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DE60037982T2 - Schalldämpfer für Gehörschützer - Google Patents

Schalldämpfer für Gehörschützer Download PDF

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DE60037982T2
DE60037982T2 DE60037982T DE60037982T DE60037982T2 DE 60037982 T2 DE60037982 T2 DE 60037982T2 DE 60037982 T DE60037982 T DE 60037982T DE 60037982 T DE60037982 T DE 60037982T DE 60037982 T2 DE60037982 T2 DE 60037982T2
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membrane
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sound attenuation
damping
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Groeneveld Elcea BV
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Groeneveld Elcea BV
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Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Schalldämpfungsfilter für einen im Hörtrakt einer Person platzierbaren Ohrenschutz, wobei der Filter einen Schalldämpfungskanal mit einem von einer Schalleinlassöffnung zu einer Schallauslassöffnung verlaufenden Durchlass aufweist.
  • Ein derartiger Filter ist aus der Praxis bekannt und wird in einem Gehäuse verwendet, das im Hörtrakt einer Person platzierbar ist, um die Intensität von Geräuschen zu dämpfen, die dem Trommelfell der Person zugeführt werden. Durch Variieren des Querschnitts und der Länge des Schalldämpfungskanals kann der Grad der Dämpfung beeinflusst werden, und es kann ein Schalldämpfungsfilter hergestellt werden, der auf einen bestimmten Anwendungsfall abgestimmt ist.
  • Ein Nachteil des bekannten Filters besteht darin, dass die Dämpfungswirkung des Dämpfungskanals für hohe Tonfrequenzen stets stärker ist als für niedrige Tonfrequenzen. Folglich hat der bekannte Filter eine Dämpfungscharakteristik, die z. B. von 20 dB bei 125 Hz auf 40 dB bei 8,000 Hz ansteigt. Eine Person, die in ihren Ohren Ohrenschützer trägt, welche zur Dämpfung eines Maschinengeräuschs mit einer Frequenz von ungefähr 50–500 Hz eingestellt sind, wird einen Ton mit einer höheren Frequenz, z. B. den höheren Sprechfrequenzen von 1 kHz bis 3 kHz, nur relativ schwach wahrnehmen. Dies vermittelt der Person nicht nur den Eindruck, von der Umgebung abgeschnitten zu sein, sondern kann auch gefährliche Situationen verursachen, da die Person höhere Frequenzen, z. B. Warnsignale, übermäßig gedämpft wahrnimmt.
  • Ferner sind Filter für Ohrenschützer bekannt, bei denen der Durchlass des Dämpfungskanals mittels einer Membran derart geschlossen ist, dass beim Tragen des Ohrenschützers eine Luftmenge zwischen der Membran und dem Trommelfell der Person eingeschlossen ist. Obwohl durch ei nen mit einem derartigen Filter versehenen Ohrenschutz ein Grad an Dämpfung erreicht werden kann, das im Wesentlichen über den gesamten Hörfrequenzbereich hinweg gleich bleibt, ist auch dieser Typ von Ohrenschützer mit Nachteilen behaftet. Insbesondere hat das eingeschlossene Luftvolumen zur Folge, dass der Benutzer, bedingt durch die Leitfähigkeit der um das Ohr herum gelegenen Knochen, aufgrund des sogenannten Okklusionseffekts eine verstärkte Wahrnehmung von Schluck- und Kaugeräuschen erfährt. Zudem kann der Verschluss eine Transpiration im Gehörgang verursachen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Schalldämpfungsfilter des im Eingangsabschnitt erwähnten Typs zu schaffen, der frei von den oben aufgeführten Nachteilen ist. Zu diesem Zweck weist ein Schalldämpfungsfilter gemäß der Erfindung einen Schalldämpfungskanal auf, dessen Durchlass mittels einer luftdurchlässigen, bahnartigen Membran derart geschlossen ist, dass ein Transport von Luft durch den Filter möglich ist. Dadurch wird erreicht, dass ein Filter mit einer flacheren Dämpfungscharakteristik hergestellt werden kann, während aufgrund des Transports von Luft das Auftreten eines Okklusionseffekts und von Transpiration verhindert werden kann.
  • Für den Dämpfungskanal können dann ein derart großer Durchmesser und/oder eine derart kurzen Länge gewählt werden, dass eine Zunahme der Dämpfung hoher Frequenzen relativ gering ist, während die Membran eine hinreichende Dämpfung niedriger Frequenzen bewirkt.
  • Durch Einstellen der Geometrie des Dämpfungskanals kann man die Dämpfung hoher Frequenzen einstellen, ohne dass dadurch die Dämpfung der niedrigen Frequenzen wesentlich beeinflusst wird. Durch Einstellen der Geometrie der Membran und der Luftdurchlässigkeit der Membran kann man die Dämpfung niedriger Frequenzen einstellen, ohne dass dadurch die Dämpfung der hohen Frequenzen wesentlich beeinflusst wird.
  • Obwohl die Durchlässigkeit der Membran bereits durch die Verwendung eines luftdurchlässigen porösen Materials, das Mikroporen aufweist, realisiert werden kann, ist gemäß der vorliegenden Erfindung die Membran aus im Wesentlichen luftdichtem Material ausgebildet und mit mindestens einer Perforation versehen. Durch Vergrößern der Anzahl von Perforationen und/oder des Durchmessers der Perforationen kann das Dämpfen niedriger Frequenzen mittels der Membran reduziert werden. Durch Vorsehen von Perforationen mit im Wesentlichen gleichem Durchmesser kann die Dämpfung tiefer Töne auf einfache und reproduzierbare Art schrittweise beeinflusst werden. Indem der Durchmesser der Perforationen derart gewählt wird, dass er im Wesentlichen gleich der Dicke der Membran ist, wird erreicht, dass die Dämpfung tiefer Töne in der Praxis auf einfache Weise einstellbar ist. Durch die Verwendung einer flexiblen Membran wird erreicht, dass insbesondere für höhere Frequenzen eine geringere Dämpfung realisiert werden kann.
  • Anzumerken ist, dass die Patentveröffentlichung FR 2 676 642 einen Ohrenschutz mit einem Durchlass offenbart, in dem eine starre Scheibe angeordnet ist.
  • Ferner ist anzumerken, dass, wenn in diesem Kontext auf niedrige Frequenzen Bezug genommen wird, dies in dem Sinn zu verstehen ist, dass sie in jedem Fall Frequenzen unterhalb von 1.000 Hz umfassen, während höhere Frequenzen dahingehend zu verstehen sind, dass sie mindestens Frequenzen oberhalb von 1.000 Hz umfassen.
  • Ferner ist anzumerken, dass in diesem Kontext eine bahnförmige Membran mindestens die Bedeutung einer Membran mit einer Vliesstruktur hat.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
  • Die Erfindung wird im Folgenden auf der Basis einer in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform näher erläutert. In der Zeichnung ist Folgendes gezeigt:
  • 1 zeigt eine geschnittene vertikale Seitenansicht eines Ohrenschutzes mit einem Schalldämpfungsfilter gemäß der Erfindung;
  • 2 zeigt eine entlang der Linie II-II angesetzte Draufsicht auf den Schalldämpfungsfilter gemäß 1; und
  • 3 zeigt ein Diagramm der Dämpfung als Funktion der Frequenz.
  • Es ist anzumerken, dass die Figuren nur schematische Darstellungen bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sind. In den Figuren sind gleiche oder ähnliche Teile durchgehend mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • 1 zeigt einen Ohrenschutz 1 mit einem Gehäuse 2, das in dem Hörtrakt einer Person platzierbar ist. Ein derartiges Gehäuse 2, das den Hörtrakt im Wesentlichen schließt, ist allgemein bekannt und wird von Fachleuten auf dem Gebiet oft mit dem Namen "Otoplast" bezeichnet. Das Gehäuse 2 weist einen Kanal 3 auf, der sich von einer Seite 4 des Gehäuses 2, die bei der Benutzung an der Ohrmuschelseite des Ohrs angeordnet ist, zu der Seite 5 des Hörtrakts erstreckt, die bei der Benutzung an der Trommelfellseite des Ohrs angeordnet ist. In dem Kanal 3 ist ein Schalldämpfungsfilter 6 passend angeordnet, der in 2 in Draufsicht gezeigt ist. Der Schalldämpfungsfilter 6 weist einen Schalldämpfungskanal 7 mit einem Durchlass auf, der von einer Schalleinlassöffnung 8 zu einer Schallauslassöffnung 9 verläuft.
  • Der Durchlass des Schalldämpfungskanals 7 ist mittels einer luftdurchlässigen, bahnförmigen Membran 10 geschlossen. Die Membran 10 hat in einer quer zur Oberfläche verlaufenden Richtung eine Dicke von ungefähr 30 μm und ist aus einem im Wesentlichen luftdichten, bahnförmigen, flexiblen Plastikmaterial hergestellt. Das Material ist elastisch. Ein geeignetes Material ist z. B. LSR oder ein anderes Siliconmaterial. Die Dicke der Membran beträgt vorzugsweise weniger als 0,1 mm und liegt vorteilhafterweise im Bereich von ungefähr 10 μm bis ungefähr 50 μm. In der Membran 10 ist eine Anzahl von Perforationen 11 vorgesehen, die sich im Wesentlichen quer zur Membranoberfläche erstrecken und bei denen es sich vorzugsweise um Perforationen mit einem Durchmesser von ungefähr 0,1 mm handelt. Zur Verdeutlichung sind die Perforationen in 2 in vergrößertem Maßstab gezeigt.
  • Das passende Anordnen der Membran 10 in dem Schalldämpfungsfilter 6 kann z. B. erfolgen, indem der Schalldämpfungskanal 7 zweiteilig ausgebildet und die Membran durch Kleben zwischen den beiden Teilen befestigt wird. Fachleuten auf dem Gebiet wird ersichtlich sein, dass zahlreiche weitere Möglichkeiten zum Anordnen der Membran in dem Schalldämpfungskanal existieren. Die Membran 10 kann straff oder locker in den Schalldämpfungskanal 7 eingepasst sein.
  • Der Grad der Dämpfung von Schallwellen mit niedriger Frequenz kann durch Variieren des Durchmessers und der Anzahl der Perforationen 11 beeinflusst werden, wobei eine größere Anzahl von Perforationen und/oder ein größerer Durchmesser der Perforationen zu einer reduzierten Dämpfung führen. Ferner kann der Grad der Dämpfung durch Einstellen der Steifigkeit der Membran beeinflusst werden, wobei eine steifere Membran zu einer erhöhten Dämpfung führt. Die Dämpfung von Schallwellen mit hoher Frequenz kann u. a. beeinflusst werden, indem die Länge und der Durchmesser des Schalldämpfungskanals 7, die Dicke der Membran 10 und optional die Geometrie des Kanals 3 eingestellt werden.
  • In der nun zu erläuternden 3 repräsentiert die unterbrochene Linie die Dämpfungscharakteristik des Gehäuses 2 ohne einen Filter 6 in dem Kanal 3. Die Dämpfungscharakteristik ist u. a. anderem abhängig von der Form des Hörtrakts des Benutzers und der gewählten Geometrie des Kanals 3.
  • In 3 veranschaulicht die mit dem Bezugszeichen I gekennzeichnete Linie die Dämpfung als Funktion der Frequenz bei einem Filter, der eine Membran mit einem Durchmesser von 4 mm und einer Dicke von 30 μm aufweist. Indem in der Membran eine einzelne Perforation 11 mit einem Durchmesser von 0,1 mm vorgesehen ist, wird die mit dem Bezugszeichen II versehene Dämpfungscharakteristik erzielt. Durch Variation der Anzahl von Perforationen 11 in der Membran 10 kann die Niedrigfrequenz-Charakteristik beeinflusst werden, wie in der Figur gezeigt ist. Die mit den jeweiligen Bezugszeichen III, IV, V, VI, VII, VIII und IX gekennzeichneten Kurven zeigen das Verhalten bei vier, acht, sechzehn, vierundzwanzig, zweiunddreißig, vierzig bzw. vierundsechzig Perforationen 11 mit gleichem Durchmesser.
  • In dieser Weise kann ausgehend von einer mit dem Bezugszeichen I gekennzeichneten, zu starken Dämpfungscharakteristik der geschlossenen Membran das Dämpfungsverhalten für niedrige Frequenzen eingestellt werden, indem Perforationen 11 in der Membran 10 vorgesehen werden. Vorteilhafterweise können z. B. vier Perforationen mit einem Durchmesser von jeweils ungefähr 0,1 mm vorgesehen sein, um in dem Frequenzbereich von bis zu ungefähr 1,000 Hz eine im Wesentlichen flache Dämpfungscharakteristik oder eine anderweitig an die Benutzungsbedingungen angepasste Dämpfungscharakteristik zu erzielen. Wie in 3 ersichtlich ist, nimmt die Dämpfung mit zunehmender Durchlässigkeit der Membranoberfläche ab. Vorzugsweise sind deshalb höchstens 5% der Membranoberfläche luftdurchlässig.
  • Durch das Einstellen der Position der Membran in dem Schalldämpfungskanal 7 oder dem Kanal 3, optional kombiniert mit dem Einstellen der Geometrie des Kanals 3, ist es auch möglich, für den höheren Teil des Frequenzbereichs eine im Wesentlichen flache Dämpfungscharakteristik oder, falls gewünscht, eine Dämpfungscharakteristik mit einer unterschiedlichen Konfiguration zu erzielen. Derartige Einstellungen, die an der Geometrie vorgenommen werden, um das Dämpfungsverhalten bei höheren Frequenzen zu beeinflussen, sind an sich bekannt.
  • Vorteilhafterweise kann z. B. ein Kanal 3 hergestellt werden, der eine im Wesentlichen flache Dämpfungscharakteristik für höhere Frequenzen hat. Daraufhin kann die Dämpfungscharakteristik für niedrigere Frequenzen eingestellt werden, indem die Membran 10, z. B. mittels Laserverarbeitung, mit Perforationen 11 versehen wird, bis die gewünschte Dämpfungscharakteristik für niedrigere Frequenzen erreicht worden ist. Durch das Vorsehen von Perforationen 11 mit im Wesentlichen gleichem Durchmesser wird erzielt, dass das Einstellen der Dämpfungscharakteristik für niedrigere Frequenzen nicht nur reproduzierbar, sondern auch relativ einfach durchführbar ist. Anzumerken ist, dass auch die Möglichkeit besteht, Perforationen 11 in der Membran 10 vor der Platzierung in dem Kanal 7 des Filters 6 oder dem Kanal 3 des Gehäuses auszubilden. Zur Verkürzung der für die Herstellung benötigten Zeit können die Perforationen 11 optional gleichzeitig ausgebildet werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die hier erläuterten bevorzugten Ausführungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb des Schutzumfangs der angefügten Ansprüche auch auf andere Arten praktiziert werden.
  • Somit kann die Membran 10 auch direkt in den Kanal 3 eingesetzt werden. In einem derartigen Fall stimmen der Schalldämpfungskanal 7 und der Kanal 3 miteinander überein. Ferner kann der Schalldämpfungsfilter in Verbindung mit einem konfektionierten Ohrstecker verwendet werden, d. h. einem Ohrenschutz, der nicht an den Hörtrakt einer bestimmten Person angepasst ist. Ferner ist es möglich, mehrere Schalldämpfungskanäle 7 vorzusehen, wobei diese entweder mit einer Membran 10 versehen sein können oder nicht. Zudem können die Schalleinlassöffnung 8 und/oder die Schallauslassöffnung 9 des Schalldämpfungsfilters 6 den gleichen Durchmesser wie der Schalldämpfungskanal 7 haben, und der Schalldämpfungskanal 7 kann eine oder mehrere Krümmungen und/oder einen Durchlass aufweisen, der in Größe und/oder Form variiert. Ferner können zwei oder mehr Membranen 10 in den Dämpfungskanal 7 eingesetzt werden, und die Membran kann mit Versteifungsrippen oder Schwächungsnuten versehen sein. Ferner kann die Position der Membran in der Längsrichtung des Dämpfungskanals variieren.
  • Anzumerken ist ferner, dass mit zunehmendem Durchmesser einer Perforation die Dämpfung stärker als auf lineare Weise zunimmt. Obwohl es möglich ist, zur Erzielung einer gewünschten Dämpfung eine einzige Perforation mit relativ großem Durchmesser vorzusehen, kann es unter dem herstellungstechnischem Aspekt vorzuziehen sein, eine höhere Anzahl kleinerer Perforationen vorzusehen.
  • Zudem ist anzumerken, dass der Durchmesser der Perforation(en) vorzugsweise im Wesentlichen gleich der Dicke der Membran ist. Insbesondere beträgt der Durchmesser der Perforation(en) vorzugsweise das 0,5- bis 2-fache der Dicke der Membran, und besonders bevorzugt beträgt der Durchmesser der Perforation(en) das 0,8- bis 1,2-fache der Dicke der Membran.
  • Derartige Variationen werden Fachleuten auf dem Gebiet klar ersichtlich sein, und es wird darauf hingewiesen, dass sie in den Rahmen der beigefügten Ansprüche fallen.

Claims (7)

  1. Schalldämpfungsfilter (6) für einen im Hörtrakt einer Person platzierbaren Ohrenschutz (1), mit einem Schalldämpfungskanal (7), der einen von einer Schalleinlassöffnung (8) zu einer Schallauslassöffnung (9) verlaufenden Durchlass aufweist, wobei der Durchlass des Schalldämpfungskanals (7) mittels einer luftdurchlässigen Membran (10), die aus einem im Wesentlichen luftdichten Material hergestellt ist, geschlossen ist, wobei in der Membran (10) mindestens eine im Wesentlichen quer zu der Membranoberfläche verlaufende Perforation (11) derart vorgesehen ist, dass der Transport von Luft durch den Filter (6) hindurch möglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (10) elastisch ist und aus einer Bahn flexiblen Materials hergestellt ist.
  2. Schalldämpfungsfilter (6) nach Anspruch 1, bei dem der Durchmesser der Perforation (11) im Wesentlichen gleich der Dicke der Membran (10) ist.
  3. Schalldämpfungsfilter (6) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem mindestens zwei Perforationen (11) in der Membran (10) vorgesehen sind, und bei der der Durchmesser jeder der Perforationen (11) im Wesentlichen gleich ist.
  4. Schalldämpfungsfilter (6) nach einem der Ansprüche 1–3, bei dem die Membran (10) aus einem elastischen Material, insbesondere Siliconmaterial hergestellt ist.
  5. Schalldämpfungsfilter (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem mindestens 5% der Membranoberfläche luftdurchlässig sind.
  6. Schalldämpfungsfilter (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Dicke der Membran (10) weniger als ungefähr 0,1 mm beträgt.
  7. Ohrenschutz (1) mit einem im Hörtrakt einer Person platzierbaren Gehäuse (2), wobei das Gehäuse einen Schalldämpfungsfilter (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist.
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