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DE600526C - Feuerloeschgranate - Google Patents

Feuerloeschgranate

Info

Publication number
DE600526C
DE600526C DEP64270D DEP0064270D DE600526C DE 600526 C DE600526 C DE 600526C DE P64270 D DEP64270 D DE P64270D DE P0064270 D DEP0064270 D DE P0064270D DE 600526 C DE600526 C DE 600526C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fire
outer housing
grenade
powder container
explosive charge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP64270D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE600526C publication Critical patent/DE600526C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C19/00Hand fire-extinguishers in which the extinguishing substance is expelled by an explosion; Exploding containers thrown into the fire
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/46Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing gases, vapours, powders or chemically-reactive substances
    • F42B12/50Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing gases, vapours, powders or chemically-reactive substances by dispersion

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Feuerlöschgranate Die Erfindung betrifft eine Feuerlöschgranate, deren Löschpulverbehälter aus Papier oder anderem brennbaren Stoff besteht und durch eine in seinem Innern gelagerte Sprengladung zerstörbar ist. Diese Sprengladung wird bei Ausbruch eines Brandes durch die Entzündung von nach außen reichenden, leicht brennbaren Teilen zur Explosion gebracht. Bei den bekannten Löschgranaten dieser Art muß die meist aus Pappe bestehende Wandung des Löschpulverbehälters verhältnismäßig stark ausgebildet sein, damit der Löschpulverbehälter, wenn die Löschgranate auf den Brandherd geworfen wird, nicht sofort auseinanderfällt und die danach erfolgende Explosion zum Teil unwirksam wird. Dies bedingt aber seine starke Sprengladung, so daß das Arbeiten mit solchen Löschgranaten gefährlich ist und durch die Explosion der Granate erheblicher Sachschaden angerichtet werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Löschgranate zu schaffen, bei der diese Nachteile vermieden sind, die also, auch wenn sie aus größerer Entfernung, gegebenenfalls mittels einer Schleudervorrichtung, geworfen wird, beim Auftreffen auf den Brandherd .nicht bersten kann und bei der trotzdem eine verhältnismäßig kleine, ungefährliche Sprengladung genügt, um das Löschpulver nach allen Richtungen und genügend weit umherzustreuen. Außerdem soll die Zündung der Sprengladung in jeder beliebigen Lage der Granate auf dem Brandherd erfolgen und schließlich die Herstellung der Granate einfach und billig sein.
  • Dies soll gemäß der Erfindung dadurch erreicht werden, daß der aus Papier oder anderem leicht brennbaren Stoff bestehende Löschpulverbehälter in einem bei Innendruck leicht zerfallenden Außengehäuse gelagert ist und einen durchgehenden Längskanal. aufweist, in dem ein aus zwei rohrföriger Teilen bestehender, mit seinen efander übergreifenden Enden die Sprengladung einschließender Körper aus Gelluloidoder anderem leicht entzündbaren Baustoff gelagert ist, dessen oberes und unteres Ende zur leichteren. Entzündung mit aus dem Außengehäuse herausragenden Ansätzen versehen ist. Das Außengehäuse besteht aus den oberen und unteren Teil des Löschpulverbehälters umgreifenden Metallkappen, die durch eine durch den rohrförmigen Körper hindurchgehende Stange miteinander verbunden sind, und aus nach außen ausgebauchten, in Rillen der Metallkappen -unter Spannung eingesetzten Seitenteilen aus Pappe.
  • Bei einer auf diese Weise ausgebildeten Löschgranate ist mit Sicherheit vermieden, daß der Löschpulverbehälter durch Außendruck, also z. B. beim Aufschlagen der Löschgranate auf dem Brandherd, vorzeitig zerstört wird. Dagegen genügt schon ein verhältnismäßig geringer Innendruck, um die Granate zum Bersten zu bringen, da die .nach außen ausgebauchten Seitenteile durch den infolge der Explosion der Sprengladung auftretenden Innendruck leicht aus ihren Fassungen herausgeschleudert werden, so daß sie die Verteilung des Löschpulvers nicht behindern. Dadurch, daß der die Sprengladung einschließende Körper aus Celluloid besteht und in einem durch den Löschpulverbehälter hindurchgehenden Längskanal gelagert ist, wird erreicht, daß das Löschpulver bei der Explosion der Sprengladung unmittelbar von den Sprenggasen getroffen und wirksam zerstäubt wird, da die innere Ringwandung des Löschpulverbehälters an dem Celluloidkörper anliegt -und daher schon früher verbrennt, als die Sprengladung gezündet wird. Im Augenblick der Explosion besteht also keine Trennwand mehr zwischen Sprengstoff und Löschpulver, 'und die Explosion kann sich ungehindert auf das Löschpulver auswirken.
  • Die die Metallkappen verbindende Stange kann an einem Stab befestigt sein, der ieY-möglicht, die Feuerlöschgeräte mittels einer Federschleuder auf den Brandherd zu schleudern.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispie,1 der Löschgranate nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht und Fig. z eine Ansicht der Löschgranate von oben.
  • Fig.3 zeigt den Längsschnitt nach Linie C-D der Fig. z, Fig. q. den Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 3.
  • Der aus Papier oder seinem anderen leicht brennbaren Stoff bestehende Löschpulverbehälter 16 der Feuerlöschgranate ist mit einem durchgehenden Längsk=al versehen und in einem Außengehäuse 7, 8, 10 gelagert. Das Außengehäuse besteht aus einer oberen Metallkappe 7 und einer unteren Metallkappe 8, die zweckmäßig aus. Aluminium hergestellt sind, und aus in Rillen der Metall.-kappen eingesetzten Seitenteilen io aus Pappe. Die Seitenteile sind nach außen ausgebaucht und unter Spannung in die Rillen der Metallkappen 7, 8 eingesetzt, so daß ein von außen ausgeübter Druck auf das Außengehäuse dieses nicht zum Bersten bringen kann, aber ein geringer Innendruck genügt, um das Außengehäuse zu sprengen. Die obere Metallkappe 7 und die untere Metallkappe 8, die mit einem in das Innere der Löschgranate hineinragenden hülsenförmigen Ansatz 9 versehen ist, sind durch .eine Stange 4 verbunden, die unten mit einer Zwinge 3 versehen ist und am oberen Ende ein Gewinde 5 aufweist, auf das die Schraubenmutter 6 aufgeschraubt ist. Die Zwinge 3 ist mittels einer Sicke z auf einem Stiel i befestigt, so daß die Feuerlöschgranate wie eine Stielhandgranate geworfen oder mittels einer Schleudervorrichtung weggeschleudert werden kann. Die Stange q. geht durch einen aus zwei Teilen 11, 12 bestehenden rohrförmigen Körper aus leichtentzündbarem Stoff, z. B. Celluloid, hindurch, der in dem durchgehenden Längskanal des Löschpulverbehälters 16 gelagert ist und, dessen Teile i i, i2 mit ihren Enden so übereinandergeschoben sind, daß nahezu in der Mitte ein im Querschnitt ringförmiger, oben und unten abgeschlossener Zwischenraum zur Aufnahme der Sprengladung 15 entsteht. Die Teile i i -und i2 des rohrförmigen Körpers sind mit ebenfalls aus Celluloid bestehenden Ansätzen 14 versehen, die durch Schlitze 13 der Metallkappen 7, 8 hindurch aus dem Außengehäuse herausragen und eine rasche Entzündung gewährleisten. Die Seitenteile io des Außenbehälters können durch einen aufgeklebten Streifen 18 zusammengehalten werden.
  • Wird die Feuerlöschgrarnate in das Feuer geworfen, so entzündet sich der die Sprengladung enthaltende rohrförmige Körper i i, 12, wobei gleichzeitig die an dem Körper i i, 12 anliegenden Wandungen des Längskanals des Behälters 16 verkohlt werden. Die Entzündung kann entweder durch das Aufflammen der Ansätze 14 oder durch die von den Metallschalen 7 und 8 auf den Körper i i, 12 übertragene Wärme hervorgerufen werden. Hierdurch wird die Sprengladung 15 zur Explosion gebracht. Der Behälter 16 wird durch die Explosion völlig zerstört, und gleichzeitig werden die Seitenteile i o des Außengehäuses nach außen durchgebogen. Der Klebestreifen 18 zerreißt dabei, und die Seitenbeile io werden weggeschleudert, so daß das Löschpulver 17 nach allen Seiten umhergestreut wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerlöschgranate, deren aus Papier oder anderem brennbaren Stoff bestehender Lös.chpulverbehälber durch eine im Innern des Behälters gelagerte Sprengladung zerstörbar ist, die bei Ausbruch eines Brandes durch die Entzündung von nach ;außen reichenden, leicht brennbaren Teilen zur Explosion gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschpulverbehälter (16) meinem bei Innendruck leicht zerfallenden Außengehäuse (7, 8, 10) gelagert ist und einen durchgehenden Längskanal aufweist, in dem ein aus zwei rohrförmigen Teilen (11, 12) bestehender, mit seinen einander übergreifenden. Enden die Sprengladung (15) einschließender Körper aus Gelluloid oder anderem leicht entzündbaren Baustoff gelagert ist, dessen oberes und unteres Ende zur leichteren Entzündung mit aus dem Außengehäuse (7, 8, io) herausragenden Ansätzen (14) versehen ist. Das Außengehäuse (7, 8, io) besteht aus den oberen und unteren Teil des Löschpulverbehälters umgreifenden Metallkappen (7, 8), die durch eine durch den rohrförmigen Körper (11, 12) hindurchgehende Stange (q.) miteinander verbunden sind und aus nach außen ausgebauchten, in Rillen der Metallkappen (7, 8) unter Spannung eingesetzten Seitenteilen (1o) aus Pappe.
DEP64270D 1930-11-17 1931-11-18 Feuerloeschgranate Expired DE600526C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT600526X 1930-11-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE600526C true DE600526C (de) 1934-07-27

Family

ID=3677296

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP64270D Expired DE600526C (de) 1930-11-17 1931-11-18 Feuerloeschgranate

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE600526C (de)

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