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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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A. TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Herstellungsverfahren
für ein
allyletherbasiertes Polymer. Insbesondere bezieht sich die Erfindung
auf ein Herstellungsverfahren für
ein allyletherbasiertes Polymer, das vorteilhafterweise für ein Additiv
für Wassersysteme
verwendet wird, wobei besondere Beispiele für das Additiv für Wassersysteme
umfassen: Behandlungsmittel für
Wassersysteme; Detergenzien; Wasserbehandlungsmittel; Kesselsteinverhütungsmittel;
und Waschhilfsmittel.
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B. STAND DER TECHNIK
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Die
Kesselsteinverhütungsmittel
werden als Wasserbehandlungsmittel etwa für Kessel, Kühler, Wärmeaustauscher und Gaswaschtürme verwendet.
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Kationen,
wie etwa Kalziumionen und Magnesiumionen, oder Anionen, wie etwa
Karbonationen, Bikarbonationen, Sulfitionen und Sulfationen, und
außerdem,
je nach Situation, Zinkionen oder Phosphationen, die von Korrosionsschutzmitteln
stammen, neigen dazu, sich in Form von Kesselstein auf den folgenden
abzulagern: Wärmeübertragungsflächen von
etwa Kesseln, Kühlern
und Wärmeaustauschern;
Oberflächen
von Materialien, die in Gaswaschtürmen als Packung vorliegen;
oder Innenflächen
von Rohrleitungen. Dieses Phänomen
tritt besonders schlimm bei Systemen auf, welche die Verwen dung
von Kühlmitteln
mit sich bringen, die eine hohe Ca-Konzentration und einen hohen
pH-Wert aufweisen und Sole genannt werden.
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Solche
Anhaftungen von Kesselstein führen
nicht nur zu einer Erhöhung
der Betriebskosten durch eine Verschlechterung der Wärmeübertragungswirkung
oder durch eine Zunahme des Durchflusswiderstands, sondern auch
zu Anomalitäten
von angezeigten Werten und einer Verzögerung der Antsprechgeschwindigkeitdigkeich
die Anhaftung von Kesselstein an Sensoren verschiedener Messgeräte, wie
etwa Thermometer und pH-Meter.
Außerdem
macht etwa Lokalkorrosion es schwiertg, den normalen Betrieb fortzuführen. Der
anhaftende Kesselstein ist so hart, dass er nicht leicht abgeschält werden
kann. Daher sind auch große
Kosten notwendig, um etwa den Betrieb anzuhalten oder den Kesselstein
zu entfernen.
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Daher
werden herkömmlicherweise
Verbindungen wie soche auf Ligninbasis, Phosphorbasis und Poly((meth)acrylatsalze)
als Kesselsteinverhütungsmittel
verwendet, um diese Anhaftung von Kesselstein zu unterdrücken.
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Die
Verbindungen auf Ligninbasis weisen jedoch das Problem ungleichmäßiger Qualität auf. Was
außerdem
die Verbindungen auf Phosphorbasis betrifft, einschließlich jener,
die als die zuvor erwähnten
Korrosionsschutzmittel zugefügt
werden, so wirkt das hydrolysierte Phosphation als Kesselsteinbestandteil,
wenn es hoch konzentriert ist. Wenn ein solcher Kesselsteinbestandteil,
welcher Phosphationen enthält,
außerdem in
Ausstoßwasser
enthalten ist und zusammen damit aus dem System in geschlossene
Wassersysteme wie etwa Seen, Sümpfe
und Binnenmeere geleitet wird, verursacht der Kesselsteinbestandteil
schwerwiegende Umweltverschmutzung wie etwa rotes Wasser. Unter
den herkömmlichen
Kesselsteinverhütungsmitteln
genießen
die Poly((meth)acrylatsalze) hohe Wertschätzung, verursachen aber immer
noch leicht Kesselstein, wie etwa Kesselstein auf Zinkbasis oder
Phosphorbasis, wenn sie hoch konzentriert sind.
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Um
diese Probleme zu lösen,
haben die Erfinder als ein herausragendes Kesselsteinverhütungsmittel ein
Kesselsteinverhütungsmittel
vorgeschlagen, welches ein Copolymer umfasst, das von Monomerbestandteilen
abgeleitet ist, welche ein (meth)acrylsäurebasiertes Monomer und ein
allyletherbasiertes Monomer umfassen, das keinen oder wenig Phosphor
enthält
(JP-B-059640/1987).
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Eine
Reihe von weiteren Untersuchungen der Erfinder, um ein Kesselsteinverhütungsmittel
bereitzustellen, das ein noch höheres
Leistungsvermögen
zeigt, hat jedoch ergeben, dass auch das obige polymere Kesselsteinverhütungsmittel
leicht in Kesselwassersystemen oder Kühlwassersystemen unlöslich wird
und deshalb in seinem Leistungsvermögen als Kesselsteinverhütungsmittel
unterlegen ist, wenn das obige polymere Kesselsteinverhütungsmittel
eine niedrige Gelierungsbeständigkeit
aufweist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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A. AUFGABE DER ERFINDUNG
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sDie
vorliegende Erfindung ist ausgeführt
worden, um die oben erwähnten
Probleme zu lösen,
und ihre Hauptaufgabe besteht darin: ein Kesselsteinverhütungsmittel
bereitzustellen, welches die Bildung von Kesselstein auch bei gemeinsamer
Verwendung mit Korrosionsschutzmitteln, wie etwa solchen auf Zinkbasis
oder kondensierter Phosphorsäurebasis,
kontrolliert und eine so herausragende Gelierungsbeständigkeit
aufweist, dass es sich schwer niederschlägt und das keinen oder wenig
Phosphor enthält;
und ein Polymer, das als Ausgangsmaterial für dieses Kesselsteinverhütungsmittel
günstig
ist; und außerdem
in ähnlicher
Weise ein Copolymer, das ebenfalls bei einem Additiv für Wassersysteme
in Bereichen anwendbar ist, in welchen Eigenschaften, welche der
Gelierungsbeständigkeit
entsprechen, erwünscht
sind.
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B. OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfinder haben sorgfältig
geforscht, um diese Aufgabe zu lösen.
Als Ergebnis wurde gefunden, dass es zur Lösung der Probleme wichtig ist,
dass ein spezielles, allyletherbasiertes Monomer der unten angegebenen
allgemeinen Formel (1) als das allyl etherbasierte Monomer verwendet
wird, das für
den Monomerbestandteil für
die Polymerisation wesentlich ist, und dass der Gehalt eines Bestandteils
der unten angegebenen allgemeinen Formel (2) als Verunreinigung
im Monomerbestandteil im Polymerisationsschritt nicht größer als
ein festgelegter Wert ist.
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Insbesondere
haben die Erfinder gefunden, dass, wenn ein Polymer eine spezielle
Struktureinheit aufweist, die von dem genannten speziellen allyletherbasierten
Monomer abgeleitet ist, und wenn in diesem Polymer der Gehalt einer
Dioxolanverbindung, welche eine Alkylgruppe und eine Halogenalkylgruppe
als Substituenten aufweist, nicht größer als ein spezieller Wert
ist, dieses Polymer dann geeignete Eigenschaften für verschiedene
Additive für
Wassersysteme (z.B. Behandlungsmittel, Detergenzien, Wasserbehandlungsmittel,
Faserbehandlungsmittel, Waschhilfsmittel) aufweist.
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Im
Verlauf dieser Untersuchung haben die Erfinder angenommen, dass
verschiedene Verunreinigungen in Monomerbestandteilen, die für die Polymerisation
verwendet werden, einen Einfluss auf die Eigenschaften eines Polymers
haben, das durch Polymerisation der Monomerbestandteile erhalten
wird. Außerdem
haben die Erfinder ihre Aufmerksamkeit auf Ausgangsmaterialien zur
Herstellung des allyletherbasierten Monomers der allgemeinen Formel
(1) gerichtet, das für
die Monomerbestandteile unverzichtbar ist, und haben als Ergebnis
erkannt, dass die Menge einer speziellen Verbindung, die in diesen
Ausgangsmaterialien vorhanden ist, einen Einfluss auf die Eigenschaften
des Polymers hat und außerdem,
dass diese Verbindung speziell eine substituierte Dioxolanverbindung
der unten angegebenen allgemeinen Formel (2) ist.
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Ein
erfindungsgemäßes Herstellungsverfahren
für ein
allyletherbasiertes Polymer umfasst den Schritt des Polymerisierens
von mindestens einem Monomerbestandteil, der ein allyletherbasiertes
Monomer als einen wesentlichen Bestandteil enthält, wobei: das allyletherbasierte
Monomer ein allyletherbasiertes Monomer der unten angegebenen allgemeinen
Formel (1) ist; und der Gehalt einer Verbindung der unten angegebenen allgemeinen
Formel (2) im Monomerbestandteil nicht mehr als 500 ppm des Monomerbestandteils
beträgt;
wobei
die allgemeine Formel (1) lautet:
worbei:
p eine ganze Zahl von 1 bis 4 bezeichnet;
q und r unabhängig voneinander
0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 100 bezeichnen;
R
2 und
R
3 unabhängig
voneinander eine Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bezeichnen;
und
Y und Z unabhängig
voneinander eine Hydroxylgruppe, eine Alkoxylgruppe mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen, eine einwertige Phosphorsäuregruppe (die in der Form
eines einwertigen oder zweiwertigen Metallsalzes, eines Ammonium-
oder organischen Aminsalzes oder eines Monoesters oder Diesters
einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen vorliegen kann)
oder eine einwertige Sulfonsäuregruppe
(die in der Form eines einwertigen oder zweiwertigen Metallsalzes,
eines Ammonium- oder organischen Aminsalzes oder eines Esters einer
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen vorliegen kann) bezeichnen,
oder Y und Z miteinander verbunden sind und eine zweiwertige Phosphor-
oder Sulfonsäuregruppe
als Ganzes bezeichnen;
und wobei die allgemeine Formel (2)
lautet:
wobei: R
4 eine
Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bezeichnet;
R
5 eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen
bezeichnet; und
X ein Halogen bezeichnet.
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Insbesondere
kann die Verbindung der allgemeinen Formel (2) z.B. eine Verunreinigung
in den Ausgangsmaterialien sein, die bei der Herstellung des allyletherbasierten
Monomers (I) verwendet werden. Außerdem kann diese Verbindung
eine Verunreinigung sein, die durch eine Nebenreaktion bei der Herstellung
des allyletherbasierten Monomers (I) gebildet wird.
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Wenn
bei dem Herstellungsverfahren für
ein allyletherbasiertes Polymer gemäß der vorliegenden Erfindung
der Gehalt der Verbindung der allgemeinen Formel (2) auf nicht mehr
als 500 ppm begrenzt ist, dann ist ein Polymer, das aus der Polymerisation
durch das erfindungsgemäße Verfahren
erhalten wird, befähigt, eine
so herausragende Gelierungsbeständigkeit
aufzuweisen, dass es z.B. niemals in Kesselwassersystemen oder Kühlwassersystemen
unlöslich
wird.
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Außerdem ist
dieses Polymer befähigt,
ein Polymer zu sein, das zur Kesselsteinverhütung nützlich ist, wobei dieses Polymer
die Ablagerung von Zinkionen oder Phosphationen unterdrücken kann
und dadurch die Bildung von Kesselstein auch bei gemeinsamer Verwendung
mit Korrosionsschutzmitteln, wie etwa solchen auf Zinkbasis oder
kondensierter Phosphorsäurebasis,
zu kontrollieren, und das keinen oder wenig Phosphor enthält, da es
keine Phosphorverbindung enthält,
und das daher in der Eigenschaft geringer Umweltbelastung herausragend
ist.
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Außerdem ist
das Polymer, das durch die Polymerisation durch das erfindungsgemäße Verfahren
erhalten wird, in ähnlicher
Weise als ein Polymer optimal, das nicht nur verschiedene Eigenschaften
aufweist, die Eigenschaften wie etwa Gelierungsbeständigkeit
entsprechen, sondern auch verschiedene andere Eigenschaften (z.B.
Reinigungskraft, Dispergiervermögen
etwa für
Pigmente und Ton), die als Additiv für Was sersysteme erwünscht sind.
Daher ist das erfindungsgemäße allyletherbasierte
Polymer für
verschiedene Additive für
Wassersysteme optimal.
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Das
Polymer, das durch die Polymerisation durch das erfindungsgemäße Verfahren
erhalten wird, ist in verschiedenen Eigenschaften herausragend und
ist ein wasserlösliches
Polymer, das für
verschiedene Additive für
Wassersysteme verwendbar ist.
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Im
Herstellungsverfahren für
ein allyletherbasiertes Polymer gemäß der vorliegenden Erfindung
ist es günstig,
dass die Monomerbestandteile, die copolymerisiert werden, das allyletherbasierte
Monomer der allgemeinen Formel (1) in einem Anteil von 1,0 bis 95,0
Gew.-% enthalten, wobei die Gesamtmenge der verwendeten Monomerbestandteile
100 Gew.-% beträgt,
und insbesondere, dass die Monomerbestandteile, die copolymerisiert
werden, das allyletherbasierte Monomer (I) der allgemeinen Formel
(1) in einem Anteil von 1,0 bis 95 Gew.-%, ein (meth)acrylsäure-basiertes
Monomer (II) in einem Anteil von 99,0 bis 5,0 Gew.-% und ein weiteres
copolymerisierbares Monomer (III) in einem Anteil von 0 bis 70 Gew.-%
enthalten, wobei die Gesamtmenge dieser Monomerbestandteile 100
Gew.-% beträgt.
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Ein
Polymer, das in einer günstigen
Art zur Ausführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens
erhalten wird, ist ein Polymer, das eine Struktureinheit der unten
gezeigten allgemeinen Formel (3), die von einem allyletherbasierten
Monomer abgeleitet ist, in einem Verhältnis von 0,5 bis 80 Mol-%
des Polymers und eine von einem (meth)acrylsäure-basierten Monomer abgeleitete
Struktureinheit der unten gezeigten allgemeinen Formel (4) in einem
Verhältnis
von 20 bis 99,5 Mol-% des Polymers aufweist,
wobei die allgemeine
Formel (3) lautet:
worbei:
p eine ganze Zahl von 1 bis 4 bezeichnet;
q und r unabhängig voneinander
0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 100 bezeichnen;
R
2 und
R
3 unabhängig
voneinander eine Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bezeichnen;
und
Y und Z unabhängig
voneinander eine Hydroxylgruppe, eine Alkoxylgruppe mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen, eine einwertige Phosphorsäuregruppe (die in der Form
eines einwertigen oder zweiwertigen Metallsalzes, eines Ammonium-
oder organischen Aminsalzes oder eines Monoesters oder Diesters
einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen vorliegen kann)
oder eine einwertige Sulfonsäuregruppe
(die in der Form eines einwertigen oder zweiwertigen Metallsalzes,
eines Ammonium- oder organischen Aminsalzes oder eines Esters einer
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen vorliegen kann) bezeichnen,
oder Y und Z miteinander verbunden sind und eine zweiwertige Phosphor-
oder Sulfonsäuregruppe
als Ganzes bezeichnen;
und wobei die allgemeine Formel (4)
lautet:
wobei: R
1 eine
Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder eine allyzyklische
Alkylgruppe
bezeichnet; und
M ein Metallsalz bezeichnet;
und wobei
der Gehalt einer Verbindung der unten gezeigten allgemeinen Formel
(2) im Polymer nicht mehr als 500 ppm des Polymers beträgt,
wobei
die allgemeine Formel (2) lautet:
wobei: R
4 eine
Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bezeichnet;
R
5 eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen
bezeichnet; und
X ein Halogen bezeichnet.
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Die
Einführung
dieser Strukturen, insbesondere die Verwendung dieses wasserlöslichen
Polymers als Kesselsteinverhütungsmittel,
das eine der Verwendungen von Additiven für Wassersysteme ist, befähigt dieses
Polymer, eine noch höhere
Gelierungsbeständigkeit
aufzuweisen, um so das Unlöslichwerden
dieses Polymers in Kesselwassersystemen oder Kühlwassersystemen auf ein Minimum
zu unterdrücken,
und kann dement sprechend eine Kesselsteinverhütung mit noch höherem Leistungsvermögen verwirklichen.
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Dieses
Polymer ist befähigt,
ein Polymer zu sein, das für
die Kesselsteinverhütung
nützlich
ist, wobei das Polymer die Ablagerung von Zinkionen oder Phosphationen
verhindern kann und dadurch die Bildung von Kesselstein auch bei
gemeinsamer Verwendung mit Korrosionsschutzmitteln, wie etwa solchen
auf Zinkbasis oder kondensierter Phosphorsäurebasis, kontrollieren kann,
und das keinen oder wenig Phosphor enthält, da es keine Phosphorverbindung
enthält,
und das daher in der Eigenschaft niedriger Umweltbelastung herausragend
ist. Außerdem
ist dieses Polymer befähigt,
ein Polymer zu sein, das eine so herausragende Gelierungsbeständigkeit
aufweist, dass es in Kesselwassersystemen oder Kühlwassersystemen niemals unlöslich wird.
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Aus
diesen Strukturen ist ein Kesselsteinverhütungsmittel erhältlich,
dass die Ablagerung von Zinkionen oder Phosphationen unterdrücken kann
und dadurch die Bildung von Kesselstein auch bei gemeinsamer Verwendung
mit Korrosionsschutzmitteln, wie solchen auf Zinkbasis oder kondensierter
Phosphorsäurebasis, kontrollieren
kann, und das keinen oder wenig Phosphor enthält, da es keine Phosphorverbindung
enthält,
und das daher herausragend in der Eigenschaft niedriger Umweltbelastung
ist. Außerdem
ist dieses Kesselsteinverhütungsmittel
ein Hochleistungs-Kesselsteinverhütungsmittel, das eine so herausragende
Gelierungsbeständigkeit
aufweist, dass es in Kesselwassersystemen oder Kühlwassersystemen niemals unlöslich wird.
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Diese
und weitere Aufgaben und die Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden aus der folgenden genauen Offenbarung vollständiger hervorgehen.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Im
folgenden wird der Gegenstand der vorliegenden Erfindung im Einzelnen
erläutert.
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Beispiele
für das
allyletherbasierte Monomer (I) der allgemeinen Formel (1), das in
der vorliegenden Erfindung verwendet wird, umfassen: 3-Allyloxypropan-1,2-diol,
3-Allyloxypropan-1,2-diolphosphat,
3-Allyloxypropan-1,2-diolsulfonat, 3-Allyloxy-1,2-di(poly)oxyethylenetherpropan,
3-Allyloxy-1,2-di(poly)oxyethylenetherpropan, 3-Allyloxy-1,2-di(poly)oxyethylenetherpropanphosphat,
3-Allyloxy-1,2-di(poly)oxyethylenetherpropansulfonat, 3-Allyloxy-1,2-di(poly)oxypropylenetherpropan,
3-Allyloxy-1,2-di(poly)oxypropylenetherpropanphosphat,
3-Allyloxy-1,2-di(poly)oxypropylenetherpropansulfonat, 6-Allyloxyhexan-1,2,3,4,5-pentanol,
6-Allyloxyhexan-1,2,3,4,5-pentanolphosphat, 6-Allyloxyhexan-1,2,3,4,5-pentanolsulfonat,
6-Allyloxy-1,2,3,4,5-penta(poly)oxyethylenetherhexan, 6-Allyloxy-1,2,3,4,5-penta(poly)oxypropylenetherhexan,
3-Allyloxy-2-hydroxypropanesulfonsäure und einwertige Metallsalze,
zweiwertige Metallsalze, Ammoniumsalze oder organische Aminsalze
dieser beispielhaften Verbindungen oder Phosphatester oder Sulfatester
dieser beispielhaften Verbindungen und einwertige Metallsalze, zweiwertige
Metallsalze, Ammoniumsalze und organische Aminsalze der Phosphatester
oder Sulfatester; 3-Allyloxy-2-(poly)oxyethylenpropansulfonsäure und
deren einwertige Metallsalze, zweiwertige Metallsalze, Ammoniumsalze
oder organische Aminsalze oder Phosphatester oder Sulfatester dieser
Verbindungen und einwertige Metallsalze, zweiwertige Metallsalze,
Ammoniumsalze oder organische Aminsalze der Phosphatester oder Sulfatester;
und 3-Allyloxy-2-(poly)oxypropylenpropansulfonsäure und deren einwertige Metallsalze,
zweiwertige Metallsalze, Ammoniumsalze oder organische Aminsalze
oder Phosphatester oder Sulfatester dieser Verbindungen und einwertige
Metallsalze, zweiwertige Metallsalze, Ammoniumsalze oder organische
Aminsalze der Phosphatester oder Sulfatester. Unter diesen allyletherbasierten Monomeren
haben Verbindungen mit p = 1 in der oben gezeigten allgemeinen Formel
(1) den Vorteil, dass sie leicht industriell erhältlich sind.
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Der
in der vorliegenden Erfindung verwendete Monomerbestandteilumfasst
mindestens eines dieser allyletherbasierten Monomere (I) und der
Gehalt der Verbindung der unten gezeigten allgemeinen Formel (2) im
Monomerbestandteil beträgt
nicht mehr als 500 ppm des Monomerbestandteils.
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Dabei
lautet die allgemeine Formel (2) wie folgt:
wobei: R
4 eine
Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bezeichnet; R
5 eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen
bezeichnet; und
X ein Halogen bezeichnet.
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Diese
Verbindung ist besonders eine Dioxolanverbindung, welche eine Alkylgruppe
und eine Halogenalkylgruppe aufweist.
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Die
Austauschpositionen dieser Substituenten sind nicht besonders beschränkt und
die Elementarart des Halogens ist ebenfalls nicht beschränkt. Außerdem bezeichnet
R4 eine Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen;
R5 bezeichnet eine Alkylgruppe mit 1 bis
5 Kohlenstoffatomen und X bezeichnet ein Halogenelement. Solange
X ein Halogenelement ist, ist es außerdem nicht besonders beschränkt, aber
es ist besonders ein Halogenelement ausgewählt unter Fluor, Chlor, Brom
und Jod und insbesondere Chlor.
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Ein
besonderer Vertreter dieser Verbindungen ist eine Dioxolanverbindung,
in welcher: die durch R5 repräsentierte
Alkylgruppe eine Ethylgruppe ist und die durch <X-R4-> repräsentierte
Halogenalkylgruppe eine Chlormethylgruppe ist; und insbesondere
ein 2-Alkyl-4-halogenalkyldioxolan
und noch genauer 2-Ethyl-4-chlormethyldioxolan.
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Die
Verbindung der allgemeinen Formel (2) stammt von Ausgangsmaterialien
wie etwa Allylglycidylether, welcher eine Glycidylverbindung ist,
die eine Epoxyverbindung ist, die für die Herstellung des allyletherbasierten
Monomers verwendet wird, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, und ist von Epoxyverbindungen und Alkylaldehyden abgeleitet,
welche ein Halogenelement als Substituenten aufweisen. Insbesondere
ist diese Verbindung ein Nebenprodukt von Epichlorhydrin, das ein
Epihalohydrin ist, das ein Ausgangsmaterial zur Herstellung von
Allylglycidylether ist, und von Propylaldehyd, das in einem Ausgangsmaterial
enthalten ist. Dadurch wird die Dioxolanverbindung der allgemeinen
Formel (2) gebildet, welche eine Halogenalkylgruppe und eine Alkylgruppe
als Substituenten aufweist. Die Bindungspositionen der Substituenten
in der Dioxolanstruktur sind nicht besonders beschränkt. Was
die obige Dioxolanverbindung betrifft, können solche gebildet werden,
in denen die Substitutionspositionen entsprechend etwa den Reaktionsbedingungen
oder Herstellungsbedingungen unterschiedlich sind. Besonders über den
Reaktionsmechanismus ist die Dioxolanverbindung ein 2-Alkyl-4-halogenalkyldioxolan,
das Substituenten an der 2-Position und der 4-Position aufweist.
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In
der vorliegenden Erfindung haben die gegenwärtigen Erfinder ihre Aufmerksamkeit
auf die Menge dieser gebildeten Verunreinigung gerichtet. Dann konnte
das spezielle allyletherbasierte Monomer, das bevorzugt in der vorliegenden
Erfindung verwendbar ist, durch Einstellen der vorgegebenen Herstellungsbedingungen
derart, dass die Menge dieser Verunreinigung nicht größer als
eine bestimmte Menge ist, erhalten werden, nämlich durch Einsetzen einer
Glycidylverbindung, in welcher der Gehalt dieser Verunreinigung
niedrig ist, als die Glycidylverbindung, die ein Ausgangsmaterial
ist, das zur Herstellung des allyletherbasierten Monomers verwendet
wird, und auch bezüglich
Herstellungsbedingungen durch Anpassung jener, welche die Bildung
dieser Verunreinigung verringern.
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Dann
haben die vorliegenden Erfinder herausgefunden, dass das allyletherbasierte
Monomer das optimale Ausgangsmaterial etwa für wasserlösliche Polymere ist. Insbesondere
haben die Erfinder herausgefunden, dass, wenn wasserlösliche Polymere
als Kes selsteinverhütungsmittel
verwendet werden, der Gehalt der Verbindung der allgemeinen Formel
(2) insbesondere einen Einfluss auf die wichtige Eigenschaft jener
Polymere hat, die Gelierungsbeständigkeit
genannt wird, und somit haben die Erfinder den bevorzugten Bereich dieses
Gehalts im Polymer festgelegt.
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Wenn
der Gehalt dieser Verbindung der allgemeinen Formel (2) unter den
Verunreinigungen in Ausgangsmaterialien zur Herstellung des allyletherbasierten
Monomers (I) mehr als 500 ppm beträgt, folgt daraus, dass diese
Verunreinigung in einer großen
Menge im allyletherbasierten Monomer oder seiner Zusammensetzung
vorhanden ist, wie es durch das Herstellungsverfahren erhalten wird,
und außerdem,
dass die Verbindung der allgemeinen Formel (2) im Polymer enthalten
ist, das durch ein Verfahren erhalten wird, das den Schritt des
Polymerisierens von mindestens einem Monomerbestandteil enthält, der
das allyletherbasierte Monomer oder seine Zusammensetzung enthält. Wenn
der Anteil dieser Verbindung im Polymer mehr als die spezielle Menge
beträgt,
ist außerdem
die Gelierungsbeständigkeit,
die eine Eigenschaft des Polymers ist, so niedrig, dass das Polymer
in Kesselwassersystemen oder Kühlwassersystemen
leicht unlöslich
wird.
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Wenn
der Gehalt der Verbindung der allgemeinen Formel (2) unter den Verunreinigungen
in den Ausgangsmaterialien für
das allyletherbasierte Monomer (I) weniger als 0,1 ppm beträgt, ist
dieser Gehalt außerdem
unter der Messgrenze in der Analyse. Daher ist der Gehalt der Verbindung
der allgemeinen Formel (2), die sich in Ausgangsmaterialien für das allyletherbasierte
Monomer (I) mischt oder darin bildet, bevorzugt im Bereich von 0,1
bis 500 ppm, um ein herausragendes Leistungsvermögen als Kesselsteinverhütungsmittel
zu erhalten, und liegt wünschenswerterweise
im Bereich von 0,1 bis 300 ppm, damit die Ausgangsmaterialien als Ausgangsmaterialien
für ein
Kesselsteinverhütungsmittel
geeignet sind, das ein noch höheres
Leistungsvermögen
aufweist. Dieser Gehalt ist bevorzugter im Bereich von 1 bis 200
ppm.
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Wenn
das allyletherbasierte Monomer (I) z.B. 3-Allyloxypropan-1,2-diol
(3-Allyloxy-1,2-dihydroxypropan)
ist, ist ein solches allyletherbasiertes Monomer (I) z.B. durch
eine Reaktion von Allylglycidylether mit Wasser erhältlich.
In diesem Fall ist in der allgemeinen Formel (1)r = 0, Z = OH, q
= 0 und Y = OH.
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Wenn
das allyletherbasierte Monomer 3-Allyloxy-2-hydroxypropansulfonsäure ist,
ist ein solcher allyletherbasiertes Monomer z.B. durch eine Reaktion
von Allylglycidylether mit Natriumhydrogensulfit erhältlich. In
diesem Fall ist in der allgemeinen Formel (1) r = 0, Z = SO3Na(H), q = 0 und Y = OH.
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Bevorzugter
ist es in einer Art zur Ausführung
der vorliegenden Erfindung notwendig, als Ausgangsmaterial Allylglycidylether
zu verwenden, in dem der Anteil der Verbindung der allgemeinen Formel
(2) nicht mehr als 500 ppm des Ausgangs-Allylglycidylethers beträgt und er
besonders im Bereich von 0,1 bis 500 ppm des Ausgangs-Allylgly cidylethers
liegt.
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In
anderen Worten ist es, wenn das allyletherbasierte Monomer der allgemeinen
Formel (1) hergestellt wird, bevorzugt, dass eine Epoxyverbindung,
in welcher der Anteil der Verbindung der allgemeinen Formel (2) als
Verunreinigung im Bereich von 0,1 bis 500 ppm der Epoxyverbindung
liegt, unter den Epoxyverbindungen ausgewählt wird, die als Ausgangsmaterialien
verwendet werden. Ein solches Verfahren zur Beurteilung und Auswahl
von Ausgangsmaterialien ist eines der bevorzugten Ausführungsbeispiele
für Herstellungsarten
für das
allyletherbasierte Monomer, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird. Insbesondere ist als ein Verfahren zur Auswahl von Ausgangsmaterialien
ein Verfahren besonders wirkungsvoll, welches umfasst, dass die
Aufmerksamkeit auf Ausgangsmaterialien gerichtet wird, in denen
der Gehalt der speziellen Verbindung niedrig ist, und solche Ausgangsmaterialien
ausgewählt
werden und dann aus ihnen z.B. ein wasserlösliches Polymer hergestellt
wird, das Eigenschaften wie etwa eine herausragende Gelierungsbeständigkeit
aufweist. Dieses Auswahlverfahren ist sehr effektiv als einer von
Hinweisen von Verfahren für
die Auswahl von Ausgangsmaterialien zur Herstellung des Polymers,
das für
verschiedene Verwendungen oder Beurteilungsverfahren solcher bevorzugter
Ausgangsmaterialien geeignet ist.
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Eines
der speziellen Beispiele für
das allyletherbasierte Monomer, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, ist das folgende allyletherbasierte Monomer mit p = 1 in der
allgemeinen Formel (1). Diese Stuktur wird durch die folgende allgemeine
Formel (5) wiedergegeben:
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Außerdem ist
das Polymer gemäß der vorliegenden
Erfindung insbesondere ein Polymer, das durch ein Verfahren erhalten
wird, das den Schritt des Polymerisierens von mindestens einem Monomerbestandteil umfasst,
welcher den Monomerbestandteil der allgemeinen Formel (5) umfasst,
und dieses Polymer weist mindestens eine Struktureinheit der unten
gezeigten allgemeinen Formel (6) auf.
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Insbesondere
ist die Struktur dieser allgemeinen Formel (6) eine Struktur, die
von dem Monomerbestandteil der allgemeinen Formel (5) abgeleitet
ist.
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Hierbei
lautet die allgemeine Formel (6):
wobei:
q und r unabhängig
voneinander 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 100 bezeichnen;
R
2 und R
3 unabhängig voneinander
eine Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bezeichnen; und
Y
und Z unabhängig
voneinander eine Hydroxylgruppe, eine Alkoxylgruppe mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen, eine einwertige Phosphorsäuregruppe (die in der Form
eines einwertigen oder zweiwertigen Metallsalzes, eines Ammonium-
oder organischen Aminsalzes oder eines Monoesters oder Diesters
einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen vorliegen kann)
oder eine einwertige Sulfonsäuregruppe
(die in der Form eines einwertigen oder zweiwertigen Metallsalzes,
eines Ammonium- oder organischen Aminsalzes oder eines Esters einer
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen vorliegen kann) bezeichnen,
oder Y und Z miteinander verbunden sind und eine zweiwertige Phosphor-
oder Sulfonsäuregruppe
als Ganzes bezeichnen.
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In
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ist der Gehalt der speziellen Verbindung
der allgemeinen Formel (2) in dem oben erklärten speziellen Polymer ebenfalls
in ähnlicher
Weise bevorzugt im Bereich von 0,1 bis 500 ppm des Polymers. In
diesem Bereich zeigt das Polymer gute Eigenschaften, wie etwa Gelierungsbeständigkeit.
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In
der vorliegenden Erfindung ist insbesondere eine bevorzugte Form
ein allyletherbasiertes Monomer, das durch eine Reaktion einer Glycidylverbindung
mit Wasser synthetisiert wird, wobei der Gehalt der Verbindung der
allgemeinen Formel (2) in der Glycidylverbindung im Bereich von
0,1 bis 500 ppm der Glycidylverbindung liegt, und insbesondere ist
in dieser bevorzugten Form die Glycidylverbindung Allylglycidylether
und eine Verbindung, welche durch eine Reaktion dieses Allylglycidylethers
mit Wasser gebildet wird, ist 3-Allyloxypropan-1,2-diol (3-Allyloxy-1,2-dihydroxypropan).
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In ähnlicher
Weise ist eine weitere bevorzugte Form der vorliegenden Erfindung
ein allyletherbasiertes Monomer, das durch eine Reaktion einer Glycidylverbindung
mit Natriumhydrogensulfit synthetisiert wird, wobei der Gehalt der
Verbindung der allgemeinen Formel (2) in der Glycidylverbindung
im Bereich von 0,1 bis 500 ppm der Glycidylverbindung liegt und
in dieser bevorzugten Form insbesondere die Glycidylverbindung Allylglycidylether
ist, und eine Verbindung, welche durch Reaktion dieses Allylglycidylethers
mit Natriumhydrogensulfit gebildet wird, 3-Allyloxy-2-hydroxypropansulfonsäweist.
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Die
Gelierungsbeständigkeit
ist ein Zahlenwert zur Beurteilung der Leichtigkeit des Niederschlags
eines Polymers in Gegenwart von Kalziumionen und wird als ein Index
verwendet, um das Leistungsvermögen des
Kesselsteinverhütungsmittels
gemäß der vorliegenden
Erfindung anzuzeigen. Diese Gelierungsbeständigkeit kann durch den unten
gezeigten Gelierungsbeständigkeitstest
bestimmt werden. Je niedriger dieser Gelierungsbeständigkeitswert
ist, umso herausragender ist die Gelierungsbeständigkeit des Polymers und umso
höher ist
das Leistungsvermögen,
welches das Polymer zeigt, wenn als Kesselsteinverhütungsmittel verwendet
wird.
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Das
(meth)acrylsäure-basierte
Monomer (II), das als Monomerbestandteil in der vorliegenden Erfindung
verwendbar ist, ist mindestens eine Verbindung aus der Gruppe aus
Verbindungen, welche Strukturen der folgenden allgemeinen Formel
(7) aufweisen:
wobei: R
1 Wasserstoff
oder eine Methylgruppe bezeichnet;
und M Wasserstoff, ein einwertiges
Metall, ein zweiwertiges Metall, eine Ammoniumgruppe oder eine organische
Amingruppe bezeichnet.
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Beispiele
für das
(meth)acrylsäure-basierte
Monomer (II) umfassen: Acrylsäure,
Natriumacrylat, Kaliumacrylat, Lithiumacrylat, Ammoniumacrylat,
Methacrylsäure,
Natri ummethacrylat, Kaliummethacrylat, Lithiummethacrylat und Ammoniummethacrylat.
Außerdem
können
diese Strukturen verschiedener Metallsalze, wie etwa Natriumsalze,
aufweisen.
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Außerdem ist
die Menge eines weiteren Monomers, das in der vorliegenden Erfindung
verwendet wird, falls nötig,
nämlich
des anderen Monomers (III), das mit dem allyletherbasierten Monomer
(I) und dem (meth)acrylsäure-basierten
Monomer (II) copolymerisierbar ist, nicht besonders beschränkt. Wenn
z.B. das wasserlösliche
Polymer eine gute Wasserlöslichkeit
und gute Gelierungsbeständigkeit
aufweisen soll, ist die Menge des anderen copolymerisierbaren Monomers
(III), die verwendet wird, nicht größer als 70 Gew.-%, das heißt, liegt
im Bereich von 0 bis 70 Gew.-%, bevorzugter 0 bis 50 Gew.-%, noch
bevorzugter 0 bis 25 Gew.-%, wobei die Gesamtmenge des allyletherbasierten
Monomers (I) des (meth)acrylsäure-basierten
Monomers (II) und des anderen copolymerisierbaren Monomers (III)
100 Gew.-% beträgt.
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Beispiele
für dieses
andere copolymerisierbare Monomer (III) umfassen: Styrol, p-Methylstyrol, α-Methylstyrol,
Vinylacetat, Vinylpyrrolidon, Methylvinylether, Ethylvinylether,
(Meth)allylalkohol, Isoprenol, Isopren, Butadien, (Meth)acrylnitril,
(Meth)acrylamid, N,N-Dimethyl(meth)acrylamid, Methyl(meth)acrylat, Ethyl(meth)acrylat,
Butyl(meth)acrylat, 2-Ethylhexyl(meth)acrylat, Hydroxyethyl(meth)acrylat,
Dimethylaminoethyl(meth)acrylat, Diethylaminoethyl(meth)acrylat,
Polyethyleneglykolmono(meth)acrylat, Methoxypolyethylenglykol(meth)acrylat,
Ethoxypolyethylenglykol(meth)acrylat, Polypropylenglykolmono(meth)acrylat,
Methoxypolypropylenglykol(meth)acrylat, Phenoxypolyethylenglykol(meth)acrylat
und Naphthoxypolyethylenglykol(meth)acrylat; Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure und
einwertige Metallsalze, zweiwertige Metallsalze, Animoniumsalze
oder organische Aminsalze dieser Säuren; und Vinylsulfonsäure, (Meth)allylsulfonsäure, Styrolsulfonsäure, Isoprensulfonsäure, (Meth)allylbenzolsulfonsäure, 2-(Meth)acrylamido-2-methylpropansulfonsäure, Sulfoethyl(meth)acrylat,
2-Methyl-1,3-butadien-1-sulfonsäure,
2-Hydroxy-3-(meth)acrylamidopropansulfonsäure, Isoamylsulfonsäure und
einwertige Metallsalze, zweiwertige Metallsalze, Ammoniumsalze oder organische
Aminsalze dieser Säuren.
Diese anderen Monomere (III) können
entweder jeweils alleine oder in Kombination miteinander verwendet
werden. Eine Art, das erfindungsgemäße Polymer als wasserlösliches Polymer
günstiger
zu machen, besteht darin, ein wasserlösliches Monomer aus den oben
aufgezählten
Monomeren auszuwählen.
Wenn außerdem
etwa das Vermögen,
Metalle zu chelatisieren, die Reinigungskraft und das Dispergiervermögen verbessert
werden sollen, kann es günstig
sein, ungesättigte
dibasische Säuren,
wie etwa Maleinsäure
und Fumarsäure,
in Kombinationen miteinander zu verwenden.
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Was
jeweils die Menge des allyletherbasierten Monomers (I), des (meth)acrylsäurebasierten
Monomers (II) und des anderen copolymerisierbaren Monomers (III),
die verwendet wird, betrifft, so ist das allyletherbasierte Monomer
(I) im Bereich von 1,0 bis 95 Gew.-%, das (meth)acrylsäure-basierte
Monomer (II) im Bereich von 5 bis 99 Gew.-% und das copolymerisierbare
Monomer (III) im Bereich von 0 bis 70 Gew.-%, wobei die Gesamtmenge
der Monomere 100 Gew.-% beträgt.
Damit das in der vorliegenden Erfindung erhaltene Polymer gute Eigenschaften
als Kesselsteinverhütungsmittel
aufweist, liegen die Mengen des allyletherbasierten Monomers (I),
des (meth)acrylsäure-basierten
Monomers (II) und des Monomers (III), die verwendet werden, in ihren
jeweiligen Bereichen, die oben erwähnt worden sind.
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Das
Verfahren, um ein Copolymer aus den Monomerbestandteilen zu erhalten,
welche das allyletherbasierte Monomer (I), das (meth)acrylsäure-basierte
Monomer (II) und das Monomer (III) enthalten, kann durch herkömmliche
Polymerisationsverfahren ausgeführt
werden, wobei Beispiele dafür
eine Polymerisation in Lösungsmitteln,
wie etwa Wasser, organischen Lösungsmitteln
und Lösungsmittelmischungen
von wasserlöslichen
organischen Lösungsmittel
mit Wasser umfassen. Im Falle der Polymerisation in Wasser als Lösungsmittel
werden in diesem Verfahren Polymerisationsinitiatoren wie etwa Persulfatsalze
und Wasserstoffperoxid verwendet und zusammen damit können Promotoren
wie etwa Natriumhydrogensulfit und Ascorbinsäure verwendet werden. Die Polymerisation
in Lösungsmittelmischungen
aus wasserlöslichen
organischen Lösungsmitteln
mit Wasser kann die Verwendung von Materialien mit sich bringen,
die geeignet aus den verschiedenen obigen Polymerisationsinitiatoren
oder Kombinationen davon mit den Promotoren ausgewählt sind.
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Das
in dieser Weise erhaltene Copolymer kann bereits, so wie es ist,
als Kesselsteinverhütungsmittel verwendet
werden, kann aber auch verwendet werden, nachdem es zusätzlich mit
alkalischen Substanzen neutralisiert worden ist, falls nötig. Beispiele
für solche
alkalischen Substanzen umfassen: Hydroxide, Chloride und Karbonate
von einwertigen und zweiwertigen Metallen; Ammoniak; und organische
Amine.
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Das
Kesselsteinverhütungsmittel,
welches das Polymer umfasst, das durch das erfindungsgemäße Verfahren
erhalten worden ist, weist auch ausreichende Wirkungen auf, wenn
das Polymer alleine als Kesselsteinverhütungsmittel verwendet wird,
das Polymer kann aber auch zusammen mit anderen Additiven verwendet
werden, die in technischen Bereichen verwendet werden, auf welche
sich die vorliegende Erfindung bezieht. Zum Beispiel kann dieses
Kesselsteinverhütungsmittel
als phosphorfreie Wasserbehandlungszusammensetzung verwendet werden,
indem das Kesselsteinverhütungsmittel
mit phosphorfreien Korrosionsschutzmitteln, wie etwa solchen auf
Molybdänbasis,
verwendet werden. Außerdem
ist es auch möglich,
das Kesselsteinverhütungsmittel
zusammen mit Schlammhemmern oder Chelatisierungsmitteln zu verwenden,
falls nötig.
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Das
Kesselsteinverhütungsmittel,
welches das Polymer umfasst, das durch das erfindungsgemäße Verfahren
erhalten worden ist, kann in der gleichen Weise wie herkömmliche
Kesselsteinverhütungsmittel
verwendet werden, wobei z.B. das Kesselsteinverhütungsmittel mit einer konstanten
Geschwindigkeit zugegeben wird oder diskontinuierlich, so dass seine
Konzentration im umgewälzten
Wasser konstant sein kann. Eine ausreichende Wirkung zeigt sich
gewöhnlich,
wenn die Menge des zugefügten
Kesselsteinverhütungsmittels
im Bereich von 1 bis 50 ppm liegt.
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Der
Fall des Kesselsteinverhütungsmittels
wird oben als ein Beispiel für
Additive für
Wassersysteme genannt. Der Gehalt der speziellen Verunreinigung
im allyletherbasierten Monomer oder dessen Zusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung ist so niedrig, dass dieses Monomer oder seine Zusammensetzung
auch als Monomerbestandteil für
die Polymerisation nützlich
ist, um wasserlösliche
Polymere zu ergeben, welche die gleichen Eigenschaften aufweisen
sollen wie jene des Kesselsteinverhütungsmittels und die gleiche
Wirkung auf die Verbesserung von Eigenschaften wie jene des Kesselsteinverhütungsmittels
kann auch von diesen Polymeren für
verschiedene Verwendungen, nämlich
wasserlöslichen
Polymeren, erwartet werden. Außerdem
kann erwartet werden, dass dieses wasserlösliche Polymer gute Eigenschaften
etwa bezüglich:
Gelierungsbeständigkeit
und Kalziumionen-Dispergiervermögen
bei Verwendung für
Waschhilfsmittel aufweist; Waschkraft und Bleichvermögen bei
Verwendung für
Faserbehandlungsmittel; und Dispergiervermögen bei der Verwendung für verschiedene
andere Dispergiermittel (z.B. Pigment-Dispergiermittel).
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Wirkungen und Vorteile
der Erfindung
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Das
durch das erfindungsgemäße Verfahren
erhaltene Polymer weist eine so herausragende Gelierungsbeständigkeit
auf, dass es den Vorteil hat, niemals in verschiedenen Wassersystemen,
wie etwa Kesselwassersystemen und Kühlwassersystemen, unlöslich zu
werden. Außerdem
kann das Polymer ein Polymer sein, das nützlich für die Kesselsteinverhütung ist,
wobei das Polymer die Ablagerung von Zinkionen oder Phosphationen
unterdrücken
kann und dadurch die Bildung von Kesselstein sogar bei gemeinsamer
Verwendung mit Korrosionsschutzmitteln, wie etwa solchen auf Zinkbasis
oder kondensierter Phosphorsäurebasis, kontrollieren
kann und keinen oder wenig Phosphor enthält, da es keine Phosphorverbindung
enthält
und daher in der Eigenschaft niedriger Umweltbelastung herausragend
ist.
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Das
durch das erfindungsgemäße Verfahren
erhaltene Polymer ist ein Polymer, das auch nützlich ist für die Verwendung
als solche Additive für
Wassersysteme, wie oben genannt, wie etwa Behandlungsmittel für Wassersysteme,
Detergenzien, Wasserbehandlungsmittel, Faserbehandlungsmittel, Waschhilfsmittel
und verschiedene Dispergiermittel.
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Daher
kann dieses Polymer ein Polymer sein, das zur Kesselsteinverhütung nützlich ist,
wobei das Polymer die Ablagerung von Zinkionen oder Phosphationen
unterdrücken
kann und dadurch die Bildung von Kesselstein sogar bei gemeinsamer
Verwendung mit Korrosionsschutzmitteln, wie etwa solchen auf Zinkbasis oder
kondensierter Phosphorsäurebasis,
kontrollieren kann und keinen oder wenig Phosphor enthält, da es keine
Phosphorverbindung enthält
und daher in der Eigenschaft niedriger Umweltbelastung herausragend
ist. Außerdem
kann dieses Polymer ein Polymer sein, das eine so herausragende
Gelierungsbeständigkeit
aufweist, dass es in Kesselwassersystemen oder Kühlwassersystemen niemals unlöslich wird.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Im
folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand der folgenden Beispiele
einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele
im Vergleich mit Vergleichsbeispielen, die nicht der Erfindung entsprechen,
genauer erläutert.
Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Außerdem bezieht sich die Einheit "%" in den Beispielen und den Vergleichsbeispielen
auf das Gewicht. Die Gelierungsbeständigkeit jedes Polymers (im
Folgenden bezeichnet als "wasserlösliches
Copolymer"), das
in den Beispielen und Vergleichsbeispielen unten erhalten wird,
und die Kesselsteinverhütungsrate
eines Kesselsteinverhütungsmittels,
welches das wasserlösliche
Copolymer als Hauptbestandteil enthält, wurden durch die folgenden
Verfahren beurteilt:
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(1) Gelierungsbeständigkeitstest
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Entsalzenes
Wasser, Borsäure-Natriumborat
und eine wässrige
Kalziumchloridlösung
wurden nacheinander in ein hohes Becherglas von 500 ml gegeben,
um eine Testflüssigkeit
herzustellen, die ein Gewicht von 500 g, pH = 8,5, eine Polymerkonzentration
von 100 ppm, bezogen auf Feststoffgehalt, und eine Kalziumkonzentration
von 900 ppm, bezogen auf Kalziumkarbonat, aufwies. Diese Testflüssigkeit
wurde in einem Thermostat bei 90°C
für 1 Stunde
stehen gelassen und dann gerührt
und dann in eine Quarzzelle von 5 cm gegeben, um das Absorptionsvermögen (a)
der Testflüssigkeit
bei einer UV-Wellenlänge
von 380 nm zu messen. Die gleiche Testflüssigkeit wie oben, außer dass
sie kein Kalziumchlorid enthielt, wurde als Blindprobe hergestellt und
deren Absorptionsvermögen
(b) wurde in der gleichen Weise wie oben gemessen. Dann wurde der
Gelierungsgrad nach der Gleichung unten bestimmt. Je größer dieser
Gelierungsgrad ist, desto leichter wird die Gelierung durch Bindung
des Copolymers an Kalziumionen verursacht, so dass schlechtere Ergebnisse
hinsichtlich des Leistungsvermögens
bei Verwendung des Copolymers als Kesselsteinverhütungsmittel
bereitgestellt werden.
Gelierungsgrad = (a) – (b)
-
(2) Kalziumkarbonat-Kesselsteinverhütungst
-
Als
Erstes wurden 70 g entsalzenes Wasser in eine hermetisch verschließbare Glasflasche
mit einer Kapazität
von 225 ml gegeben und dann mit 10 g einer 0,735%igen wässrigen
Kalziumchloriddihydratlösung und
jeweils 10 g einer 0,001%igen, 0,005%igen und 0,01 %igen (entspricht
1 ppm, 5 ppm bzw. 10 ppm, bezogen auf die übersättigte wässrige Lösung, wie unten erhalten) wässrige Lösung der
wasserlöslichen
Copolymere (1), (2), (3), (4) und (5), wie in den Beispiel 1 bis
5 erhalten, gemischt. Dann wurden zusätzlich 10 g einer 0,42%igen
wässrigen
Natriumhydrogenkarbonatlösung
zugegeben und damit vermischt, und dann wurde die gebildete Lösung mit
einer wässrigen
Natriumhydroxidlösung
auf pH = 8,5 eingestellt. Die Glasflasche, welche die gebildete übersättigte wässrige Lösung von
Kalziumkarbonat 500 ppm enthielt, wurde hermetisch verschlossen
und dann stehen gelassen, während
sie für
18 Stunden auf 60°C
erwärmt
wurde. Danach wurde die Glasflasche abgekühlt, und dann wurde der gebildete
Niederschlag mit einem Membranfilter von 0,1 μm abfiltriert, und dann wurde
das erhaltene Filtrat gemäß JIS K0101
analysiert, um die Kesselsteinverhütungsrate nach der Gleichung
unten zu bestimmen.
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In
der gleichen Weise wie oben, wurden Teste ausgeführt, außer dass die wasserlöslichen
Copolymere (6) und (7), wie in Vergleichsbeispielen 1 und 2 erhalten,
für die
wasserlöslichen
Copolymere (1) bis (5), wie in Beispielen 1 bis 5 erhalten, eingesetzt
wurden.
-
Außerdem wurde
ein Test in der gleichen Weise wie oben ausgeführt, außer dass kein wasserlöslichen Copolymer
zugefügt
wurde.
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Die
Kesselsteinverhütungsrate
kann nach der folgenden Gleichung berechnet werden:
Kesselsteinverhütungsrate
(%) = 100 x (C - B)/(A - B)
mit:
- A: Ca-Konzentration
(= 500 ppm: bezogen auf Kalziumcarbonat) vor der Hitzebehandlung;
- B: Ca-Konzentration (= 190 ppm: bezogen auf Kalziumcarbonat)
im Filtrat nach dem Test ohne Zugabe von Kesselsteinverhütungsmittel;
- C: Ca-Konzentration im Filtrat nach Test mit Zugabe von Kesselsteinverhütungsmittel.
-
(3) Messverfahren für Molekulargewicht
des Polvmers
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Das
Gewichtsmittel-Molekulargewicht wurde nach dem folgenden Verfahren
gemessen, das heißt
mittels GPC (Gelpermeationschromatografie):
| Säule: | GF-7MHQ
(hergestellt von Showa Denko Co.) |
| mobile
Phase: | wässrige Lösung, hergestellt
durch Zugabe von reinem Wasser zu 34,5 g Dinatriumhydrogenphosphatdodecahydrat
und 46,2 g Natriumdihydrogenphosphatdihydrat (beides waren Spezialqualitätsreagenzien),
um die Gesamtheit auf 5000 g einzustellen |
| Detektor: | UV
214 nm (Modell 481, hergestellte von Nippon Waters Co.,Ltd.) |
| Flussgeschwindigkeit: | 0,5
ml/ Minute |
| Temperatur: | 35°C |
| Kalibrationskurve: | Poly(natriumacrylat)-Standardproben
(hergestellt von Sowa Kagaku Co.) |
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Beispiel 1
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Als
Erstes wurden 235 g entsalzenes Wasser in einen Vierhalskolben mit
21 Kapazität
gegeben, der mit einem Rückflusskühler und
einem Tropftrichter ausgerüstet
war. Danach wurden die folgenden Materialien tropfenweise über einen
Zeitraum von jeweils 2 Stunden zugegeben, während das entsalzene Wasser
am Siedepunkt gerührt
wurde: 530 g einer 35%igen wässrigen
Lösung
von Natriumacrylat als ein (meth)acrylsäure-basiertes Monomer (II),
163,0 g einer 40%igen wässrigen
Lösung
von 3-Allyloxy-1,2-dihydroxypropan
als ein allyletherbasiertes Monomer (I) und 74,5 g einer 15%igen
wässrigen
Lösung
von Natriumpersulfat als Polymerisationsinitiator. Die Temperatur
der gebildeten Reaktionsmischung wurde über einen Zeitraum von 30 Minuten
nach dem Ende der tropfenweisen Zugabe am Siedepunkt gehalten, so
dass die Polymerisation vollendet wurde, so dass ein gelbliches,
transparentes, wasserlösliches
Copolymer (1) erhalten wurde.
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Die
40%ige wässrige
Lösung
von 3-Allyloxy-1,2-dihydroxypropan war durch eine Reaktion von Allylglycidylether
mit reinem Wasser synthetisiert worden. Der Gehalt von 2-Ethyl-4-chlormethyldioxolan
als Verunreinigung im Allylglycidylether unter den Ausgangsmaterialien,
welche für
die Synthese der wässrigen
Lösung
von 3-Allyloxy-1,2-dihydroxypropan
verwendet worden waren, betrug 80 ppm des Allylglycidylethers.
-
Das
Gewichtsmittel-Molekulargewicht des wasserlöslichen Copolymers (1), das
durch Gelpermeationschromatografie bestimmt worden war, betrug 4600.
Außerdem
wurde die Gelierungsbeständigkeit
des wasserlöslichen
Copolymers (1) durch den obigen Gelierungsbeständigkeitstest beurteilt.
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Beispiel 2
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Als
Erstes wurden 211,0 g entsalzenes Wasser in den gleichen Vierhalskolben
gegeben, der in Beispiel 1 verwendet wurde. Danach wurden die folgenden
Materialien tropfenweise über
einen Zeitraum von jeweils 2 Stunden dazu gegeben, während das
entsalzene Wasser am Siedepunkt gerührt wurde: 239,8 g einer 30%igen
wässrigen
Lösung
von Natrium-3-allyloxy-2-hydroxypropansulfonat als ein allyletherbasiertes
Monomer (I), 472,7 g einer 35%igen wässrigen Lösung von Natriumacrylat als
ein (meth)acrylsäurebasiertes
Monomer (II) und 72 g einer 15%igen wässrigen Lösung von Natriumpersulfat als
Polymerisationsinitiator. Die Temperatur der gebildeten Reaktionsmischung
wurde über
einen Zeitraum von 30 Minuten seit dem Ende der tropfenweisen Zugabe
am Siedepunkt gehalten, so dass die Polymerisation vollendet wurde,
so dass ein gelbliches transparentes wasserlösliches Copolymer (2) erhalten
wurde.
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Die
30%ige wässrige
Lösung
von Natrium-3-allyloxy-2-hydroxypropansulfonat war durch Zugabe
einer wässrigen
Natriumhydrogensulfitlösung
zu Allylglycidylether, um sie miteinander umzusetzen, erhalten worden.
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Der
Gehalt an 2-Ethyl-4-chlormethyldioxolan als Verunreinigung im Allylglycidylether
unter den Ausgangsmaterialien, welche für die Synthese des Natrium-3-allyloxy-2-hydroxypropansulfonats
verwendet worden waren, betrug 20 ppm des Allylglycidylethers. Das
Gewichtsmittel-Molekulargewicht dieses wasserlöslichen Copolymers (2), bestimmt
durch Gelpermeationschromatografie, betrug 4900. Der Gelierungsbeständigkeitstest
für das
wasserlösliche
Copolymer (2), wie oben erhalten, wurde in der gleichen Weise wie
in Beispiel 1 ausgeführt.
-
Beispiel 3
-
Ein
wasserlösliches
Copolymer (3) wurde in genau der gleichen Weise wie in Beispiel
2 erhalten, außer
dass der Gehalt an 2-Ethyl-4-chlormethyldioxolan im Allylglycidylether
unter den Ausgangsmaterialien, welche für die Synthese des Natrium-3-allyloxy-2-hydroxypropansulfonats
verwendet worden waren, 80 ppm des Allylglycidylethers betrug.
-
Das
Gewichtsmittel-Molekulargewicht dieses wasserlöslichen Polymers (3), das durch
Gelpermeationschromatografie bestimmt worden war, betrug 5000. Der
Gelierungsbeständigkeitstest
für das
wasserlösliche
Copolymer (3), wie oben erhalten, wurde in der gleichen Weise wie
in Beispiel 1 ausgeführt.
-
Beispiel 4
-
Ein
wasserlösliches
Copolymer (4) wurde in genau der gleichen Weise wie in Beispiel
2 erhalten, außer
dass der Gehalt an 2-Ethyl-4-chlormethyldioxolan im Allylglycidylether
unter den Ausgangsmaterialien, welche für die Synthese des Natrium-3-allyloxy-2-hydroxypropansulfonats
verwendet worden waren, 160 ppm des Allylglycidylethers betrug.
-
Das
Gewichtsmittel-Molekulargewicht dieses wasserlöslichen Polymers (4), das durch
Gelpermeationschromatografie bestimmt worden war, betrug 5000. Der
Gelierungsbeständigkeitstest
für das
wasserlösliche
Copolymer (4), wie oben erhalten, wurde in der gleichen Weise wie
in Beispiel 1 ausgeführt.
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Beispiel 5
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Ein
wasserlösliches
Copolymer (5) wurde in genau der gleichen Weise wie in Beispiel
2 erhalten, außer
dass der Gehalt an 2-Ethyl-4-chlormethyldioxolan im Allylglycidylether
unter den Ausgangsmaterialien, welche für die Synthese des Natrium-3-allyloxy-2-hydroxypropansulfonats
verwendet worden waren, 400 ppm des Allylglycidylethers betrug.
Das Gewichtsmittel-Molekulargewicht dieses wasserlöslichen
Polymers (5), das durch Gelpermeationschromatografie bestimmt worden
war, betrug 5300.
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Der
Gelierungsbeständigkeitstest
für das
wasserlösliche
Copolymer (5), wie oben erhalten, wurde in der gleichen Weise wie
in Beispiel 1 ausgeführt.
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Vergleichsbeispiel 1
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Ein
wasserlösliches
Copolymer (6) wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten,
außer
dass die Ausgangsmaterialien, welche für die Synthese der 40%igen
wässrigen
Lösung
von 3-Allyloxy-1,2-dihydroxypropan verwendet wurden, derart waren,
dass der Gehalt an 2-Ethyl-4-chlormethyldioxolan als Verunreinigung
im Allylglycidylether 800 ppm des Allylglycidylethers betrug. Das
Gewichtsmittel-Molekulargewicht des wasserlöslichen Polymers (6) betrug
4600.
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Vergleichsbeispiel 2
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Ein
wasserlösliches
Copolymer (7) wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 2 erhalten,
außer
dass die Ausgangsmaterialien, welche für die Synthese der 30%igen
wässrigen
Lösung
von Natrium-3-allyloxy-2-hydroxypropansulfonat verwendet wurden,
derart waren, dass der Gehalt an 2-Ethyl-4-chlormethyldioxolan als
Verunreinigung im Allylglycidylether 800 ppm des Allylglycidylethers
betrug. Das Gewichtsmittel-Molekulargewicht dieses wasserlöslichen
Polymers (6) betrug 4800.
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Der
Gelierungsbeständigkeitstest
für das
wasserlösliche
Copolymer (6), das in Vergleichsbeispiel 1 erhalten worden war,
und für
das wasserlösliche
Copolymer (7), das im Vergleichsbeispiel 2 erhalten worden war, wurde
in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 ausgeführt.
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Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Dabei ist der <Gelierungsgrad> in dieser Tabelle
ein Maß für die Gelierungsbeständigkeit.
-
-
Wie
sich aus Tabelle 1 ergibt, zeigt sich, dass Polymere, welche so
hohe Gelierungsgrade aufweisen, dass sie in Bezug auf Gelierungsbeständigkeit
nachteilig sind, bei den Vergleichsbeispielen 1 und 2 erhalten wurden,
wo der Allylglycidylether, in welchem der Gehalt an 2-Ethyl-4-chlormethyldioxolan,
das als eine Verunreinigung in den Allylglycidylether hineingemischt
worden war, 800 ppm des Allylglycidylethers betrug, als Ausgangsmaterial
für das
allyletherbasierte Monomer (I) verwendet worden war. Andererseits
zeigt sich, dass die wasserlöslichen
Copolymere (1) bis (5), die in den erfindungsgemäßen Beispielen erhalten worden
waren, bezüglich
der Gelierungsbeständigkeit
besser waren als die wasserlöslichen
Copolymere (6) und (7), die in den Vergleichsbeispielen erhalten
worden waren.