelement (9, 10) mechanischer und elektrischer Kontakt mit dem Hauptkontaktteil (5, 6) der festen Kontakte (1, 2) nur vorgesehen wird, nachdem das Hilfskontaktelement (11, 12) einen Abstand über die Oberfläche des Hilfskontaktteils (7, 8) der festen Kontakte (1, 2) durchlaufen hat, nachdem das Hilfskontaktelement (11, 12) und der Hilfskontaktteil (7, 8) der festen Kontakte (1, 2) in Kontakt gekommen sind, dadurch gekennzeichnet dass der durchlaufene Abstand mindestens 2 mm ist, der Hilfskontaktteil des festen Kontaktes auf eine L-Form verschmälert ist (bei 17), das freie Ende des Schenkels (7, 8) sich in entgegengesetzter Richtung zur Richtung der Bewegung zum Schließen des beweglichen Hilfskontaktelements (11, 12) bewegt und die Bahn für Hilfskontaktelement (11, 12) bildet, und ein Vorsprung (18) am freien Ende des Schenkels (7, 8) gebildet wird, wobei der Vorsprung (18) sich von der Bahn in einer Richtung weg vom freien Raum zwischen den festen Kontakten erstreckt und dass ferner das freie Ende des Hilfskontaktelements (11, 12) nicht in Kontakt mit dem Vorsprung (11) dann kommt, wenn der Schalter geschlossen ist.
  2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Haupt- und Hilfskontaktelemente in einem Kontakt integriert sind.
  3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptkontaktteile (5, 6) der festen Kontakte (1, 2) in einer ersten Ebene und die Hilfskontaktteile (7, 8) der festen Kontakte (1, 2) in einer zweiten Ebene angeordnet sind, die um einen Abstand weg von und parallel zur ersten Ebene angeordnet ist und dass die Bewegungsebene des Hauptkontaktelements (9, 10) parallel zu der ersten Ebene und einen kleinen Abstand weg von dieser vorgesehen ist und wobei ferner die Bewegungsebene des Hilfskontaktelements (11, 12) parallel zur zweiten Ebene mit einem kleinen Abstand davon vorgesehen ist.
  4. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Hauptkontaktteile (5, 6) und die Hilfskontaktteile (7, 8) der festen Kontakte (1, 2) ein einer Ebene angeordnet sind und die Bewegungsebenen der Hauptkontaktelemente (9, 10) und der Hilfskontaktelemente (11, 12) parallel zur Ebene der Haupt- und Hilfskontaktteile (5, 6 bzw. 7, 8) der festen Kontakte (1, 2) um einen kleinen Abstand davon weg verlaufen und wobei die Längen der Hilfs- und Hauptkontaktelemente (11, 12 bzw. 9, 10) in Überbrückungsrichtung voneinander unterschiedlich sind und die Beabstandung der festen Kontakte (1, 2) in Schaltrichtung schrittweise reduziert ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlitz (15, 16) zwischen dem Hilfskontaktteil (7, 8) und dem Hauptkontaktteil (5, 6) der festen Kontakte (1, 2) gemacht wird.
  5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz sich in den Spalt zwischen den festen Kontakten erstreckt, der überbrückt werden muss.
  6. Schalter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (15, 16) sich unter einem Winkel erstreckt, der sich von Null aus verändert, und zwar bezüglich der Bewegungsrichtung des Satzes der beweglichen Kontakte (9, 10, 11, 12).
  7. Schalter nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand über den hinweg sich der Schlitz (15, 16) in der Richtung der Mittellinie des festen Kontakts (1, 2) erstreckt, der gleich ist oder größer ist als die Größe der Kontaktregion in der Richtung der Mittellinie und zwar der Bahnen des Hilfskontaktelements (11, 12) und des Hilfskontaktteils (7, 8) des festen Kontakts (1, 2) während des Schließens.
  8. Schalter nach Anspruch 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnitt des an den Spalt angrenzenden Schlitzes zwischen den festen Kontakten die Form eines gekrümmten oder kurvenförmigen Segments besitzt.
  9. Schalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der kurvenförmige segmentförmige Abschnitt des Schlitzes von einem im Wesentlichen geradlinigen Abschnitt gefolgt ist, der schräg bezüglich der Mittellinie des festen Kontakts verläuft.
  10. Schalter nach einem der Ansprüche 1–9, dadurch gekennzeichnet dass das freie Ende des Hilfskontaktelements (11, 12) sich über die Bahn (7, 8) hinaus erstreckt und den Vorsprung (18) um einen gewissen Abstand weg überlappt, wenn der Schalter geschlossen ist.
  11. Schalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet dass der Abstand zwischen dem freien Ende des Hilfskontaktelementes (11, 12) und dem Vorsprung (18) in dem Überlappungsbereich oder der Überlappungsregion zur Außenseite hin größer wird.
  12. Schalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfskontaktelement (11, 12) verjüngt oder abgerundet ist und zwar an den Enden im Überlappungsbereich des Hilfskontaktelements (11, 12) und des Vorsprungs (18).
  13. Schalter nach einem der Ansprüche 10–12, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (18) sich zu seinem freien Ende hin verjüngt.
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