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DE60100578T2 - Vermittlungsschnittstelletechniken für digitalen Teilnehmerleitungen - Google Patents

Vermittlungsschnittstelletechniken für digitalen Teilnehmerleitungen Download PDF

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DE60100578T2
DE60100578T2 DE60100578T DE60100578T DE60100578T2 DE 60100578 T2 DE60100578 T2 DE 60100578T2 DE 60100578 T DE60100578 T DE 60100578T DE 60100578 T DE60100578 T DE 60100578T DE 60100578 T2 DE60100578 T2 DE 60100578T2
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DE
Germany
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pots
dsl
circuit
line
capacitor
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60100578T
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English (en)
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Hessam Mohajeri
Serdar Kiykioglu
Heron Babael
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Ikanos Communications Inc
Original Assignee
Centillium Communications Inc
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/06Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors
    • H04M11/062Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors using different frequency bands for speech and other data

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
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  • Communication Control (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft die Telekommunikation und insbesondere eine digitale Teilnehmerleitungs-Schnittstelle zwischen einer Telefonleitung und einer Vermittlungsstelleneinrichtung eines Netzbetreibers, der sprachliche und digitale Teilnehmerdienste anbietet.
  • BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK
  • Der Bedarf an mehr Bandbreite bei bestehenden herkömmlichen Telefonleitungen steigt, da mehr Kunden digitale Daten über Telefonleitungen senden und empfangen. Im allgemeinen besteht eine herkömmliche Telefonleitung aus einem Paar von Kupferleitern, die einen Telefonapparat mit der nächsten Vermittlungsstelle verbinden, einem digitalen Teilnehmermultiplexsystem, einer Fernkoppelanordnung oder irgendeiner anderen Einrichtung, die als die Erweiterung der von der Vermittlungsstelle angebotenen Dienste dient. Bei diesem Paar von Kupferleitern, das auch als ein verdrilltes Paar bezeichnet wird, werden die Anschlußdrähte a-Ader und b-Ader genannt. Die a/b-Ader-Nomenklatur leitet sich von den elektrischen Kontakten eines Telefonsteckers des alten Stils ab. Das Ersetzen dieser bestehenden Kupfertelefonleitungen durch Hochgeschwindigkeits-Lichtleiterkabel ist häufig zu teuer. Außerdem kann ein Lichtleiterkabel nicht die elektrische Energie liefern, der erforderlich ist, um die Sprach- und Zeichengabeschaltungen der angeschlossenen Anlage wie etwa eines herkömmlichen Telefonapparats zu betreiben. Daher muß die Vermittlungsstelleneinrichtung diese Energie liefern. Ferner machen erhebliche Investitionen in die bestehende Kupferinfrastruktur durch Netzbetreiber im allgemeinen den fortgesetzten Gebrauch der Kupferinfrastruktur erforderlich. Breitbandtechnologien, die bestehende Kupfertelefonleitungen nutzen und mit herkömmlichem Schmalband-Analogtelefondienst koexistieren können, sind also hoch erwünscht.
  • Eine solche Technologie ist das herkömmliche diensteintegrierende digitale Telefonnetz bzw. ISDN. Das ISDN erhöhte Übertragungsraten über bestehende Kupfertelefonleitungen auf 128 Kilobit pro Sekunde (kbps). Obwohl Sprachdaten über eine ISDN-Leitung übertragen werden können, müssen spezielle Endgeräteadapter, die eine externe Energieversorgung benötigen, dafür vorgesehen sein. Wenn diese erforderlichen speziellen Endgeräteadapter aufgrund eines Energieausfalls ausfallen, wird die ISDN-Leitung außer Betrieb gesetzt. Diese unerwünschte Eigenschaft von ISDN-Leitungen ist ein besonderes Problem, wenn eine Notsituation eintritt und ein Energieausfall die ISDN-Leitung für Sprachübertragung unbrauchbar gemacht hat. In einer solchen Situation wäre ein Rettungsleitungs-Telefondienst deaktiviert. Daher werden die meisten ISDN-Leitungen in Verbindung mit einer konventionellen Telefondienst-Leitung bzw. POTS-Leitung verwendet. POTS-Leitungen sind gegenüber Energieausfällen über längere Zeiträume immun, wobei von dem Telefondienstbetreiber Reserveenergie von einer Batterie geliefert wird. Konkurrierende Technologien, die keine dedizierte zweite Leitung für den ausfallsicheren Sprachfernsprechbetrieb benötigen, werden daher im allgemeinen gegenüber der ISDN-Technologie bevorzugt. Außerdem ermöglichen solche konkurrierenden Technologien Übertragungsraten, die den von der ISDN-Technologie gebotenen überlegen sind.
  • Eine andere Breitbandtechnologie, die bestehende Kupfertelefonleitungen nutzen kann, ist die digitale Teilnehmerleitung bzw. DSL. Es werden mehrere Abwandlungen der DSL-Technologie entwickelt, wie etwa DSL mit hoher Bitrate bzw. HDSL, ISDN DSL bzw. IDSL, symmetrische DSL bzw. SDSL, ratenadaptive DSL bzw. RADSL und unsymmetrische DSL bzw. ADSL. ADSL ist für Verbraucher-Internetanwendungen besonders interessant, wo der größte Teil des Datenverkehrs im Downstream zu dem Teilnehmer stattfindet. Für genaue Beschreibungen der ADSL-Technologie siehe die US-Patente Nr. 5 461 616, 5 534 912 und 5 410 343.
  • Einige DSL-Technologien wie etwa ADSL haben den Vorteil, daß normale Sprachdatenübertragungen mit Digitaldatenübertragungen die gleiche Telefonleitung teilen können. Der untere Frequenzbereich der Telefonleitung wird für Sprachdaten verwendet, während die oberen Frequenzbereiche für Digitaldaten verwendet werden. Da jedoch jeder dieser Frequenzbereiche auf derselben Telefonleitung wirksam ist, verwendet die DSL-Technologie eine Weiche, um die Signale jedes Bereichs zu trennen. Bei manchen An wendungen besteht diese Weiche aus zwei passiven Filtern: (1) einem Tiefpaßfilter, das die niederfrequenten Komponenten (POTS-Daten) der Übertragung trennt, und (2) einem Hochpaßfilter, das die hochfrequenten Komponenten (Digitaldaten) der Übertragung trennt. Die Weiche ist auch als ein Mischer wirksam, um die hochfrequenten Digitaldaten mit den niederfrequenten Sprachdaten zu vereinigen, und führt das vereinigte Signal der Telefonleitung zu.
  • Ein Problem bei der DSL-Vorgehensweise ist, daß die passiven Elemente (beispielsweise Induktionsspulen und Kondensatoren), die zur Implementierung des Tief- und des Hochpaßfilters der Weiche verwendet werden können, sperrig und unhandlich sind. Diese zusätzliche Masse benötigt mehr physischen Raum, um die Weiche unterzubringen, und nimmt infolgedessen mehr physischen Raum in der Vermittlungsstelle der Telefongesellschaft ein. Insgesamt betrachtet, führt der aus dieser Vorgehensweise resultierende physische Platzbedarf zu hohen Kosten. Ferner ist diese Vorgehensweise mit zusätzlichen Material- und Herstellungskosten, die durch den Bau der Weiche entstehen, sowie mit Kosten verbunden, die mit dem Einsatz dieser Weichen zusammenhängen.
  • Eine weitere Breitbandtechnologie, die bestehende Kupfertelefonleitungen nutzen kann, um sowohl Sprach- als auch Digitaldatenübertragungsfunktionen auszuüben, ist die Verwendung eines Silicium-Teilnehmeranschluß-Schnittstellenbausteins bzw. SLIC. Diese Vorgehensweise sieht eine aktive diskrete Weiche vor, die kompakter als eine passive Weiche ist. Eine solche Technologie erfordert jedoch einen Hochspannungs-, Hochgeschwindigkeits-Siliciumprozeß und verbraucht erheblich mehr Energie, wodurch die Dienstübertragungswegdichte begrenzt wird. Außerdem benötigt diese Vorgehensweise zusätzliche Reserveenergie, um die unterstützten Übertragungskanäle für die gleiche Zeitdauer wie bei einem Nur-POTS-Dienst im Fall eines Energieausfalls zu stützen.
  • Was gebraucht wird ist also eine Schnittstelle zwischen einer Telefonleitung und der Vermittlungsstelle, die niederfrequente POTS-Daten und hochfrequente Digitaldaten von der Telefonleitung empfangen und trennen kann. Die Schnittstelle sollte ferner imstande sein, niederfrequente Sprachdaten und hochfrequente Digitaldaten auf einer Telefonleitung zu vereinigen und zu übertragen. Die Schnittstelle sollte kompakt sein, während sie gleichzeitig das erforderliche Filtern ermöglicht, und sollte energiesparend sein. Außerdem sollte die Schnittstelle eine POTS-Leitung bereitstellen, die gegenüber Energieausfällen immun ist.
  • KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die hier beschriebenen Techniken stellen eine weichenlose Vermittlungsstellen-Schnittstelle für digitale Teilnehmerleitungen bereit. Ein Vorteil der bereitgestellten Techniken ist, daß die Menge an physischem Raum, der benötigt wird, um die Vermittlungsstellenschaltungen unterzubringen, verringert wird. Ein weiterer Vorteil ist, daß die mit Materialien, Herstellung, Einsatz und Aufrechterhaltung verbundenen Kosten gesenkt werden.
  • Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird bereitgestellt: ein System zum Anschließen einer Telefonleitung, die einen ersten Draht und einen zweiten Draht hat, an eine Vermittlungsstelle nach Anspruch 1.
  • Nach einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird bereitgestellt: ein Verfahren zum Anschließen einer Telefonleitung, die einen ersten und einen zweiten Draht hat, an eine Vermittlungsstelle nach Anspruch 5.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet eine reaktive Impedanz auf der Leitungsseite des DSL-Koppeltransformators. Die POTS-Leitungskarte ist über die reaktive Impedanz angeschlossen. Die reaktive Impedanz übt eine Weichenfunktion zwischen den POTS- und DSL-Schaltungen aus. Die Größe der reaktiven Impedanz nimmt mit zunehmender Frequenz ab, wobei effektiv ein Kurzschluß erzeugt wird, wogegen die Größe der reaktiven Impedanz mit abnehmender Frequenz zunimmt, wobei effektiv eine Leerlaufschaltung erzeugt wird. Bei niedrigen Frequenzen (beispielsweise POTS-Bereichsfrequenzen) repräsentiert die Größe der reaktiven Impedanz also einen offenen Zustand, und bei hohen Frequenzen (beispielsweise DSL-Bereichsfrequenzen) repräsentiert die Größe der reaktiven Impedanz einen geschlossenen Zustand. Eine umgekehrte Bedingung gilt für die Wicklungen des DSL-Koppeltransformators. Mit abnehmender Frequenz nimmt die Größe der Impedanz der Wicklungen (Reaktanz der Hauptinduktivität) ab, wogegen mit zunehmender Frequenz die Größe der Impedanz der Wicklungen zunimmt.
  • Die leitungsseitigen Wicklungen des DSL-Koppeltransformators sind effektiv in Reihe mit der reaktiven Impedanz. Bei POTS-Bereichsfrequenzen ist die Größe der reaktiven Impedanz in ihrem hohen oder offenen Zustand, und die Größe der Impedanzen der Wicklungen sind wirksam Kurzschlüsse. Dabei ist bei POTS-Bereichsfrequenzen die POTS-Schaltung an die Leitung angeschlossen, als ob die DSL-Schaltung nicht vorhanden wäre. Bei DSL-Frequenzen ist die Größe der reaktiven Impedanz in ihrem niedrigen oder geschlossenen Zustand, und die Größen der Impedanzen der Wicklungen sind effektiv Leerlaufschaltungen. Dabei ist bei DSL-Bereichsfrequenzen die DSL-Schaltung an die Leitung angeschlossen, als ob die POTS-Schaltung nicht vorhanden wäre. Die reaktive Impedanz bietet also die Funktionalität einer Weiche. Nachteilige Auswirkungen der reaktiven Impedanz auf POTS-Übertragungscharakteristiken können durch einen programmierbaren CODEC kompensiert werden.
  • Die vorliegende Erfindung kann mit einem System unabhängig von dem Typ des Rufstromkreises, der von diesem System verwendet wird, implementiert werden. Im allgemeinen wird ein Rufsignal der POTS-Verbindungseinrichtung von der Vermittlungsstelle zugeführt. Beispielsweise wird das Rufsignal einem b-Leiter der Leitung zugeführt, während der a-Leiter als der Rückpfad geerdet ist. Dies bewirkt, daß ein Telefonapparat klingelt. Relais werden typischerweise verwendet, um das Rufsignal einzuschalten, während gleichzeitig die POTS-Leitungskarte ausgeschaltet wird, um sie von dem Rufsignal zu trennen. Spezifikationen für den Rufgenerator in anwendbaren Standards geben an, daß dieser eine bestimmte Wechselstromversorgungsimpedanz und einen bestimmten Gleichstromwiderstandswert pro Anschlußleiter hat. Beispielsweise sind Einzelheiten zu Rufanwendungsspezifikationen angegeben in: Local Area Transport and Access (LATA) Switching Systems Generic Requirements (SSGR) (es ist zu beachten, daß LATA SSGR als LSSGR bezeichnet wird); FR-NWT-000064-LSSGR-Modul von Bellcore, und den anschließenden in FR-NWT-000064 von Bellcore angegebenen Referenzen. Ferner sind für digitale Teilnehmermultiplexsysteme beispielsweise Rufanwendungsspezifikationen in TR-NWT-00057 von Bellcore angegeben.
  • Rufgeneratoren sind im allgemeinen übliche Geräte in Telekommunikationseinrichtungen und können daher dazu verwendet werden, das Rufsignal gleichzeitig einer Mehrzahl von Leitungen zuzuführen. Dieses gleichzeitige Zuführen des Rufsignals sollte kei ne nachteilige Auswirkung auf die Leitungen haben, die angerufen werden. Wie bereits erwähnt, wird eine POTS-Schaltung von dem Rufsignal durch Relais getrennt. Dabei hat das gleichzeitige Zuführen des Rufsignals keine nachteilige Auswirkung auf die verschiedenen POTS-Schaltungen. Dagegen wird die DSL-Schaltung von den Relais nicht ausgeschaltet. Deshalb sind verschiedene Trennverfahren (beispielsweise Rufinduktionsspulen) entwickelt worden, um sicherzustellen, daß die DSL-Schaltungen nicht mit dem Rufstromkreis kreuzgekoppelt werden. Eine über die POTS-Schaltung gekoppelte reaktive Impedanz nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gewährleistet ferner, daß die DSL-Schaltungen nicht mit dem Rufstromkreis kreuzgekoppelt werden. Dies geschieht, ohne die Funktionsfähigkeit des Rufstromkreises oder des verwendeten Trennverfahrens nachteilig zu beeinflussen. Dabei kann die vorliegende Erfindung in einem System unabhängig von dem Rufstromkreis wirksam sein und benötigt daher keine zusätzliche Schaltungs-Hardware, um die Erfindung ungeachtet des Rufstromkreistyps einzusetzen.
  • Dabei hat das Rufsignal eine signifikant niedrige Frequenz, so daß dadurch bewirkt wird, daß die Größe der reaktiven Impedanz in einem hohen Zustand ist. Dagegen haben die leitungsseitigen Wicklungen des DSL-Koppeltransformators keinen signifikanten Impedanzwert, um das Rufsignal zu begrenzen. Daher wird das Rufsignal der Leitung zugeführt, als ob es mit der Leitung direkt gekoppelt wäre. Das DSL-Signal wird jedoch von der Hochzustandsgröße der reaktiven Impedanz nebengeschlossen. Dabei bleibt ein vernachlässigbares Differenzsignal, das mit einer anderen Leitung gekoppelt ist, die angerufen wird. Kurz gesagt, was den Rufgenerator betrifft, ist die DSL-Schaltung effektiv nicht vorhanden. Gleichermaßen bewirken DSL-Frequenzbereichsignale, daß die Größe der reaktiven Impedanz in einem niedrigen Zustand ist. Somit sind die POTS-Leitungskarte und der Rufstromkreis effektiv von den DSL-Frequenzbereichsignalen getrennt.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein Blockbild einer herkömmlichen Vermittlungsstellen-Schnittstelle für eine digitale Teilnehmerleitung.
  • 2 ist ein Blockbild einer Vermittlungsstellen-Schnittstelle für eine digitale Teilnehmerleitung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 3 zeigt beispielhafte Frequenzbereiche von POTS-Kommunikationssignalen und DSL-Kommunikationssignalen und wie jeder Frequenzbereich mit der Größe einer reaktiven Impedanz nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in Beziehung steht.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • 1 ist ein Blockbild einer herkömmlichen Vermittlungsstellen-Schnittstelle für eine digitale Teilnehmerleitung. Die Schnittstelle weist auf: eine Weiche 115, eine POTS-Leitungskarte 105 und ein DSL-Modem 121. Außerdem ist ein Rufstromkreis enthalten, der aus einer Energieversorgung 135, einer Induktionsspule 135 und einer Induktionsspule 139 besteht.
  • Die Weiche 115 ist eine herkömmliche passive Weiche und dient dazu, die Telefonleitung mit der POTS-Leitungskarte 105 und dem DSL-Modem 121 zu koppeln. Die Weiche 115 besteht aus einem Tiefpaßfilter 117 und einem Hochpaßfilter 119. Das Tiefpaßfilter 117 trennt das niederfrequente POTS-Signal (beispielsweise Sprach- und Faxdaten unter 4 kHz) von der ankommenden Telefonleitung und führt dieses POTS-Signal der POTS-Leitungskarte 105 zu. Das Hochpaßfilter 119 trennt das hochfrequente DSL-Signal von der ankommenden Telefonleitung und führt dieses DSL-Signal dem DSL-Modem 121 zu. Jedes dieser Filter kann auf verschiedene Weisen implementiert werden, die mit anwendbaren Weichenspezifikationen in Einklang stehen. Beispielsweise kann das Tiefpaßfilter 117 ein 5-poliges Filter sein, das aus vier Induktionsspulen und einem Kondensator besteht, wie 1 zeigt, während das Hochpaßfilter 119 ein 5-poliges Filter sein kann, das aus vier Kondensatoren und einer Induktionsspule besteht, wie 1 zeigt. Für den Fachmann sind verschiedene Filterkonfigurationen in Abhängigkeit von beispielsweise der gewünschten Systemleistung und den bestehenden Industriestandards denkbar.
  • Die POTS-Leitungskarte 105 besteht aus einem Teilnehmeranschluß-Schnittstellenbaustein bzw. SLIC 109, der mit einem programmierbaren CODEC 107 gekoppelt ist. In der POTS-Leitungskarte 105 sind ferner Schalter 111 und 113 enthalten. Der SLIC 109 dient dem Anschließen der Telefonleitung an den programmierbaren CODEC 107 und kann beispielsweise Gleichstromzeichengabeschaltungen aufweisen, um Gesprächsverbindungen herzustellen, zu steuern und zu beenden. Er kann ferner einen Rufgenerator und/oder einen Aushängezustandsdetektor aufweisen. Der Fachmann weiß, daß CODEC ein Akronym für Codierer und Decodierer ist.
  • Im einen Fall dient der programmierbare CODEC 107 dazu, von der Leitung empfangene analoge POTS-Bereichsignale in ihr digitales Äquivalent umzuwandeln. Im allgemeinen wird ein Analog-Digital-Wandler bzw. ADC verwendet, um diese Umwandlung durchzuführen. Im anderen Fall dient der CODEC dazu, digitale POTS-Bereichsignale in ihr analoges Äquivalent zur Übertragung auf die Leitung umzuwandeln. Im allgemeinen wird ein Digital-Analog-Wandler bzw. DAC verwendet, um diese Umwandlung durchzuführen. Ein CODEC kann ferner Sprachkomprimierungs- und -dekomprimierungsfähigkeiten haben. Ein CODEC ist typischerweise als ein integrierter Schaltungschip oder eine solche Komponente erhältlich. Der CODEC 107 kann beispielsweise mit einer PCM-Schnittstelle für die Übertragung zu anderen Vermittlungsstellen oder anderen Netzen gekoppelt sein. Der Fachmann kennt andere Schnittstellenprotokolle, die hier ebenso implementiert werden können.
  • Die Schalter 111 und 113 sind herkömmliche Relaisschalter. Ein Schaltplan wie dieser kann zwar auf verschiedene Weise implementiert werden; die gezeigte Konfiguration repräsentiert jedoch zwei zweipolige Ein-Aus-Schalter, die eine gemeinsame Steuerleitung haben. Die Schalter sind in ihren Ruhezuständen gezeigt. Dabei werden gefilterte POTS-Daten über die Ruhebereiche (nc) jedes Schalters mit dem SLIC 109 gekoppelt. Während eines Ruftakts werden jedoch die Schaltersteuerleitungen (beispielsweise durch den SLIC 109) aktiviert, so daß dadurch die Relais erregt werden. Die Ruhebereiche der Schalter 111 und 113 öffnen dann, und die Arbeitsbereiche (no) dieser Schalter schließen. Dieser Schaltvorgang trennt den SLIC 109 von der Schaltung und führt eine Rufspannung ein, um den Rufstromkreis zu erregen. Die Rufspannung, die von der Energieversorgung 135 geliefert wird, ist typischerweise eine Wechselspannung (beispielsweise 20 bis 30 Hz bei 84 bis 104 V Effektivwert), die ein negatives Gleichstrom-Offset hat (beispielsweise 42,5 bis –56 V Gleichspannung). Induktionsspulen 137 und 139 können dazu dienen, die erforderliche Versorgungsimpedanz nach Vorgabe durch die anwendbaren Standards zu liefern, obwohl der Fachmann andere Trennverfahren kennt, die sicherstellen, daß die DSL-Schaltungen nicht mit dem Rufstromkreis kreuzgekoppelt werden. Wenn der Ruftakt beendet ist (beispielsweise im Anschluß an eine Rufabschaltung oder in der Sprechpause eines Ruftakts) kehren die Schalter 111 und 113 in ihre entregten Positionen zurück.
  • Das DSL-Modem 121 besteht aus einem Digitalsignalprozessor bzw. DSP 123, einer analogen Vorstufe bzw. AFE 125, einem Leitungstreiber 127 und einem Transformator 129. Der Transformator 129 weist einen Gleichstrom-Sperrkondensator 131 auf. Das DSL-Modem 121 kann beispielsweise die unsymmetrische DSL-Technologie bzw. ADSL-Technologie oder die G. Lite Technologie verwenden. Im allgemeinen wandelt dieses Modem die von der Leitung empfangene Analogspannung in ihre ursprüngliche digitale Form um. Diese Digitaldaten können dann einem Netz oder Stütznetz für die weitere Verarbeitung oder Übertragung zugeführt werden. Ein typisches Protokoll, das bei der Übertragung dieser Daten implementiert wird, ist der asynchrone Übertragungsmodus bzw. ATM. Der Fachmann kennt andere Protokolle, die ebenso implementiert werden können.
  • Der Transformator 129 ist eine symmetrische Schnittstelle zum Koppeln der Leitung mit der DSL-Schaltungsanordnung. Der Gleichstrom-Sperrkondensator 131 ist zwischen die Wicklungen auf der Leitungsseite des Transformators 129 geschaltet. Dieser Gleichstrom-Sperrkondensator 131 verhindert, daß Gleichstrom durch die Leitungsseite des Transformators fließt. Eine Gleichstromkomponente des Signals, das von der Telefonleitung empfangen wird, bewirkt also nicht, daß der DSL-Koppeltransformator 129 gesättigt wird. Die Empfehlungen G.992.1 und G.992.2 des Telecommunications Standards Section der International Telecommunication Union (manchmal mit ITU-T bezeichnet) definieren jeweils Spezifikationen für einen solchen Gleichstrom-Sperrkondensator. Die Empfehlungen G.992.1 und G.992.2 definieren ferner eine ADSL- Sender-Empfängereinheit auf der Seite der Vermittlungsstelle und eine ADSL-Sender-Empfängereinheit auf der Seite des entfernten Endgeräts oder des Kundenstandorts. Jede dieser jeweiligen Empfehlungen wird hier summarisch eingeführt.
  • Der Transformator 129 ist mit dem Leitungstreiber 127 gekoppelt. Der Leitungstreiber 127 führt beispielsweise eine Zweidraht-Vierdraht-Umwandlung aus und ermöglicht das Filtern. Der Leitungstreiber 127 kann ferner eine Hybridnachbildung aufweisen. Die AFE 125 ermöglicht die Analog-Digital-Umwandlung an dem Signal, das von dem Leitungstreiber 127 empfangen wird, und ist mit einem DSP 123 gekoppelt. Der DSP 123, der als Software, Hardware, Firmware oder irgendeine Kombination davon implementiert werden kann, ist die Maschine, die dazu dient, Filter und DSL-Protokolle zu implementieren. Der DSP 123 kann durch eine ATM-Schnittstelle mit einem Hochgeschwindigkeitsnetz-Stütznetz gekoppelt sein.
  • Die vorstehende Erläuterung betraf Daten, die von der Telefonleitung durch die Weiche 115 entweder zu der POTS-Leitungskarte 105 oder zu dem DSL-Modem 121 fließen. Der Fachmann weiß, daß Daten auf der Telefonleitung vollduplex und bidirektional sind. Dabei können niederfrequente POTS-Daten von der PCM-Schnittstelle oder einer anderen geeigneten Schnittstelle empfangen, von der POTS-Leitungskarte 105 in ihr analoges Äquivalent umgewandet und der Weiche 115 zugeführt werden. Gleichermaßen können hochfrequente Paket-Daten von der ATM-Schnittstelle oder einer anderen geeigneten Schnittstelle empfangen, von dem DSL-Modem 121 in ihr analoges Äquivalent umgewandet und einer Weiche 115 zugeführt werden. Wenn Daten in diese Richtung laufen, vereinigt die Weiche 115 die niederfrequenten Sprachdaten und die hochfrequenten DSL-Daten auf der Telefonleitung.
  • 2 ist ein Blockbild einer Vermittlungsstellen-Schnittstelle für eine digitale Teilnehmerleitung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Schnittstelle weist eine POTS-Leitungskarte 105 und ein DSL-Modem 121 auf. Außerdem ist ein Rufstromkreis enthalten, der aus einer Energieversorgung 135, einem Koppler 143 und einem Koppler 145 besteht. Die POTS-Leitungskarte 105 und das DSL-Modem 121 können beispielsweise auf einem einzigen diskreten Chip oder separat auf Einzelchips (beispielsweise einem Chipset, das aus einer Reihe von Chips besteht) implementiert sein.
  • Weichenlose Schnittstelle
  • Bei dieser Ausführungsform gibt es keine Weiche 115, und die Telefonleitung wird direkt über die Leitungsseite des Transformators 129 des DSL-Modems 121 geführt. Wie bereits erwähnt, ist der Transformator 129 eine symmetrische Schnittstelle zum Koppeln der Leitung mit der DSL-Schaltungsanordnung. Außerdem trennt der Transformator 129 die DSL-Schaltungsanordnung physisch von der Leitung. Eine reaktive Impedanz 141 ist mit der Leitungsseite des Transformators 129 seriell gekoppelt. Diese reaktive Impedanz 141 bildet eine Impedanz mit einer Größe, die mit zunehmender Signalfrequenz abnimmt. Bei einer Ausführungsform ist die reaktive Impedanz 141 ein Kondensator, der einen Wert in einem Bereich hat, der in den Empfehlungen G.992.1 und G.992.2 angegeben ist. Bei dieser Ausführungsform wirkt dieser Kondensator auch als ein Gleichstrom-Sperrkondensator, um zu verhindern, daß eine Gleichstromkomponente des Signals, das von der Telefonleitung empfangen wird, den Transformator 129 sättigt.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Zweidraht-Schnittstelle der POTS-Leitungskarte 105 über die reaktive Impedanz 141 verbunden. Typischerweise ist die Strukturimpedanz einer Vermittlungsstellen-POTS-Leitungskarte ungefähr 900 Ohm. Die Verbindung der reaktiven Impedanz 141 über die Zweidraht-Schnittstelle der POTS-Leitungskarte führt zu einer Zweidraht- und Vierdrahtleitungs-Impedanz-Fehlanpassung und zu verschlechterten Übertragungscharakteristiken, wie in den anwendbaren Standards (beispielsweise Bellcore oder äquivalenten Standards) angegeben ist, was in einer Tonqualität des POTS-Übertragungskanals resultiert, die davon entfernt ist, optimal zu sein. Diese Impedanz-Fehlanpassung kann jedoch kompensiert werden, indem der CODEC 107 richtig programmiert wird durch Synthetisieren der richtigen Zweidraht- und Vierdrahtimpedanz und durch die richtige Frequenzentzerrung des Sende- und Empfangszweigs.
  • Für den Fachmann ist ersichtlich, daß der programmierbare CODEC 107 so programmiert werden kann, daß er gewünschte Übertragungscharakteristiken synthetisiert, indem eine eingebaute DSP-Filterschaltungsanordnung innerhalb des CODEC verwendet wird. Der CODEC 107 kann auch so programmiert werden, daß er physische Komponenten kompensiert, die mit der Zweidraht-Schnittstelle der POTS-Leitungskarte 105 ver bunden sind. Im allgemeinen ist ein Softwaretool mit integriertem Schaltungssimulationsprogramm (beispielsweise PSPICE) von dem Lieferanten eines CODEC erhältlich. Dieses Programm kann dazu dienen, den erforderlichen DSP-Code zu berechnen und zu simulieren, um die gewünschten Übertragungscharakteristiken ohne Verwendung irgendeiner zusätzlichen Hardwareschaltungsanordnung an einer bestehenden POTS-Struktur zu implementieren. Kurz gesagt, wenn die gewünschten Übertragungscharakteristiken festgestellt und das physische Leitungsnetz als Modell gebildet ist, kann das Simulationsprogramm dazu dienen, die gewünschte Leistung von der POTS-Schaltung zu erhalten.
  • Die Weichenlose Schnittstelle ist unabhängig von dem Rufstromkreis wirksam
  • Bei der in 2 gezeigten Ausführungsform weist der Rufstromkreis den Koppler 143 und den Koppler 145 auf. Diese Koppler können Induktionsspulen sein, wie vorstehend erwähnt. Beispielsweise kann der Koppler 143 zu der Induktionsspule 137 von 1 äquivalent sein, und der Koppler 145 kann zu der Induktionsspule 139 von 1 äquivalent sein. Es können jedoch in Abhängigkeit von der jeweiligen Spezifikation, die gerade implementiert wird, andere Rufstromkreise und Trennverfahren verwendet werden. Die POTS-Leitungskarte 105 und die von der Energieversorgung 135 gelieferte Rufspannung sind über die reaktive Impedanz 141 verbunden, die bei der Rufspannungsfrequenz eine Offenzustandsgröße hat. Dabei erscheint die Frequenzbereich-Momentanamplitude der Rufsignalspannung, die über das komplexe Netz der Transformator-Hauptinduktivität in Reihe mit der reaktiven Impedanz 141 angelegt wird, zum größten Teil über der reaktiven Impedanz 141. Dabei führt ein elektrischer Netzübergang, der von der reaktiven Impedanz 141 gebildet ist, die Signalleistung zu der POTS-Schaltung und nicht über die Wicklungen des Transformators. Dabei manifestiert sich die Ruffrequenz nicht auf der Schaltungsseite des Transformators 129. Was die DSL-Bereichsfrequenzen betrifft, hat die reaktive Impedanz 141 eine Geschlossenzustandsgröße. Dabei wird der Rufstromkreis bei DSL-Bereichsfrequenzen effektiv kurzgeschlossen, so daß dadurch verhindert wird, daß dem Rufstromkreis DSL-Frequenzbereichsignale zugeführt werden.
  • Im Idealfall ist die reaktive Impedanz 141 ein perfekter offener Stromkreis (beispielsweise Impedanz unendlicher Größe) bei Frequenzen im POTS-Bereich und ist ein per fekter Kurzschluß (Impedanz der Größe Null) bei Frequenzen in DSL-Bereichen. Die Leitungsseite des Transformators ist daher bei POTS-Bereichsfrequenzen durch die reaktive Impedanz 141 in den Leerlaufzustand gebracht, und infolgedessen empfängt die POTS-Leitungskarte 105 die gesamte POTS-Signalleistung von der Telefonleitung. Dagegen ist die POTS-Leitungskarte 105 bei DSL-Bereichsfrequenzen durch die reaktive Impedanz 141 kurzgeschlossen, und infolgedessen empfängt das DSL-Modem die gesamte DSL-Signalleistung von der Telefonleitung.
  • Bei einer Ausführungsform ist die reaktive Impedanz 141 durch einen Kondensator implementiert, der in den ITU-T-Empfehlungen wie etwa G.992.1 und G.992.2 spezifiziert ist. Der Abstand im Frequenzspektrum zwischen dem POTS-Bereich und dem DSL-Bereich gibt der reaktiven Impedanz 141 einen Zwischenzustandsbereich für den Übergang von einer Impedanz großer Größe zu einer Impedanz geringer Größe. Bei der gezeigten Ausführungsform kann ein ankommender Fernsprechruf auf einer DSL immer noch empfangen werden, auch wenn die Energie ausfällt. Der Grund dafür ist, daß bei dieser Ausführungsform die reaktive Impedanz 141 aus einer passiven Komponente (beispielsweise einem Kondensator) besteht, die keine externe Energie benötigt. Eine einzige DSL kann also als Notruf-POTS-Leitung dienen. Das POTS ist auf herkömmliche Weise vorgesehen, und daher wird dem Erfordernis von Notbatterie-Reserveenergie zur Aufrechterhaltung des Rettungsleitungs-POTS genügt. Der DSL-Dienst ist nun jedoch auf dem gleichen Telefonkabel eingebettet.
  • Die vorstehende Erläuterung betraf Daten, die von der Telefonleitung zu der Primärseite des Transformators 129 und von der reaktiven Impedanz 141 zu der POTS-Leitungskarte 105 fließen. Der Fachmann weiß, daß Daten auf der Telefonleitung vollduplex und bidirektional sind. Dabei können niederfrequente POTS-Daten von der PCM-Schnittstelle empfangen, von der POTS-Leitungskarte 105, die über die reaktive Impedanz 141 verbunden ist, in ihr analoges Äquivalent umgewandet und der Telefonleitung zugeführt werden. Gleichermaßen können hochfrequente Paket-Daten von der ATM-Schnittstelle empfangen, von dem DSL-Modem 121 in ihr analoges Äquivalent umgewandelt und über die Schaltungsseite des Transformators 129 der Telefonleitung zugeführt werden. Wenn Daten in diese Richtung laufen, werden die niederfrequenten Sprachdaten und die hochfrequenten DSL-Daten auf der Telefonleitung auf der Leitungsseite des Transformators 129 vereinigt.
  • 3 zeigt beispielhafte Frequenzbereiche von POTS-Kommunikationssignalen und DSL-Kommunikationssignalen und wie jeder Frequenzbereich mit der Größe einer reaktiven Impedanz nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in Beziehung steht. Eine herkömmliche Kupfertelefonleitung ist zur Übertragung oberhalb des POTS-Frequenzbereichs in der Lage, wo das nutzbare Frequenzspektrum von den Leitungsbedingungen (d. h. überbrückte Abzweigungen, Rauschen und Nebensprechen), der Übertragungsfrequenz und dem Drahtdurchmesser abhängt.
  • Der POTS-Frequenzbereich 305 erstreckt sich von ungefähr Gleichstrom bis 4 kHz. Das öffentliche Wählnetz bzw. PSTN und unterstützende Ortsanschlußnetze arbeiten in dem POTS-Frequenzbereich 305. Die Übertragungsraten in diesem Frequenzbereich sind ungefähr 56 kbps oder darunter. Der DSL-Frequenzbereich 310 in diesem Beispiel erstreckt sich von ungefähr 100 kHz bis zu 1 MHz. Für den Fachmann ist ersichtlich, daß einige DSL-Technologien separate Bereiche für Upstream-Daten und Downstream-Daten bereitstellen. Beispielsweise könnte ein Upstream-ADSL-Datenkanal innerhalb eines Frequenzspektrums im Bereich von ungefähr 85 bis 95 kHz arbeiten. Eine Übertragungsrate in diesem Frequenzspektrum kann bis zu ungefähr 2 Mbps auftreten. Ein Downstream-ADSL-Datenkanal könnte innerhalb eines Frequenzspektrums im Bereich von ungefähr 100 kHz bis 500 kHz arbeiten. Datenübertragungsraten zu Kunden in einem solchen Bereich können bis zu ungefähr 9 Mbps auftreten.
  • 3 zeigt ferner die Größe einer reaktiven Impedanz 315 relativ zu den Frequenzbereichen 305 und 310. Diese reaktive Impedanz 315 kann beispielsweise mit der Leitungsseite eines DSL-Koppeltransformators seriell verbunden sein, wie es die in 2 gezeigte reaktive Impedanz 141 ist. Mit zunehmender Frequenz nimmt die Größe der reaktiven Impedanz 315 ab. Bei der gezeigten Ausführungsform hat die reaktive Impedanz 315 einen hohen Größenbereich, der als der offene Zustand 320 bezeichnet wird, einen Übergangsbereich, der als der Zustand 325 bezeichnet wird, und einen niedrigen Größenbereich, der als der geschlossene Zustand 330 bezeichnet wird. Der offene Zustand 320 entspricht Größen der reaktiven Impedanz 315, die auf Signale in dem POTS-Frequenzbereich 305 ansprechen. POTS-Signale sollen beispielsweise von einer POTS-Leitungskarte oder ihrem Äquivalent empfangen werden. Der geschlossene Zustand 330 entspricht Größen der reaktiven Impedanz 315, die auf Signale in dem DSL- Frequenzbereich 310 ansprechen. Solche Signale sollen beispielsweise von einem DSL-Modem oder seinem Äquivalent empfangen werden. Der Übergangszustand 325 entspricht Größen der reaktiven Impedanz 315, die auf Signale in dem Frequenzbereich zwischen dem höchsten POTS-Frequenzbereich 305 (beispielsweise 4 kHz) und dem niedrigsten DSL-Frequenzbereich 310 (beispielsweise 100 kHz) ansprechen. Die reaktive Impedanz 315 kann also eine Offenzustandsgröße, eine Geschlossenzustandsgröße oder eine Übergangszustandsgröße haben.
  • Bei einer Ausführungsform ist die reaktive Impedanz 315 durch einen Kondensator gebildet, der im Bereich von ungefähr 27 μF bis 47 nF liegt. Der Wert des Kondensators hängt jedoch von Faktoren wie etwa der anwendbaren Spezifikation oder ITU-Empfehlung und von der speziellen Anwendung ab. Der obige Bereich soll also nicht als eine Einschränkung, sondern lediglich als ein beispielhafter Bereich dienen. Der Kondensatortyp kann ein metallisierter selbstheilender Polyesterkondensator von 250 V sein; für den Fachmann ist jedoch ersichtlich, daß der Kondensatortyp beispielsweise in Abhängigkeit von der speziellen Anwendung variieren kann. Die Größe der Impedanz des Kondensators kann durch die folgende Gleichung berechnet werden: 1/(2*π*F*C), wobei F die Frequenz des an den Kondensator angelegten Signals ist und C der Wert des Kondensators ist. Beispielsweise ist die Größe der Impedanz eines Kondensators von 0,3 μF bei 2 kHz ungefähr 265 Ohm. Die Größe der Impedanz dieses Kondensators bei 4 kHz ist ungefähr 133 Ohm. Die Größe der Impedanz dieses Kondensators bei 100 kHz ist ungefähr 5 Ohm. Die Größe der Impedanz dieses Kondensators bei 500 kHz ist ungefähr 1 Ohm. Bei dieser Ausführungsform ergibt der offene Zustand 320 der reaktiven Impedanz 315 eine Impedanz, die eine Größe von ungefähr 133 Ohm oder darüber hat, wogegen der geschlossene Zustand 330 eine Impedanz ergibt, die eine Größe von ungefähr 5 Ohm oder darunter hat.
  • In Abhängigkeit davon, in welchem Zustand die Größe der reaktiven Impedanz 315 bei irgendeiner Frequenz ist, wird ein Anteil der Signalleistung entsprechend dieser Frequenz einer POTS-Leitungskarteneinrichtung zugeführt. Gleichermaßen wird ein Anteil der Signalleistung entsprechend dieser Frequenz der DSL-Modemeinrichtung zugeführt. Je mehr die Größe der reaktiven Impedanz 315 bei zunehmenden Frequenzen abnimmt, desto größer wird der Anteil der diesen Frequenzen entsprechenden Signalleistung, der der DSL-Modemeinrichtung zugeführt wird und desto weniger Signalleistung entspre chend diesen Frequenzen wird der POTS-Leitungskarteneinrichtung zugeführt. Je mehr die Größe der reaktiven Impedanz 315 mit abnehmenden Frequenzen zunimmt, desto größer wird dagegen der Anteil der diesen Frequenzen entsprechenden Signalleistung, der der POTS-Bereich-Leitungskarteneinrichtung zugeführt wird und desto weniger Signalleistung entsprechend diesen Frequenzen wird der DSL-Modemeinrichtung zugeführt.
  • Die Impedanz 315 kann so implementiert werden, daß die Signalleistungsmenge bei jeder einzelnen Frequenz optimiert wird, die einer von der POTS-Leitungskarteneinrichtung und der DSL-Modemeinrichtung zuzuführen ist. Optimale Mengen könnten beispielsweise mit dem kleinsten Anteil der DSL-Bereich-Signalleistung korrelieren, der bei einem bestimmten Frequenzspektrum der POTS-Leitungskarte zugeführt wird. Umgekehrt könnte eine optimale Menge mit dem kleinsten Anteil der POTS-Bereich-Signalleistung korrelieren, der bei einem bestimmten Frequenzspektrum dem DSL-Modem zugeführt wird. Für den Fachmann ist ersichtlich, daß das jeweilige Frequenzspektrum beispielsweise von dem verwendeten DSL-Modemtyp, den erforderlichen Systembandbreiten für Upstream- und Downstream-Übertragungskanäle und dem Frequenzbereich dieser Übertragungskanäle abhängt.
  • Die vorstehende Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung dienen der Erläuterung und Veranschaulichung. Sie soll nicht erschöpfend sein oder die Erfindung auf die offenbarte genaue Ausbildung begrenzen. Viele Modifikationen und Abwandlungen sind im Licht der obigen Lehre möglich. Der Umfang der Erfindung soll nicht durch diese genaue Beschreibung, sondern durch die beigefügten Ansprüche definiert sein.

Claims (7)

  1. System zum Anschließen einer Telefonleitung, die einen ersten Draht und einen zweiten Draht hat, an eine Vermittlungsstelle, wobei das System folgendes aufweist: eine DSL-Schaltung (121), die einen Koppeltransformator (129) aufweist, der eine Leitungsseite und eine Schaltungsseite hat, wobei die DSL-Schaltung (121) der Verarbeitung von DSL-Frequenzbandsignalen dient, die von der Telefonleitung empfangen werden; einen Kondensator (141), der seriell zwischen Wicklungen der Leitungsseite des Transformators (129) gekoppelt ist; und eine POTS-Schaltung (105), die eine Zweidrahtschnittstelle zum Verarbeiten von POTS-Frequenzbandsignalen hat, die von der Telefonleitung empfangen werden; dadurch gekennzeichnet, daß: die Leitungsseite des Transformators (129) zwischen den ersten und den zweiten Draht der Telefonleitung gekoppelt ist; der Kondensator (141) über die Zweidrahtschnittstelle der POTS-Schaltung (105) betriebsmäßig angekoppelt ist; und der Kondensator (141) einen Offenzustandswert in Abhängigkeit von POTS-Frequenzbandsignalen hat, so daß dadurch der POTS-Schaltung (105) Energie der POTS-Frequenzbandsignale zugeführt werden kann, während unterbunden wird, daß der DSL-Schaltung (121) Energie zugeführt wird, und einen Geschlossenzustandswert in Abhängigkeit von DSL-Frequenzbandsignalen hat, so daß dadurch der DSL-Schaltung (121) Energie der DSL-Frequenzbandsignale zugeführt werden kann, während unterbunden wird, daß der POTS-Schaltung (105) Energie zugeführt wird.
  2. System nach Anspruch 1, wobei die POTS-Schaltung (105) einen Codierer/Decodierer (107) aufweist, der so programmiert ist, daß er die Wirkungen kompensiert, die der Kondensator (141) auf die Strukturimpedanz des POTS-Bands hat.
  3. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner aufweist: einen Rufstromkreis (135, 143, 145), der mit der POTS-Schaltung (105) gekoppelt ist, zum Läutenlassen eines Telefonapparats an der Telefonleitung, wobei der Kondensator (141) in Abhängigkeit von einem Rufzeichen von dem Rufstromkreis (135, 143, 145) einen Offenzustandswert hat.
  4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner folgendes aufweist: einen Rufstromkreis (135, 143, 145), der mit der POTS-Schaltung (105) gekoppelt ist, zum Läutenlassen eines Telefonapparats an der Telefonleitung, wobei der Kondensator in Abhängigkeit von dem Empfang von DSL-Frequenzbandsignalen einen Geschlossenzustandswert hat, so daß dadurch unterbunden wird, daß dem Rufstromkreis (135, 143, 145) die DSL-Frequenzbandsignale zugeführt werden.
  5. Verfahren zum Anschließen einer Telefonleitung, die einen ersten und einen zweiten Draht hat, an eine Vermittlungsstelle, wobei das Verfahren in einem System wirksam ist, das folgendes aufweist: eine POTS-Schaltung (105), die eine Zweidrahtschnittstelle zum Verarbeiten von POTS-Frequenzbandsignalen hat, die von der Telefonleitung empfangen werden, und eine DSL-Schaltung (121), die einen Koppeltransformator (129) aufweist, der eine Leitungsseite und eine Schaltungsseite hat, wobei die DSL-Schaltung (121) dazu dient, DSL-Frequenzbandsignale zu verarbeiten, die von der Telefonleitung empfangen werden, wobei ein Kondensator (141) seriell zwischen Wicklungen der Leitungsseite des Transformators gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsseite des Transformators (129) zwischen dem ersten und dem zweiten Draht der Telefonleitung angeschlossen ist; der Kondensator (141) ferner über die Zweidrahtschnittstelle der POTS-Schaltung (105) angekoppelt ist; wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Vorsehen eines Offenzustandswerts des Kondensators (141) in Abhängigkeit von einem ersten Signal, das eine POTS-Bandfrequenz hat, so daß dadurch der POTS-Schaltung (105) Energie des ersten Signals zugeführt werden kann und die Zufuhr dieser Energie zu der DSL-Schaltung (121) unterbunden wird; und Vorsehen eines Geschlossenzustandswerts des Kondensators (141) in Abhängigkeit von einem zweiten Signal, das eine DSL-Bandfrequenz hat, so daß dadurch der DSL-Schaltung (121) Energie des zweiten Signals zugeführt werden kann und die Zufuhr dieser Energie zu der POTS-Schaltung (105) unterbunden wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, das ferner den folgenden Schritt aufweist: Kompensieren von Wirkungen des Kondensators (141), der über die Zweidrahtschnittstelle der POTS-Schaltung (105) angekoppelt ist, mit einem Codierer/Decodierer (107), der in der POTS-Schaltung (105) enthalten ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, wobei das Vorsehen eines Geschlossenzustandswerts des Kondensators (141) in Abhängigkeit von dem zweiten Signal unterbindet, daß einem mit der POTS-Schaltung (105) gekoppelten Rufstromkreis (135, 143, 145) Energie des zweiten Signals zugeführt wird.
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