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DE60107313T2 - Überspannungsschutz für Breitband-Anpassungszweig - Google Patents

Überspannungsschutz für Breitband-Anpassungszweig Download PDF

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Publication number
DE60107313T2
DE60107313T2 DE60107313T DE60107313T DE60107313T2 DE 60107313 T2 DE60107313 T2 DE 60107313T2 DE 60107313 T DE60107313 T DE 60107313T DE 60107313 T DE60107313 T DE 60107313T DE 60107313 T2 DE60107313 T2 DE 60107313T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inner conductor
surge protector
coaxial
conductor
inches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60107313T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60107313D1 (de
Inventor
Jonas V. Aleksa
James A. Gorecki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Commscope Technologies AG
Commscope Technologies LLC
Original Assignee
Andrew AG
Andrew LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andrew AG, Andrew LLC filed Critical Andrew AG
Publication of DE60107313D1 publication Critical patent/DE60107313D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60107313T2 publication Critical patent/DE60107313T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/20Frequency-selective devices, e.g. filters
    • H01P1/201Filters for transverse electromagnetic waves
    • H01P1/202Coaxial filters
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q13/00Waveguide horns or mouths; Slot antennas; Leaky-waveguide antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave
    • H01Q13/20Non-resonant leaky-waveguide or transmission-line antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave
    • H01Q13/22Longitudinal slot in boundary wall of waveguide or transmission line

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung ist im allgemeinen auf Einschaltstoßschützer bzw. Überspannungsschutzeinrichtungen gerichtet und bezieht sich insbesondere auf Breitband-Überspannungsschutzeinrichtungen zur Verwendung in Hochfrequenz-Kommunikationssystemen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Eine Überspannungsschutzeinrichtung bzw. Einschaltstoßschützer ist eine Vorrichtung, die in eine elektrische Schaltung platziert wird zum Verhindern des Passierens gefährlicher Überspannungen bzw. Stromstöße und Spannungsspitzen, die elektronische Geräte beschädigen könnten. Eine besonders nützliche Anwendung von Überspannungsschutzeinrichtungen ist in den Antennenübertragungs- und -empfangssystemen von drahtlosen Kommunikationssystemen. In solchen Antennensystemen ist eine Überspannungsschutzeinrichtung im allgemeinen in Reihe zwischen einem koaxialen Hauptzuführungskabel und einem koaxialen Verbindungskabel verbunden. Während des normalen Betriebs des Antennensystems durchqueren Mikrowellen- und Funkfrequenz- bzw. Hochfrequenz-Signale ununterbrochen die Überspannungsschutzeinrichtung. Wenn eine gefährliche Überspannung in dem Antennensystem auftritt, verhindert die Überspannungsschutzeinrichtung das Übertreten der gefährlichen Überspannung von einem koaxialen Kabel zu dem anderen koaxialen Kabel durch Ableiten der Überspannung zur Erde bzw. Masse.
  • Eine Art einer Überspannungsschutzeinrichtung für Antennensysteme weist eine T-förmige Konfiguration mit einem koaxialen Durchgangsabschnitt bzw. geraden Strang und einer geraden Koaxialstichleitung bzw. einem geraden koaxialen Abschnitt auf, der senkrecht mit einem Mittelteil des koaxialen Durchgangsabschnitts verbunden ist. Ein Ende des koaxialen Durchgangsabschnitts ist ausgebildet, sich an einen Gegensteckverbinder über eine Schnittstelle anschließen zu lassen am Ende des koaxialen Hauptführungskabels, während das andere Ende des koaxialen Durchgangsabschnittes ausgebildet ist, sich an einen Gegensteckverbinder am Ende des koaxialen Verbindungskabels über eine Schnittstelle anschließen zu lassen. Sowohl der koaxiale Durchgangsabschnitt als auch die gerade Koaxialstichleitung enthalten einen inneren und äußeren Leiter. An der T- förmigen Verbindungsstelle zwischen der Koaxialstichleitung und dem koaxialen Durchgangsabschnitt sind der innere und äußere Leiter der Koaxialstichleitung mit dem jeweiligen inneren und äußeren Leiter des koaxialen Durchgangsabschnittes verbunden. An dem anderen Ende der geraden Koaxialstichleitung sind der innere und äußere Leiter der Koaxialstichleitung miteinander verbunden und erzeugen einen Kurzschluss. Der Kurzschluss ist indirekt mit einer Erdungsvorrichtung verbunden, wie zum Beispiel einer geerdeten Busschiene, mittels einer Art von Klammer. Die physikalische Länge von der Anschlussstelle an einem Ende der Koaxialstichleitung und dem Kurzschluss an dem anderen Ende der Koaxialstichleitung ist in etwa gleich einem Viertel der Mittenfrequenz-Wellenlänge für ein gewünschtes schmales Mikrowellen- oder Hochfrequenzband.
  • Während des normalen, "überspannungsfreien" Betriebs lässt eine Überspannungsschutzeinrichtung Signale innerhalb des Frequenzbandes durch die Überspannungsschutzeinrichtung zwischen zwei damit verbundenen Kabeln in beiden Richtungen hindurchtreten. Die Richtung des Signalverlaufs hängt davon ab, ob die Überspannungsschutzeinrichtung auf der Übertragungsseite oder der Empfangsseite eines Antennensystems verwendet wird. Signale innerhalb des erwünschten Betriebsfrequenzbandes passieren eine der Schnittstellen (je nach der Richtung des Signalverlaufs) zu der Überspannungsspannungsschutzeinrichtung. Wenn Signale innerhalb des erwünschten Frequenzbandes die Überspannungsschutzeinrichtung passieren, laufen sie durch den koaxialen Durchgangsabschnitt der Überspannungsschutzeinrichtung. Ein Teil des erwünschten Signals trifft jedoch auf die Stichleitung, während es den koaxialen Durchgangsabschnitt passiert. Die Stichleitung streut diesen Signalteil, was zur Folge hat, dass dieser Signalteil die Stichleitung hinabläuft. Nachdem er an dem Kurzschluss reflektiert wurde, kehrt der gestreute Signalteil entlang der Stichleitung zurück. Da die physikalische Länge der Stichleitung ab der Anschlussstelle mit dem inneren Leiter des koaxialen Durchgangsabschnitts bis zu dem Kurzschluss so ausgestaltet ist, dass sie gleich einem Viertel der Mittenfrequenz-Wellenlänge für das gewünschte Betriebsfrequenzband ist, wird der gestreute Signalteil in Phase zu dem nicht-gestreuten Signalteil hinzugefügt und passiert das andere Ende des koaxialen Durchgangsabschnitts.
  • Wenn in dem Antennensystem eine Überspannung bzw. ein Stromstoß auftritt (z.B. durch einen Blitzschlag), ist die physikalische Länge der Stichleitung viel kürzer als ein Viertel der Mittenfrequenz-Wellenlänge, da die Überspannung bei einer viel niedrigeren Frequenz auftritt als das gewünschte Betriebsfrequenzband. In dieser Situation läuft die Überspannung entlang des inneren Leiters des koaxialen Durchgangsabschnittes zu der Stichleitung, durch die Stichleitung zu dem Kurzschluss, durch den Kurzschluss zu dem Erdungsanschluss und durch den Erdungsanschluss zu einer damit befestigten Erdungsvorrichtung. Somit wird die Überspannung durch die Überspannungsschutzeinrichtung zur Erde abgeleitet.
  • Ein Nachteil der obigen T-förmigen Überspannungsschutzeinrichtung ist, dass diese Überspannungsschutzeinrichtungen eine begrenzte Betriebsbandbreite aufweisen. Von Originalausstattern (engl. Original Equipment Manufacturers bzw. "OEM") und Anbietern von Drahtlosdiensten (Wireless Service Providers) wird gegenwärtig verlangt, dass sie eine Vielzahl von Überspannungsschutzeinrichtungen mit kurzgeschlossener Stichleitung erwerben, um sämtlichen verschiedenen Anwendungen zu begegnen, die bei unterschiedlichen Frequenzen arbeiten. Da Überspannungsschutzeinrichtungen mit kurzgeschlossener Stichleitung zunehmend bevorzugt werden aufgrund ihrer Fähigkeit bei Mehrfachschlägen sowie ihrer überlegenen Passivintermodulationsverzerrungsleistung, müsste ein OEM oder Diensteanbieter eine Vielzahl unterschiedlicher Überspannungsschutzeinrichtungen mit kurzgeschlossener Stichleitung für die üblichen zugewiesenen Betriebsbandbreiten der heutigen Systeme (800–870 MHz, 824–896 MHz, 870–960 MHz, 1425–1535 MHz, 1700–1900 MHz, 1850–1990 MHz, 2110–2170 MHz, 2300–2485 MHz, etc.) auf Lager haben bzw. in sein Inventar aufnehmen. Eine Überspannungsschutzeinrichtung mit kurzgeschlossener Stichleitung, die über diesen gesamten Frequenzbereich betriebsfähig ist, würde es einem OEM oder Diensteanbieter erlauben, ein Produkt zu führen; was naheliegenderweise die Anforderungen an das Inventar vereinfachen und die zu höheren Einkaufsvolumen führenden Kostenvorteile bieten würde.
  • Zusätzlich besteht ein erheblicher Bedarf an einer Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung, da in der Gesellschaft der Druck wächst, die Zahl der mit Drahtloskommunikationssystemen einhergehenden Zellenstandorte zu beschränken. Zu diesem Zweck wird es zunehmend notwendig, dass Drahtlosdiensteanbieter ihre Betriebssysteme unter Verwendung von Diplex- und Triplex-Techniken über die bestehenden koaxialen Übertragungsleitungen gemeinsam errichten. Dieser Trend zum Multiplexen verschiedener Betriebsfrequenzen machte es unbedingt erforderlich, alle herkömmlichen Schmalbandkomponenten, wie zum Beispiel Überspannungsschutzeinrichtungen, zu Breitbandgeräten aufzurüsten.
  • In US-Patent 3 289 117, das als nächstliegender Stand der Technik betrachtet wird, ist ein Breitband-Überspannungsschutzableiter offenbart, der Viertelwellen-Stichleitungen verwendet und bei dem eine Kurzschlussplatte leitend zwischen dem inneren und äußeren Leiter der Stichleitung gekoppelt ist.
  • Während heutzutage andere Arten von Breitband-Überspannungsschutzeinrichtungen hergestellt werden und erhältlich sind, verwenden viele eine Technik, bei der ein Gasentladungsrohr zwischen dem inneren und äußeren Leiter der koaxialen Überspannungsvorrichtung eingebaut wird. Während diese Arten von Vorrichtungen eine Breitband-Leistungsfähigkeit bieten, haften ihnen mehrere unerwünschte Merkmale an, einschließlich der Notwendigkeit der regelmäßig einzuplanenden Wartung, der Unfähigkeit, Mehrfachschlägen standzuhalten und einer schlechten Passivintermodulationsverzerrungsleistung.
  • Demgemäß besteht der Bedarf nach einer Überspannungsschutzeinrichtung mit einer breiten Betriebsbandbreite zur Verwendung in Drahtloskommunikationssystemen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Überspannungsschutzeinrichtung mit einer breiten Betriebsbandbreite zur Verwendung in Drahtloskommunikationssystemen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Überspannungsschutzeinrichtung bereitgestellt, umfassend: einen koaxialen Durchgangsabschnitt mit einem ersten inneren Leiter, einem ersten äußeren Leiter und einem ersten Dielektrikum, das zwischen dem ersten inneren Leiter und dem ersten äußeren Leiter angeordnet ist; eine koaxiale Kurzschlussstichleitung mit einem zweiten inneren Leiter und einem zweiten äußeren Leiter, wobei die koaxiale Kurzschlussstichleitung ein Eingangsende und ein Ausgangsende aufweist und die koaxiale Kurzschlussstichleitung mit dem koaxialen Durchgangsabschnitt gekoppelt ist, wobei der zweite innere Leiter leitend mit dem ersten inneren Leiter an dem Eingangsende der Stichleitung gekoppelt ist und der zweite äußere Leiter leitend mit dem ersten äußeren Leiter an dem Eingangsende der Stichleitung gekoppelt ist; eine Kurzschlussplatte, die leitend mit dem zweiten inneren Leiter und dem zweiten äußeren Leiter an dem Ausgangsende der Stichleitung gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite innere Leiter im wesentlichen hohl ist und mindestens eine spiralförmige Öffnung aufweist, die darin kontinuierlich für mindestens eine Umdrehung um den zweiten inneren Leiter angeordnet ist.
  • Die obige Zusammenfassung der vorliegenden Erfindung soll nicht jede Ausführungsform oder jeden Aspekt der vorliegenden Erfindung darstellen. Zusätzliche Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der detaillierten Beschreibung, den Figuren sowie den nachstehend angegebenen Ansprüchen ersichtlich.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen ersichtlich. Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht einer Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Explosionsansicht einer Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 3 eine Seitenansicht einer Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 4 eine andere Seitenansicht einer Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 5 eine Unteransicht eines koaxialen Durchgangsabschnitts einer Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6 eine Darstellung der Frequenzbandbreite von drei herkömmlichen Überspannungsschutzeinrichtungen mit kurzgeschlossener Stichleitung aus dem Stand der Technik, jeweils mit einer unterschiedlichen Stichleitungs-Impedanz;
  • 7a eine Seitenansicht eines inneren Leiters einer Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 7b eine Unteransicht eines inneren Leiters einer Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • 8 eine Darstellung, die die Bandbreite einer herkömmlichen Überspannungsschutzeinrichtung mit kurzgeschlossener Stichleitung aus dem Stand der Technik mit einer Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vergleicht.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Nun wird Bezug genommen auf die Zeichnungen; 1 und 2 stellen eine Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 mit kurzgeschlossener Stichleitung zur Verwendung in drahtlosen Hochfrequenz-Kommunikationssystemen dar. Die Überspannungsschutzeinrichtung 10 weist einen koaxialen Durchgangsabschnitt 12 und eine gerade koaxiale kurzgeschlossene Stichleitung 14 auf, welche im wesentlichen senkrecht zu dem koaxialen Durchgangsabschnitt 12 angeordnet ist. Ein erstes Ende 15 und ein zweites Ende 16 sind an ein erstes Koaxialkabel bzw. ein zweites Koaxialkabel (nicht gezeigt) in einem drahtlosen Hochfrequenz-Kommunikationssystem gekoppelt. Die Kurzschlussstichleitung ist an ein Erdungsgerät (nicht gezeigt) gekoppelt. Ein abstrahlendes Koaxialkabel ist eine Art von in drahtlosen Hochfrequenz-Kommunikationssystemen eingesetzten Koaxialkabeln, die in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Das nach "Common Law" übertragene US-Patent Nr. 5 809 429 mit dem Titel "Radiating Coaxial Cable and Communication System Using Same" offenbart ein solches Koaxialkabel.
  • Unter Bezugnahme auch auf 3, 4, 5 weist die Überspannungsschutzeinrichtung 10 einen geeigneten ersten Verbinder 18 und einen zweiten Verbinder 19 auf, die an dem ersten bzw. zweiten Ende 15, 16 angeordnet sind zum Koppeln der Überspannungsschutzeinrichtung 10 an das erste und zweite Kabel in dem System. Weitere Details geeigneter Verbinder, die in Verbindung mit der in 1 und 2 dargestellten Überspannungsschutzeinrichtung 10 verwendet werden können, sind in dem nach "Common Law" übertragenen US-Patent Nr. 5 982 602 mit dem Titel "Surge Protector Connector" und US-Patent Nr. 4 046 451 mit dem Titel "Connector for Coaxial Cable with Annularly Corrugated Outer Conductor" offenbart.
  • Der koaxiale Durchgangsabschnitt 12 weist einen inneren Leiter 20 auf, der von einem äußeren Leiter 22 durch ein dielektrisches Material 24 isoliert wird. Der innere Leiter 20 definiert die Längsachse des koaxialen Durchgangsabschnitts. Die gerade koaxiale Stichleitung 14 enthält einen inneren Leiter 26 und einen äußeren Leiter 28. Der innere und äußere Leiter 20, 22 des koaxialen Durchgangsabschnitts 12 ist leitend mit dem inneren bzw. äußeren Leiter 26, 28 der Stichleitung 14 verbunden. In einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die Stichleitung 14 ein Dielektrikum, das in dem Zwischenraum 29 zwischen dem inneren und äußeren Leiter 26, 28 angeordnet ist.
  • Einer der vorgenannten Nachteile der herkömmlichen T-förmigen Viertelwellen-Überspannungsschutzeinrichtungen mit kurzgeschlossener Stichleitung aus dem Stand der Technik ("herkömmliche QWS" bzw. Quarter Wave Shorted Stub Protectors) ist, dass diese Überspannungsschutzeinrichtungen eine begrenzte Betriebsbandbreite aufweisen. Jedoch weisen beispielsweise die Mikrowellen- und/oder Funksignale in drahtlosen Hochfrequenz-Kommunikationssystemen Frequenzen auf, die von ungefähr 800 MHz bis 2500 MHz reichen. Nicht weniger als zehn herkömmliche QWS können erforderlich sein, um diesen Frequenzbereich abzudecken. Die Bandbreite einer herkömmlichen QWS kann erhöht werden durch Erhöhen der Impedanz der Kurzschlussstichleitung. Beispielsweise hat eine herkömmliche, für eine Mittenresonanzfrequenz von 870 MHz ausgelegte QWS eine theoretische Bandbreite von 155 MHz mit einer Rückflussdämpfung von 20dB auf, wenn die Stichleitungsimpedanz 150 Ohm beträgt. Die gleiche herkömmliche QWS mit einer Resonanzmittenfrequenz von 870 MHz weist eine theoretische Bandbreite von 226 MHz mit einer Rückflussdämpfung von 20 dB auf, wenn die Impedanz 50 Ohm beträgt. Setzt man dies fort, so weist die gleiche herkömmliche QWS mit einer Resonanzmittenfrequenz von 870 MHz eine theoretische Bandbreite von 580 MHz mit einer Rückflussdämpfung von 20 dB auf, wenn die Impedanz 150 Ohm beträgt. Dieser Effekt des Erhöhens der Stichleitungsimpedanz einer herkömmlichen QWS ist in 6 dargestellt.
  • Ein Erhöhen der Impedanz der Stichleitung einer herkömmlichen QWS schafft eine breitere Bandbreite. Eine höhere Stichleitungsimpedanz kann entweder durch Verringern des Durchmessers des inneren Leiters der Stichleitung oder durch Erhöhen des Durchmessers des äußeren Leiters der Stichleitung erreicht werden. Jedoch haben beide diese Verfahren signifikante Konsequenzen. Ein Verringern des Durchmessers der Kurzschlussstichleitung gefährdet die Strombelastbarkeit der Stichleitung. Dies entspricht analog dem Gedanken des Schmelzens eines metallischen Leiters. Deshalb sind dem Verringern des Durchmessers des zentralen Leiters der Stichleitung strikte Grenzen gesetzt und es ist mit Leistungsabstrichen verbunden. Ein Erhöhen des Durchmessers des äußeren Leiters der Stichleitung führt zu einer größeren Überspannungsschutzeinrichtung, was sich in erhöhten Kosten der Einrichtung niederschlägt. Dies ist auch keine wünschenswerte Lösung.
  • Der Wirkungsgrad einer Überspannungsschutzeinrichtung ist gekennzeichnet durch die Durchlassenergie, welche ein Maß der Energiemenge darstellt, die hindurchgelangt zu dem Ausgang der Überspannungsschutzeinrichtung, wenn der Eingang der Überspannungsschutzeinrichtung einer Überspannung bzw. einem Stromstoß ausgesetzt ist (z.B. einer transienten Blitzwellenform). Gewöhnlicherweise wird in der Industrie eine transiente Blitzwellenform als eine Stromwellenform moduliert, die aus einer acht Mikrosekunden langen Anstiegszeit (von 10%-igem auf 90%-igen Spitzenwert) und einer zwanzig Mikrosekunden langen Abfallszeit (herunter auf einen Spitzenwert von 50%) besteht mit einem Amplitudenpegel, der von einem Spitzenstrom von 2000 Ampere bis zu einem Spitzenstrom von nicht weniger als 20000 Ampere variieren kann. Die konkrete Amplitude hängt davon ab, wo die Überspannungsschutzeinrichtung angebracht ist sowie von der erwarteten transienten Aktivität, der sie ausgesetzt sein wird. Die Durchlassenergie lässt sich durch Anlegen des Eingangsstromstoßes, Aufzeichnen der Restausgangsspannungswellenform und Integrieren des Quadrats dieser Restspannungswellenform über die Dauer des Stromsstoßereignisses berechnen. Das Dividieren dieses Werts durch die Lastimpedanz liefert einen numerischen Wert (ausgedrückt in Joule) für die Durchlassenergie. Die Restspannungswellenform ist proportional zu der Induktivität der Stichleitung, ist proportional zu der Veränderung des Stroms während der Anstiegszeit und ist umgekehrt proportional zu der Anstiegszeit der angelegten Stromwellenform. Die Induktivität der Stichleitung kann manipuliert werden, um die Durchlassenergie zu reduzieren. Für eine herkömmliche QWS lässt sich die Eigeninduktivität der Stichleitung durch den folgenden Ausdruck annähern
    Figure 00090001
    wobei Länge, Dicke und Breite die Länge, Dicke und Breite der Stichleitung darstellen. Wie aus dem obigen Ausdruck ersichtlich, resultiert das Verringern der Länge der Stichleitung in einer Verringerung der Induktivität, was sich in einer Verringerung der Durchlassenergie niederschlägt. Demgemäß ist es wünschenswert, die Länge der Stichleitung zu verringern, um die Durchlassenergie der Überspannungsschutzeinrichtung zu verringern. Die Länge der Stichleitung kann durch Hinzufügen eines dielektrischen Materials verringert werden, um die effektive dielektrische Konstante zwischen dem inneren und äußeren Leiter der Stichleitung zu erhöhen. Jedoch hat eine auf diese Weise vorgenommene Verringerung der effektiven Länge der Stichleitung auch den unerwünschten Effekt, die Impedanz der Stichleitung zu verringern, was die Betriebsbandbreite der Überspannungsschutzeinrichtung enger werden lässt.
  • Die vorliegenden Erfinder haben herausgefunden, dass das Hinzufügen eines sehr kleinen Serieninduktivitätsbetrags zu einer Kurzschlussstichleitung zu einem einzigartigen Breitband-Effekt führen kann, zum Erhöhen des Frequenzbetriebsbereichs der Überspannungsschutzeinrichtung. Da das Hinzufügen von Serieninduktivität zu einer Kurzschlussstichleitung in Abstrichen bei der Leistung bezüglich der Durchlassenergie resultiert, ist es jedoch vorzuziehen, die Gesamtlänge der Stichleitung zu verringern, um niedrigere Durchlassenergiewerte aufrechtzuerhalten. Da es schwierig ist, Serieninduktivität auf konzentrierte Weise hinzuzufügen, kann die Verringerung der Gesamtlänge durch das Verteilen der Induktivität über die Länge der Kurzschlussstichleitung erreicht werden. Die Induktivität kann selektiv über einen beträchtlichen Teil der Stichleitung verteilt werden, indem der innere Leiter der Kurzschlussstichleitung hohl hergestellt wird und eine kleine spiralförmige Öffnung durch die Außenwand des inneren Leiters gemacht wird. Mit anderen Worten hat der innere Leiter der Kurzschlussstichleitung die Form eines Hohlzylinders mit einer darin gebildeten spiralförmigen Öffnung.
  • Das Ergebnis ist die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 (1 und 2) und der in 7a und 7b dargestellte entsprechende inner Leiter 26. Nun wird Bezug genommen auf 7a und 7b; die dargestellte Ausführungsform des inneren Leiters 26 der Stichleitung 14 weist ein Eingangsende 30 und ein Ausgangsende 33 auf. Das Eingangsende 30 der Stichleitung 14 ist an den inneren Leiter 20 des koaxialen Durchgangsabschnitts gekoppelt. Der innere Leiter 26 ist hohl im wesentlichen von dem Eingangende bis zum Ausgangsende. Der innere Leiter 26 weist einen Außendurchmesser φ von ungefähr 0,686 cm (0,270 Inch) auf. Die Außenwand 34 des hohlen inneren Leiters 26 weist eine Dicke t von ungefähr 0,178 cm (0,070 Inch) auf. Der innere Leiter 26 weist eine Länge L von ungefähr 3,101 cm (1,221 Inch) auf.
  • Der hohle innere Leiter 26 weist eine Öffnung 36 auf, die kontinuierlich spiralförmig innerhalb dessen Außenwand 34 angeordnet ist. Die spiralförmige Öffnung 36 beginnt bei einem Abstand D1 von 0,279 cm (0,110 Inch) von dem Eingangsende des inneren Leiters und endet bei einem Abstand Da von ungefähr 1,270 cm (0,500 Inch) von dem Ausgangsende 32 des inneren Leiters 36. Die kontinuierliche spiralförmige Öffnung 36 weist eine Breite W von ungefähr 0,076 cm (0,030 Inch) auf und führt etwa fünf Umdrehungen um den inneren Leiter 26 aus. Die spiralförmige Öffnung 36 ist ausgebildet, eine Querschnittsfläche beizubehalten, die imstande ist, einen Stoßstrom von mindestens 20 Kiloampere zu führen ohne Verschlechterung, Schmelzen oder Lichtbogenbilden. Die spiralförmige Öffnung 36 kann auf effiziente Weise unter Verwendung moderner, per Computer numerisch gesteuerter Bearbeitungszentren hergestellt werden. Dank der Abmessungen der Stichleitung 14 ist die Überspannungsschutzeinrichtung 10 austauschbar gegen viele Überspannungsschutzeinrichtungen, die gegenwärtig in drahtlosen Hochfrequenz-Kommunikationssystemen eingesetzt werden.
  • Das Eingangsende 30 des inneren Leiters 26 enthält ein integrierendes Glied 38 mit Außengewinde zum Koppeln des inneren Leiters 26 der Stichleitung 14 an den inneren Leiter 20 des koaxialen Durchgangsabschnitts 12. Der innere Leiter 20 des koaxialen Durchgangsabschnitts 12 enthält eine entsprechende konisch zulaufende Öffnung 40 (5). Der innere Leiter 26 ist hohl von im wesentlichen dem Eingangsende 30 bis zum Ausgangsende 32. An dem Eingangsende 30 ist der innere Leiter über eine kurze Strecke nicht hohl, was eine Basis 42 für das Glied 38 mit Außengewinde bereitstellt.
  • Es wird rückverwiesen auf 1 und 2, in denen eine Kurzschlussplatte 44 leitend an den inneren Leiter 26 und den äußeren Leiter 28 an dem Ausgangsende 32 der Stichleitung 14 gekoppelt ist, um einen Kurzschluss zu erzeugen zum Kurzschließen einer Überspannung bzw. eines Stromstoßes. Der innere Leiter 26 der Kurzschlussstichleitung 14 enthält einer Federfingerfassung 48 an seinem Ausgangsende 32 (7a). Die Kurzschlussplatte 44 enthält einen entsprechenden vorspringenden Federfinger 50, um die Kurzschlussplatte 44 an den inneren Leiter 26 der Stichleitung 14 zu koppeln. Um die die Stichleitung 14 passierende Überspannung zu erden, ist die Kurzschlussplatte 44 mit einem Erdungsanschluss 46 versehen zum Koppeln der Kurzschlussplatte 44 mit der Erde. In der dargestellten Ausführungsform ist der Erdungsanschluss 46 eine Öffnung mit Innengewinde zum Koppeln der Kurzschlussplatte an ein Erdungsgerät mit einem entsprechenden Gewindeglied.
  • Nun wird Bezug genommen auf 8, in der die Leistung der Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 4 der vorliegenden Erfindung mit einer herkömmlichen QWS verglichen wird. Der spiralförmig verteilte Induktivitätseffekt der Überspannungsschutzeinrichtung 14 resultiert in einer Breitband-Funkfrequenzleistung, die eine Rückflussdämpfung von 20 dB und eine Einfügungsdämpfung von 0,06 dB über den 800-MHz- bis 2500-MHz-Frequenzbereich bereitstellt. Bei Frequenzen von unter 800 MHz weist die Überspannungsschutzeinrichtung 14 eine ähnliche Leistungsfähigkeit auf wie die herkömmliche QWS, da die Induktivität eine Funktion der Frequenz darstellt und bei geringeren Frequenzen wenig Wirkung zeigt. Bei höheren Frequenzen stellt sich jedoch heraus, dass die Überspannungsschutzeinrichtung 14 der vorliegenden Erfindung imstande ist, mit einer breiten Bandbreite zu arbeiten. In herkömmlichen QWS war es oft notwendig, die Verwendung von Tuning-Isolatoren bzw. Abstimmisolatoren, einem in dem Zwischenraum 29 zwischen dem inneren Leiter und dem äußeren Leiter 28 angeordneten Dielektrikum, zu implementieren, um die Impedanz der Kurzschlussstichleitung zu verringern zum Verengen oder Feinabstimmen der Bandbreite. Da die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 über eine derart breite Bandbreite arbeitet, wird jedoch die Notwendigkeit eines Abstimmisolators vermieden. Das Weglassen von Abstimmisolatoren führt auch zu erheblichen Kosteneinsparungen, einer Verringerung der Bestandteile sowie einer höheren Herstellungsausbeute. In einer alternativen Ausführungsform kann ein dielektrisches Material innerhalb des hohlen Innenraums 51 (7b) platziert werden zum Anpassen der Betriebsfrequenzbandbreite der Überspannungsschutzeinrichtung 10.
  • Neben ihrer Fähigkeit, über einen breiten Frequenzbereich zu arbeiten, wurde die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 getestet und es wurde festgestellt, dass sie hervorragende Überspannungsschutzfähigkeiten (z.B. eine geringe Durchlassenergie) aufweist. Eine als eine Stromwellenform modellierte transiente Blitzwellenform, bestehend aus einer Anstiegszeit von 8 Mikrosekunden und einer Abfallszeit von 20 Mikrosekunden mit einem Spitzenstrom von 2000 Ampere, wurde an die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 angelegt. Die resultierende Durchlassenergie betrug weniger als 25 Mikro-Joule (25 × 10–6 Joule). Die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung erzielte auch in anderer Hinsicht eine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit. Beispielsweise erzielte die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Breitband-Einfügungsdämpfungsleistung von weniger als 0,1 dB über die meist verwendeten Frequenzbereiche von 800 MHz bis 2500 MHz. In einer anderen Ausführungsform erreichte die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 eine bessere Rückflussdämpfungsleistung als 20 dB über die meist verwendeten Frequenzbereiche von 800 MHz bis 2500 MHz. In noch einer anderen Ausführungsform wurde festgestellt, dass die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 imstande ist, mindestens eine Durchschnittsleistung von 2000 Watt zu handhaben, wenn sie irgendwo in dem Frequenzbereich von ungefähr 800 bis 2500 MHz arbeitet. In noch einer anderen Ausführungsform erreichte die Überspannungsschutzeinrichtung 10 eine außergewöhnliche Passivintermodulationsleistung bei Pegeln von –160 dBc (–120 dBm) mit zwei an den Überspannungsschutzeinrichtung 10 angelegten Zwanzig-Watt-Trägern.
  • Die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 der vorliegenden Erfindung besitzt Mehrfachstoßfähigkeiten. Da die Überspannungsschutzeinrichtung so gestaltet ist, dass alle Stoßstromführenden Leiter aus massivem metallischen Material hergestellt sind, tritt keine Leiterverschlechterung aufgrund von wiederholten Überspannungen auf, was ein mit anderen Überspannungsschutzeinrichtungen aus dem Stand der Technik verbundenes Problem darstellt, welche Gasrohre, Metalloxidvaristoren oder Silizium-Avalanche-Dioden zum Führen des Stoßstroms verwenden. Eine Ausführungsform der Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 ist imstande, mindestens einhundert unmittelbar an den inneren Leiter der Überspannungsschutzeinrichtung angelegte Stromstöße einer Höhe von zwanzig Kiloampere standzuhalten ohne irgendeine physikalische oder elektrische Verschlechterung. In ähnlicher Weise ist die Überspannungsschutzeinrichtung 10 so gestaltet, dass sie nicht polarisiert ist; daher kann die Einrichtung in jeder Ausrichtung installiert werden, ohne Abstriche bei irgendeiner elektrischen, mechanischen oder umgebungsbezogenen Leistung.
  • Die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 ist so gestaltet, dass sie schwierigen umgebungsbezogenen und mechanischen Bedingungen standhält. Beispielsweise ist die Überspannungsschutzeinrichtung 10 in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung so gestaltet, dass sie ein mindestens vierundzwanzigstündiges Eintauchen in ein Meter tiefes Wasser ohne ein Eindringen von Feuchtigkeit oder eine Leistungsverschlechterung überstehen kann. In einer alternativen Ausführungsform ist die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 so gestaltet, dass sie einen vierundzwanzigstündigen Schwingungstest in drei Ebenen mit angelegten Schwingungen, die 10 bis 2000 Hz bei einem Spitzenpegel von 5 G überstreichen, ohne eine Leistungsverschlechterung oder Ermüdung übersteht. In einer anderen alternativen Ausführungsform ist die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 so gestaltet, dass sie einen mechanischen Stoßtest mit einer Amplitude von 30 G, drei Zyklen in allen drei Ebenen, ohne Leistungsverschlechterung oder Ermüdung übersteht. In noch einer anderen alternativen Ausführungsform ist die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 so gestaltet, dass sie einen mindestens tausendstündigen Korrosionstest (Salznebel) ohne Leistungsverschlechterung übersteht. In noch einer anderen alternativen Ausführungsform ist die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 so gestaltet, dass sie mindestens fünfundzwanzig starke Wärmezyklen (+85 C für eine Stunde, –55 C für eine Stunde) ohne Leistungsverschlechterung oder Ermüdung übersteht. In noch einer anderen alternativen Ausführungsform ist die Breitband-Überspannungsschutzeinrichtung 10 so gestaltet, dass sie einen mindestens zehntägigen Feuchtigkeitstest bei einer Luftfeuchtigkeit von 95% und einer Temperatur von 65 C ohne eine Leistungsverschlechterung übersteht.
  • In einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Kondensator (nicht gezeigt) elektrisch seriell an den koaxialen Durchgangsabschnitt 12 gekoppelt, um die Verringerung der aus einer durch die Überspannungsschutzeinrichtung fließenden Stromstoß resultierenden Energie zu unterstützen. Unter einigen außergewöhnlichen Umständen kann das Schutz benötigende Betriebssystem extrem empfindlich sein für Einschwingvorgänge bzw. Ausgleichsvorgänge und daher einen sogar noch niedrigeren Grad an Durchlassenergieleistung erfordern. Bei solchen seltenen extremen Anwendungen kann ein Serienkondensator, verwendet in Verbindung mit der Überspannungsschutzeinrichtung 10 mit kurzgeschlossener Stichleitung und spiralförmiger Öffnung der vorliegenden Erfindung, einen zusätzlichen Grad an Überspannungsschutz bereitstellen und ferner die Durchlassenergie verringern. Des weiteren kann in einer anderen alternativen Ausführungsform ein seriell an den koaxialen Durchgangsabschnitt 12 gekoppelter und an eine separate Verbindungsschnittstelle angeschlossener Serieninduktor implementiert werden zum Erlauben des Einführens von niedrigem Gleichstrom (durch die separate Verbindungsschnittstelle) in das Übertragungsleitungssystem für Leistungsanforderungen des Übertragungsgeräts. Nur der an den Induktor gekoppelte Verbinder 18, 19 würde Strom führen. Der Serienkondensator würde den zweiten koaxialen Verbinder 18, 19 des koaxialen Durchgangsabschnitts effektiv von dem Gleichstrom abkoppeln.
  • Die dargestellten Ausführungsformen der Überspannungsschutzeinrichtung 10 zeigen, dass die spiralförmige Öffnung 36 kontinuierlich ist über etwa fünf Umrundungen des inneren Leiters 26 der Stichleitung 14. Jedoch braucht die spiralförmige Öffnung 36 in alternativen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nur mindestens einmal den inneren Leiter 26 zu umrunden. In einer alternativen Ausführungsform der Überspannungsschutzeinrichtung 10, in der die Öffnung 36 für etwa zweieinhalb Umdrehungen kontinuierlich um den inneren Leiter 26 verläuft, beträgt der Abstand D1 0,762cm (0,300 Inch) und der Abstand Da 1,473 cm (0,580 Inch). Bei einer solchen alternativen Ausführungsform ist die spiralförmige Öffnung so positioniert, dass hohe Rückflussdämpfungsleistungsgrade bei einem sogar noch höheren Frequenzbereich erreicht werden können. Für Systeme, die einen sogar noch höheren Leistungsgrad im Hinblick auf die Rückflussdämpfung erfordern, kann ein innerer Leiter 26 mit einer spiralförmigen Öffnung 36 implementiert werden, die über etwa zweieinhalb Umdrehungen kontinuierlich ist, um eine Rückflussdämpfung von etwa 30 dB von 1500 MHz bis 3400 MHz zu erzielen. In anderen alternativen Ausführungsformen erstreckt sich die spiralförmige Öffnung 36 über mindestens etwa ein Fünftel einer Länge L des inneren Leiters. In noch anderen alternativen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung reicht die Erstreckung der spiralförmigen Öffnung von etwa einem Viertel bis zu etwa drei Vierteln der Länge L des inneren Leiters. In noch anderen alternativen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung kann der innere Leiter 26 der Stichleitung 14 mehr als eine spiralförmige Öffnung enthalten oder die spiralförmige Öffnung kann, weiterhin alternativ, in mehr als einen Abschnitt segmentiert sein.
  • Die Länge L des inneren Leiters und der Außendurchmesser φ können je nach den alternativen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung variieren. Beispielsweise kann das Verhältnis des Außendurchmessers φ zu der Länge L des inneren Leiters 26 irgendwo in dem Bereich von etwa 0,10 bis etwa 0,40 liegen. Die Dicke t der Wand des inneren Leiters 26 kann von 0,127 cm (0,050 Inch) bis etwa 0,229 cm (0,090 Inch) gemäß anderer Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung reichen. Die praktischen Beschränkungen des Herstellungsverfahrens und die gegenwärtigen Leistungsfähigkeiten des Materials des inneren Leiters sind einige der Parameter, die die Grenzen dieses Bereichs bestimmen. Das Material, aus dem der innere Leiter 26 aufgebaut ist, kann gemäß anderer alternativer Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung auch variiert werden. Beispielsweise ist in alternativen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung der innere Leiter 26 aus einem Vollhartmaterial der Phosphor-Bronze-Legierung 544 gebildet, aus einer Beryllium-Kupfer-B196-Legierung-C oder aus halbhartem ASTM-B16-Messing oder aus irgendeinem nichtferromagnetischen Material, das sich zum Leiten eines Mikrowellensignals eignet und imstande ist, Strom zu führen.
  • In alternativen Ausführungsformen kann die vorliegende Erfindung auf andere als die dargestellten T-förmigen Überspannungsschutzeinrichtungen angewendet werden. Beispielsweise kann die gekrümmte Stichleitung des in gemeinschaftlichem Besitz befindlichen US-Patents Nr. 5 892 602 mit dem Titel "Surge Protector Connector" hohl ausgebildet werden und sie kann eine darin vorgesehene spiralförmige Öffnung aufweisen, um die Betriebsbandbreite jener Überspannungsschutzeinrichtung zu erhöhen. In anderen alternativen Ausführungsformen kann der hohle innere Leiter 26 mit einer darin vorgesehenen spiralförmigen Öffnung 36 auch auf andere Überspannungsschutzeinrichtungen angewendet werden. Beispielsweise kann ein hohler innerer Leiter 26 mit einer darin vorgesehenen spiralförmigen Öffnung 36 in einer Überspannungsschutzeinrichtung mit einer rechtwinkligen Geometrie des Durchgangsabschnitts implementiert werden. In einer derartigen Ausführungsform enthält der koaxiale Durchgangsabschnitt eine 90°-Biegung an irgendeiner Stelle (im allgemeinen an einer Stelle in der Mitte) in dem koaxialen Durchgangsabschnitt. Der innere Leiter 26 der Stichleitung 14 wäre mit dem koaxialen Durchgangsabschnitt von 90° an dem Eingangsende 30 des inneren Leiters 26 verbunden und leitend an den äußeren Leiter 28 der Stichleitung 14 gekoppelt, hierbei einen Kurzschluss erzeugend.
  • Während bestimmte Ausführungsformen und Anwendungen der vorliegenden Erfindung dargestellt und beschrieben worden sind, sollte verstanden werden, dass die Erfindung nicht auf die hier offenbarte genaue Bauweise und die hier offenbarten Zusammensetzungen beschränkt ist und dass verschiedene Modifikationen, Änderungen und Variationen aus den vorstehenden Beschreibungen hervorgehen mögen, ohne von dem Geist und Umfang der Erfindung, wie in den anhängenden Ansprüchen definiert, abzuweichen.

Claims (23)

  1. Ein Einschaltstoßschützer bzw. eine Überspannungsschutzeinrichtung, umfassend: einen koaxialen geraden Strang bzw. koaxialen Durchgangsabschnitt (12) mit einem ersten inneren Leiter (20), einem ersten äußeren Leiter (22) und einem ersten Dielektrikum (24), das zwischen dem ersten inneren Leiter (20) und dem ersten äußeren Leiter (22) angeordnet ist; einen koaxialen Kurzschlussabschnitt bzw. eine koaxiale Kurzschlussstichleitung (14) mit einem zweiten inneren Leiter (26) und einem zweiten äußeren Leiter (28), wobei der koaxiale Kurzschlussabschnitt ein Eingangsende (30) und ein Ausgangsende (32) aufweist und der koaxiale Kurzschlussabschnitt (14) mit dem koaxialen geraden Strang (12) gekoppelt ist, wobei der zweite innere Leiter (26) leitend mit dem ersten inneren Leiter (20) an dem Eingangsende (30) des Abschnitts gekoppelt ist und der zweite äußere Leiter (28) leitend mit dem ersten äußeren Leiter (22) an dem Eingangsende (30) des Abschnitts gekoppelt ist; eine Kurzschlussplatte (44), die leitend mit dem zweiten inneren Leiter (26) und dem zweiten äußeren Leiter (28) an dem Ausgangsende (32) des Abschnitts gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite innere Leiter (26) im wesentlichen hohl ist und mindestens eine spiralförmige Öffnung (36) aufweist, die kontinuierlich für mindestens eine Umdrehung um den zweiten inneren Leiter darin angeordnet ist.
  2. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei der koaxiale gerade Strang (12) im allgemeinen eine zylindrische Form aufweist.
  3. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 2, wobei der koaxiale gerade Strang (12) ein erstes (15) und ein zweites (16) Ende aufweist, wobei der Einschaltstoßschützer ferner umfasst: einen ersten Verbinder (18), der mit dem ersten Ende (15) des koaxialen geraden Strangs (12) gekoppelt ist, wobei der erste Verbinder ausgebildet ist zum elektrischen Koppeln des ersten Endes des koaxialen geraden Strangs mit einem ersten Koaxialkabel; und einen zweiten Verbinder (19), der mit dem zweiten Ende (16) des koaxialen geraden Strangs (12) gekoppelt ist, wobei der zweite Verbinder ausgebildet ist zum elektrischen Koppeln des zweiten Endes des koaxialen geraden Strangs mit einem zweiten Koaxialkabel.
  4. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei der zweite innere Leiter (26) aus einem nicht-ferromagnetischen Material hergestellt ist.
  5. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 4, wobei das Material eine Phosphor-Bronze-Legierung ist.
  6. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 4, wobei das Material eine Beryllium-Kupfer-Legierung ist.
  7. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 4, wobei das Material Messing ist.
  8. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei der zweite innere Leiter (26) eine Länge aufweist, die ungefähr gleich einem Viertel einer Mittenfrequenz-Wellenlänge für ein Betriebsfrequenzband ist.
  9. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei der zweite innere Leiter (26) eine Länge von ungefähr 3,101 cm (1,221 Inch) aufweist.
  10. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei der zweite innere Leiter (26) einen Außendurchmesser von ungefähr 0,686 cm (0,270 Inch) aufweist.
  11. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei der zweite innere Leiter (26) einen Innendurchmesser von ungefähr 0,330 cm (0,130 Inch) aufweist.
  12. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei die spiralförmige Öffnung (36) sich für ungefähr 2,5 Umdrehungen um den zweiten inneren Leiter (26) kontinuierlich erstreckt.
  13. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 12, wobei der zweite innere Leiter (26) ein Eingangsende (30) und ein Ausgangsende (32) aufweist, und wobei die spiralförmige Öffnung ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, wobei das erste Ende der spiralförmigen Öffnung ungefähr 0,762 cm (0,300 Inch) von dem Eingangsende des zweiten inneren Leiters angeordnet ist und das zweite Ende der spiralförmigen Öffnung ungefähr 1,473 cm (0,580 Inch) von dem Ausgangsende des zweiten inneren Leiters angeordnet ist.
  14. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei die spiralförmige Öffnung (36) sich für ungefähr 5 Umdrehungen um den zweiten inneren Leiter (26) kontinuierlich erstreckt.
  15. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 14, wobei der zweite innere Leiter (26) ein Eingangsende (30) und ein Ausgangsende (32) aufweist, und wobei die spiralförmige Öffnung ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, wobei das erste Ende der spiralförmigen Öffnung ungefähr 0,279 cm (0,110 Inch) von dem Eingangsende des zweiten inneren Leiters angeordnet ist und das zweite Ende der spiralförmigen Öffnung ungefähr 1,270 cm (0,500 Inch) von dem Ausgangsende des zweiten inneren Leiters angeordnet ist.
  16. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 14, wobei die spiralförmige Öffnung (36) eine Breite von ungefähr 0,076 cm (0,030 Inch) aufweist.
  17. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 14, wobei die spiralförmige Öffnung einen Zwischenraum von ungefähr 0,310 cm (0,122 Inch) aufweist.
  18. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, ferner umfassend ein zweites Dielektrikum (29), das innerhalb des Abschnitts (14) zwischen dem zweiten inneren Leiter (26) und dem zweiten äußeren Leiter (28) angeordnet ist.
  19. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, ferner umfassend einen Kondensator, der elektrisch mit dem koaxialen geraden Strang in Serie gekoppelt ist.
  20. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei die Kurzschlussplatte (44) einen daran angebrachten Kopplungsmechanismus aufweist, der ausgebildet ist zum Koppeln der Kurzschlussplatte (44) mit der Erde bzw. Masse.
  21. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei der zweite innere Leiter (26) eine Federfingerfassung enthält zum Koppeln des zweiten inneren Leiters an die Kurzschlussplatte (44).
  22. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei der erste innere Leiter (22) eine darin angeordnete Öffnung mit Innengewinde enthält und der zweite innere Leiter (26) ein Glied (38) mit Außengewinde enthält, das ausgebildet ist zum Koppeln des Abschnitts (14) an die Öffnung mit Innengewinde des ersten inneren Leiters.
  23. Der Einschaltstoßschützer nach Anspruch 1, wobei der zweite innere Leiter (26) im allgemeinen eine zylindrische Form aufweist und ein Inneres (51) aufweist, wobei der Einschaltstoßschützer ferner ein in dem Inneren angeordnetes Dielektrikum umfasst.
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