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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf ein Verfahren zur Gangwechselsteuerung bei einer Gangschaltung
mit Motorantrieb entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und
auf eine Vorrichtung zur Gangwechselsteuerung bei einer Gangschaltung
mit Motorantrieb entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 2.
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Ein Verfahren zur Gangwechselsteuerung bei
einer Gangschaltung mit Motorantrieb entsprechend dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung zur Gangwechselsteuerung bei
einer Gangschaltung mit Motorantrieb entsprechend dem Oberbegriff
von Anspruch 2 ist bekannt aus
JP 11 082710 A und aus PATENT ABSTRACTS OF
JAPAN Vol. 1999, Nr. 08, 30. Juni 1999.
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Eine Gangschaltung mit Motorantrieb,
in der ein Gangwechsel elektrisch als Antwort auf ein Hoch- oder
Herunterschalten durchgeführt
wird, ist in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. Hei 5-39865 offenbart
worden. Weiterhin ist eine Gangschaltung mit Motorantrieb, in der
nicht nur der Schaltvorgang, sondern auch das Kupplungseinrücken/ausrücken durch
einen Motor ausgeführt
wird, vom gegenwärtigen
Patentanmelder in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr.
Hei 11-82709 offenbart worden.
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In den oben beschriebenen Gangschaltungen
mit Motorantrieb wird, wenn der Motor in eine gewünschte Schaltrichtung
angetrieben wird, eine Schaltwalze intermittierend mittels eines
Ratschenmechanismus gedreht, und eine Schaltgabel, die mit der Schaltwalze
in Eingriff ist, wird bis zu einer bestimmten Position in der Parallelrichtung
verschoben. Eine Schaltmuffe ist mit einer Spitze der Schaltgabel in
Eingriff. Die Schaltmuffe wird zusammen mit der Verschiebung der
Schaltgabel verschoben, um mit einem Zahnrad in Eingriff zu kommen,
das einer gewünschten
Schaltstufe entspricht, wobei eine Antriebskraft einer Maschine
an ein Antriebsrad in einem bestimmten Reduktionsverhältnis übertragen wird.
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In der oben beschriebenen Gangschaltung mit
Motorantrieb kann jedoch ein pseudoneutraler Zustand (gelegentlich
bezeichnet als "halbneutraler Zustand") auftreten, in dem
selbst dann, wenn die Schaltwalze zu einem normalen intermittierenden Winkel
gedreht ist, und die durch die Schaltgabel verschobene Schaltmuffe
vorübergehend
mit dem Zahnrad in Eingriff ist, die Schaltmuffe, die einmal mit
dem Zahnrad in Eingriff war, abhängig
von einer Differenz bezüglich
der Rotation und einer Differenz bezüglich der Phase beim Eingreifvorgang
zwischen der Schaltmuffe und dem Zahnrad freigegeben wird, wobei
dabei ein Übertragen
der Antriebskraft der Maschine auf das Antriebsrad fehlschlägt.
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In solch einem Fall wird für eine herkömmliche
halbautomatische Gangschaltung mit Motorantrieb, bei der gefordert
wird, dass ein Schaltvorgang beim Gangwechsel durchgeführt wird,
gefordert die Schaltwalze vom halbneutralen Zustand freizugeben, indem
der Schaltvorgang von einem Fahrer wiederholt wird, der den halbneutralen
Zustand vorgefunden hat.
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Im Gegensatz dazu wird für eine vollautomatische
Gangschaltung mit Motorantrieb der Gangwechsel automatisch mit einer
Fahrzeuggeschwindigkeit und einem Drosselöffnungsgrad als Parameter durchgeführt mit
dem Ergebnis, dass die Schaltwalze nicht schnell vom halbneutralen
Zustand freigegeben werden kann, da der Schaltvorgang selbst dann
nicht absichtlich vom Fahrer wiederholt werden kann, wenn die Schaltwalze
im halbneutralen Zustand gewesen ist.
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung
ist es, das oben beschriebene technische Problem des Stands der
Technik zu lösen
und ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Gangwechselsteuerung
bei einer Gangschaltung mit Motorantrieb zur Verfügung zu
stellen, die in der Lage sind zu erkennen, wenn der Schaltvorgang
nicht normal beendet wurde und eine Schaltwalze dabei im halbneutralen
Zustand ist, dass die Schaltwalze im halbneutralen Zustand ist, und
den Schaltvorgang automatisch erneut durchzuführen.
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Dieses Ziel wird durch die Merkmale
der Ansprüche
1 und 2 erreicht.
- (1) Das oben beschriebene
Verfahren ist dadurch charakterisiert, dass zum Überwachen des Schaltvorganges
der Gangschaltung mit Motorantrieb die Rotationsposition einer Schaltwalze
direkt überwacht
wird, und dass, wenn festgestellt wird, dass sich die Schaltwalze
in einer anderen Rotationsposition als einer, einer gewünschten Gangstufe
entsprechenden Rotationsposition befindet, der Motor nochmals wieder
in die Schaltrichtung angetrieben wird.
- (2) Die oben beschriebene Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
dass ein Erfassungsmittel die Rotationsposition der Schaltwalze
direkt an der Schaltwalze ermittelt und der Motor von Neuem in die
Schaltrichtung angetrieben wird, wenn das Erfassungsmittel eine
andere Rotationsposition der Schaltwalze als eine normale Rotationsposition
ermittelt.
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Mit dieser Konfiguration wird elektrisch
ermittelt, ob die Schaltwalze in der halbneutralen Position ist
oder nicht, und, wenn sich die Schaltwalze in der halbneutralen
Position befindet, wird automatisch ein erneuter Schaltversuch durchgeführt.
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Im folgenden wird die vorliegende
Erfindung im Detail unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben,
wobei die Ausführungen
der 1 bis 22 nicht die Erfindung zeigen.
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Es ist dargestellt in:
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1:
Eine Draufsicht eines operativen Teils eines Fahrzeugs, an dem eine
Gangschaltung mit Motorantrieb angebracht ist.
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2:
Eine Teilschnittansicht, die eine Konfiguration eines Hauptteils
eines Antriebssystems der Gangschaltung mit Motorantrieb zeigt.
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3:
Eine konzeptionelle Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem eine
Schaltmuffe mit einem Zahnrad in Eingriff ist.
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4:
Eine Perspektivansicht der Schaltmuffe von 3.
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5:
Eine Perspektivansicht des Zahnrades in 3.
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6:
Eine vergrößerte Teilansicht
eines Stifts 32 auf der Seite mit Vorsprüngen der
Schaltmuffe in 4.
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7:
Eine vergrößerte Teilansicht
eines Stifts 42 auf der Seite mit Aussparungen des Zahnrades
in 5.
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8:
Eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem der Stift 32 auf
der Seite mit Vorsprüngen
mit dem Stift 42 auf der Seite mit Aussparungen in Eingriff
ist.
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9:
Eine Perspektivansicht einer Schaltmuffe beim Stand der Technik.
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10:
Eine Perspektivansicht eines Zahnrads beim Stand der Technik.
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11:
Ein Blockdiagramm, das eine Funktionsweise eines einen Gangwechsel
verhindernden Systems zeigt.
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12:
Eine schematische Darstellung, welche die zeitliche Koordinierung
beim Eingreifen zwischen der Schaltmuffe und dem Zahnrad beim Stand der
Technik zeigt.
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13:
Eine schematische Darstellung, welche die zeitliche Koordinierung
beim Eingreifen zwischen der Schaltmuffe und dem Zahnrad zeigt.
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14:
Ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration eines Hauptteils eines
Steuersystems der Gangschaltung mit Motorantrieb zeigt.
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15:
Ein Blockdiagramm, das ein Konfigurationsbeispiel einer ECU 100 in 14 zeigt.
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16:
Ein Hauptflussdiagramm, das einen Gangwechselvorgang veranschaulicht.
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17:
Ein Flussdiagramm (Nr. 1), das den Gangwechselvorgang veranschaulicht.
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18:
Ein Flussdiagramm (Nr. 2), das den Gangwechselvorgang veranschaulicht.
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19:
Ein Flussdiagramm (Nr. 3), das den Gangwechselvorgang veranschaulicht.
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20:
Ein Flussdiagramm (Nr. 4), das den Gangwechselvorgang veranschaulicht.
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21:
Ein Flussdiagramm (Nr. 5), das den Gangwechselvorgang veranschaulicht.
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22:
Ein Flussdiagramm (Nr. 6), das den Gangwechselvorgang veranschaulicht.
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23:
Eine operative Zeitverlaufsdarstellung, die Änderungen der Position der
Schaltspindel und der Motordrehzahl (beim Hochschalten) zeigt.
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24:
Eine operative Zeitverlaufsdarstellung, die Änderungen der Position der
Schaltspindel und der Motordrehzahl (beim Herunterschalten) zeigt.
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25:
Ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen einem zusätzlichen
Wert PID und einer relativen Betriebsdauer zeigt.
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26:
Ein Flussdiagramm, das ein Entscheidungsverfahren für einen
erneuten Schaltversuch zeigt.
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27:
Eine operative Zeitverlaufdarstellung einer Schaltspindel entsprechend
der vorliegenden Erfindung.
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28:
Eine Ansicht, die eine Konfiguration eines Hauptteils des Ratschenmechanismus
zeigt.
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29:
Eine Ansicht, die einen halbneutralen Zustand zeigt.
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30:
Ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen einer Rotationsposition
einer Schaltwalze und einer Ausgabe eines Schaltwalzensensors zeigt.
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31:
Ein Diagramm, das ein anderes Konfigurationsbeispiel des Schaltwalzensensors zeigt.
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1 ist
eine Draufsicht eines operativen Teils eines Fahrzeugs, an dem eine
Gangschaltung mit Motorantrieb der vorliegenden Erfindung angebracht
ist. Dieses Fahrzeug umfasst einen Modus "auto",
in dem Gangschalten automatisch entsprechend einer Fahrzeuggeschwindigkeit
und einem Drosselöffnungsgrad
durchgeführt
wird, und einen Modus "semi-auto", der als Reaktion
auf einen Schaltvorgang durch einen Fahrer durchgeführt wird.
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Ein Bedienteil 50 ist mit
einem Modus-Einstell-Schalter 57 ausgerüstet, der den Gangschaltmodus
in den Modus "auto" oder" semi-auto" setzt, und mit einem
Hochschalt-Schalter 51 und einem Herunterschalt-Schalter 52,
die im Modus "semi-auto" in Betrieb sind.
Im Modus "semi-auto" wird jedes Mal, wenn
der Hochschalt-Schalter 51 gedrückt wird,
um eingeschaltet zu werden, die Schaltposition um eine Stufe nach
oben verschoben, und jedes Mal, wenn der Herunterschalt-Schalter 52 gedrückt wird,
um eingeschaltet zu werden, die Schaltposition um eine Stufe nach
unten verschoben. Der Bedienteil 50 ist außerdem mit
einem Dimmerschalter 53 für das Schalten der Richtung
eines Scheinwerfers, einem Beleuchtungsschalter 54 für das An-/Ausschalten des
Scheinwerfers, einem Startschalter 55 für das Starten einer Maschine
und einem Stop-Schalter 56 für das Stoppen der Maschine
versehen.
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2 ist
eine Teilschnittansicht, die eine Konfiguration eines Hauptteils
eines Antriebssystems der Gangschaltung mit Motorantrieb zeigt.
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Eine Schaltspindel 3 wird über ein
Untersetzungszahnradgetriebe 2 durch einen Antriebsmotor 1 normal
oder rückwärts als
elektrisches Stellglied gedreht. Eine Drehposition (Drehwinkel)
der Schaltspindel 3 wird durch einen Winkelsensor 28 ermittelt,
der an einem Ende der Schaltspindel 3 vorgesehen ist. Ein
Umwandlungsmechanismus 8 für das Umwandeln einer Drehbewegung
der Schaltspindel 3 in eine lineare Bewegung befindet sich
an einem Ende eines Kupplungsarmes 6, der sich vertikal
von der Schaltspindel 3 erstreckt. Wenn die Schaltspindel 3 durch den
Antriebsmotor 1 von einer neutralen Position gedreht wird,
wird der Einrückzustand
einer Gangschaltkupplung 5 ungeachtet der Drehrichtung
der Schaltspindel 3 freigegeben, und wenn die Schaltspindel 3 durch
den Antriebsmotor 1 rückwärts zur neutralen
Position gedreht wird, wird der Ausrückzustand der Gangschaltkupplung 5 wieder
in der Einrückzustand
zurückgebracht.
Der Kupplungsarm 6 und der Umwandlungsmechanismus 8 sind
so ausgelegt, dass der Einrückzustand
der Gangschaltkupplung 5 freigegeben wird, wenn die Schaltspindel 3 um
einen bestimmten Winkel gedreht wird (beispielsweise ±6°).
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Ein Ende eines an der Schaltspindel 3 befestigten
Hauptarms 7 ist mit einem Ratschenmechanismus 9 in
Eingriff, der sich auf einer Schaltwalzenwelle 12 befindet.
Wenn die Schaltspindel 3 durch den Antriebsmotor 1 gedreht
wird, wird die Schaltwalze 10 in die Richtung gedreht,
die der Drehrichtung der Schaltspindel 3 entspricht. Wenn
die Schaltspindel 3 in die normale oder entgegengesetzte
Richtung von der neutralen Position gedreht wird, sind der Hauptarm 7 und
der Ratschenmechanismus 9 mit der Schaltspindel 3 in
Eingriff, um folglich die Schaltwalze 10 zu drehen, und
wenn die Schaltspindel 3 in die Richtung gedreht wird,
in der sie zur neutralen Position zurückgebracht wird, wird der Eingriff
des Hauptarmes 7 und des Ratschenmechanismus 9 mit
der Schaltspindel 3 freigegeben, so dass die Schaltwalze 10 in
der oben beschriebenen gedrehten Position bleibt.
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28 ist
eine Schnittansicht in einer Ebene senkrecht zur Schaltwalzenwelle 12 und
zeigt eine Konfiguration eines Hauptteils des Ratschenmechanismus 9.
Eine Nockenscheibe 902, die eine Endfläche in einer welligen Form
hat, ist an einem Endteil der Schaltwalzenwelle 12 befestigt.
Eine Vielzahl von Schaltstiften 901 sind auf der Oberfläche der
Nockenscheibe 902 in solch einer Weise aufgerichtet, dass
sie die Schaltwalzenwelle 12 umsäumen.
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Eine ziehende Klaue 905a und
eine drückende
Klaue 905b befinden sich an einem Ende 905 des Hauptarmes 7.
Wenn der Hauptarm 7 durch das normale Drehen der Schaltspindel 3 vorwärts bewegt wird,
ist die drückende
Klaue 905b mit dem Schaltstift 901 in Eingriff,
um die Nockenscheibe 902 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen,
wodurch die Schaltwalze 10 im Gegenuhrzeigersinn gedreht
wird. Im Gegensatz dazu ist, wenn der Hauptarm 7 durch
das entgegengesetzte Drehen der Schaltspindel 3 rückwärts bewegt
wird, die ziehende Klaue 905a mit dem Schaltstift 901 in
Eingriff, um die Nockenscheibe im Uhrzeigersinn zu drehen, wodurch
die Schaltwalze 10 im Uhrzeigersinn gedreht wird.
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In der Nachbarschaft der Nockenscheibe 902,
wird ein Stopperhebel 907 kippbar durch eine Kipphebelwelle 904 gelagert.
Ein Nockenscheibenstopper 903, der arbeitet, indem er in
eine Aussparung der Nockenscheibe 902 einrastet, um die
Rotation der Nockenscheibe 902 zu blockieren, ist am schwingenden
Ende des Stopperhebels 907 vorgesehen. Der Stopperhebel 907 ist
normalerweise im Uhrzeigersinn in der Abbildung durch eine Feder 908 vorgespannt.
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Ein Schaltwalzensensor 906 zum
Ermitteln der Rotationsposition der Schaltwalzenwelle 12 ist auf
der Schaltwalzenwelle 12 vorgesehen. Der Schaltwalzensensor 906 ist
beispielsweise als Drehgeber ausgelegt. In dieser Ausführung erzeugt
der Schaltwalzensensor 906, wie in 30 gezeigt, in einer normalen Gangschaltstellung
(N, 1, 2, 3, 4), in welcher der Nockenscheibenstopper 903 in
einer bestimmten Aussparung der Nockenscheibe 902 einrastet,
eine Ausgangsspannung, die der Schaltstufe entspricht. In einem
halbneutralen Zustand (HF), in dem der Nockenscheibenstopper 903,
wie in 29 gezeigt, auf
einem Vorsprung der Nockenscheibe 902 sitzt, gibt der Schaltwalzensensor 906 eine Spannung
auf einem spezifischen niedrigen Niveau aus, ungeachtet der Rotationsposition
der Schaltwalze 10.
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Die Spitze von jeder der Schaltgabeln 11 ist in
einer äußeren peripheren
Rille 31 der jeweils entsprechenden Schaltmuffe 30 eingelegt,
was im Detail später
mit Bezug auf 4 beschrieben
wird. Wenn die Schaltgabeln 11 durch die Drehbewegung der Schaltwalze 10 axial
verschoben werden, wird je eine der Schaltmuffen auf eine Hauptwelle 4 in Übereinstimmung
mit der Drehrichtung und dem Drehwinkel der Schaltwalze 10 übertragen.
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4 ist
eine Perspektivansicht der Schaltmuffe, die durch Bezugsziffer 30 gekennzeichnet
ist. Die Schaltmuffe 30 ist auf der Hauptwelle (nicht gezeigt)
in solch einer Weise eingesetzt, dass sie auf der Hauptwelle axial
verschiebbar ist. Eine Rille 31, in welche die Spitze der
Schaltgabel 11 eingelegt werden soll, ist in einer äußeren peripheren
Seitenfläche der
Schaltmuffe 30 in solch einer Weise gebildet, dass sie
sich in der Umfangsrichtung erstreckt. Eine Vielzahl von Stiften 32 auf
der Seite mit Vorsprüngen, die
mit Stiften 42 auf der Seite mit Aussparungen eines Zahnrads 40 (das
mit Bezug auf 5 beschrieben
wird) ineinander greifen sollen, sind integral, zusammen mit einem
ringförmigen
Flansch 33, auf einem äußeren peripheren
Teil einer axialen Bohrung der Schaltmuffe 30 gebildet.
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5 ist
eine Perspektivansicht des Zahnrads 40, das drehbar auf
der Hauptwelle (nicht gezeigt) in einer spezifischen Position gelagert
ist. Eine Vielzahl von Stiften 42 auf der Seite mit den
Aussparungen, die mit den Stiften 32 auf der Seite mit
Vorsprüngen
der Schaltmuffe 30 ineinander greifen sollen, sind integral,
zusammen mit einem ringförmigen Flansch 43,
auf einem äußeren peripheren
Teil einer axialen Bohrung des Zahnrads 40 gebildet. 3 ist eine konzeptionelle
Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die Schaltmuffe 30 über die
Stifte 32 und 42 mit dem Zahnrad 40 in
Eingriff ist.
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9 und 10 sind jeweils Perspektivansichten
einer Schaltmuffe 38 und eines Zahnrads 48 entsprechend
einem Stand der Technik. Eine Vielzahl von Stiften 39 auf
der Seite mit Vorsprüngen
sind unabhängig
voneinander auf einer Seitenfläche
der Schaltmuffe 38 in solch einer Weise angeordnet, dass
sie koaxial mit einer axialen Bohrung des Zahnrades 48 gelegen
sind. In dieser Konfiguration muss jedoch, um die Stifte 39 auf
der Seite mit Vorsprüngen
unabhängig
voneinander auf der Seitenfläche der
Schaltmuffe 38 anzuordnen, die Grundfläche jedes Stifts 39 verhältnismäßig groß sein,
um ausreichende Festigkeit zu gewährleisten. Infolgedessen wird
entsprechend des Stands der Technik ein Verhältnis einer Breite des Stifts 39 auf
der Seite mit Vorsprüngen
in der Drehrichtung zu einer Breite einer Stiftbohrung 49 des
Zahnrads 48 in der Drehrichtung groß. Folglich sind, wie in 4 gezeigt, ungefähr vier
Stifte 39 auf der Seite mit Vorsprüngen auf der Seitenfläche der
Schaltmuffe 38 vorgesehen.
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12 ist
ein schematisches Diagramm, das ein relatives Positionsverhältnis zwischen
dem Stift 39 auf der Seite mit Vorsprüngen der Schaltmuffe 38 und
der Stiftbohrung 49 des Zahnrades 48 entsprechend
dem Stand der Technik zeigt. Wie in dieser Abbildung gezeigt, ist
eine Breite D2 der Stiftbohrung 49 in der Drehrichtung
so groß wie
ungefähr zweimal
eine Breite D1 des Stifts 39 auf der Seite mit Vorsprüngen. Dementsprechend
wird eine Periode Ta, in welcher der Stift 39 auf der Seite
mit Vorsprüngen
nicht in der Stiftbohrung 49 eingreifen oder darin eingesetzt
werden kann, länger
als eine Periode Tb, in welcher der Stift 39 auf der Seite
mit Vorsprüngen in
die Stiftbohrung 49 eingreifen oder darin eingesetzt werden
kann.
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Da die Stifte 32 auf der
Seite mit Vorsprüngen
integral auf dem ringförmigen
Flansch
33 gebildet sind, ist es andererseits entsprechend
dieser Ausführung
möglich,
wie in 13 gezeigt, eine
Breite D3 des Stifts 32 auf der Seite mit Vorsprüngen in der
Drehrichtung zu verringern, während
ausreichende Festigkeit des Stifts 32 gewährleistet
ist und entsprechend eine Breite D4 des Stifts 42 auf der
Seite mit Aussparungen des Zahnrades 40 zu verringern. Infolgedessen
ist es möglich,
eine Periode Ta zu bilden, in welcher der Stift 32 auf
der Seite mit Vorsprüngen
nicht in eine Stiftbohrung 46 zwischen den Stiften 42 auf
der Seite mit Aussparungen eingesetzt werden kann, die kürzer ist
als eine Periode Tb, in welcher der Stift 32 auf der Seite
mit Vorsprüngen
in die Stiftbohrung 46 eingesetzt werden kann, und folglich
die Wahrscheinlichkeit des Stifteinfügens zu verbessern.
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Entsprechend dieser Ausführung kann
ein Unterschied zwischen der Breite D5 der Stiftbohrung 46 in
der Drehrichtung und der Breite D3 des Stifts 32 auf der
Seite mit Vorsprüngen
kleiner gemacht werden als ein Unterschied zwischen der Breite D2
der Stiftbohrung 49 in der Drehrichtung und der Breite
D1 des Stifts 39 auf der Seite mit Vorsprüngen entsprechend
dem Stand der Technik, und dementsprechend ist es möglich ein
Spiel zwischen der Stiftbohrung 46 und dem Stift 32 auf
der Seite mit Vorsprüngen,
der in die Stiftbohrung 46 geringer eingreift, kleiner
zu machen, und folglich Geräusche,
die durch den Gangwechselvorgang verursacht werden, zu reduzieren.
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Entsprechend dieser Ausführung ist
die Abschrägung
des Stifts auf der Seite mit Vorsprüngen wie in 6 gezeigt in einer nach außen gebogenen Form
gebildet und die Abschrägung
des Stifts 42 auf der Seite mit Aussparungen ist, wie in 7 gezeigt, in einer linearen
Form gebildet. Dementsprechend kann der Stift 32 auf der
Seite mit Vorsprüngen,
wie in 8 gezeigt, in
Linienkontakt mit dem Stift 42 auf der Seite mit Aussparungen
entlang der axialen Richtung gebracht werden. Dies macht es möglich das Auftreten
von Spannungskonzentration zu verhindern und folglich die Festigkeit
der Stifte wesentlich zu verbessern und die Haltbarkeit und die
Verschleißfestigkeit
der Stifte zu erhöhen.
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Wenn die Schaltmuffe 30 durch
die Schaltgabel 11 in eine vorbestimmte Position verschoben
ist und die Stifte 32 auf der Seite mit Vorsprüngen der Schaltmuffe 30 in
die Stiftbohrungen 46 des Zahnrades 40 eingesetzt
sind, ist in dieser Konfiguration bekanntlich das Zahnrad, das durch
die Hauptwelle in einem Leerlaufzustand gelagert worden ist, mit
der Hauptwelle über
die Schaltmuffe 30 in Eingriff, um synchron mit der Hauptwelle
gedreht zu werden. Auf diese Art wird eine Rotationskraft, die von
einer Kupplungswelle an eine Gegenwelle übertragen wird (beide sind
nicht dargestellt), über
das Zahnrad 40 auf die Hauptwelle übertragen.
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Obwohl dies nicht dargestellt ist,
ist die Maschine des Fahrzeugs, in dem die zu steuernde Gangschaltung
mit Motorantrieb entsprechend der vorliegenden Erfindung ist, eine
Viertaktmaschine, in der eine Kraft der Maschine einem Kraftübertragungssystem übermittelt
wird, das dazu ausgelegt ist, eine Kraft von einer Kurbelwelle auf
eine Hauptwelle über
eine Fliehkraftkupplung auf einer Kurbelwelle und eine Kupplung
auf der Hauptwelle zu übertragen.
Dementsprechend wird die Kraftübertragung zur
Kupplung auf der Hauptwelle durch die Fliehkraftkupplung unterbrochen,
wenn die Motordrehzahl ein bestimmter Wert oder kleiner ist. Das
heißt,
nach Stillstand des Fahrzeugs kann der Gang auf jede mögliche Schaltstufe
geschaltet werden.
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14 ist
ein Blockschaltbild, das eine Konfiguration eines Hauptteils eines
Steuersystems der Gangschaltung mit Motorantrieb entsprechend der Ausführung der
vorliegenden Erfindung zeigt, und 15 ist
ein Blockdiagramm, das ein Konfigurationsbeispiel einer in 14 dargestellten ECU 100 zeigt.
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Auf 14 bezugnehmend
wird der Antriebsmotor 1 an einen Anschluss MOTOR (+) und
einen Anschluss MOTOR (-) der ECU 100 angeschlossen, und
ein Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 26 zum Ermitteln einer
Fahrzeuggeschwindigkeit, ein Ne-Sensor 27 zum Ermitteln
einer Motordrehzahl, der Winkel-Sensor 28 zum Ermitteln
eines Drehwinkels der Schaltspindel 3, der Schaltwalzensensor 906 zum
Ermitteln der Rotationsposition der Schaltwalze 10 und
ein Drosselsensor 909 zum Ermitteln eines Drosselöffnungsgrads
sind jeweils an Sensor-Signalanschlüsse S1, S2, S3, S4 und S5 angeschlossen.
Der Hochschalt-Schalter 51 und der Herunterschalt-Schalter 52 sind
jeweils an Gangwechselbefehlsanschlüsse G1 und G2 angeschlossen.
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Eine Batterie 21 ist über eine
Hauptsicherung 22, ein Hauptschalter 23 und einen Sicherungskasten 24 an
einem Anschluss MAIN der ECU 100 angeschlossen. Die Batterie 21 ist
ebenfalls über
ein Benzinspar- (F/S) Relais 25 und über den Sicherungskasten 24 an
einen Anschluss VB angeschlossen. Eine Erregerspule 25a des
Benzinspar- (F/S) Relais 25 ist an einen Anschluss RELAIS
angeschlossen.
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In der ECU 100 werden, wie
in 15 gezeigt, der Anschluss
MAIN und der Anschluss RELAIS mit einem Spannungsversorgungsstromkreis 106 verbunden,
und der Spannungsversorgungsstromkreis 106 ist an eine
CPU 101 angeschlossen. Die Sensor-Signalanschlüsse S1,
S2, S3, S4 und S5 sind über
eine Interfaceplatine 102 an Eingangsanschlüsse der
CPU 101 angeschlossen. Die Gangwechselbefehlsanschlüsse G1 und
G2 sind über
eine Interfaceplatine 103 an Eingangsanschlüsse der CPU 101 angeschlossen.
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Ein Schaltstromkreis 105 umfasst
einen FET (1), einen FET (2), einen FET (3) und einen FET (4). Die
in Reihe gesetzten FET (1) und (2) sind parallel an die in Reihe
gesetzten FET (3) und (4) angeschlossen, und ein Ende der Parallelschaltung
ist an den Anschluss VB angeschlossen und das andere Ende der Parallelschaltung
ist an einen Anschluss GND angeschlossen. Der Verbindungspunkt zwischen
den FET (1) und (2) ist an den Anschluss MOTOR (-) angeschlossen
und der Verbindungspunkt zwischen den FET (3) und (4) ist an den
Anschluss MOTOR (+) angeschlossen. Einzelne FET (1) bis (4) werden
selektiv über
einen Vor-Gerätetreiber 104 durch
die CPU 101 der PWM-Steuerung unterworfen. Die CPU 101 steuert
jedes der FET (1) bis (4) auf der Grundlage eines Steueralgorithmus,
der in einem Speicher 107 gespeichert ist.
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Ein Gangwechselverfahren in dieser
Ausführung
ist unten unter Bezug auf die Flussdiagramme von 16 bis 22 und 26 beschrieben und eine operative
Zeitverlaufdarstellung ist in 27 dargestellt.
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16 ist
ein Hauptflussdiagramm für
eine automatische Gangwechselsteuerung. In Schritt S1 wird entschieden,
ob der Gangschaltmodus der Modus "auto" oder
der Modus "semi-auto" ist. Wenn der Gangschaltmodus
der Modus "auto" ist, geht der Prozessablauf
zu Schritt S2, in dem eine Zielgangschaltstufe Gt auf der Grundlage
von der momentanen Fahrzeuggeschwindigkeit V und dem Drosselöffnungsgrad θth ermittelt
wird. In Schritt S3 wird die momentane Schaltstufe G0 mit der Zielgangschaltstufe
Gt verglichen. Wenn die vorliegende Gangschaltstufe G0 der Zielgangschaltstufe
Gt entspricht, was anzeigt, dass es nicht erforderlich ist irgendeinen Gangwechsel
durchzuführen,
geht der Prozessablauf weiter zu Schritt S6, und wenn sie nicht
der Zielgangschaltstufe Gt entspricht, was anzeigt, dass es erforderlich
ist einen automatischen Gangwechsel durchzuführen, geht der Prozessablauf
weiter zu Schritt S4. Wenn in Schritt S4 G0 > Gt ist, wird bestimmt, dass es erforderlich
ist ein Herunter-Schalten durchzuführen, und wenn G0 < Gt ist, wird bestimmt, dass
es erforderlich ist ein Hoch-Schalten durchzuführen.
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Andererseits, wenn in Schritt S1
bestimmt wird, dass der Gangschaltmodus der Modus "semi-auto" ist, geht der Prozessablauf
zu Schritt S7, in dem bestimmt wird, ob einer der Schalt-Schalter 51 und 52 betätigt ist
oder nicht. Wenn einer betätigt
ist, geht der Prozessablauf zu Schritt S5, in dem "Hoch-/Herunterschaltsteuerung" auf der Grundlage vom
in Schritt S4 bestimmten Resultat oder vom in Schritt S7 bestimmten
betätigten
Schalt-Schalter 51 oder 52 durchgeführt wird.
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Die "Hoch-/Herunterschaltsteuerung" wird mit Bezug auf
ein in 17 gezeigtes
Flussdiagramm beschrieben.
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In Schritt S10, wird ein Erneuter-Schaltversuch-Merker
Fretry zurückgesetzt.
Wie im Detail beschrieben werden wird, wird der Erneuter-Schaltversuch-Merker
Fretry gesetzt, um den Schaltvorgang nochmals durchzuführen, wenn
der automatische Gangwechsel unvollständig abgeschlossen ist. In Schritt
S11 wird bestimmt, ob die momentane Schaltrichtung Hochschalten
ist. Wenn sie Hochschalten ist, geht der Prozessablauf zu Schritt
S13. Wenn sie Herunterschalten ist, geht der Prozessablauf zu Schritt
S12, in dem eine Motordrehzahl Ne als eine Variable Ne1 gespeichert
wird, und der Prozessablauf geht zu Schritt S13.
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In Schritt S13 werden einzelne FET
des Schaltstromkreises 105 in der ECU100 selektiv in Übereinstimmung
mit der Hoch- oder Herunter-Schaltrichtung der PWM-Steuerung unterworfen. Die
PWM-Steuerung beginnt bei einer Zeit t1, wie in 27 gezeigt. Wenn Hochschalten stattfindet,
werden die FET (2) und (4) der PWM-Steuerung bei einer relativen Einschaltdauer
von 100% unterworfen, wobei die FET (1) und (3) ausgeschaltet bleiben.
Infolgedessen fängt
der Antriebsmotor 1 an, sich in die Hochschaltrichtung
zu drehen, und entsprechend fängt
die Schaltspindel 3 an, sich in die Hochschaltrichtung
zu drehen.
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Wenn Herunterschalten stattfindet,
werden die FET (1) und (3) der PWM-Steuerung bei einer relativen
Einschaltdauer von 100% unterworfen, wobei die FET (2) und (4) ausgeschaltet
bleiben. Infolgedessen fängt
der Antriebsmotor 1 an, sich in die Herunterschaltrichtung
entgegengesetzt zur Hochschaltrichtung zu drehen, und entsprechend
fängt die Schaltspindel 3 an,
sich in die Herunterschaltrichtung zu drehen.
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Da die PWM-Steuerung bei einer relativen Einschaltdauer
von 100% durchgeführt
wird, kann die Gangwechselgeschwindigkeit erhöht werden und dadurch kann
die Kupplungsverbindung schnell freigegeben werden. In dieser Ausführung ist
die Gangschaltung so ausgelegt, dass die Kupplungsverbindung freigegeben
wird, wenn die Schaltspindel um einen Winkel von 5° bis 6° gedreht
ist.
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Ein erster Zeitgeber (nicht dargestellt)
beginnt Zeitzählung
in Schritt S14 und ein Drehwinkel θ0 der
Schaltspindel 3 wird durch den Winkelsensor 28 in
Schritt S15 ermittelt. In Schritt S16 wird entschieden, ob der ermittelte
Drehwinkel θ0 einen ersten Referenzwinkel θREF übersteigt,
der in dieser Ausführung ±14° ist, oder
ob nicht. Der Ausdruck "der
ermittelte Drehwinkel θ0 übersteigt ±14°" bedeutet, dass der
ermittelte Drehwinkel θ0 größer als
+14° oder
kleiner als –14° ist.
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Wenn bestimmt wird, dass der Drehwinkel θ0 ±14° übersteigt,
gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die durch die Schaltgabel 11 verschobene Schaltmuffe
bis zu einer normalen Stifteinfügeposition
reicht, und folglich geht der Prozessablauf zu Schritt S17. Wenn
bestimmt wird, dass der Drehwinkel θ0 ±14° nicht übersteigt,
gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Schaltmuffe nicht
bis zur normalen Stifteinfügeposition
reicht, und folglich, geht der Prozessablauf zu Schritt S30 in 19 (welche später beschrieben
wird).
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Wenn die Verschiebung der Schaltmuffe
bis zur normalen Stiftposition zu einer Zeit t2 aufgrund der Tatsache,
dass der Drehwinkel θ0 ±14° oder mehr ist,
ermittelt ist, wird der erste Zeitgeber in Schritt S17 zurückgesetzt.
In Schritt S18 werden einzelne FET des Schaltstromkreises 105 in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Schaltrichtung selektiv der PWM-Steuerung unterzogen,
um den Drehantriebsmotor 1 zu bremsen.
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Wenn Hochschalten stattfindet werden
die FET (1) und (4) der PWM-Steuerung bei einer relativen Einschaltdauer
von 100% unterworfen, wobei die FET (2) und (3) ausgeschaltet bleiben,
und wenn Herunterschalten stattfindet, werden die FET (2) und (3) der
PWM-Steuerung bei einer relativen Einschaltdauer von 100% unterworfen,
wobei die FET (1) und (4) ausgeschaltet bleiben. Infolgedessen ist
der Antriebsmotor 1 kurzgeschlossen, um als eine Drehlast zu
dienen, wobei das Antriebsdrehmoment der Schaltspindel 3 in
der Hochschalt- oder Herunterschalt-Richtung gebremst wird. Dementsprechend
ist es möglich,
den Schlag zu lindern, der beim Kontakt der Schaltspindel 3 mit
einem Stopper verursacht wird. Dieses ist in Termen von Festigkeit
und Geräuschen
ausgedrückt
vorteilhaft. Zusätzlich
wird der Drehwinkel der Schaltspindel 3 nach Kontakt mit
dem Stopper auf 18° eingestellt.
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Auf 18 bezugnehmend
fängt ein
zweiter Zeitgeber für
das Bestimmen einer Bremszeit in Schritt S19 die Zeitzählung an,
und es wird in Schritt S20 entschieden, ob die vom zweiten Timer
gezählte Zeitspanne
15 ms übersteigt
oder nicht. Wenn nicht, geht der Prozessablauf zu Schritt S21, in
dem eine "Steuerung
der Motordrehzahl (Ne)",
die später
im Detail beschrieben werden muss, durchgeführt wird. In Schritt S26, wird
eine "Entscheidung über erneuten
Schaltversuch",
die später
im Detail beschrieben werden muss, durchgeführt. Wenn in Schritt S20 festgestellt
wird, dass die vom zweiten Timer gezählte Zeitspanne zu einer Zeit
t3 15 ms übersteigt,
geht der Prozessablauf zu Schritt S22, in dem der zweite Timer zurückgesetzt
wird.
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In Schritt S23, werden entsprechende
FET des Schaltungsstromkreises 105 selektiv der PWM-Steuerung
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Schaltrichtung unterworfen. Wenn Hochschalten
stattfindet, werden die FET (2) und (4) der PWM- Steuerung bei einer relativen Einschaltdauer von
70% unterworfen, wobei die FET (1) und (3) ausgeschaltet bleiben,
und wenn Herunterschalten stattfindet, werden die FET (1) und (3)
der PWM-Steuerung bei einer relativen Einschaltdauer von 70% unterworfen,
wobei die FET (2) und (4) ausgeschaltet bleiben. Da die Schaltmuffe
mit einem verhältnismäßig schwachen
Drehmoment an die Zahnradseite gedrückt wird, ist es infolgedessen
möglich
eine Last zu verringern, die auf die jeweiligen Stifte bis zur Stifteinfügung, und
um den Stifteinfügezustand
sicher aufrecht zu erhalten, wirkt.
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Ein dritter Timer fängt in Schritt
S24 mit der Zeitzählung
an und es wird in Schritt S25 entschieden, ob die vom dritten Zeitgeber
gezählte
Zeitspanne 70 ms übersteigt
oder nicht. Wenn nicht, geht der Prozessablauf zu Schritt S46, in
dem die Ne-Steuerung
durchgeführt
wird. In Schritt S47, wird die "Entscheidung über erneuten
Schaltversuch",
die später im
Detail beschrieben werden muss, durchgeführt. Wenn danach entschieden
wird, dass die durch den dritten Timer gezählte Zeitspanne 70 ms in Schritt S25 übersteigt,
geht der Prozessablauf zu Schritt S27, in dem der dritte Timer zurückgestellt
wird. In Schritt S28 beginnt zu einer Zeit t4 eine Kupplung-AN-Steuerung, die später im Detail
beschriebenen werden muss.
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Entsprechend dieser Ausführung wird
die Zeitüberschreitungsdauer
(70 ms) des dritten Timers in einem Zeitraum Ta bestimmt, in der
die Stifteinfügung
unmöglich
ist, wie unter Bezug auf 13 beschrieben.
Das heißt,
die Zeitüberschreitungsdauer (70
ms) wird so eingestellt, dass eine Anpresssteuerung mindestens während der
Zeitdauer Ta durchgeführt
wird. Obgleich der Vorsprungsseitenstift mit dem Aussparungsseitenstift
während
der Zeitspanne Ta in Druckkontakt ist, ist eine auf jeden der Stifte
wirkende Last niedrig, weil die relative Einschaltdauer auf 70%
verringert ist. Dies ist in Termen von Festigkeit der Stifte ausgedrückt vorteilhaft.
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Die Zeitüberschreitungsdauer des dritten Zeitgebers
ist nicht notwendigerweise auf einen bestimmten Wert festgelegt,
sondern kann als die Funktion des Gangs variabel eingestellt werden,
beispielsweise kann sie in einem Gangschaltbereich der ersten, zweiten
und dritten Getriebestufe auf 70 ms gesetzt werden und in einem
Gangschaltbereich der vierten und fünften Getriebestufe auf 90
ms eingestellt werden.
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Andererseits, wenn im in 17 gezeigten Schritt S16
entschieden wird, dass der Drehwinkel θ0 kleiner
als der erste Referenzwinkel θREF ist, fährt der Prozessablauf bei Schritt
S30 fort, der in 19 gezeigt
ist.
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In Schritt S30, wird bestimmt, ob
die durch den ersten Timer gezählte
Zeitspanne 200 ms übersteigt
oder nicht. Da zuerst bestimmt wird, dass die durch den ersten Timer
gezählte
Zeitspanne 200 ms nicht übersteigt,
fährt der
Prozessablauf bei Schritt S31 fort, in dem die Ne-Steuerung durchgeführt wird, und
geht dann weiter zu Schritt S37, in dem die "Entscheidung über erneuten Schaltversuch" durchgeführt wird.
Dann kehrt der Prozessablauf zu Schritt S16 zurück, der in 17 gezeigt ist.
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Wenn die vom ersten Timer gezählte Zeitspanne
200 ms übersteigt,
was bedeutet, dass der momentane Gangwechsel fehlgeschlagen ist,
wird der erste Timer in Schritt S32 zurückgesetzt. In Schritt S33 wird
entschieden, ob ein Zählwert
eines Zählers
für erneuten
Einfügeversuch
null ist oder nicht. Wenn der Zählwert
des Zählers
für erneuten Einfügeversuch
null ist (was bedeutet, dass der Zähler für erneuten Einfügeversuch
im zurückgesetzten Zustand
ist), wird bestimmt, dass die Steuerung für erneuten Einfügeversuch
nicht durchgeführt
wird, und der Prozessablauf fährt
bei Schritt S34 fort, in dem die Steuerung für erneuten Einfügeversuch durchgeführt wird,
wie später
beschrieben wird. Dies geschieht, weil, wenn der Gangwechsel viel
Zeit verbraucht, der Fahrer sich manchmal irgendwie missverstanden
fühlen
kann.
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Wenn der Zählwert des Zählers für erneuten Einfügeversuch
im gesetzten Zustand (= 1) ist, wird entschieden, dass der Gangwechsel
fehlgeschlagen ist, obgleich die Steuerung für erneuten Einfügeversuch
durchgeführt
worden ist, und der Prozessablauf fährt bei Schritt S35 für Kupplungsverbindung
ohne Gangwechseldurchführung
fort. In Schritt S35 wird der Zähler
für erneuten
Einfügeversuch
zurückgestellt
und in Schritt S36 wird die im Detail später zu beschreibende Kupplungsverbindungsteuerung durchgeführt.
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Die Steuerung für erneuten Einfügeversuch wird
unter Bezug auf ein Flussdiagramm beschrieben, das in 20 gezeigt ist. Die Steuerung
für erneuten
Einfügeversuch
ist ein Prozessablauf, in dem das Drehmoment vorübergehend verringert wird, wenn
die Schaltmuffe, die axial durch die Schaltgabel verschoben wird,
nicht bis zur normalen Einpassposition verschoben werden kann, und
dann ein bestimmtes Drehmoment eingestellt wird, um erneut die Bewegung
der Schaltmuffe für
einen erneuten Einfügeversuch
der Stifte der Schaltmuffe zu versuchen.
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In Schritt S40 sind die relativen
Einschaltdauern der FET unter PWM-Steuerung (die FET (2) und (4)
während
des Hochschaltens oder die FET (1) und (3) während des Herunterschaltens)
jeweils auf 20% verringert. Infolgedessen ist das Antriebsdrehmoment,
das auf die Schaltmuffe durch die Schaltgabel 11 wirkt,
geschwächt.
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In Schritt S41 fängt der vierte Timer die Zeitzählung an,
und in Schritt S42 wird entschieden, ob die vom vierten Zeitgeber
gezählte
Zeitspanne 20 ms übersteigt
oder nicht. Wenn der Zeitspanne 20 ms nicht übersteigt, geht der Prozessablauf
zu Schritt S43, in dem die Ne-Steuerung durchgeführt wird. Wenn der Zeitspanne
20 ms übersteigt,
geht der Prozessablauf zu Schritt S44, in dem der vierte Timer zurückgestellt
wird. In Schritt S45 wird der Zähler
für erneuten
Einfügeversuch
gesetzt. Der Prozessablauf kehrt dann zu Schritt S13 zurück, der
in 17 gezeigt ist, in
dem der Antriebsmotor 1 wieder der PWM-Steuerung bei einer
relativen Einschaltdauer von 100% unterworfen wird, um das anfängliche
große
Drehmoment auf die Schaltmuffe anzuwenden.
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Entsprechend dieser Ausführung ist,
wenn der Gangwechsel nicht normal durchgeführt wird, das Anpressdrehmoment,
das auf die Schaltmuffe wirkt, vorübergehend geschwächt und
dann wirkt das starke Drehmoment wieder auf die Schaltmuffe, damit
es möglich
ist, die Steuerung für
erneuten Einfügeversuch
für die
Schaltmuffe leicht durchzuführen.
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Hier werden vor der Beschreibung
der Verfahren zur Ne-Steuerung und Kupplung-AN-Steuerung, das Ziel und die schematische
Funktionsweise jeder einzelnen Steuerung unter Bezug auf 23 und 24 beschrieben.
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Wie in 27 gezeigt,
beginnt in dieser Ausführung
das Drehen der Schaltspindel zur Zeit t1; die Kupplungsverbindung
ist zur Zeit t1 freigegeben; das Drehen der Schaltspindel endet
zur Zeit t3; und die Anpresssteuerung wird bis zur Zeit t4 durchgeführt, gefolgt
von der Kupplungsverbindungssteuerung.
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Um einen Schlag beim Gangwechsel
zu lindern, ist es erforderlich eine Kupplungsverbindung bei einer
niedrigeren Geschwindigkeit durchzuführen, indem man die Drehgeschwindigkeit
der Schaltspindel 3 erniedrigt. Im Gegensatz dazu ist es erforderlich,
um einen schnellen Gangwechsel zu verwirklichen, die Drehgeschwindigkeit
der Schaltspindel zu erhöhen,
da die Gangwechselgeschwindigkeit von der Drehgeschwindigkeit der
Schaltspindel 3 abhängt.
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Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird,
um die oben beschriebenen zwei Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen, die
Steuerung der Kupplungsverbindung, wie in 27 gezeigt, durch Drehen der Schaltspindel 3 bei
einer hohen Geschwindigkeit durchgeführt bis nahe an einen Winkelbereich,
in dem die Kupplungsverbindung hergestellt wird (oder in einem Zeitabschnitt
von der Zeit t4 bis zu einer Zeit t5); und durch Drehen der Schaltspindel 3 mit
niedriger Geschwindigkeit in dem Winkelbereich, in dem die Kupplungsverbindung
hergestellt wird (nach der Zeit t5). Mit dieser zweistufigen Rückkehrsteuerung
ist es in dieser Ausführung
möglich, die
Gangwechselzeit zu verkürzen,
während
ein Schlag beim Gangwechsel verringert wird.
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Entsprechend dieser Ausführung kann, wenn
der Gangwechselmodus der Modus "Semi-Auto" ist, die zeitliche
Koordinierung der Kupplungsverbindung in Übereinstimmung mit der Betätigung des Gaspedals
durch den Fahrer optimal gesteuert werden.
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23 und 24 sind die operativen Zeitverlaufsdarstellungen,
die Änderungen
in der Schaltspindelposition θ0 und in der Motordrehzahl Ne, die durch
die Kupplung-AN-Steuerung
und der Ne-Steuerung verursacht werden, die jeweils beim Hoch- und Herunterschalten
durchgeführt
werden.
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Wie in 23 gezeigt,
wird das Hochschalten im Allgemeinen durch Anschalten des Hochschaltschalters 51 nach
Rückkehr
des Gaspedals durchgeführt,
und durch Freigeben des Gaspedals, nachdem erneut eine Kupplungsverbindung
hergestellt ist. Während
dieses Hochschaltens, wird die Motordrehzahl Ne, wie durch eine
durchgezogene Linie "a" gezeigt, geändert. Zu
dieser Zeit wird die Schaltspindel, wie durch die durchgezogenen
Linien A und B gezeigt, in zwei Stufen gesteuert.
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Der Fahrer kann jedoch den Hochschalt-Schalter 51 ohne
Rückkehr
des Gaspedals betätigen
oder kann das Gaspedal vor erneuter Kupplungsverbindung freigeben.
In solch einem Fall kann es, um der Forderung des Fahrers nach schneller
Gangänderung
zu entsprechen, wünschenswert sein,
eine Kupplungsverbindung schnell herzustellen.
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Entsprechend dieser Ausführung wird,
wenn die Motordrehzahl Ne, wie durch eine durchgezogene Linie "b" gezeigt, geändert wird, bestimmt, dass der
Hochschalt-Schalter 51 ohne
Rückkehr
des Gaspedals durch den Fahrer eingeschalten ist, und eine Schnell-Rückkehr-Steuerung
für sofortige
Kupplungsverbindung durchgeführt
wird, wie durch eine durchgezogene Linie C gezeigt, und wenn die
Motordrehzahl Ne, wie durch eine durchgezogene Linie "c" gezeigt, geändert wird, wird bestimmt,
dass das Gaspedal vor einer zeitlichen Koordinierung der Kupplungsverbindung
freigegeben wird, und die Schnell-Rückkehr-Steuerung für sofortige
Kupplungsverbindung durchgeführt
wird, wie durch eine durchgezogene Linie D gezeigt.
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Wie in 24 gezeigt,
wird das Herunterschalten im Allgemeinen durch Anschalten des Herunterschaltschalters 52 nach
Rückkehr
des Gaspedals durchgeführt,
und durch Freigeben des Gaspedals, nachdem erneut eine Kupplungsverbindung hergestellt
ist. Während
dieses Herunterschaltens, wird die Motordrehzahl Ne, wie durch eine
durchgezogene Linie "a" gezeigt, geändert. Zu
dieser Zeit wird die Schaltspindel, wie durch die durchgezogenen
Linien A und B gezeigt, in zwei Stufen gesteuert.
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Beim Herunterschalten kann die Maschine jedoch
durch den Fahrer in den Leerlauf versetzt werden. In solch einem
Fall kann es, um einen guten Fahrkomfort zu garantieren, wünschenswert
sein, schnell eine Kupplungsverbindung herzustellen.
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Entsprechend dieser Ausführung wird,
wenn die Motordrehzahl Ne geändert
wird, wie durch eine durchgehende Linie "b" oder "c" gezeigt, bestimmt, dass die Maschine
durch den Fahrer in den Leerlauf versetzt ist, und die Schnell-Rückkehr-Steuerung wird ,
wie durch eine durchgezogene Linie C oder D gezeigt, durchgeführt.
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Die Verfahren zur Ne-Steuerung und
Kupplung-AN-Steuerung zur Verwirklichung der oben beschriebenen
zweistufigen Rückkehrsteuerung
und der schnellen Rückkehrsteuerung
werden unten im Detail beschrieben. 21 ist
ein Flussdiagramm, welches das durchzuführende Ne-Steuerverfahren in den
Schritten S21, S46, S31 und S43 zeigt.
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In Schritt 49 wird entschieden, ob
der vorliegende Schaltmodus der Modus "auto" oder
der Modus "semi-auto" ist. Wenn der vorliegende
Schaltmodus der Modus "auto" ist, was anzeigt,
dass die Durchführung
der Ne-Steuerung nicht gefordert wird, wird der Prozessablauf sofort
beendet, und wenn es der Modus "semi-auto" ist, fährt der
Prozessablauf bei Schritt S50 fort, in dem die momentane Motordrehzahl
Ne gemessen wird.
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In Schritt S51 werden ein gehaltener
Spitzenwert Nep und ein gehaltener Niedrigstwert Neb der bis jetzt
gemessenen Motordrehzahlen Ne auf der Grundlage der momentanen Motordrehzahl
Ne aktualisiert. In Schritt S52, wird entschieden, ob der Gang hoch-
oder heruntergeschaltet wird. Wenn er hochgeschaltet wird, fährt der
Prozessablauf bei Schritt S56 fort, und wenn er heruntergeschaltet
wird, fährt
der Prozessablauf bei Schritt S53 fort.
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In Schritt S56, wird entschieden,
ob eine Differenz (Ne-Neb) zwischen der momentanen Motordrehzahl
Ne, die in Schritt S50 ermittelt wurde und dem gespeicherten Niedrigstwert
Neb, der in Schritt S51 aktualisiert wurde, 50 rpm oder mehr beträgt oder
nicht.
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Diese Entscheidung ist eine Entscheidung, ob
das Gaspedal beim Hochschalten gedrückt ist oder nicht. Wenn der
Unterschied 50 rpm oder mehr ist, wird bestimmt, dass der Hochschalt-Schalter 51 ohne
Rückkehr
des Gaspedals durch den Fahrer eingeschaltet ist, oder das Gaspedal
vor der zeitlichen Koordinierung der Kupplungsverbindung freigegeben wird.
In diesem Fall fährt
der Prozessablauf bei Schritt S55 fort, in dem ein Schnelle-Rückkehr-Merker
F für eine
sofortige Kupplungsverbindung gesetzt wird und der Prozessablauf
beendet wird. Wenn die Differenz kleiner als 50 rpm ist, wird die
Motordrehzahlsteuerung beendet ohne den Schnelle-Rückkehr-Merker
F zu setzen, um die übliche
Steuerung fortzusetzen.
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Wenn in Schritt S52 entschieden wird,
dass der Herunterschalt-Zustand fortgeführt wird, fährt der Prozessablauf bei Schritt
S53 fort, in dem entschieden wird, ob eine Differenz (Ne-Ne1) zwischen
der momentanen Motordrehzahl Ne und der im oben beschriebenen Schritt
S12 gespeicherten Motordrehzahl Ne1 300 rpm oder mehr beträgt oder
ob nicht. Wenn die Differenz 300 rpm oder mehr ist, wird in Schritt
S54 entschieden, ob eine Differenz (Nep-Ne) zwischen dem gehaltenen
Spitzenwert Nep, der in Schritt S51 aktualisiert wurde, und der
momentanen Motordrehzahl Ne 50 rpm oder mehr ist oder ob nicht.
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Diese Entscheidung ist eine Entscheidung, ob
die Maschine sich durch den Fahrer beim Herunterschalten in den
Leerlauf versetzt wurde oder nicht. Wenn sie in beiden Schritten
S53 und an S54 JA (Y) ist, wird entschieden, dass die Maschine durch
den Fahrer beim Herunterschalten in den Leerlauf versetzt wurde,
und der Prozessablauf fährt
bei Schritt S55 fort, in dem der Schnelle-Rückkehr-Merker F gesetzt wird
und der Prozessablauf wird beendet.
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22 ist
ein Flussdiagramm, welches die Kupplung-AN-Steuerung, die in den
Schritten S28 und S36 durchzuführen
ist, zeigt.
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In Schritt S70 wird entschieden,
ob die Fahrzeuggeschwindigkeit ungefähr null ist oder nicht. In dieser
Ausführung
wird, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit 3 km/h oder kleiner ist,
entschieden, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit ungefähr null
ist, und der Prozessablauf fährt
bei Schritt S88 fort, in dem eine neutrale Stellung der Schaltspindel 3 auf
einen Zielwinkel θt eingestellt wird, und danach geht der Prozessablauf
bei Schritt S72 weiter. Der Grund dafür ist wie folgt: da nämlich der
Gangwechsel in dem Zustand durchgeführt wird, in dem das Fahrzeug
im wesentlichen gestoppt wird und in solch einem Fall kein Schlag
beim Gangwechsel auftritt, ist es wünschenswert den Gangwechsel
schnell durchzuführen.
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Wenn in Schritt S70 entschieden wird,
dass die Fahrzeuggeschwindigkeit 3 km/h oder mehr ist, fährt der
Prozessablauf bei Schritt S71 fort, in dem ein zweiter Referenzwinkelwinkel
(±12°), der um
6° von einem
Winkel (±18° in dieser
Ausführung),
bei dem das Drehen der Schaltspindel 3 durch den Stopper
eingeschränkt
ist, zurückgedreht
wurde, auf den Zielwinkel θt eingestellt wird und danach fährt der Prozessablauf
bei Schritt S72 fort.
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In Schritt S72 wird die später zu beschreibende
Steuerung für
einen erneuten Schaltversuch durchgeführt. In Schritt S73 wird ein
momentaner Drehwinkel θ0 der Schaltspindel 3 durch den
Winkelsensor 28 ermittelt. In Schritt S74 wird die Ne-Steuerung durchgeführt.
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In Schritt S75 wird ein zusätzlicher
Wert PID (proportional plus Integral plus Ableitung) für die PID-Steuerung
berechnet. Genauer gesagt werden ein proportionaler Term (P), der
durch eine Differenz (θ0–θt) zwischen dem momentanen Drehwinkel θ0, der in Schritt S73 ermittelt wird, und
dem Zielwinkel θt dargestellt wird, ein Integralterm (I),
der ein Integralwert des Terms P ist und ein Ableitungstrm (D),
der ein Ableitungswert des Terms P ist, berechnet und miteinander
addiert. In Schritt S76 wird die relative Betriebsdauer für die PWM-Steuerung auf der Grundlage
des zusätzlichen
Werts PID, der so erhalten wurde, bestimmt und in Schritt S77 wird
die PWM-Steuerung durchgeführt.
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25 ist
ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen einem zusätzlichen
Wert PID und einer relativen Einschaltdauer zeigt. Wenn ein zusätzlicher
Wert PID positiv ist, wird entsprechend eine positive relative Betriebsdauer
ausgewählt,
und wenn ein zusätzlicher
Wert PID negativ ist, wird entsprechend eine negative relative Betriebsdauer
gewählt. Hier
bezeichnet die positive (+) / negative (-) relative Einschaltdauer
eine Kombination der FET, die der PWM-Steuerung unterworfen werden.
Beispielsweise bedeutet +50% relative Einschaltdauer, dass die FET
(2) und (4) der PWM-Steuerung bei einer relativen Betriebsdauer
von 50% unterworfen sind und –50%
relative Einschaltdauer bedeutet, dass die FET (1) und (3) der PWM- Steuerung bei einer
relativen Betriebsdauer von 50% unterworfen sind.
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In Schritt S78 wird es entschieden,
ob die durch einen sechsten Timer gezählte Zeitspanne 100 ms übersteigt
oder nicht. Da der sechste Timer die Zeitzählung nicht bei der Anfangsstufe
anfängt,
fährt der
Prozessablauf bei Schritt S79 fort. In Schritt S79 fängt ein
fünfter
Timer die Zeitzählung
an. In Schritt S80 wird entschieden, ob die vom fünfter Timer
gezählte
Zeitspanne 10 ms übersteigt
oder nicht. Wenn sie 10 ms bei der Anfangsstufe nicht übersteigt,
geht der Prozessablauf zu Schritt S72 wird zurück. Danach werden die Vorgänge in den
Schritten S72 bis S80 wiederholt.
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Danach, wenn die durch den fünfter Timer gezählte Zeitspanne
zu einer Zeit t5 in 27 10
ms überschreitet,
wird der fünfte
Timer in Schritt S81 zurückgesetzt.
In Schritt S82, wird entschieden, ob der Schnelle-Rückkehr-Merker
F im gesetzten Zustand ist oder nicht. Wenn der Merker F im gesetzten
Zustand ist, fährt
der Prozessablauf bei Schritt S83 fort, in dem ein Winkel, der erhalten
wird, indem man einen Winkel von 2° bis 4° vom momentanen Zielwinkel abzieht,
als ein neuer Zielwinkel für
die Durchführung der
Schnelle-Rückhol-Steuerung
registriert wird. Wenn der Merker F nicht im gesetzten Zustand ist, fährt der
Prozessablauf bei Schritt S84 fort, in dem ein Winkel, der durch
Subtrahieren eines Winkels von 0,2° vom vorliegenden Zielwinkel
erhalten wird, als neuer Zielwinkel registriert wird.
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In Schritt S85 wird entschieden,
ob der Zielwinkel nah an dem neutralen Winkel ist oder nicht, und
die Operationen in den Schritten S72 bis S85 werden wiederholt,
bis der Zielwinkel nah genug an dem neutralen Winkel ist. Danach,
wenn der Zielwinkel nahe genug am neutralen Winkel ist, wird der neutrale
Winkel als der Zielwinkel in Schritt S86 registriert. In Schritt
S87 beginnt der sechste Timer die Zeitzählung.
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Andererseits, wenn in Schritt S78
entschieden wird, dass die durch den sechsten Timer gezählte Zeitspanne
100 ms übersteigt,
fährt der
Prozessablauf bei Schritt S90 fort, in dem der sechste Timer zurückgestellt
wird. In Schritt S91 wird der Schnelle-Rückkehr-Merker F zurückgesetzt,
und in Schritt S92 wird die PWM-Steuerung
im Schaltstromkreis 105 beendet.
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Als nächstes wird der Entscheidungsprozess für den erneuten
Schaltversuch mit Bezug auf das Flussdiagramm in 26 beschrieben. Der Entscheidungsprozess
für den
erneuten Schaltversuch in der Ausführung ist ein Prozess zum Entscheiden, ob
der Schaltvorgang aufgrund der Tatsache, ob der Schaltvorgang normal
beendet wurde oder nicht, erneut versucht werden sollte oder nicht.
Entsprechend dieser Ausführung
wird aufgrund des Rotationswinkels der Schaltwalze entschieden,
ob der Schaltvorgang normale beendet wurde oder nicht.
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In Schritt S191, wird aufgrund eines
Ausgangssignals des Schaltwalzensensors 906 entschieden,
ob die Rotationsposition der Schaltwalze 10 in der halbneutralen
Position ist oder nicht, was unter Bezug auf 28 bis 30 beschrieben
wird. Wenn entschieden wird, dass die Schaltwalze 10 im halbneutralen
Zustand ist, in dem der Stopper 903 auf dem Vorsprung der
Nockenscheibe 902 sitzt, wie in 29 gezeigt, fährt der Prozessablauf bei Schritt S193
fort, in dem ein Timer Thalf inkrementiert wird, um eine Zeit zu
messen, die von der Schaltwalze 10 benötigt wird, um im halbneutralen
Zustand zu bleiben. In Schritt S194 wird die durch den Timer Thalf gezählte Zeitspanne
mit einem Referenzwert Tref verglichen. Wenn die durch den Timer
Thalf gezählte Zeitspanne
kleiner als der Referenzwert Tref in der Anfangsstufe ist, wird
der Prozessablauf beendet.
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Danach, wenn die Schaltwalze 10 vom
halbneutralen Zustand freigegeben wird, wird der Timer Thalf in
Schritt S192 zurückgestellt.
Wenn die Schaltwalze 10 im halbneutralen Zustand gelassen
wird und die durch den Timer Thalf gezählte Zeitspanne den Referenzwert
Tref in Schritt S194 übersteigt, wird
entschieden, dass die Schaltwalze 10 im halbneutralen Zustand
ist, und der Prozessablauf fährt bei
Schritt S195 fort, in dem der Merker für einen erneuten Schaltversuch
Fretry gesetzt wird.
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Wieder auf 16 bezugnehmend, nachdem die "Hoch/Herunter-Schalt-Steuerung" in Schritt S5 beendet
ist, wird in Schritt S6 entschieden, ob der Merker für einen
erneuten Schaltversuch Fretry gesetzt ist oder nicht. Wenn der Merker
für einen
erneuten Schaltversuch Fretry in Schritt S195 gesetzt worden ist,
kehrt der Prozessablauf zu Schritt S3 für die Durchführung des
Vorgangs eines erneuten Schaltversuch zurück, und dann werden die Operationen
in den Schritten S3 bis S6 wiederholt.
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Auf dieser Weise wird entsprechend
dieser Ausführung
aufgrund der Rotationsposition der Schaltwalze 10 entschieden,
ob die Schaltwalze im halbneutralen Zustand ist oder nicht, und
wenn entschieden wird, dass die Schaltwalze im halbneutralen Zustand
ist, wird der Vorgang eines erneuten Schaltversuchs automatisch
durchgeführt.
Dementsprechend kann sogar für
eine vollautomatisch Gangschaltung mit Motorantrieb, in der Gangwechsel
automatisch auf der Grundlage einer Fahrzeuggeschwindigkeit und
eines Drosselöffnungsgrads durchgeführt wird,
die Schaltwalze schnell vom halbneutralen Zustand freigegeben werden.
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Wenn der Gang vom neutralen Zustand
bei Hochgeschwindigkeitsfahrt des Fahrzeugs oder bei hoher Drehzahl
der Maschine geschaltet wird, wirkt eine übermäßig hohe Last auf die Maschine,
weil eine verhältnismäßig hohe
Maschinenbremsenkraft aufgewendet wird. Aus diesem Gesichtspunkt
wird entsprechend dieser Ausführung
ein Gangwechselverhinderungssystem zum Verhindern der in 17 gezeigten Steuerung zur
Verfügung
gestellt, selbst wenn der Hochschalt-Schalter 51 eingeschaltet
ist, in dem Fall, in dem die Fahrzeuggeschwindigkeit 10 km/h oder
mehr ist, oder die Motordrehzahl 3000 rpm oder mehr beträgt.
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11 ist
ein Blockdiagramm, das eine Funktionsweise des Gangwechselverhinderungssystems
zeigt. Ein Neutral-Ermittlungsteil 81 gibt ein Signal eines
Levels "H" aus, wenn der Gang
in der neutralen Position ist. Ein Fahrzeuggeschwindigkeitsentscheidungsteil 82 gibt
ein Signal eines Levels "H" aus, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
10 km/h oder mehr ist. Ein Motordrehzahl-Entscheidungsteil 83 gibt ein
Signal eines Levels "H" aus, wenn die Motordrehzahl
3000 rpm oder mehr ist.
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Ein OR-Schaltkreis 84 gibt
ein Signal eines Levels "H" aus, wenn die Ausgabe
des Fahrzeuggeschwindigkeitsentscheidungsteils 82 oder
des Motordrehzahlentscheidungsteils 83 auf dem Level "H" ist. Ein AND-Schaltkreis 85 gibt
ein Signal eines Levels "H" aus, wenn die Ausgaben
des OR-Schaltkreises 84 und des Neutral- Ermittlungsteils 81 jeweils
auf dem Level "H" sind. Wenn die Ausgabe
des AND-Schaltkreises 85 auf
dem Level "H" ist, verhindert
ein Gangwechselverhinderungsteil 86 die in 17 gezeigte Steuerung, selbst wenn der Hochschalt-Schalter 51 eingeschaltet
ist.
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Jedoch, wenn der Gang irrtümlich bei
der Fahrzeuggeschwindigkeit von 10 km/h oder mehr oder bei der Motordrehzahl
von 3000 rpm oder mehr während
der Beschleunigung von der ersten Gangstufe auf Neutral geschaltet
ist, kostet es viel Zeit, um wieder zu beschleunigen. Dementsprechend
kann in dem Fall, dass das oben beschriebene Gangwechselverhinderungssystem
zusätzlich
vorgesehen ist, weiterhin ein System zum Verhindern des Gangwechsels
nach Neutral während
einer Fahrzeugfahrt mit einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 3 km/h
oder mehr vorgesehen werden.
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Zusätzlich wird in dieser Ausführung der Schaltwalzensensor 906 ausgelegt,
um diskontinuierlich eine Spannung zu erzeugen, die der Rotationsposition
der Schaltwalze 10 (Gangstufe) entspricht; jedoch kann
auch eine Konfiguration verwendet werden, in der der Sensor kontinuierlich
eine Spannung erzeugt, die der Rotationsposition der Schaltwalze 10.
entspricht, und ein Komparator, der hinter dem Sensor angeordnet
ist, diskontinuierlich eine Spannung erzeugt, die einer Gangstufe
entspricht.
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Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird
aufgrund der Rotationsposition der Schaltwalze entschieden, ob die
Schaltwalze im halbneutralen Zustand ist oder nicht, und wenn entschieden
wird, dass die Schaltwalze im halbneutralen Zustand ist, wird der
Vorgang des erneuten Schaltversuchs automatisch durchgeführt. Dementsprechend
ist es für eine
vollautomatische Gangschaltung mit Motorantrieb bei der Gangwechsel
automatisch auf der Basis einer Fahrzeuggeschwindigkeit und eines
Drosselöffnungsgrads
durchgeführt
wird, möglich
zuzulassen, dass die Schaltwalze schnell vom halbneutralen Zustand
freigegeben wird, und dementsprechend ist es für eine halbautomatische Gangschaltung
mit Motorantrieb möglich,
die Notwendigkeit der Wiederholung des Gangwechselvorgangs zu eliminieren.
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Zusammenfassend ist es ein Ziel ein
Verfahren und eine Vorrichtung zur Gangwechselsteuerung bei einer
Gangschaltung mit Motorantrieb zur Verfügung zu stelle, die in der
Lage sind die Tatsache zu ermitteln, dass, wenn ein Schaltvorgang
nicht normal beendet ist und dabei eine Schaltwalze im halbneutralen
Zustand ist, die Schaltwalze im halbneutralen Zustand ist, und den
Schaltvorgang automatisch erneut durchzuführen.
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Um dies zu erreichen wird in einem
Verfahren zur Gangwechselsteuerung bei einer Gangschaltung mit Motorantrieb
ein Motor in eine gewünschte Schaltrichtung
angetrieben, um eine Schaltwalze intermittierend zu drehen, wodurch
eine Gangstufe zu einer anderen Gangstufe geschaltet wird. Die Rotationsposition
der Schaltwalze 10 wird überwacht, und wenn die Schaltwalze 10 in
einer anderen Rotationsposition als einer Rotationsposition, die
einer gewünschten
Gangstufe entspricht, bleibt wird der Motor erneut in die Schaltrichtung
gefahren.