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GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung bezieht sich auf die Steuerung eines Mehrphasen-Wechselstrom-Motors/Generators
während
Fehlfunktionen bei einer Schaltungskomponente eines Inverters oder
wenn eine Spule unterbrochen ist.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Tokkai
Hei
11-275826 , die
vom japanischen Patentamt im Jahre 1999 veröffentlicht wurde, offenbart
einen Motor/Generator, der eine Mehrzahl von Rotoren durch Anlegen
eines Mehrphasen-Wechselstroms
an die Stator-Spulen unabhängig
antreibt. Die in Tokkai Hei
11-275826 offenbarte
Erfindung bildet einen Teil der Erfindung, die bei der USPTO als US-Patentanmeldung
mit der Nummer 09/275,785 am 25. März 1999 vor dem Prioritätstermin
dieser Erfindung eingereicht wurde und als
US-Patent mit der Nummer 6,049,152 nach
dem Prioritätstermin
dieser Erfindung erteilt wurde.
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Tokkai
Hei
6-311783 , die vom
japanischen Patentamt im Jahre 1994 veröffentlicht wurde, offenbart
einen Motor/Generator, der mit zwei Gruppen von Spuleneinheiten
der versehen ist, die jeweils drei Spulen aufweisen, die durch eine
Sternschaltung verbunden sind und mit einem Dreiphasen-Wechselstrom
versorgt werden. Eine Steuerschaltung erfasst das neutrale elektrische
Potenzial jeder Spuleneinheit und erfasst dadurch Unterbrechungen,
Kurzschlüsse
und Erdungen der Spulen auf der Basis der erhaltenen elektrischen
Phasendifferenzen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Der
in Tokkai Hei
11-275826 offenbarte
Motor/Generator erzeugt Drehmomentschwankungen, ein Geräusch oder
Schwingungen wenn z. B. eine Unterbrechung in einer Spule des Motors/Generators auftritt,
oder wenn eine Schaltungskomponente des Inverters nicht funktioniert.
Obwohl der in Tokkai Hei
6-311783 offenbarte
Motor/Generator solche Fehlfunktionen erfasst, weist dieser keine
Funktion zur Verhinderung einer Drehmomentschwankung, eines Geräuschs oder
einer Schwingung auf.
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JP 62189993 offenbart einen
Motor mit einer Antriebsschaltung, bei der die induzierte Spannung des
Motors mit einer kleinen Zeitverzögerung erfasst wird und eine
sofortige Steuerung durch ein Verfahren ermöglicht wird, wobei drei Widerstände in einer Y-Schaltung
parallel an die Dreiphasen-Statorwindungen in einer Sternschaltung
angeschlossen sind und die Potenzialdifferenz zwischen den Neutralpunkten
von beiden zurückgeleitet
wird.
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EP 0945952 A2 offenbart
eine Schaltung zum Antrieb eines bürstenlosen Dreiphasen-Gleichstrommotors,
die eine Neutralpunkt-Feedback-Schaltung,
die eine Dreiphasen-Ausgabeschaltung betätigt, so dass ein Neutralpunktpotenzial
des Motors auf einem vorgegebenen Potenzial beibehalten wird, und
eine Neutralpunktpotential-Vergleichschaltung umfasst, die ermittelt,
ob das Neutralpunktpotenzial zwischen den Referenzpotenzialen liegt,
oder nicht. Wenn das Neutralpunktpotenzial nicht zwischen den Referenzpotenzialen
liegt, wird ein Schalter-Abschaltsignal aktiviert, um einen Schalter
auszuschalten, so dass der Neutralpunkt-Feedbackschaltung kein Strom
zugeführt
wird. Demzufolge stoppt die Neutralpunkt-Feedbackschaltung die zur
Dreiphasen-Ausgabeschaltung fließenden Ströme, die wiederum den Antrieb
des Motors stoppt.
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JP 61199471 beschreibt
ein Strom-Steuergerät
eines Stromrichters, bei dem das Neutralpunktpotenzial einer Last
immer auf 0 gesetzt wird, indem Leistungs-Steuerungsausgaben der
drei Phasen, die als Strom-Steuerungsausgaben der Phasen erhalten werden,
zurückgeführt werden.
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Es
ist daher Aufgabe dieser Erfindung, die Erzeugung von Drehmomentschwankungen,
eines Geräuschs
und einer Schwankung bei einem Motor/Generator zu unterdrücken, wenn
eine Spule unterbrochen wird oder eine Schaltungskomponente nicht
funktioniert.
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Um
die obige Aufgabe zu erreichen, stellt diese Erfindung eine Antriebsschaltung
für einen
solchen Motor/Generator bereit, der mit einem Stator und einem Rotor
versehen ist. Der Stator weist eine Mehrzahl von Spulen auf, von
denen jede einen ersten Anschluss aufweist. Der Rotor dreht sich
aufgrund eines sich drehenden Magnetfelds, das von den Spulen ausgebildet
wird, wenn den ersten Anschlüssen
der Spulen ein Mehrphasen-Wechselstrom
zugeführt
wird. Die Antriebsschaltung zum Antrieb dieses Motors/Generators
weist eine Gleichstromquelle, einen Inverter, eine Differenz-Erfassungsschaltung
und eine Mehrzahl von Signalerzeugungsschaltungen auf. Der Inverter
wandelt den Gleichstrom auf der Basis von Steuersignalen, von denen
jedes jeder Phase des Stroms entspricht, in einen Mehrphasen-Wechselstrom um und
führt den Mehrphasen-Wechselstrom
den ersten Anschlüssen der
Spulen zu. Die Differenz-Erfassungsschaltung erfasst eine Differenz
der elektrischen Potenziale an zwei unterschiedlichen Neutralpunkten
in einer elektrischen Schaltung, die vom Motor/Generator und der Antriebsschaltung
gebildet wird. Jede der Signal-Erzeugungsschaltungen erzeugt das
Steuerungssignal, das jeder Phase des Stroms entspricht, als Reaktion
auf die Differenz der elektrischen Potenziale.
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Die
Details sowie weitere Merkmale und Vorzüge dieser Erfindung werden
im Rest der Beschreibung dargelegt und sind in den anliegenden Zeichnungen
dargestellt.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Schaltplan einer Antriebsschaltung für einen Motor/Generator gemäß dieser
Erfindung.
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2 ist ähnlich wie 1,
zeigt jedoch eine zweite Ausführungsform
diese Erfindung.
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3 ist ähnlich wie 1,
zeigt jedoch eine dritte Ausführungsform
dieser Erfindung.
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4 ist ähnlich wie 1,
zeigt jedoch eine vierte Ausführungsform
dieser Erfindung.
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5 ist ähnlich wie 1,
zeigt jedoch eine fünfte
Ausführungsform
dieser Erfindung.
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6 ist ähnlich wie 1,
zeigt jedoch eine sechste Ausführungsform
diese Erfindung.
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7 ist ähnlich wie 1,
zeigt jedoch eine siebte Ausführungsform
diese Erfindung.
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8 ist ähnlich wie 1,
zeigt jedoch eine achte Ausführungsform
dieser Erfindung.
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9A und 9B sind
schematische Schnittansichten eines Motors/Generators, der durch eine
Antriebsschaltung gemäß einer
neunten Ausführungsform
dieser Erfindung angetrieben wird.
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10A und 10B sind
Schaltpläne
der Anschlüsse
der Spulen des in 9A und 9B dargestellten
Motors/Generators.
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11A und 11B sind
Schaltpläne
einer Antriebsschaltung gemäß einer
neunten Ausführungsform
dieser Erfindung.
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12 ist ähnlich wie 11B, zeigt jedoch eine zehnte Ausführungsform
dieser Erfindung.
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13A und 13B sind ähnlich wie 11A und 11B,
zeigen jedoch eine elfte Ausführungsform
dieser Erfindung.
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14 ist ähnlich wie 11B, zeigt jedoch eine zwölfte Ausführungsform dieser Erfindung.
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15A und 15B sind ähnlich wie 10A und 10B,
zeigen jedoch eine dreizehnte Ausführungsform dieser Erfindung.
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16A und 16B sind
Schaltpläne
die Anschlüsse
der Spulen in einem Motor/Generator gemäß einer vierzehnten Ausführungsform
dieser Erfindung.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Mit
Bezug auf 1 der Zeichnungen ist ein Rotor/Generator
als Antriebskraftwelle eines Fahrzeugs mit zwölf Spulen L1, L2, L3, ...,
L12 auf einem Stator 1 versehen.
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Dieser
Motor/Generator entspricht einem Rotor/Generator der ersten Ausführungsform
in der US-Patentanmeldung mit der Nummer 09/275,785 (
US-Patent mit der Nummer 6,049,152 ).
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Um
den Motor/Generator 1 anzutreiben, ist die Antriebsschaltung
dieser Erfindung mit einer Batterie 21, die im Fahrzeug
eingebaut ist, einem Inverter 22, einer Inverter-Neutralpunkt-Spannungserfassungsschaltung 23,
einem Differenzialverstärker 24, einem
Tiefpassfilter 25 und einer Mehrzahl von PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 versehen. Der
Ausdruck „PWM-Signal" bezeichnet ein Impulsweiten-Modulationssignal.
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Ein
Gleichstrom (nachfolgend als Gleichströme bezeichnet) von der Autobatterie 21 wird
in einen Mehrphasen-Wechselstrom (nachfolgend als Wechselströme bezeichnet)
anhand eines Inverters 22 umgewandelt und von den am Inverter 22 vorgesehenen Ausgangsanschlüssen TO
an die Spulen L1–L12 ausgegeben.
Der Inverter 22 weist mehrere Invertereinheiten auf, von
denen jede mit zwei Transistoren Tr1 und Tr2 und zwei Dioden D1
und D2 gemäß den in
die Basis der Transistoren Tr1 und TR2 eingegebenen PWM-Signalen
einen Einphasen-Wechselstrom erzeugt und den Strom aus dem Ausgangsanschluss TO
ausgibt.
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Die
PWM-Signale weisen eine positive PWM-Signaleingabe an die Basis
eines Transistor Tr1 und eine negative PWM-Signaleingabe mit einer entgegengesetzten
Phase auf, die in die Basis des Transistors Tr2 eingegeben wird.
In der Figur ist nur die Einphasen-Invertereinheit dargestellt,
die der Spule L2 einen Wechselstrom zuführt. Der Inverter 22 weist
zwölf Invertereinheiten
auf, die mit der Batterie 21, wie in 4 der
US-Patentanmeldung mit der Nummer 09-275,785 dargestellt, parallel
geschaltet sind. Der Ausgabeanschluss TO jeder Invertereinheit ist
an einem Ende jeder Spule L1–L12
angeschlossen. Die Leitungsführung
von jeder Invertereinheit zu jeder Spule L1–L12 ist durch entsprechende
Widerstände
C1 geerdet, um eine Geräuschsenkungsfunktion
zu erfüllen.
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Das
andere Ende jeder Spule L1–L12
ist am Motor-Neutralpunkt durch eine Sternschaltung angeschlossen
und der Motor-Neutralpunkt Nm ist durch einen Widerstand Rm geerdet.
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Die
Inverter-Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 23 weist
zwölf Impedanzkomponenten
Z1, Z2, Z3, ..., Z12 und einen Widerstand Ri auf. Ein Ende jeder
Impedanzkomponente Z1–Z12
ist am jeweiligen Ausgangsanschluss TO des Inverters 22 angeschlossen.
Das andere Ende jeder Impedanzkomponente Z1–Z12 ist am Inverter-Neutralpunkt
Ni über
eine Sternschaltung angeschlossen. Der Inverter-Neutralpunkt Ni
ist über
den Widerstand Ri geerdet.
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Die
Spannung des Motor-Neutralpunkts Nm und die Spannung des Inverter-Neutralpunkts
Ni wird in einen Differenzialverstärker 24 eingegeben.
Der Differenzialverstärker 24 verstärkt die
Differenz dieser Spannungen und gibt die Differenzspannung in einen
Tiefpassfilter 25 ein. Der Tiefpassfilter 25 weist die
Funktion zur Eliminierung von Hochfrequenzbestandteilen aus dem
Eingabesignal auf, die hauptsächlich
aus dem Umschaltgeräusch
des Inverters 22 resultieren. Die Ausgabe des Tiefpassfilters 25 wird
in jede der PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 eingegeben.
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Jede
der PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 weist einen Oszillator 27,
einen Trägersignalgenerator 28,
einen Addierer 29, einen Komparator 30 und einen
invertierenden Verstärker 31 auf.
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Der
Oszillator 27 erzeugt ein festgelegtes Zyklus-Impulssignal. Der
Trägersignalgenerator 28 erzeugt
ein Trägersignal
mit einer dreieckigen Wellenform aus dem Impulssignal. Dieses Signal
entspricht einem Trägersignal,
das eine festgelegte Wellenform, wie in den Ansprüchen beschrieben,
aufweist.
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Der
Addierer 29 addiert das Trägersignal und die vom Tiefpassfilter 25 ausgegebene
Differenzspannung der Neutralpunkte und gibt ein dem Berechnungsergebnis
entsprechendes Stromsignal in den Komparator 30 ein. Der
Komparator 30 vergleicht das Eingabesignal mit einer Soll-Spannungssignaleingabe
an einem Soll-Spannungseingabeanschluss 50.
Das Ergebnis dieses Vergleichs wird an die Basis des Transistors
Tr1 des Inverters 22 als positives PWM-Signal ausgegeben.
Der invertierende Verstärker 31 gibt
das Ergebnis des Komparators 30 an die Basis des Transistors
Tr2 des Inverters 22 als negatives PWM-Signal aus. Das
Soll-Spannungssignal ist ein Signal, das von außen z. B. als Reaktion auf
die Fahrzeuggeschwindigkeit und einen Niederdrückumfang eines Fahrzeug-Gaspedals
eingegeben wird.
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Aus
den PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 zeigt 1 nur
eine Schaltung, die nur die Ausgabe des Wechselstroms an die Spule
L1 des Stators 1 betrifft.
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Es
gibt jedoch zwölf
PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 für die zwölf Spulen L1–L12.
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Es
ist möglich,
einen einzigen Oszillator 27 und Trägersignalgenerator 28 in
der Antriebsschaltung vorzusehen und sie von den zwölf PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 gemeinsam
zu benutzen.
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Die
Antriebsschaltung weist eine einzige Inverter-Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 23 auf,
während
sie Verstärker 24 und
Tiefpassfilter 25 für
die jeweiligen Spulen L1–L12
aufweist.
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Wenn
der Motor/Generator von der Antriebsschaltung unter normalen Betriebsbedingungen
betrieben wird, nimmt die Spannung des Motor-Neutralpunkts Nm und
des Inverter-Neutralpunkts Ni einen Wert von Null an. Daher ist
das Eingabesignal vom Tief- Passfilter 25 zu
den PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 gleich Null. Demzufolge
wird ein dem Soll-Spannungssignal entsprechendes PWM-Signal von
jedem Komparator 30 und jedem invertierenden Verstärker 31 an
jede Invertereinheit des Inverters 22 mit einer festgelegten
Phasendifferenz ausgegeben.
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Selbst
wenn eine Spule einer bestimmten Phase unterbrochen wurde, ist der
Inverter-Neutralpunkt Ni gleichbleibend. Da jedoch kein Strom in
die unterbrochene Spule fließt,
verändert
sich die Spannung des Motor-Neutralpunkts Nm. Das heißt, wenn die
Spannung der unterbrochenen Phase positiv ist, ist die Spannung
des Motor-Neutralpunkts Nm negativ und wenn die Spannung der unterbrochenen
Phase negativ ist, ist die Spannung des Motor-Neutralpunkts Nm positiv.
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Demzufolge
wird eine Differenzspannung zwischen den Rotor-Neutralpunkt Nm und dem Inverter-Neutralpunkt
Ni erzeugt und ein entsprechender Signalstrom wird durch den Tiefpassfilter 25 in
die PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 eingeleitet. Das
PWM-Signal wird im Addierer 29 als Reaktion auf den Signalstrom
korrigiert.
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Wenn
z. B. das Potenzial des Motor-Neutralpunkts NM niedriger als das
Potenzial des Inverter-Neutralpunkts Ni ist, korrigiert der Addierer 29 das Signal
durch Verschieben der dreieckigen Welle in positiver Richtung. Als
Folge davon verringert sich die relative Einschaltdauer der positiven
PWM-Signalausgabe vom Komparator 30 und die relative Einschaltdauer
der negativen PWM-Signalausgabe vom invertierenden Verstärker 31 erhöht sich.
Folglich reduziert sich die Gesamtspannung am Motor-Neutralpunkt
Nm.
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Auf
die oben genannte Art und Weise ist es möglich, das Drehmoment, das
durch eine unterbrochene Spule erzeugt wurde, durch das von den
anderen Spulen erzeugte Drehmoment mit der obigen negativen Feedback-Steuerung
zu kompensieren. Somit ist es möglich,
die Erzeugung eines Gehäuses und
von Schwingungen und Schwankungen beim Drehmoment aufgrund der Unterbrechung
zu unterdrücken.
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Es
möglich,
einen Kondensator oder einen Widerstand als Impendanzkomponenten
Z1–Z12
zu verwenden, die bei der Inverter-Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 23 eingesetzt
werden. Dieser Einsatz der Kondensatoren als Impedanzkomponenten
ermöglicht
es, die Gleichstromkomponenten durch die Kondensatoren zu eliminieren
und daher werden nur die variablen Anteile des Stroms erfasst. Wenn
Kondensatoren als Impedanzkomonenten verwendet werden, ist es möglich, den
Kondensator C1 wegzulassen, der verwendet wurde, um das Geräusch auszuschalten.
In diesem Falle erfordert der Widerstand Ri einen relativ kleinen
Wert. Demzufolge bilden der Kondensator und der Widerstand Ri einen
Hochpassfilter mit einer Zeitkonstante R/C.
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In
diesem Fall werden nur die durch die beiden Filter hindurchgeleiteten
Anteile zu den PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 zurückgeführt..
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2 zeigt
die zweite Ausführungsform
dieser Erfindung hinsichtlich der Komponenten der PWM-Signalerzeugungsschaltung 26.
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Diese
Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform lediglich hinsichtlich des
Aufbaus der PWM-Signalerzeugungsschaltung 26 und ist in
jeder anderen Hinsicht gleich.
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Der
Addierer 29 in der PWM-Signalerzeugungsschaltung 26 addiert
die Sollspannung zur Differenzspannung des Inverter-Neutralpunkts Ni
und des Motor-Neutralpunkts Nm, die durch den Tiefpassfilter 25 angelegt
werden. Der Komparator 30 vergleicht das Ausgabesignal
des Addierers 29 mit dem dreieckigen Trägersignal und erzeugt die PWM-Signale.
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3 zeigt
eine dritte Ausführungsform
dieser Erfindung.
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Bei
der dritten Ausführungsform
werden einen Dämpfer 32 und
ein Differenzialverstärker 33 zur PWM-Signalerzeugungsschaltung 26 der
zweiten Ausführungsform
hinzugefügt.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird die Spannung der vom Inverter 22 an die Spulen L1–L12 ausgegebenen
Ströme
durch den Dämpfer 32 in
den Differenzialverstärker 33 eingegeben.
Der Differenzialverstärker 33 gibt
eine Differenzspannung dieser Eingabespannung und der Ausgabespannung
vom Addierer 29 an den Komparator 30 aus. Der
Komparator 30 vergleicht die Differenzspannung mit der
dreieckigen Trägersignalausgabe
vom Trägersignalgenerator 28 und
erzeugt somit ein PWM-Signal. Der Dämpfer 32 und der Differenzialverstärker 33 sind
für jede Spule
L1–L12
ebenso wie die anderen Komponenten der PWM-Signalerzeugungsschaltung 26 vorgesehen.
Die anderen Komponenten der PWM-Signalerzeugungsschaltung 26 sind
identisch zu denen der zweiten Ausführungsform.
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Das
Abtriebsdrehmoment des Motors/Generators 1 wird durch das
Feedback der Ausgabespannung des Inverters 22 bei der Erzeugung
des PWM-Signals exakter gesteuert.
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4 zeigt
eine vierte Ausführungsform
dieser Erfindung.
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Bei
dieser Ausführungsform
werden ein Widerstand R1 und ein Differenzialverstärker 34 anstelle
des Dämpfers 32 bei
der dritten Ausführungsform vorgesehen.
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Stromerfassungswiderstände R1–R12 sind jeweils
zwischen den Spulen L1–L12
und den Ausgangsanschlüssen
TO jeder Phase in Inverter 22 angeordnet. Die Potenzialdifferenz
beider Enden der Widerstände
R1–R12
wird durch den Differenzialverstärker 34 erfasst
und die Potenzialdifferenz wird in den Differenzialverstärker 33 eingegeben.
Der Differenzialverstärker 33 gibt
eine Differenzspannung der Potenzialdifferenz und die Ausgabespannung
des Addierers 29 an den Komparator 30 auf die
gleiche Weise wie bei der dritten Ausführungsform aus. Der Differenzialverstärker 33 ist
für jede
Spule L1–L12 vorgesehen.
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Darüber hinaus
wird bei dieser Ausführungsform
ein einem Soll-Strom
entsprechendes Spannungssignal in den Sollspannungs-Eingabeanschluss 50 eingegeben.
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Weitere
Aspekte der Antriebsschaltung sind identisch zu denen der dritten
Ausführungsform.
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Mit
der obigen Anordnung wird der Ausgabestrom des Inverters 22 bei
der Erzeugung des PWM-Signals zurückgeführt und das Abtriebsdrehmoment
des Motors/Generators kann ebenso wie bei der dritten Ausführungsform
exakt gesteuert werden.
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Eine
fünfte
Ausführungsform
dieser Erfindung wird mit Bezug auf 5 beschrieben.
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Bei
dieser Ausführungsform
erfasst die Inverter-Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 23 das
Potenzial des Neutralpunkts Nt der Sollspannung des Stroms jeder
Phase anstatt das Potenzial des Inverter-Neutralpunkts Ni zu messen.
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Zu
diesem Zweck ist ein Ende jeder Impedanzkomponente Z1–Z12 der
Inverter-Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 23 jeweils
mit dem Sollspannungs-Eingabeanschluss 50 von jeder der PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 verbunden. Das
andere Ende jeder Impedanzkomponente Z1–Z12 ist mit dem Neutralpunkt
Nt über
eine Sternschaltung verbunden. Der Neutralpunkt Nt ist über den
Widerstand Ri geerdet.
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Die
Spannung des Motor-Neutralpunkts Nm und die Spannung des Neutralpunkts
Nt werden in den Differenzialverstärker 24 eingegeben.
Die anderen Komponenten der Antriebsschaltung sind identisch zu
denen der dritten Ausführungsform.
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Die
obige Anordnung ermöglicht
es, dass das durch die Inverter-Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 23 erfasste
Potenzial das Potenzial, das im Inverter-Neutralpunkt Ni auftreten
sollte, wenn der Inverter 22 normal funktioniert, und nicht das
tatsächliche
Potenzial des Inverter-Neutralpunkts Ni ist.
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Das
Potenzial des Inverter-Neutralpunkts Ni und des Motor-Neutralpunkts Nm
schwanken gemeinsam, wenn eine Komponente des Inverters 22, wie
z. B. ein Transistor, nicht richtig funktioniert oder wenn eine
Anormalität
bei der Ausgabe der Invertereinheit auftritt, die einen nicht richtig
funktionierenden Transistor aufweist. Auf der anderen Seite wird
das Potenzial des Neutralpunkts Nt, das durch die Inverter-Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 23 gemäß dieser
Ausführungsform
erfasst wird, nicht von Anormalitäten bei der Ausgabe der Invertereinheit
beeinträchtigt.
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Selbst
wenn eine Komponente des Inverters 22 nicht richtig funktioniert,
ist es daher bei dieser Ausführungsform
möglich,
den Inverter 22 so zu steuern, dass die anormale Ausgabe
der entsprechenden Invertereinheit kompensiert werden kann und Drehmomentschwankungen
beim Motor/Generator 1 unterdrückt werden können.
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Anstatt
eine Spannung am Neutralpunkt Nt durch eine Analogschaltung, wie
oben beschrieben, zu berechnen, ist es möglich, ein Potenzial am Neutralpunkt
Nt durch eine arithmetische Berechnung auf der Basis jeder Phase
der Sollspannung zu berechnen. Das heißt, dass eine Sollspannung
für jede
Phase zum Beispiel durch einen Mikroprozessor berechnet wird.
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In
diesem Fall wird die Summe der Sollspannungen in ein analoges Signal
umgewandelt und in den Differenzialverstärker 24 eingegeben.
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Eine
sechste Ausführungsform
dieser Erfindung wird mit Bezug auf 6 beschrieben.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist ein Begrenzer 35 zwischen dem Differenzialverstärker 33 und dem
Addierer 29 der PWM-Signalerzeugungsschaltung 26 der
fünften
Ausführungsform
vorgesehen.
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Der
Begrenzer 35 begrenzt die Ausgabespannung des Addierers 29.
In diesem Fall ist die Ausgabespannung auf weniger als ein voreingestellter
oberer Grenzwert oder die Änderungsgeschwindigkeit
der Ausgabespannung begrenzt, das heißt, die Zeitkonstante ist auf
weniger als ein festgelegter Wert begrenzt. Die anderen Komponenten
sind identisch zu denen der fünften
Ausführungsform.
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Bei
dieser Ausführungsform
werden rasche Anstiege bei der Ausgabe des Addierers 29 unterdrückt und
es ist möglich,
die Steuerung des Inverters 22 zu stabilisieren. Selbst
wenn die Ausgabe des Addierers 29 durch den Begrenzer 35 begrenzt
ist, wird das dem Ausgabegrenzwert entsprechende Defizit beim Drehmoment
durch die anderen Invertereinheiten kompensiert und somit wird das
Ausgabedrehmoment des Motors/Generators nicht beeinträchtigt.
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Der
Begrenzer 35 kann bei der PWM-Signalerzeugungsschaltung
die ersten bis vierten Ausführungsformen
eingesetzt werden.
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Eine
siebte Ausführungsform
dieser Erfindung wird mit Bezug auf 7 beschrieben.
Diese Ausführungsform
entspricht einer Kombination der vierten und fünften Ausführungsformen.
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Das
heißt,
dass die Inverter-Neutralspannungs-Erfassungsschaltung 23 das
Potenzial des Neutralpunkts Nt der Sollspannung erfasst. Jede der PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 steuert
das PWM-Signal auf der Basis der Differenzspannung der Motor-Neutralpunkte Nm
und Nt und des Ausgabestroms des Inverters 22.
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Bei
jeder der ersten bis dritten Ausführungsformen ist es möglich, Fehlfunktionen
des Inverters 22 zu kompensieren, indem bewirkt wird, dass
die Inverter-Neutralspannungs-Erfassungsschaltung 23 das
Potenzial des Neutralpunkts Nt der Sollspannung erfasst.
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Eine
achte Ausführungsform
dieser Erfindung wird mit Bezug auf 8 beschrieben.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist ein Begrenzer 35 zwischen dem Differenzialverstärker 33 und dem
Addierer 29 der PWM-Signalerzeugungsschaltung 26 der
siebten Ausführungsform
vorgesehen. Diese Ausführungsform
ermöglicht
eine Vielzahl von Effekten, die gleichzeitig realisiert werden.
Diese Effekte umfassen Verbesserungen bei der Steuerungspräzision des
Inverters 22 gemäß der vierten
Ausführungsform,
eine Kompensation der Fehlfunktion des Inverters 22 gemäß der fünften Ausführungsform
und eine Stabilisierung der Steuerung des Inverters 22 gemäß der sechsten
Ausführungsform.
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Eine
neunte Ausführungsform
dieser Erfindung wird mit Bezug auf 9A–11B beschrieben.
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Bei
dieser Ausführungsform
unterscheidet sich der Aufbau des Motors/Generators vom Motor/Generator,
der bei den ersten bis achten Ausführungsformen eingesetzt wird.
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Die
Antriebsschaltung gemäß dieser
Ausführungsform
treibt einen Motor/Generator 10 an, der, wie in 9A dargestellt,
zwei Statoren 40, 41 und zwei Rotoren 42, 43 oder
zwei Motoren/Generatoren 11 umfasst, von denen jeder einen
einzigen Rotor 42 (43) und einen einzigen Stator 40 (41),
wie in 9B dargestellt, aufweist.
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Der
in 9A dargestellte Motor/Generator 10 weist
eine rechte Motor-/Generatoreinheit 10A und eine linke
Motor-/Generatoreinheit 10B in
einem Einzelgehäuse 100 auf.
Die rechte Motor-/Generatoreinheit 10A ist mit einem rechten
Rotor 42, einem rechten Stator 40 und einer rechten
Drehwelle 44 versehen. Die linke Motor-/Generatoreinheit 10B ist mit
einem linken Rotor 43, einem linken Stator 40 und einer
linken Drehwelle 45 versehen.
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Die
rechte Drehwelle 44 weist die Form einer Hohlwelle auf
und die linke Drehwelle 45 durchdringt die rechte Drehwelle 44 koaxial.
Der rechte Rotor 42 und der linke Rotor 43 sind
jeweils mit Magneten versehen. Zwölf Spulen sind jeweils im rechten
Stator 40 und im linken Stator 41 vorgesehen,
um jeweils ein rotierendes Magnetfeld auszubilden. Jedoch unterscheidet
sich die Anzahl der Paare der magnetischen Pole in der rechten Motor-/Generatoreinheit 10A von der
Anzahl derer in der linken Motor-/Generatoreinheit 10B.
Hierin bezeichnet ein Paar von magnetischen Polen ein Paar eines
N-Pols und eines S-Pols.
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Der
rechte Rotor 42 und der rechte Stator 40 sind
so aufgebaut, dass ein Magnetfeld mit vier Paaren von magnetischen
Polen durch die Zuführung
eines Dreiphasen-Wechselstroms zu den Spulen im Stator 40 ausgebildet
wird.
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Der
linke Rotor 43 und der linke Stator 41 sind so
aufgebaut, dass ein Magnetfeld mit drei Paaren von magnetischen
Polen durch die Zuführung
eines Vierphasen-Wechselstroms zu den Spulen im Stator 41 ausgebildet
wird.
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Die
in 9B dargestellten Motoren/Generatoren 11 entsprechen
dem Motor/Generator 10, der in zwei Bereiche unterteilt
ist.
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Jeder
Motor/Generator 11 ist mit einem Rotor 42 (43),
einem Stator 41 (42) und einer Drehwelle 44 (45)
versehen. Der Rotor 42 (43) ist mit einem Magnet
und der Stator 40 (41) mit zwölf Spulen versehen.
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Die
zwei Motoren/Generatoren 11 weisen genauso wie die linke
Motor-/Generatoreinheit 10A und die linke Motor-/Generatoreinheit 10B von 10B eine unterschiedliche Anzahl von Paaren von
magnetischen Polen auf. Der Motor/Generator 11 auf der
rechten Seite der Figur bildet ein rotierendes Magnetfeld mit vier
Paaren von magnetischen Polen aus, indem aufgrund des gleichen Aufbaus
wie bei der linken Motor-/Generatoreinheit 10A ein Dreiphasen-Wechselstrom
zugeführt
wird. Der Motor/Generator 11 auf der linken Seite der Figur
bildet ein rotierendes Magnetfeld mit drei Paaren von magnetischen
Polen aus, indem aufgrund des gleichen Aufbaus wie bei der linken
Rotor-/Generatoreinheit 10B ein Dreiphasen-Wechselstrom zugeführt wird.
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Die
in 9A dargestellte rechte Motor-/Generatoreinheit 10A und
der in 9B dargestellte rechte Motor-/Generator 11 verbinden,
wie in 10A dargestellt, die Spulen
L1–L12
des Stators 40. Das heißt, dass die Spulen L1–L12 in
eine erste Gruppe, die die Spulen L1, L5, L7 aufweist, die um den
Neutralpunkt A sterngeschaltet sind, eine zweite Gruppe, die die
Spulen L2, L6, L10 aufweist, die um den Neutralpunkt B sterngeschaltet
sind, eine dritte Gruppe, die die Spulen L3, L7, L11 aufweist, die
um den Neutralpunkt C sterngeschaltet sind, und eine vierte Gruppe
unterteilt sind, die die Spulen L4, L8, L12 aufweist, die um den
Neutralpunkt D sterngeschaltet sind. Ein Dreiphasen-Wechselstrom
wird jeder dieser Gruppen zugeführt.
Die Nummern #1–#12 in
der Figur kennzeichnen einen Eingangsanschluss der Spulen L1–L12, dem
ein Ausgangsstrom des Inverters 22 zugeführt wird.
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Die
linke Motor-/Generatoreinheit 10B in 9B und
der auf der linken Seite von 9B dargestellte
Motor/Generator 11 verbinden, wie in 10B dargestellt, die Spulen L1–L12 des Stators 41.
Das heißt,
dass die Spulen L1–L12
in eine erste Gruppe, die die Spulen L1, L4, L7, L11 aufweist, die um
den Neutralpunkt E sterngeschaltet sind, eine zweite Gruppe, die
die Spulen L2, L5, L8, L11 aufweist, die um den Neutralpunkt F sterngeschaltet sind,
und eine dritte Gruppe unterteilt sind, die die Spulen L3, L6, L9,
L12 aufweist, die um den Neutralpunkt G sterngeschaltet sind. Ein
Vierphasen-Wechselstrom wird jeder dieser Gruppen zugeführt. Die Nummern
#1–#1.2
in der Figur kennzeichnen einen Eingangsanschluss, dem ein Ausgabestrom
des Inverters 22 zugeführt
wird.
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Wenn
der Motor/Generator 10 wie oben ausgebildet ist, ist es
möglich,
eine Motor-/Generatoreinheit 10A (10B), um die
Vorderräder
des Fahrzeugs anzutreiben, und die andere Motor-/Generatoreinheit 10B (10A)
einzusetzen, um die Hinterräder
anzutreiben. Die zwei unabhängigen
Motoren/Generatoren 11 können auch verwendet werden,
um jeweils die Vorderräder
und die Hinterräder
des Fahrzeugs anzutreiben.
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Mit
Bezug auf 11A und 11B wird
die Stromzuführung
zu den Spulen L1–L12
des in 10A dargestellten Stators 40 und
zu den Spulen L1–L12
des in 10B dargestellten Stators 41 beschrieben.
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Die
Spulen L1–L12
des Stators 40 und die Spulen L1–L12 des Stators 41 sind
mit den insgesamt zwölf
Ausgangsanschlüssen
TO des Inverters 22 parallel geschaltet.
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Das
heißt,
dass die Spule L1 des Stators 40 und die Spule L1 des Stators 41 mit
dem Ausgangsanschluss TO der entsprechenden Invertereinheit parallel
geschaltet sind. Obwohl in den Figuren nicht dargestellt, ist jedes
Paar der Spulen L2–L12,
die in 11A die gleiche Nummer aufweisen,
mit dem Ausgangsanschluss TO der entsprechenden Invertereinheit
genauso parallel geschaltet.
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Obwohl
die Statoren 40, 41 mit der gleichen Anzahl von
Spulen L1–L12
versehen sind, unterscheidet sich die Anzahl der Paare von magnetischen
Polen, die von den Spulen L1–L12
ausgebildet werden. Beim Stator 40, der vier Paare von
magnetischen Polen ausbildet, fließt ein Wechselstrom mit einer
Phasendifferenz von 120 Grad in die drei Spulen, die den Neutralpunkt
gemeinsam benutzen. Beim Stator 41, der drei Paare von
magnetischen Polen ausbildet, fließt ein Wechselstrom mit einer
Phasendifferenz von 90 Grad in die vier Spulen, die den Neutralpunkt
gemeinsam benutzen.
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Mit
nochmaligen Bezug auf 10A beträgt die Phase
der Wechselstrom-Wellenform jedes Anschlusses der Spulen L1, L5,
L9 des Stators 40 gleich 0 Grad, 120 Grad und –20 Grad.
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Auf
der anderen Seite beträgt
die Wechselstrom-Wellenform jedes Anschlusses der Spulen L1, L5,
L9 des Stators 41, wie in 10B dargestellt,
jeweils 0 Grad. Das heißt,
dass der Wechselstrom zum Antrieb des Rotors 42 keine Kraft
auf den Rotor 43 ausübt.
Mit Bezug auf 10B beträgt die Phase der Wechselstrom-Wellenform
jedes Anschlusses der Spule L1, L4, L7, L10 des Stators 41 gleich
0, –90, 180,
90 Grad.
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Andererseits
beträgt
die Phase der Wechselstrom-Wellenform jedes Anschlusses der Spulen
L1, L4, L7, L10 des Stators 40, wie in 10A dargestellt, jeweils 0 Grad. Das heißt, dass
der Wechselstrom zum Antrieb des Motors 43 keine Kraft
auf den Rotor 42 ausübt.
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Aufgrund
des in 11A und 11B dargestellten
Anschlusses bedeutet dies, dass nur die Stromanteile, die zum Ausbilden
des rotierenden Magnetfelds erforderlich sind, das den Rotor 42 antreibt, an
den Spulen L1–L12
des Stators 40 angelegt werden. Demzufolge ist es möglich, Anstiege
bei der Wärmeerzeugung
oder einen Kupferschwund zu verhindern, da kein wirkungsloser Strom
in eine der Spulen fließt.
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Die
oben genannten Bedingungen treten ein, wenn sich die Anzahl der
Paare von magnetischen Polen der zwei Motoren unterscheidet und
die Anzahl der elektrischen Pole der Spulen der Statoren in den zwei
Motoren die gleiche ist. Hierin bedeutet die Anzahl der elektrischen
Pole der Spulen das Vielfache der Phasenanzahl des Wechselstroms
und der Anzahl der Paare von magnetischen Polen.
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Unter
Berücksichtigung
der obigen Bedingungen ist es möglich,
einen Dreiphasen-Motor mit vier Paaren von magnetischen Polen mit
einem Sechsphasen-Motor mit zwei Paaren von magnetischen Polen,
einen der Dreiphasen-Motor mit fünf Paaren
von magnetischen Polen mit einem Fünfphasen-Motor mit drei Paaren
von magnetischen Polen, einen Dreiphasen-Motor mit sechs Paaren
von magnetischen Polen mit einem Sechsphasen-Motor mit drei Paaren
von magnetischen Polen und einen Vierphasen-Motor mit sechs Paaren
von magnetischen Polen mit einem Sechsphasen-Motor mit vier Paaren von magnetischen
Polen zu verbinden.
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Bei
den in den obigen Beispielen dargestellten Motoren fließt nur ein
Strom in jeden Motor, der phasengleich mit den jeweiligen Motoren
ist, selbst wenn die entsprechenden Anschlüsse der zwei Motoren mit dem
Ausgangsanschluss TO des Inverters parallel geschaltet sind. Selbst
wenn ein Strom den zwei Motoren von einem einzigen Inverter zugeführt wird,
kann der Motor/Generator demzufolge auf die gleiche Weise effektiv
angetrieben werden, als wenn ein Strom jedem Motor von unabhängigen Inverterschaltungen
zugeführt
wird.
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Bei
dieser Ausführungsform
wurde die Erfindung auf ein Paar eines Vierphasenstrom-Stators 41, der
drei Paare von magnetischen Polen aufweist, und eines Dreiphasenstrom-Stators 40 angewendet,
der vier Paare von magnetischen Polen aufweist, die die obige Anordnungsbeziehung
aufweisen. Die Spulen L1–L12
des Stators 40 weisen vier Neutralpunkte auf und die Spulen
L1–L12
des Stators 41 weisen drei Neutralpunkte auf.
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Der
Eingangsanschluss #1, der gegenüber dem
Neutralpunkt der Spule L1 des Stators 40 angeordnet ist,
und der Eingangsanschluss #1, der gegenüber dem Neutralpunkt der Spule L1 des Stators 41 angeordnet
ist, sind mit einem Ende der Impedanzkomponente Z1 einer Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 52 und
dem Ausgangsanschluss TO des Inverters 22 parallel geschaltet.
Auf die gleiche Weise ist der Eingangsanschluss #2–#12, der
gegenüber
dem Neutralpunkt der Spulen L2–L12
des Stators 40 angeordnet ist, und der Eingangsanschluss #2–#12 der
entsprechenden Spulen L2–L12
des Stators 41 mit einem Ende der Impedanzkomponenten Z2–Z12 der
Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 52 und dem Ausgangsanschluss
TO des Inverters 22 parallel geschaltet. Das andere Ende von
jeder der Impedanzkomponenten Z2–Z12 ist am Neutralpunkt Na über eine
Sternschaltung angeschlossen.
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Eine
Mehrzahl von Neutralpunkten existiert in jedem der Statoren 40, 41.
Daher ist es nicht möglich,
ein Neutralpunkt-Potenzial mit dem Verfahren zu erfassen, wie es
bei den ersten bis achten Ausführungsformen
eingesetzt wurde. Jedoch ist es immer noch möglich, eine Fehlfunktion in
den Invertereinheiten oder eine Unterbrechung in den Leitungen,
die die Ausgangsanschlüsse
TO der Invertereinheiten und die Eingangsanschlüsse #1–#12 der Spulen L1–L12 verbinden,
dadurch zu kompensieren, dass die Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 52 vorgesehen
ist.
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Eine
Antriebsschaltung, die den Statoren 40, 41 einen
Strom zuführt,
wird nun beschrieben. Der Inverter 22, die Inverter-Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 23,
der Differenzialverstärker 24,
der Tiefpassfilter 25 und die in 11B dargestellte PWM-Signalerfassungsschaltung
sind die gleichen wie die, die bei der fünften Ausführungsform beschrieben wurden.
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Jedoch
wird die Spannung des Neutralpunkts Na der Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 52 anstelle
der Spannung des Motor-Neutralpunkts Nm, wie bei der fünften Ausführungsform beschrieben,
in den Differenzialverstärker 24 eingegeben.
Auf die gleiche Weise wie bei der fünften Ausführungsform wird die Spannung
der Stromeingabe an die Spulen L1–L12 von den Eingangsanschlüssen #1–#12 der
Spulen L1–L12
der Statoren 40, 41 durch den Dämpfer 32 in
den Differenzialverstärker 33 eingegeben.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist es ebenfalls möglich,
das Potenzial des Neutralpunkts Nt durch eine arithmetische Berechnung
auf der Basis der Sollspannung jeder Phase anstelle der Verwendung einer
analogen Schaltung zu erfassen. Das heißt, dass die momentane Spannung
durch Summieren der Sollspannung jeder Phase, z. B. durch einen
Mikroprozessor, berechnet wird, die berechnete momentane Spannung
danach in eine analoge Spannung umgewandelt wird und in den Differenzialverstärker 24 eingegeben
wird.
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Eine
zehnte Ausführungsform
dieser Erfindung wird mit Bezug auf 12 beschrieben.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist der Begrenzer 35 wie bei der sechsten Ausführungsform
zwischen dem Differenzialverstärker 33 und
dem Addierer 29 der PWM-Signalerzeugungsschaltung 26 der neunten
Ausführungsform
vorgesehen. Die anderen Komponenten sind die gleichen wie die bei
der neunten Ausführungsform.
Diese Ausführungsform
ermöglicht
eine weitere Stabilisierung bei der Steuerung des Inverters 22 bei
der neunten Ausführungsform.
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Eine
elfte Ausführungsform
dieser Erfindung wird mit Bezug auf 13A und 13B beschrieben.
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Bei
dieser Ausführungsform
sind die Widerstände
R1–R12
zur Stromerfassung auf die gleiche Weise wie bei der vierten Ausführungsform
jeweils zwischen den Eingangsanschlüssen #1–#12 der Spulen L1–L12 und
den Ausgangsanschlüssen
TO des Inverters der neunten Ausführungsform angeordnet. Die
Potenzialdifferenz beider Enden von jedem der Widerstände R1–R12 wird
durch den Differenzialverstärker 34 erfasst
und die Potenzialdifferenz wird in den Differenzialverstärker 33 eingegeben.
Der Differenzialverstärker 33 gibt
eine Differenzspannung der Potenzialdifferenz und die Ausgabespannung des
Addierers 29 an den Komparator 30 aus. Der Differenzialverstärker 33 ist
in jeder der Spulen L1–L12 vorgesehen.
Ansonsten ist die Anordnung die gleiche wie bei der neunten Ausführungsform.
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Die
obige Anordnung führt
zu einem Feedback des Ausgangsstroms des Inverters 22 zur
Erzeugung des PWM-Signals und ermöglicht eine präzise Ausgangssteuerung
des Motors/Generators 10, 11 wie im Falle der
vierten Ausführungsform.
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Eine
zwölfte
Ausführungsform
dieser Erfindung wird mit Bezug auf 14 beschrieben.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist der Begrenzer 35 zwischen dem Differenzialverstärker 33 und dem
Addierer 29 der PWM-Signalerzeugungsschaltung 26 der
elften Ausführungsform
vorgesehen. Die anderen Komponenten sind die gleichen wie die der elften
Ausführungsform.
Diese Ausführungsform
ermöglicht
eine weitere Stabilisierung der Steuerung des Inverters 22 der
elften Ausführungsform.
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Mit
Bezug auf 15A und 15B wird eine
dreizehnte Ausführungsform
dieser Erfindung hinsichtlich des Anschlusses der Spulen der beschrieben.
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Diese
Ausführungsform
bezieht sich auf einen Motor/Generator, der mit einem Stator 40,
der vier Paare von magnetischen Polen mit einem Dreiphasen-Strom
ausbildet, und einem Stator 41 versehen ist, der drei Paare
von magnetischen Polen mit einem Vierphasen-Strom auf die gleiche
Weise wie bei den neunten bis zwölften
Ausführungsformen ausbildet.
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Jedoch
unterscheidet sich diese Ausführungsform
von den neunten bis zwölften
Ausführungsformen
in Bezug auf den Anschluss der Spulen L1–L12 des Stators 41.
Das heißt,
dass beim in 15B dargestellten Stator 41 zwei
Spulen, die in Abständen
von 180 Grad angeordnet sind, an sechs Neutralpunkten E–J miteinander
verbunden sind.
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Zum
Beispiel sind die Spule L7 und die Spule L1 am Neutralpunkt E angeschlossen.
Auf die gleiche Weise sind die Spule L2 und die Spule L8 am Neutralpunkt
F angeschlossen, die Spule L3 und die Spule L9 am Neutralpunkt G
angeschlossen, die Spule L4 und die Spule L10 am Neutralpunkt H
angeschlossen, die Spule L5 und die Spule L11 am Neutralpunkt I
angeschlossen und die Spule L6 und die Spule L12 am Neutralpunkt
J angeschlossen.
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Der
Anschluss des in 15A dargestellten Stators 40 ist
der gleiche wie der bei der neunten bis zwölften Ausführungsform.
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Die
Winkelwerte in 15A kennzeichnen die Phase des
jeder Spule L1–L12
des Stators 40 zugeführten
Stroms, um den Rotor 42 anzutreiben. Demgegenüber kennzeichnen
in der Figur die Winkelwerte in der Klammer die Phase des jeder
Spule L1–L12
des Stators 40 zugeführten
Stroms, wenn der Stator 41 den Rotor 43 antreibt.
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Die
Winkelwerte in 15B kennzeichnende die Phase
des jeder Spule L1–L12
des Stators 41 zugeführten
Stroms, um den Rotor 43 anzutreiben. Demgegenüber kennzeichnen
in der Figur die Winkelwerte in der Klammer die Phase des jeder
Spule L1–L12
des Stators 41 zugeführten
Stroms, wenn der Stator 40 den Rotor 42 antreibt.
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Wenn
der Strom den Spulen L1–L12
des Stators 40 zum Antrieb des Rotors 42 zugeführt wird, weist
der den Spulen L1 und L7 zugeführte
Strom, wie aus den Figuren ersichtlich, eine Phasendifferenz von
null Grad auf.
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Der
gleiche Strom wird den Spulen L1 und L7 des Stators 41 zugeführt, die über den
Neutralpunkt E miteinander verbunden sind. Da der an der Spule L1
angelegte Strom und der Strom an der Spule L7 keine Phasendifferenz
aufweisen, wird kein Stromfluss zwischen den Spulen L1 und L12 des
Stators 41 ausgebil det. Wenn hingegen der Strom den Spulen L1–L12 des
Stators 41 zum Antrieb des Rotors 43 zugeführt wird,
weist der den Spulen L1 und L7 zugeführte Strom eine Phasendifferenz
von 180° auf,
so dass der Strom zwischen den Spulen L1 und L7 über den Neutralpunkt E fließt. Auf
die gleiche Weise wird der Strom mit einer Phasendifferenz von 180
Grad dem Paar der Spulen L2 und L8, dem Paar der Spulen L3 und L9,
dem Paar der Spulen L4 und L10, dem Paar der Spulen L5 und L11 und
dem Paar der Spulen L6 und L12 angelegt und der Strom fließt in diesen
Paaren der Spulen über
die jeweiligen Neutralpunkte F, G, H, I, J. Der gleiche Strom wird
an die Spulen L1–L12
des Stators 40 angelegt. Beim Stator 40 weist
jedoch die Phase des an die Spulen L1, L5, L9 angelegten Stroms,
die über
den Neutralpunkt A miteinander verbunden sind, keine Phasendifferenz auf,
wie dies durch die Winkelwerte in der Klammer in 15A dargestellt ist. Daher wird zwischen diesen
Spulen L1, L5, L9 kein Stromfluss gebildet. Das gleiche gilt für die anderen
Gruppen der Spulen im Stator 40.
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Bei
diesem Motor/Generator ist es ebenfalls möglich, die Erzeugung einer
Schwingung, eines Geräusch
oder einer Drehmomentschwankung in einem Motor/Generator mit einem
nicht richtig funktionierenden Inverter 22 oder einer Unterbrechung
in den Leitungen, die die Ausgangsanschlüsse TO des Inverters 22 und
die Eingangsanschlüsse
#1–#12
der Spulen L1–L12
verbinden, dadurch zu unterdrücken, dass
eine Antriebsschaltung vorgesehen ist, die wie bei den neunten bis
zwölften
Ausführungsformen eine
Neutralpunktspannungs-Erfassungsschaltung 52 umfasst.
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Eine
vierzehnte Ausführungsform
dieser Erfindung wird mit Bezug auf die Spulenanschlüsse in 16A und 16B beschrieben.
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Diese
Ausführungsform
verwendet Statoren 40A und 41A anstelle der Statoren 40 und 41 bei
der neunten Ausführungsform.
Die Spulen L1–L12
des Stators 40A sind über
eine Deltaschaltung angeschlossen. Die Spulen L1–L12 des Stators 41A sind ebenfalls über eine
Deltaschaltung angeschlossen.
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Der
Stator 40A bildet vier Paare von magnetischen Polen mit
einem Dreiphasen-Strom auf die gleiche Weise wie der Stator 40 der
neunten Ausführungsform
aus. Der Stator 41A bildet drei Paare von magnetischen
Polen mit einem Vierphasen-Strom auf die gleiche Weise wie der Stator 41 der
neunten Ausführungsform
aus.
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Diese
Erfindung kann auf einen Motor/Generator mit dem obigen Typ einer
Deltaschaltung unter Verwendung von jeder der Antriebsschaltungen
in den neunten bis zwölften
Ausführungsformen
angewendet werden.
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Jede
obige Ausführungsform
zeigt, wie diese Erfindung auf eine Antriebsschaltung eines Motors/Generators
zum Antrieb von zwei Rotoren durch einen einzigen Stator angewendet
wird. Jedoch kann diese Erfindung auf eine Antriebsschaltung für einen andersartigen
Typ eines Motors/Generators angewendet werden.
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Es
ist z. B. möglich,
die Antriebsschaltung dieser Erfindung auf einen Motor anzuwenden,
bei dem ein einziger Stator einen einzigen Rotor durch einen Wechselstrom
mit vier oder mehr Phasen dreht. Wenn eine Spule unterbrochen ist
oder ein Inverter nicht richtig funktioniert, ist es möglich, die
Erzeugung einer Schwingung, eines Geräuschs und Drehmomentschwankungen
aufgrund der Stromunterbrechung bei einem Teil der Spulen durch
die PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 zu unterdrücken, die
die PWM-Signale auf der Basis einer Neutralpunkt-Potenzialdifferenz steuern.
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Darüber hinaus
kann diese Erfindung auf eine Antriebsschaltung eines Motors angewendet werden,
bei dem ein einziger Stator einen einzigen Rotor durch einen Wechselstrom
mit drei Phasen dreht. Dieser Motortyp setzt seinen Betrieb nicht
fort, wenn ein Strom zu einer Spule unterbrochen ist. Jedoch besteht
die Möglichkeit,
dass sich die Eigenschaften einer Spule verändern, während ein Stromfluss ermöglicht wird.
In einem solchen Fall ist es möglich,
die Veränderungen
der Spuleneigenschaften durch die PWM-Signalerzeugungsschaltungen 26 zu
kompensieren, die die PWM-Signale auf der Basis der Neutralpunkt-Potenzialdifferenz
steuern.
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Die
Ausführungsformen
dieser Erfindung, auf die ein exklusives Eigentum oder Vorrecht
beansprucht wird, sind wie folgt definiert: