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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Steckverbinder, der mit konfigurierbaren Kontakten versehen
ist. Genauer ist die Erfindung zur Verwendung auf dem Gebiet der
programmierbaren Nebenschluß-Steckverbinder
geeignet, wobei diese Steckverbinder bereitgestellt sind, um zu
gestatten, daß bestimmte
ihrer Kontakte auswählend
aktiviert werden und/oder zu gestatten, daß die im Steckverbinder angeordneten
Kontakte auswählend
miteinander verbunden werden. Insbesondere ist die Erfindung zur
Verwendung auf dem Gebiet der Luftfahrt und im Besonderen auf dem
Gebiet von Steckverbindern für Flugzeugmotoren
geeignet. Ein Steckverbinder nach der Erfindung weist den Vorteil
auf, daß er
unter schwierigen Außenbedingungen,
besonders bei hohen Temperaturen in der Größenordnung von 150°C, verwendet
werden kann.
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Nach dem Stand der Technik sind Steckverbinder
bekannt, die mit Kontakten versehen sind, und die im Allgemeinen
auf gedruckten Schaltungen angebracht sind. Eine gedruckte Schaltung
umfaßt
feste Leiterbahnen, die im Allgemeinen in ein Substrat der Schaltung
geätzt
sind. Um eine Leiterbahn wie erforderlich mit einer anderen zu verbinden,
wenn das Muster der gedruckten Schaltung dies nicht bereitstellt,
ist es nötig,
jede Leiterbahn an gewünschten
Punkten mit Kontaktblöcken
zu versehen und anschließend
eine Verbindung zwischen den Kontaktblöcken herzustellen. Zu diesem
Zweck ist nach dem Stand der Technik ein Steckverbinder bekannt,
der so mit Kontakten versehen ist, daß erste Enden der Kontakte
jeweils beispielsweise mit einem Kontaktblock der gedruckten Schaltung
verbunden werden können.
Ein derartiger Steckverbinder ist im Dokument US-A-4 758 167 offenbart.
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Darüber hinaus umfassen diese Kontakte
jeweils ein zweites freies Ende an einer rückwärtigen Fläche des Steckverbinders. Beim
Stand der Technik wird ein Leiterelement verwendet, das mit zumindest zwei
der zweiten freien Enden in Kontakt gebracht wird, um diese beiden
freien Enden des gleichen Steckverbinders miteinander zu verbinden
und/oder um sie kurzzuschließen.
Insbesondere ist aus dem Dokument EP-A-0 576 365 ein Steckverbinder
bekannt, der in einer solchen Weise mit Kontakten versehen ist,
daß jeder
Kontakt über
einen U-förmigen Balken
mit einem anderen verbunden werden kann. Diese U-förmigen Balken
sind im Allgemeinen in einer Kappe angeordnet, die an der rückwärtigen Fläche des
Steckverbinders angebracht werden kann. In Anbetracht des Umstands,
daß der
Steckverbinder mehrere Kontakte umfaßt, gibt es eine beträchtliche Anzahl
von möglichen
Kombinationen von Kontakten miteinander. Zu diesem Zweck ist es
nötig,
so viele mögliche
Formen von U-förmigen
Balken zu entwerfen, wie mögliche
Kombinationen zwischen den Kontakten vorhanden sind. Darüber hinaus
muß die
gleiche Kappe fähig
sein, Einrichtungen aufzunehmen, die sich von den U-förmigen Balken
unterscheiden, während
sie sicherstellen muß,
daß nur
die gewünschten
Verbindungen hergestellt werden.
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Kappen, die mit U-förmigen Leiterelementen versehen
sind, welche durch Wände
voneinander getrennt sind, sind aus den Lehren des Dokuments EP-A-576
365 bekannt, wobei die Leiterelemente an der Höhe der Wand, die jedes der
nebeneinanderliegenden U-förmigen
Leiterelemente abtrennt, miteinander verbunden werden. Wenn eine
Trennung von geringer Höhe
ist, wird ein erweiterter Schenkel des U-förmigen Leiterelements, das
an einer Seite der Trennung anliegt, gegen einen ebenfalls erweiterten Schenkel
eines anderen U-förmigen
Leiterelements, das an der anderen Seite der Trennung angeordnet ist,
gezwungen werden. In diesem Dokument ist die vorgeschlagene Konfiguration
von Kurzschlüssen somit
durch die jeweilige Höhe
der Trennungen der Kappe definiert. Die Kappe ist ein starrer, aber
nichtkonfigurierbarer Aufbau. Es ist daher nötig, daß die Kappen mit so vielen
möglichen
Verteilungen von Trennungshöhen
gestaltet werden, wie mögliche Kombinationen
von Verbindungen zwischen Kontakten bestehen.
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Diese Lösung verursacht ein Problem.
Da eine Kappe leicht an einem Steckverbinder angebracht werden kann,
ist sie sogar dann, wenn sie einfach ausgeführt ist, teuer, da es nötig ist,
Kappen in allen möglichen
Konfigurationen herzustellen, um fähig zu sein, all die Arten
von Verbindungen zwischen Kontakten zu erhalten, die gewünscht sein
können. Darüber hinaus
sind diese Steckverbinder nicht flexibel, da ihre Konfiguration
ein fester, wesentlicher Teil von ihnen ist. Daher ist es zum Abwandeln
der Verbindungen zwischen Kontakten absolut nötig, die Kappe zu entfernen
und die U-förmigen Leiterelemente
zu entnehmen, um die U-förmigen
Balken in einer geeigneten neuen Kappe anzuordnen, und diese neue
Kappe am Steckverbinder anzubringen. Diese Lösung macht die Verwendung von
zahlreichen einzelnen Elementen nötig, die vorrätig gehalten
werden müssen,
und die verloren gehen können,
wenn die Konfiguration des Steckverbinders und der Kontakte verändert wird.
Dies führt
zu erhöhten
Kosten, wenn leitende Steckverbinder dieser Art verwendet werden.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist, das obenerwähnte
Problem durch Vorschlagen eines Steckverbinders zu beheben, welcher
so mit Kontakten versehen ist, daß zwei Kontakte des Steckverbinders über eine
gedruckte Schaltplatte miteinander verbunden werden können, die über bewegliche
Leiter oder Stempel senkrecht zu einer Achse der Ausrichtung der
Kontakte angeordnet ist, wobei die Stempel in zwei stabile Stellungen
gebracht werden können.
Darüber
hinaus verlaufen die Stempel durch Leiteröffnungen der gedruckten Schaltplatte
und können
gemäß der Stellung,
in die sie gebracht sind, mit den Kontakten, die in einem Steckverbinder
wie diesem vorhanden sind, verbunden oder nicht verbunden werden.
Wenn somit zwei Stempel in Kontakt mit zwei Kontakten des Steckverbinders
stehen, und wenn diese beiden Stempel zusätzlich durch Öffnungen
der gedruckten Schaltung verlaufen, die miteinander verbunden sind,
sind die beiden Kontakte miteinander verbunden.
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Der Steckverbinder nach der Erfindung
umfaßt
ein Gehäuse,
das mit einem isolierenden Körper versehen
ist, in dem Kontakte in einer solchen Weise angeordnet sind, daß die Kontakte
im Inneren des Gehäuses
länglich
sind und erste Enden an der ersten Öffnung des Gehäuses und
ein zweites Ende an einer zweiten Öffnung des Gehäuses umfassen.
Die zweite Öffnung
im Gehäuse
ist zur ersten Öffnung entgegengesetzt.
Darüber
hinaus sind die Kontakte jeweils von einer solchen Form, die zu
einem Ende eines Stempels, mit dem sie verbunden werden können, komplementär ist. In
einem bevorzugten Beispiel weist dieses Ende die Form einer Buchse
zum Aufnehmen eines durch das Ende des Stempels gebildeten Stifts
auf. Darüber
hinaus stellt der Stift des Stempels einen Kontakt mit leitenden
Durchkontaktierungen der gedruckten Schaltplatte her. Die gedruckte
Schaltplatte umfaßt
Bandleiter, die bestimmte Leiteröffnungen
miteinander verbinden.
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Somit können diese Kontakte durch Stecker von
Stempeln, die mit Buchsen von Kontakten des Steckverbinders verbunden
sind, und die über
eine gedruckte Schaltung auch miteinander verbunden sind, sogar
dann miteinander verbunden werden, wenn sie nebeneinander liegen
und voneinander isoliert sind. Darüber hinaus weist die nach der
Erfindung vorgeschlagene Lösung
den Vorteil auf, daß der
Steckverbinder keinerlei zusätzlichen
Bestandteil benötigt,
um konfiguriert zu werden. Ein einfaches Verschieben eines Stempels
aus einer zurückgezogenen
Stellung in eine versenkte Stellung ermöglicht, daß eine Verbindungskonfiguration
des Kontakts des Steckverbinders, der sich dem Stempel gegenüber befindet,
abgewandelt wird. Diese Abwandlung kann händisch durchgeführt werden.
Darüber
hinaus ist diese Konfiguration stabil, wenn der Steckverbinder verwendet
wird, da sie elastisch gehalten wird und in einer bevorzugten Ausführungsform
durch eine Endkappe geschützt
wird, welche an der rückwärtigen Fläche des
Steckverbindergehäuses
angeordnet ist.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Steckverbinder, der mit konfigurierbaren Kontakten versehen
ist, ein Gehäuse,
Kontakte, die fest im Inneren des Gehäuses gehalten werden, und einen
isolierenden Körper,
der diese festen Kontakte umfaßt,
so daß ein
erstes Ende der festen Kontakte an einer Öffnung des Gehäuses gelegen
ist, umfaßt
und dadurch gekennzeichnet ist, daß der Steckverbinder eine gedruckte
Schaltung und Gleitkontakte umfaßt, wobei die Gleitkontakte
mit leitenden Durchkontaktierungen der Schaltung in Kontakt stehen,
wobei die Durchkontaktierungen optional durch Bandleiter miteinander
verbunden sind, wobei jeder der Gleitkontakte auswählend mit
einem zweiten Ende der festen Kontakte in Kontakt gebracht werden
kann.
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Die Erfindung wird aus der nachstehend
gegebenen Beschreibung und durch eine Durchsicht der beiliegenden
Zeichnungen, die nur als ein Hinweis auf die Erfindung dargestellt
sind und die Erfindung keineswegs beschränken, besser verstanden werden.
Die Zeichnungen sind wie folgt:
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1 ist
ein Längsschnitt
durch einen Steckverbinder nach der Erfindung;
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2 ist
ein ausführlicher
Längsschnitt durch
einen Teil des Steckverbinders nach der Erfindung;
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3a ist
eine Draufsicht auf eine rückwärtige Fläche eines
Steckers nach der Erfindung;
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3b ist
ein Querschnitt durch eine erste Verbindungsausführungsform eines Steckers nach der
Erfindung;
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3c ist
ein Querschnitt durch eine zweite Verbindungsausführungsform
eines Steckers nach der Erfindung;
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4a ist
eine Draufsicht auf eine Buchse nach der Erfindung;
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4b ist
ein Querschnitt durch eine erste Verbindungsausführungsform einer Buchse nach
der Erfindung; und
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4c ist
ein Querschnitt durch eine zweite Verbindungsausführungsform
einer Buchse nach der Erfindung.
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1 zeigt
einen Steckverbinder 1 nach der Erfindung. Der Steckverbinder 1 umfaßt ein Gehäuse 2 und
Kontakte 3. Er umfaßt
auch einen isolierenden Körper 4.
Das Gehäuse 2 ist
hohl, und der Isolator 4 ist quer in einem Hohlraum 5 im
Gehäuse 2 angeordnet.
Das Gehäuse 2 umfaßt eine
vordere Öffnung 6 und
eine rückwärtige Öffnung 7.
Die vordere und die rückwärtige Öffnung 6 und 7 sind
zueinander entgegengesetzt. Die Kontakte 3 sind im Inneren
des Gehäuses 2 durch
Abteilungen 8 des isolierenden Körpers 4 verlängert, so
daß die
Kontakte 3 eine bevorzugte Verbindungsachse 9 aufweisen.
Die Verbindungsachse 9 verläuft senkrecht zu einer vorderen Fläche des
isolierenden Körpers 4 und
verläuft
daher senkrecht zu den Ebenen, die durch die Öffnungen 6 und 7 des
Gehäuses 2 gebildet
werden.
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Der isolierende Körper 4 umfaßt vorzugsweise
zwei isolierende Module 10 und 11. Das isolierende
Modul 10 beispielsweise ist an der Seite der Öffnung 6 angeordnet,
und das isolierende Modul 11 ist an der Seite der Öffnung 7 angeordnet.
Die isolierenden Module 10 und 11 sind zueinander
gerichtet festgeklebt. Sie umfassen jeweils in einer solchen Weise Abteilungen,
daß diese
Abteilungen einander ge genüberliegend
angeordnet sind, um Abteilungen 8 zu bilden, die zum Aufnehmen
der Kontakte 3 bereitgestellt sind.
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Im Beispiel, das in 1 gezeigt ist, ist der Steckverbinder 1 ein
Stecker. In diesem Beispiel umfassen die Kontakte 3 Stifte,
die im Hohlraum 5 an der Seite der Öffnung 6 die ersten
Enden der Kontakte bilden. In einem anderen Beispiel kann der Steckverbinder 1 auch
eine Buchse sein. Im letzteren Fall umfassen die Kontakte 3 an
ihrem ersten Ende im Allgemeinen eine Buchse.
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Das isolierende Modul 10 weist
je nach der Weise, in der es die Kontakte 3 umgibt, welche
ein erstes Stecker- oder Buchsenende aufweisen, einen unterschiedlichen
Aufbau auf. Wenn die Kontakte 3 Steckerkontakte sind, weist
das isolierende Modul 10 eine verringerte Dicke auf, damit
es den Steckerenden gestattet, in den Hohlraum 5 zu verlaufen.
Wenn die Kontakte 3 im Gegensatz dazu Buchsenkontakte sind,
kann das isolierende Modul 10 von einer solchen Länge sein,
daß es
die gesamte äußere Oberfläche der
Buchsenenden bedeckt. Das isolierende Modul 10 führt eine
Haltefunktion durch.
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Andererseits umfassen die Kontakte 3 unabhängig davon,
ob der Steckverbinder ein Stecker oder eine Buchse ist, an einem
zweiten Ende stets eine Buchse 13. Die Buchse 13 ist
im isolierenden Modul 11 gelegen. Unabhängig davon, ob der Steckverbinder
ein Stecker oder eine Buchse ist, weist das isolierende Modul 11 stets
den gleichen Aufbau auf, so daß es
Buchsen wie die Buchse 13 der Kontakte 3 umfaßt.
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Die Kontakte 3 sind vorzugsweise
parallel zueinander angeordnet. Sie sind daher voneinander isoliert.
In einem bevorzugten Beispiel sind die Kontakte 3 im Gehäuse 2 in
einer symmetrischen Anordnung angeordnet.
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Der isolierende Körper 4 wird erstens
durch die Tätigkeit
einer inneren Abkantung 14 am Gehäuse, die gegen eine Schulter 15 am
isolierenden Modul 10 stößt, im Gehäuse 2 gehalten. Zweitens
wird der isolierende Körper 4 über eine
gedruckte Schaltplatte 18 gehalten, die im Inneren des
Gehäuses 2 angeordnet
ist. Daher ist die Beweglichkeit des isolierenden Körpers 2 im
Inneren des Gehäuses
sehr gering. Folglich werden die Kontakte 3, die in den
isolierenden Modulen 10 und 11 gehalten werden,
auch fest im Inneren des Gehäuses 2 gehalten.
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Die Kontakte 3 weisen ein
erstes Ende 17 auf, das dazu bestimmt ist, einen komplementären Kontakt
zu empfangen. Die Kontakte 3 eines Steckverbinders 1 sind
dazu bestimmt, einen Kontakt mit einem komplementären Steckverbinder
eines komplementären
Steckverbinders herzustellen. Beispielsweise kann der komplementäre Steckverbinder an
einer äußeren Stufe 18 am
Gehäuse 2 gehalten werden,
wobei diese Stufe 18 an einem vorderen Teil an der Seite
der Öffnung 6 bereitgestellt
ist.
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Die Schaltplatte 16 ist
vorzugsweise eine gedruckte Schaltplatte. Sie umfaßt erstens
Bandleiter 20 und zweitens leitende Durchkontaktierungen 19, die
durch Bandleiter 20 optional miteinander verbunden werden.
In 2 sind die leitenden
Durchkontaktierungen 19 der gedruckten Schaltplatte 60 vorzugsweise
den Buchsen 13 der Kontakte 3 gegenüberliegend
angeordnet. In einem bevorzugten Beispiel ist jede der Buchsen 13 einer
leitenden Durchkontaktierung 19 wie dieser gegenüberliegend
angeordnet.
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Für
bestimmte Kontakte, beispielsweise den in 2 gezeigten Kontakt 21, wird
die leitende Durchkontaktierung wie etwa 19, die der Buchse
wie etwa 13 des Kontakts 21 gegenüberliegend
angeordnet ist, durch ein Kontaktelement 22 gequert. Das Kontaktelement 22 ist
durch die leitende Durchkontaktierung 19 eingebettet und
umfaßt
einen Bandlei ter 23, der in der Buchse 13 des
Kontakts 21 eingebettet ist. Dieses Leiterelement 22 ist
im Wesentlichen nicht entfernbar.
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Die leitende Durchkontaktierung 19 der Schaltplatte 16 wird
beispielsweise über
eine leitende Buchse 24, die im Inneren eines in der Schaltplatte 16 ausgebildeten
Lochs angeordnet ist, leitend gemacht. Daher verringert die Buchse 24 den
inneren Durchmesser der Leiteröffnungen 19 geringfügig. In einer
bevorzugten Ausführungsform
liegt der innere Durchmesser einer Öffnung 19, die mit
einer leitenden Buchse 24 wie dieser versehen ist, in der
Größenordnung
von 1 mm, und beträgt
nämlich
bis zu 1,06 mm. Eine Buchse 24 ist vorzugsweise in einer solchen
Weise mit seitlichen Bändern 25 versehen, daß die seitlichen
Bänder 25 geringfügig zum
Inneren der leitenden Durchkontaktierungen 19 hin gekrümmt sind.
Wenn ein Leiterelement in die leitende Durchkontaktierung 19 eingesetzt
wird, werden die seitlichen Bänder 25 dadurch
gegen das Leiterelement gezwungen. Dadurch wird sichergestellt,
daß eine gute
Verbindung zwischen dem eingesetzten Leiterelement und der leitenden
Durchkontaktierung besteht.
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Die gedruckte Schaltung 16 umfaßt Bandleiter 20.
Diese Bandleiter 20 können
entweder an einer oberen Fläche
oder an einer unteren Fläche
der gedruckten Schaltung 16 angeordnet sein. Obwohl die gedruckte
Schaltung 16 zwischen zwei isolierenden Elementen angeordnet
ist, wird in einem bevorzugten Verwendungsbeispiel eine gedruckte
Schaltung 16 gewählt,
die mit einem Bandleiter 20 versehen ist, der innerhalb
einer Dicke der gedruckten Schaltung 16 angeordnet ist.
Somit werden die Bandleiter 20 während der normalen Verwendung
eines Steckverbinders 1 wie diesem keiner physischen Veränderung unterzogen.
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Schließlich umfaßt ein Steckverbinder 1 nach
der Erfindung einen Gleitkontakt 26. Ein Gleitkontakt 26 umfaßt insbesondere
in einer bevorzugten Ausführungsform
einen Steckerkon takt 28 in einem vorderen Teil 27.
Der vordere Teil 27 ist so bereitgestellt, daß er zum
zweiten Ende 12 des Kontakts 3 des Steckverbinders 1 komplementär ist. Unter
der Voraussetzung, daß das
Ende 12 eine Buchse 13 ist, ist der vordere Teil 27 im
vorliegenden Fall ein Stift 28. In einer Abwandlung kann
dafür gesorgt
werden, daß der
Steckverbinder so gestaltet ist, daß das Ende 12 des
Kontakts 3 ein Steckerstift ist. Dann ist der vordere Teil 27 des
Gleitkontakts 26 eine Steckerbuchse.
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Zweitens umfaßt der Gleitkontakt 26 einen knollenförmigen Abschnitt 29,
der einen Vorsprung am äußeren Umfang
des Stifts 28 bildet. Der Gleitkontakt 26 umfaßt auch
ein zweites Ende 30 in einer solchen Weise, daß das zweite
Ende 30 zum vorderen Teil 27 entgegengesetzt ist
und an der Öffnung 7 herausragt.
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Mit Hilfe dieses zweiten freien Endes 30 kann
der Gleitkontakt 26 leicht erfaßt werden und der Gleitkontakt 26 dadurch
leicht in bezug auf den Steckverbinder 1 verschoben werden.
Darüber
hinaus können
die Gleitkontakte sogar händisch
erfaßt werden,
sofern die Enden 30 ausreichend voneinander entfernt sind.
Die Gleitkontakte 26 können
in zwei Stellungen gebracht werden. In ihrer versenkten Stellung
steht der Stift 28 mit der Buchse 13 in Kontakt und
ist in letztere eingesetzt. Im Gegensatz dazu befindet sich der
Stift 28 in seiner zurückgezogenen Stellung
nicht länger
in Kontakt mit der Buchse 13.
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Unabhängig von der Stellung des Gleitkontakts 26 befindet
sich der vordere Teil 27 des Gleitkontakts jedoch stets
in Kontakt mit der Leiteröffnung 19 und
insbesondere mit der leitenden Durchführung 24.
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Der Gleitkontakt 26 führt die
Funktion eines Stempels aus. Er ragt an der Seite der Öffnung 7 wirksam
hervor und umfaßt
ein Erfassungsmittel 31, das größer als der Durchmes ser einer Öffnung 32 ist, durch
die der Gleitkontakt 26 gleitet. Somit kann der Gleitkontakt 26 stets
erfaßt
und daher stets verschoben werden. Das Erfassungsmittel ist ergonomisch.
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Entlang seines Endes 30 umfaßt der Gleitkontakt 26 einen
Gleitanzeiger 33 in einer solchen Weise, daß der Gleitanzeiger
eine Bestimmung ermöglicht,
ob sich der Gleitkontakt in seiner zurückgezogenen Stellung oder in
seiner versenkten Stellung befindet. Wenn der Gleitanzeiger 33 sichtbar
ist, zeigt dies an, daß sich
der Gleitkontakt 26 in seiner zurückgezogenen Stellung befindet,
und bedeutet daher, daß keine
Verbindung zu einer Buchse 13 eines entsprechend angeordneten
Kontakts 3 besteht. Es ist somit leicht, die Konfiguration,
in der sich der Gleitkontakt 26 befindet, zu identifizieren.
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Nach der Erfindung wird auch dafür gesorgt, daß das Gehäuse 2 mit
einer Endkappe 34 versehen ist. Die Endkappe 34 wird
an der Öffnung 7 um
das Gehäuse 2 herum
angeordnet und wird auf das Gehäuse 2 geschoben,
damit die Gleitkontakte 26 geschützt sind. Tatsächlich ist
unabhängig
davon, ob sich die Gleitkontakte 26 in ihrer zurückgezogenen Stellung
oder in ihrer versenkten Stellung befinden, ein Raum 35 zwischen
der Öffnung 7 und
der Endkappe 34 definiert, der das zweite Ende 30 des
Gleitkontakts 26 frei läßt. Die
Gleitkontakte 26 sind somit vor einer unfreiwilligen Handhabung
geschützt,
die zu einer Abänderung
der Konfiguration führen
würde, in
die der Steckverbinder gestellt ist, oder die zur Zerstörung durch
Biegen der Gleitkontakte 26 führen könnte.
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Nach der Erfindung umfaßt ein Steckverbinder 1 eine
Grenzflächenabdeckung 36,
die an der Öffnung 6 angeordnet
ist und mit einer Öffnung
versehen ist, die den Kontakten 3 einen Durchgang gestattet.
Diese Grenzflächenabdeckung 36 ist
isolierend und bildet eine Abdichtung zum Inneren des Steckverbinders.
Insbesondere umfaßt
die Grenzflächen abdeckung 36 so
viele Öffnungen,
wie Kontakte 3 in einem Steckverbinder 1 vorhanden
sind. Im Gegensatz dazu ist keine Grenzflächenabdeckung 36 vorhanden,
wenn die Kontakte 3 Buchsenkontakte sind, vorausgesetzt,
daß das
erste isolierende Modul 10 so gestaltet ist, daß es die
gesamte Länge
des Endes 17 der Kontakte 3 abdeckt, während es
letzteren gestattet, mit den Kontakten eines komplementären Steckverbinders
verbunden zu werden. In diesem Fall ist es das isolierende Modul 10,
das sicherstellt, daß der
Steckverbinder 1 an der Öffnung 6 abgedichtet
ist.
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Nach der Erfindung umfaßt der Steckverbinder 1 eine
Durchführungshülse, um
es dem Gleitkontakt 26 zu ermöglichen, nach Wahl in zwei
stabile Stellungen gestellt zu werden. Diese Durchführungshülse 37 ist
eine isolierende abdichtende Abdeckung und ist vorzugsweise gegen
eine Fläche
der gedruckten Schaltung 16 angeordnet. Die Durchführungshülse 37 wird
im Steckverbinder über
eine Rückwand 38 gehalten,
die mit seitlichen Laschen versehen ist, welche in komplementären Öffnungen
an einer inneren Wand des Gehäuses 2 eingerastet
sind. Die Durchführungshülse 37 weist
so viele Abteilungen auf, wie Gleitkontakte 26 vorhanden
sind. In der gleichen Weise weist die Rückwand 38 so viele
Abteilungen auf, wie Gleitkontakte 26 vorhanden sind.
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Die Abteilungen der Durchführungshülse 37 und
die Abteilungen der Rückwand 38 sind
einander gegenüberliegend
angeordnet.
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Vorausgesetzt, daß ein Gleitkontakt 26 einen knollenförmigen Abschnitt 29 umfaßt, sind
in einer besonderen Ausführungsform
der Erfindung zwei Abteilungen in den entsprechenden Abteilungen
der Durchführungshülse 37 und
der Rückwand 38 ausgebildet,
in denen der knollenförmige
Abschnitt 29 angeordnet werden kann. Diese beiden Abteilungen ermöglichen,
daß für den Gleitkontakt 26 eine
zurückgezogene
Stellung bereitgestellt wird. Eine erste Abteilung 40 wird über eine
Lippe 42, die zum Inneren der Abteilung hin vorspringt,
von einer zweiten Abteilung 41 abgegrenzt.
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Die innere Lippe 42 ist
vorzugsweise im Inneren der Durchführungshülse 37 ausgebildet.
Da die Durchführungshülse 37 aus
einem Kunststoffmaterial und vorzugsweise aus einem Material auf
Silikonbasis hergestellt ist, ist die Lippe 42 selbst elastisch.
Sie kann daher unter eine Beanspruchung gestellt werden, wenn der
Gleitkontakt 26 verschoben wird, um von einer zurückgezogenen
Stellung in eine versenkte Stellung und umgekehrt bewegt zu werden.
Die innere Lippe 42 ist so gestaltet, daß sie dem knollenförmigen Abschnitt 29 gestattet,
hindurchzugehen, wenn eine ausreichende Beanspruchung auf den Gleitkontakt 26 ausgeübt wird.
Sie gestattet jedoch auch, daß der
knollenförmige
Abschnitt 29 in jeder der beiden Abteilungen 40, 41 fest
gehalten wird. Wenn ein Gleitkontakt 26 in einer dieser
beiden Stellungen angeordnet ist, ist er somit sogar dann am Platze
fixiert, wenn der Steckverbinder starken Schwingungen oder mechanischen
Erschütterungen ausgesetzt
ist. Tatsächlich
ermöglicht
nur eine ausreichende absichtliche Einwirkung auf die Gleitkontakte 26,
daß die
Konfiguration, in die der Steckverbinder 1 gestellt ist,
abgeändert
wird.
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In einer Abwandlung kann dafür gesorgt
werden, daß der
Gleitkontakt 26 nicht mit einem vorspringenden knollenförmigen Abschnitt 29,
sondern mit Einkerbungen versehen ist. Eine Einkerbung wie diese
kann durch zumindest zwei Vorsprünge
geschaffen werden, welche im Inneren der Abteilungen der Durchführungshülse 37 bzw.
der Rückwand 38 ausgebildet
sind. Bei dieser Abwandlung sind die zwei Vorsprünge vorzugsweise nur im Inneren
der Durchführungshülse 37,
die aus einem elastischeren Material hergestellt ist, ausgebildet.
Die Rückwand 38 ist vorzugsweise
starr.
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Im Besonderen macht es die Rückwand 38 möglich, das
Erfassungsmittel 31 einer Einkerbung zu halten, die zu
tief in der Durchführungshülse 37 ist. Auf
diese Weise wird verhindert, daß der
Gleitkontakt 26 zu tief in die Buchse 13 eingebettet
wird.
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Nach der Erfindung ist ein Steckverbinder 1 vorzugsweise
in einer solchen Weise mit Kontakten 3 versehen, daß die Kontakte 3 in
einer standardisierten Gestaltung angeordnet sind. 3a veranschaulicht einen derartigen Stecker 43 nach
der Erfindung in einer solchen Weise, daß der Stecker 43 beispielsweise
sechsundsechzig Kontakte wie den Kontakt 3 aufweist, die
zueinander parallel nebeneinander liegen. 3a zeigt, daß der Steckverbinder 43 in
einer solchen Weise Kontakte 3 umfaßt, daß die Kontakte 3 auswählend miteinander
verbunden sind. In 3a beispielsweise
sind Kontakte 19, 20, 21, 22, 27, 28, 30, 31, 36, 37, 46, 47 und 54,
die durch 44 bezeichnet sind, unumkehrbar mit einem Leiterelement
wie etwa 22 verbunden. Die anderen Kontakte wie etwa die Kontakte 3 des
Steckverbinders 43 sind selbst mit Gleitkontakten 26 versehen.
Jeder der Gleitkontakte 26 kann daher in einer zurückgezogenen
oder in einer versenkten Stellung konfiguriert werden.
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3b zeigt
eine gedruckte Schaltplatte wie etwa 16, die beispielsweise
im Stecker 43 eingebaut ist. Diese Schaltplatte umfaßt leitende
Durchkontaktierungen wie etwa 19, die durch Bandleiter 20 miteinander
verbunden sind. Die Bandleiter 20 sind so angeordnet, daß sie völlig spezifische
Anordnungen der Durchkontaktierungen in bezug zueinander ergeben.
Diese Anordnung entspricht dann einem Muster von möglichen
Verbindungen zwischen den Kontakten. Nur weil ein Stempelkontakt 26 in
einen Kontakt 3 versenkt ist, bedeutet dies tatsächlich nicht,
daß er nicht
mit anderen Kontakten 3 des Steckverbinders 1 verbunden
werden kann.
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Wenn die Leiteröffnung 19, die diesem
Stempelkontakt 19 entspricht, nicht mit einem Bandleiter 20 verbunden
ist, kommt es darüber
hinaus unabhängig
davon, ob der Stempel kontakt 26 versenkt oder zurückgezogen
ist, zu keiner Veränderung
hinsichtlich der Kontakte 3. Die Anordnung und das Schalten der
Kontakte untereinander sind daher erstens durch die Gleitkontakte 26 und
zweitens durch die Anordnung der vorgeschlagenen Bandleiter 20 zwischen den
Leiteröffnungen 19 definiert.
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Wie in 3c veranschaulicht
ermöglichen die
Bandleiter 20, daß Kontakte 3,
die voneinander entfernt sind, verbunden werden. In 3c beispielsweise ist ein Kontakt 45 durch
einen Bandleiter 20, der durch einen Rand 47 der
gedruckten Schaltung 16 verläuft, mit dem Kontakt 46 verbunden,
welcher sich dem Kontakt 45 gegenüber befindet. Darüber hinaus
ist in 3b und 3c ersichtlich, daß die gleichen leitenden
Durchkontaktierungen 19 durch mehrere Bandleiter 20 mit
mehreren leitenden Durchführungen 19 verbunden
werden können.
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4a, 4b und 4c veranschaulichen eine andere Art der
Gestaltung eines Steckverbinders 48 nach der Erfindung,
wobei die Kontakte wie etwa 3 Buchsen sind und etwas weiter
voneinander getrennt angeordnet sind. In der gleichen Weise wie
beim Stecker 43 umfaßt
der in 4a veranschaulichte Steckverbinder 48 erstens
Kontakte 3, die mit einem Kontaktelement wie etwa 22 versehen
sind, und die mit anderen Kontakten 3 versehen sind, welche
mit Gleitkontakten 26 verbunden sind. Somit sind die Anordnung
und das Schalten zwischen den unterschiedlichen Kontakten wie etwa 3 eines
Steckverbinders 48 wie dieses hauptsächlich über die Anordnungen der Bandleiter
wie etwa 20 definiert, welche ein Teil von gedruckten Schaltungen
wie etwa 16 sind, die unumkehrbare Bandleiter umfassen.
Diese Bandleiter 20 sind vorzugsweise zwischen Kontakten angeordnet,
die mit Gleitkontakten wie etwa 26 versehen sind oder damit
verbunden werden können.
Es kann jedoch auch dafür
gesorgt werden, daß ein Bandleiter 20 mit
einem Kontakt verbunden wird, der mit einem Leiterelement wie etwa 22 versehen
ist. Somit kann ein Kontakt, der mit einem Stempel wie etwa 26 versehen
ist, umkehrbar mit einem Kontakt verbunden werden, der mit einem
Leiterelement 22 versehen ist.