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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Spülungs-Steuerverfahren, das in einer Tintenstrahl-Druckvorrichtung
verwendet wird, die mit einem Aufzeichnungskopf zum Ausstoßen von
Tintentröpfchen
gemäß Druckdaten
versehen ist. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Managementtechnik,
die ein Problem löst,
das sich aus dem Durchführen
eines Spülvorgangs
ergibt, um Tintentröpfchen
zu einem Abdeckelement hin im Leerlauf auszustoßen, um eine Düsen-Ausbildefläche des
Aufzeichnungskopfes hermetisch zu verschließen, und welche die Verfestigung
der Tinte und ähnliches
innerhalb des Abdeckelements durch geeignetes Handhaben einer Spülmenge unterdrückt.
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Im
allgemeinen ist die Tintenstrahl-Druckvorrichtung mit dem Tintenstrahl-Druckkopf
zum Aufnehmen von Tinte von einer Tintenpatrone versehen sowie mit
einer Blattzuführung
zum Bewegen eines Blattes Papier relativ zu dem Druckkopf. Ein Bild
wird auf dem Blatt aufgezeichnet, indem Tintentröpfchen auf das Blatt gemäß Druckdaten
aufgespritzt werden, während
der Druckkopf in der Hauptabtastrichtung bewegt wird. In dem Druckkopf
wird zum Drucken Tinte innerhalb einer Druckerzeugungskammer unter
Druck gesetzt und in Form von Tröpfchen
durch die Düsenöffnungen
hindurch auf das Blatt ausgestoßen.
Daher verstopfen die Düsenöffnungen
recht häufig,
und dies führt
zu einem verschlechterten Druckvorgang. Verschiedene Gründe gibt
es für
das Verstopfen der Düsen,
und Beispiele dafür
sind ein Anstieg der Viskosität
der Tinte aufgrund des Verdampfens von Lösungsmittel durch die Düsenöffnungen
hindurch, die Verfestigung der Tinte, das Anhaften von Staub an
den Öffnungen
sowie der Eintritt von Luftbläschen.
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Um
diese Schwierigkeiten des Verstopfens zu vermeiden, verwendet diese
Art von Tintenstrahl-Druckvorrichtung ein Abdeckelement zum hermetischen
Schließen
der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes, falls gerade kein Druckvorgang stattfindet (Non-Print-Modus).
Das Abdeckelement dient als Abdeckung, um zu verhindern, dass die
Tinte an den Düsenöffnungen
des Druckkopfes austrocknet. Außerdem
dient es dazu, die Fähigkeit
des Druckkopfes, Tintentröpfchen
auszustoßen,
wieder herzustellen. Das heißt,
wenn die Düsenöffnungen
verstopft sind, wird die Düsen-Ausbildefläche mit
dem Abdeckelement verschlossen, und ein Unterdruck wird von einer
Saugpumpe auf die verstopfen Düsenöffnungen
aufgebracht, um die Tinte mit Kraft daraus herauszusaugen. Auf diese
Art und Weise wird die Verstopfung der Düsenöffnungen entfernt.
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Ein
Vorgang zum zwangsweisen Herausaugen der Tinte aus den verstopften
Düsenöffnungen,
der zum Entfernen der Verstopfungen des Druckkopfes ausgeführt wird,
wird Reinigungsvorgang genannt (siehe z. B. EP-A-0 988 975). Er
wird durchgeführt,
wenn das Drucken nach einer langen Abschaltzeit der Vorrichtung wieder
gestartet wird oder wenn der Benutzer einen Fehler beim Drucken
erkennt und beispielsweise einen Reinigungsschalter betätigt. Bei
dem Reinigungsvorgang wird unter von der Saugpumpe erzeugtem Unterdruck
Tinte von dem Aufzeichnungskopf in das Abdeckelement hineingesaugt,
und dann wird die Düsen-Ausbildefläche mit
einem Wischelement ausgewischt, das beispielsweise aus einem Gummimaterial
besteht.
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Ein
Antriebssignal, das nicht mit dem Drucken selbst im Zusammenhang
steht, kann auf den Druckkopf aufgebracht werden und dazu führen, dass
der Aufzeichnungskopf oder Druckkopf Tintentröpfchen ausstößt. Dieser
Vorgang wird Spülvorgang
genannt. Ungleichmäßige Menisken
an den Düsenöffnungen
des Druckkopfes werden durch den Wischvorgang mittels des Wischelements
wieder in ihre ursprüngliche Gestalt gebracht.
Bei den Düsenöffnungen,
die während
des Druckvorgangs nur unregelmäßig zum
Ausstoßen
von Tintentröpfchen
benutzt werden, sinkt häufig
die Viskosität
der dort befindlichen Tinte ab. Demzufolge verstopfen diese Düsenöffnungen
häufig
mit der Tinte mit der verminderten Viskosität. Um dies zu vermeiden, wird
der Vorgang periodisch ausgeführt.
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Dabei
wird der Spülvorgang
ausgeführt,
um zu verhindern, dass diejenigen Düsenöffnungen, die während des
Druckvorgangs weniger häufig
Tintentröpfchen
ausstoßen,
verstopfen, wie oben erwähnt.
Außerdem wird
er durchgeführt,
um zu verhindern, dass die Düsenöffnungen
austrocknen, wenn der Druckkopf außer Betrieb ist, indem das
Tintenabsorptionselement innerhalb des Abdeckelements mit der Tinte
befeuchtet wird.
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In
letzter Zeit ist das Drucken diversifiziert worden, und die Verwendung
von Tinte mit Pigmenten ist ein Trend in diesem Gebiet. Außerdem gibt
es auch eine Technik, die der Tintenzusammensetzung ein Tensid hinzufügt, um die
Fixierung des Pigments auf dem Aufzeichnungsblatt zu beschleunigen.
Bei der Pigmente enthaltenden Tinte tritt ein Problem auf, dass
Bläschen
in dem Abdeckelement erzeugt werden. Die erzeugten Bläschen werden
den bei den Düsenöffnungen
ausgebildeten Meniskus zerstören,
so dass ein Fehler beim Ausstoßen
der Tintentröpfchen
auftritt. Ein mögliches
Mittel, um die Druckschwierigkeiten des Druckkopfes aufgrund solcher
Tintenbläschen
zu vermeiden, ist, das Abdeckelement zu vertiefen, so dass es einen
tiefen inneren Bodenteil hat, so dass sich die Tintenbläschen entfernt
von der Düsen-Ausbildefläche befinden.
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Falls
ein solches Abdeckelement mit einem tiefen inneren Bodenteil verwendet
wird, treten die folgenden Probleme von neuem auf. Wenn der Spülvorgang
ausgeführt
wird, werden von den Düsenöffnungen
ausgestoßene
Tintentröpfchen
durch den Luftwiderstand und ähnliches
in ihrem Flug behindert und in feinere Tintentröpfchen (Tintennebel) umgewandelt,
da ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und
dem Bodenteil des Abdeckelements groß ist. Der Tintennebel tendiert
dazu, aus dem Raum zwischen der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes und dem Abdeckelement auszutreten und in die Druckvorrichtung
hinein zu fließen.
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Der
innerhalb der Vorrichtung fließende
Tintennebel haftet an der Führungsstange
zum Bewegen des Schlitten oder ähnlichem
an, verschmutzt diesen und macht so die Bewegung des Schlittens
schwierig. Außerdem
verschmutzt der Tintennebel auch andere Mechanismen. Als Ergebnis
wird der normale Betrieb der Aufzeichnungsvorrichtung beeinträchtigt oder
sogar unmöglich.
Der Tintennebel verschmutzt auch das zu bedruckende Blatt während des
Drucks.
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Eine
Pigmente enthaltende Tinte mit bestimmter Farbe verfestigt sich
durch die wiederholten Spülvorgänge leicht
an einer bestimmten Position innerhalb des Abdeckelements. In einem
extremen Fall sammelt sich die verfestigte Tinte zu einer gipfelartigen
Gestalt an. Wenn der Druckkopf mit dem Abdeckelement bedeckt wird,
besteht die Möglichkeit,
dass die angesammelte Tinte die Düsen-Ausbildefläche erreicht.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, die Probleme zu lösen, die
sich aus dem Spülvorgang ergeben.
Sie hat das Ziel, ein Spülungs-Steuerverfahren
zu schaffen, das einen Betriebsmodus auswählt, um einen Spülvorgang
in dem Zustand auszuführen,
in dem die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes mit dem Abdeckelement bedeckt ist, insbesondere wenn
die Spülmenge
groß ist,
und das das Problem der Ansammlung der verfestigten Tinte mit der
bestimmten Farbe löst,
so dass die Tintenstrahl-Druckvorrichtung eine gute Druckqualität für einen
langen Zeitraum garantiert.
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Eine
Tintenstrahl-Druckvorrichtung, die das erfindungsgemäße Verfahren
verwendet, ist versehen mit: einem Tintenstrahl-Druckkopf, der mit einer Düsen-Ausbildefläche versehen
ist, an welcher Düsenöffnungen zum
Ausstoßen
von Tintentröpfchen
gemäß Druckdaten
ausgeformt sind; einem Abdeckelement, welches die Düsen-Ausbildefläche abdichtet,
wobei das Abdeckelement einen inneren Raum mit einem Boden hat;
einem Tintenabsorbierelement, welches am Boden des inneren Raums
in dem Abdeckelement vorgesehen ist; und einer Spülsteuerung,
welche selektiv entweder einen ersten Spülmodus ausführt, in welchem Tintentröpfchen in
das Abdeckelement in einem Zustand ausgestoßen werden, in welchem die
Düsen-Ausbildefläche mittels des
Abdeckelements abgedichtet ist; oder einen zweiten Spülmodus,
in welchem Tintentröpfchen
in das Abdeckelement in einem Zustand ausgestoßen werden, in welchem das
Abdeckelement von der Düsen-Ausbildefläche getrennt
ist.
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Vorzugsweise
ist die Anzahl der in dem ersten Spülmodus ausgestoßenen Tintentröpfchen größer als die
Anzahl der in dem zweiten Spülmodus
ausgestoßenen
Tintentröpfchen.
In anderen Worten, wenn der erste Spülmodus ausgewählt wird,
der in einem Zustand ausgeführt
wird, in dem die Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes
hermetisch mit dem Abdeckelement verschlossen ist.
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In
dieser Ausgestaltung ist der bei dem Spülvorgang erzeugte Tintennebel
spürbar
reduziert, selbst wenn ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und
dem Tintenabsorptionselement groß gemacht ist.
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Vorzugsweise
werden Tintentröpfchen
ausgestoßen,
während
ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und
dem Tintenabsorptionselement gemäß der Art
der ausgestoßenen
Tinte verändert
wird, wenn der zweite Spülmodus
durchgeführt
wird.
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In
dieser Ausgestaltung wird die Erzeugung des Tintennebels durch die
spezifische Tinte, die einfach Tintennebel erzeugt, effektiv unterdrückt.
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Vorzugsweise
werden Tintentröpfchen
von unterschiedlichen Arten von Tinte ausgestoßen, so dass sie auf einer
im wesentlichen identischen Position auf dem Tintenabsorptionselement
landen, wenn der zweite Spülmodus
ausgeführt
wird. Hier wird bevorzugt, dass Tintentröpfchen einer ersten Art von
Tinte, welche leicht aushärtet,
zuerst ausgestoßen
werden und dann Tintentröpfchen
einer zweiten Art von Tinte, welche schwer aushärtet, ausgestoßen werden.
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In
dieser Ausgestaltung ist die Ansammlung der verfestigten Tinte spürbar reduziert.
In anderen Worten löst
das technische Merkmal erfolgreich das Problem der Verfestigung
und Ansammlung der Tinte, das sich aus der Tatsache ergibt, dass
der Spülvorgang,
der eine kleine Menge Tinte verwendet, oft bei im wesentlichen der
gleichen Position des Tintenabsorptionselements ausgeführt wird.
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Vorzugsweise
wird die Anzahl der ausgestoßenen
Tinte verändert
gemäß einer
Art der ausgestoßenen Tinte,
wenn der erste Spülmodus
und der zweite Spülmodus
ausgeführt
werden.
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In
dieser Ausgestaltung kann die Tinte, die ihre Viskosität bei den
Düsenöffnungen
leicht vergrößert, positiv
ausgegeben werden. Demzufolge werden die Betriebskosten der Aufzeichnungsvorrichtung
hinsichtlich des Tintenverbrauchs reduziert verglichen mit der Aufzeichnungsvorrichtung,
bei welcher die Anzahl der Ausstoßvorgänge für jede Art von Tinte auf einen
festen Wert festgesetzt ist.
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Vorzugsweise
weist die Druckvorrichtung weiter folgendes auf: einem Spülmengenzähler, welcher eine
angesammelte Anzahl von Tintentröpfchen
zählt,
die ausgestoßen
werden, wenn der erste Spülmodus und
der zweite Spülmodus
durchgeführt
werden; und ein Saugelement, welches mit dem inneren Raum des Abdeckelements
verbunden ist, um Tinte darin zu saugen, wobei das Saugelement eine
leere Absaugung durchführt,
in welcher ein Teil der in dem Tintenabsorbierelement absorbierten
Tinte abgesaugt wird, während das
Abdeckelement von der Düsen-Ausbildefläche getrennt
ist, wenn der Spülmengenzähler einen
vorbestimmten Wert zählt.
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Hierbei
wird bevorzugt, dass der Spülmengenzähler zurückgesetzt
wird, wenn das Saugelement die leere Absaugung durchführt.
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Hierbei
wird bevorzugt, dass der zweite Spülmodus jedes Mal durchgeführt wird,
wenn ein erster Zeitraum abgelaufen ist, und/oder wenn ein Druckpapier
aus der Vorrichtung ausgegeben wird; wobei der erste Spülmodus jedes
Mal dann durchgeführt
wird, wenn ein zweiter Zeitraum abgelaufen ist, der länger ist
als der erste Zeitraum; und/oder wenn ein Abschaltbefehl der Vorrichtung
ausgegeben wird; und/oder wenn ein Druckpapier aus der Vorrichtung
ausgegeben wird.
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Gemäß der Erfindung
wird ein Spülungs-Steuerverfahren
für die
oben beschriebene Tintenstrahl-Druckvorrichtung geschaffen. Es weist
die folgenden Schritte auf:
Zählen einer angesammelten Anzahl
von ausgestoßenen
Tintentröpfchen;
Bestimmen,
ob die angesammelte Anzahl einen vorbestimmten Wert erreicht;
Durchführen einer
Leer-Ansaugung, bei welcher ein Teil der in dem Tintenabsorptionselement
absorbierten Tinte angesaugt wird, während das Abdeckelement von
der Düsen-Ausbildefläche getrennt
ist, wenn die angesammelte Anzahl eine vorbestimmten Wert erreicht;
und
Zurücksetzen
der angesammelten Anzahl, wenn die Leeransaugung durchgeführt worden
ist.
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Vorzugsweise
weist das Verfahren weiter die folgenden Schritte auf: Zählen eines
ersten Zeitraums; und Durchführen
des zweiten Spülmodus
immer dann, wenn der erste Zeitraum abgelaufen ist. Hierbei beinhaltet
das Zählen
der angesammelten Anzahl das Zählen
der Anzahl der Tintentröpfchen,
die ausgestoßen werden,
wenn der zweite Spülmodus
durchgeführt
wird.
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Außerdem wird
bevorzugt, dass das Verfahren weiter das Zählen eines zweiten Zeitraums
beinhaltet, der länger
ist als der ersten Zeitraum. Hierbei wird das Bewerten der angesammelten
Anzahl immer dann durchgeführt,
wenn der zweite Zeitraum abgelaufen ist.
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Hierbei
wird bevorzugt, dass der erst Spülmodus
durchgeführt
wird, wenn die angesammelte Anzahl den vorbestimmten Wert nicht
erreicht. Das Zählen
der angesammelten Anzahl beinhaltet das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen,
die ausgestoßen
werden, wenn der erste Spülmodus
ausgeführt
wird.
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Außerdem weist
das Verfahren den Schritt des Bestimmens auf, ob ein Abschaltbefehl
der Aufzeichnungsvorrichtung ausgegeben wird. Hierbei wird das Bewerten
der angesammelten Anzahl ausgeführt,
wenn der Abschaltbefehl erfasst wird.
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Hierbei
wird bevorzugt, dass der Schritt des Durchführens des ersten Spülmodus,
wenn die angesammelte Anzahl den vorbestimmten Wert nicht erreicht.
Das Zählen
der angesammelten Anzahl beinhaltet das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen,
die ausgestoßen
werden, wenn der erste Spülmodus
durchgeführt wird.
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Außerdem weist
das Verfahren die folgenden Schritte auf: Zählen eines zweiten Zeitraums,
der länger ist
als der erste Zeitraum; Bestimmen, ob ein Aufzeichnungspapier aus
der Aufzeichnungsvorrichtung ausgegeben wird; und Bewerten, ob der
zweite Zeitraum abgelaufen ist, wenn das Aufzeichnungspapier ausgegeben wird.
Hierbei wird der Schritt des Bewertens der angesammelten Anzahl
durchgeführt,
wenn der zweite Zeitraum abgelaufen ist.
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Hierbei
wird bevorzugt, dass das Verfahren außerdem den Schritt des Durchführens des
erste Spülmodus,
wenn die angesammelte Anzahl den vorbestimmten Wert nicht erreicht,
aufweist. Das Zählen
der angesammelten Anzahl beinhaltet das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen,
die ausgestoßen
werden, wenn der erste Spülmodus
durchgeführt
wird.
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Andererseits
wird bevorzugt, dass der zweite Spülmodus durchgeführt wird,
wenn der erste Zeitraum abgelaufen ist, aber der zweite Zeitraum
noch nicht abgelaufen ist. Das Zählen
der angesammelten Anzahl beinhaltet das Zählen der Anzahl der Tintentröpfchen,
die ausgestoßen
werden, wenn der zweite Spülmodus durchgeführt wird.
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In
den oben beschriebenen Ausgestaltungen wird eine Tintenmenge, die
in das Abdeckelement durch die Spülvorgänge hinein ausgestoßen wird,
durch den Spülmengenzähler gehandhabt.
Das Abdeckelement wird mit einer solchen Menge von Tinte gefüllt, dass
das Tintenabsorptionselement abgedeckt ist. Da ein Teil der Tinte
anschließend
mittels des Saugelements von dem Tintenabsorptionselement abgesaugt
wird, ist das Tintenabsorptionselement ausreichend mit der Tinte
befeuchtet.
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Wenn
die Düsen-Ausbildefläche während des
Ruhens der Druckvorrichtung abgedeckt ist, wird demzufolge die Verflüchtigung
des Tintenlösungsmittels
durch die Düsenöffnungen
hindurch unterdrückt
mit der Tinte in dem ausreichend feuchten Tintenabsorptionselement.
Als Ergebnis werden der Anstieg einer Viskosität der Tinte oder die Verfestigung
der Tinte bei den Düsenöffnungen
und um diese herum effektiv unterdrückt.
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Außerdem werden
die leicht sich verfestigende und die schwierig sich verfestigende
Tinte durch die Ausführung
der oben erwähnten
Steuerung gemischt. Daher können
die Verfestigung und die Ansammlung der Tinte in dem Tintenabsorptionselement
verhindert werden. Die überschüssige Tinte
wird schnell mittels des Saugelements entsorgt.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
oben erwähnten
Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlicher
durch die nun folgende Beschreibung von bevorzugten beispielhaften
Ausführungsformen
der Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen, in denen
gleiche Bezugsziffern gleiche oder entsprechende Teile durch die
verschiedenen Ansichten hindurch bezeichnen, und in welchen:
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1 eine Ansicht ist, die
einen Aufbau zeigt, der hauptsächlich
eine Abdeckeinheit in einer Druckvorrichtung beinhaltet, die die
vorliegende Erfindung verkörpert;
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2 eine Seitenansicht ist,
die den Aufbau der in 1 gezeigten
Abdeckeinheit zeigt;
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3 eine Seitenansicht ist,
die einen Zustand zeigt, in dem ein Druckkopf mit der Abdeckeinheit
abgedeckt ist;
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4 eine Ansicht ist, die
einen Aufbau zeigt, bei welchem ein Abdeckelement an einem Deckelhalter angeformt
ist, der die Abdeckeinheit bildet;
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5 ist eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie A-A in 4,
gesehen in Richtung von Pfeilen;
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6 ist ein Blockdiagramm,
das eine Anordnung eines Steuerkreises zum Steuern der Spülvorgänge und
anderen Vorgängen
zeigt, die an dem Druckkopf angebracht sind;
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7 ist eine Querschnittsansicht,
die einen Aufbau zeigt, der hauptsächlich die Abdeckeinheit und den
Druckkopf beinhaltet, wenn ein erster Spülmodus in einem Zustand ausgeführt wird,
in dem die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes mit der Abdeckeinheit abgedeckt ist;
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8 ist eine Querschnittsansicht,
die den Aufbau zeigt, wenn ein zweiter Spülmodus in einem Zustand ausgeführt wird,
in dem die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes von der Abdeckeinheit getrennt ist;
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9 ist eine Querschnittsansicht,
die den Aufbau zeigt, wenn unterschiedliche Arten von Tinte auf
im wesentlichen die gleiche Position innerhalb des Abdeckelements
ausgestoßen
werden;
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10 ist ein Flussdiagramm,
das eine Steuersequenz eines periodischen Spülvorgangs und eines periodischen
großen
Spülvorgangs
zeigt;
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11 ist ein Flussdiagramm,
das eine Steuerungssequenz eines Abschalt-Spülvorgangs zeigt, wenn die Energieversorgung
der Druckvorrichtung abgeschaltet wird; und
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12 ist ein Flussdiagramm,
das eine Steuersequenz eines Papierausgabe-Spülvorgangs zeigt, der ausgeführt wird,
wenn ein Blatt Papier ausgegeben wird.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine
Tintenstrahl-Druckvorrichtung, die das erfindungsgemäße Spülungs-Steuerverfahren
verwendet, wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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Mit
Bezug auf die 2 und 3 wird ein Schlitten 1 mittels
einer Führungsstange 2 geführt und
in Längsrichtung
einer Platte 3 bewegt, während er zu dieser hin weist
und parallel zu ihr ausgerichtet ist. Der Schlitten 1 ist
mit einem Teil eines Synchronriemens gekoppelt, der mittels eines
Schlittenmotors, der später
noch beschrieben wird, hin- und herbewegt wird entlang der Führungsstange 2.
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Der
Schlitten 1 ist so angebracht, dass ein Druckkopf 5 zu
einem Blatt Papier 4 hinweist, das sich auf einer oberen
Fläche
der Platte 3 befindet. Zum Drucken wird Tinte in den Druckkopf 5 eingeführt, und
der Druckkopf spritzt Tintentröpfchen
auf das Blatt 4 auf der Platte 3 gemäß Bitmap-Daten
entsprechend Druckdaten aus.
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Eine
Abdeckeinheit 6, die die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 abdecken kann, befindet sich in einem Nichtdruckbereich
(der sogenannten Home-Position), der an einem Ende der Druckvorrichtung
ausgeformt ist. Die Abdeckeinheit 6 ist mit einem Abdeckelement 7 versehen,
das eine solche Größe hat,
dass es das Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 mit einem dazwischen befindlichen abgedichteten
Raum ermöglicht.
Demzufolge hat die Abdeckeinheit 6 eine Funktion, zu verhindern,
dass die Tinte bei den Düsenöffnungen
austrocknet, und eine Funktion durch Abdecken der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 in einem Nichtdruckmodus, und eine andere
Funktion, die Tinte zwangsweise von dem Druckkopf 5 unter einem
mittels einer Saugpumpe (nicht dargestellt) in einem Reinigungsvorgang
erzeugten Unterdrucks auszugeben.
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Außerdem hat
die Abdeckeinheit 6 eine andere Funktion, nämlich die
Tinte in einem Spülvorgang
aufzunehmen. Im Betrieb ist die Abdeckeinheit 6 selektiv
in einem ersten Spülmodus
betätigbar,
in welchem der Druckkopf die Tintentröpfchen in die Abdeckeinheit
in einem in 3 gezeigten
Zustand ausstößt, in dem
die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfs 5 mit der Abdeckeinheit 6 verschlossen
ist, oder in einem zweiten Spülmodus,
in welchem der Druckkopf Tintentröpfchen in einem in 2 gezeigten Zustand in die
Abdeckeinheit hinein ausstößt, in dem
die Abdeckeinheit von der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes getrennt ist.
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Ein
Tintenauslass 7a, wie in 1 gezeigt,
ist im inneren Bodenteil des Abdeckelements 7 der Abdeckeinheit 6 ausgeformt.
Der Tintenauslass 7a ist mit einem Ende eines Schlauchs
einer Schlauchpumpe verbunden, die die Saugpumpe bildet, die noch
beschrieben wird. In einem Nichtdruckmodus ist die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 mit dem Abdeckelement 7 abgedeckt.
Wenn sie einen Reinigungsbefehl empfängt, bringt die Saugpumpe einen
Unterdruck auf den inneren Raum der Abdeckeinheit auf, um den Druckkopf 5 dazu
zu bringen, die Tinte auszustoßen.
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Wie
im folgenden beschrieben werden wird, wird auch in einem Leer-Ansaugvorgang,
der angesteuert wird, wenn ein Zählwert
eines Spülmengenzählers einen
vorbestimmte Wert erreicht, die später noch zu beschreibende Saugpumpe
angetrieben, so dass die Tinte zwangsweise durch den Tintenauslass 7a in
der Abdeckeinheit 6 hindurch ausgegeben wird.
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Ein
blattförmiges
Tintenabsorptionselement 8 ist im inneren Bodenteil des
Abdeckelements 7 platziert und wird später noch genauer beschrieben.
Das Tintenabsorptionselement 8 hält die von dem Druckkopf durch den
Reinigungsvorgang oder den Spülvorgang,
der mit dem Ausstoßen
einer großen
Anzahl von Tintentröpfchen
einhergeht, ausgegebene Tinte. Das Tintenabsorptionselement 8 fängt auch
Tintentröpfchen
auf, die von dem Druckkopf durch den Reinigungsvorgang oder den
Spülvorgang,
der mit dem Ausstoßen
einer kleinen Anzahl von Tintentröpfchen einhergeht, ausgestoßenen Tröpfchen auf
und absorbiert diese.
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Wie
im folgenden noch genauer beschrieben werden wird, sind das Abdeckelement 7 und
ein rechteckiger Deckelhalter 9 in einer Einheit ausgebildet.
Federhalter 9a erstrecken sich horizontal von beiden Seitenwänden des
Deckelhalters 9, gesehen in horizontaler Richtung. Der
Deckelhalter 9 ist an einem Schieber 10 angebracht,
der einen Anhebemechanismus bildet, und er ist angebracht, während er
gegen den Druckkopf 5 mittels einiger Druckfedern 11 gezwungen
wird, die zwischen dem Schieber 10 und den Federhaltern 9a eingesetzt
sind.
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Ein
Eingriffselement 9b ist in der Mitte eines Endes des Deckelhalters 9 ausgeformt,
während
Eingriffselemente 9b an beiden Seitenteilen des anderen
Endes des Deckelhalters 9 ausgeformt sind. Diese drei Eingriffselemente 9b sind
an drei Punkten mittels Arretierungen 10a des Schiebers 10 im
Eingriff und durch diese arretiert. Als Ergebnis ist der Deckelhalter 9 an
dem Schieber 10 angebracht, während er daran gehindert wird, sich
aufwärts
oder in Richtung des Druckkopfes 5 um einen vorbestimmten
Abstand oder stärker
zu bewegen.
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Eine
Anzahl von Schlitzen 12 sind in dem rechten und dem linken
Teil des unteren Bodenteils des Schiebers 10 ausgeformt
und erstrecken sich horizontal. Einige horizontale Schäfte 15,
die an den freien Enden von Gelenkarmen 14 vorgesehen sind,
die drehbar an einem Rahmen 13 angebracht sind, sind gleitend in
die Schlitze 12 eingesetzt. Mit diesem Aufbau kann sich
der Schieber 10 bezüglich
des Rahmens 13 mit der Hilfe der Gelenkarme 14 erheben,
während
er einen bogenförmigen
Pfad beschreibt.
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Führungsstücke 10b sind
an beiden Enden der Nichtdruckbereichsseite des Schiebers 10 ausgeformt. Diese
Führungsstücke 10b sind
durch einige Führungsnuten 16 in
dem Rahmen 13 gelagert. Jede Führungsnut 16 besteht
aus drei Teilen, die kontinuierlich ineinander übergehen: aus einem unteren
flachen Teil 16a an einem Ende, einem höheren flachen Teil 16b an
dem anderen Ende, und einem geneigten Teil 16c, der diese beiden
Teile verbindet.
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Wie
in 1 dargestellt, ist
ein Ende der Führungsstücke 10b mit
einem Ende einer Zugfeder 17 verbunden, die am anderen
Ende an dem Rahmen 13 befestigt ist. Die Zugfeder 17 zwingt
den Schieber 10 in Richtung des Druckbereichs und in eine
Richtung, in welcher er sich von dem Druckkopf 5 entfernt,
d. h. in der Ausführungsform
nach unten.
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Wenn
der Schlitten 1 in eine Position direkt oberhalb der Abdeckeinheit 6 bewegt
wird, wie in 2 dargestellt,
gerät ein
an dem Schlitten 1 vorgesehenes Eingriffselement 1a in
Kontakt mit einem an dem Schieber 10 aufgerichteten Eingriffselement 10c.
Als Ergebnis wird der Schieber 10 mit der Hilfe der Gelenkarme 14 angehoben,
während
er einer Federkraft der Zugfeder 17 widersteht. Außerdem deckt
das integral mit dem Deckelhalter 9 ausgebildete Abdeckelement 7 die
Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5, der sich an dem Schlitten 1 befindet,
auf dichtende Art und Weise ab.
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Wenn
der Schlitten 1 sich in den Druckbereich bewegt, wird das
Eingriffselement 1a des Schlittens 1 von dem Eingriffselement 10c des
Schiebers 10 getrennt, und der Schieber 10 wird
durch eine Zugkraft der Zugfeder 17 in einen in 2 dargestellten Zustand
zurückgeführt. Als
Ergebnis wird die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 durch das Abdeckelement 7 aufgehoben.
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Wie
in 2 dargestellt, ist
die Abdeckfläche
des Abdeckelements 7, oder deren obere Endfläche, die in
Kontakt mit der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 gebracht werden soll, nicht parallel zur
Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5. In anderen Worten ist die Abdeckfläche des
Abdeckelements 7 geneigt, so dass sie bezüglich der
Seite der Home-Position etwas niedriger zum Druckbereich liegt (rechte
Seite in 2). Dies wird
dadurch realisiert, dass die Positionen der horizontalen Schäfte 15 in
den in dem Schieber 10 ausgeformten Schlitzen 12 und
die Positionen der Führungsstücke 10b,
die in den in dem Rahmen 13 ausgeformten Führungsnuten 16 gleiten,
geeignet gewählt
werden.
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Wenn
das Abdeckelement 7 die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 auf dichtende Art und Weise verschließt, gerät das Abdeckelement 7 zunächst in
Kontakt mit der Düsen-Ausbildefläche, und
zwar von der Seite der Home-Position her. Wenn der Schieber 10 angehoben
wird, verschließt
er auf dichtende Art und Weise die gesamte Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 durch eine Kompressionskraft der Kompressionsfedern 11.
Um die Abdichtung der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 aufzuheben, wird das Abdeckelement 7 zunächst von
dem Ende der Düsen-Ausbildefläche getrennt,
das sich näher
an dem Druckbereich befindet, und von der Düsen-Ausbildefläche in einem
Zustand, in dem es bezüglich
der Düsen-Ausbildefläche geneigt
ist, vollständig
von dieser getrennt.
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Wie
in 1 oder 3 dargestellt, ist ein Halteelement 20 mit
einem aus Gummi oder ähnlichem
gemachten Wischelement 21 an einer Position vorgesehen,
die der Abdeckeinheit 6 benachbart ist und sich näher am Druckbereich
befindet. Das Wischelement 21 wird dazu verwendet, die
Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5, der von dem Schlitten 1 getragen
wird, auszuwischen. Der Wischvorgang wird im Zusammenwirkung mit der
Bewegung des Schlittens 1 ausgeführt. Das Halteelement 20 wird
horizontal bewegt und trägt
das Wischelement in eine Wischposition auf dem Bewegungsweg des
Druckkopfes 5 und aus dieser Position heraus.
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Wenn
der Reinigungsvorgang gestartet wird, wischt das Wischelement Staub,
Papierpulver und ähnliches
aus der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 aus, bevor das Ausstoßen der Tinte und das Absorbieren
der Tinte ausgeführt
werden, und wischt die an der Düsen-Ausbildefläche nach
dem Tinteausspritz- und Absorptionsvorgang übrig gebliebene Tinte aus.
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Bei
der so aufgebauten Aufzeichnungsvorrichtung wird, wenn der Motor
des Schlittens angetrieben wird, um den Schlitten 1 in
die Home-Position zu bewegen, das Eingriffselement 1a des
Schlittens 1, wie i 2 dargestellt,
in Kontakt mit dem Eingriffselement 10c des Schiebers 10 gebracht.
Dann bewegt der Schlitten 1 sich weiter in die gleiche
Richtung, und gleichzeitig erhebt sich der Schieber 10 mit
Hilfe der Gelenkarme 14, während er der Zugkraft der Zugfeder 17 widersteht
(3).
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Andererseits
bewegen sich die Führungstücke 10b des
Schiebers 10 in den Führungsnuten 16 und entlang
dieser Führungsnuten 16 vom
unteren flachen Teil 16a und durch den geneigten Teil 16c und
dann zum höheren
flachen Teil 16b. Als Ergebnis verschließt das Abdeckelement 7,
das integral mit dem Deckelhalter 19 ausgebildet ist, hermetisch
den Druckkopf 5, der von dem Schlitten 1 getragen
wird.
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Wenn
das Abdecken der Düsen-Ausbildefläche mit
dem Abdeckelement 7 beendet ist, wird die Verbindung zwischen
dem Abdeckelement 7 und der Atmosphäre getrennt, und das Abdeckelement 7 wird
in einen hermetischen Zustand versetzt. In diesem Zustand unterdrückt das
Abdeckelement 7 die Verflüchtigung der Tinte durch die
Düsenöffnungen
hindurch und verhindert das Verstopfen des Druckkopfes. In diesem
Zustand wird ein Spülvorgang
ausgeführt,
und dann werden die von dem Druckkopf im Leerlauf ausgestoßenen Tintentröpfchen mit
dem blattförmigen
Tintenabsorptionselement 8 im inneren Bodenteil des Abdeckelements 7 aufgefangen.
Außerdem
wird in diesem Zustand die Saugpumpe angetrieben, und ein Unterdruck
wird auf den inneren Raum des Abdeckelements 7 aufgebracht.
Dann wird die Tinte durch die Düsenöffnungen
des Aufzeichnungskopfes hindurch ausgegeben.
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Wenn
der Schlittenmotor angetrieben wird und der Schlitten 1 zur
Seite des Druckbereichs bewegt wird, verlässt das Eingriffselement 1a des
Schlittens 1 das Eingriffselement 10c des Schiebers 10.
Demzufolge wird der Schieber 10 durch die Bewegung der
Gelenkarme 14 und mit der Bewegung der Führungsstücke 10b des
Schiebers 10 zum unteren flachen Teil 16a abgesenkt.
Als Ergebnis wird die Abdeckung des Druckkopfes 5 mittels
des Abdeckelements 7 aufgehoben.
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Wenn
die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 mittels des Abdeckelements 7 aufgehoben
wird, wird das Abdeckelement 7 zunächst von dem Ende der Düsen-Ausbildefläche getrennt,
das sich näher
am Druckbereich befindet, und dann vollständig von der Düsen-Ausbildefläche in einem
Zustand getrennt, in dem es bezüglich
der Düsen-Ausbildefläche geneigt
ist. So wird das Abdeckelement 7 von der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 in einem Zustand getrennt, in dem es bezüglich der
Düsen-Ausbildefläche geneigt
ist.
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Die überschüssige Tinte,
die an der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes verbleiben wird, empfängt eine Kraft, um sie zurück zu der
in dem Abdeckelement 7 gespeicherten überschüssigen Tinte zu ziehen. Mit dieser
Kraft wird die Menge der an der Düsen-Ausbildefläche verbleibenden
Tinte auf ein Minimum reduziert. Der Vorgang des Entfernens der
Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 mittels des Abdeckelements 7 beginnt
an einem Ende dieser Fläche.
Dieses Merkmal unterdrückt
das unnötige
Ausbilden von Bläschen
der in dem Abdeckelement 7 gespeicherten überschüssigen Tinte.
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4 ist eine Ansicht, die
eine Struktur mit dem Deckelhalter 9 und dem Abdeckelement 7 zeigt,
die die Abdeckeinheit bilden. 5 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 4, gesehen in Richtung von Pfeilen. In
den 4 und 5 sind gleiche oder ähnliche
Bereiche wie in den 1 bis 3 durch gleiche Bezugsziffern
bezeichnet.
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Wie
in 4 dargestellt, besteht
der Deckelhalter 9 aus hartem synthetischem Kunstharz und
nimmt eine rechteckige Gestalt ein, deren oberer Teil geöffnet ist.
Seine offene Endfläche 9c ist
im wesentlichen fluchtend mit der oberen Fläche des Paars von Federhaltern 9a,
die sich horizontal erstrecken. Die Öffnungsendfläche 9c ist
ringförmig
entlang des Außenumfangs
des Deckelhalters 9 ausgeformt. Rippenelemente 9g gleichen
zylindrischen, auf dem inneren Bodenteil des Deckelhalters 9 aufgerichteten
Stäben.
Diese Rippenelemente 9g sind mit dem Deckelhalter 9 integral
ausgeformt. Die Spitzen der Rippenelemente 9g sind durch
Hitzeverspannen gequetscht, und das blattförmige Tintenabsorptionselement 8 wird
an dem inneren Bodenteil durch die Rippenelemente 9g gehalten.
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Wie
es in 5 dargestellt
ist, ist das aus einem weichen Material wie beispielsweise einem
Elastomer gemachte Abdeckelement 7 integral mit dem Deckelhalter 9 innerhalb
des Deckelhalters 9 durch einen Zweifarben-Formvorgang
ausgebildet. Beim Formen hat die obere Kante des Abdeckelements 7 einen
dreieckigen Querschnitt und steht nach oberhalb der Öffnungsendfläche 9c des
Deckelhalters 9 hervor. Die so ausgestaltete obere Kante
des Abdeckelements 7 dient als Abdeckteil gegen die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes. Demzufolge wird ein Grad des engen Kontakts bei dem
Abdeckteil gesteigert, und der innere Raum in der Abdeckeinheit
wird in einem gut abgedichteten Zustand gehalten.
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Mit
einem solchen Aufbau ist, wenn die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 mittels der Abdeckeinheit abgedeckt ist,
ein vorbestimmter Zwischenraum h zwischen der Düsen-Ausbildefläche des Druckkopfes 5 und
der Fläche
des Tintenabsorptionselements 8 ausgeformt. In der Ausführungsform
ist der Zwischenraum h ungefähr
3 mm groß.
Mit der Anwesenheit des Zwischenraums h haften, wenn Bläschen in
der in die Abdeckeinheit hinein ausgegebenen überschüssigen Tinte erzeugt werden,
diese Bläschen
an der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes an und vermindern so den Grad der Zerstörung der
Menisken der Tinte, die bei den Düsenöffnungen ausgeformt sind.
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6 zeigt eine Anordnung eines
Steuerkreises zum Steuern der Spülvorgänge und
anderer Vorgänge
durch Verwenden der wie oben erwähnt
aufgebauten Abdeckeinheit. In 6 sind
gleiche oder ähnliche Bereiche
aus Gründen
der Einfachheit durch gleiche Bezugsziffern bezeichnet. Wie in 6 dargestellt, sind eine
Patrone 31 für
schwarze Tinte und eine Patrone 32 für farbige Tinte an dem Schlitten 1 angebracht.
Tinte wird von dem Patronen zu dem Druckkopf 5 geleitet.
Der Schlitten 1 nimmt eine Antriebskraft von einem Schlittenmotor 33 auf
und wird in Längsrichtung
der Führungsstange 2 oder
in Hauptabrastrichtung hin- und herbewegt.
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Eine
Ausgabeseite einer Schlauchpumpe 34 als Saugpumpe, die
den inneren Raum der Abdeckeinheit 6 aussaugen kann, um
einen Unterdruck darin zu erzeugen, ist mit einem Tank 35 für überschüssige Tinte verbunden.
Die von der Saugpumpe 34 ausgegebene überschüssige Tinte wird von einem
in dem Tank 35 platzierten Tintenabsorptionselement 36 absorbiert
und durch dieses festgehalten.
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In 6 empfängt eine Drucksteuerung 40 Druckdaten
von einem Host-Rechner und erzeugt Punktmusterdaten (Bit-Map-Daten). Beim Empfangen
der Bit-Map-Daten erzeugt ein Kopfantrieb 41 ein Antriebssignal,
und der Druckkopf 5 spritzt Tintentröpfchen aus.
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Zusätzlich zu
dem Antriebssignal auf der Basis der Druckdaten empfängt der
Kopfantrieb 41 ein Spülbefehlssignal
von einer Spülsteuerung 42 und
gibt ein Antriebssignal für
den Spülvorgang
an den Druckkopf 5 aus, so dass dieser ein Ausstoßen von
Tintentröpfchen
im Leerlauf ausführt,
das für
das Drucken irrelevant ist. Eine Reinigungssteuerung 43 empfängt ein
Steuersignal, beispielsweise von einem Reinigungsbefehlserfasser 44,
und steuert eine Pumpenantrieb 45 an, so dass dieser eine
Saugpumpe 34 antreibt.
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Ein
Reinigungsbefehlsschalter 46 befindet sich an einer Bedientafel
der Druckvorrichtung. Wenn ein Benutzer beispielsweise einen Fehler
beim Drucken feststellt, betätigt
er diesen Schalter und bedient so die Reinigungssteuerung 43 durch
den Reinigungsbefehlserfasser 44, wodurch ein Reinigungsvorgang
auf der Basis einer manuellen Betätigung ausgeführt wird.
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Die
Drucksteuerung 40 sendet ein Steuersignal zu einem Zähler 47 für die Zeit,
in der nicht gedruckt wird, und an einen Zähler 48 für die angesammelte
Druckzeit. Der Zähler 47 wird
auf Null zurückgesetzt,
wenn der Druckvorgang beendet ist, und beginnt sofort, die dann
ablaufende Zeit zu zählen.
So hat der Zähler 47 die
Funktion, einen Zeitraum zu zählen,
in dem der Druckkopf nach dem Ende des Druckvorgangs abgedeckt ist.
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Der
Zähler 48 zählt die
sich ansammelnde Druckzeit, wenn das Drucken ausgeführt wird.
Wenn die Reinigungssteuerung 43 den Reinigungsvorgang ausführt, empfängt er ein
Rückstellsignal.
Beim Empfang eines Rückstellsignals
von der Reinigungssteuerung 43 wird der Zähler 48 auf
Null zurückgesetzt
und zählt
eine sich ansammelnde Druckzeit gemäß einem Steuersignal von der
Druckersteuerung 40. So zählt der Zähler 48 einen sich
ansammelnden Zeitraum, in dem der Druckkopf 5 in einem
Zustand druckt, in dem er nicht mittels der Abdeckeinheit 6 abgedeckt
ist.
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Wenn
eine Energieversorgung für
die Druckvorrichtung eingeschaltet wird, wird der Reinigungsvorgang
oder der Spülvorgang
gemäß von dem
Zähler 47 und
dem Zähler 48 zur
Verfügung
stehend gestellten Zeitzähldaten
ausgeführt,
während
auf eine Tabelle zur Auswahl eines Wiederherstellvorgangs (nicht
dargestellt) Bezug genommen wird, die angibt, welcher Vorgang gemäß dem abgelaufenen
Zeitraum ausgeführt werden
soll. In 6 geben der
Zähler 47 und
der Zähler 48 Steuersignale
zu der Reinigungssteuerung 43 aus. Ein Steuersignal wird
auch an die Spülsteuerung 42 auf
der Basis der von den jeweiligen Zählern ausgegebenen Signale
ausgegeben.
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Steuersignale
auf der Basis der Zeitzähldaten,
die durch einen periodischen Spültimer 49,
einen periodischen großen
Spültimer 50,
sowie einen großen
Abschaltspültimer 51 produziert
werden, werden an die große
Spülsteuerung 52 übertragen.
Der periodische Spültimer 49 hat
eine Funktion, einen ersten Zeitraum (beispielsweise 10 Sekunden)
während
des Druckens oder während
des Standby zu zählen.
Wenn der erste Zeitraum 10 Sekunden überschreitet, wird ein Steuersignal
an die große
Spülsteuerung 42 ausgegeben,
und dieses Signal bringt die Steuerung 42 dazu, den periodischen
Spülvorgang
auszuführen.
Der periodische Spültimer 49 wird
verwendet, um Tinte mit einer gesteigerten Viskosität bei den
während
des Druckens nicht verwendeten Düsen
(den Düsen,
die wenige oder gar keine Tintentröpfchen Ausstoßen) auszugeben.
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In
diesem Fall haben verschiedene Arten (Farben) von Tinte ihre eigenen
Grade des Anstiegs der Viskosität.
Bei dem periodischen Spülvorgang
in der Aufzeichnungsvorrichtung, die sechsfarbige Tinten verwendet,
sind die Anzahlen der ausgestoßenen
Tintentröpfchen
wie in Tabelle 1 gezeigt ausgewählt.
In der Tabelle ist Y eine gelbe Tinte, K eine schwarze Tinte, C
eine cyanfarbene Tinte, LC eine hellcyanfarbene Tinte, und M eine
magentafarbene Tinte, LM ist eine hell-magentafarbene Tinte.
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Wenn
die Druckvorrichtung für
einen zweiten Zeitraum (beispielsweise 2000 Sekunden) druckt, gibt der
periodische große
Spültimer 50 ein
Steuersignal an die große
Spülsteuerung 42 aus,
um die Spülsteuerung 42 anzusteuern,
eine Steuerung für
einen großen
Spülvorgang
auszuführen.
Dieser periodische große
Spülvorgang
wird während
des Druckens oder des Ausgebens des Blattes Papier ausgeführt. Der
periodische große
Spültimer 50 wird
auch dazu verwendet, Tinte mit einer gesteigerten Viskosität von den
während
des Druckes nicht verwendeten Düsen
auszugeben. Bei dem periodischen großen Spülvorgang wird die Anzahl der zum
Spülen
ausgestoßenen
Tintentröpfchen
so gesteuert, dass die viel größer ist
als die bei dem periodischen Spülvorgang.
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Wenn
die Energieversorgung für
die Druckvorrichtung abgeschaltet wird, zählt der große Abschaltspültimer 51 die
ablaufende Zeit von dem vorangehenden Abschalten der Energiequelle
an. Der große
Abschaltspültimer 51 sendet
ein Steuersignal auf der Basis der ablaufenden Zeit an die große Spülsteuerung 42, so
dass der große
Abschaltspülvorgang
ausgeführt
wird und die Energieversorgung für
die Druckvorrichtung anschließend
abgeschaltet wird, wie später
noch beschrieben wird.
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Der
große
Abschaltspülvorgang
wird ausgeführt,
um das Innere der Abdeckeinheit dazu zu bringen, Flüssigkeit
zu halten. Während
eines Zeitraums, in dem die Druckvorrichtung nicht druckt, wird
die Verflüchtigung
des Tintenlösungsmittels
durch die Düsenöffnungen
hindurch unterdrückt.
Die Anzahl der dabei ausgestoßenen
Tintentröpfchen
ist wie in Tabelle 3 dargestellt.
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In 6 werde Daten, die für die Anzahl
der zum Spülen
verwendeten Tintentröpfchen
stehen, von der großen
Spülsteuerung 42 zu
einem Spülmengenzähler 52 übertragen.
Der Spülmengenzähler 52 addiert die
Anzahl der zum Spülen
verwendeten Tintentröpfchen
auf, die während
des periodischen Spülvorgangs ausgestoßen werden,
während
des periodischen großen
Spülvorgangs
und während
des großen
Abschaltspülvorgangs.
Der Spülmengenzähler 52 überträgt die aufaddierten
Daten zu einem Schwellenwertkomparator 53.
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Dieser
Schwellenwertkomparator 53 bewertet, ob die aufaddierten
Daten, die an den Spülmengenzähler 52 übertragen
wurden, einen in dem Schwellenwertkomparator 53 gespeicherten
vorbestimmten Wert erreichen. Wenn dieser Vorgang ergibt, dass die
aufaddierten Daten den vorbestimmten Schwellwert erreichen, wird
ein Steuersignal zu einer Leeransaugsteuerung 54 gesandt.
Zur gleichen Zeit wird ein Rückstellsignal
von dem Schwellwertkomparator 53 an den Spülmengenzähler 52 gesandt.
Beim Empfang dieses Rückstellsignals wird
der Spülmengenzähler 52,
der die aufaddierten Daten beinhaltet, auf Null zurückgesetzt.
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Der
in dem Schwellenwertkomparator 53 gespeicherte vorbestimmte
Wert ist so ausgewählt,
dass die in die Abdeckeinheit 6 durch den Spülvorgang
hinein ausgestoßene
Tintenmenge so groß ist,
dass das Tintenabsorptionselement 8 an dem inneren Bodenteil
der Abdeckeinheit 6 bedeckt wird.
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Die
Leeransaugsteuerung 54 sendet ein Steuersignal zu einer
Schlittensteuerung 55. Die Schlittensteuerung 55 treibt
ihrerseits den Schlittenmotor 33 an. Durch den Antrieb
des Schlittenmotors 33 wird der Schlitten 1 etwas
zur Seite des Druckbereichs hin bewegt, und die Abdeckeinheit 6,
die die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 abdeckt, hebt die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche auf.
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Ein
Steuersignal wird von der Leeransaugsteuerung 54 zum Pumpenantrieb 45 gesandt.
In einem Zustand, in dem die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche mittels
der Abdeckeinheit 6 aufgehoben ist, wird die Ansaugpumpe 34 für eine vorbestimmte
Zeit angetrieben. Dann wird der Leeransaugvorgang zum Ausgeben eines
Teils der Tinte von der Abdeckeinheit 6 ausgeführt. Demzufolge
hält das Tintenabsorptionselement 8 im inneren
Bodenteil der Abdeckeinheit 6 eine ausreichende Menge der
absorbierten Tinte zurück.
Daher wird eine Ansammlung der sich leicht verfestigenden Tinte
an dem Tintenabsorptionselement 8 unterdrückt, und
als Ergebnis wird vermieden, dass das Ausgeben der Tinte aufgrund
der angesammelten Tinte während
des Reinigungsvorgang Probleme verursacht.
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In
der Druckvorrichtung der Ausführungsform
wird, wenn die Energieversorgung für die Druckvorrichtung abgeschaltet
wird, der Abschaltspülvorgang
ausgeführt.
Demzufolge wird die Energiequelle tatsächlich erst dann abgeschaltet,
nachdem nach der Abschaltbefehl eine vorbestimmte Zeit abgelaufen
ist. Wie in 6 dargestellt,
versorgt eine kommerzielle Wechselstromquelle 61 einen
Energieversorgungsschaltkreis 63 zum Erzeugen einer Gleichstromenergiequelle
mit elektrischer Energie, welche für die Druckvorrichtung über einen Stromschalter 62 verwendet
wird, der mit einem Relaisschalter ausgebildet ist.
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Ein
Abschalttimer 65 wird mittels eines Energiesteuerschalters 64 angetrieben,
der sich an der Bedientafel der Druckvorrichtung befindet. Nachdem
eine vorbestimmte Zeit abgelaufen ist, schaltet der Abschalttimer 65 den
Energieschalter 62 ab, der mit dem Relaisschalter ausgeformt
ist. Demzufolge wird der Energieschalter 62 abgeschaltet,
nachdem ein durch den Abschalttimer 65 gesetzter vorbestimmter
Zeitraum abgelaufen ist, in anderen Worten nachdem der Abschaltspülvorgang
ausgeführt
worden ist.
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Die 7 bis 9 zeigen die von der Druckvorrichtung,
die wie oben erwähnt
aufgebaut ist, jeweils ausgeführten
Spülvorgänge. Die
Abdeckeinheit 6 ist dargestellt entlang einer Linie B-B
und gesehen in Richtung von Pfeilen in 4. In 7 ist
die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes mit der Abdeckeinheit abgedeckt, und in diesem Zustand
wird ein erster Spülmodus
ausgeführt,
in welchem Tintentröpfchen
von dem Druckkopf in die Abdeckeinheit hinein ausgestoßen werden.
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In 8 ist die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes von der Abdeckeinheit getrennt, und in diesem Zustand
wird ein zweiter Spülmodus
ausgeführt,
in welchem Tintentröpfchen
von dem Druckkopf in die Abdeckeinheit hinein ausgestoßen werden.
In 9 wird das Ausstoßen der
Tintentröpfchen
in dem zweiten Spülmodus
so gesteuert, dass unterschiedliche Arten von Tintentröpfchen im
wesentlichen auf die gleiche Position auf dem Tintenabsorptionselement
innerhalb der Abdeckeinheit ausgestoßen werden.
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Diese
in den 7 bis 9 dargestellten Spülvorgänge können mittels
einer sich bewegenden Position des wie in den 1 bis 3 aufgebauten
Schlittens 1 realisiert werden und einer Taktung, über die
Antriebssignale auf die in Verbindung mit der Düsenfeldern des Druckkopfes
vorgesehenen Stellelemente aufgebracht werden. In einem ersten,
in 7 gezeigten Spülmodus wird,
wie in 3 gezeigt, der
Schieber 10 durch die Bewegung der Gelenkarme 14 angehoben,
und die Führungsstücke 10b des
Schiebers 10 werden zu den oberen flachen Teilen 16b der
Führungsnuten 16 bewegt.
Als Ergebnis wird die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 mit dem Abdeckelement 7 abgedeckt.
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Der
erste Spülmodus
wird geeignet verwendet für
das Durchführen
des periodischen großen
Spülvorgangs,
der eine relativ große
Anzahl von Tintentröpfchen
ausstößt, und
für den
Abchaltspülvorgang.
In der Darstellung der 7 werden
Tintentröpfchen
der Farben K, C, M und Y ausgestoßen. In der Ausführungsform werden
jedoch auch Tintentröpfchen
in anderen Farben LC und LM ausgestoßen, obwohl dies nicht dargestellt ist.
Die Anzahl der in dem periodischen großen Spülvorgang und dem Abschaltspülvorgang
ausgestoßenen Tintentröpfchen sind
auch in der Tabelle 2 oder 3 dargestellt.
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In
dem ersten Spülmodus
prallen von dem Druckkopf 5 ausgestoßene Tintentröpfchen von
der Fläche des
Tintenabsorptionselements 8 ab und kehren zu den Düsenöffnungen
des Druckkopfes 5 zurück.
Als Ergebnis werden die unterschiedlich farbigen Tinten in eine
gemischte Farbe gemischt. Das Erzeugen der gemischten Farbe wird
jedoch vermindert, da der vorbestimmte Zwischenraum h (in der Ausführungsform
3 mm), wie in 5 gezeigt,
zwischen der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 und der Fläche des Tintenabsorptionselements 8 vorhanden
ist. Es besteht eine geringere Möglichkeit,
dass die an den Düsenöffnungen
ausgebildeten Menisken durch die abprallenden Tintentröpfchen und
andere Schwierigkeiten auftreten.
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Der
Spülvorgang
des ersten Spülmodus
wird in einem Zustand ausgeführt,
in dem die Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 mit der Abdeckeinheit 6 abgedeckt
ist. Selbst wenn ein Tintennebel in dem abgedichteten Raum erzeugt
wird, besteht daher keine Möglichkeit,
dass dieser Tintennebel nach außen
austritt, und der größte Teil
des Tintennebels fällt
auf die Oberfläche
des Tintenabsorptionselements 8 und wird durch dieses aufgefangen.
Wenn das Abdecken des Druckkopfes 5 durch die Abdeckeinheit 6 aufgehoben
wird, wird daher die Menge des nach außen austretenden Tintennebels
beträchtlich
reduziert.
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In
dem zweiten, in 8 dargestellten
Spülmodus
bewegt sich, wie in 4 dargestellt,
der Schieber 10 durch die Bewegung der Gelenkarme 14 abwärts, während gleichzeitig
die Führungsstücke 10b des
Schiebers 10 sich zu dem unteren flachen Teil 16a der
Führungsnuten 16 bewegen.
Als Ergebnis wird die Abdeckung der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 mittels der Abdeckeinheit 6 aufgehoben.
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Der
zweite Spülmodus
wird geeignet dazu verwendet, den periodischen Spülvorgang
auszuführen, der
eine relativ kleine Anzahl von Tintentröpfchen ausstößt. In der
Darstellung der 8 werden
Tintentröpfchen
der Farben K, C, M und Y wie in 7 ausgestoßen. In
der Ausführungsform
werden jedoch auch Tintentröpfchen
in anderen Farben LC und LM ausgestoßen, obwohl dies nicht dargestellt
ist. Die in der Tabelle aufgeführten
numerischen Werte werden für
die Anzahl der in dem periodischen Spülvorgang ausgestoßenen Tintentröpfchen verwendet.
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In
dem zweiten Spülmodus
wird das Ausstoßen
der Tintentröpfchen
so gesteuert, dass ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes und dem in der Abdeckeinheit vorhandenen Tintenabsorptionselement
gemäß der Art
der Tinte variiert wird. Insbesondere wird der Schlitten 1 etwas
nach rechts aus einem in 9 gezeigten
Zustand herausbewegt, und das Eingriffselement 1a des Schlittens 1 wird
in Kontakt mit der Eingriffselement 10c des Schiebers 10 gebracht.
Dann wird der Schieber 10 geringfügig durch die Bewegung der
Gelenkarme 14 angehoben.
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Die
Führungsstücke 10b des
Schiebers 10 werden zu dem geneigten Teil 16c der
Führungsnuten 16 bewegt.
Als Ergebnis wird ein Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes und dem Tintenabsorptionselement innerhalb der Abdeckeinheit
reduziert. So verändert
sich der Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und
dem Tintenabsorptionselement in der Abdeckeinheit mit der Bewegung
des Schlittens 1 nach rechts, gezeigt in 9.
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In
dem zweiten Spülmodus,
beispielsweise dem periodischen Spülvorgang, der die magenta-
oder cyanfarbene Tinte verwendet, die leicht den Tintennebel erzeugt,
wird bevorzugt, den Abstand zwischen der Düsen-Ausbildefläche und
dem Tintenabsorptionselement in der Abdeckeinheit zu reduzieren.
Dabei besteht dann eine geringere Möglichkeit, dass der Tintennebel
erzeugt wird.
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Wenn
der zweite Spülmodus
verwendet wird, falls von dem Druckkopf aus zu spritzende Tinte,
wie in 9 dargestellt,
gemäß einer
sich bewegenden Position des Druckkopfes ausgewählt wird, werden unterschiedliche
Arten von Tintentröpfchen
im wesentlichen auf die gleiche Position des Tintenabsorptionselements in
der Abdeckeinheit ausgestoßen.
Insbesondere werden bei einer Bewegungsstellung des Druckkopfes 5,
angezeigt durch eine durchgezogene Linie in 9, Tintentröpfchen in der Farben M und
Y zum Spülen
ausgestoßen,
und dann wird der Druckkopf 5 in eine in einer Phantomlinie
dargestellte Position bewegt. In dieser Position werden Tintentröpfchen der
Farben K und C zum Spülen
ausgestoßen.
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Wenn
die Steuerung zum Ausführen
der oben erwähnten
Steuerung verwendet wird, wird die sich schwer verfestigende cyanfarbene
Tinte (C) zu einer Spülposition
der sich leicht verfestigenden magentafarbenen Tinte (M) ausgestoßen. Als
Ergebnis besteht keine Möglichkeit,
dass sich die magentafarbene Tinte verfestigt und sich an dem Tintenabsorptionselement
ansammelt. Wenn eine relativ kleine Anzahl von Tintentröpfchen mit
Unterbrechungen auf die gleiche Position des Tintenabsorptionselements
ausgestoßen
wird, wie bei dem periodischen Spülvorgang, sind die Verfestigung
und Ansammlung der magentafarbenen Tinte in Grad und in der Menge
bemerkenswert. In diesem Fall wird dieses Problem jedoch durch das
Betätigen
der oben erwähnten
Steuerung vermieden.
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Die 10 bis 12 sind Flussdiagramme, die dazu dienen,
die von der so aufgebauten Druckvorrichtung ausgeführte Spülsteuerung
zu erläutern.
Diese Steuerungen werden hauptsächlich
dazu ausgeführt,
zu verhindern, dass sich bestimmte Tinten verfestigen, indem das Tintenabsorptionselement
in dem inneren Bodenteil der Abdeckeinheit dazu gebracht wird, eine
ausreichende Menge an Tinte zurückzuhalten.
In den 10 bis 12 gezeigte Steuerflüsse werden
ohne Verwendung des in 6 gezeigten
Blockdiagramms beschrieben werden.
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Die 10 zeigt einen Steuerfluss
für den
periodischen Spülvorgang
und den periodischen großen Spülvorgang.
In 10 bestimmt ein Schritt
S11, ob der periodische Spültimer
eine vorbestimmte Zeit (10 Sekunden) zählt. Wenn er die vorbestimmte
Zeit zählt
(die Antwort ist Ja), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S12
fort, und der periodische Spülvorgang
wird ausgeführt.
Dieser Spülvorgang
wird ausgeführt,
wenn der periodische Spültimer 49 ein
Steuersignal an die große
Spülsteuerung 42 sendet
(6). Dabei wird die
Anzahl der Schüsse
durch Tintentröpfchen
wie in Tabelle 1 gezeigt gesteuert.
-
In
einem Schritt S13 wird die Zählung
des periodischen Spültimers 49 auf
Null zurückgesetzt,
und der Betrieb des Timers wird gestartet. Anschließend wird
im Schritt S14 die Anzahl der durch die periodische Spülung ausgestoßenen Tintentröpfchen zu
dem Inhalt des Spülmengenzählers 52 addiert.
Diese Addition wird so durchgeführt,
dass Daten, die für
die Anzahl der Tintentröpfchen
stehen, von der großen
Spülsteuerung 42 zu dem
Spülmengenzähler 52 gesandt
werden (6). Ein Schritt
S15 überprüft, ob die
Zählung
(der angesammelte Wert) des Spülmengenzählers 52 einen
vorbestimmten Wert erreicht.
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Diese Überprüfung wird
so ausgeführt,
dass ein Zählwert
des Spülmengenzählers 52 von
dort zu dem Schwellenwertkomparator 53 gesandt wird. Insbesondere
wird eine vorbestimmte Anzahl von Tintentröpfchen (beispielsweise 60000
Schüsse)
in dem Schwellenwertkomparator 53 gespeichert. Wenn der
Zählwert
des Spülmengenzählers 52 die
vorbestimmte Anzahl der Schüsse
noch nicht erreicht (die Antwort ist Nein), dann kehrt die Steuerung
zum Start des Programms zurück.
Wenn der Zählwert
des Spülmengenzählers 52 den
vorbestimmten Wert erreicht (die Antwort ist Ja), im Schritt S15,
schreitet die Steuerung zu einem Schritt S16 fort, und der Leeransaugvorgang
wird ausgeführt.
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Um
diesen Leeransaugvorgang auszuführen,
sendet der Schwellenwertkomparator 53 ein Steuersignal
an die Leeransaugsteuerung 54. Diese Leeransaugsteuerung 54 sendet
ihrerseits ein Steuersignal zu der Schlittensteuerung 55.
Als Ergebnis wird der Schlitten 1 etwas in Richtung des
Druckbereichs bewegt, und die Abdeckeinheit 6, die die
Düsen-Ausbildefläche des
Druckkopfes 5 abgedeckt hat, hebt diese Abdeckung auf. Und
die Leeransaugsteuerung 54 sendet ein Steuersignal an den
Pumpenantrieb 45, der seinerseits die Ansaugpumpe 34 für einen
vorbestimmten Zeitraum antreibt.
-
Ein
Teil der in der Abdeckeinheit 6 gespeicherten überschüssigen Tinte
wird in den Tank 35 hinein über die Saugpumpe 34 gegossen,
und das Tintenabsorptionselement 8 in dem inneren Bodenteil
der Abdeckeinheit 6 ist ausreichend mit der Tinte befeuchtet.
Demzufolge sammelt sich die spezifische Tinte, die sich leicht verfestigt,
nicht in dem Tintenabsorptionselement 8.
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Ein
Schritt S21 bewertet, ob der periodische große Zähler 50 eine vorbestimmte
Zeit gezählt
hat (2000 Sekunden). Wenn er diese vorbestimmte Zeit nicht zählt (Nein),
kehrt die Steuerung zum Start des Programms zurück. Wenn der periodische große Zähler 50 die
vorbestimmte Zeit gezählt
hat (Ja), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S22 fort. Dieser
Schritt überprüft, ob ein
Zählwert
des Spülmengenzählers 52 einen
vorbestimmten Wert erreicht (angesammelter Wert). Die Prüffunktion
dieses Schritt S22 entspricht der im Schritt S15.
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Im
Schritt S22 werden, wenn der Zählwert
des Spülmengenzählers 52 den
vorbestimmten Wert erreicht (Ja), Schritte S23 und S24 nacheinander
ausgeführt.
In diesem Fall gleichen die Schritte S23 und S24 den Schritten S16
und S17. Dann wird der anschließende
Schritt S25 ausgeführt;
der periodische große
Spülvorgang
wird ausgeführt.
Auch wenn der Zählwert
des Spülmengenzählers 52 den
vorbestimmten Wert nicht erreicht (Nein), wird der Schritt S25 ausgeführt, und
der periodische große
Spülvorgang
wird durchgeführt.
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Der
periodische große
Spülvorgang
im Schritt S25 wird so durchgeführt,
dass der Schwellenwertkomparator 53 ein Steuersignal zu
der großen
Spülsteuerung 42 sendet
(6). Dabei werden die
Anzahlen der aus den Düsenöffnungen
ausgestoßenen
Tintentröpfchen
gemäß Tabelle
2 ausgewählt.
Die Anzahl der Tintenschüsse
im Schritt S25 wird zu dem Zählwert
in einem Schritt S26 hinzuaddiert. Diese Addition wird so gemacht,
dass die große
Spülsteuerung 42 Daten,
die für
die Anzahl der Tintenschüsse
stehen, an den Spülmengenzähler 52 sendet
(6). In einem Schritt
S27 wird der periodische große
Timer 50 auf Null zurückgesetzt und
in seinem Betrieb gestartet.
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11 ist ein Flussdiagramm,
das eine Steuersequenz des Abschaltspülvorgangs zeigt, der durchgeführt wird,
wenn die Energieversorgung für
die Druckvorrichtung abgeschaltet wird. Wenn der Energiesteuerschalter 64,
gezeigt in 6, betätigt wird,
wird der Abschalttimer 65 gestartet. Dabei gibt der Abschalttimer 65 ein
Steuersignal an den Schwellenwertkomparator 53 aus, und
wie dargestellt wird ein Schritt S31 ausgeführt, um zu bestimmen, ob ein
Zählwert
des Spülmengenzählers 52 einen
vorbestimmten Wert erreicht. Schritte S32 und S33, die dem Schritt
S31 folgen, gleichen den Schritten S15 bis S17, und den Schritten
S22 bis S24 in 10.
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In
einem Schritt S34 wird der große
Abschaltspülvorgang
ausgeführt.
Dabei wird die Anzahl der Tintentröpfchen, die von den Düsenöffnungen
ausgestoßen
werden, so gesteuert, dass sie denen in Tabelle 3 entsprechen. Anschließend wird
die Anzahl der Tintenschüsse
in dem Schritt S34 zu dem Zählwert
in einem Schritt S35 hinzuaddiert. Die Addition wird so gemacht,
dass Daten, die für
die Anzahl der Tintenschüsse
stehen, von der großen
Spülsteuerung 42 zu
dem Spülmengenzähler 52 gesandt
werden. In einem Schritt S36 werden die jeweiligen Zeiten antriebsgesteuert.
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Insbesondere
wird im Schritt S36 der große
Abschalttimer 51 auf Null zurückgesetzt. Der Zähler 48 für die angesammelte
Druckzeit wird angehalten. Der Zähler 47 für die Ruhezeit
wird auf Null zurückgesetzt
und dann gestartet. Der periodische Spültimer 49 wird auf
Null zurückgesetzt
und in seinem Betrieb angehalten. Der periodische große Timer 50 wird
angehalten. Auf diese Art und Weise werden diese Timer antriebsgesteuert,
und dann wird ein Schritt S37 ausgeführt, um die Energiequelle abzuschalten.
Der Abschaltvorgang wird so durchgeführt, dass ein Steuersignal,
das erzeugt wird, wenn der Abschalttimer 65 einen vorbestimmten
Zeitraum zählt,
den mit dem Relaisschalter ausgeformten Energieschalter 62 öffnet.
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12 ist ein Flussdiagramm,
das eine Steuersequenz eines Papierausgabespülvorgangs zeigt, der ausgeführt wird,
wenn ein Blatt Papier ausgegeben wird. In dem Papierausgabespülvorgang
bewertet ein Schritt S41, ob der große Abschalttimer 51 eine
vorbestimmte Zeit gezählt
hat (2000 Sekunden). Wenn die Antwort Nein ist (noch nicht gezählt), wird
ein Schritt S42 ausgeführt,
um zu bewerten, ob der periodische Spültimer 49 eine vorbestimmte
Zeit (10 Sekunden) gezählt
hat. Wenn die Antwort Ja ist (gezählt), werden Schritte S43 bis
S45 ausgeführt.
In diesen Schritten S43 bis S45 wird eine Steuersequenz ähnlich der
bereits beschriebenen in den Schritten S12 bis S14 ausgeführt, und
ein Schritt S46 wird anschließend
ausgeführt.
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Im
Schritt S42 schreitet die Steuerung, wenn festgestellt wird, dass
der periodische Spültimer 49 die vorbestimmte
Zeit noch nicht gezählt
hat (Nein), die Steuerung direkt zu dem Schritt S46 fort. Dann werden Schritte
S46 bis S48 ausgeführt.
In den Schritten S46 bis S48 wird eine Steuersequenz ausgeführt, die
der bereits beschriebenen in den Schritten S15 bis S17 in 10 gleicht.
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Wenn
der Schritt S41 ergibt, dass der große Abschalttimer 51 den
vorbestimmten Zeitraum gezählt
hat (Ja), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S51 fort. Dieser
Schritt S51 überprüft, ob ein
Zählwert
des Spülmengenzählers 52 einen
vorbestimmten Schwellenwert erreicht. Eine in den Schritten S51
bis S56 ausgeführte
Steuersequenz gleicht der bereits mit Bezug auf 10 beschriebenen, in den Schritten S22
bis S27 ausgeführten.
Nach der Ausführung
des Schritts S56 werden die Schritte ausgeführt, die sich an den Schritt
S56 anschließen.
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Wie
oben beschrieben, wird in den in den 10 bis 12 dargestellten Steuersequenzen,
wie in den Schritten S15, S22, S31, S46 und S51 dargestellt, überprüft, ob der
angesammelte Wert in dem Spülmengenzähler 52 einen
vorbestimmten Wert erreicht. Wenn er den vorbestimmten Wert erreicht,
wird der Leeransaugvorgang ausgeführt. Demzufolge wird der Leeransaugvorgang
in einem Zustand ausgeführt,
in dem eine ausreichende Menge an Tinte, gesteuert durch den Spülmengenzähler 52,
in dem Tintenabsorptionselement 8 in dem inneren Bodenteil
der Deckeleinheit 6 gespeichert ist. Dabei wird das Problem
vermieden, dass die spezifische Tinte sich verfestigt und sich an
dem Tintenabsorptionselement 8 ansammelt.
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In
dem periodischen großen
Spülvorgang
in der oben erwähnten
Ausführungsform
werden die Anzahlen der ausgestoßenen Tintentröpfchen so
gesteuert, dass sie die Tabelle 2 erfüllen. In diesem Spülvorgang können die
Anzahlen der ausgestoßenen
Tintentröpfchen
gemäß den Inhalten
der Tabelle 4 gesteuert werden. In Tabelle 4 ist T eine abgelaufene
Zeit (Sekunden) des periodischen großen Timers 50.
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Die
Anzahl der in dem großen
Abschaltspülvorgang
ausgestoßenen
Tintentröpfchen
kann gleichmäßig auf
50000 Schüsse
festgelegt werden. In diesem Fall besteht keine Notwendigkeit, den
großen
Abschalttimer 51 vorzusehen. Auch in diesem Fall wird der
große
Abschalttimer 51, der in dem Schritt S36 in 11 gesteuert wird, angehalten
und auf Null zurückgesetzt.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung mit Bezug auf bestimmte bevorzugte Ausführungsformen
beschrieben und dargestellt worden ist, werden Fachleuten aus den
hier erfolgten Lehren verschiedene Änderungen und Modifikationen
bewusst sein. Solche Veränderungen
und Modifikationen sollen, soweit sie offensichtlich sind, im Bereich
der Erfindung enthalten sein, wie er in den anliegenden Ansprüchen definiert
ist.