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DE60100921T2 - Wärmeisolierender Behälter - Google Patents

Wärmeisolierender Behälter Download PDF

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DE60100921T2
DE60100921T2 DE60100921T DE60100921T DE60100921T2 DE 60100921 T2 DE60100921 T2 DE 60100921T2 DE 60100921 T DE60100921 T DE 60100921T DE 60100921 T DE60100921 T DE 60100921T DE 60100921 T2 DE60100921 T2 DE 60100921T2
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DE
Germany
Prior art keywords
wall
container body
container
ribs
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60100921T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60100921D1 (de
Inventor
Toshiyuki Osaka-shi Namba
Akira Osaka-shi Ohi
Hiroyuki Osaka-shi Imai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuji Seal Inc
Original Assignee
Fuji Seal Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority claimed from JP2000200998A external-priority patent/JP3833877B2/ja
Application filed by Fuji Seal Inc filed Critical Fuji Seal Inc
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Publication of DE60100921D1 publication Critical patent/DE60100921D1/de
Publication of DE60100921T2 publication Critical patent/DE60100921T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/22Boxes or like containers with side walls of substantial depth for enclosing contents
    • B65D1/26Thin-walled containers, e.g. formed by deep-drawing operations
    • B65D1/265Drinking cups
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/38Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents with thermal insulation
    • B65D81/3865Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents with thermal insulation drinking cups or like containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Package Specialized In Special Use (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen wärmeisolierenden Behälter entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1, der zur Aufnahme von Instant-Nudeln oder beliebigen anderen Lebensmitteln, die nach der Zugabe von heißem Wasser serviert werden können, oder zur Aufnahme von Tieftemperatur-Lebensmitteln wie zum Beispiel tiefgefrorenen oder gekühlten Lebensmitteln geeignet ist.
  • Um Instant-Nudeln wie zum Beispiel getrocknete Nudeln, Snack-Nudeln, Miso-Suppe, heißen Kaffee oder Kaltgetränke in einem Behälter unterbringen zu können, sind einige besondere Strukturmerkmale notwendig, um dem Behälter wärmeisolierende Fähigkeiten zu verleihen und damit den Verbraucher vor Verbrennungen zu schützen sowie das Anfassen bzw. Festhalten des Bechers zu erleichtern.
  • Ein expandierter Polystyrolschaum bzw. jegliche andere Art eines Kunstharzschaumes oder das Spritzgussverfahren werden verwendet, um solch einen wärme-isolierenden Behälter herzustellen, wobei spritzgegossene Behälter, die aus Polypropylen bestehen, wegen der heutigen gesellschaftlichen Forderung nach umweltfreundlichen Materialien häufig verwendet werden. Ein spritzgegossener Behälterkörper des Behälters ist mit sich in vertikaler Richtung entlang der umlaufenden Wandung erstreckenden Rippen versehen, um zu verhindern, dass die durch das Einfüllen von heißem Wasser in den Behälter entstandene Hitze zu den Fingern des den Behälter ergreifenden Verbrauchers weitergeleitet wird.
  • Der wärme-isolierende Behälter der oben beschriebenen Art muss ein geringes Gewicht haben und preiswert sein. Um diesen Anforderungen zu genügen, kann der Behälter mit einer dünneren Wand versehen werden, wodurch die Menge des verwendeten Kunststoffmaterials reduziert wird. Die dünnere Wand jedoch verursacht ein anderes Problem, nämlich das der Verschlechterung der Stabilität des Behälterkörpers. Insbesondere wenn der Behälter mit heißem Wasser in Kontakt kommt, wird selbiger weicher und kann sich leichter deformieren, was zu einer Verschlechterung der Stabilität des Körpers führt.
  • Die WO 95/02979 A beschreibt ein becherförmiges Trinkgefäß aus spritzgussfähigem Plastikmaterial mit einer nach außen vorspringenden, ringförmigen Wulst am Becherrand, einer polygonalen äußeren Oberfläche und einer runden inneren Oberfläche. Es gibt einen inneren und einen äußeren schrägen Absatz zwischen dem unteren Teil und dem die ringförmige Wulst umfassenden oberen Teil. Dieses Dokument bezieht sich auf einen wiederverwendbaren Trinkbecher. Die Becher sollen als Trinkgefäße wiederverwendbar und nach der Benutzung in noch verschmutztem Zustand stapelbar sein. Aus diesem Grund umfasst die Wand des Bechers, einschließlich der isolierenden Rippen, die in vertikaler Richtung entlang der Außenwand verlaufen, einen äußeren und einen inneren ringförmigen Rand zur Abstützung eines von oben aufgestapelten weiteren Bechers.
  • Ein anderer hohler, stapelbarer, spritzgegossener Plastikbecher ist durch die US-A-4.846.350 bekannt. Dieser dünnwandige, stapelbare Trinkbecher enthält verschiedene periphere Wandungsteile die in einem stufigen Muster gegeneinander versetzt auf einer ringförmigen Krempe angeordnet und durch besagte Krempe miteinander verbunden sind. Die Wandung mit dem größeren Durchmesser ist durch einen ringförmigen Flansch verlängert, und zwar in dem Bereich, in dem die Krempe eine Stufe bildet. Die Messun gen haben ergeben, das die Steifheit des dünnwandigen Behälters mittels einer ringförmigen Krempe in Verbindung mit einem ringförmigen Flansch erhöht werden kann.
  • Dementsprechend besteht das Ziel der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung eines wärmeisolierenden Behälters, der ausgezeichnete wärmeisolierende Fähigkeiten und eine relativ stabile Struktur sowie ein geringes Gewicht aufweist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein wärmeisolierender Nahrungsmittelbehälter bereitgestellt, der umfasst: einen spritzgegossenen Behälterkörper mit einer geformten, umlaufenden Wandung, die am Umfang der Bodenwandung angeformt ist und sich von dort aufwärts erstreckt, wodurch ein Innenraum und ein oberes, offenes Ende definiert werden, sowie vertikale Rippen im Abstand zueinander auf der Außenseite der Wandung, mindestens zwei umlaufende Umfangswandungsteile mit jeweils verschiedenen Durchmessern, die durch einen Absatz zwischen den Wandungsteilen miteinander verbunden sind und so die umlaufende Wandung bilden, wodurch deren Durchmesser in stufenartiger Weise in Abwärtsrichtung abnimmt, wobei abgesetzte Teilstücke gebildet werden; und der gekennzeichnet ist durch nach unten zeigende Hilfsrippen, die in Umfangsrichtung kreisförmig entlang der umlaufenden Wandung verlaufen und ein doppellagiges, verstärkendes und isolierendes, ringförmiges Teilstück in einem festgelegten Abstand zur äußeren Seite der umlaufenden Wandung bilden, wobei jede Hilfsrippe zwischen zwei benachbarten vertikalen Rippen angeordnet ist und gegenüberliegende Ränder aufweist, die mit den jeweiligen benachbarten Rippen verbunden sind.
  • Durch diesen soeben erläuterten Aufbau erhält der Behälter ausgezeichnete wärmeisolierende Fähigkeiten und eine relativ hohe Stabilität. Der Behälter mit den abgesetzten Teilstücken kann mit Hilfe einer relativ kleinen Menge eines Kunststoffmaterials hergestellt werden, wodurch geringere Materialkosten entstehen und ein Aufbau mit geringerem Gewicht im Vergleich zu einem Behälter mit einem dickeren Wandungsteil zur Erlangung einer hinreichenden Stabilität realisiert werden kann.
  • Der wärmeisolierende Nahrungsmittelbehälter kann mit einem oberen Wandungsteil mit einem Flansch, der um das obere, offene Ende des Behälterkörpers geformt ist und einem ringförmigen Absatz nahe dem oberen, offenen Ende der inneren Oberfläche, der eine Erkennungslinie darstellt, um in den Behälterkörper (3) eingefülltes heißes Wasser oder Ähnliches auf ein geeignetes Höchstmaß zu begrenzen, versehen werden. Der mindestens eine umlaufende Absatz, der als ein verstärkendes Mittel dient, ist auf einer Höhe von 50 bis 70% des Abstandes zwischen der Bodenwandung und dem oberen, offenen Ende des Behälterkörpers positioniert.
  • Entprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der wärmeisolierende Nahrungsmittelbehälter mit einer Vielzahl von Hilfsrippen versehen werden, die in umlaufender Richtung in unterschiedlicher Höhe verlaufen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Hilfsrippen mit dem umlaufenden Absatz verbunden, und zwar jeweils zwischen den benachbarten vertikalen, isolierenden Rippen.
  • Die angebrachte, nach unten zeigende Hilfsrippe bildet im Zusammenhang mit der umlaufenden Wandung eine doppellagi ge Struktur, so dass der Behälter verstärkt werden kann. Außerdem verhindert der Abstand, der durch die nach unten zeigende Hilfsrippe und die umlaufende Wandung definiert wird, die direkte Übertragung von Wärme, die durch in den Behälterkörper eingefülltes heißes Wasser entsteht, zur Hilfsrippe. Infolgedessen kann der Verbraucher den Behälterkörper über die Hilfsrippen mit den Fingern einfach anfassen.
  • Die oben genannten Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die detaillierte Beschreibung in Zusammenhang mit den zugehörigen Zeichnungen verständlicher.
  • 1 stellt einen Behälter entsprechend einer ersten Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung dar, wobei eine Hälfte eine Schnittdarstellung ist.
  • 2 ist eine Darstellung des Querschnitts eines wesentlichen Teils des Behälters nach 1.
  • 3 stellt die Behälter in ineinander gestapelter Form dar, wobei eine Hälfte eine Schnittdarstellung ist.
  • 4 stellt einen Behälter entsprechend einer zweiten Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung dar, wobei eine Hälfte eine Schnittdarstellung ist.
  • 5 stellt einen Behälter entsprechend einer dritten Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung dar, wobei eine Hälfte eine Schnittdarstellung ist.
  • 6A ist eine im Schnitt wiedergegebene Draufsicht eines wesentlichen Teils des Behälters, eine vertikale Rippe darstellend.
  • 6B ist eine im Schnitt wiedergegebene Ansicht eines wesentlichen Teils des Behälters von unten, die eine Bodenwandung des Behälterkörpers darstellt.
  • Ausführungsvarianten der vorliegenden Erfindung werden nun unter Einbeziehung der zugehörigen Zeichnungen beschrieben. Ein Behälter gemäß der ersten Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung, der Instant-Nudeln oder getrocknete Nudeln enthalten kann, ist in den 1 bis 3 dargestellt.
  • Ein Behälter 1 umfasst einen hitzebeständigen Behälterkörper 3, der aus einem Plastikmaterial wie zum Beispiel Polypropylen oder Hartpolyethylen (HDPE) hergestellt ist. Er hat eine Bodenwandung und eine umlaufende Wandung 3a, die am Umfang der Bodenwandung angegossen ist und sich von dort aufwärts erstreckt, wodurch ein Innenraum und ein oberes, offenes Ende definiert werden. Der Behälterkörper 3 weist einen Flansch 2 am oberen offenen Ende auf, der einen umgekehrt U-förmigen Querschnitt besitzt. Das obere offene Ende des Behälterkörpers 3 ist mit einem ablösbaren Deckel (nicht dargestellt) versiegelt, der aus einer Schicht Aluminiumfolie und einer Laminatschicht, wie zum Beispiel einem Kunststofffilm oder Papier, besteht.
  • Der Behälterkörper 3 ist mit Hilfe des Spritzgussverfahren so geformt, dass sein Durchmesser in Richtung seines unteren Endes abnimmt. Die umlaufende Wandung 3a des Behälterkörpers 3 ist außerdem mit vertikalen Rippen 7 versehen, die sich in vertikaler Richtung ununterbrochen entlang der äußeren Oberfläche der umlaufenden Wandung 3a erstrecken. Der Behälterkörper 3 besitzt einen oberen Teil oder einen Teil 5 mit großem Durchmesser, der eine glatte Oberfläche (ohne konkave oder konvexe Zonen) und eine zylindrische Form aufweist. Die vertikalen Rippen 7 schließen an ihren oberen Enden mit dem Teil 5 großen Durchmesser ab, und ihre Oberflächen sind bündig an die Oberfläche 5a des Teils 5 mit dem großen Durchmesser angeschlossen.
  • Die umlaufende Wandung 3a des Behälterkörpers 3 bildet entsprechende abgesetzte Teilstücke an ihrer inneren bzw. äußeren Oberfläche. Genauer gesagt umfasst die umlaufende Wandung 3a eine Vielzahl zylindrischer Teilstücke, die stufenförmig miteinander integral verbunden sind. In dieser Ausführungsvariante werden zwei zylindrische Teilstücke, nämlich ein oberes umlaufendes Wandungsteil 9a und ein unteres umlaufendes Wandungsteil 9b gebildet.
  • Das obere umlaufende Wandungsteil 9a enthält einen konischen Teil 11a, der einen kleineren Durchmesser als der Teil 5 mit dem großen Durchmesser hat und mit diesem über einen ersten Verbindungsteil 13 in Form einer ringförmigen horizontalen Wand verbunden ist, und einen geraden Teil 11b, der einen im Wesentlichen gleichbleibenden Durchmesser aufweist und sich vom unteren Ende des konischen Teils 11a abwärtsführend erstreckt. Der gerade Teil 11b ist an seinem unteren Ende mit dem oberen Ende des unteren umlaufenden Wandungsteils 9b über einen zweiten Verbindungsteil 10 in der Form einer ringförmigen horizontalen Wand verbunden. Die obere Oberfläche der ringförmigen horizontalen Wand des ersten Verbindungsteils 13 befindet sich nahe dem oberen offenen Ende des Behälterkörpers 3 und dient als eine Anzeigelinie 13a, die den geeigneten Pegel des heißen Wassers anzeigt, das in den Behälterkörper 3 eingefüllt wird, um die getrockneten Nahrungsmittel rückzubilden. Der gerade Teil 11b hat ein unteres Ende, entlang dem sich eine abwärts zeigende Hilfsrippe 14 erstreckt, wodurch ein Abstand 22 zwischen der Hilfsrippe 14 und dem unteren umlaufenden Wandungsteil 9b definiert wird und bei der jedes Teilstück zwischen zwei benachbarten vertikalen Rippen 7 seitlich sich gegenüberliegende Enden aufweist, die mit den entsprechenden benachbarten vertikalen Rippen 7 verbunden sind. Die Hilfsrippe 14 dient in Zusammenhang mit dem zweiten Verbindungsteil 10 als ein verstärkendes Mittel zur Versteifung des Behälterkörpers 3 gegen die Kraft des Verbrauchers beim Greifen und hat ein unteres Ende, das sich unterhalb der Erkennungslinie 13a befindet, aber oberhalb des Mittelteils des Behälterkörpers 3, zwischen einer Bodenwandung 3b und dem oberen offenen Ende. Das verstärkende Mittel befindet sich vorzugsweise auf einer Höhe von 50% bis 70% des Abstandes zwischen der Bodenwandung 3b und dem oberen, offenen Ende. Die vertikalen Rippen 7 verlängern dann die Hilfsrippe 14 und weisen den selben Winkel auf, wie das untere umlaufende Wandungsteil 9b, um so im Wesentlichen in paralleler Beziehung mit dem selbigen zu verlaufen. Die abwärts zeigende Hilfsrippe 14 verläuft vorzugsweise durch alle vertikalen Rippen 7. Die Hilfsrippe 14 ist jedoch nicht unbedingt auf diese Form begrenzt. Es ist möglich, die Hilfsrippe teilweise zu unterbrechen, und zwar an einer oder mehreren Stellen zwischen festgelegten benachbarten vertikalen Rippen.
  • Eine Halterippe 15 ist an der inneren umlaufenden Oberfläche des unteren umlaufenden Wandungsteils 9b und unterhalb des Vestärkungsmittels gebildet; sie ersteckt sich in umlaufender Richtung und dient zum Halten der vertikalen Rippen 7 oder dergleichen eines anderen Behälters, der in Behälter 1 gestapelt ist, wie in 3 zu sehen ist. Ein zylindrischer Fußteil 17 ist mit einer unteren Oberfläche der Bodenwandung 3b integral gekoppelt.
  • Ein röhrenförmiges Etikett 18 mit wärmeschrumpfenden Eigenschaften ist an der umlaufenden Wandung 3a angebracht. Das Etikett 18 hat eine nach innen zeigende Oberfläche, die mit einem wärmeempfindlichen Haftmittel versehen ist, das durch Hitze aktiviert wird und somit Klebekraft besitzt, und zwar im Moment der Wärmeschrumpfung des Etiketts 18. Das obere umlaufende Wandungsstück des Etiketts 18 ist an eine Oberfläche 5a des einen großen Durchmesser aufweisenden Teils 5 des Behälterkörpers 3 mittels des wärmeempfindlichen Haftmittels geklebt. Dementsprechend ist es unwahrscheinlich, dass das Etikett 18, das eine konische Form entlang der vertikalen Rippen aufweist, nach unten, vom Behälterkörper 3 weg verrutscht; und es kann hierdurch in Position gehalten werden. Folglich ermöglicht das Etikett aufgedruckte Informationen mit einem guten Erscheinungsbild darzustellen.
  • Entsprechend der oben erläuterten Ausbildung erhitzt das in den Behälter 1 eingefüllte heiße Wasser die umlaufende Wandung 3a, die einen für den Verbraucher anfassbaren Teil des Behälterkörpers 3 darstellt. Die vertikalen Rippen 7 hingegen fungieren gemeinsam als ein Wärmeabstrahlungsmittel, das die von der umlaufenden Wandung 3a übertragenen Wärme abstrahlt, so dass die radial äußeren Enden oder Außenseiten der vertikalen Rippen 7 nur auf eine relativ niedrige Temperatur erhitzt werden, und bilden eine nur kleine Kontaktfläche für die Finger des Verbrauchers. Im Ergebnis ist es für den Verbraucher unwahrscheinlich, exzessiv Wärme über seine bzw. ihre den Behälter 1 berührenden Finger zu empfinden.
  • Ein zusätzlicher Vorteil entsprechend dieser Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass es aufgrund des Verstärkungsmittels unwahrscheinlich ist, dass der Behälter verformt wird, auch wenn mit relativ viel Kraft zugefasst wird. Das Verstärkungsmittel wird durch das zweite Verbindungsteil 10 und die Hilfsrippe 14 gebildet und befindet sich auf einer mittleren Höhe des Behälterkörpers 3, so dass es im Vergleich zu einem Behälter mit einer umlaufenden Wandung 3a, die eine glatte Oberfläche aufweist, für eine verbesserte Stabilität gegen Kräfte, die in Richtung des Durchmessers wirken, sorgen kann.
  • Ein im Allgemeinen benutztes Plastikmaterial, aus dem in dieser Erfindung der Behälterkörper 3 des Behälters, die Hilfsrippe 14 und dergleichen formbar ist, könnte bei Erhitzung weich werden und in seiner Steifheit abnehmen und dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Verschlechterung der Stabilität des Behälterkörpers erhöhen. Jedoch bei den radial nach außen positionierten vertikalen Rippen 7 und den Hilfsrippen 14 ist es unwahrscheinlich, dass diese auf eine hohe Temperatur erwärmt werden, so dass eine Verringerung der Festigkeit der vertikalen Rippen verhindert wird, und zwar selbst dann, wenn die Hilfsrippe 14 zusammen mit dem Behälterkörper 3 erhitzt wird. Der Flansch 2, der nicht in direkten Kontakt mit dem heißen Wasser kommt, befindet sich oberhalb der Erkennungslinie 13a und ermöglicht dadurch dem Behälter 3, seine Steifheit beizubehalten, auch wenn heißes Wasser eingefüllt wird.
  • Die umlaufende Wandung 3a des Behälterkörpers 3 weist des Weiteren abgesetzte miteinander korrespondierende Teilstücke an ihrer Innen- und Außenseite auf. Diese Oberflächenbeschaffenheit trägt zur Abnahme der Dicke der umlaufenden Wandung 3a des Behälterkörpers 3 bei, ohne das ein dickerer Teil zur Verstärkung des Behälterkörpers notwendig ist. Infolgedessen kann die Menge des verwendeten Kunststoffes reduziert werden, was effektiv zu einer Verringerung der Materialkosten führt und eine Konstruktion mit geringem Gewicht ermöglicht.
  • Wie bereits beschrieben besitzt der Behälterkörper 3 die vertikalen Rippen 7, die in schräger Richtung in Bezug auf die vertikale Achse des Behälterkörpers 3 verlaufen, die umlaufende Wandung 3a, die in paralleler oder schräger Richtung in Bezug auf die vertikale Achse des Behälterkörpers 3 verläuft und die am Behälterkörper 3 einzeln vorhandene Hilfsrippe 14. Der Behälterkörper mit dieser äußeren Konfiguration ist folglich im Wesentlichen trapezförmig, wobei die untere Seite einen kleineren Durchmesser aufweist, so dass der Behälterkörper 3 leicht aus einer Gussform herausgezogen werden kann, und zwar in Richtung der Seite des Behälterkörpers mit dem kleineren Durchmesser. Es ist unwahrscheinlich, dass die einzelne Hilfsrippe 14 das sanfte Entfernen des Behälters beeinträchtigt, und gleichzeitig begrenzt sie die Anzahl abgesetzter Teilstücke auf der inneren Oberfläche des Behälterkörpers 3 auf ein Minimum und verhindert damit, dass Gabeln, Stäbchen und dergleichen allzu leicht an diesen Teilstücken hängen bleiben sowie sorgt für die notwendige Stabilität.
  • 4 stellt einen Behälter entsprechend der zweiten Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung dar, dessen Behälterkörper 3 die umlaufende Wandung 3a, welche in gleicher Art und Weise wie in der ersten Ausführungsvariante aus dem oberen umlaufenden Wandungsteil 9a und dem unteren umlaufenden Wandungsteil 9b gebildet ist, umfasst. Der Flansch 2 wird lediglich durch die horizontale Wand gebildet. Der den großen Durchmesser aufweisende Teil 5 hat ein unteres Ende, entlang dem sich eine abwärts zeigende Hilfsrippe erstreckt, die einen bestimmten Abstand 22 zum konischen Teil 11a des oberen umlaufenden Wandungsteils 9a bildet und deren Teilstücke sich jeweils zwischen zwei benachbarten vertikalen Rippen 7 befinden, wobei die jeweils gegenüberliegenden Enden eines jeden Teilstückes mit diesen benachbarten vertikalen Rippen verbunden sind. Die Hilfsrippe 14a ist auf Höhe der Anzeigelinie 13a oder nahe dieser Erkennungslinie positioniert, so dass der relativ flache Flansch 2 im Wesentlichen die gleiche Stabilität aufweist, wie der Flansch mit dem umgekehrt u-förmigen Querschnitt. Durch die Abflachung des Flansches 2 hat der Deckel, der die Öffnung des Behälterkörpers 3 abdeckt, eine verbesserte Produktivität hinsichtlich ausreichender Versiegelungsfähigkeit, während der Flansch 2 eine reduzierte Breite haben kann. Des Weiteren kann in dieser Ausführungsvariante das wärmeschrumpfende Etikett 18 in gleicher Art und Weise am Behälterkörper 3 angebracht werden, wie in der ersten Ausführungsvariante.
  • Die 5 und 6 stellen einen Behälter entsprechend der dritten Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung dar. Der Behälter dieser Ausführungsvariante wird ebenfalls als ein Behälter für Instant- oder getrocknete Nudeln (als Beispiele für getrocknete Nahrungsmittel) beschrieben.
  • Der Behälter 1 umfasst den becherförmigen Behälterkörper 3 mit der Bodenwandung. Der Behälterkörper 3 kann zum Beispiel aus Polypropylen, Hartpolyethylen (HDPE), Polystyrol oder jeglicher Art von Plastikmaterialien hergestellt werden, solange diese geeignete Wärmeisolierungseigenschaften aufweisen und ausreichend hitzebeständig für die Verwendung als Nahrungsmittelbehälter sind. Wenn ein Polypropylen-Kunststoff wie zum Beispiel ein Propylen-Ethylen-Kopolymer verwendet wird, sollte dieser vor zugsweise einen Schmelzindex (melt Index MI) von 50 bis 100 und besonders bevorzugt von 60 bis 80 aufweisen.
  • Das obere offene Ende des Behälterkörpers 3 ist mit einem Flansch 2 versehen und mit einem abtrennbaren Deckel (nicht dargestellt) versiegelt, der aus einer Schicht Aluminiumfolie und einer Laminatschicht, wie zum Beispiel einem Kunststofffilm oder Papier, besteht.
  • Der Behälterkörper 3 wird durch das Spritzgussverfahren so geformt, dass sein Durchmesser in Richtung der Unterseite abnimmt. Die umlaufende Wandung 3a des Behälterkörpers 3 ist ebenfalls mit den vertikalen Rippen 7 ausgestattet, die sich in vertikaler Richtung und kontinuierlich entlang der äußeren Oberfläche der umlaufenden Wandung 3a erstrecken. Zum Behälterkörper 3 gehört der obere Teil oder den großen Durchmesser aufweisende Teil 5, der eine glatte Oberfläche ohne konkave oder konvexe Zonen aufweist und eine zylindrische Form hat. Die vertikalen Rippen 7 schließen an ihren oberen Enden mit dem einen großen Durchmesser aufweisenden Teil 5 ab.
  • Jede der vertikalen Rippen 7 besitzt eine dreieckige oder trapezoide Form, deren Breite sich in Richtung der radial nach außen zeigenden Seite verschmälert und folgt in ihrem Querschnitt der Beziehung t ≤ T ≤ 4t, wobei T die Breite der Basis jeder vertikalen Rippe 7 darstellt und t die Dicke der umlaufenden Wandung 3a des Behälterkörpers 3 ist. Wenn der Behälter ein Behälter für Instant-Nahrungsmittel ist und eine Bodenwandung 3b von 50 bis 80 mm Durchmesser sowie eine Höhe von 70 bis 130 mm hat, bewegt sich eine anwendbare Dicke t der umlaufenden Wandung 3a des Behälterkörpers 3 zwischen der unteren Grenze von 0,2 mm, wobei bei einem geringeren Wert die erforderliche Stabilität nicht erreicht werden kann, und der obe ren Grenze von 1 mm, wobei der Wert kleiner als der ist, bei dem während des Spritzgießens ein „short shot" üblicherweise leicht auftreten kann. Insbesondere ist es bevorzugt, einen Propylen-Kunststoff mit einem Schmelzindex MI zwischen 50 und 100 zu verwenden, weil dadurch der Behälter 1 mit einer geringeren Wandungsdicke t, nämlich von 0,2 mm bis 0,6 mm, hergestellt werden kann.
  • Wenn die Breite T der Basis jeder einzelnen vertikalen Rippe 7 kleiner ist als die Dicke t der umlaufenden Wandung 3a des Behälterkörpers 3, werden fließende Passagen des verwendeten Kunststoffes nicht geformt, so dass die vertikalen Rippen 7 nicht jeweils als Rillen fungieren können. Dementsprechend ist es schwierig, den geschmolzenen Kunststoff in geeigneter Weise entlang aller vertikalen Rippen fließen zu lassen, so dass der sogenannte „short shot" leicht auftreten kann. Wenn die Breite T der Basis jeder einzelnen vertikalen Rippe 7 größer ist als 4t, wird die Widerstandskraft des geschmolzenen Kunststoffes gegenüber den vertikalen Rippen reduziert. Das verbessert den Fluss des geschmolzenen Kunststoffes zu den vertikalen Rippen 7, verursacht allerdings einen unzureichenden Fluss des geschmolzenen Kunststoffes in dünnere Abschnitte zwischen benachbarten vertikalen Rippen 7 an der umlaufenden Wandung 3a, wodurch Unregelmäßigkeiten der Dicke der Wandung des Behälterkörpers 3 auftreten können und die Wahrscheinlichkeit von „short shots" während des Spritzguss-Prozesses erhöht wird.
  • Entlang der umlaufenden Wandung 3a des Behälterkörpers 3 zwischen den vertikalen Rippen 7 sind mehrere umlaufende Wandungsteile (in dieser Ausführungsvariante drei umlaufende Wandungsteile 9a, 9b und 9c) aufeinanderfolgend gebildet, die abgesetzte Teilstücke definieren.
  • Die umlaufenden Wandungsteile 9a, 9b und 9c sind mit den jeweils benachbarten Wandungsteilen über korrespondierende Verbindungsteile 10 verbunden. Die abwärts zeigende Hilfsrippe 14a erstreckt sich entlang des unteren Endes des oberen umlaufenden Wandungsteils 9a und bildet einen Abstand 22 zum mittleren umlaufenden Wandungsteil 9b; sie ist in umlaufender Richtung des Behälterkörpers 3 gebildet, wobei jedes Teilstück zwischen den benachbarten vertikalen Rippen 7 seitlich gegenüberliegende Enden aufweist, die jeweils mit diesen benachbarten Rippen verbunden sind. Eine Hilfsrippe 14c erstreckt sich außerdem entlang des unteren Endes des mittleren umlaufenden Wandungsteiles 9b.
  • Die vertikalen Rippen 7 überragen die Hilfsrippen 14b und 14c und verlaufen im gleichen Neigungswinkel wie der untere umlaufende Wandungsteil 9b, um sich im Wesentlichen in paralleler Beziehung zu diesem zu erstrecken. Um die wärmeisolierenden Eigenschaften des Behälters zu verbessern und die Materialkosten zu senken, befindet sich die Höhe H jeder einzelnen vertikalen Rippe 7 in Bezug auf den unteren umlaufenden Wandungsteil 9c bevorzugt innerhalb eines Bereiches von 0,5 mm ≤ H ≤ 5 mm und besonders bevorzugt innerhalb eines Bereiches von 1,5 mm ≤ H ≤ 4 mm.
  • In Übereinstimmung mit der ersten Ausführungsvariante ist der zylindrische Fußteil 17 am unteren Abschnitt des Behälterkörpers 3 und das rohrförmige Etikett 18 ist mit wärmeschrumpfenden Eigenschaften an der umlaufenden Wandung 3a vorgesehen.
  • Der Behälter des oben beschriebenen Aufbaus wird mit dem Spritzgussverfahren hergestellt, wobei eine Kerngussform mit einer Form entsprechend der inneren Oberfläche des Behälterkörpers 3 und eine Hohlraumgussform mit einer Form entsprechend der äußeren Oberfläche des Behälterkörpers 3 verwendet wird. Die Hohlraumgussform hat eine Einspritzöffnung an einer Stelle, die der Mitte der Bodenwandung des Behälterkörpers 3 entspricht.
  • Nach dem Zusammensetzen von Kerngussform und Hohlraumgussform wird der geschmolzene Kunststoff unter Druck durch die Einspritzöffnung eingefüllt, um so die umlaufende Wandung 3a sowie eine Anzahl von vertikalen Rippen 7 zu formen. Da der geschmolzene Kunststoff unter hohem Druck fließt, wird der Behälterkörper in kurzer Zeit gebildet (d. h. in etwa 0,5 bis 1 Sekunde). In dieser Hinsicht werden die Breite T der Basis jeder einzelnen vertikalen Rippe 7 und die Dicke t der umlaufenden Wandung 3a des Behälterkörpers 3 auf der Beziehung t ≤ T ≤ 4t basierend festgesetzt, so dass der geschmolzene Kunststoff gleichmäßig bis in die entferntesten Enden des umlaufenden Wandungsteils und der vertikalen Rippenteile, die innerhalb des Hohlraums definiert sind, fließen kann. Daraus folgt, dass der Behälterkörper 3 mit einer dünneren Wand mit einer hohen Formbarkeit hergestellt werden kann.
  • Für das Spritzgießen eines Behälters für Instant-Nahrungsmittel, dessen Bodenwandung 3b einen Durchmesser von 50 bis 80 mm aufweist und dessen Behälterkörper 3 70 bis 130 mm hoch ist, sind folgende Bedingungen vorgesehen:
    Spritzdruck: 100 bis 200 Mpa
    Temperatur des Kunststoffes (zur Zeit der Einspritzung): 200 bis 280°C
    Temperatur der Gussform: 10 bis 20°C.
  • Selbst wenn die umlaufende Wandung 3a, die einen vom Verbraucher anzufassenden Abschnitt darstellt, durch in den wärmeisolierenden Behälter eingefülltes heißes Wasser erhitzt wird, erzeugen die vertikalen Rippen einen Ab strahlungseffekt, der den Temperaturanstieg der Außenkanten der vertikalen Rippen begrenzt, und bilden eine nur relativ kleine Kontaktfläche für die Finger des Benutzers. Im Ergebnis kann der Benutzer den Behälter ohne Weiteres anfassen, ohne die relativ hohe Temperatur, auf die der Inhalt erhitzt wurde, zu spüren.
  • Des Weiteren kann der Behälterkörper 3 mit einer relativ großen Kraft ergriffen werden, da die radial am Behälterkörper 3 hervorstehenden vertikalen Rippen 7 für eine verbesserte Stabilität gegenüber Greifkräften, die in diametraler Richtung wirken, sorgen, als das im Vergleich mit einer umlaufenden Wandung 3a mit einer glatten Oberfläche der Fall wäre, so dass die Wahrscheinlichkeit der Verformung des Behälterkörpers, der mit solch einer Kraft ergriffen wird, gering ist. Es ist normal, dass der Kunststoff durch Hitze etwas weich wird und demzufolge seine Steifheit abnimmt. Die Hilfsrippen werden jedoch kaum durch heißes Wasser oder Inhaltsstoffe erwärmt und verhindern dadurch eine Verschlechterung der Steifheit des Behälterkörpers 3.
  • (Testbeispiele)
  • Die Testreihe wurde durchgeführt, um die Formbarkeit eines Behälters entsprechend der dritten Ausführungsvariante zu ermitteln. Die Testergebnisse werden nun diskutiert.
  • Unter den Bedingungen des Spritzgussverfahrens (siehe Tabelle 1) wurde der wärmeisolierende Behälter der dritten Ausführungsvariante geformt, und zwar unter Verwendung eines Propylen-Ethylen-Kopolymers mit einem Schmelzindex MI von 80, bei dem die Dicke t der umlaufenden Wandung bei 0,25 mm lag, die Breite T der Basis jeder einzelnen vertikalen Rippe 7 0,7 mm betrug und bei dem die Höhe jeder einzelnen vertikalen Rippe 7 an der niedrigsten Stelle 1,5 mm und an der höchsten Stelle 3,5 mm betragen hat (Beispiel 1).
  • Figure 00180001
  • Um die Formbarkeit im Beispiel 1 zu ermitteln, wurde das Auftreten von „short shot" nahe dem oberen offenen Endes des Behälters visuell beobachtet, indem unzureichend geformte Abschnitte des Behälters ausgewertet wurden. Ein Behälter, an dem kein „short shot" beobachtet werden konnte, wurde als mit guter Formbarkeit hergestellt eingeschätzt. Kein „short shot" wurde in Beispiel 1 festgestellt, weshalb dieses Beispiel als mit guter Formbarkeit hergestellt bewertet wurde. Auf der anderen Seite wurde „short shot" am Vergleichsbeispiel beobachtet, weshalb dieses als mit schlechter Formbarkeit hergestellt eingeschätzt wurde.
  • Es ist zu bemerken, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die zuvor beschriebenen Ausführungsvarianten 1 bis 3 beschränkt ist. Zum Beispiel kann ein Behälter der vorliegenden Erfindung nicht nur getrocknete Nudeln enthalten, die mit heißem Wasser aufgebrüht werden sollen, sondern auch heißen Kaffee oder Kaltgetränke. Die Form des Behälterkörpers 3 ist ebenfalls nicht auf eine im Grundriss kreisförmige Gestalt beschränkt. Sie kann vielmehr jeglicher Art sein, wie zum Beispiel rechteckiger oder elypsoider Art.
  • Diese Patentbeschreibung beabsichtigt keineswegs, die vorliegende Erfindung auf die dargelegten bevorzugten Ausführungsvarianten zu beschränken. Verschiedenste Modifikationen des wärmeisolierenden Behälters der hier erläuterten vorliegenden Erfindung können von Fachleuten vorgenommen werden, ohne vom Rahmen der vorliegenden Erfindung, wie er in den angehängten Ansprüchen definiert wird, abzuweichen.

Claims (5)

  1. Wärmeisolierender Nahrungsmittelbehälter, umfassend einen spritzgegossenen Behälterkörper (3) mit einer geformten, umlaufenden Wandung (3a), die am Umfang der Bodenwandung angegossen ist und sich von dort aufwärts erstreckt, wodurch ein Innenraum und ein oberes, offenes Ende definiert werden, sowie vertikale Rippen (7) im Abstand zueinander auf der Außenseite der Wandung, mindestens zwei Umfangswandungsteile (9a, 9b, bzw. 9c) mit jeweils verschiedenen Durchmessern die durch einen Absatz (10) zwischen den Wandungsteilen miteinander verbunden sind und so die umlaufende Wandung (3a) bilden, wodurch deren Durchmesser in stufenartiger Weise in Abwärtsrichtung abnimmt, wobei abgesetzte Teilstücke gebildet werden; gekennzeichnet durch nach unten zeigende Hilfsrippen (14), die in Umfangsrichtung kreisförmig entlang der umlaufenden Wandung (3a) verlaufen und ein doppellagiges, verstärkendes und isolierendes, ringförmiges Teilstück in einem festgelegten Abstand (22) zur äußeren Seite der umlaufenden Wandung bilden, wobei jede Hilfsrippe (14) zwischen zwei benachbarten vertikalen Rippen (7) angeordnet ist und gegenüberliegende Ränder aufweist, die mit den jeweiligen benachbarten Rippen (7) verbunden sind.
  2. Wärmeisolierender Nahrungsmittelbehälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen oberen Wandungsteil (5) mit einem Flansch (2), der um das obere, offene Ende des Behälterkörpers (3) geformt ist und einen ringförmigen Absatz (13) nahe des oberen, offenen Endes der inneren Oberfläche, der eine Erkennungslinie (13a) darstellt, um in den Behälterkörper (3) eingefülltes heißes Wasser oder Ähnliches auf ein geeignetes Höchstmaß zu begrenzen.
  3. Wärmeisolierender Nahrungsmittelbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine umlaufende Absatz (10), der als ein verstärkendes Mittel dient, auf einer Höhe von 50 bis 70% des Abstandes zwischen der Bodenwandung und dem oberen, offenen Ende des Behälterkörpers (3) positioniert ist.
  4. Wärmeisolierender Nahrungsmittelbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Hilfsrippen (14a, 14b, 14c) zur Verfügung steht, die in umlaufender Richtung in unterschiedlicher Höhe verlaufen.
  5. Wärmeisolierender Nahrungsmittelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsrippen (14a, 14b, 14c) mit dem umlaufenden Absatz (10, 13) verbunden sind, und zwar jeweils zwischen den angrenzenden vertikalen, isolierenden Rippen (7) .
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