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DE60106648T2 - Verfahren zur herstellung eines bodenbelages - Google Patents

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DE60106648T2
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DE
Germany
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mastic
web
flooring
edge
floor covering
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DE60106648T
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Alain Rivat
Robert Hinault
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Gerflor SAS
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Gerflor SAS
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J175/00Adhesives based on polyureas or polyurethanes; Adhesives based on derivatives of such polymers
    • C09J175/04Polyurethanes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/10Materials in mouldable or extrudable form for sealing or packing joints or covers
    • C09K3/1006Materials in mouldable or extrudable form for sealing or packing joints or covers characterised by the chemical nature of one of its constituents
    • C09K3/1021Polyurethanes or derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G2170/00Compositions for adhesives
    • C08G2170/80Compositions for aqueous adhesives

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Description

  • Technischer Bereich
  • Mit der vorliegenden Erfindung sollen die Verfahren zur Herstellung von Bodenbelägen aus flexiblen Materialbahnen perfektioniert werden.
  • Sie bezieht sich insbesondere auf ein perfektioniertes Verfahren, das die Herstellung der Verbindung von Grundplatten untereinander ermöglicht.
  • Technischer Hintergrund
  • Es wurde schon seit langem vorgeschlagen, Bodenbeläge aus weichelastischen, dünnen Kunststoffbahnen, insbesondere Weich-PVC, eventuell verstärkt durch eine Textilstruktur, die in die Materialmasse eingebettet wird, herzustellen.
  • Um den Komfort zu verbessern, ist die thermoplastische Bahn der Oberfläche außerdem sehr oft mit einer Unterschicht aus Schaumstoff verbunden. Außerdem ist die Oberseite mit einer Deckschicht überzogen, die dem Ganzen spezifische Eigenschaften verleiht wie UV-Beständigkeit, Schmutzfestigkeit, Beständigkeit gegen Riefen und Schrammen, gute Haltbarkeit auch bei starker Benutzung, Abriebfestigkeit, Rutschfestigkeit.
  • Eines der Probleme, das sich bei diesen Bodenbelägen stellt, die auf dem Trägermaterial verklebt werden, besteht in der Herstellung der Verbindung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bahnen oder Platten, sowie in der Abdichtung der Seiten durch Hochziehen der Sockelleisten.
  • Bis zum heutigen Tage werden zwei wichtige Techniken für die Herstellung der Verbindung der elementaren Bahnen verwendet, nämlich das Heißschweißen und das Kaltschweißen.
  • Das Heißschweißen besteht aus der Thermofusion (Warmschmelzen) der Ränder der Bahnen mit Hilfe eines Zusatzbandes aus PVC und eines Heißluftbrenners.
  • Zu diesem Zweck werden an den Rändern der Bahnen Abschrägungen sowie eine Materialeinlage aus PVC hergestellt, die mit Hilfe eines Heißluftbrenners geschmolzen wird.
  • Aufgrund einer solchen Vorgehensweise kann man eine sehr gute Reißfestigkeit erhalten, die über 8 daN/cm liegt, und Ecken mit abgerundetem Profil und vertikale Abschnitte verschweißen.
  • Die Sachkenntnis des Schweißers ist allerdings von vorrangiger Bedeutung, damit man eine gute und gleichmäßige Verbindungsstelle erhält. Es kann dabei vor allem auch zu einer Verschlechterung der Eigenschaften der obersten Schicht kommen, insbesondere wenn diese aus einem Lack besteht, wobei sich über mehr als einen Zentimeter Länge ein Kräuseln oder Einrollen einstellen kann.
  • Bei der Herstellung der Verbindungsstellen bzw. Stoßfugen kann es nach dem Einebnen oder Abgleichen zur Entfernung des überschüssigen Materials im übrigen zu einer leichten Einbuchtung kommen, die im Bereich der Schweißnaht einen Hohlraum bildet, was in der Benutzung zur Problemen mit Verschmutzung führen kann.
  • Das sogenannte Kaltschweißen wird für die Herstellung der Verbindung von Materialbahnen aus Schaumstoff mit Hilfe einer Lösung aus PVC-Harz in einem Lösungsmittel (z.B. Tetrahydrofuran) verwendet, das den Schaumstoffteil nach der Verdampfung des Lösungsmittels verschweißt und die gegenüberliegenden Flächen miteinander verklebt.
  • Die Berührungsfläche der beiden aufeinanderfolgenden Bahnen wird mit einem Schutzklebemittel überzogen, das entlang der Verbindungslinie mit einem Trennmesser bzw. Schneidmesser eingekerbt wird.
  • Danach wird mit einer feinen Düse, die zwischen den beiden Bahnen eingeführt wird, eine Kaltschweißung eingespritzt.
  • Das überschüssige Material der Schweißung lagert sich dann auf dem Schutzklebemittel ab, so dass man es entfernen kann, ohne die Oberflächeneigenschaften des Bodenbelags zu beschädigen.
  • Doch die Verbindung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bahnen ist weniger widerstandsfähig als im Falle des Heißschweißens, wobei die Reißfestigkeit nicht mehr als 4 daN/cm beträgt.
  • Außerdem kann aufgrund der niedrigen Viskosität der Lösung, die auch die Verwendung eines Lösungsmittels impliziert, in den Ecken oder beim Hochziehen der Fußleisten nicht verschweißt werden.
  • Eine solche Technik beinhaltet also nach dem Verkleben des Bodenbelages vier aufeinanderfolgende Arbeitsgänge und die Regelmäßigkeit bzw. Gleichmäßigkeit der Schweißung nach der Herstellung ist schwer zu überprüfen.
  • Außerdem ist durch Patent DE 949261 ein Verfahren zur Verlegung eines Bodenbelages bekannt, der aus einem weichelastischen Komplex besteht, welcher eine Nutzschicht aus thermoplastischem Material auf der Grundlage von Weich-PVC besitzt, wobei die Bahnen, welche den Belag darstellen, auf dem Boden verklebt und an Ort und Stelle untereinander kalt verschweißt werden.
  • Bei diesem Verfahren wird nach dem Aufbringen der Bahnen in die Berührungszone zwischen den Bahnen Mastix eingeführt. In einer Variante wird die nachfolgende Bahn auf dem mit Kleber bedeckten Boden platziert und gegen die vorhergehende Bahn gedrückt, so dass der Kleber in die Berührungszone getrieben wird.
  • Darstellung der Erfindung
  • Wir haben nun ein einfach durchzuführendes Verfahren, das auch Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, gefunden, mit dem die Schweißung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bahnen eines Bodenbelags sowie die Behandlung der Ecken und der hochgezogenen Sockelleisten durchgeführt werden kann. Diese Schweißung liefert eine Reißfestigkeit von mehr als 5 daN/cm und sie ist kontinuierlich und hat einen konstanten Wert.
  • Außerdem ist die Herstellung einer solchen Schweißung sehr einfach und führt nicht zu einer Verschlechterung der Merkmale und Eigenschaften der obersten Schicht.
  • Allgemein ausgedrückt bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Verlegen eines Bodenbelags, der aus einem weichelastischen Komplex besteht, und eine Nutzschicht aus thermoplastischem Material, insbesondere aus Weich-PVC, besitzt, wobei die Bahnen, welche den Bodenbelag darstellen, an Ort und Stelle mit dem Boden verklebt und untereinander kalt verschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Anbringen und Verkleben einer Bahn auf der zu bedeckenden Oberfläche
    • – lateral über die gesamte Schicht des Bodenbelags ein kontinuierliches Mastixband aufträgt, das aus einer vor Ort bzw. an Ort und Stelle durchgeführten Mischung eines Härtemittels mit einem Polyurethanharz in wässriger Phase hergestellt wird, das insbesondere eine Viskosität zwischen 10 000 und 12 000 cps besitzt;
    • – man legt die nachfolgende Bahn auf den mit Klebstoff bedeckten Boden und drückt ihren Seitenrand gegen den Rand der vorhergehenden Bahn, welche das Mastixband aufweist, so dass das überschüssige Material hervortritt;
    • – man entfernt den überschüssigen Mastix durch einfaches Abwischen mit Wasser.
  • Ein solches Verfahren kann für alle Arten von Bodenbelägen auf der Grundlage von Weich-PVC eingesetzt werden, unabhängig davon, ob sie eine Oberflächenlackierung besitzen oder nicht und es kann eventuell durch eine Textilstruktur verstärkt werden und/oder eine Unterschicht auf Schaumstoffbasis besitzen.
  • Für die Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung und insbesondere für das Aufbringen des Mastixbandes wird eine Mastixpistole verwendet, die eine Patrone mit dem Härtemittel und dem Polyurethanharz enthalten kann, und die ein Anschlussstück besitzt, mit dem man die Mischung aus diesen beiden Elementen beim Verlegen aufbringen kann.
  • In einer bevorzugten Ausführungsart werden in der Zusammensetzung des Mastix, der die Herstellung der Verbindung zwischen zwei Bahnen ermöglicht, die folgenden Bestandteile verwendet
    • – ein Teil Härtemitel auf der Grundlage von aliphatischem Isocyanat und
    • – neun Teile Harz auf der Grundlage von aliphatischem Polyurethanharz.
  • Das Mastixband wird vorzugsweise mit 12 ± 2 (die Zahl "2" fehlt hier wohl irrtümlich, sie ist in den dazugehörigen Ansprüchen so vermerkt; Anm. d. Übers.) g/m Länge der zu verbindenden Bahn aufgebracht und die Viskosität des Mastixbandes liegt zwischen 10 000 und 12 000 cps bei 1000 Umdrehungen/Minute, so dass es gleichmäßig aufgebracht werden kann, und zwar nicht nur horizontal, sondern auch um eine vertikale Schweißung, z.B. zur Herstellung der hochgezogenen Sockelleisten, herzustellen.
  • Wenn man auf diese Art und Weise vorgeht, erhält man eine perfekte, dichte Verbindung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bahnen, ohne das sich das Erscheinungsbild und die Eigenschaften der Oberfläche des Bodenbelags verändern.
  • Zusammenfassende Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung und ihre Vorteile werden allerdings aufgrund der nachfolgenden Beschreibung noch verständlicher. Sie wird von veranschaulichenden Schemata begleitet. Sie zeigen:
  • 1 eine schematische perspektivische Ansicht, die das Verlegen der ersten Bahn eines Bodenbelages zeigt, der in Übereinstimmung mit der Erfindung hergestellt wird;
  • 2 und 3 schematische Ansichten mit einer Patrone, welche die Bestandteile enthält, aus der der Mastix (2) besteht, sowie die Art und Weise, wie die Mischung hergestellt wird (3);
  • 4 das Aufbingen des Verbindungsbandes entlang dem Rand der verlegten Bahn und
  • 5 das Aufbringen der nachfolgenden Bahn und die Entfernung des überschüssigen Materials.
  • Durchführung der Erfindung
  • Die Erfindung wird für das Aufbringen eines Bodenbelags verwendet, der eine Nutzschicht mit einer Stärke von 0,7 mm aus Weich-PVC besitzt, welche durch eine nicht gewebte Bahn verstärkt wird, die mit einem Glasgitter verbunden ist, sowie eine oberste Schicht auf der Grundlage von vernetztem Polyurethan besitzt, die aus einer dünnen Schicht besteht, welche dem Material seine Eigenschaften wie Beständigkeit gegen UV-Strahlen, Abriebfestigkeit und Verschleißfestigkeit verleiht.
  • Dieser Komplex ist mit einer Unterschicht aus Schaumstoff verbunden. Die Gesamtstärke beträgt 3,2 mm.
  • Für das Aufbringen eines solchen Bodenbelages wird in einer ersten Phase eine erste Bahn (1) mit Hilfe eines sich in Emulsion befindlichen Acrylklebers, der mit einem Streichmesser aufgebracht wird, am Boden (S) festgeklebt.
  • Die hochgezogene Sockelleiste (2) wird ebenfalls durch Kleben hergestellt, wobei in der Ecke ein Winkelprofil (3) vorgesehen wird.
  • Nachdem diese erste Bahn (1) verlegt worden ist, wird mit Hilfe einer Pistole (4), die von einer Patrone (5) umgeben ist, eine Klebebahn (7) über die gesamte Länge der verlegten Bahn aufgebracht.
  • In der Patrone (5) befinden sich das Härtemittel (6a), nämlich aliphatisches Isocyanat, und das Harz (6b), nämlich aliphatisches Polyurethan.
  • Die Dosierung erfolgt automatisch und die beiden Bestandteile (6a, 6b) werden in der Patrone (5} beispielsweise durch manuelles Umrühren mit Hilfe eines Mischstabes (6c) miteinander vermischt (siehe 3).
  • Die Klebebahn wird mit 12 ± 2 g/ linearem Meter aufgebracht.
  • Für das Aufbringen der darauffolgenden, zweiten Bahn (1a) wird ebenfalls sich in Emulsion befindender Acrylkleber mit einer Stärke von 250 ± 50 g/m2 auf den Boden und für die hochgezogene Sockelleiste aufgebracht.
  • Beim Verlegen ist darauf zu achten, dass die Bahn um die Hälfte zurückgeklappt wird (10), wie in 3 mit der gestrichelten Linie gezeigt.
  • Die Positionierung muss so erfolgen, dass dieser zurückgeklappte Teil (10) gegen die Vorderseite der mit der Klebebahn (7) verkleideten Kante drückt, wenn er zurückgeschlagen wird.
  • Die beiden Bahnen (1) und (1a) werden auf diese Art und Weise Kante an Kante gedrückt und das überschüssige Schweißmaterial, das an die Oberfläche dringt (11), kann mit einem Schwamm (12) leicht abgewischt werden.
  • Wenn man auf diese Art und Weise vorgeht, erhält man eine perfekte Verbindung zwischen den beiden Bahnen, wobei die Schweißung bei einem Bodenbelag mit einer Unterschicht aus Schaumstoff, wie oben angegeben, eine Reißfestigkeit zwischen 6,5 und 8,5 daN/cm besitzt.
  • Bei einem Standardmaterial, das keine Unterschicht aus Schaumstoff besitzt, liegt die Reißfestigkeit zwischen 6 und 6,5 daN/cm.
  • Durch das Aufbringen einer Klebebahn kann im übrigen die Kontinuität der Schweißung kontrolliert werden, was nicht der Fall ist, wenn dieser Arbeitsgang durch Einspritzen einer Lösung durchgeführt wird.
  • Durch die verwendete Formel ist außerdem eine leichte vertikale Anwendung möglich.
  • Der Schweißvorgang kann durch mittelmäßig qualifiziertes Personal durchgeführt werden und die Verwendung einer Pistole mit einer Patrone und einer verstellbaren Düse ist sehr einfach. Es muss kein Mischvorgang durchgeführt werden.
  • Da der Mastix auf Wasserbasis hergestellt wurde, sind auch alle Probleme in Bezug auf die Toxizität des Rauches beim Heißschweißen und der Gegenwart von Lösungsmitteln beim Kaltschweißen eliminiert.
  • Schließlich wird durch ein solches Verfahren auch eine Beeinträchtigung der Oberfläche des Bodenbelages eliminiert und es führt zu beständigen Schweißungen, die im Bereich der Stoßfugen im Einsatz auch nicht verschmutzen.

Claims (3)

  1. Verfahren zum Verlegen eines Bodenbelags, der aus einem weichelastischen Komplex (1) besteht, und eine Nutzschicht aus thermoplastischem Material, insbesondere aus Weich-PVC, besitzt, wobei die Bahnen (1, 1a), welche den Bodenbelag darstellen, vor Ort mit dem Boden verklebt und untereinander kalt verschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Anbringen und Verkleben einer Bahn (1) auf der zu bedeckenden Oberfläche – lateral über die gesamte Schicht des Bodenbelags ein kontinuierliches Mastixband (7) aufträgt, das aus einer vor Ort durchgeführten Mischung eines Härtemittels mit einem Polyurethanharz in wässriger Phase hergestellt wird ; – man legt die nachfolgende Bahn (1a) auf den mit Klebstoff bedeckten Boden und drückt ihren Seitenrand gegen den Rand der vorhergehenden Bahn, welche das Mastixband aufweist (7), so dass das überschüssige Material hervortritt; – man entfernt den überschüssigen Mastix durch einfaches Abwischen mit Wasser.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mastix, welcher die Verbindung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bahnen ermöglicht, aus folgendem besteht – einem Teil Härtemittel auf Basis aliphatischem Isocyanat und – neun Teilen Harz auf Basis aliphatischem Polyurethan.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Viskosität des Mastix zwischen 10 000 und 12 000 cps liegt, wobei das Band entlang des zu verbindenden Randes mit 12 ± 2 g pro m Länge aufgebracht wird.
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