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DE60103742T2 - Modul zur leistungsbewertung eines rf-identifizierungsetiketts (rfid) - Google Patents

Modul zur leistungsbewertung eines rf-identifizierungsetiketts (rfid) Download PDF

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DE60103742T2
DE60103742T2 DE60103742T DE60103742T DE60103742T2 DE 60103742 T2 DE60103742 T2 DE 60103742T2 DE 60103742 T DE60103742 T DE 60103742T DE 60103742 T DE60103742 T DE 60103742T DE 60103742 T2 DE60103742 T2 DE 60103742T2
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DE
Germany
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tag
tags
interrogator
rfid
data
Prior art date
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DE60103742T
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E. William DAVIDSON
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Sirit Inc
Original Assignee
SAMSYS TECHNOLOGIES Inc
SAMSYS TECHNOLOGIES Inc RICHMOND HILL
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Publication of DE60103742T2 publication Critical patent/DE60103742T2/de
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    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
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Description

  • BEREICH DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Radiofrequenz-Identifikationssysteme (RFID-Systeme) und im Besonderen eine Vorrichtung zum Auswerten von Radiofrequenz-Identifikationssystemen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Radiofrequenz-Identifikationssysteme (RFID-Systeme) sind bekannte Systeme, mit denen Objekte mit Tags (Transpondern) gekennzeichnet werden können, sodass das Objekt, wenn der Tag durch das elektromagnetische Feld einer Leseeinrichtung/Abfrageeinrichtung geführt wird, durch Lesen des am Objekt angebrachten Tags identifiziert wird.
  • Der Tag hat eine Antenne, die eine Dipolantenne für Fernfeldsysteme oder eine Spule für induktive Systeme sein kann, die auf die Frequenz des erzeugten elektromagnetischen Felds der Abfrageeinrichtung abgestimmt ist. Der Tag wird mit dem in der Antenne des Tags erzeugten elektrischen Strom betrieben. Daten werden allgemein durch Modulieren des von der Abfrageeinrichtung erzeugten elektromagnetischen Felds, das allgemein Erregerfeld oder Ausleuchtzone genannt wird, zum Tag gesendet. Der Tag sendet Daten entweder durch Senden mit seinem eigenen Sender mit einer von der Ausleuchtzone separaten Frequenz und Antenne oder durch Modulieren der Ausleuchtzone durch Ändern der Belastung der Antenne des Tags in einem allgemein als Rückwärts-Streustrahlungssystem bezeichneten System zur Abfrageeinrichtung zurück. Auf jeden Fall wird entweder das neue elektromagnetische Feld vom Tag oder die Störungen in der Ausleuchtzone der Abfrageeinrichtung, die vom Rückwärts-Streustrahlungssystem des Tags verursacht werden, von der Abfrageeinrichtung erfasst. Die Daten vom Tag werden decodiert, wodurch der Tag und der Artikel, an dem der Tag angebracht ist, identifiziert werden können. In einigen Fällen wird der Tag durch Modulieren des von der Abfrageeinrichtung erzeugten elektromagnetischen Felds beschrieben, wie im Fall von Lese-/Schreib-Tags. Typische Informationen, die in den Tags gespeichert werden könnten, sind: Bestellnummer (d. h. Best.-Nr.), Verfallsdatum, Ziel, Bestätigung eines angewendeten Prozesses usw.
  • Bei einem RFID-System oder anderen Arten von Funkanlagen muss der Standort der Anlage auf Eignung geprüft werden. Dies gilt besonders für automatisierte RFID-Tag-Systeme, da die Tags allgemein an Objekten angebracht sind, die durch das Erfassungsfeld eines befestigten Erfassungsgeräts indurchbewegt werden. Die andere Möglichkeit besteht, wenn sich die mit Tags versehenen Objekte nicht bewegen, d. h. auf Lagerregalen, und das Erfassungsgerät sich bewegt, z. B. wenn das Erfassungsgerät auf einem Gabelstapler montiert ist. In beiden Fällen ändert sich die Dynamik zwischen dem Erfassungsgerät und den Tags und wegen der Störung anderer Geräte und der Störung von anderen Geräten ist es schwierig, die Reichweite des RF-Felds zu charakterisieren.
  • Ein bekanntes Verfahren zum Auswerten eines Standorts und einer Tag-Ausrüstung beinhaltet die Verwendung einer Prüfausrüstung zum Charakterisieren bestehender Strahlung an dem Standort und Abbildung der Leistungspegel von der Tag-Ausrüstung. Dieses Prüfverfahren liefert zwar gute Diagnoseinformationen zum Ermitteln der Ursachen von Problemen mit bestehenden Anlagen, es hat aber eine Reihe von Nachteilen. Das hauptsächliche Problem bei diesem Ansatz ist, dass die zum Durchführen der Auswertung erforderliche Prüfausrüstung teuer ist und einen sehr kompetenten und erfahrenen Techniker erfordert. Auch ist es schwierig und ungenau, diese Ergebnisse in entsprechende Bereichs- und Genauigkeitswerte für den Betrieb des RFID-Systems umzusetzen. Darüber hinaus sind die Ergebnisse für tatsächliche Betriebsbedingungen mit bewegten Tags und Erfassungsgeräten nicht repräsentativ.
  • Ein zweites bekanntes Verfahren der Technik beinhaltet das Installieren eines Pilotsystems und das System eine Zeitlang in Betrieb zu lassen, wobei es die ganze Zeit über statistische Daten über seine Leistung erfasst. Dieser Ansatz produziert zwar tatsächliche Betriebsbedingungen, ist aber hinsichtlich der Ausrüstung teuer, logistisch schwierig einzurichten und erbringt nur langsam Ergebnisse. Es gilt allgemein als eine „go/no go"-(Gut/Schlecht-)Auswertung und muss sehr lange Zeit unter Erfassen von Statistiken betrieben werden, um irgendwelche Randbedingungen zu charakterisieren. Es ist daher für das Ermitteln tatsächlicher Installationspositionen oder für die Diagnose der Gründe, warum ein Standort gut oder schlecht ist, nicht nützlich.
  • Angesichts der Nachteile der Methoden vom Stand der Technik besteht immer noch ein Bedarf für RFID-Prüfungswerkzeuge und -methoden.
  • US 5986570 (Black) beschreibt ein Verfahren, bei dem eine RFID-Abfrageeinrichtung mit mehreren RFID-Transpondern im Abfragegebiet kommunizieren kann.
  • WO00/28339 (Intermec IP Corp.) beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung für drahtloses Radiofrequenztesten von integrierten Radiofrequenzidentifizierung-Schaltungen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Auswerten und Installieren eines Funksystems vor und eignet sich besonders für Radiofrequenz-Identifikationssysteme (RFID-Systeme). Die Vorrichtung und das Verfahren zum Auswerten von Tags bestimmen die Eignung eines speziellen Standorts für die Verwendung von spezifischen Tag-Typen. Die Tag-Auswertungsvorrichtung kann vor der Installation als ein Standortprüfungswerkzeug oder nach der Installation als ein Diagnose- oder Leistungsoptimierungswerkzeug eingesetzt werden.
  • Erfindungsgemäß werden die Leistungspegel an tatsächlichen Tags für die Kommunikationen in die und aus den Tags gemessen und mit den Kommunikationen von der Abfrageeinrichtung verglichen. Die RFID-Tag-Auswertungsvorrichtung stellt die Fähigkeit zur Auswertung verschiedener Tag-Typen im tatsächlichen Einsatz an den mit Tags zu kennzeichnenden Artikeln bereit, während der (oder die) Tag-Artikel im Betriebsmodus transportiert wird (werden). Das RFID-Tag-Auswertungsmodul misst und zeichnet die Hauptparameter für den Betrieb eines RFID-Tag-Systems in Echtzeit auf und kann Randbereiche hervorheben. Das System ist somit zum Auswerten und Ermitteln der Positionierung von Antennen und der Diagnose bestehender Systeme geeignet.
  • In einem ersten Aspekt sieht die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Auswerten eines Radiofrequenz-Identifikationssystems mit einer Mehrzahl von Tags vor, wobei die genannten Tags mit einer ausgewählten Frequenz arbeiten und wobei die genannten Tags auf ein Ausgangssignal reagieren, das von einer Abfrageeinrichtung gesendet wird, und eine Schaltung zum Empfangen des von der Abfrageeinrichtung gesendeten Ausgangssignals und zum Senden eines Rücksignals in Reaktion auf das genannte Ausgangssignal haben, wobei die genannte Vorrichtung Folgendes umfasst: (a) eine Sonde zum Verbinden mit der Schaltung in einem der genannten Tags und wobei die genannte Sonde eine Mehrzahl von Leitungen zum Abtasten ausgewählter Signale in der genannten Schaltung hat, (b) einen Controller, der mit der genannten Sonde verbunden ist und einen Prozessor zum Verarbeiten der genannten abgetasteten Signale und einen Speicher zum Speichern von mit den genannten abgetasteten Signalen assoziierten Informationen hat, und (c) einen mit dem genannten Controller (10) verbundenen und auf Steuersignale von dem genannten Controller reagierenden Sender zum Senden der genannten gespeicherten Informationen an ein entferntes Gerät, wobei der genannte Sender einen Kommunikationskanal nutzt, der auf einer anderen Frequenz als der für die Tags ausgewählten arbeitet.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Im Folgenden wird nun beispielhaft auf die Begleitzeichnungen Bezug genommen, die eine bevorzugte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigen; dabei zeigt:
  • 1 in Blockdiagrammform eine erfindungsgemäße RFID-Prüfungs- oder Tag-Auswertungsvorrichtung in einem Radiofrequenz-Identifikationssystem (RFID-System),
  • 2 in Blockdiagrammform eine Anordnung einer Tag-Auswertungsvorrichtung gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung,
  • 3(a) in Schaltbildform eine Ausführung für das Tag-Auswertungsmodul von 1,
  • 3(b) in Schaltbildform eine detailliertere Schaltungsausführung für das Controller-Modul von 3(a) und
  • 3(c) in Schaltbildform einen Telemetrie-Empfänger für das Tag-Auswertungsmodul von 1.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSGESTALTUNG
  • Zuerst wird auf 1 Bezug genommen, die ein Tag-Auswertungsmodul oder eine Tag-Prüfungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Vorrichtung und das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung werden zwar im Zusammenhang eines Radiofrequenz-Identifikationssystems (RFID-Systems) beschrieben, es ist aber zu beachten, dass die Erfindung weitere Anwendbarkeit auf andere Arten von Funksystemen und -anlagen hat.
  • Wie in 1 gezeigt wird, ist das Tag-Auswertungsmodul 10 mit einem Radiofrequenz-Identifikationssystem oder RFID-System verbunden, das allgemein mit Bezugsnummer 1 gezeigt wird. Das RFID-System 1 umfasst einen oder mehrere Tags 2, die einzeln als 2a, 2b ... 2n gezeigt werden, und ein Tag-Abfragemodul 4. Das RFID-System 1 kann eine bereits existierende Anlage umfassen, wobei in diesem Fall das Tag-Auswertungsmodul 10 als ein Auswertungswerkzeug für die Diagnose und Überwachung der Leistung des Systems 1 eingesetzt wird. Wenn das RFID-System 1 ein neues System ist, das zu installieren ist, wird das Tag-Auswertungsmodul 10 als ein Werkzeug in Verbindung mit ausgewählten Tags 2 zum Prüfen der Eignung des Systems 1 für den Installationsort genutzt. Beispielsweise wird der Installationsort hinsichtlich der Reichweite des RF-Feldes, auf Störung anderer Einrichtungen und auf Störung durch andere Einrichtungen überprüft.
  • Das Tag-Abfragemodul 4 ist ähnlich der in einer mitanhängigen US-Patentanmeldung offengelegten und beschriebenen Anordnung, die am 6. Januar 2000 im Namen des gemeinsamen Inhabers der gegenständlichen Erfindung angemeldet wurde. Das Tag-Abfragemodul 4 umfasst ein Radiofrequenzmodul 5 und ein Abfrageeinrichtungs-Steuermodul 6 und eine Stromversorgungseinheit 7. Das Tag-Abfragemodul 4 liest aus dem und schreibt in den Tag 2a, der ausgewertet wird.
  • Das Tag-Auswertungsmodul 10 hat auch einen Telemetrie-Empfänger 11, wie ebenfalls in 1 gezeigt wird. Das Tag-Auswertungsmodul 10 ist mit dem in Auswertung befindlichen Tag 2a durch sehr hochohmige Sonden verbunden, die mit Bezugsnummer 9 gezeigt werden. Die Sonden 9 haben eine Tag-Datenleitung 9a, eine Tag-Spalt-Leitung 9b und eine Tag-Leistungsleitung 9c. Der Telemetrie-Empfänger 11 stellt einen Radiofrequenz-Kommunikationskanal (allgemein mit Bezugsnummer 14 bezeichnet) für das Tag-Auswertungsmodul 10 bereit. In einer Ausgestaltung verbindet der Telemetrie-Empfänger 11 das Tag-Auswertungsmodul 10 mit dem Abfrageeinrichtungs-Steuermodul 6, wie in 1 gezeigt. In einer anderen Ausgestaltung verbindet der Telemetrie-Empfänger 11 das Tag- Auswertungsmodul 10 mit einem Personalcomputer 20, wie in 2 gezeigt wird. Das Abfrageeinrichtungs-Steuermodul 6 (1) oder der Personalcomputer 20 (2) empfangen durch den Telemetrie-Empfänger 11 die vom Tag-Auswertungsmodul 10 getätigten Messungen und gesammelten Daten. Diese Informationen werden wie unten ausführlicher besprochen verarbeitet. Für die in 1 gezeigte Anordnung liest und schreibt die Tag-Abfrageeinrichtung 4 in den bzw. aus dem in Auswertung befindlichen Tag 2a.
  • Das Tag-Auswertungsmodul 10, wobei wieder auf 1 Bezug genommen wird, umfasst vorzugsweise eine batteriebetriebene Vorrichtung, die mit einem der Tags 2a gekoppelt ist, d. h. dem in Auswertung befindlichen Tag. Das Tag-Auswertungsmodul 10 hat einen Radiofrequenz-Kommunikationskanal, der einen Sender 12 und den Telemetrie-Empfänger 11 umfasst. Der Telemetrie-Empfänger 11 ist entweder mit der Tag-Abfrageeinrichtung 4 (1) oder dem Personalcomputer 20 (2) verbunden, wie oben beschrieben. Der Telemetrie-Empfänger 11 lässt das Tag-Auswertungsmodul 10 mit der Tag-Abfrageeinrichtung 4 oder dem PC 20 kommunizieren und bildet mit der Radiofrequenz-Identifikationsverbindung zwischen der Tag-Abfrageeinrichtung 4 und dem Tag 2a eine geschlossene Schleife. Der Radiofrequenz-Kommunikationskanal zwischen dem Tag-Auswertungsmodul 10 und dem Telemetrie-Empfänger 11 nutzt vorzugsweise eine Frequenz, die sich von der Betriebsfrequenz der Tags 2 und der Tag-Abfrageeinrichtung 4 bedeutend unterscheidet. Beispielsweise ist 315 MHz ein Telemetrieband mit geringer Leistung (Low Power), das mit keiner konventionellen Tag-Frequenzzuordnung überlappt. Die für einen Tag gesammelten oder aus einem Tag verarbeiteten Informationen werden in einem Radiofrequenzsignal (z. B. Trägerwelle) codiert und zum Telemetrie-Empfänger 11 gesendet. Das Codieren der Informationen kann mithilfe konventioneller Techniken durchgeführt werden, zum Beispiel umfasst das Signal eine Hüllkurve und einen Informations- oder Datenteil.
  • Es ist zu beachten, dass der Kommunikationskanal zwischen dem Tag-Auswertungsmodul 10 und der Tag-Abfrageeinrichtung 4 oder dem PC 20 mithilfe anderer Methoden ausgeführt werden kann, z. B. einer seriellen festverdrahteten Kommunikationsverbindung. Die Telemetrieausführung wird bevorzugt, weil sie gute Manövrierfähigkeit und flexible Positionierungsoptionen für das Tag-Auswertungsmodul und die Empfangseinheit (d. h. den Empfänger 11 und das Tag-Abfragemodul 4 und/oder den PC 20) bereitstellt. Außerdem führt eine lange Drahtverbindung zwischen dem Tag-Auswertungsmodul 10 und der Tag-Abfrageeinrichtung 4 zur Signalausbreitung zwischen dem Tag-Auswertungsmodul 10 und der Tag-Abfrageeinrichtung 4, die die Ablesungen stören kann.
  • Die Anordnung des Tag-Auswertungsmoduls 10, wie sie in den 1 und 2 gezeigt wird, erlaubt das Messen der wesentlichen Systemparameter des Tags, ohne seinen Betrieb zu stören. Die Informationen werden zum Verifizieren, Quantifizieren und Qualifizieren des Betriebs des Tags 2a im wirklichen Einsatz verwendet. Die Hauptsystemparameter sind (a) Leistung von dem RF-Feld, die zum Versorgen des RFID-Tags 2a mit Energie verwendet wird oder im Fall von aktiven Tags zum Identifizieren der Abfrageregion verwendet wird, (b) die Dateneingabeschnittstelle im Tag 2a, die zum Empfangen der Daten von der Tag-Abfrageeinrichtung 4 verwendet wird, und (c) die Datenausgabeschnittstelle im Tag 2a, die zum Senden der Daten zur Tag-Abfrageeinrichtung 4 verwendet wird. Das Tag-Auswertungsmodul 10 erfasst diese Informationen und Daten am Tag 2a und sendet die Informationen unter Verwendung des Telemetrie-Empfängers 11 über den separaten Radiofrequenzkanal zur Tag-Abfrageeinrichtung 4 oder den PC 20 zurück. Da die Radiofrequenz des Telemetriekanals sich von der Betriebsfrequenz des Tags 2 unterscheidet, wird der Betrieb der Tags 2 nicht beeinträchtigt. Die vom Tag- Auswertungsmonitor 10 am Tag 2a erfassten Informationen werden mit den vom Tag-Abfragemodul 4 gesendeten und empfangenen Daten verglichen und zusammen mit der Spannungsablesung vom Tag 2a und Positionsinformationen zum Zeitpunkt der Prüfung protokolliert.
  • Wenn die Anordnung des in 2 gezeigten separaten PC 10 zum Erfassen der Daten verwendet wird, dann gibt es vorzugsweise eine Kommunikationsverbindung 22 (2) zwischen dem PC 10 und dem Tag-Abfragemodul 4. Vorzugsweise hat das Tag-Abfragemodul 4 einen Bildschirm zum Anzeigen von Anweisungen an den RFID-Standortprüfungstechniker, die den Techniker durch Operationen des Tags 2a und Versuche führen, mit denen die Bereichs- und Kollisionsanforderungen für die Anwendung ausgeübt werden. Die vom Tag-Auswertungsmodul 10 erfassten und über die Telemetrie-Radiofrequenzverbindung 14 empfangenen Daten werden mit den Daten, die über die im normalen Modus betriebene Tag-Abfrageeinrichtung 4 gesendet und empfangen werden, und ebenfalls mit der Operation, die zu diesem Zeitpunkt stattfand, abgeglichen, um die Anwendbarkeit dieses Typs von Tag 2a in tatsächlichen Betriebsbedingungen an diesem Standort zu charakterisieren. Dies erbringt nicht nur die Information, dass der Tag 2a auch wirklich funktionierte, sondern liefert auch Informationen über Störung, Fehlerraten und verleiht ein Maß dafür, wie gut oder marginal das System funktioniert.
  • Für die Anordnung des in 1 gezeigten Tag-Abfragemoduls 4 hat die Abfrageeinrichtung 4 einen Mikroprozessor (nicht abgebildet), der entsprechend programmiert ist, um die vom Tag-Auswertungsmodul 10 am Tag 2a erfassten Daten mit an der Abfrageeinrichtung 4 erzeugten und erfassten Daten zu vergleichen. Für die in 2 gezeigte Anordnung mit dem Personalcomputer 20 ist der PC 20 durch den Telemetrie-Empfänger 11 mit dem Tag-Auswertungsmodul 10 und durch die Kommunikationsverbindung 22 mit der Tag- Abfrageeinrichtung 4 verbunden. Der PC 20 ist entsprechend programmiert, um die Vergleiche und das Protokollieren der vom Tag-Auswertungsmodul 10 erfassten Daten und den von der Tag-Abfrageeinrichtung 4 erhaltenen Daten durchzuführen.
  • Wie nun mit Bezug auf die 3(a) bis 3(c) beschrieben wird, umfasst das Tag-Auswertungsmodul 10 zwei hauptsächliche Untermodule: den Telemetrie-Empfänger 11 und eine Controller-Stufe 12. Eine elektronische Ausführung für den Telemetrie-Empfänger 11 ist in 3(c) in Schaltbildform abgebildet. Eine Schaltkreisausführung für die Controller-Stufe 12 wird in 3(a) in Schaltbildform gezeigt und eine ausführlichere Schaltkreisausführung für die Controller-Stufe 12 wird in 3(b) gezeigt. Wie oben beschrieben, ist das Tag-Auswertungsmodul 10 vorzugsweise als ein batteriebetriebene Vorrichtung ausgeführt und mit dem Tag 2a von Interesse gekoppelt.
  • Als Nächstes wird auf 3(a) Bezug genommen, die in Schaltbildform eine Ausführung für die Controller-Stufe 12 des Tag-Auswertungsmoduls 10 zeigt. Wie in 3(a) gezeigt wird, umfasst die Controller-Stufe drei Hauptbauteile: einen Controller 30, eine Antennenschaltung 32 und eine Batteriestromversorgungsschaltung 34. Die Antennenschaltung 32 stellt die Funkschnittstelle zum Telemetrie-Radiofrequenzkanal 14 dar. Der Controller 30 umfasst eine konventionelle mikroprozessorgestützte Vorrichtung 100, wie in 3(b) gezeigt, wie z. B. den Mikrocontroller PIC16C73. Der Controller 30 hat einen lokalen Speicher und stellt die Steuerungs- und Verarbeitungsfunktionen für das Tag-Auswertungsmodul 10 bereit. Der Controller 30 hat einen Eingabeport 36 zum Empfangen von Ausgangssignalen von dem auszuwertenden Tag 2a. Der Eingabeport 36 ist durch einen geeigneten Verbinder 44 mit den entsprechenden Sondenleitungen 9 (1 und 2) gekoppelt. Der Controller 30 hat einen Sendedaten-Ausgabeport 38, der mit der Antennenschaltung 32 gekoppelt ist. Der Controller 30 hat auch einen Ausgabeport 40 zum Ansteuern von drei lichtemittierenden Dioden 42, die einzeln mit den Bezugsnummern 42a, 42b und 42c gezeigt werden. Die LEDs 42 dienen zum Bereitstellen einer visuellen Anzeige des ausgewählten Status und von Betriebszuständen des Tag-Auswertungsmoduls 10. Der Controller 30 wird von einer Batterie 35 im Batterieschaltkreis 34 betrieben. Der Batterieschaltkreis 34 versorgt auch den Rest der Schaltungsanordnung in der Controller-Stufe 13 mit Energie. Der Controller 30 (d. h. die mikroprozessorgestützte Vorrichtung 100) ist entsprechend programmiert, um über die Sonden 9 vom Tag 2a empfangene Daten und Signale zu empfangen und zu speichern. Die spezifischen Ausführungsdetails für den Controller 30 liegen im Rahmen des Verständnisses einer fachkundigen Person und weitere Details werden für eine Ausführung mit „PIC"-Mikrocontroller 100 in dem als 3(b) gezeigten Schaltbild bereitgestellt.
  • Als Nächstes wird auf 3(c) Bezug genommen, die in Schaltbildform eine Ausführung für den Telemetrie-Empfänger 11 zeigt. Der Telemetrie-Empfänger 11 umfasst zwei Hauptbauteile: eine Antennenschaltung 50 und eine Signalaufbereitungsschaltung 52. Die Antennenschaltung 50 hat eine Antenne 54 und eine integrierte Schaltung 56. Die Antenne 52 empfängt das Radiofrequenzsignal von der Controller-Stufe 11 und legt dieses Signal an die integrierte Schaltung 54 an. Die integrierte Schaltung 54 umfasst eine konventionelle Funk-Transceiver-Vorrichtung, wie den von Linx Technologien von Grants Pass, Oregon, USA, erhältlichen RXM-315-LC, der die Radiofrequenzsignale in eine Reihe von Ausgangsdatenimpulsen umsetzt. Die Signalaufbereitungsschaltung 52 stellt den Pegel der Ausgangsdatenimpulse ein und stellt einen Pufferspeicher bereit. Die aufbereiteten Datenimpulse werden dann durch einen geeigneten Verbinderport 56' dem Tag-Abfragemodul 4 oder dem PC 20 zur Verfügung gestellt. Die spezifischen Ausführungsdetails des in 3(c) gezeigten Telemetrie-Empfängers 11 liegen im Rahmen des Verständnisses einer fachkundigen Person.
  • Im Betrieb wird die Tag-Abfrageeinrichtung 4 an dem Standort einer geplanten RFID-Anlageninstallation eingerichtet und der Tag 2a wird an einem repräsentativen Artikel (z. B. einer Autoteile enthaltenden Palette in einem Warenlager) angebracht, der zur Kennzeichnung vorgesehen ist. Die Standortprüfung wird dann wie folgt durchgeführt: (2) über einen Bildschirm an der Tag-Abfrageeinrichtung 4 oder die Anzeige auf dem Bildschirm des PC 20 werden dem die Standortprüfung durchführenden Techniker (Technikern) Anweisungen gegeben, die den/die Techniker mit Bezug auf den durchzuführenden Test leiten. Zum Beispiel: bewege den Artikel mit dem daran angebrachten Tag 2a mithilfe eines Gabelstaplers mit einer Geschwindigkeit von 10 Meilen/Stunde in einem Abstand von 6 Fuß von der Tag-Abfrageeinrichtung 4 an der Tag-Abfrageeinrichtung 4 vorbei. (2) Der Techniker aktiviert dann eine Taste (nicht gezeigt) auf dem Tag-Auswertungsmodul 10, um zu markieren, das der Gabelstapler in seiner Position ist, und fährt dann mit den für den Test erforderlichen Operationen fort. (3) Das Tag-Auswertungsmodul 10 protokolliert dann die Daten wie oben beschrieben zusammen mit der Testnummer der aktuellen Sequenz. (4) Der Techniker wird dann über das Tag-Abfragemodul 4 oder den PC 20 darauf hingewiesen, wenn dieser Test abgeschlossen ist, und drückt zur Bestätigung die Markierungstaste auf dem Tag-Auswertungsmonitor. Neue Testanweisungen werden gemäß Schritt (1) angezeigt und die Schritte werden alle wiederholt, bis alle Tests in den Testsequenzen ausgeführt wurden.
  • In der bevorzugten Ausgestaltung ist das Tag-Auswertungsmodul 10 (d. h. die Controller-Stufe 12) entsprechend programmiert, um während der Durchführung der Tests wenigstens ein Protokoll der Spannungspegel (d. h. Signal Tpwr an Sonde 9c) am Tag 2a zu führen. Die Spannungspegel werden vorzugsweise in einem regelmäßigen zeitlich festgelegten Intervall aufgezeichnet. Die Intervallzeit wird verlängert. Wenn die Spannungen auf dem Chip unter Betriebspegeln liegen, dann ist der Zeittakt vorzugsweise zu verlängern. Beim Annähern an die normalen Betriebspegel wird der Zeittakt wieder verkürzt, um den Datenspeicherbedarf zu verringern.
  • In der bevorzugten Ausgestaltung ist das Tag-Auswertungsmodul 10 (d. h. die Controller-Stufe 12) entsprechend programmiert, um wenigstens ein Protokoll der vom Tag 2a empfangenen Daten zusammen mit Protokollen der vom Tag 2a zur Tag-Abfrageeinrichtung 4 gesendeten Daten zu erzeugen. Diese Protokolle werden dann mit den Protokollen der Tag-Spannung korreliert. Diese Informationen sind insofern nützlich, als sie die Fehlerrate für Kommunikationen zum Tag 2a liefern. Außerdem ergeben sie ein Maß für die Zeitspanne, in der das RFID-System 1 mit dem Tag 2a unter tatsächlichen Betriebsbedingungen kommunizieren kann.
  • Die von der Controller-Stufe 12 im Tag-Auswertungsmodul 10 erzeugten Protokolle stellen, wie oben beschrieben, Informationen bereit, die zum Quantifizieren von Änderungen in der Leistung des RFID-Systems 1, zum Beispiel auf Grund der gleichzeitigen Anwesenheit mehrerer Tags im Bereich oder der Nähe von Tags oder der Wirkung der Kennzeichnung verschiedener Materialien mit Tags, verwendet werden. Wie fachkundigen Personen gut bekannt ist, können viele Arten von Materialien die Wirksamkeit des RFID-Systems reduzieren, z. B. Früchte mit einem hohen Anteil von Wasser haben, das Radiofrequenzenergie bei hohen Frequenzen absorbiert. Störungen dieser Art werden normalerweise nicht in einem Labor getestet. Das erfindungsgemäße Tag-Auswertungsmodul 10 macht es aber möglich, derartige Produkte in einer Anlage mit Tags zu kennzeichnen und die Einflüsse der tatsächlichen Produkte auf die Leistung des RFID-Systems 1 zu beobachten.
  • Summarisch bietet das erfindungsgemäße RFID-Prüfungswerkzeug die folgenden Vorteile. Erstens reduziert das RFID-Prüfungswerkzeug die Kosten von Standortauswertungen. Zweitens vergrößert das RFID-Prüfungswerkzeug die Genauigkeit der Ergebnisse und verringert die zum Auswerten des Standorts erforderliche Zeit. Drittens hilft das RFID-Prüfungswerkzeug bei der Auswahl der Antennenposition, bei der Auswertung der Tag-Eignung für das mit Tags gekennzeichnete Material und beim Hervorheben von Randbereichen im System. Das RFID-System eignet sich außerdem zur Fehlerdiagnose an bestehenden RFID-Tag-Anlagen.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zum Auswerten eines Radiofrequenz-Identifikationssystems (1) mit einer Mehrzahl von Tags (2), wobei die genannten Tags mit einer ausgewählten Frequenz arbeiten und wobei die genannten Tags auf ein Ausgangssignal reagieren, das von einer Abfrageeinrichtung (4) gesendet wird, und jeder der genannten Tags (2) eine Schaltung zum Empfangen des von der Abfrageeinrichtung gesendeten Ausgangssignals und zum Senden eines Rücksignals in Reaktion auf das genannte Ausgangssignal hat, wobei die genannte Vorrichtung Folgendes umfasst: (a) eine Sonde (9) zum Verbinden mit der Schaltung in einem der genannten Tags und wobei die genannte Sonde eine Mehrzahl von Leitungen zum Abtasten ausgewählter Signale in der genannten Schaltung hat; (b) einen Controller (10), der mit der genannten Sonde verbunden ist und einen Prozessor zum Verarbeiten der genannten abgetasteten Signale und einen Speicher zum Speichern von mit den genannten abgetasteten Signalen assoziierten Informationen hat, und (c) einen mit dem genannten Controller (10) verbundenen und auf Steuersignale von dem genannten Controller reagierenden Sender (12) zum Senden der genannten gespeicherten Informationen an ein entferntes Gerät (11), wobei der genannte Sender einen Kommunikationskanal nutzt, der auf einer anderen Frequenz als der für die Tags ausgewählten arbeitet.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der genannte Kommunikationskanal einen Radiofrequenzkanal umfasst.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der eines der genannten abgetasteten Signale eine Leistungsablesung für den genannten Tag umfasst.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der eines der genannten abgetasteten Signale ein Datensignal vom genannten Tag umfasst.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der eines der genannten abgetasteten Signale eine Spaltablesung für den Tag umfasst.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der der genannte Prozessor eine Einrichtung zum Speichern einer Mehrzahl der genannten Leistungsablesungen und eine Einrichtung zum Generieren eines Leistungsablesungsprotokolls hat, wobei das genannte Leistungsablesungsprotokoll zum Senden an das genannte ferne Gerät ausgeführt ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der der genannte Prozessor eine Einrichtung zum Speichern einer Mehrzahl der genannten Datensignale und eine Einrichtung zum Generieren eines Datenprotokolls hat, wobei das genannte Datenprotokoll zum Senden an das genannte ferne Gerät ausgeführt ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der das genannte ferne Gerät einen Computer (20) umfasst, wobei der genannte Computer eine mit der genannten Abfrageeinrichtung (4) verbundene Kommunikationsverbindung hat und eine Einrichtung zum Vergleichen der genannten Leistungsablesungen für den genannten Tag mit Leistungsablesungen von der genannten Abfrageeinrichtung aufweist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der das genannte ferne Gerät einen Computer (20) umfasst, wobei der genannte Computer eine Kommunikationsverbindung zur genannten Abfrageeinrichtung hat und eine Einrichtung zum Vergleichen der genannten Datensignale für den genannten Tag mit aus der genannten Abfrageeinrichtung erhaltenen Datensignalen aufweist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die genannte Vorrichtung eine tragbare Vorrichtung umfasst, die von einer Batteriestromversorgung betrieben wird.
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