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DE60108625T2 - Erhöhung der produktion von harz innerhalb der spezifikationen - Google Patents

Erhöhung der produktion von harz innerhalb der spezifikationen Download PDF

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DE60108625T2
DE60108625T2 DE60108625T DE60108625T DE60108625T2 DE 60108625 T2 DE60108625 T2 DE 60108625T2 DE 60108625 T DE60108625 T DE 60108625T DE 60108625 T DE60108625 T DE 60108625T DE 60108625 T2 DE60108625 T2 DE 60108625T2
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DE
Germany
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product
granular
trim
container
resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60108625T
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English (en)
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DE60108625D1 (de
Inventor
Kim Dwight Powers
Scott Jeff LEVIN
Louis Mark NELSON
Cavetano Jose JAEN
Ray Carlos MORRIS
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Chemicals and Plastics Technology LLC
Original Assignee
Union Carbide Chemicals and Plastics Technology LLC
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Publication date
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First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=24230735&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE60108625(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Union Carbide Chemicals and Plastics Technology LLC filed Critical Union Carbide Chemicals and Plastics Technology LLC
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Publication of DE60108625T2 publication Critical patent/DE60108625T2/de
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01F25/80Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis
    • B01F25/82Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis uniting flows of material taken from different parts of a receptacle or from a set of different receptacles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01F25/823Flow collectors therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29B7/30Mixing; Kneading continuous, with mechanical mixing or kneading devices
    • B29B7/58Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
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    • B29B7/603Component parts, details or accessories; Auxiliary operations for feeding, e.g. end guides for the incoming material in measured doses, e.g. proportioning of several materials

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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf die Optimierung von Eigenschaften von polymeren Harzen, insbesondere Polyolefinen, die in fortlaufenden Produktionsläufen hergestellt werden, einschließlich der Übergänge von der Herstellung von einem Polymerprodukt zu einem anderen. Es schließt Verfahren zur Nutzbarmachung maximaler Mengen von Produkten, welche Eigenschaften besitzen, die innerhalb und/oder außerhalb eines Satzes von Spezifikationen variieren können, ein.
  • In vielen Polymer-herstellenden Verfahren können Harze von niedriger Güteklasse entstehen, wenn von einer Harz-Güteklasse zu einer anderen übergegangen wird, und sogar während des stationären Betriebs. Dieses Problem wird besonders in einer Gasphasenpolymerisierung deutlich, da sich der große Fließbettpolymerisierungsreaktor wie ein fortlaufend gerührter Tankreaktor verhält. Nachdem die Reaktorbedingungen einmal für die neue Güteklasse von Harz in einem Gasphasenreaktor geändert worden sind, kann es nötig sein, soviel wie das Dreifache des Bettgewichts an Harz herzustellen, bevor die neuen Harz-Eigenschaften einen akteptablen Zustand erreichen. Da sich die Produkteigenschaften in großvolumigen Reaktoren langsam ändern und in Abhängigkeit von den Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen den zwei Produkten, ist es für bis zu 15 Prozent des Gesamt-Harzes, das in einem Reaktor-Kampagne hergestellt wird, nicht unüblich, hauptsächlich aufgrund des Produkts, das während des Übergangs von einem Satz von Spezifikationen zu einem anderen hergestellt wurde, von niedriger Güteklasse zu sein (außerhalb der Spezifikation unter wenigstens einem Gesichtspunkt). Das Harz-Produkt während solcher Übergänge wird gewöhnlich zu einem signifikant niedrigeren Preis als das Harz, welches die Spezifikationen erfüllt (hierin manchmal als AIM Güteklasse-Harz bezeichnet) verkauft. Es ist wünschenswert, die Menge an Harz von niedriger Güteklasse, das zwischen den Übergangsperioden während den Sätzen von Spezifikationen und zu jeder anderen Zeit hergestellt wurde, zu reduzieren. In Arbeitsvorgängen zur Gasphasenpolymerisierung ist es üblich, das gekörnte Harz von niedriger Güteklasse zu pelletisieren und dann diese Pellets von niedriger Güteklasse bei Konzentrationen, die keine Abweichung von den Spezifikationen in der AIM Güteklasse-Herstellung verursachen werden zurück in der Pelletisierungsmaschine wiederzuverwenden. Wiederholtes Pelletieren kann eine unerwünschte thermale Vorgeschichte verleihen und der zusätzliche Gehalt des Produkts muss beständig neu berechnet und angepasst werden. Zusätzlich ist die Kapazität der Pelletisierungsmaschine nicht ausgenutzt, da ein erheblicher Teil des Granulat-Produkts die Pelletisierungsmaschine mehr als einmal durchläuft. Die Rückführung von Pellets zu der Pelletisierungsmaschine hin ist unerwünscht.
  • Ein anderes Problem in einer Gasphasenpolymerisierungsanlage ist die Bereitstellung von hinreichender Schubkapazität zwischen dem Reaktor und der Pelletisierungsmaschine. Hinreichende Schubkapazität ist wichtig, um es zu erlauben, allgemeine Probleme der Pelletisierungsmaschine zu reparieren, ohne den Reaktor, welcher normalerweise mehr oder weniger unaufhörlich Produkt erzeugt, abschalten oder stören zu müssen. Plötzliche Abschaltungen oder Störfälle in dem Reaktor können wegen der Unfähigkeit der Pelletisierungsmaschine, das teilchenförmige Produkt zu bewältigen, zu Harzen von niedriger Güteklasse und langwierigen Neustartverfahren führen. Im gegenwärtigen Stand der Technik ist der Spülbehälter, der zwischen dem Reaktor und der Pelletisierungsmaschine lokalisiert ist, häufig größer ausgestaltet, als es für einfaches Spülen erforderlich wäre, um eine Extraschubzeit für die Pelletisierungsmaschine zuzulassen.
  • Auch in der fortlaufenden Polymerisierungsproduktion, wie in einem Fließbett, ist es üblich, für eine oder mehrere Eigenschaften von einem Zielpunkt aus zu variieren, aber innerhalb eines Spezifikationsbereichs zu verbleiben. Während geradezu alle Verbraucher und Benutzer von Harz sich ein Produkt innerhalb der Spezifikationen, die sie für ihre speziellen Zwecke benötigen, wünschen, befassen sich viele auch mit der Stetigkeit der spezifizierten Werte. Diese Produkte müssen daher nicht nur lediglich innerhalb eines spezifizierten Wertebereichs für eine oder mehrere Eigenschaften liegen, sondern müssen stetig von Lauf zu Lauf oder vom Anfang bis zum Ende eines Laufs am oder sehr nahe am Zielwert oder den Zielwerten für eine oder mehrere Eigenschaften liegen. Die Herstellung von Endprodukten, die eine verringerte Variabilität besitzen, wird das Verfahrensleistungsfähigkeitslimit (Englisch: process capability limit (CpK)) des Verfahrens steigern. Der Fachmann wird erkennen, dass ein Wechsel in einem Regel/Steuer-(Satz)Punkt, um eine Produkteigenschaft anzupassen, das Verfahren auf anderen Wegen beeinflussen wird und dass Verfahrensanpassungen jeglicher Art die Produkt-Stetigkeit in mehr als einer Weise beeinflussen können. Idealerweise wird man sich trotz der Komplexität des Verfahrens wünschen, ein Produkt herzustellen, welches bezüglich des Ziels in jeglicher Hinsicht stetig ist.
  • Es wäre wünschenswert, die Notwendigkeit für übermäßig große Spülbehälter zu verringern, ein Verfahren zur Minimierung der Produktion von niedriger Güteklasse zu entwickeln, die Praxis der Rückführung durch die Pelletisierungsmaschine zu verringern oder zu eliminieren und ein Spezifikationsprodukt herzustellen, das für ein Ziel von verschiedenen Eigenschaften stetig ist.
  • Unsere Erfindung wird diskutiert und beschrieben mit besonderem Verweis zu dem weithin verwendeten "Unipol"-Fließbettverfahren zur Olefinpolymerisierung. Siehe zum Beispiel die Beschreibungen in Bernier et al., US Patent 5,453,471, Miller US Patent 4,003,712, Aronson US Patent 4,621,952 und andere in Beziehung hierzu stehende Patente der Union Carbide Corporation. Die Anwendbarkeit und der Wert der Erfindung ist jedoch nicht beschränkt auf das Unipol-Verfahren. Es kann in jeder Harz-herstellenden Anlage, welche ein teilchenförmiges (hierin manchmal austauschbar mit "gekörnt") Produkt mehr oder weniger fortlaufend herstellt verwendet werden, ob es pelletiert werden soll oder nicht.
  • US 5,627,346 beschreibt eine fortlaufend vermischende und homogenisierende Anlage insbesondere zur Herstellung von Mühlen-Produkten, wie zum Beispiel Nahrungsmittelmaterialien.
  • US 5,089,571 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von thermoplastischen Polyurethanharzen von hohem Molekulargewicht mit engen Molekulargewichtsverteilungen durch Regenerierung thermisch degenerierter und/oder thermoplastischer Polyurethanharze von niedriger Güteklasse.
  • US 4,560,285 beschreibt einen Mischbehälter zum Mischen von teilchenförmigen Material, wie zum Beispiel Mehl.
  • Diese Erfindung stellt ein Verfahren zum Trimmen oder zum Mischen von gekörntem Material von niedriger Güteklasse in ein Material von AIM Güteklasse, während das Material von AIM Güteklasse innerhalb von Spezifikationen gehalten wird, bereit. Der Wert der Erfindung ist insbesondere hoch, wenn der gekörnte Übergang von niedriger Güteklasse in die vorlaufenden und nachlaufenden Produkte eines Übergangs abgeglichen wird, um die Gesamtmenge an Produkt von niedriger Güteklasse zu verringern. Die Erfindung stellt auch ein Verfahren für die fortlaufende Herstellung von Harz, das nicht nur innerhalb der Spezifikationsbereiche, sondern auch am Ziel oder sehr nah am Ziel für die gewünschten Eigenschaften liegt, bereit.
  • Die Vorrichtung, die in dieser Erfindung verwendet wird, ist ein Satz von einem oder mehreren Behältern, hierin bezeichnet als weiterführender Trimm-Behälter, die zwischen dem Reaktor und der Pelletisierungsmaschine lokalisiert sind, vorzugsweise nach einem Spülbehälter. Harz aus dem Reaktor kann zu jedem der weiterführenden Trimm-Behälter überführt werden oder an einen Spülbehälter oder direkt zu der Pelletisierungsmaschine verschickt werden. Wie auch immer, unsere Erfindung betrifft die Verwendung des Trimm-Behälters oder der -Behälter. Harz kann von jedem der Trimm-Behälter aus vereinigt werden, bevor es zu der Pelletisierungsmaschine geschickt wird. Das System kann jede Zahl an Behältern umfassen und die Behälter können von jeder Größe sein. Eine optimale Anzahl von Behältern und die Größe der Behälter kann basierend auf dem voraussichtlichen Produktzyklus des Reaktors bestimmt werden. Vorzugsweise wird der weiterführende Trimm-Behälter von einer Ausführung oder einer Konstruktion sein, um für eine "Pfropfenströmung" zu sorgen, was bedeutet, dass der Behälter gekörntes Material im Wesentlichen in der Folge, in der es erhalten wurde, liefert. Die Grenzfläche zwischen zwei auf irgendeine Weise unterschiedlichen gekörnten Materialien ist im Wesentlichen konisch, wenn das gekörnte Material in die Mitte des oberen Endes des Behälters eintritt und auf ein Bett von gekörntem Material, welches schon anwesend ist, fällt. Eine konische Grenzfläche zwischen den Produkten von auf irgendeine Weise unterschiedlichen Eigenschaften, wie zwischen Polyethylenkörnchen innerhalb der Spezifikation und außerhalb der Spezifikation, wird im Wesentlichen konisch bleiben, während es im Behälter absteigt. Die Schwerkraftentlastung von der Mitte des Bodens eines solchen Behälters aus sichert einen im Wesentlichen sauberen Durchlauf von einem Typ an Produkt zu einem anderen, auch wenn dabei etwas Vermischung an der Grenzfläche, wenn diese zuerst ausgebildet wird und während sie vom Boden des Behälters aus entsteht, stattfinden kann. Manchmal wird "Pfropfenströmung" in diesem Zusammenhang austauschbar verwendet mit "Massenströmung" und dies ist in dieser Beschreibung unsere Absicht. Das abwärts gerichtete Fortschreiten einer Grenzfläche oder einer Grenze zwischen zwei verschiedenen Typen von gekörnten Produkten kann berechnet werden und/oder geplant werden, während die Entleerung des Behälters überwacht wird, und wir verwenden diese Tatsache in unserer Erfindung. Jedoch beabsichtigen wir nicht, die Verwendung anderer Typen von Trimm-Behältern auszuschließen, das sind die, welche die Grenze zwischen einem Produkt und einem anderen in deutlicherem Maße verwischen können, da es Umstände in der Verwendung unserer Erfindung geben könnte, unter denen eine solche Unschärfe gut bestimmt sein wird und/oder von geringer Konsequenz sein wird und das Fortschreiten einer unscharfen Grenzfläche so gut wie eine scharf abgegrenzte verfolgt werden kann.
  • Unser Verfahren schließt ein, ein Verfahren zur Steigerung der Produktion eines ersten pelletisierten Harz-Produkts, welches einen ersten Satz von Spezifikationen besitzt, hergestellt als Körnchen in einem im Wesentlichen fortlaufend in Betrieb stehenden Reaktor, während einer Kampagne einschließlich der Arbeitsplanung eines zweiten pelletisierten Harz-Produkts, welches wenigstens eine Spezifikation mit einem Wert unterschiedlich von dem des ersten pelletisierten Harz-Produkts besitzt, umfassend (a) wahlweises Durchleiten von Körnchen, welche den ersten Satz von Eigenschaften besitzten, von dem Reaktor direkt durch eine Rohrleitung oder durch einen Trimm-Behälter zu einer Pelletisierungsmaschine, (b) Sammeln der Körnchen von dem Reaktor, die den ersten Satz von Spezifikationen besitzen, in einem weiterführenden Trimm-Behälter, (c) Ändern der Bedingungen in dem Reaktor von den Bedingungen zur Herstellung der Körnchen, die den ersten Satz von Spezifikationen besitzen, zu neuen Bedingungen zur Herstellung von Körnchen, die als das zweite pelletisierte Harz-Produkt pelletiert werden sollen, (d) Durchleiten der Körnchen, hergestellt unter den neuen Bedingungen in dem Reaktor, durch eine Rohrleitung zu der Pelletisierungsmaschine und (e) Vermischen der Körnchen von dem weiterführenden Trimm-Behälter in die Körnchen, die unter den neuen Bedingungen hergestellt wurden, hinein in die Rohrleitung. Es ist selbstverständlich, dass, wo das Produkt nicht pelletisiert werden soll, das ist da, wo es in gekörnter Form verkauft wird, das Verfahren das selbe ist, außer, dass der Zielort vielmehr ein Lagerbehälter oder ein Schiffscontainer als eine Pelletisierungsmaschine ist.
  • Zusätzlich fasst unser Prozess die Regelung/Steuerung des Mischungsverhältnisses in Schritt (e) ins Auge, um die Nutzanwendung der Körnchen, die unter den neuen Bedingungen, welche außerhalb der Spezifikationen für entweder das ursprüngliche Produkt oder das neue Produkt liegen, hergestellt wurden, zu optimieren. Wir erwägen auch die Regelung/Steuerung der Menge an gekörntem Produkt, das in Schritt (b) gesammelt wird, als eine Funktion der zu erwartenden Herstellung von Körnchen von niedriger Güteklasse zwischen der stationären Herstellung der ersten und zweiten Produkte. Und unser Verfahren erwägt für eine vielseitige Berechnung von Mischungen auch die Verwendung von mehr als einem weiterführenden Trimm-Behälter für das Sammeln von Körnchen, die verschiedene Eigenschaften besitzen. Zusätzlich erwägt unser Prozess auch das Platzieren von Körnchen mit einem Satz von Spezifikationen auf Körnchen mit einem anderen Satz von Spezifikationen in demselben weiterführenden Trimm-Behälter und Überwachen des abwärts gerichteten Fortschreitens der Grenzfläche zwischen den zwei Mengen von Körnchen, während der Behälter geleert wird, um die gewünschten Vermischungsschritte zu fördern.
  • Unser Prozess kann auch in einem Verfahren zum Betreiben eines Harzherstellenden Prozesses verwendet werden, um die Menge an Produkt zu optimieren, die innerhalb von Spezifikationen hergestellt wird, wenn die Herstellung eines ersten Spezifikations-Produkts, welches einen ersten Satz von Spezifikationen besitzt, umgestellt wird, auf die Herstellung eines zweiten Spezifikationsprodukts, welches einen zweiten Satz von Spezifikationen besitzt, worin ein Reaktor Übergangsprodukte erzeugt, welche aufeinander folgend sind (a) ein erstes Übergangsprodukt, welches einmischbar in das Produkt mit der ersten Spezifikation ist, um ein erstes vermischtes Produkt innerhalb der Spezifikationen zu erhalten, (b) ein zweites Übergangsprodukt, welches nicht einmischbar ist, entweder in das erste oder das zweite Spezifikationsprodukt, um ein Produkt innerhalb der Spezifikationen zu erhalten und (c) ein drittes Übergangsprodukt, welches einmischbar ist in das zweite Spezifikationsprodukt, um ein Produkt innerhalb der Spezifikationen zu erhalten, wobei das Verfahren umfasst: (1) Platzieren einer Menge des Produkts mit der ersten Spezifikation in einem ersten Trimm-Behälter, (2) Vermischen des ersten teilchenförmigen Produkts aus dem ersten Trimm-Behälter in das erste Übergangsprodukt, (a) während das erste Übergangsprodukt (a) zu einer Pelletisierungsmaschine weitergeleitet wird, (3) Platzieren des zweiten Übergangsprodukts in entweder dem ersten Trimm-Behälter oder einem zweiten Trimm-Behälter, (4) Platzieren des dritten Übergangsprodukts in entweder dem ersten Trimm-Behälter oder dem zweiten Trimm-Behälter oder einem dritten Trimm-Behälter und (5) Vermischen des dritten Übergangsprodukts mit dem Produkt der zweiten Spezifikation, während es zu einer Pelletisierungsmaschine weitergeleitet wird.
  • Unsere Erfindung kann auch unter den Umständen verwendet werden, das Obere zusammenfassend, unter welchen das Übergangsprodukt (b), welches weder mit dem ersten oder zweiten Spezifikationsprodukt mischbar ist, nicht hergestellt wird. Das heißt wegen der Eigenheiten der Spezifikationen beider Produkte werden nur die Zwischenprodukte (a) und (c) hergestellt. In diesem Fall kann das "dritte Übergangsprodukt" in den Schritten (4) und (5) durch ein zweites Übergangsprodukt, welches in diesem Fall mischbar ist, ersetzt werden.
  • Es ist auch möglich, nur ein Zwischenprodukt zu bekommen. Zum Beispiel kann das erste Spezifikations-Produkt eine kleine Menge an Comonomer enthalten und das zweite Spezifikationsprodukt ist ansonsten ähnlich, besitzt aber nicht das Comonomer. Solange das Zwischenprodukt das Comonomer enthält, kann es einmischbar in das erste Spezifikationsprodukt sein (in verschiedenen Verhältnissen, die vom Monomergehalt abhängen). In einer anderen Variation können die Spezifikations- und/oder Produkteigenschaftswerte derart sein, dass ein Zwischenprodukt nur in das zweite Spezifikationsprodukt eingemischt werden kann.
  • Unsere Erfindung kann verwendet werden, um gekörntes ein Harz-Produkt, welches einen Zielwert z einer Eigenschaft A besitzt, herzustellen, umfassend das Platzieren eines ersten gekörnten Produkts, welches einen gemessenen oder geschätzten Wert x der Eigenschaft A besitzt, in einem Trimm-Behälter und Vermischen des ersten gekörnten Produkts aus diesem Trimm-Behälter in eine Rohrleitung, die ein zweites gekörntes Produkt enthält, welches einen bekannten oder geschätzten Wert y der Eigenschaft A besitzt, um ein drittes gemischtes, gekörntes Produkt herzustellen, welches einen Wert z der Eigenschaft A besitzt. Unsere Erfindung kann auch ein Verfahren zur Herstellung eines Harzes bereitstellen, welches nicht nur innerhalb eines Spezifikationsbereiches für eine bestimmte Eigenschaft liegt, sondern durchgehend im Zielbereich für die Eigenschaft oder innerhalb sehr enger Grenzen dieser Eigenschaft liegt. Das heißt, unsere Erfindung kann in einem Verfahren zur Regelung/Steuerung von gekörntem Harz-Produkt in einer im Wesentlichen fortlaufenden Herstellung verwendet werden, um die Stetigkeit eines einzelnen Satzes von Spezifikationen zu steigern, umfassend (a) Erstens Platzieren von gekörntem Produkt mit einem zweiten Satz von Eigenschaften auf Körnchen mit einem ersten Satz von Eigenschaften in einem weiterführenden Trimm-Behälter, um eine Grenzfläche zwischen den Mengen von gekörntem Produkt zu bilden, (b) Bestimmung des abwärts gerichteten Fortschreitens der Grenzfläche, wenn der Behälter geleert wird und (c) Regelung/Steuerung der Anlieferung von jeder der Mengen der gekörnten Produkte zu einer Pelletisierungsmaschine ansich oder als eine Mischung gekörnten Produkts, welches einen dritten Satz von Eigenschaften als eine wenigstens teilweise Funktion der Position der Grenzfläche in dem Behälter besitzt.
  • Ferner bezieht sich unsere Erfindung auf ein Verfahren zum Betreiben eines Harz-herstellenden Verfahrens, um die Menge an Produkt, die innerhalb der Spezifikationen hergestellt wird, zu optimieren, wenn von der Produktion eines erstes teilchenförmigen Produkts, welches einen ersten Satz von Eigenschaften besitzt, zu der Produktion eines zweiten teilchenförmigen Produkts, welches einen zweiten Satz von Spezifikationen besitzt, gewechselt wird, wobei ein Reaktor wenigstens ein Übergangsprodukt erzeugt, welches (a) einmischbar in das erste teilchenförmige Produkt ist, um ein Produkt innerhalb des ersten Satzes von Spezifikationen zu erhalten, (b) nicht einmischbar ist entweder in das erste oder das zweite teilchenförmige Produkt, um ein Produkt innerhalb der Spezifikationen zu erhalten, oder (c) einmischbar ist in das zweite teilchenförmige Produkt, um ein Produkt innerhalb des zweiten Satzes an Spezifikationen zu erhalten, wobei das Verfahren umfasst: das Platzieren einer Mengen von wenigstens einem des ersten bestimmten Produkts, Übergangsprodukts (a) und Übergangsprodukts (c) in einem Trimm-Behälter und Einmischen in ein später hergestelltes Produkt in einem Verhältnis, welches berechnet wurde, um ein Endprodukt zu erhalten, welches einen gewünschten Satz von Spezifikationen besitzt. Der gewünschte Satz von Spezifikationen kann entweder der erste oder der zweite Satz von Spezifikationen sein und das später hergestellte Produkt kann entweder das erste Übergangsprodukt (a), in welches das erste Produkt eingemischt wird, oder das zweite teilchenförmige Produkt sein, in welches das Übergangsprodukt (c) eingemischt wird. Die Spezifikationen für eine einzelne Eigenschaft können ein einzelner Wert oder ein Bereich von Werten sein.
  • Andere Aspekte und Variationen unserer Erfindung werden weiter unten beschrieben werden.
  • 1 ist eine mehr oder weniger schematische Darstellung oder ein Flussdiagramm des ersten Schritts in unserem Verfahren, welches die Konfektionierung des Bestands eines ersten Produkts innerhalb der Spezifikationen im Vorgriff auf das durchzuführende Vermischen mit einem Übergangsprodukt zeigt.
  • 2 veranschaulicht den nächsten Schritt im Ablauf nach dem von 1, worin der Reaktor beginnt, Material herzustellen, das von niedriger Güteklasse ist, aber mischbar mit dem ersten Produkt ist.
  • In 3 wird das mischbare Harz in einen anderen Behälter abgeleitet, während der Reaktor beginnt, Material, welches entweder mit dem ersten oder mit dem zweiten Spezifikationsprodukt nicht mischbar ist, herzustellen.
  • 4 zeigt das Platzieren des Produkts, welches nicht mischbar ist, in einem Behälter auf ein mischbares Produkt, um ein spezifiziertes Produkt zu erhalten.
  • 5 zeigt die Verteilung von Materialien, wenn der Reaktor mit der Produktion von Produkt "B" beginnt.
  • 6 veranschaulicht die endgültige Disposition des Harz-Produkts nach dem Durchlauf der 1 bis 5.
  • Unter einem Gesichtspunkt befasst sich unsere Erfindung mit der Umwandlung eines Polymerisierungsprozesses von der Herstellung eines Produkts, welches einen ersten Satz von Eigenschaften besitzt, zu der Herstellung eines Produkts mit einem anderen Satz von Eigenschaften. Ein Gegenstand unserer Erfindung ist es, die Rückführung von Produkt durch die Pelletisierungsmaschine zu verringern oder ganz und gar zu vermeiden. Ein anderer Gegenstand unserer Erfindung ist es, die Verwendung von Übergangsprodukt im Produkt, welches innerhalb der Spezifikationen liegt, zu maximieren.
  • Der Prozess zieht in Erwägung, dass ein Reaktor ein teilchenförmiges (gekörntes) Produkt, welches zum Pelletieren geeignet ist, herstellt. Normalerweise würde das teilchenförmige Produkt, das gemäß unserer Erfindung behandelt wird, zu einer Pelletisierungsmaschine geschickt werden, aber es liegt auch innerhalb unserer Erfindung, dass das hergestellte und abgetrennte AIM Produkt gemäß unserer Erfindung gelagert oder in anderen Formen als Pellets, wie zum Beispiel Körnchen (Teilchen), verwendet werden kann.
  • Einen anderen Weg ausweisend schließt unser weiterführendes Trimm-Verfahren die folgenden Schritte ein:
  • Erstens, Ansammeln einer Menge des Harzes in einem der weiterführenden Trimm-Behälter. Dieses Harz wird verwendet als eine Grundlage, in welcher anderes Harz getrimmt wird. In den meisten Fällen würde dies AIM Güteklasse-Harz sein, welches vor einem Übergang oder in Vorwegnahme eines Abschnitts von niedriger Güteklasse aufbewahrt wurde. Die Menge an anzusammelndem Harz kann um die Behälterverwendung zu optimieren, basierend auf dem erwarteten Übergang, berechnet werden, oder kann willkürlich gesetzt werden. Wahrscheinlich wird der Betreiber oder das automatisierte System weniger häufig zuerst gekörntes Material in einem Trimm-Behälter aufbewahren, wobei das Material in einer oder einer anderen Eigenschaft außerhalb der Spezifikation liegt. Im ersten Fall, wo das Harz innerhalb der Spezifikation ist, kann es direkt durch den Trimm-Behälter zu der Pelletisierungsmaschine laufen, bevor oder nachdem der Behälter gefüllt ist.
  • Als Nächstes überwache das Harz, welches durch den Trimm-Behälter läuft (oder folge einem Computermodell), um zu bestimmen, ob das Harz zu einem anderen Trimm-Behälter abgeleitet werden sollte und leite das Harz ab, wenn es angebracht ist. Im normalen Betrieb würde dies geschehen, wenn der Charakter des Harzs wechselt. Drei allgemeine Typen von Harz sind AIM Güteklasse, von niedriger Güteklasse/trimmbar, und von niedriger Güteklasse/nicht trimmbar. Wo AIM Güteklasse hergestellt wird, kann eine der Eigenschaften vom Ziel (Sollwert) abgewichen sein, aber ist noch immer innerhalb der Spezifikation. Viele Verfahren können verwendet werden, um den Status des Harzes zu bestimmen, einschließlich des Modellierens der Harzeigenschaften und direkter oder indirekter Messung des Fortbewegens des Harzes durch das System. Abhängig von den genauen Umständen kann das Harz in einen leeren Trimm-Behälter, oder zu einem Trimm-Behälter, der bereits ein Harz enthält, abgeleitet werden oder an die Pelletisierungsmaschine geschickt werden.
  • Drittens, Regelung/Steuerung der Einspeisung von den verschiedenen Trimm-Behältern, um die Ausbeute an Harz von niedriger Güteklasse zu maximieren. Dies schließt die Bestimmung ein, ob eines der Harze vom Auslass der Trimm-Behälter in der Rohrleitung zur Einspeisung in die Pelletisierungsmaschine in einer solchen Art kombiniert werden kann, dass die sich ergebende Mischung die gewünschten Produktspezifikationen einhalten wird, oder ob das Harz pelletiert werden sollte als AIM Güteklasse oder von niedriger Güteklasse ohne Trimmen. Bei der normalen Betriebsweise, in Vorwegnahme eines Übergangs, würde Harz von AIM Güteklasse in einem Trimm-Behälter sein, von niedriger Güteklasse würde in einem anderen sein und die maximale Menge an Harz von niedriger Güteklasse würde zu der AIM Güteklasse hinzugefügt werden, solange das Harz in der Spezifikation gehalten würde. Oder ein Harz innerhalb Spezifikation, welches eine einzelne Eigenschaft außerhalb des Zielbereichs besitzt, kann abgetrennt werden. Die Eigenschaften am Boden des Behälters können abgeschätzt werden unter Verwendung von Modellen, oder können direkt oder indirekt gemessen werden. Die sich ergebende Eigenschaft der Mischung der Harze kann abgeschätzt werden unter Verwendung von Modellen, Faustregeln oder Messungen.
  • Die Regelung/Steuerung der Einspeisung aus den Trimm-Behältern kann durch Regelventile, Pumpen, Drehdosierer bewältigt werden, um eine vollständige Breite an Eigenschaften oder Verhältnisse von zwei oder mehr Produkten zueinander zu erreichen.
  • Wo es gilt, die Zusammensetzung, die sich innerhalb eines Laufs ändert, zu erhalten, kann der Zielpunkt für eine Eigenschaft angepasst werden. Das heißt, der Sollwert wird bewusst für eine Zeit vom Spezifikationswert verstellt werden, um Produkt herzustellen, das zum Vermischen mit Produkt gewünscht ist welches einen Spezifikationswert außerhalb des Zielbereichs in entgegengesetzter Richtung besitzt.
  • Beispiel 1 – Verwendung von Harz von niedriger Güteklasse
  • Ein Simulator wurde verwendet, um die folgende Information in Bezug auf einen Produktübergang zu erstellen. Für einen 34.019 kg pro Stunde (75.000 Pfund pro Stunde) Polyethylengasphasenreaktor wurde angenommen Polyethylen Harz herzustellen. Bezug nehmend auf 1 wird das Harz von dem Reaktor 1 durch Leitung 2 zu einem 74.843 kg (165.000) Spülbehälter 3 zum Spülen von Flüssigkeit und/oder gasförmigem Kohlenstoff von dem gekörnten Harz-Produkt unter Verwendung von nicht gezeigten Spülvorrichtungen und Gasquellen überführt. Der Spülbehälter 3 kann zur einfachen Lagerung oder zur herkömmlichen Spülung des Produkts von Flüssigkeit oder Gas verwendet werden. Das Harz wird dann von dem Spülbehälter 3 durch Leitung 4 und Ventile 5 und 6 und/oder 7 zu einem der drei 136.078 kg (300.000 Pfund) Trimm-Behälter 8, 9 oder 10 überführt. Harz aus jeglicher Kombination aus den drei Trimm-Behältern kann durch Veränderung der Ventile 11, 12 oder 13 zum Schicken an einen Endpunkt in einem Leitungsrohr 16 kombiniert werden. Die Ventile 11, 12 und 13 können zum Beispiel Drehventile sein und können geregelt/gesteuert werden, um sich bei wechselnden Geschwindigkeiten zu drehen, um die Verhältnisse von gekörnten Produkt, welches aus den Trimm-Behältern 8, 9 oder 10 entnommen wird, zu variieren. Der Zielort am Endpunkt der Leitung 16 kann eine Lager- oder Verpackungs-Anlage, eine Einspritz- oder eine andere Formherstellungs-Anlage, oder üblicher eine Pelletisierungsmaschine sein.
  • Vom Reaktor wird angenommen, dass er von der Herstellung eines Polyethylenharzes ("Produkt A") mit einem Flussindex ("FI") von 70 und einer Dichte von 0,96125 gm/cc zu einem Harz mit einem Flussindex von 27 und einer Dichte von 0,9455 gm/cc ("Produkt B") übergeht. Produkt A besitzt eine AIM Güteklassenspezifikation von 70 ± 4 für FI und 0,963–0,9595 gm/cc für die Dichte. Um sicherzustellen, dass die Produkteigenschaften auch annehmbar sind, wurde eine Vermischungsgrenze gesetzt, so dass kein Harz mit einem FI von unter 58 oder über 79 oder einer Dichte unter 0,9555 gm/cc oder über 0,967 gm/cc in das Produkt A von AIM Güteklasse bei jeglicher Stufe eingemischt werden kann. Wenn ein Harz in Produkt A eingemischt wird, wird der Sollwert des Ziels für die Mischung innerhalb der Spezifikationsgrenzen liegen, um einen Fehler zu erlauben, und wird bei 72–68 (70 ± 2) für FI und 0,9621–0,9604 (0,96125 ± 0,00085) gm/cc für die Dichte liegen. Die AIM Güteklassegrenzen für Produkt B liegen mit 32–22 (27 ± 5) für FI und 0,9475–0,9435 gm/cc für die Dichte ähnlich, die Mischungsgrenzen betragen 37–17 für FI und 0,9515–0,9395 gm/cc für die Dichte und die Mischziele sind 27 ± 2,5 für FI und 0,9465–0,9445 gm/cc für die Dichte.
  • Der erste Schritt in dem weiterführenden Trimm-Verfahren ist die Ansammlung von Harz in einem der Trimm-Behälter. Dies wurde in 1 begonnen, welche Produkt A in Reaktor 1 und Spülbehälter 3 zeigt, und angeliefert von Spülbehälter 3 durch Leitung 4 zum Trimm-Behälter 9. Eine Berechnung wurde verwendet, um abzuschätzen, dass etwa 136.078 kg (300.000 Pfund) von Produkt A der AIM Güteklasse benötigt würden, um das Harz von niedriger Güteklasse, das während des ersten Teils des Übergangs hergestellt wurde, abzumischen. In Voraussicht des Übergangs wird, wie in 2 gezeigt, der Füllstand an Harz in Trimm-Behälter 9 auf 136.078 kg (300.000 Pfund) an Produkt A angehoben. Als Nächstes werden die Reaktorbedingungen an diejenigen angepaßt, die benötigt werden, um Produkt B herzustellen, wobei das Verhältnis von Hexen zu Ethylen gesteigert wird, die Temperatur abgesenkt wird und der Sauerstoffgehalt im Reaktor abgesenkt wird. Ein Übergangsprodukt beginnt dann, in dem Reaktor 1 und Leitung 2, die zu dem Spülbehälter 3 führt, zu aufzutreten. Es ist zu beachten, dass das Harz in Leitung 16, welche zu der Pelletisierungsmaschine führt, zu diesem Zeitpunkt noch immer nur Produkt A aus Trimm-Behälter 9 liefert.
  • Vier Stunden, nachdem der Übergang in Reaktor 1 begann, verlässt FI die Spezifikation in Reaktor 1 und der Status des Harzes, welches den Reaktor 1 verlässt, wechselt von der AIM Güteklasse zu von niedriger Güteklasse/trimmbar. Siehe 2, die das Material von niedriger Güteklasse in Reaktor 1, Leitung 2 und im oberen Teil des Spülbehälters 3 zeigt. Dieses Harz wird für trimmbar gehalten, da der FI und die Dichte innerhalb der Mischgrenzen für Produkt A liegen. Das System fährt fort, Spülbehälter 3 zu füllen und Produkt A aus Behälter 9 zu liefern, bis das trimmbare Harz den Boden von Spülbehälter 3 erreicht. Wie in 2 zu sehen ist, wird das Fortschreiten der Grenzfläche 17 verfolgt, um zu bestimmen, wann sie den Boden von Spülbehälter 3 erreicht, und Material aus Spülbehälter 3 wird dann, nach etwa 6 Stunden im Übergang, zu Trimm-Behälter 8 abgeleitet, während der Trimm-Behälter 9 mit Produkt "A" befällt bleibt. Wie in 3 zu sehen ist, hat Reaktor 1 in der Zwischenzeit Material von niedriger Güteklasse (nicht trimmbar) hergestellt, welches sich auf der Grenzfläche 18 und in Reaktor 1 und Leitung 2 befindet. Um zu bestimmen, wann das Harz mit dem neuen Status (nicht mischbar) den Boden von Spülbehälter 3 erreicht hat, wurde das Harz-Profil in dem Spülbehälter (genauso wie in den weiterführenden Trimm-Behältern) modelliert. Die Modelle basieren auf einem Materialgleichgewicht über die gesamte Reaktion und das pelletierende System hinweg und bauen auf Gewichtszellenmessungen aus den Spül- und Trimm-Behältern auf. Die Modelle innerhalb eines Behälters berücksichtigen sowohl die Pfropfenströmung als auch die Mischzonen. Die Eingaben in das Modell sind die Produktionsgeschwindigkeit des Reaktors und die berechneten durchschnittlichen Harz-Betteigenschaften des Reaktors. Sowie Laborwerte verfügbar werden, werden die Modelle angepasst.
  • Nach 6,75 Stunden in dem Lauf befindet sich dieses Harz am Boden des Spülbehälters 3, aber das Harz fährt fort über der Grenzfläche 19, wie in 4 zu sehen, in den Trimm-Behälter 8 abgeleitet zu werden, um Platz im Behälter zu sparen. Bei 7,25 Stunden innerhalb des Übergangs sind die FI und Dichte innerhalb der Mischungsgrenzen für Produkt B beide gefallen und der Status des Harzes wechselt zu niedriger Güteklasse/trimmbar. Wenn dieses Harz an den Boden von Spülbehälter 3 gelangt, wird die Anlieferung zu Trimm-Behälter 10 wie in 5 zu sehen ist abgeleitet. Bei 9,85 Stunden in dem Übergang befindet sich der Reaktor nun in der AIM Güteklasse bezüglich Produkt B. Wenn dieses Harz an den Boden des Spülbehälters 3 gelangt, wird es zu Trimm-Behälter 9 abgeleitet, welcher leer gewesen ist (siehe 6).
  • Nun zu 4 zurückkehrend, nachdem einmal das trimmbare Harz von niedriger Güteklasse zu Trimm-Behälter 8 überführt worden ist (nach etwa 6 Stunden innerhalb des Übergangs), bestimmt der weiterführende Trimmregler/die Trimmsteuerung, ob das Material am Auslass der Behälter kombiniert werden kann, um Harz von Spezifikation herzustellen. Zu dieser Zeit ist Harz von AIM Güteklasse am Boden des Trimm-Behälters 9 und trimmbares Harz von niedriger Güteklasse ist am Boden von Trimm-Behälter 8, so dass der Regler/die Steuerung die Einspeisungen von Behälter 8 und Behälter 9 anpasst, um die Menge an Harz, welches aus Behälter 8 verwendet wird, zu optimieren, während er es nicht gestattet, dass eine der überwachten Harz-Eigenschaften sich aus den Mischungszielgrenzen herausbewegt. Dieses Mischen fährt fort, bis alles des trimmbaren Harzes von niedriger Güteklasse verbraucht wurde.
  • Wie in 5 gezeigt, ist nach etwa 9,45 Stunden in dem Übergang nicht trimmbares Harz von niedriger Güteklasse am Boden von Trimm-Behälter 8 und eine kleine Menge von Produkt A-Material mit AIM Güteklasse am Boden von Behälter 9 vorhanden. Der/die weiterführende Trimmregler/Trimmsteuerung wird dann das verbleibende Produkt A aus Behälter 9 pelletieren, bis es aufgebraucht ist. Nun (etwa 10,1 Stunden in dem Übergang) befindet sich nicht trimmbares Harz von niedriger Güteklasse am Boden von Trimm-Behälter 8 und trimmbares Harz von niedriger Güteklasse am Boden von Trimm-Behälter 10. Da es keinen Weg gibt, diese Harze miteinander zu mischen, um Harz innerhalb der Spezifikation herzustellen, wird das weiterführende Trimm-System alles des nicht trimmbaren Materials von niedriger Güteklasse in Behälter 8 als nicht zurückgewinnbares Material von niedriger Güteklasse pelletieren. An diesem Punkt (12,75 Stunden in dem Übergang) befindet sich Produkt B von AIM Güteklasse in Trimm-Behälter 9 und trimmbares Harz von niedriger Güteklasse in Trimm-Behälter 10. Siehe 6. Das weiterführende Trimm-System wird fortfahren, das trimmbare Material von niedriger Güteklasse in das Produkt B von AIM Güteklasse einzumischen, bis es vollständig aufgebraucht ist.
  • Um den Übergang zusammenzufassen, 200.951 kg (443.00 Pfund) von Harz niedriger Güteklasse wurden in dem Reaktor hergestellt. Unter Verwendung des weiterführenden Trimm-Systems wurden 111.584 kg (246.000 Pfund) an Harz gewonnen. Es sollte angemerkt werden, dass dies ein ziemlich schwieriger Übergang war und dass viel größere Mengen an Harz bei kleineren Übergängen gewonnen werden können. Die Simulation hat gezeigt, dass für ein gewöhnliches Produktrad typischerweise für einen Reaktor in der Industrie 70% des Harzes von niedriger Güteklasse aus den Übergängen gewonnen werden können.
  • Beispiel 2 – weiterführendes Trimmen, um die Variabilität zu verringern
  • Wie oben angedeutet, ermöglicht es unsere Erfindung, ein stärker stetiges Harz während des stationären Betriebs herzustellen und dadurch die Standardabweichung der Harz-Eigenschaft der endgültigen Pellets zu verringern und die Grenze der Verfahrensfähigkeit (Engl.: process capability limit (CpK)) des Verfahrens zu erhöhen. In unserem Verfahren kombinieren wir Materialien aus den Trimm-Behältern in einer solchen Weise, dass sie im Stande sind, stetig den Zielwert in dem Produkt zu erreichen.
  • Die Aufgabe in diesem simulierten Beispiel war es, Harz herzustellen, welches einen Flussindex (FI) so nahe wie möglich an 25 besitzt, und innerhalb einer Produktspezifikation von 22 bis 28 liegt. Wenn der Reaktor nahe an 25 lief, wurde eine Menge des Harzes in Trimm-Behälter "A" gesammelt, um für den Förderstrom und das Trimmen verwendet zu werden. Während des Verlaufs des Laufs stieg der FI-Wert wegen einer Störung für 3 Stunden auf 27, während versucht wurde, den FI-Wert bei 25 einzuregeln. Als dieses Harz die Trimm-Behälter erreichte, wurde es in einen einzelnen Behälter für Produkt mit hohem FI-Wert, Trimm-Behälter "B", abgeleitet, während das Harz zu der Pelletisierungsmaschine fortfuhr, aus Trimm-Behälter "A" zu kommen. Eine Anpassung an das Verfahren wurde durchgeführt, um den FI-Wert zu erniedrigen, aber er fiel für die nächsten 3 Stunden unter AIM Güteklasse auf 23. Dieses Harz wurde in einen anderen Trimm-Behälter "C" abgeleitet. Das Harz aus Trimm-Behälter "B" und Behälter "C" wurden dann miteinander vermischt, um ein Harz mit dem AIM-Wert von 25 herzustellen.
  • Um die Variabilität des Reaktors in Bezug auf die Verwendung von Trimmen gegen keine Verwendung von Trimmen zu quantifizieren, geht man von einem Lauf von 3 Stunden mit einem FI-Wert von 25, dann 3 Stunden mit einem FI-Wert von 27 und dann 3 Stunden mit einem FI-Wert von 22 aus. Basierend auf 30 Minuten-Proben wird die Standardabweichung des Reaktors 1,68 sein. Dies würde auch die Standardabweichung für die Pellets sein. Unter Verwendung unserer Trimm-Methode würde die Standardabweichung der Pellets 0 sein. In beiden Fällen war alles Harz, welches hergestellt wurde, innerhalb der Spezifikation, aber da wo ein Trimmen verwendet wurde, war die Variabilität der Pellets deutlich reduziert.
  • In einer Variante unserer Erfindung können wir vorsätzlich den Sollwert des Reaktors für eine bestimmte Harz-Eigenschaft verschieben im Sinne der Fragestellung, ein Harz herzustellen, welches nicht im Zielbereich liegt, über eine Zeitspanne, welche berechnet wurde, um Material herzustellen, welches ausreichend ist, um mit Material, welches in einem Trimm-Behälter gespeichert wurde, einen Durchschnitt zu erzielen. Komplexere Varianten umfassen das Setzen des Sollwerts für eine Zykluszeit und das Anpassen der Frequenz und der Amplitude des Wechsels des Sollwerts, basierend auf dem gegenwärtigen und hochgerechneten Bestand an Harz in den Trimm-Behältern.
  • Unsere Erfindung umfasst die Verwendung von mehr als zwei Trimm-Behältern, mehr als drei Trimm-Behältern und Variationen in den Verhältnissen der gemischten Materialien, um Materialien von einem oder allen der Trimm-Behälter zu selben Zeit zu verwenden.

Claims (12)

  1. Verfahren zur Steigerung der Produktion eines ersten gekörnten Harz-Produkts, welches einen ersten Satz an Eigenschaften besitzt, wobei das gekörnte Harz-Produkt (A) in einem im Wesentlichen fortlaufend in Betrieb stehendem Reaktor (1) hergestellt wird, während einer Kampagne, die die Arbeitsplanung eines zweiten gekörnten Harz-Produkts (B) einschließt, welches wenigstens eine Eigenschaft mit einem Wert unterschiedlich von dem des ersten gekörnten Harz-Produkts besitzt, umfassend (a) wahlweises Durchleiten des gekörnten Harz-Produkts (A), welches den ersten Satz an Eigenschaften besitzt, aus dem Reaktor (1) durch eine Rohrleitung (16) oder einen Trimm-Behälter (9) zu einem Endpunkt, (b) Sammeln des gekörnten Harz-Produkts (A) aus dem Reaktor (1), welches den ersten Satz an Eigenschaften besitzt, in einem weiterführenden Trimm-Behälter (9), (c) Ändern der Bedingungen im Reaktor (1) von den Bedingungen zur Herstellung des gekörnten Harz-Produkts (A), welches den ersten Satz an Eigenschaften besitzt, zu neuen Bedingungen zur Herstellung des zweiten gekörnten Harz-Produkts (B), (d) Durchleiten des gekörnten Harz-Produkts, das unter den neuen Bedingungen im Reaktor (1) hergestellt wurde, durch die Rohrleitung (16) zu einem Endpunkt und (e) Einmischen des gekörnten Harz-Produkts aus dem weiterführenden Trimm-Behälter (9) in die Rohrleitung (16), während Schritt (d) ausgeführt wird.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, worin das erste und das zweite gekörnte Harz-Produkt unterschiedliche Spezifikationen besitzen, einschließlich des Steuerns/Regelns des Mischungsverhältnisses in Schritt (e), um die Verwendung der unter den neuen Bedingungen hergestellten Körnchen zu optimieren, welche außerhalb der Spezifikationen für entweder das erste Produkt oder das zweite Produkt liegen.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, einschließlich des Steuerns/Regelns der Menge an gekörntem Produkt, das in Schritt (b) gesammelt wurde, als eine Funktion der erwarteten Herstellung von gekörntem Produkt mit geringer Qualität zwischen der stationären Herstellung der ersten und zweiten Produkte.
  4. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, einschließlich des Sammelns von gekörntem Produkt, welches unterschiedliche Eigenschaften besitzt, in mehr als einem weiterführenden Trimm-Behälter.
  5. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, einschließlich der weiteren Schritte des Sammelns von gekörntem Produkt, das unter den neuen Bedingungen in einem weiterführenden Trimm-Behälter hergestellt wurde, und des Vermischens des gekörnten Produkts, das unter den neuen Bedingungen hergestellt wurde, in das zweite gekörnte Produkt hinein.
  6. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, einschließlich des Platzierens von gekörntem Produkt mit einem Satz von Spezifikationen oder Eigenschaften auf das gekörnte Produkt mit einem anderen Satz von Spezifikation oder Eigenschaften in demselben weiterführenden Trimm-Behälter (8) und Überwachung des abwärts gerichteten Fortschreitens der Grenzfläche (19) zwischen den beiden Mengen an Körnchen während der Behälter gelehrt wird, um einen gewünschten Vermischungsschritt zu fördern.
  7. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, worin der/die Endpunkte) eine Pelletisierungsmaschine ist/sind.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 1 einschließend (a) erstens Platrieren von gekörntem Produkt mit einem (i) Satz an Eigenschaften auf Körnchen mit einem anderen (ii) Satz an Eigenschaften in einem Trimm-Behälter (8), um eine Grenzfläche (19) zwischen den Mengen an gekörnten Produkt zu bilden, (b) Bestimmung des abwärts gerichteten Fortschreitens der Grenzfläche (19) während der Trimm-Behälter geleert wird und (c) Steuern/Regeln der Anlieferung von jeder der Mengen der gekörnten Produkte aus dem Trimm-Behälter zu einer Pelletisierungsmaschine an sich oder als eine Mischung mit gekörntem Produkt, welches einen weiteren (iii) Satz von Eigenschaften zumindest zum Teil als eine Funktion der Position der Grenzfläche (19) in dem Trimm-Behälter (8) besitzt.
  9. Verfahren gemäß Anspruch 8, worin das abwärts gerichtete Fortschreiten der Grenzfläche wenigstens zum Teil durch Messen des Flusses von gekörntem Produkt bestimmt wird.
  10. Verfahren gemäß der Ansprüche 8 oder 9, worin die ersten und zweiten gekörnten Produkte innerhalb eines einzelnen Satzes an Spezifikationen liegen.
  11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, worin das gekörnte Produkt, das im Wesentlichen gleichmäßig an die Pelletisierungsmaschine angeliefert wird, wenigstens eine Eigenschaft mit einem Wert besitzt, der am oder nahe am Zielwert ist.
  12. Verfahren gemäß Anspruch 11, worin wenigstens einer der Sätze (i), (ii) und (iii) an Eigenschaften wenigstens einen Eigenschaftswert einschließt, der außerhalb des Satzes an Spezifikationen liegt.
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