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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der
Verbindung 13-(N-Boc-β-isobutylisoserinyl)-14β-hydroxy-baccatin-III-1,14-carbonat
der Formel (I)
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Verbindung
(I), offenbart in PCT WO 01/02407, ist insbesondere wirksam gegen
Brust-, Lungen-, Eierstock-, Kolon-, Prostata-, Nieren- und Pankreas-Tumore
als auch gegen Zellen, die gegenüber
bekannten Zytostatika, wie Adramycin, Vinblastin und einigen Pt-Derivaten resistent
sind. 14β-Hydroxy-1,14-carbonat-deacetyl-baccatin-III-Derivate
werden gewöhnlich
ausgehend von der Vorstufe 14β-Hydroxy-deacetyl-baccatin-III
einer natürlichen
Verbindung in geringen Mengen durch Extraktion der Taxus wallichiana-Blätter erhältlich,
hergestellt wie in EP-559 019 beschrieben. Es besteht ein großes Bedürfnis für alternative
Verfahren zur einfachen und wirkungsvollen Herstellung von 14β-Hydroxy-1,14-carbonat-deacetyl-baccatin-III-Derivaten, insbesondere
von Verbindungen (I).
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Das
Verfahren gemäß der Erfindung
verwendet als Ausgangsmaterial 10-Deacetyl-baccatin-III, das im Gegensatz zu 14β-Hydroxy-baccatin-III
leicht in großen
Mengen von Taxus baccata-Blättern
gewonnen werden kann.
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Daher
betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungen
der Formel (I), das die folgenden Schritte umfasst:
- a) Schutz der Hydroxylgruppen an der 7- und 10-Stellung des
10-Deacetyl-baccatins III: worin
R und R1, die gleich oder unterschiedlich
sein können,
ausgewählt
sind aus Wasserstoff, C1-C10-Alkyl oder
Aryl, C1-C10-Alkyl-
oder Arylcarbonyl, Trichloracetyl, C1-C4-Trialkylsilyl;
bevorzugt stellen sie, wenn R und R1 gleich
sind, Trichloracetyl dar, wohingegen wenn sie unterschiedlich sind,
bevorzugt R Trichloracetyl darstellt und R1 Acetyl
darstellt, oder R Triethyl oder Trimethylsilyl oder BOC und R1 Acetyl darstellt;
- b) Zweistufen-Oxidation, um das Derivat zu erhalten, das an
der 13-Stellung zu Carbonyl oxidiert und an der 14-Stellung hydroxyliert
ist:
- c) Carboxylation der benachbarten Hydroxylgruppen an den 1-
und 14-Stellungen, um das 1,14-Carbonat-Derivat zu ergeben:
- d) Reduktion der Carbonylgruppe an der 13-Stellung:
- e) Entfernung der Schutzgruppen an den 7- und 10-Stellungen:
- f) selektive Acetylierung der Hydroxylgruppe an der 10-Stellung:
- g) Überführung des
14β-Hydroxy-baccatin-1,14-carbonats-III
in das an der 7-Stellung triethylsilylierte Derivat:
- h) Reaktion der Verbindung von Stufe (g) mit (4S,5R)-N-Boc-2-(2,4-dimethoxyphenyl)-4-isobutyl-1-oxazolidin-5-carbonsäure:
- i) Entfernung der Triethylsilyl- und Dimethoxybenzyliden-Schutzgruppen
aus der Verbindung von Stufe (h):
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Die
Verfahren für
den selektiven Schutz der 7- und 10-Hydroxylgruppen sind von Holton
et al., Tetrahedron Letters, 39, (1998), 2883–2886, beschrieben. Der gezielte
Schutz der Hydroxylgruppen der Ausgangsverbindung Deacetyl-baccatin-III
ist auf Grund ihrer unterschiedlichen Reaktivitäten möglich. Insbesondere wurde gefunden,
dass die Reaktivität
gegenüber
Acylierungs-, Alkylierungs- oder Silylierungsmitteln in der Reihenfolge
C(7)-OH>C(10)-OH>C(13)-OH>C(1)-OH variiert, daher
können
die Gruppen an 7- und 10-gezielt
geschützt
werden, während
die Hydroxylgruppen an 1- und 13- frei bleiben. Des weiteren ist
es durch Änderung der
Reaktionsbedingungen möglich,
die Reaktivitätsreihenfolge
der Hydroxylgruppen an 7- und 10- umzukehren, um somit deren unterschiedliche
Substitution zu erlauben. Beispiele von bei dem Schutz der Hydroxylgruppen
an 10- und 7-verwendbaren
Reaktanten und Reaktionsbedingungen sind in den vorstehend zitierten Publikationen
berichtet. Ähnliche
Selektivitäten
werden ausgehend vom 14β-Hydroxy-baccatin-1,14-carbonat erhalten.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
wird Deacetyl-baccatin-III mit Trichloracetylchlorid in Dichlormethan
in Anwesenheit von Triethylamin und unter Verwendung katalytischer
Mengen von Dimethylaminopyridin (DMAP) reagiert. Die Verwendung
der schützenden
Trichloracetgruppen erwies sich in den anschließenden Oxidations-, Carboxylations-
und Reduktionsstufen (insbesondere (b), (c) und (d)) als sehr vorteilhaft. Insbesondere
das 7,10-Bis-trichloracetat-Derivat, das in quantitativer Ausbeute
von dem Ausgangsprodukt erhalten wird, wird oxidiert und carboxyliert,
und dann leicht an der 13-Stellung
mit gleichzeitiger Entschützung der
Trichloracetgruppen reduziert, um 14-Hydroxy-1,14-carbonat-deacetyl-baccatin-III
zu ergeben. Die Verwendung von DMAP in katalytischen Mengen liefert
von einem industriellen und Umweltstandpunkt aus betrachtet offensichtliche
Vorteile, wenn man bedenkt, dass bis jetzt Acylierungen dieses Substrats
in Pyridin ausgeführt
wurden, was Probleme der Beseitigung der Lösungsmittelrückstände mit
sich brachte.
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Die
Oxdiation der Hydroxylgruppe an der 13-Stellung in Stufe (b) wird
mit Mangandioxid oder Wismuthdioxid oder Ozon in einem Lösungsmittel,
ausgewählt
aus Acetonitril, Aceton oder Ethylacetat/Dichlormethan 9:1-Mischungen,
unter kräftigem
Rühren,
bevorzugt mit Ozon oder Mangandioxid in Acetonitril oder Aceton,
ausgeführt.
Die Reaktion mit Ozon bildet rasch das an der 13-Stellung oxidierte
Derivat, während
mit MnO2 die Reaktion schnell abläuft, um
das oxidierte Derivat an der 13-Stellung zu ergeben, das aus dem
Reaktionsmedium wiedergewonnen werden kann, wohingegen eine längere Reaktion
das an 13- oxidierte und an 14-hydroxylierte Derivat ergibt.
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Die
nachfolgende Stufe (c) der Carboxylation der Hydroxylgruppen an
den 1- und 14-Stellungen
wird gewöhnlich
mit Phosgen oder in einer Dichlormethan/Toluol-Mischung in Anwesenheit
von Pyridin bewirkt. Anschließend
kann das erhaltene 1,14-Carbonat-Derivat einfach an der 13-Stellung
reduziert werden, um das entsprechende 13-Hydroxy-Derivat (Stufe (d))
zu erhalten. Besagte Reduktion findet an der Carbonylgruppe an 13-regioselektiv statt,
während
die Carbonylgruppe an 9- unverändert
bleibt. Diese Reaktion wird gewöhnlich
mit Natriumborhydrid in Methanol oder Tetrabutylammoniumborhydrid
ausgeführt
und ergibt hohe Ausbeuten. Die anschließende Stufe (e) besteht aus
der Entschützung
der Hydroxylgruppen an den 7- und 10-Stellungen, um 14β-Hydroxy-1,14-carbonat-deacetyl-baccatin-III
zu ergeben. Die Bedingungen und die Reaktanten, die in der gezielten
Entschützung
der Hydroxylgruppen an 7- und 10- verwendet werden können, sind
in Zheng et al., Tetrahedron Lett., 1995, 36, 2001, und in Datta
et al., J. Org. Chem., 1995, 60, 761, beschrieben.
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Die
gezielte Acetylierung an der 10-Stellung (Stufe (f)) wird mit Acetanhydrid
in Anwesenheit von Cerium-, Scandium- oder Ytterbiumsalzen, bevorzugt
CeCl3·7H2O, ausgeführt. Anschließend wird
die Hydroxylgruppe an der 7-Stellung durch Silylierung (Stufe (g))
geschützt.
Die anschließende
Stufe (h) schließt
die Kondensation zwischen 14β-Hydroxy-7-Tes-1,14-carbonat-baccatin-III
und (4S,SR)-N-Boc-2-(2,4-dimethoxyphenyl)-4-isobutyl-1-oxazolidin-5-carbonsäure mit
ein. Das letztere wird wie in PCT WO 01/02407 beschrieben hergestellt.
Die Reaktion wird in trockenen apolaren organischen Lösungsmitteln
in Anwesenheit einer Base und eines Kondensationsmittels wie Dicyclohexylcarbodiimid
(DCC) ausgeführt.
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Schließlich kann
in Stufe (i) die Triethylsilylgruppe mit Pyridiniumfluorid in Acetonitril/Pyridin-Lösung unter
Stickstoff entfernt werden, wohingegen die Dimethoxybenzylidengruppe
in Dichlormethan durch Zugabe von Methanol-HCl und anschließend NaHCO3 entfernt werden kann.
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Die
folgenden Beispiele erläutern
die Erfindung in größerem Detail.
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Beispiel I
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Herstellung von 7,10-Bis-trichloracetyl-10-desacetyl-baccatin-III
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Erste Alternative
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4,77
ml Trichloracetanhydrid (42,32 mmol) wurden in eine Lösung von
10 g 10-Deacetyl-baccatin-III (18,4
mmol) in 125 ml trockenem Dichlormethan und 42 ml Pyridin getropft.
Die Reaktionmischung wurde 3 Stunden unter Rühren gehalten oder andernfalls
bis Vollendung der Reaktion, was durch TLC an Silicagel unter Verwendung
einer n-Hexan/Ethylacetat 1 : 1-Mischung als Eluent überwacht
wurde. Bei Vollendung der Reaktion wurden 5 ml Methanol zugesetzt,
um den Trichloracetanhydrid-Überschuss
zu zerstören
und dann wurde Wasser zugesetzt. Die organische Phase wurde kräftig mit
mit HCl angesäuertem
Wasser gewaschen, um Pyridin zu entfernen, während die verbleibende organische
Phase über
MgSO4 getrocknet und unter Vakuum zur Trockne
konzentriert wird, um einen blaß-gelben
Feststoff (17 g) zu erhalten, der nach Umkristallisation aus Chloroform
aufweist:
[α]D – 34° (CH2Cl2 C5.8) IR (KBr)
3517, 1771, 1728, 1240, 981, 819, 787, 675 cm–1;
1H-NMR (200 MHz): δ 8,11 (Bz, C), 7,46 (Bz, BB'), 6,50 (s, H-10),
5,72 (m, H-7 H-29), 5,02 Cd, J = 8 Hz, H-5), 4,95 (8 m, H-13), 4,37
(d, J = 8 Hz, H-20a), 4,18 (d, J = 8 Hz, H-20b), 4,02 (d, J = 6
Hz, H-3), 2,32 (s, 4-Ac), 2,22 (s, H-18), 1,91 (s, H-19), 1,25 und
1,11 (s, H-16, H-17), 1,94 (m, H14α), 1,89 (m, H14β).
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Zweite Alternative
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10
DAB-III (10 g, 18,38 mmol) wurden in CH2Cl2(120 ml) suspendiert, DMAP (220 mg, 1,4
mmol, 0,1 äquiv.)
wurde zugesetzt und die Mischung wurde in einem Eisbad auf 0°C gekühlt. Dann
wurden Et3N (10,26 ml, 73,6 mmol, 4 äquiv.) und
unmittelbar danach Cl3COCl(4,12 ml, 36,8
mmol, 2 äquiv.)
unter Stickstoffstrom innerhalb 5 Minuten unter Beibehaltung einer
Temperatur unter 10°C
zugesetzt. Nach Vollendung der Zugabe wurde die Mischung 15 Minuten
unter Rühren
in einem Eisbad belassen, dann wurde das Bad entfernt und die Mischung
wurde bei Raumtemperatur 1 Stunde gerührt. Nach 1 Stunde wurde die
Reaktion durch TLC (AcOEt 2/n-Hexan 3, Rf 10-DAB III = 0,05, Rf
7,10-Bis-trichloracetyl –10-DAB
III = 0,26) überwacht
und Cl3CCOCl(1 ml, 0,5 äquiv.) wurde zugesetzt. Das
Rühren
wurde 10 Minuten bei Raumtemperatur beibehalten, dann wurde die
Mischung in einen Becher, enthaltend 160 g zerstoßenes Eis,
geschüttet
und bei Raumtemperatur bis zum Gleichgewicht (annähernd 1
Stunde) gerührt.
Danach wurde die wässrige
Phase getrennt und mit CH2Cl2 (3 × 40 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit 1 N HCl
(20 ml), dann mit einer NaHCO3 gesättigten
Lösung
(20 ml) gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Rohgewicht: 16,5 g. Nach Umkristallisation aus
Chloroform stimmten die IR-, 1H-NMR- und
[α]D-Spektren mit denen der unter Verwendung
von Pyridin und Trichloracetanhydrid erhaltenen Verbindungen überein.
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Beispiel II
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Oxidation an 13- und Hydroxylierung
an 14- von 10-Deacetyl-baccatin-III-7,10-bis-trichloracetat
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Zu
einer Lösung
von 10-Deacetyl-baccatin-III-7,10-bis-trichloracetat (3 g) in Acetonitril
(40 ml) wurden 30 g aktiviertes MnO2 zugesetzt
und die Suspension wurde bei Raumtemperatur magnetisch gerührt und
durch TLC (Petrolether-Ethylacet 5 : 5; Rf-Ausgangsmaterial annähernd 0,31) überwacht.
Nach ungefähr
1 Stunde war die Bildung des 13-Dehydro-Derivats abgeschlossen (TLC-Analyse,
Rf des 13-Dehydro-Derivats ungefähr 0,50).
Das Rühren
wurde dann ungefähr
72 Stunden beibehalten, während
dem das 13-Dehydro-Derivat
langsam zu seinem 14β-Hydroxy-Derivat
(Rf ungefähr
0,36) oxidierte.
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Die
Reaktionsmischung wurde durch Celite gefiltert und der Kuchen wurde
wiederholt mit Ethylacetat gewaschen. Das Lösungsmittel wurde verdampft
und der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
an Silicagel (100 ml, Eluent Petrolether-Ethylacetat 7 : 3) gereinigt,
um 170 mg des 13-Dehydro-Derivats und 1,05 g des 14β-Hydroxy-13-dehydro-Derivats zu ergeben.
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13-Dehydro-14β-hydroxy-10-deacetyl-baccatin-III-7,10-bis-trichloracetat
-
- weißes
Pulver, Schmelzpunkt 97°C;
IR (KBr Scheibe): 3440, 1780, 1767, 1736, 1686, 1267, 1232, 1103,
1010, 854 cm–1;
- 1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ 8,07 (Bz,
AA'), 7,60 (Bz,
C), 7,49 (Bz, BB'),
6,52 (s, H-10),
5,92 (d, J = 6,7 Hz, H-2), 5,70 (br t, J = 8,0 Hz, H-7), 4,95 (br
d, J = 8,2 Hz, H-5), 4,37 (d, J = 8,2 Hz, H-20a), 4,31 (d, J = 8,2
Hz, H-20b), 4,17 (s, H14), 4,02 (d, J = 6,7 Hz, H-3), 2,71 (m, H-6),
2,29 (s, OAc), 2,17 (s, OAc), 1,96 (s, H-18), 1,27, 1,01 (s, H-16,
H-17 und H-19).
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Beispiel III
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Oxidation an 13- und Hydroxylierung
an 14- von 7-Triethylsil-baccatin-III
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Zu
einer Lösung
von 7-Triethylsilyl-baccatin-III (1,0 g) in Acetonitril (10 ml)
wurden 10 g aktiviertes MnO2 zugesetzt und
die Suspension wurde bei Raumtemperatur magnetisch gerührt und
durch TLC (Petrolether-Ethylacetat 6 : 4; Rf-Ausgangsmaterial annähernd 0,25) überwacht.
Nach ungefähr
2 Stunden war die Bildung des 13-Dehydro-Derivats vollendet (TLC-Analyse,
Rf 13-Dehydro-Derivat ungefähr
0,45). Das Rühren wurde
für annähernd 188
Stunden beibehalten, während
dem zusätzliches
MnO2 (10 g) zugesetzt wurde. Das 13-Dehydro-Derivat wurde
langsam zu seinem 14β-Hydroxy-Derivat
(Rf ungefähr
0,38) oxidiert. Die Reaktionsmischung wurde durch Celite filtriert
und der Kuchen wurde mit Ethylacetat gewaschen. Das Lösungsmittel wurde
verdampft und der Rückstand
wurde durch Säulenchromatogaphie
an Silicagel (40 ml, Eluent Petrolether-Ethylacetat 7 : 3) gereinigt,
um 126 mg des 13-Dehydro-Derivats, 479 mg (46%) des 14β-Hydroxy-13-dehydro-Derivats
und 189 mg einer Mischung davon zu ergeben.
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13-Dehydro-7-triethylsilyl-baccatin-III
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- Weißes
Pulver, Schmelzpunkt 168°C
[α]D 25 – 35 (CH2Cl2, C 0,67) IR
(KBr) 3488, 1726, 1711, 1676, 1373, 1269, 1244, 1230, 1105 cm–1;
- 1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ 8,07 (Bz,
AA'), 7,60 (Bz,
C), 7,49 (Bz, BB'),
6,59 (s, H-10),
5,69 (d, J = 6,9 Hz, H-2), 4,92 (d, J = 8,2 Hz, H-5), 4,48 (dd,
J = 10,6 Hz, H-7), 4,33 (d, J = 8,0 Hz, H-20a), 4,12 (d, J = 8,0
Hz, H-20b), 3,91 (d, J = 6,9 Hz, H-3), 2,96 (d, J = 20 Hz, H-14a), 2,65 (d, J
= 20 Hz, H-20b), 2,50 (m, H-6α),
2,23 (s, OAc), 2,19 (s, OAc + H-18), 1,67, 1,28, 1,19 (s, H-16,
H-17 und H-19), 0,19 (m, TES).
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13-Dehydro-14β-hydroxy-10-deacetyl-baccatin-IΙΙ-7,10-bis-trichloracetat
-
- weißes
Pulver, Schmelzpunkt 153°C,
[α]D 25 + 20 (CH2Cl2, C 0,75) IR
(KBr) 3431, 1723, 1692, 1371, 1269, 1242, 1223, 1096 cm–1;
- 1H-NMR (500 MHz, CDCl3): δ 8,06 (Bz,
AA'), 7,60 (Bz,
C), 7,48 (Bz, BB'),
6,51 (s, H-10),
5,88 (d, J = 6,9 Hz, H-2), 4,90 (d, J = 8,2 Hz, H-5), 4,47 (dd,
J = 10,6 7 Hz, H-7), 4,30 (d, J = 8 Hz, H-20a), 4,28 (d, J = 8,2
Hz, H-20b), 4,13 (br d, J = 2 Hz, H-14), 3,84 (d, J = 6,9 Hz, H-3),
3,69 (br d, J = 2 Hz, 14-OH), 3,62 (s, 1-OH), 2,52 (m, H-6α), 2,24 (s,
OAc), 2,21 (s, OAc), 2,11 (s, H-18), 1,92 (m, H-6β), 1,74,
1,56, 1,28 (s, -h-16, H-17 und H-19), 0,94 (m, TES), 0,59 (m, TES).
- HRNS: 714.3092 (berechnet auf C37H50Ο12Si 714.3092).
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Beispiel IV
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Herstellung von 1,14-Carbonat-13-dehydro-7-TES-14β-hydroxy-baccatin-III
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Zu
einer Lösung
von Phosgen (1,8 ml einer 20%igen Lösung in Toluol, 3,4 mmol, 20
mol. äquiv.)
und Pyridin (0,56 ml, 6,8 mmol, 20 mol. äquiv.) in CH2Cl2 (2 ml) wurde eine Lösung von 13-Dehydro-14β-hydroxy-7-triethylsilyl-baccatin-III
(124 mg, 1,17 mmol) in CH2Cl2 (1
ml) tropfenweise innerhalb 5 Minuten zugesetzt. Die Mischung wurde
1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt,
anschließend
Löschen
des Phosgen-Überschusses
durch Zugabe einer NaHCO3 gesättigten
Lösung
und Extraktion mit CH2Cl2.
Die organische Phase wurde mit einer NaHCO3 gesättigten
Lösung,
Salzlösung
gewaschen und getrocknet (Na2SO4).
Das Lösungsmittel wurde
abgedampft, um einen rötlichen
Rückstand
zu ergeben, der an einer kurzen Silicagel-Säule (ungefähr 5 ml, Eluent Hexan/Ethylacetat 8
: 2) gereinigt wurde, um 118 mg (92%) des Carbonats zu ergeben.
Wenn die Reaktion unter Verwendung von Triethylamin als Base und
ohne inverse Addition ausgeführt
wurde, wurde eine ungefähr
1 : 15-Mischung von 1,14-Carbonat und 2-Debenzoyl-1,2-carbonat-14-benzoat erhalten.
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13-Dehydro-14β-hydroxy-7-triethylsilyl-baccatin-III-1,14-carbonat
-
- weißes
Pulver, Schmelzpunkt 153°C,
[α]D 25 + 23 (CH2Cl2, C 0,75) IR
(KBr) Nr. der OH-Bande
1834, 1734, 1709, 1373, 1242, 1225, 1088, 1057 cm–1;
- 1H-NMR (200 MHz, CDCl3): β 7,99 (Bz,
AA'), 7,60 (Bz,
C), 7,48 (Bz, BB'),
6,51 (s, H-10),
6,12 (d, J = 6,9 Hz, H-2), 4,90 (d, J = 8,2 Hz, H-5), 4,78 (s, H-14),
4,44 (dd, J = 10,7 Hz, H-7), 4,34 (d, J = 8 Hz, H-20a), 4,19 (d,
J = 8,2 Hz, H-20b), 3,80 (d, J = 6,9 Hz, H-3), 2,50 (m, H-6α), 2,23 (s,
OAc), 2,22 (s, OAc), 2,19 (s, H-18), 1,92 (m, H-6β), 1,72,
1,39, 1,26 (s, -H-16,
H-17 und H-19), 0,90 (m, TES), 0,56 (m, TES).
- HRNS: 740.2851 (berechnet auf C38H48O13Si 740.2864).
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13-Dehydro-14β-hydroxy-baccatin-III-1,14-carbonat
-
- weißes
Pulver, 240°C,
[α]D 25 – 2,5 (CH2Cl2, C 0,4) IR (KBr)
3539, 1831, 1736, 1240, 1088, 1068, 1057, 1024 cm–1;
- 1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ 7,98 (Bz,
AA'), 7,61 (Bz,
C), 7,50 (Bz, BB'),
6,39 (s, H-10),
6,14 (d, J = 6,9 Hz, H-2), 4,98 (d, J = 8,2 Hz, H-5), 4,80 (s, H-14),
4,43 (dd, J = 10,7 Hz, H-7), 4,35 (d, J = 8 Hz, H-20a), 4,24 (d,
J = 8,2 Hz, H-20b), 3,80 (d, J = 6,9 Hz, H-3), 2,50 (m, H-6α), 2,30 (s,
OAc), 2,20 (s, OAc), 2,15 (s, H-18), 1,90 (m, H-6β), 1,74,
1,34, 1,25 (s, H-16,
H-17 und H-19),
- HRMS: 626.2005 (berechnet auf C33H34O1 626.1999).
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Beispiel V
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Herstellung von 1,14-Carbonat-7-O-triethylsilyl-baccatin-III
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Zu
einer Lösung
von 13-Dehydro-14β-Hydroxy-7-triethylsilyl-baccatin-III-1,14-carbonat
(50 mg) in Methanol (5 ml) wurde ein Überschuss von NaBH4 (ungefähr 20 mg)
in kleinen Anteilen zugesetzt. Nach 30 Minuten wurde die Reaktionsmischung
mit gesättigtem
NH4Cl versetzt, mit Ethylacetat extrahiert,
mit Salzlösung gewaschen
und über
Na2SO4 getrocknet.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft und der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
an Silicagel gereinigt (ungefähr
5 ml, Elution mit Hexan-Ethylacetat 8 : 2), um 35 mg des 13α-Hydroxy-Derivats
und 9 mg des 13β-Hydroxy-Derivats
zu erhalten.
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14β-Hydroxy-7-triethylsilyl-baccatin-III-1,14-carbonat
-
- [α]D 25 – 35 (CH2Cl2, C 0,60) IR
(KBr): 3054, 1819, 1736, 1603, 1371, 1261, 1238, 1090, 1069 cm–1;
- 1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ 8,06 (Bz,
AA'), 7,65 (Bz,
C), 7,50 (Bz, BB'),
6,47 (s, H-10),
6,12 (d, J = 6,9 Hz, H-2), 5,05 (br d, J = 5,5 Hz, H-13), 4,98 (br
d, J = 9 Hz, H-5), 4,83 (d, J = 5 Hz, H-14), 4,50 (dd, J = 10,7
Hz, H-7), 4,34 (d, J = 8 Hz, H-20a), 4,23 (d, J = 8 Hz, H-20b), 3,75 (d, J
= 6,9 Hz, H-3), 2,56 (m, H-6α),
2,34 (s, OAc), 2,22 (s, OAc), 1,78 (m, H-6β),
1,35 (s, H-18), 1,75, 1,18, 0,95 (s, -H-16, H-17 und H-19), 0,90
(m, TES), 0,62 (m, TES).
-
14β-Hydroxy-7-triethylsily1-13-epi-baccatin-III-1,14-carbonat
-
- amorph, [α]D 25 – 13 (CH2Cl2, C 0,60) IR
(KBr): 3630, 1825, 1734, 1603, 1375, 1262, 1091, 1071, 1049 cm–1;
- 1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ 8,01 (Bz,
AA'), 7,63 (Bz,
C), 7,48 (Bz, BB'),
6,44 (s, H-10),
6,12 (d, J = 7,2 Hz, H-2), 4,90 (br d, J = 9 Hz, H-5), 4,81 (d,
J = 8 Hz, H-14), 4,48 (br, J = 8 Hz, H-13), 4,50 (dd, J = 10,7 Hz,
H-7), 4,41 (d, J = 8 Hz, H-20a), 4,31 (d, J = 8 Hz, H-20b), 3,68
(d, J = 7,2 Hz, H-3), 2,60 (m, H-6α), 2,32 (s, OAc), 2,26 (s, H-18),
2,21 (s, OAc), 1,80 (m, H-6β),
1,72, 1,43, 1,27 (s, -H-16, H-17 und H-19), 0,93 (m, TES), 0,61 (m,
TES).
-
Beispiel VI
-
Herstellung von 13-Dehydro-14β-hydroxy-7,10-bis-trichloracetyl-baccatin-III-1,14-carbonat
-
Eine
Lösung
von 13-Dehydro-14β-hydroxy-7,10-bis-trichloracetyl-baccatin-III
(200 mg) in CH2Cl2(2
ml) wurde innerhalb 5 Minuten zu einer Lösung von Phosgen (20% in Toluol,
3,6 ml, 20 äquiv.)
und Pyridin (1,12 ml, 20 äquiv.)
in CH2Cl2 (2 ml)
zugesetzt. Die Mischung wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt, dann wurde
der Phosgen-Überschuss
mit einer NaHCO3 gesättigten Lösung (3 ml) gelöscht. Die
Mischung wurde mit CH2Cl2 extrahiert,
die organischen Anteile wurden mit einer NaHCO3 gesättigten
Lösung
und dann mit einer NaCl gesättigten
Lösung
gewaschen und über
Na2SO4 getrocknet.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft und der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
an Silicagel (Eluent Hexan/AcOEt 9 : 1) gereinigt, um 175 mg (89%)
des Carbonats zu erhalten.
-
13-Dehydro-14β-hydroxy-7,10-bis-trichloracetyl-baccatin-III-1,14-carbonat
-
- weißer
amorpher Feststoff. IR (KBr): 1834, 1771, 1735, 1709, 1232, 1103,
1010, 854 cm–1.
- 1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ = 8,03 (Bz,
AA'), 7,60 (Bz,
C), 7,50 (Bz, BB'),
6,52 (s, H-10),
5,92 (d, J = 6,7 Hz, H-2), 5,70 (br t, J = 8,0 Hz, H-7), 4,95 (br
d, J = 8,2 Hz, H-20b), 4,77 (s, H-14), 4,02 (d, J = 6,7 Hz, H-3),
2,71 (m, H-6), 2,29 (s, OAc), 1,96 (s, H-18), 1,27–1,01 (m,
H-16, H-17, H-19).
-
Beispiel VII
-
Herstellung von 14β-Hydroxy-10-deacetyl-baccatin-III-1,14-carbonat
-
Eine
Lösung
von 13-Dehydro-14β-hydroxy-7,10-bis-trichloracetyl-baccatin-III-1,14-carbonat (500 mg) in
MeOH (8 ml) wurde in einem Eisbad auf 0°C gekühlt und festes NaBH4 (44 mg) wurde hierzu innerhalb 5 Minuten
zugesetzt. Die Mischung wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt und
dann auf 0°C
gekühlt,
mit Aceton (2 ml) innerhalb 5 Minuten versetzt und unter mildem
Vakuum konzentriert, dann mit AcOEt (10 ml) versetzt und durch Celite
filtriert. Die klare Lösung
wurde mit einer NaCl gesättigten
Lösung
gewaschen und über
Na2SO4 getrocknet.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft, der Rückstand
(4,5 : 1-Mischung von C13-Diastereomeren) wurde durch Chromatographie
an Silicagel-Säulen (Eluent
Hexan/AcOEt 1 : 1) gereinigt, um 251 mg der Titelverbindung und
55 mg des 13-Diastereomers (88% gesamt) des entschützten Carbonats
zu erhalten.
-
14β-Hydroxy-10-deacetyl-baccatin-III-1,14-carbonat
-
- weißer
amorpher Feststoff. IR (KBr): 3520 (OH), 1834, 1709, 1232, 1103,
1010, 854 cm–1.
- 1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ = 8,03 (Bz,
AA'), 7,60 (Bz,
C), 7,50 (Bz, BB'),
6,27 (s, H-10),
5,92 (d, J = 6,7 Hz, H-2), 4,95 (br d, J = 8,2 Hz, H-20b), 4,85
(m, H-13), 4,77 (s, H-14), 4,42 (br t, J = 8,0 Hz, H-7), 4,02 (d,
J = 6,7 Hz, H-3), 2,71 (m, H-6), 2,29 (s, OAc), 1,96 (s, H-18),
1,27 – 1,01
(m, H-16, H-17, H-19).
-
Beispiel VIII
-
Herstellung von 13-(N-Boc-β-isobutylserinyl)-14β-hydroxy-baccatin-III-1,14-carbonat
-
Zu
einer Lösung
von 14β-Hydroxy-10-deacetyl-baccatin-III-1,14-carbonat
(126 mg) in 3 ml trockenem Tetrahydrofuran wurden 7,5 mg CeCl3·7H2O und 0,078 ml Acetanhydrid zugesetzt. Die
Reaktionsmischung wurde für
5 Stunden bei Raumtemperatur unter Rühren gehalten, währenddessen
wurde die Reaktionsmischung einheitlich. 1,5 g Eis wurden zugesetzt,
das Rühren
1 Stunde wurde beibehalten. Das organische Lösungsmittel wurde unter Vakuum
verdampft und der Rückstand
wurde mit 5 ml H2O gelöst. Die gebildete Ausfällung wurde
filtriert und durch Abnutschen 18 Stunden getrocknet. Das entstandene
Produkt (weißes
Pulver, 135 mg) weist folgende Charakteristika auf:
1H-NMR (400 MHz, CDCl2): δppm =
1,25, 1,11 (s, H-16 und H-17), 1,66 (s, H-19), 2,04 (s, H-18), 2,22
(s, OAc), 2,29 (s, OAc), 3,89 (d, J = 0,9 Hz, H-3), 4,06 (d, J =
7 Hz, C20b), 4,20 (d, J = 7 Hz, H20a), 4,41 (m, H-7), 4,77 (d, J
= 4 Hz, H-14), 4,85 (br d, J = 4 Hz, H-13), 4,97 (br d, J = 8 Hz,
H-5), 5,8 (d, J = 7 Hz, H-2), 6,31 (s, H-10), 7,44 (t, J (Hz, Bz),
7,55 (d, J = 8 Hz, Bz), 8,07 (d, J = 8 Hz, Bz).
-
14β-Hydroxy-baccatin-III-1,14-carbonat
(130 mg) wurde in Dimethylformamid (4 ml) gelöst und N-Methylimidazol (0,07
ml) wurde zugesetzt. Triethylchlorsilan (0,042 ml) wurde der Lösung unter
starkem Rühren bei
Raumtemperatur innerhalb 1 Stunde zugesetzt. Die Mischung wurde
dann unter starkem Rühren
in 10 ml H2O gegossen. Die Suspension wurde
für 18
Stunden bei 4 °C
belassen und die entstandene weiße Ausfällung wurde abfiltriert und
mit H2O (5 ml) und dann mit Hexan (2 × 3 ml)
gewaschen. Der entstandene weiße
Feststoff (150 mg) weist dieselben spektroskopischen Charakteristika
auf wie diejenigen der in Beispiel V hergestellten Verbindung.
-
In
einem 1 l-Rundkolben wurden 20 g 14β-Hydroxy-7-Tes-1,14-carbonat-baccatin-III
gemeinsam mit 300 ml gründlich
getrocknetem Toluol gegeben; dann wurden 10 g (4S,SR)-N-Boc-2-(2,4-dimethoxyphenyl)-4-isobutyl-1-oxazolidin-5-carbonsäure, 2 g
N,N- Dimethylaminopyridin
(DMAP) und 9,5 g Dicyclohexylcarbodiimid (DCC), gelöst in CH2Cl2, zugesetzt.
Die Reaktionsmischung wurde 3 Stunden unter Rückfluss erhitzt, dann gekühlt und
das ausgefällte
nicht reagierte Produkt wurde entfernt. Die Mutterlaugen wurden
mit einer NaHCO3 gesättigten Lösung, um die nicht-reagierte
Säure zu
entfernen, gewaschen, dann mit verdünnter Salzsäure, um DMAP zu entfernen,
und dann wieder mit NaHCO3 bis zur Neutralität. Die organische
Phase wurde zur Trockne konzentriert, um 41,5 g Produkt zu erhalten,
das als solches in dem anschließenden
Schritt verwendet werden kann.
-
40
g dieser Verbindung wurden in zwei Schritten entschützt, zuerst
durch Entfernung von Tes und dann von 2,4-Dimethoxybenzaldehyd.
40 g der Verbindung wurden in 100 ml einer Acetonitril/Pyridin-Mischung
(80 : 100) unter Stickstoff gelöst
und die Mischung wurde auf 0°C
gekühlt,
dann mit 13 ml Pyridiniumfluorid versetzt und für 24 Stunden unter Rühren belassen.
Die Lösung
wurde in 21 Wasser gegossen und das Produkt wurde gefiltert und
unter Vakuum getrocknet.
-
Der
Rückstand
wurde in 60 ml Dichlormethan gelöst
und diese Lösung
wurde unter starkem Rühren bei
0°C gehalten,
und es wurden 40 ml 0,6 N Methanol-HCl zugesetzt. Die Reaktionsmischung
wurde für
2 Stunden unter Rühren
belassen, dann mit 150 ml Dichlormethan verdünnt und mit einer NaHCO
3-Lösung
gerührt,
um den pH auf 6–7
einzustellen. Die organische Phase wurde zur Trockne konzentriert
und der Rückstand
wurde aus Aceton-Hexan um kristallisiert und getrocknet, um 16 g
13-(N-Boc-β-isobutylisoserinyl)-14β-hydroxy-baccatin-1,14-carbonat
zu erhalten, das die folgenden physiko-chemischen und spektroskopischen
Charakteristika aufweist.
Formel: C
44H
57NO
17 Aspekt:
weißes
Pulver
Schmelzpunkt: 245°C Tabelle
1
Chemische Verschiebungen (ppm)
1H-NMR
in CDCl
3-Lösung (200 MHz)
Tabelle
2
Chemische Verschiebungen (ppm)
13C-NMR
in CDCl
3-Lösung (50.308 MHz)
Massenspektren: (NH
3, DEP/CI,
positive Ionen): (m/z) 889 [(MNH
4)
+], 832 [(MNH
4-(CH
3)
3C)
+], 772 [(MNH
4-BocNH
2)
+]
(NH
3, DEP/CI,
negative Ionen): (m/z) 871 (M
–), 260 (Seitenkette)
Infrarot-Spektrum
(KBr Pellet): 3521, 3321, 2971, 2953, 1826, 1762, 1706, 1526, 1366,
1238, 1165, 1072, 723 cm
–1 UV-Spektrum (MeOH):
231, 276 und 284 nm;
–E
1% bei 231 nm = 180.99
–E
1% bei 276 nm = 14.094
–E
1% bei 284 nm = 12.182