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DE60109342T2 - Brennkraftmaschine mit variablem Verdichtungsverhältnis und Hubraum - Google Patents

Brennkraftmaschine mit variablem Verdichtungsverhältnis und Hubraum Download PDF

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DE60109342T2
DE60109342T2 DE60109342T DE60109342T DE60109342T2 DE 60109342 T2 DE60109342 T2 DE 60109342T2 DE 60109342 T DE60109342 T DE 60109342T DE 60109342 T DE60109342 T DE 60109342T DE 60109342 T2 DE60109342 T2 DE 60109342T2
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    • F02D15/00Varying compression ratio
    • F02D15/02Varying compression ratio by alteration or displacement of piston stroke
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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Description

  • Die vorliegende Erfindung hat einen Verbrennungsmotor als Gegenstand.
  • Da das Volumenverhältnis eines Motors als Verhältnis zwischen den Volumina der Verbrennungskammer eines Zylinders am unteren Totpunkt und am oberen Totpunkt definiert ist, ist die Wahl des Volumenverhältnisses ein Kompromiß zwischen dem Wirkungsgrad bei niedriger Drehzahl und bei niedriger Last (geringe erforderliche Leistung) und dem Auftreten von Klopfen unter belasteteren Betriebsbedingungen.
  • Es ist interessant, das Volumenverhältnis in Abhängigkeit von den Verwendungsbedingungen des Motors variieren zu lassen. Die bekannten und bis jetzt eingesetzten Vorrichtungen betreffen die Phasenverschiebung der Verteilung mit der Verringerung des effektiven Verhältnisses relativ zu den geometrischen Basisverhältnissen als Effekt.
  • Die Veränderung des Totvolumens und/oder des gespülten Volumens war Gegenstand zahlreicher Vorschläge, denen jedoch keine bekannten industriellen Nutzungen in großer Serie folgten. Die Familien von vorgeschlagenen Lösungen sind im wesentlichen folgende:
    • – Modifikation des Totvolumens seitens des Zylinderkopfs durch einen zusätzlichen Kolben,
    • – variable Länge der Pleuelstange,
    • – "aufblasbarer" Kolben,
    • – variabler Abstand Kurbelwellenachse – Zylinderkopfdichtungsebene,
    • – variabler Hub.
  • Diese verschiedenen Vorschläge führen zu einer begrenzten Veränderung des Motorhubraums in einem Verhältnis unterhalb 25% und weisen verschiedene Nachteile auf.
  • Die Erfindung hat das Ziel, eine Vorrichtung vorzuschlagen, die es ermöglicht, das Volumenverhältnis zu regeln und folglich den Motorhubraum in Abhängigkeit von den Verwendungsbedingungen in Verhältnissen variieren zu lassen, die höher sind als das, was bis jetzt verwirklich wurde, und eine größere korrelative Verringerung des Kraftstoffverbrauchs ermöglicht.
  • Gemäß der Erfindung umfaßt der Verbrennungsmotor Mittel, um die Position des oberen Totpunkts zwischen vorbestimmten Grenzen variieren zu lassen, um gleichzeitig den Hub des Kolbens, die Position des unteren Totpunkts und korrelativ das Volumenverhältnis und den Motorhubraum in Abhängigkeit von den Verwendungsbedingungen des Motors variieren zu lassen, und die eine Pleuelstange umfassen, die einerseits am Kolben und andererseits an einer Hauptpleuelstange angelenkt ist, die sich an einer Kurbelwelle dreht, wobei die Hauptpleuelstange auch an einem Schwingarm angelenkt ist, der einen Schwinghebel bildet, welcher mit einer Einrichtung zur Regelung der Position des Schwingarms verbunden ist, welche die Positionen des oberen und des unteren Totpunkts steuert, wobei die Hauptpleuelstange einen kurzen Arm zwischen einem Kurbelzapfen der Kurbelwelle und einer Achse der Pleuelstange und einen langen Arm, der mit dem kurzen Arm einen Winkel zwischen ungefähr 100 und 130° festlegt und zwischen dem Kurbelzapfen und einer Anlenkachse an dem den Schwinghebel bildenden Schwingarm angeordnet ist, umfaßt.
  • In Abhängigkeit von der Regelung der Position des oberen Totpunkts mittels eines geeigneten Systems erhält man somit einen kleinen spezifischen Motorhubraum und ein hohes Verhältnis oder einen größeren Motorhubraum und ein niedrigeres Verhältnis.
  • Weitere Besonderheiten und Vorteile der Erfindung zeigen sich im Verlauf der Beschreibung, die folgt und die mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen durchgeführt wird, die eine Ausführungsform als nicht-begrenzendes Beispiel von dieser darstellen.
  • 1 ist eine schematische Ansicht, die das Prinzip der Vorrichtung darstellt, die es ermöglicht, das Volumenverhältnis und den Motorhubraum gemäß der Erfindung zu regeln.
  • 2 ist ein vereinfachter Seitenaufriß einer industriellen Ausführungsform eines Verbrennungsmotors, der mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Regeln des Volumenverhältnisses und des Motorhubraums ausgestattet ist.
  • 3 und 4 sind perspektivische Ansichten der Hauptpleuelstange der in 2 dargestellten Vorrichtung.
  • 5 ist ein Seitenaufriß ähnlich zu 2, welcher die Position des oberen Totpunkts des Kolbens und seiner Steuervorrichtung für ein hohes Verhältnis und einen kleinen Hub des Kolbens zeigt.
  • 6 ist eine Ansicht ähnlich zu 5, welche den Kolben an seinem unteren Totpunkt und die entsprechende Position seiner Steuervorrichtung für ein hohes Verhältnis und einen kleinen Hub zeigt.
  • 7 ist eine Ansicht analog zu 5, welche die Position des oberen Totpunkts des Kolbens und seiner Steuervorrichtung für ein geringes Verhältnis und einen großen Hub des Kolbens zeigt.
  • 8 ist eine Ansicht analog zu 7, welche den Kolben in seiner Position des unteren Totpunkts sowie die Position seiner Steuervorrichtung für ein geringes Verhältnis und einen großen Hub des Kolbens zeigt.
  • 9 ist ein schematischer Seitenaufriß des Kolbens und seiner Vorrichtung zum Steuern des Motorhubraums im vergrößerten Maßstabs bezüglich 2, welcher die Bahnen, die von den Anlenkachsen zurückgelegt werden, für eine erste Regelung des einen Schwinghebel bildenden Schwingarms zeigt.
  • 10 ist eine Ansicht analog zu 9, welche die Bahnen, die von den Anlenkachsen während der Drehung der Kurbelwelle zurückgelegt werden, für eine zweite Regelungsposition des einen Schwinghebel bildenden Schwingarms zeigt.
  • 11 ist eine Graphik, die die verschiedenen möglichen Hübe des Kolbens zwischen dem oberen Totpunkt und dem unteren Totpunkt sowie den Bereich der Regelung des Schwinghebelarms und der Hübe der Anlenkachsen während der Drehung der Kurbelwelle darstellt.
  • 12 ist eine Graphik, die die Veränderungen des Volumenverhältnisses und des Motorhubraums in Abhängigkeit vom Wert des Bereichs der Regelung des Schwinghebelarms darstellt.
  • Die in 1 dargestellte schematische Vorrichtung umfaßt einen Zylinder 1, in dem ein Kolben 2 Hübe zwischen einem oberen Totpunkt und einem unteren Totpunkt ausführen kann. Der Kolben 2 ist mit einem Schwingarm 3, der Nebenpleuelstange genannt wird, verbunden, welcher einerseits am Kolben 2 und andererseits an einer Hauptpleuelstange 4 angelenkt ist, die sich an einer Kurbelwelle 5 dreht. Die Hauptpleuelstange 4 ist auch über eine Achse 6 an einem einen Schwinghebel bildenden Schwingarm 7 angelenkt, welcher mit einer Einrichtung 8 zur Regelung der Position des Schwingarms 7 verbunden ist. An seinem zur Achse 6 entgegengesetzten Ende ist der Schwinghebelarm folglich bei 9 an der Regelungseinrichtung 8 angelenkt, die beispielsweise ein Exzenter, ein Kolben, eine Nockenwelle usw. sein kann.
  • Die Hauptpleuelstange 4 umfaßt einen kurzen Arm 11 und einen langen Arm 12, die mit einem röhrenförmigen Körper 13 fest verbunden sind, der sich an einem Kurbelzapfen 14 drehen kann, der ein einteiliger Teil einer Kurbelwelle 15 ist. Diese letztere umfaßt einen Zapfen 16, einen Arm, der nicht dargestellt ist, und den Kurbelzapfen 14.
  • Der kurze Arm 11 stellt die Verbindung zwischen dem Kurbelzapfen 14 und der Achse 17 des Schwingarms 3 sicher, während der lange Arm 12 die Verbindung zwischen dem Kurbelzapfen 14 und der Anlenkachse 6 an dem Schwinghebelarm 7 sicherstellt.
  • Diese Vorrichtung wird in der folgenden Weise eingesetzt.
  • Die Position der Regelungseinrichtung 8 und folglich des Schwinghebelarms 7 entlang einer Achse, die zur allgemeinen Achse XX parallel ist, welche das Zentrum des Kolbens 2 und die Drehachse YY der Kurbelwelle 15 verbindet, bestimmt die Position des oberen Totpunkts des Kolbens 2. Diese Position bestimmt wiederum den Hub des Kolbens und folglich die Position seines unteren Totopunkts, das heißt den Motorhubraum und das Volumenverhältnis.
  • Sobald die Position des Schwinghebelarms 7 durch die Einrichtung 8 geregelt ist, und während des Betriebs des Motors führt der Kolben 2 entlang der Achse XX Hin- und Herbewegungen aus, die Kurbelwelle 15 dreht sich um die Achse YY, die Anlenkachse 17 des Schwingarms 3 am kurzen Arm 11 beschreibt eine Ellipse, während der Schwingarm 7 Schwinghebelbewegungen um seine Anlenkachse 9 an der Regelungseinrichtung 8 ausführt, wobei diese Schwinghebelbewegungen in der Ebene der 1 liegen.
  • Wir beschreiben nun eine industrielle Ausführungsform des Motors und seiner Vorrichtung zum Regeln des Volumenverhältnisses mit Bezug auf die 2 bis 10.
  • In 2 ist der Kolben 2 an einem unteren Totpunkt dargestellt, wobei der Zylinder 1 und die Vorrichtung zur Steuerung des Volumenverhältnisses des Kolbens 2 in einem Zylinderkopfblock 10 aufgenommen sind. Die Regelungseinrichtung 8 wirkt mit einer Betätigungsvorrichtung 20 zusammen, die auch im Inneren des Zylinderkopfblocks 10 angeordnet ist.
  • Jede Position der Regelungseinrichtung 8, die durch eine Betätigungsvorrichtung 20 gesteuert wird, entspricht einer Position des Schwinghebelarms 7, der Hauptpleuelstange 4, der Kurbelwelle 15 und ihres Zapfens 16, des Nebenschwingarms 3 und des Kolbens 2.
  • Die 5 und 6 stellen die äußersten Positionen des Kolbens 2 für ein hohes Kompressionsverhältnis und einen kleinem Hub dar: 5 zeigt den Zustand der Vorrichtung und des Kolbens 2 am oberen Totpunkt und 6 zeigt dieselben Positionen am unteren Totpunkt des Kolbens 2.
  • Die 7 und 8 stellen die Positionen des Kolbens und seiner Steuervorrichtung am oberen Totpunkt bzw. am unteren Totpunkt für ein geringes Verhältnis und einen großen Hub des Kolbens 2 dar.
  • Jede der äußersten Positionen dieses kleinen bzw. großen Hubs entspricht einer Position des Schwinghebelarms 7 und folglich seiner Regelungseinrichtung 8.
  • 9 zeigt die Bahnen der beweglichen Elemente der Vorrichtung für eine gegebene Position der Anlenkachse 9 des Schwingarms 7 an der Regelungseinrichtung 8: für eine gegebene Position dieses Regelungspunkts 9 beschreibt der Kurbelzapfen 14 einen Kreis, der nicht dargestellt ist, um den festen Zapfen 16. Die Achse 17 des Schwingarms 3 beschreibt eine Ellipse E1, während sich der Kolben 2 entlang der vertikalen Achse XX verschiebt. Der Schwingarm 7 führt eine Schwinghebelbewegung um seine Anlenkachse 9 aus und dient als Reaktionselement. Wenn man die Achse 9 entweder vertikal oder gemäß einem beliebigen Gesetz in einer Ebene verschiebt, modifiziert man die Position des Kolbens 2 am Ende des Hubs und die elliptische Bahn E der Achse 17 des Schwingarms 3 und das Bewegungsgesetz der Gesamtheit dieser zwei Stücke.
  • 12 gibt ein Beispiel der gleichzeitigen Entwicklung des Volumenverhältnisses (auf der Ordinate links) und des Motorhubraums in Kubikzentimetern (auf der Ordinate rechts) in Abhängigkeit von der Regelung der Position der Anlenkachse 9 im Bereich P (in mm), 11.
  • Die Positionen der Achsen 17, 6, 9, die relativen Längen der Arme 11 und 12 der Hauptpleuelstange 4 und der Winkel, den diese Arme miteinander bilden, sowie die Länge der Schwinghebelpleuelstange 7 werden gewählt, um die gewünschte Verhältnisänderung und vorzugsweise eine inverse Änderung des Motorhubraums zu erhalten. Ein hohes Verhältnis entspricht einem verringerten Motorhubraum und umgekehrt. Der Winkel der Arme 11 und 12 der Hauptpleuelstange 4 liegt zwischen ungefähr 100 und 130°. Dieser Abstand der Arme ermöglicht es, die Kräfte auf den Schwinghebelarm 7 und folglich auf die Betätigungsvorrichtung 20 zu verringern, die einen verringerten Steuerenergieverbrauch aufweisen kann.
  • Vorzugsweise liegt das Verhältnis zwischen den Längen des kurzen Arms 11 und des langen Arms 12 zwischen 0,6 und 0,8, was es ermöglicht, ein Motorhubraumverhältnis (kleiner Motorhubraum zu großem Motorhubraum) von 0,75 bzw. 0,60 für eine Kompressionsverhältnisänderung in der Größenordnung von 7 Prozentpunkten bzw. 4,5 Prozentpunkten zu erhalten.
  • Man wählt auch vorzugsweise die Position der Regelungseinrichtung 8 und der Anlenkachse 9, damit die Anlenkachse 6 in der unteren Position unter der horizontalen Achse ZZ (10) entlang einer Kurve 30 schwingt. Die Achse ZZ ist zur Achse XX, die durch die Ausrichtung der Achse YY der Kurbelwelle 15, der Achse des Kurbelzapfens 14, der Achse 17 und der Anlenkachse 40 der Nebenpleuelstange 3 am Kolben 2 definiert ist, senkrecht. Allgemeiner wählt man vorzugsweise die Position der Regelungseinrichtung 8 und der Anlenkachse 9, damit die Anlenkachse 6 über der Achse ZZ in der oberen Position und unter dieser Achse in der unteren Position schwingt. Ein weiteres Regelungselement ist der Versatz d der Anfangsachse XX des Zylinders 1 bis zu einer Position X'X' (10), vorzugsweise in der zu den Anlenkachsen 6, 9 entgegengesetzten Richtung bezüglich der Anfangsachse XX. Dieser Parameter modifiziert die Schrägheit des Schwingarms 3 in Abhängigkeit von der Position der Totpunkte.
  • Die Drehrichtung der Kurbelwelle 15 ist beliebig, aber wie in der Vorderansicht des Schwinghebels 7 auf der rechten Seite der Achse XX dargestellt, ist die bevorzugte Drehrichtung jene der Zeiger einer Uhr.
  • Im vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Bahn des Anlenkpunkts 9 zwischen dem Schwingarm 7 und der Regelungseinrichtung 8 geradlinig.
  • Gemäß einer Variante ist die Bahn dieses Anlenkpunkts 9 gekrümmt. Wenn der Anlenkpunkt 9 seine obere maximale Position erreicht, nähert er sich in diesem Fall der Achse des Zylinders 1 und der Winkel zwischen der Hauptpleuelstange 4 und dem Schwingarm 7 wird verringert.
  • Die Graphik der 11 zeigt die Bahnen der verschiedene Elemente der vorher beschriebenen Vorrichtung:
    • – Der Bereich P ist die Regelungshöhe der Anlenkachse 9 des Schwinghebelarms 7 zwischen dem oberen Punkt 9(H) und dem unteren Punkt 9(B) mit einer Amplitude P.
  • Die Kurve C1 ist die Schwingungsbahn, die vom unteren Anlenkende 6 der Pleuelstange 7 zurückgelegt wird, wenn sich ihre Anlenkachse 9 in der oberen Position 9(H) befindet, und die Kurve C2 entspricht der Bahn ihrer Anlenkachse 6 für eine untere Position 9B ihres oberen Endes 9.
  • Die Ellipse E1 wird von der Anlenkachse 17 des Nebenschwingarms 3 durchlaufen, wenn sich der Schwinghebelarm 7 in der oberen Position 9H befindet und sich der Kolben 2 in der tiefsten Position des oberen Totpunkts (PMHb) befindet. Die Ellipse E2 wird von der Achse 17 des Nebenschwingarms 3 durchlaufen, wenn sich die Achse 9 des Schwinghebels 7 in der äußersten unteren Position 9B befindet und sich der Kolben 2 in der höchsten Position des oberen Totpunkts (PMHh) befindet.
  • Schließlich ist der große Hub C3 des Kolbens 2 durch seinen "tiefen" oberen Totpunkt (PMH b) und durch seinen "tiefen" unteren Totpunkt (PMB b) begrenzt: dieser Hub C3 entspricht dem Abstand zwischen den Positionen des Kolbens 2 in 7 und in 8 (großer Hub, geringes Verhältnis). Der kleine Hub C4 des Kolbens 2 ist durch eine Position des oberen Totpunkts (PMH h), die höher liegt als die Position des oberen Totpunkts (PMH b) des großen Hubs, und die Position des unteren Totpunkts (PMB h), die auf einer Höhe liegt, die höher ist als jene des unteren Totpunkts des großen Hubs C3 (PMB b), begrenzt; dieser kleine Hub C4 entspricht dem Hub des Kolbens 2 zwischen den Positionen der 5 und der 6.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die gerade beschrieben wurde, sind folgende:
    • – theoretische Vorteile: sehr große potentielle Gewinne im Verbrauch durch:
    • – Verbesserung des Wirkungsgrades bei teilweiser Last, wenn man das Kompressionsverhältnis steigert und wenn man den spezifischen Motorhubraum verringert (Effekt des Verhältnisses plus Effekt der "Verkleinerung" bei geringer Last),
    • – mögliche Steigerung des Aufladungsverhältnisses jenseits von Klopfen, wenn das Volumenverhältnis verringert wird (neuer "Verkleinerungs"-Effekt, aber bei voller Last),
    • – Steuerung der Nachentspannung (Atkinson-Zyklus) in einem großen Verwendungsbereich,
    • – Betrieb bei besonderen Verbrennungsarten: Selbstzündung, homogenes mageres Gemisch, starker Gasumlauf.
    • Praktische Vorteile:
    • – mögliche Veränderung des Motorhubraums in Verhältnissen oberhalb 25% für eine Volumenverhältnisveränderung von 100%,
    • – verwendete Technologie für die verschiedenen Komponenten der Baugruppe bekannt (Anordnung vom Typ Pleuelstange und Schwingarm),
    • – Kompaktheit und Masse der Vorrichtung zur Hubveränderung.
  • Die Erfindung ist auf alle Bauarten von Motoren und auf alle Arten von Kraftstoffen oder Brennstoffen anwendbar.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausführungsform begrenzt und kann zahlreiche Ausführungsvarianten umfassen.

Claims (5)

  1. Verbrennungsmotor mit mindestens einem Zylinder (1), in dem sich ein Kolben (2) zwischen einem oberen Totpunkt und einem unteren Totpunkt verschieben kann, Mitteln, um die Position des oberen Totpunkts (PMH) zwischen vorbestimmten Grenzen variieren zu lassen, um gleichzeitig den Hub (C3, C4) des Kolbens, die Position des unteren Totpunkts (PMB) und korrelativ das Volumenverhältnis und den Motorhubraum in Abhängigkeit von den Verwendungsbedingungen des Motors variieren zu lassen, wobei diese Mittel eine Pleuelstange (3) umfassen, die einerseits am Kolben (2) und andererseits an einer Hauptpleuelstange (4) angelenkt ist, die sich an einer Kurbelwelle (15) dreht, wobei die Hauptpleuelstange (4) auch an einem Schwingarm (7) angelenkt ist, der einen Schwinghebel bildet, welcher mit einer Einrichtung (8) zur Regelung der Position des Schwingarms verbunden ist, welche die Positionen des oberen und des unteren Totpunkts steuert, wobei die Hauptpleuelstange (4) einen kurzen Arm (11) zwischen einem Kurbelzapfen (14) der Kurbelwelle (15) und einer Achse (17) der Pleuelstange (3) und einen langen Arm (12), der mit dem kurzen Arm (11) einen Winkel zwischen ungefähr 100 und 130° festlegt und zwischen dem Kurbelzapfen und einer Anlenkachse (6) an dem den Schwinghebel bildenden Schwingarm (7) angeordnet ist, umfaßt.
  2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen den Längen des kurzen Arms (11) und des langen Arms (12) zwischen 0,6 und 0,8 liegt.
  3. Motor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn des Anlenkpunkts (9) zwischen der Hauptpleuelstange (4) und dem Schwingarm (7) geradlinig ist.
  4. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn des Anlenkpunkts (9) zwischen der Hauptpleuelstange (4) und dem Schwingarm gekrümmt ist.
  5. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungseinrichtung (8) mit einer Betätigungsvorrichtung (20) zusammenwirkt.
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