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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Wärmeisoliermaterial, insbesondere
ein Wärmeisoliermaterial
zur Verwendung in einer Umweltschutzvorrichtung und ganz besonders
eine Umweltschutzvorrichtung, wobei ein Wärmeisoliermaterial verwendet wird,
um ein Umweltschutzelement in einem Gehäuse zu halten.
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ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
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Abgasreinigungssysteme,
welche eine Umweltschutzvorrichtung verwenden, um das Abgas einer
Kraftmaschine mit innerer Verbrennung zu reinigen, sind allgemein
bekannt. Umweltschutzvorrichtungen umfassen Abgaskatalysatoren und
Abgasfilter (z.B. Dieselpartikelfilter). Zum Beispiel werden keramische
Abgaskatalysatoren bekanntlich verwendet, um ein Abgas zu reinigen,
welches Kohlenmonoxid (CO) und Kohlenwasserstoff (HC), die von der Kraftmaschine
von Kraftfahrzeugen ausgestoßen werden,
enthält.
Im Allgemeinen umfasst eine Umweltschutzvorrichtung ein Umweltschutzelement,
das in einem Gehäuse
angebracht ist. Zum Beispiel enthält ein keramischer Abgaskatalysator
einen wabenförmigen
Katalysatorträger
(Katalysatorelement), welcher aus Keramik hergestellt ist, in einem
Gehäuse,
d.h. einer Aufnahme, die aus Metall hergestellt ist.
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Im
Allgemeinen wird der Zwischenraum zwischen dem Umweltschutzelement
und der Aufnahme mit einem Wärmeisoliermaterial
gefüllt.
Zum Beispiel wird in einem Abgaskatalysator der Zwischenraum zwischen
dem Katalysatorträger
und dem Gehäuse mit
einem Wärmeisoliermaterial,
das normalerweise aus anorganischen Fasern und organischen Fasern und/oder
einem flüssigen
oder pastenartigen organischen Bindemittel besteht, gefüllt, wie
beispielsweise jenem, das in den ungeprüften japanischen Patentanmeldungen
(Kokai) Nr. 57-61686-, 59-10345
oder 61-239100 offenbart ist. Als Ergebnis hält das Wärmeisoliermaterial, mit dem
der Zwischenraum gefüllt ist,
den Katalysatorträger,
wodurch verhindert werden kann, dass der Katalysatorträger einen
mechanischen Stoß erhält, welcher
durch Aufprall oder Vibration verursacht wird, oder einen thermischen
Schock erleidet, welcher durch Wärmezyklen
verursacht wird. Gemäß einem
Abgaskatalysator mit einem derartigen Aufbau kann ein gewünschter
Betrieb erfolgen, da sich weder ein Bruch noch eine nachteilige Bewegung
des Katalysatorträgers
ereignen.
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Das
zuvor beschriebene Abgasreinigungssystem ist im Allgemeinen mit
einem Sauerstoffsensor versehen, und es regelt die Sauerstoffkonzentration
im Abgas, um dadurch eine bestmögliche
Reinigung des Abgases durch einen Abgaskatalysator zu bewirken.
Es wird als bevorzugt erachtet, dass der Abgaskatalysator bei einer
höheren
Temperatur betrieben wird, um die Reinigung des Abgases zu verbessern
und die Kraftstoffkosten zu senken. Mit der vor kurzem erfolgten
Verschärfung
der Abgaskontrolle auf Grund des globalen Umweltschutzes besteht die
Tendenz, eine weitere Reinigung des Abgases dank einer Zunahme der
Betriebstemperatur zu bewirken. Andererseits besteht als Ergebnis
einer Zunahme der Betriebstemperatur die Tendenz, dass sich leicht
ein Stickstoffoxid (NOx) im Abgas entwickelt.
Demgemäß stellte
sich heraus, dass ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis infolge eines genauen
Signals von einem Sauerstoffsensor im Abgasreinigungssystem wichtig
ist.
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Das
Wärmeisoliermaterial,
wie in den zuvor erwähnten
Patentanmeldungen (Kokai) offenbart, kann jedoch nicht leicht zusammen
mit einem hochsensiblen Sauerstoffsensor verwendet werden. Der Grund
dafür ist
Folgendes. Da nämlich
dem zuvor erwähnten
Wärmeisoliermaterial
eine organische Materie, wie beispielsweise organische Fasern und/oder ein
organisches Bindemittel, in einer vergleichsweise großen Menge,
d.h. etwa 4 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des Wärmeisoliermaterials, hinzugefügt wird,
ist es sehr wahrscheinlich, dass die organische Materie beim anfänglichen
Betrieb des Abgaskatalysators in das Abgas einfließt, wodurch ein
Fehlbetrieb des Abgasreinigungssystems verursacht wird.
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Andererseits
offenbart die ungeprüfte
japanische Patentanmeldung (Kokai) Nr. 11-166414 ein Wärmeisoliermaterial,
welches kristalline Aluminiumoxidfasern als eine Hauptkomponente
umfasst, wobei der Gehalt einer organischen Materie auf 1 Gew.-%
oder weniger herabgesetzt ist. Da jedoch die Oberfläche dieses
Wärmeisoliermaterials
mit einer Schutzfolie abgedeckt ist, muss ein zusätzlicher komplizierter
Schritt des Entfernens der Schutzfolie ausgeführt werden, nachdem das Wärmeisoliermaterial
zwischen einem Gehäuse
und einem Katalysatorträger
angeordnet wurde, um es an einem Abgaskatalysator anzubringen. Es
besteht auch das Problem der Entsorgung der entfernten Schutzfolie.
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Die
ungeprüfte
japanische Patentanmeldung (Kokai) Nr. 6-239656 offenbart ein Wärmeisoliermaterial
mit mehrlagiger Struktur. Diese Patentanmeldung lehrt die Erzeugung
des Wärmeisoliermaterials mit
mehrlagiger Struktur durch Verwenden einer sehr kleinen Menge eines
polymeraggregierend wirkenden Stoffes aus einer organischen Materie.
Auf Grund einer mehrlagigen Struktur des Wärmeisoliermaterials ist jedoch
ein komplizierter Schritt des Laminierens einer Mehrzahl von Matten
erforderlich.
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Die
ungeprüfte
japanische Patentanmeldung (Kokai) Nr. 7-286514 offenbart ein selbsthaltendes Dichtungsmaterial
(das einem Wärmeisoliermaterial entspricht),
welches durch Behandeln eines laminierten Materials von anorganischen
Fasern, wie beispielsweise kristallinen Aluminiumoxidfasern, durch Verwenden
eines Nadelungsverfahrens hergestellt wird. Das selbsthaltende Dichtungsmaterial
verursacht wahrscheinlich Hervortreten oder Verstreuen von anorganischen
Fasern von der Oberfläche
des Isoliermaterials, obwohl die organische Materie durch Calcinieren
des laminierten Materials entfernt wird. Als Ergebnis neigt der
Endabschnitt der anorganischen Fasern dazu, mit der Bedienungsperson
direkt in Kontakt zu kommen, so dass ihr beim Einbau des zuvor erwähnten selbsthaltenden
Dichtungsmaterials in den Abgaskatalysator ein unangenehmes Tastgefühl vermittelt
wird.
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Wie
bereits erwähnt,
wurden bislang zwar verschiedene Wärmeisoliermaterialien zur Anwendung
bei einem Abgaskatalysator vorgeschlagen, es ist jedoch immer noch
Raum für
eine Verbesserung in jedem dieser Wärmeisoliermaterialien vorhanden.
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KURZDARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Wärmeisoliermaterial
bereitzustellen, welches einen Wärmeisoliermaterialkörper umfasst,
der aus einem Hauptteilmaterial von anorganischen Fasern gebildet
ist, wobei das Wärmeisoliermaterial
im Wesentlichen frei von einer organischen Substanz ist und in wenigstens
einem Oberflächenabschnitt
davon aus anorganischen Fasern mit einer unscharfen Spitze gebildet
ist, welche bei thermischer Verformung der anorganischen Fasern
und teilweisem Miteinanderverschmelzen der Fasern erzeugt wird.
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Außerdem wird
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Umweltschutzvorrichtung (z.B. einen Abgaskatalysator,
Abgasfilter usw.) bereitgestellt, welche umfasst:
ein Gehäuse,
ein
Umweltschutzelement (z.B. ein Katalysatorelement, Filterelement
usw.), welches in dem Gehäuse angeordnet
ist, und
ein Wärmeisoliermaterial,
welches zwischen dem Gehäuse
und dem Umweltschutzelement angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass:
das Wärmeisoliermaterial
einen Wärmeisoliermaterialkörper umfasst,
welcher aus einem Hauptteilmaterial von anorganischen Fasern gebildet
ist, wobei das Wärmeisoliermaterial
im Wesentlichen frei von einer organischen Substanz ist und in wenigstens
einem Oberflächenabschnitt
davon aus anorganischen Fasern mit einer unscharfen Spitze gebildet
ist, welche bei thermischer Verformung der anorganischen Fasern
und teilweisem Miteinanderverschmelzen der Fasern erzeugt wird.
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Außerdem wird
ein Verfahren zur Erzeugung eines blattförmigen Wärmeisoliermaterials, wie zuvor beschrieben,
bereitgestellt, wobei das Verfahren Herstellen eines Filzes von
Keramikfasern, Calcinieren des Filzes und Erwärmen des Filzes auf eine Temperatur,
welche höher
als eine Verformungstemperatur der Keramikfasern ist, umfasst.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht, welche eine bevorzugte
Ausführungsform
des Abgaskatalysators gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt.
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2 ist
eine SEM-Fotografie, welche die Oberfläche des in Bezugsbeispiel 1
hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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3 ist
eine SEM-Fotografie, welche die Oberfläche des in Bezugsbeispiel 2
hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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4 ist
eine SEM-Fotografie, welche die Oberfläche des in Bezugsbeispiel 3
hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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5 ist
eine SEM-Fotografie, welche die Oberfläche des in Vergleichsbeispiel
1 hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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6 ist
eine SEM-Fotografie, welche die Oberfläche des in Bezugsbeispiel 4
hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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7 ist
eine SEM-Fotografie, welche die Oberfläche des in Vergleichsbeispiel
2 hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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8 ist
eine SEM-Fotografie, welche die Oberfläche des in Vergleichsbeispiel
3 hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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9 ist
eine SEM-Fotografie, welche die Oberfläche des in Bezugsbeispiel 5
hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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10 ist
eine optische Mikrofotografie, welche die Oberfläche des in Beispiel 1 hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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11 ist
eine optische Mikrofotografie, welche die Oberfläche des in Beispiel 2 hergestellten Wärmeisoliermaterials
darstellt.
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12 ist
eine optische Mikrofotografie, welche die Oberfläche des selbsthaltenden Dichtungsmaterials
des herkömmlichen
Abgaskatalysators darstellt.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wird gemäß den folgenden
Ausführungsformen
weiter veranschaulicht. Für
einen Durchschnittsfachmann ist zu erkennen, dass die vorliegende
Erfindung nicht auf die folgenden Ausführungsformen beschränkt ist,
sondern verschiedene Änderungen
und Modifikationen an der Erfindung vorgenommen werden können, ohne
sich vom Rahmen davon zu entfernen. Obwohl zum Beispiel Ausführungsformen
für Abgaskatalysatoren verwendet
werden, um die vorliegende Erfindung zu veranschaulichen, kann die
vorliegende Erfindung auch bei anderen Arten von Umweltschutzvorrichtungen
nützlich
sein.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, welche eine typische Ausführungsform
eines Abgaskatalysators gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht, wobei zum besseren Verständnis seines Aufbaus
ein auseinander gezogener Zustand des Abgaskatalysators veranschaulicht
ist. Ein Abgaskatalysator 10, welcher in der Zeichnung
dargestellt ist, ist mit einem Metallgehäuse 11, einem soliden
Monolithkatalysatorelement 20, das in dem Metallgehäuse 11 angeordnet
ist, und einem Wärmeisoliermaterial, das
zwischen dem Metallgehäuse 11 und
dem Katalysatorelement 20 angeordnet ist, versehen.
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Wie
bereits zuvor erwähnt
und im Folgenden ausführlicher
beschrieben, umfasst das Wärmeisoliermaterial
einen Wärmeisoliermaterialkörper 30, welcher
aus einem Hauptteilmaterial von anorganischen Fasern und einer Beschichtung 31,
welche auf eine Oberfläche
davon aufgetragen ist, gebildet ist, oder das Wärmeisoliermaterial umfasst
gemäß der vorliegenden
Erfindung einen Wärmeisoliermaterialkörper 30 (ohne
Beschichtung 31), welcher aus einem Hauptteilmaterial von
anorganischen Fasern gebildet und im Wesentlichen frei von einer
organischen Substanz ist. Es ist zu erwähnen, dass das Wärmeisoliermaterial
der vorliegenden Erfindung im Allgemeinen in die beiden zuvor beschriebenen
grundlegenden Ausführungsformen
eingeteilt ist, da jedoch diese Ausführungsformen im Wesentlichen
dieselben Funktionen bereitstellen können, bezieht sich der hierin
verwendete Begriff „Wärmeisoliermaterial" auf alle Wärmeisoliermaterialien,
welche durch die vorliegende Erfindung gedeckt sind, sofern nicht
anders angegeben. Ferner wird bezüglich des Wärmeisoliermaterials aus praktischen
Gründen
auch sein Wärmeisoliermaterialkörper 30 als
ein „Wärmeisoliermaterial" bezeichnet.
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Der
Wärmeisoliermaterialkörper 30 umfasst ferner
eine Integrierte Komponente der anorganischen Fasern, und eine organische
Materie ist in der Integrierten Komponente der anorganischen Fasern in
der Menge von 3 Gew.-% oder weniger enthalten, bezogen auf die Gesamtmenge
des Wärmeisoliermaterialkörpers, der
Beschichtung und der Integrierten Komponente. Andererseits umfasst
der beschichtungsfreie Wärmeisoliermaterialkörper 30 gemäß der vorliegenden
Erfindung wenigstens in einem Oberflächenabschnitt davon anorganische
Fasern mit einer unscharfen Spitze, welche bei thermischer Verformung
der anorganischen Fasern und teilweisem Miteinanderverschmelzen
der Fasern erzeugt wird.
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Ferner
ist der Abgaskatalysator 10 mit einem Abgaseinlass 12 und
einem Abgasauslass 13 versehen, welche jeweils die Form
eines Kegelstumpfes aufweisen.
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Das
solide Katalysatorelement in dem Metallgehäuse ist aus einem Katalysatorträger mit
Wabenstruktur hergestellt, der aus Keramik hergestellt ist und eine
Mehrzahl von Abgasdurchlässen
(nicht dargestellt) aufweist. Das Wärmeisoliermaterial der vorliegenden
Erfindung ist um das Katalysatorelement angeordnet. Das Wärmeisoliermaterial
hält das Katalysatorelement
im Metallgehäuse
und dichtet den Zwischenraum zwischen dem Katalysatorelement und
dem Metallgehäuse
ab, wodurch es möglich
gemacht wird, zu verhindern, dass das Abgas bei Umgehen des Katalysatorelements
strömt,
oder diesen ungewünsch ten
Strom auf ein Minimum herabzusetzen. Das Katalysatorelement wird
fest und elastisch im Metallgehäuse
gehalten.
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Im
Abgaskatalysator der vorliegenden Erfindung kann das Metallgehäuse aus
verschiedenen metallischen Materialien, welche auf diesem Gebiet bekannt
sind, in jeder Form gemäß dem Betrieb
und der Wirkung hergestellt sein. Ein bevorzugtes Metallgehäuse ist
aus rostfreiem Stahl hergestellt und weist eine Form auf, wie in 1 dargestellt.
Natürlich kann
das Metallgehäuse
wahlweise aus Metall, wie beispielsweise Aluminium, Titan usw. oder
einer Legierung davon, in jeder geeigneten Form hergestellt werden.
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Ähnlich wie
das Metallgehäuse
kann auch der solide Katalysatorträger aus demselben Material wie
das, welches in einem herkömmlichen
Abgaskatalysator eingesetzt wird, in derselben Form hergestellt
sein. Ein geeignetes Katalysatorelement umfasst jene, welche einem
Durchschnittsfachmann allgemein bekannt und aus Metall oder Keramik
hergestellt sind. Ein brauchbares Katalysatorelement ist zum Beispiel
im neu erteilten US-Patent Nr. 27,747 offenbart. Das Katalysatorelement,
das aus Keramik hergestellt ist, ist im Handel zum Beispiel von
der Corning Inc., USA, erhältlich.
Zum Beispiel sind wabenförmige
Katalysatorträger,
welche aus Keramik hergestellt sind, im Handel von der Corning Inc.
unter dem Handelsnamen „CELCOR" beziehungsweise von
der NGK Insulated Ltd. unter dem Handelsnamen „HONEYCERAM" erhältlich.
Das Katalysatorelement, das aus Metall hergestellt ist, ist im Handel zum
Beispiel von der Behr GmbH und Co., Deutschland, erhältlich.
Hinsichtlich der ausführlichen
Beschreibung des Monolithkatalysators siehe Dokument Nr. 90050.0
des SAE Technical Document, Stroom et al., „Systems Approach to Packaging
Design for Automotive Catalytic Converters", Dokument Nr. 800082 des SAE Technical
Document, Howitt, „Thin
Wall Ceramics as Monolitihic Catalyst Support", und Dokument Nr. 740244 des SAE Technical
Document, Howitt et al., „Flow
Effect in Monolithic Honeycomb Automotive Catalytic Converter".
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Der
Katalysator, welcher auf dem zuvor erwähnten Katalysatorelement zu
tragen ist, ist für
gewöhnlich
Metall (z.B. Platin, Ruthenium, Osmium, Rhodium, Iridium, Nickel,
Palladium usw.) oder Metalloxid (z.B. Vanadiumpentaoxid, Titandioxid
usw.) und wird vorzugsweise in Form einer Beschichtung verwendet.
Hinsichtlich der ausführlichen
Beschreibung einer Beschichtung solch eines Katalysators siehe US-Patent
Nr. 3,441,381.
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Bei
der Umsetzung der vorliegenden Erfindung wird insbesondere bevorzugt,
dass ein aus Metall hergestelltes Gehäuse grundsätzlich zum Beispiel durch Enthalten
eines wabenförmigen,
aus Keramik hergestellten Katalysatorträgers (Katalysatorelements)
hergestellt wird, und dass ein Katalysatorelement zum Beispiel durch
Tragen einer Katalysatorschicht (Katalysatorbeschichtung), welche
aus einem Edelmetall, wie beispielsweise Platin, Rhodium oder Palladium,
hergestellt ist, auf einem wabenförmigen, aus Keramik hergestellten
Monolithträger
hergestellt wird. Bei einem derartigen Aufbau kann eine effektive katalytische
Wirkung bei einer vergleichsweise hohen Temperatur erzielt werden.
Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Wärmeisoliermaterial
zwischen dem Metallgehäuse
und dem darin enthaltenen Katalysatorelement angeordnet. Das Wärmeisoliermaterial
ist vorzugsweise aus einem einlagigen Wärmeisoliermaterial hergestellt.
Bei ausführlicher Beschreibung
umfasst dieses Wärmeisoliermaterial im
Wesentlichen:
einen Wärmeisoliermaterialkörper, welcher
aus einem Hauptteilmaterial von anorganischen Fasern und einer Beschichtung
gebildet ist, oder
einen Wärmeisoliermaterialkörper, welcher
aus einem Hauptteilmaterial von anorganischen Fasern gebildet ist,
im Wesentlichen frei von einer organischen Substanz ist und wenigstens
in seinem Oberflächenabschnitt
anorganische Fasern mit einer unscharfen Spitze infolge thermischer
Verformung der anorganischen Fasern und teilweisem Miteinanderverschmelzen
der Fasern aufweist.
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Die
anorganischen Fasern, welche das Wärmeisoliermaterial bilden,
sind vorzugsweise Keramikfasern, zum Beispiel Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Siliciumnitrid,
Steinwolle, Aluminiumsilicat, Zirconiumdioxid oder dergleichen,
und können
auf Grund der Wärmeisoliereigenschaften,
der Wärmebeständigkeit
und der Elastizität
eingesetzt werden, um das Katalysatorelement zu halten. In dem Fall,
in dem die anorganischen Fasern aus Aluminiumoxid hergestellt sind,
können
die anorganischen Fasern die Wärmebeständigkeit
und die Elastizität
selbst bei einer hohen Temperatur, die höher als 900 ºC ist, aufrechterhalten.
Wie diese anorganischen Fasern, welche aus Aluminiumoxid hergestellt
sind, sind im Handel mehrere Arten von anorganischen Fasern von
der DYSON Co. unter dem Handelsnamen „SAFFIL" erhältlich. Ähnliche
anorganische Fasern, welche aus Aluminiumoxid hergestellt sind,
sind im Handel von Herstellern wie beispielsweise DENKA, NITIAS,
MITSUBISHI CHEMICAL INDUSTRIES Co. und dergleichen erhältlich.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die Dicke (mittlere Durchmesser) der anorganischen
Fasern zwar nicht beschränkt,
aber die anorganischen Fasern weisen vorzugsweise einen mittleren
Durchmesser auf, der innerhalb des Bereichs von 2 bis 4 μm liegt.
Wenn die anorganischen Fasern einen mittleren Durchmesser aufweisen,
der kleiner als etwa 2 μm
ist, neigt das resultierende Wärmeisoliermaterial dazu,
brüchig
zu sein und nicht genug Festigkeit zu haben. Wenn die anorganischen
Fasern andererseits einen mittleren Durchmesser aufwei sen, der größer als
4 μm ist,
wird es schwierig, das Wärmeisoliermaterial
zu bilden.
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Ähnlich wie
die Dicke ist auch die Länge
der anorganischen Fasern nicht ausdrücklich beschränkt. Die
anorganischen Fasern weisen jedoch vorzugsweise eine mittlere Länge auf,
die innerhalb des Bereichs von 0,5 bis 50 mm liegt. Wenn die mittlere
Länge der
anorganischen Fasern kürzer
als etwa 0,5 mm ist, können
Merkmale der Faser nicht erhalten werden. Wenn die mittlere Länge andererseits länger als
etwa 50 mm ist, wird es schwierig, zu ermöglichen, dass der Fertigungsprozess
des Wärmeisoliermaterials
reibungslos abläuft.
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Zusätzlich zu
dem Hauptteilmaterial der anorganischen Fasern ist ferner eine integrierte
Komponente der anorganischen Fasern in dem Wärmeisoliermaterial enthalten.
Diese integrierte Komponente hat die Funktion, die anorganischen
Fasern zu halten und manchmal die Aggregation der anorganischen
Fasern zu beschleunigen. Diese integrierte Komponente kann aus einem
Bindemedium, das aus organischen Kräuselfasern (organische Materie)
hergestellt ist, nämlich
einem Bindemittel, bestehen. Bei ausführlicher Beschreibung bestehen
diese organischen Kräuselfasern
vorzugsweise aus einem wärmebeständigen Kern
und einer Mantel-Kern-Struktur, wobei der Kern mit einer Schmelzumhüllung überzogen
ist.
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Die
Schmelzumhüllung
der organischen Fasern mit der zuvor erwähnten Mantel-Kern-Struktur wird
bei einer vergleichsweise niedrigen Temperatur innerhalb eines Bereichs
von 110 bis 220 ºC
erweicht, wodurch die organischen Fasern aneinander oder die anorganischen
Fasern an die organischen Fasern geklebt oder gebunden werden können. Der wärmebeständige Kern
ist gekräuselt
und behält selbst
bei einer vergleichsweise hohen Temperatur, welche innerhalb eines
Bereichs von 200 bis 250 ºC liegt,
die Form bei, wodurch die anorgani schen Fasern physisch miteinander
verschränkt
werden können.
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Auf
diese Weise ist bei der Umsetzung der vorliegenden Erfindung kein
flüssiges
oder pastenartiges Bindemittel erforderlich, welches im Wesentlichen
verwendet werden musste, um dem Wärmeisoliermaterial des Standes
der Technik eine mechanische Festigkeit zu verleihen. Demgemäß können die organischen
Kräuselfasern
selbst als das Bindemittel die anorganischen Fasern nicht nur durch
Haftung, sondern auch durch eine physische Verschränkung fest
halten. Insbesondere wurde herausgefunden, dass die mechanische
Festigkeit im Vergleich zu der im Stand der Technik dem Wärmeisoliermaterial selbst
dann verliehen werden kann, wenn der Gehalt des Bindemittels auf
etwa 3 Gew.-% oder weniger herabgesetzt wird, um einen Fehlbetrieb
des Abgasreinigungssystems möglichst
zu vermeiden.
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Eine
typische Schmelzumhüllung
im Aufbau der organischen Kräuselfasern
wird zum Beispiel aus modifiziertem Polyethylenterephthalat (PET),
Polyethylen (PE), Polypropylen, Polyester, Nylon, Polybutylenterephthalat
oder dergleichen hergestellt. Das modifizierte PET wird besonders
bevorzugt, da es durch Erwärmen
(120 bis 140 ºC)
im Trocknungsschritt bei der Bildung des Wärmeisoliermaterials geschmolzen
wird.
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Der
typische wärmebeständige Kern
im Aufbau der organischen Kräuselfasern
besteht aus PET, PE, Polypropylen, Polyester, Nylon, Polybutylenterephthalat
oder dergleichen. Das PET wird im Hinblick auf die Wärmebeständigkeit
(250 ºC)
gegen Erwärmen
im zuvor erwähnten
Trocknungsprozess besonders bevorzugt.
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Die
Länge der
organischen Kräuselfasern, welche
als das Bindemittel verwendet werden, ist zwar nicht ausdrücklich beschränkt, aber
die organischen Kräuselfasern
weisen vorzugsweise eine mittlere Länge von 1 bis 20 mm auf. Wenn
die mittlere Länge
kürzer
als 1 mm ist, ist die Miteinanderverschränkung zwischen den organischen
Fasern oder die zwischen der anorganischen Faser und den organischen
Fasern vermindert, wodurch von den Vorteilen, welche sich von der
Form der Kräuselfasern
herleiten, kein Gebrauch gemacht werden kann. Wenn die mittlere
Länge andererseits
größer als
etwa 20 mm ist, wird das Wickeln auf Geräte während des Prozesses oder die
Verschränkung
zwischen den Fasern so schwer, dass eine drastische Streuung der Zusammensetzungsverteilung
und -dicke verursacht wird, wodurch es schwierig gemacht wird, ein
gutes Wärmeisoliermaterial
herzustellen. Insbesondere weisen die organischen Fasern eine mittlere
Länge auf,
die innerhalb des Bereichs von 5 bis 15 mm liegt.
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Die
Dicke (mittlerer Durchmesser) der organischen Kräuselfasern ist nicht zwar ausdrücklich beschränkt, aber
vorzugsweise weisen die organischen Kräuselfasern einen mittleren
Durchmesser auf, der innerhalb eines Bereichs von 1 bis 4 Denier
(etwa 0,11 bis 0,44 g/km) liegt. Wenn der mittlere Durchmesser der
organischen Faser kleiner als etwa 1 Denier ist, wird die Menge
der Schmelzumhüllung
auf der Oberfläche
der organischen Fasern verringert, und die resultierende Festigkeit
neigt dazu, geringer als die gewünschte
Festigkeit zu sein. Wenn der mittlere Durchmesser andererseits größer als
etwa 4 Denier ist, wird die Oberfläche bezogen auf das Gewicht verringert,
und deshalb wird es unmöglich,
eine effiziente Verschmelzung zu bewirken, was zu einer geringen
Festigkeit führt.
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Ein
anorganischer oder organischer, aggregierend wirkender Stoff kann
in der Integrierten Komponente in einer Menge enthalten sein, welche
kleiner als die des Bindemittels ist, wodurch die Aggregation und
die Integration der anorganischen Fasern bei der Erzeugung des Wärmeisoliermaterials,
welche im Folgenden beschrieben wird, beschleunigt wird. Zum Beispiel
umfasst der anorganische, aggregierend wirkende Stoff Sepiolith,
Montmorillonit, Bentonit, Aluminiumoxidsol, kolloidales Siliciumdioxid und
dergleichen, ohne ausdrücklich
darauf beschränkt
zu sein. Insbesondere kann der organische, aggregierend wirkende
Stoff (organische Materie) als Ergebnis der Nutzung von Oberflächenladung
nicht nur die Integration mit den anorganischen Fasern beschleunigen,
um die Dicke des Wärmeisoliermaterials
zu verringern, sondern auch die Menge des Bindemittels der organischen
Fasern herabsetzen. Das heißt,
dass, da die anorganischen Fasern eine negative Ladung haben, wenn
der integrierten Komponente der positiv geladene, aggregierend wirkende
Stoff hinzugefügt
wird, die entgegengesetzten anorganischen Fasern durch den aggregierend
wirkenden Stoff integriert werden können. Auch der organische, aggregierend
wirkende Stoff ist nicht ausdrücklich beschränkt, umfasst
aber zum Beispiel Amidpolyacrylat, Polyvinylalkohol, Acrylpolymer,
Urethan, Vinylacetat, Kautschuk, Latex oder dergleichen. Insbesondere
ist Amidpolyacrylat im Handel als ein verdünntes Produkt von der MITSUI
SAITEK Co. unter dem Handelsnamen „AKURAK 135" und „AKURAK 304E" erhältlich.
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Bei
der Umsetzung der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt, auch jene,
welche im Allgemeinen als ein Papierfestigkeitsverbesserungsmittel
auf dem Fachgebiet der Papierherstellung verwendet werden, in Kombination
mit den aggregierend wirkenden Stoffen hinzuzufügen. Das Papierfestigkeitsverbesserungsmittel
ist ein Zusatzstoff zum Verbessern der normalen Festigkeit oder
Nassfestigkeit des Papiers und umfasst zum Beispiel Amidpolyacrylat. Das
Papierfestigkeitsverbesserungsmittel wirkt, um die Trockenfestigkeit
des Wärmeisoliermaterials
in dem Wärmeisoliermaterial
der vorliegenden Erfindung zu verbessern. Ein geeignetes Papierfestigkeitsverbesserungsmittel
ist im Handel zum Beispiel von der HARIMA CHEMICALS Co. unter dem
Handelsnamen „HERMIDE
B-15" erhältlich.
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Der
Wärmeisoliermaterialkörper, der
das Wärmeisoliermaterial
bildet, ist jedoch nicht auf jene beschränkt, die zuvor beschrieben
wurden, und es kann ein anorganisches Bindemedium von Glasfasern
als eine integrierte Komponente einer anorganischen Komponente anstelle
von organischen Fasern mit der zuvor beschriebenen Mantel-Kern-Struktur verwendet
werden, sofern die Anforderungen für den Wärmeisoliermaterialköper erfüllt werden.
Auch in solch einem Fall kann der Fehlbetrieb des Reinigungssystems
weiter verringert oder vermieden werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung
können
die Glasfasern dem Wärmeisoliermaterial
die festgelegte Festigkeit und Haltbarkeit verleihen, während die
anorganischen Fasern gehalten werden, wenn der Zwischenraum zwischen
den anorganischen Fasern mit den erweichten oder geschmolzenen Glasfasern
gefüllt
wird. Die Glasfasern sind im Hinblick auf die Verhinderung von Brüchigkeit,
welche durch die Diffusion eines Alkalielements in die anorganischen
Fasern verursacht wird, vorzugsweise aus einem nichtalkalischen
Glas hergestellt, obwohl das Material nicht ausdrücklich beschränkt ist.
Auch die Länge
ist nicht ausdrücklich
beschränkt,
aber sie liegt für
gewöhnlich
innerhalb eines Bereichs von etwa 1 bis 25 mm und vorzugsweise von
etwa 8 bis 12 mm.
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Alternativerweise
kann der Wärmeisoliermaterialkörper jene
sein, welche durch Calcinieren eines laminierten Materials von anorganischen
Fasern, wie beispielsweise kristallinen Aluminiumoxidfasern, nach
der Behandlung der Fasern bei Verwenden eines Nadelungsverfahrens
erhalten werden. Ein derartiger Wärmeisoliermaterialkörper ist
im Handel als ein selbsthaltendes Dichtungsmaterial für einen
Abgaskatalysator von der MITSUBISHI CHEMICALS Ltd. unter dem Handelsnamen „MAFTEC
BLANKET" erhältlich.
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Außerdem weisen
wenigstens eine und vorzugsweise beide Oberflächen des zuvor beschriebenen
Wärmeisoliermaterialkörpers eine
Beschichtung auf, die darauf aufgetragen ist. Die Beschichtung wird hierin
nicht verwendet, um die Matte zusammenzuhalten oder -zubinden, indes
wird sie verwendet, um Hervortreten oder Verstreuen der anorganischen
Fasern von der Oberfläche
des Wärmeisoliermaterialkörpers zu
verhindern, d.h. um die Oberfläche
des Wärmeisoliermaterials
zu modifizieren, ohne die mechanische Festigkeit und andere Eigenschaften
des Wärmeisoliermaterials
zu verschlechtern. Als Ergebnis kann das Wärmeisoliermaterial verhindern,
dass der Endabschnitt bei seinem Einbau in einen Abgaskatalysator
direkt mit der Bedienungsperson in Kontakt kommt, wodurch ein unangenehmes
Tastgefühl für die Bedienungsperson
beseitigt werden kann.
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Das
Material der Beschichtung ist nicht beschränkt, sofern der Gehalt an organischer
Materie im Wärmeisoliermaterial
möglichst
herabgesetzt werden kann. Die Beschichtung kann aus einer organischen
Polymerverbindung, zum Beispiel Kautschukpolymer, wie beispielsweise
Acrylpolymer von Polyacrylat, das im Handel von der NIPPON ZEON
Co., Ltd. unter dem Handelsnamen LX-816" erhältlich
ist, Urethanpolymer oder Polyacrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR)
oder Polyvinylalkohol gebildet werden. Vorzugsweise wird die Beschichtung
im Hinblick auf eine Verringerung der organischen Materie aus einer anorganischen
Verbindung, zum Beispiel einem Alkalisilicat, wie beispielsweise
Kaliumsilicat oder Natriumsilicat oder einer Kombination davon,
gebildet.
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Das
zuvor beschriebene Wärmeisoliermaterial
kann gemäß verschiedenen
allgemein bekannten und herkömmlichen
Prozeduren erzeugt werden. Zum Beispiel kann das Wärmeisoliermaterial,
welches als die integrierte Komponente organische Fasern mit der
Mantel-Kern-Struktur verwendet, gemäß dem folgenden bevorzugten
Verfahren erzeugt werden.
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Zuerst
werden anorganische Fasern und organische Fasern (Bindemittel) in
Wasser eingelegt, und diese Fasern werden geöffnet und gemischt.
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Während die
anorganischen Fasern und die organischen Fasern langsam umgerührt werden, wird
ein anorganischer oder organischer, aggregierend wirkender Stoff
hinzugefügt,
um einen Schlamm bereitzustellen. Danach wird durch Papierherstellung aus
dem resultierenden Schlamm ein Blatt gebildet. Der resultierende
gebildete Artikel wird fest gedrückt, um überschüssiges Wasser
zuvor zu entfernen. Anschließend
wird der gebildete Artikel bei einer vorbestimmten Temperatur bei
Pressen erwärmt
und getrocknet, um dadurch die Schmelzumhüllung auf der Oberfläche der
organischen Fasern zu schmelzen und die organischen Fasern aneinander
oder die anorganischen Fasern an die organischen Fasern zu kleben
und zu binden, um auf diese Weise ein einlagiges Wärmeisoliermaterial
(Wärmeisoliermaterialkörper) zu
erhalten. Dieser Vorgang kann ausgeführt werden, indem der gebildete
Artikel in einen Ofen gelegt und zum Beispiel fünf Minuten lang bei 170 ºC erwärmt und
getrocknet wird.
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Dann
wird der resultierende Wärmeisoliermaterialkörper unter
Verwendung eines Trockners vollständig getrocknet. Es versteht
sich von selbst, dass das Aneinanderkleben und -binden der organischen
Fasern oder der anorganischen Fasern an die organischen Fasern,
das in dem zuvor erwähnten
Erwärmungs-
und Trocknungsschritt eingeleitet wurde, im Prozess dieses letzten
Trocknungsschritts vollendet wird.
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Dann
wird wenigstens einer der Wärmeisoliermaterialkörper bei
Verwenden einer bekannten und herkömmlichen Technik, d.h. Sprühen oder
Auftragen, mit dem zuvor beschriebenen Beschichtungsmaterial beschichtet.
Für gewöhnlich werden wenigstens
eine und vorzugsweise beide Oberflächen des Wärmeisoliermaterialkörpers beschichtet, nachdem
das Beschichtungsmaterial zwei- bis
zehnmal mit einem Lösungsmittel
(z.B. Wasser oder einem organischen Lösungsmittel) verdünnt wurde. Auf
diese Weise kann ein gewünschtes
Wärmeisoliermaterial
erhalten werden.
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Das
Wärmeisoliermaterial
gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst einen Wärmeisoliermaterialkörper, welcher
durch ein Hauptteilmaterial von anorganischen Fasern gebildet ist,
und es enthält
keine bedeutende Menge an organischer Substanz. Bei diesem Wärmeisoliermaterial
umfassen die anorganischen Fasern, welche bei der Bildung des Wärmeisoliermaterialkörpers verwendet
werden, vorzugsweise Keramikfasern, wie beispielsweise Aluminiumoxidfasern,
wie bei der zuvor beschriebenen Bildung des Wärmeisoliermaterialkörpers gemäß dem ersten Aspekt
der vorliegenden Erfindung. Hinsichtlich der anorganischen Fasern
und der Erzeugung eines Hauptteilmaterials von derartigen Fasern
wird auf die zuvor erfolgten ausführlichen Beschreibungen verwiesen.
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Die
Bildung eines Wärmeisoliermaterialkörpers aus
einem Hauptteilmaterial von anorganischen Fasern wird vorzugsweise
unter Bedingungen ausgeführt,
welche es ermöglichen,
eine bedeutende Menge an organischen Substanzen, wie Verunreinigungen,
vom resultierenden Wärmeisoliermaterialkörper auszuschließen. Insbesondere
wird bevorzugt, ein Hauptteilmaterial von anorganischen Fasern durch
Anwendung von Calcinierung auf eine erhöhte Temperatur zu erwärmen. Ganz
besonders wird bevorzugt, ein Laminat von Keramikfasern durch Nadeln
und andere Verfahren zu filzen, um ein Hauptteilmaterial von Keramikfasern
mit einer erhöhten
Bindefestigkeit zwischen den laminierten Schichten zu bilden, worauf
Calcinieren des Hauptteilmaterials bei einer erhöhten Temperatur folgt, die
ausreicht, um die enthaltenen organischen Substanzen direkt oder
durch ihre Zersetzung abzuführen.
Die Calcinierungstemperatur des Hauptteilmaterials von Keramikfasern
kann in Abhängigkeit
von den Eigenschaften des verwendeten Keramikmate rials und den Laminationsbedingungen
des Hauptteilmaterials zwar stark variieren, liegt aber im Allgemeinen
im Bereich von etwa 300 bis 800 ºC.
Es ist zu erwähnen, dass
anstatt der Erzeugung des Wärmeisoliermaterialkörpers gemäß dem zuvor
beschriebenen Verfahren jedes im Handel erhältliche Produkt als ein selbsthaltendes
Dichtungsmaterial für
Abgaskatalysatoren verwendet werden kann, wie zum Beispiel „MAFTEC
BLANKET" (Handelsname),
das zuvor erwähnt
wurde und im Handel erhältlich
ist. Das „MAFTEC
BLANKET" ist dadurch
gekennzeichnet, dass es die Form einer Matte hat und keine organische
Substanz enthält,
da es durch Nadeln eines Laminats von kristallinen Aluminiumoxidfasern
und anschließendes
Calcinieren des genadelten Produkts erzeugt wird.
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Bei
der Erzeugung des Wärmeisoliermaterialkörpers gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Wärmebehandlung
bei einer Temperatur ausgeführt, welche
höher als
eine Verformungstemperatur von anorganischen Fasern, vorzugsweise
Keramikfasern, ist. Es ist zu erwähnen, dass sich der hierin
verwendete Begriff „Verformungstemperatur" auf eine Temperatur
beziehen soll, bei welcher die anorganischen Fasern, welche den
Wärmeisoliermaterialkörper bilden,
insbesondere ihre Oberflächenabschnitte, während der
Wärmebehandlung
wenigstens teilweise einer Wärmeverformung,
wie beispielsweise Erweichen oder Schmelzen, ausgesetzt werden können, wodurch
sich ihre scharfen Spitzen in unscharfe Spitzen, im Allgemeinen
abgerundete Spitzen, umwandeln. Da alle scharfen Abschnitte von
der Oberfläche
des resultierenden Wärmeisoliermaterialkörpers entfernt
werden, können
Benutzer die Wärmeisoliermaterialien
handhaben, ohne ein unerwünschtes
Tastgefühl
infolge des Kontakts mit scharfen Spitzen der Fasern zu erleiden.
Gleichzeitig kann, da die anorganischen Fasern bei thermischer Verformung der
anorganischen Fasern wenigstens teilweise mit den benachbarten anorganischen
Fasern verschmolzen werden können,
Verstreuen der beschädigten anorganischen Fasern
verhindert werden, selbst wenn die anorganischen Fasern beschädigt sind. Eine
derartige Verhinderung des Verstreuens der anorganischen Fasern
ist für
Benutzer im Hinblick auf die Arbeitsumgebung besonders wertvoll.
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Die
Wärmebehandlung
des Wärmeisoliermaterialkörpers wird
im Allgemeinen bei einer Temperatur über einer Verformungstemperatur
der anorganischen Fasern ausgeführt.
Das heißt,
die Heiztemperatur kann in Abhängigkeit
von den Eigenschaften (zum Beispiel Elemente, Zusammensetzungen
und Kristallstrukturen) der anorganischen Fasern variiert werden.
Wenn zum Beispiel der Wärmeisoliermaterialkörper der
zuvor erwähnte „MAFTEC BLANKET" ist, liegt eine
geeignete Erwärmungstemperatur
etwa bei 1.594 bis 1.840 ºC.
Ferner kann jedes Heizmittel bei dieser Wärmebehandlung verwendet werden,
und geeignete Heizmittel umfassen im Hinblick auf ihre Fähigkeit
hoher Temperaturerwärmung
zum Beispiel Gasbrenner, wie beispielsweise Sauerstoff-Wasserstoff-Gasbrenner und Propangasbrenner.
Bei Verwenden dieser Heizmittel kann die beabsichtigte Wärmebehandlung
problemlos vollendet werden, indem der Wärmeisoliermaterialkörper mit
den Brennern augenblicklich erwärmt
wird.
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Bei
der zuvor erwähnten
Wärmebehandlung des
Wärmeisolierkörpers haben
die Erfinder Folgendes überlegt.
Da sie bereits eine Form von Oxiden aufweisen, werden die anorganischen
Fasern, welche bei der Bildung des Wärmeisoliermaterialkörpers als
ein Hauptteilmaterial verwendet werden, während der Wärmebehandlung weder verbrannt
noch oxidiert, das heißt,
es wird angenommen, dass mit Ausnahme des Gewichtsverlusts der Fasern
infolge des Verstreuens während
eines Anfangsstadiums der Behandlung im Prinzip kein Gewichtsverlust
bei dieser Behandlung erfolgt. Während
der Wärmebehandlung
wird der Wärmeisoliermaterialkörper mit
dem Brenner augenblicklich erwärmt
und anschließend für einen
Moment gelassen, damit er abkühlt.
Es wird angenommen, dass in diesem Prozess des Erweichens, Schmelzens
und Abkühlens
die anorganischen Fasern, welche auf der oberste Fläche des Wärmeisoliermaterialkörpers erscheinen,
eine Änderung
der Konfiguration und der Kristallform davon erzeugen. Und in diesem
Prozess können
die augenblicklich geschmolzenen Fasern die beiden folgenden Rollen
spielen. Eine Rolle der anorganischen Fasern ist ihre Funktion als
ein Bindemittel. Das heißt, die
geschmolzenen Fasern können
die benachbarten Fasern aneinander binden, wodurch eine große Netzstruktur
der Fasern aus individuell getrennten und geraden Fasern ohne einen
verzweigten Abschnitt gebildet werden kann. Es wird erwartet, dass die
Netzstruktur der Fasern unerwünschtes
Verstreuen der beschädigten
Fasern wirksam hemmen kann. Eine andere Rolle der Fasern basierte
auf einer Oberflächenspannung
der geschmolzenen Fasern. Das heißt, dass infolge der Oberflächenspannung der
geschmolzenen Fasern ein Spitzenabschnitt der Fasern bei Reduktion
eines Verhältnisses
von scharfen Spitzen in den Fasern abgerundet wird, wodurch ein
unangenehmes Tastgefühl
beseitigt werden kann. Gemäß der vorliegenden
Erfindung können,
da diese beiden Rollen gleichzeitig erreicht werden können, die
Oberflächeneigenschaften
des Wärmeisoliermaterials,
welches aus anorganischen Fasern hergestellt ist, merklich und wirksam
verbessert werden.
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Außerdem kann
das Wärmeisoliermaterial der
vorliegenden Erfindung, wenn es verwendet wird, um den Katalysatorträger zu halten,
wahlweise auf eine vorbestimmte Form zugeschnitten werden. Da das
resultierende Wärmeisoliermaterial
eine einzelne Schicht ist, ist kein komplizierter Produktionsschritt erforderlich
wie bei einem mehrlagigen Wärmeisoliermaterial,
und die Wärmeisolierschicht
kann durch eine allgemein bekannte und herkömmliche Prozedur hergestellt
werden. Diese Wärmeisolierschicht kann
die festgelegte Form aufrechterhalten, ohne eine Schutzfolie zu
verwenden, wie in der ungeprüften
japanischen Patentanmeldung (Kokai) Nr. 11- 166414 beschrieben. Demgemäß kann diese Wärmeisolierschicht
ohne Anbringen und Entfernen der Schutzschicht nur beim Zwischenraum
zwischen dem Metallgehäuse
und dem Katalysatorträger
angeordnet werden. Das heißt,
wenn diese Wärmeisolierschicht
verwendet wird, kann der Abgaskatalysator problemlos auf eine herkömmliche
Weise ohne Verwenden irgendeines Hilfsgeräts zusammengesetzt werden.
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Das
Wärmeisoliermaterial
gemäß der vorliegenden
Erfindung, wie es in den folgenden Beispielen beschrieben wird,
weist eine Rohdichte, die genügt,
um den Katalysatorträger
zu halten, zusammen mit einer Zugfestigkeit und einer Dehnung, die
genügen,
um das Wickeln um den Katalysatorträger zu überstehen, auf und kann somit
vorteilshafterweise als Befestigungsmatten dienen. Selbst wenn die
zuvor beschriebene Beschichtung auf eine Oberfläche des Wärmeisoliermaterials aufgetragen
wird, hat die Beschichtung im Wesentlichen keinen Einfluss auf die
Funktion des Isoliermaterials.
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BEISPIELE
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Die
vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugsnahme auf ihre Beispiele
beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die folgenden
Beispiele beschränkt.
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ERZEUGUNG
DES WÄRMEISOLIERMATERIALS
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BEZUGSBEISPIEL 1
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Zuerst
wurde ein Beschichtungsmaterial von Polyacrylsäure (hergestellt von der NIPPON
ZEON Co., Ltd. unter dem Handelsnamen „LX-816", 42 % Feststoffgehalt) mit Wasser bei
einem Verdünnungsgrad
von 5-mal verdünnt,
um eine Beschichtungslösung
anzusetzen. Beide Oberflächen
eines Wärmeisoliermaterialkörpers (hergestellt
von der MITSUBISHI CHEMICALS Co., Ltd. unter dem Handelsnamen „MAFTEC
BLANKET"), der hauptsächlich aus
einem lami nierten Material von anorganischen Fasern von kristallinem
Aluminiumoxid bestand, wurden mit der Beschichtungslösung sprühbeschichtet.
Das Beschichtungsgewicht der Beschichtungslösung wurde so geregelt, dass
das Gewicht der organischen Materie, welche das Beschichtungsmaterial
enthielt, 1 % oder weniger, bezogen auf das Gesamtgewicht, betrug.
Die Beschichtungslösung
wurde getrocknet, um ein Wärmeisoliermaterial
zu erhalten.
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BEZUGSBEISPIEL 2
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Ein
Wärmeisoliermaterial
wurde auf dieselbe Weise wie in Bezugsbeispiel 1 hergestellt, mit
der Ausnahme, dass beide Oberflächen
des Wärmeisoliermaterialkörpers mit
etwa 0,3 g einer Beschichtungslösung
(hergestellt von der ODEC Co. unter dem Handelsnamen „SERACOAT
22-T") einer wässrigen
Kaliumphosphatlösung
durch Sprühen
beschichtet und dann getrocknet wurden.
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BEZUGSBEISPIEL 3
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Ein
Wärmeisoliermaterial
wurde auf dieselbe Weise wie in Bezugsbeispiel 2 hergestellt, mit
der Ausnahme, dass beide Oberflächen
des Wärmeisoliermaterialkörpers mit
etwa 0,3 g einer wässrigen Kaliumsilicatlösung durch
Sprühen
beschichtet, getrocknet und dann mit etwa 0,3 g einer Beschichtungslösung (hergestellt
von der ODEC Co. unter dem Handelsnamen „MASTER SEAL") einer wässrigen
Aluminiumphosphatlösung
durch Sprühen
weiter beschichtet wurden.
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VERGLEICHSBEISPIEL 1
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In
diesem Beispiel wurden die in Bezugsbeispiel 1 bis 3 verwendeten
Wärmeisoliermaterialkörper so,
wie sie waren, zum Vergleich verwendet. Diese Wärmeisoliermaterialkörper sind
allgemein als ein selbsthaltendes Dichtungsmaterial für Abgaskatalysatoren
bekannt und weisen eine Rohdichte von 0,09 bis 0,11 g/cm3 und eine Zugfestigkeit von 1.000 bis 1.500
MPa auf.
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BEZUGSBEISPIEL 4
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Zuerst
wurde ein Hauptteilmaterial (hergestellt von der MITSUBISHI CHEMICALS
Co., Ltd. unter dem Handelsnamen „MAFTEC BULK"), das hauptsächlich aus
anorganischen Fasern von kristallinem Aluminiumoxid bestand, in
47,6 g Wasser fibrilliert. Diese anorganischen Fasern wurden mit
6 g eines anorganischen Bindemediums, das aus Glasfasern (hergestellt
von der NIPPON PLATE GLASS Co., Ltd. unter dem Handelsnamen „MICROGLASS") und 2,4 g eines
anorganischen, aggregierend wirkenden Stoffes, der aus Sepiolith
bestand, während
der Herstellung des Wärmeisoliermaterialkörpers einfach gemischt,
und dann wurde die Mischung durch Verwenden eines Papierherstellungsverfahren
zu einer Matte gebildet. Die resultierende Matte wurde gepresst
und getrocknet.
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Dann
wurden beide Oberflächen
der Matte mit etwa 0,3 g der Beschichtungslösung der wässrigen Kaliumsilicatlösung, welche
in Bezugsbeispiel 2 verwendet wurde, durch Sprühen beschichtet und getrocknet.
Die mit der Beschichtungslösung
beschichtete Matte wurde eine Stunde lang bei 800 ºC in einen
Elektroofen gelegt, um ein Wärmeisoliermaterial
zu erhalten, wobei anorganische Fasern infolge des Erweichens von
Glasfasern geschmolzen werden.
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VERGLEICHSBEISPIEL 2
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Ein
Wärmeisoliermaterial
wurde auf dieselbe Weise wie in Bezugsbeispiel 4 hergestellt, mit
der Ausnahme, dass die Matte zum Vergleich nicht durch Sprühen mit
der Beschichtungslösung-beschichtet wurde.
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BEZUGSBEISPIEL 5
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Ein
Wärmeisoliermaterial
wurde auf dieselbe Weise wie in Bezugsbeispiel 4 hergestellt, mit
der Ausnahme, dass die folgende Mischung eines Bindemediums, eines
aggregierend wirkenden Stoffes und eines Papierfestigkeitsverbesserungsmittels
anstelle von 6 g des anorganischen Bindemediums, das aus Glasfasern
(Mikroglas) bestand, und 2,4 g des anorganischen, aggregierend wirkenden
Stoffes, der aus Sepiolith bestand, verwendet wurde.
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(Bindemedium)
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Organische
Fasern (Dicke: 0,11 g/km, hergestellt von der YUNITIKA FIBER Co.,
Ltd. unter dem Handelsnamen „MELTY
4080")
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Organisches
Bindemittel (Handelsname „LX-816")
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(Aggregierend wirkender
Stoff)
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Anorganischer,
aggregierend wirkender Stoff (Sepiolith) Organischer, aggregierend
wirkender Stoff (hergestellt von MITSUI SAITEK unter dem Handelsnamen „ACULAK
135") Organischer,
aggregierend wirkender Stoff (hergestellt von MITSUI SAITEK unter
dem Handelsnamen „ACULAK
304E")
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(Papierfestigkeitsverbesserungsmittel)
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Produkt
der HARIMA CHEMICALS Co. unter dem Handelsnamen „HERMIDE B-15"
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Der
Gehalt der organischen Materie in dem aggregierend wirkenden Stoff
und dem Papierfestigkeitsverbesserungsmittel, die hierin verwendet
wurden, wurde berechnet. Als ein Ergebnis betrug eine Gesamtmenge
der organischen Materie in ACULAK 135, ACULAK 304E und HERMIDE B-15 3%, bezogen auf
das Gesamtgewicht des Wärmeisoliermaterials.
Dann wurden beide Oberflächen
der resultierenden Matte mit etwa 0,03 g einer Beschichtungslösung einer
wässrigen
Kaliumsilicatlösung
durch Sprühen beschichtet
und getrocknet, um ein Wärmeisoliermaterial
zu erhalten.
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VERGLEICHSBEISPIEL 3
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Ein
Wärmeisoliermaterial
wurde auf dieselbe Weise wie in Bezugsbeispiel 5 hergestellt, mit
der Ausnahme, dass die Matte zum Vergleich nicht durch Sprühen mit
der Beschichtungslösung
besprüht
wurde.
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BEOBACHTUNG
DES WÄRMEISOLIERMATERIALS
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Die
Oberfläche
der Wärmeisoliermaterialien, welche
in Bezugsbeispiel 1 bis 5 und Vergleichsbeispiel 1 bis 3 hergestellt
wurden, wurde unter Verwendung eines Rasterelektronenmikroskops
beobachtet. Als Ergebnis wurden die Mikrofotografien (SEM-Fotografien)
erhalten, die in 2 bis 9 dargestellt sind.
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Wie
in 2 bis 4, sowie 6 und 8 dargestellt,
weisen die Wärmeisoliermaterialien
von Bezugsbeispiel 1 bis 5 anorganische Fasern auf, welche auf der
Oberfläche
niedergelegt sind. Außerdem
ist auch zu erkennen, dass die anorganischen Fasern durch organische
und anorganische Bindemedien dicht aneinander gebunden sind. Demgemäß kann ein
derartiges Wärmeisoliermaterial
das Hervortreten und Verstreuen von anorganischen Fasern verhindern,
während
der Gehalt an organischer Materie, wie beispielsweise organischen
Fasern und/oder einem organischen Bindemittel, im Vergleich zu einem
herkömmlichen
Abgaskatalysator auf denselben oder einen höheren Grad herabgesetzt ist.
Auf diese Weise kann ein unangenehmes Tastgefühl, welches durch direkten
Kontakt des Wärmeisoliermaterials
mit dem Endabschnitt der anorganischen Fasern infolge des zuvor
beschriebenen Hervortretens oder Verstreuens verursacht wird, wenn
das Wärmeisoliermaterial
durch die Bedienungsperson in den Abgaskatalysator eingebaut wird,
vermieden werden. Ein Fehlbetrieb eines Abgasreinigungssystems tritt
kaum auf.
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Im
Gegensatz zu den zuvor erwähnten
Ergebnissen werfen bei den Wärmeisoliermaterialien von
Vergleichsbeispiel 1 bis 3 die anorganischen Fasern einen Flor auf
der Oberfläche
auf, wie in 5, 6 und 9 dargestellt.
Demgemäß wird,
wenn ein derartiges Wärmeisoliermaterial
durch die Bedienungsperson in den Abgaskatalysator eingebaut wird,
das Wärmeisoliermaterial
mit dem Endabschnitt der anorganischen Fasern direkt berührt, wodurch der
Bedienungsperson ein unangenehmes Tastgefühl vermittelt wird.
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BEWERTUNGSTESTS
DES WÄRMEISOLIERMATERIALS
-
Die
Wärmeisoliermaterialien,
welche in Bezugsbeispiel 4 und 5 erzeugt wurden, wurden in Bezug
auf die Rohdichte (g/cm3), die Zugfestigkeit (MPa)
und die Dehnung (%) bewertet. Die Rohdichte wurde folgendermaßen bestimmt.
Und zwar wurde eine mittlere Dicke einer Probe, welche durch Zuschneiden
eines Wärmeisoliermaterials
auf ein Quadrat mit einer Seite von 220 mm erhalten wurde, von jeder
Dicke an fünf
Punkten, d.h. vier Punkten näher an
den Ecken und einem zentralen Punkt, bestimmt, und dann wurde die
zuvor erwähnte
Oberflächendichte
durch die resultierende mittlere Dicke geteilt, um die Rohdichte
zu berechnen. Nach dem Zuschneiden des Wärmeisoliermaterials auf ein
Rechteck mit einer Breite von 25 mm und einer Länge von 180 mm wurden die Reckgeschwindigkeit
und die Dehnung bei Raumtemperatur gemessen, wobei ein Autograph
verwendet wurde, der von der SHIMADZU Corp. hergestellt wurde. Zu
diesem Zeitpunkt wurde die Reckgeschwindigkeit auf 20 mm/Minuten
eingestellt.
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Es
zeigte sich, dass das Wärmeisoliermaterial
von Bezugsbeispiel 4 eine Rohdichte von 0,14 g/m3,
eine Zugfestigkeit von 0,034 MPa und eine Dehnung von 0,9 % aufweist.
Es zeigte sich auch, dass das Wärmeisoliermaterial
von Bezugsbeispiel 5 eine Rohdichte von 0,16 g/m3,
eine Zugfestigkeit von 0,045 MPa und eine Dehnung von 3,39 % aufwies. Wie
aus diesen Messwerten ersichtlich ist, weisen diese Wärmeisoliermaterialien
eine Rohdichte auf, die genügt,
um den Katalysatorträger
zu halten, sowie eine Zugfestigkeit und eine Dehnung, die genügen, um
das Wickeln um den Katalysatorträger
zu überstehen,
während
der Gehalt an organischer Materie herabgesetzt ist.
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BEISPIEL 1
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Ein
Laminat aus anorganischen Fasern, welche hauptsächlich aus kristallinem Aluminiumoxid (Handelsname „MAFTEC
BLANKET", Produkt
der Mitsubishi Chemical Co., Ltd.) hergestellt waren, wurde bereitgestellt
und auf einen rechteckigen Streifen (15 cm Breite und 20 cm Länge) zugeschnitten,
um ein Ausgangsmaterial des Wärmeisoliermaterials
zu bilden. Andererseits wurde ein Sauerstoff-Wasserstoff-Gasbrenner
bereitgestellt und gezündet,
während
eine Zuführmenge
der Gase auf 20 l/min Sauerstoff und 40 l/min Wasserstoff eingestellt
wurde, um eine stabile Flamme zu erhalten. Ein Ausgangsmaterial
des Wärmeisoliermaterials,
welches in dem zuvor erwähnten
Schritt herzeugt wurde, wurde in einen zentralen Abschnitt der Flamme
(Gesamtlänge
von etwa 20 cm), welche eine verhältnismäßig hohe Temperatur von wenigstens
etwa 2.000 ºC
aufwies, eingeführt,
und das Ausgangsmaterial wurde der Flamme etwa 8 Sekunden lang ausgesetzt.
Nachdem es umgedreht wurde, wurde das Ausgangsmaterial der Flamme
erneut 8 Sekunden lang ausgesetzt. Nach Abschluss der Wärmebehandlung
sowohl der Ober- als auch der Unterseite des Ausgangsmaterials wurde
eine Oberfläche
des resultierenden Wärmeisoliermaterials
mit bloßem
Auge überprüft. Es wurde
beobachtet, dass gemäß der vorliegenden
Erfindung im Gegensatz zu dem nicht erwärmten „MAFTEC BLANKET" (Handelsname) zusammen
mit mehr Flachheit der Materialoberfläche Flaumbildung der Fasern
verhindert werden kann. Ferner konnte, wenn eine Oberfläche des
Wärmeisoliermaterials
direkt mit einer Fingerspitze berührt wurde, im Gegensatz zur Oberfläche von
nicht erwärmtem
Material kein unangenehmes Tastgefühl, normalerweise Stacheligkeit, beobachtet
werden.
-
Als
Nächstes
wurde dasselbe Wärmeisoliermaterial
mit einem optischen Mikroskop beobachtet, um die Mikrofotografie
zu erhalten, welche in 10 dargestellt ist. Es zu erwähnen, dass
in dieser Mikrofotografie ein Teil der Materialoberfläche vergrößert wurde,
um zum Verständnis
des Zustands der anorganischen Fasern beizutragen. Wie aus der Mikrofotografie
zu ersichtlich ist, wurde, da die anorganischen Fasern in einem
Oberflächenabschnitt
des Wärmeisoliermaterials
verschmolzen und verfestigt wurden, eine Verschmelzung der Fasern
bei Verkreuzen der Fasern erzeugt, wodurch eine dichte Netzstruktur
der Fasern erzeugt wurde. Die Netzstruktur kann, selbst wenn ein
Stoß auf
das Wärmeisoliermaterial
ausgeübt
wird, um dadurch teilweise beschädigte
Fasern zu bilden, den beschädigten
Faserabschnitt mit der restlichen Netzstruktur sicher halten, und
sie kann auf diese Weise unerwünschtes
Verstreuen der Faserfragmente verhindern. Ferner kann, selbst wenn
auf das Wärmeisoliermaterial
ein starker Stoß bei
beträchtlicher
Beschädigung
der Fasern zusammen mit einer Trennung von Fragmenten des Isoliermaterials,
da solche Fragmente nicht durch eine einzelne Faser gebildet werden,
sondern von einem Block von zwei oder mehr verschmolzenen Fasern
gebildet werden, ausgeübt
wird, das Verstreuen der Fragmente in die Luft im Gegensatz zu langfristigem
Verstreuen von feinen Faserpartikeln in die Luft verhindert werden.
Außerdem
können
freigelegte Spitzen der Fasern nicht leicht beobachtet werden, wogegen
angenommen wird, dass diese freigelegten Spitzen im Isoliermaterial
enthalten sind. Es wird angenommen, dass der Grund dafür auf den Einschluss
dieser Spitzen in der Netzstruktur der Fasern zurückzuführen ist.
Außerdem
wiesen sie hinsichtlich geringerer Mengen von freigelegten Spitzen der
Fasern eine abgerundete Spitzenkonfiguration infolge des Schmelzens
und Abkühlens
der Fasern auf. Überdies
werden, da das Wärmeisoliermaterial auf
nur einem Oberflächenabschnitt
davon eine veränderte
Faserkonfiguration aufweist, wenn seine Eigenschaften durch eine
volle Länge
des Materials bewertet werden, ihre ausgezeichneten Eigenschaften durch
diese Konfigurationsveränderung
nicht negativ beeinflusst.
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Zum
Bezugnahme ist 12 eine Mikrofotografie der
Oberfläche
des nicht erwärmten
Laminats von anorganischen Fasern (Handelsname MAFTEC BLANKET"). Wie aus der Mikrofotografie
ersichtlich ist, ist das Laminat zwar aus einer Mehrzahl von Fasern
gebildet, weist jedoch keine Netzstruktur auf, welche bei Verschränkung der
Fasern gebildet wird. Ferner können
zwar viele Spitzen in den Fasern gefunden werden, es ist jedoch
keine abgerundete Spitze zu sehen.
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BEISPIEL 2
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Ein
Laminat von anorganischen Fasern, welche hauptsächlich aus kristallinem Aluminiumoxid (Handelsname „MAFTEC
BLANKET", Produkt
der Mitsubishi Chemical Co., Ltd.) hergestellt waren, wurde bereitgestellt
und auf einen rechteckigen Streifen (15 cm Breite und 20 cm Länge) zugeschnitten,
um ein Ausgangsmaterial des Wärmeisoliermaterials
zu bilden. Andererseits wurde ein Sauerstoff-Wasserstoff-Gasbrenner
bereitgestellt und gezündet,
während
eine Zuführmenge
der Gase auf 30 l/min Sauerstoff und 60 l/min Wasserstoff eingestellt
wurde, um eine stabile Flamme zu erhalten. Ein Ausgangsmaterial
des Wärmeisoliermaterials,
welches in dem zuvor erwähnten
Schritt hergestellt wurde, wurde in einen zentralen Abschnitt der
Flamme (Gesamtlänge
von etwa 30 cm), welche eine verhältnismäßig hohe Temperatur von wenigstens
etwa 2.000 ºC
aufwies, eingeführt,
und das Ausgangsmaterial wurde der Flamme etwa 6 Sekunden lang ausgesetzt.
Nachdem es umgedreht wurde, wurde das Wärmeisoliermaterial der Flamme
erneut 6 Sekunden lang ausgesetzt. Nach Abschluss der Wärmebehandlung
sowohl der Ober- als auch der Rückseite
des Ausgangsmaterials wurde eine Oberfläche des resultierenden Wärmeisoliermaterials
mit bloßem
Auge überprüft. Wie
in Beispiel 1 wurde beobachtet, dass gemäß der vorliegenden Erfindung
im Gegensatz zu dem nicht erwärmten „MAFTEC
BLANKET" (Handelsname)
zusammen mit mehr Flachheit der Materialoberfläche Flaumbildung der Fasern
verhindert werden kann. Ferner konnte, wenn eine Oberfläche des
Wärmeisoliermaterials
direkt mit einer Fingerspitze berührt wurde, im Gegensatz zur
Oberfläche
von nicht erwärmtem
Material kein unangenehmes Tastgefühl, normalerweise Stachelickeit,
beobachtet werden.
-
Als
Nächstes
wurde eine Oberfläche
desselben Wärmeisoliermaterials
mit einem optischen Mikroskop beobachtet, um die Mikrofotografie
on 11 zu erhalten, welche der von 10 ähnlich ist.
Und zwar wurde, wie in Beispiel 6, im Oberflächenabschnitt des Wärmeisoliermaterials
dieses Beispiels eine Verschmelzung der Fasern bei Verkreuzen der
Fasern erzeugt, wodurch eine dichte Netzstruktur der Fasern erzeugt
wurde. Die Netzstruktur kann, selbst wenn ein Stoß auf das
Wärmeisoliermaterial
ausgeübt
wird, unerwünschtes
Verstreuen der Faserpartikel verhindern. Ferner kann die Netzstruktur,
selbst wenn ein starker Stoß bei
beträchtlicher Beschädigung der
Fasern auf das Wärmeisoliermaterial
ausgeübt
wird, langfristiges Verstreuen der resultierenden Fragmente in die
Luft verhindern. Außerdem
weisen freigelegte Spitzen der Fasern eine abgerundete Spitzenkonfiguration
infolge des Verschmelzens und Abkühlens der Faser auf. Überdies werden,
da das Wärmeisoliermaterial
auf nur einem Oberflächenabschnitt
davon eine veränderte
Faserkonfiguration aufweist, wenn seine Eigenschaften durch eine
volle Länge
des Materials bewertet werden, ihre ausgezeichneten Eigenschaften
durch diese Konfigurationsveränderung
nicht negativ beeinflusst.
-
Es
kann ein Wärmeisoliermaterial
bereitgestellt werden, welches wirksam erzeugt wird, während der
Gehalt an organischer Materie, wie beispielsweise organischen Fasern
und/oder einem organischen Bindemittel, im Vergleich zu einem herkömmlichen
Abgaskatalysator auf denselben oder einen höheren Grad herabgesetzt wird,
und welches bei einem Abgaskatalysator angewendet werden kann, während ein
unangenehmes Tastgefühl
für die Bedienungsperson
möglichst
vermieden wird.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird es, da das Wärmeisoliermaterial
aus nur einem Hauptteilmaterial von anorganischen Fasern gebildet
werden kann, möglich,
die Produktionsschritte und -kosten als Ergebnis des Weglassens
der Beschichtung vom Wärmeisoliermaterial
bei gleichzeitiger Verbesserung des Tastgefühls und Verhinderung des Verstreuens
von Fasern, d.h. Berücksichtigung
der Arbeitsplatzhygiene, zu reduzieren.
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Außerdem kann
gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Abgaskatalysator, welcher hohe Leistungen aufweist
und durch Verwenden solch eines ausgezeichneten Wärmeisoliermaterials
keinen Fehlbetrieb eines Abgasreinigungssystems verursacht, wirksam
erzeugt werden.