[go: up one dir, main page]

DE60109715T2 - Apparat und Verfahren zur Drehmomentmessung - Google Patents

Apparat und Verfahren zur Drehmomentmessung Download PDF

Info

Publication number
DE60109715T2
DE60109715T2 DE60109715T DE60109715T DE60109715T2 DE 60109715 T2 DE60109715 T2 DE 60109715T2 DE 60109715 T DE60109715 T DE 60109715T DE 60109715 T DE60109715 T DE 60109715T DE 60109715 T2 DE60109715 T2 DE 60109715T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
torque
magnetic field
torque sensor
poles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE60109715T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60109715D1 (de
Inventor
Brian Saltash Johnson
Abdolreza Ruislip Cheshmehdoost
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sensata Technologies Ltd
Original Assignee
Inertia Switch Ltd
First Inertia Switch Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inertia Switch Ltd, First Inertia Switch Ltd filed Critical Inertia Switch Ltd
Publication of DE60109715D1 publication Critical patent/DE60109715D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60109715T2 publication Critical patent/DE60109715T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • G01L3/101Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means
    • G01L3/102Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means involving magnetostrictive means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • G01L3/101Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means
    • G01L3/102Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means involving magnetostrictive means
    • G01L3/103Details about the magnetic material used

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)
  • Steering Controls (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)

Description

  • STAND DER TECHNIK
  • Diese Erfindung betrifft Drehmomentmeßfühler und insbesondere magnetostriktive Drehmomentmeßfühler.
  • Der magnetostriktive Effekt kann als die Veränderung von Maßen eines Materials beschrieben werden, wenn dieses einem magnetischen Feld ausgesetzt wird, oder seine umgekehrte Wirkung, d.h. die Änderung der Magnetisierung eines Materials als Ergebnis einer Beanspruchung von außen. Dieser inverse magnetostriktive Effekt wird bisweilen als der magnetoelastische Effekt bezeichnet, aber der Begriff Magnetostriktiv wird ausschließlich in dem vorliegenden Dokument benutzt. Im allgemeinen gehört der magnetostriktive Effekt zu ferromagnetischen Materialien.
  • US 5,351,555 beschreibt einen kontaktfreien Drehmomentmeßfühler der magnetostriktiven Art, der bei drehenden Wellen benutzt werden kann. Wie in 16 der anliegenden Zeichnungen veranschaulicht ist, weist der Drehmomentmeßfühler einen Kragen 120 auf, der eng auf eine Welle 116 aufgepaßt ist. Der Kragen 120 ist umfangsmäßig um die Welle herum magnetisiert, wie in der Figur durch Pfeile veranschaulicht ist. Wenn die Welle 116 gedreht wird, wird das Drehmoment auf den Kragen 120 übertragen und induziert in diesem ein spiralförmiges magnetisches Feld. Eine Komponente des spiralförmigen Feldes wird von einem extern angeordneten Magnetflußdetektor 118 abgefühlt, von welchem die Größe des Drehmomentes abgeleitet werden kann.
  • Ein ähnlicher Meßfühler ist in der US 5,465,627 beschrieben, der auch einen extern befestigten Auffrischmagneten aufweist, der nicht stark genug ist, um den Kragen zu polarisieren, der statt dessen aber wirkt, um eine etwaige Instabilität zu korrigieren, die sich bei der Magnetisierung entwickelt.
  • Obwohl diese Aufbauten gut funktionieren, wurden sie aus verschiedenen Gründen kritisiert. Ein Problem besteht darin, daß es unter hohen Drehmomentbedingungen möglich ist, daß ein Schlupf des Kragens auf der Welle auftreten kann. Ein anderer Sachverhalt sind die Herstellungskosten, die zu der Herstellung und dem Aufpassen des Kragens auf die Welle gehören und die man für sehr hoch ansah.
  • WO 99/21150, WO 99/21151 und WO 99/56099 beschreiben verschiedene Aufbauten eines Drehmomentmeßfühlers, welche die Nachteile der Konzeptionen auf Kragenbasis ansprechen. Bei diesen mehr kürzlichen Konzeptionen wird ein Abschnitt der Welle selbst magnetisiert, wodurch die Möglichkeit gegeben wird, ohne separaten magnetisierten Kragen auszukommen. 17 der anliegenden Zeichnungen veranschaulicht ein Beispiel dieser kragenfreien Aufbauten. Integrale Abschnitte 122 einer Welle 116 werden in der Umfangsrichtung magne tisch polarisiert, d.h. um die Welle herum, wie bei den Konzeptionen auf Kragenbasis. Mehrfach polarisierte Bereiche sind bevorzugt, wobei benachbarte Gebiete entgegengesetzt magnetisch polarisiert werden, wie in der Figur veranschaulicht ist, bei welcher zwei solcher Gebiete gezeigt sind. Das Verdrehen der Welle verursacht eine Veränderung des magnetischen Feldes außerhalb der Welle, was durch einen geeigneten magnetischen Kraftflußdetektor 118 gemessen wird ähnlich den Aufbauten auf Basis mit einem Kragen.
  • Ein allen diesen Aufbauten gemeinsames Problem ist ihre Abhängigkeit von der permanenten Polarisierung des Kragens oder der Welle. Die magnetische Polarisierung wird während der Herstellung induziert, aber Herstellungsveränderungen rufen Veränderungen in der Polarisationsstärke hervor, was seinerseits Veränderungen der Sensitivität bzw. Empfindlichkeit zwischen unterschiedlichen Sensoren hervorruft. Obwohl in der WO 99/56099 Maßnahmen vorgeschlagen werden, um diese Veränderung zu steuern, sind die Maßnahmen doch recht komplex. Ernster ist es, daß alle vorgenannten Aufbauten von der langfristigen Stabilität des magnetisch polarisierten Teils des Meßfühlers abhängen und voraussetzen. Wenn die magnetische Polarisation abklingt, dann führt ein auf die Welle aufgebrachtes gegebenes äußeres Drehmoment zu einer geringeren Leistungsabgabe aus dem Magnetflußdetektor. Eine periodische Rekalibrierung des Sensors ist deshalb erforderlich, wenn eine absolute Empfindlichkeit benötigt wird. Wenn das Abklingen ernsthafter ist, dann wird die Remagnetisierung des magnetisierten Teils des Drehmomentmeßfühlers oder wahrscheinlicher ein Austausch des ganzen Meßfühlers notwendig.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen Drehmomentmeßfühler zur Verfügung zu stellen, welcher die herkömmliche Abhängigkeit von der magnetischen Polarisationsstärke reduziert.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Drehmomentmeßfühler vorgesehen mit: einer Welle mit magnetostriktivem Material; einem ersten Paar von gegenüberliegenden Permanentmagnetpolen, die eine Achse bestimmen, welche tangential zu der Umfangsfläche der Welle ausgerichtet ist, um ein örtlich begrenztes magnetisches Feld in dem magnetostriktiven Material zwischen den gegenüberliegenden Magnetpolen zu induzieren; und mindestens einem Kraftflußdetektor für die Drehmomentmessung, der angeordnet ist, um eine Komponente des örtlich begrenzten magnetischen Feldes zu erfassen, welches aus dem magnetostriktiven Material austritt, wenn die Welle gedreht wird.
  • Auf diese Weise braucht man nicht einen permanent magnetisch polarisierten Teil der gedrehten Komponente, d.h. der Welle oder ihres Kragens, was für alle oben erwähnten bekannten Aufbauten wesentlich ist. Das magnetische Feld in der gedrehten Komponente wird statt dessen mit einem äußeren magnetischen Feld induziert. Infolgedessen wird die magneti sche Feldstärke leicht quantifiziert, z.B. durch zusätzliche Kraftflußdetektoren, die dicht an den äußeren Magnetpolen angeordnet sind. Eine andere Konsequenz des vorgeschlagenen Aufbaus besteht darin, daß das herkömmliche Herstellen mit permanentem Magnetisieren des Kragens oder der Welle vollständig ausgeschaltet wird, wodurch die Herstellung des Drehmomentmeßfühlers erheblich vereinfacht wird.
  • Die magnetostriktive Welle kann aus einem weiten Bereich ferromagnetischer Materialien hergestellt werden, einschließlich vieler Arten von nichtrostendem Stahl, Werkzeugstahl und Ni-Fe-Legierungen. Dies gibt den Vorteil, daß der magnetostriktive Drehmomentmeßfühler zu einem Bauteil einschließlich einer Welle nachgerüstet werden kann, die gedreht wird, denn die Welle muß nicht magnetisiert werden oder besondere Beschichtungen oder an ihr angebrachte Kragen haben.
  • Bei einer Ausführungsform weist der magnetostriktive Drehmomentmeßfühler eine magnetostriktive Welle auf, die einen Hauptkörper aus nichtferromagnetischem Material hat, der von einer Schicht aus magnetostriktivem Material umgeben ist. Ein Meßfühler dieser Art ist besonders vorteilhaft, weil er eine Gestaltungsfreiheit in der Auswahl der Welle erlaubt. Z.B. kann die Welle aus nichtferromagnetischem Metall oder Verbundmaterialien hergestellt sein.
  • Weitere Kraftflußdetektoren, die neben den Magneten angeordnet sind, können vorgesehen werden, um eine von der Stärke der Magneten unabhängige Meßgröße zu geben. Die Ausgangsleistung der weiteren Kraftflußdetektoren kann mit der Ausgangsleistung aus den Kraftflußdetektoren kombiniert werden, die angeordnet sind, um das Drehmoment zu messen, so daß Veränderungen der Stärke der Magneten kompensiert werden können. Diese Anordnung ist gegenüber dem Stand der Technik vorteilhaft, bei welchem das permanente magnetische Umfangsfeld entweder in der Welle oder ihrem Kragen während der Messung nicht quantifiziert werden kann. Die bekannten Meßfühler erfordern ein bekanntes Drehmoment, welches auf sie aufgebracht werden muß, um die Kalibrierung zu prüfen, was unpraktisch oder in gewissen Situationen schwierig zu erreichen ist, z.B. für eine Lenkradsäule in einem Kraftfahrzeug.
  • Die Erfindung kann einen breiten Anwendungsbereich vermitteln. Z.B. kann ein Drehmomentmeßfühler gemäß der Erfindung in einer Kraftfahrzeuglenksäule oder einem Kraftfahrzeuggetriebe eingebaut werden. Im Falle eines Getriebes kann der Drehmomentmeßfühler angeordnet sein, um das Verdrehen der Getriebehauptwelle zu messen, und kann z.B. innerhalb des Hauptgetriebegehäuses angeordnet sein. Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren für das Messen eines Drehmomentes vorgesehen mit:
    • (a) Vorsehen einer Welle mit magnetostriktivem Material;
    • (b) Aufbringen eines äußeren magnetischen Feldes auf die Welle unter Verwendung eines Paares von entgegengesetzten Permanentmagnetpolen, welche eine Achse bestimmen, die tangential zu einer Umfangsfläche der Welle ausgerichtet ist, um ein örtlich begrenztes ma gnetisches Feld in dem magnetostriktiven Material zwischen den entgegengesetzten Magnetpolen zu induzieren;
    • (c) Verdrehen der Welle, so daß eine Komponente des inneren magnetischen Feldes aus dem magnetostriktiven Material austritt; und
    • (d) Messen der ausgetretenen Komponente des inneren magnetischen Feldes und Vorsehen eines auf diese ansprechenden Drehmomentsignals.
  • Bei einer Ausführungsform weist der mindestens eine Kraftflußdetektor für die Drehmomentmessung vorzugsweise ein Paar von Kraftflußdetektoren für die Drehmomentmessung auf, die auf gegenüberliegenden Seiten der Welle am Umfang versetzt von dem Paar gegenüberliegender Magnetpole angeordnet sind.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform weist der Drehmomentmeßfühler auf: eine Welle mit magnetostriktivem Material; ein erstes Paar von gegenüberliegenden Permanentmagnetpolen, welche eine erste Achse bestimmen, die tangential zu einer Umfangsfläche der Welle ausgerichtet ist, um ein erstes örtlich begrenztes magnetisches Feld in dem magnetostriktiven Material in einer ersten Umfangsrichtung zu induzieren; ein zweites Paar von gegenüberliegenden Permanentmagnetpolen, die axial versetzt längs der Welle von dem ersten Paar von gegenüberliegenden Permanentmagnetpolen angeordnet sind und eine zweite Achse bestimmen, die tangential zu der Umfangsfläche der Welle ausgerichtet ist, um ein zweites, örtlich begrenztes magnetisches Feld in dem magnetostriktiven Material in einer zweiten Umfangsrichtung entgegengesetzt zu der ersten Umfangsrichtung zu induzieren; und erste und zweite Kraftflußdetektoren für die Drehmomentmessung, die angeordnet sind, um erste und zweite Komponenten der ersten und zweiten örtlich begrenzten magnetischen Felder zu erfassen, die aus dem magnetostriktiven Material austreten, wenn die Welle gedreht wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung und um darzustellen, wie dieselbe ausgeführt werden kann, wird nun beispielshalber auf die anliegenden Zeichnungen Bezug genommen. Bei diesen ist:
  • 1 eine schematische Ansicht eines magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers;
  • 2 eine Querschnittsansicht unter Darstellung des magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers der 1;
  • 3 eine Querschnittsansicht eines weiteren magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers;
  • 4 die Zusammenschaltungen zwischen den zwei Kraftflußdetektoren der 3;
  • 5 eine schematische Ansicht eines weiteren magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers;
  • 6 eine schematische Ansicht eines weiteren anderen magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers;
  • 7 eine schematische Querschnittsansicht eines magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers;
  • 8 die Zusammenschaltung zwischen vier Kraftflußdetektoren der 7;
  • 9 eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers;
  • 10 ein schematisches Diagramm eines Rückkopplungssystems, welches für die Steuerung des Magnetfeldes in 9 verwendet wird;
  • 11 eine Querschnittsansicht eines magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 12 die Zusammenschaltung zwischen den Kraftflußdetektoren für die Ausführungsform der 11;
  • 13 eine schematische perspektivische Ansicht des magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers der Ausführungsform der 11;
  • 14 eine schematische perspektivische Ansicht des magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 15 ein Schnitt eines Kraftfahrzeuggetriebes mit einem Drehmomentmeßfühler nach einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 16 eine schematische Ansicht eines bekannten magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers nach der US 5,351,555 ; und
  • 17 eine schematische Ansicht eines bekannten magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers gemäß der WO 99/21150.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • 1 ist eine schematische Zeichnung eines Beispieles eines magnetostriktiven Meßfühlers 8, der außerhalb des Umfanges der anliegenden Ansprüche liegt. Der magnetostriktive Meßfühler 8 weist eine Welle 16 auf, die einem Drehmoment 38 unterworfen werden kann, welches zu messen ist und in der Figur durch einen Pfeil veranschaulicht ist. Die Welle 16 ist aus einem magnetostriktiven Material hergestellt, ist selbst aber nicht permanent magnetisiert (im Gegensatz zu den bekannten Konzepten, auf die in der Beschreibung eingegangen wurde). Anstelle der permanenten Magnetisierung der Welle ist die Welle 16 in situ durch ein äußeres magnetisches Feld magnetisiert, welches durch ein Paar von Permanentmagneten 10 und 12 erzeugt ist.
  • Die Welle 16 ist aus dem magnetostriktiven Material "Terfenol-D" hergestellt, das einen sehr hohen magnetostriktiven Koeffizienten λ = ΔL/L in der Größenordnung von 2000 × 10–6 hat. Im allgemeinen sind Materialien mit magnetostriktiven Koeffizienten von mindestens 20 × 10–6 für die Welle bevorzugt, obwohl eine Welle, die aus einem Material mit einem geringeren magnetostriktiven Koeffizienten hergestellt ist, noch arbeitet.
  • Einige Beispiele anderer geeigneter Materialien für die Welle sind:
    • 1. martensitaushärtende Ni-Fe-Legierungen;
    • 2. 17-4 PH, 17-7 PH und 15-5 PH nichtrostende Stähle;
    • 3. Werkzeugstahl;
    • 4. Ni-Fe mit einem Ni-Gehalt zwischen 14–28%;
    • 5. Ni-Fe mit einem Ni-Gehalt zwischen 42–65%;
    • 6. Ni-Fe-Legierung (AMS 5663E);
    • 7. Legierung Supermet 625;
    • 8. Permenorm 5000 H2;
    • 9. Dimag 1, 2 und Dimag X;
    • 10. Fe/B/Si-Legierungen.
  • Die Permanentmagneten 10 und 12 sind so angeordnet, daß ein Paar von entgegengesetzten Magnetpolen 11 und 13 (d.h. Nord und Süd) am Umfang um die Welle herum angeordnet ist und der Welle so zugewandt ist, daß ein örtlich begrenztes magnetisches Feld in dem magnetostriktiven Material der Welle zwischen den entgegengesetzten Magnetpolen 11 und 13 induziert wird. In der Figur sind die Permanentmagneten 10 und 12 einander diametral gegenüberliegend um die magnetostriktive Welle 16 herum angeordnet, wobei eine ihrer Endflächen 11 und 13 tangential zu der Oberfläche der magnetostriktiven Welle 16 liegt.
  • Bei einer (nicht gezeigten) alternativen Konstruktion könnte ein einziger Permanentmagnet anstelle eines Paares von Magneten verwendet werden, wobei die einzelnen Pole des einzigen Permanentmagneten in denselben Positionen wie die Pole 11 und 13 der zwei Magneten der ersten Ausführungsform angeordnet wären. Z.B. könnte eine Hufeisenform des Magneten eine solche Konstruktion ermöglichen.
  • Ein magnetischer Kraftflußdetektor 18 ist am Umfang zwischen den Permanentmagneten 10 und 12 angeordnet, um eine Komponente des örtlich begrenzten magnetischen Feldes zu erfassen, das aus dem magnetostriktiven Material austritt, wenn die Welle dem Drehmoment 38 unterworfen ist. Der bevorzugte Kraftflußdetektor 18 ist ein gesättigter Spulendetektor. Es könnte jedoch auch eine Vielzahl anderer Kraftflußdetektoren benutzt werden, z.B. ein Hall-Detektor, Magnetoresistenz-, Magnetotransistor- oder MAGFET-(magnetischer Feldeffekttransistor)-Meßfühler.
  • 2 ist eine Querschnittsansicht durch den magnetostriktiven Sensor 8 der 1. Die magnetischen Flußbahnen in der Welle 16 sind mit Linien 22 angedeutet. Die Kraftflußbahnen führen von dem Nordpol 11 des Magneten 10 über einen Luftspalt zu der Oberfläche der Welle 16 und erstrecken sich dann in der Welle 16 im allgemeinen in der Nord-Süd-Richtung, bevor sie einen weiteren Luftspalt zwischen der Oberfläche der Welle 16 und dem Südpol 13 des Magneten 12 kreuzen. Das magnetische Feld innerhalb der Welle 16 bewirkt eine Ausrichtung der magnetostriktiven Gebiete in der örtlichen Richtung des magnetischen Feldes.
  • Die Permanentmagnete 10 und 12 sind durch ein Magnetschleifenteil 20 verbunden, welches im Schnitt eine Halbkreisform hat. Das Schleifenteil 20 ist mit den distalen Enden der Permanentmagnete 10 und 12 verbunden, so daß es einen hohen Grad von Fluß für das magnetische Feld 22 gibt, wodurch das magnetische Feld, welches in die magnetostriktive Welle 16 eindringt, verstärkt wird und Streufelder verringert werden.
  • Bei dem vorliegenden Beispiel sind die Permanentmagnete 10 und 12 aus gesinterter NiFeBr-Legierung hergestellt und erzeugen eine Magnetflußdichte von etwa 350 mT. Es könnten jedoch auch Magnete mit niedriger (oder höherer) Stärke verwendet werden. Ein geeigneter Wert der Magnetflußdichte, die von dem Permanentmagneten erzeugt wird, hängt von dem Aufbau und den Maßen der magnetostriktiven Welle und dem Bereich der Drehmomente 38 ab, die auf die magnetostriktive Welle aufgebracht werden.
  • Bei der Benutzung erzeugt eine magnetostriktive Welle 16 ein magnetisches Feld in Abhängigkeit von einem Drehmoment 38, welches auf die magnetostriktive Welle 16 aufgebracht ist, welches die Wiederausrichtung der magnetostriktiven Gebiete in der Welle erzwingt. Das durch das Drehmoment 38 erzeugte magnetische Feld stört das magnetische Feld, welches von den permanenten Magneten 10 und 12 erstellt ist. Der Kraftflußdetektor 18 erfaßt diese Störung. Das Ausgangssignal aus dem Kraftflußdetektor 18 ist allgemein ein Anzeichen für die Größe des Drehmoments 38. In dem Ausmaß, wie die Reaktion nicht perfekt linear ist, kann dies durch Kalibrieren in Kombination mit dem richtigen Verarbeiten des Ausgangssignals kompensiert werden. Die Welle 16 kann z.B. eine Lenksäule eines Kraftfahrzeuges oder anderen Fahrzeuges sein, und die Ausgangswerte aus dem Kraftflußdetektor 18 können für die Rückkopplung in ein von elektronischer, Energie gestütztes Lenksteuersystem verwendet werden.
  • 3 zeigt einen Drehmomentmeßfühler gemäß einer zweiten Ausführungsform außerhalb des Geltungsbereiches der anliegenden Ansprüche. Wie bei dem ersten Beispiel ist die Welle 16 aus magnetostriktivem Material hergestellt und ist in situ durch ein äußeres magnetisches Feld magnetisiert, welches durch ein Paar von Permanentmagneten 10 und 12 erzeugt ist und in die Welle 16 eindringt. Die Permanentmagneten 10 und 12 sind so angeordnet, daß ein Paar von entgegengesetzten Magnetpolen 11 und 13 (d.h. Nord und Süd) unter Zuwendung zur Welle am Umfang um diese herum angeordnet sind. Die gegenüberliegenden Magnetpole induzieren ein örtlich begrenztes Magnetfeld in dem magnetostriktiven Material der Welle, welches zwischen den entgegengesetzten Magnetpolen 11 und 13 durchgeht. Ein Paar von Magnettlußdetektoren 18 ist radial außerhalb der Welle am Umfang zwischen den Permanentmagneten 10 und 12 angeordnet, um eine Komponente des örtlich begrenzten Magnetfeldes zu erfassen, das aus dem magnetostriktiven Material austritt, wenn die Welle einem Drehmoment 38 unterworfen wird. Es sei bemerkt, daß bei einer Konstruktion mit einer hohlen Welle es auch möglich wäre, die Kraftflußdetektoren (den Detektor) 18 innerhalb des hohlen Teils der Welle anzuordnen. Ein Ring 30 aus magnetischem Material ist auch vorgesehen, um die distalen Enden der Magneten 10 und 12 zu verbinden und beide Magnete 10 und 12 und die Kraftflußdetektoren 18 zu halten.
  • Der Drehmomentsensor 8 des zweiten Beispiels unterscheidet sich prinzipiell von dem des ersten Beispiels dadurch, daß die Welle 16 hohl statt massiv ist. Der innere Raum in der hohlen Welle dient dazu, Magnetfluß auszuschließen, wodurch das induzierte Magnetfeld radial auswärts der Drehmomentachse konzentriert wird, wo die durch das Drehmoment 38 induzierte Spannung höher und dichter an den Kraftflußdetektoren 18 ist. Eine Hohlwelle wird durch Torsion auch gleichmäßiger beansprucht als eine massive Welle.
  • 4 zeigt die elektrischen Zusammenschaltungen der zwei Kraftflußdetektoren 18 des zweiten Beispiels. Gemäß Darstellung sind die Kraftflußdetektoren 18 in Reihe geschaltet. Außerdem sind die Verbindungen derart, daß der durch den Magnetfluß induzierte Strom sich in den zwei Kraftflußdetektoren summiert. Dies erreicht man, wenn Anschlüsse gleicher Polarität umfangsmäßig nebeneinander angeordnet werden, wie um die äußere Oberfläche der Welle 16 herum gezeigt. Dieses Verbindungsschema ist geometrisch entgegengesetzt dem beim Stand der Technik, bei welchem Anschlüsse entgegengesetzter Polarität in umfangsmäßig benachbarten Detektoren zusammen verbunden würden. Der Grund liegt darin, daß beim Stand der Technik der Magnetfluß in einer Richtung um den Umfang der Welle, z.B. in Uhrzeigerrichtung als Ergebnis des gleichlaufenden bzw. unidirektionalen permanentmagnetischen Pols fließt. Im Gegensatz dazu gibt es im vorliegenden Falle zwei Umfangsfeldkomponenten, die eine fließt im Uhrzeigersinn und die andere im Gegenuhrzeigersinn um die Welle, als Folge des durch die Magnetpole extern induzierten Magnetfeldes.
  • 5 zeigt einen Drehmomentmeßfühler gemäß einem dritten Beispiel außerhalb des Geltungsbereiches der anliegenden Ansprüche. Die Anordnung ist allgemein ähnlich der des ersten Beispieles in Bezug auf die Permanentmagneten 10 und 12, den Kraftflußdetektor 18 und die Welle 16. Bei dem dritten Beispiel unterscheidet sich jedoch der Aufbau der Welle 16. Anstelle einer einfachen Welle aus magnetostriktivem Material ist der Hauptkörper 40 der Welle 16 aus einem Material hergestellt, welches nicht magnetostriktiv ist. Der Hauptkörper 40 ist massiv dargestellt, er kann aber auch hohl sein oder irgendeine andere innere Konstruktion haben. Auf der äußeren Oberfläche des Hauptkörpers 40 der Welle ist neben den Permanentmagneten 10 und 12 eine Schicht aus magnetostriktivem Material 36 angeordnet. Durch diese Konstruktion wird eine ähnliche Konzentration des induzierten Magnetfeldes wie bei der oben beschriebenen Anordnung mit hohler Welle erzeugt. Das induzierte Magnetfeld ist nämlich in dem äußeren Teil der Welle konzentriert, wo das Drehmoment 38 am höchsten und zu den Kraftflußdetektoren proximal ist.
  • Bei einem Beispiel hat die magnetostriktive Schicht 36 eine Dicke von 1,5 mm und ist durch einen herkömmlichen thermischen Spritzprozeß abgelegt. Drahtflammspritzen ist geeignet. Dieses Verfahren beinhaltet das Sputtern eines reinen Metall- oder Legierungsdrahtes mit Sauerstoff und Brennstoff. Schichten von bis zu 5 mm Dicke können ohne Schwierigkeit unter Verwendung des thermischen Spritzens niedergeschlagen werden. Wenn dünnere Schichten bevorzugt sind, kann herkömmliches Elektroplattieren verwendet werden. Schichten von bis zu etwa 0,1 mm Dicke können herkömmlich durch Elektroplattieren zur Verfügung gestellt werden.
  • 6 zeigt einen Drehmomentmeßfühler gemäß einem vierten Beispiel außerhalb des Geltungsbereiches der anliegenden Ansprüche. Die Anordnung ist allgemein ähnlich der des ersten Beispieles bezüglich der Permanentmagnete 10 und 12, des Kraftflußdetektors 18 und der Welle 16. Bei dem vierten Beispiel wird jedoch eine weitere alternative Wellenausführung verwendet. Die Welle 16 weist einen Hauptkörper 32 aus magnetostriktivem Material auf, wie z.B. martensitaushärtende Ni-Fe-Legierung. Auf der äußeren Oberfläche des Hauptkörpers 32 in dem aktiven Wellenbereich ist eine Schicht 34 aus Material niedriger Permeabilität angeordnet. In dem vorliegenden Beispiel ist die Schicht niedriger Permeabilität aus Aluminium mit einer typischen Dicke von 0,5 bis 1 mm hergestellt. Die Schicht 34 niedriger Permeabilität kann thermisch gespritzt oder elektroplattiert sein. Auf der Schicht 34 mit niedriger Permeabilität ist eine Schicht 36 aus magnetostriktivem Material angeordnet. Bei dem vorliegenden Beispiel ist die magnetostriktive Schicht 36 aus Ni-Fe-Legierung hergestellt, in typischer Weise mit einer Dicke zwischen 0,5 und 5 mm. Die magnetostriktive Schicht 36 kann durch thermisches Spritzen oder Elektroplattieren abgelegt sein. Der Zweck der Schicht 34 mit niedriger Permeabilität ist es, dem Eindringen des äußerlich induzierten Magnetfeldes in den magnetostriktiven Hauptkörper 32 der Welle hinein zu widerstehen. Mit anderen Worten isoliert die Schicht 34 die aktive äußere magnetostriktive Schicht 36 von dem Hauptkörper der Welle, der sonst wegen seiner magnetostriktiven Eigenschaften das induzierte Magnetfeldmuster stark beeinflussen würde. Es ist deshalb möglich, für den Hauptkörper der Welle ein Material auszuwählen, welches magnetostriktiv ist, ohne das Leistungsverhalten des Meßfühlers merklich zu ändern. Man versteht, daß der Hauptkörper der Welle nicht massiv sein muß, sondern hohl sein oder irgendeinen anderen inneren Aufbau haben kann.
  • 7 zeigt im Querschnitt einen Drehmomentmeßfühler nach einem fünften Beispiel außerhalb des Geltungsbereiches der anliegenden Ansprüche. Der Drehmomentmeßfühler 8 weist vier Permanentmagnete 10, 12, 10' und 12' auf, die radial in einem Ring angeordnet und durch diesen am Platz gehalten sind, wobei der Ring aus magnetischem Material hergestellt ist, um dem durch die Permanentmagnete erzeugten Magnetfeld 22 einen Schluß zu geben. Die Magnete sind so angeordnet, daß umfangsmäßig benachbarte Magnete entgegengesetzte Pole 11, 13, 11', 13' haben, welche der Welle 16 in einer Folge zugeneigt sind. Außerdem sind die Magnete in gleichen Winkelabständen von 90° angeordnet, obwohl dieser Winkelabstand nicht kritisch ist und variiert werden könnte. Bei dieser Anordnung tritt der Magnetfluß vorherrschend in seinen radial äußeren Bereichen in die Welle 16 ein, so daß ähnliche Vorteile wie bei den oben beschriebenen Beispielen erreicht werden, bei denen der Fluß von dem mittleren Bereich entweder durch Verwendung einer Hohlwelle oder dadurch ausgeschlossen ist, daß eine den Fluß ausschließende, nichtmagnetische Schicht vorgesehen ist. Das vorliegende Beispiel hat den zusätzlichen Vorteil, daß die gewünschte Konzentration des magnetischen Flusses in den radial äußeren Teilen der Welle mit einer einfachen massiven Welle erreichbar ist.
  • Der Drehmomentmeßfühler ist mit vier Kraftflußdetektoren 18 versehen, die umfangsmäßig zwischen den Permanentmagneten 10, 12, 10' und 12' zum Messen der Magnetflußkomponente angeordnet sind, welche dem Drehmoment in der Welle 16 zuschreibbar ist. Die Kraftflußdetektoren 18 werden herkömmlich von dem Ring 30 am Platz gehalten. Durch Erhöhung der Anzahl an Kraftflußdetektoren 18 können Signalveränderungen, welche durch Abstandsänderungen zwischen der äußeren Oberfläche der Welle und den Kraftflußdetektoren verursacht sind, z.B. wegen der Exzentrizität der Welle und ihrer Befestigung, für kleinere Drehungen der Welle kompensiert werden. Dies ist vorteilhaft für Anwendungen, bei welchen die Welle nicht schnell gedreht wird, sondern nur verdreht wird als Folge kleiner Winkeldrehungen, die kleiner sind als eine oder mehrere volle Drehungen. Ein Beispiel einer solchen Anwendung ist die Lenksäule eines Kraftfahrzeuges, bei welcher die Drehung von Anschlag zu Anschlag nur etwa eine volle Drehung sein kann. Ein weiteres Merkmal des fünften Beispiels ist das Vorsehen eines zusätzlichen Kraftflußdetektors 19, der neben einem der Permanentmagneten 12' in dem Luftspalt zwischen dem Magnetpol 13', welcher der Welle zugewandt ist, und der Welle angeordnet ist. Um eine Verwechselung mit den Kraftflußdetektoren 18 zu vermeiden, wird der Kraftflußdetektor 19 im folgenden als der Magnetüberwachungs-Flußdetektor bezeichnet und die Kraftflußdetektoren 18 als Drehmomentabfühl-Flußdetektoren. Der Magnetüberwachungs-Flußdetektor 19 dient dazu, eine von der Erregerenergie, welche der Welle 16 von dem Permanentmagneten 12' zugeführt wird, unabhängige Messung vorzusehen. Eine Störung der Stärke des von den Permanentmagneten zugeführten Magnetfeldes 22, welches beispielsweise durch Temperaturschwankungen oder Alterung der Permanentmagneten verursacht wird, kann somit aus dem Ausgangssignal der Drehmomentabfühl-Flußdetektoren 18 ausgeklammert werden. Es versteht sich, daß der Magnetüberwachungs-Flußdetektor 19 neben jedem der Permanentmagnete angeordnet werden könnte. Ferner versteht sich, daß eine Mehrzahl von Magnetüberwachungs-Flußdetektoren vorgesehen sein kann, z.B. einer für jeden aktiven Magnetpol.
  • 8 zeigt die elektrischen Zusammenschaltungen der vier Flußdetektoren 18 des fünften Beispiels. Gemäß Darstellung sind die Flußdetektoren 18 in Serie geschaltet. Weiterhin sind die Verbindungen derart, daß der von dem magnetischen Fluß in den vier Flußdetektoren induzierte Strom sich summiert. Dies erreicht man, wenn Anschlüsse gleicher Polarität am Umfang nebeneinander angeordnet werden, wie um die äußere Oberfläche der Welle 16 zu sehen ist. Dieses Verbindungsschema ist geometrisch der Gegensatz zu dem was beim Stand der Technik vorgenommen wurde, wie weiter oben unter Bezugnahme auf das zweite Beispiel beschrieben wurde.
  • 9 zeigt im Querschnitt einen Drehmomentmeßfühler gemäß einem sechsten Beispiel außerhalb des Geltungsbereiches der anliegenden Ansprüche. Dieses Beispiel ist analog dem ersten Beispiel, benutzt aber Elektromagnete 60 und 62 anstelle der Permanentmagnete für das Induzieren des magnetischen Feldes in der Welle 16. Ein Feldüberwachungs-Flußdetektor 19 ist zusätzlich zu einem Drehmomentabfühl-Flußdetektor 18 vorgesehen. Der Feldüberwachungs-Flußdetektor 19 kann verwendet werden, um das von den Elektromagneten erzeugte magnetische Feld zu steuern, wie in 10 veranschaulicht ist, sowie oder statt dessen für passiven Ausgleich der von dem Drehmomentabfühl-Flußdetektor 18 erzeugten Signale.
  • 10 ist eine schematische Blockdarstellung des Drehmomentmeßfühlers des sechsten Beispieles mit zugehörigem Elektromagnet-Steuersystem. Eine Veränderung der Stärke des magnetischen Feldes 22, welches von dem Elektromagnet 60 erzeugt wird, wird von dem Magnetüberwachungs-Flußdetektor 19 erfaßt. Die Magnetüberwachungs-Flußdetektoren 19 führen ein Ausgangssignal einer Steuerschaltung 42 zu, wobei das Steuersignal eine Anzeige der Größe des augenblicklichen Feldes des Elektromagneten 60 ist. Die Steuerschaltung 42 steuert dann die den Spulen der Elektromagneten 60 und 62 zugeführte Leistung über die Steuerung des Netzteils 44 der Elektromagnete. Dementsprechend kann die den Elektromagneten zugeführte Energie in einer Rückkopplungsschleife stabilisiert werden.
  • Es versteht sich, daß bei jedem der vorstehenden Beispiele die Anzahl der Kraftflußdetektoren 18 variiert werden kann, wie unter Bezugnahme auf die anderen Beispiele beschrieben ist, um weitere Varianten zur Verfügung zu stellen.
  • Es versteht sich auch, daß bei jedem der obigen Beispiele einer oder mehrere Magnetüberwachungs-Flußdetektoren vorgesehen werden können, z.B. nur einer oder einer für jeden aktiven Magnetpol.
  • 11 ist eine Querschnittsansicht eines magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers nach einer Ausführungsform der Erfindung. Der magnetostriktive Meßfühler 8 weist eine Welle auf, die aus magnetostriktivem Material hergestellt ist, ist aber nicht selbst permanent magnetisiert. Die Welle 16 ist als massive Welle dargestellt, aber es könnte jede der Wellenaufbauten, die unter Bezugnahme auf die vorstehenden Beispiele diskutiert wurden, verwendet werden. Ein einzelner Permanentmagnet 110, der bei einem Beispiel eine Länge von 20 mm hat, ist neben der Oberfläche der Welle 16 angeordnet, wobei sich seine Nord-Süd-Achse tangential relativ zum Umfang der Welle 16 und senkrecht zur Hauptdrehachse der Welle 16 erstreckt (es versteht sich, daß eine exakt tangentiale und senkrechte Ausrichtung nicht notwendig ist, daß aber die Ausrichtung etwa zu diesen Kriterien konform sein sollte. Z.B. kann der Tangentialwinkel um 10, 20 Grad oder mehr variieren, und die senkrechte Ausrichtung kann um 10, 20, 30, 40 Grad oder mehr variieren.) Diese Anordnung hat mit den früheren Beispielen gemeinsam, daß ein Paar von entgegengesetzten Magnetpolen am Umfang um die Welle 16 herum angeordnet ist, unterscheidet sich aber von den vorhergehenden Beispielen bezüglich der Ausrichtung des Magneten bezüglich der Welle. Der Permanentmagnet 110 wird an einem Flußring 30 durch einen Magnethalter 112 gehalten, der vorzugsweise aus nichtmagnetischem Material besteht, wie z.B. Aluminium. Der Flußring 30 kann aus Stahl oder anderem magnetischen Material hergestellt sein. Die Flußringanordnung ist ähnlich der des zweiten Beispiels.
  • Der Sensor 8 ist mit einem Paar von magnetischen Kraftflußdetektoren 18 versehen, die bei ±90° relativ zu dem Permanentmagnet 110 und im Abstand von 180° im Querschnitt, längs der Drehachse der Welle 16 gesehen, angeordnet sind. Mit anderen Worten sind die magnetischen Flußdetektoren 18 radial auf jeder Seite der Welle 16 einander entgegengesetzt angeordnet. Die magnetischen Flußdetektoren 18 sind vorzugsweise Detektoren mit Sättigungsspule, aber auch andere Detektoren könnten benutzt werden, wie in Bezug auf die früheren Beispiele diskutiert wurde.
  • Der Flußring 30 wirkt als magnetischer Schild für die Kraftflußdetektoren 18. Folglich haben äußere Magneten oder magnetische Felder eine vernachlässigbare Wirkung auf die Leistung der Vorrichtung.
  • 12 zeigt, wie die Spulendetektoren in Reihe verbunden sind. Das Verbindungsschema ist vergleichbar mit dem des zweiten in 4 veranschaulichten Beispiels. Das Verbindungsschema unterscheidet sich von dem des zweiten Beispieles in Folge der Tatsache, daß das in der Oberfläche der Welle 16 induzierte magnetische Feld in einer Richtung um den größeren Teil der Wellenoberfläche fließt, wie in 11 veranschaulicht ist, wobei nur ein kleiner Teil der Wellenoberfläche direkt neben dem Permanentmagneten 110 liegt, wobei der magnetische Fluß in der entgegengesetzten Umfangsrichtung fließt.
  • Die Anordnung der Ausführungsform der 11, bei welcher das magnetische Feld durch entgegengesetzte magnetische Pole induziert wird, die längs einer Achse senkrecht zur Achse der Welle 16 und tangential zu der Wellenoberfläche ausgerichtet sind, hat verschiedene Vorteile. Es ergibt sich die Möglichkeit der Herstellung eines Drehmomentmeßfühlers mit einem einfachen einzigen Stabmagneten, wodurch die Kosten reduziert werden. Ein größerer Betrag an Umfangsmagnetisierung wird durch das Konzentrieren des induzierten magnetischen Feldes in dem äußeren Abschnitt der Welle 16 vorgesehen. Der Betrag des Differentialfeldes wird im Vergleich zu den Mehrfachmagnetanordnungen reduziert, die bei den früheren Beispielen beschrieben sind. Die Verwendung von mehrfachmagnetischen Flußdetektoren zum Messen des durch einen einzigen Magneten induzierten Flusses ermöglicht eine Reduzierung der Drehstörung des Signals und erhöht das Verhältnis von Sensitivität zu Störung. Die dargestellte Anordnung mit einem Paar von Spulen, die diametral einander gegenüber angeordnet sind, d.h. unter 180° zueinander, sorgt für eine maximale Reduktion der Störung. (Das Detektorpaar könnte selbstverständlich unter unterschiedlichen Winkeln in einem weiten Bereich zueinander angeordnet werden, obwohl je weiter ihre Winkelpositionen von 180° zueinander abweichen, um so weniger Störungsannullierung wird erwartet. Es wäre selbstverständlich auch möglich, nur einen einzigen magnetischen Flußdetektor zu verwenden, dann wären aber keine Störungsannullierungseffekte zu erreichen.)
  • Bei einem Beispiel der Ausführungsform der 11 wird die Ausgangsleistung aus der Kraftflußdetektorschaltung unter Null Drehmoment-Bedingungen auf 2,5 Volt gesetzt. Wenn ein Drehmoment auf die Welle 16 aufgebraucht wird, werden die leichten Kristallgebiete, die umfangsmäßig ausgerichtet sind, zum Drehen gezwungen. Seinerseits verursacht dies eine Flußänderung in den Spulen. Das Ausgangssignal aus der Flußdetektorschaltung wird dann bei linear proportional zum aufgebrachten Drehmoment sich verändernder Spannung verändert.
  • 13 zeigt den magnetostriktiven Drehmomentmeßfühler der Ausführungsform der 11 in schematischer Perspektive. Der einzige Permanentmagnet 110 ist neben der magnetostriktiven Welle 16 angeordnet gezeigt, wie vorstehend beschrieben, wobei einer der magnetischen Flußdetektoren 18 offensichtlich bei seiner Anordnung um 90° von dem Permanentmagneten 110 versetzt ist, wie längs der Wellenachse gesehen. Die Umfangsfeldlinien 22, die von dem Permanentmagneten 110 induziert sind, sind auch veranschaulicht.
  • Es versteht sich, daß viele der in Bezug auf das erste bis sechste Beispiel diskutierten Veränderungen bei dem Aufbau der Ausführungsform der 11 vorgenommen werden können. Insbesondere können verschiedene unterschiedliche Arten von magnetischen Flußdetektoren verwendet werden, und zusätzliche Magnetüberwachungs-Flußdetektoren können eingeschlossen werden. Zusätzlich zu diesen Abweichungen versteht es sich, daß, obwohl die Verwendung eines einzigen Permanentmagneten bei der vorliegenden Ausführungsform bevorzugt ist, mehrere Permanentmagnete mit der befürworteten senkrechten Ausrichtung zwischen der Wellenachse und Nord-Süd-Achse des Permanentmagneten benutzt werden könnten.
  • 14 ist eine perspektivische Ansicht eines magnetostriktiven Drehmomentmeßfühlers gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Der magnetostriktive Meßfühler 8 weist eine Welle 16 auf, die aus einem magnetostriktiven Material hergestellt ist, selbst aber nicht permanent magnetisiert ist. Die Welle 16 ist als massive Welle dargestellt, aber jede der Wellenaufbauten, die in Bezug auf die vorstehenden Ausführungsformen diskutiert wurden, könnte verwendet werden. In einem ersten Längenabschnitt oder einer Zone längs der Welle, die in der Figur als Zone A bezeichnet ist, ist ein erster Permanentmagnet 110A, der bei einem Beispiel eine Länge von 20 mm hat, neben der Oberfläche der Welle 16 angeordnet, wobei seine Nord-Süd-Achse sich tangential zu dem Umfang der Welle 16 und senkrecht zur Hauptdrehachse der Welle 16 erstreckt. Die Welle weist einen zweiten Längenabschnitt oder eine Zone auf, die in der Figur als Zone B gekennzeichnet ist, axial neben dem ersten Längenabschnitt A, in welchem ein zweiter Permanentmagnet 18B angeordnet ist. Der zweite Permanentmagnet 18B ist neben der Oberfläche der Welle 16 angeordnet, wobei sich seine Nord-Süd-Achse tangential zum Umfang der Welle 16 und senkrecht zu der Hauptdrehachse der Welle 16 erstreckt. Die Pole des zweiten Permanentmagneten 110B sind jedoch entgegengesetzt zu denen des ersten Permanentmagneten 110A angeordnet, so daß die zwei Permanentmagnete in den Zonen A und B entsprechende Umfangsfelder entgegengesetzter Richtung induzieren, d.h. im Uhrzeigersinn und im Gegenuhrzeigersinn. Die Zonen A und B sind mit entsprechenden Paaren von magnetischen Flußdetektoren 18A und 18B versehen, die bei ±90° relativ zu den Permanentmagneten 110A und 110B angeordnet sind und 180° entfernt im Querschnitt längs der Drehachse der Welle 16 gesehen angeordnet sind. Nur jeweils einer der Kraftflußdetektoren jedes Paares ist in der Figur sichtbar, aber man weiß die Anordnung unter Bezugnahme auf die Ausführungsform der 11 zu schätzen. Jede Zone hat somit ihren eigenen Magneten und Flußdetektoren, die an einem (nicht gezeigten) Flußring befestigt sind, wie in Verbindung mit der Ausführungsform der 11 beschrieben ist. Gegebenenfalls können weitere Zonen hinzugefügt werden.
  • Die Anordnung mit Mehrfachzonen der Ausführungsform der 14 ist vorteilhaft insofern, als sie dazu neigt, irgendwelche störenden Magnetfelder aufzuheben, die sonst an den Enden der Welle 16 vorhanden sein können.
  • 15 ist ein Schnitt eines Kraftfahrzeuggetriebes, in welchem ein Drehmomentmeßfühler 8 gemäß der Erfindung angeordnet ist. Der Drehmomentmeßfühler 8 ist um die Hauptwelle 80 herum angeordnet. Die Kupplung 82 ist auch ersichtlich.

Claims (16)

  1. Drehmomentmeßfühler (8) mit: einer Welle (16) mit magnetostriktivem Material; einem ersten Paar von gegenüberliegenden Permanentmagnetpolen (110), welche eine Achse bestimmen, die tangential zu einer Umfangsfläche der Welle ausgerichtet ist, um ein örtlich begrenztes magnetisches Feld (22) in dem magnetostriktiven Material zwischen den gegenüberliegenden Magnetpolen zu induzieren; und mindestens einem Kraftflußdetektor (18) für die Drehmomentmessung, der angeordnet ist, um eine Komponente des örtlich begrenzten magnetischen Feldes zu erfassen, welches aus dem magnetostriktiven Material austritt, wenn die Welle gedreht wird.
  2. Drehmomentmeßfühler nach Anspruch 1, wobei das ersterwähnte Paar von gegenüberliegenden Permanentmagnetpolen (110A) eine erste Achse bestimmt, die tangential zu einer Umfangsfläche der Welle ausgerichtet ist, um ein erstes örtlich begrenztes magnetisches Feld (22A) in dem magnetostriktiven Material in einer ersten Umfangsrichtung zu induzieren; und ferner mit: einem zweiten Paar von gegenüberliegenden Permanentmagnetpolen (110B), die längs der Welle von dem ersterwähnten Paar von gegenüberliegenden Permanentmagnetpolen axial versetzt angeordnet sind und eine zweite Achse bestimmen, die tangential zu der Umfangsfläche der Welle ausgerichtet ist, um ein zweites örtlich begrenztes magnetisches Feld (22B) in dem magnetostriktiven Material in einer zweiten Umfangsrichtung entgegen der ersten Umfangsrichtung zu induzieren; und einem Kraftflußdetektor (18B) für die Drehmomentmessung, der angeordnet ist, um eine Komponente des zweiten örtlich begrenzten magnetischen Feldes zu erfassen, welches aus dem magnetostriktiven Material austritt, wenn die Welle gedreht wird.
  3. Drehmomentmeßfühler nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der mindestens eine Kraftflußdetektor für die Drehmomentmessung und der zweite Kraftflußdetektor für die Drehmomentmessung ein Paar von Kraftflußdetektoren für die Drehmomentmessung aufweisen, die auf gegenüberliegenden Seiten der Welle am Umfang versetzt von dem Paar gegenüberliegender Magnetpole angeordnet sind.
  4. Drehmomentmeßfühler nach einem vorhergehenden Anspruch, ferner mit mindestens einem Kraftflußdetektor (19) für die Magnetüberwachung, der angeordnet ist, um das magnetische Feld zu erfassen, welches von mindestens einem der Magnetpole vor dem Eintreten in die Welle erzeugt ist.
  5. Drehmomentmeßfühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Welle hohl ist.
  6. Drehmomentmeßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Welle im wesentlichen nur aus dem magnetostriktiven Material hergestellt ist.
  7. Drehmomentmeßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Welle einen Hauptkörper (40) aus nicht-magnetostriktivem Material und eine äußere Schicht des magnetostriktiven Materials (36) aufweist.
  8. Drehmomentmeßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Welle einen Hauptkörper (40) aus magnetostriktivem oder nicht-magnetostriktivem Material aufweist, umgeben von einer Schicht von Material (34) niedriger Permeabilität, welche ihrerseits von einer äußeren Schicht des magnetostriktiven Materials (36) umgeben ist.
  9. Drehmomentmeßfühler ach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das ersterwähnte Paar entgegengesetzter Magnetpole Pole eines Einzelmagneten sind.
  10. Drehmomentmeßfühler nach Anspruch 2, wobei jedes des ersterwähnten Paares und zweiten Paares entgegengesetzter Magnetpole Pole eines Einzelmagneten sind.
  11. Drehmomentmeßfühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit mindestens einem weiteren Kraftflußdetektor für die Drehmomentmessung, der umfangsmäßig um die Welle von dem zuvor erwähnten Kraftflußdetektor für die Drehmomentmessung oder den Detektoren versetzt angeordnet ist.
  12. Drehmomentmeßfühler nach Anspruch 11, wobei der zuvor erwähnte Kraftflußdetektor für die Drehmomentmessung oder die Detektoren und der weitere Kraftflußdetektor für die Drehmomentmessung auf gegenüberliegenden Seiten der Welle umfangsmäßig von dem Paar oder den Paaren entgegengesetzter Permanentmagnetpole versetzt angeordnet sind.
  13. Lenksäule mit einem Drehmomentmeßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
  14. Getriebe mit einem Drehmomentmeßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
  15. Verfahren zum Messen des Drehmomentes mit: (a) Vorsehen einer Welle (16) mit magnetostriktivem Material; (b) Aufbringen eines äußeren magnetischen Feldes auf die Welle unter Verwendung eines Paares von entgegengesetzten Permanentmagnetpolen (110), welche eine Achse bestimmen, die tangential zu einer Umfangsfläche der Welle ausgerichtet ist, um ein örtlich begrenztes magnetisches Feld (22) in dem magnetostriktiven Material zwischen den entgegengesetzten Magnetpolen zu induzieren; (c) Verdrehen der Welle, so daß eine Komponente des inneren magnetischen Feldes aus dem magnetostriktiven Material austritt; und (d) Messen der ausgetretenen Komponente des inneren magnetischen Feldes und Vorsehen eines auf diese ansprechenden Drehmomentsignals.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das Messen der ausgetretenen Komponente des inneren magnetischen Feldes unter Verwendung eines Paares von Kraftflußdetektoren (18) für die Drehmomentmessung, die auf gegenüberliegenden Seiten der Welle umfangsmäßig versetzt von dem Paar entgegengesetzter Permanentmagnetpole angeordnet sind, erfolgt.
DE60109715T 2000-11-21 2001-11-01 Apparat und Verfahren zur Drehmomentmessung Expired - Fee Related DE60109715T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB0028385 2000-11-21
GBGB0028385.3A GB0028385D0 (en) 2000-11-21 2000-11-21 Torque sensing apparatus and method

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60109715D1 DE60109715D1 (de) 2005-05-04
DE60109715T2 true DE60109715T2 (de) 2006-02-09

Family

ID=9903596

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60109715T Expired - Fee Related DE60109715T2 (de) 2000-11-21 2001-11-01 Apparat und Verfahren zur Drehmomentmessung

Country Status (9)

Country Link
US (1) US20020059839A1 (de)
EP (1) EP1211494B1 (de)
JP (1) JP2002168706A (de)
KR (1) KR20020039628A (de)
AT (1) ATE292276T1 (de)
DE (1) DE60109715T2 (de)
ES (1) ES2239652T3 (de)
GB (1) GB0028385D0 (de)
PT (1) PT1211494E (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008002065A1 (de) * 2008-05-29 2009-12-03 Zf Friedrichshafen Ag Anordnung zum berührungslosen Erfassen eines Drehmomentes
DE102013211000A1 (de) * 2013-06-13 2014-12-18 Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg Anordnungen und Verfahren zum Messen einer Kraft oder eines Momentes an einem Maschinenelement
DE102014215423A1 (de) * 2014-08-05 2016-02-11 Volkswagen Aktiengesellschaft Drehmomentmesseinrichtung und Lenkwelle für ein Kraftfahrzeug
WO2016162028A1 (de) 2015-04-07 2016-10-13 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Anordnung und verfahren zur berührungslosen messung eines momentes an einem maschinenelement

Families Citing this family (30)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6380787B1 (en) * 1999-08-31 2002-04-30 Micron Technology, Inc. Integrated circuit and method for minimizing clock skews
US20060219498A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-05 Organek Gregory J Residual magnetic devices and methods
US20060226941A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-12 Dimig Steven J Residual magnetic devices and methods
US20060238285A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-26 Dimig Steven J Residual magnetic devices and methods
US20060226942A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-12 Dimig Steven J Residual magnetic devices and methods
US20060219513A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-05 Organek Gregory J Residual magnetic devices and methods
US7401483B2 (en) * 2005-03-30 2008-07-22 Strattec Security Corporation Residual magnetic devices and methods for an ignition actuation blockage device
US20060238284A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-26 Dimig Steven J Residual magnetic devices and methods
US20060219499A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-05 Organek Gregory J Residual magnetic devices and methods
US8403124B2 (en) 2005-03-30 2013-03-26 Strattec Security Corporation Residual magnetic devices and methods
US20060219497A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-05 Organek Gregory J Residual magnetic devices and methods
US20060219496A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-05 Dimig Steven J Residual magnetic devices and methods
US20060237959A1 (en) * 2005-03-30 2006-10-26 Dimig Steven J Residual magnetic devices and methods
US7969705B2 (en) * 2005-03-30 2011-06-28 Strattec Security Corporation Residual magnetic devices and methods
JP5334002B2 (ja) * 2005-06-30 2013-11-06 日産自動車株式会社 応力センサ
JP2007040957A (ja) * 2005-06-30 2007-02-15 Nissan Motor Co Ltd 応力センサ及びその製造方法
US20070038401A1 (en) * 2005-08-12 2007-02-15 Siemens Vdo Automotive Corporation Auto-calibration algorithm with hysteresis correction
JP5039316B2 (ja) 2006-03-29 2012-10-03 本田技研工業株式会社 磁歪式トルクセンサと、この磁歪式トルクセンサを用いた電動パワーステアリング装置
KR101303182B1 (ko) * 2006-11-13 2013-09-09 콘티넨탈 오토모티브 시스템즈 유에스, 인코포레이티드 토크 센서 내 히스테리시스의 감소
US8672086B2 (en) * 2007-08-02 2014-03-18 Marine Canada Acquisition Inc. Torque sensor type power steering system with solid steering shaft and vehicle therewith
CH706135A2 (de) * 2012-02-23 2013-08-30 Polycontact Ag Verfahren und Messanordnung zur Messung von mechanischen Spannungen in ferromagnetischen Werkstücken.
JP6071609B2 (ja) * 2012-02-29 2017-02-01 本田技研工業株式会社 磁歪式トルクセンサ
WO2017199063A1 (en) 2016-05-17 2017-11-23 Kongsberg Inc. System, method and object for high accuracy magnetic position sensing
WO2018109674A1 (en) 2016-12-12 2018-06-21 Kongsberg Inc. Dual-band magnetoelastic torque sensor
JP7121549B2 (ja) * 2018-06-05 2022-08-18 ブリヂストンサイクル株式会社 トルクセンサ軸の製造方法
JP7340664B2 (ja) * 2018-06-05 2023-09-07 ブリヂストンサイクル株式会社 電動アシスト自転車用トルクセンサ軸の製造方法
US10983019B2 (en) 2019-01-10 2021-04-20 Ka Group Ag Magnetoelastic type torque sensor with temperature dependent error compensation
US12292350B2 (en) 2019-09-13 2025-05-06 Brp Megatech Industries Inc. Magnetoelastic torque sensor assembly for reducing magnetic error due to harmonics
WO2021161066A1 (en) 2020-02-11 2021-08-19 Ka Group Ag Magnetoelastic torque sensor with local measurement of ambient magnetic field
CN215534850U (zh) * 2020-03-25 2022-01-18 巴德阿克塞斯系统股份有限公司 可跟踪装置和用于其的跟踪系统

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB829399A (en) * 1957-06-26 1960-03-02 Asea Ab Means for measuring a torsional stress in a shaft of magnetostrictive material
US4135391A (en) * 1977-11-22 1979-01-23 Asea Aktiebolag Torque transducer
DE2939566A1 (de) * 1979-09-29 1981-04-09 Zahnradfabrik Friedrichshafen Ag, 7990 Friedrichshafen Magnetostriktives messverfahren, insbesondere zur drehmomentmessung an wellen
EP0103354A3 (de) * 1982-06-16 1984-10-03 Gkn Technology Limited Drehmomentmessinstrument
US4523482A (en) * 1983-09-02 1985-06-18 Rockwell International Corporation Lightweight torquemeter and torque-measuring method
DE3437379A1 (de) * 1983-10-12 1985-04-25 Bently Nevada Corp., Minden, Nev. Vorrichtung zum messen der auf eine welle ausgeuebten dreh- oder biegekraft
JPS6088335A (ja) * 1983-10-19 1985-05-18 Nissan Motor Co Ltd トルク検出装置
US4596150A (en) * 1985-03-21 1986-06-24 Rockwell International Corporation Contact-free, magnetic, stress and temperature sensor
JP2545365B2 (ja) * 1986-04-21 1996-10-16 株式会社豊田中央研究所 トルク測定装置
DE3635207A1 (de) * 1986-10-16 1988-04-28 Daimler Benz Ag Einrichtung zur beruehrungslosen indirekten elektrischen messung des drehmomentes an einer welle
US4939937A (en) * 1988-07-21 1990-07-10 Sensortech, L. P. Magnetostrictive torque sensor
US5146790A (en) * 1990-06-04 1992-09-15 Allied-Signal Inc. Torque sensor

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008002065A1 (de) * 2008-05-29 2009-12-03 Zf Friedrichshafen Ag Anordnung zum berührungslosen Erfassen eines Drehmomentes
US7963179B2 (en) 2008-05-29 2011-06-21 Zf Friedrichshafen Ag Arrangement for the non-contact measurement of torque
DE102008002065B4 (de) * 2008-05-29 2017-03-09 Zf Friedrichshafen Ag Anordnung zum berührungslosen Erfassen eines Drehmomentes
DE102013211000A1 (de) * 2013-06-13 2014-12-18 Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg Anordnungen und Verfahren zum Messen einer Kraft oder eines Momentes an einem Maschinenelement
DE102014215423A1 (de) * 2014-08-05 2016-02-11 Volkswagen Aktiengesellschaft Drehmomentmesseinrichtung und Lenkwelle für ein Kraftfahrzeug
WO2016162028A1 (de) 2015-04-07 2016-10-13 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Anordnung und verfahren zur berührungslosen messung eines momentes an einem maschinenelement

Also Published As

Publication number Publication date
US20020059839A1 (en) 2002-05-23
EP1211494B1 (de) 2005-03-30
GB0028385D0 (en) 2001-01-03
ATE292276T1 (de) 2005-04-15
DE60109715D1 (de) 2005-05-04
PT1211494E (pt) 2005-06-30
JP2002168706A (ja) 2002-06-14
EP1211494A1 (de) 2002-06-05
ES2239652T3 (es) 2005-10-01
KR20020039628A (ko) 2002-05-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60109715T2 (de) Apparat und Verfahren zur Drehmomentmessung
EP2137504B1 (de) Wellenanordnung mit einem wälzlager
DE69936138T2 (de) Magnetischer kraftsensor und verfahren zu dessen herstellung
EP3256828B1 (de) Anordnung zur messung einer kraft oder eines momentes mit mindestens drei magnetfeldsensoren
DE60131245T2 (de) Drosselklappeneinheit mit einer magnetisch abgeschirmten Vorrichtung für kontaktlose Positionsmessung
DE69838904T2 (de) Manschettenloser drehmomentsensor mit kreisförmiger magnetisierung und dazugehöriges messverfahren
DE4337852C2 (de) Drehmomentdetektor und Drehmomentdetektorelement
DE102014214249B3 (de) Maschinenelement und Anordnung zur Messung einer Kraft oder eines Momentes sowie Verfahren zur Herstellung des Maschinenelementes
EP3256829B1 (de) Anordnung zur messung einer kraft oder eines momentes mit mindestens vier magnetfeldsensoren
DE69413670T2 (de) Messvorrichtung zur differentiellen messung von momenten
DE102015200268B3 (de) Anordnung zur Messung einer Kraft oder eines Momentes mit einem Magnetfeldsensor und mit einem Magnetfeldleitelement
EP2764340B1 (de) Sensoranordnung
DE102020213669A1 (de) Magnetoelastischer Drehmomentsensor mit erweiterter Störfeldkompensation
WO2016165703A1 (de) Hohles maschinenelement und anordnung zum messen einer kraft oder eines momentes
WO2015039655A1 (de) Bauteil, vorrichtung und verfahren zur messung einer materialspannung mittels magnetostriktion
DE102018116798A1 (de) Magnetfeldsensor und Anordnung mit diesem
WO2008043421A2 (de) Drehgeber auf magnetischer basis
EP2169356A1 (de) Vorrichtung zur Bestimmung der axialen Position des Läufers eines Linearmotors
DE69202939T2 (de) Lineare Messwertgeber für kleine Verschiebungen in magnetischen Kreisen und mit solchen Gebern ausgestattete Kugellager.
EP3708988B1 (de) Drehmomentsensor und antriebseinheit für ein fahrrad
DE102017109532A1 (de) Anordnung und Verfahren zum Messen eines Drehmomentes an einem Maschinenelement mit zwei Magnetfeldsensoren
DE102017103814A1 (de) Anordnung zur Messung einer Kraft oder eines Momentes mit mindestens einem Magnetfeldsensor
DE102020213092A1 (de) Magneterfassungsvorrichtung
DE202010017366U1 (de) Tretlagereinheit mit magnetischen Sensor
EP1424544B1 (de) Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee