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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Tintenstrahlgerät, ein Treiberverfahren eines
Tintenstrahlgerätes
und ein Speichermedium zum Speichern eines Steuerprogramms eines
Tintenstrahlgeräts.
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Bei
herkömmlichen
Tintenstrahlgeräten
wird die volumetrische Kapazität
eines Tintenkanals durch Verformen von piezoelektrischer Keramik
geändert. Wenn
die volumetrische Kapazität
verringert wird, wird Tinte in dem Tintenstrahl als ein Tintentröpfchen aus
einer Düse
ausgestoßen,
und wenn die volumetrische Kapazität erhöht wird, fließt Tinte
in den Tintenkanal von einer Tintenführungsöffnung. Bei einem Druckkopf
für diese
Art von Tintenstrahlgerät
ist eine Mehrzahl von Tintenkanälen
gebildet und durch piezoelektrische Keramikseitenwände getrennt.
Ein Tintenliefermittel wie eine Tintenkassette ist mit einem Ende
eines jeden Tintenkanals verbunden, und eine Tintenausstoßdüse (hier
im folgenden als eine Düse bezeichnet)
ist für
das andere Ende eines jeden Tintenkanals vorgesehen. Selektive Verringerungen
der volumetrischen Kapazität
der Tintenkanäle
durch Verformen der Seitenwände
gemäß Druckdaten
verursachen, daß Tintentröpfchen von
den entsprechenden Düsen
auf ein Druckmedium ausgestoßen
werden, und als Resultat werden Zeichen und Grafiken darauf gedruckt.
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Tintenstrahlgeräte dieser
Art, d.h. Tintenstrahlköpfe
vom Typ des Tropfen auf Verlangens, die Tintentröpfchen zum Drucken ausstoßen, werden weit
verbreitet wegen ihrer hervorragenden Ausstoßeffektivität und niedrigen laufenden Kosten.
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Ein
Problem mit solchen herkömmlichen
Tintenstrahlköpfen
ist es, daß Vibrationen,
die in dem Tintenkanal nach der Tintentröpfchenausstoßung als Reaktion
auf ein Druckbefehl verbleiben, das Tintentröpfchenausstoßen als
Reaktion auf den nächsten Druckbefehl
beeinflußt.
Als Resultat kann die Tintentröpfchenflugbahn
gekrümmt
sein oder das Tintentröpfchenvolumen
geändert
sein.
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Die
EP 0 895 862 A beschreibt
einen Tintenstrahldrucker, bei dem auf der Grundlage der vorherigen,
der gegenwärtigen
und der nächsten
Treiberbedingungen, die in Verriegelungsschaltungen gehalten werden,
eine Ausgabesteuerauswahl die gegenwärtige Treiberwellenform schaltet,
die zu einer thermischen oder piezoelektrischen Druckerzeugungsvorrichtung
zu liefern ist. Daher kann der Vibrationszustand einer Vibrationsplatte
oder der eines Tintenmeniskus zu der Zeit optimiert werden, zu der das
nächste
Ausstoßen
von Tinte durchgeführt
wird. Folglich gibt es keine Notwendigkeit zum Verbrauchen von Zeit
zum Warten auf das nächste
Ausstoßen
von Tinte, bis die Vibration der Vibrationsplatte oder die des Meniskus
ausreichend abklingt, was in einer Verringerung der Zeitabstände zwischen
Tintenausstoßtätigkeiten
und das Implementieren von Hochgeschwindigkeitsdrucktätigkeiten
resultiert.
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In
vergangenen Jahren ist das Volumen eines auszustoßenden Tintentröpfchens
variabel zum Erzeugen eines Grautonbildes variiert worden. In diesem
Fall ist das genaue Ausstoßen
eines gewünschten
Volumens eines Tintentröpfchens
kritisch zum Sicherstellen einer hohen Druckqualität. Drucken
bei hoher Geschwindigkeit, d.h. Punktbildung bei hohen Frequenzen,
ist beeinflußbar
durch die Restvibrationen in dem Tintenkanal und können in Änderungen
in dem Tintentröpfchenausstoßvolumen
und Erzeugen eines schlechten Grautonbildes resultieren.
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Herkömmlicherweise
ist das Einstellen des Tintentröpfchenvolumens
zum Drucken eines Punktes versucht worden durch Beurteilen, ob es
ein Tintenausstoßen
gibt unmittelbar bevor ein Punkt zu drucken ist und durch Ändern der
Spannung zum Ausstoßen
der Tinte zum Drucken des Punktes. Da jedoch die Restvibrationen
in Abhängigkeit
von dem zuvor ausgestoßenen
Tintentröpfchenvolumen
variiert, ist es schwierig, das Tintentröpfchenvolumen zum Drucken eines
Punktes einzustellen, wie es in stabiler Weise benötigt wird.
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In
Hinblick auf die vorangehenden Probleme sieht die Erfindung ein
Tintenstrahlgerät
und ein Treiberverfahren dafür
vor, die stabiles Ausstoßen
eines gewünschten
Volumens eines Tintentröpfchens
für Hochqualitätsdrucken
sicherstellen. Eine Treiberwellenform zum Drucken eines Punktes
wird gemäß des Vorhandenseins
oder der Abwesenheit eines Ausstoßpulssignals unmittelbar bevor
und/oder nachdem der Punkt zu drucken ist, eingestellt und gemäß der Wellenform
eines jeden Ausstoßpulssignals,
das unmittelbar bevor und/oder nach dem zu druckenden Punkt vorhanden
ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Verfahren des Treibens eines Tintenstrahlgeräts vorgesehen,
wie es in den beigefügten
Ansprüchen
1 und 2 definiert ist.
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Bei
diesem Verfahren kann ein gewünschtes Volumen
eines Tintentröpfchens
zum Bilden eines Punktes stabil ausgestoßen werden, und gemäß des Zustands
eines Tintenmeniskus in der Düse
und der Restvibrationen in dem Tintenkanal durch Beurteilen, ob
es ein Tintenausstoß unmittelbar
bevor und/oder nach dem zu bildenden Punkt gibt, und durch Beurteilen
der Treiberwellen form, die für
jedes Tintenausstoßen
unmittelbar bevor und/oder nach den zu bildenden Punkten benutzt
wird.
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Bei
diesem Treiberverfahren des Tintenstrahlgeräts wird eine Mehrzahl von Treiberwellenformen
zuvor als Ausstoßpulssignale
vorbereitet, die an das Betätigungselement
anzulegen sind und die Treiberwellenform zum Bilden des Punktes
wird durch Auswählen
einer der Mehrzahl von Treiberwellenformen auf der Grundlage der
Resultate der Beurteilung eingestellt. Gemäß diesem Verfahren kann eine
optimale Treiberwellenform zum Bilden eines Punktes gemäß des Zustandes
eines Tintenmeniskus in der Düse
und der Restvibrationen in dem Tintenkanal zu der Zeit des Bildens
des Punktes ausgewählt
werden.
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Weiter
werden bei diesen Treiberverfahren des Tintenstrahlgerätes die
Ausstoßpulssignale
in Gruppen durch Tintentröpfchen-Ausstoßvolumen klassifiziert,
und jede Gruppe enthält
eine Mehrzahl von Ausstoßpulssignalen
mit unterschiedlichen Treiberwellenformen. Eine Treiberwellenform
zum Bilden eines Punktes wird durch Auswählen eines Ausstoßpulssignals
mit einer vorbestimmen Treiberwellenform aus einer Mehrzahl von
Ausstoßpulssignalen ausgewählt, die
unter einer Gruppe klassifiziert sind, die für den zu bildenden Punkt bezeichnet
ist.
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Bei
diesem Verfahren kann eine optimale Treiberwellenform zum Bilden
eines Punktes gemäß des Zustandes
eines Tintenmeniskus in der Düse und
der Restvibrationen in dem Tintenkanal ausgewählt werden, und als Resultat
kann ein kontinuierliches Grautonbild hoher Qualität erzeugt
werden.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung ist ein Tintenstrahlgerät vorgesehen,
wie es in den beigefügten
Ansprüchen
9 und 10 definiert ist.
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Gemäß einem
noch anderen Aspekt der Erfindung ist ein Speichermedium zum Speichern
eines Programms, das das oben beschriebene Verfahren erzielt, vorgesehen.
Das Programm in dem Speichermedium wird in einen Personal Computer
oder ähnliches
geladen, von dem Druckdaten an ein Tintenstrahlgerät zum Durchführen von
Drucken ausgegeben werden.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die folgenden Figuren beschrieben,
in denen:
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1 eine
Schnittansicht eines Tintenstrahlkopfes eines Tintenstrahlgerätes gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist;
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2 Tätigkeiten
des Tintenstrahlkopfes des Tintenstrahlgerätes gemäß der Ausführungsform der Erfindung darstellt;
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3 eine
Steuerschaltung des Tintenstrahlgerätes gemäß der Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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4A bis 4C drei
Treiberwellenformen zum Treiben des Tintenstrahlgerätes zum
Ausstoßen eines
großen
Tröpfchens
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigen;
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5A bis 5C drei
Treiberwellenformen zum Treiben des Tintenstrahlgerätes zum
Ausstoßen eines
mittleren Tröpfchens
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigen;
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6A bis 6C drei
Treiberwellenformen zum Treiben des Tintenstrahlgerätes zum
Ausstoßen eines
kleinen Tröpfchens
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigen;
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7 eine
Tabelle ist, die Bedingungen zum Auswählen der Treiberwellenform
zum Treiben des Tintenstrahlgerätes
zum Ausstoßen
eines großen Tröpfchens
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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8 eine
Tabelle ist, die Bedingungen zum Auswählen der Treiberwellenform
zum Treiben des Tintenstrahlgerätes
zum Ausstoßen
eines mittleren Tröpfchens
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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9 eine
Tabelle ist, die Bedingungen zum Auswählen der Treiberwellenform
zum Treiben des Tintenstrahlgerätes
zum Ausstoßen
eines kleinen Tröpfchens
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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10 eine
Tabelle ist, die Bedingungen zum Auswählen der Treiberwellenform
zeigt, wenn das Tintenstrahlgerät
keine Tinte ausstößt;
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11 ein
Diagramm ist, das Speichergebiete eines ROM der Steuerschaltung
des Tintenstrahlgerätes
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt; und
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12A und 12B funktionale
Blockschaltbilder sind, die alternative Flüsse eines Druckbefehls zeigen.
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Zuerst bezugnehmend auf 1 bis 3, der Grundaufbau
eines Tintenstrahlgerätes gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird beschrieben.
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Als
Tintenstrahlkopf des Typs vom Tröpfchen auf
Verlangen ist ein Schermodustyp, der piezoelektrische Keramik benutzt,
in den US-Patenten 4879568, 4887100 und 5028936 und in der japanischen
Patentoffenlegungsschrift 11-170514 offenbart.
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1 zeigt
eine Schnittansicht eines beispielhaften Tintenstrahlkopfes vom
Schertyp. Ein Tintenstrahlkopf 600 enthält ein Betätigungssubstrat 601 und
eine Abdeckplatte 602. In dem Betätigungssubstrat 601 ist
eine Mehrzahl von Tintenkanälen 613,
von denen jeder wie eine schmale Rille geformt ist und sich senkrecht
zu dem Blatt von 1 erstreckt, und eine Mehrzahl
von Blindkanälen 615,
die keine Tinte tragen, gebildet. Die Tintenkanäle 613 und die Blindkanäle 615 sind
durch Seitenwände 617 isoliert.
Jede Seitenwand 617 ist in eine obere und eine untere Hälfte unterteilt,
d.h. eine obere Wand 609, die in einer Richtung P2 polarisiert
ist, und eine untere Wand 611, die in einer Richtung P1
polarisiert ist. Eine Düse 618 ist
an einem Ende eines jeden Tintenkanals 613 vorgesehen,
und eine Verteilerleitung zum Liefern von Tinte ist an dem anderen
Ende davon vorgesehen. Jeder Blindkanal 615 ist an dem Seitenende
der Verteilerleitung zum Blockieren des Eintritts von Tinte geschlossen.
Elektroden 619, 621 sind als metallisierte Schichten
auf gegenüberliegenden
Seitenoberflächen
einer jeden Seitenwand 617 vorgesehen. Genauer, eine Elektrode 619 in
dem Tintenkanal 613 ist entlang der Seitenwandoberflächen vorgesehen,
die den Tintenkanal 613 abgrenzen. Alle Elektroden 619,
die in dem Tintenkanal 613 vorgesehen sind, liegen auf
Masse. Eine Elektrode 621 in dem Blindkanal 615 ist
auf jeder der Seitenwandoberflächen
vorgesehen, die den Blindkanal 615 abgrenzen. Zwei benachbarte
Elektroden 621, die in jedem Blindkanal 615 vorgesehen
sind, sind voneinander isoliert. Zwei benachbarte Blindkanalelektroden 621,
die auf Seitenwänden 617 gegenüber von
einem angeordneten Tintenkanal 613 sind, sind elektrisch
miteinander verbunden und auch mit einer Steuerung 625 (3),
die Betätigungstreibersignale
erzeugt.
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Wenn
die Steuerung 625 (3) eine
Spannung an zwei benachbarte Blindkanalelektroden 621 anlegt,
die auf Seitenwänden 617 gegenüber von
einem dazwischen vorgesehenen Tintenkanal 613 vorgesehen
sind, verformen sich die obere und untere Wand 609, 611 der
zwei benachbarten Seitenwände 617 durch
einen piezoelektrischen Schereffekt in solche Richtungen, daß sich die
volumetrische Kapazität
des dazwischen eingefügten
Tintenkanals 613 vergrößert. Zum
Beispiel, wie in 2 gezeigt ist, wenn ein Tintenkanal 613b getrieben
wird, wird eine Spannung von E V an die zwei benachbarten Blindkanalelektroden 621c, 621d angelegt,
die gegenüber dem
dazwischen eingefügten
Tintenkanal 613b vorgesehen sind, während alle Elektroden 619 in
den Tintenkanälen
auf Masse liegen. Folglich werden elektrische Felder auf Seitenwänden 617c, 617d in den
Richtungen von Pfeilen E erzeugt, und die obere und untere Wand
der Seitenwände 617c, 617d verformen
sich durch einen piezoelektrischen Schereffekt in solche Richtungen,
daß die
volumetrische Kapazität
des Tintenkanals 613b zunimmt. Zu dieser Zeit wird der
Druck innerhalb des Tintenkanals 613b einschließlich der
Nachbarschaft der Düse 618b verringert.
Durch Aufrechterhalten eines solchen Zustandes während einer Zeitdauer T, die
für die
Ausbreitung einer Druckwelle entlang des Tintenkanals 613b in
einer Richtung benötigt
wird, wird Tinte von der Verteilerleitung (nicht gezeigt) während der
Zeitdauer geliefert.
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Die
Einwegausbreitungszeit T stellt eine Zeit dar, die für eine Druckwelle
in dem Tintenkanal 613b notwendig ist, sich längs entlang
des Tintenkanals 613b auszubreiten, und sie wird durch
einen Ausdruck T=L/Z gegeben, worin L eine Länge des Tintenkanals 613b ist
und Z die Schallgeschwindigkeit in der Tinte in dem Tintenkanal 613b ist.
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Gemäß der Theorie
der Ausbreitung einer Druckwelle wird, wenn die Zeit T abgelaufen
ist, nach dem Anlegen einer Spannung E V, der Druck in dem Tintenkanal 613b umgekehrt
in einen Überdruck. Einhergehend
mit dem Umkehren des Drucks wird die an die Elektroden 621c, 621d angelegte
Spannung auf 0 V zurückgesetzt.
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Dann
kehren die Seitenwände 617c, 617d zu ihrem
ursprünglichen
Zustand zurück
(1) und setzen die Tinte unter Druck. Zu dieser
Zeit wird der Druck, der zu einem Überdruck umgekehrt ist, mit dem
Druck kombiniert, der aufgrund des Zurückkehrens der Seitenwände 617c, 617d erzeugt
wird, und ein relativ hoher Druck wird in der Nachbarschaft der Düse 618b des
Tintenkanals 613b erzeugt. Als Resultat wird ein Tintentröpfchen aus
der Düse 618b ausgestoßen.
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Genauer,
wenn eine Zeitdauer zwischen dem Anlegen einer Spannung E V und
dem Zurücksetzen
der Spannung auf 0 V nicht mit der Einwegausbreitungszeit T übereinstimmt,
nimmt die Energieeffektivität
zum Tintentröpfchenausstoßen ab. Wenn
insbesondere die Zeitdauer zwischen dem Anlegen und Zurücksetzen
der Spannung ein gerades Vielfaches der Einwegausbreitungszeit T
ist, wird keine Tinte ausgestoßen.
Wenn hohe Energieeffektivität gewünscht wird,
wenn zum Beispiel Treiben mit einer Spannung so gering wie möglich gewünscht wird,
ist es bevorzugt, daß die
Zeitdauer zwischen dem Anlegen und Zurücksetzen der Spannung gleich
der Einwegausbreitungszeit T ist oder mindestens ein ungerades Vielfaches
der Einwegausbreitungszeit T.
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Spezielle
Abmessungen des Tintenstrahlkopfes 600 werden als Beispiel
gezeigt. Der Tintenkanal beträgt
6,0 mm in der Länge
(L). Die Düse 618 beträgt 26 μm im Durchmesser
auf der Tintenausstoßseite,
40 μm im
Durchmesser auf der Tintenkanalseite und 75 μm in der Länge. Wenn die Temperatur 25°C ist, ist
die Viskosität
der für
ein Experiment benutzten Tinte ungefähr 2 mPa-s, und die Oberflächenspannung
davon beträgt
30 mN/m bei 25°C. Das
Verhältnis
L/Z (=T) der Schallgeschwindigkeit Z in der Tinte in dem Tintenkanal 613 zu
der Tintenkanallänge
L beträgt
9,0 μsec.
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Gemäß der Ausführungsform
der Erfindung wird ein Tintenstrahlkopf 600, der zum Erzeugen
von vier Graustufen getrieben wird, wird beschrieben. Genauer, der
Tintenstrahlkopf 600 wird zum Ausstoßen eines großen Tröpfchens
von 60 pl (Picoliter) im Volumen, eines mittleren Tröpfchens
von 30 pl und eines kleinen Tröpfchens
von 15 pl oder zum Ausstoßen
von keiner Tinte getrieben.
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Eine
Treiberwellenform, die an benachbarte Elektroden 621 angelegt
ist, die in Blindkanälen 615 vorgesehen
sind, die einen Tintenkanal 613 einschließen, wird
aus zuvor vorbereiteten drei Treiberwellenformen ausgewählt, auf
der Grundlage, ob es Tintenausstoßen unmittelbar bevor und/oder
nach einem zu druckenden Punkt gibt, d.h., ob ein benachbarter Punkt
unmittelbar bevor und/oder nach einem zu druckenden Punkt gedruckt
ist, und auf der Grundlage der Treiberwellenform, die für jedes
Tintenausstoßen
unmittelbar bevor und/oder nach dem zu druckenden Punkt vorhanden
ist.
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4A bis 6C und 7 bis 10 zeigen
Ausstoßpulssignale
für verschiedene
Volumen von Tintentröpfchen
und ob sie während kontinuierlichen
Druckens auszustoßen
sind, einem zuvor gedruckten Punkt folgend oder vor einem folgenden Punkt.
Obwohl die folgende Beschreibung in Hinblick auf eine Treiberwellenform
für ein
Ausstoßpulssignal in
dem Fall eines Punktes gegeben wird, der unmittelbar einem zu druckenden
Punkt folgt, ist das Ausstoßpulssignal
noch nicht fixiert. Es gibt jedoch drei vorbestimmte Arten von Treiberwellenformen,
die jedem Volumen des Tintentröpfchens
entsprechen. Somit ist die Einstellung der Treiberwellenform auf
der Grundlage des Resultats der Beurteilung des Volumens des Tintentröpfchens,
d.h. seiner Größe in dem Fall
eines folgenden Punktes technisch korrekter als die Beschreibung
der Beurteilung auf der Grundlage einer Treiberwellenform. Die Erörterung
wird jedoch in Hinblick auf die Treiberwellenform wegen der Konsistenz
gegeben.
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Weiterhin
ist es möglich,
zeitweilig eine vorbestimmte Treiberwellenform einem Punkt zuzuordnen,
der unmittelbar nach dem Punkt gedruckt werden soll, der gegenwärtig gedruckt
wird, auf der Grundlage des Volumens des Tintentröpfchens
entsprechend dem nächsten
zu druckenden Punkt. In solch einem Fall könnte die Treiberwellenform,
die den gegenwärtigen
Punkt bildet, eingestellt werden auf der Grundlage eines Beurteilungsresultats
einer Treiberwellenform, die für
den Punkt eingestellt ist, der vorangehend zu drucken ist, und einer
zeitweilig zugeordneten Treiberwellenform für den nächsten zu druckenden Punkt,
das ist der Punkt, der unmittelbar nach dem gegenwärtigen Punkt
zu drucken ist.
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4A bis 4C zeigen
drei Ausstoßpulssignale,
von denen jedes eine unterschiedliche Treiberwellenform zum Ausstoßen eines
großen
Tröpfchens
(60 pl) aufweist. Die Treiberwellenform 1, die in 4A gezeigt
ist, ist eine Treiberwellenform zum Ausstoßen eines großen Tröpfchens
(60 pl) in einem normalen Zustand, in dem das große Tröpfchen kontinuierlich
ausgestoßen
wird. Jeder numerische Wert, der zu der Treiberwellenform addiert
wird, bezeichnet ein Verhältnis
einer gegebenen Zeitdauer zu der Einwegausbreitungszeit T.
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Die
Treiberwellenform 1, die als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl
angelegt wird, enthält
Ausstoßpulse
F1, F2, F3 und F4 zum Ausstoßen
von vier Tintentröpfchen
und zwei Ausstoßstabilisierungspulse
S1 und S2 zum Verringern der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Spitzenwerte (Spannungswerte) all dieser Pulse sind E V (z.B. 16 V
bei 25°C).
Ein Ausstoßstabilisierungspuls
wird zu der Zeit angelegt, wenn der durch einen Ausstoßpuls erzeugte
Druck in dem Tintenkanal 613 zunimmt, zum Vergrößern des
Tintenkanals 613 und Verringern des Druckes darin. Ein
anderer Ausstoßpuls wird
zu der Zeit angelegt, wenn der Druck in dem Tintenkanal 613 abnimmt
zum Verringern der volumetrischen Kapazität des Tintenkanals 613 und
Erhöhen des
Drucks darin.
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Die
Breite des Ausstoßpulses
F1 ist gleich 0,5 mal der Einwegausbreitungszeit T einer Druckwelle
in dem Tintenkanal 613, d.h. 4,5 μsec. Der Ausstoßpuls F1
wird ohne Wartezeit nach dem Start einer Punktdruckzeitsequenz angelegt.
Die Weite des Ausstoßpulses
F1 ist die gleiche wie die Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 9,0 μsec.
Die Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S1 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
4,5 μsec.
Eine Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls F2 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S1 ist gleich 2,15 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,35 μsec.
Eine Zeitdauer zwischen dem Ausstoßstabilisierungspuls S1 und
dem Ausstoßpuls F3
ist gleich 1,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
13,5 μsec.
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Die
weite des Ausstoßpulses
F3 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 4,5 μsec. Die
Weite des Ausstoßpulses
F4 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Eine
Zeitdauer zwischen den Ausstoßpulsen F3,
F4 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Die
Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S2 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
4,5 μsec.
Eine Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls F4 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S2 ist gleich 2,15 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,35 μsec.
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Das
Tintentröpfchenvolumen
und die Ausstoßstabilität kann gesteuert
werden, indem die oben beschriebene Pulsanlegungszeit und die Pulsbreiten gesteuert
werden. In dem Fall des Treibens der Wellenform 1 von 4A werden
zwei Tintentröpfchen kontinuierlich
ausgestoßen,
und dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls
zum Unterdrücken
der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 angelegt.
Danach werden zwei Tintentröpfchen
kontinuierlich ausgestoßen,
und dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls
zum Unterdrücken
der Vibrationen in der Tinte angelegt. Vier Tintentröpfchen werden
insgesamt als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl ausgestoßen und
verschmelzen in einen Punkt auf einem Druckmedium. Der Punkt enthält 60 pl
von Tinte für
ein großes
Tintentröpfchen,
wie gewünscht.
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Die
oben beschriebene Pulsanlegungszeit und die Pulsweiten wurden aus
Resultaten eines Experimentes erhalten zum Sicherstellen eines stabilen spritzfreien
Tintenausstoßens,
wenn Punkte kontinuierlich bei Temperaturen von 5 bis 45°C und bei Punktdruckfrequenzen
von 5 bis 8,5 kHz gedruckt werden.
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Die
in 4B gezeigte Treiberwellenform 2 wird
zum Drucken eines Punktes benutzt, wenn es keinen unmittelbar folgenden Punkt
gibt, so daß die Restdruckwellenvibrationen
unterdrückt
werden und unerwünschtes
Tintenausstoßen
verhindert wird. Das resultierende Tintentröpfchenausstoßvolumen wird
etwas kleiner aber nicht so klein wie bei einem mittleren Tröpfchen (30
pl), und somit wird die Gesamtdruckqualität nicht beeinflußt.
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Die
Treiberwellenform 2, die als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl
angelegt wird, enthält
Ausstoßpulse
F5, F6 und F7 zum Ausstoßen
von drei Tintentröpfchen,
und einen Ausstoßstabilisierungspuls
S3 zum Verringern der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Spitzenwerte (Spannungswerte) all dieser Pulse sind E V (z.B. 16
V bei 25°C).
Die weite des Ausstoßpulses
F5 ist gleich 0,5 mal der Einwegausbreitungszeit T einer Druckwelle in
dem Tintenkanal 613, d.h. 4,5 μsec. Der Ausstoßpuls F5
wird ohne eine Wartezeit nach dem Starten einer Punktdruckzeitsequenz
angelegt. Die Weite eines jeden der Ausstoßpulse F6, F7 ist gleich der
Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Eine Zeitdauer zwischen
den Ausstoßpulsen
F5 und F6 und eine Zeitdauer zwischen den Ausstoßpulsen F6 und F7 ist gleich
der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Die
Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S3 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
4,5 μsec.
Eine Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls F7 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S3 ist gleich 2,20 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,80 μsec.
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Das
Tintentröpfchenvolumen
und die Ausstoßstabilität können gesteuert
werden, indem die oben beschriebene Pulsanlegezeit und die Pulsweiten
benutzt werden. Im Fall der Treiberwellenform 2 werden
drei Tintentröpfchen
kontinuierlich ausgestoßen
und dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls angelegt
zum Unterdrücken
der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Drei Tintentröpfchen
werden insgesamt als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl ausgestoßen und
verschmelzen in einen Punkt auf einem Druckmedium. Da die Zahl der Tintentröpfchen um
einen weniger als in dem Fall der Treiberwellenform 1 ist,
ist das Tintentröpfchenausstoßvolumen
etwas kleiner als 60 pl. Die Treiberwellenform 2 kann jedoch
die Druckwellenvibrationen unterdrücken, die nach dem Tintenausstoßen verbleiben,
und wenn sie zum Drucken eines Punktes benutzt wird, wenn es keinen
unmittelbar folgenden Punkt gibt, kann sie unerwünschtes Tintenausstoßen verhindern.
Die oben beschriebenen Pulsanlegungszeit und Pulsweiten wurden erhalten
als die Resultate eines Experimentes zum Sicherstellen eines spritzfreien
Tintenausstoßens
bei Temperaturen von 5 bis 45°C
und bei Punktdruckfrequenzen von 5 bis 8,5 kHz.
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Die
in 4C gezeigte Treiberwellenform 3 ist ausgelegt
zum Herstellen des Tintentröpfchenausstoßvolumen
etwas größer als
in dem Fall der Treiberwellenform 1. Wenn die Treiberwellenform 3 benutzt
wird, wenn das Tintentröpfchenausstoßvolumen
verringert ist aufgrund des Zustands der Restdruckwellenvibrationen
in dem Tintenkanal 613, kann das Resttintentröpfchenausstoßvolumen
auf ungefähr
60 pl eingestellt werden. Wenn die Treiberwellenform 3 benutzt
wird zum Drucken eines Punktes kontinuierlich von dem vorangehenden
Punkt, werden die Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 größer als
in dem Fall der Treiberwellenform 1, und als Resultat wird
das Tintentröpfchenausstoßvolumen
etwas größer. Somit
sollte die Treiberwellenform 3 zum Drucken eines Punktes
benutzt werden, wenn es keinen unmittelbar vorangehenden Punkt gibt.
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Die
Treiberwellenform 3, die als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl
angelegt wird, enthält
Ausstoßpulse
F8, F9, F10 und F11 zum Ausstoßen
von vier Tintentröpfchen
und Ausstoßstabilisierungspulse S4
und S5 zum Verringern der Restdruckwel lenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Die Spitzenwerte (Spannungswerte) all dieser Pulse sind E V (z.B.
16 V bei 25°C).
Die weite des Ausstoßpulses
F8 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Der
Ausstoßpuls
F8 wird angelegt ohne Wartezeit nach dem Start der Punktdruckzeitsequenz.
Die Weite des Ausstoßpulses
F9 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Die
Zeitdauer zwischen den Ausstoßpulsen
F8, F9 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Die
Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S4 ist 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 4,5 μsec. Die
Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls
F9 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S4 ist gleich 2,15 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,35 μsec.
Eine Zeitdauer zwischen dem Ausstoßstabilisierungspuls S4 und dem
Ausstoßpuls
F10 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, das ist
9,0 μsec.
Die Weite des Ausstoßpulses
F10 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Die
Weite des Ausstoßpulses
F11 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Eine
Zeitdauer zwischen den Ausstoßpulsen
F10, F11 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, das
ist 9,0 μsec. Die
Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S5 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
4,5 μsec.
Die Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls F11 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S5 ist gleich 2,15 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,35 μsec.
-
Das
Tintentröpfchenvolumen
und die Ausstoßstabilität können gesteuert
werden, indem die oben beschriebenen Pulsanlegungszeit und die Pulsweiten
benutzt werden. In dem Fall der Treiberwellenform 3 werden
zwei Tintentröpfchen
kontinuierlich ausgestoßen,
und dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls
zum Unterdrücken
der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 angelegt.
Danach werden zwei Tintentröpfchen
kontinuierlich ausgestoßen,
und dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls zum
Unterdrücken
der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 angelegt.
Vier Tintentröpfchen werden
insgesamt als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl ausgestoßen und
verschmelzen in einen Punkt auf einem Druckmedium. Die Ausstoßpulsweiten
und die Pulsanlegungszeit werden unterschiedlich von der Treiberwellenform 1 eingestellt.
Wenn folglich die Treiberwellenform 3 zum Drucken eines Punktes
kontinuierlich von dem vorangehenden Punkt benutzt würde, wird
das Tintentröpfchenausstoßvolumen
etwas größer als
60 pl. Wenn jedoch die Treiberwellenform 3 benutzt wird
zum Drucken eines Punktes, wenn die Restdruckwellenvibrationen in
dem Tintenkanal 613 so begrenzt sind, daß das Tintenausstoßvolumen
verringert wird, kann das Tintentröpfchenausstoßvolumen
auf 60 pl eingestellt werden, wie gewünscht. Somit wird die Treiberwellenform 3 benutzt,
wenn es keinen unmittelbar vorangehenden Punkt gibt. Die obige Pulsanlegungszeit und
die Pulsweiten werden erhalten aus den Resultaten eines Experimentes
zum Sicherstellen eines stabilen spritzfreien Tintenausstoßens bei
einer Temperatur von 5 bis 45°C
und bei Punktdruckfrequenzen von 5 bis 8,5 kHz.
-
5A bis 5C zeigen
drei Ausstoßpulssignale,
von denen jedes eine unterschiedliche Wellenform aufweist, zum Ausstoßen eines
mittleren Tröpfchens
30 pl. Die in 5A gezeigte Treiberwellenform 4 ist
eine Treiberwellenform zum Ausstoßen eines mittleren Tröpfchens
(30 pl) in einem normalen Druckzustand, in dem das mittlere Tröpfchen kontinuierlich
ausgestoßen
wird. Jeder numerische Wert, der zu der Treiberwellenform hinzugefügt ist,
bezeichnet das Verhältnis
einer Zeitdauer zu der Einwegausbreitungszeit T.
-
Die
Treiberwellenform 4, die als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl
angelegt wird, enthält
Ausstoßpulse
F12, F13 zum Ausstoßen
von zwei Tintentröpfchen
und Ausstoßstabilisierungspulse
S6, S7 zum Verringern der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Spitzenwerte (Spannungswerte) all dieser Pulse sind E V (z.B. 16
V bei 25°C).
Die Weite des Ausstoßpulses
F12 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Zum Verringern
des Einflusses der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613,
die erzeugt werden durch Drucken des unmittelbar vorangehenden Punktes
wird das Anlegen des Ausstoßpulses
F12 verzögert
nach dem Start einer Punktdruckzeitsequenz für 2,0 mal die Einwegdruckwellenausbreitungszeit
T, d.h. 18,0 μsec.
Die Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S6 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
4,5 μsec. Eine
Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls
F12 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S6 ist gleich 2,15 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,35 μsec.
Eine Zeitdauer zwischen dem Ausstoßstabilisierungspuls S6 und
dem Ausstoßpuls
F13 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Die
Breite des Ausstoßpulses
F13 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, das ist
9,0 μsec,
und die Breite des Ausstoßstabilisierungspulses
S7 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
4,5 μsec.
Die Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpunkt F13 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S7 ist gleich 2,15 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,35 μsec.
-
Das
Tintentröpfchenvolumen
und die Ausstoßstabilität können gesteuert
werden, indem die oben beschriebene Pulsanlegungszeit und die Pulsweiten
benutzt werden. In dem Falle der Treiberwellenform 4 von 5A wird
ein Tintentröpfchen
ausgestoßen,
und dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls
angelegt zum Unterdrücken
der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Danach wird ein anderes Tintentröpfchen
ausgestoßen,
und ein zweiter Ausstoßstabilisierungspuls
wird angelegt zum Unterdrücken
der Vibrationen in der Tinte nahe der Düse 618. Zwei Tintentröpfchen werden
insgesamt als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl ausgestoßen und
verschmelzen in einen Punkt auf einem Druckmedium. Der Punkt enthält 30 pl
von Tintentröpfchen,
wie gewünscht.
Die obige Pulsanlegungszeit und die Pulsweiten werden aus den Resultaten
eines Experiments erhalten zum Sicherstellen eines stabilen spritzfreien
Tintenausstoßens,
wenn Punkte kontinuierlich bei Temperaturen von 5 bis 45°C und bei
Punktdruckfrequenzen von 5 bis 8,5 kHz gedruckt werden.
-
Die
in 5B gezeigte Treiberwellenform 5 ist ausgelegt
zum Bilden des Tintentröpfchenausstoßvolumens
etwas kleiner als in dem Fall der Treiberwellenform 4.
Wenn die Treiberwellenform 5 benutzt wird zum Drucken eines
Punktes, wenn die Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 so
groß sind,
daß das
Tintenausstoßvolumen
vergrößert wird,
kann das resultierende Tintentröpfchenausstoßvolumen
auf ungefähr
30 pl eingestellt werden. Die Treiberwellenform 5 macht
das Tintenausstoßtröpfchenvolumen
kleiner, und als Resultat macht es die Restdruckwellenvibrationen
in dem Tintenkanal 613 kleiner als in dem Fall der Treiberwellenform 4.
Wenn es somit Tintenausstoßen
gibt unmittelbar nachdem ein Punkt gedruckt ist, indem die Wellenform 5 benutzt
wird, wird das Ausstoßen
weniger wahrscheinlich beeinflußt,
da das Tintenausstoßvolumen
kleiner ist und die Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 kleiner
als in dem Fall der Treiberwellenform 4 sind.
-
Die
als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl angelegte Treiberwellenform 5 enthält Ausstoßpulse F14
und F15 zum Ausstoßen zweier
Tintentröpfchen und
einen Ausstoßstabilisierungspuls
S8 zum Verringern der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Spitzenwerte (Spannungswerte) all dieser Pulse sind E V (z.B. 16
V bei 25°C).
Die Weite des Ausstoßpulses
F14 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 4,5 μsec.
Zum Verringern des Einflusses der Restdruckwellenvibrationen in
dem Tintenkanal 613, die durch Drucken des unmittelbar
vorangehenden Punktes erzeugt werden, ist das Anlegen des Ausstoßpulses
F14 nach dem Start einer Punktdruckzeitsequenz während 2,0 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T
verzögert,
d.h. 18,0 μsec.
Die Weite des Ausstoßpulses
F15 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Eine
Zeitdauer zwischen den Ausstoßpulsen
F14 und F15 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 9,0 μsec.
Die Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S8 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
4,5 μsec.
Eine Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls F15 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S8 ist gleich 2,15 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,35 μsec.
-
Das
Tintentröpfchenvolumen
und die Ausstoßstabilität können gesteuert
werden, indem die oben beschriebene Pulsanlegungszeit und Pulsweiten
benutzt werden. Im Falle der Treiberwellenform 5 von 5B werden
zwei Tintentröpfchen
kontinuierlich ausgestoßen
und dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls
angelegt zu Unterdrücken
der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Die zwei Tintentröpfchen
werden insgesamt als Reaktion eines Punktdruckbefehls ausgestoßen und
verschmelzen in einen Punkt auf einem Druckmedium. Da die Ausstoßpulsweiten
und die Pulsanlegungszeit verschieden von der Treiberwellenform 4 eingestellt sind,
wird das Tintentröpfchenausstoßvolumen
etwas kleiner als 30 pl. Wenn jedoch die Treiberwellenform 5 benutzt
wird zum Drucken eines Punktes, wenn die Restdruck wellenvibrationen
in dem Tintenkanal 613 so groß sind, daß das Tintentröpfchenausstoßvolumen
vergrößert wird,
kann das Tintentröpfchenausstoßvolumen
auf 30 pl eingestellt werden, wie gewünscht. Die obige Pulsanlegungszeit
und Pulsweiten werden erhalten aus den Resultaten eines Experimentes
zum Sicherstellen eines stabilen spritzfreien Tintenausstoßens bei
Temperaturen von 5 bis 45°C und
bei Punktdruckfrequenzen von 5 bis 8,5 kHZ.
-
Die
in 5C gezeigte Treiberwellenform 6 ist ausgelegt
zum Herstellen des Tintentröpfchenausstoßvolumens
etwas größer als
in dem Fall der Treiberwellenform 4. Wenn die Treiberwellenform 6 zum Drucken
eines Punktes benutzt wird, wenn die Restdruckwellenvibrationen
in dem Tintenkanal 613 so klein sind, daß das Tintenausstoßvolumen
verringert wird, kann das resultierende Tintentröpfchenausstoßvolumen
auf ungefähr
30 pl eingestellt werden. Sollte die Treiberwellenform 6 benutzt
werden zum Drucken eines Punktes kontinuierlich von dem vorhergehenden
Punkt, werden die Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 größer als
in dem Fall der Treiberwellenform 4, und als Resultat wird das
Tintentröpfchenausstoßvolumen
etwas größer. Somit
sollte die Treiberwellenform 6 benutzt werden zum Drucken
eines Punktes, wenn es keinen unmittelbar vorhergehenden Punkt gibt.
-
Die
Treiberwellenform 6, die als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl
angelegt wird, enthält
Ausstoßpulse
F16, F17 zum Ausstoßen
zweier Tintentröpfchen
und einen Ausstoßstabilisierungspuls
S9 zum Verringern der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Spitzenwerte (Spannungswerte) all dieser Pulse sind E V (z.B. 16
V bei 25°C).
Die Weite des Ausstoßpulses
F16 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Zum Verringern
des Einflusses der Restdruckwel lenvibrationen in dem Tintenkanal 613,
die von der vorherigen Punktdruckzeitsequenzen vorhanden sein können, d.h.
für die
vorangehenden Punktdruckzeitsequenzen, obwohl kein Punkt in der
unmittelbar vorangehenden Punktdruckzeitfrequenz gedruckt wurde, wird
das Anlegen des Ausstoßpulses
F16 nach dem Start einer Punktdruckzeitsequenz für 2,0 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit
T verzögert,
d.h. 18,0 μsec.
Die Weite des Ausstoßpulses
F17 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Eine
Zeitdauer zwischen den Ausstoßpulsen
F16, F17 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
9,0 μsec,
und die Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S9 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
4,5 μsec. Eine
Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls
F17 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S19 ist gleich 2,15 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,35 μsec.
-
Das
Tintentröpfchenvolumen
und die Ausstoßstabilität können unter
Benutzung der oben beschriebenen Pulsanlegungszeit und Pulsweiten
gesteuert werden. In dem Fall der Treiberwellenform 6 von 5C werden
zwei Tintentröpfchen
kontinuierlich ausgestoßen,
und dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls
angelegt zum Unterdrücken
der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Zwei Tintentröpfchen
werden insgesamt als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl ausgestoßen und
verschmelzen in einem Punkt auf einem Druckmedium. Da die Zahl der
Ausstoßstabilisierungspulse
um eins verringert ist im Vergleich mit der Treiberwellenform 4,
wird das Tintentröpfchenausstoßvolumen
etwas größer als
30 pl. Wenn jedoch die Treiberwellenform 6 benutzt wird
zum Drucken eines Punktes, wenn die Restdruckwellenvibrationen in
dem Tintenkanal 613 so klein sind, daß das Tintentröpfchenausstoßvolumen
verringert ist, kann das Tintentröpfchenausstoßvolumen
auf 30 pl eingestellt werden, wie gewünscht. Die obigen Pulsanlegungszeit
und Pulsweiten werden aus den Resultaten eines Experimentes zum
Sicherstellen eines stabilen spritzfreien Tintenausstoßes bei
einer Temperatur von 5 bis 45°C
und bei Punktdruckfrequenzen von 5 bis 8,5 kHz erhalten.
-
6A bis 6C zeigen
drei Ausstoßpulssignale,
von denen jedes eine unterschiedliche Treiberwellenform aufweist,
zum Ausstoßen
eines kleinen Tröpfchens
(15 pl). Die in 6A gezeigte Treiberwellenform 7 ist
eine Treiberwellenform zum Ausstoßen eines kleinen Tröpfchens
(15 pl) in einem normalen Druckzustand, in dem kleine Tröpfchen kontinuierlich
ausgestoßen
werden. Jeder numerische Wert, der zu der Treiberwellenform hinzugefügt ist, bezeichnet
das Verhältnis
einer Zeitdauer zu der Einwegausbreitungszeit T.
-
Die
als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl angelegte Treiberwellenform 7 enthält einen
Ausstoßpuls
F18 zum Ausstoßen
eines Tintentröpfchens und
einen Ausstoßstabilisierungspuls
S10 zum Verringern der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Spitzenwerte (Spannungswerte) all dieser Pulse sind E V (z.B. 16
V bei 25°C).
Die Weite des Ausstoßpulses
F18 ist gleich 0,65 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 5,85 μsec. Zum
Verringern des Einflusses der Restdruckwellenvibrationen in dem
Tintenkanal 613, die durch Drucken des unmittelbar vorangehenden
Punktes erzeugt sind, ist das Anlegen des Ausstoßpulses F18 von dem Start einer
Punktdruckzeitsequenz um 5,0 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit
T verzögert,
d.h. 45,0 μsec.
Die Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S10 ist gleich 0,3 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
das ist 2,7 μsec.
Eine Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls F18 und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S10 ist gleich 2,20 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,80 μsec.
-
Das
Tintentröpfchenvolumen
und die Ausstoßstabilität können unter
Benutzung der oben beschriebenen Pulsanlegungszeit und Pulsweiten
gesteuert werden. In dem Fall der Treiberwellenform 7 von 6A wird
ein Tintentröpfchen
ausgestoßen und
dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls
angelegt zum Unterdrücken
der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Ein Tintentröpfchen
wird als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl ausgestoßen, und
das Tintentröpfchenausstoßvolumen
ist 15 pl, wie gewünscht.
Die obigen Pulsanlegezeit und Pulsweiten wurden erhalten aus den
Resultaten eines Experiments zum Sicherstellen eines stabilen spritzfreien
Tintenausstoßens,
wenn Punkte kontinuierlich bei Temperaturen von 5 bis 45°C und bei Punktdruckfrequenzen
von 5 bis 8,5 kHz gedruckt wurden.
-
Die
in 6B gezeigte Treiberwellenform 8 ist ausgelegt
zum Bilden des Tintentröpfchenausstoßvolumens
etwas kleiner als in dem Fall der Treiberwellenform 7.
Wenn die Treiberwellenform 8 benutzt wird zum Drucken eines
Punktes, wenn die Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 so
groß sind,
daß das
Tintenausstoßvolumen
vergrößert ist,
kann das resultierende Tintentröpfchenausstoßvolumen
auf ungefähr
15 pl eingestellt werden. Die Treiberwellenform 8 macht
das Tintentröpfchenausstoßvolumen
kleiner und macht als Resultat die Restdruckwellenvibrationen in
dem Tintenkanal 613 kleiner als in dem Fall der Treiberwellenform 7.
Wenn somit ein Tintenausstoßen
unmittelbar auftreten würde,
nachdem ein Punkt gedruckt wurde unter Benutzung der Wellenform 8,
wird es weniger wahrscheinlich beeinflußt werden wegen des kleineren
Tintentröpfchenausstoßvolumens
und der verringerten Druckwellenvariationen in dem Tintenkanal 613.
-
Die
als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl angelegte Treiberwellenform 8 enthält einen
Ausstoßpuls
F19 zum Ausstoßen
eines Tintentröpfchens und
einen Tintentröpfchenverringerungspuls
K1 zum Verringern des Tintentröpfchens,
das durch den Ausstoßpuls
F19 erzeugt ist. Spitzenwerte (Spannungswerte) all dieser Pulse
sind E V (z.B. 16 V bei 25°C). Zum
Beispiel ist der Tintentröpfchenverringerungspuls
K1 ausgelegt zum Vergrößern des
Tintenkanals 613, bevor das Tintentröpfchen, das durch den Ausstoßpuls F19
erzeugt ist, die Düse 618 verläßt, so daß ein Teil
des Tintentröpfchens
in den Tintenkanal 613 zurückgezogen wird und das Volumen
des auszustoßenden
Tintentröpfchens
verringert wird.
-
Die
Weite des Ausstoßpulses
F19 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Zum
Verringern des Einflusses der Restdruckwellenvibrationen in dem
Tintenkanal 613, die durch Drucken des unmittelbar vorangehenden
Punktes erzeugt sind, ist das Anlagen des Ausstoßpulses F19 nach dem Start
einer Punktdruckzeitfrequenz um 5,0 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit
T verzögert,
d.h. 45,0 μsec.
Die Weite des Tintentröpfchenverringerungspulses
K1 ist gleich 0,3 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
2,7 μsec. Eine
Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls
F19 und dem Tintentröpfchenverringerungspuls
K1 ist gleich 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h.
4,5 μsec.
-
Das
Tintentröpfchenvolumen
und die Ausstoßstabilität können gesteuert
werden unter Benutzung der oben beschriebenen Pulsanlegungszeit
und Pulsweiten. In dem Fall der Treiberwellenform 8 von 6B wird
ein Tintentröpfchen
ausgestoßen,
und dann wird ein Tintentröpfchenverringerungspuls
angelegt zum Wiedereinziehen eines Teils des Tintentröpfchens
in den Tin tenkanal 613. Das resultierende Volumen eines
als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl ausgestoßenen Tintentröpfchens
wird etwas kleiner als 15 pl. Wenn jedoch die Treiberwellenform 8 benutzt
wird zum Drucken eines Punktes, wenn die Restdruckwellenvibrationen
in dem Tintenkanal 613 so groß sind, daß das Tintenausstoßvolumen
vergrößert wird,
kann das resultierende Tintentröpfchenausstoßvolumen
auf 15 pl eingestellt werden, wie gewünscht. Die obigen Pulsanlegungszeit
und Pulsweiten wurden erhalten aus den Resultaten eines Experimentes
zum Sicherstellen eines stabilen spritzfreien Tintenausstoßens bei
Temperaturen von 5 bis 45°C und
bei Punktdruckfrequenzen von 5 bis 8,5 kHz.
-
Die
in 6C gezeigte Treiberwellenform 9 ist ausgelegt
zum Bilden des Tintentröpfchenausstoßvolumens
etwas größer als
in dem Fall der Treiberwellenform 7. Wenn die Treiberwellenform 9 benutzt
wird zum Drucken eines Punktes, wenn die Restdruckwellenvibrationen
in dem Tintenkanal 613 so klein sind, daß das Tintenausstoßvolumen
verringert ist, kann das resultierende Tintentröpfchenausstoßvolumen
auf ungefähr
15 pl eingestellt werden. Wenn die Treiberwellenform 9 benutzt
wurde zum Drucken eines Punktes kontinuierlich von dem vorangehenden
Punkt, würden
die Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 größer sein
als in dem Fall der Treiberwellenform 7, und als Resultat
würde das
Tintentröpfchenausstoßvolumen
etwas größer sein.
Daher sollte die Treiberwellenform 9 benutzt werden zum
Drucken eines Punktes, wenn es keinen unmittelbar vorangehenden
Punkt gibt.
-
Die
als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl angelegte Treiberwellenform 9 enthält einen
Ausstoßpuls
F20 zum Ausstoßen
eines Tintentröpfchens und
einen Ausstoßstabilisierungspuls
S11 zum Verringern der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Spitzenwerte (Spannungswerte all dieser Pulse) sind E V (z.B. 16
V bei 25°C).
Die Weite des Ausstoßpulses
F20 ist gleich der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 9,0 μsec. Zum
Verringern des Einflusses der Restdruckwellenvibrationen in dem
Tintenkanal 613, die von den vorangehenden Punktdruckzeitsequenzen
vorhanden sein können, obwohl
kein Punkt unmittelbar vor der Punktdruckzeitsequenz gedruckt wurde,
wird das Anlegen des Ausstoßpulses
F20 nach dem Start einer Punktdruckzeitsequenz um 5,0 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit
T verzögert,
d.h. 45,0 μsec.
Die Weite des Ausstoßstabilisierungspulses
S11 ist 0,5 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T, d.h. 4,5 μsec. Eine
Zeitdauer zwischen dem Ausstoßpuls F20
und dem Ausstoßstabilisierungspuls
S11 ist gleich 2,15 mal der Einwegdruckwellenausbreitungszeit T,
d.h. 19,35 μsec.
-
Das
Tintentröpfchenvolumen
und die Ausstoßstabilität können gesteuert
werden unter Benutzung der oben beschriebenen Pulsanlegezeit und Pulsweiten.
In dem Fall der Treiberwellenform 9 von 6C wird
ein Tintentröpfchen
ausgestoßen,
und dann wird ein Ausstoßstabilisierungspuls
angelegt zum Unterdrücken
der Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613.
Ein Tintentröpfchen
wird als Reaktion auf einen Punktdruckbefehl ausgestoßen. Da
die Ausstoßpulsweite
und die Pulsanlegezeit unterschiedlich von der Treiberwellenform 7 eingestellt sind,
wird das Tintentröpfchenausstoßvolumen
etwas größer als
15 pl im Volumen. Wenn jedoch die Treiberwellenform 9 benutzt
wird zum Drucken eines Punktes, wenn die Restdruckwellenvibrationen
in dem Tintenkanal 613 so begrenzt sind, daß das Tintenausstoßvolumen
verringert wird, kann das Tintentröpfchenausstoßvolumen
auf 15 pl eingestellt werden, wie gewünscht. Die obigen Pulsanlegezeit
und Pulsweiten wurden erhalten aus den Resultaten eines Experimentes
zum Sicherstellen eines stabilen spritzfreien Tintenausstoßens bei
Temperaturen von 5 bis 45°C
und bei Punktdruckfrequenzen von 5 bis 8,5 kHz.
-
Die
Tabelle von 7 zeigt als Beispiel, welche
Treiberwellenform zum Ausstoßen
eines großen Tintentröpfchens
(60 pl) in Abhängigkeit
des Typs des Tintentröpfchens,
das unmittelbar bevor und/oder nach dem auszustoßenden großen Tintentröpfchen ausgestoßen ist,
ausgewählt
werden sollte. Wenn es ein Tintenausstoßen unmittelbar bevor gegeben
hat, bevor das große
Tröpfchen
auszustoßen ist,
wird die Treiberwellenform 1 von 4A als
allgemeine Regel ausgewählt
unabhängig
von der Art des vorangehenden oder folgenden Tintentröpfchens.
In diesem Fall jedoch, wenn es kein Tintenausstoßen unmittelbar nachdem das
große
Tröpfchen
auszustoßen
ist, gibt, wird die Treiberwellenform 2 von 4B als
Ausnahme zu der allgemeinen Regel gewählt. Dieses ist so, da, wenn
Tintenausstoßen
aufhört,
nachdem Punkte kontinuierlich gedruckt sind, die Restdruckwellenvibrationen
am größten werden
und Ausstoßen
eines unerwünschten
Tintentröpfchens
verursachen können.
Die Treiberwellenform 2, die weniger Restdruckwellenvibrationen
erzeugt, ist wirksam beim Verhindern solches zufälligen Tintenausstoßens. Wenn
kein Punkt unmittelbar vor das große Tröpfchen auszustoßen ist,
gedruckt ist, ist das Tintentröpfchenausstoßvolumen
wahrscheinlich etwas verringert. Daher wird die Treiberwellenform 3 von 4C gewählt, die
das Tintentröpfchenausstoßvolumen
vergrößert.
-
Die
Tabelle von 8 zeigt als Beispiel welche
Treiberwellenform ausgewählt
werden sollte zum Ausstoßen
eines mittleren Tröpfchens
(30 pl) in Abhängigkeit
von der Art des Tintentröpfchens,
das unmittelbar bevor und/oder nachdem das mittlere Tröpfchen auszustoßen ist,
ausgestoßen
ist. Wenn ein großes
Tröpfchen
unmittelbar vor dem mittleren auszustoßenden Tröpf chen ausgestoßen ist,
wird das mittlere Tröpfchen
wahrscheinlich durch die Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 beeinflußt und im
Volumen vergrößert. Somit
wird die Treiberwellenform 5 von 5B gewählt. Wenn
ein mittleres oder kleines Tröpfchen
unmittelbar vor dem mittleren auszustoßenden Tröpfchen ausgestoßen ist,
wird das mittlere Tröpfchen
weniger wahrscheinlich durch die Restdruckwellenvibrationen beeinflußt. Somit
wird die Treiberwellenform 4 von 5A ausgewählt. In
diesem Fall, in dem es kein Tintenausstoßen unmittelbar nach dem mittleren
auszustoßenden Tröpfchen gibt,
wird die Treiberwellenform 5 von 5B ausgewählt. Dieses
ist so, da, wenn Tintenausstoßen
aufhört,
nachdem Punkte kontinuierlich gedruckt sind, die Restdruckwellenvibrationen
in den Tintenkanal 613 am größten werden und Ausstoßen eines
unerwünschten
Tintentröpfchens
verursachen können.
Die Treiberwellenform 5, die weniger Restdruckwellenvibrationen
erzeugt, ist wirksam beim Verhindern solch eines versehentlichen
Tintenausstoßens.
Wenn kein Punkt unmittelbar vor dem mittleren auszustoßenden Tröpfchen gedruckt
wird, ist das mittlere Tröpfchen
wahrscheinlich in dem Volumen etwas verringert. Somit wird die Treiberwellenform 6 von 5C,
die das Tintentröpfchenausstoßvolumen
vergrößert, ausgewählt.
-
Die
Tabelle von 9 zeigt als Beispiel, welche
Treiberform gewählt
werden sollte zum Ausstoßen
eines kleinen Tröpfchens
(15 pl) in Abhängigkeit von
der Art des Tintentröpfchens,
das unmittelbar bevor und/oder nach dem kleinen auszustoßenden Tröpfchen ausgestoßen ist.
Wenn ein großes
oder mittleres Tröpfchen
unmittelbar vor dem kleinen auszustoßenden Tröpfchen ausgestoßen ist,
wird das kleine Tröpfchen
wahrscheinlich durch die Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 beeinflußt und im
Volumen vergrößert. Somit
wird die Treiberwellenform 8 von 6B gewählt. Wenn
ein kleines Tröpfchen unmittelbar
vor dem kleinen auszustoßenden
Tröpfchen
ausgestoßen
ist, wird das kleine Tröpfchen
weniger wahrscheinlich durch die Restdruckwellenvibrationen beeinflußt. Somit
wird die Treiberwellenform 7 von 6A gewählt. In
dem Fall jedoch, wenn es kein Tintenausstoßen unmittelbar nach dem kleinen
auszustoßenden
Tröpfchen gibt,
wird die Treiberwellenform 8 von 6B gewählt. Dieses
ist so, da, wenn das Tintenausstoßen aufhört, nachdem Punkte kontinuierlich
gedruckt sind, die Restdruckwellenvibrationen in dem Tintenkanal 613 am
größten werden
und Ausstoßen
eines unerwünschten
Tintentröpfchens
verursachen können.
Die Treiberwellenform 8, die weniger Restdruckwellenvibrationen
erzeugt, ist wirksam beim Verhindern solch eines versehentlichen
Tintenausstoßens. Wenn
es kein Tintenausstoßen
unmittelbar vor dem kleinen auszustoßenden Tröpfchen gibt, wird das kleine
Tröpfchen
wahrscheinlich ein wenig im Volumen verringert. Somit wird die Treiberwellenform 9 von 6C,
die das Tintentröpfchenausstoßvolumen vergrößert, ausgewählt.
-
Die
Tabelle von 10 zeigt als Beispiel, welche
Treiberwellenform ausgewählt
werden sollte zum Drucken von keinem Punkt in Abhängigkeit
derart des Tröpfchens,
das unmittelbar bevor und/oder nach dem nicht zu druckenden Punkt
gedruckt ist. wenn es keine Druckdaten gibt, gibt es keine Notwendigkeit,
Tinte auszustoßen
oder die Treiberwellenform auszuwählen unabhängig davon, ob Tintenausstoß unmittelbar
bevor und/oder nach dem nicht zu druckenden Punkt vorhanden ist.
-
Wie
oben beschrieben wurde kann durch Auswählen einer optimalen Treiberwellenform
in Abhängigkeit
davon, ob es Tintenausstoßen
unmittelbar bevor und/oder nach einem zu druckenden Punkt gibt und
der Art des Tröpfchens,
das bevor und/oder nach dem zu druckenden Punkt ausgestoßen ist,
das gewünschte
Volu men eines Tintentröpfchens,
d.h. ein großes
Tröpfchen
(60 pl), ein mittleres Tröpfchen
(30 pl) oder ein kleines Tröpfchen
(15 pl) auf eine stabile Weise ausgestoßen werden. Folglich kann ein
hochwertiges Grautonbild erzeugt werden.
-
Bei
der oben beschriebenen Ausführungsform
wird, ob es Tintenausstoßen
unmittelbar vor und/oder nach einem zu druckenden Punkt gibt, d.h. ob
ein benachbarter Punkt unmittelbar vor und/oder nach einem zu druckenden
Punkt gedruckt ist, durch Prüfen
von Druckbefehlen Zeile für
Zeile vor dem Anlegen von Tintenausstoßpulssignalen an das Betätigungselement
geprüft.
Folglich werden, nachdem Tintenausstoßpulssignale mit verschiedenen
Wellenformen zum Drucken einer jeden Zeile bestimmt worden sind,
die Tintenausstoßpulse
an das Betätigungselement
angelegt.
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Die
Art des Tintentröpfchens
wird durch eine Treiberwellenform beurteilt, die zum Tintentröpfchenausstoßen benutzt
wird. Treiberwellenformen 1 bis 3 stellen einen
großen
Tropfentyp dar, Treiberwellenformen 4 bis 6 stellen
einen mittleren Tropfentyp dar, und Treiberwellenformen 7 bis 9 stellen
einen kleinen Tröpfchentyp
dar.
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Bei
der oben beschriebenen Ausführungsform
wurden Treiberwellenformen zuvor aus den Resultaten von Experimenten
vorbereitet. Bei jedem Experiment wurde die Tintenausstoßleistung
durch Beobachten von Ausdrucken mit dem unbewaffneten Auge ausgewertet.
Eine Lupe oder ein Mikroskop kann benutzt werden zum Ausführen einer
genaueren Auswertung. Für
das Auswerten von Ausdrucken, die durch einen Tintenstrahlkopf eines
Tintenstrahlgerätes
erzeugt sind, wird jedoch eine unbewaffnete visuelle Auswertung
als praktisch ausreichend betrachtet.
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Bezug
nehmend nun auf 3 und 11, eine
Steuerung zum Erzeugen der oben beschriebenen verschiedenen Treiberwellenformen
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung wird beschrieben. Die in 3 gezeigte
Steuerung 625 enthält
eine Ladeschaltung 182, eine Entladeschaltung 184 und eine
Pulssteuerschaltung 186. Piezoelektrisches Material der
Seitenwand 617, das zwischen den Elektroden 619, 621 eingeschlossen
ist, ist gleich einem Kondensator 191.
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Eingangsanschlüsse 181, 183 geben
Pulssignale zum Anlegen von Spannungen von E V bzw. 0 V an die Elektrode 621 in
dem Blindkanal 615 ein. Die Ladeschaltung 182 enthält Widerstände R101
bis R105 und Transistoren TR101, TR102.
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Wenn
ein EIN-Signal (+5 V) an dem Eingangsanschluß 181 eingegeben wird,
wird der Transistor TR101 in Leitung über den Widerstand R101 gebracht,
und ein Strom fließt
von einer positiven Stromquelle 189 über den Widerstand R103 zu
einem Kollektor und dann zu einem Emitter des Transistors TR101.
Somit nimmt der an die Widerstände R104,
R105, die mit der positiven Stromquelle 189 verbunden sind,
angelegte Partialdruck zu, und ein großer Strom fließt in eine
Basis des Transistors TR102. Dann werden ein Kollektor und ein Emitter des
Transistors TR102 in Leitung gebracht. Zum Beispiel wird eine Spannung
von 16 V von der positiven Stromquelle 189 an den Kondensator 191 über den Kollektor
und den Emitter des Transistors TR102 und den Widerstand R120 angelegt.
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Die
Entladeschaltung 184 wird nun beschrieben. Die Entladeschaltung 184 enthält Widerstände R106,
R107 und einen Transistor TR103. Wenn ein EIN-Signal (+5 V) an den
Eingangsanschluß 123 eingegeben
wird, wird der Transistor TR3 in Leitung über den Widerstand R106 gebracht.
Dann wird der Anschluß des
Kon densators 191 auf der Seite des Widerstands R120 über den
Widerstand R120 auf Masse gelegt. Somit wird eine Ladung, die an
die in 1 und 2 gezeigte Seitenwand 617 angelegt ist,
entladen.
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Die
Pulssteuerschaltung 186, die Pulssignale erzeugt, die an
den Eingangsanschluß 181 der
Ladeschaltung 182 und den Eingangsanschluß 183 der Entladeschaltung 184 einzugeben
sind, wird nun beschrieben. Die Pulssteuerschaltung 186 ist
mit einer CPU 110 versehen, die verschiedene Berechnungen durchführt. Mit
der CPU 110 sind ein RAM 112 zum Speichern von
Druckdaten und verschiedener Daten und ein ROM 114 zum
Speichern eines Steuerprogramms für die Pulssteuerschaltung 186 und
Sequenzdaten zum Erzeugen von EIN/AUS-Signalen in einer Zeitsequenz
verbunden. Wie in 11 gezeigt ist, weist der ROM 114 ein
Speichergebiet 114A für ein
Tintentröpfchensteuerprogramm
und ein Speichergebiet 114B für Treiberwellenformendaten
auf. Verschiedene, in 4 bis 6 gezeigte
Treiberwellenformdaten sind in dem Speichergebiet 114B gespeichert,
und ein Treiberwellenformauswahlprogramm, das in 7 bis 10 gezeigt
ist, ist in dem Speichergebiet 114A gespeichert.
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Die
CPU 110 ist mit einem I/O-Bus 116 zum Austauschen
von Daten verbunden. Eine Druckdatenempfangsschaltung 118 und
Pulsgeneratoren 120, 122 sind mit dem I/O-Bus 116 verbunden.
Ein Ausgangsanschluß des
Pulsgenerators 120 ist mit dem Eingangsanschluß 181 der
Ladeschaltung 182 verbunden, und ein Ausgangsanschluß des Pulsgenerators 122 ist
mit dem Eingangsanschluß 123 der Entladeschaltung 184 verbunden.
Die CPU 110 stellt in Zusammenwirkung mit dem RAM 112 und
dem ROM 114 eine Beurteilungsvorrichtung und eine Ausgabevorrichtung
dar. Die Beurteilungsvorrichtung beurteilt, ob ein Punkt unmittelbar
bevor und/oder nach einem zu druckenden Punkt gedruckt ist und falls
so, bestimmt die Art eines jeden Tröpfchens, das unmittelbar bevor
und/oder nach dem zu druckenden Punkt ausgestoßen ist. Die Ausgangsvorrichtung wählt die
Treiberwellenformdaten auf der Grundlage der Resultate der Beurteilung
aus und gibt die ausgewählten
Treiberwellenformdaten von den Pulsgeneratoren 120, 122 aus.
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Es
soll angemerkt sein, daß Pulsgeneratoren 120, 122,
eine Ladeschaltung 182 und eine Entladeschaltung 184 für jede Düse vorgesehen
sind. Bei dieser Ausführungsform
wird die Steuerung von einer Düse
repräsentativ
beschrieben. Andere Düsen
werden auf die gleiche Weise gesteuert.
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12A und 12B sind
Funktionalblockschaltbilder, die alternative Flüsse eines Druckbefehls zeigen.
In 12A wird ein Druckbefehl als ein Steuersignal
unter Benutzung von Treibersoftware, die in einem Personalcomputer
oder ähnlichem
installiert ist, zu einer Treiberschaltung geliefert. Auf der Grundlage
des Steuersignals liest die Treiberschaltung verschiedene Daten
aus dem ROM und erzeugt ein Treibersignal zum Betreiben eines Betätigungselements.
Die Treiberschaltung beurteilt, ob ein Punkt unmittelbar bevor und/oder
nach einem zu druckenden Punkt gedruckt ist, und wenn bestimmt die
Art eines jeden Tröpfchens,
das unmittelbar bevor und/oder nach dem zu druckenden Punkt ausgestoßen ist.
Dann stellt die Treiberschaltung die Treiberwellenform für den zu
druckenden Punkt ein, wie oben beschrieben wurde.
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In 12B wird ein Druckbefehl in eine Treiberwellenform
durch einen Personal Computer oder ähnliches unter Benutzung einer
Treibersoftware unter Bezugnahme auf die Tabellen in 7 bis 10 umgewandelt
und als ein Steuersignal an die Treiberschaltung geliefert. Auf
der Grundlage des Steuersi gnals erzeugt die Treiberschaltung ein
Treibersignal zum Treiben des Betätigungselements. In diesem Fall
ist ein Speichermedium zum Speichern der Tabellen in 7 bis 12 und
der Treiberwellenformdaten als auch eines Programms, das die Funktionen
der oben beschriebenen Beurteilungsvorrichtung und Ausgabevorrichtung
erzielt, als Treibersoftware vorgesehen.
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Während die
Erfindung im Zusammenhang mit einer speziellen bevorzugten Ausführungsform davon
beschrieben worden ist, ist zu verstehen, daß die Erfindung nicht auf die
oben beschriebene Ausführungsform
begrenzt ist. Zum Beispiel können
der Ausstoßpuls,
der Tintentröpfchenstabilisierungspuls und
der Tintentröpfchenverringerungspuls
in der Breite und in der Zahl ohne Beschränkung geändert werden. Kombinationen
dieser Pulse können
ebenfalls geändert
werden.
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Obwohl
bei dieser Ausführungsform
das Schermodusbetätigungselement
benutzt wird, kann ein anderer Aufbau zum Erzeugen einer Druckwelle zum
Beispiel durch Ändern
von laminierten piezoelektrischen Materialteilen in der Laminierungsrichtung
benutzt werden. Andere Materialien als piezoelektrisches Material
kann benutzt werden, wenn sie eine Druckwelle in dem Tintenkanal
erzeugen.
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Wie
oben beschrieben wurde, wird gemäß der Erfindung
die Treiberwellenform zum Drucken eines Punktes in Abhängigkeit
davon eingestellt, ob Tintenausstoßen unmittelbar bevor und/oder
nach einem zu druckenden Punkt vorhanden ist, und der Treiberwellenform,
die für
jedes Tintenausstoßen
benutzt wird, das unmittelbar bevor und/oder nach dem zu druckenden
Punkt vorhanden ist. Wenn die Erfindung auf Grautonbilddrucken angewendet
wird, kann eine optimale Treiberwellenform für einen Punkt ausgewählt werden,
der gemäß Restvibrationen
in dem Tintenka nal zu drucken ist. Als Resultat kann Hochqualitätsdrucken
erzielt werden ohne teilweise unstabile Punkte oder unerwünschte Änderungen
in dem Tintentröpfchenvolumen.