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DE60109766T2 - Mauerwerksanker - Google Patents

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Publication number
DE60109766T2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
projections
masonry
anchor
mortar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60109766T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60109766D1 (de
Inventor
Knud Laursen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MIDTJYDSK MURBINDERFABRIK AS
MIDTJYDSK MURBINDERFABRIK AS V
Original Assignee
MIDTJYDSK MURBINDERFABRIK AS
MIDTJYDSK MURBINDERFABRIK AS V
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MIDTJYDSK MURBINDERFABRIK AS, MIDTJYDSK MURBINDERFABRIK AS V filed Critical MIDTJYDSK MURBINDERFABRIK AS
Publication of DE60109766D1 publication Critical patent/DE60109766D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60109766T2 publication Critical patent/DE60109766T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/41Connecting devices specially adapted for embedding in concrete or masonry
    • E04B1/4178Masonry wall ties
    • E04B1/4185Masonry wall ties for cavity walls with both wall leaves made of masonry
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
    • E04C5/03Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance with indentations, projections, ribs, or the like, for augmenting the adherence to the concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft einen Mauerwerksanker aus Draht zur Verwendung bei dem Aufbauen von Doppelwänden.
  • Es ist die Aufgabe von Mauerwerksankern, den erforderlichen Grad des Zusammenhalts der Wand sicherzustellen, die eine so genannte Doppelwand mit zwei separaten Wänden ist und die mittels eingebauter/befestigter Mauerwerksanker zusammengehalten wird.
  • Die Anker sind in dem für die relevanten Mauerwerke vorgeschriebenen Abstand eingebaut, der von der Belastung abhängt, welcher die Wand standhalten soll.
  • Mauerwerksanker sind in vielen verschiedenen Größen und Formen aufzufinden. Herkömmlicherweise bestehen Mauerwerksanker aus einem glatten Draht mit einem Durchmesser von 3 bis 4 mm.
  • Das Material kann rostfreier, säurebeständiger Stahl oder Zinnbronze sein.
  • Die Länge des Ankers kann zwischen 10 und 40 cm betragen.
  • Die Form des Ankers betreffend kann der Anker gerade sein und an dem einen Ende mit einer Einrichtung zur Verstärkung in der Form eines Gewindeganges oder eines Spreizdübels versehen sein.
  • Das andere Ende des Ankers kann in Form eines Winkelstücks gebogen sein.
  • Während des Bauens der Wand wird die Verstärkung durch Einschrauben oder Festspannen befestigt, wohingegen der zweite Teil des Ankers in den Mörtel der Fuge in dem Mauerwerk eingebaut werden soll.
  • Es sind ebenfalls Anker zu finden, die an diesem Ende in der Form eines Auges umgebogen sind, die eine bessere Befestigung in dem Mörtel und damit eine größere Haltefestigkeit bereitstellen.
  • Ein derartiger Mauerwerksanker ist in der GB-A-2157736 beschrieben.
  • Diese Anker sind jeweils speziell für den Einsatz in unterschiedlichen Wandmaterialien und -abmessungen dimensioniert und geformt, wie z. B. in einer Innenwand enthaltener Leichtbeton, Aschensteinblöcke und Holzplatten, wohingegen das andere Ende für den Einbau in den Mörtel der Fuge in der Außenwand geformt ist.
  • Der Anker ist von der Basis ausgehend dimensioniert, dass keine Bindung zwischen dem glatten Draht und dem Mörtel vorhanden ist, so dass dies nicht in den Berechnungen für das Haltevermögen des Ankers enthalten ist.
  • Dies bedeutet, dass eine relativ große Anzahl von Ankern eingesetzt werden muss, um eine geeignete Haltefestigkeit sicherzustellen, und dies verursacht mehr Bauarbeiten bei einer gleichzeitig relativ großen Anzahl von Ankern, die eingesetzt werden müssen.
  • Die Aufgabe der Erfindung
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung eine zusätzliche Haltefestigkeit zu erreichen, um die Ausreißkraft des Ankers zu erhöhen, und gemäß der Erfindung wird dies durch das Herstellen eines Ankers aus einem Draht erreicht, bei dem
    • – zumindest ein Ende des Drahtes ein in die Mörtelschicht einzubauendes Auge aufweist und das Auge durch Biegen eines Endes des Drahtes in ein oder zwei Schritten in einer Art einer S-Form hergestellt wird, und
    • – der Draht an der Oberfläche rau ist, wobei die Rauheit aus schrägen und gleichmäßig verteilten Vorsprüngen besteht, die sich in zwei oder mehreren Reihen erstrecken, wobei die Vorsprünge in einer Reihe sich in die entgegengesetzte Richtung in einer anderen Reihe erstrecken.
  • Dadurch wird erreicht, dass der Draht zur Sicherung beiträgt, da er als ein verstärkender Stab besser mit dem Mörtel befestigt ist, d. h. sich besser in den Mörtel einbindet. Die Wirkung der Rauheit besteht darin, dass das Wasser den Draht nicht entlangläuft, sondern von dem Draht abtropft. Dies hat einen stärkeren Zusammenhalt zwischen dem Draht und dem Mörtel und damit eine erhöhte Haltekraft zur Folge, so dass die Ankeranzahl wesentlich reduziert werden kann. Die Bauarbeiten werden dadurch einfacher und die Anzahl der relativ teuren Anker kann verringert werden. Dadurch, dass die Rauheit aus gleichmäßig verteilten Vorsprüngen entlang des Drahtes besteht, wird ein guter Zusammenhalt mit dem Mörtel erreicht und dadurch, dass sich die Vorsprünge in zwei oder mehr Reihen erstrecken, kann die Herstellung des Drahtes relativ einfach erfolgen, weil jedes Stanzwerkzeug nur einen begrenzten Teil der Oberfläche des Drahtes bearbeiten muss. Weiterhin wird dadurch, dass sich die winkligen Vorsprünge zueinander in entgegengesetzte Richtungen erstrecken, noch mehr Sicherheit für die Einbindung in den Mörtel mit Bezug auf Druck und Zug erreicht.
  • Wie in Anspruch 2 offenbart ist, wird dadurch, dass sich die Vorsprünge in einem Winkel in Bezug auf die Longitudinalrichtung des Drahtes erstrecken, ein hoher Grad an Zugfestigkeit in die Richtung des Drahtes erreicht.
  • Wie in Anspruch 3 offenbart ist, wird dadurch, dass die Vorsprünge in den einzelnen Reihen in Bezug zueinander versetzt sind, eine gleichmäßige Verteilung der Vorsprünge und damit eine gleichmäßige und sichere Verankerung in dem Mörtel erreicht.
  • Schließlich ist es zweckdienlich, wie in Anspruch 4 offenbart ist, dass der Winkel für die Vorsprünge ungefähr 45° in Bezug auf die Longitudinalrichtung des Drahtes beträgt, wodurch eine maximale Zugfestigkeit erreicht wird.
  • Die Zeichnungen
  • Nachstehend werden Beispiele der Ausführungsformen der Drähte gemäß der Erfindung noch mehr im Detail mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, wobei
  • 1 – einen Mauerwerksanker mit einem Auge an jedem Ende zeigt;
  • 2 – einen Mauerwerksanker mit einem kleineren Auge an jedem Ende zeigt;
  • 3 – eine vergrößerte Nahaufnahme des Mauerwerksankers von der Seite gesehen mit Vorsprüngen zeigt, die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken;
  • 4 – einen Querschnitt des Drahtes in Richtung IV-IV in 3 gesehen zeigt; und
  • 5 – ein Stück eines Mauerwerksankers von der Seite gesehen und mit den sich in die gleiche Richtung erstreckenden Vorsprüngen zeigt.
  • Beschreibung der Ausführungsformbeispiele
  • In den 1 und 2 sind Beispiele von Mauerwerksankern 1 gezeigt, die beide aus Draht 2 hergestellt sind, der eine Rauheit 5 an der Oberfläche aufweist.
  • Beide gezeigten Beispiele sind mit Augen 3, 4 an beiden Enden versehen, wobei die Augen von unterschiedlicher Gestaltung sind, jedoch nichts dagegen einzuwenden ist, dass die Mauerwerksanker gemäß der Erfindung unterschiedlich gestaltet und ausgestattet werden, d. h. sie können in eine andere Form gebogen sein oder zum Beispiel mit Windungsgängen oder Spreizdübeln versehen sein.
  • Der wichtige Aspekt ist der, dass der Draht 2 mit einer rauen Fläche versehen ist, was bedeutet, dass der gesamte eingebaute Teil des Mauerwerksankers zu der Be festigung beiträgt und hiermit in die Berechnung der Ausreißfestigkeit des Mauerwerksankers insgesamt eingeschlossen ist.
  • Die 3 bis 5 zeigen vergrößert ein Beispiel eines derart rauen Drahtes.
  • Wie es insbesondere aus der 4 ersichtlich ist, wird die Oberfläche des Drahtes bearbeitet, um drei Stege oder Reihen derart bereitzustellen, dass eine Verformung durch ein Stanzwerkzeug den Raum zwischen Vorsprüngen 6 bildet, die als Rippen an dem Kern des Drahtes 2 selbst erscheinen.
  • Wie aus den 3 und 5 ersichtlich ist, sind folglich die Vorsprünge 6 in jeder der drei Reihen im gleichen Abstand voneinander platziert und auch, dass die Vorsprünge 6 in einer Reihe um die Hälfte des Vorsprungsabstands in der Ausbildung der größtmöglichen, einheitlichen Rauheit versetzt sind.
  • Letztendlich erstrecken sich die Vorsprünge in einem Winkel von ungefähr 45° in Bezug auf die Longitudinalrichtung des Drahtes in der Ausbildung eines sich auf schräge Art und Weise ausdehnenden Musters.
  • Zusätzlich zu ihrer Rauheit haben diese Vorsprünge auch eine ableitende Wirkung auf das Wasser, welches den Mauerwerksanker während und nach dem Einbau umgibt, dahingehend, dass die Vorsprünge mögliches Wasser auffangen werden, so dass das Wasser abtropft und nicht entlang des Drahtes einsickert.
  • Mögliches Isolierungsmaterial erübrigt sich dadurch. Weiterhin ist eine maximale Verbindung mit dem Mörtel und damit die größtmögliche Haltekraft nach dem Einbauen in den Mörtel sichergestellt.
  • Ein Mauerwerksanker aus rauem Draht, der auf diese Weise gestaltet ist, wird ein resultierendes Haltevermögen bereitstellen, das wesentlich höher als das eines entsprechenden Ankers aus glattem Draht ist, der nicht von dem Mörtel festgehalten wird.
  • Das Ergebnis ist, dass weniger Anker für Doppelwände mit der gleichen Festigkeit verwendet werden können, wodurch nicht nur Arbeitskraft eingespart, sondern auch der Verbrauch von Mauerwerksankern verringert wird.

Claims (4)

  1. Mauerwerksanker aus Draht (2) zur Verwendung bei dem Aufbauen von Doppelwänden, – wobei zumindest ein Ende des Drahtes (2) ein in die Mörtelschicht einzubauendes Auge (3) aufweist und das Auge (3) durch Biegen eines Endes des Drahtes (2) in ein oder zwei Schritten in einer Art einer S-Form hergestellt wird, und – wobei der Draht (2) eine Rauigkeit (5) an der Oberfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauigkeit (5) sich aus schrägen und gleichmäßig verteilten Vorsprüngen (6) zusammensetzt, die sich in zwei oder mehreren Reihen erstrecken, wobei die Vorsprünge (6) in einer Reihe sich in einer anderen Reihe in die entgegengesetzte Richtung erstrecken.
  2. Mauerwerksanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Reihe (6) von Vorsprüngen sich mit einem Winkel in Bezug auf die Longitudinalrichtung des Drahtes (2) erstreckt.
  3. Mauerwerksanker nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (6) in den einzelnen Reihen in Bezug zueinander beabstandet sind, um eine gleichmäßige Verteilung der Vorsprünge (6) zu bilden.
  4. Mauerwerksanker nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schräge Ausrichtung der Vorsprünge (6) in Bezug auf die Longitudinalrichtung des Drahtes (2) etwa 45° beträgt.
DE60109766T 2000-05-11 2001-05-10 Mauerwerksanker Expired - Lifetime DE60109766T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

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DK200000168 2000-05-11
DK200000168U DK200000168Y6 (da) 2000-05-11 2000-05-11 Murbinder af tråd
PCT/DK2001/000325 WO2001086090A1 (en) 2000-05-11 2001-05-10 A wall tie

Publications (2)

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DE60109766D1 DE60109766D1 (de) 2005-05-04
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Country Status (6)

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EP (1) EP1283928B1 (de)
AT (1) ATE292220T1 (de)
AU (1) AU2001258231A1 (de)
DE (2) DE60109766T2 (de)
DK (1) DK200000168Y6 (de)
WO (1) WO2001086090A1 (de)

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DK200000168Y6 (da) 2006-11-10
AU2001258231A1 (en) 2001-11-20
EP1283928A1 (de) 2003-02-19
DE20180099U1 (de) 2002-02-28
DE60109766D1 (de) 2005-05-04
EP1283928B1 (de) 2005-03-30
ATE292220T1 (de) 2005-04-15
WO2001086090A1 (en) 2001-11-15
DK200000168U4 (da) 2001-09-14

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