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DE60103321T2 - Pyrotechnischer Zünder mit einem elektrischen oder elektronischen Bauelement und/oder mit einem Steckverbinder - Google Patents

Pyrotechnischer Zünder mit einem elektrischen oder elektronischen Bauelement und/oder mit einem Steckverbinder Download PDF

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DE60103321T2
DE60103321T2 DE60103321T DE60103321T DE60103321T2 DE 60103321 T2 DE60103321 T2 DE 60103321T2 DE 60103321 T DE60103321 T DE 60103321T DE 60103321 T DE60103321 T DE 60103321T DE 60103321 T2 DE60103321 T2 DE 60103321T2
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Germany
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    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
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    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/195Manufacture
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/18Safety initiators resistant to premature firing by static electricity or stray currents
    • F42B3/182Safety initiators resistant to premature firing by static electricity or stray currents having shunting means

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  • Dental Preparations (AREA)

Description

  • Das Gebiet der Erfindung betrifft pyrotechnische Zünder, das heißt Bauteile, die es ermöglichen, eine pyrotechnische Wirkung in einer pyrotechnischen Kette zu übertragen. Ein solcher pyrotechnischer Zünder ist in dem Dokument US-5621183 (Grundlage des Anspruchs 1) beschrieben.
  • Aus den Patenten EP 600791 und EP 711400 sind Zünder bekannt, deren Gehäuse wenigstens zum Teil aus Kunststoff hergestellt sind.
  • Diese Zünder sind zum Beispiel dafür vorgesehen, einen Pyromechanismus zu betätigen oder auch eine gaserzeugende Zusammensetzung in einem Sicherheitssystem für Kraftfahrzeuge auszulösen.
  • Diese Zünder-Gehäuse werden im Allgemeinen durch Spritzguss oder Abformen hergestellt.
  • Die Zünder sind durch elektrische Verbindungen mit einem zentralen elektronischen Steuerkreis des Sicherheitssystems des Fahrzeuges verbunden.
  • Die Verbindungen werden im Allgemeinen durch verformbare elektrische Kabelschuhe oder auch durch Stecker gebildet.
  • Das Anbringen der Kabelschuhe ist langwierig und lästig. Daraus resultiert ein Anwachsen der Kosten für die Herstellung der Anschlüsse. Außerdem sind die bekannten Stecker in axialer Richtung voluminös und schwierig in ein Fahrzeug zu integrieren.
  • Die Kabelschuhe stellen auch Probleme in Hinblick auf die Zuverlässigkeit der Verbindung und folglich der Sicherheit des Fahrzeuges dar.
  • Außerdem wird heute im Allgemeinen versucht, auf Höhe des Bauteils ein elektrisches oder elektronisches Bauteil, zum Beispiel einen Shunt, anzuordnen, das es erlaubt, unbeabsichtigte pyrotechnische Initiierungen durch zum Beispiel elektrostatische Entladung zu vermeiden, wenn ein Stecker nicht vorhanden ist.
  • Ein solcher Shunt ist ein voluminöses, intermediäres Bauteil, das zwischen das pyrotechnische Bauteil und den Stecker einfügt wird und die Anschlüsse weiter verkompliziert, indem häufig die Anbringung von Adaptern erforderlich wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen pyrotechnischen Zünder vorzuschlagen, der es erlaubt, derartige Nachteile zu beseitigen.
  • So ermöglicht es der Zünder gemäß der Erfindung mit einem verringerten axialen Raumbedarf, die Verbindung des Zünders mit den Schaltungen des Fahrzeuges zu vereinfachen und zuverlässig zu machen.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform ermöglicht der Zünder gemäß der Erfindung außerdem das Anbringen einer Shunt-Schaltung mit geringeren Kosten, zum Beispiel zum Zeitpunkt der Herstellung des Zünders, und ohne, dass weder eine Erhöhung des axialen Raumbedarfs noch eine Schwierigkeit bei der Herstellung der Verbindungen daraus resultiert.
  • Gegenstand der Erfindung ist somit ein pyrotechnischer Zünder gemäß dem Anspruch 1.
  • Die Vertiefung kann insbesondere ein Shunt-Bauteil tragen, das bei der Abwesenheit eines Steckers einen Kurzschluss zwischen den Kontakten des Zünders gewährleistet.
  • Der Fuß kann Mittel umfassen, die ein axiales Festlegen des Shunt-Bauteiles und/oder des Steckers in der Vertiefung gewährleisten.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist die Vertiefung zylindrisch und weist wenigstens eine Kerbe auf, die dafür vorgesehen ist, einen Vorsprung aufzunehmen, der fest mit dem Shunt-Bauteil verbunden ist und dessen Positionierung in Umfangsrichtung ermöglicht.
  • Das Shunt-Bauteil kann aus einem elastischen, leitfähigen Blättchen gebildet sein, das mit dem Fuß fest verbunden ist, wobei das Blättchen einen Kurzschluss zwischen den Kontakten gewährleistet, wenn ein Stecker nicht vorhanden ist.
  • Der Fuß kann Vorteilhafterweise über das leitfähige Blättchen abgegossen sein.
  • Die oben liegende Halbschale und der Fuß können durch Ultraschall-Schweißung fest miteinander verbunden werden.
  • Die Erfindung wird anhand der folgenden Beschreibung von besonderen Ausführungsbeispielen verständlicher, wobei sich die Beschreibung auf die beigelegten Abbildungen bezieht, in denen:
  • 1 eine erste Ausführungsform eines Zünders gemäß der Erfindung im Längsschnitt darstellt, wobei der Schnitt entsprechend der Ebene, deren Schnittlinie AA in 2 festgelegt ist, erfolgt ist,
  • 2 eine Ansicht der Vorangegangenen entsprechend der in 1 festgelegten Richtung F ist,
  • 3 eine zweite Ausführungsform eines Zünders gemäß der Erfindung im Längsschnitt darstellt, wobei der Schnitt entsprechend der Ebene, deren Schnittlinie BB in 4 festgelegt ist, erfolgt ist,
  • 4 eine Ansicht der Vorangegangenen entsprechend der in 3 festgelegten Richtung G ist,
  • 5 einen Längsschnitt dieser zweiten Ausführungsform, die mit einem Shunt-Bauteil ausgerüstet ist, darstellt,
  • 6 eine perspektivische Ansicht vor Montage des erfindungsgemäßen Zünders, eines Shunt-Bauteiles und eines Steckers ist,
  • 7a, 7b zwei Ansichten des Shunt-Bauteiles selbst sind, wobei 7a eine Seitenansicht des Bauteiles und 7b eine Vorderansicht entsprechend der in 7a dargestellten Richtung H ist,
  • 7c eine perspektivische Ansicht des Kontakt-Blättchens des Shunt-Bauteiles ist,
  • 8 eine dritte Ausführungsform eines Zünders gemäß der Erfindung im Längsschnitt darstellt, wobei der Schnitt entsprechend der punktierten Ebene, deren Schnittlinie CC in 8b festgelegt ist, erfolgt ist,
  • 8b eine Ansicht der Vorangegangenen entsprechend der in 8a festgelegten Richtung Z ist.
  • Bezug nehmend auf 1 umfasst ein pyrotechnischer Zünder 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung eine pyrotechnische Zusammensetzung (nicht dargestellt), die im Inneren eines Gehäuses 2 angeordnet ist, das aus einer im wesentlichen zylindrischen Hülle 4 besteht, die zum Beispiel aus Metall hergestellt ist und durch zwei Kontakte 7a, 7b verlängert ist. Ein derartiges Gehäuse wird hier nicht im Detail beschrieben, es ist insbesondere aus dem Patent FR-2720493 bekannt.
  • Dieses Gehäuse 2 ist im Inneren einer Hülle 3 angeordnet, die durch den Zusammenschluss zweier Teile gebildet wird: Ein Fuß 16 und eine oben liegende Halbschale 17.
  • Die Halbschale und der Fuß sind durch Spritzguss eines Kunststoffes, zum Beispiel von Polyamid oder Polycarbonat, hergestellt. Sie sind zum Beispiel durch Ultraschall-Schweißung fest miteinander verbunden.
  • Der Fuß 16 umfasst eine Auflagefläche 18, auf der eine kreisförmige Rille 19 eingearbeitet ist, und sie wird von zwei Löchern 20, 21 durchdrungen, die durch einen Einschnitt 22 verbunden sind.
  • Die Löcher 20 und 21 sind dafür vorgesehen, die Kontakte 7a und 7b des Gehäuses 2 durchlaufen zu lassen. Der Einschnitt 22 erlaubt es, die Bögen der Kontakte 7a und 7b aufzunehmen.
  • Die oben liegende Halbschale 17 umfasst eine Auflagefläche, die eine kreisförmige Zahnung 27 trägt, welche dafür vorgesehen ist, mit der Rille 19 des Fußes 16 zusammenzuwirken.
  • Die oben liegende Halbschale 17 begrenzt ein inneres zylindrisches Volumen 28, das dafür vorgesehen ist, das Gehäuse 2 aufzunehmen. Dieses Volumen hat somit einen Durchmesser, der gleich dem Außendurchmesser des Gehäuses 2 ist, und eine Höhe, die gleich der des Gehäuses ist.
  • Die Dicke e der oben liegenden Halbschale liegt in der Größenordnung von 0,5 mm. Diese Halbschale ist ausreichend dünn, um durch die Zündung der in dem Gehäuse 2 enthaltenen pyrotechnischen Zusammensetzung zerrissen werden zu können.
  • Der Fuß 16 umfasst ebenfalls eine Vertiefung 40 in deren Inneren sich die Kontakte 7a, 7b erstrecken. Diese Vertiefung besitzt ein parallelepipedisches Profil und ist dafür vorgesehen, einen Stecker (nicht dargestellt) aufzunehmen.
  • Der Fuß umfasst auch eine elastische Nase 41, die sich beim Einsetzen eines Steckers verformt und die eine Anschlagfläche 42 aufweist, die es ermöglicht, zu unterbinden, dass der Stecker die Vertiefung 40 verlässt.
  • Diese Nase ist aus einem Stück mit dem Fuß 16 gebildet.
  • Die Montage des Zünders gemäß der Erfindung erfolgt in der folgenden Weise.
  • Nach Herstellung des Gehäuses 2, wird dieses am Fuß 16 in die richtige Position gebracht, indem die Kontakte 7a und 7b in die Löcher 20 und 21 eingeführt werden. Der Boden 6 des Gehäuses 2 stützt sich folglich an der Auflagefläche 18 des Fußes ab. Das Gehäuse 2 wird dann mit der oben liegenden Halbschale 17 bedeckt. Die zwei Halbschalen werden schließlich durch Ultraschall-Schweißung verbunden.
  • Die Ultraschall-Schweißung wird auf eine bekannte Art und Weise durchgeführt, indem eine Sonotrode eines Schweißgerätes an ein konisches Profil 31 der oben liegenden Halbschale 17 angesetzt wird.
  • Die Schwingungen der Sonotrode führen zur Schweißung der sich in Kontakt befindlichen Flächen. Die kreisförmige Zahnung 27 dringt bei der Montage in die Rille 19 ein, wodurch es ermöglicht wird, die Spannungen, die bei der Schweißung durch die Ultraschall-Schwingungen hervorgerufen werden, zu konzentrieren. So wird eine Erwärmung im Bereich des Kontaktes Rille / Zahnung örtlich festgelegt, was die Schweißung ermöglicht.
  • Es ist selbstverständlich möglich, die zwei Halbschalen durch ein anderes Mittel, zum Beispiel durch Klebung, fest miteinander zu verbinden.
  • Die Dichtigkeit des Zünders in Bezug auf Außen wird durch Laser-Schweißung des Gehäuses 2 (nicht dargestellt) gewährleistet. Es muss bei der Montage der Hülle 3 im Hinblick auf die Dichtigkeit keinerlei besondere Vorsichtsmaßnahme vorgesehen werden. Es wird somit die Herstellung vereinfacht.
  • Die Dichtigkeit des Zünders gegenüber dem Pyromechanismus und bezüglich der beim Betrieb erzeugten Gase wird durch das Anliegen des Bodens 6 an der Auflagefläche 18 gewährleistet, wobei der Druck außerdem zur Folge hat, den Boden und die Hülle 4 fest an die Auflagefläche anzudrücken, was das Gehäuse 2 leicht in die untere Halbschale 16 eindringen lässt und die Dichtigkeit erhöht.
  • Um die Dichtigkeit gegenüber den Gasen noch weiter zu verbessern, wird Vorteilhafterweise zwischen der äußeren zylindrischen Fläche der Hülle 4 und ihrer Aufnahme in der oben liegenden Halbschale 17 eine Presspassung sowie eine leichte Presspassung der Kontakte 7a, 7b in den Löchern 20 und 21 vorgesehen.
  • Es können zusätzlich auf der Auflagefläche 18 ebenfalls eine oder mehrere kreisförmige Auskehlungen (nicht dargestellt) vorgesehen werden, welche die Rolle von Expansions-Hindernissen übernehmen, oder die auch jeweils einen O-Ring aufnehmen können.
  • Der Zünder gemäß der Erfindung ist folglich vollkommen dicht und kann ebenfalls auf zuverlässige und undurchlässige Art und Weise einen Standard-Stecker mit rechtwinkligem Querschnitt aufnehmen. Der Stecker wird Dank der Nase 41, die mit einer Kerbe des Steckers zusammenwirkt, fest mit dem Zünder verbunden.
  • Es kann alternativ eine Kerbe vorgesehen werden, die in der Vertiefung angebracht ist und mit einer vom Stecker getragenen Nase zusammenwirkt.
  • Es kann ebenfalls am Boden der Vertiefung 40 ein elektrisches oder elektronisches Bauteil, wie eine Kapazität oder ein Shunt, angeordnet werden.
  • In Abhängigkeit von den Geometrien der verwendeten Stecker ist es selbstverständlich möglich, die Formen und Abmessungen der Vertiefung 40, die den Stecker aufnimmt, variieren zu lassen.
  • Dank der Erfindung kann so der innere Teil des Zünders, der vom Gehäuse 2 gebildet wird, für welche auch immer geartete äußere Geometrie des kompletten Bauteils und der des Steckers, die an ihn angepasst werden muss, derselbe sein.
  • Es genügt, die Form des Fußes 16 und insbesondere seiner Vertiefung 40 zu modifizieren, um einen Zünder zu erzielen, der für eine andere Anwendung verwendet werden kann.
  • Es kann auch die äußere Form des Fußes 16 und der oben liegenden Halbschale 17 modifiziert werden, um einen Zünder zu erzielen, dessen äußere Geometrie an einen vorgegebenen Typ von Gaserzeuger angepasst ist.
  • Der wesentliche und von vornherein teuerste Teil des Zünders, das heißt das Gehäuse 2, das die pyrotechnische Zusammensetzung sowie deren Zündmittel einschließt, kann folglich in großer Serie hergestellt werden.
  • Schließlich wird der Zünder kundenspezifisch gemacht, indem dieses Gehäuse in einer Hülle angeordnet wird, das die für die Bedürfnisse eines Kunden geeigneten Abmessungen und einen Fuß besitzt, der eine Vertiefung trägt, die an die Geometrie des Steckers und/oder des gewünschten Bauteiles angepasst ist.
  • 3 zeigt so eine zweite Ausführungsform eines Zünders gemäß der Erfindung.
  • Diese Form unterscheidet sich von der vorhergehenden hauptsächlich in der Geometrie der Vertiefung 40. Diese Letztere ist hier zylindrisch und wird auf Höhe ihrer Öffnung durch eine kreisförmige Wulst 43 begrenzt. Die Vertiefung 40 ist dafür vorgesehen, ein zylindrisches Bauteil aufzunehmen, zum Beispiel einen Stecker oder auch ein Shunt-Bauteil, wie es im Folgenden beschrieben wird. Die Wulst 43 weist eine Anschlagfläche 44 auf. Eine kreisförmige Freistich-Auskehlung 45 ist zwischen der Wulst 43 und der inneren zylindrischen Fläche der Vertiefung 40 angebracht.
  • Der Fuß 16 umfasst schließlich zwei Kerben 46a, 46b, welche die Wulst schneiden und sich von einer unteren Fläche 47 des Fußes 16 bis oberhalb der Auskehlung 45 erstrecken.
  • Diese Kerben sind dafür vorgesehen, komplementäre Ansätze, die fest mit einem Stecker oder einem Shunt-Bauteil verbunden sind und eine Positionierung des Bauteiles oder Steckers in Umfangsrichtung in Bezug auf den Fuß 16 erlauben, auf zunehmen.
  • 5 zeigt diesen selbigen Zünder, der im Inneren der Vertiefung 40 ein Shunt-Bauteil aufweist.
  • Dieses Letztere ist insbesondere in den 7a und 7b zu sehen.
  • Ein derartiges Bauteil ist dem Fachmann wohl bekannt und ist folglich nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Seine Beschreibung wird hier gegeben, um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern.
  • Ein bekanntes Shunt-Bauteil wird aus einem isolierenden Körper 49 gebildet, der ein äußeres zylindrisches Profil, das denselben Durchmesser wie die Vertiefung 40 des Zünders 1 aufweist, besitzt und zwei Ansätze 50a und 50b trägt, die dafür vorgesehen sind, mit den Kerben 46a und 46b des Fußes 16 zusammen zu wirken.
  • Der Boden 51 des Körpers trägt zwei Löcher 52a, 52b, die dafür vorgesehen sind, die Kontakte 7a und 7b des Zünders aufzunehmen.
  • Der Körper 49 weist einen in der Mitte gelegenen Einschnitt 53 auf, der durch den Boden 51 und zwei glatte Flächen 54a und 54b begrenzt wird.
  • Die glatte Fläche 54a weist im in der Mitte gelegenen Abschnitt eine halbkreisförmige Rippe 55 auf, während die glatte Fläche 54b eine rechteckige Rille 56 trägt.
  • Die Rippe und die Rille sind dafür vorgesehen, mit komplementären Profilen zusammen zu wirken, die so von einem Stecker getragen werden, dass dessen Anbringung mit einer korrekten Ausrichtung in Bezug auf das Shunt-Bauteil 48 gewährleistet wird. Die glatten Flächen 54a und 54b gewährleisten außerdem eine Führung des Steckers.
  • Der Körper 49 des Bauteils 48 trägt eine rechteckige Kerbe 57, die parallel zur Fläche 54a verläuft und ein elektrisch leitfähiges Blättchen 58 (zum Beispiel aus Messing) trägt.
  • Dieses Blättchen wird nur in 7c dargestellt. Es umfasst zwei Lappen 59a, 59b, die miteinander durch eine Leiste 60 verbunden sind. Es wird aus einem einzigen Teil von gezogenem und geknicktem Messing gebildet.
  • Die Lappen sind in der Weise geknickt, dass, wenn das Blättchen 58 in seiner Kerbe 57 angeordnet ist, die Enden der Lappen 59a, 59b sich jeweils gegenüber den Löchern 52a, 52b befinden.
  • Wenn das Shunt-Bauteil 48 in die Vertiefung 40 des Zünders 1 eingesetzt wird, drücken so die Kontakte 7a und 7b dieses Letzteren die Lappen 59a und 59b zurück. Wegen ihrer Elastizität bleiben die Lappen 59a und 59b mit den Kontakten in Berührung und gewährleisten so eine elektrische Verbindung zwischen den Kontakten 7a und 7b. Eine derartige Anordnung erlaubt es, den Zünder gegenüber elektrostatischen Entladungen zu schützen.
  • Der Lappen 59b ist in 7a in seiner Kontaktstellung mit einem Kontakt des Zünders dargestellt. Der Lappen 59a ist in seiner Ruheposition dargestellt, Shunt-Bauteil außerhalb des Zünders.
  • Wenn ein Stecker in den Einschnitt 53 des Shunt-Bauteiles 48 eingeführt wird, entfernt es die Lappen 59a und 59b von den Kontakten, die sich zur selben Zeit in das Innere des Steckers einbringen. Die Position eines so entfernten Lappens ist durch die punktierte Linie 61 in 7a dargestellt.
  • Der Kurzschluss-Schutz wird folglich beim Einführen des Steckers unterdrückt. Er wird dagegen beim Herausnehmen des Steckers wieder hergestellt. Das gegenüber elektrostatischen Entladungen erzielte Sicherheitsniveau ist optimal.
  • 6 zeigt das Shunt-Bauteil 48 (elektrisch leitfähiges Blättchen nicht dargestellt), das vor dem Zünder 1 gemäß der Erfindung und vor seiner Anordnung in dessen Vertiefung 40 angeordnet ist, in der Perspektive.
  • Die Abmessungen der Vertiefung 40 sind so festgelegt worden, dass ein handelsübliches Shunt-Bauteil 48 aufgenommen werden kann.
  • Dieses Bauteil wird in die Vertiefung 40 eingeführt. Es nimmt seinen Platz ein, indem es an dessen Boden anliegt. Es ist in Form einer Presspassung so in die Vertiefung eingepasst, dass gewährleistet ist, dass es axial festgehalten wird.
  • Dank der Erfindung ist es folglich möglich, einen Zünder bei seiner Herstellung mit einem herkömmlichen Shunt-Bauteil auszurüsten, welches dann einen festen Bestandteil von diesem bildet.
  • Der axiale Raumbedarf der Baugruppe ist in einem Höchstmaße reduziert. Die Sicherheit wird mit einer extrem vereinfachten Montage gewährleistet.
  • Ein herkömmlicher Stecker 62 kann dann an den Zünder 1 angeschlossen werden. Er überbrückt den Shunt, wie es zuvor beschrieben worden ist. Er wird durch das Zusammenwirken verformbarer Lappen (einstückig mit dem Stecker und nicht dargestellt) mit der Anschlagfläche 44, welche die kreisförmige Freistich-Auskehlung 45 begrenzt, fest mit dem Zünder verbunden.
  • Die Geometrie der Vertiefung wird selbstverständlich in Abhängigkeit von geometrischen Merkmalen des gewünschten Shunt-Bauteiles sowie des Steckers festgelegt. Die Erfindung erlaubt es folglich, dieselbe Geometrie für das Gehäuse 2 des Zünders beizubehalten, und das für welche auch immer beabsichtigte Anwendung.
  • Die 8a und 8b zeigen einen Zünder gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
  • Diese Form unterscheidet sich von der Vorhergehenden dadurch, dass das Shunt-Bauteil nicht durch ein unterschiedliches Teil gebildet wird, das in der Vertiefung 40 angebracht ist, sondern einzig und allein durch ein elektrisch leitfähiges Blättchen 58, das einstückig mit dem Fuß 16 ist.
  • Der Fuß 16 und der Körper 49 des Shunt-Bauteiles, die in 5 als verschiedene Teile dargestellt werden, stellen nun ein und dasselbe Teil dar.
  • So weist die Vertiefung 40 des Fußes ein im Wesentlichen rechteckiges Profil auf (siehe 8b), das dafür vorgesehen ist, einen Stecker aufzunehmen, und das dieselbe Rolle übernimmt wie der in der Mitte liegende Einschnitt des in Bezug auf die 7a, 7b zuvor beschriebenen Bauteiles.
  • Die Vertiefung 40 trägt an einer seiner glatten Seiten eine halbkreisförmige Rippe 55 und an der anderen glatten Fläche eine rechteckige Rille 56.
  • Die Rippe und die Rille sind dafür vorgesehen, mit komplementären Profilen zusammen zu wirken, die so von einem Stecker getragen werden, dass dessen Anbringung mit einer korrekten Ausrichtung in Bezug auf die Kontakte gewährleistet wird. Die glatten Flächen der Vertiefung 40 gewährleisten außerdem eine Führung des Steckers.
  • Das elektrisch leitfähige Blättchen 58 ist mit dem in 7c dargestellten identisch.
  • Es wird in eine in dem Fuß 16 angebrachte Kerbe 57 geschoben. Als Variante kann der Fuß aus Kunststoff auf dem Blättchen 58 abgeformt werden, dessen Leiste 60 nun im Material des Fußes eingelassen ist.
  • Das Blättchen 58 umfasst dabei noch zwei Lappen 59a, 59b, die durch eine Leiste 60 miteinander verbunden sind. Sie gewährleistet einen Kurzschluss zwischen den Kontakten 7a und 7b, wenn der Zünder nicht mit einem Stecker verbunden ist.

Claims (7)

  1. Pyrotechnischer Zünder (1) mit wenigstens einer pyrotechnischen Zusammensetzung, die im Inneren eines Gehäuses (2) angeordnet ist, das aus einer im wesentlichen zylindrischen Hülle (4) besteht, die durch wenigstens zwei Kontakte (7a, 7b) verlängert ist, wobei das Gehäuse (2) im Inneren einer Hülle, die durch den Zusammenschluss eines Fußes (16) und einer Halbschale (17) gebildet wird, angeordnet ist, die Hülle weist ein äußeres Profil auf und ermöglicht deren Befestigung auf einem Gaserzeuger oder einem Pyromechanismus, der gesagte Fuß (16) umfasst eine Vertiefung (40) in deren Inneren sich die Kontakte erstrecken, indem die Vertiefung geeigneten Abmessungen besitzt und dafür vorgesehen ist, ein elektrisches oder elektronisches Bauteil und/oder einen Stecker aufzunehmen, wobei der Zünder dadurch gekennzeichnet ist, dass der gesagte Fuß (16) Löcher (20) trägt, um jeder einen der Kontakte (7a, 7b) aufnehmen.
  2. Pyrotechnischer Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (40) ein Shunt-Bauteil (48) trägt, das bei der Abwesenheit eines Steckers einen Kurzschluss zwischen den Kontakten (7a, 7b) gewährleistet.
  3. Pyrotechnischer Zünder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß (16) Mittel umfasst, die ein axiales Festlegen des Shunt-Bauteiles und/oder des Steckers in der Vertiefung gewährleisten.
  4. Pyrotechnischer Zünder nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (40) zylindrisch ist und wenigstens eine Kerbe (46a, 46b) aufweist, die dafür vorgesehen ist, einen Vorsprung (50a, 50b) aufzunehmen, der fest mit dem Shunt-Bauteil (48) verbunden ist und dessen Positionierung in Umfangsrichtung ermöglicht.
  5. Pyrotechnischer Zünder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Shunt-Bauteil (48) aus einem elastischen, leitfähigen Blättchen gebildet ist, das mit dem Fuß fest verbunden ist, wobei das Blättchen einen Kurzschluss zwischen den Kontakten (7a, 7b) gewährleistet, wenn ein Stecker nicht vorhanden ist.
  6. Pyrotechnischer Zünder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß über das leitfähige Blättchen abgegossen ist.
  7. Pyrotechnischer Zünder nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschale (17) und der Fuß (16) durch Ultraschall-Schweißung fest miteinander verbunden werden.
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