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Die
Erfindung betrifft ein System zum Zählen von Lebewesen, die sich
auf einer ersten Oberfläche bewegen
und eine zweite zylindrische Oberfläche mit im Wesentlichen vertikaler
Erzeugender durchqueren. Ein solches System besteht aus einer Anordnung
von N Zellen zur Detektion von thermischer Strahlung und aus einer
elektronischen Vorrichtung zur Erfassung und Verarbeitung der von
den Zellen gelieferten Signalen.
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Es
sind zahlreiche Systeme zum Zählen
von sich bewegenden Lebewesen bekannt, die auf der Detektion von
thermischer Strahlung beruhen.
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Die
internationale Patentanmeldung WO 9210812 beschreibt ein solches
Zählsystem,
welches eine einzelne Zelle benutzt, welche einen Sensor und eine
vor diesem angeordnete Linse aufweist. Der Sensor besteht aus zwei
Reihen von pyroelektrischen Detektoren. Die Linse fokussiert die
thermische Strahlung auf jeden der Detektoren. Dieser Detektortyp
für thermische
Strahlung kann nur relativ schnelle Temperaturveränderungen
im Sichtfeld feststellen. Die Zelle erzeugt zwei parallele Überwachungsebenen,
die von den, den Detektoren zugeordneten zentralen Achsen gebildet
werden. Nach Erfassung der von den Detektoren gelieferten elektrischen
Signale ermittelt eine Verarbeitungseinheit die Anzahl der die beiden
Ebenen durchquerenden Lebewesen, sowie ihre Bewegungsrichtung. Diese
Vorrichtung ist für
Zählungen
in Durchgängen
mit geringer Höhe
und geringer Breite ausgelegt, beispielsweise Türen von Autobussen. Diese Vorrichtung
ist wegen der Divergenz des Sichtfelds des Sensors in Durchgängen mit
großer
Breite praktisch nicht einsetzbar. Außerdem erschwert der im Rahmen
dieser internationalen Anmeldung vorgesehene Einsatz von pyroelektrischen
Detektoren die Detektion von sich langsam bewegenden Lebewesen.
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Das
Patent
US 4,799,243 beschreibt
ein anderes System zum Zählen
von sich bewegenden Lebewesen. Dieses System besteht aus Zellen,
wobei jede Zelle zwei Detektoren für thermische Strahlung und
eine Linse aufweist. Diese Detektoren erzeugen für jede Zelle zwei getrennte,
bezüglich
der Vertikalen im Wesentlichen symmetrische Sichtfelder. Die Anordnung
der Zellen, wie sie in diesem Patent vorgesehen ist, wird so gewählt, dass
die gesamte Breite des zu überwachenden
Durchgangs abgedeckt ist mit einer Überdeckung der Sichtfelder
in einer zur Durchgangsrichtung senkrechten Richtung und einer Trennung
der Sichtfelder in der Durchgangsrichtung. Eine solche Anordnung
erlaubt es nicht, Lebewesen zu zählen,
die in Bewegungsrichtung zu dicht beieinander sind.
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Das
Patent
US 5,068,537 beschreibt
ein anderes System zum Zählen
von sich bewegenden Lebewesen, welches eine große Zahl von auf einer einzigen
Linie angeordneten Zellen verwendet. Das System ist so ausgelegt,
dass ein Lebewesen mit mittlerer Größe von wenigstens zwei Zellen
detektiert wird. Jede Zelle weist nur einen Detektor auf und das System
erlaubt es nicht, die Bewegungsrichtung der gezählten Lebewesen festzustellen.
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Ein
anderes System zum Zählen
von Lebewesen wird in
DE 42 20
508 beschrieben. Bei dem erfindungsgemäßen System zum Zählen von
Lebewesen sind die verwendeten Detektoren für thermische Strahlung Thermosäulen, die
sich durch ihre Fähigkeit
auszeichnen, auch sehr langsame Temperaturänderungen in ihrem Sichtfeld
detektieren zu können.
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Das
erfindungsgemäße System
zum Zählen von
Lebewesen weist eine Anordnung von N Zellen zur Detektion von thermischer
Strahlung, sowie eine elektronische Vorrichtung zur Erfassung und
Verarbeitung der von den Zellen gelieferten Signalen auf. Jede Zelle
weist insbesondere eine Thermosäule auf,
die wenigstens ein empfindliches Bauteil, ein Mittel, welches die
thermische Strahlung auf die empfindlichen Bauteile der Thermosäule fokussiert,
wobei das Mittel zur Fokussierung ein in eine Richtung langgestrecktes
Sichtfeld erzeugt, eine das Sichtfeld begrenzende Maske und einen
Verstärker
für das von
der Thermosäule
gelieferte Signal umfasst. Bei dem erfindungsgemäßen System zum Zählen von Lebewesen
sind die N Detektionszellen auf zwei Kurven gleichverteilt, wenn
N gerade ist, beziehungsweise auf zwei Kurven mit einer Differenz
von 1 aufgeteilt, wenn N ungerade ist, wobei die Verteilung der Zellen
auf jeder Kurve gleichförmig
mit einer für
jede der beiden Kurven identischen Schrittweite P erfolgt, wobei
eine der Kurven mit der Erzeugenden der von den Lebewesen durchquerten
zylindrischen Fläche übereinstimmt,
während
die andere Kurve von der vorherigen um eine Länge D von wenigstens 5 cm beabstandet
ist, wobei die Richtung der Längserstreckung
des Sichtfeldes jeder Zelle im Wesentlichen tangential zu einer
der beiden Kurven verläuft.
Ein im Allgemeinen in der Thermosäule vor dem empfindlichen Bauteil
angeordneter Filter begrenzt die Empfindlichkeit auf die thermische
Strahlung von Körpern mit
einer Temperatur in der Nähe
der Umgebungstemperatur, was einer Strahlung im fernen Infraroten im
Wellenlängenbereich
von etwa 7 bis 14 μm
entspricht. Die Mittel zur Fokussierung jeder Zelle sind an die
Zahl, die Anordnung und die Geometrie des oder der empfindlichen
Bauteils/Bauteile der Thermosäule
so angepasst, dass ein Sichtfeld erzeugt wird, das in einer Richtung
ausgedehnt und das in der zu dieser Richtung senkrechten Richtung
so schmal wie möglich
ist. Das Mittel zur Fokussierung wird vorzugsweise mittels einer
oder mehrerer Linsen verwirklicht. Es kann gegebenenfalls mittels
Lochblende oder Spiegel verwirklicht werden. Erfindungsgemäß verwendet
man eine einzige Linse, vorzugsweise dann, wenn die Thermosäule ein
einziges empfindliches Bauteil mit länglicher Oberfläche aufweist
oder wenn die Thermosäule
eine Aneinanderreihung von empfindlichen Bauteilen aufweist, deren Oberflächen in
zwei zueinander senkrechten Richtungen im Wesentlichen ähnliche
Abmessungen haben. Erfindungsgemäß verwendet
man mehrere Linsen vorzugsweise dann, wenn die Thermosäule nur ein
einziges empfindliches Bauteil aufweist, dessen Oberfläche in zwei
zueinander senkrechte Richtungen im Wesentlichen ähnliche
Abmessungen aufweist.
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Bei
dem erfindungsgemäßen System
ist es sinnvoll, bei der Verteilung der Detektionszellen eine Schrittweite
P zu wählen,
die vergleichbar ist mit der Breite eines Lebewesens, das für zu der
zu zählenden
Population gehörende
Wesen mit minimaler Größe statistisch
repräsentativ
ist. Wenn es sich darum handelt, Menschen zu zählen, entspricht die Schrittweite
P im Wesentlichen 45 cm.
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Das
erfindungsgemäße System
wird insbesondere dazu verwendet, Lebewesen zu zählen, die eine Ebene durchqueren;
in diesem Fall sind die Kurven, auf denen die Zellen verteilt sind,
parallele Geraden.
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Die Öffnung des
Sichtfeldes in Richtung der Längserstreckung
des Feldes kann für
jede zu der gleichen Gerade gehörende
Zelle so gewählt
sein, dass das Aneinandergrenzen der Sichtbereiche von zwei auf
derselben Geraden aufeinanderfolgenden Zellen auf einer Höhe gewährleistet
ist, die vergleichbar ist mit der minimalen Größe eines Lebewesens, das für die zu
der zu zählenden
Population gehörenden
Lebewesen statistisch repräsentativ
ist.
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Wenn
es darum geht, eine Ebene durchquerende Menschen zu zählen, ist
es sinnvoll, das erfindungsgemäße System
so auszulegen, dass die Ausdehnung des Sichtbereichs jeder Zelle
in einer Höhe von
1 Meter und in der Längserstreckung
gemessen im Wesentlichen 45 cm beträgt.
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Das
erfindungsgemäße System
zum Zählen von
Lebewesen weist eine elektronische Vorrichtung zur Verarbeitung
der von den Zellen gelieferten Signale auf, die einen Algorithmus
benutzt. Ein erster Arbeitsschritt dieses Algorithmus initialisiert
die Parameter zur Festlegung der Systemkonfiguration. Ein zweiter
Arbeitsschritt des Algorithmus gewährleistet nacheinander für jede Zelle
das Auslesen und Verarbeiten der von der elektronischen Erfassungsvorrichtung
gelieferten numerischen Werte.
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Ein
dritter Arbeitsschritt dieses Algorithmus gewährleistet die Anpassung der
Empfindlichkeitsschwelle der Zellen. Ein vierter Arbeitsschritt
dieses Algorithmus analysiert für
alle aufeinanderfolgenden Zellpaare die vom zweiten Arbeitsschritt
gelieferten Informationen. Ein fünfter
Arbeitsschritt analysiert die Resultat des vierten Arbeitsschritts
und leitet daraus die Zählung
der Lebewesen, ihre Durchgangsrichtung und ihre Bewegungsgeschwindigkeit
ab. Ein sechster Arbeitsschritt dieses Algorithmus wertet die so
erhaltene Zählung
abhängig
von dem jeweiligen Anwendungsfall aus. Ein siebter Arbeitsschritt
dieses Algorithmus steuert die Abfolge der Ausführung der vorherigen Arbeitsschritte
in Abhängigkeit
von der Abtastfrequenz der von den Zellen gelieferten Signale. In
dem erfindungsgemäßen System
zum Zählen von
Lebewesen kann man den fünften
Arbeitsschritt des Algorithmus so auslegen, dass damit die Neugruppierung
von aufeinanderfolgenden Zellpaaren als Einheiten ermöglicht wird,
für welche
die in dem vierten Arbeitsschritt gelieferten Informationen einem Durchgang
eines Lebewesens oder einer Gruppe von Lebewesen entsprechen, wobei
die Informationen der Paare jeder Einheit die Anzahl der Lebewesen,
ihre Durchgangsrichtung und ihre Bewegungsgeschwindigkeit festlegen.
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Das
erfindungsgemäße System
zum Zählen von
Lebewesen bietet gegenüber
bekannten Systemen verschiedene Vorteile, insbesondere die bequeme
Integration in zu überwachende
Durchgänge
jeglicher Breite, die hervorragende Zählleistung auch bei geringer
Durchgangshöhe,
seine Anpassungsfähigkeit
an einen Einbau in speziellen Umgebungen, seine Fähigkeit
Zählungen
auch im dichten Gedränge
und von sich langsam bewegenden Lebewesen durchführen zu können.
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Das
erfindungsgemäße System
zum Zählen von
Lebewesen kann, ohne es einschränken
zu wollen, mit Hilfe des folgenden Beispiels, das in den 1 bis 14 dargestellt
ist, beschrieben werden. Dieses Beispiel entspricht der Zählung von
eine Ebene durchquerender Menschen mittels acht Zellen, die auf
zwei Geraden gleichverteilt sind.
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1 zeigt
schematisch ein erfindungsgemäßes System
mit acht in zwei Reihen angeordneten Zellen.
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Die 2a und 2b zeigen
zwei Ansichten einer Zelle zur Detektion von thermischer Strahlung,
die in dem in 1 schematisch dargestellten System
benutzt wird.
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3 zeigt
ein Feld aus Fresnel-Linsen, das in der in den 2a und 2b dargestellten
Zelle verwendet wird.
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Die 4a und 4b zeigen
die in den 2a und 2b dargestellte
Zelle mit ihrem Sichtfeld.
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Die 5a und 5b zeigen
zwei Ansichten in zwei zueinander senkrechten Richtungen einer Gruppe
von zwei aufeinanderfolgenden Zellen, wobei jede der Zellen zu einer
anderen Reihe gehört, sowie
das Sichtfeld dieser Zellen.
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6a zeigt
eine Aufsicht von fünf
aufeinanderfolgenden, zu dem in 1 dargestellten
System gehörenden
Zellen.
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Die 6b und 6c zeigen
eine Aufsicht der Sichtfelder der fünf in 6a schematisch
dargestellten Zellen in einer Höhe
von 1 m beziehungsweise auf Bodenhöhe.
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Die 7a bis 7e zeigen
in der Aufsicht fünf
aufeinanderfolgende Phasen des Durchgangs eines Menschen senkrecht
zu Zellenreihen bei einer Anordnung der Sichtfelder, wie sie in 6b dargestellt
ist.
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7z zeigt
die zeitliche Entwicklung der von der Thermosäule jeder Zelle gelieferten
Signale bei dem durch die 7a bis 7e beschriebenen Durchgang.
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Die 8a bis 8e zeigen
eine Aufsicht von fünf
aufeinanderfolgenden Phasen des Durchgangs eines Menschen schräg zu den
Zellenreihen bei einer Anordnung der Sichtfelder gemäß 6b.
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8z zeigt
die zeitliche Entwicklung der von den Thermosäulen jeder Zelle gelieferten
Signale bei dem durch die 8a bis 8e beschriebenen
Durchgang.
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9 zeigt
die zeitliche Abfolge der verschiedenen Arbeitsschritte bei der
Verarbeitung der von den Zellen gelieferten elektrischen Signale
in Form eines Flussdiagramms.
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Die 10, 11, 12 und 13 zeigen
vier spezielle Arbeitsschritte des in 9 dargestellten
Flussdiagramms.
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14 zeigt
die in dem in 13 dargestellten, speziellen
Arbeitsschritt verwendete Tabelle.
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1 zeigt
den Boden 0, eine Anordnung von acht Zellen zur Detektion
von thermischer Strahlung, die in zwei Reihen verteilt sind, wobei
eine erste Linie 1 vier Zellen 11, 12, 13, 14 und
eine zweite Linie 2 vier Zellen 21, 22, 23, 24 aufweist,
zwei Menschen 4 und 5, eine elektronische Vorrichtung 6 zur
Erfassung und Digitalisierung der von den Zellen gelieferten Signale,
wobei diese Signale gegebenenfalls auf Höhe der Zellen abgetastet werden,
eine elektronische Vorrichtung 7 zur Verarbeitung der von
der Erfassungsvorrichtung 6 gelieferten numerischen Daten,
eine Vorrichtung 8 zur Auswertung der von der Verarbeitungsvorrichtung 7 gelieferten
Informationen, ein Medium 3, das alle Zellen mit der Erfassungsvorrichtung 6 verbindet.
Die acht Kegel 111 bis 114 und 121 bis 124 stellen
schematisch die Sichtfelder jeder Zelle dar. Die Schnittflächen der
Kegel mit einer zum Boden 0 parallelen Ebene, die sich
in einer Höhe
von 1 m befindet, definieren die Sichtfelder in dieser Höhe und sind
schematisch durch die acht Ellipsen 211 bis 214 und 221 bis 224 dargestellt.
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2a zeigt
einen schematischen Schnitt durch eine Zelle in einer Ebene senkrecht
zu den beiden Linien der Zellen.
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2b ist
ein schematischer Schnitt derselben Zelle senkrecht zu dem in 2a dargestellten Schnitt.
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Diese
Zelle weist eine Thermosäule 30 auf, deren
empfindliches Bauteil 31 ein elektrisches Signal mit geringer
Amplitude liefert, die proportional zu der durch den Infrarotfilter 32 empfangenen
thermischen Strahlung ist, sowie eine Stufe 33 zur Verstärkung und
Formung des von der Thermosäule 30 gelieferten
elektrischen Signals, eine Vorrichtung 38, welche die Verstärkungs-
und Formgebungsstufe 33 mit dem Medium 3 verbindet,
ein Feld aus Fresnel-Linsen 34 mit Brennweite 40,
das in einem dieser Brennweite 40 entsprechenden Abstand
vor dem empfindlichen Bauteil 31 der Thermosäule 30 angeordnet
ist, eine vor dem Fresnel-Linsenfeld 34 angeordnete Maske 35 und
ein dichtes Gehäuse 36,
das für
elektromagnetische Strahlung undurchlässig ist und dessen Innenfläche thermische
Strahlung absorbiert. Das Fresnel-Linsenfeld 34 weist acht
Elemente 34a bis 34h auf.
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3 zeigt
das Fresnel-Linsenfeld 34. Das Feld besteht aus acht einzelnen
Fresnel-Linsen 34a bis 34h. Diese Linsen sind
nebeneinander angeordnet und ihre optischen Zentren sind entlang
der Geraden 39 ausgerichtet.
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Die 4a und 4b zeigen
die in den 2a und 2b dargestellten
Zellen in den gleichen Projektionen. Diese Figuren zeigen die einzelnen
Sichtfelder 37c, 37d, 37e und 37f,
die zu den jeweiligen, nicht maskierten Fresnel-Linsen 34c, 34d, 34e und 34f gehören.
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Die 5a und 5b zeigen
aufeinanderfolgende Zellen 11 und 21, sowie deren
jeweiligen Sichtfelder 111 beziehungsweise 121.
Die beiden Zellen gehören
zu unterschiedlichen Reihen. 5a zeigt
die Sichtfelder senkrecht zur üblichen
Bewegungsrichtung der Menschen. 5b zeigt
die Sichtfelder entlang der gewöhnlichen
Bewegungsrichtung der Menschen.
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In
der in 5a dargestellten Ansicht erkennt
man die geringe Öffnung
der Sichtfelder 111 und 121, sowie den geringen
Abstand D 42 zwischen den beiden Reihen 1 und 2.
Die in 5 dargestellte Ansicht zeigt
die große Öffnung der
Sichtfelder 111 und 121, sowie die halbe Schrittweite
P/2 41 zwischen den Zellen.
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6a zeigt
eine Aufsicht auf fünf
Zellen 11, 21, 12, 22, 13,
die in den beiden Reihen 1 und 2 in einem Abstand
D 42 angeordnet sind. Diese Ansicht zeigt außerdem den
Halbschritt P/2 41 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zellen.
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6b zeigt
eine Aufsicht der Anordnung der Felder 211, 221, 212, 222, 213 in
einer Höhe
von 1 Meter über
dem Bodenniveau 0, die jeweils den Zellen 11, 21, 12, 22 beziehungsweise 13 entsprechen.
Aus 6b erkennt man gut die Aneinanderreihung der Sichtfelder
von zwei in der gleichen Reihe angeordneten, aufeinanderfolgenden
Zellen.
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6c zeigt
eine Aufsicht der Anordnung der Sichtfelder auf Höhe des Bodens 0,
nämlich 311, 321, 312, 322, 313,
die jeweils den Zellen 11, 21, 12, 22 beziehungsweise 13 entsprechen.
In 6c erkennt man gut die teilweise Überlappung
der Sichtfelder zweier in derselben Reihe angeordneter, aufeinanderfolgender
Zellen.
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Die 7a bis 7e zeigen
jeweils in der Aufsicht fünf
aufeinanderfolgenden Phasen a, b, c, d, e des Durchgangs eines Menschen 4 senkrecht
zu den Reihen 1 und 2, sowie die Sichtfelder in
einer Höhe
von 1 Meter über
dem Niveau des Bodens, die in 6b dargestellt
sind. In 7z sind schematisch die Oszillogramme
der elektrischen Signale 411, 421, 412, 422, 413 dargestellt,
die von den Zellen 11, 21, 12, 22 beziehungsweise 13 geliefert
werden. Die Höhe
jedes elektrischen Signals 411, 421, 412, 422, 413 hängt ab von
dem Anteil des Sichtfeldes, der von dem die Sichtfelder der Zellen 11, 21, 12, 22, 13 durchquerenden
Menschen eingenommen wird.
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In
der Phase a befindet sich der Mensch 4 in keinem der Sichtfelder 211, 221, 212, 222, 213.
Die elektrischen Signale 411, 421, 412, 422, 413 in 7z befinden
sich auf Nullniveau.
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In
der Phase b besetzt der Mensch 4 das Sichtfeld 212 vollständig. Das
Niveau des Signals 412 ist maximal. Der Mensch 4 besetzt
das Sichtfeld 213 nur zu einem sehr geringen Teil. Das
Niveau des Signals 413 zeigt eine Spitze mit sehr geringer
Amplitude. Die Sichtfelder 211, 221, 222 sind
durch den Menschen 4 nicht besetzt. Die Höhen der
entsprechenden Signal 411, 421, 422 bleiben
auf Null.
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In
der Phase c besetzt der Mensch 4 weiterhin das Sichtfeld 212 vollständig. Die
Höhe des
Signals 412 bleibt maximal. Der Mensch 4 besetzt
die Sichtfelder 221 und 222 teilweise. Die Signale 421 und 422 liegen
auf mittlerem Niveau. Die Sichtfelder 211 und 213 werden
durch den Menschen 4 nicht besetzt. Die entsprechenden
Signalhöhen 411 und 413 bleiben
auf Null.
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In
der Phase d verlässt
der Mensch 4 das Sichtfeld 212. Das Niveau des
Signals 412 geht auf Null zurück. Der Mensch 4 besetzt
weiterhin die Sichtfelder 221 und 222. Die Signale 421 und 422 bleiben
auf mittlerem Niveau. Die Sichtfelder 211 und 213 werden
vom Menschen 4 nicht besetzt. Die entsprechenden Signalhöhen 411 und 413 bleiben
auf Null.
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In
der Phase e verlässt
der Mensch 4 die Sichtfelder 221 und 222.
Die Signalhöhen 421 und 422 gehen
auf Null zurück.
Die Sichtfelder 211, 212, 213 werden
vom Menschen 4 nicht besetzt. Die entsprechenden Signalhöhen 411, 412, 413 bleiben
auf Null. Da alle Signalhöhen
wieder auf Null sind kann der Mensch 4 mit Unterscheidung
der Durchquerungsrichtung der Reihen gezählt werden.
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Die 8a bis 8e zeigen
jeweils in der Aufsicht fünf
aufeinanderfolgende Phasen a, b, c, d, e des Durchgangs eines Menschen 5 schräg zu den Reihen 1 und 2,
sowie die Sichtfelder in einer Höhe von
1 m oberhalb des Bodenniveaus, die in 6b dargestellt
sind. 8z zeigt schematisch die Oszillogramme
der von den jeweiligen Zellen 11, 21, 12, 22, 13 gelieferten
elektrischen Signale 511, 521, 512, 522, 513.
Die Höhe
jedes elektrischen Signals 511, 521, 512, 522, 513 hängt ab von
dem Anteil des Sichtfeldes, der durch den Menschen besetzt wird, der
die Sichtfelder der Zellen 11, 21, 12, 22, 13 durchquert.
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In
der Phase a befindet sich der Mensch 5 in keinem der Sichtfelder 211, 221, 212, 222, 213.
Die in der 8z dargestellten elektrischen
Signale 511, 521, 512, 522, 513 befinden
sich auf Nullniveau.
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In
der Phase b besetzt der Mensch 5 die Sichtfelder 212 und 213 teilweise.
Die Signale 512, und 513 sind auf mittlerem Niveau.
Die Sichtfelder 211, 221, 222 werden
von dem Menschen 5 nicht besetzt. Die entsprechenden Signalhöhen 511, 521, 522 sind
Null.
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In
der Phase c besetzt der Mensch 5 das Sichtfeld 212 fast
vollständig.
Das Niveau des Signals 512 erreicht ein Maximum. Der Mensch 5 besetzt
die Sichtfelder 221 und 222 teilweise. Die Signale 521 und 522 liegen
auf mittlerem Niveau. Die Sichtfelder 211 und 213 werden
von dem Menschen 5 nicht besetzt. Die entsprechenden Signale 511 und 513 bleiben
auf Nullniveau.
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In
der Phase d verlässt
der Mensch 5 die Sichtfelder 212 und 222.
Die Signalhöhen 512 und 522 gehen
auf Null zurück.
Der Mensch 5 besetzt das Sichtfeld 221 vollständig. Das
Niveau des Signals 521 erreicht ein Maximum. Die Sichtfelder 211 und 213 werden
durch den Menschen 5 nicht besetzt. Die entsprechenden
Signalhöhen 511 und 513 bleiben auf
Null.
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In
der Phase e verlässt
der Mensch 5 das Sichtfeld 221. Das Niveau des
Signals 521 geht auf Null zurück. Die Sichtfelder 211, 212, 213, 222 werden
von dem Menschen 5 nicht besetzt. Die entsprechenden Signalhöhen 511, 512, 513, 522 bleiben
auf Null. Da alle Signalhöhen
auf Null sind wird der Mensch 5 mit Unterscheidung der
Durchquerungsrichtung der Reihen gezählt.
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9 zeigt
in Form eines Flussdiagramms die zeitliche Abfolge der verschiedenen
Arbeitsschritte bei der Echtzeitverarbeitung der numerischen Werte,
die von der elektronischen Vorrichtung 6 zur Erfassung
und Digitalisierung der elektrischen Signale 411, 421, 412, 422, 413 abgegeben
werden, welche von den fünf
Zellen 11, 21, 12, 22, 13 geliefert werden.
Dieses Flussdiagramm wird durch die elektronische Vorrichtung 7 umgesetzt.
Das Flussdiagramm der 9 weist einen Eintrittspunkt 601 und einen
Austrittspunkt 699 auf. Es weist sieben Arbeitsschritte 603, 700, 800, 900, 1000, 605, 607 auf.
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Der
Arbeitsschritt 603 ermöglicht
die Initialisierung der Parameter, welche die Konfiguration des Zellensystems
festlegen: die Anzahl der Zellen, die Höhe der Zellen bezüglich des
Bodens, die Schrittweite P und den Abstand D, sowie die Verarbeitungsparameter:
Abtastfrequenz der von den Zellen gelieferten elektrischen Signale
und ursprüngliche
Empfindlichkeitsschwelle der Zellen. Der Arbeitsschritt 603 versetzt
die Zellen in den Speicherzustand UNGÜLTIG, sowie die Paare von aufeinanderfolgenden Zellen,
das heißt
die Paare wie das Paar 11, 21, gefolgt von dem
Paar, 21, 12, das wiederum von dem Paar 12, 22 gefolgt
wird, usw., in den Speicherzustand UNGÜLTIG.
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Der
Arbeitsschritt 700 gewährleistet
nacheinander für
jede Zelle das Auslesen und Verarbeiten der von der elektronischen
Vorrichtung 6 gelieferten numerischen Werte. Der Arbeitsschritt 800 gewährleistet
bei dem erfindungsgemäßen System
die Anpassung der Empfindlichkeitsschwelle der im Arbeitsschritt 700 verwendeten
Empfindlichkeitsschwelle der Zellen.
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Der
Arbeitsschritt 900 analysiert für alle aufeinanderfolgenden
Zellpaare die im Arbeitsschritt 700 gelieferten Informationen.
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Der
Arbeitsschritt 1000 analysiert die Resultate des Arbeitsschritts 900 und
leitet daraus die Zählung
der Menschen ab.
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Der
Arbeitsschritt 605 ermöglicht
durch die elektronische Vorrichtung 8 die Auswertung der durch
den Arbeitsschritt 1000 durchgeführten Zählung abhängig von der jeweils vorgesehenen
Anwendung.
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Der
Arbeitsschritt 607 steuert die Abfolge der Ausführungen
der Arbeitsschritte 700 bis 605 in Abhängigkeit
von der Abtastfrequenz; dieser Arbeitsschritt 607 wird
zu jedem Zeitpunkt (t) ausgeführt. Dazu
verzögert
der Arbeitsschritt 607 die Abzweigung 607/1 zum
Arbeitsschritt 700. Der Arbeitsschritt 607 kann
außerdem
die Ausführung
der Arbeitsschritte 700 bis 605 über die
Abzweigung 607/0 zum Austrittspunkt 699 endgültig verlassen.
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Zur
Ausführung
der Arbeitsschritte 700, 800, 900 und 1000 ordnet
man jeder Zelle einen Index k zu. Der Wert 1 des Index k ist einer äußeren Zelle, beispielsweise
der Zelle 11, zugeordnet; der Wert 2 des Index k ist der
folgenden Zelle, hier der Zelle 21, zugeordnet usw. Gleichermaßen ordnet
man einen Index m jedem Paar von aufeinanderfolgenden Zellen zu.
Der Wert 1 des Index m ist einem äußeren Paar zugeordnet, beispielsweise 11, 21;
der Wert 2 des Index m ist dem folgenden Paar zugeordnet, hier dem
Paar 21, 12, usw.
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Die 10, 11, 12 und 13 zeigen
jeweils in Form von Flussdiagrammen den zeitlichen Ablauf der elementaren
Arbeitsschritte, welche die Arbeitsschritte 700, 800, 900 und 1000 bilden.
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In 10 erkennt
man den Eintrittspunkt 701 und den Austrittspunkt 799 des
Arbeitsschritts 700. Dieser Arbeitsschritt wiederholt für jeden
numerischen Wert, der von der elektronischen Vorrichtung 6 geliefert
wird, die elementaren Arbeitsschritte 705 bis 719.
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Der
Arbeitsschritt 703 initialisiert den Index k, der mit der
Zelle verknüpft
ist, die man ausliest und von der man den numerischen Wert verarbeitet,
mit dem Wert 1.
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Der
Arbeitsschritt 705 steuert die Erfassung und Digitalisierung
des zu dem Zeitpunkt (t) von der betrachteten Zelle gelieferten
elektrischen Signals durch die elektronische Vorrichtung 6.
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Der
Arbeitsschritt 707 gewährleistet
die Verarbeitung des im Arbeitsschritt 705 gelieferten
numerischen Werts zur Homogenisierung der Gruppe der numerischen
Werte der gelieferten Signale.
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Der
Arbeitsschritt 709 speichert den im Arbeitsschritt 707 verarbeiteten
Wert, wenn dieser einem lokalen Maximum entspricht, das ausgehend von
den zuvor durch den Arbeitschritt 707 für diese Zelle verarbeiteten
Werte bestimmt wird. Der im Arbeitsschritt 709 gespeicherte
Wert wird zur Anpassung der Empfindlichkeitsschwelle der Zellen
in dem Arbeitsschritt 800 verwendet.
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Der
Test 711 überprüft, ob der
in dem Arbeitsschritt 707 verarbeitete Wert oberhalb der
Empfindlichkeitsschwelle der Zellen liegt.
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Die
Verzweigung 711/1 ist wirksam, wenn der Test 711 WAHR
ist; in diesem Fall befindet sich ein Mensch im Sichtfeld der betrachteten
Zelle.
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Der
Arbeitsschritt 712 speichert den im Arbeitsschritt 707 verarbeiteten
Wert und den Zeitpunkt (t); er versetzt die betrachtete Zelle in
den Momentanzustand AKTIV.
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Die
Verzweigung 711/0 ist wirksam, wenn der Test 711 FALSCH
ist.
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Der
Test 713 verifiziert, dass der im Arbeitsschritt 707 verarbeitete
Wert oberhalb der Empfindlichkeitsschwelle der Zellen des vorhergehenden Zeitpunkts
(t – 1)
liegt.
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Die
Verzweigung 713/1 ist wirksam, wenn der Test 713 WAHR
ist; in diesem Fall verlässt
ein Mensch das Sichtfeld der betrachteten Zelle; der Arbeitsschritt 715 analysiert
die aufeinanderfolgenden gespeicherten Werte des Arbeitsschritts 712,
um daraus charakteristische Informationen über die Durchquerung durch
einen Menschen abzuleiten: den Zeitpunkt des Beginns der Durchquerung,
den Zeitpunkt des Endes der Durchquerung, den Zeitpunkt, der dem
Mittelwert der gespeicherten Werte entspricht und den Mittelwert
dieser Werte; er setzt die betrachtete Zelle in den Speicherzustand
GÜLTIG.
All diese Informationen werden zur Analyse im Arbeitsschritt 900 gespeichert.
Die Verzweigung 713/0 ist wirksam, wenn der Test 713 FALSCH
ist; in diesem Fall befindet sich kein Mensch im Sichtfeld der betrachteten Zelle.
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Der
Arbeitsschritt 714 setzt die betrachtete Zelle in den Momentanzustand
PASSIV. Der Arbeitsschritt 717 erhöht den mit einer Zelle verknüpften Index
k.
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Der
Test 719 verifiziert, dass der neue Index k kleiner oder
gleich der Gesamtzahl der Zellen ist.
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Die
Verzweigung 719/1 ist wirksam, wenn der Test 719 WAHR
ist; in diesem Fall wurden noch nicht alle Zellen verarbeitet und
man kehrt zum Arbeitsschritt 701 zurück.
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Die
Verzweigung 719/0 ist wirksam, wenn der Test 719 FALSCH
ist; in diesem Fall wurden alle Zellen verarbeitet.
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In 11 erkennt
man den Eintrittspunkt 801 und den Austrittspunkt 899 des
Arbeitsschritts 800.
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Dieser
Arbeitsschritt weist zwei elementare Arbeitsschritte 803 und 805 auf,
welche die Anpassung der Empfindlichkeitsschwelle in Abhängigkeit der
V letzten gespeicherten Werte im Arbeitsschritt 709 der 10 gewährleisten;
V wird willkürlich
in Abhängigkeit
vom jeweiligen Anwendungsfall gewählt, beispielsweise in Abhängigkeit
von der Häufigkeit
der Durchquerungen durch Lebewesen oder in Abhängigkeit von einer festen Anzahl
von Durchquerungen; diese Anzahl kann innerhalb einer von 20 bis 100
reichenden Spanne gewählt
werden.
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Der
Test 803 verifiziert, dass sich alle Zellen im Momentanzustand
PASSIV befinden und dass wenigstens V Werte durch den Schritt 709 des
Arbeitsschritts 700 gespeichert wurden.
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Die
Verzweigung 803/1 ist wirksam, wenn der Test 803 WAHR
ist; in diesem Fall kann die Empfindlichkeitsschwelle der Zellen
angepasst werden.
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Der
Arbeitsschritt 805 berechnet das gleitende Mittel der Gruppe
der V letzten im Schritt 709 der 10 gespeicherten
Werte und ermittelt daraus die neue Empfindlichkeitsschwelle der
Zellen.
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Die
Verzweigung 803/0 ist wirksam, wenn der Test 803 FALSCH
ist; in diesem Fall kann die Empfindlichkeitsschwelle der Zellen
nicht angepasst werden.
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In 12 erkennt
man den Eintrittspunkt 901 und den Austrittspunkt 999 des
Arbeitsschritts 900. Dieser Arbeitsschritt wiederholt für jedes
Zellpaar die elementaren Arbeitsschritte 905 bis 911.
Er analysiert die durch den Arbeitsschritt 700 für jede Zelle
ermittelten charakteristischen Informationen und leitet daraus charakteristische
Informationen für
jedes Paar ab.
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Der
Arbeitsschritt 903 initialisiert den mit dem zu analysierenden
Zellpaar verknüpften
Index m mit dem Wert 1.
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Der
Test 905 verifiziert, dass die beiden, das betrachtete
Paar bildende Zellen sich im Speicherzustand GÜLTIG befinden und dass ein
gemeinsamer Besetzungszeitraum existiert, während dem der Mensch sich gleichzeitig
in dem Gesichtfeld der beiden Zellen befindet, was darauf hinausläuft, dass
der Mensch als im Gesichtsfeld des Paars befindlich betrachtet wird.
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Die
Verzweigung 905/1 ist wirksam, wenn der Test 905 WAHR
ist. Der Arbeitsschritt 907 analysiert für jede Zelle
des betrachteten Paars aufeinanderfolgender Zellen die ermittelten
charakteristischen Informationen und leitet daraus charakteristische
Informationen für
dieses Paar hinsichtlich der Durchquerung durch einen Menschen ab:
den Zeitpunkt des Beginns der gemeinsamen Besetzung, den Zeitpunkt
des Endes der gemeinsamen Besetzung, den Mittelwert des Paars, das
heißt
den Mittelwert der für jede
Zelle des Paars berechneten Mittelwerte, die chronologische Signatur
der Besetzung der Zellen des Paars; der Zustand des Paars aufeinanderfolgender
Zellen wird als GÜLTIG
betrachtet. Die chronologische Signatur der Besetzung der Zellen
des Paars wird willkürlich
als POSITIV gewählt,
wenn der Mensch die Reihe 1 und anschließend die Reihe 2 überquert
und NEGATIV, wenn der Mensch die Reihe 2 und anschließend die
Reihe 1 überquert.
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Die
Verzweigung 905/0 ist wirksam, wenn der Test 905 FALSCH
ist. Der Arbeitsschritt 909 erhöht den mit einem Paar verknüpften Index
m.
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Der
Test 911 verifiziert, dass der neue Index m kleiner oder
gleich der Gesamtzahl der Paare ist.
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Die
Verzweigung 911/1 ist wirksam, wenn der Test 911 WAHR
ist; in diesem Fall wurden noch nicht alle Paare analysiert und
man kehrt zum Test 905 zurück.
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Die
Verzweigung 911/0 ist wirksam, wenn der Test 911 FALSCH
ist; in diesem Fall wurden alle Paare analysiert.
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In 13 erkennt
man den Eintrittspunkt 1001 und den Austrittspunkt 1099 des
Arbeitsschritts 1000. Dieser Arbeitsschritt wiederholt
für jedes
Zellpaar die elementaren Arbeitsschritte 1005 bis 1017, um
die während
des Arbeitsschritts 900 für jedes Paar gewonnenen charakteristischen
Informationen, sowie die während
des Arbeitsschritts 700 für jede Zelle gewonnenen charakteristischen
Informationen zu analysieren. Auf Grund dieser Analyse kann man Einheiten
konstruieren, die entweder aus einem isolierten Paar, dessen Zustand
GÜLTIG
ist, oder aus aufeinanderfolgenden Paaren, deren Zustand GÜLTIG ist,
bestehen und für
die eine Zeitspanne existiert, während
der sich ein oder mehrere Menschen gleichzeitig in ihrem Sichtfeld
befinden. Genauer gesagt ist eine Einheit durch eine Anzahl X von
Paaren gekennzeichnet, deren chronologische Signatur der Besetzung
POSITIV ist, sowie durch eine Zahl Y von Paaren, deren chronologische
Signatur der Besetzung NEGATIV ist. Die Analyse dieser charakteristischen
Zahlen der Einheit erlaubt es, in Echtzeit die Anzahl der zu dieser
Einheit gehörenden
Menschen, sowie deren Durchquerungsrichtung gemäß einer durch 14 genauer
erläuterten
Regel zu bestimmen.
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Der
Arbeitsschritt 1003 initialisiert den mit einem Paar der
zu analysierenden Zellen verknüpften Index
m mit dem Wert 1 und initialisiert den Inhalt der Einheit mit 0,
was bedeutet, dass die Einheit kein einziges Paar enthält.
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Der
Text 1005 verifiziert, dass sich das betrachtete Paar in
dem Zustand GÜLTIG
befindet.
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Die
Verzweigung 1005/0 ist wirksam, wenn der Test 1005 FALSCH
ist.
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Der
Arbeitsschritt 1006 reinitialisiert den Inhalt der Einheit
mit dem Wert 0, was bedeutet, dass die Einheit kein einziges Paar
enthält.
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Die
Verzweigung 1005/1 ist wirksam, wenn der Test 1005 WAHR
ist.
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Der
Arbeitsschritt 1007 bezieht das betrachtete Paar in die
Einheit mit ein.
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Der
Test 1009 verifiziert, dass eine Zeitspanne existiert,
während
der sich ein oder mehrere Menschen in dem Sichtfeld des betrachteten
Paars und des folgenden Paars aufhalten.
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Die
Verzweigung 1009/0 ist wirksam, wenn der Test 1009 FALSCH
ist; in diesem Fall ist die Einheit vollständig und sie kann analysiert
werden um die Anzahl der Menschen zu zählen.
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Der
Arbeitsschritt 1011 verwendet die in 14 dargestellte
Tabelle, um die Einheit zu analysieren und in Echtzeit die Anzahl
der Menschen und ihre Durchquerungsrichtung zu bestimmen. Der Arbeitsschritt 1013 aktualisiert
die charakteristischen Informationen des Paars und der Zellen, die
in der Einheit enthalten sind, und reinitialisiert anschließend den
Inhalt der Einheit mit 0. Der Zustand dieser Paare und der Speicherzustand
dieser Zellen werden in den Zustand UNGÜLTIG zurück versetzt.
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Die
Verzweigung 1009/1 ist wirksam, wenn der Test 1009 WAHR
ist; in diesem Fall kann das folgende Paar in die Einheit einbezogen
werden.
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Der
Arbeitsschritt 1015 erhöht
den mit einem Paar verknüpften
Index m.
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Der
Test 1017 verifiziert, dass der neue Index m kleiner oder
gleich der Gesamtzahl der Paare ist.
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Die
Verzweigung 1017/1 ist wirksam, wenn der Test 1017 WAHR
ist; in diesem Fall wurden noch nicht alle Paare analysiert und
man kehrt zum Test 1005 zurück.
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Die
Verzweigung 1017/0 ist wirksam, wenn der Test 1017 FALSCH
ist; in diesem Fall wurden alle Paare analysiert.
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14 zeigt
die Tabelle zur Analyse der charakteristischen Zahlen der Einheit,
die während
des Arbeitsschritts 1000 erzeugt wurden. Die Tabelle besitzt
so viele Spalten und Zeilen wie es Zellen in dem System gibt. Die
Tabelle definiert die Anzahl der einer Einheit zugeordneten Menschen,
sowie ihre Durchquerungsrichtung in Abhängigkeit von charakteristischen
Zahlen der Einheit. Die Ziffern der Spalten entsprechen den durch
die Zahl X vorgegebenen möglichen
Werten und die Ziffern der Zeilen entsprechen den durch die Zahl
Y vorgegebenen möglichen
Werten. Die leeren Felder der Tabelle entsprechen unmöglichen
Situationen; die anderen Felder der Tabelle weisen entweder einen
Buchstaben oder wenigstens eine mit Vorzeichen versehene ganze Zahl
auf, deren Betrag die Anzahl der gezählten Menschen repräsentiert
und deren Vorzeichen der ursprünglichen Durchquerung
der Reihe 1 entspricht, wenn es positiv ist und der ursprünglichen Überquerung
der Reihe 2, wenn es negativ ist.
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Die
Buchstaben A, B und C der Tabelle entsprechen besonderen Fällen, bei
denen die Zählung der
Menschen von zusätzlichen
Informationen abhängig
ist.
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Der
Buchstabe A wird durch (+1) ersetzt, wenn der Mittelwert des die
Signatur POSITIV besitzenden Paars größer als der Mittelwert des
die Signatur NEGATIV besitzenden Paars ist.
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Der
Buchstabe A muss durch (–1)
ersetzt werden, wenn der Mittelwert des die Signatur POSITIV besitzenden
Paars kleiner als der Mittelwert des die Signatur NEGATIV besitzenden
Paars ist.
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Der
Buchstabe B muss durch die Anordnung (+1) & (–1) ersetzt werden, wenn das,
die Signatur POSITIV besitzende Paar vor oder nach den anderen Paaren
in die Einheit einbezogen wurde, und durch (–2) in den anderen Fällen.
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Der
Buchstabe C muss durch die Anordnung (+1) & (–1) ersetzt werden, wenn das,
die Signatur NEGATIV besitzende Paar vor oder nach den anderen Paaren
in die Einheit einbezogen wurde, und durch (+2) in den anderen Fällen.