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DE60107893T2 - Alpiner Ski - Google Patents

Alpiner Ski Download PDF

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DE60107893T2
DE60107893T2 DE60107893T DE60107893T DE60107893T2 DE 60107893 T2 DE60107893 T2 DE 60107893T2 DE 60107893 T DE60107893 T DE 60107893T DE 60107893 T DE60107893 T DE 60107893T DE 60107893 T2 DE60107893 T2 DE 60107893T2
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Germany
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ski
zone
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sliding
stiffness
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M. Pierre Billon
M. Eric Restani
M. Thierry Schrobiltgen
Milena Stefanova
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Skis Rossignol SA
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Skis Rossignol SA
Rossignol SA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/06Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices
    • A63C5/07Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices comprising means for adjusting stiffness
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/003Non-swivel sole plate fixed on the ski

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung hat einen Alpinski zum Gegenstand. Ein Alpinski umfasst eine Schaufelzone genannte vordere Zone, eine Fersenzone genannte hintere Zone und eine Gleitzone genannte Zwischenzone.
  • 1 der beigefügten schematischen Zeichnung stellt einen Alpinski in Seitenansicht dar, bei welchem die Schaufelzone, die Gleitzone und die Fersenzone mit den Bezugszeichen 2, 3 und 4 bezeichnet sind. Aus dieser 1 geht ebenfalls hervor, dass die Dicke des Skis über dessen Länge variiert, wobei die Dicke in der Gleitzone wesentlich größer ist als jene in den Endzonen, d. h. in den Schaufel- und Fersenzonen. In der Tat ist in der Gleitzone die Bindung eines Schuhs des Skiläufers montiert. Daher muss diese Zone am widerstandsfähigsten sein, und durch diese Gleitzone verläuft der Großteil der Kräfte zwischen dem Schnee und dem Schuh des Skiläufers.
  • Dieser Aufbau hat zur Folge, dass die Steifigkeit eines Skis, d. h. die Widerstandsfähigkeit gegen die Biegung nicht über die gesamte Länge des Skis konstant ist. Wie in der 2 gezeigt, die eine Kurve darstellt, in welcher die Länge des Skis auf der Abszissenachse und die Festigkeit auf der Ordinatenachse aufgetragen ist, ist es ersichtlich, dass die Festigkeit des Skis in der Gleitzone (P) viel bedeutender ist als in der Schaufelzone (S) und der Fersenzone (T). Die Tatsache, dass die Bindung in der Gleitzone montiert ist, und die Verwendung von Skischuhen, die eine sehr steife Sohle aufweisen, erhöhen die Steifigkeit im Vergleich zur allein betrachteten Steifigkeit des Skis noch weiter. Daraus folgt eine Erhöhung der Schwierigkeit, mit dem Ski um die Kurve zu fahren.
  • Die Festigkeit des Skis wird auf folgende Weise gemessen: Der Ski wird flach zwischen zwei um eine Länge L (von 200 bis 600 mm) beabstandete Auflager gesetzt, eine zwischen 40 und 60 kg umfassende Last wird auf halber Distanz zwischen diesen Auflagern ausgeübt. Nun wird die Verformung des Skis unter dieser Last gemessen (Durchbiegung). Anschließend wird der Ski verlagert, um diese Messung an einer weiteren Zone (Verlagerung zwischen 50 bis 200 mm) durchzuführen. Die verschiedenen Durchbiegungswerte erlauben es, die in der 2 gezeigte Steifigkeitskurve zu definieren.
  • Um diesen Steifigkeitszusammenhang mittels der Einheit Schuh-Bindung in der Gleitzone zu beheben, hat man sich ausgedacht, die Bindung, d. h. eine Vorderfußeinheit und eine Ferseneinheit nicht direkt auf den Ski sondern auf einer Zwischenplatte zu montieren, die beispielsweise an einem ihrer Enden lokal auf dem Ski befestigt und an ihrem anderen Ende mit einer Gleitmöglichkeit auf dem Ski montiert ist, was ein Entkoppeln erlaubt. Eine solche Platte ist durch das Dokument CH 671 887 bekannt. Diese Funktion des Entkoppelns erlaubt in der Tat, den Einfluss der Spannfedern der Ferseneinheit auf die Sohle des Schuhs zu unterdrücken, wodurch die Biegung des Skis erhöht wird, aber trotz allem trägt eine solche Platte aufgrund ihrer Eigensteifigkeit zur Erhöhung der Steifigkeit des Skis bei. Es ist auch bekannt, zum Montieren einer Schuhbindung eine Platte einzusetzen, die Einkerbungen enthält, die ihre Biegung begünstigen. Eine solche Platte ist durch das Dokument FR 2 763 861 bekannt.
  • Indem diese Platte mit Geschmeidigkeit versehen wird, hat man allerdings den Begriff des Entkoppelns verloren; überdies erfordert diese Lösung den Einsatz einer Platte, die das Gewicht der Einheit Ski-Bindung erhöht.
  • Das Ziel der Erfindung ist das Festlegen der Steifigkeit eines nackten Skis unter Antizipierung des Einflusses der Einheit Bindung-Schuh, die zur Verwendung des Skis notwendig ist.
  • Zu diesem Zweck ist bei dem sie betreffenden Ski die Steifigkeit, d. h. die Widerstandsfähigkeit gegen die Biegung in Längsrichtung des Skis, des mittleren Abschnitts der Gleitzone niedriger ist als die Steifigkeit in den beiden Endabschnitten der Gleitzone, d. h. in den Anschlussabschnitten mit der vorderen Zone bzw. der hinteren Zone.
  • Dieser Ski unterscheidet sich daher von einem klassischen Alpinski, bei welchem die Steifigkeitskurve, d. h. die Widerstandsfähigkeit gegen die Biegung in Längsrichtung des Skis, der flach zwischen zwei Auflagern angeordnet ist, praktisch eine Funktion der Variation der Dicke des Skis ist, d. h. dass die Steifigkeit von den Enden in Richtung der zentralen Gleitzone im Allgemeinen ansteigt.
  • Vorteilhafterweise ist die Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone zumindest 5% geringer als die niedrigste Steifigkeit der Endabschnitte der Gleitzone.
  • Die Tatsache des Verringerns der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone erlaubt es, die Steifigkeit über die Länge der Gleitzone zu vereinheitlichen, nachdem der Versteifung Rechnung getragen worden ist, die durch das Montieren des Schuhs im Inneren der Bindung bewirkt wird.
  • Um diese Verringerung der Steifigkeit zu erzielen, können verschiedene Lösungen bei verschiedenen Skiaufbauten eingesetzt werden, ob es sich um einen Ski mit traditionellem Aufbau handelt, d. h. der eine untere Einheit, widerstandsfähige, in Längsrichtung verlaufende, Seitenwangen genannte Wandungen, die beidseits eines zentralen Kerns angeordnet sind, und eine obere Einheit umfasst, um einen sogenannten Schalenski, d. h. der eine äußere Hülle aus Kunststoffmaterial umfasst, die auf der Innenseite des Skis durch zumindest eine Lage von Gewebeschichtstoff verstärkt ist, welche die obere Wandung und die Seitenwandungen des Skis bildet und deren Ränder direkt oder indirekt auf den Kanten ruhen, oder ferner um einen Ski mit einem gemischten Aufbau, d. h. der eine Schale umfasst, deren Ränder auf in Längsrichtung verlaufenden Verstärkungselementen ruhen, die zumindest im mittleren Abschnitt oder in der Gleitzone des Skis vorhanden sind.
  • Nach einer ersten Ausführungsform dieses Skis für den Fall, dass der Ski in Längsrichtung verlaufende Verstärkungselemente aufweist, die an den Seitenwänden des Skis sichtbar sind und Seitenwangen genannt werden, ist die Verringerung der Steifigkeit in der Gleitzone des Skis durch eine lokale Verringerung der Höhe oder der Dicke der Seitenwangen erzielt.
  • In diesem Fall kann die lokale Verringerung der Höhe der Seitenwangen vollständig sein und sich in einer Unterbrechung im mittleren Abschnitt der Gleitzone äußern.
  • Nach einer zweiten Möglichkeit ist die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone durch eine lokale Verminderung der Breite des oberen Teils des Skis erzielt, wobei der den Gleitbelag und die Kanten umfassende untere Teil eine herkömmliche Breite behält.
  • Nach einer dritten Möglichkeit ist die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone durch eine lokale Annäherung der oberen und/oder unteren Verstärkungen und der neutralen Faser des Skis erzielt.
  • Nach einer weiteren Möglichkeit ist die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone durch eine lokale Verringerung der Dicke des Skis erzielt.
  • Nach einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Skis für den Fall, dass er einen Aufbau aufweist, der eine Schale aus Kunststoffmaterial umfasst, die auf der Innenseite des Skis durch mindestens eine Lage von Gewebeschichtstoff verstärkt ist, die eine obere Wandung und einen Teil der Seitenwandungen des Skis bildet und deren Ränder auf den an den Seitenwandungen des Skis sichtbaren, in Längsrichtung verlaufenden Verstärkungselementen ruhen und direkt oder indirekt auf den Kanten aufliegen, ist die Verringerung der Steifigkeit in der Gleitzone des Skis durch eine Verringerung der Höhe oder durch eine lokale Unterdrückung der in Längsrichtung verlaufenden Verstärkungselemente zugunsten einer Vergrößerung der Höhe der Seitenwandungen der Schale in dieser Zone erzielt.
  • Wie immer der Aufbau des Skis sein mag, beträgt die Länge der Zone der Verringerung der Steifigkeit in der Größenordnung von 200 mm bis 600 mm und ist vorzugsweise zwischen 400 und 500 mm enthalten.
  • Jedenfalls wird die Erfindung mit Hilfe der nachstehenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügte schematische Zeichnung, welche beispielhaft, nicht einschränkend mehrere Ausführungsformen dieses Skis darstellt, gut verständlich.
  • 1 ist eine Seitenansicht eines Alpinskis.
  • 2 ist eine Ansicht, welche die Variation der Festigkeit eines traditionellen Skis über dessen Länge darstellt.
  • 3 ist eine Ansicht, welche die Variation der Festigkeit eines Skis gemäß der Erfindung über dessen Länge darstellt.
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht eines ersten Skis.
  • 5 ist eine der Linie V-V von 4 folgende und vergrößerte, schematische Querschnittsansicht.
  • 6 ist eine perspektivische Ansicht eines zweiten Skis.
  • 7 ist eine der Linie VII-VII von 6 folgende und vergrößerte, schematische Querschnittsansicht dieses Skis.
  • 8 ist eine perspektivische Ansicht eines dritten Skis.
  • 9 ist eine vergrößerte Seitenansicht des mittleren Abschnitts der Gleitzone des Skis von 8.
  • 10 und 11 sind zwei den Linien X-X bzw. XI-XI von 8 folgende und vergrößerte Querschnittsansichten dieses Skis.
  • 12 ist eine aufgebrochene Seitenansicht eines Kerns, der Bestandteil eines vierten Skis ist.
  • 13 ist eine Seitenansicht dieses Skis in montierter Stellung.
  • 14 und 15 sind zwei den Linien XIV-XIV bzw. XV-XV von 13 folgende Querschnittsansichten.
  • 3 stellt die Steifigkeitskurve eines Skis nach der Erfindung dar, in welcher die Länge des Skis L auf der Abszisse und die Festigkeit auf der Ordinatenachse aufgetragen ist. Wie in dieser Kurve gezeigt, ist die Steifigkeit im mittleren Abschnitt C der Gleitzone P niedriger ist als die Steifigkeit in den beiden Endabschnitten E und F der Gleitzone, d. h. in den Anschlussabschnitten mit der Schaufelzone S bzw. der Fersenzone T.
  • Um dieses Resultat zu erzielen, sind nachstehend beispielhaft mehrere Ausführungen dargestellt.
  • Die 4 und 5 stellen einen Ski dar, der einen Schalenaufbau umfasst, d. h. der eine Schale 5 aus Kunststoffmaterial umfasst, die auf der Innenseite des Skis durch zumindest eine Lage von Gewebeschichtstoff, in der Zeichnung nicht dargestellt, verstärkt ist, welche die obere Wandung 6 und die Seitenwandungen 7, 8 des Skis bildet und deren Ränder auf den Kanten 11 ruhen. Dieser Ski umfasst eine untere Einheit, die eine zwischen den Kanten angeordnete Gleitsohle 9 einschließt, wie auch einen zentralen Kern 10, der auf der unteren Einheit ruht und das Innere des Skis bildet. Es sind Verstärkungselemente vorgesehen, die in der Zeichnung insoweit nicht dargestellt sind, als sie die Erfindung nicht betreffen. Wie in der 4 gezeigt, dient der mittlere Abschnitt der Gleitzone auf der oberen Seite des Skis zum Montieren einer Vorderfußeinheit 12 und einer Ferseneinheit 13, welche die Bindung eines Schuhs des Skifahrers bilden.
  • Bei der in den 4 und 5 dargestellten Ausführungsform des Skis ist die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone durch eine lokale Verminderung der Breite der Schale erzielt, welche beidseits der mittleren Längsachse des Skis bewerkstelligt ist. Wie in der Zeichnung gezeigt, äußert sich dies in den hohlen Zonen 14, die durch eine Erhöhung der Neigung der Seitenwandungen 8 in dieser Zone in Bezug auf die Seitenwandungen 7 des Skis auf dem Rest der Länge desselben erzielt ist. Aus den 4 und 5 geht hervor, dass die Breite der oberen Zone 6 im mittleren Abschnitt der Gleitzone verringert ist.
  • Die 6 und 7 stellen einen zweiten Ski dar, der ebenfalls ein Ski mit einem Schalenaufbau ist, welcher dieselben allgemeinen Eigenschaften wie der erste Ski besitzt. Daher sind dieselben Elemente mit denselben Bezugszeichen bezeichnet wie zuvor.
  • Bei diesem zweiten Ski ist die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone durch eine lokale Verringerung der Dicke des Skis erzielt, und zwar in einer Zone 15 zwischen der Vorderfußeinheit 12 und der Ferseneinheit 13.
  • Die 8 bis 11 stellen eine dritte Ausführungsform eines Skis nach der Erfindung dar. Bei diesem Ski sind dieselben Elemente mit denselben Bezugszeichen bezeichnet wie zuvor. Dieser Ski umfasst eine Schale aus Kunststoffmaterial 16, die auf der Innenseite des Skis, d. h. auf der Seite des Kerns 10, durch zumindest eine Lage von Gewebeschichtstoff verstärkt ist, was in der Zeichnung nicht gezeigt ist. Die Schale 16 bildet eine obere Wand 17 und einen Teil der Seitenwandungen 18, und ihre Ränder ruhen auf den an den Seitenwandungen des Skis sichtbaren, in Längsrichtung verlaufenden und auf den Kanten aufliegenden Verstärkungselementen 19. Dieser Aufbau geht deutlich aus den 8 und 11 hervor. Die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone des Skis ist durch eine lokale Unterdrückung der in Längsrichtung verlaufenden Verstärkungselemente 19 zugunsten einer Vergrößerung der Seitenwandungen 18 der Schale erzielt, wie dies in den 8, 9 und 10 ersichtlich ist. Im mittleren Abschnitt der Gleitzone ruhen die unteren Ränder der Schale 16 direkt auf den Kanten. Eine Variante dieses Skis würde in der Verringerung der Höhe der Verstärkungselemente im mittleren Abschnitt der Gleitzone bestehen, ohne diese vollständig wegzulassen.
  • Die 12 bis 15 stellen einen weiteren Ski dar, bei welchem dieselben Elemente mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind wie zuvor. Bei diesem Ski weist der Kern 10 im mittleren Abschnitt der Gleitzone einen Hohlraum 20 auf. Wie in der 12 gezeigt, ist ein Keil 24 vorgesehen, um sich in die Form des Hohlraums 20 einzupassen.
  • Die 13 bis 15 stellen schematisch einen Ski dar, der dieser folgendermaßen gebildeten Ausführungsform entspricht: Nachdem die Sohle 9, die Kanten 11 und der Kern 10 in eine Form eingebracht worden sind, wird ein Verstärkungsgewebe 22 derart angeordnet, dass es sich in die Form des Kerns 10 bzw. des Hohlraums 20 einpasst, anschließend wird ein Keil 24 zum Ausfüllen des Hohlraums 20 angeordnet und schließlich wird auf diesen Aufbau die Schale 23 aufgesetzt. Dieser Aufbau erlaubt es, die Steifigkeit des Skis im mittleren Abschnitt seiner Gleitzone zu verringern. Diese Verringerung könnte auch bei Varianten erzielt werden, die keinen Keil einsetzen, bei welchen sich aber die obere Verstärkung 22 oder die nicht dargestellte, untere Verstärkung der neutralen Faser des Skis in der Zone annähert, in welcher die Steifigkeit verringert werden muss.
  • Wie aus dem Vorherigen hervorgeht, trägt die Erfindung zu einer großen Verbesserung der bestehenden Technik bei, indem sie einen Ski bereitstellt, dessen Struktur, wobei der Begriff im weiten Sinn verwendet ist und auch eine Abwandlung der Materialien wie auch der Abmessungen zulassen kann, die Vereinheitlichung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone erlaubt, ohne den Einsatz von komplexen Mitteln zu erfordern, und dabei im Gegenteil bei bestimmten Ausführungen auch die Menge an Material und demzufolge das Gewicht und den Einstandspreis des Skis verringert.
  • Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht nur auf die beispielhaft beschriebenen Ausführungsformen dieses Skis, sondern umfasst im Gegenteil auch alle Varianten. Deshalb könnten insbesondere einige Eigenschaften des Skis kombiniert werden, die gesondert beschrieben worden sind, wie beispielsweise die Kombination einer Verminderung der Breite mit einer Verminderung der Dicke, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (9)

  1. Alpinski, der eine Schaufelzone (2) genannte vordere Zone, eine Fersenzone (4) genannte hintere Zone und eine Gleitzone (3) genannte Zwischenzone umfasst, die zum Aufnehmen einer Vorderfußeinheit (12) und einer Ferseneinheit (13) bestimmt ist, welche die Bindung für den Schuh eines Skiläufers bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Steifigkeit, d. h. die Widerstandsfähigkeit gegen die Biegung des Skis in Längsrichtung, des mittleren Abschnitts der Gleitzone (3) niedriger ist als die Steifigkeit in den beiden Endabschnitten der Gleitzone (3), d. h. in den Anschlussabschnitten mit der vorderen Zone (2) bzw. der hinteren Zone (4).
  2. Alpinski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone (3) mindestens 5% geringer ist als die niedrigste Steifigkeit der Endabschnitte der Gleitzone.
  3. Alpinski nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone (3) durch eine lokale Annäherung der oberen und/oder unteren Verstärkungen (22) der neutralen Faser des Skis erzielt ist.
  4. Alpinski nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall, dass der Ski in Längsrichtung verlaufende Verstärkungselemente (19) aufweist, die an den Seitenwänden des Skis sichtbar sind und Seitenwangen genannt werden, die Verringerung der Steifigkeit in der Gleitzone des Skis durch eine lokale Verringerung der Höhe oder der Dicke der Seitenwangen erzielt ist.
  5. Alpinski nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone durch eine lokale Unterbrechung der Seitenwangen (19) in diesem Abschnitt erzielt ist.
  6. Alpinski nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall, dass er einen Aufbau aufweist, der eine Schale (16) aus Kunststoffmaterial umfasst, die auf der Innenseite des Skis durch mindestens eine Lage von Gewebeschichtstoff verstärkt ist, die eine obere Wandung und einen Teil der Seitenwandungen des Skis bildet und deren Ränder auf den an den Seitenwandungen des Skis sichtbaren, in Längsrichtung verlaufenden Verstärkungselementen (19) ruhen und direkt oder indirekt auf den Kanten (8) aufliegen, die Verringerung der Steifigkeit in der Gleitzone des Skis durch eine Verringerung der Höhe oder durch eine lokale Unterdrückung der in Längsrichtung verlaufenden Verstärkungselemente (19) zugunsten einer Vergrößerung der Höhe der Seitenwandungen (18) der Schale (16) in dieser Zone erzielt ist.
  7. Alpinski nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone (3) durch eine lokale Verringerung (15) der Dicke des Skis erzielt ist.
  8. Alpinski nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung der Steifigkeit im mittleren Abschnitt der Gleitzone (3) durch eine lokale Verminderung (14) der Breite des oberen Teils des Skis erzielt ist, wobei der den Gleitbelag und die Kanten umfassende untere Teil eine herkömmliche Breite behält.
  9. Alpinski nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Zone der Verringerung der Steifigkeit in der Größenordnung von 200 mm bis 600 mm beträgt und vorzugsweise zwischen 400 und 500 mm enthalten ist.
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