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DE60104512T2 - Kalkseifendispergator sowie diesen enthaltenden Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzung - Google Patents

Kalkseifendispergator sowie diesen enthaltenden Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzung Download PDF

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DE60104512T2
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DE
Germany
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soap
detergent
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lime soap
alkyl
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Hideo Zama-shi Takeuchi
Shigemi Ogasa-gun Kondo
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Clariant Finance BVI Ltd
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Clariant Finance BVI Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/37Polymers
    • C11D3/3703Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C11D3/3715Polyesters or polycarbonates

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verwendung eines speziellen Polyesters, der ein ausgezeichnetes Dispergiervermögen von beim Waschen oder Spülen entstehenden Kalkseifen (Seifenschaum) besitzt, als Kalkseifendispergiermittel in einer Detergenszubereitung oder Reinigungsmittelzubereitung.
  • Stand der Technik
  • Seife ist ein aus einem Alkalimetallsalz von Fettsäuren bestehendes Detergens, das wegen seiner ausgezeichneten Waschkraft, Verträglichkeit und dergleichen schon jahrhundertelang als Reinigungsmittel für Kleidung sowie zum Waschen des Körpers und des Gesichts verwendet wird. Da durch die Reaktion von Seife mit den im Wasser vorliegenden Calciumionen oder dergleichen wasserunlösliche Kalkseife entsteht, treten im Zusammenhang mit Kalkseife verschiedene Probleme auf. Handelt es sich bei dem zum Waschen verwendeten Wasser um hartes Wasser, kommen solche Probleme deutlich zur Geltung. Verwendet man hingegen zum Waschen weiches Wasser, treten dennoch Probleme auf, weil weiches Wasser ebenfalls Ionen wie zum Beispiel Calciumionen enthält. Wenn Seife beispielsweise zum Waschen von Kleidung eingesetzt wird, kommt es infolge der Reaktion der Seife mit Calciumionen oder dergleichen zur Ablagerung von Kalkseife auf der Kleidung, so daß die Kleidung eine gelbliche Farbe annimmt oder unangenehm riecht. Entstehen in einer Waschmaschine Kalkseifenablagerungen, so verursacht die als „schwarzer Schaum" bezeichnete, abgelagerte Kalkseife Probleme wie eine Verstopfung der Wasserleitungen in der Waschmaschine.
  • Auch Toilettenseife verursacht oft einen unangenehmen Geruch und/oder Flecken in Waschbecken oder Badezimmern. Zu den Beispielen für Dispergiermittel, die herkömmlicherweise zur Dispersion von Kalkseife empfohlen werden, gehören Ethylenoxidaddukte höherer aliphatischer Alkohole, Polyoxyethylen-Polyoxypropylen-Blockcopolymere, α-Sulfofettsäuremethylester, sulfatiertes Fettsäurealkanolamid, Betain, Sulfobetain und ein amphoteres Tensid auf Aminocarbonsäuregrundlage. Mit diesen allgemein bekannten Kalkseifendispergiermitteln lassen sich jedoch keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen, obgleich es bei Verwendung dieser herkömmlichen Dispergiermittel zu einer gewissen Verbesserung der Dispersion von Kalkseife kommt. In einschlägigen Patentveröffentlichungen wurden ferner folgende Vorschläge gemacht: In der Offenlegung des japanischen Patentantrags Nr. 5-117697 finden ein Polyoxyethylenalkyletherethyldialkylaminoxid-Tensid und ein amphoteres Tensid auf Polyoxyethylenalkyletherethyldialkylaminoessigsäurebetain-Basis als Kalkseifendispergiermittel Verwendung. In der Offenlegung des japanischen Patentantrags Nr. 9-509447 wird ein Alkalidetergens beschrieben, dessen Grundlage ein Salz der Alkylethoxydicarbonsäure ist. In der Offenlegung des japanischen Patentantrags Nr. 11-511780 wird eine Detergenszubereitung beschrieben, die ein spezielles lipolytisches Enzym und ein spezielles Kalkseifendispergiermittel enthält und ein Kalkseifendispergiervermögen aufweist.
  • Ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Kalkseifendispergiermittel, das ein stärkeres Kalkseifendispergiervermögen besitzt als herkömmliche Kalkseifendispergiermittel, sowie eine Detergenszubereitung und Reinigungsmittelzubereitung, in der dieses Kalkseifendispergiermittel enthalten ist.
  • Offenlegung der Erfindung
  • Als Ergebnis eifriger Untersuchungen zur Lösung der obengenannten Probleme, haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung entdeckt, daß ein Polyester mit einer speziellen Struktur ein ausgezeichnetes Kalkseifendispergiervermögen besitzt und auf diese Weise die vorliegende Erfindung geschaffen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verwendung eines Polyesters der allgemeinen Formel
    Figure 00020001
    in der A eine -CO-Gruppe, R1 eine C2-4-Alkylengruppe, R2 eine C3-4-Alkylengruppe, R3 eine Phenylen-, Naphthylen- oder Biphenylengruppe, R4 eine C2-8-Alkylengruppe, R5 eine C2-8-Alkylengruppe, R6 eine Phenylen-, Naphthylen- oder Biphenylengruppe, die durch eine -SO3M- oder -COOM-Gruppe substituiert werden kann, X H, eine C1-4-Alkylgruppe, -R7SO3M-Gruppe, -R8COOM-Gruppe oder -C(O)R9-Gruppe und M H oder ein wasserlösliches Kation darstellt, R7, R8 und R9, unabhängig voneinander, eine C1-4-Alkylgruppe bedeuten, m1 und m2, unabhängig voneinander, eine Zahl von 0 bis 25 sind, ml + m2 3 bis 25 ist, n1 eine Zahl von 1 bis 40, n2 0 bis 5, n3 1 bis 40, n4 1 bis 10, n5 0 bis 5 und n6 1 bis 40 ist, als Kalkseifendispergiermittel.
  • In der obigen Formel können die Alkylen- und die Alkylgruppe entweder geradkettig oder verzweigt sein. Zu den Beispielen für die Phenylengruppe gehören eine 1,4-Phenylengruppe, eine 1,3-Phenylengruppe und eine 1,2-Phenylengruppe. Zu den Beispielen für die Naphthylengruppe gehören eine 1,8-Naphthylengruppe und eine 1,4-Naphthylengruppe. Zu den Beispielen für die Biphenylengruppe gehören eine 2,2'-Biphenylengruppe und eine 4,4'-Biphenylengruppe. Beispiele für die von M dargestellten, wasserlöslichen Kationen sind unter anderem Alkalimetalle wie Na und K, Ammonium und Alkanolamin.
  • Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wird im folgenden näher beschrieben. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verwendung eines Polyesters der oben erwähnten allgemeinen Formel (1), mehr bevorzugt eines Polyesters der allgemeinen Formel
    Figure 00030001
    in der A, R3, R6, X, m1, m2, n1, n3, n4 und n6, unabhängig voneinander, die gleichen Bedeutungen zukommen wie in der obigen allgemeinen Formel (1) und R10 und R11, unabhängig voneinander, H oder eine C1-4-Alkylgruppe darstellen, als Kalkseifendispergiermittel.
  • Das aus einem Polyester der allgemeinen Formel (1) bestehende, erfindungsgemäße Kalkseifendispergiermittel wird in Form eines Gemisches mit einer Detergenszubereitung für Körperpflege sowie für das Waschen von Kleidung oder harter Oberflächen wie Fliesen, Email, Keramikwaren und dergleichen verwendet. Für die Detergenszubereitung, der das Kalkseifendispergiermittel zugesetzt wird, kommt jedes herkömmlich bekannte Detergens in Betracht, ohne Einschränkung auf die oben erwähnten Beispiele. Zu den Beispielen für die Detergenszubereitung gehören ein Detergens auf Seifenbasis, das in der Regel eine Seife darstellt; ein Detergens, bei dem die Seife nicht als Hauptwirkstoff verwendet wird, das aber ein nicht ionisches, synthetisches Tensid, ein anionisches, synthetisches Tensid und/oder ein kationisches, synthetisches Tensid als Hauptwirkstoff enthält. Ferner kann das erfindungsgemäße Kalkseifendispergiermittel zur Beseitigung von Flecken wie Kalkseifenflecken an der Badewanne, am Waschbecken, an der Waschmaschine, in der Küche, an Wasserleitungen und dergleichen in Form eines Gemisches mit einer Reinigungsmittelzubereitung verwendet werden.
  • Das mit einem Detergens oder einem Reinigungsmittel zu kombinierende Kalkseifendispergiermittel der oben erwähnten allgemeinen Formel (1) unterliegt keinen besonderen mengenmäßigen Beschränkungen, sofern die verwendete Menge Kalkseifendispergiermittel innerhalb eines Bereichs liegt, der das Erreichen des Ziels der vorliegenden Erfindung ermöglicht. Im einzelnen soll der Kalkseifendispergiermittel-Gehalt bei einem Detergens auf Seifenbasis 5 bis 100 Gewichtsprozent, bevorzugt 10 bis 40 Gewichtsprozent bezogen auf das Gewicht der Seifenkomponente betragen. Im Falle einer Detergenszubereitung, bei der Seife nicht als Hauptwirkstoff verwendet wird, soll der Gehalt an Kalkseifendispergiermittel 0,05 bis 40 Gewichtsprozent, bevorzugt 0,5 bis 10 Gewichtsprozent bezogen auf das Gewicht der Detergenszubereitung betragen. Im Falle einer Reinigungsmittelzubereitung soll der Gehalt an Kalkseifendispergiermittel 0,05 bis 100 Gewichtsprozent bezogen auf das Gewicht der Reinigungsmittelzubereitung betragen, wobei dieser Bereich vom Anwendungsmodus abhängen kann. Liegt der Kalkseifendispergiermittel-Gehalt unter der obengenannten Untergrenze, kommt in der Regel keine ausreichende Kalkseifendispergierwirkung zustande. Überschreitet dieser Gehalt hingegen die obengenannte Obergrenze, erreicht die Dispergierwirkung ein Plateau und kann auch durch weiteren Zusatz von Dispergiermittel nicht verstärkt werden, der also unwirtschaftlich wäre.
  • Zu den Beispielen für ein Detergens auf Seifengrundlage, mit dem das erfindungsgemäße Kalkseifendispergiermittel kombiniert wird, gehören Seifenpulver und Stückseife, die zum Waschen von Kleidung verwendet wird und zum Beispiel aus einem Natriumsalz oder Kaliumsalz von Rindertalg-Fettsäuren oder Palmöl-Fettsäuren besteht, sowie Toilettenseife und medizinische Seife. Bei Seifenpulver kann das erfindungsgemäße Kalkseifendispergiermittel zum Beispiel durch Zugabe des Kalkseifendispergiermittels zur Seifengrundlage in Form von Seifenleim oder durch Trockenmischen des Kalkseifendispergiermittels mit dem fertigen Seifenpulver kombiniert werden. Bei Stückseife kann das erfindungsgemäße Kalkseifendispergiermittel während des Knetens der Seifenspäne zugesetzt werden. Bezüglich der Temperatur, bei welcher das Kalkseifendispergiermittel eingebracht werden muß, kann Raumtemperatur oder eine für die Kombination geeignete Temperatur gewählt werden.
  • Dem Detergens auf Seifengrundlage, das Seife als Hauptbestandteil enthält, können auch andere Additive auf geeignete Weise zugesetzt werden, sofern die Zugabe dieser Additive die erfindungsgemäße Wirkung nicht beeinträchtigt. Zu den Beispielen für solche Additive gehören ein anionisches Tensid, ein nicht ionisches Tensid, ein kationisiertes Polymer, Glaubersalz, Zeolith, Soda-Asche, Natronsilicat, Natriumcitrat, Carboxymethylcellulose, Titanoxid, Duftstoffe, ein Chelatbildner, ein Farbstoff, ein Antiseptikum und eine Substanz, die UV-Strahlen absorbiert.
  • Das in dem Detergens ohne Seife als Hauptwirkstoff verwendete nicht ionische, anionische, kationische oder amphotere Tensid wird im folgenden näher beschrieben. Zu den Beispielen für ein nicht ionisches Tensid gehören ein Kondensat von Polyethylenoxid, Polypropylenoxid oder Polybutylenoxid und Alkylphenol; ein Kondensationsprodukt von Ethylenoxid und einem primären oder sekundären C8-22-Alkohol, der eine normale oder verzweigte Struktur besitzt; Alkylpolysaccharid mit einer hydrophoben C6-30-Gruppe und einer hydrophilen Gruppe mit einem Polysaccharid, das ca. 1,3 bis 10 Saccharideinheiten wie Polyglycosid enthält; ein Kondensationsprodukt von Ethylenoxid und einer hydrophoben Base, das durch Kondensation von Propylenoxid und Propylenglycol entsteht; ein Kondensationsprodukt von Ethylenoxid und einem Produkt, das durch Reaktion von Propylenoxid mit Ethylendiamin gebildet wird; Alkyl (zum Beispiel C8-22-Palmölalkyl)aminoxid; und Alkyl (zum Beispiel C8-22-Palmölalkyl)amidoaminoxid.
  • Zu den Beispielen für ein anionisches Tensid gehören ein Salz der linearen Alkylbenzolsulfonsäure, ein Salz der Alkylesterschwefelsäure, ein Salz der Alkylschwefelsäure, ein Salz der Alkansulfonsäure, ein Salz der Olefinsulfonsäure, eine sulfonierte Polycarbonsäure, ein Salz der Alkylpolyglycoletherschwefelsäure, ein Salz der Alkylglycerinsulfonsäure, ein Salz der aliphatischen Acylglycerinsulfonsäure, ein Salz der aliphatischen Oleinglycerinsulfon säure, ein Salz der aliphatischen Oleilglycerinschwefelsäure, ein Salz der Alkylphenolethylenoxidetherschwefelsäure, ein Salz der alkylalkoxylierten Schwefelsäure, ein Alkylphosphat, Isethionat, N-Acyltaurat, Alkylsuccinamat, ein Sulfosuccinat, Sulfosuccinatmonoester oder -diester, Acylsarcosinat, Alkylpolysaccharidsulfate, ein Salz der Alkylpolyethoxycarbonsäure, Harzsäure, hydrierte Harzsäure und ein Salz einer acylierten Aminosäure, zum Beispiel ein Salz der acylierten Glutaminsäure und ein Salz von acyliertem Alanin.
  • Zu den Beispielen für ein kationisches Tensid gehören Alkyltrimethylammoniumhalogenid, eine Verbindung der allgemeinen Formel [R12(OR13)x][R14(OR13)y]2R15N+X (3)in der R12 eine Alkylgruppe oder Alkylbenzylgruppe mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette darstellt, jedes R13 für sich eine Gruppe bedeutet, die unter -CH2CH2-, -CH2CH(CH3)-, -CH2CH(CH2OH)- und einem Gemisch dieser Substanzen ausgewählt wird, jedes R14 eine Gruppe bedeutet, die unter einer C1-4-Alkylgruppe, einer C1-4-Hydroxylalkylgruppe, einer durch Bindung von zwei R14-Gruppen entstehenden Benzylringstruktur und -CH2CHOH-CHOHCOR16CHOHCH2OH ausgewählt wird. R16 steht für eine Hexose oder ein Polymer einer Hexose, deren Molekulargewicht ca. < 1000 ist und für H, wenn y ≠ 0 ist, R15 bedeutet die gleiche Gruppe wie R14 oder eine Alkylkette, die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in R12 und R13 ist ≤ 18, x und jedes y sind, unabhängig voneinander, eine Zahl von 0 bis 10, die Summe der y-Werte liegt im Bereich von 0 bis 15 und X ist ein Anion; ferner eine Verbindung der allgemeinen Formel R17R18R19R20N+X (4)in der R17 eine C6-16-Alkylgruppe darstellt, R18, R19 und R20, unabhängig voneinander, eine Gruppe bedeuten, die unter einer C1-4-Alkylgruppe, einer C1-4-Hydroxyalkylgruppe, einer Benzylgruppe und -(C2H4O)xH ausgewählt wird, wobei x eine Zahl von 1 bis 5 und X ein Anion ist.
  • Zu den Beispielen für ein amphoteres Tensid gehören Alkyl(C8-22)essigsäurebetain, Alkyl (C8-22)amidopropylbetain und Alkylimidazolbetain.
  • Als Additive für eine Detergenszubereitung, bei der Seife nicht als Hauptbestandteil Verwendung findet, kommen alle üblicherweise als Zusatzstoffe von Detergenszubereitungen ohne Seife als Hauptbestandteil verwendeten Substanzen in Betracht. Zu den Beispielen für Additive gehören ein kationisiertes Polymer, ein Chelatbildner, Citronensäure und ein Citronensäuresalz, eine Gerüstsubstanz, ein Enzym, ein Bleichmittel, ein Entschäumungsmittel, ein Weichmacher, ein Mittel, welches das erneute Auftreten von Flecken verhindert, ein Fleckenentfernungsmittel, ein Fluoreszenzaufheller, ein Keimtötungsmittel, eine antibakteriell wirkende Substanz, ein Antiseptikum, Duftstoffe und ein Schleifmittel.
  • Die Detergenszubereitung kann als Produkt jede beliebige Form haben und zum Beispiel als Flüssigkeit, Paste, Gel, Stückseife, Tafel, Pulver, Partikel oder dergleichen verfügbar sein. Das erfindungsgemäße Detergens eignet sich für jede Anwendung, bei der Detergenzien üblicherweise zum Einsatz kommen, zum Beispiel für das Waschen von Kleidung, für Geschirrspülen, Körperpflege und das Waschen harter Flächen.
  • Kalkseife haftet oft mit öligen Bestandteilen an verschiedenen Orten wie Badewannen, Fliesen im Badezimmer, Waschbecken, im Inneren von Waschmaschinen, in Toiletten, Wasserrohren und in Küchen von Gasthäusern. Solche Kalkseifenablagerungen mit öligen Bestandteilen lassen sich gewöhnlich nur sehr schwer entfernen. Wenn es gilt, die mit öligen Bestandteilen abgelagerte Kalkseife bei Reinigungsarbeiten zu entfernen, hängt es von der An des zu reinigenden Gegenstands ab, wie stark Kalkseife und die mit ihr verbundene Substanz an dem betreffenden Gegenstand haftet. Daher können je nach Anwendungszweck und zu reinigendem Gegenstand Detergenzien unterschiedlicher Zusammensetzung zum Einsatz kommen. Die erfindungsgemäße Reinigungsmittelzubereitung kann ein Feststoff sein, obwohl Reinigungsmittelzubereitungen gewöhnlich als Flüssigkeit vorliegen. Die Bestandteile der Reinigungsmittelzubereitung werden auf geeignete Weise unter Seifen, Tensiden, einem Scheuermittel, einem Oxidationsmittel, einer Säure, einem Alkali, einem pH-Puffer, einem Chelatbildner, einem Duftstoff, einem Farbstoff und einem Lösungsmittel wie Alkohol ausgewählt, je nachdem, welcher Gegenstand oder welches Material zu reinigen ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird im folgenden durch Beispiele und Vergleichsbeispiele näher beschrieben. Es sei jedoch bemerkt, daß die Erfindung keinesfalls auf diese Beispiele und Vergleichsbeispiele beschränkt ist.
  • Beispiel 1
  • 0,15 g nicht ionischer Polyester „Texcare SRN-300" (Hersteller: Clariant GmbH) wurden in ein 1-1-Becherglas eingebracht und mit Ionenaustauscherwasser aufgefüllt, bis das Gesamtvolumen des Gemisches 1 l betrug. Das Gemisch wurde unter Rühren bei Zimmertemperatur gelöst. Dabei entstand eine wäßrige Lösung von nicht ionischem Polyester (Konzentration: 0,15 g/l). 0,5 g Toilettenseife („Kao White") wurden durch Schaben gepulvert und 500 ml der wäßrigen Lösung zugesetzt. Das Gemisch wurde unter Rühren gelöst. Danach wurden 4 ml 10%ige, wäßrige Calciumchlorid-6H2O-Lösung zugegeben. Das Gemisch wurde 5 Minuten lang gerührt und 10 Minuten lang stehengelassen. Dann wurde die Flüssigkeit visuell betrachtet. Die Flüssigkeit wurde über Nacht bei Raumtemperatur stehengelassen. Dann wurde die Lösung im Becherglas durch leichtes Neigen des Becherglases verworfen, und die am Becherglas haftende Kalkseife wurde visuell betrachtet. Die hierbei erzielten Ergebnisse sind Tabelle 1 zu entnehmen.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Vergleichsbeispiel 1 wurde auf die gleiche Art durchgeführt wie Beispiel 1. Allerdings wurde hier kein nicht ionischer Polyester verwendet. Die hierbei erzielten Ergebnisse sind Tabelle 1 zu entnehmen.
  • Referenzbeispiel 1
  • Referenzbeispiel 1 wurde auf die gleiche Art durchgeführt wie Beispiel 1. Allerdings wurde hier 0,10 g nicht ionischer Polyester verwendet. Die hierbei erzielten Ergebnisse sind Tabelle 1 zu entnehmen.
  • Tabelle 1
    Figure 00090001
  • Beispiel 2
  • 1,0 g Toilettenseife wurde durch Schaben gepulvert und in ein 500-ml-Becherglas eingebracht. In das Becherglas wurde Ionenaustauscherwasser gegeben, und das Gemisch wurde gerührt. Auf diese Weise entstand eine Seifenlösung. Zur Abtrennung von Kalkseife wurden der Seifenlösung 5 ml 10%ige, wäßrige Calciumchloridlösung zugesetzt. Das Detergens für die Reinigung harter Flächen (zum Beispiel eines Badezimmers) mit der in Tabelle 2 unter „Rezeptur 1" angegebenen Zusammensetzung wurde der genannten Seifenlösung jeweils in 0,5-ml-Portionen zugesetzt. Durch visuelle Betrachtung wurde die Gesamtmenge Detergens ermittelt, die zugegeben wurde, bis keine Kalkseife mehr an der Innenwand des Becherglases haftete. Die hierbei erzielten Ergebnisse sind Tabelle 3 zu entnehmen.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Vergleichsbeispiel 2 wurde genauso durchgeführt wie Beispiel 2. Allerdings wurde das Detergens, dessen Zusammensetzung in Tabelle 2 unter „Rezeptur 2" angegeben ist, als Reinigungsmittel für harte Flächen verwendet. Die hierbei erzielten Ergebnisse sind Tabelle 3 zu entnehmen.
  • Tabelle 2
    Figure 00100001
  • Tabelle 3
    Figure 00100002
  • Beispiel 3
  • 5 g Detergens zur Körperpflege mit der in Tabelle 4 unter „Rezeptur 3" angegebenen Zusammensetzung wurden in ein 500-ml-Becherglas eingebracht und mit 500 ml Ionenaustauscherwasser versetzt. Das Gemisch wurde gerührt, so daß das Detergens in Lösung ging. Danach wurden der Lösung 5 ml 10%ige, wäßrige Calciumchloridlösung zugesetzt. Das Gemisch wurde kräftig gerührt und dann stehengelassen. Der Zustand der Kalkseife wurde visuell betrachtet. Die hierbei erzielten Ergebnisse sind Tabelle 5 zu entnehmen.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Vergleichsbeispiel 3 wurde genauso durchgeführt wie Beispiel 3. Allerdings wurde an Stelle des Detergens für Körperpflege, dessen Zusammensetzung in Tabelle 4 unter „Rezeptur 3" angegeben ist, das Detergens für Körperpflege mit der Zusammensetzung gemäß Tabelle 4, „Rezeptur 4" verwendet. Die hierbei erzielten Ergebnisse sind Tabelle 5 zu entnehmen.
  • Tabelle 4
    Figure 00110001
  • Tabelle 5
    Figure 00110002
  • Beispiel 4
  • Beispiel 4 wurde genauso durchgeführt wie Beispiel 1. Allerdings wurde an Stelle des nicht ionischen Polyesters „Texcare SRN-300" (Hersteller: Clariant GmbH) der anionische Polyester „Texcare SRA-100" (Hersteller: Clariant GmbH) als Kalkseifendispergiermittel verwendet. Dabei wurde ein ähnliches Ergebnis erzielt wie in Beispiel 1.
  • Beispiel 5
  • Beispiel 5 wurde genauso durchgeführt wie Beispiel 2. Allerdings wurde an Stelle des nicht ionischen Polyesters „Texcare SRN-300" (Hersteller: Clariant GmbH) der anionische Polyester „Texcare SRA-100" (Hersteller: Clariant GmbH) als Kalkseifendispergiermittel verwendet. Dabei wurde ein ähnliches Ergebnis erzielt wie in Beispiel 2.
  • Beispiel 6
  • Beispiel 6 wurde genauso durchgeführt wie Beispiel 3. Allerdings wurde an Stelle des nicht ionischen Polyesters „Texcare SRN-300" (Hersteller: Clariant GmbH) der anionische Polyester „Texcare SRA-100" (Hersteller: Clariant GmbH) als Kalkseifendispergiermittel verwendet. Dabei wurde ein ähnliches Ergebnis erzielt wie in Beispiel 3.
  • Wirkung der Erfindung
  • Wie oben näher ausgeführt, besitzt der erfindungsgemäße Polyester ein hervorragendes Kalkseifendispergiervermögen, so daß bei Zugabe einer entsprechenden Menge des Polyesters zu einem Detergens auf Seifenbasis das durch Verwendung eines Detergens auf Seifenbasis entstehende Anhaften von Kalkseife an Kleidung, Badewanne, Waschbecken, Waschmaschine und Wasserrohre verhindert werden kann. Setzt man den erfindungsgemäßen Polyester einem Detergens auf Tensidbasis zu, bei dem als Hauptwirkstoff keine Seife zur Anwendung kommt, so läßt sich hier ebenfalls das Anhaften von Kalkseife an die genannten Gegenstände verhindern, an denen Kalkseife bei herkömmlicher Anwendung ohne Verwendung des Polyesters haften bleiben würde. Ferner kann an diesen Materialien haftende Kalkseife auf diese Weise entfernt werden. Kombiniert man den Polyester mit einem Detergens oder Reinigungsmittel für Badewannen, Waschbecken, Waschmaschinen, Toiletten, Wasserrohre, Küchen und dergleichen, können Kalkseife oder Kalkseife und Ölflecken in Verbindung mit Kalkseife problemlos und ausreichend entfernt werden.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Verwendung eines Polyesters der allgemeinen Formel
    Figure 00130001
    in der A eine -CO-Gruppe, R1 eine C2-4-Alkylengruppe, R2 eine C3-4-Alkylengruppe, R3 eine Phenylen-, Naphthylen- oder Biphenylengruppe, R4 eine C2-8-Alkylengruppe, R5 eine C2-8-Alkylengruppe, R6 eine Phenylen-, Naphthylen- oder Biphenylengruppe, die durch eine -SO3M- oder -COOM-Gruppe substituiert werden kann, X H, eine C1-4-Alkylgruppe, -R7SO3M-Gruppe, -R8COOM-Gruppe oder -C(O)R9-Gruppe und M H oder ein wasserlösliches Kation darstellt, R7, R8 und R9, unabhängig voneinander, eine C1-4-Alkylgruppe darstellen, ml und m2, unabhängig voneinander, eine Zahl von 0 bis 25 sind, ml + m2 3 bis 25 ist, n1 eine Zahl von 1 bis 40, n2 0 bis 5, n3 1 bis 40, n4 1 bis 10, n5 0 bis 5 und n6 1 bis 40 ist, als Kalkseifendispergiermittel.
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