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Technisches
Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Auslösungssteuerungseinrichtung
und ein zugehöriges Auslösungssteuerverfahren,
das zur Steuerung der Auslösung
einer Airbageinrichtung verwendet wird, und insbesondere auf eine
Airbagauslösungssteuereinrichtung,
die dazu geeignet ist, eine Airbageinrichtung zum Schutz eines Insassen
zum Zeitpunkt einer Kollision eines Fahrzeugs in einer geeigneten
Weise auszulösen.
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In Betracht
gezogener Stand der Technik
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Eine
Auslösungssteuerungseinrichtung
einer Airbageinrichtung ist gemäß dem bekannten
Stand der Technik z. B. in der japanischen Offenlegungsschrift Nr.
11-286257 veröffentlicht,
die einen Bodensensor aufweist, der auf einem Bodentunnel einer
Fahrzeugkarosserie angeordnet ist und der ein dem auf den Bodentunnel
wirkenden Aufprall entsprechendes Signal abgibt und der einen Airbag
auslöst,
wenn der Wert eines auf das Ausgangssignal des Bodensensors basierenden
Parameters einen Schwellwert überschreitet.
Diese Einrichtung weist ferner einen Satellitensensor auf, der in
einem vorwärtsgerichteten
Bereich der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist und der ein Signal
abgibt, das dem im vorwärtsgerichteten
Bereich der Fahrzeugkarosserie aufgetretenen Aufprall entspricht.
Diese Einrichtung vergrößert die
Verkleinerungsmenge des vorstehenden Schwellwerts mit zunehmenden
Aufprall, der durch den vorwärtsgerichteten
Bereich der Fahrzeugkarosserie auftritt und der auf Basis des Ausgangssignals
des Satellitensensors erfasst wird. Deshalb löst der Airbag umso leichter
aus, wenn der am vorwärtsgerichteten
Bereich der Fahrzeugkarosserie auftretende Aufprall größer ist.
Folglich kann die dem Stand der Technik entsprechende vorstehend beschriebene
Airbageinrichtung zum Schutz eines Insassen in geeigneter Weise
ausgelöst
werden.
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Im
Fall eines Aufpralls mit teilweiser Überdeckung o. Ä. sind die
Aufpralle, die vom rechten bzw. linken vorwärtsgerichteten Bereich der
Fahrzeugkarosserie erhalten werden, deutlich unterschiedlich voneinander.
In der vorstehend genannten Einrichtung gemäß dem Stand der Technik werden
Satellitensensoren in den rechten und linken vorwärtsgerichteten
Bereichen der Fahrzeugkarosserie bereitgestellt. Deshalb sind die
von den Satellitensensoren abgegebenen Signale unterschiedlich voneinander, wenn
ein Fahrzeug mit einer vorstehend beschriebenen Anordnung einen
Aufprall mit teilweiser Überdeckung
erfährt.
Deshalb ist in einer Ausführung
mit einer Vielzahl von Satellitensensoren, wie vorstehend beschrieben
ist, ein Bedarf vorhanden, die unterschiedlichen Signale, die von
den unterschiedlichen Sensoren abgegeben werden, zu verarbeiten.
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Eine
weitere Auslösungssteuerungseinrichtung
für einen
Airbag wird im Dokument
EP 1
028 039 veröffentlicht.
Darin ist ein Frontsensor
30B auf dem linken Teil des Fahrzeugs
angeordnet und ein Frontsensor
30A ist auf dem rechten
Teil des Fahrzeugs angeordnet. Auf der Basis dieser Sensoren wird
die Kollisionsart erkannt und darauf basierend, steuert eine Auslösungssteuerung
das Auslösen
des Airbags.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Es
ist ein Gegenstand der Erfindung, eine Airbagauslösungssteuereinrichtung
derart zu verbessern, das es zuverlässiger funktioniert, sogar
wenn ein Sensor einer Airbagauslösungssteuereinrichtung einen
Fehler aufweist.
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Der
vorstehende Gegenstand wird durch eine Airbagauslösungssteuereinrichtung
mit den Kennzeichen des Anspruchs 1 und durch ein Airbagauslösungssteuerverfahren
mit den Kennzeichen des Anspruchs 6 erreicht. Ausführungsbeispiele
werden in den entsprechenden Unteransprüchen fortgesetzt.
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Gemäß eines
weiteren Aspekts der Erfindung wird der Schwellwert (SH) der Erfindung
gemäß einem
Signal geändert,
das den größten Aufprall
unter den von der Vielzahl der zweiten Sensoren abgegebenen Signalen
anzeigt.
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Gemäß eines
weiteren Aspekts der Erfindung, wird, wenn zumindest einer der Vielzahl
der zweiten Sensoren einen Fehler aufweist, ein Schwellwert (SH)
gemäß einem
von mindestens einem zweiten Sensor ohne Fehler abgegebenen Signal
geändert.
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Gemäß eines
weiteren Aspekts der Erfindung, wird ein vorbestimmter Ausfallsicherungswert festgelegt,
wenn zumindest einer der Vielzahl der zweiten Sensoren einen Fehler
aufweist, und der vorbestimmte Schwellwert (SH) auf den vorbestimmten Ausfallsicherungswert
festgelegt, wenn der vorbestimmte Schwellwert (SH), der auf das
Signal von mindestens einem zweiten Sensor basiert, der keinen Fehler
aufweist, größer als
der vorbestimmte Ausfallsicherungswert ist.
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Gemäß eines
weiteren Aspekts der Erfindung ist ein Wert, der von den zweiten
Sensoren abgegeben wird, eine Verzögerung des Fahrzeugs oder ein
durch Integration der Verzögerung
mit dem Bezug auf eine Zeiteinheit ermittelter Wert.
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Gemäß eines
weiteren Aspekts der Erfindung ist die Vielzahl der zweiten Sensoren
vor dem ersten Sensor im Fahrzeug angeordnet.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die
vorstehenden und andere Gegenstände, die
Kennzeichen, die Vorteile, und die technische und industrielle Bedeutung
dieser Erfindung werden besser durch das Lesen der folgenden detaillierten
Beschreibung verstanden, wenn diese in Verbindung mit den begleitenden
Figuren betrachtet wird, in welchem:
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1 ein
Diagramm ist, das eine Systemausführung einer Eingabe-Ausgabe-Schaltung 20 einer
Auslösungssteuerungseinrichtung
einer Airbageinrichtung gemäß des Ausführungsbeispiels
der Erfindung darstellt;
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2 ein
Diagramm ist, bei welchem ein Zusammenhang zwischen dem berechneten
Wert f(Gf) und der Geschwindigkeit Vn unter einem vorbestimmten
Umstand zu jedem vorbestimmten Zeitpunkt dargestellt ist;
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3 ein
Diagramm ist, welches das Änderungsmuster
eines Schwellwerts SH darstellt, welches als Bestimmungskennfeld
für den
Zusammenhang zwischen dem berechneten Wert f(Gf) und der Geschwindigkeit
Vn dieses Ausführungsbeispiels funktioniert;
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4 ein
Diagramm zur Darstellung einer Technik zur Festlegung eines Änderungsmusters
des Schwellwerts SH in diesem Ausführungsbeispiel ist;
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5 eine
Karte zum Festlegen eines Schwellwertänderungsmusters zum Auslösen einer Airbageinrichtung,
basierend auf einen Zusammenhang zwischen den Schwellwertänderungsmustern, die
auf Basis der von zwei Satellitensensoren abgegebenen Signalen festzulegen
sind, ist; und
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6 ein
Flussdiagramm ist, das eine ausgeführte Steuerungsroutine dieses
Ausführungsbeispiels
darstellt.
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Beschreibung
eines speziellen Ausführungsbeispiels
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In
der folgenden Beschreibung und in den begleitenden Figuren wird
die Erfindung in Bezug auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele detaillierter beschrieben.
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1 ist
ein Diagramm, das eine Systemausführung einer Auslösungssteuerungseinrichtung
einer Airbageinrichtung gemäß des Ausführungsbeispiels
der Erfindung darstellt. Ein System in diesem Ausführungsbeispiel
umfasst eine in einem Fahrzeug 10 eingebaute elektronische
Steuereinheit (nachfolgend als „ECU" bezeichnet) 12 und wird von der
ECU 12 gesteuert.
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Das
System dieses Ausführungsbeispiels umfasst
einen Bodensensor 14, der nahe am Bodentunnel angeordnet
ist und sich in einen zentralen Bereich der Fahrzeugkarosserie erstreckt,
und Satellitensensoren 16 und 18, die am linken
und rechten Seitenträger
angeordnet sind, die in einem vorwärtsgerichteten Bereich der
Fahrzeugkarosserie angeordnet sind. Der Bodensensor 14 und
jedes der Satellitensensoren 16 und 18 ist ein
elektronischer Verzögerungssensor,
der ein Signal abgibt, das der Größe des Aufpralls entspricht,
das am Ort auftritt, an dem der Sensor angeordnet ist, und genauer,
ein Signal, das der Größe der Verzögerung in
einer Längsrichtung
des Fahrzeugs (nachfolgend als „Pegelsignal" bezeichnet) entspricht.
Ferner umfasst der Bodensensor 14 und jeder der Satellitensensoren 16 und 18 über eine
Selbstdiagnosefunktion und gibt ein Signal, das anzeigt, ob der
Sensor normal funktioniert oder einen Fehler aufweist (nachfolgend
als „Normal/Fehler-Unterscheidungssignal" bezeichnet), zusammen
mit einem Pegelsignal zu jedem vorbestimmten Zeitpunkt nach außen ab.
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Die
ECU 12 ist ausgebildet durch eine Eingabe-Ausgabe-Schaltung 20,
eine zentrale Steuereinheit (nachfolgend als „CPU" bezeichnet) 22, einen Nur-Lese-Speicher
(nachfolgend als „ROM" bezeichnet) 24,
in dem Verarbeitungsprogramme und Tabellen, die für Berechnungen
benötigt
werden, gespeichert sind, einen Arbeitsspeicher (nachfolgend als „RAM" bezeichnet) 26 zur
Verwendung als Arbeitsbereiche und eine bidirektionale Schnittstelle 28,
die diese Komponenten verbindet.
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Der
Bodensensor 14 und die Satellitensensoren 16 und 18 sind
mit der Eingabe-Ausgabe-Schaltung 20 der ECU 12 verbunden.
Die Ausgangssignale des Bodensensors 14 und der Satellitensensoren 16 und 18 werden
getrennt der Eingabe-Ausgabe-Schaltung 20 zugeführt und
werden im RAM gemäß den Anweisungen
der CPU 22 in geeigneter Weise gespeichert. Die ECU 12 erfasst
die Größe Gf der
Verzögerung,
die an einem zentralen Bereich der Fahrzeugkarosserie auftritt,
basierend auf das Ausgangssignal des Bodensensors 14, und
erfasst auch die Größen GSL und GSR der Verzögerungen,
die an den linken und rechten vorwärtsgerichteten Bereiche der
Fahrzeugkarosserie auftreten, basierend auf die Ausgangssignale
der Satellitensensoren 16 und 18. Die ECU 12 bestimmt,
ob irgend eines der Sensoren einen Fehler aufweist, basierend auf das
Normal/Fehler-Unterscheidungssignal, das von jedem Sensor gemäß dem Ergebnis
der Selbstdiagnose abgegeben wird.
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Das
System dieses Ausführungsbeispiels umfasst
ferner eine Airbageinrichtung 30, die im Fahrzeug eingebaut
ist und betrieben wird, um einen Insassen zu schützen. Die Airbageinrichtung 30 umfasst
eine Treiberschaltung 32, einen Gasgenerator 34 und
einen Airbag 36. Der Gasgenerator 34 enthält darin
ein gas-produzierendes Mittel (nicht dargestellt), das eine große Menge
Gas durch die Verwendung einer von der Zündeinrichtung 38 erzeugten
Hitze erzeugt. Der Airbag 36 wird aufgeblasen und vom produzierten
Gas ausgelöst.
Der Airbag ist an einem Ort angeordnet, dass wenn dieser aufgeblasen
und ausgelöst
wird, der Airbag 36 in den Raum zwischen dem Insassen im
Fahrzeug 10 und den im Fahrzeug eingebauten Teilen kommt.
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Die
Treiberschaltung 32 der Airbageinrichtung 30 ist
mit der Eingabe-Ausgabe-Schaltung 20 der ECU 12 verbunden.
Die Airbageinrichtung 30 wird aktiviert, um den Airbag 36 auszulösen, wenn ein
Treibersignal der Treiberschaltung 32 von der Eingabe-Ausgabe-Schaltung
zugeführt
wird. Die CPU 22 der ECU 12 umfasst ein Aktivierungssteuerteil 40 und
ein Schwellwertfestlegungsteil 42. Das Aktivierungssteuerteil 40 der
CPU 22 berechnet einen vorbestimmten Parameter basierend
auf die Verzögerung
Gf, die durch die Verwendung des Ausgangssignals des Bodensensors 14,
wie nachfolgend beschrieben ist, gemäß dem im ROM 24 gespeicherten Verarbeitungsprogramm
erfasst wird, und bestimmt, ob der Wert des Parameters einen vorbestimmten Schwellwert
SH überschreitet.
Ferner steuert das Aktivierungssteuerteil 40 die Zuführung des
Treibersignals von der Eingabe-Ausgabe-Schaltung 20 an die Treiberschaltung 32 der
Airbageinrichtung 30, basierend auf ein Ergebnis der Bestimmung.
Der Schwellwertfestlegungsteil 42 legt den vorbestimmten Schwellwert
SH zur Verwendung im Aktivierungssteuerteil 40 entsprechend
fest, basierend auf die erfassten Verzögerungen GSL und
GSR, die auf die Ausgangssignale der Satellitensensoren 16 und 18 basieren.
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Die
folgende Beschreibung umfasst inhaltlich die durch die CPU 22 ausgeführte Verarbeitung dieses
Ausführungsbeispiels.
In diesem Ausführungsbeispiel
bestimmt das Aktivierungssteuerteil 40 einen berechneten
Wert f(Gf) und eine Geschwindigkeit Vn durch eine vorbestimmte Berechnung
mit der erfassten Verzögerung
Gf, basierend auf das Ausgangssignal des Bodensensors 14.
Genauer ist die Geschwindigkeit Vn ein Wert, der durch Integration der
Verzögerung
mit Bezug auf eine Zeit ermittelt wird. D. h., wenn eine Verzögerung Gf
am Fahrzeug 10 wirkt, während
das Fahrzeug 10 fährt,
beschleunigt eine Masse im Fahrzeug (Insasse) relativ zum Fahrzeug 10 aufgrund
der Trägheit.
In diesem Fall kann deshalb die zum Fahrzeug 10 relative
Geschwindigkeit Vn der im Fahrzeug vorhandenen Masse durch die Integration
der Verzögerung
Gf mit Bezug auf die Zeit bestimmt werden. Der berechnete Wert f(Gf)
kann die Verzögerung
Gf selbst sein oder kann auch ein Wert sein, der durch die Integration
der Verzögerung
Gf mit Bezug auf eine Zeiteinheit ermittelt wird. 2 stellt
ein Diagramm dar, in dem ein Zusammenhang zwischen dem berechneten
Wert f(Gf) und der Geschwindigkeit Vn unter einer vorbestimmten
Bedingung zu jedem vorbestimmten Zeitpunkt dargestellt ist. Nach
der Bestimmung des berechneten Werts f(Gf) und der Geschwindigkeit
Vn vergleicht das Aktivierungssteuerteil 40 die Größe des Werts,
der aus dem Zusammenhang zwischen dem berechneten Wert f(Gf) und
der Geschwindigkeit Vn, wie in 2 dargestellt
ist, bestimmt ist, mit der Größe des Schwellwerts
SH, der als ein Bestimmungskennfeld durch das Schwellwertfestlegungsteil 42 festgelegt
wurde.
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3 stellt
ein Diagramm dar, das Änderungsmuster
des Schwellwerts SH (nachfolgend als „Schwellwertänderungsmuster" bezeichnet) in diesem
Ausführungsbeispiel
darstellt, das als Bestimmungskennfeld für den Zusammenhang zwischen dem
berechneten Wert f(Gf) und der Geschwindigkeit Vn wirkt. 3 zeigt
fünf Schwellwertänderungsmuster
an, d. h. ein Hi-Kennfeld, ein Lo3-Kennfeld, ein Lo2-Kennfeld, ein
Lo1-Kennfeld und
ein ausfallsicheres Kennfeld. 4 stellt
ein Diagramm zur Darstellung einer Technik zum Festlegen eines Schwellwertänderungsmusters
in diesem Ausführungsbeispiel
dar.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
speichert das Schwellwertfestlegungsteil 42 die Schwellwertänderungsmuster
mit Bezug auf den Zusammenhang zwischen dem berechneten Wert f(Gf)
und der Geschwindigkeit Vn, die vorherig empirisch ermittelt wurden,
wie in 3 dargestellt ist. Diese Schwellwertänderungsmuster
werden auf den Grenzen zwischen einem Fall, bei dem die Airbageinrichtung 30 bei
einem Aufprall auf das Fahrzeug 10 aktiviert werden muss,
und einem Fall, bei dem dies nicht auf Basis der Verzögerungen
GSL und GSR, basierend
auf die Ausgangssignale der Satellitensensoren 16 und 18,
notwendig ist. D. h., wenn der an den vorwärtsgerichteten Bereich der
Fahrzeugkarosserie zugeführte Aufprall
größer ist,
ist die Möglichkeit
einer Kollision des Fahrzeugs 10 höher, so dass es geeignet ist,
die Schwellwertänderungsmuster
zu ändern,
so dass die Neigung zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 erhöht ist.
In diesem Ausführungsbeispiel
wählt und legt
deshalb das Schwellwertfestlegungsteil 42 das Schwellwertänderungsmuster
in einer Weise fest, das der Schwellwert SH verkleinert wird, wenn
die erfassten Verzögerungen
GSL und GSR, die
auf die Ausgangssignale der Satellitensensoren 16 und 18 basieren,
größer sind.
Genauer, wenn die Verzögerungen
GSL und GSR kleiner
als ein erster vorbestimmter Wert GS1 sind,
wird das Hi-Kennfeld als Schwellwertänderungsmuster gewählt, wie
in 4 dargestellt ist. Wenn die Verzögerungen
GSL und GSR gleich
oder größer als
ein erster vorbestimmter Wert GS2 sind, aber
kleiner als ein vorbestimmter Wert GS2 sind,
wird das Lo3-Kennfeld gewählt.
Wenn die Verzögerungen GSL und GSR gleich
oder größer als
ein zweiter vorbestimmter Wert GS2 sind,
aber kleiner als ein dritter vorbestimmter Wert GS3 sind,
wird das Lo2-Kennfeld gewählt.
Wenn die Verzögerungen GSL und GSR gleich
oder größer als
ein dritter vorbestimmter Wert GS3 sind,
wird das Lo1-Kennfeld gewählt.
Wenn ein Fehler im Satellitensensor 16 bzw. 18 auftritt
oder eine Anomalie in der Kommunikation zwischen den Satellitensensoren 16 und 18 und
der ECU 12 auftritt, wird das ausfallsichere Kennfeld gewählt.
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In
der vorstehend beschriebenen Ausführung führt das Aktivierungssteuerteil 40 das
Treibersignal von der Eingabe-Ausgabe-Schaltung 20 der Treiberschaltung 32 zur
Airbageinrichtung 30, wenn der Vergleich des Werts, der
aus dem Zusammenhang zwischen dem berechneten Wert f(Gf) und der Geschwindigkeit
Vn bestimmt wurde, mit dem vom Schwellwertfestlegungsteil 42 festgelegten
und vom Schwellwertänderungsmuster
ausgewählten Schwellwert
SH zeigt, dass der bestimmte Wert vom Zusammenhang zwischen dem
berechneten Wert f(Gf) und der Geschwindigkeit Vn größer als
der Schwellwert ist. In diesem Fall wird die Airbageinrichtung 30 aktiviert,
um den Airbag 36 auszulösen.
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Folglich
wird gemäß dieses
Ausführungsbeispiels
der Schwellwert zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 gemäß dem auf
den vorwärtsgerichteten Bereich
der Fahrzeugkarosserie zugeführten
Aufprall geändert.
Deshalb ist es möglich,
eine passende Steuerung der Aktivierung der Airbageinrichtung 30 gemäß der Kollisionsart
des Fahrzeugs 10, wie z. B, eine Frontalkollision, eine
teilüberdeckende
Kollision, eine diagonale Kollision usw., auszuführen. Folglich kann die Airbageinrichtung 30 in
geeigneter Weise aktiviert werden.
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Jedoch
im Fall einer teilüberdeckenden
Kollision, einer diagonalen Kollision o. Ä. sind die von den linken und
rechten Frontbereichen der Fahrzeugkarosserie erhaltenen Aufpralle
deutlich voneinander unterschiedlich. In diesem Ausführungsbeispiel
sind die Satellitensensoren 16 und 18 an den linken
und rechten vorwärtsgerichteten
Bereichen der Fahrzeugkarosserie angeordnet, wie vorstehend beschrieben
ist. Deshalb, wenn eine teilweise Überdeckung o. Ä. in diesem
Ausführungsbeispiel
auftritt, erzeugen die Satellitensensoren 16 und 18 voneinander
unterschiedliche Ausgangssignale, so dass eine Situation entstehen
kann, bei der ein Kennfeld, das als ein Schwellwertänderungsmuster
durch die Verwendung eines Ausgangssignals des Satellitensensors 16 gewählt ist,
und das Kennfeld, das als ein Schwellwertänderungsmuster durch die Verwendung eines
Ausgangssignals des Satellitensensors 18 gewählt ist,
unterschiedlich sind. Jedoch ist es bei einer Ausführung mit
einer Vielzahl von Satellitensensoren 16 und 18 in
einem vorwärtsgerichteten
Bereich der Fahrzeugkarosserie, wie in diesem Ausführungsbeispiel,
notwendig zu bestimmen, welches der Ausgangssignale der Satellitensensoren 16 und 18 als Basis
für die Änderung
der Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 verwendet werden
soll.
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Das
System dieses Ausführungsbeispiels wird
dadurch gekennzeichnet, dass wenn die auf die Ausgangssignale der
Satellitensensoren 16 und 18 basierenden Kennfelder
sich voneinander unterscheiden, wird eines der Ausgangssignale der
Satellitensensoren 16 und 18, die einen größeren Aufprall anzeigen,
als eine Basis zur Änderung
des Schwellwertänderungsmusters
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 gewählt, d.
h. von den auf die Ausgangssignale der Satellitensensoren 16 und 18 basierenden
Kennfeldern wird das Kennfeld auf der Seite des Lo1-Kennfelds als
ein Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 gewählt.
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Wenn
eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen Fehler
aufweist, ist es unmöglich
ein Schwellwertänderungsmuster durch
die Verwendung des Ausgangssignals des fehlerhaften Sensors festzulegen.
In diesem Fall funktioniert jedoch der andere Sensor normal, so
dass ein Schwellwertänderungsmuster
durch die Verwendung des Ausgangssignals des normalen Sensors festgelegt
werden kann. Deshalb ist es, um die Airbageinrichtung 30 unter solch
einem Umstand in geeigneter Weise zu aktivieren, notwendig, das
Schwellwertänderungsmuster zur
Aktivierung der Airbageinrichtung 30 basierend auf das
Ausgangssignal des Sensors, der keinen Fehler aufweist, zu ändern. Folglich
ist das System des Ausführungsbeispiels
dadurch gekennzeichnet, dass wenn eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen
Fehler aufweisen, wird das normal funktionierende Ausgangssignal
dazu verwendet, um ein Schwellwertänderungsmuster zur Aktivierung
der Airbageinrichtung 30 festzulegen.
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In
dieser Ausführung
wird jedoch, wenn unter einem Umstand, das eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen
Fehler aufweist und ein Ort des Einbaus eines der Satellitensensoren 16 und 18,
die normal funktionieren, keinen wesentlichen Aufprall erhält, das
Hi-Kennfeld gewählt
und als ein Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 festgelegt. Das
Schwellwertänderungsmuster, das
in diesem Fall realisiert wird, ist ein Schwellwertänderungsmuster,
das verursacht, dass die Airbageinrichtung 30 am wenigsten
zur Aktivierung neigt. Deshalb neigt die Airbageinrichtung 30 nicht
zur Aktivierung, sogar wenn ein großer Aufprall auf der Seite
des Einbaus der fehlerhaften Satellitensensors 16 bzw. 18 auftritt.
Folglich kann es vorkommen, dass der Airbag 36 nicht in
geeigneter Weise auslöst.
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Wenn
die ECU 12 einen Fehler eines der Satellitensensoren 16 und 18 erfasst,
wählt die
ECU 12 das ausfallsichere Kennfeld als ein Schwellwertänderungsmuster
für den
fehlerhaften Sensor. Wie vorstehend beschrieben ist, überlappt
das ausfallsichere Kennfeld teilweise mit dem Lo3-Kennfeld, das
einen kleineren Schwellwert SH als das Hi-Kennfeld aufweist. Wenn
deshalb eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen
Fehler aufweist und das Hi-Kennfeld gewählt ist und als Schwellwertänderungsmuster durch
die Verwendung des Ausgangssignals des normal funktionierenden Sensors
festlegt, ist die Wahl des ausfallsicheren Kennfelds als ein Schwellwertänderungsmuster
geeigneter in Hinsicht auf eine geeignete Auslösung des Airbags 36.
Deshalb ist das System dieses Ausführungsbeispiels auch dadurch
gekennzeichnet, dass wenn eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen
Fehler aufweist und das Hi-Kennfeld gewählt wird und durch die Verwendung des
Ausgangssignals des normal funktionierenden Sensors festgelegt wird,
wird das ausfallsichere Kennfeld gewählt und als Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 festgelegt.
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Kennzeichnete
Teile des Ausführungsbeispiels
werden nachfolgend mit dem Bezug auf die 5 und 6 beschrieben. 5 zeigt
ein Kennfeld zur Festlegung eines Schwellwertänderungsmusters zur Aktivierung
einer Airbageinrichtung 30 an, basierend auf einen Zusammenhang
zwischen eines festzulegenden Kennfelds, das auf das Ausgangssignal
des Satellitensensors 16 basiert, und eines festzulegenden
Kennfelds, das auf das Ausgangssignal des Satellitensensors 18 basiert.
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Wie
in 5 dargestellt ist, wird, wenn das Kennfeld, das
auf das Ausgangssignal des an der linken Seite des vorwärtsgerichteten
Bereichs der Fahrzeugkarosserie angeordneten Satellitensensors 16 basiert,
mit dem Kennfeld, das auf das Ausgangssignal des an der rechten
Seite des vorwärtsgerichteten Bereichs
der Fahrzeugkarosserie angeordneten Satellitensensors 18 basiert,
gleich ist, das Kennfeld gewählt
und als Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 festgelegt. Im
Gegensatz dazu, wenn zwei Kennfelder sich voneinander unterscheiden,
wird das Kennfeld des kleineren Schwellwerts SH gewählt und
als ein Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 festgelegt.
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In
diesem Fall, wird das Kennfeld des größeren Schwellwerts SH der auf
die Satellitensensoren 16 und 18 basierenden Kennfelder
nicht als Schwellwertänderungsmuster
festgelegt. Deshalb ist es gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
möglich,
eine Situation zu verhindern, dass die Airbageinrichtung 30 weniger
zur Aktivierung neigt, unter einem Umstand, dass ein großer Aufprall
auf einem der rechten und linken Bereiche des vorwärtsgerichteten
Bereichs der Fahrzeugkarosserie auftritt. Folglich verhindert das
Ausführungsbeispiel
zuverlässig
eine Situation, bei welcher der Airbag 36 nicht ausgelöst wird,
obwohl ein großer
Aufprall auf einem der rechten und linken Bereiche des vorwärtsgerichteten
Bereichs der Fahrzeugkarosserie auftritt und ermöglicht es, die Airbageinrichtung 30 in
geeigneter Weise zu aktivieren.
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Ferner,
wenn unter dem Umstand, dass ein ausfallsicheres Kennfeld aufgrund
eines Fehlers eines Satellitensensors 16 bzw. 18 gewählt wird
und das auf das Ausgangssignal des normal funktionierenden Sensors
basierende Kennfeld ist eines der Kennfelder Lo1, Lo2 und Lo3 (nachfolgend
werden diese Kennfelder zusammen als „Lo-Kennfelder" bezeichnet), wird
das Lo-Kennfeld gewählt
und als Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung festgelegt. Im Gegensatz dazu, wenn
unter dem vorstehenden Umstand, das auf das Ausgangssignal des normal
funktionierenden Sensors basierende Kennfeld ein Hi-Kennfeld ist,
wird das ausfallsichere Kennfeld gewählt und als Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 festgelegt. D.
h. unter dem Umstand, dass eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen Fehler
aufweist, wird das Kennfeld eines kleineren Schwellwerts aus dem
ausfallsicheren Kennfeld und das auf den normal funktionierenden
Sensor basierende Kennfeld gewählt
und wird als Schwellwertänderungsmuster
festgelegt. Deshalb wird gemäß dieses
Ausführungsbeispiels,
wenn eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen
Fehler aufweist, das Hi-Kennfeld
nicht als Schwellwertänderungsmuster gewählt, aber
ein Kennfeld wird gewählt,
das erlaubt, dass die Airbageinrichtung 30 in geeigneter
Weise aktiviert wird. Folglich ist es gemäß diesem Ausführungsbeispiel
möglich,
das Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 auf einen geeigneten
Wert festzulegen, sogar wenn eines der Satellitensensoren 16 und 18 fehlerhaft
ist.
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6 ist
ein Flussdiagramm, das eine von der ECU 12 ausgeführte Steuerroutine,
um die vorstehenden Funktionen zu realisieren, dieses Ausführungsbeispiels
darstellt. Die in 6 dargestellte Routine ist eine
Routine, die wiederholt beim Ablauf einer vorbestimmten Dauer ausgeführt wird.
Wenn die in 6 dargestellte Routine startet,
wird die Verarbeitung des Schritts 100 zuerst ausgeführt.
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Im
Schritt 100 wird ermittelt, ob die auf Basis der Ausgangssignale
der Satellitensensoren 16 und 18 ausgewählten Kennfelder
ein und dasselbe Kennfeld sind. Wenn ermittelt wird, dass beide
Kennfelder gleich sind, wird die Verarbeitung des Schritts 102 nachfolgend
ausgeführt.
Im Gegenteil dazu, wenn ermittelt wird, dass beide Kennfelder unterschiedlich sind,
wird die Verarbeitung des Schritts 104 nachfolgend ausgeführt.
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Im
Schritt 102 wird eine Verarbeitung ausgeführt, bei
der, nachdem im Schritt 100 ermittelt wurde, dass zwei
Kennfelder ein und dasselbe Kennfeld sind, das Kennfeld gewählt und
als Schwellwertänderungsmuster
zur Ermittlung, ob die Airbageinrichtung 30 aktiviert werden
soll oder nicht, festgelegt. Wenn die Verarbeitung des Schritts 102 ausgeführt wird, wird
von dort ab der Schwellwert SH im Kennfeld mit einem Wert verglichen,
der aus dem Zusammenhang zwischen dem berechneten Wert f(Gf) und
der Geschwindigkeit Vn ermittelt wurde. Auf der Basis des Ergebnisses
des Vergleichs wird die Auslösung
des Airbags 36 gesteuert. Nachdem die Verarbeitung des Schritt 102 beendet
ist, endet die derzeitige Ausführung
der Routine.
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Im
Schritt 104 wird mit dem Bezug auf eines der Satellitensensoren 16 und 18 ermittelt,
ob das ausfallsichere Kennfeld aufgrund eines Fehlers o. Ä. des Sensors
gewählt
wurde. Wenn ermittelt wird, dass das ausfallsichere Kennfeld nicht
mit dem Bezug auf einem der Satellitensensoren 16 und 18 gewählt wurde,
wird die Verarbeitung des Schritts 106 nachfolgend ausgeführt. Im
Gegensatz dazu, wenn ermittelt wird, dass das ausfallsichere Kennfeld
mit dem Bezug auf eines der Satellitensensoren 16 und 18 gewählt wurde,
wird die Verarbeitung des Schritts 108 nachfolgend ausgeführt.
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Im
Schritt 106 wird eine Verarbeitung ausgeführt, bei
der, von den beiden auf den Ausgangssignalen der Satellitensensoren 16 und 18 basierenden Kennfeldern,
das Kennfeld des kleineren Schwellwerts SH, d. h. das Kennfeld auf
der Seite des Lo1-Kennfelds, als Schwellwertänderungsmuster gewählt. Wenn
die Verarbeitung des Schritts 106 ausgeführt wird,
wird das Schwellwertänderungsmuster des
kleineren Schwellwerts SH mit dem Wert, der aus dem Zusammenhang
zwischen dem berechneten Wert f(Gf) und der Geschwindigkeit Vn ermittelt wurde,
verglichen. Nachdem die Verarbeitung des Schritts 106 beendet ist,
endet die derzeitige Ausführung
der Routine.
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Im
Schritt 108 wird unter dem Umstand, dass das ausfallsichere
Kennfeld mit dem Bezug auf einen der Satellitensensoren 16 und 18 gewählt wird,
ermittelt, ob das auf das Ausgangssignal des anderen der Satellitensensoren 16 und 18 basierende
Kennfeld das Hi-Kennfeld ist. Ein Vergleich zwischen dem ausfallsicheren
Kennfeld und dem Hi-Kennfeld zeigt, dass das Kennfeld mit einem
kleineren Schwellwert SH das ausfallsichere Kennfeld ist. Deshalb
ist es, wenn das auf das Ausgangssignal des normal Funktionierenden
der Satellitensensoren 16 und 18 basierende Kennfeld
das Hi-Kennfeld
ist, ist es geeignet, das ausfallsichere Kennfeld als ein Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 zu wählen. Deshalb
wird, wenn eine Ermittlung durchgeführt ist, die Verarbeitung des
Schritts 112 nachfolgend ausgeführt.
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Im
Gegensatz dazu, wenn das auf das Ausgangssignal des normal Funktionierenden
der Satellitensensoren 16 und 18 basierende Kennfeld
kein Hi-Kennfeld ist, d. h., wenn das Kennfeld das Lo1-Kennfeld,
das Lo2-Kennfeld bzw. das Lo3-Kennfeld ist, ist es geeignet, ein
Lo-Kennfeld als Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 zu wählen, da
der Vergleich der beiden Kennfelder aussagt, dass es das Lo-Kennfeld ist, das einen
kleineren Schwellwert SH aufweist. Deshalb, wenn die Ermittlung
durchgeführt
wurde, wird die Verarbeitung des Schritts 110 nachfolgend
ausgeführt.
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Im
Schritt 110 wird eine Verarbeitung ausgeführt, bei
der das auf das Ausgangssignal des normal Funktionierenden der Satellitensensoren 16 und 18 basierende
Lo-Kennfeld gewählt
wird und als Schwellwertänderungsmuster
festgelegt wird. Wenn die Verarbeitung des Schritts 110 ausgeführt wird, werden
der Schwellwert SH des Lo-Kennfelds und ein Wert, der aus dem Zusammenhang
zwischen dem berechneten Wert f(Gf) und der Geschwindigkeit Vn ermittelt
wird, von dort an verglichen.
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Im
Schritt 112 wird eine Verarbeitung ausgeführt, bei
der ein ausfallsicheres Kennfeld gewählt und als ein Schwellwertänderungsmuster
festgelegt wird. Wenn die Verarbeitung des Schritts 112 ausgeführt wird,
werden der Schwellwert SH des ausfallsicheren Kennfelds und ein
Wert, der aus dem berechneten Wert f(Gf) und der Geschwindigkeit
Vn ermittelt wurde, von dort an verglichen. Nachdem die Verarbeitung
des Schritts 112 beendet ist, endet die derzeitige Ausführung der
Routine.
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Gemäß dem vorstehenden
Prozess, wenn ein als Schwellwertänderungsmuster festgelegtes und
auf das Ausgangssignal den Satellitensensor 16 basierendes
Kennfeld und ein als Schwellwertänderungsmuster
festgelegtes und auf das Ausgangssignal den Satellitensensor 18 basierendes
Kennfeld voneinander unterschiedlich sind, kann eines der zwei Kennfelder,
das den kleineren Schwellwert SH umfasst, gewählt werden und als Schwellwertänderungsmuster
festgelegt werden. Deshalb ist es gemäß diesem Ausführungsbeispiel
möglich,
eine Situation zu vermeiden, dass die Airbageinrichtung 30 weniger
zur Aktivierung neigt, unter dem Umstand, dass ein großer Aufprall
am rechten oder linken Bereich des vorwärtsgerichteten Bereichs der
Fahrzeugkarosserie auftritt. Folglich macht es das Ausführungsbeispiel
möglich,
in geeigneter Weise die Ermittlung der Aktivierung der Airbageinrichtung 30 durchzuführen.
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Ferner,
gemäß dem vorstehenden
Prozess, wenn unter dem Umstand, dass eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen
Fehler aufweist, ist das als Schwellwertänderungsmuster auf einen normal
funktionierenden Sensor basierend gewählte Kennfeld ein Lo-Kennfeld,
das Lo-Kennfeld kann gewählt
und als Schwellwertänderungsmuster
festgelegt werden. Wenn unter dem vorstehend genannten Umstand, dass
das auf einen normal funktionierenden Sensor basierend gewählte Kennfeld
ein Hi-Kennfeld
ist, kann das ausfallsichere Kennfeld gewählt und als Schwellwertänderungsmuster
festgelegt werden.
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Das
ausfallsichere Kennfeld überlappt
teilweise das Lo3-Kennfeld,
wie vorstehend beschrieben ist. D. h., wenn eines der Satellitensensoren 16 und 18 dieses
Ausführungsbeispiels
einen Fehler aufweist, kann ein Kennfeld mit einem kleineren Schwellwert
SH als das des ausfallsicheren Kennfelds und ein auf einen normal
funktionierenden Sensor basierendes Kennfeld gewählt werden und als Schwellwertänderungsmuster
festgelegt werden.
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Deshalb
ist es gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
möglich,
wenn eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen
Fehler aufweist, eine Situation zu vermeiden, dass die Airbageinrichtung 30 weniger zur
Aktivierung neigt, wenn dies nicht notwendig ist. Deshalb kann gemäß diesem
Ausführungsbeispiel, sogar
wenn eines der Satellitensensoren 16 und 18 einen
Fehler aufweist, das Schwellwertänderungsmuster
zur Aktivierung der Airbageinrichtung 30 auf einen geeigneten
Wert festgelegt werden. Folglich ist es möglich, eine Ermittlung der
Aktivierung der Airbageinrichtung 30 in einer geeigneten
Weise durchzuführen.
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Im
vorstehenden Ausführungsbeispiel
sind zwei Satellitensensoren 16 und 18 in einem
vorwärtsgerichteten
Bereich der Fahrzeugkarosserie angeordnet. Wenn die auf den Ausgangssignalen
der beiden Sensoren basierenden Kennfelder sich voneinander unterscheiden,
wird ein Kennfeld eines kleineren Schwellwerts SH gewählt und
als Schwellwertänderungsmuster
festgelegt. In dieser Weise wird die Ermittlung der Aktivierung
der Airbageinrichtung 30 in geeigneter Weise durchgeführt. Jedoch
ist es auch möglich,
das Ausführungsbeispiel
an einer Ausführung
anzuwenden, bei der wenigstens drei Satellitensensoren angeordnet
sind und das Kennfeld des geringsten auf den drei Sensoren basierenden
Schwellwerts SH der Kennfelder als Schwellwertänderungsmuster gewählt ist.
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Wie
vorstehend beschrieben ist, sogar wenn die Schwellwerte, die auf
Basis der Ausgangssignale einer Vielzahl von zweiten Sensoren separat
festgelegt werden können,
sich voneinander unterscheiden, ist es möglich, einen geeigneten Wert
des Schwellwerts festzulegen.
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Ferner,
sogar wenn zumindest eines der zweiten Sensoren einen Fehler aufweist,
ist es möglich,
einen Schwellwert zur Aktivierung der Airbageinrichtung auf einen
geeigneten Wert festzulegen.
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Die
Satellitensensoren 16 und 18, die unabhängig von
einem Bodensensor 14 Pegelsignale abgeben, die einem Aufprall
am Fahrzeug 10 entsprechen, sind an den rechten und linken
Bereichen des vorwärtsgerichteten
Bereichs des Fahrzeugs 10 angeordnet. Wenn ein Kennfeld
Lo1, Lo2, Lo3 und Hi, das als Schwellwertänderungsmuster eines auf Basis
des Ausgangssignals eines der Satellitensensoren 16 und 18 ermittelten
Aufpralls (Verzögerung)
gewählt
wurde, und ein Kennfeld Lo1, Lo2, Lo3 und Hi, das als Schwellwertänderungsmuster
eines auf Basis des Ausgangssignals des anderen Satellitensensors
ermittelten Aufpralls (Verzögerung)
gewählt
wurde, sich voneinander unterscheiden, wird das Kennfeld des kleineren
Schwellwerts aus den auf die Ausgangssignale der beiden Satellitensensoren 16 und 18 basierenden
Kennfeldern gewählt
und als Schwellwertänderungsmuster
zur Ermittlung festgelegt, ob die Airbageinrichtung aktiviert werden
soll oder nicht.