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Technisches Gebiet
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Diese
Erfindung betrifft die Erwärmung
und die Abgabe oder alternativ das Kühlen und die Abgabe von Nahrungsmitteln,
Getränken
und anderen Materialien und spezieller in sich abgeschlossene Vorrichtungen
zur Erwärmung
und Abgabe oder alternativ zur Kühlung
und Abgabe von Nahrungsmitteln, Getränken und anderen Materialien.
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Hintergrund
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Tragbare
Heiz- und Kühlvorrichtungen
sind bekannt. Kompakte, sich selbst erwärmende Vorrichtungen, die durch
exotherme chemische Reaktionen Wärme
erzeugen, sind bekannt. Beispielsweise offenbart das U.S. Patent
Nr. 4,397,315 eine Vorrichtung mit einer äußeren Umhüllung und einer inneren Umhüllung, wobei
die äußere Umhüllung Natriumthiosulfat
enthält
und die innere Umhüllung
Ethylenglycol enthält.
Die Wände
der inneren Umhüllung
sind aufreißbar,
was ermöglicht,
dass sich die Inhalte jeder Umhüllung
mischen. Das U.S. Patent Nr. 5,035,230 offenbart eine Wärmepackung
mit zwei Abteilen, die durch ein zerbrechliches Siegel getrennt sind.
Kaliumpermanganat-Oxidationsmittel, das mit Natriumsilicat beschichtet
ist, ist in einer Zone der Wärmepackung
vorgesehen, und wässriges
Ethylenglycol-Heizmittel ist in der anderen Zone vorgesehen. Beim
Betreiben der Vorrichtung wird ein Siegel zwischen den zwei Zonen
zerstört,
was ermöglicht,
dass die Reaktanten miteinander in Kontakt kommen. Das U.S. Patent
Nr. 6,166,231 offenbart eine weitere Wärmepackung mit zwei Abteilen,
die durch ein zerbrechliches Siegel getrennt sind, in der Gelierungsmittel verwendet
wird, um die Regulierung der Wärmentwicklung
in der Wärmepackung
zu unterstützen.
Das U.S. Patent Nr. 5,984,953 offenbart eine weitere Wärmepackung
mit zwei Abteilen, in der ein versteifbares Gel zusammen mit der
Verdampfung und reversiblen Entfernung von Lösungsmittel aus dem Gel verwendet
wird, um die Regulierung der Wärmeentwicklung in
der Wärmepackung
zu unterstützen.
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Vorrichtungen
zur Erzeugung von Wärme oder
Kälte durch
Verdünnungswärme anstelle
von chemischer Reaktion sind ebenfalls bekannt. Das U.S. Patent
Nr. 3,804,077 beschreibt eine Wärmepackung,
die eine wasserlösliche
Chemikalie (z. B. Calciumchlorid) und ein Stärkematerial, das als Gelierungsmittel
in einer Zone wirkt, und Wasser in einer anderen Zone enthält.
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Vorrichtungen
zur Erzeugung von Kälte durch
Mischen von Materialien sind ebenfalls bekannt. Das U.S. Patent
Nr. 6,099,555 beschreibt z. B. eine Kältepackung mit zwei Abteilen,
die durch ein zerbrechliches Siegel getrennt sind, in der Gelierungsmittel
verwendet wird, um die Regulierung der Kälteentwicklung in der Kältepackung
zu unterstützen.
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Jedoch
kann die Überführung eines
heißen oder
kalten Nahrungsmittels oder Getränks
aus irgendeiner dieser Erwärmungs-
oder Kühlvorrichtungen
des Standes der Technik in ein nicht-erwärmtes Gefäß ein rasches Abkühlen (oder
Erwärmen)
des Nahrungsmittels oder Getränks
zum Ergebnis haben. Das Nahrungsmittel oder Getränk könnte innerhalb einer kurzen
Zeitspanne unerwünscht
kalt (oder warm) sein.
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Zusammenfassung
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Die
Erfindung beinhaltet eine Einweg-Einmalverwendungs-Erwärmungsvorrichtung,
die eine Materialmenge auf eine gewünschte Temperatur erwärmen kann.
Alternativ betrifft die Erfindung eine Kühlvorrichtung, die eine Materialmenge
auf eine gewünschte
Temperatur abkühlen
kann. Beide Vorrichtungen können
auch als Behälter
dienen, aus denen der Behälterinhalt
abgegeben oder weiter verwendet wird.
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In
einem Aspekt stellt die Erfindung eine in sich abgeschlossene Vorrichtung
zum Erwärmen
von Material und Abgeben des erwärmten
Materials gemäß dem unabhängigen Anspruch
1 bereit.
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In
einem zweiten Aspekt stellt die Erfindung eine in sich abgeschlossene
Vorrichtung zum Kühlen von
Material und Abgeben von gekühltem
Material gemäß dem unabhängigen Anspruch
8 bereit.
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Andere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten
Beschreibung und aus den Ansprüchen
ersichtlich.
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Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist eine ebene Ansicht
von oben einer ersten Art von Packung, die in einer Ausführungsform einer
Erwärmungs/Abgabe-
oder Kühlungs/Abgabe-Vorrichtung
eingeschlossen sein kann.
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2 ist eine ebene Ansicht
von oben einer zweiten Art von Packung, die in einer Ausführungsform
der Erwärmungs/Abgabe-
oder Kühlungs/Abgabe-Vorrichtung
eingeschlossen sein kann.
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3 ist eine Schnittansicht
einer Packung, die in einer Ausführungsform
der Erwärmungs/Abgabeoder
Kühlungs/Abgabe-Vorrichtung
eingeschlossen sein kann.
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4 ist eine ebene Ansicht
von oben einer dritten Art von Packung, die in einer Ausführungsform einer
Erwärmungs/Abgabe-
oder Kühlungs/Abgabe-Vorrichtung
eingeschlossen sein kann.
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5 ist eine perspektivische
Ansicht einer speziellen Ausführungsform
einer Erwärmungs/Abgabe-
oder Kühlungs-Abgabe-Vorrichtung.
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6 ist eine Seitenansicht
einer speziellen Ausführungsform
einer Erwämungs/Abgabe-
oder Kühlungs/Abgabe-Vorrichtung
in aufrechter Position.
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7 ist eine Seitenansicht
einer speziellen Ausführungsform
einer Erwärmungs/Abgabe-
oder Kühlungs/Abgabe-Vorrichtung
in Rückenlage.
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Die 8A, 8B und 8C sind
Ansichten einer speziellen Ausführungsform
einer Erwärmungs/Abgabe- oder Kühlungs/Abgabe-Vorrichtung,
die aus einem einzigen Schlauch gebaut ist und ein Paar Wärme- oder
Kältepackungen
einschließt.
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Detaillierte
Beschreibung
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Die
Erfindung umfasst eine in sich abgeschlossene Erwärmungsvorrichtung
mit einer Anzahl von Behältern
in thermischem Kontakt miteinander. Mindestens einer der Behälter enthält Materialien, die
zusammen umgesetzt werden können,
um während
des Betriebs der Vorrichtung Wärme
zu erzeugen. Mindestens einer anderer Behälter enthält zu erwärmendes Material. Weiter umfasst
die Erfindung eine in sich abgeschlossene Kühlvorrichtung mit einer Anzahl
von Behältern
in thermischem Kontakt miteinander. Mindestens einer der Behälter enthält Materialien,
die miteinander umgesetzt werden können, um während des Betriebs der Vorrichtung
Kälte zu
erzeugen. Mindestens ein weiterer Behälter enthält zu kühlendes Material.
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Gemäß der Erfindung
ist die Vorrichtung so angepasst, dass sie aufrecht, d. h. in einer
solchen Position stehen kann, dass sie als offenes Gefäß verwendet
werden kann, aus dem der erwärmte
oder gekühlte
Inhalt leicht abgegeben oder auf andere Weise verwendet werden kann.
Eine aufrechte Position ist eine, in der die Vorrichtung stabil
ist und nicht gestattet, dass der Inhalt des Behälters verschüttet wird oder
herausleckt. Die Vorrichtung kann auch eine Isolierung umfassen,
die beispielsweise die Behälter umgibt.
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Wärmeerzeugende
Elemente
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Die
Vorrichtung kann mindestens einen Behälter umfasst, der eine Wärmepackung,
die Wärme durch
eine gemäßigte exotherme
chemische Reaktion zwischen speziellen Reaktanten, chemische Reaktanten
enthaltenden physikalisch getrennten Zonen oder Abteilen bereitstellt.
Die Wärmepackung umfasst
zwei Arten von Zonen. Die erste Art von Zone enthält ein Oxidationsmittel,
und, falls erforderlich oder wünschenswert,
ein Lösungsmittel.
Die zweite Art von Zone enthält
Flüssigkeit,
die ein Heizmittel, und, falls erforderlich oder wünschenswert,
ein Lösungsmittel
umfasst. Oxidationsmittel, Heizmittel und Lösungsmittel, die zur Verwendung
in in der vorliegenden Vorrichtung zu verwendenden Wärmepackungen
geeignet sind, sind im U.S. Patent Nr. 6,116,231 mit dem Titel „Liquid
Heat Pack" und im U.S.
Patent Nr. 5,984,953 mit dem Titel „Self-Regulating Heat Pack" beschrieben. Beispielsweise
können in
speziellen Ausführungsformen
Wärmepackungen diese
einschließende
Oxidationsmittel verwenden, welche die Alkalimetallsalze der Oxide
von Mangan oder Chrom, wie Kaliumpermanganat, Kaliumchromat und
andere, umfassen.
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Die
Heizmittel zur Verwendung in Wärmepackungen,
die bei der beanspruchten Erfindung nützlich sind, müssen zu
dem Oxidationsmittel komplementär
sein. Das heißt,
die Kombination von Oxidationsmittel und Heizmittel muss eine gewünschte Wärmeabgabe
bereitstellen, Regierungs-Sicherheitsstandards erfüllen und
kompakt sein. In einer der bevorzugten Ausführungsformen umfasst das Heizmittel
organische Alkohole, wie Polyhydroxy-haltige Verbindungen. Diese
schließen
Glycerin und ähnliche Polyole
ein.
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Um
eine unerwünscht
rasche Wärmeentwicklung
zu vermeiden, können
die Reaktanten in einem Lösungsmittel
wie Wasser verdünnt
sein, in einigen bevorzugten Ausführungsformen ist das Oxidationsmittel
Kaliumpermanganat, ist das Heizmittel Glycerin und ist das Lösungsmittel
Wasser.
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In
einer oder beiden Arten von Zonen kann gegebenenfalls ein Nicht-Heizmittel-Gelierungsmittel eingeschlossen
sein. Das Gelierungsmittel bildet vor der Aktivierung der Vorrichtung
kein Gel, aber nach Aktivierung der Vorrichtung kann es ein Nicht-Heizmittel-Gel
bilden. Zwischen den zwei Arten von Zonen befindet sich ein Trennelement.
Das Trennelement kann betrieben oder zerstört werden, so dass die Kommunikation
zwischen den zwei Arten von Zonen hergestellt wird. Die Trennelemente
und Gelierungsmittel, die in in der vorliegenden Vorrichtung zu verwendenden
Wärmepackungen
geeignet sind, sind in der U.S. Patent Application Serial No. 09/021,927
mit dem Titel „Liquid
Heat Pack", eingereicht
am 11. Februar 1989; und im U.S. Patent Nr. 5,984,953 mit dem Titel „Self-Regulating
Heat Pack' beschrieben.
Beispielsweise kommen in speziellen Ausführungsformen das Heizmittel
und das Oxidationsmittel durch Öffnen,
selektive Perforierung, Zerbrechen oder auf andere Weise Zerstören des
Trennelements zwischen den Zonen miteinander in Kontakt. Es wird
bevorzugt, dass das Trennelement ein Material umfasst, welches dessen
Zerbrechen, Perforation oder Zerstörung ermöglicht, wenn manueller Druck
angewendet wird, wie durch manuelle Verformung. In bevorzugten Ausführungsformen
umfasst das Trennelement eine spröde oder geschwächte Wand,
die sich zwischen den Zonen erstreckt, welche manuell trennbar ist,
wodurch das Trennelement zerstört
wird.
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Bei
Einwirkung des Oxidationsmittels und des Heizmittels aufeinander
besteht eine Weise, die Möglichkeit
einer unerwünscht
raschen Wärmeentwicklung
zu steuern, aus der Aktivierung eines Nicht-Heizmittel-Gelierungsmittels, das ein
Gel erzeugen kann. In bevorzugten Ausführungsformen beginnen die exotherme
chemische Reaktion und die Gelierung im Wesentlichen gleichzeitig.
Es können organische
oder anorganische Gelierungsmittel verwendet werden, z. B. Metalloxide
oder Alkalimetallsalze von Metalloxiden, wie Zinkoxid, Zinnoxid,
Titandioxid, Zirconiumdioxid und Silicate und Aluminate.
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Organische
Gelierungsmittel können
Stärken,
Polyacrylamide, Polyole, wie Pentaerythrit, oder proteinhaltige
Materialien einschließen.
Unter einigen bevorzugten Ausführungsformen
ist Natriumsilicat ein nützliches
anorganisches Gelierungsmittel und sind Stärken nützliche organische Gelierungsmittel;
insbesondere mit kaltem Wasser hydratisierende Stärken mit
Viskositäten
von mindestens 300 Brabender-Einheiten
bei 95°C.
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Beim
Betreiben oder Zerstören
des Trennelements wird zwischen den Zonen eine Kommunikation errichtet,
wobei die zwei Flüssigkeiten
(oder eine Flüssigkeit
und ein Festkörper)
und so das Oxidationsmittel und das Heizmittel miteinander in Kontakt gebracht
werden. Dies initiiert eine exotherme chemische Reaktion. Falls
ein Gelierungsmittel anwesend ist, bildet das Gelierungsmittel innerhalb
der Wärmepackung
ein Gel. Die Zonen können
so konfiguriert sein, dass eine Zone innerhalb eines Beutels enthalten
ist, welcher selbst innerhalb der anderen Zone enthalten ist; dies
ist eine sogenannte „Tasche-in-Tasche"-Konfiguration.
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Die
Wärmepackung
kann eine dünnwandige Umhüllung umfassen,
die sich an die Form ihrer Umgebung anpasst, und kann auch aus einem
Polymermaterial sein. Der Wärmepackungsbehälter kann
jedes Material umfassen, das einigermaßen wärmeleitfähig ist, von dem Inhalt, den
es halten soll, nicht schädlich
beeinflusst wird und gegenüber
der zu erzielenden Temperatur beständig ist. Der Behälter kann
jeden Grad der Starrheit oder Flexibilität aufweisen. Beispielsweise
kann der Behälter
aus einem starren Material, wie einem starren Thermoplasten, oder
einem Metall, wie Aluminium, sein. Alternativ kann der Behälter aus
einem flexiblen Material sein. Derartige Materialien umfassen Polyethylen,
Polypropylen, Polyester (wie MYLAR®-Folie,
die von DuPont erhältlich
ist), Aluminium, aluminisierte Polymerfolie, einschließlich beispielsweise
metallisierten SURLYN®; und andere herkömmliche
Kunststoff- oder andere Verpackungsmaterialien, die zur Aufnahme
von erwärmten
Flüssigkeiten
geeignet sind, wie Gummi, Vinyl, Vinyl-beschichteter Stoff und Polyethylen.
Es wurde gefunden, dass bei Verwendung von klarem Vinyl eine Dicke
von etwa 0,02 mm bis 0,1 mm zufriedenstellend ist.
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Mit
Bezug auf 1 ist eine
ebene Ansicht von oben einer der bevorzugten Ausführungsformen der
Wärmepackung
gezeigt, welche in die Vorrichtung gemäß der Erfindung eingeschlossen
werden kann. Die Wärmepackung 1 ist
aus einem Behälter mit
einer oberen Lage 2 und einer unteren Lage (nicht gezeigt)
zusammengesetzt. Die Lagen sind an den Rändern durch Randverschweißungen 3, 4, 5 und 6 zusammengeschweißt. Diese
Randverschweißungen
sind vorzugsweise so hergestellt, dass sei nicht leicht vom Verbraucher
geöffnet
werden. Ein Trennelement 7 ist von einer Randverschweißung der Wärmepackung 1 zu
einer anderen Randverschweißung
angeordnet, was so die Wärmepackung 1 in
zwei Zonen 8 und 9 aufteilt. Das Trennelement
ist bevorzugt so hergestellt, dass es leicht vom Verbraucher zerstört wird.
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Alternative
Ausführungsformen
der Vorrichtung werden ebenfalls in Betracht gezogen. Beispielsweise
kann mehr als ein zerbrechliches Siegel vorliegen, was eine Vorrichtung
zum Ergebnis hat, die in mehr als zwei Zonen aufgeteilt ist. Dies
ist in 2 dargestellt,
welche eine Wärmepackung 11 zeigt,
die aus einem Behälter
mit einer oberen Lage 12 und einer unteren Lage (nicht
gezeigt) zusammengesetzt ist. Die Lagen sind an den Rändern durch
Randverschweißungen 13, 14, 15 und 16 zusammengeschweißt. Diese
Randverschweißungen sind
vorzugsweise so hergestellt, dass sie nicht leicht vom Verbraucher
geöffnet
werden. Ein Paar Trennelemente 17 und 18 ist von
einer Randverschweißung der
Packung 11 zu einer anderen Randverschweißung angeordnet,
was so die Wärmepackung 11 in drei
Zonen 19, 20 und 21 aufteilt. Das Trennelement ist
vorzugsweise so hergestellt, dass es leicht vom Verbraucher zerstört wird.
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3 zeigt eine Schnittansicht
der in 1 gezeigten Ausführungsform
mit dem Einschluss der unteren Lage 10. Mit Bezug auf 4 weist eine Ausführungsform
der Erfindung ein Paar Zonen von einer Art 19 und 21 und
ein Paar Zonen der anderen Art 20 und 22 auf.
Das Trennelement 23 ist zwischen diesem letztgenannten
Paar Zonen angeordnet.
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Die
Wärmepackungen
können
Wärmepackungen
sein, die ein festes Oxidationsmittel enthalten, wie diejenigen,
die im U.S. Patent Nr. 5,035,230 offenbart sind. Das Oxidationsmittel
kann auch eine flüssige
Komponente einschließen.
Flüssigkeitswärmepackungen,
die Gelierungsmittel einschließen, sind
in der U.S. Patent Application Serial No. 09/021,927, eingereicht
am 11. Februar 1998 mit dem Titel „Liquid Heat Pack" beschrieben.
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Andere
Wärmepackungen,
die weitere Verfahren der Mäßigung der
Wärmeproduktion
einschließen,
sind im U.S. Patent Nr. 5,984,953 mit dem Titel „Self-Regulating Heat Pack" beschrieben. Beispielsweise
weist die Wärmepackung
in einigen Ausführungsformen
einen Dampfraum und eine Behälter-Innenoberfläche auf,
in welchen oder auf welcher das Lösungsmittel verdampfen oder
kondensieren kann, so dass ein gebildetes Gel steifer werden kann, wodurch
die effektive Viskosität
der Reaktion erhöht und
die exotherme Reaktion verlangsamt wird. Dieses Verfahren wird von
Wärme angetrieben,
so dass die Reaktion als wirksame Bremse der Reaktion dient, was
ein Durchgehen der Wärmeentwicklung verhindert.
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Die
Wärmepackungen
können
auch andere Bestandteile, wie Phasenänderungsmaterialien, enthalten,
wie in der U.S. Patent Application Serial No. 09/021,927 mit dem
Titel „Liquid
Heat Pack", eingereicht
am 11. Februar 1998; und im U.S. Patent Nr. 5,984,953 mit dem Titel „Self-Regulating
Heat Pack" beschrieben.
Phasenänderungsmaterialien
sind so ausgelegt, dass sie die latente Wärmeabsorption verwenden, die
mit einem reversiblen Phasenänderungsübergang,
wie einem Feststoff-Flüssigkeits-Übergang, verbunden ist. Eine
Vorgehensweise, die Erfolg gefunden hat, ist die Verkapselung der Phasenänderungsmaterialien
innerhalb einer dünnen
Membran oder Schale. Derartige Kapseln sind als Mikrokapseln mit
Größen von
etwa 1,0 bis etwa 1000 Mikrometer bekannt. Bei den Phasenänderungsmaterialien
kann es sich um Kohlenwasserstoffe handeln, einschließlich paraffinischer
Materialien, Kunststoffkristallen oder anorganischer Hydrate.
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In
bevorzugten Ausführungsformen
verwenden die Wärmeerzeugungselemente
feste Teilchen von Oxidationsmitteln und flüssige Heizmittel. Die festen
Teilchen können
mit einem teilchenförmigen Gelierungsmittel überzogen
sein oder in einer Zone der Wärmepackung
mit einem teilchenförmigen
Gelierungsmittel anwesend sein. In einigen dieser speziellen Ausführungsformen
ist eine Evakuierung der Zone, die derartiges festes und teilchenförmiges Material
enthält,
wünschenswert.
Die Konstruktion von evakuierten Wärmepackungen kann durch Herstellungsverfahren
erleichtert werden, die in der U.S. Provisional Patent Application
Serial No. 60/186,466, eingereicht am 2. März 2000 mit dem Titel „Vacuum Packaging
Aid" beschrieben
sind. Beispielsweise verwenden diese Herstellungsverfahren schmelzbare
Materialien, die einen Teil der Randverschweißungen bilden können, nachdem
Vakuum an eine ein Oxidationsmittel oder Heizmittel enthaltende
Zone angelegt worden ist.
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Kälteerzeugende
Elemente
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Die
Vorrichtung kann mindestens einen Behälter einschließen, der
eine Kältepackung
umfasst, welche Kälte
durch eine Wechselwirkung zwischen teilchenförmigen Reaktanten bereitstellt,
die in physikalisch getrennten Zonen oder Reaktanten enthaltenden
Abteilen angeordnet sind. Die Kältepackung schließt zwei
Arten von Zonen ein. Kältepackungen, die
nützlich
in der vorliegenden Vorrichtung verwendet werden können, sind
im U.S. Patent Nr. 6,099,555 mit dem Titel „Gelling Cold Pack" beschrieben. Beispielsweise
können
in speziellen Ausführungsformen
Kältepackungen
Reaktanten, die Kälte durch
endotherme Reaktionen erzeugen, oder solche verwenden, die eine
negative Reaktionswärme zeigen.
Beispielsweise erzeugt das Auflösen
von anorganischen Salzen wie Ammoniumnitrat, Kaliumnitrat, Ammoniumsulfat
und Ammoniumchlorid in Wasser Kälte.
Weitere nützliche
Kälte erzeugende
Materialien sind organische Materialien, wie Harnstoff, und andere
anorganische Salze, wie Ammoniumbromid, Ammoniumiodid, Kaliumchlorid,
Zinnchlorid-Dihydrat, Diammincobalt, Dichlorocobaltat-Hexahydrat und
Nickelnitrat-Hexahydrat.
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Das
Material, mit dem das Kälte
erzeugende Material wechselwirkt, ist eine Flüssigkeit. Die Flüssigkeit
kann wässrig
sein, d. h. Wasser oder Wasser, das anderen Komponenten wie hydroxylische
und polyhydroxylische Spezies, wie Alkohole, Glycerin, Ethylenglycol,
Propylenglycol und ähnliche
Verbindungen, enthält.
Zusätzliche
Komponenten der gelierenden Kältepackungen
der Erfindung können
beispielsweise Phasenänderungsmaterialien
sein.
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Gelierungsmittel
können
ebenfalls in Kältepackungen
verwendet werden und sind entweder organisch oder anorganisch. Organische
Verbindungen wie Metalloxide, Metallalkoholate oder Alkalimetallsalze
von Metalloxiden können
verwendet werden. Diese schließen
Zinkoxid, Zinnoxid, Titandioxid, Zirconiumdioxid und Silicate und
Aluminate in Kombination mit Lösungsmitteln
wie Wasser und Alkoholen ein. Nützliche
organische Gelierungsmittel umfassen organische Verbindungen, wie
Kohlehydrate, einschließlich
Stärke;
Polyacrylamid; Polyole, wie Pentaerythrit, oder proteinhaltige Materialien,
wie getrocknete Gelatine. Diese Mittel könne in Kombination mit Lösungsmitteln
wie Wasser, Aceton, Alkoholen, Dimethoxytetraglycol Gele bilden.
Viele weitere Beispiele für
Gelsysteme auf organischer und anorganischer Basis sind dem Fachmann
bekannt.
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Die
Kältepackungen
können
gegebenenfalls zusätzliche
Bestandteile enthalten. Unter diesen befinden sich Phasenänderungsmaterialien.
Phasenänderungsmaterialien
speichern latente Wärme
bei einer Phasenänderung
aus einer festen Phase in eine flüssige Phase, aus einer festen
Phase in eine andere feste Phase oder umgekehrt oder setzen diese frei.
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Abschnitt der Vorrichtung,
der zu erwärmendes
oder zu kühlendes
Material enthält
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Mindestens
ein Abschnitt oder Behälter
der Vorrichtung kann zu erwärmendes
oder alternativ zu kühlendes
Material enthalten. Dieser Abschnitt der Vorrichtung ist nicht besonders
verschieden, wenn das Material zu erwärmen oder zu kühlen ist.
In beiden Ausführungsformen
kann eine Isolierung verwendet werden, um die Wärme oder Kälte innerhalb des Behälters aufrechtzuerhalten
und auch die Temperatur auf der Außenseite bei einer Temperatur
aufrechtruerhalten, welche eine bequeme Handhabung durch Benutzer
gestattet.
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In
einigen Ausführungsformen
kann es sich bei dem Material um irgendeines handeln, das nützlich ist,
wenn es erwärmt
wird, und insbesondere, wenn das Material an einem Ort zu verwenden
ist, der typisch von feststehenden Heizquellen entfernt liegt. Beispielsweise
könnte
die erfindungsgemäße Vorrichtung
für die
Erwärmung
von Nahrungsmitteln oder Getränken
im Freien ohne äußere Wärmequelle verwendet
werden. In einem weiteren Beispiel könnte die erfindungsgemäße Vorrichtung
verwendet werden, um Klebstoffe, Füllstoffmaterial oder anderes Baumaterial
zu erwärmen,
das am besten in einem erwärmten
Zustand verwendet wird und das typisch an einer Baustelle oder einem
anderen Ort verwendet wird, wo ein eigenständiges Erwärmen nützlich ist. Geeignete Beispiele
für ein
Material, das in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
verwendet werden kann, die zum Erwärmen nützlich ist, umfassen Wasser,
Nahrungsmittel, einschließlich Nahrungsmitteln,
die mit Wasser hergestellt werden; Klebstoffe, Schönheitsprodukte,
wie Kosmetika und Haarpflegeprodukte.
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In
weiteren Ausführungsformen
kann es sich bei dem Material um irgendeines handeln, das nützlich ist,
wenn es gekühlt
ist, und insbesondere, wenn das Material an einem Ort zu verwenden
ist, der typisch entfernt von feststehenden Kühlquellen liegt. Beispielsweise
könnte
die erfindungsgemäße Vorrichtung
für das
Kühlen
von Nahrungsmitteln oder Getränken
im Freien ohne äußere Kältequelle
verwendet werden. In einem weiteren Beispiel könnte die erfindungsgemäße Vorrichtung
verwendet werden, um Material zu kühlen, das am besten in einem gekühlten Zustand
verwendet wird und das typisch an einem Ort verwendet wird, an dem
eine eigenständige
Kühlung
nützlich
ist. Geeignete Beispiele für
ein Material, das in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
verwendet werden kann, die zum Kühlen
nützlich
ist, umfassen Wasser; Nahrungsmittel, einschließlich Nahrungsmitteln, die
mit Wasser hergestellt sind.
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Der
Abschnitt der Vorrichtung, der so angepasst ist, dass er zu erwärmendes
oder zu kühlendes Material
enthält,
muss mit dem Wärme
erzeugenden Element in thermischem Kontakt stehen. Dieser Abschnitt
muss von dem Wärme
oder Kälte
erzeugenden Element so getrennt sein, dass es keine Fluidkommunikation
zwischen diesen beiden Komponenten der Vorrichtung gibt. Im Allgemeinen
kann der Abschnitt zur Aufnahme von zu erwärmendem oder zu kühlendem
Material die Form eines Materialbehälters oder eines Beutels annehmen.
Der Behälter
sollte zu öffnen,
vorzugsweise wieder zu öffnen
oder wiederholt zu öffnen
sein, und wenn er geschlossen ist, sollte er im Wesentlichen Fluid-undurchlässig oder
mindestens im Wesentlichen flüssigkeitsundurchlässig sein.
Etwas Gaspermeabilität
kann in einigen Ausführungsformen
wünschenswert
sein.
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Mit
Bezug auf 5 ist ein
Behälter 30 gezeigt.
Der Behälter 30 umfasst
Streifen 32 und 34, die an ihren Rändern durch
Randverschlüsse 36, 38 und 40 zusammengebunden
sind. Diese Randverschlüsse
sind vorzugsweise so hergestellt, dass sie nicht leicht vom Benutzer
geöffnet
werden. Ein weiterer Randverschluss 42 ist vorzugsweise
so hergestellt, dass er leicht vom Benutzer zerstört wird,
und ist vorzugsweise ein wiederholt zu öffnender Randverschschluss 42.
Alternative Ausführungsformen
der Vorrichtung werden ebenfalls in Betracht gezogen. Beispielsweise
kann mehr als eine zu öffnende
Randverschluss 42 vorliegen, was einen Behälter zum
Ergebnis hat, der in mehr als zwei Zonen aufgeteilt ist, wobei jede
Zone durch ein Siegel innerhalb der Umfänge der Streifen 32 und 34 getrennt
ist. Beispielsweise kann der Behälter 32 durch
ein Siegel, das vertikal in der Mitte zwischen Randverschlüssen 36 und 40 hergestellt
ist, in zwei Hälften
aufgeteilt sein. Der Behälter 30 kann
auch zu erwärmendes
Material 44 enthalten, wie oben beschrieben.
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Der
Streifen 32 weist eine Außenoberfläche 46 auf, die eine
Kontaktfläche
zwischen dem Behälter 30 und
einer Wärmepackung
bilden kann. Beispielsweise kann eine Wärmepackung mit einer äußeren Oberfläche in innigen
physikalischen Kontakt gebracht werden, indem ihre äußere Oberfläche im Wesentlichen
an der Außenoberfläche 46 des
Streifens 32 anliegt. Gegebenenfalls und wünschenswerterweise
kann die Außenoberfläche 48 des
Streifens 34 gleichermaßen in innigen physikalischen
Kontakt mit der äußeren Oberfläche entweder
derselben oder einer anderen Wärmepackung
als derjenigen, die mit der Außenoberfläche 46 in
Kontakt steht, gebracht werden. 5 zeigt
auch Zwickel 50, welche die Stützung des Behälters 30 ermöglichen,
wenn der sich in aufrechter Position befindet.
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6 ist eine Seitenansicht
einer Erwärmungs/Abgabe-
oder Kühlungs-/Abgabe-Vorrichtung 60 in
aufrechter Position, die einen Behälter 30 einschließt. Ein
zu öffnender
Randverschluss 42 ist ebenfalls gezeigt, hier als wiederverschließbare Öffnung vom
Nut-und-Zungen-Typ. Diese Ansicht zeigt Wärmepackungen (oder Kältepackungen) 52 und 54 in
innigem physikalischem Kontakt mit Streifen 34 bzw. 32.
Ein Zwickel 50 ist ebenfalls in einer geöffneten
Position gezeigt, was ermöglicht,
dass die Vorrichtung steht.
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7 zeigt eine Erwärmungs/Abgabe-
oder Kühlungs/Abgabe-Vorrichtung 60 in
Rückenlage
auf einer horizontalen Oberfläche 62.
Wie in allen Figuren zeigen gleiche Bezugszeichen ähnliche
Elemente in den Figuren an. Wie ersichtlich, tendiert das Material 44 dazu,
eine flache Lage zu bilden, was dessen gleichmäßige und gesteuerte Erwärmung oder Kühlung wahrscheinlicher
macht.
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Der
Behälter
kann jedes Material umfassen, das einigermaßen wärmeleitfähig ist, nicht schädlich durch
den Inhalt, den es fassen soll, beeinflusst wird und gegenüber der
zu erzielenden Temperatur beständig
ist. Der Behälter
kann jeden Grad an Starrheit oder Flexibilität aufweisen. Beispielsweise
kann der Behälter
aus einem flexiblen Material sein. Derartige Materialien umfassen
Polyethylen, Polypropylen, Polyester (wie MYLAR®-Folie,
erhältlich
von DuPont), Aluminium, aluminisierten Polymerfilm und andere herkömmliche
Kunststoff- oder andere Verpackungsmaterialien, die für die Aufnahme
von erwärmten Flüssigkeiten
geeignet sind, wie Gummi, Vinyl, Vinyl-beschichteter Stoff und Polyethylen.
Es wurde gefunden, dass unter Verwendung von klarem Vinyl eine Dicke
von etwa 0,02 mm bis etwa 0,1 mm zufriedenstellend ist.
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In
einigen Ausführungsformen
kann der Behälter
aus dünnem,
flexiblem, wärmeleitfähigem Material
konstruiert sein, das eine obere Schicht und eine untere Schicht
umfasst, die entlang einem großen
Teil des Umfangs der Schichten zusammengebunden sind. Diese Verbindung
soll vom Benutzer nicht zerstört
werden. Mindestens ein Teil des Umfangs ist so angepasst, dass er
auf zu öffnende
und zu schließende
Weise oder bevorzugt wiederholt zu öffnende und zu schließende Weise
von einem Benutzer zerstört
werden kann und, wenn geschlossen, einen im Wesentlichen flüssigkeitsundurchlässigen Behälter, z.
B. eine im Wesentlichen ebene Umhüllung bildet. Dieser Abschnitt
des Umfangs kann eine Öffnung
sein, die z. B. durch herkömmliche
Mittel verschlossen ist, welche ermöglichen, dass sie wiederholt
geöffnet
und geschlossen wird. Beispielsweise kann die Öffnung mit einem wiederholt
zu öffnenden, dehnbaren
Verschluss vom Nut-und-Zungen-Typ, wie einem Zip-Loc®-Verschluss,
ausgestattet sein.
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In
einigen bevorzugten Ausführungsformen ist
das wärmeleitfähige Material
eine Metallfolie, wie eine, die im Wesentlichen aus Aluminium oder
Kupfer zusammengesetzt ist, oder eine metallisierte Kunststofffolie,
wie aluminisierter Polyester, z. B. MYLAR®, oder
die beispielsweise metallisiertes SURLYN® einschließt. Die
Ränder
des Materials können
durch irgendein geeignetes Mittel miteinander verbunden sein, wie
beispielsweise Löten,
Wärmeverschweißen, Ultraschallschweißen, Lösungsmittelschweißen, Faltungsverschließen oder
die Verwendung von Klebstoffen.
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Gemäß der Erfindung
soll die Vorrichtung zumindest zu einer speziellen Zeit während der
Verwendung der Vorrichtung aufrecht stehen. Eine aufrechte Vorrichtung
kann die Öffnung
des Behälters ermöglichen,
der zu erwärmendes
oder zu kühlendes Material
enthält,
kann das Mischen von anderen Komponenten ermöglichen, die diesem Material
zuzusetzen sind, kann die Abgabe des zu erwärmenden oder zu kühlenden
Materials ermöglichen,
unabhängig
davon, ob der Behälter
gefüllt,
teilweise gefüllt oder
leer ist. Beispielsweise können
andere Komponenten, die diesem Material zuzusetzen sind, in fester
Form, Pulverform, flüssiger
Form oder anderen zweckmäßig zugesetzten
Formen zugesetzt werden. Beispielsweise könnten die diesem Material zuzusetzenden
Komponenten in einer Zusatzpackung vorgesehen sein, die an dem Behälter angebracht
ist, wie beispielsweise eine pulverförmige Trinkmischung, Instant-Kaffee,
eine Dessertmischung, Geschmacksmittel oder ähnliche Komponenten für Nahrungsmittel
oder Getränke.
Bei den Komponenten könnte
es sich auch um Nicht-Nahrungsmittel-Komponenten handeln, wie Komponenten,
die für
Kosmetika oder Baumaterialien nützlich
sind.
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Alternativ
könnte
die Vorrichtung einen Behälter
mit Wänden
umfassen, die aus den äußeren Oberflächen von
Wärme-
oder Kältepackungen
gebildet sind. Die äußeren Oberflächen mindestens
einer Wärme-
oder Kältepackung
könnten
so angepasst sein, dass sie einen Beutel bilden, innerhalb dessen
Material erwärmt
oder gekühlt
werden könnte.
Wenn beispielsweise zwei rechteckige Wärme- oder Kältepackungen an drei ihrer
Ränder
mit Randverschlüssen
verbunden wären,
könnte
der vierte Rand als Öffnung
dienen, die mit einer wiederverschließbaren Öffnung auszustatten wäre. Ein
einziger Schlauch, der eine Wärme-
oder Kältepackung umfasst,
könnte
auf sich selbst zurückgefaltet
werden, um einen Raum innerhalb des gefalteten Bereichs zu schaffen,
der ein zu erwärmendes
oder zu kühlendes
Material aufnehmen kann. Eine derartige Konfiguration ist in 8 gezeigt. In 8A ist ein Schlauch 20 mit
einer Falte 24 gezeigt, die zwei getrennte Wärme- oder
Kältepackungen 26 und 28 trennen
kann. Die getrennten Packungen 26 und 28 sind jeweils
weiter in Zonen aufgeteilt, die Reaktanten enthalten, um Wärme oder
Kälte herzustellen.
Zerbrechliche Trennelemente 27 und 29 sind in 8 gezeigt. 8B zeigt die gefaltete Konfiguration,
in der die Packungen 26 und 28 zwei gegenüberliegende
Flächen
bilden, und 8C zeigt
einen vollständig
gebildeten Behälter 30,
bei dem die Seiten 32 und 34 (nicht direkt gezeigt)
verschlossen sind und die Seite 36 unverschlossen oder
in bevorzugten Ausführungsformen
mit einem reversiblen Verschluss ausgestattet ist, wie hierin beschrieben.
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Gemäß der Erfindung
ist der Behälter
mit Zwickeln ausgestattet, so dass der Bodenbereich des Behälters, insbesondere
der Abschnitt, der direkt auf einer horizontalen Fläche ruhen
würde,
einen größeren Kontaktbereich
aufweist, als er ohne eine derartige Stütze erhalten würde.
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Der
Behälter
sollte mit den Wärme
oder Kälte erzeugenden
Elementen in thermischem Kontakt stehen, und dies wird beispielsweise
durch den direkten Kontakt der Wände
der Wärme-
oder Kältepackung ermöglicht.
In einigen bevorzugten Ausführungsformen
sind die Wände
der Wärme
oder Kälte
erzeugenden Elemente im Wesentlichen in physikalischem Kontakt mit
den Wänden
des Behälters.
Beispielsweise kann in 5 die
Vorrichtung einen Behälter
in Form eines Briefumschlag-geformten Beutels in physikalischem
Kontakt mit einer im Wesentlichen ähnlich geformten Wärme- oder
Kältepackung
auf jeder Oberfläche
einschließen.
Alternativ kann die Vorrichtung einen Behälter in der Briefumschlag-Form
mit nur einer von derartigen Wärme-
oder Kältepackungen
in physikalischen Kontakt mit nur einer einzigen Oberfläche des
Behälters
einschließen.
Alternativ kann sich eine einzelne Wärme- oder Kältepackung um den Briefumschlag-geformten
Behälter „herumwickeln". Im Allgemeinen
bilden der Behälter
und mindestens eine Wärmepackung
eine Behälter/Wärmepackungs-
oder Behälter/Kältepackungs-Anordnung, indem
diese Komponenten im allgemeinen innig durch einen beträchtlichen
physikalischen Kontakt verbunden sind, was die Wärmeübertragung von oder zu der
Wärme-
oder Kältepackungs-Komponente
zu dem Behälter
erleichtert. Materialien, die einen derartigen physikalischen Kontakt
fördern,
können zwischen
der Wärme-
oder Kältepackung
und dem Behälter
vorliegen, z. B. Klebstoffmaterialien. Falls irgendwelche derartigen
Materialien im Wärmeweg vorliegen,
sind sie wünschenswerterweise
hoch wärmeleitfähig und
können
ihren Zusammenhalt bei einer Wärmeübertragung
aufrechterhalten.
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Gegebenenfalls
und in einigen Ausführungsformen
wünschenswerterweise
kann die Vorrichtung weiter Merkmale wie eine Isolierung einschließen, welche
die Behälter/Wärmepackungs-
oder Behälter/Kältepackungs-Anordnung
vollständig
oder im Wesentlichen umgibt. Eine derartige Isolierung kann von
jeder Art sein, die einer Erwärmung
oder einer Kühlung
ohne Verlust ihrer Isolierungseigenschaft standhalten kann. Eine
derartige Isolierung kann etwas Starrheit besitzen, falls diese
Eigenschaft gewünscht
ist, um zu der Fähigkeit
der Vorrichtung aufrecht zu stehen beizutragen.
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Verfahren
zum Erwärmen
oder alternativ Kühlen
von Material in einer Vorrichtung, wie in den Ansprüchen beschrieben,
werden nun erläutert.
Das Verfahren schließt
die Bereitstellung einer Vorrichtung ein, die Wärme oder Kälte erzeugende Elemente, einen
Bereich, der so angepasst ist, dass er zu wärmendes oder zu kühlendes
Material aufnimmt, und alle fakultativen Komponenten, wie eine Isolierung,
einschließt.
Im ersten Schritt werden die Wärme
oder Kälte
erzeugenden Elemente aktiviert, so dass Wärme oder Kälte erzeugt wird. Dieser Schritt kann
irgendeine Manipulation der Wärme
oder Kälte erzeugenden
Elemente auf solche Weise einschließen, dass die Bestandteile,
welche Wärme
oder Kälte
erzeugen, ausreichend gleichmäßig verteilt
werden, so dass die Wärme-
oder Kälteproduktion
ausgeglichen verläuft.
Bald danach, wie zweckmäßig, kann
das zu erwärmende
oder zu kühlende
Material in den Bereich eingeführt
werden, der so angepasst ist, dass er ein derartiges Material aufnimmt.
Im Allgemeinen besitzen die Wärme
oder Kälte
erzeugenden Elemente ein ausreichende Leistung, damit diese Vorgehensweise
am zweckmäßigsten
innerhalb etwa einer Minute durchgeführt wird, obwohl verschiedene
Ausführungsformen
so ausgelegt sein können,
dass sie diese Zeit verlängern
oder verkürzen
würden.
Das zu erwärmende
oder zu kühlende Material
kann den Behälterbereich
vollständig
oder teilweise füllen.
Nach dem Einfüllen
kann der Behälterbereich
verschlossen werden. Dies kann wünschenswert
sein, um einen Wärme-
oder Kälteverlust an
die Umgebung zu minimieren, wodurch die Erwärmungs- oder Kühlwirkung
der Wärme
oder Kälte
erzeugenden Elemente maximiert wird. Wenn der Behälterbereich
verschlossen ist, kann die Vorrichtung auf ihre Seite gelegt werden.
Dies kann wünschenswert
sein, um eine Schicht aus zu erwärmendem
Material zu erzeugen, die so flach ist, wie es ein flexibler Behälter ermöglicht.
Wenn das zu erwärmende
oder zu kühlende
Material fluid und relativ frei fließend ist und der Behälter und
die Wärme
oder Kälte
erzeugenden Elemente relativ flexibel sind, weist das Legen der
Vorrichtung auf ihre Seite die Tendenz auf, die gleichmäßige Temperaturverteilung
des Inhalts zu maximieren. Zu diesem Zweck wird es als wünschenswert
angesehen, dass das zu erwärmende oder
zu kühlende
Material eine dünne,
flache Lage bildet, so dass das Legen der Vorrichtung auf ihre Seite
erleichtern kann, dass das Material eine solche Lage bildet.
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Nachdem
das Erwärmen
oder Kühlen
gemäß den Anforderungen
der speziellen Verwendung, für
die die Vorrichtung vorgesehen ist, durchgeführt worden ist, kann die Vorrichtung
aufrecht stehen und die Behälterregion
geöffnet
und das Material verwendet werden, wie gewünscht. Die Handlung des Stellens
der Vorrichtung in eine aufrechte Lage trägt auch zu einem weiteren nützlichen
Erwärmen
oder Kühlen des
Materials darin bei. Beispielsweise können Wärme oder Kälte erzeugende Bestandteile,
die weiterhin Wärme
oder Kälte
erzeugen können
(falls sie noch nicht erschöpft
sind) in einigen Ausführungsformen
sich auf dem Boden der Wärme
oder Kälte
erzeugenden Elemente absetzen und könne weiterhin das Material
erwärmen
oder kühlen,
wenn dieses aus dem Behälterbereich
abgegeben wird, beispielsweise wenn es allmählich abgegeben wird.
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Wenn
das erwärmte
oder gekühlte
Material Wasser ist, können
heiße
oder kalte Instant-Getränke der
Arten, die beispielsweise Kaffee, Tee, Kakao oder Säfte einschließen, durch
Zugabe von geeigneten Zusätzen,
wie Pulvern oder Sirupen, hergestellt werden. Instant-Nahrungsmittel,
wie Nudeln, Hafergrütze,
Reis, Pasta oder Suppen, können
durch Zugabe von geeigneten trockenen oder nicht-trockenen Bestandteilen
hergestellt werden.
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Alternativ
kann die Vorrichtung Material enthalten, das keinen wesentlichen
Zusatz erfordert, wie Fertigsuppen, Eintopfgerichte, Puddings und
dergleichen. In solchen Fällen
kann der Behälterbereich
zusammen mit den Wärme
oder Kälte
erzeugenden Elementen, falls erforderlich, so ausgelegt sein, dass er
Autoklavierungsverfahren überlebt.
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Weitere Ausführungsformen
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Es
versteht sich, dass, obwohl die Erfindung in Verbindung mit der
detaillierten Beschreibung derselben beschrieben worden ist, die
vorangehende Beschreibung die Erfindung erläutern und nicht deren Bereich
einschränken
soll, welcher durch den Bereich der beigefügten Ansprüche definiert ist. Andere Aspekte,
Vorteile und Abwandlungen liegen innerhalb des Bereichs der folgenden
Ansprüche.