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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung betrifft ein Oberflächenwellengerät mit Oberflächenwellenfiltern,
die parallel verbunden sind.
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Stand der Technik
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Wie
bekannt, werden im Allgemeinen ein niedriger Verlust und eine Steile-Außer-Band-Grenzeigenschaft
benötigt
in einem Oberflächenwellenfilter eines
Oberflächenwellengeräts, das
verwendet wird für
Mobilkommunikation.
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Beispielsweise
wird ein Mehrstufenkaskaden-verbundenes resonantes Filter verwendet
als ein Oberflächenwellenelement
für ein
System das eine steile Filtereigenschaft benötigt, da ein niedriger Verlust
als wichtig betrachtet wird und angrenzende Kanäle nahe beieinander sind, obwohl
ihr Frequenzband breit ist, wie ein GSM-(globales System für Mobilkommunikation)-IF-(Zwischenfrequenz
bzw. Intermediate Frequency)-Filter.
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In
dem Mehrstufenkaskaden-verbundenen resonanten Filter muss jedoch
die Anzahl der Stufen sich erhöhen,
um eine Steilheit sicherzustellen, und daher wird ein Verlust groß. Um ein
breites Frequenzband zu erhalten, wird ein Durchstimmen benötigt zwischen
den Stufen der entsprechenden resonanten Filter. Das resonante Filter
ist deshalb schwierig anzubringen.
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Eine
andere Struktur eines Oberflächenwellenfilters
ist offenbart in beispielsweise der
japanischen
Patentanmeldung KOKAI Veröffentlichungsnummern
62-43204 und
9-214284 .
In dem Oberflächenwellenfiltern
dieser Veröffentlichungen
kann das Frequenzband verbreitert werden durch eine parallele Anordnung
der Filter mit einer oder zwei resonanten Frequenzen bzw. Resonanzfrequenzen.
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Jedoch
gibt es eine Grenze beim Verbreitern des Durchlassbandes der obigen
Filter, da mehrere Resonanzfrequenzintervalle hauptsächlich von
dem elektromechanischen Kupplungskoeffizient zu einem piezo-elektrischen Substrat
abhängen.
Falls nicht die Phase eines nicht-notwendigen Modus höherer Ordnung
außerhalb
des Frequenzbands des Modus entgegengesetzt gesetzt wird zu dem
eines Resonanzfilters bei dem anderen, kann der nicht-notwendige Modus
höherer
Ordnung nicht unterdrückt
werden. Aus diesem Grund kann die In-Band-Eigenschaft nicht entworfen
werden, der Möglichkeit
nach unter der Steuerung der Außer-Band-Eigenschaft.
Die Filter werden deshalb bei ihrer Verwendung begrenzt.
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Um
eine Richtung bei der Ausbreitungseigenschaft der Oberflächenwelle
bzw. Oberflächenakustikwelle
bereitzustellen, wurde ein Oberflächenwellenfilter, unter Verwendung
eines Oberflächenwellenelements
R(resonant) SPUDT(Single Phase Uni-Directional Transducer bzw. einzelphasenunidirektionaler
Transducer) neuerlich weit verwendet, da seine Designflexibilität hoch ist,
niedrige Verluste aufweist und leicht zu miniaturisieren ist. In
dem Oberflächenwellen
RSPUDT, werden SPUDTs der Kammelektroden, die in einer unidirektionalen
Elektrodenstruktur derart angeordnet sind, dass die Hauptausbreitungsrichtungen
der Anregungswellen entgegengesetzt zueinander liegen.
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In
diesem Typ Oberflächenwellenfilter
wird jedoch die interne Reflektion eines Elektrodenfingers positiv
verwendet, um eine unidirektionale Eigenschaft zu erreichen. Sowohl
die Bandbreite, als auch die einhüllende Eigenschaft des Filters
hängen
von dem Verhältnis
ab von einer vorwärtsunidirektionalen Elektrode
zu einer rückwärtsunidirektionalen
Elektrode, den Reflektionsfaktoren derselben und der Anzahl der
Elektrodenfinger. Deshalb gibt es eine Grenze beim Entwerfen der
Bandbreite und der einhüllenden
Eigenschaft unabhängig
voneinander. Insbesondere ist es schwierig, eine weite Bandbreite
und Steile-Einhüllende-Eigenschaft
herzustellen, die kompatibel miteinander sind.
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US-A-5,896,071 beschreibt
ein Oberflächenwellengerät-Symmetriergliedresonatorfilter.
Ein Oberflächenwellengerät umfasst
erste und zweite SPUDT-Resonatorfilter, wobei jeder erste und zweite Transducer
umfasst, die bevorzugt resonante SPUDTs sind, wobei ein Transducer
des zweiten Resonatorfilters ein Spiegelbild des entsprechenden Transducers
des ersten Resonatorfilters ist zum Bereitstellen eine Phasenunterschieds
von 180°.
Ferner wird eine semiparallele Verbindung der zwei Filter mit entgegengesetzten
Phasen bei nur einer Seite beschrieben.
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JP-8 204 502 A ,
als das nächstliegende Stand-der-Technik-Dokument, beschreibt
ein Oberflächenwellengerät mit zwei
Filtern parallel zueinander, wobei jeder Filter drei Resonanzfrequenzen
aufweist. Die sechs Resonanzfrequenzen stimmen teilweise überein.
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M.
Solal et al. beschreiben "Innovative SPUDT
based structures for mobile radio applications" in dem 1994 Ultrasonics Symposium in
Cannes, Frankreich, Seiten 17–22,
XP 10139531. Hier wird ein IF-Filter verwendet in Funkempfängern und
es wird beschrieben, dass SPUDT-basierende Strukturen gut passend
sind zum Entwerfen verschiedener Systemarchitekturen und eine Unidirektionalität erlauben,
die eine einzelne Metallisierungsschicht verwendet. Beispiele zeigen,
wie Mobilfunk einen sehr wichtigen Versuch beim Entwickeln von SAW-Strukturen
motiviert hat. Mehrere GSM-Kanalfiltermodelle werden diskutiert
und zwei unterschiedliche Designs werden gezeigt zum Herstellen
eines Filters. Ferner wird ein ausgeglichenes Antriebs-RSPUDT-Filter
mit vier SPUDT- Elementen
gezeigt, das IN+, IN–,
OUT+ und OUT–-Anschlüsse aufweist.
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Offenbarung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde entwickelt unter Inbetrachtziehung der
obigen Situation und ihre Aufgabe ist es, ein Oberflächenwellengerät bereitzustellen,
das einen niedrigen Verlust benötigt,
sowie ein Breitband und eine Steile-Einhüllende-Eigenschaft.
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Diese
Aufgabe wird erreicht durch das Merkmal des Anspruchs 1 und die
abhängigen
Ansprüche beschreiben
weitere vorteilhafte Ausführungsformen.
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Es
wurde gefunden, dass die Frequenzeigenschaften eines Transducers,
speziell ein Intervall zwischen Resonanzpunkten, variiert werden
durch Variieren des Verhältnisses
eines Vorwärtsrichtungs-SPUDT-Bereichs
zu einem Rückwärtsrichtungs-SPUDT-Bereich in
dem Transducer (das Verhältnis
der Anzahl der Elektrodenfinger in dem früheren SPUDT-Bereich zu der
Anzahl der Elektrodenfinger in dem späteren SPUDT-Bereich).
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In
anderen Worten, führt
das Oberflächenwellenelement,
das einen Transducer verwendet mit einer RSPUDT-Struktur, einen
Zwischenbetrieb zwischen einem bekannten sogenannten transversalen Filter
und einem resonanten Filter aus, bildet eine Resonanzkavität, dessen
Endteil der Grenze entspricht zwischen Vorwärtsrichtungs- und Rückwärtsrichtungs-SPUDT-Bereichen in dem
Transducer, zeigt eine Multiplexmoden-Resonanzfrequenzeigenschaft und hat
eine Vielzahl von Spitzen (Resonanzpunkte) auf der Frequenzamplitudeneigenschaft.
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In
dem Filter mit der RSPUDT-Struktur variiert die Resonanzkavitätslänge mit
der Variierung des Verhältnisses
der Anzahl der Elektrodenfinger des Rückwärtsrichtungs-SPUDT in dem Transducer
zu der Anzahl der Elektrodenfinger des Rückwärtsrichtungs-SPUDT. Deshalb ändert sich
der Resonanzpunkt auf der Frequenzachse. Es wurde herausgefunden,
dass das Intervall zwischen den Resonanzpunkten expandiert wurde,
falls die Anzahl der Elektrodenfinger des Vorwärtsrichtungs-SPUDT-Bereichs eines
Transducers mit einer RSPUDT-Struktur, gebildet auf einem 45° X–Z Lithium-Tetraborat (Li2B4O7:LBO)
piezo-elektrischem Substrat erhöht wurde
(falls das Verhältnis
des Vorwärtsrichtungs-SPUDT-Bereichs erhöht wurde).
Mit Bezug auf die Details dieses Aspekts, siehe 1999 IEEE Ultrasonics
Symposium Proceeding Band 1, Seiten 351 bis 356.
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Dieses
Phänomen
verwendend, werden zwei (oder mehr) RSPUDTs parallel und mit entgegengesetzten
Phasen verbunden, die Resonanzpunkte der beiden RSPUDTs werden auf
der Frequenzachse bevorzugt mit regelmäßigen Intervallen angeordnet
zum Darstellen eines Filters, und die Ausgaben des Filters werden
einem Impedanzübereinstimmen
ausgesetzt. Eine kombinierte Breit-Durchlassbandeigenschaft kann
daher erhalten werden aus den Frequenzeigenschaften der zwei RSPUDTs.
In dieser Zeit kann eine gewünschte Durchlassbandeigenschaft
erreicht werden durch Steuern eines Intervalls zwischen Resonanzpunkten der
RSPUDTs. Das Intervall kann gesteuert werden nur durch Ändern des
Verhältnisses
der Anzahl der Elektrodenfinger zwischen dem Rückwärtsrichtungs-SPUDT und dem
Rückwärtsrichtungs-SPUDT. Es
ist daher möglich,
die Breite des Durchlassbandes relativ frei anzuordnen durch leichtes Ändern eines Designs
der Elektroden.
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Falls
einer der Transducer, die parallel verbunden sind, Resonanzfrequenzen
von Fl1, Fc1 und Fu1 hat und der andere Transducer Resonanzfrequenzen
von Fl2, Fc2, und Fu2 hat, werden diese Resonanzfrequenzen ausgedrückt wie
folgt:
Fl1 < Fl2 < Fc2 < Fc1 < Fu1 < Fu2.
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Da
deshalb die Phasen einer niedrigen Frequenz nahe zu der Resonanzfrequenz
Fl1 und einer hohen Frequenz nahe zu der Resonanzfrequenz Fu2 entgegengesetzt
zueinander bleiben, werden die Durchlassbandeigenschaften von beiden
der Transducer durch einander ausgelöscht. Eine Steile-Einhüllende-Eigenschaft
kann daher erreicht werden als eine Außerbandeigenschaft bzw. Charakteristik.
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Die
Phasen der Resonanzfrequenzen Fl1 und Fl2 können entgegengesetzt zueinander
sein, die Phasen der Resonanzfrequenzen Fc1 und Fc2 können entgegengesetzt
zueinander sein und die Phasen der Resonanzfrequenzen Fu1 und Fu2
können
entgegengesetzt zueinander sein. Ein Frequenzband kann daher verbreitert
werden.
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Die
entsprechenden Intervalle von mindestens vier der Resonanzfrequenzen
Fl1, Fc1, Fu1, Fl2, Fc2 und Fu2 können fast gleich zueinander
sein. Ein Frequenzband kann daher verbreitert werden.
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Die
Einfügungsverluste
von mindestens vier der Resonanzfrequenzen Fl1, Fc1, Fu1, Fl2, Fc2
und Fu2 können
fast gleich zueinander sein. Ein Frequenzband kann daher verbreitert
werden unabhängig
von den Frequenzen.
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Beide
der Transducer, die parallel verbunden sind, können auf einem einzelnen Chip
gebildet werden.
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Die
parallel verbundenen Transducer können auch auf unterschiedlichen
Chips gebildet werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt
eine Ansicht, die eine Ausführungsform
des Oberflächenwellengeräts gemäß der vorliegenden
Erfindung erklärt
und zeigt;
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2 zeigt
eine Draufsicht, die ein Beispiel einer Kammelektrodenstruktur von
einem SPUDT gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt;
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3 zeigt
eine Tabelle, die eine Phasenbeziehung von Resonanzfrequenzen von
zwei Oberflächenwellenfiltern
gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt;
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4 zeigt
eine Tabelle, die eine andere Phasenbeziehung von Resonanzfrequenzen
der zwei Oberflächenwellenfilter
gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt;
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5 zeigt
einen Graphen, der eine Frequenzeigenschaft des Oberflächenwellengeräts gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt;
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6 zeigt
ein Diagramm, das ein Oberflächenwellengerät als vergleichendes
Beispiel erklärt und
zeigt;
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7 zeigt
einen Graphen, der eine Frequenzeigenschaft des Oberflächenwellengeräts des vergleichenden
Beispiels erklärt
und zeigt;
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8 zeigt
einen Graphen, der eine andere Frequenzeigenschaft des Oberflächenwellengeräts des vergleichenden
Beispiels erklärt
und zeigt;
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9 zeigt
einen Graphen, der eine Frequenzeigenschaft von einem der Oberflächenwellenfilter
des Oberflächenwellengeräts gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt;
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10 zeigte
einen Graphen, der eine Frequenzeigenschaft des anderen Oberflächenwellenfilters
des Oberflächenwellengeräts gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt;
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11 zeigt
einen Graphen, der eine Kombination der Frequenzeigenschaften der
zwei Oberflächenwellenfilter
des Oberflächenwellengeräts gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt;
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12 zeigt
ein Blockdiagramm, das das Oberflächenwellengerät gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt, mit dem eine externe Schaltung verbunden ist;
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13 zeigt
einen Graphen, der eine simulierte Frequenzeigenschaft des Oberflächenwellengeräts gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt, mit dem das externe Gerät verbunden ist; und
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14 zeigt
einen Graphen, der die tatsächliche
Frequenzeigenschaft des Oberflächenwellengeräts gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt
und zeigt, mit dem das externe Gerät verbunden ist.
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Bester Modus zum Ausführen der
Erfindung
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Eine
Ausführungsform
dieser Erfindung wird nun beschrieben in Einzelheiten mit Bezug
auf die Zeichnungen. In 1 kennzeichnet Bezugszeichen 1 ein
Oberflächenwellengerät.
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Das
Oberflächenwellengerät 1 ist
derart zusammengesetzt, dass ein Oberflächenwellenfilter A eines ersten
Oberflächenwellenelements
und ein Oberflächenwellenfilter
B eines zweiten Oberflächenwellenelements
parallel auf dem gleichen Chip verbunden sind mit dem Eingangsanschluss 2 und
Ausgangsanschluss 6.
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Die
Oberflächenwellenfilter
A und B sind jeweils zusammengesetzt aus zwei der RSPUDTs 5, 9, 13 und 16,
die in der Hauptausbreitungsrichtung der oberflächenakustischen Welle bzw.
Oberflächenwelle
angeordnet sind. Es sei angenommen, dass die nach rechts laufende
Richtung der Oberflächenwelle (SAW,
Surface Acoustic Wave) in 1 eine Vorwärtsrichtung
ist und die nach links laufende Richtung derselben einer Rückwärtsrichtung
ist aus Gründen
der Einfachheit, wobei die RSPUDTs Vorwärts-SPUDTs 3, 8, 11 and 15 zum Übertragen
der SAW in die Vorwärtsrichtung
und Rückwärts-SPUDTs 4, 7, 12 und 14 zum Übertragen
der SAW in die Rückwärtsrichtung.
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2 zeigt
ein Beispiel einer SPUDT-Elektrodenstruktur. Ein Paar Sammelschienen
wird gebildet auf einem piezoelektrischen Substrat 10.
Ein Elektrodenfinger 3a mit einer Breite von λ/8 (λ ist eine Wellenlänge der
Oberflächenwelle),
verbunden mit einer der Sammelschienen, und ein Elektrodenfinger 3b mit
einer Breite von 3λ/8
und ein Elektrodenfinger 3c mit einer Breite von λ/8, wobei
beide verbunden sind mit der anderen Sammelschiene, werden miteinander
kombiniert zu einer Kammelektrodenstruktur.
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In
der Kammelektrodenstruktur variiert die Phasenbeziehung zwischen
einer Anregungswelle und einer internen Reflektionswelle, erzeugt
von einem Endteil der Elektrode, von der Rechtsrichtung zu der Linksrichtung
in 2. Bei der Phasenbeziehung ist die angeregte Oberflächenwelle
verstärkt
in eine Richtung und abgeschwächt
in die die Rückwärtsrichtung
mit dem Ergebnis, dass eine unidirektionale Eigenschaft erhalten
werden kann.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
sind zwei Kammelektrodenstrukturen, in die die obige Kammelektrodenstruktur
symmetrisch gefaltet ist, angeordnet zum Darstellen eines einzelnen
Transducers. Die RSPUDT-Struktur
wird demgemäß erhalten.
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Der
Vorwärts-SPUDT
und der Rückwärts-SPUDT,
die in 1 gezeigt sind, sind zusammengesetzt als ein Transducer
mit Kammelektroden, die mit einer gemeinsamen Sammelschiene verbunden
sind. Die Elektroden sind symmetrisch angeordnet hinsichtlich der
Grenze zwischen dem Vorwärts- und
Rückwärts-SPUDT.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist die symmetrische Anordnung nicht perfekt. Beispielsweise entspricht
die Anzahl der Elektrodenfinger des Vorwärts-SPUDT und die der Elektrodenfinger
des Rückwärts-SPUDT
nicht immer einander. Wie später beschrieben
wird, kann das Verhältnis
der Anzahl der Elektrodenfinger zwischen Vorwärts- und Rückwärts-SPUDTs variiert werden
mit einer verlangten Eigenschaft.
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Ein
Transducer muss nicht notwendigerweise zusammengesetzt sein aus
einem einzelnen Paar von Vorwärts-
und Rückwärts-SPUDT-Bereichen.
Einige Vorwärts-
und Rückwärts-SPUDT-Bereiche können in
einem Transducer angeordnet sein.
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Beim
Zusammensetzen eines Filters in der Praxis wird eine gewünschte Filtereigenschaft
erreicht durch Gewichten der Oberflächenwellenelemente, unter Verwendung
einer direktionalen bzw. gerichteten Eigenschaft. In vielen Fällen ist
die Anordnung von Vorwärts-
und Rückwärts-SPUDTs
komplizierter.
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Die
Filter A und B enthalten eine resonante Kavität, dessen Ende übereinstimmt
mit der Grenze zwischen den Vorwärts-
und Rückwärts-SPUDTs
und führen
einen Zwischenbetrieb zwischen einem Transversalfilter und einem
resonanten Filter bzw. Resonanzfilter aus. Falls in dieser Struktur
das Verhältnis
der Elektrodenfinger, die den Vorwärts-SPUDT in dem Transducer
darstellen, zu denen, die den Rückwärts-SPUDT
darstellen, variiert wird, wird die Länge der resonanten Kavität variiert. Folglich
wird ein Intervall zwischen resonanten Moden von diesen Filtern
verändert.
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Die
oben beschriebenen Oberflächenwellenfilter
A und B weisen jeweils eine Triele-Modus-Resonanzfrequenz auf. Es
sei angenommen, dass die Resonanzfrequenzen des Oberflächenwellenfilters
A Fl1, Fc1 und Fu1 sind, und diese von dem Oberflächenwellenfilter
B Fl2, Fc2 und Fu2 sind, wobei die Resonanzfrequenzen ausgedrückt werden,
wie folgt:
Fl1 < Fl2 < Fc2 < Fc1 < Fu1 < Fu2
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Wie
in den 3 und 4 gezeigt, ist die Phase der
Resonanzfrequenz Fl1 entgegengesetzt zu der der Resonanzfrequenz
Fl2, die Phase der Resonanzfrequenz Fc1 entgegengesetzt zu der der
Resonanzfrequenz Fc2 und die Phase der Resonanzfrequenz Fu1 entgegengesetzt
zu der der Resonanzfrequenz Fu2.
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Ferner
werden die Resonanzfrequenzen Fl1, Fc1, Fu1, Fl2, Fc2 und Fu2 auf
solch eine Art und Weise eingestellt, dass die entsprechenden Intervalle zwischen
mindestens vier Resonanzfrequenzen fast gleich sind zueinander und
die Einfügungsverluste von
mindestens vier Resonanzfrequenzen fast gleich sind zueinander.
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Eine
Gesamtheit von sechs Resonanzmoden, bestehend aus drei Resonanzmoden
des Oberflächenwellenfilters
A und drei Resonanzmoden des Oberflächenwellenfilters B, werden
zusammengekoppelt. Ein großes
Frequenzband kann daher, wie in 5 dargestellt,
erzeugt werden.
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Da
die Phasen der Oberflächenwellenfilter
A und B außerhalb
entgegengesetzt zueinander sind, aber nahe dem Frequenzband, werden
die Abschwächungsbeträge durch
einander ausgelöscht
und die Steilheit einer Einhüllenden-Eigenschaft
erhöht
sich mehr als die in dem Oberflächenwellenfilter
A oder B alleine. Falls in diesem Zustand die Einfügungsverlusthöhen der
Filter A und B gleich zueinander sind, werden die Abschwächungsbeträge unendlich
in der Nähe
des Frequenzbands.
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6 stellt
ein Oberflächenwellengerät 21 mit
Resonanzfiltern dar, die parallel verbunden sind und entgegengesetzte
Phasen aufweisen als ein vergleichendes Beispiel des in 1 gezeigten
Oberflächenwellengeräts 1.
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Insbesondere
enthält
das Oberflächenwellengerät 21 ein
Oberflächenwellenfilter
A eines ersten Oberflächenwellenelements
und ein Oberflächenwellenfilter
B eines zweiten Oberflächenwellenelements.
Diese Filter A und B werden parallel zueinander auf dem gleichen
Chip verbunden.
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Das
Oberflächenwellenfilter
A enthält
einen IDT (interdigitalen Transducer bzw. Inter Digital Transducer) 25,
der mit einem Eingangsanschluss 22 verbunden ist, der auf
einem piezo-elektrischen Substrat 20 gebildet ist und ein
IDT 29, der mit einem Ausgangsanschluss 26 verbunden
ist, der auf dem piezo-elektrischen Substrat 20 gebildet
ist.
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Der
IDT 25 ist zusammengesetzt aus Kammelektroden 23 und 24,
die einander kreuzen. Der IDT 29 ist zusammengesetzt aus
Kammelektroden 27 und 28, die einander kreuzen.
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Das
Oberflächenwellenfilter
B enthält
einen IDT 33, der verbunden ist mit dem Eingangsanschluss 22,
der auf dem piezo-elektrischen Substrat 20 gebildet wird,
und einen IDT 36, der mit einem Ausgangsanschluss 26 verbunden
ist, der auf dem piezo-elektrischen Substrat 20 gebildet
wird.
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Der
IDT 33 ist zusammengesetzt aus Kammelektroden 31 und 32,
die einander überschneiden. Der
IDT 36 ist zusammengesetzt aus Kammelektroden 34 und 35,
die einander schneiden.
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Jedes
der Oberflächenwellenfilter
A und B hat einen Reflektor 37 auf jeder Seite derselben.
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Jedes
der Oberflächenwellenfilter
A und B hat eine Doppelmodus-Resonanzfrequenzeigenschaft. Obwohl
die Resonanzfrequenzen des Oberflächenwellenfilters A Fl1 und
Fu1 sind, und die des Oberflächenwellenfilters
B Fl2 und Fu2 sind, hängt die
Frequenzeigenschaft nur von der Kopplungskonstante und Reflektionsvermögen des
Substrats ab. Ungleich zu dem Oberflächenwellengerät 1,
das in 1 gezeigt ist, kann das Gerät keine Breitbandfilter erreichen,
wie in 7 oder 8 gezeigt.
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Die
Oberflächenwellenfilter
A und B können auf
dem gleichen Chip gebildet werden. Falls jedoch diese Filter auf
ihren verschiedenen Chips gebildet wären, kann der Vorteil erhalten
werden.
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Da
die RSPUDT-Struktur angenommen wird, kann die Außer-Band-Eigenschaft frei entworfen werden durch
Steuern der Anregung des IDT oder der Reflektionsverteilung durch
eine Gewichtungsfunktion. Die Flexibilität des Designs kann stärker verbessert
werden, als dass in dem Oberflächenwellengerät 21 mit
Resonanzfiltern, die parallel und mit entgegengesetzter Phase verbunden
sind.
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In
anderen Worten kann das Gerät
mit zwei Oberflächenwellenfiltern
ein breiteres Band erreichen, als ein Gerät mit einem einzelnen Oberflächenwellenfilter,
und kann eine steilere Einhüllende-Eigenschaft
erhalten. Die Bandeigenschaft und Außer-Band-Eigenschaft kann frei
entwickelt werden, und die Größe des Geräts kann
verkleinert werden.
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Das
Folgende sind experimentelle Ergebnisse der Oberflächenwellenfilter
A und B, wobei jeder zwei RSPUDTs aufweist, die gebildet werden
aus einem Aluminium-(Al)-Film auf dem gleichen piezo-elektrischen
Substrat, wie ein LBO-Substrat,
auf dem ein 210-MHz-PCS-(persönliches
Kommunicationssystem)-IF-Filter gebildet wird.
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9 zeigt
eine 50-Ω-Frequenzeigenschaft des
Oberflächenwellenfilters
A, und 10 zeigt eine 50-Ω-Frequenzeigenschaft
des Oberflächenwellenfilters
B.
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11 zeigt
eine Frequenzeigenschaft einer kombinierten Wellenform des Oberflächenwellenfilters
A mit der Frequenzeigenschaft, die in 9 gezeigt
ist, und das Oberflächenwellenfilter
B mit der Frequenzeigenschaft, die in 10 gezeigt
ist.
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12 stellt
das Oberflächenwellengerät 1 dar,
dessen Eingangsseite verbunden ist mit einer externen Schaltung,
einschließlich
einem Widerstand R1, einem Kondensator C1 und einer Induktivität L1 und
dessen Ausgangsseite verbunden ist mit einer externen Schaltung,
einschließlich
einem Widerstand R2, einem Kondensator C2 und einer Induktivität L2 zum
Ausführen
einer Übereinstimmung.
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Falls
eine Übereinstimmung
ausgeführt
wird, wie in 12 gezeigt, ist die Simulation
des Oberflächenwellengeräts 1 gegeben,
wie in 13 gezeigt, und die gleiche
Frequenzeigenschaft, wie die, die in 11 gezeigt
ist, kann erhalten werden.
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Die
tatsächlichen
Ergebnisse entsprechen der Frequenzeigenschaft, wie in 14 gezeigt.
Die gleichen Ergebnisse, wie die Simulation, die in 13 gezeigt
ist, können
produziert werden.
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In
der obigen Ausführungsform
wird LBO verwendet für
das piezo-elektrische Substrat. Jedoch kann der gleiche Vorteil
erhalten werden, selbst wenn ein anderes piezo-elektrisches Substrat
verwendet wird.
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In
der vorhergehenden Ausführungsform wurde
ein Experiment ausgeführt
an einem IF-Filter, das ein Abstimmen bzw. Tunen in einer externen Schaltung
benötigt.
Jedoch kann der gleiche Vorteil erreicht werden durch einen Reinen-50-Ω-Treiber-RF-(Funkfrequenz)-Filter.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Gemäß der vorhergehenden
im Einzelnen beschriebenen vorliegenden Erfindung wird eine Bandeigenschaft
erzeugt aus der Frequenzeigenschaft eines RSPUDT, einschließlich einem
Paar von SPUDTs, die derart angeordnet sind, dass ihre Ausbreitungsrichtungen
entgegengesetzt zueinander sind. Die SPUDTs weisen eine unidirektionale
Elektrodenstruktur auf zum Bereitstellen einer Ausbreitungseigenschaft
mit einer direktionalen bzw. gerichteten Eigenschaft.
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Die
Bandbreite kann frei gesteuert werden durch Variieren des Verhältnisses
einer Kammelektrode eines SPUDT mit einer Ausbreitungseigenschaft
in der Vorwärtsrichtung
zu einer Kammelektrode eines SPUDT mit einer Ausbreitungseigenschaft in
der Rückwärtsrichtung
oder durch Variieren der Resonanzkavität, falls die Bandbreite innerhalb
eines Traps fällt,
der definiert wird durch den Logarithmus der Kammelektroden. Eine
Steile-Einhüllende-Eigenschaft
kann erhalten werden mit einem niedrigen Verlust und innerhalb eines
Breitbandes.