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DE60101736T2 - Spülungsverfahren für eine Tintenstrahldruckvorrichtung - Google Patents

Spülungsverfahren für eine Tintenstrahldruckvorrichtung Download PDF

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Publication number
DE60101736T2
DE60101736T2 DE60101736T DE60101736T DE60101736T2 DE 60101736 T2 DE60101736 T2 DE 60101736T2 DE 60101736 T DE60101736 T DE 60101736T DE 60101736 T DE60101736 T DE 60101736T DE 60101736 T2 DE60101736 T2 DE 60101736T2
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DE
Germany
Prior art keywords
ink
period
control method
ink droplets
carried out
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60101736T
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English (en)
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DE60101736D1 (de
Inventor
Toyohiko Suwa-shi Mitsuzawa
Katsuhiro Suwa-shi Komatsu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seiko Epson Corp
Original Assignee
Seiko Epson Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Seiko Epson Corp filed Critical Seiko Epson Corp
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Publication of DE60101736D1 publication Critical patent/DE60101736D1/de
Publication of DE60101736T2 publication Critical patent/DE60101736T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Spülungs-Steuerverfahren, das in einer Tintenstrahl-Druckvorrichtung verwendet wird, die mit einem Aufzeichnungskopf zum Ausstoßen von Tintentröpfchen gemäß Druckdaten versehen ist. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Managementtechnik, die ein Problem löst, das sich aus dem Durchführen eines Spülvorgangs ergibt, um Tintentröpfchen zu einem Abdeckelement hin im Leerlauf auszustoßen, um eine Düsen-Ausbildefläche des Aufzeichnungskopfes hermetisch zu verschließen, und welche die Verfestigung der Tinte und ähnliches innerhalb des Abdeckelements durch geeignetes Handhaben einer Spülmenge unterdrückt.
  • Im allgemeinen ist die Tintenstrahl-Druckvorrichtung mit dem Tintenstrahl-Druckkopf zum Aufnehmen von Tinte von einer Tintenpatrone versehen sowie mit einer Blattzuführung zum Bewegen eines Blattes Papier relativ zu dem Druckkopf. Ein Bild wird auf dem Blatt aufgezeichnet, indem Tintentröpfchen auf das Blatt gemäß Druckdaten aufgespritzt werden, während der Druckkopf in der Hauptabtastrichtung bewegt wird. In dem Druckkopf wird zum Drucken Tinte innerhalb einer Druckerzeugungskammer unter Druck gesetzt und in Form von Tröpfchen durch die Düsenöffnungen hindurch auf das Blatt ausgestoßen. Daher verstopfen die Düsenöffnungen recht häufig, und dies führt zu einem verschlechterten Druckvorgang. Verschiedene Gründe gibt es für das Verstopfen der Düsen, und Beispiele dafür sind ein Anstieg der Viskosität der Tinte aufgrund des Verdampfens von Lösungsmittel durch die Düsenöffnungen hindurch, die Verfestigung der Tinte, das Anhaften von Staub an den Öffnungen sowie der Eintritt von Luftbläschen.
  • Um diese Schwierigkeiten des Verstopfens zu vermeiden, verwendet diese Art von Tintenstrahl-Druckvorrichtung ein Abdeckelement zum hermetischen Schließen der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes, falls gerade kein Druckvorgang stattfindet (Non-Print-Modus). Das Abdeckelement dient als Abdeckung, um zu verhindern, dass die Tinte an den Düsenöffnungen des Druckkopfes austrocknet. Außerdem dient es dazu, die Fähigkeit des Druckkopfes, Tintentröpfchen auszustoßen, wieder herzustellen. Das heißt, wenn die Düsenöffnungen verstopft sind, wird die Düsen-Ausbildefläche mit dem Abdeckelement verschlossen, und ein Unterdruck wird von einer Saugpumpe auf die verstopfen Düsenöffnungen aufgebracht, um die Tinte mit Kraft daraus herauszusaugen. Auf diese Art und Weise wird die Verstopfung der Düsenöffnungen entfernt.
  • Ein Vorgang zum zwangsweisen Herausaugen der Tinte aus den verstopften Düsenöffnungen, der zum Entfernen der Verstopfungen des Druckkopfes ausgeführt wird, wird Reinigungsvorgang genannt (siehe z. B. EP-A-0 988 975). Er wird durchgeführt, wenn das Drucken nach einer langen Abschaltzeit der Vorrichtung wieder gestartet wird oder wenn der Benutzer einen Fehler beim Drucken erkennt und beispielsweise einen Reinigungsschalter betätigt. Bei dem Reinigungsvorgang wird unter von der Saugpumpe erzeugtem Unterdruck Tinte von dem Aufzeichnungskopf in das Abdeckelement hineingesaugt, und dann wird die Düsen-Ausbildefläche mit einem Wischelement ausgewischt, das beispielsweise aus einem Gummimaterial besteht.
  • Ein Antriebssignal, das nicht mit dem Drucken selbst im Zusammenhang steht, kann auf den Druckkopf aufgebracht werden und dazu führen, dass der Aufzeichnungskopf oder Druckkopf Tintentröpfchen ausstößt. Dieser Vorgang wird Spülvorgang genannt. Ungleichmäßige Menisken an den Düsenöffnungen des Druckkopfes werden durch den Wischvorgang mittels des Wischelements wieder in ihre ursprüngliche Gestalt gebracht. Bei den Düsenöffnungen, die während des Druckvorgangs nur unregelmäßig zum Ausstoßen von Tintentröpfchen benutzt werden, sinkt häufig die Viskosität der dort befindlichen Tinte ab. Demzufolge verstopfen diese Düsenöffnungen häufig mit der Tinte mit der verminderten Viskosität. Um dies zu vermeiden, wird der Vorgang periodisch ausgeführt.
  • Dabei wird der Spülvorgang ausgeführt, um zu verhindern, dass diejenigen Düsenöffnungen, die während des Druckvorgangs weniger häufig Tintentröpfchen ausstoßen, verstopfen, wie oben erwähnt. Außerdem wird er durchgeführt, um zu verhindern, dass die Düsenöffnungen austrocknen, wenn der Druckkopf außer Betrieb ist, indem das Tintenabsorptionselement innerhalb des Abdeckelements mit der Tinte befeuchtet wird.
  • In letzter Zeit ist das Drucken diversifiziert worden, und die Verwendung von Tinte mit Pigmenten ist ein Trend in diesem Gebiet. Außerdem gibt es auch eine Technik, die der Tintenzusammensetzung ein Tensid hinzufügt, um die Fixierung des Pigments auf dem Aufzeichnungsblatt zu beschleunigen. Bei der Pigmente enthaltenden Tinte tritt ein Problem auf, dass Bläschen in dem Abdeckelement erzeugt werden. Die erzeugten Bläschen werden den bei den Düsenöffnungen ausgebildeten Meniskus zerstören, so dass ein Fehler beim Ausstoßen der Tintentröpfchen auftritt. Ein mögliches Mittel, um die Druckschwierigkeiten des Druckkopfes aufgrund solcher Tintenbläschen zu vermeiden, ist, das Abdeckelement zu vertiefen, so dass es einen tiefen inneren Bodenteil hat, so dass sich die Tintenbläschen entfernt von der Düsen-Ausbildefläche befinden.
  • Falls ein solches Abdeckelement mit einem tiefen inneren Bodenteil verwendet wird, treten die folgenden Probleme von neuem auf. Wenn der Spülvorgang ausgeführt wird, werden von den Düsenöffnungen ausgestoßene Tintentröpfchen durch den Luftwiderstand und ähnliches in ihrem Flug behindert und in feinere Tintentröpfchen (Tintennebel) umgewandelt, da ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und dem Bodenteil des Abdeckelements groß ist. Der Tintennebel tendiert dazu, aus dem Raum zwischen der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes und dem Abdeckelement auszutreten und in die Druckvorrichtung hinein zu fließen.
  • Der innerhalb der Vorrichtung fließende Tintennebel haftet an der Führungsstange zum Bewegen des Schlitten oder ähnlichem an, verschmutzt diesen und macht so die Bewegung des Schlittens schwierig. Außerdem verschmutzt der Tintennebel auch andere Mechanismen. Als Ergebnis wird der normale Betrieb der Aufzeichnungsvorrichtung beeinträchtigt oder sogar unmöglich. Der Tintennebel verschmutzt auch das zu bedruckende Blatt während des Drucks.
  • Eine Pigmente enthaltende Tinte mit bestimmter Farbe verfestigt sich durch die wiederholten Spülvorgänge leicht an einer bestimmten Position innerhalb des Abdeckelements. In einem extremen Fall sammelt sich die verfestigte Tinte zu einer gipfelartigen Gestalt an. Wenn der Druckkopf mit dem Abdeckelement bedeckt wird, besteht die Möglichkeit, dass die angesammelte Tinte die Düsen-Ausbildefläche erreicht.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, die Probleme zu lösen, die sich aus dem Spülvorgang ergeben. Sie hat das Ziel, ein Spülungs-Steuerverfahren zu schaffen, das einen Betriebsmodus auswählt, um einen Spülvorgang in dem Zustand auszuführen, in dem die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes mit dem Abdeckelement bedeckt ist, insbesondere wenn die Spülmenge groß ist, und das das Problem der Ansammlung der verfestigten Tinte mit der bestimmten Farbe löst, so dass die Tintenstrahl-Druckvorrichtung eine gute Druckqualität für einen langen Zeitraum garantiert.
  • Eine Tintenstrahl-Druckvorrichtung, die das erfindungsgemäße Verfahren verwendet, ist versehen mit: einem Tintenstrahl-Druckkopf, der mit einer Düsen-Ausbildefläche versehen ist, an welcher Düsenöffnungen zum Ausstoßen von Tintentröpfchen gemäß Druckdaten ausgeformt sind; einem Abdeckelement, welches die Düsen-Ausbildefläche abdichtet, wobei das Abdeckelement einen inneren Raum mit einem Boden hat; einem Tintenabsorbierelement, welches am Boden des inneren Raums in dem Abdeckelement vorgesehen ist; und einer Spülsteuerung, welche selektiv entweder einen ersten Spülmodus ausführt, in welchem Tintentröpfchen in das Abdeckelement in einem Zustand ausgestoßen werden, in welchem die Düsen-Ausbildefläche mittels des Abdeckelements abgedichtet ist; oder einen zweiten Spülmodus, in welchem Tintentröpfchen in das Abdeckelement in einem Zustand ausgestoßen werden, in welchem das Abdeckelement von der Düsen-Ausbildefläche getrennt ist.
  • Vorzugsweise ist die Anzahl der in dem ersten Spülmodus ausgestoßenen Tintentröpfchen größer als die Anzahl der in dem zweiten Spülmodus ausgestoßenen Tintentröpfchen. In anderen Worten, wenn der erste Spülmodus ausgewählt wird, der in einem Zustand ausgeführt wird, in dem die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes hermetisch mit dem Abdeckelement verschlossen ist.
  • In dieser Ausgestaltung ist der bei dem Spülvorgang erzeugte Tintennebel spürbar reduziert, selbst wenn ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und dem Tintenabsorptionselement groß gemacht ist.
  • Vorzugsweise werden Tintentröpfchen ausgestoßen, während ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und dem Tintenabsorptionselement gemäß der Art der ausgestoßenen Tinte verändert wird, wenn der zweite Spülmodus durchgeführt wird.
  • In dieser Ausgestaltung wird die Erzeugung des Tintennebels durch die spezifische Tinte, die einfach Tintennebel erzeugt, effektiv unterdrückt.
  • Vorzugsweise werden Tintentröpfchen von unterschiedlichen Arten von Tinte ausgestoßen, so dass sie auf einer im wesentlichen identischen Position auf dem Tintenabsorptionselement landen, wenn der zweite Spülmodus ausgeführt wird. Hier wird bevorzugt, dass Tintentröpfchen einer ersten Art von Tinte, welche leicht aushärtet, zuerst ausgestoßen werden und dann Tintentröpfchen einer zweiten Art von Tinte, welche schwer aushärtet, ausgestoßen werden.
  • In dieser Ausgestaltung ist die Ansammlung der verfestigten Tinte spürbar reduziert. In anderen Worten löst das technische Merkmal erfolgreich das Problem der Verfestigung und Ansammlung der Tinte, das sich aus der Tatsache ergibt, dass der Spülvorgang, der eine kleine Menge Tinte verwendet, oft bei im wesentlichen der gleichen Position des Tintenabsorptionselements ausgeführt wird.
  • Vorzugsweise wird die Anzahl der ausgestoßenen Tinte verändert gemäß einer Art der ausgestoßenen Tinte, wenn der erste Spülmodus und der zweite Spülmodus ausgeführt werden.
  • In dieser Ausgestaltung kann die Tinte, die ihre Viskosität bei den Düsenöffnungen leicht vergrößert, positiv ausgegeben werden. Demzufolge werden die Betriebskosten der Aufzeichnungsvorrichtung hinsichtlich des Tintenverbrauchs reduziert verglichen mit der Aufzeichnungsvorrichtung, bei welcher die Anzahl der Ausstoßvorgänge für jede Art von Tinte auf einen festen Wert festgesetzt ist.
  • Vorzugsweise weist die Druckvorrichtung weiter folgendes auf: einem Spülmengenzähler, welcher eine angesammelte Anzahl von Tintentröpfchen zählt, die ausgestoßen werden, wenn der erste Spülmodus und der zweite Spülmodus durchgeführt werden; und ein Saugelement, welches mit dem inneren Raum des Abdeckelements verbunden ist, um Tinte darin zu saugen, wobei das Saugelement eine leere Absaugung durchführt, in welcher ein Teil der in dem Tintenabsorbierelement absorbierten Tinte abgesaugt wird, während das Abdeckelement von der Düsen-Ausbildefläche getrennt ist, wenn der Spülmengenzähler einen vorbestimmten Wert zählt.
  • Hierbei wird bevorzugt, dass der Spülmengenzähler zurückgesetzt wird, wenn das Saugelement die leere Absaugung durchführt.
  • Hierbei wird bevorzugt, dass der zweite Spülmodus jedes Mal durchgeführt wird, wenn ein erster Zeitraum abgelaufen ist, und/oder wenn ein Druckpapier aus der Vorrichtung ausgegeben wird; wobei der erste Spülmodus jedes Mal dann durchgeführt wird, wenn ein zweiter Zeitraum abgelaufen ist, der länger ist als der erste Zeitraum; und/oder wenn ein Abschaltbefehl der Vorrichtung ausgegeben wird; und/oder wenn ein Druckpapier aus der Vorrichtung ausgegeben wird.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Spülungs-Steuerverfahren für die oben beschriebene Tintenstrahl-Druckvorrichtung geschaffen. Es weist die folgenden Schritte auf:
    Zählen einer angesammelten Anzahl von ausgestoßenen Tintentröpfchen;
    Bestimmen, ob die angesammelte Anzahl einen vorbestimmten Wert erreicht;
    Durchführen einer Leer-Ansaugung, bei welcher ein Teil der in dem Tintenabsorptionselement absorbierten Tinte angesaugt wird, während das Abdeckelement von der Düsen-Ausbildefläche getrennt ist, wenn die angesammelte Anzahl eine vorbestimmten Wert erreicht; und
    Zurücksetzen der angesammelten Anzahl, wenn die Leeransaugung durchgeführt worden ist.
  • Vorzugsweise weist das Verfahren weiter die folgenden Schritte auf: Zählen eines ersten Zeitraums; und Durchführen des zweiten Spülmodus immer dann, wenn der erste Zeitraum abgelaufen ist. Hierbei beinhaltet das Zählen der angesammelten Anzahl das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen, die ausgestoßen werden, wenn der zweite Spülmodus durchgeführt wird.
  • Außerdem wird bevorzugt, dass das Verfahren weiter das Zählen eines zweiten Zeitraums beinhaltet, der länger ist als der ersten Zeitraum. Hierbei wird das Bewerten der angesammelten Anzahl immer dann durchgeführt, wenn der zweite Zeitraum abgelaufen ist.
  • Hierbei wird bevorzugt, dass der erst Spülmodus durchgeführt wird, wenn die angesammelte Anzahl den vorbestimmten Wert nicht erreicht. Das Zählen der angesammelten Anzahl beinhaltet das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen, die ausgestoßen werden, wenn der erste Spülmodus ausgeführt wird.
  • Außerdem weist das Verfahren den Schritt des Bestimmens auf, ob ein Abschaltbefehl der Aufzeichnungsvorrichtung ausgegeben wird. Hierbei wird das Bewerten der angesammelten Anzahl ausgeführt, wenn der Abschaltbefehl erfasst wird.
  • Hierbei wird bevorzugt, dass der Schritt des Durchführens des ersten Spülmodus, wenn die angesammelte Anzahl den vorbestimmten Wert nicht erreicht. Das Zählen der angesammelten Anzahl beinhaltet das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen, die ausgestoßen werden, wenn der erste Spülmodus durchgeführt wird.
  • Außerdem weist das Verfahren die folgenden Schritte auf: Zählen eines zweiten Zeitraums, der länger ist als der erste Zeitraum; Bestimmen, ob ein Aufzeichnungspapier aus der Aufzeichnungsvorrichtung ausgegeben wird; und Bewerten, ob der zweite Zeitraum abgelaufen ist, wenn das Aufzeichnungspapier ausgegeben wird. Hierbei wird der Schritt des Bewertens der angesammelten Anzahl durchgeführt, wenn der zweite Zeitraum abgelaufen ist.
  • Hierbei wird bevorzugt, dass das Verfahren außerdem den Schritt des Durchführens des erste Spülmodus, wenn die angesammelte Anzahl den vorbestimmten Wert nicht erreicht, aufweist. Das Zählen der angesammelten Anzahl beinhaltet das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen, die ausgestoßen werden, wenn der erste Spülmodus durchgeführt wird.
  • Andererseits wird bevorzugt, dass der zweite Spülmodus durchgeführt wird, wenn der erste Zeitraum abgelaufen ist, aber der zweite Zeitraum noch nicht abgelaufen ist. Das Zählen der angesammelten Anzahl beinhaltet das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen, die ausgestoßen werden, wenn der zweite Spülmodus durchgeführt wird.
  • In den oben beschriebenen Ausgestaltungen wird eine Tintenmenge, die in das Abdeckelement durch die Spülvorgänge hinein ausgestoßen wird, durch den Spülmengenzähler gehandhabt. Das Abdeckelement wird mit einer solchen Menge von Tinte gefüllt, dass das Tintenabsorptionselement abgedeckt ist. Da ein Teil der Tinte anschließend mittels des Saugelements von dem Tintenabsorptionselement abgesaugt wird, ist das Tintenabsorptionselement ausreichend mit der Tinte befeuchtet.
  • Wenn die Düsen-Ausbildefläche während des Ruhens der Druckvorrichtung abgedeckt ist, wird demzufolge die Verflüchtigung des Tintenlösungsmittels durch die Düsenöffnungen hindurch unterdrückt mit der Tinte in dem ausreichend feuchten Tintenabsorptionselement. Als Ergebnis werden der Anstieg einer Viskosität der Tinte oder die Verfestigung der Tinte bei den Düsenöffnungen und um diese herum effektiv unterdrückt.
  • Außerdem werden die leicht sich verfestigende und die schwierig sich verfestigende Tinte durch die Ausführung der oben erwähnten Steuerung gemischt. Daher können die Verfestigung und die Ansammlung der Tinte in dem Tintenabsorptionselement verhindert werden. Die überschüssige Tinte wird schnell mittels des Saugelements entsorgt.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die oben erwähnten Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlicher durch die nun folgende Beschreibung von bevorzugten beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen, in denen gleiche Bezugsziffern gleiche oder entsprechende Teile durch die verschiedenen Ansichten hindurch bezeichnen, und in welchen:
  • 1 eine Ansicht ist, die einen Aufbau zeigt, der hauptsächlich eine Abdeckeinheit in einer Druckvorrichtung beinhaltet, die die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 2 eine Seitenansicht ist, die den Aufbau der in 1 gezeigten Abdeckeinheit zeigt;
  • 3 eine Seitenansicht ist, die einen Zustand zeigt, in dem ein Druckkopf mit der Abdeckeinheit abgedeckt ist;
  • 4 eine Ansicht ist, die einen Aufbau zeigt, bei welchem ein Abdeckelement an einem Deckelhalter angeformt ist, der die Abdeckeinheit bildet;
  • 5 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie A-A in 4, gesehen in Richtung von Pfeilen;
  • 6 ist ein Blockdiagramm, das eine Anordnung eines Steuerkreises zum Steuern der Spülvorgänge und anderen Vorgängen zeigt, die an dem Druckkopf angebracht sind;
  • 7 ist eine Querschnittsansicht, die einen Aufbau zeigt, der hauptsächlich die Abdeckeinheit und den Druckkopf beinhaltet, wenn ein erster Spülmodus in einem Zustand ausgeführt wird, in dem die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes mit der Abdeckeinheit abgedeckt ist;
  • 8 ist eine Querschnittsansicht, die den Aufbau zeigt, wenn ein zweiter Spülmodus in einem Zustand ausgeführt wird, in dem die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes von der Abdeckeinheit getrennt ist;
  • 9 ist eine Querschnittsansicht, die den Aufbau zeigt, wenn unterschiedliche Arten von Tinte auf im wesentlichen die gleiche Position innerhalb des Abdeckelements ausgestoßen werden;
  • 10 ist ein Flussdiagramm, das eine Steuersequenz eines periodischen Spülvorgangs und eines periodischen großen Spülvorgangs zeigt;
  • 11 ist ein Flussdiagramm, das eine Steuerungssequenz eines Abschalt-Spülvorgangs zeigt, wenn die Energieversorgung der Druckvorrichtung abgeschaltet wird; und
  • 12 ist ein Flussdiagramm, das eine Steuersequenz eines Papierausgabe-Spülvorgangs zeigt, der ausgeführt wird, wenn ein Blatt Papier ausgegeben wird.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Eine Tintenstrahl-Druckvorrichtung, die das erfindungsgemäße Spülungs-Steuerverfahren verwendet, wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • Mit Bezug auf die 2 und 3 wird ein Schlitten 1 mittels einer Führungsstange 2 geführt und in Längsrichtung einer Platte 3 bewegt, während er zu dieser hin weist und parallel zu ihr ausgerichtet ist. Der Schlitten 1 ist mit einem Teil eines Synchronriemens gekoppelt, der mittels eines Schlittenmotors, der später noch beschrieben wird, hin- und herbewegt wird entlang der Führungsstange 2.
  • Der Schlitten 1 ist so angebracht, dass ein Druckkopf 5 zu einem Blatt Papier 4 hinweist, das sich auf einer oberen Fläche der Platte 3 befindet. Zum Drucken wird Tinte in den Druckkopf 5 eingeführt, und der Druckkopf spritzt Tintentröpfchen auf das Blatt 4 auf der Platte 3 gemäß Bitmap-Daten entsprechend Druckdaten aus.
  • Eine Abdeckeinheit 6, die die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 abdecken kann, befindet sich in einem Nichtdruckbereich (der sogenannten Home-Position), der an einem Ende der Druckvorrichtung ausgeformt ist. Die Abdeckeinheit 6 ist mit einem Abdeckelement 7 versehen, das eine solche Größe hat, dass es das Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 mit einem dazwischen befindlichen abgedichteten Raum ermöglicht. Demzufolge hat die Abdeckeinheit 6 eine Funktion, zu verhindern, dass die Tinte bei den Düsenöffnungen austrocknet, und eine Funktion durch Abdecken der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 in einem Nichtdruckmodus, und eine andere Funktion, die Tinte zwangsweise von dem Druckkopf 5 unter einem mittels einer Saugpumpe (nicht dargestellt) in einem Reinigungsvorgang erzeugten Unterdrucks auszugeben.
  • Außerdem hat die Abdeckeinheit 6 eine andere Funktion, nämlich die Tinte in einem Spülvorgang aufzunehmen. Im Betrieb ist die Abdeckeinheit 6 selektiv in einem ersten Spülmodus betätigbar, in welchem der Druckkopf die Tintentröpfchen in die Abdeckeinheit in einem in 3 gezeigten Zustand ausstößt, in dem die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfs 5 mit der Abdeckeinheit 6 verschlossen ist, oder in einem zweiten Spülmodus, in welchem der Druckkopf Tintentröpfchen in einem in 2 gezeigten Zustand in die Abdeckeinheit hinein ausstößt, in dem die Abdeckeinheit von der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes getrennt ist.
  • Ein Tintenauslass 7a, wie in 1 gezeigt, ist im inneren Bodenteil des Abdeckelements 7 der Abdeckeinheit 6 ausgeformt. Der Tintenauslass 7a ist mit einem Ende eines Schlauchs einer Schlauchpumpe verbunden, die die Saugpumpe bildet, die noch beschrieben wird. In einem Nichtdruckmodus ist die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 mit dem Abdeckelement 7 abgedeckt. Wenn sie einen Reinigungsbefehl empfängt, bringt die Saugpumpe einen Unterdruck auf den inneren Raum der Abdeckeinheit auf, um den Druckkopf 5 dazu zu bringen, die Tinte auszustoßen.
  • Wie im folgenden beschrieben werden wird, wird auch in einem Leer-Ansaugvorgang, der angesteuert wird, wenn ein Zählwert eines Spülmengenzählers einen vorbestimmte Wert erreicht, die später noch zu beschreibende Saugpumpe angetrieben, so dass die Tinte zwangsweise durch den Tintenauslass 7a in der Abdeckeinheit 6 hindurch ausgegeben wird.
  • Ein blattförmiges Tintenabsorptionselement 8 ist im inneren Bodenteil des Abdeckelements 7 platziert und wird später noch genauer beschrieben. Das Tintenabsorptionselement 8 hält die von dem Druckkopf durch den Reinigungsvorgang oder den Spülvorgang, der mit dem Ausstoßen einer großen Anzahl von Tintentröpfchen einhergeht, ausgegebene Tinte. Das Tintenabsorptionselement 8 fängt auch Tintentröpfchen auf, die von dem Druckkopf durch den Reinigungsvorgang oder den Spülvorgang, der mit dem Ausstoßen einer kleinen Anzahl von Tintentröpfchen einhergeht, ausgestoßenen Tröpfchen auf und absorbiert diese.
  • Wie im folgenden noch genauer beschrieben werden wird, sind das Abdeckelement 7 und ein rechteckiger Deckelhalter 9 in einer Einheit ausgebildet. Federhalter 9a erstrecken sich horizontal von beiden Seitenwänden des Deckelhalters 9, gesehen in horizontaler Richtung. Der Deckelhalter 9 ist an einem Schieber 10 angebracht, der einen Anhebemechanismus bildet, und er ist angebracht, während er gegen den Druckkopf 5 mittels einiger Druckfedern 11 gezwungen wird, die zwischen dem Schieber 10 und den Federhaltern 9a eingesetzt sind.
  • Ein Eingriffselement 9b ist in der Mitte eines Endes des Deckelhalters 9 ausgeformt, während Eingriffselemente 9b an beiden Seitenteilen des anderen Endes des Deckelhalters 9 ausgeformt sind. Diese drei Eingriffselemente 9b sind an drei Punkten mittels Arretierungen 10a des Schiebers 10 im Eingriff und durch diese arretiert. Als Ergebnis ist der Deckelhalter 9 an dem Schieber 10 angebracht, während er daran gehindert wird, sich aufwärts oder in Richtung des Druckkopfes 5 um einen vorbestimmten Abstand oder stärker zu bewegen.
  • Eine Anzahl von Schlitzen 12 sind in dem rechten und dem linken Teil des unteren Bodenteils des Schiebers 10 ausgeformt und erstrecken sich horizontal. Einige horizontale Schäfte 15, die an den freien Enden von Gelenkarmen 14 vorgesehen sind, die drehbar an einem Rahmen 13 angebracht sind, sind gleitend in die Schlitze 12 eingesetzt. Mit diesem Aufbau kann sich der Schieber 10 bezüglich des Rahmens 13 mit der Hilfe der Gelenkarme 14 erheben, während er einen bogenförmigen Pfad beschreibt.
  • Führungsstücke 10b sind an beiden Enden der Nichtdruckbereichsseite des Schiebers 10 ausgeformt. Diese Führungsstücke 10b sind durch einige Führungsnuten 16 in dem Rahmen 13 gelagert. Jede Führungsnut 16 besteht aus drei Teilen, die kontinuierlich ineinander übergehen: aus einem unteren flachen Teil 16a an einem Ende, einem höheren flachen Teil 16b an dem anderen Ende, und einem geneigten Teil 16c, der diese beiden Teile verbindet.
  • Wie in 1 dargestellt, ist ein Ende der Führungsstücke 10b mit einem Ende einer Zugfeder 17 verbunden, die am anderen Ende an dem Rahmen 13 befestigt ist. Die Zugfeder 17 zwingt den Schieber 10 in Richtung des Druckbereichs und in eine Richtung, in welcher er sich von dem Druckkopf 5 entfernt, d. h. in der Ausführungsform nach unten.
  • Wenn der Schlitten 1 in eine Position direkt oberhalb der Abdeckeinheit 6 bewegt wird, wie in 2 dargestellt, gerät ein an dem Schlitten 1 vorgesehenes Eingriffselement 1a in Kontakt mit einem an dem Schieber 10 aufgerichteten Eingriffselement 10c. Als Ergebnis wird der Schieber 10 mit der Hilfe der Gelenkarme 14 angehoben, während er einer Federkraft der Zugfeder 17 widersteht. Außerdem deckt das integral mit dem Deckelhalter 9 ausgebildete Abdeckelement 7 die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5, der sich an dem Schlitten 1 befindet, auf dichtende Art und Weise ab.
  • Wenn der Schlitten 1 sich in den Druckbereich bewegt, wird das Eingriffselement 1a des Schlittens 1 von dem Eingriffselement 10c des Schiebers 10 getrennt, und der Schieber 10 wird durch eine Zugkraft der Zugfeder 17 in einen in 2 dargestellten Zustand zurückgeführt. Als Ergebnis wird die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 durch das Abdeckelement 7 aufgehoben.
  • Wie in 2 dargestellt, ist die Abdeckfläche des Abdeckelements 7, oder deren obere Endfläche, die in Kontakt mit der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 gebracht werden soll, nicht parallel zur Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5. In anderen Worten ist die Abdeckfläche des Abdeckelements 7 geneigt, so dass sie bezüglich der Seite der Home-Position etwas niedriger zum Druckbereich liegt (rechte Seite in 2). Dies wird dadurch realisiert, dass die Positionen der horizontalen Schäfte 15 in den in dem Schieber 10 ausgeformten Schlitzen 12 und die Positionen der Führungsstücke 10b, die in den in dem Rahmen 13 ausgeformten Führungsnuten 16 gleiten, geeignet gewählt werden.
  • Wenn das Abdeckelement 7 die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 auf dichtende Art und Weise verschließt, gerät das Abdeckelement 7 zunächst in Kontakt mit der Düsen-Ausbildefläche, und zwar von der Seite der Home-Position her. Wenn der Schieber 10 angehoben wird, verschließt er auf dichtende Art und Weise die gesamte Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 durch eine Kompressionskraft der Kompressionsfedern 11. Um die Abdichtung der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 aufzuheben, wird das Abdeckelement 7 zunächst von dem Ende der Düsen-Ausbildefläche getrennt, das sich näher an dem Druckbereich befindet, und von der Düsen-Ausbildefläche in einem Zustand, in dem es bezüglich der Düsen-Ausbildefläche geneigt ist, vollständig von dieser getrennt.
  • Wie in 1 oder 3 dargestellt, ist ein Halteelement 20 mit einem aus Gummi oder ähnlichem gemachten Wischelement 21 an einer Position vorgesehen, die der Abdeckeinheit 6 benachbart ist und sich näher am Druckbereich befindet. Das Wischelement 21 wird dazu verwendet, die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5, der von dem Schlitten 1 getragen wird, auszuwischen. Der Wischvorgang wird im Zusammenwirkung mit der Bewegung des Schlittens 1 ausgeführt. Das Halteelement 20 wird horizontal bewegt und trägt das Wischelement in eine Wischposition auf dem Bewegungsweg des Druckkopfes 5 und aus dieser Position heraus.
  • Wenn der Reinigungsvorgang gestartet wird, wischt das Wischelement Staub, Papierpulver und ähnliches aus der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 aus, bevor das Ausstoßen der Tinte und das Absorbieren der Tinte ausgeführt werden, und wischt die an der Düsen-Ausbildefläche nach dem Tinteausspritz- und Absorptionsvorgang übrig gebliebene Tinte aus.
  • Bei der so aufgebauten Aufzeichnungsvorrichtung wird, wenn der Motor des Schlittens angetrieben wird, um den Schlitten 1 in die Home-Position zu bewegen, das Eingriffselement 1a des Schlittens 1, wie i 2 dargestellt, in Kontakt mit dem Eingriffselement 10c des Schiebers 10 gebracht. Dann bewegt der Schlitten 1 sich weiter in die gleiche Richtung, und gleichzeitig erhebt sich der Schieber 10 mit Hilfe der Gelenkarme 14, während er der Zugkraft der Zugfeder 17 widersteht (3).
  • Andererseits bewegen sich die Führungstücke 10b des Schiebers 10 in den Führungsnuten 16 und entlang dieser Führungsnuten 16 vom unteren flachen Teil 16a und durch den geneigten Teil 16c und dann zum höheren flachen Teil 16b. Als Ergebnis verschließt das Abdeckelement 7, das integral mit dem Deckelhalter 19 ausgebildet ist, hermetisch den Druckkopf 5, der von dem Schlitten 1 getragen wird.
  • Wenn das Abdecken der Düsen-Ausbildefläche mit dem Abdeckelement 7 beendet ist, wird die Verbindung zwischen dem Abdeckelement 7 und der Atmosphäre getrennt, und das Abdeckelement 7 wird in einen hermetischen Zustand versetzt. In diesem Zustand unterdrückt das Abdeckelement 7 die Verflüchtigung der Tinte durch die Düsenöffnungen hindurch und verhindert das Verstopfen des Druckkopfes. In diesem Zustand wird ein Spülvorgang ausgeführt, und dann werden die von dem Druckkopf im Leerlauf ausgestoßenen Tintentröpfchen mit dem blattförmigen Tintenabsorptionselement 8 im inneren Bodenteil des Abdeckelements 7 aufgefangen. Außerdem wird in diesem Zustand die Saugpumpe angetrieben, und ein Unterdruck wird auf den inneren Raum des Abdeckelements 7 aufgebracht. Dann wird die Tinte durch die Düsenöffnungen des Aufzeichnungskopfes hindurch ausgegeben.
  • Wenn der Schlittenmotor angetrieben wird und der Schlitten 1 zur Seite des Druckbereichs bewegt wird, verlässt das Eingriffselement 1a des Schlittens 1 das Eingriffselement 10c des Schiebers 10. Demzufolge wird der Schieber 10 durch die Bewegung der Gelenkarme 14 und mit der Bewegung der Führungsstücke 10b des Schiebers 10 zum unteren flachen Teil 16a abgesenkt. Als Ergebnis wird die Abdeckung des Druckkopfes 5 mittels des Abdeckelements 7 aufgehoben.
  • Wenn die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 mittels des Abdeckelements 7 aufgehoben wird, wird das Abdeckelement 7 zunächst von dem Ende der Düsen-Ausbildefläche getrennt, das sich näher am Druckbereich befindet, und dann vollständig von der Düsen-Ausbildefläche in einem Zustand getrennt, in dem es bezüglich der Düsen-Ausbildefläche geneigt ist. So wird das Abdeckelement 7 von der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 in einem Zustand getrennt, in dem es bezüglich der Düsen-Ausbildefläche geneigt ist.
  • Die überschüssige Tinte, die an der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes verbleiben wird, empfängt eine Kraft, um sie zurück zu der in dem Abdeckelement 7 gespeicherten überschüssigen Tinte zu ziehen. Mit dieser Kraft wird die Menge der an der Düsen-Ausbildefläche verbleibenden Tinte auf ein Minimum reduziert. Der Vorgang des Entfernens der Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 mittels des Abdeckelements 7 beginnt an einem Ende dieser Fläche. Dieses Merkmal unterdrückt das unnötige Ausbilden von Bläschen der in dem Abdeckelement 7 gespeicherten überschüssigen Tinte.
  • 4 ist eine Ansicht, die eine Struktur mit dem Deckelhalter 9 und dem Abdeckelement 7 zeigt, die die Abdeckeinheit bilden. 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 4, gesehen in Richtung von Pfeilen. In den 4 und 5 sind gleiche oder ähnliche Bereiche wie in den 1 bis 3 durch gleiche Bezugsziffern bezeichnet.
  • Wie in 4 dargestellt, besteht der Deckelhalter 9 aus hartem synthetischem Kunstharz und nimmt eine rechteckige Gestalt ein, deren oberer Teil geöffnet ist. Seine offene Endfläche 9c ist im wesentlichen fluchtend mit der oberen Fläche des Paars von Federhaltern 9a, die sich horizontal erstrecken. Die Öffnungsendfläche 9c ist ringförmig entlang des Außenumfangs des Deckelhalters 9 ausgeformt. Rippenelemente 9g gleichen zylindrischen, auf dem inneren Bodenteil des Deckelhalters 9 aufgerichteten Stäben. Diese Rippenelemente 9g sind mit dem Deckelhalter 9 integral ausgeformt. Die Spitzen der Rippenelemente 9g sind durch Hitzeverspannen gequetscht, und das blattförmige Tintenabsorptionselement 8 wird an dem inneren Bodenteil durch die Rippenelemente 9g gehalten.
  • Wie es in 5 dargestellt ist, ist das aus einem weichen Material wie beispielsweise einem Elastomer gemachte Abdeckelement 7 integral mit dem Deckelhalter 9 innerhalb des Deckelhalters 9 durch einen Zweifarben-Formvorgang ausgebildet. Beim Formen hat die obere Kante des Abdeckelements 7 einen dreieckigen Querschnitt und steht nach oberhalb der Öffnungsendfläche 9c des Deckelhalters 9 hervor. Die so ausgestaltete obere Kante des Abdeckelements 7 dient als Abdeckteil gegen die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes. Demzufolge wird ein Grad des engen Kontakts bei dem Abdeckteil gesteigert, und der innere Raum in der Abdeckeinheit wird in einem gut abgedichteten Zustand gehalten.
  • Mit einem solchen Aufbau ist, wenn die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 mittels der Abdeckeinheit abgedeckt ist, ein vorbestimmter Zwischenraum h zwischen der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 und der Fläche des Tintenabsorptionselements 8 ausgeformt. In der Ausführungsform ist der Zwischenraum h ungefähr 3 mm groß. Mit der Anwesenheit des Zwischenraums h haften, wenn Bläschen in der in die Abdeckeinheit hinein ausgegebenen überschüssigen Tinte erzeugt werden, diese Bläschen an der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes an und vermindern so den Grad der Zerstörung der Menisken der Tinte, die bei den Düsenöffnungen ausgeformt sind.
  • 6 zeigt eine Anordnung eines Steuerkreises zum Steuern der Spülvorgänge und anderer Vorgänge durch Verwenden der wie oben erwähnt aufgebauten Abdeckeinheit. In 6 sind gleiche oder ähnliche Bereiche aus Gründen der Einfachheit durch gleiche Bezugsziffern bezeichnet. Wie in 6 dargestellt, sind eine Patrone 31 für schwarze Tinte und eine Patrone 32 für farbige Tinte an dem Schlitten 1 angebracht. Tinte wird von dem Patronen zu dem Druckkopf 5 geleitet. Der Schlitten 1 nimmt eine Antriebskraft von einem Schlittenmotor 33 auf und wird in Längsrichtung der Führungsstange 2 oder in Hauptabrastrichtung hin- und herbewegt.
  • Eine Ausgabeseite einer Schlauchpumpe 34 als Saugpumpe, die den inneren Raum der Abdeckeinheit 6 aussaugen kann, um einen Unterdruck darin zu erzeugen, ist mit einem Tank 35 für überschüssige Tinte verbunden. Die von der Saugpumpe 34 ausgegebene überschüssige Tinte wird von einem in dem Tank 35 platzierten Tintenabsorptionselement 36 absorbiert und durch dieses festgehalten.
  • In 6 empfängt eine Drucksteuerung 40 Druckdaten von einem Host-Rechner und erzeugt Punktmusterdaten (Bit-Map-Daten). Beim Empfangen der Bit-Map-Daten erzeugt ein Kopfantrieb 41 ein Antriebssignal, und der Druckkopf 5 spritzt Tintentröpfchen aus.
  • Zusätzlich zu dem Antriebssignal auf der Basis der Druckdaten empfängt der Kopfantrieb 41 ein Spülbefehlssignal von einer Spülsteuerung 42 und gibt ein Antriebssignal für den Spülvorgang an den Druckkopf 5 aus, so dass dieser ein Ausstoßen von Tintentröpfchen im Leerlauf ausführt, das für das Drucken irrelevant ist. Eine Reinigungssteuerung 43 empfängt ein Steuersignal, beispielsweise von einem Reinigungsbefehlserfasser 44, und steuert eine Pumpenantrieb 45 an, so dass dieser eine Saugpumpe 34 antreibt.
  • Ein Reinigungsbefehlsschalter 46 befindet sich an einer Bedientafel der Druckvorrichtung. Wenn ein Benutzer beispielsweise einen Fehler beim Drucken feststellt, betätigt er diesen Schalter und bedient so die Reinigungssteuerung 43 durch den Reinigungsbefehlserfasser 44, wodurch ein Reinigungsvorgang auf der Basis einer manuellen Betätigung ausgeführt wird.
  • Die Drucksteuerung 40 sendet ein Steuersignal zu einem Zähler 47 für die Zeit, in der nicht gedruckt wird, und an einen Zähler 48 für die angesammelte Druckzeit. Der Zähler 47 wird auf Null zurückgesetzt, wenn der Druckvorgang beendet ist, und beginnt sofort, die dann ablaufende Zeit zu zählen. So hat der Zähler 47 die Funktion, einen Zeitraum zu zählen, in dem der Druckkopf nach dem Ende des Druckvorgangs abgedeckt ist.
  • Der Zähler 48 zählt die sich ansammelnde Druckzeit, wenn das Drucken ausgeführt wird. Wenn die Reinigungssteuerung 43 den Reinigungsvorgang ausführt, empfängt er ein Rückstellsignal. Beim Empfang eines Rückstellsignals von der Reinigungssteuerung 43 wird der Zähler 48 auf Null zurückgesetzt und zählt eine sich ansammelnde Druckzeit gemäß einem Steuersignal von der Druckersteuerung 40. So zählt der Zähler 48 einen sich ansammelnden Zeitraum, in dem der Druckkopf 5 in einem Zustand druckt, in dem er nicht mittels der Abdeckeinheit 6 abgedeckt ist.
  • Wenn eine Energieversorgung für die Druckvorrichtung eingeschaltet wird, wird der Reinigungsvorgang oder der Spülvorgang gemäß von dem Zähler 47 und dem Zähler 48 zur Verfügung stehend gestellten Zeitzähldaten ausgeführt, während auf eine Tabelle zur Auswahl eines Wiederherstellvorgangs (nicht dargestellt) Bezug genommen wird, die angibt, welcher Vorgang gemäß dem abgelaufenen Zeitraum ausgeführt werden soll. In 6 geben der Zähler 47 und der Zähler 48 Steuersignale zu der Reinigungssteuerung 43 aus. Ein Steuersignal wird auch an die Spülsteuerung 42 auf der Basis der von den jeweiligen Zählern ausgegebenen Signale ausgegeben.
  • Steuersignale auf der Basis der Zeitzähldaten, die durch einen periodischen Spültimer 49, einen periodischen großen Spültimer 50, sowie einen großen Abschaltspültimer 51 produziert werden, werden an die große Spülsteuerung 52 übertragen. Der periodische Spültimer 49 hat eine Funktion, einen ersten Zeitraum (beispielsweise 10 Sekunden) während des Druckens oder während des Standby zu zählen. Wenn der erste Zeitraum 10 Sekunden überschreitet, wird ein Steuersignal an die große Spülsteuerung 42 ausgegeben, und dieses Signal bringt die Steuerung 42 dazu, den periodischen Spülvorgang auszuführen. Der periodische Spültimer 49 wird verwendet, um Tinte mit einer gesteigerten Viskosität bei den während des Druckens nicht verwendeten Düsen (den Düsen, die wenige oder gar keine Tintentröpfchen Ausstoßen) auszugeben.
  • In diesem Fall haben verschiedene Arten (Farben) von Tinte ihre eigenen Grade des Anstiegs der Viskosität. Bei dem periodischen Spülvorgang in der Aufzeichnungsvorrichtung, die sechsfarbige Tinten verwendet, sind die Anzahlen der ausgestoßenen Tintentröpfchen wie in Tabelle 1 gezeigt ausgewählt. In der Tabelle ist Y eine gelbe Tinte, K eine schwarze Tinte, C eine cyanfarbene Tinte, LC eine hellcyanfarbene Tinte, und M eine magentafarbene Tinte, LM ist eine hell-magentafarbene Tinte.
  • TABELLE 1
    Figure 00230001
  • Wenn die Druckvorrichtung für einen zweiten Zeitraum (beispielsweise 2000 Sekunden) druckt, gibt der periodische große Spültimer 50 ein Steuersignal an die große Spülsteuerung 42 aus, um die Spülsteuerung 42 anzusteuern, eine Steuerung für einen großen Spülvorgang auszuführen. Dieser periodische große Spülvorgang wird während des Druckens oder des Ausgebens des Blattes Papier ausgeführt. Der periodische große Spültimer 50 wird auch dazu verwendet, Tinte mit einer gesteigerten Viskosität von den während des Druckes nicht verwendeten Düsen auszugeben. Bei dem periodischen großen Spülvorgang wird die Anzahl der zum Spülen ausgestoßenen Tintentröpfchen so gesteuert, dass die viel größer ist als die bei dem periodischen Spülvorgang.
  • TABELLE 2
    Figure 00240001
  • Wenn die Energieversorgung für die Druckvorrichtung abgeschaltet wird, zählt der große Abschaltspültimer 51 die ablaufende Zeit von dem vorangehenden Abschalten der Energiequelle an. Der große Abschaltspültimer 51 sendet ein Steuersignal auf der Basis der ablaufenden Zeit an die große Spülsteuerung 42, so dass der große Abschaltspülvorgang ausgeführt wird und die Energieversorgung für die Druckvorrichtung anschließend abgeschaltet wird, wie später noch beschrieben wird.
  • Der große Abschaltspülvorgang wird ausgeführt, um das Innere der Abdeckeinheit dazu zu bringen, Flüssigkeit zu halten. Während eines Zeitraums, in dem die Druckvorrichtung nicht druckt, wird die Verflüchtigung des Tintenlösungsmittels durch die Düsenöffnungen hindurch unterdrückt. Die Anzahl der dabei ausgestoßenen Tintentröpfchen ist wie in Tabelle 3 dargestellt.
  • TABELLE 3
    Figure 00240002
  • In 6 werde Daten, die für die Anzahl der zum Spülen verwendeten Tintentröpfchen stehen, von der großen Spülsteuerung 42 zu einem Spülmengenzähler 52 übertragen. Der Spülmengenzähler 52 addiert die Anzahl der zum Spülen verwendeten Tintentröpfchen auf, die während des periodischen Spülvorgangs ausgestoßen werden, während des periodischen großen Spülvorgangs und während des großen Abschaltspülvorgangs. Der Spülmengenzähler 52 überträgt die aufaddierten Daten zu einem Schwellenwertkomparator 53.
  • Dieser Schwellenwertkomparator 53 bewertet, ob die aufaddierten Daten, die an den Spülmengenzähler 52 übertragen wurden, einen in dem Schwellenwertkomparator 53 gespeicherten vorbestimmten Wert erreichen. Wenn dieser Vorgang ergibt, dass die aufaddierten Daten den vorbestimmten Schwellwert erreichen, wird ein Steuersignal zu einer Leeransaugsteuerung 54 gesandt. Zur gleichen Zeit wird ein Rückstellsignal von dem Schwellwertkomparator 53 an den Spülmengenzähler 52 gesandt. Beim Empfang dieses Rückstellsignals wird der Spülmengenzähler 52, der die aufaddierten Daten beinhaltet, auf Null zurückgesetzt.
  • Der in dem Schwellenwertkomparator 53 gespeicherte vorbestimmte Wert ist so ausgewählt, dass die in die Abdeckeinheit 6 durch den Spülvorgang hinein ausgestoßene Tintenmenge so groß ist, dass das Tintenabsorptionselement 8 an dem inneren Bodenteil der Abdeckeinheit 6 bedeckt wird.
  • Die Leeransaugsteuerung 54 sendet ein Steuersignal zu einer Schlittensteuerung 55. Die Schlittensteuerung 55 treibt ihrerseits den Schlittenmotor 33 an. Durch den Antrieb des Schlittenmotors 33 wird der Schlitten 1 etwas zur Seite des Druckbereichs hin bewegt, und die Abdeckeinheit 6, die die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 abdeckt, hebt die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche auf.
  • Ein Steuersignal wird von der Leeransaugsteuerung 54 zum Pumpenantrieb 45 gesandt. In einem Zustand, in dem die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche mittels der Abdeckeinheit 6 aufgehoben ist, wird die Ansaugpumpe 34 für eine vorbestimmte Zeit angetrieben. Dann wird der Leeransaugvorgang zum Ausgeben eines Teils der Tinte von der Abdeckeinheit 6 ausgeführt. Demzufolge hält das Tintenabsorptionselement 8 im inneren Bodenteil der Abdeckeinheit 6 eine ausreichende Menge der absorbierten Tinte zurück. Daher wird eine Ansammlung der sich leicht verfestigenden Tinte an dem Tintenabsorptionselement 8 unterdrückt, und als Ergebnis wird vermieden, dass das Ausgeben der Tinte aufgrund der angesammelten Tinte während des Reinigungsvorgang Probleme verursacht.
  • In der Druckvorrichtung der Ausführungsform wird, wenn die Energieversorgung für die Druckvorrichtung abgeschaltet wird, der Abschaltspülvorgang ausgeführt. Demzufolge wird die Energiequelle tatsächlich erst dann abgeschaltet, nachdem nach der Abschaltbefehl eine vorbestimmte Zeit abgelaufen ist. Wie in 6 dargestellt, versorgt eine kommerzielle Wechselstromquelle 61 einen Energieversorgungsschaltkreis 63 zum Erzeugen einer Gleichstromenergiequelle mit elektrischer Energie, welche für die Druckvorrichtung über einen Stromschalter 62 verwendet wird, der mit einem Relaisschalter ausgebildet ist.
  • Ein Abschalttimer 65 wird mittels eines Energiesteuerschalters 64 angetrieben, der sich an der Bedientafel der Druckvorrichtung befindet. Nachdem eine vorbestimmte Zeit abgelaufen ist, schaltet der Abschalttimer 65 den Energieschalter 62 ab, der mit dem Relaisschalter ausgeformt ist. Demzufolge wird der Energieschalter 62 abgeschaltet, nachdem ein durch den Abschalttimer 65 gesetzter vorbestimmter Zeitraum abgelaufen ist, in anderen Worten nachdem der Abschaltspülvorgang ausgeführt worden ist.
  • Die 7 bis 9 zeigen die von der Druckvorrichtung, die wie oben erwähnt aufgebaut ist, jeweils ausgeführten Spülvorgänge. Die Abdeckeinheit 6 ist dargestellt entlang einer Linie B-B und gesehen in Richtung von Pfeilen in 4. In 7 ist die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes mit der Abdeckeinheit abgedeckt, und in diesem Zustand wird ein erster Spülmodus ausgeführt, in welchem Tintentröpfchen von dem Druckkopf in die Abdeckeinheit hinein ausgestoßen werden.
  • In 8 ist die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes von der Abdeckeinheit getrennt, und in diesem Zustand wird ein zweiter Spülmodus ausgeführt, in welchem Tintentröpfchen von dem Druckkopf in die Abdeckeinheit hinein ausgestoßen werden. In 9 wird das Ausstoßen der Tintentröpfchen in dem zweiten Spülmodus so gesteuert, dass unterschiedliche Arten von Tintentröpfchen im wesentlichen auf die gleiche Position auf dem Tintenabsorptionselement innerhalb der Abdeckeinheit ausgestoßen werden.
  • Diese in den 7 bis 9 dargestellten Spülvorgänge können mittels einer sich bewegenden Position des wie in den 1 bis 3 aufgebauten Schlittens 1 realisiert werden und einer Taktung, über die Antriebssignale auf die in Verbindung mit der Düsenfeldern des Druckkopfes vorgesehenen Stellelemente aufgebracht werden. In einem ersten, in 7 gezeigten Spülmodus wird, wie in 3 gezeigt, der Schieber 10 durch die Bewegung der Gelenkarme 14 angehoben, und die Führungsstücke 10b des Schiebers 10 werden zu den oberen flachen Teilen 16b der Führungsnuten 16 bewegt. Als Ergebnis wird die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 mit dem Abdeckelement 7 abgedeckt.
  • Der erste Spülmodus wird geeignet verwendet für das Durchführen des periodischen großen Spülvorgangs, der eine relativ große Anzahl von Tintentröpfchen ausstößt, und für den Abchaltspülvorgang. In der Darstellung der 7 werden Tintentröpfchen der Farben K, C, M und Y ausgestoßen. In der Ausführungsform werden jedoch auch Tintentröpfchen in anderen Farben LC und LM ausgestoßen, obwohl dies nicht dargestellt ist. Die Anzahl der in dem periodischen großen Spülvorgang und dem Abschaltspülvorgang ausgestoßenen Tintentröpfchen sind auch in der Tabelle 2 oder 3 dargestellt.
  • In dem ersten Spülmodus prallen von dem Druckkopf 5 ausgestoßene Tintentröpfchen von der Fläche des Tintenabsorptionselements 8 ab und kehren zu den Düsenöffnungen des Druckkopfes 5 zurück. Als Ergebnis werden die unterschiedlich farbigen Tinten in eine gemischte Farbe gemischt. Das Erzeugen der gemischten Farbe wird jedoch vermindert, da der vorbestimmte Zwischenraum h (in der Ausführungsform 3 mm), wie in 5 gezeigt, zwischen der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 und der Fläche des Tintenabsorptionselements 8 vorhanden ist. Es besteht eine geringere Möglichkeit, dass die an den Düsenöffnungen ausgebildeten Menisken durch die abprallenden Tintentröpfchen und andere Schwierigkeiten auftreten.
  • Der Spülvorgang des ersten Spülmodus wird in einem Zustand ausgeführt, in dem die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 mit der Abdeckeinheit 6 abgedeckt ist. Selbst wenn ein Tintennebel in dem abgedichteten Raum erzeugt wird, besteht daher keine Möglichkeit, dass dieser Tintennebel nach außen austritt, und der größte Teil des Tintennebels fällt auf die Oberfläche des Tintenabsorptionselements 8 und wird durch dieses aufgefangen. Wenn das Abdecken des Druckkopfes 5 durch die Abdeckeinheit 6 aufgehoben wird, wird daher die Menge des nach außen austretenden Tintennebels beträchtlich reduziert.
  • In dem zweiten, in 8 dargestellten Spülmodus bewegt sich, wie in 4 dargestellt, der Schieber 10 durch die Bewegung der Gelenkarme 14 abwärts, während gleichzeitig die Führungsstücke 10b des Schiebers 10 sich zu dem unteren flachen Teil 16a der Führungsnuten 16 bewegen. Als Ergebnis wird die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 mittels der Abdeckeinheit 6 aufgehoben.
  • Der zweite Spülmodus wird geeignet dazu verwendet, den periodischen Spülvorgang auszuführen, der eine relativ kleine Anzahl von Tintentröpfchen ausstößt. In der Darstellung der 8 werden Tintentröpfchen der Farben K, C, M und Y wie in 7 ausgestoßen. In der Ausführungsform werden jedoch auch Tintentröpfchen in anderen Farben LC und LM ausgestoßen, obwohl dies nicht dargestellt ist. Die in der Tabelle aufgeführten numerischen Werte werden für die Anzahl der in dem periodischen Spülvorgang ausgestoßenen Tintentröpfchen verwendet.
  • In dem zweiten Spülmodus wird das Ausstoßen der Tintentröpfchen so gesteuert, dass ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes und dem in der Abdeckeinheit vorhandenen Tintenabsorptionselement gemäß der Art der Tinte variiert wird. Insbesondere wird der Schlitten 1 etwas nach rechts aus einem in 9 gezeigten Zustand herausbewegt, und das Eingriffselement 1a des Schlittens 1 wird in Kontakt mit der Eingriffselement 10c des Schiebers 10 gebracht. Dann wird der Schieber 10 geringfügig durch die Bewegung der Gelenkarme 14 angehoben.
  • Die Führungsstücke 10b des Schiebers 10 werden zu dem geneigten Teil 16c der Führungsnuten 16 bewegt. Als Ergebnis wird ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes und dem Tintenabsorptionselement innerhalb der Abdeckeinheit reduziert. So verändert sich der Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und dem Tintenabsorptionselement in der Abdeckeinheit mit der Bewegung des Schlittens 1 nach rechts, gezeigt in 9.
  • In dem zweiten Spülmodus, beispielsweise dem periodischen Spülvorgang, der die magenta- oder cyanfarbene Tinte verwendet, die leicht den Tintennebel erzeugt, wird bevorzugt, den Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und dem Tintenabsorptionselement in der Abdeckeinheit zu reduzieren. Dabei besteht dann eine geringere Möglichkeit, dass der Tintennebel erzeugt wird.
  • Wenn der zweite Spülmodus verwendet wird, falls von dem Druckkopf aus zu spritzende Tinte, wie in 9 dargestellt, gemäß einer sich bewegenden Position des Druckkopfes ausgewählt wird, werden unterschiedliche Arten von Tintentröpfchen im wesentlichen auf die gleiche Position des Tintenabsorptionselements in der Abdeckeinheit ausgestoßen. Insbesondere werden bei einer Bewegungsstellung des Druckkopfes 5, angezeigt durch eine durchgezogene Linie in 9, Tintentröpfchen in der Farben M und Y zum Spülen ausgestoßen, und dann wird der Druckkopf 5 in eine in einer Phantomlinie dargestellte Position bewegt. In dieser Position werden Tintentröpfchen der Farben K und C zum Spülen ausgestoßen.
  • Wenn die Steuerung zum Ausführen der oben erwähnten Steuerung verwendet wird, wird die sich schwer verfestigende cyanfarbene Tinte (C) zu einer Spülposition der sich leicht verfestigenden magentafarbenen Tinte (M) ausgestoßen. Als Ergebnis besteht keine Möglichkeit, dass sich die magentafarbene Tinte verfestigt und sich an dem Tintenabsorptionselement ansammelt. Wenn eine relativ kleine Anzahl von Tintentröpfchen mit Unterbrechungen auf die gleiche Position des Tintenabsorptionselements ausgestoßen wird, wie bei dem periodischen Spülvorgang, sind die Verfestigung und Ansammlung der magentafarbenen Tinte in Grad und in der Menge bemerkenswert. In diesem Fall wird dieses Problem jedoch durch das Betätigen der oben erwähnten Steuerung vermieden.
  • Die 10 bis 12 sind Flussdiagramme, die dazu dienen, die von der so aufgebauten Druckvorrichtung ausgeführte Spülsteuerung zu erläutern. Diese Steuerungen werden hauptsächlich dazu ausgeführt, zu verhindern, dass sich bestimmte Tinten verfestigen, indem das Tintenabsorptionselement in dem inneren Bodenteil der Abdeckeinheit dazu gebracht wird, eine ausreichende Menge an Tinte zurückzuhalten. In den 10 bis 12 gezeigte Steuerflüsse werden ohne Verwendung des in 6 gezeigten Blockdiagramms beschrieben werden.
  • Die 10 zeigt einen Steuerfluss für den periodischen Spülvorgang und den periodischen großen Spülvorgang. In 10 bestimmt ein Schritt S11, ob der periodische Spültimer eine vorbestimmte Zeit (10 Sekunden) zählt. Wenn er die vorbestimmte Zeit zählt (die Antwort ist Ja), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S12 fort, und der periodische Spülvorgang wird ausgeführt. Dieser Spülvorgang wird ausgeführt, wenn der periodische Spültimer 49 ein Steuersignal an die große Spülsteuerung 42 sendet (6). Dabei wird die Anzahl der Schüsse durch Tintentröpfchen wie in Tabelle 1 gezeigt gesteuert.
  • In einem Schritt S13 wird die Zählung des periodischen Spültimers 49 auf Null zurückgesetzt, und der Betrieb des Timers wird gestartet. Anschließend wird im Schritt S14 die Anzahl der durch die periodische Spülung ausgestoßenen Tintentröpfchen zu dem Inhalt des Spülmengenzählers 52 addiert. Diese Addition wird so durchgeführt, dass Daten, die für die Anzahl der Tintentröpfchen stehen, von der großen Spülsteuerung 42 zu dem Spülmengenzähler 52 gesandt werden (6). Ein Schritt S15 überprüft, ob die Zählung (der angesammelte Wert) des Spülmengenzählers 52 einen vorbestimmten Wert erreicht.
  • Diese Überprüfung wird so ausgeführt, dass ein Zählwert des Spülmengenzählers 52 von dort zu dem Schwellenwertkomparator 53 gesandt wird. Insbesondere wird eine vorbestimmte Anzahl von Tintentröpfchen (beispielsweise 60000 Schüsse) in dem Schwellenwertkomparator 53 gespeichert. Wenn der Zählwert des Spülmengenzählers 52 die vorbestimmte Anzahl der Schüsse noch nicht erreicht (die Antwort ist Nein), dann kehrt die Steuerung zum Start des Programms zurück. Wenn der Zählwert des Spülmengenzählers 52 den vorbestimmten Wert erreicht (die Antwort ist Ja), im Schritt S15, schreitet die Steuerung zu einem Schritt S16 fort, und der Leeransaugvorgang wird ausgeführt.
  • Um diesen Leeransaugvorgang auszuführen, sendet der Schwellenwertkomparator 53 ein Steuersignal an die Leeransaugsteuerung 54. Diese Leeransaugsteuerung 54 sendet ihrerseits ein Steuersignal zu der Schlittensteuerung 55. Als Ergebnis wird der Schlitten 1 etwas in Richtung des Druckbereichs bewegt, und die Abdeckeinheit 6, die die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 abgedeckt hat, hebt diese Abdeckung auf. Und die Leeransaugsteuerung 54 sendet ein Steuersignal an den Pumpenantrieb 45, der seinerseits die Ansaugpumpe 34 für einen vorbestimmten Zeitraum antreibt.
  • Ein Teil der in der Abdeckeinheit 6 gespeicherten überschüssigen Tinte wird in den Tank 35 hinein über die Saugpumpe 34 gegossen, und das Tintenabsorptionselement 8 in dem inneren Bodenteil der Abdeckeinheit 6 ist ausreichend mit der Tinte befeuchtet. Demzufolge sammelt sich die spezifische Tinte, die sich leicht verfestigt, nicht in dem Tintenabsorptionselement 8.
  • Ein Schritt S21 bewertet, ob der periodische große Zähler 50 eine vorbestimmte Zeit gezählt hat (2000 Sekunden). Wenn er diese vorbestimmte Zeit nicht zählt (Nein), kehrt die Steuerung zum Start des Programms zurück. Wenn der periodische große Zähler 50 die vorbestimmte Zeit gezählt hat (Ja), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S22 fort. Dieser Schritt überprüft, ob ein Zählwert des Spülmengenzählers 52 einen vorbestimmten Wert erreicht (angesammelter Wert). Die Prüffunktion dieses Schritt S22 entspricht der im Schritt S15.
  • Im Schritt S22 werden, wenn der Zählwert des Spülmengenzählers 52 den vorbestimmten Wert erreicht (Ja), Schritte S23 und S24 nacheinander ausgeführt. In diesem Fall gleichen die Schritte S23 und S24 den Schritten S16 und S17. Dann wird der anschließende Schritt S25 ausgeführt; der periodische große Spülvorgang wird ausgeführt. Auch wenn der Zählwert des Spülmengenzählers 52 den vorbestimmten Wert nicht erreicht (Nein), wird der Schritt S25 ausgeführt, und der periodische große Spülvorgang wird durchgeführt.
  • Der periodische große Spülvorgang im Schritt S25 wird so durchgeführt, dass der Schwellenwertkomparator 53 ein Steuersignal zu der großen Spülsteuerung 42 sendet (6). Dabei werden die Anzahlen der aus den Düsenöffnungen ausgestoßenen Tintentröpfchen gemäß Tabelle 2 ausgewählt. Die Anzahl der Tintenschüsse im Schritt S25 wird zu dem Zählwert in einem Schritt S26 hinzuaddiert. Diese Addition wird so gemacht, dass die große Spülsteuerung 42 Daten, die für die Anzahl der Tintenschüsse stehen, an den Spülmengenzähler 52 sendet (6). In einem Schritt S27 wird der periodische große Timer 50 auf Null zurückgesetzt und in seinem Betrieb gestartet.
  • 11 ist ein Flussdiagramm, das eine Steuersequenz des Abschaltspülvorgangs zeigt, der durchgeführt wird, wenn die Energieversorgung für die Druckvorrichtung abgeschaltet wird. Wenn der Energiesteuerschalter 64, gezeigt in 6, betätigt wird, wird der Abschalttimer 65 gestartet. Dabei gibt der Abschalttimer 65 ein Steuersignal an den Schwellenwertkomparator 53 aus, und wie dargestellt wird ein Schritt S31 ausgeführt, um zu bestimmen, ob ein Zählwert des Spülmengenzählers 52 einen vorbestimmten Wert erreicht. Schritte S32 und S33, die dem Schritt S31 folgen, gleichen den Schritten S15 bis S17, und den Schritten S22 bis S24 in 10.
  • In einem Schritt S34 wird der große Abschaltspülvorgang ausgeführt. Dabei wird die Anzahl der Tintentröpfchen, die von den Düsenöffnungen ausgestoßen werden, so gesteuert, dass sie denen in Tabelle 3 entsprechen. Anschließend wird die Anzahl der Tintenschüsse in dem Schritt S34 zu dem Zählwert in einem Schritt S35 hinzuaddiert. Die Addition wird so gemacht, dass Daten, die für die Anzahl der Tintenschüsse stehen, von der großen Spülsteuerung 42 zu dem Spülmengenzähler 52 gesandt werden. In einem Schritt S36 werden die jeweiligen Zeiten antriebsgesteuert.
  • Insbesondere wird im Schritt S36 der große Abschalttimer 51 auf Null zurückgesetzt. Der Zähler 48 für die angesammelte Druckzeit wird angehalten. Der Zähler 47 für die Ruhezeit wird auf Null zurückgesetzt und dann gestartet. Der periodische Spültimer 49 wird auf Null zurückgesetzt und in seinem Betrieb angehalten. Der periodische große Timer 50 wird angehalten. Auf diese Art und Weise werden diese Timer antriebsgesteuert, und dann wird ein Schritt S37 ausgeführt, um die Energiequelle abzuschalten. Der Abschaltvorgang wird so durchgeführt, dass ein Steuersignal, das erzeugt wird, wenn der Abschalttimer 65 einen vorbestimmten Zeitraum zählt, den mit dem Relaisschalter ausgeformten Energieschalter 62 öffnet.
  • 12 ist ein Flussdiagramm, das eine Steuersequenz eines Papierausgabespülvorgangs zeigt, der ausgeführt wird, wenn ein Blatt Papier ausgegeben wird. In dem Papierausgabespülvorgang bewertet ein Schritt S41, ob der große Abschalttimer 51 eine vorbestimmte Zeit gezählt hat (2000 Sekunden). Wenn die Antwort Nein ist (noch nicht gezählt), wird ein Schritt S42 ausgeführt, um zu bewerten, ob der periodische Spültimer 49 eine vorbestimmte Zeit (10 Sekunden) gezählt hat. Wenn die Antwort Ja ist (gezählt), werden Schritte S43 bis S45 ausgeführt. In diesen Schritten S43 bis S45 wird eine Steuersequenz ähnlich der bereits beschriebenen in den Schritten S12 bis S14 ausgeführt, und ein Schritt S46 wird anschließend ausgeführt.
  • Im Schritt S42 schreitet die Steuerung, wenn festgestellt wird, dass der periodische Spültimer 49 die vorbestimmte Zeit noch nicht gezählt hat (Nein), die Steuerung direkt zu dem Schritt S46 fort. Dann werden Schritte S46 bis S48 ausgeführt. In den Schritten S46 bis S48 wird eine Steuersequenz ausgeführt, die der bereits beschriebenen in den Schritten S15 bis S17 in 10 gleicht.
  • Wenn der Schritt S41 ergibt, dass der große Abschalttimer 51 den vorbestimmten Zeitraum gezählt hat (Ja), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S51 fort. Dieser Schritt S51 überprüft, ob ein Zählwert des Spülmengenzählers 52 einen vorbestimmten Schwellenwert erreicht. Eine in den Schritten S51 bis S56 ausgeführte Steuersequenz gleicht der bereits mit Bezug auf 10 beschriebenen, in den Schritten S22 bis S27 ausgeführten. Nach der Ausführung des Schritts S56 werden die Schritte ausgeführt, die sich an den Schritt S56 anschließen.
  • Wie oben beschrieben, wird in den in den 10 bis 12 dargestellten Steuersequenzen, wie in den Schritten S15, S22, S31, S46 und S51 dargestellt, überprüft, ob der angesammelte Wert in dem Spülmengenzähler 52 einen vorbestimmten Wert erreicht. Wenn er den vorbestimmten Wert erreicht, wird der Leeransaugvorgang ausgeführt. Demzufolge wird der Leeransaugvorgang in einem Zustand ausgeführt, in dem eine ausreichende Menge an Tinte, gesteuert durch den Spülmengenzähler 52, in dem Tintenabsorptionselement 8 in dem inneren Bodenteil der Deckeleinheit 6 gespeichert ist. Dabei wird das Problem vermieden, dass die spezifische Tinte sich verfestigt und sich an dem Tintenabsorptionselement 8 ansammelt.
  • In dem periodischen großen Spülvorgang in der oben erwähnten Ausführungsform werden die Anzahlen der ausgestoßenen Tintentröpfchen so gesteuert, dass sie die Tabelle 2 erfüllen. In diesem Spülvorgang können die Anzahlen der ausgestoßenen Tintentröpfchen gemäß den Inhalten der Tabelle 4 gesteuert werden. In Tabelle 4 ist T eine abgelaufene Zeit (Sekunden) des periodischen großen Timers 50.
  • TABELLE 4
    Figure 00360001
  • Die Anzahl der in dem großen Abschaltspülvorgang ausgestoßenen Tintentröpfchen kann gleichmäßig auf 50000 Schüsse festgelegt werden. In diesem Fall besteht keine Notwendigkeit, den großen Abschalttimer 51 vorzusehen. Auch in diesem Fall wird der große Abschalttimer 51, der in dem Schritt S36 in 11 gesteuert wird, angehalten und auf Null zurückgesetzt.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf bestimmte bevorzugte Ausführungsformen beschrieben und dargestellt worden ist, werden Fachleuten aus den hier erfolgten Lehren verschiedene Änderungen und Modifikationen bewusst sein. Solche Veränderungen und Modifikationen sollen, soweit sie offensichtlich sind, im Bereich der Erfindung enthalten sein, wie er in den anliegenden Ansprüchen definiert ist.

Claims (15)

  1. Spülungs-Steuerverfahren für eine Tintenstrahl-Aufzeichnungsvorrichtung, welche einen Tintenstrahl-Aufzeichnungskopf mit einer Düsenausbildefläche aufweist, an welcher Düsenöffnungen zum Ausspritzen von Tintentröpfchen gemäß Druckdaten ausgebildet sind; ein Abdeckelement, welches die Düsenausbildefläche abdeckt und einen mit einem Boden ausgebildeten inneren Raum hat; und ein Tinten-Absorbierelement, das am Boden des inneren Raums des Abdeckelements vorgesehen ist; wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Zählen einer angesammelten Anzahl von ausgespritzten Tintentröpfchen; Bestimmen, ob die angesammelte Anzahl einen vorbestimmten Wert erreicht; Durchführen einer Leer-Ansaugung, bei welcher ein Teil der in dem Tintenabsorbierelement absorbierten Tinte angesaugt wird, während das Abdeckelement von der Düsenausbildefläche getrennt ist, wenn die angesammelte Anzahl einen vorbestimmten Wert erreicht; und Zurücksetzen der angesammelten Anzahl, wenn die Leer-Ansaugung durchgeführt worden ist.
  2. Steuerverfahren nach Anspruch 1, wobei entweder ein erster Spülmodus oder ein zweiter Spülmodus selektiv ausgeführt wird, wobei in dem ersten Spülmodus Tintentröpfchen in das Abdeckelement hinein in einem Zustand ausgespritzt werden, in welchem die Düsenausbildefläche mit dem Abdeckelement bedeckt ist, und wobei in dem zweiten Spülmodus Tintentröpfchen in das Abdeckelement hinein in einem Zustand ausgespritzt werden, in welchem das Abdeckelement von der Düsenausbildefläche getrennt ist.
  3. Steuerverfahren nach Anspruch 2, weiter mit den folgenden Schritten: Zählen eines ersten Zeitraums; und Durchführen des zweiten Spülmodus immer dann, wenn der erste Zeitraum abgelaufen ist, wobei das Zählen der angesammelten Anzahl das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen beinhaltet, die ausgestoßen werden, wenn der zweite Spülmodus durchgeführt wird.
  4. Steuerverfahren nach Anspruch 3, wobei außerdem ein zweiter Zeitraum gezählt wird, der länger ist als der erste Zeitraum, wobei das Bewerten der angesammelten Anzahl immer dann durchgeführt wird, wenn der zweite Zeitraum abgelaufen ist.
  5. Steuerverfahren nach Anspruch 1, wobei außerdem bestimmt wird, ob ein Abschaltbefehl der Aufzeichnungsvorrichtung ausgegeben wird, wobei das Bewerten der angesammelten Anzahl ausgeführt wird, wenn der Abschaltbefehl erfasst wird.
  6. Steuerverfahren nach Anspruch 3, weiter mit den folgenden Schritten: Zählen eines zweiten Zeitraums, der länger ist als der erste Zeitraum; Bewerten, ob ein Aufzeichnungspapier aus der Aufzeichnungsvorrichtung ausgegeben wird; und Bewerten, ob der zweite Zeitraum abgelaufen ist, wenn das Aufzeichnungspapier ausgegeben wird, wobei der Schritt des Bewertens der angesammelten Anzahl durchgeführt wird, wenn der zweite Zeitraum abgelaufen ist.
  7. Steuerverfahren nach Anspruch 4, wobei der erste Spülmodus durchgeführt wird, wenn die angesammelte Anzahl den vorbestimmten Wert nicht erreicht, wobei das Zählen der angesammelten Anzahl das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen beinhaltet, die ausgestoßen werden, wenn der erste Spülmodus ausgeführt wird.
  8. Steuerverfahren nach Anspruch 6, wobei der zweite Spülmodus durchgeführt wird, wenn der erste Zeitraum abgelaufen ist, aber der zweite Zeitraum noch nicht abgelaufen ist, wobei das Zählen der angesammelten Anzahl das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen beinhaltet, die ausgestoßen werden, wenn der zweite Spülmodus durchgeführt wird.
  9. Steuerverfahren nach Anspruch 2, wobei die Anzahl der im ersten Spülmodus ausgespritzten Tintentröpfchen größer ist als die Anzahl der im zweiten Spülmodus ausgespritzten Tintentröpfchen.
  10. Steuerverfahren nach Anspruch 2, wobei die Tintentröpfchen ausgespritzt werden, während ein Abstand zwischen der Düsenausbildefläche und dem Tintenabsorbierelement gemäß der Art der ausgespritzten Tinte variiert wird, wenn der zweite Spülmodus durchgeführt wird.
  11. Steuerverfahren nach Anspruch 2, wobei Tröpfchen von Tinte unterschiedlicher Art so ausgespritzt werden, dass sie an einer im Wesentlichen identischen Position auf dem Tintenabsorbierelement landen, wenn der zweite Spülmodus durchgeführt wird.
  12. Steuerverfahren nach Anspruch 11, wobei Tintentröpfchen einer ersten Art von Tinte, die leicht fest wird, zuerst ausgespritzt werden, und dann Tintentröpfchen einer zweiten Art von Tinte, die schwer fest wird.
  13. Steuerverfahren nach Anspruch 2, wobei die Anzahl der ausgespritzten Tinte gemäß der Art der ausgespritzten Tinte variiert wird, wenn der erste Spülmodus und der zweite Spülmodus durchgeführt werden.
  14. Steuerverfahren nach Anspruch 13, wobei der Zähler für die Spülmenge zurückgesetzt wird, wenn das Ansaugelement die Leer-Ansaugung ausführt.
  15. Steuerverfahren nach Anspruch 14, wobei der zweite Spülmodus durchgeführt wird: – immer wenn ein erster Zeitraum abgelaufen ist; und/oder – wenn ein Aufzeichnungspapier von der Vorrichtung ausgegeben wird; und wobei der erste Spülmodus durchgeführt wird: – immer wenn ein zweiter Zeitraum, der länger ist als der erste Zeitraum, abgelaufen ist; und/oder – wenn ein Abschaltbefehl der Vorrichtung ausgegeben wird; und/oder – wenn ein Aufzeichnungspapier von der Vorrichtung ausgegeben wird.
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