DE60106892T2 - Fahrzeuggetriebe - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Getriebekasten für ein Motorfahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
- Beispielsweise offenbart die SE-A-507 366 einen Getriebekasten der oben erwähnten Art. Es wird ausgegangen von einem sogenannten "power shift"-Getriebekasten mit einer zentralen Synchrongetriebe-Anordnung mit zwei Positionen, was mit zwei Synchrongetriebe-Zahnrädern sowie einer Synchrongetriebe-Kupplung an der einen Zwischenwelle sechs Synchrongetriebe-Funktionen in einem Sieben-Gang-Getriebekasten ergibt, und dieser ist insofern weiterentwickelt, als das eine Synchrongetriebe-Zahnrad so ausgestaltet ist, dass es auch für eine Drehmomentübertragung verwendet werden kann, um so einen weiteren Gang vorzusehen, nämlich einen Schnell- oder Schongang (overdrive). Dies ist in rein praktischer Hinsicht dadurch erreicht worden, dass eines der normalerweise sehr schmalen Synchrongetrieberäder verbreitert worden ist und mit Kupplungselementen versehen worden ist, die einen positiv ineinandergreifenden Eingriff anstatt eines reinen Reibeingriffs ergeben. Der unterste Gang wird erhalten durch Übertragen eines Drehmoments von einer Zwischenwelle auf die andere über eines der gemeinsamen Zahnräder auf der Abtriebswelle. Zu diesem Zweck ist das gemeinsame Zahnrad drehbar auf der Abtriebswelle angebracht und mit Kupplungselemente versehen, die das Zahnrad arretieren, wenn ein Drehmoment von der einen Zwischenwelle direkt auf die Abtriebswelle übertragen werden soll.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, es in einem Getriebekasten der eingangs beschriebenen Art zu ermöglichen, das Drehmoment auf andere Art und Weise im ersten Gang zu übertragen, so dass das besagte gemeinsame Zahnrad auf der Abtriebswelle fixiert werden kann, was die Drehung angeht.
- Gemäß der Erfindung wird dies durch die Merkmale des Anspruchs 1 erreicht.
- In diesem Fall nimmt das primäre Zahnrad der einen Antriebswelle daher die Funktion des Zwischenzahnrads zwischen den Zwischenwellen im ersten Gang ein, und das bisherige Zwischenzahnrad auf der Abtriebswelle braucht nicht drehbar an dieser Welle angebracht zu sein. Die Kupplung kann daher weggelassen werden, und das Zahnrad kann an der Welle befestigt werden, was die Ausgestaltung einfacher und billiger macht. Das Zahnrad kann große Beanspruchungen absorbieren, da kein Risiko der Verformung in irgendeinem Lager besteht.
- Die Erfindung wird genauer mit Bezug auf eine in den anliegenden Zeichnungen dargestellte beispielhafte Ausführungsform beschrieben werden, wobei die Zeichnung einen Längsschnitt durch einen Getriebekasten hindurch mit sieben Vorwärtsgängen plus einem Schongang und einem Rückwärtsgang zeigt.
- In der Figur bezeichnet
1 ein Maschinenschwungrad, das einen Getriebekasten3 gemäß der Erfindung über eine allgemein mit2 bezeichnete feuchte Mehrfachplattenkupplung antreibt. die Kupplung2 ist eine doppelte Kupplung der an sich bekannten Art und braucht daher nicht genauer beschrieben zu werden. Die Kupplungseinheit4 , die links in der Zeichnung dargestellt ist, ist über ein Hülsenelement5 mit einer ersten Antriebswelle6 in dem Getriebekasten gekoppelt, während die rechte Kupplungseinheit7 über ein Hülsenelement8 mit einer zweiten Antriebswelle9 in Form einer hohlen Welle gekoppelt ist, konzentrisch mit der ersten Welle6 gelagert. Die beiden Kupplungseinheiten können auf an sich bekannte Art und Weise in Eingriff gebracht und gelöst werden, um die Antriebswellen6 und9 abwechselnd anzutreiben. Die feuchte Plattenkupplung, die dargestellt ist, kann durch eine doppelte Kupplung mit trockenen Platten ersetzt werden. - Die erste Antriebswelle
6 ist mit einer Zahnstange10 ausgestaltet, die mit einem Zahnrad11 kämmt, das auf einer ersten Zwischenwelle12 fixiert ist. Die zweite Antriebswelle9 ist mit einer Zahnstange13 ausgestattet, mit einem Zahnrad14 kämmt, das auf einer zweiten Zwischenwelle15 fixiert ist. Die Zahnstange13 ist größer als die Zahnstange10 , was bedeutet, dass sich die zweite Zwischenwelle15 schneller dreht als die erste bei gleicher Antriebsgeschwindigkeit an jeder Antriebswelle (wenn sich die Zwischenwellen größtenteils im gleichen Abstand von den Antriebswellen befinden). - Die Zwischenwellen
12 und15 tragen jeweils ein Paar frei drehbarer Zahnräder16 ,17 und18 ,19 , von denen die Zahnräder16 ,18 zusammen mit einem Zahnrad21 kämmen, das auf einer Abtriebswelle20 fixiert ist, während die Zahnräder17 ,19 mit einem Zahnrad22 auf der Antriebswelle kämmen, welches letztere Zahnrad hinsichtlich der Torsion an der Welle20 fixiert ist. Die Wellen sind in einer V-Konfiguration angeordnet, so dass die Drehrichtung jeder Zwischenwelle mittels eines zusätzlichen Zahnrads23 auf der Zwischenwelle15 umgekehrt werden kann, und zwar zum Zwecke der Umkehrung, wobei das besagte zusätzliche Zahnrad23 mit dem Zahnrad11 auf der Zwischenwelle12 kämmt. Es ist auch möglich, die Drehrichtung jeder Zwischenwelle mittels eines Zahnrads umzukehren, das auf einer separaten Welle in dem Gehäuse gelagert ist, das mit den Zahnstangen10 und23 kämmt. Dies ergibt eine freiere Wahl der V-Konfiguration und der Schaltung und ermöglicht auch, dass die Wellen in der gleichen Ebene verlaufen. Die Zahnräder16 ,17 ,18 ,19 und23 sind auf ihren Wellen mittels axial verschiebbarer Kupplungshülsen24 ,25 und26 arretierbar. Ein Zahnrad40 , frei drehbar auf der Antriebswelle20 , kämmt mit einer Zahnstange41 , die direkt in der Zwischenwelle15 ausgearbeitet ist, und kann arretiert werden auf der Welle20 mit einer Kupplungshülse42 . Das Bearbeiten der Zeitstempel41 direkt in der Zwischenwelle15 und das arretierbare Vorsehen des Zahnrads40 auf der Abtriebswelle eliminiert die Notwendigkeit für Nadellager an dem Zwischenwellenzahnrad, was bedeutet, dass dieses mit einem sehr kleinen Durchmesser ausgestaltet werden kann, was wiederum zu einer großen Übersetzung von der Zwischenwelle zur Abtriebswelle führt. Mittels einer Kupplungshülse20 können die Antriebswelle6 und die Abtriebswelle20 für einen direkten Antrieb bezüglich einander arretiert werden. Keine dieser Kupplungen hat individuelle herkömmliche Synchrongetriebe-Anordnungen. - Die erste Zwischenwelle
12 ist stattdessen mit einer allgemein mit 30 bezeichneten zentralen Synchrongetriebe-Anordnung koordiniert. Diese weist ein Paar von Zahnrädern32 ,33 auf, die so gelagert sind, dass sie sich frei drehen könne auf einer Verlängerung31 der Zwischenwelle12 , sowie eine Zwischenkupplungsplatte34 , die im Anspruch 1 als Reibelement bezeichnet ist und die mittels axialer Nuten und Barren axial verschiebbar ist, sich aber nicht relativ zu der Welle12 drehen kann. Die Platte ist mit Betätigungselementen verbunden, die nicht weiter dargestellt sind, um das Synchrongetriebe zu steuern. An ihren Seiten, die zu der Platte34 hinweisen, sind die Synchrongetriebe-Zahnräder32 und33 mit Reiboberflächen37 ,38 versehen. Das links vorgesehene Zahnrad32 kämmt mit einem Zahnkranz39 auf der zweiten Antriebswelle9 . Der Zahnkranz39 hat einen kleineren Durchmesser als der Zahnkranz10 auf der ersten Antriebswelle. Das rechte Synchrongetriebezahnrad33 kämmt mit der Zahnstange13 auf der zweiten Antriebswelle, und hier gibt es vorzugsweise einen Unterschied von einem oder mehreren Zähnen zwischen dem Synchrongetriebezahnrad33 und dem angetriebenen Zahnrad14 auf der zweiten Zwischenwelle. - Für eine genauere Beschreibung der Synchrongetriebe-Abfolge sollte auf die SE-A-507 366 Bezug genommen werden.
- Um das Synchrongetriebezahnrad
33 auch zum Übertragen von Drehmoment verwenden zu können, ist es, verglichen mit dem Zahnrad32 verbreitert, und mit einer Kupplungsanordnung60 koordiniert, die einen positiv ineinander greifenden Eingriff schafft. Die Kupplungsanordnung60 weist eine Nabe61 auf, die an der Zwischenwelle12 fixiert ist und externe Nuten und Barren62 hat, die mit entsprechenden internen Nuten und Barren an einer Kupplungshülse63 kämmen. Das Zahnrad33 ist mit einem Rand mit Nuten und Barren64 ausgestaltet. - Wenn ein Drehmoment mittels des Synchrongetriebezahnrads
33 übertragen werden soll, wird das Zahnrad auf der Welle insofern arretiert, als die Kupplungshülse63 axial verschoben wird, so dass ihre Nuten und Barren mit Nuten und Barren64 des Zahnrads33 in Eingriff geraten. Das Drehmoment wird nun von dem primären Zahnrad11 auf der Zwischenwelle12 auf das primäre Zahnrad10 auf der inneren Antriebswelle6 übertragen, welche bezüglich der Abtriebswelle20 mittels der Kupplung27 arretiert ist. Die Kraftlinie ist durch die Strichpunktlinie OD in der Zeichnung angezeigt, wobei ein weiterer Gang, nämlich ein Schnell- oder Schongang (overdrive), erhalten wird, der eine höhere Drehgeschwindigkeit an der Antriebswelle20 ergibt als an der äußeren Antriebswelle9 . Die Kupplungen60 und27 werden durch bekannte Verschiebestangen und Verschiebegabeln, die nicht weiter dargestellt sind, so betätigt, dass, wenn der Schnellgang in Eingriff gebracht wird, die Kupplung60 das Synchrongetriebezahnrad33 an der Zwischenwelle12 zu dem Zeitpunkt arretiert, zu dem die Kupplung27 die innere Antriebswelle6 bezüglich der Abtriebswelle arretiert. - Gemäß der Erfindung werden die Kupplungen
60 und27 und die Kupplung42 für das Zahnrad40 für den ersten Gang auf der Abtriebswelle20 so betätigt, dass, wenn der erste Gang eingeschaltet wird, die Kupplung60 das Synchrongetriebezahnrad33 an der Zwischenwelle12 zu dem Zeitpunkt arretiert, zu dem die Kupplung42 das Zahnrad40 an der Antriebswelle20 arretiert und die Kupplung27 gelöst wird. Die Energie wird nun von der inneren angetriebenen Antriebswelle6 über die primären Zahnräder10 und11 auf die Zwischenwelle12 und das Synchrongetriebezahnrad33 übertragen, und dann zu der zweiten Zwischenwelle15 über die primären Zahnräder13 und14 . Das primäre Zahnrad13 auf der nun vollständig gelösten äußeren Antriebswelle9 nimmt hier die Funktion des bisherigen lösbaren Zahnrads22 als Zwischenzahnrad ein. Die Kraftlinie ist durch die durchgezogene Linie I in der Zeichnung angezeigt.
Claims (3)
- Motorgetriebe mit: zumindest einer ersten und einer zweiten konzentrisch angeordneten, abwechselnd antreibbaren Antriebswelle (
6 ,9 ) , einer ersten und einer zweiten Zwischenwelle (12 ,15 ), primären Zahnrädern (10 ,11 ), die von der ersten Antriebswelle (6 ) und von der ersten Zwischenwelle (12 ) getragen werden und miteinander kämmen, um ein Drehmoment von der ersten Antriebswelle (6 ) auf die erste Zwischenwelle (12 ) zu übertragen, primären Zahnräder (13 ,14 ), die von der zweiten Antriebswelle (9 ) und der zweiten Zwischenwelle (15 ) getragen werden und miteinander kämmen, um ein Drehmoment von der zweiten Antriebswelle (9 ) auf die zweite Zwischenwelle (15 ) zu übertragen, eine Abtriebswelle (20 ), Zahnräder (16 ,17 ,18 ,19 ,21 ,22 ), die von den Zwischenwellen und der Abtriebswelle getragen werden und miteinander in Paaren kämmen, um ein Drehmoment von einer der beiden Zwischenwellen auf die Abtriebswelle zu übertragen, wobei zumindest ein Zahnrad in jedem Paar ein ausrückbares Rad ist, und zumindest einem Zahnrad (21 ) an der Abtriebswelle (20 ), das permanent daran torsionsfixiert ist und gemeinsam mit ausrückbaren Zahnrädern (16 ,18 ) an der zugehörigen Zwischenwelle (12 ,15 ) kämmt, Synchrongetriebeelementen (30 ), die einerseits ein Paar von Synchrongetrieberädern (32 ,33 ) mit unterschiedlichen Durchmessern aufweisen, die an der einen Zwischenwelle (12 ) gelagert sind und in Antriebseingriff mit Zahnkränzen (13 ,39 ) an der einen Antriebswelle (9 ) sind, und andererseits ein Reibelement (34 ), mittels dessen eine Antriebsverbindung zwischen einem der beiden Synchrongetrieberäder (32 ,33 ) und der Zwischenwelle (12 ) aufgebaut werden kann, um die Drehgeschwindigkeit der Zwischenwelle, welche mit der momentanen nicht angetriebenen Antriebswelle antriebsverbunden ist, auf eine durch den ausgewählten Gang bestimmte Drehgeschwindigkeit einzustellen, wobei zumindest ein Synchrongetrieberad (33 ) mit einer Kupplungsanordnung (60 ) koordiniert ist, welche dazu ausgestaltet ist, das zumindest eine Synchrongetrieberad an der Zwischenwelle zu arretieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (20 ) ein weiteres Zahnrad (22 ) trägt, das daran permanent torsionsfixiert ist und das gemeinsam mit ausrückbaren Zahnrädern (17 ,18 ) an der zugehörigen Zwischenwelle (17 ,19 ) kämmt, und das zumindest eine Synchrongetriebezahnrad (33 ) dazu ausgestaltet ist, an seiner Welle (12 ) arretiert zu werden, wenn die momentan nicht angetriebene Antriebswelle ausgerückt wird, um die Übertragung eines Drehmoments von der einen Zwischenwelle (12 ) auf die Abtriebswelle (20 ) über die momentan nicht angetriebene Antriebswelle (9 ) und die zweite Zwischenwelle (15 ) zu ermöglichen. - Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Synchrongetrieberad (
33 ) mit dem kleineren Durchmesser einen Zahnkranz mit einem größeren axialen Abmaß hat als der Zahnkranz des anderen Synchrongetrieberades (32 ). - Getriebe nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsanordnung (
60 ) eine Kupplungsnabe (61 ) aufweist, die an der zugehörigen Zwischenwelle (12 ) torsionsfixiert ist, wobei die nicht drehbare, aber axial verschiebbare Nabe eine Kupplungsmuffe (63 ) mit innen angeordneten Kupplungszähnen (62 ) trägt, welche, wenn die Kupplungsmuffe in eine Richtung verschoben wird, in Eingriff mit entsprechenden Kupplungszähnen (64 ) an dem zumindest einen Synchrongetrieberad (33 ) gebracht werden können, um letzteres an der Zwischenwelle (12 ) zu arretieren.
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