[go: up one dir, main page]

DE60105140T2 - Teleskopische Führungseinrichtung eines inneren Rohres in einer äusseren rohrförmigen Umhüllung - Google Patents

Teleskopische Führungseinrichtung eines inneren Rohres in einer äusseren rohrförmigen Umhüllung Download PDF

Info

Publication number
DE60105140T2
DE60105140T2 DE60105140T DE60105140T DE60105140T2 DE 60105140 T2 DE60105140 T2 DE 60105140T2 DE 60105140 T DE60105140 T DE 60105140T DE 60105140 T DE60105140 T DE 60105140T DE 60105140 T2 DE60105140 T2 DE 60105140T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inner tube
outer tubular
balls
elastic
tubular envelope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60105140T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60105140D1 (de
Inventor
Pascal Lerat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steelcase SA
Original Assignee
Steelcase SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steelcase SA filed Critical Steelcase SA
Publication of DE60105140D1 publication Critical patent/DE60105140D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60105140T2 publication Critical patent/DE60105140T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B9/00Tables with tops of variable height
    • A47B9/20Telescopic guides
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/04Ball or roller bearings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2220/00General furniture construction, e.g. fittings
    • A47B2220/0022Slides
    • A47B2220/0025Slides having telescoping guides with friction reducing pieces, e.g. balls between inner and outer profiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Ultrasonic Waves (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur teleskopischen Führung eines Innenrohrs in einer äußeren röhrenförmigen Hülle, wobei das System im Wesentlichen über Reihen von Kugeln, die zwischen dem Außenumfang des Innenrohrs und dem Innenumfang oder der Innenausstattung der äußeren Hülle angeordnet sind, auf Führungen ruht.
  • Damit die Führung unter guten Bedingungen erfolgen kann, was bedeutet, dass zwischen dem Innenrohr und der äußeren Hülle kein Spiel vorhanden ist, wurde bei den herkömmlichen Lösungen, die dieses Prinzip, das an sich seit langem bekannt ist, anwenden, der Wahl der Kugeln ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
  • Da die Abmessungstoleranzen sowohl der äußeren Hülle als auch des Innenrohrs zwangsläufig nicht sehr genau sind, da sie im Allgemeinen mittels eines gefalzten Blechs oder Rohren hergestellt werden, muss als Ausgleich die sorgfältige Wahl der Kugeln den Mangel an Genauigkeit von diesen beheben. Diese Wahl erfolgt im Allgemeinen manuell, wobei das Kaliber jeder Kugel dann in Abhängigkeit von dem auszustattenden Paar äußere Hülle/Innenrohr individuell gewählt wird.
  • Die daraus resultierende Montage führte zu einer spürbaren Verlängerung der Herstellungsdauer, derart, die mit den wirtschaftlichen Zwängen, die heutzutage mit dieser Art von Fertigung verbunden sind, wenig verträglich ist. Die rein manuelle Wahl jeder zwischen das Innenrohr und die äußere röhrenförmige Hülle einzuführenden Kugel könnte überdies zu Ungenauigkeiten führen, die sich vor allem auf Grund der Beschaffenheit der zusammenzubauenden Teile, die für eine genaue Bewertung der entsprechenden Kaliber nicht sehr günstig sind, aus stets möglichen menschlichen Fehlern ergeben.
  • Um das Montageverfahren zu verbessern und dieses für die industriellen Zwänge passender zu machen, ist eine Lösung vorgeschlagen worden, die diesen Sorgen begegnet und ein Entfallenlassen der individuellen Wahl der Kugeln, um diese an die jeweiligen Abmessungen der inneren und äußeren Rohre anzupassen, zulässt.
  • Diese Lösung ist insbesondere in dem Patent DE 196 23 437 beschrieben, das sich auf Führungsvorrichtungen anwenden lässt, die einen polygonalen äußeren Rohrstutzen einsetzen, in dem ein innerer Rohrstutzen mit einem Querschnitt, der insbesondere konvexe Abschnitte aufweist, gleitet, wobei die Kugeln zur Lagerung so ausgelegt sind, dass während ihres Laufs in Bezug auf die Außenfläche des inneren Rohrstutzens der Letztere eine plastische Verformung erfährt.
  • Mit anderen Worten, während einer Gleitbewegung bilden die Kugeln ihre eigene longitudinale Führungsbahn durch "Austiefen" einer Rille, die der Gleitachse folgt.
  • Diese Lösung ermöglicht ein wesentliches Beschleunigen der Herstellung der Führungssysteme, da es sich nicht mehr um die individuelle Wahl jeder Kugel in Abhängigkeit von den jeweiligen Abmessungen der beiden ineinander gleitenden Rohre handelt. Die Kugeln besitzen alle tatsächlich Abmessungen, die größer als das Lagervolumen sind, das ihnen im Prinzip zwischen dem inneren und dem äußeren Rohrstutzen zugedacht ist.
  • Der wirtschaftliche Vorteil, der sich aus dieser Lösung ergibt, ist deutlich, da er vor allem zu einer industrialisierten Fertigung führt, die viel kostengünstiger ist, als wenn eine herkömmliche Lösung umgesetzt würde.
  • Die vorliegende Erfindung ist außerdem frei von jeglichem Schritt einer manuellen Wahl und führt zu einem industriell ebenso vorteilhaften Montageverfahren wie das obige, indem sie eine Lösung anwendet, die zudem keine plastische Verformung des inneren röhrenförmigen Elements erfordert.
  • Bei der Erfindung erfordern die Hauptelemente des Systems, nämlich die äußere röhrenförmige Hülle, das Innenrohr und die Kugeln zur Lagerung folglich keine Verformung, wobei die notwendige Spielbeseitigung durch eine von ihnen verschiedene Komponente des Systems übernommen wird.
  • Des Weiteren akzeptiert die Erfindung im Vergleich zu dem System, das den Gegenstand des Dokuments DE 196 23 437 bildet, größere Toleranzen für die Teile, aus denen sie gebildet ist, ohne den Zusammenbauaufwand zu erhöhen.
  • Das System der Erfindung, das, wie bereits erwähnt worden ist, die teleskopische Führung eines Innenrohrs in einer äußeren röhrenförmigen Hülle ermöglicht, umfasst außerdem Reihen von Kugeln, die in wenigstens einem Käfig parallel zur Gleitachse angeordnet sind, wobei die Reihen durch Gruppierung in n Paare, durch die eine durch die Gleitachse verlaufende vertikale Medianebene verläuft, entgegengesetzte Wirkungen ausüben. Diese Kugeln sind ferner auch dazu vorgesehen, zwischen der Außenwand des Innenrohrs und zwei gegenüberliegenden Wänden, die sich auf Seiten der äußeren Hülle befinden, zu rollen, wobei die Wände zusammen eine Rollführung definieren.
  • Das Vorhandensein einer elastischen Verkleidung, die das Verformen der röhrenförmigen Elemente erübrigt, ist in dem Dokument DE-26 56 822 A in einer Konfiguration beschrieben, bei der die Zonen der Außenwand des Innenrohrs und die Zonen der Innenwand der äußeren röhrenförmigen Hülle, die mit den Kugeln in Kontakt sind, jeweils mit einer Schicht aus einem absorbierenden oder dämpfenden elastischen Werkstoff überzogen sind.
  • In dem gezeigten Beispiel besitzen die Querschnitte der Innen- und Außenrohre eine rechtwinklige Form, wobei dann die Anzahl der zu verkleidenden Zonen acht (8) beträgt.
  • Das Dokument DE-31 24 927, das eine rotatorisch wirkende Vorrichtung zum Koppeln von Wellen offenbart, zeigt eine Konfiguration, bei der die Kugeln durch äußere Platten, die mittels Federn, die in innerhalb der äußeren Hülle ausgebildeten Hohlräumen angeordnet sind, gegen die Kugeln vorbelastet sind, an Ort und Stelle gehalten werden.
  • Diese Platten und ihre Rückstellmittel bedecken den gesamten Umfang der äußeren Hülle, da sie zur Definition der Führungskanäle der Kugeln beitragen.
  • Im Gegensatz dazu ist das System der Erfindung hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass eine der zwei Wände, die mit n Reihen benachbarter Kugeln aus verschiedenen Paaren zusammenwirkt, zu einem Teil gehört, wovon wenigstens ein Abschnitt aus einem elastischen Werkstoff besteht, wobei das Teil mit der äußeren röhrenförmigen Hülle fest verbunden ist und der elastische Werkstoff die n Reihen von Kugeln gegen das Innenrohr drängt.
  • Die Spielbeseitigung erfolgt somit in diesem Fall durch ein zusätzliches Teil, das ein elastisches Verhalten aufweist und dessen mechanische Eigenschaften das Aufnehmen der Überdimensionierung der zur Vermeidung der Spiele bestimmten Kugeln ermöglicht.
  • Wegen der Form der äußeren röhrenförmigen Hülle sollte ein Teil mit einer komplexen Form vorgesehen werden, wobei die industrielle Sicht jedoch im Allgemeinen dazu führt, zu vereinfachen und nur ein Teil mit einer einfachen Form zu verwenden.
  • Gemäß einer Möglichkeit kann das durch die Hülle und das elastische Teil gebildete Innenvolumen aus diesem Grund die Form eines Polygons annehmen, wobei sich die Reihen von Kugeln dann in den Ecken des Polygons befinden. Die Kugeln rollen somit zwischen drei Wänden, die ihren Rollkanal definieren.
  • In diesem Fall kann das elastische Teil aus einem Kunststoff gebildet sein, wovon wenigstens die Oberfläche, auf der sich die Kugeln abstützen, aus Elastomer ist. Dieser Werkstoff erweist sich tatsächlich als gut geeignet, d. h. als genügend hart, um den Kugeln, wenn sie auf seiner Oberfläche rollen, einen ausreichenden Widerstand zu bieten, und als genügend elastisch, um das Restspiel, das durch die Überdimensionierung der Kugeln bedingt ist, aufzunehmen.
  • Alternativ kann das elastische Teil die Form einer elastischen Blattfeder, beispielsweise aus Federstahl, oder gar die Form eines nicht elastischen Organs, das mit einer elastischen Platte, beispielsweise aus Elastomer, gekoppelt ist, annehmen.
  • Außerdem besitzt der Käfig gemäß einer möglichen Konfiguration, die in den meisten Strukturen bevorzugt verwendet wird, vier axiale Reihen von Kugeln, die in Kontakt mit dem Innenrohr angeordnet sind. Dieser kann gemäß einer Möglichkeit eine geometrische Konfiguration mit ovalem Verlauf annehmen.
  • Die elastische Platte schmiegt sich vorzugsweise einem Abschnitt des von der äußeren röhrenförmigen Hülle eingeschlossenen Volumens an und schafft so eine Art innerer Überdicke, die das Innenvolumen, in dem sich das Innenrohr bewegt, verkleinert, wobei diese Überdicke die Spielbeseitigungsfunktion erfüllt, die im Stand der Technik von den in dem Innenrohr ausgebildeten Rillen übernommen wird.
  • Gemäß einer möglichen Variante könnte die äußere röhrenförmige Hülle zwei gegenüberliegende Platten mit parallelem Verlauf umfassen, wovon jede dieselbe Funktion hätte. Um zu Zwecken der Industrialisierung die Montage zu vereinfachen, wird vorzugsweise eine einzige Platte verwendet, deren gewählter Werkstoff dann ausreichende mechanische Eigenschaften besitzt, um unter guten Bedingungen das gesamte Restspiel aufzufangen.
  • Die vorliegende Erfindung kann bei vielen Anwendungen, bei denen ein teleskopisches Führungssystem eines Innenrohrs in Bezug auf ein Außenrohr erforderlich ist, verwendet werden.
  • Beispielhalber umfassen der Möbelbereich und insbesondere der Büromöbelbereich eine gewisse Anzahl von gebräuchlichen Strukturen, bei denen ein solches Führungssystem vorteilhaft verwendet werden kann. So gilt dies bei Schreibtischen mit verstellbarer Höhe, die folglich verstellbare Fußgestelle verwenden, die eine Arbeitsplatte tragen, deren Höhe in Bezug auf den Boden durch Einwirkung auf diese Fußgestelle eingestellt werden kann. Eine solche Einstellung kann je nach vorgeschlagenem Schreibtischprogramm manuell oder zwecks Automatisierung motorisiert erfolgen, wobei die für die Motorisierung verwendeten Lösungen bekannt sind.
  • Das teleskopische Führungssystem der Erfindung kann außerdem bei jeder Art von Anwendung, die eine in der Höhe verstellbare Stütze des Typs Pult, Datenverarbeitungselementstütze usw. benötigt, verwendet werden.
  • Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die beigefügten Figuren genau beschrieben, unter denen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Schreibtischfußgestells ist, das mit einem Führungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist;
  • 2 eine transparente Seitenansicht der Konfiguration von 1 ist;
  • die 3 und 4 einen Querschnitt eines Fußgestells gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei das elastische Teil eine Platte aus Elastomer ist;
  • 5 ebenfalls einen Querschnitt eines Fußgestells zeigt, wobei das elastische Teil in diesem Fall eine Blattfeder ist; und
  • 6 eine mögliche Kombination von in den vorangehenden Figuren gezeigten Lösungen ist.
  • In 1 umfasst das Fußgestell eine äußere röhrenförmige Hülle (1), in der über Kugeln (7), die insbesondere durch einen Käfig (8) gehalten sind, ein Innenrohr (3) geführt ist. Bei der in 1 gezeigten Konfiguration besteht das Teil, das elastische Eigenschaften besitzt, die das Beseitigen des Spiels ermöglichen, aus einer Platte (4), beispielsweise aus einem elastomeren Werkstoff, die an der äußeren Hülle (1) befestigt ist und auf der die Hälfte der Kugeln (7) des Käfigs (8) rollt.
  • Die anderen Kugeln (7) sind direkt mit der Innenwand der äußeren röhrenförmigen Hülle (1) in Kontakt. 2 zeigt dieselben Elemente unter einem anderen Winkel, was die Funktion der Platte (4) hinsichtlich des Auffangens des Spiels noch deutlicher macht.
  • In 3, die in einem Querschnitt ein Schreibtischfußgestell zeigt, begrenzt die äußere röhrenförmige Hülle (1) ein erstes Volumen mit einer im Wesentlichen rechtwinkligen Gestalt, das durch einen säulenförmigen Abschnitt (2), der über eine Schmalseite hinausführt, verlängert ist. Das Innenrohr (3) besitzt einen ovalen Verlauf und ist innerhalb des rechtwinklig gestalteten Hauptabschnitts der äußeren Hülle (1) angeordnet.
  • Eine Platte (4) aus elastischem Werkstoff belegt die Schmalseite, die jener, die von der die Säule (2) wegführt, gegenüberliegt. Diese Platte (4) schmiegt sich der durch die äußere röhrenförmige Hülle (1) in dieser Zone begrenzten inneren Form an, wobei sie bewirkt, dass die Innenwand zum Inneren des durch die Hülle (1) begrenzten geschlossenen Volumens hin versetzt wird.
  • Abgesehen von dem bestimmten Volumen, das von dem säulenförmigen Teil (2) gebildet wird, wird das Innenrohr (3) beim Eindringen der Kugel auf den Kern des rechwinklig gestalteten Innenvolumens, das zwischen den zwei Schultern (5, 6) der Innenfläche der Platte (4) definiert ist, zentriert. Die vier Ecken dieses Volumens sind durch Kugeln (7) belegt, die durch einen Käfig (8) aus Kunststoff gehalten sind. Diese Kugeln (7) sind in Reihen angeordnet, die zu der im vorliegenden Fall zur Zeichnungsebene senkrechten Gleitachse parallel sind.
  • Wie oben angegeben worden ist, sind die Kugeln zu Vermeidung jeglichen Spiels in einer zur Gleitachse senkrechten Ebene so gewählt, dass ihre Abmessungen derart sind, dass der Raum, den sie belegen, in Kombination mit den Abmessungen des Innenrohrs (3) nur eine Belegung des wirklichen Innenvolumens, wie es zuvor definiert worden ist, d. h. die elastische Platte (4) umfassend, durch erzwungenes Einführen zulässt. In diesem Fall erfolgt eine plastische Verformung, die durch die Abschnitte der Kugeln (7), die auf Höhe ihres Schnittbereichs (9) mit dem Volumen der Platte (4) gestrichelt gezeichnet sind, angedeutet ist.
  • Die Letztere ist aus einem Werkstoff hergestellt, der nach seinen elastischen Eigenschaften ausgewählt ist und dessen Dicke insbesondere so gewählt ist, dass er das durch die Überdimensionierung der Kugeln (7) bedingte Restspiel auffangen kann. Das gesamte Spiel wird somit aufgefangen, ohne dass es erforderlich wäre, eine Verformung des Innenrohrs (3) vorzunehmen.
  • Die durch einen wiederholten Betrieb bedingte Abnutzung kann dennoch das Vorhandensein einer Spur auf Höhe der Rollzone der Kugeln (7) an dem Innenrohr (3) nachsichziehen. Diese Abnutzung rührt von dem Härteunterschied zwischen den einerseits für die Kugeln (7) und andererseits für das Rohr (3) verwendeten Metallen her. Sie ist jedoch im Rahmen der Erfindung, in dem sie zudem funktional unnütz ist, da das gesamte Spiel durch die elastische Platte (4) aufgefangen wird, nicht ausgesucht.
  • 4 zeigt eine Konfiguration, die ebenfalls auf einer elastischen Platte (4) basiert, wobei sich die Geometrie der äußeren röhrenförmigen Hülle (1) jedoch von jener der vorhergehenden und der Konfiguration der 1 und 2 entsprechenden Version geringfügig unterscheidet.
  • Wie in 5 gezeigt ist, ist das elastische Teil (4') aus einem Federstahlprofil gebildet, dessen Enden (10, 10') ebene Flächen bilden, auf denen sich die Kugeln abstützen. Diese Enden (10, 10') sind durch Schlaufen (11, 11) weitergeführt, die dem Teil eine mit den dem verwendeten Werkstoff eigentümlichen elastischen Eigenschaften kombinierte elastische Wirkung verleihen.
  • 6 schlägt eine Lösung vor, bei der sich ein nicht elastisches Teil (12) an einer Platte (4'') aus einem Werkstoff, der im Wesentlichen dieselben Eigenschaften wie jener, der bei der Lösung nach 1 verwendet worden ist, besitzt, beispielsweise aus einem Elastomer, abstützt. Die Verlagerung der seitlichen Flügel (13, 13') des harten Teils (12) ergibt sich dann aus den elastischen Eigenschaften der Platte (4'').
  • Die Erfindung, wie sie durch die Figuren veranschaulicht ist, repräsentiert jedoch nur einige Beispiele, die keineswegs erschöpfend sind. Im Gegenteil umfasst die Erfindung Varianten mit Formen und Konfigurationen, die im Ermessen des Fachmanns liegen.

Claims (9)

  1. System zur teleskopischen Führung eines Innenrohrs (3) in einer äußeren röhrenförmigen Hülle (1), mit Reihen von Kugeln (7), die in wenigstens einem Käfig (8) parallel zur Gleitachse angeordnet sind, wobei die Reihen durch Gruppierung in n Paare, durch die eine durch die Gleitachse verlaufende vertikale Medianebene verläuft, entgegengesetzte Wirkungen ausüben, wobei die Kugeln (7) auf der Außenwand des Innenrohrs (3) und auf zwei gegenüberliegenden Wänden, die sich auf Seiten der äußeren Hülle (1) befinden, rollen können, wobei die Wände zusammen eine Rollführung definieren, dadurch gekennzeichnet, dass eine der zwei Wände, die mit n Reihen benachbarter Kugeln (7) aus verschiedenen Paaren zusammenwirkt, zu einem Teil (4, 4', 4'') gehört, wovon wenigstens ein Abschnitt aus einem elastischen Werkstoff besteht, wobei das Teil (4, 4', 4'') mit der äußeren röhrenförmigen Hülle (1) fest verbunden ist und der elastische Werkstoff die n Reihen von Kugeln gegen das Innenrohr (3) drängt.
  2. System zur teleskopischen Führung eines Innenrohrs (3) in einer äußeren röhrenförmigen Hülle (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Teil eine elastomere Platte (4) ist.
  3. System zur teleskopischen Führung eines Innenrohrs (3) in einer äußeren röhrenförmigen Hülle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil ein Profilelement (4') mit Blattfedern (10, 10') ist, wobei die Kugeln (7) in Kontakt mit diesen angeordnet sind.
  4. System zur teleskopischen Führung eines Innenrohrs (3) in einer äußeren röhrenförmigen Hülle (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilelement (4') aus Federstahl besteht.
  5. System zur teleskopischen Führung eines Innenrohrs (3) in einer äußeren röhrenförmigen Hülle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil ein nicht elastisches Abstützorgan (12) für jene Kugeln aufweist, die mit einer elastischen Platte (4'') zusammenwirken, die in Kontakt mit der äußeren röhrenförmigen Hülle (1) angeordnet ist.
  6. System zur teleskopischen Führung eines Innenrohrs (3) in einer äußeren röhrenförmigen Hülle (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Platte (4'') aus einem Elastomer besteht.
  7. System zur teleskopischen Führung eines Innenrohrs in einer äußeren röhrenförmigen Hülle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (8) vier axiale Reihen von Kugeln (7) aufweist, die in Kontakt mit dem Innenrohr (3) angeordnet sind.
  8. System zur teleskopischen Führung eines Innenrohrs (3) in einer äußeren röhrenförmigen Hülle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (3) einen ovalen Verlauf hat.
  9. Anwendung eines Führungssystems nach einem der vorhergehenden Ansprüche auf ein Fußgestell eines tischartigen Möbelstücks.
DE60105140T 2001-06-21 2001-06-21 Teleskopische Führungseinrichtung eines inneren Rohres in einer äusseren rohrförmigen Umhüllung Expired - Lifetime DE60105140T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP01440187A EP1270972B1 (de) 2001-06-21 2001-06-21 Teleskopische Führungseinrichtung eines inneren Rohres in einer äusseren rohrförmigen Umhüllung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60105140D1 DE60105140D1 (de) 2004-09-30
DE60105140T2 true DE60105140T2 (de) 2005-09-08

Family

ID=8183242

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60105140T Expired - Lifetime DE60105140T2 (de) 2001-06-21 2001-06-21 Teleskopische Führungseinrichtung eines inneren Rohres in einer äusseren rohrförmigen Umhüllung

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP1270972B1 (de)
AT (1) ATE274654T1 (de)
DE (1) DE60105140T2 (de)
ES (1) ES2225448T3 (de)
PT (1) PT1270972E (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007017016A1 (de) * 2005-08-09 2007-02-15 Schaeffler Kg Wellenkupplung zur drehmomentübertragung

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA2568078C (en) 2006-11-14 2014-03-18 Unifor S.P.A. Telescopic table support

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT7223966U1 (it) * 1972-12-07 1974-06-07 Philips Spa Dispositivo di sostegno a telescopio con ripresa automatica dei giochi
DE2656822A1 (de) * 1976-12-15 1978-06-22 Markus Spoetzl Waelzlagerung
DE3124927A1 (de) * 1981-06-25 1983-03-31 INA Wälzlager Schaeffler KG, 8522 Herzogenaurach Wellenkupplung zur drehmomentuebertragung
DE3813422A1 (de) * 1988-04-21 1989-11-02 Lemfoerder Metallwaren Ag Teleskopierbare lenkwelle fuer kraftfahrzeuge
DE19623437C2 (de) * 1996-06-12 1998-07-02 Herbert Gruettner Gmbh & Co Kg Teleskopführung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007017016A1 (de) * 2005-08-09 2007-02-15 Schaeffler Kg Wellenkupplung zur drehmomentübertragung

Also Published As

Publication number Publication date
DE60105140D1 (de) 2004-09-30
ATE274654T1 (de) 2004-09-15
EP1270972B1 (de) 2004-08-25
ES2225448T3 (es) 2005-03-16
EP1270972A1 (de) 2003-01-02
PT1270972E (pt) 2004-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1330611B1 (de) Teleskoparm
EP1475014B1 (de) Ausziehführungsgarnitur für Schubladen
DE4003245C2 (de) Führung für teleskopartig ineinander verschiebbare zylindrische Teile
EP0916564A1 (de) Längenveränderbare Lenkspindel für Lenkvorrichtungen bei Kraftfahrzeugen
DE3234666A1 (de) Ausziehfuehrungsgarnitur fuer schubladen od. dgl.
DE2656822A1 (de) Waelzlagerung
EP0790420B1 (de) Gleitblock für eine Teleskopsäule
DE60105140T2 (de) Teleskopische Führungseinrichtung eines inneren Rohres in einer äusseren rohrförmigen Umhüllung
DE19623437C2 (de) Teleskopführung
DE4204067A1 (de) Waelzkoerperfuehrung fuer schubladenfuehrungen
DE102017110693A1 (de) Radial vorbelastetes Zahnstangenlager
DE2732896A1 (de) Schraubengetriebe mit kugelumlauf
DE4240099C1 (de) Lageranordnung zur spielfreien Einstellung einer Welle
DE102007007151A1 (de) Längsverschiebeeinheit für Gelenkwellen
EP0830970B1 (de) Führungsschienenanordnung für einen in wählbaren Längslagen feststellbaren Sitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz
DE102019215955B3 (de) Schaltbares Federsystem
DE102004019909B4 (de) Endoskop
AT6775U1 (de) Ausziehführungsgarnitur für schubladen
DE533299C (de) Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3533428C2 (de)
DE1165350B (de) Geschlossene Fuehrung, insbesondere Zylinderfuehrung
DE102020123061B4 (de) Federelement und Fahrzeugsitz mit Federelement
EP1927772B1 (de) Linearlageranordnung
DE2116638A1 (de) Teleskopwelle mit Kugelführung
DE202008014016U1 (de) Sichtschutz an einem Tisch

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition