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DE60100383T2 - Kanalgestützte Leistungsregelungsverfahren - Google Patents

Kanalgestützte Leistungsregelungsverfahren Download PDF

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DE60100383T2
DE60100383T2 DE60100383T DE60100383T DE60100383T2 DE 60100383 T2 DE60100383 T2 DE 60100383T2 DE 60100383 T DE60100383 T DE 60100383T DE 60100383 T DE60100383 T DE 60100383T DE 60100383 T2 DE60100383 T2 DE 60100383T2
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DE
Germany
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power control
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sir
quality
frame
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Kaiping Li
Martin Howard Meyers
Robert Caiming Qiu
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Lucent Technologies Inc
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur Leistungsregelung in drahtlosen Kommunikationssystemen.
  • In drahtlosen Kommunikationssystemen sind Leistungsregelungsverfahren enthalten, um die Systemleistung zu verbessern und die Systemkapazität zu steigern. Das Grundziel der Leistungsregelung besteht in der Einstellung eines Sendeleistungspegels, so daß an einem Empfänger eine gewünschte Dienstgüte (QOS – quality of service) für eine Kommunikationsstrecke erhalten wird, wobei die Dienstgüte als Rahmenfehlerrate (FER – frame error rate), Bitfehlerrate (BER – bit error rate) oder Symbolfehlerrate (SER – symbol error rate) gemessen werden kann. Die Leistungsregelung wird durch Verfolgen von Schwunderscheinungen auf der Kommunikationsstrecke und Kompensieren dieser Schwunderscheinungen durch Manipulation der Sendeleistung an Basisstationen und/oder Mobilstationen zum Aufrechterhalten der gewünschten Dienstgüte erreicht.
  • Leistungsregelungsverfahren für auf CDMA (code division multiple access) beruhende drahtlose Kommunikationssysteme umfassen äußere und innere Leistungsregelschleifen. In 1 ist eine Darstellung 10 von äußeren und inneren Leistungsregelschleifen gezeigt. Bei äußeren Leistungsregelschleifen wird für jede Kommunikationsstrecke ein Ziel-Signal/Störleistungsverhältnis (SIR – signal-to-interference ratio) 12 (oder ein sonstiger Ziel-Regelschwellwert) eingestellt, der eine gewünschte FER (oder sonstigen QOS-Parameter) erreicht, der typischerweise ein Prozent beträgt. Für die Zwecke der vorliegenden Anmeldung soll der Begriff Signal/Störleistungsverhältnis bzw. SIR das Signal/Störleistungsverhältnis, das Träger/Störleistungsverhältnis, das Signal/Rauschverhältnis, das Träger/Rauschverhältnis oder sonstige gleichartige Messungen enthalten.
  • Ein anfängliches Ziel-SIR wird auf Grundlage der gewünschten FER eingestellt. Bei Einstellung des anfänglichen Ziel-SIR werden Rahmenfehler über ein Zeitintervall gemessen, das hier als Periode 14 der äußeren Regelschleife bezeichnet wird. Typischerweise ist die Periode 14 der äußeren Regelschleife einem Rahmen 16 gleichwertig, wobei ein Rahmen eine Zeitdauer von 20 ms überspannt. Während einer Periode der äußeren Regelschleife wird ein Rahmen auf Fehler gemessen. Ungeachtet dessen, ob der Rahmen Fehler aufweist oder nicht, wird das Ergebnis der Messung den vorher gemessenen Rahmen hinzugefügt, um eine durchschnittliche oder gleitende durchschnittliche gemessene FER zu bestimmen. Typischerweise werden zur Bestimmung der durchschnittlichen oder gleitenden durchschnittlichen gemessenen FER eintausend Rahmen gemessen. Ein derartiger Mittelwert ergibt einen Vertrauensgrad von 95%.
  • Nach jeder Periode der äußeren Regelschleife wird, wenn die gemessenen Rahmenfehler eine größere durchschnittliche oder gleitende durchschnittliche gemessene FER als die gewünschte FER ergeben, das Ziel-SIR 12 eine SIR-Schrittgröße nach oben für die nächste Periode 14 der äußeren Regelschleife erhöht. Wenn die gemessenen Rahmenfehler eine durchschnittliche oder gleitende durchschnittliche gemessene FER erzeugen, die weniger gleich der gewünschten FER ist, wird das Ziel-SIR 12 um eine SIR-Schrittgröße nach unten für die nächste Periode 14 der äußeren Regelschleife erniedrigt. So wird die gemessene FER zum Einstellen des Ziel-SIR 12 benutzt.
  • Das Verhältnis zwischen der SIR-Abwärtsschrittgröße und der SIR-Aufwärtsschrittgröße entspricht dem Verhältnis zwischen guten und schlechten Rahmen. Wenn die gewünschte FER weniger als die Hälfte beträgt, d. h. 50%, wäre die SIR-Abwärtsschrittgröße geringer als die SIR-Aufwärtsschrittgröße. Beispielsweise würden für eine gewünschte FER von 1% die SIR-Abwärts- und -Aufwärts-Schrittgrößen rund 0,01 dB bzw. 1 dB betragen.
  • Bei inneren Leistungsregelschleifen wird für jede Kommunikationsstrecke die Sendeleistung an der Basisstation und/oder der Mobilstation entsprechend dem durch die äußere Leistungsregelschleife eingestellten Ziel-SIR manipuliert, um zu versuchen, Schwunderscheinungen und Schwankungen auf der Kommunikationsstrecke zu beseitigen. Insbesondere mißt die innere Leistungsregelschleife SIR 19 (bzw. dessen gleitender Mittelwert) über ein Zeitintervall, das hier als eine Periode 18 der inneren Regelschleife bezeichnet wird. Typischerweise entspricht die Periode der inneren Regelschleife einem Sechzehntel eines Rahmens oder mehr, wobei ein Sechzehntel eines Rahmens typischerweise 1,25 ms beträgt. Bei Leistungsregelung der inneren Regelschleife wird das gemessene (bzw. gleitende durchschnittliche gemessene) SIR mit dem Ziel-SIR verglichen. Wenn das gemessene (bzw. gleitende durchschnittliche gemessene) SIR 19 größer als das Ziel-SIR 12 ist, zeigt die Empfangsinstanz (z. B. Basisstation) der Sendeinstanz (z. B. Mobilstation) an, ihre Sendeleistung um eine Sendeschrittgröße nach oben zu erhöhen (wodurch das gemessene und das Ist-SIR erhöht wird). Wenn im Gegensatz dazu das gemessene (bzw. gleitende durchschnittliche gemessene) SIR 19 weniger als das Ziel-SIR 12 beträgt, zeigt die Empfangsinstanz der Sendeinstanz an, ihre Sendeleistung um eine Sendeschrittgröße nach unten zu verringern (wodurch das gemessene und das Ist-SIR verringert wird), wobei die Aufwärts- und Abwärts-Sendeschritte gleiche oder unterschiedliche Größen aufweisen können.
  • Wie oben erwähnt, besteht die Grundaufgabe der Leistungsregelung in der Einstellung eines Sendeleistungspegels, der Schwunderscheinungen auf der Kommunikationsstrecke verfolgen und kompensieren würde, so daß die gewünschte QOS für die Kommunikationsstrecke am Empfänger erhalten wird. Mit der typischen inneren Leistungsregelschleife wird versucht, Schwunderscheinungen oder Schwankungen auf der Kommunikationsstrecke zu beseitigen, aber sie kann dies nur in Zeitintervallen durchführen, die größer als eine hier als Leistungsregelgruppe (PCG – power control group) bezeichnete Zeitdauer sind, die eine Zeitdauer von 1,25 ms überspannt. Wenn die innere Leistungsregelschleife schneller wäre, d. h. von kürzerer Zeitdauer als die PCG, wäre möglicherweise die äußere Leistungsregelschleife unnötig, da das Ziel-SIR einfach ein für die gewünschte FER in einem AWGN-(additive white gaussian noise)Kanal erforderliches SIR wäre.
  • Da manche Schwunderscheinungen über kürzere Zeitintervalle als die PCG auftreten, wird die Grundaufgabe der Leistungsregelung nicht immer durch die Leistungsregelschleife der inneren Schleife allein erfüllt. In Abhängigkeit davon, ob ein solcher schneller Schwund besteht oder nicht, kann sich das zum Erhalten der gewünschten FER erforderliche Ziel-SIR schneller ändern, als der Empfänger in der Lage ist, FER zum Einstellen des Ziel-SIR zu schätzen oder zu messen. Anders gesagt, würde diese Unfähigkeit, FER bei sich ändernder Umgebung, z. B. sich ändernden Mobilfunkgerätegeschwindigkeiten, zu schätzen oder zu messen, die Einstellung eines richtigen Ziel-SIR erschweren. Verfahren der äußeren Leistungsregelschleife, die die gemessene FER zum Einstellen des Ziel-SIR benutzen, zeigen daher typischerweise schlechte Leistungen in Situationen schnellen Schwundes, und es besteht ein Bedarf an einem zweckdienlicheren Verfahren der äußeren Leistungsregelschleife.
  • In der WO 00/45528 ist ein Leistungsregelsystem zum Regeln der Sendeleistung in einem System offenbart, wobei die Sendeleistung zugetastet oder nach oben begrenzt sein kann. Der Empfänger benutzt eine Kombination von Regelschleife und Leistungsregelung der äußeren Regelschleife. Wenn der Empfänger erkennt, daß das Signal nach oben begrenzt oder zugetastet worden ist, wird die äußere Regelschleife eingefroren.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren nach Anspruch 1 bereitgestellt.
  • Die vorliegende Erfindung ist ein Verfahren zum Beschleunigen der Leistungsregelung unter Verwendung einer Kanalzustandsschätzungsanordnung, wobei Kanalzustandsschätzung dem Messen oder Schätzen von Kanalparametern einschließlich von Mobilstationsgeschwindigkeit, Doppler-Verbreiterung, K-Faktor, K-Faktor = 10*log 10(k) (offenbart in der Veröffentlichung mit dem Titel „The Mobile Radio Propagation Channel" (Der Mobilfunk-Ausbreitungskanal) von J. D. Parsons, veröffentlicht 1992 von Halsted Press), Anzahl von Mehrwegeübertragungen, Stärken jeder Mehrwegeübertragung und mittlere, Varianz- und Autokorrelationsfunktion des empfangenen SIR in einer Leistungsregelgruppe oder sonstigem Zeitintervall entspricht. Bei der vorliegenden Erfindung werden ein oder mehrere Kanalzustände gemessen, und der gemessene Kanalzustand wird zusammen mit einem Dienstgüteparameter zur Bestimmung eines Ziel-Regelschwellwerts auf Grundlage eines Funktionsverhältnisses zwischen dem Kanalzustand, dem Dienstgüteparameter und dem Ziel-Regelschwellwert benutzt. Mindestens einer der gemessenen Kanalzustände beruht auf folgendem: K-Faktor, Signalstärken jeder von mehreren Mehrwegeübertragungen; einem Mittelwert empfangener Signal/Störleistungsverhältnisse in jeder Leistungsregelgruppe über ein Rahmenintervall; und einer Korrelationsfunktion empfangener Signal/Störleistungsverhältnisse in jeder Leistungsregelgruppe über ein Rahmenintervall.
  • Vorteilhafterweise läßt sich der Kanalzustand in einem viel kürzeren Zeitintervall als die Dienstgüteparameter wie beispielsweise Rahmenfehlerrate oder Bitfehlerrate schätzen oder messen und erlaubt dadurch bessere Leistungsregelung.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung, der beigefügten Ansprüche und beiliegenden Zeichnungen besser verständlich, wobei:
  • 1 eine Darstellung von äußeren und inneren Leistungsregelschleifen entsprechend dem Stand der Technik zeigt;
  • 2 mehrere Funktionsbeziehungstabellen von Beziehungen zwischen Mobilstationsgeschwindigkeit, FER und Ziel-SIR zeigt;
  • 3, 4 und 5 Diagramme mit mehreren, aus den mehreren Funktionsbeziehungstabellen der 2 extrapolierten Kurven zeigen; und
  • 6 ein Flußdiagramm einer äußeren Leistungsregelschleife unter Verwendung der Tabellen der 2 zeigt.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Die vorliegende Erfindung bedient sich einer oder mehrerer Funktionsbeziehungen zwischen einem oder mehreren Kanalzuständen und einem oder mehreren Dienstgüte-(QOS-)Parametern zur Einstellung von einem oder mehreren Ziel-Regelschwellwerten. Kanalzustände sind physikalische Parameter, zu denen Mobilstationsgeschwindigkeit, Dopplerverschiebung oder -verbreiterung, K-Faktor, Anzahl von Mehrwegeübertragungen, Signalstärken jeder Mehrwegeübertragung, Ampli tuden, Korrelationsfunktion des durchschnittlichen Signal/Störleistungsverhältnisses (SIR) der Leistungsregelgruppe (PCG) und Ausbreitungsverzögerung gehören. Die Art und Weise, auf die Kanalzustände gemessen werden können, sind in der Technik wohlbekannt. Man siehe Anhang A, in dem eine Art und Weise zum Messen von Dopplerverschiebung beschrieben ist. QOS-Parameter sind abstrakte Parameter, die auf Dienstgüte bezogen sind, während Ziel-Regelschwellwerte physikalische Parameter entsprechend den QOS-Parametern sind. QOS-Parameter und Ziel-Regelschwellwerte umfassen Signal/Störleistungsverhältnis, Signalpegel, Rahmenfehlerrate (FER), Bitfehlerrate (BER), Blockfehlerrate (BLER) und Symbolfehlerrate (SER), sind aber nicht auf diese begrenzt.
  • Die Funktionsbeziehungen zwischen Kanalzuständen, QOS-Parametern und/oder Ziel-Regelschwellwerten sind komplexe Beziehungen, die unter Anwendung verschiedener Verfahren abgeleitet werden können, ehe man versucht, Leistungsregelung durchzuführen. Ein Verfahren zum Ableiten der Funktionsbeziehungen umfaßt Systemmodellierung unter Verwendung einer auf theoretischen Beziehungen zwischen den Kanalzuständen, QOS-Parametern und Regelschwellwerten basierenden Computersimulation, was in der Technik wohlbekannt ist. Auch können kontrollierte Laborprüfungen und Prüfungen im Feld zur Ableitung der Funktionsbeziehungen oder zur Verbesserung der Ergebnisse der durch Systemmodellierung abgeleiteten Funktionsbeziehungen benutzt werden. Man beachte, daß Funktionsbeziehungen zwischen Kanalzuständen, QOS-Parametern und/oder Ziel-Regelschwellwerten aufgrund beispielsweise des Geländes von Zelle zu Zelle unterschiedlich sein können.
  • Im allgemeinen werden die Funktionsbeziehungen aus einem oder mehreren der obenerwähnten Verfahren in der Form von Tabellen abgeleitet, aus denen Kurven extrapoliert werden können. 2 zeigt mehrere Funktions beziehungstabellen 20, 22 und 24, die aus Systemmodellierung, kontrollierten Laborprüfungen und Prüfungen im Feld für Ziel-SER von 5%, 15% bzw. 25% abgeleitet sind und Beziehungen zwischen Mobilstationsgeschwindigkeit, FER und Ziel-SIR darstellen. 3, 4 und 5 zeigen Diagramme 30, 40 und 50 mit mehreren Kurven a und b, die aus den mehreren Funktionsbeziehungstabellen 20, 22 und 24 extrapoliert worden sind, wobei Kurven a und b der Ziel-SIR (gemessen als Eb/N0) bzw. FER entsprechen. Als Diskussionsgrundlage wird die vorliegende Erfindung hier in bezug auf SIR als der Ziel-Regelschwellwert, Mobilstationsgeschwindigkeit als der Kanalzustand und FER als der Dienstgüteparameter beschrieben. Das sollte jedoch nicht als die vorliegende Erfindung auf irgendeine Weise begrenzend ausgelegt werden. Die vorliegende Erfindung ist gleichermaßen auf die Einstellung anderer Ziel-Regelschwellwerte unter Verwendung anderer Kanalzustände und Dienstgüteparameter anwendbar.
  • Angenommen, eine Mobilstation bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 8 Meilen pro Stunde (mph), und die gewünschte FER beträgt annähernd 0,54% (oder die Ziel-SER beträgt 5%). Auf Grundlage der Tabelle 20 (oder Kurven a und b des Diagramms 30) läßt sich die gewünschte FER für einen derartigen Kanalzustand, d. h. sich mit 8 mph bewegende Mobilstation, erhalten, wenn das Ziel-SIR auf 5,38 dB eingestellt oder verstellt wird. Angenommen, die gewünschte FER beträgt annähernd 1,66 (oder die Ziel-SER beträgt 15%). Auf Grundlage der Tabelle 22 (bzw. Kurven a und b des Diagramms 40) kann diese gewünschte FER für eine sich mit 8 mph bewegende Mobilstation erhalten werden, wenn das Ziel-SIR auf 4,22 dB eingestellt wird. Angenommen, die gewünschte FER beträgt annähernd 1,00 und die Mobilstation bewegt sich mit 8 mph. In diesem Fall läßt sich das Ziel-SIR aus Tabellen 20 und 22 extrapolieren. Beispielsweise würde das Ziel-SIR für eine gewünschte FER von annähernd 1,00 nach anteilmäßiger Extrapolation aus Tabellen 20 und 22, annähernd 4,90 dB betragen. Man beachte, daß andere Extrapolationsweisen möglich sind oder die Tabellen 20, 22 und 24 mit feinerer Auflösung abgeleitet werden können.
  • 6 zeigt ein Flußdiagramm 600 einer äußeren Leistungsregelschleife unter Verwendung der Tabellen 20, 22 und 24 der 2. Im Schritt 610 wird ein anfängliches Ziel-SIR eingestellt. In einer Ausführungsform wird das anfängliche Ziel-SIR entsprechend einem gewünschten QOS-Parameter (z. B. FER) unter Verwendung einer Funktionsbeziehung eingestellt, was in der Technik wohlbekannt ist. In einer weiteren Ausführungsform wird das anfängliche Ziel-SIR entsprechend einem gewünschten QOS-Parameter und einem oder mehreren Kanalzuständen (z. B. Mobilstationsgeschwindigkeit) unter Verwendung einer Funktionsbeziehungstabelle eingestellt. Im Schritt 620 werden ein oder mehrere Kanalzustände während einer Periode der äußeren Regelschleife gemessen oder geschätzt. Im Schritt 630 wird das Ziel-SIR auf Grundlage des/der gemessenen Kanalzustandes/Kanalzustände und Funktionsbeziehungen zwischen Kanalzuständen, Dienstgüteparametern und Ziel-SIR eingestellt oder verstellt. Man beachte, daß das Ziel-SIR in einem oder mehreren Schritten unter Verwendung von SIR-Aufwärts- und/oder -Abwärtsschritten eingestellt werden kann, wobei die Größe der SIR-Aufwärts- und -Abwärtsschritte identisch sein kann oder nicht. In einer Ausführungsform entspricht das Verhältnis zwischen den Größen der SIR-Abwärts- und -Aufwärtsschritte dem gewünschten QOS-Parameter. Im Schritt 640 wird die Sendeleistung der Mobilstation auf Grundlage des neuen Ziel-SIR entsprechend einer inneren Leistungsregelschleife eingestellt.
  • In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden mittlere, Varianz- und Autokorrelationsfunktion des empfangenen SIR in jeder PCG (hiernach als „PCG SIR" bezeichnet) mit maximaler Verzögerung über einen oder mehrere Rahmen an einem Empfänger berechnet. Wenn die innere Regelschleife geschlossen ist und den Schwund auf der Kommunikationsstrecke richtig verfolgt, sollte das mittlere PCG SIR gleich einem aktuellen Ziel-SIR sein. Das Varianz-PCG SIR wäre zu K-Faktor und Geschwindigkeit proportional, und eine Korrelationszeit der Autokorrelationsfunktion sollte zur Geschwindigkeit proportional sein. In einer weiteren Ausführungsform kann der Empfänger mittlere, Varianz- und Autokorrelationsfunktion von PCG SIR-Abtastwerten und SER über einen oder mehrere Rahmen berechnen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung sehr ausführlich unter Bezugnahme auf gewisse Ausführungsformen beschrieben worden ist, sind andere Versionen möglich. Beispielsweise ist die vorliegende Erfindung gleichermaßen auf drahtlose Kommunikationssysteme mit anderen Vielfachzugriffsverfahren als CDMA wie beispielsweise Vielfachzugriff im Zeitmultiplex anwendbar.

Claims (9)

  1. Verfahren zur Leistungsregelung in drahtlosen Kommunikationssystemen, mit folgenden Schritten: Messen eines oder mehrerer Kanalzustände, wobei die Kanalzustände der K-Faktor sind, wobei der K-Faktor 10*log10(k) ist; die Geschwindigkeit der Mobilstation; die Doppler-Verbreiterung; die Anzahl von Mehrwegeübertragungen; die Signalstärken jeder von mehreren Mehrwegeübertragungen; ein Mittelwert empfangener Signal/Störleistungsverhältnisse in jeder Leistungsregelgruppe über ein Rahmenintervall; ein Varianzwert empfangener Signal/Störleistungsverhältnisse in jeder Leistungsregelgruppe über ein Rahmenintervall; und eine Korrelationsfunktion empfangener Signal/Störleistungsverhältnisse in jeder Leistungsregelgruppe über ein Rahmenintervall; und Bestimmen eines Ziel-Regelschwellwerts unter Verwendung der einen oder mehreren gemessenen Kanalzustände und einer Tabelle, die den einen oder die mehreren Kanalzustände mit dem Ziel-Regelschwellwert auf Grundlage eines gewünschten Dienstegüteparameters korreliert, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der gemessenen Kanalzustände einer der folgenden ist: K-Faktor; Signalstärken von jeder von mehreren Mehrwegeübertragungen; ein Mittelwert empfangener Signal/Störleistungsverhältnisse in jeder Leistungsregelgruppe über ein Rahmenintervall; ein Varianzwert empfangener Signal/Störleistungsverhältnisse in jeder Leistungsregelgruppe über ein Rahmenintervall; und eine Korrelationsfunktion empfangener Signal/Störleistungsverhältnisse in jeder Leistungsregelgruppe über ein Rahmenintervall.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Tabelle einer Zelle zugeordnet ist und unter Verwendung einer auf theoretischen Verhältnissen zwischen dem einen oder den mehreren Kanalzuständen, dem Ziel-Regelschwellwert und dem gewünschten Dienstegüteparameter basierenden Computersimulation abgeleitet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Ziel-Regelschwellwert das Signal/Störleistungsverhältnis ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Dienstegüteparameter die Rahmenfehlerrate ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Dienstegüteparameter die Symbolfehlerrate ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Dienstegüteparameter die Bitfehlerrate ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der eine oder die mehreren Kanalzustände über eine Periode der äußeren Regelschleife gemessen werden.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Periode der äußeren Regelschleife eine Dauer von mindestens einem Rahmen, aber nicht mehr als zehn Rahmen überspannt.
  9. Verfahren nach Anspruch 1 mit dem Schritt des Einstellens einer Sendeleistung für eine Kommunikationsstrecke unter Verwendung des Ziel-Regelschwellwerts.
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