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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Abschluss des Leiters
eines supraleitenden Kabels.
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In
der vorliegenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "supraleitendes Kabel" verwendet, um ein
Kabel anzuzeigen, das zum Übertragen
eines elektrischen Stroms unter so genannten Bedingungen von Supraleitfähigkeit gedacht
ist, d. h. unter Bedingungen eines elektrischen Widerstands, der
nahe Null ist, bei einer Gleichstromtransportbedingung.
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In
der vorliegenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "Leiter" verwendet, um den
elektrisch aktiven Teil eines supraleitenden Kabels anzuzeigen,
das zum Übertragen
des elektrischen Stroms einer Phase oder des von jeder Phase eines
dreiphasigen Stromsystems gedacht ist (wo erforderlich, genauer
als "Phasenleiter" bezeichnet). Der
Kürze halber,
und wenn nicht anderweitig angezeigt, wird der Ausdruck "Leiter" auch verwendet,
um den "Rückleiter" anzuzeigen, d. h.
den elektrisch aktiven Teil eines supraleitenden Kabels, das zum Übertragen
der gleichen Größe von elektrischem
Strom des/der Phasenleiter(s), der/die mit ihm verbunden ist/sind,
fähig ist,
aber in der Umkehrrichtung.
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In
der vorliegenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "Leiterabschluss" verwendet, um die
Verbindung mit dem Leiter eines elektrisch leitenden Verbinders
anzuzeigen, um sein Befestigen mit einem zweiten Kabelleiter, entweder
supraleitend oder nicht-supraleitend, oder mit einer elektrischen
Vorrichtung im allgemeinen, wie etwa einem Transformator, einem
elektrischen Motor etc., zu erlauben. Insbesondere muss in dem Fall
einer Befestigung mit einem zweiten Leiter eines supraleitenden
Kabels der Abschluss in der obigen Bedeutung als die Bildung einer
Verbindungsstelle zwischen den zwei Leitern gedacht sein. Der Kürze halber
soll außerdem
der elektrisch leitende Verbinder manchmal als "oberer Verbinder" in der folgenden Beschreibung bezeichnet
werden.
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Eine ähnliche
Bedeutung ist den Begriffen "abgeschlossener
Leiter" und "Abschluss (Terminator)" zu geben.
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Warme
dielektrische (WD) supraleitende Kabel und kalte dielektrische (CD)
supraleitende Kabel sind bekannt.
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Ein
warmes dielektrisches supraleitendes Kabel (oder jedes Phasenelement
eines warmen dielektrischen dreiphasigen Kabels) umfasst im wesentlichen
ein röhrenförmiges Element
zum Stützen
von einer oder mehr Schichten von supraleitenden Bändern, und
hauptsächlich
Definieren eines Flusskanals für
eine Tieftemperaturflüssigkeit,
ein Kryostat, das koaxial außerhalb
zu den Schichten von supraleitenden Kabeln angeordnet ist, und ein
Dielektrikum, das koaxial außerhalb
zu dem Kryostat angeordnet ist.
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In
der vorliegenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "supraleitende Bänder" verwendet, um beide
Typen von supraleitendem Material einzuschließen, die hierin nachstehend
beschrieben werden.
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Der
Ausdruck "supraleitendes
Material" wird verwendet,
um ein Material anzuzeigen, wie etwa z. B. besondere keramische
Materialien basierend auf gemischten Oxiden aus Kupfer, wie etwa
jenen, die durch Cava R., J. Am. Ceram. Soc., 83 [1], 5–28 (2000)
erörtert
werden. Diese Zusammensetzungen weisen eine Widerstandsgröße von im
wesentlichen gleich Null unterhalb einer gewissen Temperatur, die als
kritische Temperatur oder Tc definiert ist, auf. Z. B. liegt die
kritische Temperatur für
die obigen Materialien in einem Bereich zwischen ungefähr 80 K (–193°C) und ungefähr 150 K
(–123°C).
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Das
supraleitende Material, insbesondere das BSCCO-Material, wird gewöhnlich in
der Form von Einzel- oder Multi-Filamentbändern hergestellt und verwendet,
worin Filamente von supraleitendem Material in einer Metallmatrix
eingebettet sind, gewöhnlich
Silber, optional zusätzlich
mit Aluminium oder Magnesium; oder insbesondere wird das YBCO- und
REBCO-Material in der Form eines Films aus supraleitendem Material,
gestützt
durch ein Metallband, und optional mit einer oder mehr Oxidschichten
beschichtet, hergestellt und verwendet.
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Ein
kaltes dielektrisches supraleitendes Kabel (oder jedes Phasenelement
eines kalten dielektrischen dreiphasigen Kabels) umfasst im wesentlichen ein
röhrenförmiges Element
zum Stützen
von einer oder mehr Schichten aus supraleitenden Bändern, und
im wesentlichen Definieren eines Flusskanals für eine Tieftemperaturflüssigkeit,
und angeordnet koaxial außerhalb
zu den Schichten eines supraleitenden Bandes in einer Folge: ein
Dielektrikum, einen Rückleiter,
einen kranzförmigen
Flusskanal für
die Tieftemperaturflüssigkeit
und einen Kryostat. Als eine Alternative wird ein einzelner Kryostat
für alle
Phasen vorgesehen, die in dem supraleitenden Kabel vorhanden sind.
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Das
röhrenförmige Element
zum Stützen
der Schichten aus supraleitenden Bändern des Phasenleiters kann
mindestens teilweise aus einem Material hergestellt werden, das
einen niedrigen elektrischen Widerstandswert aufweist, mit der Funktion
zum Schützen
des supraleitenden Materials vor einem Über strom, wie z. B. in der
internationalen Patentanmeldung WO 00/39812 im Namen des Anmelders beschrieben
wird. Mit der gleichen Funktion, insbesondere in dem Fall des Rückleiters,
kann ein Schirm außerhalb
zu der äußersten
Schicht aus supraleitendem Material vorgesehen werden, z. B. umfassend eine
oder mehr Schichten von leitenden Bändern, z. B. aus Kupfer.
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In
der vorliegenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "Kryostabilitätseinrichtung" verwendet, um ein
derartiges röhrenförmiges stützendes
Element und/oder einen derartigen äußeren Schirm anzuzeigen.
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Die
Betriebstemperatur eines supraleitenden Kabels, ein Begriff, der
verwendet wird, um die Temperatur anzuzeigen, bei der das supraleitende
Kabel elektrischen Strom unter Supraleitfähigkeitsbedingungen überträgt, liegt
unterhalb der kritischen Temperatur des verwendeten supraleitenden
Materials.
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Zu
diesem Zweck wird, wie gesagt, das supraleitende Kabel mit mindestens
einem Kanal für den
Fluss einer Tieftemperaturflüssigkeit
versehen. Die Tieftemperaturflüssigkeit
ist im allgemeinen Helium, Stickstoff, Wasserstoff und/oder Argon
bei anwendungsspezifischer Temperatur und Druck.
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Wie
aus der internationalen Veröffentlichung WO
01/08234 im Namen der American Superconductor Corporation und des
Anmelders bekannt ist, können
der verlängerte
Kontakt der supraleitenden Bänder
mit der Tieftemperaturflüssigkeit
bei der Betriebstemperatur und Druck, ebenso wie die Unterwerfung
thermischen Zyklen zwischen einer derartigen Betriebstemperatur
und der Umgebungstemperatur die Infiltration der Tieftemperaturflüssigkeit
in die supraleitenden Bänder
mit der folgenden Bildung von "Ballons" verursachen, die
die Verschlechterung des Leistungsverhaltens eines supraleitenden
Bandes verursachen.
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Um
das Problem zu umgehen, beschreibt diese Literaturstelle einen supraleitenden
keramischen Leiter zur Verwendung in einer Tieftemperaturflüssigkeit,
umfassend ein zusammengesetztes keramisches supraleitendes Band
oder Draht und einen Versiegelungsaufbau, der die äußere Fläche des
zusammengesetzten keramischen Bandes/Drahtes hermetisch umgibt.
In einer ersten Ausführungsform ist
der Versiegelungsaufbau metallisch und umfasst insbesondere gerollte
metallische Bänder
an den größeren Flächen des
supraleitenden Bandes, und nicht-poröse Weichlotkehlen, z. B. aus
Pb-Sn-Ag, Pb-Sn, Sn-Ag, In-Pb an den Seitenflächen des supraleitenden Bandes.
Als eine Alternative kann das Weichlot Dispersionen aus metallischen
Fasern oder Partikeln in einem Epoxidharz inkludieren.
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In
einer anderen Ausführungsform
umfasst der Versiegelungsaufbau eine Polymerschicht mit optionalen
metallischen Elementen, die darin dispergiert sind, die die äußere Fläche des
supraleitenden Bandes oder Drahtes umgibt. Die Enden des supraleitenden
Bandes können
durch Weichlot oder Silizium gekapselt sein.
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Der
Anmelder hat erkannt, dass das Problem der Infiltration einer Tieftemperaturflüssigkeit
zu einem größeren Ausmaß an den
Enden der supraleitenden Bänder
auftritt, wie wenn ein Leiter auf eine Größe bei Installation geschnitten
wird, da das supraleitende Material an dem Querschnitt oder Ende
direkt offengelegt ist.
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In
der folgenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "Ende eines supraleitenden
Bandes" verwendet,
um einen Längsteil
eines supraleitenden Bandes unmittelbar benachbart zu und umfassend
seinen offengelegten Querschnitt anzuzeigen.
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Allgemeiner
hat der Anmelder hat erkannt, dass der Abschluss eines Leiters eines
supraleitenden Kabels die zwei Anforderungen zum Sicherstellen der
Versiegelung der Enden der supraleitenden Bänder des Leiters gegen die
Diffusion der Tieftemperaturflüssigkeit
und zum Sicherstellen eines guten elektrischen Kontaktes zwischen
dem Leiter und dem oberen Verbinder und/oder zwischen dem Leiter
und dem eines zweiten supraleitenden Kabels erfüllen muss, wobei die obigen
Eigenschaften thermischen Zyklen zwischen Umgebungstemperatur und
Betriebstemperatur folgend beibehalten werden.
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Außerdem hat
der Anmelder erkannt, dass die Verwendung von nur einem plastischen
Material oder von nur einem Weichlot nicht ausreichend ist, um die
obigen Anforderungen zu erfüllen,
da es in dem ersten Fall nicht ausreichenden elektrischen Kontakt
gibt und in den zweiten Fall die Menge von benötigtem Weichlot derart ist,
dass praktisch eine derartige hohe Porosität des Weichlots impliziert wird,
um die Bildung von Mikrokanälen
zu erlauben, innerhalb derer die Tieftemperaturflüssigkeit
in die supraleitenden Bänder
infiltriert.
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Die
Literaturstelle DE-C-198 03 687 legt offen:
ein Verfahren zu
Abschließen
eines Leiters eines supraleitenden Kabels, wobei der Leiter eine
Vielzahl von supraleitenden Bändern
(11) umfasst, die Schritte umfassend:
- • Verbinden
eines elektrischen leitenden Verbinders (14) radial an
dem Leiter,
- • Einbetten
eines Abschnitts benachbart zu dem Ende der supraleitenden Bänder in
einem Weichlot (151,2 ) und
- • Erreichen
eines elektrischen Kontaktes mit dem Verbinder durch das Weichlot.
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In
einem ersten Aspekt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein
Verfahren nach Anspruch 1.
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In
der vorliegenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "radial an dem Leiter" verwendet, um eine
innere oder äußere Position
in Bezug auf dem Leiter anzuzeigen.
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In
der folgenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "Endabschnitt eines
supraleitenden Bandes" verwendet, um
einen Längsteil
eines supraleitenden Bandes benachbart zu seinem Ende wie oben definiert
anzuzeigen.
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In
einigen Ausführungsformen
wird der Schritt c) zum Einbetten eines Endabschnittes der supraleitenden
Bänder
in einem Weichlot durch Einbetten der Endabschnitte mindestens aller
supraleitenden Bänder
eines gleichen Leiters in einer gemeinsamen Menge von Weichlot ausgeführt.
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Falls
es zwei Leiter gibt, kann deshalb die Weichlotmenge für die supraleitenden
Bänder
beider Leiter gemeinsam sein, oder es können zwei Weichlotmengen hergestellt
werden, jede gemeinsam für die
supraleitenden Bänder
eines jeweiligen Leiters.
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Genauer
wird der Schritt c) zum Einbetten eines Endabschnittes der supraleitenden
Bänder
in einem Weichlot durch Vorsehen mindestens einer Hülse, die
einen Endabschnitt eines Leiters umgibt, und Füllen der Hülse mit Weichlot ausgeführt.
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Außerdem kann
Schritt b) zum Einbetten eines Endes der supraleitenden Bänder in
einem härtbaren
Harz durch Einbetten der Enden mindestens aller supraleitenden Bänder eines
gleichen Leiters in einer gemeinsamen Menge aus härtbaren
Harz ausgeführt
werden.
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Falls
es zwei Leiter gibt, kann deshalb die härtbare Harzmenge für die supraleitenden
Bänder beider
Leiter gemeinsam sein, oder es können
zwei härtbare
Harzmengen hergestellt werden, jede gemeinsam für die supraleitenden Bänder eines
jeweiligen Leiters.
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Genauer
kann der Schritt b) zum Einbetten eines Endes der supraleitenden
Bänder
in einem härtbaren
Harz durch Vorsehen mindestens eines Bundes, der mindestens ein
Ende eines Leiters umgibt, und Füllen
des Bundes mit dem härtbaren
Harz ausgeführt
werden.
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In
besonders bevorzugten Ausführungsformen
werden der Schritt d) zum Erreichen eines elektrischen Kontaktes
durch das Weichlot und der Schritt c) zum Einbetten eines Endabschnittes
der supraleitenden Bänder
in einem Weichlot durch Einbetten der Endabschnitte mindestens aller
supraleitenden Bänder
eines gleichen Leiters und eines entsprechenden Abschnittes des
Verbinders in einer gemeinsamen Menge aus Weichlot ausgeführt.
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In
alternativen Ausführungsformen
wird Schritt b) zum Einbetten eines Endes der supraleitenden Bänder in
einem härtbaren
Harz durch individuelles Einbetten höchstens des Endes von jedem
supraleitenden Band in einer jeweiligen Menge aus härtbaren
Harz ausgeführt.
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Falls
es zwei Leiter gibt, kann deshalb jede härtbare Harzmenge gedacht sein,
das Ende eines einzelnen supraleitenden Bandes, oder die Enden eines
Paars eines supraleitenden Bandes des ersten Leiters und eines supraleitenden
Bandes des zweiten Leiters eingebettet zu haben.
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Genauer
wird der Schritt b) zum Einbetten eines Endes der supraleitenden
Bänder
in einem härtbaren
Harz durch individuelles Einführen
höchstens des
freien Endes von jedem supraleitenden Band in einer jeweiligen Kappe
und Füllen
mindestens teilweise jeder Kappe mit dem härtbaren Harz ausgeführt.
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In
der folgenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "freies Ende eines
supraleitenden Bandes" verwendet,
um einen Längsteil
eines supraleitenden Bandes benachbart zu und sich erstreckend von
seinem offengelegten Querschnitt anzuzeigen. Das freie Ende kann
alles oder einen Teil des Endes, alles oder einen Teil des Endabschnittes
und auch einen Teil stromaufwärts des
Endabschnittes umfassen.
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In
der vorliegenden Beschreibung und den angefügten Ansprüchen wird der Ausdruck "Kappe" verwendet, um ein
Element mit einem Loch anzuzeigen, gedacht zum losen Aufnehmen des
freien Endes mindestens eines supraleitenden Bandes, wobei das Loch
durchgehend oder ein Sackloch sein kann, optional mit einer oder
mehr undichten Stellen versehen.
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Außerdem wird
vorzugsweise der Schritt c) zum Einbetten eines Endabschnittes der
supraleitenden Bänder
in einem Weichlot durch individuelles Einbetten höchstens
des Endabschnittes von jedem supraleitenden Band in einer jeweiligen
Menge aus Weichlot ausgeführt.
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Falls
es zwei Leiter gibt, kann deshalb jede Menge aus Weichlot gedacht
sein, das Ende eines einzelnen supraleitenden Bandes, oder die Enden
eines Paares eines supraleitenden Bandes des ersten Leiters und
eines supraleitenden Bandes des zweiten Leiters eingebettet zu haben.
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In
einigen Ausführungsformen
gibt es einen Schritt e) zum individuellen Anordnen höchstens
eines freien Endes von jedem supraleitenden Band in einer jeweiligen
elektrisch leitenden Kappe, Schritt b) wird durch Füllen eines
ersten Teils jeder Kappe mit dem härtbaren Harz ausgeführt und
Schritt c) wird durch Füllen
mindestens eines zweiten Teils jeder Kappe mit dem Weichlot ausgeführt.
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In
diesem Fall kann Schritt d) zum Erreichen eines elektrischen Kontaktes
durch das Weichlot durch Fixieren jeder Kappe in Kontakt mit dem
Verbinder ausgeführt
werden.
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In
einer Alternative umfasst Schritt d) zum Erreichen eines elektrischen
Kontaktes durch das Weichlot Vorsehen eines jeweiligen elektrisch
leitenden Bandes, das sich von jeder Kappe erstreckt.
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Außerdem gibt
es vorzugsweise einen Schritt f) zum Erreichen eines elektrischen
Kontaktes zwischen dem Verbinder und einer Kryostabilitätseinrichtung,
die mit den supraleitenden Bändern
in Verbindung steht.
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Insbesondere
ist in dem Fall eines Phasenleiters die Kryostabilitätseinrichtung
ein röhrenförmiges,
mindestens teilweise leitendes Element, das die supraleitenden Bänder stützt, und
Schritt f) zum Erreichen eines elektrischen Kontaktes zwischen dem Verbinder
und der Kryostabilitätseinrichtung
und Schritt c) zum Einbetten eines Endabschnittes der supraleitenden
Bänder
in einem Weichlot werden durch Einbetten der Endabschnitte mindestens
aller supraleitenden Bänder
eines gleichen Leiters und eines entsprechenden Abschnittes des
röhrenförmigen Elementes
in einer gemeinsamen Menge aus Weichlot ausgeführt.
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Insbesondere
ist in dem Fall eines Rückleiters
die Kryostabilitätseinrichtung
ein mindestens teilweise leitender Schirm koaxial außerhalb
zu den supraleitenden Bändern,
und Schritt f) zum Erreichen eines elektrischen Kontaktes zwischen
dem Verbinder und der Kryostabilitätseinrichtung wird durch Fixieren
eines Abschnittes des Schirmes in Kontakt mit dem Verbinder ausgeführt.
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Weichlote,
die für
die Zwecke der vorliegenden Erfindung von Nutzen sind, haben einen Schmelzpunkt,
der niedriger als eine Temperatur ist, die die supraleitenden Bänder beschädigt.
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Vorzugsweise
ist das Weichlot eine Sn-Pb-Bi-Legierung.
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Noch
wünschenswerter
ist das Weichlot eine Legierung, die 43% Sn, 43% Pb und 14% Bi umfasst.
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Vorzugsweise
ist das härtbare
Harz ein Epoxid- oder Siliziumharz.
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Vorzugsweise
wird dem härtbaren
Harz außerdem
ein Härtemittel
hinzugefügt.
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Noch
wünschenswerter
ist das härtbare
Harz dasjenige, das unter der Schutzmarke Araldite® von Ciba
Specialites Chimiques SA, Rueil-Malmaison Cedex, Frankreich verfügbar ist.
Z. B. ist das härtbare Harz
Araldite®,
dem HY 951 als ein Härtemittel
hinzugefügt
wird.
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Vorzugsweise
wird dem härtbaren
Harz außerdem
ein mineralischer Füllstoff
hinzugefügt.
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Der
mineralische Füllstoff
ist vorzugsweise Quarz oder Aluminiumoxid.
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Wünschenswerter
ist das härtbare
Harz Araldite®,
dem Quarz oder Aluminiumoxid als ein mineralischer Füllstoff
hinzugefügt
wird.
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Außerdem ist
das supraleitende Material von jedem supraleitenden Band vorzugsweise
ein Oxid aus Wismut, Blei, Strontium, Kalzium und Kupfer (BSCCO).
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Vorzugsweise
umfasst jedes supraleitende Band außerdem einen hermetisch versiegelnden Aufbau,
der seine Außenfläche entlang
seiner Länge umgibt,
wie z. B. in der oben erwähnten
internationalen Veröffentlichung
WO 01/08234 beschrieben.
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In
einem zweiten Aspekt davon bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf einen abgeschlossenen Leiter nach Anspruch 28.
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In
einem dritten Aspekt davon bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf ein supraleitendes Kabel nach Anspruch 29.
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In
einem vierten Aspekt davon bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf eine Verbindungsstelle nach Anspruch 30.
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In
einigen Ausführungsformen
umfasst die Verbindungsstelle einen Bund, der die Enden der zwei
Leiter umgibt und mit dem härtbaren
Harz gefüllt ist.
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Vorzugsweise
umfasst die Verbindungsstelle außerdem eine Hülse, die
die Endabschnitte der zwei Leiter umgibt und mit dem Weichlot gefüllt ist.
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In
einem fünften
Aspekt davon bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Stromübertragungs-/Verteilungsnetz
nach Anspruch 33.
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In
einem sechsten Aspekt davon bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf einen Abschluss (Terminator) nach Anspruch 34.
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In
einer Ausführungsform
umfassend die begrenzenden Elemente einen Bund, der zum Umgeben
der Enden mindestens aller supraleitenden Bänder eines gleichen Leiters
geeignet und zum Enthalten des härtbaren
Harzes gedacht ist.
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Als
eine Alternative oder zusätzlich
umfassen die begrenzenden Elemente eine Hülse, die zum Umgeben der Endabschnitte
mindestens aller supraleitenden Bänder eines gleichen Leiters
geeignet und zum Enthalten des Weichlotes gedacht ist.
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In
einigen Ausführungsformen
umfassen die begrenzenden Elemente außerdem eine Vielzahl von elektrisch
leitenden Kappen, jede geeignet zum Enthalten des freien Endes mindestens
eines jeweiligen supraleitenden Bandes und jede gedacht zum Enthalten
einer Menge von härtbarem
Harz.
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Außerdem können die
elektrisch leitenden Kappen jede zum Enthalten mindestens einer
Menge von Weichlot geeignet sein.
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In
einer Ausführungsform
umfasst jede Kappe ein elektrisch leitendes Band, das sich von dem Ende
entgegengesetzt zu dem Ende erstreckt, das das supraleitende Band
aufnimmt, und der Verbinder umfasst ein erstes und ein zweites röhrenförmiges Element,
wobei die Außenfläche des
ersten röhrenförmigen Elementes
und die Innenfläche
des zweiten röhrenförmigen Elementes
in Bezug auf die jeweiligen Achsen mit Winkeln einer Neigung abgeschrägt sind,
die ausgewählt
sind, dass das erste und das zweite röhrenförmige Element eine konische
Kopplung realisieren, die zum Klemmen der elektrisch leitenden Bänder geeignet
ist, die sich von den Kappen erstrecken.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sollen aus der
folgenden detaillierten Beschreibung einiger beispielhafter Ausführungsformen
davon klarer erscheinen, die hierin nachstehend mit Bezug auf die
angefügten
Zeichnungen gemacht wird. In den Zeichnungen:
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1 zeigt
schematisch eine Längs-
und teilweise Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform
eines abgeschlossenen Leiters eines supraleitenden Kabels gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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2 zeigt
schematisch eine Längs-
und teilweise Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform
eines abgeschlossenen Leiters eines supraleitenden Kabels gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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3 zeigt
schematisch eine Längs-
und teilweise Querschnittsansicht einer dritten Ausführungsform
eines abgeschlossenen Leiters eines supraleitenden Kabels gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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4 und 5 zeigen
schematisch ein Detail der Ausführungsform
von 3, jeweils in einer Vorder- und einer Schnittansicht;
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6 zeigt
eine Längsschnittdarstellung
einer vierten Ausführungsform
eines abgeschlossenen Leiters eines supraleitenden Kabels gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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7 zeigt
eine Längsschnittdarstellung
einer fünften
Ausführungsform
eines abgeschlossenen Leiters eines supraleitenden Kabels gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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8–14 zeigen
schematisch einige Ausführungsformen
von Verbindungsstellen zwischen Leitern von zwei supraleitenden
Kabeln gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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1 zeigt
eine erste Ausführungsform
eines Leiters 10 eines supraleitenden Kabels, das gemäß der vorliegenden
Erfindung abgeschlossen ist.
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Insbesondere
ist Leiter 10 bezeichnend für einen Phasenleiter eines
warmen dielektrischen Kabels oder einen Phasenleiter eines kalten
dielektrischen Kabels.
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Der
veranschaulichte Leiter 10 umfasst eine Vielzahl von supraleitenden
Bändern 13,
die in vier Schichten um ein röhrenförmiges stützendes
Element 12 gewunden sind.
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Das
röhrenförmige stützende Element 12 definiert
einen Flusskanal für
eine Tieftemperaturflüssigkeit.
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Das
röhrenförmige stützende Element 12 besteht
vorzugsweise mindestens teilweise aus einem Material mit geringem
elektrischen Widerstandswert, um die supraleitenden Bänder gegen Überstrom
zu schützen,
d. h. es dient auch als eine Kryostabilitätseinrichtung. Ein geeignetes
röhrenförmiges stützendes
Element 12 wird in der internationalen Veröffentlichung
WO 00/39812 im Namen des Anmelders beschrieben.
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Die
supraleitenden Bänder 13 sind
z. B. Bi-2223-Bänder
in einer Silbermatrix, vorzugsweise entlang ihrer Länge gegen
die Diffusion der Tieftemperaturflüssigkeit versiegelt, wie in
der obigen Veröffentlichung
WO 01/08234 beschrieben.
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Ein
oberer Verbinder 11, hergestellt aus einem elektrisch leitenden
Material, wie etwa z. B. Kupfer, steht mit dem supraleitenden Kabel
radial an Leiter 10 in Verbindung. In dem besonderen Fall
ist der obere Leiter 11 teilweise in das röhrenförmige stützende Element 12 geschraubt.
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Die
tatsächliche
Form des oberen Verbinders 11 ist für die Zwecke der vorliegenden
Erfindung nicht wichtig. Es ist ausreichend, dass er ein fixierendes
Mittel aufweist, vorzugsweise entfernbar, das sich mit dem fixierenden
Mittel eines zweiten Kabelleiters, entweder supraleitend oder nicht-supraleitend,
oder einer elektrischen Vorrichtung im allgemeinen, wie etwa einem
Transformator, einem elektrischen Motor etc. paart.
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Ein
Bund 15 ist koaxial außerhalb
zu dem Ende des Leiters 10 angeordnet, d. h. zu dem Ende der
Gruppe seiner supraleitenden Bänder 13.
Bund 15 begrenzt eine Menge von härtbarem Harz 14, worin
die Enden der supraleitenden Bänder 13 eingebettet
sind.
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Bund 15 wird
vorzugsweise aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt.
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Das
härtbare
Harz 14 ist vorzugsweise Araldite®, dem
HY 951 als ein Härtemittel
hinzugefügt
ist. Vorzugsweise wird einem derartigen Harz Quarz oder Aluminiumoxid
[Al2(OH)3] als ein
mineralischer Füllstoff
hinzugefügt.
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Als
eine Alternative können
andere härtbare Harze
verwendet werden, insbesondere andere Epoxid- oder Siliziumharze.
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Eine
Hülse 17 ist
koaxial außerhalb
zu Bund 15 angeordnet, d. h. um Endabschnitte der Gruppe ihrer
supraleitenden Bänder 13 und
um einen Endabschnitt vom oberen Verbinder 11.
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Hülse 17 wird
vorzugsweise aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt.
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Hülse 17 begrenzt
eine Menge von Weichlot 16, worin die Endabschnitte der
supraleitenden Bänder 13 und
der Endabschnitt vom oberen Verbinder 11 eingebettet sind.
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Da
Weichlot 16 zwischen die supraleitenden Bänder 13 eindringt,
ist außerdem
auch der Teil von Stütze 12 entsprechend
den Endabschnitten der supraleitenden Bänder 13 in Weichlot 16 eingebettet. Dies
ist insbesondere von Vorteil, falls die Stütze 12 aus einem mindestens
teilweise metallischen Material hergestellt ist und als eine Kryostabilitätseinrichtung
dient.
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Weichlot 16 ist
vorzugsweise eine Legierung aus Sn, Pb, Bi, wie etwa die Legierung
DAIKO PFA 140, die von Indium Corporation of America, Utica, NY,
USA verfügbar
ist, deren Zusammensetzung 43% Sn, 43% Pb und 14% Bi ist.
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Während das
härtbare
Harz 14 die Enden der supraleitenden Bänder 13 effektiv festigt,
wird ein elektrischen Kontakt durch die Menge von Weichlot 16 zwischen
Leiter 10 und oberem Verbinder 11 ebenso wie das
röhrenförmige Kryostabilitätselement 12 erreicht.
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Mit
anderen Worten wird ein Strompfad in dem kranzförmigen Ring von Weichlot 16 um
Bund 15 geschaffen, der einen geringeren elektrischen Widerstandswert
als der des härtbaren
Harzes 14 aufweist.
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Die
Menge von Weichlot 16, d. h. der Durchmesser von Hülse 17 in
Bezug auf den Durchmesser von Bund 15, sind so auszuwählen, um
die entgegengesetzten Anforderungen einer Minimierung des Raums,
der durch den Leiterabschluss belegt wird, und einer Minimierung
der abgeführten
Energie in dem Abschluss zu erfüllen,
was wie bekannt umgekehrt proportional zu dem Quer schnitt von Weichlot 16 ist.
Die abgeführte
Energie bei dem maximalen Betriebsstrom des supraleitenden Kabels
bei der maximalen Betriebstemperatur sollte vorzugsweise kleiner
als 50 W, wünschenswerter
geringer als 20 W und noch wünschenswerter
geringer als 10 W sein.
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In
der Praxis weist Weichlot 16 eine Stärke auf, die viel größer als
einige Zehntel von Mikromillimetern ist, d. h. es ist in der Praxis
zu porös,
um die Bildung von Mikrokanälen
zu verhindern, innerhalb derer die Tieftemperaturflüssigkeit
somit in die supraleitenden Bänder 13 bei
Abwesenheit des härtbaren Harzes 14 eindringen
könnte,
wobei somit ihr Leistungsverhalten verschlechtert wird.
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Außerdem garantiert
die Menge von Weichlot 16 den notwendigen mechanischen
Zwang zwischen Leiter 10 und oberem Verbinder 11.
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Falls
der abzuschließende
Leiter in einer im wesentlichen horizontalen Position angeordnet
ist, werden Bund 15 und Hülse 17 eine jeweilige Öffnung (nicht
gezeigt) aufweisen, um sie mit dem härtbarem Harz 14 bzw.
mit Weichlot 16 zu füllen.
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Falls
andererseits der abzuschließende
Leiter in einer im wesentlichen vertikalen Position angeordnet ist,
wird Hülse 17 vorteilhafter
Weise die gezeigte Form aufweisen, die an ihrem unteren Ende stromaufwärts des
Abschlusses verjüngt
ist. In diesem Fall könnte
Bund 15 außerdem
einen Boden 15a aufweisen, hergestellt z. B. aus einer
Vielzahl von Beabstandungsringen zwischen den Schichten. Als eine
Alternative könnte
der Abschluss durch Füllen zuerst
von Hülse 17 nur
teilweise mit Weichlot 16 bis zu einer derartigen Höhe, um die
Enden der supraleitenden Bänder 13 frei
zu lassen, dann Füllen
von Bund 15 unter Verwendung des gehärteten Weichlots 16 als
ein Boden und danach Abschließen
einer Füllung
von Hülse 17 mit
Weichlot 16 ausgeführt
werden.
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Außerdem könnten sowohl
Bund 15 als auch Hülse 17 mit
dem oberen Verbinder 11 z. B. durch radiale Querstücke (nicht
gezeigt) verbunden werden.
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Als
eine Alternative kann Leiter 10 einen Rückleiter eines kalten dielektrischen
Kabels darstellen. In diesem Fall fehlt, wie zu Beginn der vorliegenden
Beschreibung erwähnt,
das röhrenförmige stützende Element 12 der
supraleitenden Bänder 13,
wobei die supraleitenden Bänder 13 um
das Dielektrikum gewunden sind. Da das Dielektrikum typischerweise
eine Umhüllung
aus Papierbändern
umfasst, die durch den Kontakt mit Weichlot 16 beschädigt werden
könnten,
kann es notwendig sein, ein röhrenförmiges schützendes
Element zwischen das Dielektrikum und die supraleitenden Bänder 13 einzuführen. Ein
derartiges röhrenförmiges schützendes
Element als kann in 1 durch das röhrenförmige stützende Element 12 schematisch
dargestellt betrachtet werden.
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2 zeigt
eine Ausführungsform
eines Abschlusses des Leiters eines supraleitenden Kabels, die in
Bezug auf das mit Verweis auf 1 veranschaulichte
und beschriebene in den folgenden Aspekten modifiziert ist.
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Hülse 17 wird
durch eine Hülse 17a ersetzt, deren
innerer Durchmesser im wesentlichen dem äußeren Durchmesser von Bund 15 entspricht
und sich nicht längs
an dem Endabschnitt vom oberen Verbinder 11 erstreckt.
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Hülse 17a begrenzt
somit eine Menge von Weichlot 16, wobei nur die Endabschnitte
der supraleitenden Bänder 13 eingebettet
sind, wohingegen es der Endabschnitt vom oberen Verbinder 11 nicht
ist.
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Der
elektrische Kontakt zwischen Leiter 10 und dem oberen Verbinder 11 wird
durch Weichlot 16, Hülse 17a und
eine Umhüllung
von Leiterflechten oder Bändern 18,
z. B. aus Kupfer, zwischen Hülse 17a und
oberem Verbinder 11 erreicht.
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Auch
weist in dieser Ausführungsform Weichlot 16 in
der Praxis eine Stärke
von mehr als einige Zehnteln von Mikromillimetern auf.
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3 zeigt
eine dritte Ausführungsform
eines Leiters 20 eines supraleitenden Kabels, das gemäß der vorliegenden
Erfindung abgeschlossen ist.
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Insbesondere
stellt Leiter 20 einen Phasenleiter eines warmen dielektrischen
Kabels oder einen Phasenleiter eines kalten dielektrischen Kabels
dar.
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Der
veranschaulichte Leiter 20 umfasst eine Vielzahl von supraleitenden
Bändern 22,
die in zwei Schichten um ein röhrenförmiges stützendes
Element 21 gewunden sind. Die supraleitenden Bänder 22 und
das röhrenförmige stützende Element 21 sind wie
mit Bezug auf die supraleitenden Bänder 13 bzw. auf das
röhrenförmige stützende Element 12 der Ausführungsform
von 1 beschrieben.
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Ein
oberer Verbinder, hergestellt aus einem elektrisch leitenden Material,
wie etwa z. B. Kupfer, steht radial mit dem supraleitenden Kabel
in Leiter 20 in Verbindung. In dem besonderen Fall umfasst
der obere Leiter ein erstes röhrenförmiges Element 23a, das
etwa durch Heften in der Region, die durch Bezugszeichen 24 angezeigt
wird, um das röhrenförmige stützende Element 21 geklemmt
ist.
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Um
Verzerrungen und Schäden
an dem röhrenförmigen stützenden
Element 21 zu verhindern, umfasst der obere Verbinder vorzugsweise
ein zweites röhrenförmiges Element 23c,
das innerhalb des röhrenförmigen stützenden
Elementes 21 eingeführt und
mit dem ersten röhrenförmigen Element
verbunden ist, z. B. geschraubt, wie bei 25 angezeigt.
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Auch
ist in diesem Fall die tatsächlichen Form
des oberen Verbinders 23a–23c nicht wichtig.
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Das
freie Ende von jedem supraleitenden Band 22 ist lose in
eine jeweilige Kappe 27 eingeführt, wie in 4 und 5 besser
gesehen werden kann. Jede Kappe 27 ist aus einem elektrisch
leitenden Material hergestellt, z. B. Kupfer.
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Jede
Kappe 27 ist mit einem härtbaren Harz 44 für einen
ersten Teil gefüllt,
worin das Ende des jeweiligen supraleitenden Bandes 22 eingebettet
ist.
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Außerdem ist
jede Kappe 27 mit Weichlot 46 für einen
zweiten Teil gefüllt,
worin ein Endabschnitt des jeweiligen supraleitenden Bandes 22 eingebettet ist.
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Das
härtbare
Harz 44 und das Weichlot 46 sind wie mit Bezug
auf das härtbare
Harz 14 bzw. das Weichlot 16 der Ausführungsform
von 1 beschrieben.
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Jede
Kappe 27 weist vorzugsweise ein Loch 27a, optional
mit einem Gewinde versehen, an dem entgegengesetzten Ende des Einführungsendes
des jeweiligen supraleitenden Bandes 22 auf.
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In
Bezug erneut auf 3 ist jede Kappe 27 in
elektrischem Kontakt mit dem oberen Verbinder 23a–23c,
wie durch Oberflächenkontakt
und Fixieren durch eine jeweilige Schraube 28 mit dem oberen Verbinder 23a–23c.
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In
dem besonderen in 3 veranschaulichten Fall ist
jede Kappe 27 mit einem Element 23b des oberen
Verbinders fixiert, verschraubt außerhalb von Element 23a des
oberen Verbinders. Element 23b des oberen Verbinders weist
eine äußere stufenweise
Fläche
auf, wobei die Stufen vorzugsweise mit Bezug auf ihre Längsachse
abgeschrägt
sind, sodass die supraleitenden Bänder 22 der innersten
Schicht, durch die jeweilige Kappe 27, bei einer geringeren Neigung
als die supraleitenden Bänder
der äußersten
Schicht fixiert sind, sodass die jeweiligen Kappen 27 und
Schrauben 28 die supraleitenden Bänder 22 der äußersten
Schicht nicht stören
oder beschädigen.
Außerdem
ist auf diese Weise ein größerer Durchmesser
verfügbar,
der eine Verwendung von Kappen erlaubt, die größer als die supraleitenden Bänder sind.
Falls Leiter 20 eine Zahl von Schichten von supraleitenden
Bändern 22 mit
Ausnahme von zwei aufweist, wird Element 23b des oberen
Verbinders eine entsprechende Zahl von Stufen aufweisen.
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Elemente 23a und 23b des
oberen Verbinders können
durch ein einzelnes Element ersetzt werden.
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Auch
festigt in der Ausführungsform
von 3 das härtbare
Harz 44 die Enden der supraleitenden Bänder 22.
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Der
elektrische Kontakt zwischen Leiter 20 und oberem Verbinder 23a–23c wird
durch Weichlot 46, Kappen 27 und die Kontaktbeziehung
zwischen Kappen 27 und oberem Konnektor 23a–23c erzielt.
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Im
Fall, dass das röhrenförmige Element 21 aus
Gründen
der Kryostabilität
mindestens teilweise leitend ist, wird der elektrische Kontakt zwischen
dem röhrenförmigen Element 21 und
dem oberen Verbinder 23a–23c durch die Kontaktbeziehung
zwischen ihnen vorgesehen.
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Schließlich zeigt 3 eine
Umhüllung 25 der
supraleitenden Bänder 22 stromaufwärts von dem
oberen Verbinder 23a–23c.
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Auch
ist in dem Fall der Ausführungsform von 3 die
Menge von Weichlot 46, die benötigt wird, um ausreichende
elektrische Leitfähigkeit
und ausreichenden mechanischen Zwang zwischen jedem supraleitenden
Band 22 und der jeweiligen Kappe 27 vorzusehen,
derart, dass es in der Praxis zu porös ist, die Funktion zum Festigen
gegen die Tieftemperaturflüssigkeit
durchzuführen.
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Auch
kann Leiter 20 der vorliegenden Ausführungsform alternativ einen
Rückleiter
eines kalten dielektrischen Kabels darstellen, mit den Änderungen,
die mit Bezug auf die Ausführungsform
von 1 beschrieben werden.
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Eine
weitere Ausführungsform
eines Abschlusses des Leiters eines supraleitenden Kabels wird in 6 veranschaulicht.
Eine derartige Ausführungsform
ist in dem Fall eines Rückleiters
eines kalten dielektrischen Kabels von besonderem Vorteil.
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Der
veranschaulichte Leiter 30 umfasst eine Vielzahl von supraleitenden
Bändern 31,
die in zwei Schichten um einen Isolator 35 gewunden sind.
Die supraleitenden Bänder 31 sind
wie mit Bezug auf die supraleitenden Bänder 13 der Ausführungsform
von 1 beschrieben.
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Außerdem werden
zwei Schichten von leitenden Bändern 33 veranschaulicht,
z. B. aus Kupfer, gewunden um die supraleitenden Bänder 31 und
mit der Funktion einer Kryostabilitätseinrichtung, wie in der internationalen
Patentanmeldung WO 00/39812 im Namen des Anmelders beschrieben.
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Das
freie Ende von jedem supraleitenden Band 31 ist in eine
jeweilige Kappe 34 eingeführt, die härtbares Harz 44 und
Weichlot 46 analog zu dem enthält, was mit Bezug auf 3–5 beschrieben wird.
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Um
die supraleitenden Bänder 31 sind
vom Dielektrikum 35 z. B. durch Verdünnen vom Dielektrikum 35,
wie bei 35a gezeigt, radial beabstandet.
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Ein
oberer Verbinder umfasst ein erstes elektrisch leitendes röhrenförmiges Element 32a,
z. B. aus Kupfer oder Legierungen davon, eingeführt in dem supraleitenden Kabel
zwischen Dielektrikum 35 und den supraleitenden Bändern 31,
und ein zweites elektrisch leitendes röhrenförmiges Element 32b,
z. B. aus Kupfer oder Legierungen davon, eingeführt in dem supraleitenden Kabel
außerhalb
der supraleitenden Bänder 31 und
der leitenden Bänder 33,
falls vorhanden.
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Die
Außenfläche des
ersten röhrenförmigen Elementes 32a und
die Innenfläche
des zweiten röhrenförmigen Elementes 32b sind
bezüglich
der jeweiligen Längsachsen
abgeschrägt,
mit Neigungswinkeln, die gewählt
sind, sodass das erste und das zweite röhrenförmige Element 32a, 32b des
oberen Verbinders eine konische Kopplung herstellen, wobei somit
der notwendige mechanische Zwang zwischen oberem Verbinder 32a, 32b und
den supraleitenden Bändern 32 ebenso
wie den leitenden Bändern 33, falls
vorhanden, hergestellt wird.
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Der
elektrische Kontakt zwischen Leiter 30 und dem oberen Verbinder 32a–32b wird
durch Weichlot 46, Kappen 34 und die Kontaktbeziehung zwischen
Kappen 34 und dem oberen Verbinder 32a–32b erzielt.
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Die
Kappen 34 können
mit dem oberen Verbinder 32a analog zu dem fixiert werden,
was mit Bezug auf die Ausführungsform
von 3 beschrieben wird.
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7 zeigt
eine Ausführungsform
eines Abschlusses des Leiters eines supraleitenden Kabels, die in
den folgenden Aspekten mit Bezug auf das modifiziert ist, was mit
Verweis auf 6 veranschaulicht und beschrieben
wird.
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Die
supraleitenden Bänder 31 sind
stromaufwärts
vom oberen Verbinder 32a, 32b abgeschnitten und
in jeweilige Kappen 34' ähnlich zu
Kappen 34 der Ausführungsform
von 3–5 eingeführt, wobei aber
ein jeweiliges leitendes Band 36 gezeigt wird, hergestellt
z. B. aus Kupfer oder Legierungen davon, das sich von dem Ende entgegengesetzt
zu dem einer Einführung
des jeweiligen supraleitenden Bandes 31 erstreckt. Die
Kappen 34' weisen
das Loch 27a, das in Kappen 34 der Ausführungsform
von 3–5 vorhanden
ist, nicht auf.
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Auf
diese Weise sind die leitenden Bänder 36 und
die optionalen Kryostabilitätsleitbänder 33 durch
die konische Kopplung geklemmt, die durch die zwei röhrenförmigen Elemente 32a, 32b des
oberen Verbinders vorgesehen wird, wohingegen es die supraleitenden
Bänder 31 nicht
sind. Somit werden die supraleitenden Bänder 31 nicht beansprucht,
wobei somit jegliches Risiko eines Schadens verhindert wird.
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Der
elektrische Kontakt zwischen Leiter 30 und dem oberen Verbinder 32a, 32b wird
durch Weichlot 46, Kappen 34', leitende Bänder 36 und die Kontaktbeziehung
zwischen den leitenden Bändern 36 und
dem oberen Verbinder 32a–32b erzielt.
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In
einer alternativen Ausführungsform
(nicht gezeigt) könnten
der Bund 15 der Ausführungsform von 1 und 2 und
das jeweilige härtbare
Harz 14 durch eine Vielzahl von Kappen ähn lich zu Kappen 27 der
Ausführungsform
von 3 ersetzt werden, wobei jede Kappe mit nur dem
härtbaren
Harz gefüllt
ist.
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8 bis 14 zeigen
auf eine sehr schematische Art und Weise einige Ausführungsformen einer
Verbindungsstelle zwischen Leitern von zwei supraleitenden Kabeln
gemäß der vorliegenden
Erfindung, die nur in ihren wesentlichen Merkmalen beschrieben werden
sollen. Für
weitere Details soll jedes Mal auf die Beschreibung der relevanten
Figuren von 1 bis 7 verwiesen
werden.
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Alle
Figuren von 8 bis 14 zeigen
einen Leiter 50 eines ersten supraleitenden Kabels, umfassend
eine Vielzahl von supraleitenden Bändern 51, die in mehreren
Schichten um ein röhrenförmiges stützendes
Element 52 gewunden sind, und einen Leiter 60 eines
zweiten supraleitenden Kabels, umfassend eine Vielzahl von supraleitenden
Bändern 61,
die in mehreren Schichten um ein röhrenförmiges stützendes Element 62 gewunden
sind.
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Außerdem wird
ein elektrisch leitender Verbinder 70 dargestellt, der
sich mit den zwei Leitern 50, 60 auf Stoß koppelt,
indem er z. B. in die röhrenförmigen stützenden
Elemente 52, 62 eingeführt wird. Verbinder 70 wird
schematisch als ein einzelnes Stück
angezeigt, kann aber als eine Alternative zwei komplementäre Elemente
umfassen, die entfernbar miteinander verbunden sind.
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In
der Ausführungsform
von 8 sind die Enden der supraleitenden Bänder 51 des
ersten Leiters 50 in einer ersten Menge 53 von
härtbarem
Harz eingebettet, das in einem ersten Bund 54 enthalten ist,
und die Enden der supraleitenden Bänder 61 des zweiten
Leiters 60 sind in einer zweiten Menge 63 von
härtbarem
Harz eingebettet, das in einem zweiten Bund 64 enthalten
ist. Die Mengen von härtbarem Harz 53 und 63 sind dargestellt,
auch jeweilige Abschnitte von Verbinder 70 eingebettet
zu haben, dies ist aber nicht notwendig.
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Die
Endabschnitte der supraleitenden Bänder 51 des ersten
Leiters 50 und die Endabschnitte der supraleitenden Bänder 61 des
zweiten Leiters 60 sind in einer gemeinsamen Menge 71 aus
Weichlot eingebettet, das in einer gemeinsamen Hülse 72 enthalten ist.
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Die
Ausführungsform
von 9 unterscheidet sich von der von 8 dadurch,
dass die Enden der supraleitenden Bänder 51 des ersten
Leiters 50 und die Enden der supraleitenden Bänder 61 des zweiten
Leiters 60 in einer gemeinsamen Menge 73 von härtbarem
Harz eingebettet sind, das in einem gemeinsamen Bund 74 enthalten
ist. Die Menge von härtbarem
Harz 73 hat auch den entsprechenden Abschnitt des Verbinders 70 eingebettet.
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Die
Ausführungsform
von 10 unterscheidet sich von der von 8 dadurch,
dass die Enden der supraleitenden Bänder 51 des ersten
Leiters 50 und die Enden der supraleitenden Bänder 61 des
zweiten Leiters 60 in jeweiligen Mengen aus härtbarem
Harz eingebettet sind, das in jeweiligen Kappen 55, 65 enthalten
ist.
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In
der Ausführungsform
von 11 sind die Enden der supraleitenden Bänder 51 des
ersten Leiters 50 und die Enden der supraleitenden Bänder 61 des
zweiten Leiters 60 in einer gemeinsamen Menge 73 aus
härtbarem
Harz eingebettet, das in einem gemeinsamen Bund 74 enthalten
ist. Die Menge von härtbarem
Harz 73 hat auch den passenden Abschnitt von Verbinder 70 eingebettet.
-
Die
Endabschnitte der supraleitenden Bänder 51 des ersten
Leiters 50 sind in einer ersten Menge 56 aus Weichlot
einge bettet, das in einer ersten Hülse 57 enthalten ist,
und die Enden der supraleitenden Bänder 61 des zweiten
Leiters 60 sind in einer zweiten Menge 66 von
Weichlot eingebettet, das in einer zweiten Hülse 67 enthalten ist.
Eine Umhüllung von
leitenden Bändern
oder Flechten 75, z. B. aus Kupfer, verbindet elektrisch
Hülsen 57, 67.
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In
der Ausführungsform
von 12 werden die freien Enden der supraleitenden
Bänder 51 des ersten
Leiters 50 und die freien Enden der supraleitenden Bänder 61 des
zweiten Leiters 60 in Paaren in gemeinsamen Kappen 76 eingeführt. Die
Kappen 76, natürlich
mit Durchgangslöchern
versehen, sind in einem zentralen Teil mit härtbarem Harz gefüllt, worin
die Enden von beiden supraleitenden Bänder 51, 61 eingebettet
sind, und in zwei Teilen benachbart zu dem zentralen Teil mit Weichlot,
worin die Endabschnitte von jedem supraleitenden Band 51, 61 einzeln
eingebettet sind.
-
In
der Ausführungsform
von 13 werden die freien Enden der supraleitenden
Bänder 51 des ersten
Leiters 50 in jeweiligen Kappen 55 eingeführt und
die freien Enden der supraleitenden Bänder 61 des zweiten
Leiters 60 werden in jeweiligen Kappen 65 eingeführt. Die
Kappen 55 und 65 sind jede mit einer Menge von
härtbarem
Harz an dem Ende des jeweiligen supraleitenden Bandes 51, 61 und
mit einer Menge von Weichlot an dem Endabschnitt des jeweiligen
supraleitenden Bandes 51, 61 gefüllt. Außerdem sind
die Kappen 55 und 65 in Paaren durch ein jeweiliges
gemeinsames leitendes Band 77 verbunden.
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In
der Ausführungsform
von 14 werden die freien Enden der supraleitenden
Bänder 51 des ersten
Leiters 50 in jeweiligen Kappen 55 eingeführt und
die freien Enden der supraleitenden Bänder 61 des zweiten
Leiters 60 werden in jeweiligen Kappen 65 eingeführt. Die
Kappen 55 und 65 sind jede mit ei ner Menge von
härtbarem
Harz an dem Ende des jeweiligen supraleitenden Bandes 51, 61 gefüllt.
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Die
Endabschnitte der supraleitenden Bänder 51 des ersten
Leiters 50 sind in einer ersten Menge 56 von Weichlot
eingebettet, das in einer ersten Hülse 57 enthalten ist,
und die Enden der supraleitenden Bänder 61 des zweiten
Leiters 60 sind in einer zweiten Menge 66 von
Weichlot eingebettet, das in einer zweiten Hülse 67 enthalten ist.
Eine Umhüllung von
leitenden Bändern
oder Flechten 75, z. B. aus Kupfer, verbindet elektrisch
Hülsen 57, 67.
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BEISPIEL 1
-
Es
wurde ein Leitermusterstück
unter Verwendung von supraleitenden Bändern aus Bi-2223 in einer
Silbermatrix hergestellt, für
das ein Nachweis gegen die Infiltration von flüssigem Stickstoff entlang ihrer
gesamten Länge
zuvor geprüft
wurde. Das Leitermusterstück
ist 10 Meter lang.
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Das
Musterstück
war an jedem Ende abgeschlossen, wie mit Bezug auf 1 beschrieben wird,
unter Verwendung von Araldite®, zusätzlich mit HY 951 und Aluminiumoxid,
als härtbares
Harz 14, und Legierung DAIKO PFA 140 als Weichlot 16.
-
Das
so abgeschlossene Musterstück
wurde in ein Kryostat befestigt und an den Enden an einem steifen
Rahmen eingespannt, um die Zugkraft zu simulieren, der der Abschluss
in einer Klemmkopfinstallationskonfiguration unterworfen ist. Wie
bekannt stellt eine derartige Konfiguration die kritischste Bedingung
einer Zugkraft durch Schrumpfung beim Kühlen des supraleitenden Kabels
dar.
-
Das
Musterstück
wurde in flüssigen
Stickstoff eingetaucht und 10 thermischen Zyklen zwischen Umgebungstemperatur
und der Betriebstemperatur von 77 K bei atmosphärischem Druck unterzogen.
-
Danach
wurde das Musterstück
noch in einer Klemmkopfkonfiguration für 120 Stunden in flüssigem Stickstoff
bei einem Druck von ungefähr
30 Bar eingetaucht gelassen.
-
Am
Ende der obigen Belastungen wurde das Musterstück analysiert.
-
Das
härtbare
Harz 14 und das Weichlot 16 wiesen weder Risse
noch Brüche
auf. Die supraleitenden Bänder 13 wiesen
weder Oberflächen-"Ballons" noch andere Schäden auf.
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BEISPIEL 2
-
Ein
Musterstück
eines kalten dielektrischen supraleitenden Kabels (frei von Kryostat)
wurde unter Verwendung von supraleitenden Bändern aus Bi-2223 in einer
Silbermatrix hergestellt, für
die ein Nachweis gegen die Infiltration von flüssigem Stickstoff entlang ihrer
gesamten Länge
zuvor geprüft wurde.
Das Leiterkabelmusterstück
hat eine Länge von
10 Metern.
-
Der
Phasenleiter des Musterstücks
war an jedem Ende abgeschlossen, wie mit Bezug auf 3 beschrieben
wird, und der Rückleiter
des supraleitenden Kabelmusterstücks
war an jedem Ende abgeschlossen, wie mit Bezug auf 6 beschrieben wird.
-
Araldite®,
zusätzlich
mit HY 951 und Aluminiumoxid, als härtbares Harz 44, und
die obige Legierung DAIKO PFA 140 als Weichlot 46 wurden
in allen Abschlüssen
verwendet.
-
Das
so abgeschlossene Musterstück
wurde in einem Kryostat befestigt und an den Enden an einem steifen
Rahmen eingespannt, um die Zugkraft zu simulieren, der der Abschluss
in einer Klemmkopfinstallationskonfiguration unterworfen ist.
-
Das
Musterstück
wurde in flüssigen
Stickstoff eingetaucht und 10 thermischen Zyklen zwischen Umgebungstemperatur
und der Betriebstemperatur von 77 K bei atmosphärischem Druck unterzogen.
-
Danach
wurde das Musterstück
für 120
Stunden in flüssigem
Stickstoff bei einem Druck von ungefähr 30 Bar eingetaucht gelassen.
-
Am
Ende der obigen Belastungen wurde das Musterstück analysiert.
-
Das
härtbare
Harz 44 und das Weichlot 46 innerhalb der Kappen 27, 34 wiesen
weder Risse noch Brüche
auf. Die supraleitenden Bänder 22, 32 wiesen
weder Oberflächen-"Ballons" noch andere Schäden auf.
-
Außerdem erfüllt der
Abschluss gemäß der Erfindung
die Anforderungen eines mechanischen Zwangs und eines Schutzes der
Integrität
der supraleitenden Bänder.