[go: up one dir, main page]

DE60108354T2 - 2H-1-Benzopyranderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren pharmazeutische Zusammensetzungen - Google Patents

2H-1-Benzopyranderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren pharmazeutische Zusammensetzungen Download PDF

Info

Publication number
DE60108354T2
DE60108354T2 DE60108354T DE60108354T DE60108354T2 DE 60108354 T2 DE60108354 T2 DE 60108354T2 DE 60108354 T DE60108354 T DE 60108354T DE 60108354 T DE60108354 T DE 60108354T DE 60108354 T2 DE60108354 T2 DE 60108354T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phenyl
preparation
hydrogen
piperidinyl
ethoxy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60108354T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60108354D1 (de
Inventor
Maurizio Delcanale
Gabriele Amari
Elisabetta Armani
Maurizio Civelli
Elisabetta Galbiati
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chiesi Farmaceutici SpA
Original Assignee
Chiesi Farmaceutici SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chiesi Farmaceutici SpA filed Critical Chiesi Farmaceutici SpA
Publication of DE60108354D1 publication Critical patent/DE60108354D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60108354T2 publication Critical patent/DE60108354T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/58Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P5/00Drugs for disorders of the endocrine system
    • A61P5/24Drugs for disorders of the endocrine system of the sex hormones
    • A61P5/32Antioestrogens

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Diabetes (AREA)
  • Endocrinology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf 2H-1-Benzopyranderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren pharmazeutische Zusammensetzungen.
  • Konkreter bezieht sich die Erfindung auf 2H-1-Benzopyranderivate der allgemeinen Formel:
    Figure 00010001
    worin:
    R1 und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom einen Piperidin- oder einen Pyrrolidinring bilden,
    Y Wasserstoff oder eine C1-C4-Alkanoyl- oder eine Pivaloylgruppe ist,
    Z OR4 ist, wobei R4 H oder C1-C4-Alkyl ist,
    X und X1 Wasserstoff sind oder eines Wasserstoff ist und das andere Halogen oder eine OR3-Gruppe ist, wobei R3 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkanoyl, Pivaloyl oder Benzoyl ist.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen können auch in der Form von Salzen vorliegen. Die basische Gruppen-tragenden Verbindungen können in der Form von Additionssalzen organischer oder anorganischer Säuren vorliegen.
  • Die saure Gruppen-tragenden Verbindungen können in der Form von Additionssalzen mit Alkali- oder Erdalkalimetallen oder organischen Aminen vorliegen.
  • X und X1 sind Wasserstoff oder eines ist Wasserstoff und das andere ist Halogen oder eine OR3-Gruppe wie oben beschrieben in para-Position.
  • Besonders bevorzugt sind auch die folgenden Verbindungen:
    3-Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychrom-3-enhydrochlorid;
    3-(4-Methoxyphenyl)-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid; und
    3-Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)Phenyl)-5-methoxy-7-pivaloyloxychrom-3-enhydrochlorid.
  • Die Verbindungen der Formel I gehören zur Klasse der selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren ("Selective Estrogen Receptor Modulators"; SERMs), die an den Östrogenrezeptor binden und mit diesem wechselwirken, die jedoch in bestimmten Geweben, z.B. einem Knochen, als Östrogenagonisten und in anderen Geweben, insbesondere in der Brust und im Uterus, als Östrogenantagonisten fungieren.
  • Die SERMs behalten die nützlichen Effekte von Östrogen ohne einige seiner Nebenwirkungen bei.
  • STAND DER TECHNIK
  • In der PCT-Anmeldung WO 94/20098 im Namen von Zymogenetics sind 3,4-Diaryl-2H-1-benzopyrane zur Verwendung bei einer Verringerung des Knochenschwunds, und insbesondere des Knochenschwunds im Zusammenhang mit Osteoporose, offenbart worden.
  • Eine besonders bevorzugte Verbindung zur Verwendung in der Erfindung von Zymogenetics ist das 1-Enantiomer von Centchroman, das später von Novo Nordisk als Levormeloxifen für die Behandlung von Osteoporose entwickelt worden ist.
  • Levormeloxifen wird im Folgenden als Referenzverbindung verwendet.
  • Substituierte Benzopyran- und Thiobenzopyranderivate mit einer potentiellen antiöstrogenen Aktivität sind später in den beiden PCT-Anmeldungen WO 98/25916 und WO 99/65893 im Namen von C&C Research Laboratories offenbart worden.
  • Die US-PS 5 985 306 offenbart die (+)-Enantiomere von cis-3,4-Chromanderivaten der Formel:
    Figure 00020001
    worin:
    R2 Phenyl ist, das optional unter anderem mit Hydroxy- oder Alkoxygruppen substituiert ist, und
    R3 unter anderem Phenyl ist, das mit einer -X-(CH2)n-Y-Gruppe substituiert ist, worin X ein Sauerstoffatom darstellen kann, n 2 sein kann und Y Piperidinyl sein kann.
  • Diese Verbindungen sind in der Prävention oder Behandlung von Erkrankungen oder Syndromen, die in Verbindung zu Östrogen stehen, nützlich.
  • Die Verbindungen der Erfindung unterscheiden sich in ihrer chemischen Struktur von den Benzopyranen des Stands der Technik hinsichtlich:
    • • des Vorliegens einer Doppelbindung zwischen den Atomen in Position 3–4; und
    • • der Gegenwart einer Hydroxygruppe in Position 5.
  • Diese Unterschiede in der Benzopyran-Struktur haben sich als von fundamentaler Bedeutung für die pharmakologische Aktivität der erfindungsgemäßen Verbindungen erwiesen.
  • J. Med. Chem. 1997, 40, 146–167, berichtet von einer Struktur-Wirkungs-Beziehungsstudie anhand einer Reihe von 2-Arylbenzothiophenderivaten von Raloxifen und offenbart unter anderem die folgende Verbindung
    Figure 00030001
    die sich von Raloxifen dahingehend unterscheidet, dass sie eine zusätzliche OH-Gruppe in Position 4 des Benzothiophenrings trägt. Die Autoren lehren, dass "die Konformation des ER-Ligand-Komplexes von der Natur des wechselwirkenden Liganden abhängt und dass eine unterschiedliche, durch einen speziellen Liganden induzierte Konformation in unterschiedlicher Weise beeinflusst, welche Gene transkriptionell aktiviert werden". Daher "muss das Agonist/Antagonist-Profil für jeden ER-Modulator für jedes in Frage stehende Zielgewebe bestimmt werden".
  • Ein nicht-steroides Benzothiophenderivat Raloxifen, das gewebespezifische Östrogenagonist- und -antagonistwirkungen aufweist, ist für die klinische Verwendung in den Vereinigten Staaten und einigen europäischen Ländern zugelassen worden.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind in günstiger Weise auch mit Raloxifen zu vergleichen.
  • Andere synthetische Verbindungen mit diesem möglichen Aktivitätsspektrum, einschließlich Triphenylethylen und Dihydronaphthalin, sind als SERMs beschrieben worden. Jedoch hat sich die Entwicklung von vielen dieser Verbindungen als Arzneimittel aufgrund ihrer exzessiven Stimulation von Uterusgewebe als problematisch herausgestellt.
  • Die neuen SERMs zeigen signifikante günstige Wirkungen auf Knochen und Lipidspiegel im Serum und antagonistische Wirkungen, die im Zusammenhang mit einem niedrigen Grad an intrinsischer Östrogenität bei reproduktiven Gewebe stehen.
  • Aufgrund ihrer gewebespezifischen Östrogenagonist- und -antagonisteigenschaften können die erfindungsgemäßen Verbindungen in der Therapie insbesondere für die Prävention und Behandlung von postmenopausalen Pathologien, insbesondere von Osteoporose, koronarer Herzkrankheit und östrogenabhängigem Krebs bei Menschen, verwendet werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird auch ein Verfahren für die Herstellung einer Verbindung der Formel (I)
    Figure 00040001
    worin:
    R1 und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom einen Piperidin- oder einen Pyrrolidinring bilden,
    Y Wasserstoff oder eine C1-C4-Alkanoyl- oder eine Pivaloylgruppe ist,
    Z OR4 ist, wobei R4 H oder C1-C4-Alkyl ist,
    X und X1 Wasserstoff sind oder eines Wasserstoff ist und das andere Halogen oder eine OR3-Gruppe ist, wobei R3 H, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkanoyl, Pivaloyl oder Benzoyl ist,
    zur Verfügung gestellt.
  • Verbindungen der Formel (I) können gemäß Schema (I) erhalten werden, indem 1,3,5-Trihydroxybenzol mit einem substituierten Phenylacetonitril in einem mit gasförmigem HCl gesättigten, aprotischen Lösungsmittel umgesetzt wird, wodurch die Ketimine der Formel (II) erhalten werden, die in siedendem Wasser unter Erhalt der entsprechenden Ketone der Formel (III) hydrolysiert werden können, die mittels N,N-Dimethylformamiddimethylacetal und Bortrifluorid-Diethyletherat in Dimethylformamid (DMF) cyclisiert werden können, was die Verbindungen der Formel (IV) ergibt.
  • Die Verbindungen der Formel (IV) können in der 7-Stellung, beispielsweise mittels eines geeigneten Anhydrids mit oder ohne Lösungsmittel, bei einer Temperatur von 0°C bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels oder des reinen Anhydrids oder mittels eines geeigneten Halogenids in einem aprotischen Lösungsmittel und in Gegenwart einer Base geschützt werden, wodurch ein Ester der Formel (V) erhalten wird, der stabil sein muss, wenn er einer Grignard-Reaktion unterworfen wird.
  • Die so erhaltenen Verbindungen der Formel (V) können in Gegenwart eines geeigneten Katalysators unter Erhalt der Verbindungen der Formel (VI) hydriert werden.
  • Die Zugabe von Grignard-Reagentien der Formel (VII), erhalten aus 4-(t-Aminoalkyloxy)-1-brombenzol und Mg in einem aprotischen Lösungsmittel, zu den Ketonen der Formel (VI) bei einer Temperatur von –70°C bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels führt zu dem Alkohol (VIII), der beispielsweise in einer ethanolischen Lösung von konz. HCl dehydratisiert werden kann, wodurch die Verbindungen der Formel (IX) erhalten werden.
  • Die Verbindungen der Formel (IX) können durch ein Alkyl- oder Acylhalogenid in einem geeigneten Lösungsmittel und in Gegenwart einer Base alkyliert oder acyliert werden, oder sie können durch ein Acylanhydrid bei hoher Temperatur und ohne ein Lösungsmittel acyliert werden, was die Verbindungen der Formel (X) ergibt, worin Y (das von R4 verschieden ist) die Schutzgruppe ist, die unter denjenigen ausgewählt ist, die gegenüber einer Grignard-Reaktion stabil sind. Die Verbindungen der Formel (IX) können beispielsweise mit konz. HCl oder konz. HBr bei hohen Temperaturen oder, wenn Y=Acyl, mit K2CO3 in wässrigem Methanol bei Raumtemperatur entschützt werden, was die entsprechenden freien Phenole der Formel (XI) ergibt, die beispielsweise durch ein Alkylhalogenid in einem geeigneten Lösungsmittel und in Gegenwart einer Base alkyliert werden können oder die beispielsweise durch ein Acylhalogenid in einem geeigneten Lösungsmittel und in Gegenwart einer Base oder mit einem Acylanhydrid mit oder ohne ein Lösungsmittel acyliert werden können, was die Verbindungen der Formel (X) ergibt, worin Y R4, jedoch nicht H ist.
  • Die bevorzugte Schutzgruppe ist Pivaloyl-(2,2-dimethylpropanoyl).
  • Schema 1
    Figure 00050001
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung weiter.
  • Beispiel 1 Herstellung von 2,4,6-Trihydroxyphenylbenzylketimin-hydrochlorid
    Figure 00060001
  • Eine auf 5°C gekühlte Lösung von Phloroglucinol (60 g) in Diethylether (400 ml) wurde zu einer Lösung von Phenylacetonitril (50,1 g) und Bortrifluorid-Diethyletherat (4,7 ml) in HCl/EtOAc ≅ 5M (800 ml), hergestellt durch Einperlen von HCl-Gas in gekühltes Ethylacetat, gegeben.
  • Die Lösung wurde 3 Tage lang bei 5°C gelagert. Der kristalline gelbe Niederschlag wurde abfiltriert, mit Diethylether (50 ml) gewaschen und ohne weitere Reinigung verwendet.
    95 g Produkt wurden erhalten (Ausbeute = 80%)
    DC: Chloroform/Methanol = 90/10, Rf = 0,7
  • Beispiel 2 Herstellung von 2,4,6-Trihydroxyphenylbenzylketon
    Figure 00060002
  • 2,4,6-Trihydroxyphenylbenzylketimin-hydrochlorid (95 g) wurde in Wasser (≌2000 ml) suspendiert und unter Rühren 1 Stunde lang auf 90°C erwärmt.
  • Nach dem Abkühlen wurde ein kristallines Produkt erhalten. Der Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser (200 ml) gewaschen und unter Vakuum bei 60°C getrocknet.
    70 g Produkt wurden erhalten (Ausbeute 85%)
    DC: Chloroform/Methanol = 90/10, Rf = 0,8
  • Beispiel 3 Herstellung von 5,7-Dihydroxyisoflavon
    Figure 00060003
  • Eine Lösung von Bortrifluorid-Diethyletherat (228 ml) und N,N-Dimethylformamiddimethylacetal (84 g) in N,N-Dimethylformamid (715 ml) wurde zu einer Lösung der Verbindung aus Beispiel 2 (55 g) in N,N-Dimethylformamid (1400 ml) gegeben, die auf 50°C erwärmt worden war. Das Gemisch wurde 60 Minuten lang auf 95°C erhitzt.
  • Die dunkelorange Lösung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, in kaltes Wasser (10 l) gegossen, und man ließ sie über Nacht ohne Rühren stehen.
  • Der rosafarbene Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser (1 l) gewaschen und unter Vakuum bei 70°C getrocknet.
    40,3 g Produkt wurden erhalten (Ausbeute 70,4%)
    DC: Hexan/Ethylacetat = 70/30, Rf = 0,55
  • Beispiel 4 Herstellung von 7-Pivaloyloxy-5-hydroxyisoflavon
    Figure 00070001
  • Die Verbindung aus Beispiel 3 (10 g) und Pivalinsäureanhydrid (50 ml) wurden unter Rühren mit einem Magnetrührer in einem geschlossenen Kolben 4 h lang auf 120°C erwärmt. Die rote, dichte Lösung wurde über Nacht ohne Rühren bei Raumtemperatur gehalten.
  • Der Niederschlag wurde abfiltriert, mit Petrolether gewaschen und unter Vakuum bei 45°C getrocknet.
  • 8,9 g eines rosafarbenen Feststoffs wurden erhalten. (Ausbeute 65%)
    DC: Methylenchlorid/Methanol = 95/5, Rf = 0,8
  • Beispiel 5 Herstellung von 3 Phenyl-5-hydroxy-7-pivaloyloxychroman-4-on
    Figure 00070002
  • Eine Lösung der Verbindung aus Beispiel 4 (8,7 g) in Aceton (300 ml) wurde mit 5% Pd/C (9 g, Wassergehalt = 50%) versetzt und bei 40 psi in einer Parr-Apparatur 2,5 h lang hydriert. Der Katalysator wurde an einem Celite-Bett abfiltriert und das Filtrat zur Trockene eingedampft. Der ölige Rückstand wurde in Diethylether gelöst, getrocknet (Na2SO4) und wieder eingedampft. 8 g orangefarbenes Öl wurden erhalten (Ausbeute 90%).
  • Es wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
    DC: Petrolether/EtOAc = 95/5, Rf = 0,5
  • Beispiel 6 Herstellung von 4-(2-(N-Piperidinyl)ethoxy)-1-brombenzol
    Figure 00080001
  • Eine Lösung von Bromphenol (10 g) in Dimethylformamid (160 ml) wurde mit K2CO3 (20,7 g) versetzt und unter Rühren 10 Minuten lang auf 100°C erwärmt. Über einen Zeitraum von 10 min wurde N-(2-Chlorethyl)piperidin-hydrochlorid (9,6 g) zugesetzt. Das Gemisch wurde erwärmt und 2 h lang gerührt, dann auf Raumtemperatur abgekühlt, in Wasser (300 ml) gegossen und mit Ethylacetat (300 ml) extrahiert. Die organische Phase wurde mit 3% HCl (2 × 200 ml) extrahiert. Nach Alkalischmachen wurde die wässrige Phase mit Ethylacetat (300 ml) extrahiert. Eindampfen des Lösungsmittels ergab 13 g Produkt als ein orangefarbenes Öl.
    DC: Methylenchlorid/Methanol/Essigsäure = 70/20/10, Rf = 0,7
  • Beispiel 7 Herstellung von 4-(2-(N-Piperidinyl)ethoxy)phenylmagnesiumbromid
    Figure 00080002
  • Magnesium (2,1 g) wurde in einen 500 ml-Vierhalskolben, der mit einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Magnetrührer ausgestattet war, unter einer N2-Atmosphäre eingegeben.
  • 5 ml einer Lösung der Verbindung aus Beispiel 6 (11,8 g) in frisch destilliertem Tetrahydrofuran (THF) (50 ml) wurden zugesetzt, und das Gemisch wurde daraufhin zum Refluxieren erhitzt.
  • Die verbleibende Lösung wurde in das siedende Reaktionsgemisch über einen Zeitraum von 40 min zugetropft. Man ließ das Gemisch Raumtemperatur erreichen, und die trübe, graue Lösung wurde dann in der folgenden Stufe verwendet.
  • Beispiel 8 Herstellung von 3 Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-4,5-dihydroxy-7-pivaloyloxychroman-hydrochlorid
    Figure 00080003
  • Die in der vorherigen Stufe erhaltene Grignard-Lösung wurde schnell unter Rühren zu einer Lösung der Verbindung aus Beispiel 5 (2,6 g) in trockenem THF (20 ml) gegeben. Die Temperatur stieg auf 40°C. Nach 1,5-stündigem Rühren wurde Wasser (10 ml) zugegeben und das Gemisch unter Vakuum zur Trockene eingedampft. Das Rohprodukt wurde in Ethylacetat (300 ml) gelöst und das unlösliche Material abfiltriert. Die organische Lösung wurde mit 0,25N HCl (200 ml) gewaschen (das Hydrochloridsalz des Produkts ist in Ethylacetat besser löslich als in Wasser) und auf ein geringes Volumen eingeengt, bis eine Präzipitation auftrat. Nach einer Ultraschallbehandlung wurde der Feststoff abfiltriert und an Luft getrocknet.
    1,6 g Produkt wurden als ein weißes Pulver erhalten. (Ausbeute 36%).
    DC: Methylenchlorid/Methanol = 90/10, Rf = 0,3
    Smp.: 220–221 °C
    NMR: stimmt überein.
  • Beispiel 9 Herstellung von 3 Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00090001
  • Die Verbindung aus Beispiel 8 (0,71 g) wurde in siedendem Ethanol (40 ml) gelöst. Die Lösung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und mit 37%iger HCl (0,2 ml) versetzt. Nach 2 h bei Raumtemperatur wurde die Lösung zur vollständigen Trockenheit eingedampft, und der feste Schaum wurde aus Aceton kristallisiert. Der erhaltene weiße Feststoff wurde abfiltriert, mit Aceton gewaschen und unter Vakuum bei 35°C getrocknet.
    550 mg wurden erhalten (Ausbeute 80%).
    Smp.: 229–230°C
    DC: Methylenchlorid/Methanol/Triethylamin = 95/5/1, Rf = 0,3
    NMR: stimmt überein.
  • Beispiel 10 Herstellung von 3 Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5,7-dihydroxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00100001
  • 370 mg der Verbindung aus Beispiel 9 wurden in heißem THF (20 ml) gelöst, daraufhin wurden 130 mg LiAlH4 zugesetzt, und das Gemisch wurde 30 min lang gerührt.
  • Wasser (170 mg) wurde vorsichtig zugegeben, der graue Feststoff wurde abfiltriert und die Lösung mit HCl/EtOAc angesäuert. Das Gemisch wurde eingedampft, der Rückstand in EtOH (2 ml) gelöst und ultraschallbehandelt.
  • Es fiel ein weißer Feststoff aus. Dieser wurde abfiltriert, mit Et2O gewaschen und unter Vakuum bei 50°C getrocknet.
    210 mg der Verbindung wurden erhalten.
    Smp.: 248–251°C (Zers.)
    DC: Methylenchlorid/Methanol/Triethylamin = 95/5/1, Rf = 0,25
    NMR: stimmt überein.
  • Beispiel 11 Herstellung von 4',7-Dipivaloyloxy-5-hydroxyisoflavon
    Figure 00100002
  • Genistein (10 g) und Pivalinsäureanhydrid (75 ml), im Handel erhältlich oder durch bekannte Methoden hergestellt, wurden 22 h lang auf 110°C erwärmt, die braune Lösung wurde daraufhin abgekühlt und über Nacht bei Raumtemperatur belassen.
  • Eine geringe Menge Feststoff wurde gebildet; Petrolether (150 ml) wurde dem Gemisch zugegeben, der reichlich vorhandene Feststoff wurde dann abfiltriert, mit Petrolether gewaschen und bei 45°C unter Vakuum getrocknet.
    11,6 g der Titelverbindung wurden erhalten.
    DC: Petrolether/EtOAc = 85/15, Rf = 0,5
  • Beispiel 12 Herstellung von 3-(4-Pivaloyloxyphenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychroman-4-on
    Figure 00110001
  • Die Verbindung aus Beispiel 11 (10 g) wurde in Aceton (750 ml) gelöst und unter Verwendung von 5% Pd/C (10 g; 50% H2O-Gehalt) als Katalysator bei 40 psi hydriert.
  • Nach 3 h wurde der Katalysator abfiltriert und die Lösung unter Erhalt eines Öls eingedampft, das aus Petrolether (150 ml) kristallisiert wurde.
    8,7 g der Titelverbindung wurden erhalten.
    DC: Petrolether/EtOAc = 85/15, Rf = 0,5
  • Beispiel 13 Herstellung von 3-(4-Pivaloyloxyphenyl)-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyt)-4,5-dihydroxy-7-pivaloyloxychroman-hydrochlorid
    Figure 00110002
  • Die Titelverbindung wurde auf dieselbe wie in Beispiel 8 beschriebene Vorgehensweise erhalten, wobei die Verbindung aus Beispiel 12 anstelle der Verbindung aus Beispiel 5 verwendet wurde.
    DC: Chloroform/Methanol/30% NH4OH = 95/5/01, Rf = 0,35
  • Beispiel 14 Herstellung von 3-(4-Pivaloyloxyphenyl)-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00120001
  • Die Titelverbindung wurde auf dieselbe wie in Beispiel 9 beschrieben Vorgehensweise erhalten, wobei 3-(4-Pivaloyloxyphenyl)-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-4,5-dihydroxy-7-pivaloyloxychroman-hydrochlorid anstelle der Verbindung aus Beispiel 8 verwendet wurde.
    DC: Chloroform/Methanol/30% NH4OH = 95/5/01, Rf = 0,4
    Smp.: 243–245°C (Zers.)
  • Beispiel 15 Herstellung von 3-(4-Pivaloyloxyphenyl)-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-isopropoxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00120002
  • Die Verbindung aus Beispiel 14 (210 mg) wurde in DMF (4 ml) gelöst, daraufhin wurden K2CO3 (300 mg) und 2-Iodpropan (200 mg) zugegeben, und das Gemisch wurde 2 h lang bei Raumtemperatur gerührt.
  • H2O (5 ml) wurde zugegeben, das präzipitierte Produkt wurde abfiltriert, mit H2O gewaschen und durch Flashchromatographie über Silicagel (Eluent: Methylenchlorid/Methanol = 95/5, Rf = 0,7) gereinigt.
  • Das erhaltene Produkt wurde in Aceton (2 ml) gelöst und mit einem geringen Überschuss an HCl in EtOAc versetzt, so dass das kristalline Hydrochloridsalz erhalten wurde.
    7 mg der Titelverbindung wurden erhalten.
    Smp.: 237–239°C
    NMR: stimmt überein
  • Beispiel 16 Herstellung von 4'-Methoxy-7-pivaloyloxy-5-hydroxyisoflavon
    Figure 00130001
  • Biochanin A (20 g), im Handel erhältlich oder durch bekannte Methoden hergestellt, wurde in Pivalinsäureanhydrid (100 ml) suspendiert, und das Gemisch wurde unter Rühren 4 h lang auf 120°C erhitzt.
  • Die braune Lösung wurde über Nacht bei Raumtemperatur belassen; das präzipitierte Produkt wurde abfiltriert, mit Petrolether gewaschen und bei 70°C unter Vakuum getrocknet. 19,6 g der Titelverbindung wurden erhalten.
    DC: Methylenchlorid/Methanol = 95/5, Rf = 0,8
  • Beispiel 17 Herstellung von 3-(4-Methoxyphenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychroman-4-on
    Figure 00130002
  • Die Titelverbindung wurde mit derselben wie in Beispiel 5 beschriebenen Vorgehensweise erhalten, wobei 4-Methoxy-7-pivaloyloxy-5-hydroxyisoflavon anstelle der Verbindung aus Beispiel 4 verwendet wurde.
    DC: Petrolether/EtOAc = 95/5, Rf = 0,5
  • Beispiel 18 Herstellung von 3-(4-Methoxyphenyl)-4-(4-(2-N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-4,5-dihydroxy-7-pivaloyloxychroman-hydrochlorid
    Figure 00130003
  • Die Titelverbindung wurde nach derselben wie in Beispiel 8 beschriebenen Vorgehensweise erhalten, wobei 3-(4-Methoxyphenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychroman-4-on anstelle der Verbindung aus Beispiel 5 verwendet wurde.
    DC: Chloroform/Methanol/30% NH4OH = 95/5/0,1, Rf = 0,3
  • Beispiel 19 Herstellung von 3-(4-Methoxyphenyl)-4-(4-(2-N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00140001
  • Die Titelverbindung wurde nach derselben wie in Beispiel 9 beschriebenen Vorgehensweise erhalten, wobei 3-(4-Methoxyphenyl)-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-4,5-dihydroxy-7-pivaloyloxychroman-hydrochlorid anstelle der Verbindung aus Beispiel 8 verwendet wurde.
    DC: Chloroform/Methanol/30% NH4OH = 95/5/0,1, Rf = 0,35
    Smp.: 214–216°C (Zers.)
    NMR: stimmt überein
  • Beispiel 20 Herstellung von 3-(4-Methoxyphenyl)-4-(4-(2-N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5,7-dihydroxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00140002
  • Die Titelverbindung wurde nach derselben wie in Beispiel 10 beschriebenen Vorgehensweise erhalten, wobei die Verbindung aus Beispiel 19 anstelle der Verbindung aus Beispiel 9 verwendet wurde.
    DC: Chloroform/Methanol/30% NH4OH = 95/5/1, Rf = 0,3
    Smp.: 198–200°C (Zers.)
  • Beispiel 21 Herstellung von 3 Phenyl-5-hydroxy-7-methoxychroman-4-on
    Figure 00150001
  • Die Titelverbindung wurde nach derselben wie in Beispiel 5 beschriebenen Vorgehensweise erhalten, wobei 5-Hydroxy-7-methoxyisoflavon anstelle der Verbindung aus Beispiel 4 verwendet wurde.
  • Beispiel 22 Herstellung von 3 Phenyl-4-(4-(2-N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-4,5-dihydroxy-7-methoxychroman-hydrochlorid
    Figure 00150002
  • Die Titelverbindung wurde nach derselben wie in Beispiel 8 beschriebenen Vorgehensweise hergestellt, wobei 3-Phenyl-5-hydroxy-7-methoxychroman-4-on anstelle der Verbindung aus Beispiel 5 verwendet wurde.
    DC: Methylenchlorid/Methanol = 90/10, Rf = 0,25
  • Beispiel 23 Herstellung von 3 Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-hydroxy-7-methoxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00150003
  • Die Titelverbindung wurde nach derselben wie in Beispiel 9 beschriebenen Vorgehensweise erhalten, wobei die Verbindung aus Beispiel 22 anstelle der Verbindung aus Beispiel 8 verwendet wurde.
    DC: Methylenchlorid/Methanol/30% NH4OH = 95/5/1, Rf = 0,3
    Smp.: 253–256°C (Zers.)
    NMR: stimmt überein
  • Beispiel 24 Herstellung von 3 Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-methoxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00160001
  • Die Verbindung aus Beispiel 9 (550 mg) wurde in DMF (30 ml) gelöst, nachfolgend wurde eine Lösung von K2CO3 (400 mg) in H2O (3,5 ml) und eine Lösung von CH3I (0,9 ml) in DMF (9,5 ml) zugesetzt, das Gemisch wurde 5 h lang gerührt, mit H2O (200 ml) gequencht und mit EtOAc (200 ml) extrahiert. Die organische Phase wurde mit Kochsalzlösung (2 × 200 ml) gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und unter Vakuum eingedampft. Das gelbe Öl wurde durch Flashchromatographie über Silicagel (Eluent: CH2Cl2/MeOH/NEt3 = 95/5/0,1, Rf = 0,4) gereinigt. Das erhaltene Produkt wurde in sein Hydrochloridsalz durch Zugabe von HCl/EtOAc zu einer Lösung der freien Base in EtOAc überführt. 190 mg weißer, amorpher Feststoff wurden erhalten.
    DC: Methylenchlorid/Methanol/NEt3 = 95/5/0,1, Rf = 0,4
    NMR: stimmt überein
  • Beispiel 25 Herstellung von 3-(4-Fluorphenyl)-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00160002
  • Die Titelverbindung wurde den in den Beispielen 1 bis 9 beschriebenen Vorgehensweisen folgend erhalten, wobei das Ausgangsmaterial 4-Fluorphenylacetonitril anstelle von Phenylacetonitril in Beispiel 1 war.
    DC: Methylenchlorid/Methanol/30% NH4OH = 95/5/1, Rf = 0,3
    Smp.: 198–200°C (Zers.)
    NMR: stimmt überein
  • Beispiel 26 Herstellung von 3 Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5,7-diacetyloxychrom-3-en-hydrochlorid
    Figure 00170001
  • Die Verbindung aus Beispiel 10 (210 mg, hergestellt wie in Beispiel 10) wurde in Essigsäureanhydrid (2 g) bei 130°C gelöst und 30 min lang gerührt. Die Lösung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, mit Eis (2 g) versetzt, mit Wasser (50 ml) verdünnt, mit wässrigem K2CO3 behandelt und mit EtOAc (50 ml) extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert, mit einem leichten Überschuss an HCl/EtOAc angesäuert und zur Trockene eingedampft. Das so erhaltene gelbe Öl wurde aus Aceton/Et2O kristallisiert, was 100 mg der Titelverbindung als ein hellgelbes Pulver ergab.
    DC: Methylenchlorid/Methanol/NEt3 = 95/5/0,1, Rf = 0,55
    Smp.: 154–156°C (Zers.)
    NMR: stimmt überein
  • Im Hinblick auf ihre therapeutische Verwendung können die erfindungsgemäßen Verbindungen mit den üblichen pharmazeutisch annehmbaren Exzipientien für die Herstellung pharmazeutischer Zusammensetzungen für parenterale, orale, nasale, rektale, subdermale oder transdermale Verabreichung gemäß herkömmlicher Methoden kombiniert werden.
  • Ein Fachmann auf diesem Gebiet kann die Verbindungen in geeigneter Weise und gemäß akzeptierter Praktiken, z.B. die in Remington's Pharmaceutical Sciences, Gennaro (Hrsg.), Mack Publishing Co., Easton, PA, 1990, offenbarten, formulieren.

Claims (5)

  1. 2H-1-Benzopyranderivate der Formel (I)
    Figure 00180001
    wobei: R1 und R2, zusammen mit dem Stickstoffatom, einen Piperidin- oder einen Pyrrolidinring bilden, Y Wasserstoff oder eine C1-C4-Alkanoyl- oder eine Pivaloylgruppe ist, Z OR4 ist, wobei R4 H oder C1-C4-Alkyl ist, X und X1 Wasserstoff sind oder eines Wasserstoff ist und das andere Halogen oder eine OR3-Gruppe, wobei R3 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkanoyl, Pivaloyl oder Benzoyl ist, ist und pharmazeutisch annehmbare Salze.
  2. 2H-1-Benzopyranderivate nach Anspruch 1, wobei X und X1 Wasserstoff sind oder eines Wasserstoff ist und das andere Halogen oder eine OR3-Gruppe in der para-Position, wobei R3 wie in Anspruch 1 definiert ist, ist.
  3. Eine der folgenden Verbindungen: 3-Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid; 3-(4-Methoxyphenyl)-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-hydroxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid; 3-Phenyl-4-(4-(2-(N-piperidinyl)ethoxy)phenyl)-5-methoxy-7-pivaloyloxychrom-3-en-hydrochlorid.
  4. Pharmazeutische Zusammensetzungen, die als den aktiven Bestandteil wenigstens eine Verbindung wie in den Ansprüchen 1–3 beansprucht zusammen mit pharmazeutisch annehmbaren Exzipientien enthalten.
  5. Verwendung der Verbindungen nach Ansprüchen 1–3 zur Herstellung eines Medikaments, verwendbar bei der Prävention und Behandlung einer Anzahl von nach der Menopause auftretenden Pathologien, insbesondere Osteoporose, koronarer Herzkrankheit und östrogenabhängigem menschlichen Krebs.
DE60108354T 2001-01-24 2001-01-24 2H-1-Benzopyranderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren pharmazeutische Zusammensetzungen Expired - Lifetime DE60108354T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP01101521A EP1229036B1 (de) 2001-01-24 2001-01-24 2H-1-Benzopyran-Derivative, Prozesse zu ihrer Herstellung und Pharmazeutische Zusammensetzungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60108354D1 DE60108354D1 (de) 2005-02-17
DE60108354T2 true DE60108354T2 (de) 2006-01-05

Family

ID=8176283

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60108354T Expired - Lifetime DE60108354T2 (de) 2001-01-24 2001-01-24 2H-1-Benzopyranderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren pharmazeutische Zusammensetzungen

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP1229036B1 (de)
AT (1) ATE286893T1 (de)
DE (1) DE60108354T2 (de)
ES (1) ES2236056T3 (de)
ZA (1) ZA200305684B (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015047113A1 (en) 2013-09-30 2015-04-02 Polfarmex S.A. Novel substituted n, n-dimethylaminoalkyl ethers of isoflavanone oximes as η1-receptor antagonists
SG10202106024XA (en) 2016-02-15 2021-07-29 Sanofi Sa 6,7-dihydro-5h-benzo[7]annulene derivatives as estrogen receptor modulators
ES3039455T3 (en) 2016-11-17 2025-10-21 Sanofi Sa Novel substituted n-(3-fluoropropyl)-pyrrolidine compounds, processes for their preparation and therapeutic uses thereof
EP3434272A1 (de) 2017-07-25 2019-01-30 Sanofi Kombination aus palbociclib und 6-(2,4-dichlorophenyl)-5-[4-[(3s)-1-(3-fluoropropyl)pyrrolidin-3-yl]oxyphenyl]-8,9-dihydro-7h-benzo[7]annulen-2-carboxylsäure
CA3111466A1 (en) 2018-09-07 2020-03-12 Sanofi Salts of methyl 6-(2,4-dichlorophenyl)-5-[4-[(3s)-1-(3-fluoropropyl)pyrrolidin-3-yl]oxyphenyl]-8,9-dihydro-7h-benzo[7]annulene-2-carboxylate and preparation process thereof
IL293252A (en) 2019-12-09 2022-07-01 Sanofi Sa Crystalline form of a 7h-benzo[7]annulene-2-carboxylic acid derivative
TW202146007A (zh) 2020-02-27 2021-12-16 法商賽諾菲公司 包含阿培利司(alpelisib)與6-(2,4-二氯苯基)-5-[4-[(3s)-1-(3-氟丙基)吡咯啶-3-基]氧苯基]-8,9-二氫-7h-苯并[7]輪烯-2-羧酸之組合
CN117924262A (zh) * 2022-10-14 2024-04-26 中国科学院上海药物研究所 二氢苯并噻喃类衍生物及其制备方法和用途

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5280040A (en) * 1993-03-11 1994-01-18 Zymogenetics, Inc. Methods for reducing bone loss using centchroman derivatives
US5985306A (en) * 1996-10-28 1999-11-16 Novo Nordisk A/S (+)-enantiomers of cis-3,4-chroman derivatives useful in prevention or treatment of estrogen diseases or syndromes
DE69716292T2 (de) * 1996-12-13 2003-07-03 Chugai Seiyaku K.K., Tokio/Tokyo Benzopyranderivate
CA2356986A1 (en) * 1998-12-30 2000-07-06 Signal Pharmaceuticals, Inc. Compounds and methods for modulation of estrogen receptors

Also Published As

Publication number Publication date
DE60108354D1 (de) 2005-02-17
ZA200305684B (en) 2004-07-23
ES2236056T3 (es) 2005-07-16
EP1229036A1 (de) 2002-08-07
EP1229036B1 (de) 2005-01-12
ATE286893T1 (de) 2005-01-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2647907C2 (de) 2-Phenyl-3-aroylbenzothiophene und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE69910830T2 (de) Verbindungen und verfahren zur modulation von estrogen rezeptoren
DE2451932C2 (de) dl-trans-1-Hydroxy-und dl-trans-1-Alkanoyloxy-3-alkyl-6,6a,7,8,10,10a-hexahydro-9H-dibenzo[b,d]pyran-9-one, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende pharmazeutische Zubereitungen
EP1272481B1 (de) 4-fluoralkyl-2h-benzopyrane mit antiestrogener wirksamkeit
DE69208551T2 (de) Benzo(a)fluorenverbindungen
DE69008791T2 (de) Benzopyranverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zusammensetzungen.
DE69810619T2 (de) Oral aktive eisen (iii) chelatoren
CH632262A5 (de) Verfahren zur herstellung von aminochromanol-derivaten.
DE60202590T2 (de) 2h-1-benzopyran-derivate, verfahren zu ihrer herstellung und deren pharmazeutische zusammensetzungen
DE60108354T2 (de) 2H-1-Benzopyranderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren pharmazeutische Zusammensetzungen
DE2902806A1 (de) 2h-benzofuran-3-on-derivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese enthaltende pharmazeutische produkte
EP0410208B1 (de) Chromanderivate
EP0400430A2 (de) Chromanderivate
EP0415065A1 (de) Chromanderivate
CH378339A (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Phenyl-7-aminoalkoxy-chromonen
DD145104B3 (de) Verfahren zur herstellung von polyalkoxyphenylpyrrolidone
EP0000395B1 (de) 2-Piperazinotetraline, ihre Herstellung und Verwendung als Arzneimittel
DE69803894T2 (de) Heterozyclische Verbindungen, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zusammenstellungen
DE68902946T2 (de) Heteroarotinoid-derivate, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende pharmazeutische zusammenstellungen.
AT391316B (de) Neue thienyloxy-alkylamin-derivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel
DE2616484C3 (de) Basische Benzoyläther, deren Salze und quartäre Ammoniumverbindungen sowie Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel
DE68905361T2 (de) Trienische Derivate mit chromenischer Struktur, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zusammenstellungen.
DE2819896A1 (de) Chromenderivate, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende arzneimittel
DE3520104A1 (de) Naphthoxazine, ihre herstellung und verwendung
DE2909646B1 (de) N-Alkenylmoranolinderivate

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition