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Diese
Erfindung betrifft eine Wegwerfwindel, die im hinteren Taillenbereich
mit einem Flügelpaar versehen
ist.
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Herkömmliche
Wegwerfwindeln sind im hinteren Taillenbereich mit einem Flügelpaar
versehen. Bei einer solchen Windel sind die Flügel an Umfangsrändern mit
Befestigungen versehen, die dazu dienen, den vorderen und den hinteren
Taillenbereich miteinander zu verbinden. Die Befestigungen können gewöhnlich in
Form eines Klebebands oder eines männlichen Elements sogenannter
mechanischer Befestigungen bereitgestellt sein. Die Innenflächen der
Flügel
sind häufig
mit einem Vlies versehen, um der Befürchtung entgegenzutreten, daß die Innenflächen die
Haut eines Windelträgers
stimulieren könnten.
In US-A-5 846 232
ist eine solche Wegwerfwindel beschrieben, bei der die Befestigungen
in Form männlicher
Elemente sogenannter mechanischer Befestigungen bereitgestellt sind.
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Falls
die männlichen
Elemente sogenannter mechanischer Befestigungen bei der Windel aus dem
Stand der Technik als die Befestigungen verwendet werden, werden
diese Befestigungen vorzugsweise festgehalten, um sie auf die Innenflächen der
jeweiligen Flügel
zurückzufalten,
und während der
Herstellung für
den eigentlichen Gebrauch der Windel abnehmbar in Eingriff mit einem
Vlies der Flügel
gebracht. Dadurch wird die Handhabung der Windel sowohl für den Hersteller
als auch für
die Kunden erleichtert. Wenn die Windel eingestellt werden soll, insbesondere
bei einem bettlägerigen
Erwachsenen, wird manchmal kräftig
an den Flügeln
gezogen, um die Windel anzulegen oder auszuziehen. Deshalb muß das die
Flügel
bildende Vlies eine ausreichende Festigkeit aufweisen, um einer
solchen Zugkraft widerstehen zu können. Ein Mittel, das zum Verbessern der
Festigkeit des Vlieses verwendbar ist, besteht im Prägen des
Vlieses unter Erwärmen.
Bei der Verwendung solcher Mittel wird die Flauschigkeit des Vlieses jedoch
verringert, was nachteilig ist, und es wird die Eingriffswirkung
zwischen den männlichen
Elementen der mechanischen Befestigungen und den jeweiligen Flügeln beeinträchtigt.
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Eine
Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, die Flügel so zu verbessern, daß sie eine
Festigkeit aufweisen können,
die höher
ist als jene bei der Windel aus dem Stand der Technik, und daß die männlichen
Elemente der mechanischen Befestigungen leichter in Eingriff mit
den Faserkomponenten des Vlieses gebracht werden können.
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Gemäß dieser
Erfindung ist vorgesehen: eine Wegwerfwindel mit einer flüssigkeitsdurchlässigen oberen
Lage, einer flüssigkeitsundurchlässigen unteren
Lage und einem zwischen diesen beiden Lagen liegenden flüssigkeitsabsorbierenden
Kern, wobei die Windel eine Längs-,
eine Quer- und eine Umfangsrichtung aufweist und so ausgelegt ist,
daß sie einen
vorderen Taillenbereich in Querrichtung, einen hinteren Taillenbereich
in Querrichtung und einen zwischen diesen beiden Taillenbereichen
verlaufenden Schrittbereich aufweist, wobei der hintere Taillenbereich
auf einander in Querrichtung gegenüberliegenden Seitenabschnitten
mit nach außen
in der die Längsrichtung
schneidenden Umfangsrichtung verlaufenden Flügeln ausgestattet ist und wobei
die Flügel
mit Befestigungsabschnitten ausgestattet sind, die nach außen in Umfangsrichtung
verlaufen und auf der inneren Fläche
mit männlichen
Elementen als Komponenten sogenannter mechanischer Befestigungen
versehen sind.
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Die
durch diese Erfindung erzielte Verbesserung besteht darin, daß jeder
Flügel
eine Innen- und eine Außenfläche aufweist,
wobei zumindest die Innenfläche
durch ein Vlies gebildet ist, und daß das das Vlies mit mehreren
feinen Vertiefungen ausgestattet ist, die so verteilt sind, daß die Anzahl
der feinen Vertiefungen je Flächeneinheit
des Flügels
in einem mit dem männlichen
Element zusammenwirkenden Bereich des Vlieses vor Gebrauch kleiner
ist als im übrigen
Bereich des Flügels.
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1 ist
eine Draufsicht, in der eine Innenseite der Wegwerfwindel teilweise
aufgetrennt dargestellt ist,
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2 ist
eine Draufsicht, in der eine Außenseite
der Wegwerfwindel dargestellt ist,
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3 ist
eine Teilansicht eines hinteren Flügels in einem vergrößerten Maßstab,
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4 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie IV-IV in 3,
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5 ist
eine Ansicht ähnlich 4,
worin jedoch eine andere Ausführungsform
dargestellt ist,
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6 ist
eine Ansicht ähnlich 3,
worin jedoch eine andere Ausführungsform
dargestellt ist, und
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7 ist
eine Ansicht ähnlich 3,
worin jedoch eine andere Ausführungsform
dargestellt ist.
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Einzelheiten
der Wegwerfwindel gemäß dieser
Erfindung werden anhand der nachstehenden Beschreibung mit Bezug
auf die anliegende Zeichnung besser verständlich werden.
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1 ist
eine Draufsicht, in der eine teilweise aufgetrennte Innenseite einer
Windel 1 dargestellt ist, und 2 ist eine
Draufsicht, in der eine Außenseite
der Windel 1 dargestellt ist. Die Windel 1 weist eine
flüssigkeitsdurchlässige obere
Lage 2, eine flüssigkeitsundurchlässige untere
Lage 3 und einen zwischen diesen beiden Lagen 2, 3 angeordneten
flüssigkeitsabsorbierenden
Kern 4 auf. Die Windel 1 besteht in Längsrichtung
(d. h. in der Ansicht dieser Figuren in senkrechter Richtung) aus
einem vorderen Taillenbereich 6, einem hinteren Taillenbereich 7 und einem
Schrittbereich 8, der sich zwischen diesen beiden Taillenbereichen 6, 7 erstreckt.
Der vordere Taillenbereich 6 und der hintere Taillenbereich 7 sind
jeweils mit vorderen Flügeln 11 und
hinteren Flügeln 12 versehen,
die sich von ihren in Querrichtung gegenüberliegenden Seitenrändern in
Umfangsrichtung nach außen
erstrecken. In den vorderen Flügeln 11 und
den hinteren Flügeln 12 und
in Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenabschnitten des Schrittbereichs 8 sind mehrere feine
Vertiefungen 20 ausgebildet. Entlang einem äußeren Ende
des hinteren Taillenbereichs 7 verlaufen mehrere elastische
Elemente 14 in Umfangsrichtung des Bereichs 7,
welcher einer Taillenöffnung
zuzuordnen ist. Der Schrittbereich 8 ist entlang in Querrichtung
gegenüberliegenden
Seitenrändern
mit mehreren elastischen Elementen 16 versehen, die sich
in Längsrichtung
des Bereichs 8 erstrecken, der jeweiligen Beinöffnungen
zuzuordnen ist. Diese elastischen Elemente 14, 16 sind
zwischen der oberen Lage 2 und der unteren Lage 3 oder
getrennt eingerichteten Lagen, die mit dieser oberen Lage 2 bzw.
unteren Lage 3 verbunden sind, angeordnet, so daß sie sich
zu einer dieser Lagen erstrecken und unter Spannung damit verbunden
sind.
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Ein
Paar bandartiger Begrenzungsmanschetten 13 verläuft an der
Innenfläche
der Windel 1 parallel zu den in Querrichtung gegenüberliegenden Seitenrändern der
Windel 1. Der äußere Seitenrandbereich 13b sowie
seine in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Endbereiche der Begrenzungsmanschetten 13 sind an der Innenfläche der
Windel 1 befestigt, und der innere Seitenrandbereich 13a davon ist
nicht an der Innenfläche
der Windel 1 befestigt. Genauer gesagt ist der innere Seitenrandbereich 13a umschlagartig
zurückgefaltet,
um ein in Längsrichtung
verlaufendes elastisches Element 17 zu umhüllen, wodurch
die Manschette 13 vorgespannt wird, so daß sie sich
an der Innenfläche
der Windel 1 erhebt. Das elastische Element 17 ist
unter Spannung mit der Innenfläche
der Begrenzungsmanschette 13 zumindest an den in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Endbereichen unter Spannung verbunden, so daß durch eine Kontraktion des
elastischen Elements 17 bewirkt werden kann, daß sich die
Begrenzungsmanschette 13 an der Innenfläche der Windel 1 erhebt,
wenn die Windel 1 auf den Körper des Trägers gelegt wird. Auf diese
Weise sind diese Begrenzungsmanschetten 13 dafür ausgelegt,
ein Paar von Taschen (nicht dargestellt) zu bilden, die sich in
das Innere der Windel 1 öffnen, wodurch das Lecken von Körperflüssigkeiten
verhindert wird.
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Die
in Querrichtung gegenüberliegenden Seitenränder des
hinteren Flügels 12 verlaufen
teilweise in Umfangsrichtung nach außen und bilden dadurch jeweilige
Paare von Befestigungsabschnitten 21, die in senkrechter
Richtung in Abstand voneinander angeordnet sind, wie in den 1 und 2 dargestellt
ist. Jeder der Befestigungsabschnitte 21 ist an seiner
Innenfläche
mit einem männlichen
Element 22 als ein Bestandteil einer mechanischen Befestigung
versehen und erstreckt sich in Längsrichtung davon. 1 zeigt
die auf die Innenfläche
des hinteren Flügels 12 gefalteten
Befestigungsabschnitte 21 auf der linken Seite und die
in Umfangsrichtung nach außen
verlaufenden Befestigungsabschnitte 21 auf der rechten
Seite. Wie in 2 dargestellt ist, sind alle
Befestigungsabschnitte 21 auf die Innenflächen des
Flügels 12 gefaltet.
Diese Befestigungsabschnitte 21 können an geeigneten Positionen
lösbar
an den zugeordneten weiblichen Elementen 23 verankert werden,
um die vorderen und die hinteren Taillenbereiche 6, 7 miteinander
zu verbinden.
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3 ist
eine Teil-Draufsicht der Windel 1, worin der hintere Flügel 12 in
einem vergrößerten Maßstab dargestellt
ist, und 4 ist eine Schnittansicht entlang
einer Linie IV-IV in 3. Wie in den 3 und 4 dargestellt
ist, erstrecken sich die Befestigungsabschnitte 21 in Umfangsrichtung
nach außen.
Der hintere Flügel 12 weist
eine innenseitige Vliesschicht 26, welche die Innenseite
der Windel 1 bildet, und eine außenseitige Vliesschicht 27,
welche die Außenseite
der Windel 1 bildet, auf. Diese beiden Vliesschichten 26, 27 sind
durch warmschmelzenden Klebstoff 38 miteinander verbunden.
Die Befestigungsabschnitte 21, die vom hinteren Flügel 12 ausgehen,
sind als Teilverlängerungen
der innenseitigen Vliesschicht 26 und der außenseitigen
Vliesschicht 27 ausgebildet, und die männlichen Elemente 22 sind durch
Klebstoff 36 mit der innenseitigen Vliesschicht 26 verbunden.
Diese männlichen
Elemente 22 werden mit den jeweiligen Befestigungshaltezonen 29 lösbar in
Eingriff gebracht, wenn die Befestigungsabschnitte 21 auf
die Innenfläche
der Windel 1 zurückgefaltet
werden (siehe 1).
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Der
hintere Flügel 12 ist
im wesentlichen an der ganzen innenseitigen Vliesschicht 26 einschließlich der
Befestigungsabschnitte 21 mit mehreren feinen Vertiefungen 20 versehen.
Diese feinen Vertiefungen 20 können durch teilweises Pressen
der innenseitigen Vliesschicht 26 vorzugsweise bei einer Temperatur,
die ausreicht, um die thermoplastischen Kunstfasern, welche die
innenseitige Vliesschicht 26 bilden, zu erweichen oder
zu schmelzen, gebildet werden. In den Vertiefungen 20 berühren die
gepreßten
Fasern einander enger, und sie sind dichter miteinander verflochten
und/oder miteinander verschmolzen als im übrigen Bereich. Diese Verflechtung
und/oder diese Verschmelzung beschränken die Bewegung der Faserkomponenten
der innenseitigen Vliesschicht 26 zueinander und verbessern
ihre Zugfestigkeit sowie ihre Steifigkeit. Eine vorteilhafte Konsequenz
besteht darin, daß es
nicht erforderlich ist, daß für die hinteren
Flügel 12 dieser
Windel 1 ein großer
Anteil eines Vlieses mit einem hohen Grundgewicht verwendet wird,
um die Zugfestigkeit zu verbessern. Wenn eine große Anzahl
der Vertiefungen 20 vorhanden ist, werden die Faserkomponenten
der innenseitigen Vliesschicht 26 jedoch unvermeidlich weniger
flauschig, wodurch es schwierig wird, die männlichen Elemente 22 in
Eingriff mit der innenseitigen Vliesschicht 26 zu bringen.
Diese Erfindung löst dieses
Problem durch eine Anordnung, bei der die Anzahl der Vertiefungen 20 je
Flächeneinheit
des hinteren Flügels 12 (d.
h. die Dichte der Vertiefungen 20) in den Befestigungshaltezonen 29 kleiner
ist als im übrigen
Bereich. Wenn die innenseitige Vliesschicht 26 beispielsweise
aus Polypropylenfasern mit einem Grundgewicht von 10–100 g/m2 besteht, kann das Belegungsverhältnis der
Vertiefungen 20, die jeweils einen Durchmesser von 0,2–1,5 mm
aufweisen, zur Gesamtfläche
der hinteren Flügel
auf 10–50%
gelegt werden. Dieses Belegungsverhältnis in den Befestigungshaltezonen 29 kann
auf einen Wert gelegt werden, der 5–20% niedriger ist als das
Belegungsverhältnis
in dem die Befestigungshaltezonen 29 umgebenden Bereich.
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Wenn
die hinteren Flügel 12 so
angeordnet sind, wie vorstehend beschrieben wurde, wird die verhältnismäßig geringe
Zugfestigkeit der innenseitigen Vliesschicht 26 durch die
Bildung der Vertiefungen 20 verbessert. Zusätzlich ist
durch die Bildung der ausreichend flauschigen Zielbefestigungs-Haltezonen 29 nicht
zu befürchten,
daß die
Verankerungswirkung der männlichen
Elemente 22 infolge der Bildung dieser Vertiefungen 20 beeinträchtigt werden könnte. Selbst
wenn die Befestigungshaltezonen 29 eine verhältnismäßig geringe
Zugfestigkeit haben, ist nicht zu befürchten, daß die Zugfestigkeit der hinteren
Flügel 12 dadurch
erheblich beeinträchtigt
werden könnte.
Dies liegt daran, daß in
dem Bereich der hinteren Flügel 12,
der die Befestigungshaltezonen 29 umgibt, die Vertiefungen 20 mit
einer ausreichenden Dichte verteilt sind, um eine gewünscht hohe Zugfestigkeit
zu gewährleisten.
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Wenn
die Windel 1 ausschließlich
von einem Erwachsenen, insbesondere einem bettlägerigen Erwachsenen, verwendet
wird, muß manchmal
kräftig an
den hinteren Flügeln 12 gezogen
werden, um die Windel 1 anzulegen oder abzunehmen. Es ist
jedoch in Hinblick auf die Materialeinsparung nicht vorteilhaft,
ein Vlies mit einem verhältnismäßig hohen Grundgewicht
als Basismaterial für
die hinteren Flügel 12 zu
verwenden. Dagegen besteht ein erheblicher Bedarf daran, die Zugfestigkeit
durch die Bildung der Vertiefungen 20 zu verbessern.
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In
der Windel 1 sind die vorderen Flügel 11 sowie die in
Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenabschnitte des Schrittbereichs 8 im wesentlichen genauso
aufgebaut wie die hinteren Flügel 12.
Insbesondere sind die innenseitige Vliesschicht 26 und
die außenseitige
Vliesschicht 27 durch Klebstoff 38 miteinander
verbunden und sind die Vertiefungen 20 darin mit hoher
Dichte verteilt. Im Schrittbereich 8 kann die durch die
Bildung der Vertiefungen 20 versteifte innenseitige Vliesschicht 26 manchmal
die Haut des Windelträgers
stimulieren. Falls diese Befürchtung besteht,
kann die Dichte, mit der die Vertiefungen 20 im Schrittbereich 8 verteilt
sind, auf einen Wert gelegt werden, der demjenigen in den Befestigungshaltezonen 29 gleicht
oder diesen unterschreitet. Die innenseitige Vliesschicht 26 und
die außenseitige
Vliesschicht 27, die diese vorderen und hinteren Flügel 11, 12 bilden,
und die in Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenabschnitte des Schrittbereichs 8 sind mit den außenseitigen
Randabschnitten 13b der Begrenzungsmanschetten 13 verbunden,
die vorzugsweise unter Verwendung von warmschmelzendem Klebstoff 39 oder
durch eine Warmdichtungstechnik mit flüssigkeitsundurchlässigen Lagen
versehen sind. Der Klebstoff 36–39, der zum Zusammensetzen
der Windel 1 verwendet wird, kann abwechselnd auf die jeweiligen
Elemente in Längsrichtung
und/oder in Umfangsrichtung aufgebracht werden.
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5 ist
eine Ansicht ähnlich 4,
worin jedoch eine andere Ausführungsform
dieser Erfindung dargestellt ist. In den hinteren Flügeln 12 der Windel 1 ist
die innenseitige Vliesschicht 26 mit mehreren Vertiefungen 20 versehen
und die außenseitige Vliesschicht 27 mit
mehreren Vertiefungen 30 versehen. Die Positionsbeziehung
zwischen den Vertiefungen 20 und 30 ist wahlfrei,
so daß die
Vertiefungen 20 vertikal mit den Vertiefungen 30 ausgerichtet
sein können,
wie in 5 dargestellt ist, oder jede der Vertiefungen 30 zwischen
jedes Paar der Vertiefungen 20, 20 eingefügt sein
kann, die in Querrichtung zueinander benachbart sind, wie in 5 dargestellt ist.
Die Vertiefungen 30 dienen dazu, die Zugfestigkeit der
außenseitigen
Vliesschicht 27 zu verbessern und gleichzeitig die Steifigkeit
der hinteren Flügel 12 zu
verbessern. Die Tiefe dieser Vertiefungen 20, 30 betrachtend
sei bemerkt, daß die
in 5 dargestellte Anordnung so geändert werden kann, daß diese Vertiefungen 20, 30 durch
die innenseitige Vliesschicht 26 und die außenseitige
Vliesschicht 27 verlaufen. Beispielsweise können die
Vertiefungen 20 von der innenseitigen Vliesschicht 26 zur
außenseitigen
Vliesschicht 27 verlaufen. In diesem Fall dienen diese
Vertiefungen 20, 30 dazu, die Bindungswirkung zwischen
diesen beiden Vliesschichten 26, 27 zu verbessern.
Falls die Bindungswirkung ausreichend hoch ist, ist es möglich, das
Einfügen
von Klebstoff 38 zwischen diesen beiden Vliesschichten 26, 27 zu vermeiden.
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6 ist
eine Ansicht ähnlich 3,
worin jedoch eine andere Ausführungsform
dieser Erfindung dargestellt ist. Gemäß dieser Ausführungsform verläuft die
Befestigungshaltezone 29 in Längsrichtung am hinteren Flügel 12 der
Windel 1. Diese Windel 1 erleichtert vorteilhafterweise
das Steuern einer Reihe von Schritten zur Herstellung der Windel 1, weil
ein verhältnismäßig komplizierter
Vorgang zum Ausrichten der Befestigungsabschnitte 21 mit
den Befestigungshaltezonen 29 fortgelassen werden kann.
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7 ist
eine Ansicht ähnlich 3,
worin jedoch eine weitere Ausführungsform
dieser Erfindung dargestellt ist. Gemäß dieser Ausführungsform ist
der hintere Flügel 12 der
Windel 1 mit den durch Bandelemente 33, die getrennt
vom Flügel 12 selbst hergestellt
sind, gebildeten Befestigungsabschnitten 21 versehen. Das
Bandelement 33 kann beispielsweise aus einem Kunststoffilm
hergestellt werden, dessen eines Ende an der Außenfläche des hinteren Flügels 12 befestigt
ist. Das männliche
Element 22 als ein Bestandteil einer sogenannten mechanischen Befestigung,
die an der Innenfläche
des Bandelements 33 angebracht ist, ist dafür ausgelegt,
an der Zone 29 des hinteren Flügels 12 angebracht
zu werden.
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Gemäß den vorstehend
beschriebenen Ausführungsformen
dieser Erfindung ist es möglich,
die hinteren Flügel 12,
die vorderen Flügel 11 und
die Seitenabschnitte des Schrittbereichs 8, welche mit der
innenseitigen Vliesschicht 26 und der außenseitigen
Vliesschicht 27 versehen sind, durch die innenseitige Vliesschicht 26 allein
zu bilden. Es ist für
die Implementation dieser Erfindung auch möglich, die hinteren Flügel 12 durch
die vorde ren Flügel 11 zu
ersetzen und die vorderen Flügel 11 durch
die hinteren Flügel 12 zu
ersetzen.
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Bei
der erfindungsgemäßen Wegwerfwindel sind
die aus einem Vlies gebildeten hinteren Flügel an der Innenfläche mit
einer Anzahl feiner Vertiefungen versehen, die mit einer ausreichend
hohen Dichte verteilt sind, um die Festigkeit der Flügel zu verbessern,
und die feinen Vertiefungen sind andererseits in den Befestigungshaltezonen,
die dafür
vorgesehen sind, in Eingriff mit den männlichen Elementen der mechanischen
Befestigungen gebracht zu werden, mit einer verhältnismäßig niedrigen Dichte verteilt.
Durch diese einzigartige Anordnung wird die Zugfestigkeit der hinteren
Flügel
verbessert und das Verankern der Befestigungsabschnitte an den Befestigungshaltezonen
erleichtert.