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DE60100958T2 - Weichenanordnung für einen Verteilförderer mit Greifvorrichtungen - Google Patents

Weichenanordnung für einen Verteilförderer mit Greifvorrichtungen Download PDF

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DE60100958T2
DE60100958T2 DE60100958T DE60100958T DE60100958T2 DE 60100958 T2 DE60100958 T2 DE 60100958T2 DE 60100958 T DE60100958 T DE 60100958T DE 60100958 T DE60100958 T DE 60100958T DE 60100958 T2 DE60100958 T2 DE 60100958T2
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Germany
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switch arrangement
arrangement according
orbit
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deflecting element
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DE60100958T
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Celeste Vecchi
Roberto Campagnoli
Salvatore 40050 Monte Sanpietro Lacinio
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COSMOPACK Srl
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COSMOPACK Srl
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/68Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor
    • B65G47/71Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor the articles being discharged or distributed to several distinct separate conveyors or to a broader conveyor lane

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Automatic Assembly (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weichenanordnung für einen Verteilförderer mit Greiferköpfen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein derartiges System ist in der US-A 4 632 238 erläutert.
  • Ein weiterer Verteilförderer mit Greiferköpfen ist aus der US-A 4 287 980 bekannt.
  • Bei dem zuletzt genannten Patent ist eine besondere Weichenanordnung vorgesehen, die eine Platte aufweist, welche in der Nähe des unteren Trums des Verteilförderers angeordnet ist und in Förderrichtung von vorn nach hinten gesehen eine erste Bahn mit Führungsrollen hat, die sich in zwei nachfolgende Bahnen mit Führungsrollen aufteilt, von denen sich jede in Förderrichtung nochmals in zwei weitere Bahnen mit Führungsrollen verzweigt, so daß am Ende dieser Platte insgesamt vier Bahnen mit Führungsrollen vorhanden sind.
  • Um in diesem System die Rollen während des Umschaltens zu lenken, befindet sich im Bereich jeder der drei Abzweigungen ein dreieckiger Stift, dessen Spitze nach vorn weist und der im mittleren Bereich gelenkig gelagert ist, so daß er zwischen zwei Stellungen schwenken kann, die über zwei Permanentmagnete teilweise stabilisiert sind, die an den beiden gegenüberliegenden Seiten jedes Stiftes angebracht sind.
  • Bei diesem Verteilsystem sind die einzelnen Nockenfolgerollen der Greiferköpfe während ihres Rücklaufweges in Richtung auf und in die erste Bahn mit Führungsrollen geführt und werden dann, wenn sie in die Nähe der ersten Abzweigung gelangen, in Abhängigkeit von der Stellung des schwenkbaren Stiftes entweder in die erste oder in die zweite der beiden nachfolgenden Bahnen gelenkt, worauf sie beim Erreichen der nachfolgenden Abzweigung in Abhängigkeit von der Stellung des jeweiligen Schwenkstiftes entweder in die eine oder in die andere der beiden folgenden Bahnen mit Führungsrollen abgelenkt werden. Bei jedem Durchlauf einer Nockenfolgerolle verändert die dadurch betroffene Schwenknadel ihre Stellung, um die Nockenfolgerollen alternativ nacheinander in die eine oder in die andere der nachfolgenden Bahnen umzulenken.
  • Aufgrund seiner technisch-funktionellen Struktur hat dieses Weichensystem eine Reihe von Nachteilen.
  • Ein erster Nachteil besteht darin, daß es nicht flexibel, sondern starr ist, so daß keine Variationsmöglichkeiten in der Abfolge der Umlenkungen besteht. Ein zweiter Nachteil ergibt sich daraus, daß nur geringe Betriebsgeschwindigkeiten möglich sind, um beispielsweise ein Rückprallen des Ablenkstiftes zu vermeiden, weshalb die entsprechende Maschine nur eine geringe Produktionsleistung hat. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß dieses System keine Kontrolle eines korrekten Verteilens gestattet; mit anderen Worten ist es nicht möglich sicherzustellen, daß der Ablenkstift die gewünschte Position eingenommen hat.
  • Ein Verteilförderer der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 erläuterten Bauart ist aus der US-A 4 632 238 bekannt.
  • Gemäß diesem Patent ist ein besonderes Weichensystem vorgesehen, bei dem innerhalb und in der Nähe des Arbeitstrums des Förderers an dessen einer Längsseite eine sich in Längsrichtung erstreckende Hauptspur vorgesehen ist, die aus einer Mehrzahl von schwenkbaren Umlenkelementen zusammengesetzt ist, die zusammen mit einer Mehrzahl von Nebenspuren hintereinander angeordnet sind, welche in Förderrichtung von vorn nach hinten schräg zu der Längsseite in Richtung auf die gegenüberliegende Längsseite verlaufen, wobei ihr Anfangsabschnitt an der Seite jedes schwenkbaren Umlenkelementes angeordnet ist.
  • Um bei dieser Konstruktion die Nockenfolgerollen der Greifer in die Nebenspuren umzulenken, werden die Umlenkelemente aus ihrer nicht umlenkenden Stellung, in der sie hintereinander ausgerichtet sind, um eine in Längsrichtung verlaufende, gerade Bahn zu bilden, in ihre abgewinkelte Umlenkstellung geschwenkt, so daß der Endabschnitt der Umlenkelemente zum Anfangsabschnitt der Nebenspuren ausgerichtet wird, damit die Rollen in die Nebenspuren abgelenkt werden.
  • Um bei diesem System die Umlenkelemente zu schwenken, sind Antriebsmittel vorgesehen, bestehend aus einer Koppelstange und einem Winkelhebel, welcher auf Befehl der Steuerelektronik der Maschine durch einen Pneumatikzylinder in Eingriff mit einer Nockenbahn gebracht wird, die fest mit einer rotierenden Längswelle verbunden ist.
  • Dieses Weichensystem hat aufgrund seiner besonderen technischfunktionellen Struktur eine Reihe von Nachteilen.
  • Ein erster Nachteil beruht darauf, daß die Anordnung aus einer Vielzahl kinematisch miteinander verbundener Elemente besteht und Kupplungen benötigt, woraus sich eine schwierige und komplizierte Betriebsweise, eine diffizile Synchronisation und ein rascher Verschleiß ergeben, was auch zu möglichen Funktionsfehlern führt. Ein zweiter Nachteil beruht darauf, daß diese Weichenanordnung langsam ist und den Einsatz größerer Betriebsgeschwindigkeiten nicht erlaubt, so daß die gesamte Vorrichtung geringe Produktionsleistungen je Zeiteinheit hat. Ein dritter Nachteil ist darin zu sehen, daß dieses System nicht sehr flexibel ist und keine Möglichkeit bietet, eine rasche Kontrolle der korrekten Anordnung der Umlenkelement und/oder der einwandfreien Verteilung der transportierten Gegenstände durchzuführen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben erläuterten Nachteile zu vermeiden.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Probleme durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Mittels des Systems gemäß der Erfindung werden die folgenden Ziele erreicht, nämlich:
    das Weichensystem kann bei Bedarf sehr einfach variiert werden, und der Weichenmechanismus ist schnell, zuverlässig, einfach zu steuern, hat einen geringen Verschleiß und erfordert wenig Wartungsaufwand.
  • Die Vorteile, die mittels der vorliegenden Erfindung erzielt werden, bestehen im wesentlichen in der erhöhten Arbeitsgeschwindigkeit des Weichensystems, so daß die Produktionskapazitäten der entsprechenden Maschinen über die Zeit gesehen sehr hoch sind, weiterhin in der Tatsache, daß die Ablenkfolge für die Gegenstände leicht und rasch variiert werden kann, daß die Greifer sicher abgelenkt werden können, daß eine Fehlfunktion der Weichen rasch festgestellt werden kann und daß eine sichere und effiziente Weichenanordnung zur Verfügung steht, die sich für die verschiedensten Anwendungsfälle bestens eignet und dabei die gewünschten Ergebnisse erbringt.
  • Kurze Erläuterung der Figuren
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele, die in der Zeichnung in nicht einschränkender Weise dargestellt sind. Dabei zeigen:
  • 1 eine schematische Perspektivansicht der Weichenanordnung gemäß der Erfindung,
  • 2 in vergrößerter Darstellung eine Einzelheit der 1 in perspektivischer Darstellung,
  • 3 eine schematische Draufsicht auf die Weichenanordnung mit zum Teil weggelassenen Einzelheiten, um andere Elemente besser zu zeigen, und
  • 4 eine schematische Draufsicht einer anderen Ausführungsform ähnlich 3.
  • Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele
  • Die 1 und 2 zeigen einen Verteilförderer, der sich in Längsrichtung erstreckt und im wesentlichen aus zwei Ketten 1 und 2 besteht, die über zugehörige Zahnscheiben 3, 4 bzw. 5, 6 laufen, welche auf entsprechende Wellen 7 und 8 aufgezogen sind. Die beiden Ketten 1 und 2 tragen die Enden einer Mehrzahl von paarweise angeordneten Querstangen 9-9, auf denen in Querrichtung verschiebbar Greiferköpfe 10 gelagert sind, beispielsweise solche, wie sie in der EP-B 1 061 014 dargestellt und erläutert sind. Jeder Greiferkopf 10 hat Greiforgane 28-28, die über die Umlaufbahn der Köpfe 10 während ihrer Verschiebung nach außen vorstehen, sowie eine Nockenfolgerolle 11, die sich innerhalb der Umlaufbahn befindet.
  • Im Bereich des unteren Abschnittes der Umlaufbahn, der als Arbeitstrum betrachtet werden kann, befindet sich eine Schlitzplatte 29, die in einer ersten Ebene innerhalb der Umlaufbahn angeordnet ist und an einer ersten Seite eine erste, geradlinige Hauptspur 12 enthält, ferner eine Mehrzahl von Nebenspuren 12a, 12b, 12c etc., die sich in Arbeitsrichtung zur anderen Seite hin erstrecken, wobei der jeweilige Anfangsabschnitt der Nebenspuren 12a12g über eine Gabelung von der Hauptspur 12 abzweigt.
  • In einer zweiten Ebene über und in der Nähe der Schlitzplatte 29 ist im Anfangsbereich jeder Nebenspur 12a12g, d. h. in der Nähe der genannten Abzweigungen, eine Mehrzahl von Umlenkelementen 13a13g vorgesehen, von denen jedes eine in Längsrichtung längliche, prismatische Form und einen inneren Längskanal mit Uförmigem Querschnitt hat, der dazu dient, das obere, freie Ende der Nockenfolgerollen 11 zu führen, während der unmittelbar darunter liegende Abschnitt der Rollen 11 in die Spuren 12, 12a12g eingreift.
  • Bei jedem Umlenkelement 13, z. B. beim Umlenkelement 13e der 2, ist der Eingangsabschnitt 14g über eine Schwenkachse 15g am Rahmen der Maschine gelenkig so gelagert, daß der Anfang des U-förmigen Kanals vertikal zur Hauptspur 12 ausgerichtet ist, während sein Ausgangsabschnitt 16g über 17g schwenkbar mit einem Ende 18g einer Koppelstange 19g verbunden ist, deren gegenüberliegendes Ende 20g über eine Schwenkachse 21g mit einem Ende 22g eines Schwinghebels 23g verbunden ist, dessen gegenüberliegendes Ende 24g über eine Schwenkachse 25g auf einer welle 26g eines Servomotors 27g mit Geschwindigkeits- und Phasensteuerung gelagert ist, beispielsweise eines bürstenlosen Motors. Dadurch wird ein Gelenkviereck gebildet, bestehend aus dem antreibenden Schwinghebel 23g, der Koppelstange 19g und dem angetriebenen Schwinghebel, der durch das Umlenkelement 13g gebildet wird.
  • Im oberen Bereich des Verteilförderers, genauer gesagt entlang des oberen, rücklaufenden Trums, ist bis zum Anfang der Schlitzplatte 29 eine nicht weiter dargestellte Führung vorgesehen, die sich bezüglich des Rücklaufweges der Greiferköpfe 10 von vorn nach hinten von der Seite der Nebenspur 12g bis zur Seite der Hauptspur 12 erstreckt, um die Nockenfolgerollen 11 während der Rücklaufbewegung zu erfassen und in das Eingangsende der Hauptspur 12 zu leiten.
  • Wie vor allem 3 zeigt, ist dieses Weichensystem in der Lage, über die Servomotoren 27a bis 27g die Umlenkelemente 13a bis 13g in zwei diskrete Stellungen zu schwenken, wobei sie in einer Ebene bewegt werden, die parallel zur Hauptspur 12 und den Nebenspuren 12a und 12g verläuft, d. h. in eine erste Stellung, die gemäß den Pfeilen A in den 2 und 3 korrekt ausgerichtet ist, so daß der U-förmige Kanal des Umlenkelementes 13g vertikal und in Längsrichtung zu der Hauptspur 12 ausgerichetet ist, damit die Nockenfolgerollen 11 entlang dieser Hauptspur 12 geführt werden, oder alternativ in eine zweite, umlenkende Stellung gemäß den Pfeilen B in den 2 und 3, in der der Uförmige Kanal des Umlenkelementes 13f so schräg gestellt ist, daß dieser Kanal einen Umlenkkollektor bildet, dessen Eingangsabschnitt vertikal zur Hauptspur 12 ausgerichtet ist, während der nachfolgende Ausgangsabschnitt vertikal zum Eingang einer Nebenspur 12f ausgerichtet ist, so daß die Nockenfolgerollen 11, die sich entlang der Hauptspur 12 bewegen, in die genannte Nebenspur 12f eintreten.
  • In der zweiten Stellung des Umlenkelementes 13f, die in 3 durch den Pfeil B gekennzeichnet ist, sind die jeweiligen Längsachsen 19x und 23x des ersten Schwinghebels 23f und der Koppelstange 19f vorzugsweise so zueinander ausgerichtet, daß die Reaktionskraft F1, die durch die Nockenfolgerolle 11 beim Auftreffen auf die hintere Wand des U-förmigen Kanals erzeugt wird, kein Moment zur Welle 26f mit sich daraus ergebender Drehung oder versuchter Drehung des Motors 27f erzeugt.
  • Falls gewünscht, ist es alternativ auch möglich, Servomotoren 27 einzusetzen, die derartigen aufgezwungenen Drehungen widerstehen, auch wenn die Achsen 19x und 23x nicht zueinander ausgerichtet sind, wobei für diese (bürstenlosen) Servomotoren 27 und/oder leistungsstärkere Motoren eine besondere Steuerung eingesetzt wird.
  • Bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform wird gemäß 1 die Welle 7 des Verteilförderers in kontinuierlicher Weise durch einen Servomotor 30 mit Geschwindigkeits- und Phasensteuerung angetrieben, beispielsweise einen bürstenlosen Motor, der von einer programmierbaren Steuereinheit 40 gesteuert wird, die auch für die Steuerung der Servomotoren 27a, 27b, 27c etc. sorgt.
  • Um bei dieser besonderen Kontruktion die Umlenkelemente 13a bis 13g zu schwenken, betätigt die Steuereinheit 40 in der ersten oder in der zweiten Stellung die entsprechenden Servomotoren 27a bis 27g, so daß es in Abhängigkeit von der Drehstellung, die die Servomotoren 27a bis 27g erreicht haben, und/oder der besonderen Steuerung der (bürstenlosen) Servomotoren möglich ist, unmittelbar festzustellen, ob jedes der Umlenkelemente 13a bis 13g die gewünschte Stellung eingenommen hat, die dann an die programmierbare Steuereinheit 40 weitergemeldet wird.
  • In diesem Zusammenhang ist es ersichtlich, daß eine Änderung der Position der Umlenkelemente 13a bis 13g sehr rasch erfolgt, da hierfür keine Kupplungen und/oder mechanischen und/oder pneumatischen Antriebe erforderlich sind, weil eine Teildrehung des zugehörigen Servomotors 27a27g ausreicht.
  • Da die Servomotoren 27a27g in einer bestimmten Drehstellung angehalten und blockiert werden können, indem beispielsweise andere Motorbauarten eingesetzt werden, besteht gemäß 3, auch wenn nicht besonders gefordert, die Möglichkeit, für die Umlenkelemente 13g bis 13e Endanschläge 45g bis 45e für die nichtablenkende Stellung sowie Endanschläge 46g bis 46e für die Umlenkstellung vorzusehen, wobei im Bedarfsfall eine Kombination mit zugehörigen Kontaktsensoren 47g47e sowie 48g48e möglich ist, die ebenfalls mit der programmierbaren Steuereinheit 40 verbunden sind, um die eingenommene Stellung der Umlenkelemente 13g bis 13e zu erfassen und weiterzumelden.
  • Bei dieser Struktur wird die Steuereinheit 40 in Abhängigkeit von den durchgeführten Drehungen und der Drehstellung der Welle 7 und/oder des zugehörigen Servomotors 30 über die lineare Stellung der einzelnen Nockenfolgerollen 11 der Greiferköpfe 10 relativ zu den Abzweigungen der Führungen 1212a, 1212b, 1212c etc. informiert, so daß es durch entsprechende Programmierung der Steuereinheit 40 möglich ist, die Servomotoren 27g27a in Phasenkorrelation zu betätigen, um eine beliebige Verteilung der Greiferköpfe 10 entlang der Spuren 12, 12a12g und damit der von diesen transportierten Gegenstände zu erreichen.
  • 4 zeigt eine zweite Ausführungsform, bei der am Anfang des Verteilförderers ein mit 50 bezeichneter Fühler angeordnet ist, der die einwandfreie Beschaffenheit der Gegenstände feststellt und der ebenfalls mit der programmierbaren Steuereinheit 40 verbunden ist.
  • Bei dieser Ausgestaltung werden beispielsweise alle Gegenstände 31, die zu Anfang von dem Verteilförderer aufgenommen werden, vor dem Fühler 50 zum Feststellen der einwandfreien Beschaffenheit vorbeigeführt, so daß auf der Grundlage des Ergebnisses der durchgeführten Untersuchung durch entsprechende Betätigung der Servomotoren 27e bis 27a für die Stellungsänderung der zugehörigen Umlenkelemente 13e bis 13a die fehlerfreien Gegenstände 31 nacheinander auf die Nebenspuren 12e bis 12a verteilt werden, während hingegen beschädigte Gegenstände 31 geradlinig durch die Hauptspur 12 fortgeführt werden.
  • Bei dieser Programmierung werden die beschädigten Gegenstände 31 am Ende des Förderers einzeln von der Hauptspur 12 abgenommen, während andererseits die einwandfreien Gegenstände 31 entlang der Nebenspuren 12e12a in der für die Verpackung geforderten Konfiguration verteilt werden.
  • In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß die Möglichkeit besteht, jede beliebige Spur 12, 12e12a als Sammelspur für beschädigte Gegenstände 31 auszulegen.

Claims (9)

  1. Weichenanordnung für einen Verteilförderer mit Greiferköpfen, die so ausgelegt ist, daß sie aufgenommene Gegenstände auf eine Mehrzahl von Reihen verteilt, umfassend: – einen sich in Längsrichtung erstreckenden Kettenförderer (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) für die Aufnahme mehrerer Querstangen (9-9), die sich auf einer vorbestimmten Umlaufbahn bewegen; – eine Mehrzahl von Greiferköpfen (10), die in Querrichtung verschiebbar auf den Querstangen (9-9) gelagert sind, welche sich auf der von den Ketten (1, 2) vorgegebenen Umlaufbahn bewegen, wobei jeder Greiferkopf (10) über die Umlaufbahn nach außen vorstehende Greiforgane (28-28) sowie wenigstens eine in die Umlaufbahn sich erstreckende Nockenfolgerolle (11) hat; – eine Hauptspur (12) und eine oder mehrere, davon abzweigende Nebenspuren (12a12g), die sich in der Nähe eines Arbeitsabschnitts der Umlaufbahn befinden und in einer ersten Ebene innerhalb der Umlaufbahn angeordnet und so ausgelegt sind, daß sie die Nockenfolgerollen (11) der Greiferköpfe (10) so führen, daß die Greiferköpfe (10) auf mehrere Längsreihen verteilt werden, die in Querrichtung voneinander beabstandet sind; – eine Mehrzahl von Umlenkelementen (13a13g), die in einer parallel zu den Spuren (12, 12a12g) liegenden Ebene schwenkbeweglich, in Längsrichtung ausgerichtet und in der Nähe des Anfangs jeder Nebenspur (12a12g) angeordnet sind und in einer zweiten, bezüglich der Mehrzahl der Spuren geringfügig nach innen versetzten Ebene liegen und durch Schwenkmittel schwenkbeweglich angetrieben sind und auf Befehl die Nockenfolgerollen (11) der Greiferköpfe (10) aus der Hauptspur (12) in Richtung auf die Nebenspuren (12a12g) und in diese hinein ablenken; – wobei jedes der schwenkbaren Umlenkelemente (13a13g) über ein Gelenkvierecksystem betätigt wird, das aus einem ersten Antriebs-Schwinghebel (23a23g), einer Koppelstange (19a19g) und einem der genannten Umlenkelemente (13a13g) besteht, wobei ein Ende (24a24g) des Antriebs-Schwinghebels (23a23g) über (25a25g) auf eine Welle (26a26g) aufgezogen ist, die die gesteuerte Schwenkbewegung ausführt; – und wobei das gegenüberliegende Ende (22a22g) des Schwinghebels (23a23g) drehbar (21a21g) mit einem Ende (20a20g) der Koppelstange (19a19g) verbunden ist, deren gegenüberliegendes Ende (18a18g) schwenkbar (17a17g) mit dem in Förderrichtung hinteren Ende (16a16g) des Umlenkelementes (13a13g) verbunden ist, dessen in Förderrichtung vorderes Ende (14a14g) schwenkbar (15a15g) so gelagert ist, daß es zur Hauptspur (12) ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) von einem ersten Servomotor (30) angetrieben ist, – daß jede der wellen (26a26g) von einem zugehörigen zweiten Servomotor (27a27g) angetrieben ist, – daß der erste Servomotor (30) und die zweiten Servomotoren (27a27g) über eine programmierbare Steuereinheit (40) miteinander verriegelt und von dieser gesteuert sind und – daß die programmierbare Steuereinheit (40) die zweiten Servomotoren (27a27g) in Abhängigkeit von der Position der Greiferköpfe (10) entlang der Umlaufbahn betätigt.
  2. Weichenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die programmierbare Steuereinheit (40) die zweiten Servomotoren (27a27g) in Abhängigkeit von den durchgeführten Drehungen und der Drehstellung des ersten Servomotores (30) und/oder der angetriebenen Welle (7) betätigt.
  3. Weichenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichent, daß die Längsachse (23x) des Schwinghebels (23a23g) zur Längsachse (19x) der zugehörigen Koppelstange (19a19g) ausgerichtet ist, wenn sich das Umlenkelement (13a13g) in der Ablenkstellung befindet.
  4. Weichenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der zweiten Servomotoren (27a27g) die von den Umlenkelementen (13a13g) erreichte Stellung erfaßt und die Information über diese Stellung an die programmierbare Steuereinheit (40) weiterleitet.
  5. Weichenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingangsende des Verteilförderers ein Fühler (50) zum Feststellen der einwandfreien Beschaffenheit der Gegenstände angeordnet ist, der mit der programmierbaren Steuereinheit (40) verbunden ist, und daß die Steuereinheit (40) den Greiferkopf (10), welcher beschädigte Gegenstände transportiert, auf eine vorbestimmte Spur (12) führt.
  6. Weichenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Umlenkelement (13a13g) ein Endanschlag (45a45g) vorgesehen ist, der die nicht umlenkende Stellung definiert.
  7. Weichenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Umlenkelement (13a13g) ein Endanschlag (46a46g) vorgesehen ist, der die Ablenkstellung definiert.
  8. Weichenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Umlenkelement (13a13g) ein Kontaktsensor (47a47g) vorgesehen ist, der die nicht umlenkende Stellung erfaßt und anzeigt.
  9. Weichenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Umlenkelement (13a13g) ein Kontaktsensor (48a48g) vorgesehen ist, der die Ablenkstellung erfaßt und anzeigt.
DE60100958T 2000-02-14 2001-01-30 Weichenanordnung für einen Verteilförderer mit Greifvorrichtungen Expired - Lifetime DE60100958T2 (de)

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