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DE60104787T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Antriebmechanismen in NC-Werkzeugmachinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Antriebmechanismen in NC-Werkzeugmachinen Download PDF

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DE60104787T2
DE60104787T2 DE60104787T DE60104787T DE60104787T2 DE 60104787 T2 DE60104787 T2 DE 60104787T2 DE 60104787 T DE60104787 T DE 60104787T DE 60104787 T DE60104787 T DE 60104787T DE 60104787 T2 DE60104787 T2 DE 60104787T2
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DE
Germany
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axis
main spindle
correction
along
drive
Prior art date
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DE60104787T
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DE60104787D1 (de
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Shinji Yamatokoriyama-shi Kawase
Takayuki Yamatokoriyama-shi Ohji
Hiroyuki Yamatokoriyama-shi Ozaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DMG Mori Co Ltd
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Mori Seiki Co Ltd
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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    • G05B19/02Programme-control systems electric
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    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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    • G05B2219/30Nc systems
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der vorliegenden Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Steuerverfahren und eine Steuervorrichtung zur Steuerung von Betrieben von zwei (zwei Arten von) Antriebsmechanismen für ein relatives Bewegen einer Hauptspindel entlang einer ausgewählten Achse in einem NC-Maschinenwerkzeug.
  • Die Druckschrift US-A 5 315 526 beschreibt ein Steuergerät zum Steuern von zwei Antriebsmechanismen, wobei das Steuergerät lediglich die Position auf der X-Achse steuert.
  • Die Druckschrift US-A 5 214 592 beschreibt ein Positionskorrekturverfahren für ein Maschinenwerkzeug und eine Vorrichtung, wobei eine Korrekturgrößen-Berechnungseinheit Korrekturdaten in Abhängigkeit der Z-Achse und der Y-Achse liefert. Die Korrekturdaten werden berechnet und zu der Steuereinheit zum Steuern des vertikalen Vorschubmotors geliefert. Diese Vorrichtung ist für eine Korrekturgröße lediglich entlang der Y-Achse ausgebildet.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • sEin Beispiel für ein NC-Maschinenwerkzeug, welches zwei Antriebsmechanismen für ein relatives Bewegen einer Hauptspindel entlang einer ausgewählten Achse aufweist, wie oben bereits erläutert wurde, ist in 8 und in 9 dargestellt. 8 stellt eine Vorderansicht dar, welche den schematischen Aufbau des NC-Maschinenwerkzeugs zeigt, und 9 ist ein Blockdiagramm, welches den schematischen Aufbau einer Steuervorrichtung zeigt, welche numerisch das NC-Maschinenwerkzeug steuert.
  • Wie illustriert ist, stellt das NC-Maschinenwerkzeug 100 ein sogenanntes portalartiges Bearbeitungscenter dar und umfasst im Wesentlichen: zwei Säulen 101 und 101, welche auf der Installationsfläche mit einem geeigneten Abstand zwischen denselben errichtet sind; einen Querbalken 102, welcher sich über die Säulen 101 und 101 erstreckt, um entlang den entsprechenden Säulen 101 und 101 bewegbar zu sein, das heißt entlang der Zuführachsen in der Richtung des durch Pfeile dargestellten W's (im Folgenden wird dies als die „W-Achse" bezeichnet); einen Spindelkopf 103, welcher auf dem Querbalken 102 vorgesehen ist, um entlang der Längsrichtung davon bewegbar zu sein, das heißt entlang einer Zuführachse in der Richtung des durch die Pfeile dargestellten Y's (im Folgenden wird dies als die „Y-Achse" bezeichnet); eine Hauptspindel 104, welche drehbar auf dem Spindelkopf 103 gelagert ist und für ein Bewegt-werden entlang einer Zuführachse in Richtung des durch die Pfeile dargestellten Z's vorgesehen ist (im Folgenden wird dies als die „Z-Achse" bezeichnet); ein Bett 105, welches unterhalb des Spindelkopfes 103 zwischen den Säulen 101 und 101 angeordnet ist; und einen Tisch 106, welcher auf dem Bett 105 montiert ist und zum Bewegt-werden entlang einer Zuführachse in der Richtung senkrecht zu der Papierebene vorgesehen ist (im Folgenden wird diese Zuführachse als die „X-Achse" bezeichnet).
  • Der Querbalken 102 wird durch einen ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 125 und einen zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 126 angetrieben, welche jeweils auf den entsprechenden Säulen 101 und 101 vorgesehen sind und welche jeweils einen Servomotor, eine Kugelumlaufspindel und eine Kugelmutter aufweisen und sich entlang der W-Achse bewegen, wie oben bereits erläutert wurde, und wobei die Hauptspindel 104 durch einen der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124 angetrieben wird, welcher einen Servomotor, eine Kugelumlaufspindel und eine Kugelmutter aufweist, welche auf dem Spindelkopf 103 vorgesehen sind, und wobei die Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Z-Achse bewegt wird.
  • Zusätzlich wird der Spindelkopf 103 durch einen der Y-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 123 angetrieben, welcher einen Servomotor, eine Kugelumlaufspindel und eine Kugelmutter aufweist, welche auf dem Querbalken 102 angeordnet sind, und der Spindelkopf 103 bewegt sich in Richtung entlang der Y-Achse, und der Tisch 106 wird durch einen der X-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 122 angetrieben, welcher einen Servomotor, eine Kugelumlaufspindel und eine Kugelmutter aufweist, welche auf dem Bett 105 angeordnet sind, und der Tisch 106 bewegt sich in Richtung entlang der X-Achse.
  • Der der X-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 122, der der Y-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 123, der der Z-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 124, der der ersten W-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 125 und der der zweiten W-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 126 werden numerisch durch eine Steuervorrichtung 110 gesteuert, welche in 9 dargestellt ist. Wie in 9 gezeigt ist, weist diese Steuervorrichtung 110 hauptsächlich auf: einen Progammanalysierungsabschnitt 110, einen der X-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 112, einen der Y-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 113, einen der Z-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 114, einen ersten der W-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 115, einen zweiten der W-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 116, einen der X-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 117, einen der Y-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 118, einen der Z-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 119, einen ersten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 120 und einen zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 121.
  • Der Programmanalysierungsabschnitt 111 analysiert jeden Befehlsblock des in der Steuervorrichtung 110 gespeicherten Bearbeitungsprogramms, extrahiert Befehle bezüglich Bewegungspositionskoordinaten und Zuführgeschwindigkeit und gibt die derart extrahierten Positionsdaten und Geschwindigkeitsdaten an den der X-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 112, den der Y-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 113, den der Z-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 114, den ersten der W-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 115 und den zweiten der W-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 116 die Befehle betreffend jeweils aus.
  • Danach erzeugen der der X-Achse zugeordnete Positionsdaten-Generierungsabschnitt 112, der der Y-Achse zugeordnete Positionsdaten-Generierungsabschnitt 113, der der Z-Achse zugeordnete Positionsdaten-Generierungsabschnitt 114, der erste der W-Achse zugeordnete Positionsdaten-Generierungsabschnitt 115 und der zweite der W-Achse zugeordnete Positionsdaten-Generierungsabschnitt 116 jeweils Zielpositionsdaten an vorbestimmten Zeitintervallen auf Grundlage der Positionsdaten und der Geschwindigkeitsdaten, welche von dem Programmanalysierungsabschnitt 111 empfangen wurden, und geben die generierten Zielpositionsdaten an den entsprechenden der X-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 117, den der Y-Achse zuge ordneten Antriebssteuerabschnitt 118, den der Z-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 119, den ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsteuerabschnitt 120 und den zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 121 jeweils aus.
  • Der der X-Achse zugeordnete Antriebssteuerabschnitt 117, der der Y-Achse zugeordnete Antriebssteuerabschnitt 118, der der Z-Achse zugeordnete Antriebssteuerabschnitt 119, der erste der W-Achse zugeordnete Antriebssteuerabschnitt 120 und der zweite der W-Achse zugeordnete Antriebssteuerabschnitt 121 berechnen jeweils die Abweichungen zwischen den jeweils empfangenen Zielpositionsdaten und den augenblicklichen von dem entsprechend festgesetzten der X-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 122, dem der Y-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 123, dem der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124, dem ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 125 und dem zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 126 zurückgeführten Positionen, berechnen jeweils Geschwindigkeitsbefehlswerte durch Multiplizieren der Abweichungen mit einer Positionsschleifenverstärkung bzw. einem Positionsschleifenfaktor, und berechnen danach die Abweichungen zwischen den berechneten Geschwindigkeitsbefehlswerten und augenblicklichen Geschwindigkeitsdaten, welche von wiederum dem der X-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 122, dem der Y-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 123, dem der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124, dem ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 125 und dem zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 126 zurückgeführt werden, berechnen Drehmomentbefehlssignale durch Multiplizieren der Abweichungen mit einer Geschwindigkeitsschleifenverstärkung bzw. einem Geschwindigkeitsschleifenfaktor, und geben anschließend Antriebsströme jeweils in Abhängigkeit von den berechneten Drehmomentbefehlssignalen an den der X-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 122, den der Y-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 123, den der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124, den ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 125 und den zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 126 aus.
  • Danach werden unter Bezugnahme auf die Servomotoren des jeweiligen der X-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 122, des der Y-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 123, des der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124, des ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 125 und des zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 126 Servomotoren, welche die jeweiligen Mechanismen zusammensetzen, durch die eingegebe nen Antriebsströme angetrieben und durch Betriebe des der X-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 122, des der Y-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 123, des der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124, des ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 125 und des zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 126, wie oben erwähnt wurde, werden der Tisch 106 in Richtung der X-Achse, der Spindelkopf 103 in Richtung der Y-Achse, die Hauptspindel 104 in Richtung der Z-Achse und der Querbalken 102 in Richtung der W-Achse bewegt.
  • Somit kann gemäß dem NC-Maschinenwerkzeug 100 durch Bewegen des Tischs 106 in Richtung der X-Achse, des Spindelkopfes 103 in Richtung der Y-Achse, der Hauptspindel 104 in Richtung der Z-Achse und des Querbalkens 102 in Richtung der W-Achse jeweils ein auf dem Tisch 106 montiertes und befestigtes Werkstück (nicht dargestellt) und die Hauptspindel 104 relativ entlang den entsprechenden Richtungen der X-Achse, Y-Achse, Z-Achse und W-Achse bewegt werden, und eine dreidimensionale Bearbeitung kann auf das Werkstück angewendet werden. Zusätzlich stellen sowohl die Z-Achse als auch die W-Achse Zuführachsen in Richtung nach oben und nach unten dar und werden im Allgemeinen in der nachfolgenden Beschreibung als Z'-Achse bezeichnet.
  • Im Allgemeinen werden der Tisch 106, der Spindelkopf 103, die Hauptspindel 104 und der Querbalken 102 durch Gleitführungsabschnitte (nicht dargestellt) geführt, welche jeweils entsprechend vorgesehen sind und jeweils entlang der vorgenannten Richtung bewegt werden. Demgemäß hängt die Geradlinigkeit einer bearbeiteten Oberfläche eines Werkstücks von der Geradlinigkeit der Gleitführungsabschnitte ab. Beispielsweise wird in einem Zustand, in welchem ein Fräswerkzeug an die Hauptspindel 104 angepasst bzw. auf dieser aufgesetzt ist und der Spindelkopf 103 in Bezug auf die Richtung der Z'-Achse befestigt ist, wenn die obere Fläche des Werkstücks durch Bewegen des Fräswerkzeugs von dem Nullpunkt des Werkzeugs entlang der positiven Richtung der Y-Achse bearbeitet wird, auf der bearbeiteten Oberfläche des Werkstücks unter Einfluss der Geradlinigkeit des der Y-Achse zugeordneten Gleitführungsabschnitts eine Welligkeit gebildet. 10 zeigt ein Beispiel davon. In 10 illustriert eine gestrichelte Linie die Form der bearbeiteten Fläche des Werkstücks, und in diesem Fall ist erkennbar, dass eine Charakteristik geliefert wird, bei welcher der Gleitführungsabschnitt konvex ausgebildet ist. Demgemäß, um die Geradlinigkeit der bearbeiteten Oberfläche des Werkstücks so nah an Null wie möglich heranzuführen und eine hohe Genauigkeit in diesem Fall zu erreichen, ist es not wendig, die Position der Hauptspindel 104 in Bezug auf die Z'-Achse zu korrigieren, um so zu werden, wie es durch die durchgezogene Linie in 10 dargestellt ist.
  • Ferner, obwohl der Querbalken 102 zum Aufweisen einer vorbestimmten Steifigkeit ausgebildet ist, kann er selbstverständlich nicht einen perfekt steifen Körper darstellen, sodass für den Fall, dass der Spindelkopf 103 an dem Endabschnitt des Querbalkens 102 angeordnet ist, welcher an beiden Seiten davon gelagert wird, eine Biegung an dem selben Abschnitt des Querbalkens 102 unterschiedlich von einer Biegung für den Fall ist, wenn der Spindelkopf 103 an dem zentralen Abschnitt des Querbalkens 102 angeordnet ist, und eine Biegung für den Fall, wenn der Spindelkopf 103 an dem zentralen Abschnitt angeordnet ist, wird am größten. Somit ist ein Biegungsdiagramm des Querbalkens 102 gemäß einer Bewegung des Spindelkopfes 103 in Richtung der Y-Achse exakt zu dem durch die durchgezogene Linie in 10 dargestellten Diagramm gleich. Insbesondere gilt, dass, umso größer die Maschinengröße wird, das Intervall zwischen den Säulen 101 und 101 breiter wird und auch das Gewicht des Spindelkopfes 103 schwerer wird, sodass der oben beschriebene Unterschied bezüglich der Biegung groß wird. Folglich, um die Geradlinigkeit der bearbeiteten Oberfläche des Werkstücks mit einer hohen Genauigkeit herzustellen, ist es notwendig, die Position der Hauptspindel 104 bezüglich der Z'-Achse zu korrigieren, um die in 10 dargestellte gestrichelte Linie zu erhalten.
  • Für den Fall der oben genannten zwei Beispiele ist es möglich, die oben genannte Korrektur durch Bewegen des Querbalkens 102 in Richtung der W-Achse in Übereinstimmung mit der Position des Spindelkopfes 103 bezüglich der Richtung der Y-Achse oder durch Bewegen der Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Z-Achse durchzuführen.
  • Jedoch tritt für den Fall, in welchem die oben genannte Korrektur durch Bewegen entweder des Querbalkens 102 oder der Hauptspindel 104 durchgeführt wird, wenn die Bewegungsrichtung von der positiven Richtung in die negative Richtung oder von der negativen Richtung in die positive Richtung umgekehrt wird, ein Problem dahingehend auf, dass eine Korrektur, wie sie angesetzt worden ist, aufgrund des Spiels eines Kugelumlaufspindelmechanismus nicht ausgeführt werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben genannten eigentlichen Umstände und Notwendigkeiten zum Liefern eines Steuerverfahrens und einer Steuervorrichtung zum Steuern zweier Antriebsmechanismen für ein relatives Bewegen einer Hauptspindel entlang einer ausgewählten Achse in einem NC-Maschinenwerkzeug hergestellt, wodurch die Geradlinigkeit der bearbeiteten Oberfläche des Werkstücks mit einer hohen Genauigkeit fertiggestellt werden kann.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Um das oben beschriebene Problem zu lösen, betrifft die vorliegende Erfindung ein Steuerverfahren zur Steuerung von Betrieben von zwei (zwei Arten von) Antriebsmechanismen für ein relatives Bewegen einer Hauptspindel entlang einer ausgewählten bzw. einzigen Achse während der Bearbeitung in einem NC-Maschinenwerkzeug, wobei das Steuerverfahren folgende Schritte aufweist:
    Generieren und Speichern von Korrekturdaten für die Bewegung der Hauptspindel entlang der ersten Achse in Abhängigkeit von Positionsdaten für wenigstens die zweite Achse;
    Berechnen eines Korrekturwertes für die Bewegung der Hauptspindel entlang der ersten Achse auf Grundlage der Korrekturdaten, wenn die Hauptspindel relativ entlang der ersten Achse während der Bearbeitung bewegt wird;
    für den Fall, dass der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel relativ in einer positiven Richtung entlang der ersten Achse bewegt wird, Antreiben einer der ersten Antriebsmechanismen, um die Hauptspindel in der positiven Richtung entlang der ersten Achse auf Grundlage des berechneten Korrekturwertes relativ zu bewegen;
    für den Fall, dass der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel in einer negativen Richtung entlang der ersten Achse bewegt wird, Antreiben des anderen ersten Antriebsmechanismus, um die Hauptspindel in negativer Richtung entlang der ersten Achse auf Grundlage des berechneten Korrekturwertes relativ zu bewegen.
  • Gemäß der Erfindung wird einer der Antriebsmechanismen angetrieben, um die Hauptspindel in einer positiven Richtung entlang der Achse während der Bearbeitung relativ zu bewegen. Andererseits wird der andere Antriebsmechanismus angetrieben, um die Hauptspindel in einer negativen Richtung entlang der Achse während der Bearbeitung relativ zu bewegen. Daher werden die jeweiligen Antriebsmechanismen angetrieben, um die Hauptspindel jeweils lediglich entweder in der positiven oder in der negativen Richtung entlang der Achse zu bewegen. Demgemäß kann, sogar für den Fall, dass der Kugelumlaufspindelmechanismus in den entsprechenden Antriebsmechanismen verwendet wird, wenn die Bewegungsrichtung entlang der Achse der Hauptspindel von der positiven Richtung in die negative Richtung oder von der negativen Richtung in die positive Richtung umgekehrt wird, ohne durch das Spiel davon beeinflusst zu werden, die Hauptspindel in der Bewegungsrichtung entlang der Achse mit hoher Genauigkeit positioniert werden.
  • Beispielsweise wird im Hinblick auf ein Maschinenwerkzeug, welches die beiden Antriebsmechanismen aufweist, um die Hauptspindel in Aufwärts- und Abwärtsrichtung zu bewegen, und welches zudem einen weiteren Antriebsmechanismus aufweist, um die Hauptspindel in horizontaler Richtung zu bewegen, in einer derartigen Weise, dass die Bearbeitung durch Bewegen der Hauptspindel in horizontaler Richtung durchgeführt wird und eine Welligkeit auf der bearbeiteten Oberfläche unter Einfluss der Geradlinigkeit eines Gleitführungsabschnitts für eine Führung in der horizontalen Richtung gebildet wird, eine Korrektur für eine Entfernung der Welligkeit durch Bewegen der Hauptspindel nach oben und nach unten während der Bearbeitung durchgeführt, um eine derartige Welligkeit zu eliminieren. In einem derartigen Fall, falls die Hauptspindel mittels lediglich einem Antriebsmechanismus auf- und abbewegt wird, und ein Kugelumlaufspindelmechanismus in dem Antriebsmechanismus verwendet wird, kann eine genaue Korrektur aufgrund des Spiels davon nicht durchgeführt werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann, sogar für den Fall, in welchem eine derartige Korrektur durchgeführt wird, da die jeweiligen Antriebsmechanismen angetrieben werden, um die Hauptspindel lediglich entweder in Richtung nach oben oder in Richtung nach unten (positive oder negative Richtung) jeweils zu bewegen, die Korrektur mit einer hohen Genauigkeit durchgeführt werden, ohne durch das Spiel beeinflusst zu werden. Außerdem wird die Bearbeitungsgenauigkeit, welche aufgrund der vorliegenden Erfindung hoch wird, nicht auf das Bilden einer Genauigkeit einschließlich einer Geradlinigkeit oder dergleichen beschränkt, sondern die Maßhaltigkeit einschließlich Stufenabmessungen kann hoch werden.
  • Die Antriebsmechanismen können auf Grundlage eines Bearbeitungsprogramms gesteuert werden und können ebenfalls auf Grundlage von Korrekturdaten durchgeführt werden. Für den Fall, in welchem die Antriebsmechanismen auf Grundlage von Korrekturdaten gesteuert werden, kann eine derartige Steuerung vorzugsweise unter Verwendung der folgenden Steuervorrichtung ausgeführt werden.
  • Nämlich eine Steuervorrichtung für Steuerbetriebe von ersten und zweiten Antriebsmechanismen zur Verwendung in einem NC-Maschinenwerkzeug, welches eine Hauptspindel, zwei (zwei Ar ten von) erste Antriebsmechanismen zum relativen Bewegen der Hauptspindel entlang einer ersten Achse und einen zweiten Antriebsmechanismus zum relativen Bewegen der Hauptspindel wenigstens entlang einer zweiten Achse, welche sich von der ersten Achse unterschiedet, umfasst, wobei die Steuervorrichtung aufweist:
    Positionsdaten-Generierungsabschnitte, welche jeweils für die ersten und die zweiten Antriebsmechanismen zum Generieren von Zielpositionsdaten vorgesehen sind, welche kennzeichnend für einen Zielort der Hauptspindel für die ersten und zweiten Antriebsmechanismen auf Grundlage von Positionsdaten sind, welche durch das Bearbeitungsprogramm zur Verfügung gestellt werden;
    erste und zweite Antriebssteuerabschnitte, welche jeweils für die ersten und zweiten Antriebsmechanismen für einen Antrieb und eine Steuerung der ersten und zweiten Antriebsmechanismen auf Grundlage der Zielpositionsdaten vorgesehen sind, welche durch die jeweiligen Positionsdaten-Generierungsabschnitte generiert sind, um zu gewährleisten, dass die Hauptspindel die Zielposition erreicht;
    einen Korrekturdaten-Speicherabschnitt zum darin Speichern von Korrekturbeträgen für die Bewegung der Hauptspindel entlang der ersten Achse in Verbindung mit Positionsdaten, welche kennzeichnend für Positionen wenigstens auf der zweite Achse sind; und
    einen Korrekturdaten-Generierungsabschnitt, welcher, wenn die Hauptspindel relativ entlang der ersten Achse während der Bearbeitung bewegt wird, einen Korrekturwert für die Bewegung der Hauptspindel entlang der ersten Achse auf Grundlage eines Korrekturbetrages berechnet, welcher von dem Korrekturdaten-Speicherabschnitt erlangt wird, und, falls der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel relativ in einer positiven Richtung entlang der ersten Achse bewegt wird, den Korrekturwert an einen der ersten Antriebssteuerabschnitte ausgibt, um einen entsprechenden der ersten Antriebsmechanismen für eine relative Bewegung der Hauptspindel in der positiven Richtung entlang der ersten Achse anzutreiben, und, falls der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel relativ in einer negativen Richtung entlang der ersten Achse bewegt wird, den Korrekturwert an den anderen ersten Antriebssteuerabschnitt ausgibt, um einen entsprechenden des anderen ersten Antriebsmechanismus zum relativen Bewegen der Hauptspindel in der negativen Richtung entlang der ersten Achse anzutreiben.
  • In dem Korrekturdaten-Speicherabschnitt werden Korrekturbeträge für die Bewegung der Hauptspindel entlang der ersten Achse gespeichert, wenn die Hauptspindel eine vorbestimmte Anzahl an Positionen auf der zweiten Achse erreicht, und wenn die Hauptspindel während der Bearbei tung relativ entlang der zweiten Achse bewegt wird und eine verwendbare Position erreicht, wird der Korrekturbetrag an der in dem Korrekturdaten-Speicherabschnitt abgespeicherten Position ausgelesen und ein zu korrigierender Korrekturwert wird auf Grundlage des Unterschiedes zwischen dem ausgelesenen Korrekturbetrag und dem vorangehenden Korrekturbetrag durch den Korrekturdaten-Generierungsabschnitt berechnet.
  • Danach, falls der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel in positiver Richtung entlang der ersten Achse relativ bewegt werden soll, gibt der Korrekturdaten-Generierungsabschnitt den Korrekturwert an eine der ersten Antriebssteuerabschnitte aus, um einen entsprechenden der ersten Antriebsmechanismen für eine relative Bewegung der Hauptspindel in positiver Richtung entlang der ersten Achse anzutreiben. Andererseits, falls der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel in einer negativen Richtung entlang der ersten Achse relativ bewegt werden soll, gibt der Korrekturdaten-Generierungsabschnitt den Korrekturwert an den anderen ersten Antriebssteuerabschnitt aus, um einen entsprechenden der ersten Antriebsmechanismen zum relativen Bewegen der Hauptspindel in der negativen Richtung entlang der ersten Achse anzutreiben.
  • Somit werden die beiden Antriebsmechanismen jeweils angetrieben, um die Hauptspindel in lediglich entweder der positiven oder der negativen Richtung entlang der ersten Achse zu bewegen, und sogar für den Fall, in welchem der Kugelumlaufspindelmechanismus in den entsprechenden Antriebsmechanismen verwendet wird, wenn die Bewegungsrichtung entlang der ersten Achse der Hauptspindel von der positiven Richtung in die negative Richtung oder von der negativen Richtung in die positive Richtung umgekehrt wird, ohne durch das Spiegeln davon beeinflusst zu werden, kann die Hauptspindel in der Bewegungsrichtung entlang der ersten Achse mit einer hohen Genauigkeit positioniert werden, und die Formgenauigkeit einschließlich der Geradlinigkeit und die Maßhaltigkeit einschließlich der Stufenabmessungen können hoch werden.
  • Zusätzlich kann die Steuervorrichtung derart konstruiert werden, dass der Korrekturdaten-Speicherabschnitt darin Korrekturwerte für die Bewegung der Hauptspindel entlang der ersten Achse in Verbindung mit den Positionsdaten speichert, welche kennzeichnend für die Positionen wenigstens auf der zweiten Achse sind, zusammen mit Daten, welche kennzeichnend dafür sind, welche der ersten Antriebsmechanismen einer Korrektur ausgesetzt werden sollen, wobei, wenn die Hauptspindel relativ entlang der ersten Achse während der Bearbeitung bewegt wird, der Korrekturdaten-Generierungsabschnitt anstelle der Durchführung des obigen Ablaufs von dem Korrekturdaten-Speicherabschnitt einen Korrekturwert und Daten erhält, welche kennzeichnend dafür sind, welcher der ersten Antriebsmechanismen einer Korrektur ausgesetzt werden soll, und den erlangten Korrekturwert an den ersten Antriebssteuerabschnitt ausgibt, welcher durch die Daten für einen Antrieb des ersten Antriebsmechanismus für eine relative Bewegung der Hauptspindel gekennzeichnet ist.
  • In dem Korrekturdaten-Speicherabschnitt werden Korrekturwerte für die Bewegung der Hauptspindel entlang der ersten Achse, wenn die Hauptspindel eine vorbestimmte Anzahl an Positionen auf der zweiten Achse erreicht, und die Daten, die kennzeichnend dafür sind, welche der ersten Antriebsmechanismen der Korrektur ausgesetzt werden soll, gespeichert, und wenn die Hauptspindel während der Bearbeitung entlang der zweiten Achse relativ bewegt wird und eine verwendbare Position erreicht, wird der Korrekturbetrag an der Position und die Daten, welche kennzeichnend dafür sind, welcher der ersten Antriebsmechanismen der in dem Korrekturdaten-Speicherabschnitt gespeicherten Korrektur ausgesetzt werden soll, durch den Korrekturdaten-Generierungsabschnitt ausgelesen, und der Korrekturdaten-Generierungsabschnitt gibt den ausgelesenen Korrekturwert an den ersten Antriebssteuerabschnitt aus, gekennzeichnet durch die Daten für einen Antrieb des ersten Antriebsmechanismus zum relativen Bewegen der Hauptspindel.
  • Somit werden auf gleiche Weise gemäß einer derartigen Steuervorrichtung die beiden Antriebsmechanismen jeweils angetrieben, um die Hauptspindel in lediglich entweder der positiven oder der negativen Richtung entlang der ersten Achse zu bewegen, und sogar für den Fall, in welchem der Kugelumlaufspindelmechanismus in den entsprechenden Antriebsmechanismen verwendet wird, wenn die Bewegungsrichtung entlang der ersten Achse der Hauptspindel von der positiven Richtung in die negative Richtung oder von der negativen Richtung in die positive Richtung umgekehrt wird, ohne durch ein Spiel davon beeinflusst zu werden, kann die Hauptspindel in der Bewegungsrichtung entlang der ersten Achse mit einer hohen Genauigkeit positioniert werden und die Formgenauigkeit einschließlich der Geradlinigkeit und die Maßhaltigkeit einschließlich der Stufenabmessungen können hoch werden.
  • BESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • 1 illustriert ein Blockdiagramm, welches die schematische Konstruktion der Steuervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 2 illustriert ein Flussdiagramm, welches die Verfahrensabläufe in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt gemäß einem Ausführungsbeispiel zeigt.
  • 3 illustriert ein exemplarisches Diagramm, welches eine Datentabelle zeigt, welche in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt gemäß einem Ausführungsbeispiel abgespeichert ist.
  • 4 illustriert ein exemplarisches Diagramm, welches eine Datentabelle zeigt, die in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung abgespeichert ist.
  • 5 illustriert ein Flussdiagramm, welches die Verfahrensabläufe in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 6 illustriert ein exemplarisches Diagramm, welches eine Datentabelle zeigt, die in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung abgespeichert ist.
  • 7 illustriert ein Blockdiagramm, welches die schematische Konstruktion der Steuervorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 8 illustriert eine Vorderansicht, welche die schematische Konstruktion des Maschinenwerkzeugs gemäß dem Stand der Technik zeigt.
  • 9 illustriert ein Blockdiagramm, welches die schematische Konstruktion der Steuervorrichtung gemäß dem Stand der Technik zeigt.
  • 10 illustriert ein exemplarisches Diagramm zur Erläuterung des Phänomens, welches in dem Maschinenwerkzeug gemäß dem Stand der Technik auftritt.
  • BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Im Folgenden wird ein detailliertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren näher erläutert. 1 illustriert ein Blockdiagramm, welches den schematischen Aufbau der Steuervorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zeigt. Eine Steuervorrichtung 1 der vorliegenden Erfindung steuert die Betriebe des oben beschriebenen Maschinenwerkzeugs 100, welches in 8 dargestellt ist, und führt die Steuerung aus, um die Hauptspindel 104 geradlinig in Richtung entlang der Y-Achse zu bewe gen. Wie in 1 dargestellt ist, weist die Steuervorrichtung 1 der vorliegenden Erfindung ebenfalls zusätzlich zu dem in 9 dargestellten Aufbau der Steuervorrichtung 110 gemäß dem Stand der Technik einen Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 und einen Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 auf. Demgemäß werden die gleichen Symbole bzw. Bezugszeichen für die konstruktionellen Abschnitte verwendet, welche gleich zu denjenigen der oben genannten Steuervorrichtung 110 sind, und eine detaillierte Beschreibung der selben wird im Folgenden weggelassen.
  • In dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 werden zum Bewegen der Hauptspindel 104 geradlinig in Richtung entlang der Y-Achse Korrekturdaten für Korrekturbetriebe der selben in Richtung entlang der Z'-Achse gespeichert. Hierbei wird gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel angenommen, dass, wenn die Hauptspindel 104, welche in Richtung der Z'-Achse befestigt ist, in Richtung entlang der Y-Achse bewegt wird und eine Bearbeitung durchgeführt wird, die bearbeitete Oberfläche ein durch die in 10 dargestellte gestrichelte Linie gezeigtes konvexes Phänomen erzeugt, wobei die Korrekturdaten auf Werte gesetzt werden, welche ein derartiges konvexes Phänomen eliminieren und die bearbeitete Fläche geradlinig ausgestalten können, das heißt Werte, die in dem Diagramm durch schwarze Punkte gezeichnet sind, und wobei in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 Korrekturbeträge, welche auf vorbestimmte Intervalle in Bezug auf die der Y-Achse zugeordneten Koordinaten festgesetzt sind, als eine in 3 dargestellte Datentabelle abgespeichert werden.
  • Der Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 ist ein funktioneller Abschnitt, welcher, wenn ein Geradlinigkeits-Korrekturcode von einem Programmanalysierungsabschnitt 111 eingegeben wird, einen Geradlinigkeits-Korrekturvorgang beginnt, Positionsdaten der Hauptspindel 104 in Bezug auf die Y-Achse von dem der Y-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 113 empfängt, einen dazu entsprechenden Korrekturbetrag von dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 ausliest, einen Korrekturwert berechnet, um die Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Z'-Achse relativ zu bewegen, und danach den Korrekturwert an einen der Z-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 119 oder einen ersten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 120 und einen zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 121 ausgibt, einen der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124 oder einen ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 125 und einen zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 126 antreibt und die Position der Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Z'-Achse korrigiert, und die in 2 dargestellten Vorgänge ausführt. Hierbei stellt der Geradlinigkeits-Korrekturcode einen Code dar, welcher durch das Bearbeitungsprogramm geliefert wird, wenn eine Geradlinigkeitskorrektur ausgeführt wird.
  • Konkret bedeutet dies, ob ein Geradlinigkeits-Korrekturcode in dem Bearbeitungsprogramm enthalten ist oder nicht, wird durch den Programmanalysierungsabschnitt 111 analysiert und falls ein Geradlinigkeits-Korrekturwert enthalten ist, wird er an den Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 ausgegeben, wohingegen der Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 den nachfolgenden Korrekturvorgang (Schritt S1) ausführt.
  • Wenn der Geradlinigkeits-Korrekturcode eingegeben wird, dann empfängt der Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 nachfolgend Positionsdaten der Hauptspindel 104 in Bezug auf die Y-Achse, welche von dem der Y-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 113 ausgegeben werden (Schritt S2), sucht auf Grundlage der Positionsdaten in der in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 abgespeicherten Datentabelle und erlangt einen Korrekturbetrag entsprechend einer derartigen Position (Schritt S3). Beispielsweise werden für den Fall, in welchem die Hauptspindel 104 von der Position Y = 0 mm zu der Position Y = 800 mm bewegt wird, alle Zeitpositionsdaten, die von dem der Y-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 113 ausgegeben werden, zu 0 mm, 200 mm, 400 mm, 600 mm und 800 mm, wobei die Korrekturbeträge von 0 μm, –0,7 μm, –1,7 μm, –3,2 μm und –5,5 μm durch den Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 jeweils erhalten werden.
  • Wenn der Korrekturbetrag erhalten wird, dann berechnet der Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 einen Bewegungsbetrag zum Bewegen der Hauptspindel 104 von der augenblicklichen Position in Richtung entlang der Z'-Achse, das heißt einen Korrekturwert (Schritt S4), danach gibt der Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2, falls der berechnete Korrekturwert positiv ist, den Korrekturwert an den der Z-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 119 aus (Schritt S6) und gibt, falls er 0 oder weniger beträgt, den Korrekturwert an den ersten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 120 und den zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 121 aus (Schritt S7). Danach treiben der der Z-Achse zugeordnete Antriebssteuerabschnitt 119, der erste der W-Achse zugeordnete Antriebs steuerabschnitt 120 und der zweite der W-Achse zugeordnete Antriebssteuerabschnitt 121 den der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124, den ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 125 und den zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 126 auf Grundlage des eingegebenen Korrekturwertes jeweils an. Folglich wird die Hauptspindel 104 durch den Betrag des Korrekturwertes in Richtung entlang der Z'-Achse bewegt.
  • Beispielsweise wird, falls die Hauptspindel 104 sich von der Position Y = 200 mm zu der Position Y = 400 mm bewegt, der Korrekturbetrag von –0,7 μm an der Position 200 mm von dem Korrekturbetrag –1,7 μm an der Position 400 mm subtrahiert, und der Korrekturwert wird auf –1,0 μm berechnet. Anschließend, da dieser Korrekturwert einen negativen Wert darstellt, wird dieser an den ersten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 120 und den zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 121 jeweils ausgegeben und während der Bewegung von der Position Y = 200 mm zu der Position Y = 400 mm wird die Hauptspindel 104 in Richtung entlang der W-Achse (in Richtung der Z'-Achse) um –1,0 μm bewegt. Ebenfalls wird während die Hauptspindel 104 sich von der Position Y = 1000 mm zu der Position Y = 1200 mm bewegt, der Korrekturbetrag von –4,7 μm an der Position 1000 mm von dem Korrekturbetrag –3,2 μm an der Position 1200 mm subtrahiert, und der Korrekturwert wird auf 1,5 μm berechnet. Anschließend wird, da dieser Korrekturwert einen positiven Wert darstellt, dieser an den der Z-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitt 119 ausgegeben, und während der Bewegung von der Position Y = 1000 mm zu der Position Y = 1200 mm wird die Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Z-Achse (in Richtung der Z'-Achse) um 1,5 μm bewegt.
  • Danach werden die oben genannten Vorgänge wiederholt, bis ein Geradlinigkeits-Korrekturcode von dem Programmanalysierungsabschnitt 111 eingegeben wird, und nachdem der Geradlinigkeitskorrekturcode eingegeben wird, werden derartige Vorgänge beendet (Schritt S8).
  • Somit wird gemäß der Steuervorrichtung 1 des vorliegenden Ausführungsbeispiels, wenn die Position der Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Z'-Achse korrigiert wird, lediglich der der Z-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 124 angetrieben, um die Hauptspindel 104 in positiver Richtung in Richtung entlang der Z'-Achse zu bewegen. Andererseits, wenn die Position der Hauptspindel 104 in der negativen Richtung korrigiert wird, werden lediglich der erste der W-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 125 und der zweite der W-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 126 angetrieben, um die Hauptspindel 104 in der negativen Richtung entlang der Z'-Achse zu bewegen. Demgemäß, wenn die Bewegungsrichtung entlang der Z'-Achse der Hauptspindel 104 von der positiven Richtung in die negative Richtung oder von der negativen Richtung in die positive Richtung umgekehrt wird, ohne durch das Spiel des der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124, des ersten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 125 und des zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 126 beeinflusst zu werden, kann die Hauptspindel 104 in der Bewegungsrichtung entlang der Z'-Achse mit einer hohen Genauigkeit positioniert werden. Somit kann eine Korrektur der Geradlinigkeit, verursacht durch eine Biegung des Gleitführungsabschnitts zum Führen des Spindelkopfes 103 in Richtung entlang der Y-Achse und des Querbalkens 102, und ein Bemaßen einer bearbeiteten Oberfläche mit Stufen mit einer hohen Genauigkeit ausgeführt werden.
  • Im Vorangehenden ist ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben worden, es ist jedoch überflüssig zu erwähnen, dass die detaillierten Modi der vorliegenden Erfindung nicht darauf beschränkt sind. Beispielsweise kann in dem oben erwähnten Ausführungsbeispiel für den Fall, in welchem die Geradlinigkeitskorrektur lediglich für einen bestimmten Satz an Bewegungsbahnen der Hauptspindel 104 durchgeführt wird, da der Korrekturwert für jede Bewegungsbahn in Richtung entlang der Y-Achse im Voraus berechnet werden kann, ein Aufbau derart verwendet werden kann, dass die berechneten Korrekturwerte und Antriebsachsen, welche mit derartigen Korrekturwerten angetrieben werden, im Voraus in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 abgespeichert werden, und nachdem ein Geradlinigkeits-Korrekturcode von dem Programmanalysierungsabschnitt 11 an den Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 eingegeben wird, werden der Geradlinigkeits-Korrekturvorgang begonnen, die Positionsdaten der Hauptspindel 104 in Bezug auf die Y-Achse von dem der Y-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 113 empfangen, ein Korrekturwert und dazu entsprechende Antriebsachsendaten von dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 ausgelesen, und der Korrekturwert an den Antriebssteuerabschnitt ausgegeben, der den erhaltenen Antriebsachsendaten entspricht, um die Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Z'-Achse zu bewegen. Im Folgenden wird dieser Modus ausführlicher beschrieben werden.
  • Beispielsweise, wenn die Geradlinigkeitskorrektur für eine Bahn ausgeführt wird, bei welcher die Hauptspindel 104 von Y = 0 mm nach Y = 1600 nun in Richtung entlang der Y-Achse bewegt wird, werden die Korrekturwerte der entsprechenden Bewegungsbahnen in Richtung ent lang der Y-Achse auf Grundlage der in 3 dargestellten Korrekturdaten in einer derartigen Weise berechnet, wie sie in dem obigen Beispiel angegeben sind. Wenn die anzutreibende Antriebsachse abhängig davon bestimmt wird, ob die berechneten Korrekturwerte positiv oder negativ sind, ergeben sich die in 4 dargestellten Ergebnisse. Danach werden die obigen Daten in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 als Datentabelle abgespeichert. Ebenfalls wird für den Fall, dass der Korrekturwert positiv ist, die Z-Achse angetrieben, und falls der Korrekturwert negativ ist, wird die W-Achse angetrieben.
  • Danach werden die in 5 dargestellten Vorgänge in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 ausgeführt. Das heißt, ob ein Geradlinigkeits-Korrekturcode in dem Bearbeitungsprogramm enthalten ist oder nicht wird zunächst durch den Programmanalysierungsabschnitt 111 analysiert, und falls ein Geradlinigkeits-Korrekturcode enthalten ist, wird er an den Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 ausgegeben, wohingegen der Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 die nachfolgenden Korrekturvorgänge ausführt (Schritt S11).
  • Wenn der Geradlinigkeits-Korrekturcode eingegeben wird, dann empfängt der Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 nachfolgend Positionsdaten der Hauptspindel 104 in Bezug auf die Y-Achse, welche von den Y-Achsenpositionsdaten-Generierungsabschnitten 113 ausgegeben werden (Schritt S12), eine Suche auf Grundlage dieser Positionsdaten in der in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 abgespeicherten Datentabelle wird durchgeführt und Korrekturdaten entsprechend dem Korrekturwert und die Antriebsachse entsprechend der Position werden erhalten (Schritt S13).
  • Danach gibt der Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 den erhaltenen Korrekturwert an den Antriebssteuerabschnitt in Übereinstimmung mit den gleichzeitig erhaltenden Antriebsachsendaten aus (Schritt S14). Somit wird der dem Antriebssteuerabschnitt zugeordnete Antriebsmechanismus angetrieben, um die Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Z'-Achse um den Betrag des Korrekturwertes zu bewegen. Beispielsweise werden für den Fall, in welchem die Hauptspindel 104 sich von der Position Y = 0 mm in die positive Richtung zu der Position Y = 200 mm bewegt, ein Korrekturwert von „–0,7 μm" und Antriebsachsendaten „W-Achse" durch den Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 erhalten, wobei danach dieser Korrekturwert von dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 an die ersten und zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuerabschnitte 120 und 121 ausgegeben werden, die Hauptspindel 104 in Richtung entlang der W-Achse (in Richtung der Z'-Achse) um –0,7 μm bewegt wird, während sie sich von der Position Y = 0 mm in die positive Richtung zu der Position Y = 200 mm bewegt. Ferner, wenn die Hauptspindel 104 sich von der Position Y = 1400 mm zu der Position Y = 1200 mm bewegt, wird erkannt, dass die Bewegungsrichtung zu den der Y-Achse zugeordneten Bewegungsbahndaten aus der Datentabelle „1200 → 1400" umgekehrt wird, wobei der Korrekturwert „–0,9 μm" und die Antriebsachsendaten „W-Achse" durch den Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 erhalten werden, wobei danach dieser Korrekturwert von dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 zu den ersten und zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebssteuereinheiten 120 und 121 ausgegeben wird, wobei die Hauptspindel 104 sich in Richtung entlang der W-Achse (in Richtung der Z'-Achse) um –0,9 μm bewegt, während sie sich von der Position Y = 1400 mm zu der Position Y = 1200 mm bewegt.
  • Danach werden die oben beschriebenen Vorgänge wiederholt, bis ein Geradlinigkeits-Korrekturcode von dem Programmanalysierungsabschnitt 111 ausgegeben wird, und nachdem ein Geradlinigkeits-Korrekturcode eingegeben wird, werden die Vorgänge beendet (Schritt S15).
  • Somit, ähnlich zu dem oben erläuterten Ausführungsbeispiel, wird es gemäß diesem Modus, wenn die Position der Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Z'-Achse korrigiert wird, möglich, lediglich den der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124 anzutreiben, wodurch die Hauptspindel 104 in positiver Richtung entlang der Z-Achse bewegt wird. Andererseits, wenn die Position der Hauptspindel 104 in der negativen Richtung korrigiert wird, wird es auch möglich, lediglich die ersten und zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismen 125 und 126 anzutreiben, wodurch die Hauptspindel 104 in der negativen Richtung entlang der W-Achse bewegt wird. Wenn die Bewegungsrichtung entlang der Z'-Achse der Hauptspindel 104 von der positiven Richtung in die negative Richtung oder von der negativen Richtung in die positive Richtung umgekehrt wird, ohne durch das Spiel des der Z-Achse zugeordneten Antriebsmechanismus 124, der ersten und zweiten Antriebsmechanismus 125 und 126 beeinflusst zu werden, kann die Hauptspindel 104 in der Bewegungsrichtung entlang der Z'-Achse mit einer hohen Genauigkeit positioniert werden. Daher kann eine Korrektur der Biegung aufgrund des Gleitführungsabschnitts zum Führen des Spindelkopfes 103 in Richtung der Y-Achse und des Querbalkens 102 und eine Abmessung einer bearbeiteten Oberfläche mit Stufen mit einer hohen Genauigkeit ausgeführt werden.
  • Zusätzlich ist in den beiden obigen Ausführungsbeispielen die Beschreibung auf Grundlage der in der Datentabelle abgespeicherten Bewegungsbeträge ausgeführt worden, jedoch wird sogar für den Fall eines Bewegungsbetrages, welcher nicht in der Datentabelle enthalten ist, eine Korrektur im Verhältnis mit den Korrekturbeträgen der Datentabelle durchgeführt. Außerdem ist in den beiden obigen Ausführungsbeispielen eine Korrektur lediglich während des Zeitraums von der Eingabe eines Geradlinigkeits-Korrekturcodes von dem Programmanalysierungsabschnitt 111 zu der nächsten Eingabe des selben Codes durchgeführt worden, jedoch ist die vorliegende Erfindung darauf nicht beschränkt, sondern eine Korrektur kann für alle der Y-Achse zugeordneten Bewegungen während eines Bearbeitungsbetriebes durchgeführt werden.
  • In den obigen Ausführungsbeispielen ist die Geradlinigkeitskorrektur, wenn die Hauptspindel 104 in Richtung entlang der Y-Achse bewegt wird, exemplarisch beschrieben worden, und die Geradlinigkeit kann ebenfalls, wenn die Hauptspindel 104 sich in Richtung entlang der X-Achse bewegt, durch einen ähnlichen Modus korrigiert werden. Außerdem kann selbstverständlich, auch wenn die Hauptspindel 104 in Bezug auf die X-Achse und die Y-Achse bewegt wird, die Geradlinigkeit korrigiert werden, und in einem derartigen Fall ist es wünschenswert, dass die in 6 dargestellten Korrekturdaten im Voraus in dem Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Speicherabschnitt 3 abgespeichert werden, wie in 7 dargestellt ist, wobei die Positionsdaten der Hauptspindel 104 in Bezug auf die X-Achse und die Y-Achse, welche von dem der X-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 112 und dem der Y-Achse zugeordneten Positionsdaten-Generierungsabschnitt 113 ausgegeben werden, nacheinander durch den Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 empfangen werden, und Vorgänge ähnlich zu den oben genannten Vorgängen werden auf Grundlage der empfangenen Positionsdaten durch den Geradlinigkeits-Korrekturdaten-Generierungsabschnitt 2 ausgeführt.
  • Zusätzlich ist es nicht weiter notwendig zu erläutern, dass bei einem Bewegen der Hauptspindel 104 in Richtung der Z'-Achse für eine Korrektur der Geradlinigkeit durch Bewegungspositionsbefehle in dem Bearbeitungsprogramm lediglich der der Z-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 124 angetrieben wird, um die Hauptspindel 104 in der positiven Richtung entlang der Z-Achse zu bewegen, und lediglich die ersten und zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebs mechanismen 125 und 126 angetrieben werden, um die Hauptspindel 104 in der negativen Richtung entlang der W-Achse zu bewegen. Beispielsweise wird beim Bewegen der Hauptspindel 104 in der positiven Richtung entlang der Z'-Achse Z** als ein Befehl ausgestellt, während bei einer Bewegung in der negativen Richtung entlang der Z'-Achse W** als ein Befehl ausgestellt wird.
  • Aus Sicherheitsgründen wird eine weitere Erläuterung hinzugefügt. In den obigen Ausführungsbeispielen wird der der Z-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 124 angetrieben, wenn der Korrekturwert positiv ist und die ersten und zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismen 125 und 126 werden angetrieben, wenn der Korrekturwert negativ ist. Jedoch existieren auch in einem derartigen alternativen Aufbau keine Probleme, in welchem die ersten und zweiten der W-Achse zugeordneten Antriebsmechanismen 125 und 126 angetrieben werden, wenn der Korrekturwert positiv ist, und der der Z-Achse zugeordnete Antriebsmechanismus 124 angetrieben wird, wenn der Korrekturwert negativ ist.

Claims (3)

  1. Steuerverfahren zur Steuerung von Betrieben von zwei ersten Antriebsmechanismen für ein relatives Bewegen einer Hauptspindel entlang einer ersten Achse und eines zweiten Antriebsmechanismus für ein relatives Bewegen der Hauptspindel wenigstens entlang einer zweiten Achse, welche sich von der ersten Achse unterscheidet, während einer Bearbeitung in einem NC-Maschinenwerkzeug, wobei das Steuerverfahren folgende Schritte aufweist: Generieren und Speichern von Korrekturdaten für die Bewegung der Hauptspindel entlang der ersten Achse in Abhängigkeit von Positionsdaten für wenigstens die zweite Achse; Berechnen eines Korrekturwertes für die Bewegung der Hauptspindel entlang der ersten Achse auf Grundlage der Korrekturdaten, wenn die Hauptspindel relativ entlang der ersten Achse während der Bearbeitung bewegt wird; für den Fall, dass der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel relativ in einer positiven Richtung entlang der ersten Achse bewegt wird, Antreiben einer der ersten Antriebsmechanismen, um die Hauptspindel in der positiven Richtung entlang der ersten Achse auf Grundlage des berechneten Korrekturwertes relativ zu bewegen; für den Fall, dass der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel in einer negativen Richtung entlang der ersten Achse bewegt wird, Antreiben des anderen ersten Antriebsmechanismus, um die Hauptspindel in negativer Richtung entlang der ersten Achse auf Grundlage des berechneten Korrekturwertes relativ zu bewegen.
  2. Steuervorrichtung für Steuerbetriebe von ersten und zweiten Antriebsmechanismen zur Verwendung in einem NC-Maschinenwerkzeug, welches eine Hauptspindel, zwei erste Antriebsmechanismen zum relativen Bewegen der Hauptspindel entlang einer ersten Achse und einen zweiten Antriebsmechanismus zum relativen Bewegen der Hauptspindel wenigstens entlang einer zweiten Achse, welche sich von der ersten Achse unterscheidet, umfasst, wobei die Steuervorrichtung aufweist: Positionsdaten-Generierungsabschnitte (113, 114, 115, 116), welche jeweils für die ersten und zweiten Antriebsmechanismen (123, 124, 125, 126) zum Generieren von Zielpositionsdaten vorgesehen sind, welche kennzeichnend für einen Zielort der Hauptspindel (104) für die ersten und zweiten Antriebsmechanismen (123, 124, 125, 126) auf Grundlage von Positionsdaten sind, welche durch das Bearbeitungsprogramm zur Verfügung gestellt werden; und erste und zweite Antriebssteuerabschnitte (118, 119, 120, 121), welche jeweils für die ersten und zweiten Antriebsmechanismen (123, 124, 125, 126) für einen Antrieb und eine Steuerung der ersten und zweiten Antriebsmechanismen (123, 124, 125, 126) auf Grundlage der Zielpositionsdaten vorgesehen sind, welche durch die jeweiligen Positionsdaten-Generierungsabschnitte (113, 114, 115, 116) generiert sind, um zu gewährleisten, dass die Hauptspindel (104) die Zielposition erreicht, wobei die Steuervorrichtung gekennzeichnet ist durch einen Korrekturdaten-Speicherabschnitt (3) zum Darinspeichern von Korrekturbeträgen für die Bewegung der Hauptspindel (104) entlang der ersten Achse in Verbindung mit Positionsdaten, welche kennzeichnend sind für Positionen wenigstens auf der zweiten Achse; und einen Korrekturdaten-Generierungsabschnitt (2), welcher, wenn die Hauptspindel (104) relativ entlang der ersten Achse während der Bearbeitung bewegt wird, einen Korrekturwert für die Bewegung der Hauptspindel (104) entlang der ersten Achse auf Grundlage eines Korrekturbetrages berechnet, welcher von dem Korrekturdaten-Speicherabschnitt (3) erlangt wird, und, falls der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel (104) relativ in einer positiven Richtung entlang der ersten Achse bewegt wird, den Korrekturwert an einen der ersten Antriebssteuerabschnitte (119 oder 120, 121) ausgibt, um einen entsprechenden der ersten Antriebsmechanismen (124 oder 125, 126) für eine relative Bewegung der Hauptspindel (104) in der positiven Richtung entlang der ersten Achse ausgibt, und, falls der berechnete Korrekturwert anzeigt, dass die Hauptspindel (104) relativ in einer negativen Richtung entlang der ersten Achse bewegt wird, den Korrekturwert an den anderen ersten Antriebssteuerabschnitt (119 oder 120, 121) ausgibt, um einen entsprechenden des anderen ersten Antriebsmechanismus (124 oder 125, 126) zum relativen Bewegen der Hauptspindel (104) in der negativen Richtung entlang der ersten Achse anzutreiben.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Korrekturdaten-Speicherabschnitt (3) darin Korrekturwerte für die Bewegung der Hauptspindel (104) entlang der ersten Achse in Verbindung mit dem Positionsdaten speichert, welche kennzeichnend für die Positionen wenigstens auf der zweiten Achse, welche kennzeichnend dafür sind, welche der ersten Antriebsmechanismen (125, 125, 126) einer Korrektur ausgesetzt werden sollen; wobei, wenn die Hauptspindel (104) relativ entlang der ersten Achse während der Bearbeitung bewegt wird, der Korrekturdaten-Generierungsabschnitt (2) anstelle der Durchführung des obigen Ablaufs von dem Korrekturdaten-Speicherabschnitt (3) einen Korrekturwert und Daten erhält, welche kennzeichnend dafür sind, welcher der ersten Antriebsmechanismen (124, 125, 126) einer Korrektur ausgesetzt werden soll, und den erlangten Korrekturwert an den ersten Antriebssteuerabschnitt (119, 120, 121) ausgibt, welcher durch die Daten für einen Antrieb des ersten Antriebsmechanismus (124, 125, 126) für eine relative Bewegung der Hauptspindel (104) gekennzeichnet ist.
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