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DE60100944T2 - Aufhängungssystem für rohrleitungsmölche - Google Patents

Aufhängungssystem für rohrleitungsmölche Download PDF

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DE60100944T2
DE60100944T2 DE60100944T DE60100944T DE60100944T2 DE 60100944 T2 DE60100944 T2 DE 60100944T2 DE 60100944 T DE60100944 T DE 60100944T DE 60100944 T DE60100944 T DE 60100944T DE 60100944 T2 DE60100944 T2 DE 60100944T2
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pipeline
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suspension
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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine neue Vorrichtung zur Verwendung in Verbindung mit Leitungs- bzw. Rohr-Reinigungs- und Uberwachungssystemen.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere ein neues Aufhängesystem zur Verwendung im Zusammenhang mit Pipeline-Pigging-Vorrichtungen für Rohre bzw. Leitungen mit einem Durchmesser von 6 Inches (15,24 cm) bis 56 Inches (142,24 cm), obwohl das System in Leitungen bzw. Rohre jeden Durchmessers passen könnte. Die Erfindung betrifft zudem ein Pig, welches das Aufhängesystem aufweist, und auf ein Verfahren zum Reinigen oder Überwachen einer Pipeline.
  • Unterwasserpipelines sowie auch Überlandpipelines zum Transport verschiedener Produkte werden häufig von innen gereinigt und inspiziert. Dieses Verfahren, welches als „Pigging" bekannt ist, wird mittels Einführen eines „Pig" in die Pipeline durchgeführt. Das „Pig" weist üblicherweise einen Längsschaft bzw. -welle auf, an welchem wenigstens eine Dichtscheibe und wenigstens eine Führungsscheibe befestigt sind; noch üblicher ist ein Paar, welches eine Dichtscheibe und eine Führungsscheibe aufweist, an jedem Ende des Schafts bzw. der Welle angeordnet.
  • Bei einem Entwässerungs- RFO (ready for operations) oder -Reinigungspig ist der Durchmesser der Dichtscheibe derart bestimmt, daß eine positive bzw. sichere Wechselwirkung zwischen den inneren Wänden der Leitung bzw. des Rohres und der äußeren Fläche der Dichtscheibe erzeugt wird. Beim Pig-Vehikel wird aufgrund der Strömung des Produkts, beispielsweise Öl oder Gas, gegen die Dichtscheibe Bewegung in der Pipeline erzeugt. Das Pig wird somit entlang der Pipeline vorgeschoben, wobei die Dichtscheibe die Seiten der Leitungswand entlangrutscht, was eine abdichtende, reinigende und scheuernde Bewegung verursacht. Solche Pipeline-Pigs werden bei der Inbetriebnahme und der Außerbetriebstellung von Kraftstoffpipelines und zum Reinigen von Pipelines während des Gebrauchs, beispielsweise Produktions-Pipelines, verwendet.
  • Die Pipeline-Reinigungstechnologie wurde bis zu diesem Zeitpunkt auf eine Pig-Einheit gestützt, welche aus mittels Abstandsringen entlang ihrer Längsachse verbundener Scheiben besteht. Das Gewicht des Pig wird auf „harten" Führungsscheiben oder alternativ individuellen Federrädern getragen, während das Reinigen von „weichen" Reinigungsscheiben ausgeführt wird.
  • Inspektions- bzw. Überprüfungspigs arbeiten auf ähnliche Weise, da für sie jedoch keine Notwendigkeit besteht, die inneren Wände der Leitung bzw. Rohr entlang zu rutschen bzw. zu schaben, können Inspektionspigs aus anderen Gründen als des Antriebs bzw. Vortriebs auf individuellen Federrädern befestigt sein. Sie weisen für gewöhnlich einen Längsschaft bzw. -welle auf, welche mit einer oder mehreren Führungsscheiben ausgestattet ist, und werden auf eine ähnliche Weise wie ein Reinigungspig angetrieben. Ein Inspektionspig ist auch mit einer Überwachungseinrichtung, beispielsweise Anzeige- bzw. Meßscheiben, Wegmesserrädern oder Meßausstattung für nicht zerstörerische Prüfung ausgestattet, um das Erkennen von Strukturfehlern in den Leitungen bzw. Röhren zu ermöglichen. Solch eine Überwachungsausstattung ist den Fachleuten wohl bekannt.
  • Beide Typen des aktuell verwendeten Pigs leiden jedoch unter dem Nachteil, daß sie nicht konzentrisch entlang einer Pipeline laufen können. Für Reinigungspigs kann dies zu einer ungleichen Abnutzung der Führungs- und/oder Dichtscheiben führen. Selbst bei einem mit Rädern versehenen Pig ruht das Gewicht des Pigs für gewöhnlich auf einem Teil der Räder zu jeder Zeit, beispielsweise wenn sich das Pig durch eine horizontale Leitung bzw. Rohr bewegt, wobei der unterste Satz an Rädern den größten Anteil der Last bzw. der Belastung trägt, unter anderem deshalb, weil die Räder unabhängig voneinander gefedert sind. Dies führt dazu, daß das Pig außerhalb des Zentrums läuft, und daß die Scheiben ungleich abgenutzt werden.
  • Um dieses „unter der Zentrallinie"-Laufen auszugleichen, wurden die Dichtscheiben bislang mit einer beachtlichen Übergröße am äußeren Durchmesser hergestellt. Dies erlaubt bzw. gestattet ein Laufen außerhalb des Zentrums und eine Abnutzung und eine Zerstörung der Scheibe, schafft jedoch eine beachtliche Reibung zwischen der Dichtscheibe und der Leitungswand und führt zu einem unterschiedlichen Druck bzw. Druckunterschied, welcher sich über die Dichtscheibe hinweg ausbildet. Dieser Druckunterschied wird wirksam zum Vorantreiben des Pigs verwendet; wenn die Reibung jedoch zu groß wird, so wird der unterschiedliche Druck bzw. Druckunterschied unrealistisch hoch. Er kann sogar so hoch werden, daß ein Phänomen, welches als „Verstopfen" bekannt ist, auftritt.
  • Es bestand daher seit langem der Wunsch, ein Pig herzustellen, welches den Verschleiß und die Reibung senkt, wodurch die Effektivität und die Lebensdauer des Pig erhöht wird. Eine Verminderung der Reibung zwischen Dichtscheiben und Leitungswand würde zu einem niedrigeren Druckunterschied entlang der Dichtscheibe führen, mittels welchen Verfahrens das Pig entlang der Leitung vorangetrieben wird.
  • Wir haben überraschend eine neue Aufhängeeinheit gefunden, welche zur Verwendung mit einer Pig-Anordnung geeignet ist, und welche die zuvor genannten Nachteile aufhebt bzw. mildert. Die Aufhängeeinheit erlaubt zudem die Herstellung eines Pigs, welches geeignet ist, in Pipelines mit unterschiedlichen Durchmesser bzw. mit mehreren Durchmessern zu arbeiten.
  • Erfindungsgemäß schlagen wir somit ein Pig-Aufhängesystem vor, welches auf einen Pigschaft bzw. -welle paßt, und welches eine Mehrzahl von Rädern aufweist, welche dadurch gekennzeichnet sind, daß die Räder konzentrisch befestigt sind und einzeln bzw. individuell mit einer am Umfang wirkenden Spanneinrichtung verbunden sind.
  • Die Spanneinrichtung ist vorzugsweise eine am Umfang wirkende Scheibe. Die Scheibe kann durch jede üblicherweise bekannte Scheibenspanneinrichtung, beispielsweise einen hydraulischen oder pneumatischen Aktivator, angetrieben bzw. betätigt werden. Die Scheibenspanneinrichtung kann jeden üblicherweise bekannten Kolbentyp wie einen hydraulischen Kolben aufweisen. Um einen bevorzugten Kolben handelt es sich jedoch bei einem federgespannten Kolben. Die Plattenspanneinrichtung kann alternativ eine gewundene Drehfeder aufweisen. Die Feder oder die Kolben können entweder innen oder außen befestigt sein.
  • Das Aufhängesystem weist vorzugsweise eine Mehrzahl von Rädern auf, wobei jedes Rad radial in einer Radbefestigung befestigt ist. Die Radbefestigung ist vorzugsweise in einem Zylinder untergebracht, wobei der Zylinder an einer Endscheibe befestigt ist. Die Endscheibe ist axial an der Pig-Welle befestigt, und die Ebene der Scheibe steht daher rechtwinklig zur Pig-Welle, wobei die Endscheibe koplanar mit den Scheiben des Pig steht.
  • Das Rad und die Radbefestigung sind innerhalb des Zylinders frei verschiebbar. Das äußere Ende der Radbefestigung ist an einem Rad befestigt, wohingegen das innere Ende der Radbefestigung an einer drehbaren Scheibe befestigt ist. Die drehbare Scheibe ist gegen eine Fläche bzw. Seite der am Umfang wirkenden Scheibe befestigt, und die innere Seite der Radbefestigung ist vorzugsweise mittels einer schwenkbar bzw. pivotierbar verbundenen Pleuelstange an der drehbaren Scheibe befestigt.
  • Eine zweite Endscheibe ist gegen die andere Fläche bzw. Seite der drehbaren Scheibe positioniert; die Scheibe ist somit zwischen zwei Endscheiben begrenzt gelagert bzw. getragen. Die Endscheiben sind derart ausgestaltet, daß sie in der Lage sind, eine Last zu tragen, d. h. sie akzeptieren bzw. widerstehen einer radialen Belastung. Ein erstes Ende der Spannfeder ist mit der Endscheibe befestigt, ein zweites Ende ist an der drehbaren Scheibe befestigt.
  • Die Mehrzahl von Rädern sind im Betrieb somit alle entweder direkt oder indirekt mit der drehbaren Scheibe verbunden, und die Räder bewegen sich daher gleichförmig.
  • Erfindungsgemäß schlagen wir eine Aufhängeeinheit für Pigs bzw. Pipeline-Pigs vor, welches sich für eine Pig-Welle eignet und einen Pigkörper aufweist, welcher mit einer Mehrzahl von Rädern ausgestaltet ist, welche dadurch gekennzeichnet sind, daß die Räder konzentrisch befestigt sind und individuell mit einer am Umfang wirkenden Spanneinrichtung verbunden sind, wobei jedes Rad mit einer Pleuelstange verbunden ist, das distale Ende der Stange mit einer drehbaren Scheibe verbunden ist, und wobei die drehbare Scheibe gegen eine stationäre Endscheibefeder gespannt ist.
  • Wie zuvor erwähnt, besteht ein bedeutender Vorteil der erfindungsgemäßen Aufhängeeinheit darin, daß sie für ein Laufen des Pigs durch die Mitte bzw. das Zentrum sorgt.
  • Die Radbelastung kann in Abhängigkeit von, unter anderem, der Art und der Einstellung des Aufhängesystems variiert werden. Die Gestalt bzw. die Geometrie der Pleuelstange kann zudem derart ausgestaltet bzw. eingestellt werden, daß man eine nahezu konstante Radbelastung erhält. Im Falle einer federgespannten Scheibe kann die Federkonstante somit in Abhängigkeit einer jeden Anwendung variiert werden. Ändert sich das Gewicht des Pigs beispielsweise durch hinzukommende Teile, so können die Federn eingestellt werden, was die Federkonstante ändert bzw. modifiziert. Ein Laufen durch die Zentral- bzw. Mittellinie ist erreicht, wenn das Pig in oder nahe einer horizontalen Einstellung läuft, da dort eine von jedem Rad aufgebrachte Kraft besteht. Die Gesamtsumme dieser Kräfte, welche größer als das Gewicht der Pigs sind, halten das Pig in der zentralen Lage und erlauben ihm, in der Zentral- bzw. Mittellinie der Leitung bzw. Röhre zu laufen.
  • In einer weiter bevorzugten Ausführungsform sind die Radbefestigungen der Radanordnung gegenüber bzw. von der Achse der Pig-Welle versetzt. Dies ermöglicht es der Radanordnung und somit auch dem Pig, zu rotieren, während es sich entlang einer Leitung bzw. Röhre bewegt. Dies hat den Vorteil, daß ein Ausgleich der Länge stattfindet, wenn jedes Rad die maximale Last bzw. Belastung erfährt, und noch wichtiger, es minimiert und gleicht die Abnutzung der Dichtscheiben aus. Der Grad des Versetzens kann in Abhängigkeit von der Anwendung des Pigs variieren, die Aufhängeeinheit kann jedoch beispielsweise zwischen 1° und 3° der Pig-Wellenachse und vorzugsweise um 2° der Pig-Wellenachse versetzt sein.
  • Die Anzahl der in einer erfindungsgemäßen Aufhängeeinheit vorgesehenen Räder kann abhängig von der Größe und dem Gewicht des Pigs variiert werden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Pig mit wenigstens zwei Radanordnungen ausgestaltet bzw. ausgestattet, welche die Aufhängeeinheit der Erfindung aufweisen, beispielsweise einem vorderen und einem hinteren Satz. Für Pigs, welche mit einem Gelenk ausgestattet sind, können jedoch mehr als zwei Sets bzw. Sätze verwendet werden. Obwohl jeder Satz jede Anzahl von Rädern aufweisen kann, werden vorzugsweise bis zu acht Rädern in jedem Satz verwendet, obwohl diese Anzahl entsprechend den Abmessungen des Pigs verändert werden kann. Alle Räder einer einzelnen bzw. einzigen Anordnung sind vorzugsweise mit einem geeigneten Kolben verbunden, obwohl es auch im Schutzumfang der Erfindung liegt, daß einige der Räder herkömmlich befestigt sind. Die Räder sind im allgemeinen derart angeordnet, daß jedes Rad mit einem weiteren Rad auf der gegenüberliegenden Seite der Welle befestigt ist. Falls eine ungerade Anzahl von Rädern verwendet wird, so können die Räder asymmetrisch angeordnet sein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Pig jedoch mit zwei Sätzen an Rädern, im wesentlichen einem an jeder Seite einer Pig-Welle, ausgestaltet. Wir haben es als besonders vorteilhaft empfunden, wenn ein Pig mit wenigstens zwei Radanordnungen betrieben wird, um die Räder einer Anordnung von der Ebene versetzt zu haben, in welcher die Räder einer zweiten Anordnung arbeiten. Vom Begriff Rad sollen üblicherweise bekannte Räder, Walzen, Kugeln und andere bekannte Alternativen umfaßt sein.
  • Die Pleuelstange des erfindungsgemäßen Aufhängesystems kann ein Spannschloß enthalten.
  • Gemäß eines weiteren Merkmals der Erfindung schlagen wir ein Pipeline-Pig vor, welches ein oben beschriebenes Aufhängesystem aufweist.
  • Das neue, beräderte Pig ist unter anderem dahingehend vorteilhaft, daß es in allen Bereichen des Betriebs anders als herkömmlicherweise bekannte Pigs die Zentral- bzw. Mittellinie beibehält. Es verringert und gleicht die Abnutzung der Scheiben somit in Folge aus und erhöht die Effizienz. In einem Aspekt der Erfindung können somit herkömmlicherweise verwendete Scheiben im Pig-System verwendet werden. Solche Scheiben weisen üblicherweise im wesentlichen kreisförmige Polyurethanscheiben, „harte" Führungsscheiben, welche zum Tragen des Pigs verwendet werden, und „welche" Abdicht- bzw. Dichtscheiben zum Schaben der inneren Fläche der Leitung bzw. des Rohrs auf.
  • Es handelt sich um ein besonders vorteilhaftes Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß ein Pipeline-Pig, welches ein Mittellinien-Aufhängesystem verwendet, unter einer minimalen Druckdifferenz und mit hoher Effizienz arbeiten kann.
  • Der Druckunterschied beträgt vorzugsweise zwischen 0,2 und 0,5 bar, noch bevorzugter zwischen 0,2 und 0,4 bar, beispielsweise 0,3 bar.
  • Es ist im Stand der Technik wohlbekannt, daß, wenn ein Pipeline-Pig innerhalb einer Pipeline steckenbleibt, der erhöhte Druck in Richtung des Stroms aufgebracht werden kann, um das Pig erneut in Bewegung zu bringen.
  • Der aufgebrachte Druck kann hoch sein, und es ist erforderlich bzw. von Bedeutung, daß die Dichtscheibe des Pigs derart gestaltet ist, daß der erhöhte Druck es nicht nach vorne „umklappen" läßt und eine Umgehung bzw. einen Umgehungsweg des antreibenden Mediums schafft, was einem vollständigen Verlust an Antriebskraft führt.
  • Der Druck, unter welchem die Dichtscheibe umzuklappen beginnt, ist als „Umklappdruck" bekannt. Der Umklappdruck gilt unter Fachleuten als ein Mehrfaches des Druckunterschieds. Ein Umklappdruck beträgt üblicherweise beispielsweise das Zehnfache.
  • Es ist ein Merkmal dieser Erfindung, daß, verglichen mit herkömmlichen Pig-Gestaltungen mit hoher Wechselwirkung/hohem Druckunterschied, ein wesentlich höheres Vielfaches an Umklappdruck gegenüber dem Druckunterschied erreicht werden kann.
  • Dies führt zu dem Nutzen, daß entweder die Dichtscheibe in der Lage ist, einem höheren Mehrfachen des Umklappverhältnisses zu widerstehen (wodurch die Wahrscheinlichkeit des Umklappens und Steckenbleibens verringert wird), und/oder die Möglichkeit, die Antriebsscheibe leichter als das zitierte Beispiel des x10-Verstärkers zu gestalten, führt zu einem niedrigeren Absolutwert für den Umklappdruck, welcher ihm in einer Anwendung auf eine Pipeline mit mehreren Durchmessern die Möglichkeit verleiht, sich leichter zusammenzufalten, wenn es in den geringeren Durchmesser eintritt.
  • Gemäß eines wiederum weiteren Merkmals der Erfindung schlagen wir somit ein Pipeline-Pig wie oben beschrieben vor, welches mit einem Umklappdruck von 5 bar oder weniger, sollte dies gewünscht werden, arbeiten kann.
  • Der Umklappdruck beträgt vorzugsweise zwischen 2 und 5 bar, noch bevorzugter zwischen 2 und 4 bar, beispielsweise 3 bar.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können zwei oder mehr Pigs miteinander verbunden werden. Solch ein verbundenes Pig ist unter anderem dahingehend vorteilhaft, daß es beim Vorschieben bzw. Vortreiben des Pigs über beliebige Fehlerstellen in der Pipeline wie etwa eine WYE-Verbindung oder eine TEE-Verbindung hilft. Die Pigs können auf jede herkömmliche Art und Weise beispielsweise mittels eines Kugelgelenks und -welle, welche ein Pig relativ zum anderen drehbar macht, verbunden werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung schlagen wir ein Verfahren zum Reinigen einer Pipeline vor, welches ein wenigstens einmaliges Entlanglaufen eines Pigs, wie es oben beschrieben wurde, umfaßt.
  • Erfindungsgemäß schlagen wir zudem ein Verfahren zum Erfassen eines Defekts in einer Pipeline vor, welches ein Meß-Pig, wie es oben beschrieben wurde, wenigstens einmal entlang einer Pipeline umfaßt.
  • Das erfindungsgemäße Pig ist insbesondere zu seiner Verwendung als ein Meß-Pig geeignet. Wahlweise kann ein erfindungsgemäßes Pig derart angepaßt werden, daß es als ein Reinigung-Pig und gleichzeitig als ein Meß-Pig wirkt.
  • Das Pig und/oder das Aufhängesystem dieser Erfindung ist insbesondere dahingehend vorteilhaft, daß das Aufhängesystem eine sehr kurze axiale Länge aufweisen kann. Einheiten des Aufhängesystems können somit als Module aufgebaut werden. Solch eine modulare Anordnung ist insbesondere zur Verwendung bei einem Meß-Pig geeignet. Einheiten des Aufhängesystems können an jedem Ende des Pigs angeordnet werden, wobei eine Meßeinrichtung zwischen ihnen untergebracht ist.
  • In einer weiteren alternativen Ausführungsform kann das erfindungsgemäße Pig mit herkömmlichen Detektorsystemen, beispielsweise Meßscheiben und/oder Wegmeßrädern, ausgestattet werden, wodurch das Pig in die Lage versetzt wird, als ein Detektor-Pig verwendet zu werden, und was die Herstellung von halbintelligenten Reinigungs-Pigs ermöglicht.
  • Die Erfindung wird nun lediglich beispielhaft und mit Bezug auf die angehängte Zeichnung beschrieben, in welcher gilt:
  • 1 ist ein längslaufendes Aufhängesystem, welches teilweise freigeschnitten ist; und
  • 2 ist eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Aufhängesystems.
  • Unter gemeinsamen Bezug auf die 1 und 2 weist eine Pig-Anordnung (1), eine Pig-Welle (2) oder alternativ eine Bohrung bzw. Öffnung auf, durch welche eine Welle befestigt werden kann, gegen welche Endscheiben (3 und 4) befestigt sind. Die Endscheibe (4) ist mit zylindrischen Radgehäusen (5) ausgestattet. In jedem der Radgehäuse (5) ist eine Radbefestigung (6) angeordnet, wobei das äußere Ende (7) der Radbefestigung (6) an einem Rad (8) befestigt ist. Das innere Ende (9) der Radbefestigung (6) ist um einen Drehpunkt (11) schwenkbar bzw. pivotierbar an einer Pleuelstange (10) befestigt. Das distale Ende (12) der Pleuelstange (10) ist um einen Drehpunkt bzw. Drehzapfen (13) an einer drehbaren Scheibe (14) befestigt. Die drehbare Scheibe (14) ist zwischen den Endscheiben (3 und 4) aufgenommen. Eine Winkelbewegung ist mittels Eingriff eines Pins (18) in einen Schlitz (19) beschränkt.
  • Die drehbare Scheibe (14) ist mit einer Feder (15) federgespannt.
  • Die Endscheibe (3) ist mit einer Einrichtung zum Eingreifen mit dem Ende (16) der Feder (15) ausgestattet, und das freie Ende (17) der Feder (15) steht mit der drehbaren Scheibe (14) in Eingriff.

Claims (20)

  1. Aufhängesystem für Pipeline-Pig, welches geeignet ist, eine Pig-Welle anzufügen, und welches eine Mehrzahl von Rädern aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder konzentrisch angeordnet sind und individuell mit einer am Umfang wirkenden Spanneinrichtung verbunden sind.
  2. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Spanneinrichtung um eine am Umfang wirkende drehende Scheibe handelt.
  3. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Spanneinrichtung um eine Feder handelt.
  4. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes aus der Mehrzahl von Rädern radial in einer Radbefestigung befestigt ist.
  5. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Radbefestigung in einem Zylinder angeordnet ist, wobei der Zylinder mit einer Endscheibe verbunden wird.
  6. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Radbefestigung mittels einer Pleuelstange mit der Endscheibe verbunden ist.
  7. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pleuelstange zudem ein Spannschloß aufweist.
  8. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endscheibe axial an einer Pig-Welle befestigt ist.
  9. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Scheibe gegen eine Fläche der Endscheibe befestigt ist.
  10. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Endscheibe gegen die andere Fläche der drehbaren Scheibe positioniert ist.
  11. Aufhängeeinheit für Pipeline-Pig nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Endscheibe zudem mit einer Einrichtung zum Zusammenwirken mit dem befestigten Ende eines jeden Kolbens ausgestattet ist, während das freie Ende jeden Kolbens mit der drehbaren Scheibe zusammenwirkt.
  12. Aufhängesystem für Pipeline-Pig, welches geeignet ist, um eine Pig-Welle anzufügen, und welche einen Pig-Körper aufweist, welche mit einer Mehrzahl von Rädern ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder konzentrisch befestigt und individuell mit einer am Umfang wirkenden Spanneinrichtung verbunden sind, wobei jedes Rad mit einer Pleuelstange verbunden ist, wobei das distale Ende der Stange mit einer drehbaren Scheibe verbunden ist, und wobei die drehbare Scheibe gegen eine stationäre Endscheibe abgefedert ist.
  13. Aufhängesystem für Pipeline-Pig nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Radbefestigungen der Radanordnung von der Achse der Pig-Welle versetzt sind.
  14. Pipeline-Pig, welche ein Aufhängesystem nach Anspruch 1 aufweist.
  15. Pipeline-Pig nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Pig mit wenigstens einer Abdichtscheibe und wenigstens einer Führungsscheibe und einem Mittellinien-Aufhängesystem ausgestaltet ist, wobei das Pig eine hohe Entwässerungswirkung aufweist.
  16. Pipeline-Pig nach Anspruch 14, welches sich als Meß-Pig eignet.
  17. Pipeline-Pig, welches mit wenigstens einer Abdichtscheibe und wenigstens einer Führungsscheibe und einem Mittellinien-Aufhängesystem nach Anspruch 1 ausgestaltet ist, wobei das Pig einen Umklappdruck von 5 bar oder weniger hat.
  18. Pipeline-Pig nach Anspruch 14 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Pig mit wenigstens einem weiteren Pig verbunden ist.
  19. Verfahren zum Reinigen einer Pipeline, welches das wenigstens einmalige Entlanglaufen eines Pigs nach Anspruch 14 entlang einer Pipeline umfaßt.
  20. Verfahren zum Erfassen eines Defektes in einer Pipeline, welches ein Meß-Pig nach Anspruch 16 entlang einer Pipeline wenigstens einmal umfaßt.
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