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Hintergrund
der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf Tintenbehälter
zum Liefern von Tinte an Tintenstrahldrucker. Insbesondere bezieht
sich die vorliegende Erfindung auf Tintenbehälter, die Einrast- und Griffmerkmale
zum Einbringen und Entfernen von Tintenbehältern aus einer Aufnahmestation
innerhalb eines Tintenstrahldruckers umfassen.
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Tintenstrahldrucker machen häufig Gebrauch
von einem Tintenstrahldruckkopf, der innerhalb eines Wagens befestigt
ist, der relativ zu einem Druckmedium, wie beispielsweise Papier
bewegt wird. Wenn der Druckkopf relativ zu dem Druckmedium bewegt
wird, aktiviert ein Steuersystem den Druckkopf, um Tintentröpfchen auf
das Druckmedium aufzubringen oder auszustoßen, um Bilder und Text zu
bilden. Tinte wird dem Druckkopf durch einen Tintenvorrat geliefert,
der entweder mit dem Druckkopf integriert ist, wie in dem Fall einer
Einmaldruckkassette, oder durch einen Tintenvorrat, der getrennt von
dem Druckkopf austauschbar ist.
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Ein Typ eines vorhergehend verwendeten Drucksystems
macht von dem Tintenvorrat Gebrauch, der mit dem Wagen getragen
ist. Dieser Tintenvorrat wurde integriert mit dem Druckkopf gebildet,
woraufhin der gesamte Druckkopf und der Tintenvorrat ausgetauscht
werden, wenn eine Tinte erschöpft
ist. Alternativ kann der Tintenvorrat mit dem Wagen getragen sein
und getrennt von dem Druckkopf austauschbar sein. In dem Fall, in
dem der Tintenvorrat getrennt austauschbar ist, wird der Tintenvorrat
ausgetauscht, wenn derselbe erschöpft ist. Der Druckkopf wird
dann am Ende einer Druckkopflebensdauer ausgetauscht. Ungeachtet
dessen, wo der Tintenvorrat innerhalb des Drucksystems positioniert
ist, ist es wesentlich, daß der
Tintenvorrat eine zuverlässige
Zufuhr von Tinte zu dem Tintenstrahldruckkopf bereitstellt.
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Ein Typ eines Tintenvorrats ist in
dem Europäischen
Patent 0 829 363 A2 offenbart, das auf eine Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung
gerichtet ist, die einen Tintenbehälter umfaßt, der abnehmbar an einem
Halter an einem Wagen befestigbar ist. Der Halter ist mit einem
Tintenstrahlkopf integriert. Der Halter ist eine kastenähnliche
Struktur, die Tintenaufnahmerohre, ein Paar von parallelen Führungsschienen,
Verriegelungslöcher
und ein Einrastloch aufweist. Der Tintenbehälter umfaßt Tintenliefertore, Seitenvorstände, Vorstände, Handhalteabschnitte und
einen Einrasthebel, der eine Einrastkralle aufweist. Wenn der Tintenbehälter durch
die Handhalteabschnitte gehalten ist, laufen auf eine anfängliche Einbringung
des Tintenbehälters
in den Halter die Seitenvorstände
des Tintenbehälters
entlang Schienenabschnitten der Führungsschienen des Halters. Auf
eine vollständige
Einbringung des Tintenbehälters
in den Halter hin nehmen die Vorstände des Tintenbehälters die
Verriegelungslöcher
des Halters in Eingriff und die Einrastkralle des Einrasthebels
des Tintenbehälters
nimmt das Einrastloch des Halters in Eingriff. An diesem Punkt befinden
sich die Tintenliefertore des Tintenbehälters in Eingriff mit den Tintenempfangsrohren
des Halters, um eine Fluidkommunikation zwischen dem Tintenbehälter und
dem Tintenstrahlkopf des Halters einzurichten. Ein anderer Typ eines
Tintenvorrats ist in der Europäischen
Patentanmeldung 0 879 703 A2 offenbart, die auf eine Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung
gerichtet ist, die eine Aufzeichnungskopfkassette aufweist, die
abnehmbar an einem Wagen befestigbar ist. Die Aufnahmekopfkassette
ist durch einen Tintenbehälterhalter
definiert, der einen Düsenabschnitt
zum Ausstoßen
von Tinte ansprechend auf ein Aufzeichnungssignal und einen Einfarbenhalter
aufweist, der einen Tintenbehälter
zum Speichern von Tinte abnehmbar hält. Der Tintenbehälter umfaßt einen
Behälter,
der einen Tintenhaltebauglied aufweist. Eine untere Wand des Behälters umfaßt ein Tintenlieferversorgungstor,
das eine Tintenanzapfröhre
aufnimmt, wenn der Tintenbehälter
an dem Halter befestigt ist. Zusätzlich
umfaßt
der Behälter
eine Außereingriffnameverhinderungs kralle,
die konfiguriert ist, um ein Behälteraußereingriffnameverhinderungsloch
an dem Halter in Eingriff zu nehmen, wenn der Tintenbehälter an
dem Halter befestigt ist. Ferner umfaßt der Behälter einen Einrasthebel, der
eine Einrastkralle aufweist. Die Einrastkralle ist angepaßt, um ein
Einrastkralle-Eingriffnahmeloch des Halters in Eingriff zu nehmen,
wenn der Tintenbehälter
in den Halter eingebracht ist, um den Tintenbehälter an dem Halter zu sichern.
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Es besteht ein stets vorliegender
Bedarf nach Tintenstrahldrucksystemen, die von austauschbaren Tintenbehältern Gebrauch
machen, die einfach zu installieren und zu entfernen sind. Die Installation
und Entfernung des Tintenbehälters
sollten auf eine Weise erzielt werden können, die eine Verbraucherverwirrung
begrenzt. Die Installation des Tintenbehälters sollte eine zuverlässige fluidische
Verbindung mit dem Drucker herstellen. Diese Tintenbehälter sollten
relativ einfach herzustellen sein, wodurch die Tintenvorratskosten
tendenziell reduziert werden. Eine Reduzierung der Tintenvorratskosten
neigt dazu, die Druckkosten pro Seite des Drucksystems zu reduzieren.
Zusätzlich
sollten diese Tintenbehälter kompakt
sein und konfiguriert sein, um in das Tintenstrahldrucksystem eingebracht
zu werden, um eine relativ geringe Gesamthöhe des Drucksystems beizubehalten,
was ein Niedrigprofildrucksystem ermöglicht.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist ein austauschbarer Tintenbehälter
zum Liefern von Tinte an ein Tintenstrahldrucksystem. Das Tintenstrahldrucksystem
weist eine Aufnahmestation zum Aufnehmen des austauschbaren Tintenbehälters auf. Der
austauschbare Tintenbehälter
umfaßt
einen Griff, der sich von einem hinteren Ende des Tintenbehälters zu
einem Ergreifen des Tintenbehälters
zu einer Einbringung in die Aufnahmestation erstreckt. Ferner ist
eine Einrasteinrichtung zum Befestigen des austauschbaren Tintenbehäl ters an
die Aufnahmestation enthalten. Die Einrasteinrichtung weist eine
ausgefahrene Position zum Ineingriffnehmen der Aufnahmestation zum
Befestigen des Tintenbehälters
an die Aufnahmestation und eine eingefahrene Position auf. Die Einrasteinrichtung
ist so auf dem Tintenbehälter
positioniert und angeordnet, um von der ausgefahrenen Position zu
der eingefahrenen Position hin gedrängt zu werden, wenn der Griff
ergriffen wird.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
ein exemplarischen Ausführungsbeispiel
eines Tintenstrahldrucksystems der vorliegenden Erfindung, das mit
einer geöffneten
Abdeckung gezeigt ist, um eine Mehrzahl von austauschbaren Tintenbehältern der
vorliegenden Erfindung zu zeigen.
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2 ist
eine stark vergrößerte perspektivische
Ansicht eines Abschnitts eines beweglichen Wagens, die die austauschbaren
Tintenbehälter
der vorliegenden Erfindung in einer Aufnahmestation positioniert
zeigt, die eine Fluidkommunikation zwischen den austauschbaren Tintenbehältern und
einem oder mehreren Druckköpfen
bereitstellt.
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3 ist
eine Seitendraufsicht eines Abschnitts des beweglichen Wagens, die
Führungs- und
Einrastmerkmale zeigt, die jedem des austauschbaren Tintenbehälters und
der Aufnahmestation zum Befestigen des austauschbaren Tintenbehälters zugeordnet
sind, wodurch eine Fluidkommunikation mit dem Druckkopf ermöglicht ist.
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4 ist
eine getrennt gezeigte Aufnahmestation zum Aufnehmen eines oder
mehrerer austauschbarer Tintenbehälter der vorliegenden Erfindung.
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5a, 5b, 5c, und 5d sind
getrennt gezeigte isometrische Ansichten eines austauschbaren Dreifarbentintenbehälters der
vorliegenden Erfindung.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines austauschbaren Einfarbentintenbehälters der
vorliegenden Erfindung.
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7a, 7b und 7c stellen das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Einbringen des austauschbaren Tintenbehälters in
die Vorratsstation dar.
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8a und 8b stellen das Durchlaufen
des austauschbaren Tintenbehälters über einem
aufrechten Fluideinlaß an
der Aufnahmestation dar, gesehen aus einer Seitenansicht bzw. einer
Endansicht.
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9a, 9b und 9c stellen ein Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Entfernen des austauschbaren Tintenbehälters von
der Aufnahmestation dar.
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10 ist
eine teilweise weggebrochen gezeigte perspektivische Ansicht des
hinteren Endes eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des austauschbaren
Tintenbehälters
der vorliegenden Erfindung, an einen Griff ergriffen gezeigt.
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11a und 11b zeigen ein relatives
Positionieren des Griffs und einer Einrastrichtung für das Ausführungsbeispiel
des in 10 gezeigten
Tintenbehälters.
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Detaillierte
Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines exemplarischen Ausführungsbeispiels
eines Drucksystems 10, das mit der Abdeckung desselben
offen gezeigt ist, und das zumin dest einen austauschbaren Tintenbehälter 12 umfaßt, der
in einer Aufnahmestation 14 installiert ist. Wenn der austauschbare
Tintenbehälter 12 ordnungsgemäß in die
Aufnahmestation 14 installiert ist, wird Tinte von dem
austauschbaren Tintenbehälter 12 zu
zumindest einem Tintenstrahldruckkopf 16 geliefert. Der
Tintenstrahldruckkopf 16 spricht auf Aktivierungssignale
von einem Druckerabschnitt 18 an, um Tinte auf ein Druckmedium
aufzubringen. Wenn Tinte von dem Druckkopf 16 ausgestoßen wird,
wird der Druckkopf 16 mit Tinte von dem Tintenbehälter 12 nachgefüllt. Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel,
sind der austauschbare Tintenbehälter 12,
die Aufnahmestation 14 und der Tintenstrahldruckkopf 16 jeweils
Teil eines beweglichen Wagens, der relativ zu einem Druckmedium 22 bewegt
wird, um ein Drucken zu erzielen. Der Druckerabschnitt 18 umfaßt eine
Medienablage 24 zum Aufnehmen der Druckmedien 22.
Wenn die Druckmedien 22 schrittweise durch eine Druckzone
bewegt werden, bewegt der bewegliche Wagen 20 den Druckkopf 16 relativ
zu den Druckmedien 22. Der Druckerabschnitt 18 aktiviert
den Druckkopf 16 selektiv, um Tinte auf Druckmedien 22 aufzubringen,
um dadurch ein Drucken zu erzielen.
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Der bewegliche Wagen 20 wird
durch die Druckzone auf einem beweglichen Mechanismus bewegt, der
einen Gleitstab 26 umfaßt, an dem der bewegliche Wagen 20 gleitet,
wenn sich der bewegliche Wagen 20 durch eine Bewegungsachse
bewegt. Eine Positionierungseinrichtung (nicht gezeigt) wird zu
einem präzisen
Positionieren des beweglichen Wagens 20 verwendet. Zusätzlich wird
ein Papiervorschubmechanismus (nicht gezeigt) verwendet, um die
Druckmedien 22 schrittweise durch die Druckzone zu bewegen,
wenn sich der bewegliche Wagen 20 entlang der Bewegungsachse
bewegt. Elektrische Signale werden an den beweglichen Wagen 20 zu
einem selektiven Aktivieren des Druckkopfs 16 mittels einer
elektrischen Verbindung, wie beispielsweise eines Bandkabels 28 geliefert.
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Ein wichtiger Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist das Verfahren und die Vorrichtung zum Einbringen des
Tintenbehälters 12 in
die Aufnahmestation 14, derart, daß der Tintenbehälter 12 eine
ordnungsgemäße fluidische
und elektrische Verbindung mit dem Druckerabschnitt 18 bildet.
Es ist wesentlich, daß sowohl
eine ordnungsgemäße fluidische
als auch elektrische Verbindung zwischen dem Tintenbehälter 12 und
dem Druckerabschnitt 18 eingerichtet wird. Die fluidische
Verbindung ermöglicht
es, daß ein
Tintenvorrat innerhalb des austauschbaren Tintenbehälters 12 fluidisch
mit dem Druckkopf 16 zu einem Bereitstellen einer Tintenquelle
zu dem Druckkopf 16 gekoppelt ist. Die elektrische Verbindung
ermöglicht
es, daß Informationen
zwischen dem austauschbaren Tintenbehälter 12 und dem Druckerabschnitt 18 geleitet
werden. Informationen, die zwischen dem austauschbaren Tintenbehälter 12 und dem
Druckerabschnitt 18 geleitet werden, können Informationen, die auf
die Kompatibilität
des austauschbaren Tintenbehälters 12 mit
dem Druckerabschnitt 18 bezogen sind, und Betriebsstatusinformationen
umfassen, wie beispielsweise Tintenpegelinformationen.
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Das Verfahren und die Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung, wie dieselben mit Bezug auf 2 bis 11 erörtert
werden, stellen diejenigen Merkmale dar, die es ermöglichen,
daß der
austauschbare Tintenbehälter 12 in
die Aufnahmestation 14 auf eine derartige Weise eingebracht
wird, daß eine
zuverlässige
elektrische und fluidische Verbindung zwischen dem austauschbaren
Tintenbehälter 12 und
der Aufnahmestation 14 eingerichtet ist. Zusätzlich ermöglichen
das Verfahren und die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung die
Einbringung und Entfernung der austauschbaren Druckkomponente 12 von
dem Druckerabschnitt 18 auf eine zuverlässige Weise, während es
ermöglicht
ist, daß die
Gesamthöhe
des Druckerabschnitts 18, die durch eine Abmessung dargestellt
ist, die in 1 als „h" bezeichnet ist,
eine relativ kleine Abmessung ist, wodurch ein Drucksystem 10 mit
relativ niedrigem Profil bereitgestellt ist. Es ist wichtig, daß das Drucksystem 10 ein
niedriges Profil aufweist, um ein kompakteres Drucksystem bereitzustellen
sowie um es zu ermöglichen,
daß der Druckerabschnitt
bei einer Vielfalt von Druckanwendungen verwendet werden kann.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts des beweglichen Wagens 20,
die ein Paar von austauschbaren Tintenbehältern 12 zeigt, die ordnungsgemäß in der
Aufnahmestation 14 installiert sind. Ein Tintenstrahldruckkopf 16 befindet
sich in einer Fluidkommunikation mit der Aufnahmestation 14. Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
umfaßt das
in 1 gezeigte Tintenstrahldrucksystem 10 einen
Dreifarbentintenbehälter,
der drei getrennte Tintenfarben enthält, und einen zweiten Tintenbehälter, der
eine einzige Tintenfarbe enthält.
Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel
enthält
der Dreifarbentintenbehälter
eine cyanfarbene, eine magentafarbene und eine gelbe Tinte und der
Einfarbentintenbehälter
enthält
eine schwarze Tinte zu einem Erzielen eines Vierfarbendruckens.
Die austauschbaren Tintenbehälter 12 können unterschiedlich
partitioniert sein, um weniger als drei Tintenfarben oder mehr als
drei Tintenfarben zu enthalten, falls mehr erforderlich sind. In
dem Fall eines Druckens mit hoher Wiedergabetreue können z.
B. häufig
sechs oder mehr Farben verwendet werden, um ein Drucken zu erzielen.
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Die in 2 gezeigte
Aufnahmestation 14 ist zu einer Einfachheit fluidisch mit
einem einzigen Druckkopf 16 gekoppelt gezeigt. Bei dem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind vier Tintenstrahldruckköpfe 16 jeweils
fluidisch mit der Aufnahmestation 14 gekoppelt. Bei diesem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist jeder der vier Druckköpfe
fluidisch mit jeder der vier farbigen Tinten gekoppelt, die in den
austauschbaren Tintenbehältern
beinhaltet sind. Somit sind der cyanfarbene, der magentafarbene,
der gelbe und der schwarze Druckkopf 16 jeweils mit dem
entsprechenden cyanfarbenen, dem magentafarbenen, dem gelben bzw.
dem schwarzen Tintenvorrat derselben gekoppelt. Andere Konfiguratio nen,
die weniger als vier Druckköpfe
verwenden, sind auch möglich.
Zum Beispiel kann der Druckkopf 16 durch ein ordnungsgemäßes Partitionieren
des Druckkopfs 16 konfiguriert sein, um mehr als eine Tintenfarbe
zu drucken, um es zu ermöglichen,
daß eine
erste Tintenfarbe zu einer ersten Gruppe von Tintendüsen geliefert
wird, und daß eine
zweite Tintenfarbe zu einer zweiten Gruppe von Tintendüsen geliefert
wird, wobei die zweite Gruppe von Tintendüsen von der ersten Gruppe unterschiedlich
ist. Auf diese Weise kann ein einziger Druckkopf 16 verwendet
werden, um mehr als eine Tintenfarbe zu drucken, was weniger als
vier Druckköpfe 16 ermöglicht,
um ein Vierfarbendrucken zu erzielen. Der fluidische Weg zwischen
jedem der austauschbaren Tintenbehälter 12 und dem Druckkopf 16 wird
mit Bezug auf 3 detaillierter erörtert.
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Jeder der austauschbaren Tintenbehälter 12 umfaßt eine
Einrasteinrichtung 30 zum Befestigen des austauschbaren
Tintenbehälters 12 an
der Aufnahmestation 14. Die Aufnahmestation 14 bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
umfaßt
einen Satz von Schlüsseln 32,
die mit entsprechenden Schlüsselmerkmalen
(nicht gezeigt) an dem austauschbaren Tintenbehälter 12 in Wechselwirkung
stehen. Die Schlüsselmerkmale
an dem austauschbaren Tintenbehälter 12 stehen
mit den Schlüsseln 32 an
der Aufnahmestation 14 in Wechselwirkung, um sicherzustellen,
daß der
austauschbare Tintenbehälter 12 zu der
Aufnahmestation 14 kompatibel ist.
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3 ist
eine Seitendraufsicht des beweglichen Wagenabschnitts 20,
der in 2 gezeigt ist. Der
bewegliche Wagenabschnitt 20 umfaßt den Tintenbehälter 12,
der ordnungsgemäß in die
Aufnahmestation 14 installiert gezeigt ist, wodurch eine
Fluidkommunikation zwischen dem austauschbaren Tintenbehälter 12 und
dem Druckkopf 16 eingerichtet ist.
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Der austauschbare Tintenbehälter 12 umfaßt einen
Reservoirabschnitt 34 zum Beinhalten einer oder mehrerer
Mengen von Tinte. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der austauschbare Dreifarbentintenbehälter 12 drei
getrennte Tintenbeinhaltungsreservoirs auf, wobei jeder Tinte einer
unterschiedlichen Farbe beinhaltet. Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist der austauschbare Einfarbentintenbehälter 12 ein einziges
Tintenreservoir 34 zum Beinhalten von Tinte einer einzigen
Farbe.
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Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist
das Reservoir 34 ein kapillares Speicherbauglied (nicht
gezeigt) auf, das in demselben angeordnet ist. Das kapillare Speicherbauglied
ist ein poriges Bauglied, das eine ausreichende Kapillarität aufweist,
um Tinte zu halten, um ein Tintenlecken von dem Tintenreservoir 34 während einer
Einbringung und Entfernung des Tintenbehälters 12 von dem Drucksystem 10 zu
verhindern. Diese Kapillarkraft muß ausreichend groß sein,
um ein Tintenlecken aus dem Tintenreservoir 34 über einer
breiten Vielfalt von Umweltbedingungen zu verhindern, wie beispielsweise
Temperatur- und Druckänderungen.
Zusätzlich
ist die Kapillarität
des kapillaren Bauglieds ausreichend, um bei allen Ausrichtungen
des Tintenreservoirs sowie einer zumutbaren Größe einer Erschütterung
und einer Schwingung, die der Tintenbehälter während einer normalen Handhabung
erfahren kann, Tinte innerhalb des Tintenbehälters 34 zu halten.
Das bevorzugte kapillare Speicherbauglied ist ein Netzwerk von wärmegebondeten
Polymerfasern, das in der US-Patentanmeldung
mit dem Titel „Ink
Reservoir for an Inkjet Printer" Anmelderaktenzeichen
10991407, eingereicht am 29. Oktober 1999, US-Seriennummer 09/430,400
beschrieben ist, die auf die Anmelderin der vorliegenden Erfindung übertragen
und hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist.
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Ist der Tintenbehälter 12 einmal ordnungsgemäß in die
Aufnahmestation 14 installiert, ist der Tintenbehälter 12 fluidisch
mit dem Druckkopf 16 mittels einer Fluidverbindung 36 gekoppelt.
Auf eine Aktivierung des Druckkopfs 16 hin wird Tinte von
dem Ausstoßabschnitt 38 ausgestoßen, wobei
ein negativer Überdruck,
der manchmal als Gegendruck bezeichnet wird, innerhalb des Druckkopfs 16 erzeugt
wird. Dieser negative Überdruck
innerhalb des Druckkopfs 16 ist ausreichend, um die Kapillarkraft
zu überwinden,
die innerhalb des Kapillarbauglieds hält, das innerhalb des Tintenreservoirs 34 angeordnet
ist. Tinte wird durch diesen Gegendruck aus dem austauschbaren Tintenbehälter 12 zu
dem Druckkopf 16 gezogen. Auf diese Weise wird der Druckkopf 16 mit
Tinte nachgefüllt,
die durch den austauschbaren Tintenbehälter 12 bereitgestellt
ist.
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Die Fluidverbindung 36 ist
vorzugsweise ein aufrechtes Tintenrohr, das sich nach oben in den
Tintenbehälter 12 und
nach unten zu dem Tintenstrahldruckkopf 16 erstreckt. Die
Fluidverbindung 36 ist in 3 stark
vereinfacht gezeigt. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Fluidverbindung 36 ein
Verteiler, der einen Versatz bei dem Positionieren der Druckköpfe 16 entlang
der Bewegungsachse erlaubt, wodurch es ermöglicht ist, daß der Druckkopf 16 von
dem entsprechenden austauschbaren Tintenbehälter 12 versetzt plaziert
ist. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
erstreckt sich die Fluidverbindung 36 in das Reservoir 34,
um das kapillare Bauglied zu komprimieren, wodurch eine Region einer
erhöhten
Kapillarität
benachbart zu der Fluidverbindung 36 gebildet ist. Diese
Region einer erhöhten
Kapillarität
neigt dazu, Tinte zu der Fluidverbindung 36 hin zu ziehen,
wodurch es ermöglicht
ist, daß Tinte durch
die Fluidverbindung 36 zu dem Druckkopf 16 fließt. Wie
es erörtert
wird, ist es entscheidend, daß der
Tintenbehälter 12 ordnungsgemäß innerhalb
der Aufnahmestation 14 positioniert ist, derart, daß eine ordnungsgemäße Komprimierung
des kapillaren Bauglieds erzielt ist, wenn der Tintenbehälter 12 in die
Aufnahmestation eingebracht ist. Eine ordnungsgemäße Komprimierung
des kapillaren Bauglieds ist notwendig, um einen zuverlässigen Fluß von Tinte von
dem Tintenbehälter 12 zu
dem Druckkopf 16 einzurichten.
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Der austauschbare Tintenbehälter 12 umfaßt ferner
ein Führungsmerkmal 40,
ein Eingriffnahmemerkmal 42, einen Griff 44 und
ein Einrasteinrichtungsmerkmal 30, die es ermöglichen,
daß der
Tintenbehälter 12 in
die Aufnahmestation 14 eingebracht wird, um eine zuverlässige Fluidverbindung mit
dem Druckkopf 16 zu erreichen, sowie eine zuverlässige elektrische
Verbindung zwischen dem austauschbaren Tintenbehälter 12 und dem beweglichen
Wagen 20 zu bilden. Die Einbringung und Entfernung des
Tintenbehälters 12 wird
mit Bezug auf 7a–7c bzw. 8a–8b erörtert. Ein wichtiger Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist das relative Positionieren des Griffs 44 und
des Einrasteinrichtungsmerkmals 30, das eine Einbringung
und Entfernung des Tintenbehälters 12 mit
einer minimalen Kundenverwirrung ermöglicht, wie es mit Bezug auf 10, 11a und 11b erörtert wird.
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Die Aufnahmestation 14 umfaßt eine
Führungsschiene 46,
ein Eingriffnahmemerkmal 48 und ein Einrasteinrichtung-Eingriffnahmemerkmal 50.
Die Führungsschiene 46 wirkt
mit dem Führungsschiene-Eingriffnahmemerkmal 40 und
dem austauschbaren Tintenbehälter 12 zusammen,
um den Tintenbehälter 12 in
die Aufnahmestation 14 zu führen. Ist der austauschbare
Tintenbehälter 12 einmal
vollständig in
die Aufnahmestation 14 eingebracht, nimmt das Eingriffnahmemerkmal 42,
das dem austauschbaren Tintenbehälter
zugeordnet ist, das Eingriffnahmemerkmal 48, das der Aufnahmestation 14 zugeordnet ist,
in Eingriff, wobei ein vorderes Ende oder ein vorauseilendes Ende
des austauschbaren Tintenbehälters 12 an
der Aufnahmestation 14 befestigt wird. Der Tintenbehälter 12 wird
dann nach unten gedrückt,
um ein Federvorspannungsbauglied 52 zu komprimieren, das
der Aufnahmestation 14 zugeordnet ist, bis ein Einrasteinrichtung-Eingriffnahmemerkmal 50, das
der Aufnahmestation 14 zugeordnet ist, ein Hakenmerkmal 54,
das dem Einrasteinrichtungsbauglied 30 zugeordnet ist,
in Eingriff nimmt, um ein hinteres Ende oder nacheilendes Ende des
Tintenbehälters 12 an
der Aufnahmestation 14 zu befestigen. Es ist die Zusammenwirkung
der Merkmale an dem Tintenbehälter 12 mit
den Merkmalen, die der Aufnahmestation 14 zugeordnet sind, die
eine ordnungsgemäße Einbringung
und ein funktionales Schnittstellenbilden zwischen dem austauschbaren
Tintenbehälter 12 und
der Aufnahmestation 14 ermöglicht. Die Aufnahmestation 14 wird
nun mit Bezug auf 4 detaillierter
erörtert.
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4 ist
eine perspektivische Vorderansicht der Tintenaufnahmestation 14,
die getrennt gezeigt ist. Die in 4 gezeigte
Aufnahmestation 14 umfaßt eine Einfarbenbucht 56 zum
Aufnehmen eines Tintenbehälters 12,
der eine einzige Tintenfarbe beinhaltet, und eine Dreifarbenbucht 58 zum
Aufnehmen eines Tintenbehälters,
der drei getrennte Tintenfarben aufweist, die in demselben beinhaltet
sind. Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel nimmt die Einfarbenbucht 56 einen
austauschbaren Tintenbehälter 12 auf,
der schwarze Tinte beinhaltet, und die Dreifarbenbucht nimmt einen
austauschbaren Tintenbehälter
auf, der eine cyanfarbene, eine magentafarbene und eine gelbe Tinte
beinhaltet, die jeweils in ein getrenntes Reservoir innerhalb des
Tintenbehälters 12 partitioniert
sind. Die Aufnahmestation 14 sowie der austauschbare Tintenbehälter 12 können andere
Anordnungen von Buchten 56 und 58 zum Aufnehmen
von Tintenbehältern
aufweisen, die unterschiedliche Anzahlen von in denselben beinhalteten
gesonderten Tinten beinhalten. Zusätzlich kann die Anzahl von
Aufnahmebuchten 56 und 58 bei der Aufnahmestation 14 kleiner
oder größer als
zwei sein. Zum Beispiel kann eine Aufnahmestation 14 vier
getrennte Buchten zum Aufnehmen von vier getrennten Einfarbentintenbehältern 12 aufweisen,
wobei jeder Tintenbehälter
eine getrennte Tintenfarbe beinhaltet, um ein Vierfarbendrucken
zu erzielen.
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Jede Bucht 56 und 58 der
Aufnahmestation 14 umfaßt eine Apertur 60 zum
Aufnehmen jeder der aufrechten Fluidverbindung 36, die
sich durch dieselbe erstreckt. Die Fluidverbindung 36 ist
ein Fluideinlaß für Tinte,
um aus einem entsprechenden Fluidauslaß auszutreten, der dem Tintenbehälter 12 zugeordnet
ist. In jeder Aufnahmebucht 56 und 58 ist ferner
eine elektrische Verbindung 62 enthalten. Die elektrische
Verbindung 62 umfaßt
eine Mehrzahl von elektrischen Kontakten 64. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind die elektrischen Kontakte eine Anordnung von vier federbelasteten
elektrischen Kontakten bei einer ordnungsgemäßen Installation des austauschbaren
Tintenbehälters 12 in
die entsprechende Bucht der Aufnahmestation 14. Eine ordnungsgemäße Eingriffname
mit jedem der elektrischen Verbinder 62 und der Fluidverbindungen 36 muß auf eine
zuverlässige
Weise eingerichtet sein.
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Die Führungsschienen 46,
die an beiden Seiten der Fluidverbindungen innerhalb jeder Bucht 56 und 58 angeordnet
sind, nehmen das entsprechende Führungsmerkmal 40 an
beiden Seiten des Tintenbehälters 12 in
Eingriff, um den Tintenbehälter
in die Aufnahmestation zu führen.
Wenn der Tintenbehälter 12 vollständig in
die Aufnahmestation 14 eingebracht ist, nehmen die Eingriffnahmemerkmale 48,
die an einer Rückwand 66 der
Aufnahmestation 14 angeordnet sind, die entsprechenden
Eingriffnahmemerkmale 42, die in 3 gezeigt sind, an dem Tintenbehälter 12 in
Eingriff. Die Eingriffnahmemerkmale 48 sind an beiden Seiten
der elektrischen Verbindung 62 angeordnet. Eine Vorspannungseinrichtung 52,
wie beispielsweise eine Blattfeder, ist innerhalb der Aufnahmestation 14 angeordnet.
Die Blattfeder 52 liefert eine Vorspannkraft, die dazu
neigt, den Tintenbehälter 12 von
einer unteren Oberfläche 68 der
Aufnahmestation 14 nach oben zu drücken. Die Blattfeder hilft
bei dem Verriegeln des Tintenbehälters 12 zu
der Aufnahmestation 14 sowie bei der Entfernung des Tintenbehälters 12 aus
der Aufnahmestation, wie es mit Bezug auf 8 und 9 erörtert wird.
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5a, 5b, 5c und 5d zeigen
eine vordere, eine seitliche, eine hintere bzw. eine untere Draufsicht
des austauschbaren Tintenbehälters 12 der
vorliegenden Erfindung. Wie es in 5a gezeigt
ist, umfaßt
der austauschbare Tintenbehälter 12 ein Paar
von nach außen
vorstehenden Führungsschiene-Eingriffnahmemerkmalen 40.
Bei dem bevorzugten Ausfüh rungsbeispiel
erstreckt sich jedes dieser Führungsschiene-Eingriffnahmemerkmale
nach außen
in eine Richtung, die orthogonal zu einer aufrechten Seite 70 des
austauschbaren Tintenbehälters 12 ist.
Die Eingriffnahmemerkmale 42 erstrecken sich von einer
vorderen Oberfläche
oder einer vorderen Kante des Tintenbehälters 72 nach außen. Die Eingriffnahmemerkmale 42 sind
an beiden Seiten einer elektrischen Schnittstelle 74 angeordnet
und sind zu einer unteren Oberfläche 76 des
austauschbaren Tintenbehälters 12 hin
angeordnet. Die elektrische Schnittstelle 74 umfaßt eine
Mehrzahl von elektrischen Kontakten 78, wobei jeder der
elektrischen Kontakte 78 elektrisch mit einer elektrischen
Speichervorrichtung 80 verbunden ist.
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Gegenüber dem vorderen Ende 72 befindet sich
ein in 5c gezeigtes
hinteres Ende 82. Das hintere Ende 82 des austauschbaren
Tintenbehälters 12 umfaßt das Einrasteinrichtungsmerkmal 30,
das einen Eingriffnahmehaken 54 aufweist. Das Einrasteinrichtungsmerkmal 30 ist
aus einem elastischen Material gebildet, das es ermöglicht,
daß das
Einrasteinrichtungsmerkmal sich von dem hinteren Ende nach außen erstreckt,
wodurch das Eingriffnahmemerkmal nach außen zu dem entsprechenden Eingriffnahmemerkmal
hin gestreckt wird, das der Aufnahmestation 14 zugeordnet
ist. Wenn das Einrasteinrichtungsbauglied 30 nach innen
zu dem hinteren Ende 82 hin komprimiert wird, übt das Einrasteinrichtungsbauglied,
wie es erörtert
wird, eine Vorspannkraft nach außen aus, um sicherzustellen,
daß das Eingriffnahmemerkmal 54 mit
dem entsprechenden Eingriffnahmemerkmal 50, das der Aufnahmestation 14 zugeordnet
ist, in Eingriff bleibt, um den Tintenbehälter 12 in der Aufnahmestation 14 zu
befestigen.
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Der austauschbare Tintenbehälter 12 umfaßt ferner
Schlüssel 84,
die an dem hinteren Ende des austauschbaren Tintenbehälters 12 angeordnet
sind. Die Schlüssel
sind vorzugsweise an beiden Seiten der Einrasteinrichtung 30 zu
der unteren Oberfläche 76 des
austauschbaren Tintenbehälters 12 hin angeordnet.
Die Schlüssel 84 stehen
zusammen mit Schlüsselmerkmalen 32 an
der Aufnahmestation 14 in Wechselwirkung, um sicherzustellen,
daß der
Tintenbehälter 12 in
die richtige Bucht 56 und 58 in der Aufnahmestation 14 eingebracht
ist. Zusätzlich
stellen die Schlüssel 84 und
die Schlüsselmerkmale 32 sicher,
daß der
austauschbare Tintenbehälter 12 Tinte
beinhaltet, die sowohl in einer Farbe als auch in einer Chemie oder
Berechenbarkeit zu der entsprechenden Aufnahmebucht 56 und 58 innerhalb
der Aufnahmestation 14 kompatibel ist.
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Ferner ist in dem Tintenbehälter 12 der
Griffabschnitt 44 enthalten, der auf einer oberen Oberfläche 86 an
der hinteren Kante 82 des austauschbaren Tintenbehälters 12 angeordnet
ist. Der Griff 44 ermöglicht
es, daß der
Tintenbehälter 12 an
der hinteren Kante 82 ergriffen werden kann, während derselbe
in die geeignete Bucht der Aufnahmestation 14 eingebracht
wird.
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Schließlich umfaßt der Tintenbehälter 12 Aperturen 88,
die auf der unteren Oberfläche 76 des austauschbaren
Tintenbehälters 12 angeordnet
sind. Die Aperturen 88 ermöglichen es, daß die Fluidverbindung 36 sich
durch das Reservoir 34 erstreckt, um das in demselben angeordnete
kapillare Bauglied in Eingriff zu nehmen. In dem Fall des austauschbaren Dreifarbentintenbehälters 12 gibt
es drei Fluidauslässe 88,
wobei jeder Fluidauslaß einer
unterschiedlichen Tintenfarbe entspricht. In dem Fall der Dreifarbenkammer
erstreckt sich jede der drei Fluidverbindungen 36 in jeden
der Fluidauslässe 88,
um eine Fluidkommunikation zwischen jeder Tintenkammer und dem entsprechenden
Druckkopf für
diese Tintenfarbe bereitzustellen.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines Einfarbentintenbehälters, der
zu einer Einbringung in die Einfarbenbucht 56 in der Aufnahmestation 14 positioniert
ist, die in 4 gezeigt
ist. Der Einfarbentintenbehälter,
der in 6 gezeigt ist,
ist dem in 5a bis 5d gezeigten Dreifarbentintenbehälter ähnlich,
außer
daß in
der unteren Oberfläche 76 lediglich
ein Fluidauslaß 88 bereitgestellt
ist. Der austauschbare Einfarbentintenbehälter 12 beinhaltet eine
einzige Tintenfarbe und nimmt daher lediglich eine einzige entsprechende
Fluidverbindung 36 zum Liefern von Tinte von dem Tintenbehälter 12 an
den entsprechenden Druckkopf auf.
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7a, 7b und 7c sind eine Sequenz von Figuren, um
die Technik der vorliegenden Erfindung zum Einbringen des austauschbaren
Tintenbehälters 12 in
die Aufnahmestation 14 darzustellen, um eine zuverlässige elektrische
und fluidische Verbindung mit der Aufnahmestation 14 zu
bilden.
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7a zeigt
den Tintenbehälter 12 teilweise in
die Aufnahmestation 14 eingebracht. Bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
wird der Tintenbehälter 12 durch
ein Ergreifen des Griffabschnitts 44 und ein Einbringen
des Tintenbehälters
in die Aufnahmestation mit der vorderen Kante oder vorderen Seite 72 zuerst
in die Aufnahmestation 14 eingebracht. Wenn die vordere
Kante 72 in die Aufnahmestation 14 eintritt, nehmen
die sich nach außen
erstreckenden Führungsbauglieder 40 an
dem Tintenbehälter jede
des Paars von Führungsschienen 46 in
Eingriff. Die Führungsschienen 46 führen den
Tintenbehälter 12 in
einer horizontalen oder linearen Bewegung zu der Rückwand 66 der
Aufnahmestation 14 hin. Die Führungsschienen 46 führen dann
den austauschbaren Tintenbehälter
sowohl in eine horizontale Richtung zu der Rückwand 66 hin als
auch in eine vertikale Richtung zu der unteren Oberfläche der
Aufnahmestation 14 hin, derart, daß das Eingriffnahmemerkmal 42 an
dem Tintenbehälter 12 durch
ein entsprechendes Eingriffnahmemerkmal 48 an der Rückwand 66 der
Aufnahmestation 14 aufgenommen wird, wie es in 7b gezeigt ist. Die Einbringung
des Tintenbehälters 12 erfordert
lediglich eine Einbringungskraft, um den Tintenbehälter linear
entlang der Führungsschiene 46 zu
drücken.
Die Schwerkraft, die auf den Tintenbehälter 12 wirkt, neigt
dazu, zu bewirken, daß der
Tintenbehälter
den Führungs schienen 46 folgt,
wenn sich die Führungsschienen
in einer Abwärtsrichtung
erstrecken, um eine Eingriffnahme der Eingriffnahmemerkmale 42 und 48 zu
ermöglichen. Die
Führungsschiene-Eingriffnahmemerkmale 40 sind
vorzugsweise sanft gerundete Oberflächen, um frei entlang den Führungsschienen 46 zu
gleiten.
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7b zeigt
den Tintenbehälter 12 in
die Aufnahmestation 14 eingebracht, derart, daß das Eingriffnahmemerkmal 42 sich
in Eingriff mit dem Eingriffnahmemerkmal 48 befindet, das
der Aufnahmestation 14 zugeordnet ist. Eine nach unten
gerichtete Kraft wird an den Tintenbehälter 12 angelegt,
wie dieselbe durch Pfeile 90 dargestellt ist, um die Blattfeder 52 zu
komprimieren und um das hintere Ende 82 des Tintenbehälters 12 nach
unten zu der unteren Oberfläche 68 der
Aufnahmestation 14 hin zu drücken. Die Schlüssel 84 müssen dem
Schlüsselmerkmal 32 an
der Aufnahmestation 14 ordnungsgemäß entsprechen. Falls die Schlüssel 84 an
dem Tintenbehälter 12 den
Schlüsselmerkmalen 32 nicht
entsprechen, verhindert das Schlüsselsystem
eine weitere Einbringung des Tintenbehälters 12 in die Aufnahmestation 14.
Dieses Schlüsselsystem
aus den Schlüsseln 84 und
den Schlüsselmerkmalen 32 hindert
Tintenbehälter,
die nicht zu der Aufnahmestation 14 kompatibel sind, an
einer weiteren Einbringung in die Aufnahmestation 14. Eine
weitere Einbringung des Tintenbehälters 12 in die Aufnahmestation 14 könnte in
einem Kontakt der Fluidverbindung 36 mit dem kapillaren
Bauglied innerhalb des Tintenbehälters 12 resultieren,
wodurch die Fluidverbindung 36 mit inkompatibler Tinte
verunreinigt wird. Ein Mischen inkompatibler Tinte in der Fluidverbindung 36 kann
in einer Präzipitation
resultieren, die den Druckkopf 16 beschädigen kann. Zusätzlich zu
Tinten inkompatibler Chemien kann der Tintenbehälter eine inkompatible Farbe
aufweisen, die in einer Farbvermischung resultieren kann, wodurch
die Ausgangsdruckqualität reduziert
wird.
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Die Schlüssel 84 an dem Tintenbehälter 12 und
die Schlüsselmerkmale 32 an
der Aufnahmestation 14 erlauben die vollständige Einbringung
des ordnungsgemäßen Tintenbehälters 12 in
die ordnungsgemäße Aufnahmestation 14.
Die nach unten gerichtete Kraft, die an das hintere Ende 82 des
Tintenbehälters 12 angelegt
wird, bewirkt, daß der
Tintenbehälter 12 um
eine Schwenkachse schwenkt, wobei die Blattfeder 52 komprimiert
wird, wodurch die hintere Kante 82 des Tintenbehälters 12 zu
der unteren Oberfläche 68 der
Aufnahmestation 14 hin bewegt wird. Wenn der Tintenbehälter 12 nach
unten in die Aufnahmestation 14 gedrückt wird, wird die elastische
Einrasteinrichtung 30 etwas nach innen zu der hinteren
Kante 82 des Tintenbehälters 12 hin
komprimiert. Ist der Tintenbehälter 12 einmal
genügend
weit nach unten gedrückt,
nimmt das Eingriffnahmemerkmal 54 an der Einrasteinrichtung 30 ein
entsprechendes Eingriffnahmemerkmal 50 an der Aufnahmestation 14 in
Eingriff, um die Tintenbehälter 12 an
der Aufnahmestation 14 zu befestigen, wie es in 7c gezeigt ist.
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Wenn der Tintenbehälter 12 ordnungsgemäß in der
Aufnahmestation 14 befestigt ist, wie es in 7c gezeigt ist, erstreckt
sich die Fluidverbindung 36 in das Reservoir 34,
um das kapillare Bauglied zu komprimieren, wodurch eine Region erhöhter Kapillarität benachbart
zu der Fluidverbindung 36 gebildet wird. Diese Region erhöhter Kapillarität neigt
dazu, Tinte zu der Fluidverbindung 36 hin zu ziehen, wodurch
es ermöglicht
wird, daß eine
Tinte durch die Fluidverbindung 36 zu dem Druckkopf 16 fließt. Bei dem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist der Tintenbehälter 12,
wenn derselbe in die Aufnahmestation 14 eingebracht ist,
in einem Schwerkraftreferenzrahmen ausgerichtet, so daß eine Schwerkraft
auf Tinte innerhalb des Tintenbehälters 12 wirkt, wobei
Tinte tendenziell zu der unteren Oberfläche 76 des Tintenbehälters 12 hin
gezogen wird. Somit wird Tinte innerhalb des Tintenbehälters 12 zu
der unteren Oberfläche 76 gezogen,
wo diese Tinte durch eine kapillare Anziehung zu der Fluidverbindung 36 hin
gezogen wird, wodurch ein Stranden von Tinte innerhalb des Tintenbehälters 12 tendenziell
reduziert oder minimiert wird.
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8a und 8b stellen eine Position
in dem Einbringungsprozeß dar,
der mit Bezug auf 7a, 7b und 7c beschrieben ist, bei der die vordere
Kante 72 des Tintenbehälters 12 über der
Fluidverbindung 36 positioniert ist. 8a stellt eine Seitenansicht dar, wobei 8b eine Endansicht zeigt.
Aus 8a und 8b ist zu ersehen, daß das Führungsmerkmal 40 niedrig
genug zu der unteren Oberfläche 76 des
Tintenbehälters 12 hin
an dem Tintenbehälter 12 positioniert
sein muß,
derart, daß die
vordere Kante 72 des Tintenbehälters während einer Einbringung nicht
mit der Fluidverbindung 36 kollidiert. Eine andere Beschränkung bei
der Positionierung des Führungsbauglieds 40 ist,
daß das
Führungsbauglied 40 ausreichend
nahe an der oberen Oberfläche 86 des
Tintenbehälters 12 positioniert
sein muß,
um sicherzustellen, daß das
Eingriffnahmemerkmal 42 das entsprechende Eingriffnahmemerkmal 42 an
der Aufnahmestation 14 ordnungsgemäß in Eingriff nimmt.
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Zusätzlich müssen sich die sich nach außen erstreckenden
Führungsbauglieder 40 an
dem Tintenbehälter
genügend
weit nach außen
erstrecken, um die Führungsschienen 46 in
Eingriff zu nehmen. Jedoch sollten die sich nach außen erstreckenden Führungsbauglieder 40 nicht
zu weit nach außen
erstrecken, derart, daß die
Führungsbauglieder 40 die aufrechten
Seiten in der Aufnahmestation 14 in Eingriff nehmen, wobei
eine gegenseitige Beeinflussung erzeugt wird, die eine Reibung und
ein Binden erzeugt, das einer Einbringung des Tintenbehälters 12 in
die Aufnahmestation 14 widersteht.
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9a, 9b und 9c stellen die Technik zum Entfernen
des Tintenbehälters 12 aus
der Aufnahmestation 14 dar. Die Technik zum Entfernen des
Tintenbehälters 12 beginnt
mit der Lösung
des Eingriffnahmemerkmals von dem entsprechenden Eingriffnahmemerkmal 50 an
der Aufnahmestation 14 durch ein Drücken der Einrasteinrichtung 30 zu
der hinteren Oberfläche 82 hin.
Eine Bewegung der Einrasteinrichtung 30 von einer ausgefahrenen
Position, wobei die Einrasteinrichtung 30 die Aufnahmestation 14 in Eingriff
nimmt, zu einer eingefahrenen Position, wobei die Einrasteinrichtung 30 die
Aufnahmestation nicht in Eingriff nimmt, ermöglicht eine Entfernung des
Tintenbehälters 12 aus
der Aufnahmestation 14. Eine Bewegung der Einrasteinrichtung 30 wird
mit Bezug auf 10 und 11 genauerer erörtert. Ist
die hintere Kante des Tintenbehälters 12 einmal
gelöst, drückt die
Feder 52 die hintere Kante des Tintenbehälters nach
oben, wie es in 9b gezeigt
ist. Der Tintenbehälter 12 kann
durch den Griff 44 ergriffen werden, um den Tintenbehälter 12 in
eine der Einbringungsrichtung entgegengesetzten Richtung herauszuholen.
Wenn der Tintenbehälter 12 aus
der Aufnahmestation 14 entnommen wird, folgt das Führungsbauglied 40 den
Führungsschienen 46,
um den Tintenbehälter
anzuheben, wodurch eine gegenseitige Beeinflussung zwischen der
Fluidverbindung 36 und dem Fluidauslaß an der unteren Oberfläche des Tintenbehälters 12 verhindert
wird.
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Der Tintenbehälter 12 der vorliegenden
Erfindung ist konfiguriert, um die Aufnahmestation 14 in Eingriff
zu nehmen und mit derselben in Wechselwirkung zu stehen, um den
Tintenbehälter 12 in
die Aufnahmestation zu führen,
und zu einem Bilden einer zuverlässigen
Fluidverbindung und einer elektrischen Verbindung mit der Aufnahmestation 14.
Die Technik der vorliegenden Erfindung ermöglicht es, daß dieser
Einbringungsprozeß relativ
einfach ist und es leicht ist, eine nicht ordnungsgemäße Einbringung des
Tintenbehälters 12 zu
verhindern. Der Kunde ergreift den Tintenbehälter 12 durch den
Griffabschnitt 44 und schiebt den Tintenbehälter 12 horizontal
in die Aufnahmestation 14. Die Führungsschienen 46 und die
Führungsmerkmale 40 wirken
zusammen, um den Tintenbehälter 12 ordnungsgemäß in die
Aufnahmestation 14 zu führen.
Der Tintenbehälter 12 wird
nach unten gedrückt,
um den Tintenbehälter 12 einzurasten
und um eine wirksame Verbindung zwischen dem Tintenbehälter
12 und
der Aufnahmestation 14 sowohl elektrisch als auch fluidisch
zu erreichen.
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10 zeigt
ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
des Tintenbehälters 12,
der den Griff 44 zum Ergreifen des Tintenbehälters 12 umfaßt, um den
Tintenbehälter 12 einzubringen
und denselben aus der Aufnahmestation 14 zu entfernen.
Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist das Einrasteinrichtungsmerkmal 30 genügend nahe
an dem Griff 44 angeordnet, um zu erfordern, daß die Einrasteinrichtung
von einer ausgefahrenen Position zu einer eingefahrenen Position
hin gedrängt
wird, wenn der Griff 44 ergriffen wird, wie es in 10 dargestellt ist. Während der
Tintenbehälter 12 zwischen
Daumen und Zeigefinger ergriffen gezeigt ist, resultieren auch andere
Finger sowie eine andere Positionierung von Fingern in einer Neupositionierung
der Einrasteinrichtung 30 zu der eingefahrenen Position
hin.
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Das Positionieren des Griffs 44,
um sich von dem hinteren Ende 82 des Tintenbehälters 12 zu
erstrecken, ermöglicht
es, daß der
Tintenbehälter 12 auf
eine lineare Weise eingebracht werden kann, wie es mit Bezug auf 7a, 7b und 7c beschrieben
ist. Die Einbringung des Tintenbehälters 12 auf eine
lineare Weise ermöglicht
es, daß das
Drucksystem 10 eine relativ kleine Gesamthöhe aufweist,
wie es mit Bezug auf 1 erörtert ist,
wodurch ein kompakteres Drucksystem mit einem niedrigeren Profil
bereitgestellt ist. Ein Positionieren der Einrasteinrichtung 30 ausreichend
nahe zu dem Griff 44, derart, daß ein Ergreifen des Griffs 44 die
Einrasteinrichtung 30 zu der eingefahrenen Position drängt, wobei
die Einrasteinrichtung 30 von der Aufnahmestation 14 außer Eingriff
kommt, vereinfacht die Entfernung des Tintenbehälters 12 aus der Aufnahmestation 14 sehr, was
mit Bezug auf 9a, 9b und 9c genauer erörtert ist. Somit erfordert
das relative Positionieren der Einrasteinrichtung 30 und
des Griffs 44, daß der
Kunde die Einrasteinrichtung 30 in der außereingriffgenommenen
oder eingefahrenen Position positioniert, um den Griff 44 zu
ergreifen, wodurch die Einrasteinrichtung 30 automatisch
gelöst
wird, die den Tintenbehälter 12 an
die Aufnahmestation 14 befestigt. Ist die Einrasteinrichtung 30 einmal
gelöst,
kann der Kunde dann den Tintenbehälter 12 aus der Aufnahmestation 14 entfernen.
Daher ist für
den Kunden ein Ergreifen des Griffs 44 und ein Lösen der
Einrasteinrichtung 30 zu einem einzigen Schritt vereinfacht. Durch
ein Vereinfachen des Entfernungs- und Einbringungsprozesses des
Tintenbehälters
wird eine Kundenverwirrung stark reduziert sowie eine Ergonomie
des Drucksystems 10 verbessert.
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11a und 11b zeigen genauer das Positionieren
des Griffs 44 und der Einrasteinrichtung 30, um
eine Kundenverwirrung zu reduzieren und um eine Installation und
Entfernung des Tintenbehälters 12 aus
der Aufnahmestation 14 zu vereinfachen. Bei diesem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
ist der Griff 44 proportioniert, um von einer minimalen
Größe zu sein,
bei der die meisten Kunden den Griff 44 ergreifen können. Der
Griff 44 bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine Erweiterung
der oberen Oberfläche 86 oder
des Deckels des Tintenbehälters 12.
Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel
erstreckt sich der Griff 44 einen Abstand D1 von dem hinteren
Ende 82 des Tintenbehälters 12,
wie es in 11b gezeigt
ist. Der Abstand D1 bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist aus anthropometrischen
Daten bestimmt, um es zu ermöglichen,
daß 95 sowohl
der männlichen
als auch der weiblichen Bevölkerung
in der Lage sind, diesen Griffabschnitt zu ergreifen. Der Griffabschnitt 44 weist
eine Breitenabmessung auf, die durch eine in 11a gezeigte Abmessung D2 dargestellt
ist, die ebenfalls aus anthropometrischen Daten ausgewählt ist,
um es zu ermöglichen,
daß zumindest
95% aller Kunden in der Lage sind, den Griffabschnitt 44 zu
ergreifen.
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Die Einrasteinrichtung 30 bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist mit dem Griffabschnitt 44 mittig ausgerichtet, so daß ein Ergreifen
des Griffs 44 die Einrasteinrichtung 30 in Eingriff
bringt. Bei diesem bevorzugten Ausführungs beispiel weist die Einrasteinrichtung 30 einen
verbreiterten Endabschnitt 90 an einem Ende auf, das einem
an dem Tintenbehälter 12 angebrachten
Ende gegenüberliegt.
Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel
weist der verbreiterte Endabschnitt 90 eine Breite auf,
die durch D3 dargestellt ist, die ausgewählt ist, um zu verhindern, daß ein Teil
der Bevölkerung
mit kleinen Fingern in der Lage ist, den Griff 44 ohne
ein Ineingriffbringen der Einrasteinrichtung 30 an einer
Kante zu ergreifen. Auf diese Weise berücksichtigt das verbreiterte
Ende 90 der Einrasteinrichtung 30 eine Variation
bei einer Fingergröße quer
durch die Bevölkerung.
Bei den bevorzugten Ausführungsbeispielen
weist der Endabschnitt 90 der Einrasteinrichtung 30 eine
konkave Form auf, die es ermöglicht,
daß der
Finger, der den Endabschnitt 90 in Eingriff nimmt, über die
Oberfläche
desselben gleitet, wenn sich die Einrasteinrichtung von der Eingriffnahmeposition
zu der Nicht-Eingriffnahmeposition bewegt.
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Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel erstreckt
sich, wie es in 11b gezeigt
ist, der Griff 44 von der hinteren Kante 82 einen
Abstand, der größer ist
als ein Abstand, den sich der Endabschnitt 90 der Einrasteinrichtung 30 erstreckt.
Ein Ausfahren des Griffs 44 einen Abstand darüber hinaus,
wo sich der Endabschnitt 90 der Einrasteinrichtung 30 erstreckt,
neigt dazu, eine unbeabsichtigte Beschädigung an der Einrasteinrichtung 30 zu
verhindern, wenn der Tintenbehälter 12 fallengelassen
wird. Zusätzlich
wirkt der Griff 44 ebenfalls, um die Einrasteinrichtung 30 zu
bedecken oder zu schützen,
um Kunden an einem Entfernen der Einrasteinrichtung 30 zu
hindern. Vor einem Erweitern des Griffs 44 über die
Einrasteinrichtung 30 gab ein Testen an, daß ein bestimmter
Prozentsatz der Bevölkerung
eine Neigung aufwies, zu versuchen, die Einrasteinrichtung 30 auf
eine Weise ähnlich
einer Ziehlasche an einer Erfrischungsgetränkedose zu entfernen.
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Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
der Endabschnitt 90 des Griffs 30 einen vertikalen Abstand
von dem Griff 44 positioniert, der durch D4 in 11b dargestellt
ist, und klein genug ist, um zu verhindern, daß Finger zwischen der Einrasteinrichtung 30 und
dem Griff 44 eingeklemmt werden. Der vertikale Abstand
zwischen dem Griff 44 und dem Endpunkt 90 der
Einrasteinrichtung 30, wie derselbe durch D4 dargestellt
ist, sollte klein genug sein, um zu verhindern, daß ein Finger
zwischen den Griff 44 und die Einrasteinrichtung 30 paßt, wodurch
es ermöglicht
ist, daß ein
Kunde den Griff ergreifen kann, ohne die Einrasteinrichtung 30 zu
der Löseposition niederzudrücken oder
zu bewegen.